ISeS Volkshygiene, einige Mitteilungen brachten, bewiesen die zahlreichen Abord⸗ nungen von seiten der Regierungen, der Magistrate und großer Or⸗ anisationen, z. B. der Zentralausschüsse für Lungenheilstätten, zur örderung der Jugendspiele, des Roten Kreuzes, der Berliner Gut⸗ templer usw. Unter dem Vorsitz des bekannten Berliner Hygienikers Geheimen Medizinalrats, Professors Rubner, der in seiner Eröffnungs⸗ ansprache betonte, wie es sei, der Wohnungsfrage volle Aufmerksam⸗ keit zu schenken, hielt der Münchener Hygieniker Hofrat, Professor Grubner einen Vortrag über die Frage: „Führt die Hygiene zur Entartung der Vefte indem sie die natürliche Auslese durch den Schutz und die Erhaltung der Schwachen hintanhält? Die Anhänger Nietzsches, gestüdt auf gewisse darwinistische Lehren, bejahen diese Frage, und bei dem Umsichgreifen der blinden Bewunderung Nietzsches, die besonders in den Kreisen der Halbbildung gefährlich wird, schien die Be⸗ handlung der Frage geboten. Wie vorauszusehen, verneinte der Vortragende auf Grund reichen statistischen Materials die Frage. Das Zuwenig, nicht das Zuviel der hygienischen Einrichtungen und ewohn⸗ beiten führt zur Degeneration. Einige immer lästiger werdende Quellen für eine Minderung unseres Wohlbefindens behandelte der Nervenarzt Dr. med. Dornblüth aus Frankfurt a. M. in seinem Vortrag über „Nervenhygiene in der Großstadt“. Auge und Ohr werden in arge Mitleidenschaft gezogen. Besonders die mit dem Gehirn aufs engste verbundenen Gehörnerven, die fast wehrlos allem Lärm sich öffnen, gilt es zu schonen. Eine Schilderung des von Kommerzienrat Lingner in der Städteausstellung errichteten Pavillons zur Bekämpfung der Volkskrankheiten schloß die ohne Debatte ver⸗ laufene Vortragsreihe. 1
Der 6. Samaritertag hatte als ersten Punkt auf seine Tages⸗ ordnung das Thema „Der Samariterunterricht an höheren Schulen“ esest. Gymnasialdirektor Thümen⸗Posen und Dr. med. Kowalzig⸗
iel, als Vertreter des Geheimen Rats, Professors Dr. von Esmarch, traten lebhaft für den Gedanken ein, für die Schüler der Unterprima fakultative Samariterkurse durch Aerzte abhalten zu lassen. Günstige Erfolge in Posen, Würzburg, Wurzen usw. sprechen für die erfolgreiche Ausführbarkeit. In der Diskussion wurde, unter Anführung der Dresdener Fachschule der Fleischerinnung, darauf hingewiesen, wie nützlich der Samariterunterricht in der Ausbildung bei solchen Gewerben ver⸗ wertet werden könne, deren Ausübung, wie im Schlosser⸗, Schmiede⸗, Mechaniker⸗ und Fleischerberuf, auch bei den Baugewerken mit steter Verletzungsgefahr verbunden ist. Ueber den heutigen Stand des „Rettungsdienstes bei Unglücksfällen im Gebirge“ hielt Dr. med. Kormann⸗Leipzig einen durch zahlreiche Abbildungen und Vor⸗ ührungen unterstützten Vortrag. Eine eingehende Darlegung der eistungen und Veranstaltungen des österreichischen Alpenvereins wies auf eins der praktischsten Mittel „zur Hebung des Fremdenverkehrs’ hin, denn unbestreitbar ist es dem Verein durch seinen Ber steigeschu gelungen, den Zug der Kraxler von der Schweiz x8 und mehr nach Tirol zu lenken. Vom „Samariter⸗ und Rettungswesen auf dem Lande“ ließ sich nicht