1903 / 201 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Thu, 27 Aug 1903 18:00:01 GMT) scan diff

—.—.

8 .

2 . 2 nr g e 8 2 8. ☛— b üs 8* 8 8

dem Leutnant und Feldjäger Kayser im Reitenden Feld⸗ jägerkorps;

des Großherrlich Türkischen Medschidjeordens erster Klasse:

dem Oberstleutnant z. D. Auler zu Konstantinopel;

des Großherrlich Türkischen Osmaniéordens zweiter Klasse: dem Obersten Kügler, Kommandeur der Infanterie⸗ schießschule; des Großherrlich Türkischen Medschidjeordens zweiter Klasse: dem Oberstabsarzt Dr. Widenmann, Regimentsarzt es 4. Gardefeldartillerieregiments, und dem Rittmeister Grafen zu Lynar, Kommandeur der Leibeskadron des Regiments der Gardes du Corps; des Großherrlich Türkischen Osmaniéordens 9 dritter Klasse: 8 Major von Ditfurth, Direktor der Militärtu nstalt; des Großherrlich Türkischen Medschidjeordens dritter Klasse: dem Major Freiherrn von Nauendorf, aggregiert dem Gardeschützenbataillon, den Hauptleuten Steinbrück, Mitglied der Infanterie⸗ schießschule, und Dey, Lehrer an der Militärturnanstalt; des Kommandeurkreuzes des Kaiserlich Japanischen Verdienstordens der aufgehenden Sonne: dem Obersten von der Armee Grafen von Schlippen⸗

bach, bisher Kommandeur des 1. Ostasiatischen Infanterie⸗

regiments;

des Offizierkreuzes desselben Ordens:

dem Oberstleutnant z. D. Auler zu Konstantinopel un dem Major von Falkenhayn im Generalstabe der Ostasiatischen Besatzungsbrigade; des Komturkreuzes des Ordens der Königlich Italienischen Krone: dem Oberstabsarzt Dr. Widenmann, des 4. Gardefeldartillerieregiments;

dem Leutnant Michaslis im Infanterieregiment Graf Werder (4. Rheinischen) Nr. 30; des Ritterkreuzes des Königlich Niederländischen

1 Ordens von Oranien⸗Nassau:

dem Oberleutnant von Langenn⸗Steinkeller, Flügel⸗ adjutanten Seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs von Mecklenburg⸗Schwerin;

des Ritterkreuzes erster Klasse des Königlich

Norwegischen Ordens des heiligen Olaf:

dem Hauptmann von Werder im Generalstabe des Armeekorps;

des Kommandeurkreuzes zweiter Klasse des

Die Verordnung, betreffend das Verbot der Ausfuhr von Waffen und Kriegsmaterial nach China, vom 6. August 1900 (Reichsgesetzbl. S. 789) tritt mit dem Tage der Ver⸗ kündigung gegenwärtiger Verordnung außer Kraft.

Urkundlich unter Unserer u. Unterschrift

und beigedrucktem Kaiserlichen Insiegel.

Gegeben Wilhelmshöhe, den 23. August 1903.¼.

(L. S.) AXXX“ 8 Graf von Bülow.

8

In Wustrow auf dem Fischlande wird am 7. September d. J. mit einer Prüfung für Seeschiffer auf großer Fahrt und für Seesteuerleute begonnen werden.

Die von heute ab zur Ausgabe gelangende Nummer 37 des Reichsgesetzblatts enthält unter

Nr. 2988 die Verordnung, betreffend die Aufhebung des Verbots der Ausfuhr von Waffen und Kriegsmaterial nach China, vom 23. August 1903, und unter

Nr. 2989 die Bekanntmachung, betreffend Abänderung der Bestimmungen über den Geschäftsbetrieb der Auswande⸗ rungsunternehmer und Agenten, vom 23. August 1903.

Berlin W., den 26. August 1903.

Kaiserliches Postzeitungsamt. Weberstedt.

Königreich Preußen.

1

1“

Seine Majestät der König haben Allergnädigst geruht:

den bisherigen Seminaroberlehrer Fischer aus Sagan zum Seminardirektor zu ernennen.

