1903 / 204 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger, Mon, 31 Aug 1903 18:00:01 GMT) scan diff

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Rechts und links der Eisenbahn! Neue Führer auf

den Hauptbahnen im Deutschen Reiche, herausgegeben von Professor

Paul Langhans. Heft I:; Berlin Frankfurt a. M. über Fisenach von Heinrich Fischer. Mit 2 Karten. Gotha, Justus erthes. Preis 50 ₰4. Die Eisenbahnfahrt pflegt als unangenehme ugabe einer Reise, als notwendiges Uebel betrachtet zu werden. öglichst schnelle Erreichung des Zieles ist die Losung. Diesem Be⸗ streben tragen die Reisehandbücher und Reiseführer Rechnung: sie berück⸗ sichtigen fast ausschließlich die Hauptpunkte des Verkehrs, die Reiseziele der großen Menge der Eisenbahnfahrer, dagegen nur nebenbei die Reisewege. Und doch bietet die Landschaft, die von der Eisenbahn durchfahren wird, vieffach eine Fülle von Anregung für den Reisenden, so daß es sich wohl lohnt, sie an der Hand eines Führers in Wort und Kartenbild aufmerksamer zu betrachten und nicht achtlos an ihr vorüber zu fahren. Die hier angezeigte Sammlung neuer Führer bezweckt nun, den Leser aufzufordern, sich auf der Reise auch um das zu kümmern, was zu beiden Seiten der Eisenbahn wissens⸗ und sehenswert ist. Das vor⸗ liegende erste Heft behandelt die Strecke Berlin —Halle —Leipzig Eisenach Frankfurt a. M. Eine Reisekarte veranschaulicht die kräftig hervortretende Bahnlinie nebst ihren Anschlüssen und die Haltestellen der Schnell⸗ und Personenzüge, zu beiden Seiten der Bahn das vom Abteilfenster aus sichtbare Gelände mit seiner Waldbedeckung. Die Eingliederung der Landschaft in die typischen Oberflächenformen unseres Vaterlandes zeigt in großen Zügen eine besondere Karte der natür⸗ lichen Landschaften Deutschlands. Zur Anregung verständnisvoller Vertiefung in das Kartenbild ist der Reisekarte eine Beschreibung des Reiseweges beigegeben. In unterhaltender Form, aber auf ernster wissenschaftlicher Grundlage entrollen die Begleitworte vor dem eistigen Auge des Reisenden ein anschauliches Bild der durchfahrenen egend. Sie erörtern die Ursachen der Entstehung des Landschafts⸗ bildes aus dem Zusammeawirken von Naturkraft und Menschengeist. Der Geschichte des Bodens schließt sich die seiner Bewohner an. Was immer für Erinnerungen an die Vergangenheit die durchfahrene Gegend bietet, was sie an bemerkenswerten Werken menschlichen Schaffens aufweist, alles das meldet gewissenhaft der Führer dem Reifenden. So gewinnt die Landschaft rechts und links von der Eisenbahn frisches Leben und spricht zum Beschauer in hunderterlei Aeußerungen von heute und vergangenen Zeiten.