viel sagen, doch gab Dr. med. Streffer⸗Leipzig manche beherzigenswerte Anregung betreffs Angliederung des ländlichen Rettungswesens an die dörflichen freiwilligen Feuerwehren und empfahl Einrichtung von Entleihstellen von Krankenpflege⸗ und Rettungsvorkehrungen in Gast⸗ wirtschaften, die ja jederzeit offen und jedermann bekannt sind. Die Vortelle, welche die Berufsgenossenschaften aus dem Samariter⸗ unterricht zu ziehen im stande sind, beleuchtete Dr. med. Joseph⸗Berlin. Eine sehr geschickt arrangierte Vorführung bildete am Sonntagmorgen das sroß Rettungsmanöver der Dresdener Berufsfeuerwehr, der Wohlfahrtspolizei, der Samariterkolonnen und Krankenträger vom Roten Kreuz. Es wurde angenommen, eine große Volksschule sei in Brand geraten, und es gelte nun, die Schüler, Lehrer und das Ge⸗ bäude zu retten und den mannigfachen Verletzten, ohnmächtig Ge⸗ wordenen und dem Erstickungstod nahe Gekommenen Hilfe zu leisten. Bei Gelegenheit der Festfahrt nach der sächsischen Schweiz wurden dann unter Beteiligung von Pionieren Rettungsversuche Binnen⸗ gewässern mit Kapitän Le Moults Schwimmstuhl gemacht.
Als vor etwa 20 Jahren Professor von Esmarch in Kiel durch eine Zeitungsanzeige bekannt machte, daß er bereit sei, in der ersten Hilfeleistung an Verunglückten Unterweisung unentgeltlich zu erteilen, glaubte wohl niemand, daß sich diese Anregung als so fruchtbar er⸗
weisen würde, daß schon nach wenigen Jahren der Bund Tausende üngerer und auch älierer Leute als ausgebildete Samariter hinaus⸗ chicken konnte. Der Bund selbst hat es bis heute neben den § großen Aerztevereinen, die ihm angehören, auf über 13 000 aktive Mitglieder gebracht. Als passive Mitglieder gehören ihm auch schon 17 Verufs⸗ genossenschaften an. ie Zusammenkünfte zeigen aufs klarste, wie zahlreiche und ziel⸗ beewußte Kräfte freiwillig an der Hebung und Erhaltung unserer Volks⸗ gesundheit arbeiten.
Verdingungen im Auslande.
Aegypten.
1. Februar 1904. Ministerium der öffentlichen Arbeiten: Errichtung von drei neuen Brücken über den Nil bei Kairo. Lasten⸗ hefte in englischer und französischer Sprache beim Reichsanzeiger’“.
8 Verkehrsanstalten.
Lebensmitteltransporte aus Ungarn nach dem Auslande.
Nachdem die Budapester Firma Schenker u. Co. im Dezember v. J. Veranl daß Eillastn zur Beförderung von Lebensmitteln cher Richtung über au abgelassen werden, dat sie jetzt in Gemeinschaft mit anderen monsfirmen auch
m über ins Leben gerufen. Sie wird vom 11. d. J. ab wöchentlich zwei Sonderzüge (Mittwoch und Sonnabend) von Budapest abgehen lassen, welche ausschließlich der Ausfuhr von Lebensmitteln nach Berlin und den en en Städten des nördlichen Peutschlands dienen sollen. Das Unternehnen tritt unter der Firma „Sonderzugsbureau Schenker u. Co., S. u. W. Hoffmann. E. und Mittler“ auf und wird auch in Oderberg eine —n errichten. des Kaiserlichen in Budavest
Verein für
8 die der Generalversammlung wir schon sich bereits erworben hat,
Theater und Mufik.
8 Neuen Königlichen Operntheater wird morgen, — Der Bettelstadent⸗ wiederbolt.
Das Trianontheater am 15. mit dem erfolg⸗
neichen Rerertotrestuck der vorjährigen Salson „Tie Notbrücke“ wieder
Theater.