Seine Majestät der König haben Allergnädigst geruht:

den Sanitätsräten Dr. Bockenheimer in Frankfurt a. M., Dr. Esberg in Hannover, Dr. Karl Heymann in Wies⸗ baden, Dr. Jaenisch in Wölfelsgrund, dem dirigierenden Arzte der chirurgischen Abteilung des Krankenhauses am Urban, Sanitätsrat, Professor Dr. Werner Körte in Berlin, den Sanitätsräten Dr. Riegner, Primärarzt an dem städtischen Krankenhospitale Allerheiligen in Breslau und Dr. Seebohm in Königshof bei Münden den Charakter als Geheimer Sanitätsrat, sowie

den Aerzten Dr. Alisch in Hameln, Dr. Berthold in Ronsdorf, Dr. Biskamp in Hess. Lichtenau, Dr. Boden⸗ stein in Kolberg, Dr. Borinski in Haynau, Dr. Bosch in Hagen, Dr. Richard Bourwieg in Berlin, Dr. Brüning in Lippstadt, Dr. Buch in Hornburg, Dr. Paul Busse in Magdeburg, Dr. Emanuel Cohn in Frankfurt a. M., Dr. Collmann in Witzenhausen, Dr. Damerow in Muskau,

Köonigliche Akademie der Künste. 2 Stipendien G

der Emil Wentzelschen Stiftung fur Studierende ũ

der Königlichen Akademie der nste zu Berlin.

Zweck der Stiftung ist, Studierenden der Königlichen Akademie der Künste (akademische Hochschule für die bildenden Künste, akademische Meisterateliers, akademische Hochschule für Musik und akademische Meisterschulen für musikalische Kom⸗ position) Studienstipendien, und solchen, welche ihre Studien an diesen Lehranstalten vollendet haben, Reisestipendien zu ihrer weiteren Ausbildung zu gewähren.

Die Stiftung ist dn nicht ins Leben getreten, weil die Einkünfte aus dem Stiftungsvermögen der Witwe des Stifters, Frau Louisa Wentzel, geb. Bock, zu Baden⸗Baden lebenslänglich zustehen. Nachdem letztere aus den Stiftungs⸗ einnahmen bis auf weiteres jährlich 5000 zu Stiftungs⸗ zwecken in hochherziger Weise zur Verfügung gestellt hat, sollen im laufenden Jahre 5 Stipendien à 1000 ℳ, und zwar 3 für Maler und 2 für Bildhauer, verliehen werden.

Zum Genuß der Stipendien können nur solche Bewerber zugelassen werden, welche körperlich und geistig rüstig sind, ihren Fleiß durch gute Zeugnisse nachweisen und die deutsche Reichsangehörigkeit besitzen. Von diesen sollen solche bevorzugt werden, die in Berlin geboren sind, oder deren Eltern in Berlin ihren Wohnsitz haben oder bis zu ihrem Tode gehabt haben. Für diejenigen, die ihre Studien vollendet haben, darf die Neit zwischen Verlassen der akademischen Lehranstalt und dem Bewerbungstermin (24. Oktober 1903) nicht mehr als ein Jahr betragen. Gänzlich unbemittelte Personen sind von dem Genuß der Stipendien ausgeschlossen. Wer bereits ein Staats⸗ stipendium von mehr als 500 bezieht, darf zum Genuß der Stipendien dieser Stiftung nicht verstattet werden. Be⸗ werbungen sind unter gleichzeitiger Einsendung von selbständigen Arbeiten deren Zahl nicht 10 überschreiten soll bis zum 24. Oktober 1903, Mittags 12 Uhr, an das Kuratorium der Emil Wentzelschen Stiftung, Berlin W. 35, Potsdamer Straße 120 (Königliche Akademie der Künste), zu richten.

In dem schriftlichen Gesuch hat der Bewerber pflichtmäßig zu versichern, daß er das Stependium lediglich zu Studien⸗ zwecken zu verwenden beabsichtigt, daß er ein Staatsstipendium von mehr als 500 nicht bezieht, und daß die eingesandten Arbeiten von ihm selbst ausgeführt sind.

Dem Gesuche sind als Anlagen beizufügen:

a. ein ausführlicher Lebenslauf, aus dem sich auch der künstlerische Gang und die häuslichen Verhältnisse klar ergeben,

Hein Nachweis über den Besuch der akademischen Lehr⸗ anstalten, z. ein Zeugnis des Anstaltsvorstehers oder Lehrers über den Fleiß des Bewerbers,

d. ein Nachweis der Reichsangehörigkeit.

Verspätet oder unvollständig eingehende Bewerbungen werden zurückgewiesen.

Die Kosten der Ein⸗ und Rücksendung hat der Bewerber zu tragen. Die Vergebung der Stipendien findet im Monat November 1903 statt.

Die Zahlung der Stipendien erfolgt in zwei Raten, und

Vertreters des Auswärtigen Amts, Gesandten von Tschirschky und Bögendorff entgegen und hörten heute vormittag in Wilhelmshöhe den Vortrag des Kriegsministers, Generalleutnants von Einem und des Chefs des Militärkabinetts, General⸗

leutnants Grafen von Hülsen⸗Haeseler. 111““

Der Oberrechnungskammerdirektor, Wirkliche Geheime Oberregierungsrat von Nostitz ist von seiner Urlaubsreise nach Potsdam zurückgekehrt.