Von der Donau bis Plewna. Ein Blatt aus der Ge⸗ schichte des Balkanfeldzuges von 1877. Kriegsgeschichtliche Studie von Thilo von Trotha, Oberstleutnant a. D. Mit 3 Kartenskizzen. Berlin 1903. (Pr. 3 ℳ) Verlag von Richard Schröder (vorm. Ed. Dörings Erben). Das klar und spannend geschriebene Buch des bekannten Militärschriftstellers wirft in eigenartig kritischer Weise interessante Streiflichter hinter die Kulissen des damaligen Kriegs⸗ theaters. Obwohl nur die Episode vom Donauübergang bis zur ersten Plewnaschlacht am 20. Juli 1877 aus dem gewaltigen Balkanfeldzuge näher beleuchtet wird, gelingt es dem Verfasser doch schon durch diese „Stichprobe“ mit anerkennenswerter sachlicher Gründ⸗ lichkeit nachzuweisen, welche strategischen Faktoren von vornherein Plewna zum Brennpunkt machten und die Entwickelung der Dinge so ungünstig beeinflußten, daß ein Mißerfolg der russischen Waffen fast unausbleiblich war. In lehrreicher Weise werden dabei die Vorbedingungen für kriegerische Erfolge und Fehlschläge vor Augen geführt. Die Fehler der oberen Heeresleitung, verbunden mit Unterschätzung des Gegners und Nichtachtung der eigenen Ver⸗ bündeten, persönliche Reibungen, Nichtbefslgung gegebener Befehle, Nichtbeachtung eingegangener Meldungen, unklare bezw. zu schwächliche oder zu spät erteilte Befehle sowie grobe Versehen bei deren Durch⸗ führung bildeten die Verkettung, aus der die eingetretenen Rück⸗ schläge sodann mit logischer Schärfe nachgewiesen werden. Es entspricht somit das von Trothasche Werk durchaus seiner Bezeichnung als „kriegsgeschichtliche Studie“. Besonders interessant ist die Hervorhebung des Umstandes, daß es der glänzenden Tapferkeit der russischen Truppen zeitweise fast gelingen wollte, die strategischen und taktischen Fehler ihrer Befehlshaber auszugleichen. Ebenso findet auch die rücksichtslose Energie Osman Paschas volle Würdigung, der es gelang, die schon weichenden Reihen wieder an den Feind zu bringen.

Schulchorbuch für höhere Lehranstalten, vor⸗ nehmlich für Progymnasien, Real⸗ und Rektoratschulen. 281 gemischte Chöre nach neuen Gesichtspunkten ausgewählt und geordnet, den Stimmen der Chorsänger angemessen bearbeitet und heraus⸗ gegeben von Gustav Beckmann. Essen, Verlag von G. D. Baedeker, 1903 (Preis geb. 2,80 ℳ). Der Verfasser hat in seinem sorgfältig zusammengestellten Buche das deutsche Volkslied bevorzugt Bei dem einfachen Tonsatz ist besonders darauf Rücksicht genommen, daß bei den sechsstufigen höheren Lehranstalten sich ein fühlbarer Mangel an ausgeprägten Tenorstimmen geltend macht. Im übrigen ist jedoch das Bestreben 42— gewesen, die Tonsätze in möglichst ge⸗ nauem Anschlusse an die Originalkomposition zu bieten. Was die Auswahl der Lieder und Gesänge betrifft, so ist dabei in erster Linie auf möglichst leichte Ausführbarkeit Bedacht genommen. Die kompli⸗

Der Sozialismus. Eine Untersuchung seiner Grundlagen und seiner Durchführbarkeit. Von Viktor Cathrein S. J. 8. Aufl. 2,80 Freiburg i. Br., Herdersche Verlagshandlung.

Die Lage der Wächter der K. K. Staatsbahnen. Auf Grund einer Erhebung des K. K. Eisenbahnministeriums herausgegeben vom K. K. arbeitsstatistischen Amte im Han⸗ delsministerium. Wien, Alfred Hölder.

Die Heidelberger Wohnungsuntersuchung in den Wintermonaten 1895/96 und 1896/97, deren und deren Fortsetzung durch eine ständige Wohnungsinspektion im Auftrage des Stadtrats dargestellt von Max May. 2 Jena, Gustav Fischer

Führer durch die Gesetzgebung und Staatseinrichtung für jedermann (ECeitfaden zur Vorbereitung für die Prüfungen auf dem Gebiete der Gesetzgebung) von M. Ottermann und K. Fechner. 2. Aufl. 1,50 teglitz, Karl Fechner.

Entwurf des Statuts einer Ortskrankenkasse nach dem Krankenversicherungsgesetz in der Fassung des Gesetzes vom 8 1892 ꝛc. 0,60 Altenburg, S.⸗A., Stephan Geibel

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Entwurf des Statuts einer Betriebs⸗ (Fabrik⸗) Krankenkasse nach dem Krankenversicherungsgesetz in der Fassung des Gesetzes vom 10. April 1892 ꝛc. 0,60 Altenburg, S.⸗A., Stephan Geibel Verlag.