Neues neeseüiges Operutheater. Nater 6 Ferencmph. — 8
sunkene
woch: Ense
Taglich Liederfpiele und Ivllen. Balle.
über dessen
Deutsches Theater.
Glocke. Anfang 7 ½ Uhr. Freitag: Monna Vanna.
Theater des Westens. Kantftraße 12.
100 000 Taler. Alt⸗Heidelberg.
Alt
b spiel des 11“
Königin na
Mannigfaltiges. Berlin, den 4. August 1903.
Der Bayrische Kriegerbund hat für die geschädigten schlesischen Kameraden 1500 ℳ, der Württembergische Kriegerbund 200 ℳ und der Hamburger Kriegerverband 1000 ℳ bewilligt. Ferner hat ein warmer Freund des Kriegervereins⸗ wesens dem Vorstand des Preußischen Landes ⸗Krieger⸗ verbandes 1000 ℳ für die Schlesier gespendet. Im ganzen sind aus Mitteln der Zentralfonds der Kriegerverbände bereits nahe an 14 000 ℳ nach Schlesien gesandt worden. Für ihre durch das Hochwasser in den Provinzen Westpreußen, Posen und Branden⸗ burg geschädigten Kameraden werden die Vorstände des Deutschen Kriegerbundes und des Preußischen Landes⸗ Kriegerverbandes noch in dieser Woche größere Summen abgehen lassen. Hierunter wird sich eine weitere Spende des oben Patrioten im Betrage von 2000 ℳ befinden.
Ein Preisausschreiben für ein Plakat erläßt, dem „Zentral⸗ blatt der Bauverwaltung“ zufolge, die Deutsche Gesellschaft für Volksbäder. Kurz gefaßt und gemeinverständlich soll es auf die Notwendigkeit und Nützlichkeit des regelmäßigen Badens hinweisen. Der Inhalt soll sich auch zum Abdruck als Flugblatt eignen und einerseits zur Belehrung der Bevölkerung überall da dienen, wo Badegelegenheiten vorhanden sind, andererseits dazu anregen, solche zu schaffen. Die gesundheitliche Bedeutung des Badens für die Kräftigung des Körpers und seine Widerstands⸗ fähigkeit gegen Krankheiten, sowie der günstige Einfluß der Reinlichkeit auf die Erziehung und für die Hebung der persönlichen Lebensstellung des Menschen sollen dabei als leitende Gesichtspunkte dienen. Drei Preise (200, 150 und 100 ℳ]) sind aus⸗ gesetzt. Preisrichter sind: Professor Dr. Albrecht, Baurat Herzberg, Ministerialdirektor Hinckeldeyn, Direktor Knoblauch, Direktor Krause, Professor Dr. Lassar und Geheimer Obermedizinalrat Pistor. Die Entwürfe sind, mit Kennwort versehen, bis zum 30. September 1903. an die Geschäftsstelle der Gesellschaft, Berlin NW. 6, Karlstraße 19, einzureichen, von wo auch die Unterlagen für den Wettbewerb bezogen werden können. 2
Oeffentliche Schreibstube für Stellenlose. Unter Bei⸗ hilfe des Magistrats ist in Charlottenburg im Anschlusse an die Zentrale für Wohlfahrtsbestrebungen eine Einrichtung getroffen worden, die berufen ist, eine Lücke in der Versorgung solcher Arbeitslosen auszufüllen, welche schwerere Arbeit zu verrichten außer stande sind. Es soll damit stellenlosen Kaufleuten und Beamten, sowie schreibkundigen Personen aller Stände auch Frauen Gelegenheit zu vorübergehender Beschäftigung geboten werden. Ferner sollen ihnen nach erlangter Kenntnis ihrer Leistungen Empfehlungen bei Annahme fester Stellungen zur Seite stehen. Das leitende Komitee besteht aus den Damen: Frau Stadtrat Weber,
rau Stadtrat Dr. Jastrow, Fräulein von Helldorff und den Herren Generalmajor, Stadtverordneter Becker, Stadtverordneter Dr. Borchardt, Stadtverordneter, Justizrat Buka, Dr. med. Feilchenfeld, Stadt⸗ verordneter Gredy, Stadtverordneter Kaufmann, Stadtverordneter, Geheimer Justizrat, Professor Dr. von Liezt, Pfarrer Luther, Stadt⸗ verordneter Louis Mann, Stadtverordneter Protze, Stadtverordneter, Direktor Rostock, Stadtrat Samter, Stadtrat Stendel, Stadtverord⸗ neter, Kaufmann Woellmer. Diese neue Blüte sozialer Fürsorge ist mit Freuden zu begrüßen, und es ist zu hoffen, daß sich das Interesse dafür in weiten Kreisen durch Zuwendungen von Aufträgen bekunden wird; denn die Entwickelung und das Bestehen dieser Wohlfahrts⸗ einrichtung hängt von der Arbeitsgelegenheit, also von den Arbeitgebern ab, an Arbeitnehmern dürfte es niemals mangeln.