Der hiesige Kaiserlich und Königlich österreichisch⸗ungarische Botschafter von .““ hat Berlin verlassen. Während seiner Abwesenheit führt der Botschaftsrat Graf Thurn die Geschäfte der Botschaft. 3

Laut Meldung des „W. T. B.“ ist S. M. S. Gazelle“ mit dem Chef der Kreuzerdivision, Kapitän zur See Scheder an Bord am 25. August in Halifax eingetroffen.

3 ““

Oesterreich⸗Ungarn.

Die „Politische Korrespondenz“ meldet aus Budapest, der Kaiser werde Budapest am 28. August verlassen und sich nach Wien begeben. Nach den Manövern in Ungarn werde Allerhöchstderselbe nach Budapest zurückkehren, wo er gegen den 11. September einzutreffen gedenke. Sodann solle die Lösung der Krisis erfolgen. 1

Der König von Griechenland ist gestern in Marienbad eingetroffen und am Bahnhofe von dem König von Eng⸗ land empfangen worden. 8 8

Wie das Wiener „Fremdenblatt“ erfährt, hat das Reichs⸗ kriegsministerium angeordnet, daß die Mannschaften des dritten Jahrgangs, die gewohnheitsgemäß nach den großen Manövern bis zum 31. Dezember dauernd beurlaubt wurden, im aktiven Dienst zurückzubehalten seien. Die Maßregel, die im vollen Einklange mit dem Wehrgesetz stehe, beziehe sich auf sämtliche Truppen des Heeres, ausgenommen die bosnisch⸗herzegowinischen Truppen. Die Verfügung der Kriegsverwaltung sei lediglich als eine provisorische Maß⸗ regel zu betrachten; was Definitives bestimmt werde, hänge von der Rückkehr des Kaisers nach Wien und von der Ge⸗ staltung der Dinge in Ungarn ab. Die Maßregel sei von dem Reichskriegsministerium erlassen worden, weil durch die nicht rechtzeitige Erledigung des Rekrutenkontingents die Assentierung in Ungarn nicht habe vorgenommen werden können.

Die „Wiener Zeitung“ veröffentlicht Verordnungen der Ministerien der Finanzen und des Handels, durch welche die Segaehedrunl des Zuckers mit den Bestimmungen der

8

rüsseler Konvention in Einklang gebracht wirrdrde.

Italien. 18

Der König und die Königin treffen heute zu den

1“ 111“

Die „Times“ meldet aus vom gestrigen Tage, das chinesische Auswärtige Amt habe an die mit der Revision der Verträge beauftragten Kommissare telegraphiert, daß die chinesische Regierung beschlossen habe, den Forderungen der Vereinigten Staaten und Japans entgegenzukommen und demgemäß Mukden und Tatungkau am 10. Oktober für den auswärtigen Handel öffnen werde.

8

. Afrika.

Der Premierminister der Kapkolonie Sprigg erklärte, nach einer Meldung des „W. T. B.“, gestern im Parlament, daß die Regierung infolge ihrer gestrigen Niederlage in der Frage der Einsetzung besonderer Gerichtshöfe zur Prüfung der Standrechtsurteile und der abgelehnten Entschädigungsansprüche nicht zurücktreten werde; sie werde aber an das Land appellieren, sobald die dringendsten Aufgaben des Parlaments erledigt seien. Merriman erwiderte, er bedauere die Haltung des Ministers, und beantragte die Vertagung, die mit 39 gegen 33 Stimmen beschlossen wurde.

Aus Lokodja berichtet das „Reutersche Bureau“: nach einer Meldung aus Jola hat die Kommission für die Festsetzung der deutsch⸗englischen Grenze im Süden des Tsadsees die Messungen beendet und ist nach Jola zurückgekehrt längs der abgesteckten Grenzlinie. Nur ein Stamm zeigte sich feindlich. Im Alanticagebirge machten Ein⸗ geborene mehrmals unerhebliche Angriffe auf die deutsche Kommission. Einige Träger und mehrere Eingeborene wurden getötet. Das durchquerte Land ist wertvoll für Ackerbau und Viehzucht. Die britische Kommission wollte Mitte August nach dem Tsadsee aufbrechen.