Pharus⸗Plan zu den Baäaupolizeiordnungen für Berlin und Umgebung. Bearbeitet in der Plankammer des Ministeriums der öffentlichen Arbeiten. 7 Berlin, Pharus⸗Verlag G. m. b. H.

Wie du willst (Gedicht von Eugen Croissant), Walzer⸗ lied für eine Singstimme mit Klavierbegleitung, komponiert von Amanda Kauffmann. 0,80 Leipzig, Verlag von Hans Licht.

Sonate für Pianoforte, komponiert von Amanda Kauff⸗ mann. 1,80 Leipzig, Verlag von Hans Licht.

Handel und Gewerbe.

Aus den im Reichsamt des Innern zusammengestellten „Nachrichten für Handel und Industrie“.)

Die Lage des rumänischen Textilwarengeschäfts

im Jahre 1902. Deutschlands Anteil am Absatz.

Wenn auch das offizielle Zahlenmaterial für das Jahr 1902 noch nicht vorliegt, so wird es nach den in Berufskreisen eingezogenen Erkundigungen als das beste für die Textilwarenbranche während der letzten fünf Jahre bezeichnet. In den meisten Artikeln wird der gegenüber dem Vorjahre erzielte Umsatz auf 30 bis 40 % höher ver⸗ anschlagt und man schätzt ihn annähernd ebenso hoch, wie er in den Jahren vor Ausbruch der Krisis 1899 gewesen ist. Dabei kann nicht einmal gesagt werden, daß der Ausfall an Kunden, welcher durch das Wegbleiben der fremden Arbeiter infolge der in Rumänien herrschenden Baukrisis entstanden ist, irgendwie ersetzt worden wäre. Im Gegen⸗ teil, die Baukrisis hatte sich eher noch verschärft.

In der Terxtilwareneinfuhr nimmt Deutschland den ersten, Groß⸗ britannien den zweiten, Oesterreich⸗Ungarn den dritten und Italien den vierten Platz ein. Was die einzelInen Hauptartikel betrifft, so erstreckt sich die nachfolgende Darstellung nur auf das, was sich gegen⸗ über den Mitteilungen in Nr. 136 der „Nachrichten“ vom 6. Sep⸗ tember 1902 über die vorjährige Lage des rumänischen Textilwaren⸗ marktes geändert hat.

In gedruckten Kattunen ist die Einfuhr aus Deutschland, soweit bessere Qualitäten in Frage kommen, eine ganz gute gewesen. Die italienische Konkurrenz soll infolge ungenügender und unpünktlicher Lieferungen weiter zurückgegangen sein, und der Vorteil hieraus dürfte vorwiegend deutschen Fabriken zugeflossen sein. In einzelnen Fällen sollen deutsche Kattune auch den österreichischen vorgezogen worden sein, wie es heißt, weil die österreichischen Musterkollektionen zu ein⸗ tönig gewesen waren. Es kann daher nur geraten werden, sich in den Kollektionen dem Geschmacke des Publikums möglichst anzupassen und alles Schablonenhafte zu vermeiden; dabei darf natürlich, wenn der Absatz gesichert sein soll, keine Preiserhöhung stattfinden. Die Kon⸗ kurrenz spanischer Erzeugnisse, die im Vorjahre zum ersten Male auf dem rumänischen Markte erschienen, konnte im Jahre 1902 bereits als beseitigt angesehen werden.

In Damenkleiderstoffen haben die schon wiederholt schärfer aufgetretenen Versuche österreichischer Fabrikanten, in Rumänien festen Fuß zu fassen, augenscheinlich nicht zum Ziele geführt. Die österreichischen Fabrikate sollen zwar als gut gelten, auch in bezug auf die Dessinauswahl nichts zu wünschen üpvrig lassen, sich aber für den rumänischen Markt zu teuer stellen. Preisunterschiede von 20 bis 25 % gegenüber den deutschen Fabrikaten sollen nicht selten Dies wird darauf veachefüdet, daß die österreichischen

rbeitskräfte teurer als die deutschen sind. Im übrigen ist die deutsche Industrie gerade in diesem Artikel sehr gut eingeführt, be⸗ sonders die alten und renommierten Fabriken in Gera und Greiz.

