1903 / 224 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Wed, 23 Sep 1903 18:00:01 GMT) scan diff

11m“*“]

der ersten Stufe der dritten Klasse des Kaiserlich

artilleriebrigade;

3. Gardeulanenregiment;

Nabisbea tecr heae aeRehie Hwek⸗thkve veübäe e wbeakeneszani eew zeene 8 8

Oldenburgischen

192½. von Uechtritz und Steinkirch deim

ter von der Wense im n u— Nr. 19 und tmeister von Hoffmann

2 man 289, 1

des Kaiserlich Fassischen St. Stanislausordens b dritter Klasse mit Schwertern:

dem Hauptmann Schwabe

8 im Infanterieregiment von Boyen (5. Ostpreußischen) Nr. 41, 9r 8. dem Hauptmann 1,henn. im Schleswig⸗Holsteinschen

dem Stabsarzt Spangenberg, Gionierbataillons Nr. 14, dem Stabsarzt Dr. Wiesinger bei der ms⸗Akademie für das militärärztliche Bildungswesen, 2 Oberleutnant Grafen von Königsmarch gardehusarenregiment,

dem Oberleutnant Rudolph im Grenadierregiment König

Friedrich der Große (3. Ostpreußischen) Nr. 4,

dem Oberleutnant Gündell im Infanterieregiment Fürst

Leopold von Anhalt⸗Dessau (1. Magdeburgischen) Nr. 26, dem Oberleutnant Richert Kirchbach (1. Niederschlesischen) dem Oberleutnant Infanterieregiment Nr. 49, dem Oberleutnant Stubenrauch Mecklenburgischen Füsilierregiment Nr. 90, dem Oberleutnant Prager im 7. fanterieregiment Nr. 155, dem Oberleutnant Weström artillerieregiment Nr. 16,

Nr. 46,

dem Leutnant Cruse (Ostpreußischen) Nr. 33, dem Leutnant Doerks im Dönhoff (7. Ostpreußischen) Nr. 44, dem Leutnant Geisler Kirchbach (1. Niederschlesischen) Nr. 46, dem Leutnant Weck im 2. regiment Nr. 47, dem Leutnant Boy⸗Ed im Gardefußartillerieregiment,

dem Leutnant Kaupisch (Hugo) im Fußartillerieregiment

von Dieskau (Schlesischen) Nr. 6, dem Leutnant z. D. Krosta, wehrbezirk Allenstein, und

Dragonerregiment (Gardedragonerregiment) Nr. 23; 8 der Kaiserlich Russischen Medaille sum St. Stanislausorden:

„dem Gefreiten Lemme im Kürassierregiment Nikolaus IJ. von Rußland (Brandenburgischen) Nr. 6

des Großherrlich Türkischen Medschidjeordens dritter Klasse:

dem Oberleutnant Hempel im Magdeburgischen Dragoner⸗

regiment Nr. 6;

der Großherrlich Türkischen silbernen Senarmedaille

für Kunst und Gewerbe:

dem Musketier Graubaum im 9. Rheinischen Infanterie⸗ giment Nr. 160;

Chinesischen Ordens vom doppelten Drachen: dem Hauptmann Schäffer, aggregiert dem leswig⸗ Holsteinschen Infanterieregiment . 8. 8b 2

des Kommandeurkreuzes des Kaiserlich Japanischen 8 Verdienstordens der aufgehenden Sonne:

dem Generalmajor Lipinski, Kommandeur der 1. Fuß⸗

des Kommandeurkreuzes des Kaiserlich Japanischen Ordens des heiligen Schatzes:

dem Oberstleutnant Roebel, Kommandeur des F

2 un 4 Generalfeldzeugmeister (Brandenbergiguh

des Offizierkreuzes desselben Ordens: dem Major Pelizaecus in demselben Regiment; des Ritterkreuzes erster Klasse

des Kaiserlich Japanischen Verdienstordens der aufgehenden Sonne:

dem Hauptmann Bliesener in demselden Regiment und dem Oberleutnant Freiherrn von Richthofen im

des Königlich Großbritannischen Viktoriaor dens 8 vierter Klasse:

dem Major Balck im Großen Gencralstabe; des Ofertrenze⸗ des Königlich Italienischen 8 t. Mauritius⸗ und Lazarugordens: ² dem Majeor Grafen von Schl 1 des XVIII. Armeekorps: v des Großkreuzes des Königlich Niederländischen Ordens von Oranien⸗Nassau: dem Obersten z. D. von Wedderkop zu Oldendurg: des ENL desselben Ordens: dem eralmasor Hoppenstedt, Kommandeur 19 Feidartilleriebrigabe; 8 ¹ 82 des Kommandeurkreuzes desselben Ordens:

en von Eckenbrecher, des Infanteri te Nr. 91,

dem Oberstleutnant von Ho Kommandeur Oldenburgischen öen und 8

dem Major Krause, Kommandeur des Osrfrꝛefischen Felbartillerieregiments 8b 62:

des Offizterkreuzes desselben Ordens:

l[denbur Drag 1* dem Major von C.eeeeee.n. 1 dem Hauptmann Schmidt von Hirschfelde im Olden⸗ anterteregiment Nr. 91, dem Cldenburgischen

Grafen von Lefl.