Nr. 34 der „Veröffentlichungen des Kaiserlichen Ge⸗ sundheitsamts“ vom 26. August hat folgenden Inhalt: Gesund⸗ heitsstand und Gang der Volkskrankheiten. Zeitweilige Maßregeln gegen Pest. Desgl. gegen Cholera. Gesetzgebung usw. (Preußen. Berlin.) Freibankordnung. (Reg.⸗Bez. Potsdam.) Heilgehilfen⸗ ordnung. (Reg.⸗Bez. Bromberg.) Nichtapprobierte Personen. (Reg.⸗Bez. Minden.) Heilquellen ꝛc. (Reg.⸗Bez. Amaberg Medizinalpersonen. Krankenheiler. (Reg.⸗Bez. Düsseldorf.) Heilgehilfen und Masseure. (Oberbergamt Dortmund.) Wurm⸗ krankheit. (Baden.) Granulöse Augenentzündung. Leichen⸗ transport. Hypnotische Experimente. Geburtshilfliche Statistik. (Hessen.) Bäche und nicht fließende Gewässer. (Schwarzburg⸗ Sondershausen.) Nahrungsmitteluntersuchungsämter. (Oesterreich.) Rigorosenordnung. (Niederösterreich. Handverkaufsartikel in

Apotheken. (Schweiz. Kanton Appenzell a. Rh.) Desinfektion bei

Tuberkulose. (Kanton Tessin.) Leichenbeförderung. (Frankreich.) Wein. (Eroßbritannien.) Saccharin. (Belgien.) Gefährliche Betriebe. Einhufer. Gang der Tierseuchen im Deutschen Reiche, 15. August 1903. Desgl. in Luxemburg, 2. Vierteljahr 1903. Desgl. in Schweden. Maul⸗ und Klauenseuche in Britisch⸗Süd⸗ afrika. Zeitweilige Maßregeln gegen Tierseuchen. (Deutsches Reich) Verhandlungen von gesetzgebenden Körperschaften, Vereinen, Kongressen usw. (Deutsches Reich.) Deutscher Verein für öffentliche Gesundheitspflege. (Preußen.) Gemeingefährliche Krankheiten. Vermischtes. (Preußen.) Nützliche Druckschriften (Bayern.) Tuberkulöse Schlachttiere, 1902. Geschenkliste. Wochentabelle über die Sterbefälle in deutschen Orten mit 40 000 und mehr Ein⸗

Zuckerrüben Kartoffeln, als Hauptfrucht b zwischen Mais

on der Anbaufläche kamen auf: Gartenland unstwiesen Naturwiesen Weingärten 32 72 Pflaumenanlagen

Die Gesamtfläche der Saatfelder, Wiesen, Weingärten und Pflaumenanpflanzungen betrug im Jahre 1903 5 904 429 ha oder 44,95 % des ganzen Landes. Gegen das Vorjahr ist demnach eine bemerkenswerte Einschränkung der Anbaufläche zu verzeichnen. Letztere

betrug im Jahre 1902. 5 975 107 ha, 8 190 1811“ 8 J⸗J8JV69'“ . 189. .ö8989 890 8 B1I111““

2 . 9 2

Gesundheitswesen, Tierkrankheiten und Absperrungs⸗ maßregeln. G

Gesundheitsstand und Gang der Volkskrankheiten.

(Aus den „Veröffentlichungen des Kaiserlichen Gesundheitsamts“, Nr.

vom 26. August 1903.)

. Pest.

Aegypten. Vom 8. bis einschl. 14. August sind in ganz Aegypten 10 Erkrankungen (und 8 Todesfälle) an der Pest zur Anzeige gelangt, davon 8 (6) in Alexandrien und 2 (2) in Damiette.

Britisch⸗Ostindien. Während der am 25. Juli abgelaufenen Woche sind in der Präsidentschaft Bombay 2715 .vs (und 1897 Todesfälle) an der Pest zur Anzeige gelangt, darunter 87 (74) in der Stadt Bombay und 1 (⁷) im Stadt⸗ und Hafengebiet von Karachi. Hiernach scheint die Pest in der Präsidentschaft seit Mitte Juni stetig zugenommen zu haben; während der fünf Wochen vom 14. Juni bis 18. Juli waren im Mittel dort 1710 Erkrankungen und 1220 Todesfälle wöchentlich zur Anzeige gelangt.

Nach einer Mitteilung der Regierung von Bengalen vom 23. Juli ist Suratanebst Hafengebiet für pestfrei erklärt worden.

Hongkong. In der Zeit vom 28. Juni bis 11. Juli sind 58 Pestfälle, darunter 47 mit tödlichem Ausgang zur Anzeige gelangt; unter den Erkrankten befanden sich 56 Chinesen und 2 Indier. 1

Mauritius. In der Zeit vom 5. Juni bis 2. Juli sind auf der Insel 5 Erkrankungen und 5 Todesfälle an der Pest zur amtlichen Kenntnis gelangt. 3 1

Britisch⸗Südafrika. In der Kapkolonie ist vom 19. bis 25. Juli nur 1 Pestfall in East London gemeldet worden; Pestratten wurden noch in Queenstown gefunden.