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Was die Ganz⸗ und Halbseidenkonfektion anbetrifft, so wurden die ganz feinen Sachen zum größten Teil wohl aus Paris bezogen. Das Geschäft soll jedoch nicht nennenswert gewesen sein und sich hauptsächlich auf den Bezug von Modellen beschränkt haben.

Die Teppicheinfuhr hat die fallende Tendenz des Vorjahres beibehalten. Abgepaßte Teppiche, aber nur in kleinen Dimensionen, wurden wie früher von England, größere fast ausschließlich aus Deutschland bezogen. Als sehr gut eingeführte Firmen gelten Oels⸗ nitzer und Dürener Häuser. Das Teppichgeschäft liegt wie immer in der Hand nur weniger solider Häuser, unter welchen ein in Bukarest etabliertes Wiener Haus das bedeutendste ist.

Den rumänischen Jutebedarf haben wie gewöhnlich England und Oesterreich⸗Ungarn zu ziemlich gleichen Teilen gedeckt. Eine größere Lieferung für die Direktion der Monopole (für Salzsäcke) und auch zum Einschlagen des Tabaks ist wieder an die Vereinigten Jutefabriken in Wien gegangen, allerdings zu sehr niedrigen Preisen.

In Baumwollgarn hat wieder England und Italien den Markt versorgt, wenigstens was die gangbaren Qualitäten betrifft. Die besseren Qualitäten kamen wie gewöhnlich aus Oesterreich. Von Versuchen der deutschen Baumwollgarnindustrie, in Rumänien Fuß zu fassen, ist bisher nichts bekannt geworden. Die italienische Ein⸗ fuhr hat sich auf der gleichen Höhe wie im Vorjahre gehalten.

Die Einfuhr von gefärbtem Garn ist im allgemeinen zurück⸗ Legangen. Die inländische Produktion ist leistungsfähiger geworden.

ußer den vielen kleinen Betrieben haben sich zwei größere, syste⸗

matisch eingerichtete Fabriken in Bukarest etabliert, welche, durch einen hohen Zollschutz begünstigt, gute Geschäfte gemacht haben sollen. Die Preise dieser inländischen Fabriken sind zwar im allgemeinen kaum niedriger, als die der ausländischen Importeure. Die Kon⸗ sumenten zogen es aber doch vor, ihren Bedarf bei ersteren zu decken, weil ihnen dieselben die Waren franko aller Spesen ins Haus liefern. Außerdem entnimmt der rumänische Kaufmann gern auf Kredit. Der Zoll aber muß sofort bar erlegt werden, während die Preise für die inländische Ware in der Regel erst nach sechs Monaten fällig werden.

Türkisch Rot ist weniger eingeführt worden. Was die zwei⸗ und mehrdrähtigen Garne (zu Fischnetzen) betrifft, die bisher aus Belgien bezogen worden sind, so hat diese Einfuhr gegen Ende 1902 vollständig aufgehört. Infolgedessen hat eine Fabrik in Bukarest, durch den Zollschutz begünstigt, sich, wie es scheint mit Erfolg, auf die Herstellung des Artikels verlegt.

Drei⸗ und sechsfädige Häkelgarne sind wieder aus Deutschland gekommen, geringere Mengen aus Oesterreich, England und Italien. Für die größere Einfuhr aus Deutschland ist nicht etwa der Preisunterschied maßgebend gewesen, sondern die Neigung des Publikums für ganz bestimmte, bereits eingeführte Marken, welche von den Konsumenten immer wieder verlangt werden. Dieser Erscheinung des gewohnheitsmäßigen Bezugs begegnet man in Rumänien auch in vielen anderen Artikeln der Textilbranche.