Die Generalversammlung des Deutsch⸗Evangelischen Fr auenbundes findet am 24. und 25. September in Bonn statt. Die ausführliche Tagesordnung steht noch aus.
In Deutsch⸗Südwestafrika ist seit November v. J. die mitkeleuropäische Zonenzeit, d. h. eine Stunde Ost Greenwich, eingeführt und wird an allen amtlichen Stellen, also auch bei der poß und der Eisenbahn, angewandt. Im übrigen Südafrika gab es
isher zwei Normalzeiten: die Kapkoloniezeit = 1Erss Ost Greenwich und die Natalzeit zwei Stunden Ost Greenwich. Am 28. Februar d. J. ist in ganz Britisch⸗Südafrika die auch in Aegypten bereits eingeführte osteuropäische Zonen⸗ zeit (zwei Stunden Ost Greenwich) zur allgemeinen An⸗ wendung gelangt. Für die awestliche Kapkolonie bringt diese Ver⸗ schmelzung einige Unzuträglichkeiten, da die mittlere Ortszeit von Kap⸗ stadt nunmehr von der Normalzeit um mehr als 46 Minuten ab. weicht, d. h. es ist in Kapstadt Mittag nach Zonenzeit, wenn es tatsächlich erst 11, Uhr 14 Minuten vormittags nach mitilerer Orts⸗ zeit ist. So wünschenswert für ganz Südafrika eine einheitliche Zonen⸗
zeit gewesen wäre, so würde doch die Einfübrung der Natal⸗ zonenzeit für die westlicheren Teile des deutschen Schutzgebiets zu ße Unzuträglichkeiten ergeben „ da die Differen der -ö Oriszeit gegen die atalzeit für Windbhu - über b51 Minuten, für vakopmund aber be⸗ z eine Stunde und fast zwei Minuten beträgt. Es mußte daher für Deutsch⸗Südwestafrika die mittelcuropäische Zeit li werden, welche zugleich den Vorteil bictet, daß die Zonenzeit für Deutschland und die utzgebiet die gleiche ist. 2 Für Togo wird voraussichtlich die westeuropäische oder Green⸗ wi it, für Kamerun die mitteleuropäische (1Ubr Ost Green⸗ ), für Deutsch.Ostafrika die osteuropäische oder vielleicht die 2 ½ Uhr.Ost⸗ wicher Zeit, für Kaiser Wilbelmsland, den iemarck⸗Archipel, die Karolinen und Marianen nie 10 Uhr⸗ 2— für die Marshall⸗Inseln die 11 Ubr⸗Ost⸗ . wit in Frage kommen, wenn sich in diesen Gebieten das Bedürfnis nach einer einbeitlichen Jonenzeit geltend machen sollte. AêI ist bekanntlich die 8 Uhr⸗Ost⸗Zonenzeit bereits üͤhrt.