Im Pestspital zu Durban befand sich am 11. Juli, nachdem die letzten beiden Pestkranken verstorben waren, kein Kranker mehr; in Pietermaritzburg war damals nach dem amtlichen Wochenausweise noch ein pestkranker Europäer in Behandlung.

8—

* 8

zwar die erste sofort nach Zuerkennung bezw. bei Antritt der

Neu⸗Caledonien. Zufolge einer Mitteilung vom 13. August Studienreise, die zweite nach Ablauf von 3 Monaten. Die

haben sich im Norden von Neu⸗Caledonien 26 weitere Pestfälle, darunter 18 mit tödlichem Ausgang, gezeigt, auch sind verdächtige Fälle aus Neponi an der Westtüle gemeldet worden; war seuchenfrei geblieben. 8 pPest und Cholera. Britisch⸗Ostindien. In Kalkutta starben in . vom 12. bis 18. Juli 8 Personen an der Pest und 24 an der Cholera.

Cholera.

Türkei. In der Stadt Damaskus wurden vom 1. einschl. 9. August nur noch 44 Erkrankungen an der Cholera, darunter 28 mit tödlichem Anegeng. zur Anzeige gebracht, dagegen forderte die Seuche in den Dörfern der Umgegend viele Opfer; so zählte man z. B. in dem Dorfe Herdschnelle nach amt⸗

großen Manövern in Treviso ein. Heute abend wird, dem 8 „W. T. B.“ zufolge, der österreichische Feldmarschallleutnant

Dr. Fahlung der zweiten Rate hängt davon ab, daß der Stipendiat von Steininger dort eintreffen, um den König im Namen

Felber in Dingelstedt, Dr. Paul Fick in Berlin, Dr. seinen Fleiß und seine Fortschritte durch Zeugnis seines Anstaltss des Kaisers Franz Joseph zu begrüßen.

Goldstein in Groß⸗Lichterfelde, Dr. Wilhelm Gräffner vorstehers oder Lehrers nachweist bezw. einen für genügend Epanten.

in Berlin, Dr. Großmann in Friedrichsfelde, dem Knapp⸗ erachteten Reisebericht vorlegt. 1ö“ 1 die Infantin Maria

Dr. Hatzfeld in Wallmerod, Dr. Heidsieck in Heepen, bei mangelndem Fleiß oder schlechter Führung entzogen werden. esia h bEEE 28 8

. eieeh, e r da Benin, pen 0 guru 1809. Jübrung entzeg San Schante acch Pürin gbogeht vnd beabfichägens, sich Statistik und Volkswirtschaft.

Dr. Hillen kamp in Weidenau, Dr. Hummel in M.⸗Glad⸗ Kuratorium der Emil Wentelschen Stiftung für Studierende von dort nach Oesterreich zu begeben.

3 5 b 8is. 8r .“ RH 1161.“ ur Arbeiterbewegung. 8 bach, Dr. von Kintzel in Cassel, Dr. Kögel in Magdeburg⸗ ddeer Königlichen Akademie der Künste zu Berlin. 6 Türkei. iensei b K. ⸗à aneee Verliner Schlosser⸗ Buckau, Dr. Konrich in Lehr, dem dirigierenden Arzt am 1e“ ‚Aus Konstantinopel meldet das Wiener „Telegr.⸗ gesellen hielten, etwa 1500 an der Zahl, am Dienstag eine Ver⸗ städtischen Krankenhause Dr. Kramer in Glogau, den Aerzten 8* Korresp.⸗Bureau“, eine Note der Pforte besage in Be⸗

Finanzministerium.

. 8 ¹ sammlung ab, in der mitgeteilt wurde, die mit den Meistern licher Meldung im Laufe eines Monats 150 Todesfälle, und auch die Dr. Krusewitz in Neuhaus a. O., Dr. Kühl in Altona, antwortung der Note der österreichisch⸗ungarischen Botschaft, gepflogenen Verhandlungen hätten ergeben, daß diese zum Abschluß eines Dörfer Ghazlanije, Hidschani und Tell⸗Mesken wurden stark Dr. Kühne in Münden, dem Direktor der Provinzial⸗Heil⸗ daß Edib Pascha und Suleiman ascha mit der arifvertrags bereit sind. Die Versammelten beauftragten nach längerer von der Seu heimgesucht, desgleichen das Dorf Kiswe, eine und Pflegeanstalt in Andernach Dr. Landerer, den Aerzten Der Oberbuchhalter der Regierungshauptkasse in Erfurt, Leitung der Maßnahmen zum Schutze der Orientbahnen und