Weißwaren, Schirtings, Chiffons, Oxfords, Croidons und ähnliche Arten sind hauptsächlich wieder aus England gebracht worden, speziell die geringeren Sorten, in welchen England als sehr leistungsfähig gilt und wohl von keinem anderen Importlande über⸗ troffen wird. Außerdem haben auch noch Deutschland und Oester⸗ reich etwas geliefert, und zwar die besseren Qualitäten. Die italienische Konkurrenz, die vor einiger Zeit ein ziemlich großes Geschäft gemacht hatte, kann nach dem Verlauf der letzten Kampagne als beseitigt bezeichnet werden. Die Lieferungen der italienischen Fabrikanten sollen häufig Anlaß zu Klagen gegeben haben, namentlich was die Appretur anbelangt; auch soll es den Italienern nicht Plungen sein, die englischen Muster genau genug nachzuahmen.

iese Artikel werden in Rumänien fortgesetzt in großen Mengen gekauft, sodaß der deutschen Industrie trotz der englischen Einfuhr nur geraten werden kann, den Versuch auf diesem Gebiete, namentlich in billigeren Couranten, nicht aufzugeben. 1

Kopftücher waren wieder ein bedeutender Einfuhrartikel; der Absatz deutscher, namentlich westfälischer Fabriken hatte nachgelassen. Die englischen Fabriken sollen einige gutgehende Sorten nachgemacht und die deutschen Preise auf dem rumänischen Markte unterboten haben. Da die deutschen Fabrikanten zu weiteren Nachlässen augen⸗

cheinlich nicht geneigt sind, so könnte dieses Verhalten nach Lage eer Verhältnisse eventuell den Verlust des Geschäfts zur Folge haben. Vielleicht würde es sich empfehlen, den Versuch zu machen, franko verzollt zu liefern, was die englischen Importeure nicht tun. Dem rumänischen Kunden ist diese Bezugsweise viel bequemer. Fälle solcher Art, die Erfolg hatten, sind schon bei dem Geschäft anderer Artikel nach Rumänien beobachtet worden. Dabei ist natürlich vorausgesetzt, daß die Preise nicht höher oder wenigstens nicht viel höher werden als

die englischen. Die Fabrikanten würden dabei dem Käufer den Zoll so zu vorstrecken.

Baumwollene Futterstoffe sind wieder ausschließlich von England gebracht worden, seitens der anderen Konkurrenten sind nicht

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1 nen Wie die Verhältnisse in Rumänien liegen, will das Publikum, wenn einmal Versuche beobachtet worden, in diesem Artikel ins Geschäft z zierteren und größeren musikalischen Formen, wie beispieltweise Fugen es einmal höbere Preise bezahlt, auch dafür Waren aus Paris haben. kommen. Die englischen Fabriken gelten hierin allerdings als auch und Kantaten, haben hier vernünftigerweise keinen Raum gefunden. Mit dem fcansöfischen Geschmack wird der dort Absatz suchende Kauf⸗ besonders leistungsfähig.

Die Sammlung enthält außer vaterländischen, historischen und Kriegs⸗ mann bis auf weiteres immer zu rechnen haben, und er wird gut Die ganz dünnen farbigen, unter dem Namen ir“ bekann liedern Lieder für Jahres⸗ und Tageszeit eimats⸗ und Naturlieder, . h. 8 farbig 1 „Zephir⸗ bekannten