zust. Ihre Majestät die Kaiserin und M., bei Cadinen eine Huldi⸗
gung des Kr Elbing entgegen und war sodann mit
den Prinzen und der Prinzessin bei einer
Krankenträger⸗ und erwehrü der
des vom Roten Kreuz Elbing
GCadinen, am
Mittwoch
Iberg.
lichen ꝛc. Angelegenheiten Dr. Studt
Breslau, 4. August. (W. T. B.) Der Minister der geist⸗ raf gestern nachmittag hier ein und besuchte das von dem Hochwasser betroffene archäolo⸗ bilche Institut der Universität sowie andere von der Flut eschädigte Gebäude der Stadt. Hierauf unternahm der Minister eine 89 durch den Landkreis Breslau. — Seine Majestät der König von Sachsen übersandte dem Oberpräsidium 1 500 ℳ für die durch die Ueberschwemmung Geschädigten.
Göttingen, 3. August. (W. T. B.) In Corvey wurde estern unter zahlreicher Beteiligung der literarischen Kreise ein enkmal für Hoffmann von Fallersleben enthüllt. Der
Lerr wohnte auch Professor Hoffmann⸗Berlin bei. Die deutsche Turnerschaft ließ am Denkmal einen Kranz niederlegen.
Glasgow, 3. August. (W. T. B.) Zwei Mechaniker und
ein Arbeiter verunglückten heute bei dem Anbringen einer.
Welle in einem Schiff der Union⸗Castle⸗Linie, das in der nächsten Woche von Stapel laufen soll.
Simonstown, 2. August. (W T. B.) Das Schiff der deutschen Südpolarexpedition „Gauß“ ist heute nach Kiel abgesegelt.
(Fortsetzung des Nichtamtlichen in der Ersten Beilage)
AMnERMmMmEmImE TxExxFveRNen e Eer iSex Er. MTHD SJ80
Wetterbericht vom 4. August 1903, 8 Uhr Vormittags.
. . V Wind⸗ stärke, Wind⸗ richtung
der Beobachtungs⸗
Meeres⸗
niveau reduz
Wetter
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a. 00 u
752,0 Windstille Regen 749,4 SSW 2 Regen 754,8 WSW 7 bedeckt 759,/4 WSW 5 halb bedeckt 760,7 SS 4 halb bedeckt 762,1 WSW 5 Nebel 755,5 SW 3 Nebel 753,5 3 bedeckt 761,8 G 4 wolkig 766,1 G Z bedeckt 764,3 3 bedeckt 765 2 heiter
3 heiter
Stornoway Blacksod Valentia . Roche Point. Portland Bill olyhead hields Seilly Isle d*Air Cherbourg Paris Vlissingen Helder V 3 halb bedeckt hristiansund 748,/4 SSW. 2 bedeckkt Bodoe. 746,2 Windstille Regen Skudesnaes 752,0 W 2 bereckkkt Skagen 750,8 NW 4 beiter Kopenhagen 754,3 W 3wolkig Karlstad 749,6 SW 2 wolkenlos Stockholm 749,2 SW 2 wolkenlos Wisby 751,0 WSW 2 wolkenlos Havparanda 748,2 Sd 2 wolkig Borkum 758,4 W 4 woltig Keitum 756,0 NW 3 bedeckt ambur⸗ 757,0 W 2 Regen Swinemünde 754,4 NNW 5 Regen Rügenwaldermünde 52,9 SSW. 1 bedeckt Neufahrwasser.... 752,1 Windstille Dunst Memel 752,1 DSO 1 bedeckk 753,1 SW I berdeckt 6 libedeckt 94 l heiter 758,9 2W Ksbedeckt 75638 W 146edect 759,8 2 3erdeckt 755,0 W 3 „Regen Sn — 1 SA 3 wolkig SW Z wolkia W 7 halb bedeckt W 2 wolkenlos WNW 2 halb bedeckt WRNW I bedeckt Windstille halb bedeckt SSO 2 bereckt + Pndm. vald bedeckt 759,5 S 2 beiter 759,2 N 2 wolkenlos Gin Marimum von über 765 mm liegt über Südwesteuropa, ein Minimum von unter 745 mgm westlich von den Lofoten, ein Teilminimum über der füdlichen Ostsee. In Westirland das Barometer wieder gefallen. In Deutschland ist das Wetter 1 ich kühl, überall ist Regen gefallen;
stellenweise kanden Gewitter statt. Im Norden Fortdauer, im Süden zunächst trockenes Wetter wahr⸗