Rechnungsrat e ist zum Landrentmeister und Rendanten zwar

der Regierungshaupikasse in Gumbinnen ernannt worden. b

Königlich Dänischen Danebrogordens: Dr. Deutschländer in Frankfurt a. O., Dr. Eschenhagen

Allerhöchstihrem diensttuenden Flügeladjutanten, Major in Magdeburg, Dr. Levi Falk in Hamm i. W., Grafen von Schmettow und

dem Major von Borcke beim Stabe des Thüringischen Ulanenregiments Nr. 6; 8 .

des Ritterkreuzes desselben Ordens: den Rittmeistern Koch und von Baumbach, den Oberleutnants von Papen und von Busse, sämtlich im Thüringischen Ulanenregiment Nr. 6, dem Oberleutnant von Sichart im Anhaltischen In⸗ fanterieregiment Nr. 93, dem Leutnant und Adjutanten von Brochwitz⸗Doni⸗ mirski und 8 8—*“ beide im Thüringischen Ulanenregiment Nr. 6; er Königlich Dänischen goldenen Medaille mit der Krone: em Musikdirigenten Urbach,

den Wachtmeistern Fromm und Großkurth, sämtlich in demselben Regiment,

dem Regimentssattler Hofmeister und dem Büchsenmacher Rödiger,

wohnern. Desgleichen in größeren Städten des Auslandes. Erkrankungen in Krankenhäusern deutscher Großstädte. Desgleichen in deutschen Stadt⸗ und Landbezirken. Witterung. Beilage: Gerichtliche Entscheidungen, betreffend den Verkehr mit Nahrungs⸗ mitteln ꝛc. (Wein).

Aussprache die Kommission, ne em. —— 2— an der emnsahe, 8 .ee 1—2 8 . 2 in Monhei Dr. De f 1 S üh ini pfortzusetzen, sie erwarten jedoch als Ergebnis dieser Verhandlungen von Damaskus, von wo in der Zeit vom 4. Augu Dr jetzmacher in Monheim, Dr. Detlef Martens in letzterer mit dem Schutze der Salonikier Bahnlinie be⸗ . ausen X rten eehh ln deenen e den lnnen 19 Teacheepen, benener Io Kedeülee um Kenie die Festlegung eines Mindestlohns, Regelung des Lehrlingewesens, kamen. Aus der Gegend nördlich von Damaskus wurden aus Beseitigung des Ueberstundenwesens, Verbesserung des Arbeits⸗ Nebk (halbwegs zwischen Damaskvs und Homs) in der Zeit vom nachweises und Regelung des Kolonnensystems. 14. bis 7. August 17 Fälle, davon 8 mit tödlichem ng, Feneea. Die Verwaltung der Stiresfabahr in Hamburg entließ, in Selimije (südöstlich von Hama) kamen am 8. August 6 Fälle wie die „Fif. Ztg“ erfährt, die Rärelsführer der Bewegung unter vor. In den volkreichen beiden Städten Homs und Hama kamen ihren Angestellten (vgl. Nr. 200 d Bl.). Die Mitglieder des anfangs August täglich Eekrankungen vor, vom 1. bis einschl. 8. August entralverbandes beschlossen, sich der —— anzuschließen. 1800 kamen zur amtl Anzeige in a 46 Erkranku mit 30 1 traßenbahner sind in den Verband der Verkehrsarbeiter cingetreten. fällen, in Homs 168 Erkrankungen mit 89 Todesfällen. Von Homs Aus Labach wird dem „W. T. B.“ gemeldet, daß die gesamte. aus ist die Seuche nach der Küste verschle worden, w 1600 Mann zählende, bei dem Bau der Karawankahahn in 8. in Tripolis jahlreiche Opfer gefordert hat. Es wurden aus Birnbaum, Bezirk Radmannsdorf, beschäftigte Arbeiterschaft in rivolis in der Zeit vom 31. bis 9. August 121 Erkran⸗ den Ausstand getreten ist. Der Ausstand ist auf die Ablehnung der

Burg i. D., Dr. Neubürger in Frankfurt a. M., Dr. Leser Oppenheimer in Cöln, Dr. Pape in Lesum, Dr. Parisius in Kalbe a. M., Dr. Hans Poetschki in Schönsee, Dr. Protze, Oberarzt der inneren Station des Bürgerkrankenhauses in Elberfeld, Dr. Riemer in Naumburg a. S., Dr. Ritter in Wildberg, re eles F Hehvenick, Dr. Sander in 5 Dr. 1 red Schroeder in Berlin, dem Oberstabsarzt a. D. Dr. beide bei demselben Regiment; en, SS808— Irrn. den A 8 Dr. Otto der Königlich Dänischen silb . Schulze in önebeck a. E., Dr. Leopold Seelig in denn .öL 133 nnSen aeüAanur Köni aöberg i. Pr., Dr. Stephan in Ilsenburg, Dr. Siobea dem Cergeanten Rommel 11“ Lagdeburg⸗Sudenburg, Dr. Thalheim in Norderney,