1 1 tun, die Gebiete, wo sich das dortige Publikum einmal an die leichten Kleider⸗ und Hemdenstoffe hat in den billigen e⸗ und Wanderlieder sowie eine beschränkte Anzahl fremder französische Ware und französischen Preise gewöhnt hat, nur mit Qualitäten Italien, in den besseren England und Oesterreich geliefert. Volksweisen. Eine Auswahl von gei tlichen Liedern und Gesängen V. t zu betreten. Der Absatz war ein guter, hauptsächlich in den letzteren. Der Artike schließt die Reihe ab. Kurze literarische Notizen erhöhen ebenfalls Billige Barchente wurden nach wie vor aus Italien gebracht. ist noch mehr in die Mode gekommen, namentlich was die farbigen den Wert des von der Verlagshandlung gediegen ausgestatteten Die Preise blieben 20 25 % unter den deutschen. Die Lieferungsart Hemden betrifft; er wird übrigens auch zu Blusen stark verwendet. Werlchens. war eine etwas langsame, und die Ausführung soll auch nicht ein⸗ Hosenzeuge sind wieder pon Deutschland, der Schweiz und wandfrei gewesen sein. Aus den Barchenten werden in Rumänien Italien geliefert worden. Die schweizer und deutsche Einfuhr scheint 8 . Kurze Anzeigen n efernan. F lüen elen. —— Derhcgedangen 2 sein, enn 1. 2ö2— 8 8 3 es eels sind wieder wie früher aus Deutschland und Oesterrei gu ualitäten zu billigeren sen e. ie n neu erschienener Schriften, deren Besprechung vorbehalten bleibt gekommen, und zwar aus Deutschland mehr, weil die Ware bei eich porteure werden daher den Konkurrenzkampf mit Italien ziemlich Bugenhagens christliche Vermahnung an die Böhmen. —— Qualität zu billigeren Preisen 22 und dabei eine größere ttg

* e S aufnehmen müssen. 2 ate aus der Reformationszeit. Heft 2. 1 Auswahl sowie Verschiedenartigkeit in den Mustern gebracht wurde. dem Geschäft mit ganz leichten Baumwollstoffen, die

iph Wöpke. In baumwollenen Samten hat die Einfuhr etwas nach⸗ nur weiß, gazeartig und unter dem Namen Victorialaunes mrn Predigtbibliothek II, 1. Vom Reich der gelassen,

em⸗ nlich, weil von der gegenwärtigen Mode die Ver⸗ proderie, Cambrix usw. bekannt sind, hat die englische Einfuhr

Kraft von Otto Frommel. 1,20 L Richard Wöpke. wendung von Samt nicht begünstigt wird. In den Frauentoiletten wieder die erste Stelle hehauptet. In Victorjalaunetz speziell wurde Der Gerechte erbarmet sich seines Viehs, wer aber - von Jahr zu Jahr eine —2ö4 des 1

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0,50 %ℳ Von Hermine Ludewig. Bunzlau, G. Kreuschmer. kam hauptsächlich aus Deutschland, obwohl der Artikel auch in auch im Elsaß Volksbote. Ein gemet Volkskalender für 1904. Mit ark erzeugt wird. fenge biernach uht auf einer plötzlich eingetretenen Geschmacks⸗

einem Notizkalender als 67. Jahrg. Oldenburg, Schulzesche In Strickwaren war der Absatz ein hbesonders guter. Oester⸗ änderung des rumänischen Publikums.

13,50 Hofbuchhandlung. V reich dürfte ein besseres Geschäft gemacht haben als Deutschland, da Von bee52⸗ Besatzartikeln, sogenannten russi⸗

14,25 Auf Gottes Wegen. Roman von Björnstierne Björnson. die österreichische Ware billiger ist. Die in Sebe⸗ zuletzt neu schen und türkischen Galons war der

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13,20 13,60 - 59 8 Moderne Frauenbibliotbhek Nr. 7, 8. Die Geschichte ge⸗ wird, der deutschen Einfuhr noch stärkere Konkurtenz zu in machen, in kleineren Quantitäten ein. Wie man 13,50 . I1 8 der Eltern von Margarete ½ 442 0,75 % Leib⸗ . diese Artikel aus Deutschland über Paris gekommen.

14,10 14,10 7 1 I1” igen. 1— Erzäblung dem von M. Heinz. 0,75 Tuchen für Herrenkleider sich die Einfuhr ft in Gardinen und Spitzen aus Plauen war 28 14,00 ’1 ö 8 Leipzi rlag der Frau das nicht viel geändert. Die leren und en Ja befriedigend, wurde im Herbst aber ba. 280 16 babende, bera Herm. Kaiser. Heft 1 bis 3. kamen wie 4* aus England, ebenso die sogenannten Qualitäten d nur gang A gegeben worden, wie

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