8 Deutsche Seewarte. Mitteilangen der Auronautischen Observatoriume des Königlichen Meteorologischen Instituts, veröffentlicht vom Berliner Wetterburcau. Drachenaufstieg vom 4. August 1903, 11 bis 12 Uhr Vormittags:
Seehöbde. 8n“ 200 m1 500 m 11000 11500 ]†
09% 1 184 13,1 100 8 Eie . 2* V Wind. Ri VvV V., v8WwWWwNVW „ Geschm. mps 6,7 8 kis 10, oben abnehmend. Untere
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Verantwortlicher Redakteur J. B.: von Bojanowoski in Berlin. Berlag der Gwedition (J. B.: Heidrich) in Berlin
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Oppeln E1ö“” Neuß.. EE1816185625 Aalen, Wrttbg.
Laupheim
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Kernen (enthülster Spelz, Dinkel, Fesen).
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13,30 14,40 12.80 13,20 13,10 13,80
Die verkaufte — wird auf volle Doppelzentner und der Verkaufswert auf volle Mark abgerundet mitg
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134 50 33 62
635 448 873
1 715 22 2,5 14,
1 v — eteilt. Der Durchschnittspreis wird aus d b en für Preise hat die Bedeutung, daß der betreffende Preis nicht vorgekommen ist, ein Punkt (.) in den letzten sechs ns, e engechen. Peletar frorn.
2 3
5 4 15
Nr. 34 des „Zentralblatts für das Deutsche Reich“, erausgegeben im Reichsamt des Innern, vom 31. Juli hat folgenden
Halt: nsu Exequaturerteilungen. — Schiffahrt: Erscheinen des Nautischen Jahrbu Nachweisung der Einnahmen des Reichs für die April 1903 bis Ende Juni 1903. — 4) Versicherungs⸗ Beaufsichtigung privater Ver⸗ sicherungsunternehmungen durch Landesbehörden. — 5) Xelegraphenwesen: Aenderung der Postordnung vom 20.
1) Konsulatwesen:
) Finanzwesen:
Zeit vom 1. 2 wesen: Bekanntmachung, betreffend die
erschien mit deegee Inhalt: Nichtamtliches: bewerb für Entwürfe zum neuen Rathaus
22
würfen für eine neue evangelische Kirche in Breslau; Preisausschreiben der Deutschen Gesellschaft für Volksbäder für ein 8
b Fern⸗ und Signalthermometer; Vorrichtung — Verhindern des Abrutschens der Kinder auf St 8 kmal für den Architekten Chorles Garnier in Paris
Bettungsabschluß; Ueber F
für das Jahr 1
oft⸗ ärz 1
— 6) Polizeiwesen: Ausweisung von Ausländern aus dem Reichsgebiet.
Nr. 61 des „Zentralblatts der Bauverwaltung“, heraus⸗ gegeben im Ministerium der öffentlichen Arbeiten, vom 1.
Amtliches: Dienstnachrichten. — ie Ausgrabungen in Babylon. — Der zweite Wett⸗ b in Dresden. und Schluß.) — Vermischtes: Wettbewerb zur Erlangung von Ent⸗
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2) Marine
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und 900.
einer Zeit ihrer
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A. Troschel), 2 verwaltung der Beru des Giros beim Postanweis
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Bemerkungen zum Entwurf treffend das Urheberrech Von Albert Osterrieth. Berlin, Karl 2 ℳ — Der durch seine Arbeite Rechtsschu 2 in d
tik des twurfs üns naczeeschah; ist . nicht der Ort, auf die kritischen denselben näher ; ch er dem jegt —,— ve ese daß die vorgeschlagenen Bestimm kilschen Interessen der Peeebn — —, * daß die sser des auch eine vom theoretischen Standpunkt aus grundlegenden Rechtsfragen gefunden haben.