traut worden sei und daß die Bahnhofswachen entsprechend verstärkt würden, um ähnliche Vorfälle, wie bei der Station Zelenike, zu verhüten. Infolge der jüngsten reundschaftlichen Vorstellungen seitens diplomatischer Stellen abe die Pforte Befehle an alle Zivil⸗, Militär⸗ und geistlichen Behörden erlassen, die dahin gingen, Auswüchse von mohammedanischem Fanatismus und Aus⸗ schreitungen seitens der Truppen gegen die Bevölkerung zu verhüten. Es verlautet, die Pforte beabsichtige, wegen der von den Komitees verübten Greueltaten im Sandschak Kirkkilisse und der dadurch verursachten

Bekanntmachung. Das Programm der Technischen Hochschule Zu Berlin f

1. Oktober 1903,04 ist erschienen und vom Sekretariat

50 ₰, auosschließlich Porto für Uebersendung, zu beziehen.

Immatrikulationen finden vom 1. bis 24. Oktobe 1906 8

vom 1. bis 20. April 1904 statt. Charlottenburg, den 25. August 1903.

LE1MM“

beide in demselben Regiment:;

des Großkommandeurkreuzes des Königlich Griechischen Erlöserordens und des Kommandeur⸗ kreuzes erster Klasse des Päpstlichen St. Gregorius⸗

ordens: Allerhöchstihrem Flügeladjutanten, Obersten von Pritzel⸗ witz, Kommandeur der

Infanteriebrigade; sowie 1 des goldenen Ritterkreuzes des Königlich Griechischen Erloöserordens:

dem Dr. eheumann, Regimentsarzt des

Ddeutschee neihc. eree drwann Güldenberg in

Verordnung,

betreffend die Aufhedung des Verhots der A 8 . von Waffen Ameeeees heaf-be

DVom 23. August 1908.

Dr. Trier in Altona, Dr. Alois Weber in Dardesheim, Dr. Weber in Euskirchen, Weidner in Breslau, Dr. Oskar Werler in Berlin, Dr. Westerhoff in Münstereifel, Dr. Wiedel in Bockenem, Dr. Karl Wolff in Griesheim, Dr. Karl Wollreim in Berlin und Dr. Zimmern in Frank⸗ furt a. M. den Charakter als Sanitäterat zu verleihen.

Seine Majestät der König haben Allergnädigst geruht: n2 sächsischen Geheimen Kirchenrat D. Pank in Leipzig in seiner Eigenschaft als Vorsitzenden des tral⸗

vorstandes der deutschen Gustav⸗Adol eine, den Abt Loccum, Oberkonsistorialrat D. . in Hannover 2 ischen Vereins zur

das Vorstandsmitglied des Rheinisch⸗West 21 Pe hesngaung er —2 Fabrik⸗

sizer Paul Colsmann in Langenberg zu Mitgliedern des Kur der Evangelischen Jerusalem Saftung zu ernennen.

Minikerium der geüglichen, Unterrichts⸗ und 8 Medizinalangelegenheiten.

Dem Seminardirektor Fischer ist das Direktorat des inars in Löbau verl worden. Am inar zu ist der Lehrer

Steinecke als zu ordentlicher Seminarlehrer an⸗

Kreisassistenzart Dr. Zelle aus Schoklen ist zum ernannt

Der Rektor der Königlichen Technischen Hochschule zu Berlin. 1 8 Hettner.

Königlich Preußische Armee. Abschiedsbewilligungen. Im aktiven Heere. helmsbhöhe, 23. August. Bütkner, 8,89 D., Komp. Ebef im Inf. Regt. Markgraf Ludmig Wilbelm 13. Nr. 111, die Erlaubnis zum Tragen der Armeeuniform erteilt.

Katserliche Schutztruppen. Wilbelmsbhöhe, 23. August. Dr. Si „Stabsarzt in der 8 für 1e2 Pstah 1e 8 Beene webecienwose Zupitza., absarzt in Schutztruppe Kamerun, in die Deutsch⸗Ostafrika, versetzt.

MNicchtamtliches. Ddeutsche? Reich. Preußen. Berlin, 27. August. Seine Majestät der Kaiser und König sind abend um 7 ⅞⁄ Uhr von Schloß eerane” in osfen und von hrer Majestät der Kaiserin und Königin am Bahnh 12α— der Fahrt nahmen Seine den des

5 wurde wiederhergestellt. Die

meldet,

Massenflucht von Mohammedanern und Christen nach Kon⸗ stantinopel bei den Großmächten und in Sofia ernste Be⸗ schwerden und Vorstellungen zu mit der Angabe, es lägen Beweise dafür vor, daß Bulgarien zu der Banden⸗ bewegung nicht nur die Vandenchefs liefere, sondern sie auch in materieller Beziehung unterstütze. Zu⸗ leich werde die Pforte erklären, daß sie jedwede Verantwortung fer die Folgen ablehne.

Bei Pineki, 110 Kilometer von Konstantinopel entfernt, ist eine Komiterbande aufgetaucht. Obwohl für Konstantinopel keine Gefahr besteht, sind Maßregeln zum Schutze der Um⸗ gebung getroffen und Verhaftungen verdächtiger Bulgaren vor⸗ genommen worden. Wie aus Adrianopel gemeldet wird, verbrannten Komiteebanden die Getreideernten in den Dörfern Kavaklii und Jenidsche im Bezirk von Kirkkilisse und zerstörten die Telegraphenlinien zwischen mehreren Orten; die Linie Kirkkilisse Adrianopel Einwohner der von Komiteebanden umstellt gewesenen Dörfer Dokusjuk, Syklar, Kedikoi, Derekoj u. a. in der Kirkkilisse haben sich geflüchteir. b

Aus Tripolis wied berichtet, die türkische Re 27— Befehl 1-8 Ankauf von Pferden gegeben, die

azedonien cht werden sollten. 88 1 Dem „New YPork Herald“ wird aus Washington ge⸗ nach 2. D0. ss ti ngenen Nachrichten unter⸗ dele Venezuela mit der Banque de Paris wegen der ereinheitlichung seiner gesamten Schuld von 258 n Francs. Den Gläubigern sollten zwei Fünftel des

8 Nominalwertes ihrer Titret sowie 5,42 —* insen an⸗

und die ganze Schuld binnen getilgt

ung von

achtstündigen Arbeitszeit seitens der Bauunternehmer zurückzuführen. Die Ruhe und Ordnung wurde bisher nicht gestört. Die Zeitung „Libre Parole“ meldet aus Lorient: Die Arbeiter in Henneboni und diejenigen des Arsenals in Lorient benachrichtigten den Unterpräfekten, daß sie den wieder aufnehmen würden, wenn an den verurteilten Arbeitern die Strafe vollzogen werden sollte und ihnen nicht die Versetzung des Staatsanwalts und des Generalhafeninspektors würde. Zu⸗ leich fordern die Verlegung des 62. Jnfante (Bal. kr. 184 und 183 d. Bl.)

Land⸗“⸗ und Forstwirtschaft. 8b Anbauflächen Rumäniens. 2 (Nach einem Bericht des Kaiserlichen Generalkonsuls in Galatz.)

Das Königlich rumänische Ministerium für Ackerbau hat im Monitor 5 16. August d. J. eine Uebersicht der im Herbst 1902 und im Frühzahr 1903 im Königreich Rumänien dandenen Anbauflächen veröffentlicht.

8 8— 8 8 2 8 2 8 89

kungen 66 —2 nicht mit unter die Erkrankungen ge

t sind) amt hemeldet. 1 988 1* Vekaae der deb, t —— 2—2. v. ,— Uibanon, wurde mer neue olerafälle geme o Kobb rias am stlichen Fuße des 2. 14 Tedes.

fälle bis zum 2. August und am 9. A davon 3 mit tödlichem Ausgang. A der Eisenbahnstation Muallaka schon gehörigen Stadt Sahle ist die wurden 2 am 4. d. M. dort

gemeldet Die Stadt Beirut war einer Mitteilung vom 11. A ¹ bis dabin cholerafrei geblieben. Hama aud Fedae Scuche, 4 das Orontestal nordwärts wandernd, in die pp vee. 1.,½ 4 h. dort 1,;7 122 8 aus Dschifr el⸗ ughr am Oront am attakize klaac, 9 198 229 eldet. ede Febemhers der Krank cran de un un weiter . Fleinafsten zu verhüten, ist auf Sanitätsverwal

Konstantinopel —,5 kuüͤste bei Alexandrette

rovinz Aleppo

ciner 2 Quarantane Hongkong. In der Zeit vom 1 ter bei einem

Gelbfieber.

G2 zut in Panama vem 23. 13. 1— Todesfälle), in Limon vem 10. 23. 11 192 in erida vem 1. im 1 in rogrteso vom 1.

82, (1), Vera 8 5.

sferner wurden in Jongolleca ran und in Rio de Janeiro vem

3⸗ in Tampigo pem 5. bis 25. e