— Der Kaufmann und
eines Gesetzes,
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n auf dem Gebiete des
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r Schrift eine eingehende, vorurteilofrrie und fs, die uristen sowohl
but praktisch interessierten Laien die Stellungnahme zu den
einzelnen Bestimmungen des Entwursfs 224
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— — Osterrieths zu bervorgehoben werden,
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meinverständliche Darstellung ihrer Rechte und ven anwalt Dr. Tb. 8e Lenn den X— st Pr⸗ dnggn ꝓee
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verschiedenen Buchführ berussgenossenschaftliche Muster zu Kassenordnun verwaltungen (und zwar be⸗ für die Beispiele erhs⸗ Beamten der alle mit der er verwaltung befaßten
ße n. 2* x2.
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— Ausbau der Invalidenversicherung zu einer all⸗ cher Mit besonderer Berücksichtigung der 1-.-ꝓ Gewerbetreibenden und der höheren Mee n. 3 2 Hee. Seelm gna⸗ ommissar für die Invalidenversi ng in Königsberg i. Pr. Verla der „Arbeiter⸗Versorgung“ (A. Troschel), Grunewald⸗Berlin. 3 . 2— Verfasser sucht nachzuweisen, daß es ohne erhebliche Schwierigkeiten möglich wäre, den Kreis der der Invalidenversicherung unterliegenden Personen auf nahezu die gesamte Beyölkerung aus⸗ zudehnen, die ja zum weitaus größten Teile nach dem Gesetz in irgend versicherungspflichtig sei und versichert sein köͤnnte, wenn freiwilligen brauch machen würde. Die Vermögensverwaltung der Berufsgenossen⸗ Handbuch fuͤr den praktischen Gebrauch, unter Benutzung amtlicher Quellen herausgegeben von E. Reinke, Oberrechnungs⸗ 1G der „Arbeiter⸗Versorgung“ v. Berlin⸗Grunewald. Geh. 8 ℳ — Der Verfasser be⸗ lt zunächst die eüche Bestimmungen üher die Vermögens⸗ een, den Verkehr mit dem Reichs⸗ und der Seehandlung, die Benutzung — b kehr, die Deckung der Unf bei den gewerblichen, den land⸗ und forstwirts berufsgenossenschaften und bei der 2 enossenscha ihrer hensverwal — r beruf 1 owohl für kaufm r waltungsbuchführung) und Sektionen und einen autführl Leitfade Vornahme von Kassenprüfungen.
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man diesem ansprechender Weise behandelt. Die Entwickelung
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sowie die zu entkräften, welche vorgebracht werden, und und Fachschulen, welche der jungen
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ewies Gesellschaft in Recht und Sitte Zwangsnormen zur Verfügung hat, die sie den Verletzern dieser Satzungen gegenüber auf⸗ recht zu erhalten berechtigt und verpflichtet ist. Gegenwart eine Auseinandersetzung mit den verschiedenen geistigen Strömungen fordert, je mehr die Persönlichkeit wieder nach festen Normen des Handelns verlangt, um so mehr Aufmerksamkeit wird uche schenken müssen, das diese Fragen in klarer und
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Verlag von ₰. — Die städtis
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einen großen Interesse, das Berliner Beyvölkerung dieser 8.— abe ent sen 1 Schrift gewi Veachtung finden. Nach einer gedrängten Schilderun wickelung des Berliner —2rö— sucht sie die Einwürfe
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Natur und dlicher Dar⸗
nur ückl verständlich, .,d heoretischen kaüpft der Verfasser jeweils die praktischen Leben, und immer wieder lenkt er das Augenmerf des Lesers hin auf die staunenerregende, bare gkeit, welche überall in dem großen
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