des Ritterkreuzes besselben Ordens:

den von Seebach und von Klüfer,

im

Bezirksoffizier beim Land⸗ dem Oberarzt Dr. Krahn beim 1. Großherzoglich Hessischen

Bataillonsarzt des Kaiser

im Leib⸗

im Infanterieregiment Graf von Wieckede im 6. Pommerschen im Großherzoglich Westpreußischen In⸗ im 1. Ostpreußischen Feld⸗

dem Oberleutnant Fulda im Telegraphenbataillon Nr. 3, im Füsilierregiment Graf Roon

Infanterieregiment Graf im Infanterieregiment Graf

Niederschlesischen Infanterie⸗

den Oberleutnants Scheel, Egloffstein, sämtli Nr. 19, und dem Oberleutnant Königin Wilhelmina der

ment und den Sergeanten Len

dem Obersten Rußland;

regiment Nr. 66;

dem Leutnant Fröli

dem

den

den

Gefreiten Müller

I., Kirchner

von aasig

gwinat und Oldenburgischen Infanterieregiment Nr.

des Kommandeurkreuzes des Königlich Ordens „Stern von Rumänie

Bartsch von Sigsfeld, Kommandeur des 2. Gardedragonerregiments

dem Major Licht im

den Feldwebeln Klinzmann,

Vizefeldwebeln Behme, dem Sergeanten Bothfeld und Kurts,

Schilling, Seitz und Böhme, sämtlich im 3. Magdeburgischen Infanterieregiment Nr. 66.

Baron von k und

von Gagern

91:

ch,

sämtlich in demselben Regiment; sowie

des silbernen Kreuzes desselben Ordens: Feldwebel und Zahlmeisteraspiranten Kniep,

und Henning, Vogt und Schwarze,

Ebeling

Kratz,

Geißle „Robra,

Kaiserin A

Kruse

n 7

r.,

Vietinghoff Freiherr von und im Oldenburgischen Dragonerregiment

lexandra

des Königlich Spanischen Militärverdienstordens zweiter Klasse:

3. Magdeburgischen Infanterie⸗

der ersten Klasse desselben Ordens: 8 den Hauptleuten Schulz und Seydel und

K

Schulze,

. n im Husarenregiment Niederlande (Hannoverschen) Nr. 15;

der mit demselben Orden verbundenen Ehren⸗ medaille in Gold: dem Stabstrompeter Sippel in demselben Regiment; der mit demselben Orden verbundenen Ehren⸗ medaille in Silber:

dem Wachtmeister Kaiser in demselben Regiment; der mit demselben Orden verbundenen Ehren⸗ medaille in Bronze:

dem Vizewachtmeister Hagemann in demselben Regi⸗

Wegener, beide im

Rumänischen

von

rause,

1“

Reichs den Konsul Anto

aus 5 Min. Vorm aus Hamburg;

ahrt etwa aus Hel

den Zug 3,40 nach mittags. Vrrlin den

8 8 8

Bekan

Am 1. Oktober wird Leonhardtstraße 22 unter burg 6“ neue legramme ie Ausgabe von kehr mit dem Puht 8 Vormitrags

Pakete

blikum ist

isers bleidt es geschlossen Berlin, den A. Katserliche

1 oland an jedem Mittwoch und Mittags; Ankunft in Curhaven nach 3 Stunden,

Hamburg, Ankunft daselbst 5 nU

1 1b aatssekretär des Reichs Postamts

als Zweigstelle des Posta ostanstalt eingerichtet, hei der Postsendungen jeder Art Wertangabe) eliefert

mit und Rohrpostsendungen ein ahme von Zeitungs gen findet nicht statt.

die 7 Nachmittags ertagen sowie am Geburtstage

Deutsches Reich.

Seine Majestät der Kaiser haben im Namen des

zum Generalkonsul in Batavia zu ernennen gerulhltt. 111“

Bekanntmachung. Oe oftdampllchifsverbindung mit Helgoland. ostdampfs rbindun gestaltet 88 vom 1. n ab 8

uerhaven an jedem im Anschlu

olgender Weise:

3 ½ S

Grob.

ntmachung. zu

der Bezeichnung

und ohne

das neue

ner

1903. Oberpostdirektion

ienstag und Frei an den Zug 9 Uhr

zwischen Cuxhaven und Helgoland

11 Uhr ormittags

Sonnabend 12 Uhr zum Anschluß an hr 50 Min.

Charlottenburg in dem Hause

„Charlolten⸗ mts Charlottendurg

werden ungen und Für den Ver⸗ mt werkräglich von et; an Sonn⸗ und

ach.

5 eine

sowie

der Wahl des

Miniserium der

der Koniglichen Berlin

anderaumt worden. der in

rgischen iment Nr. 91,

N

8 Sönigreich Preußen. Seine Majesät der König daben Allergnädigst geruht: Dr. Cüppers in

e

währrnder

Meldungen einem Pben zum 15.

Ku Turnlehrerbildungsans

wervden Termin zur Eröffnung desselben ist auf Mittwoch, den 6. April 7. J.

rsuß in

gen. Den Meldungen sind die im zu mungen vom 3.

ein Zeugnis einer geprüften Turnlehrerin über die t Vorbildung und die erlangte kör erliche Fertigkeit 888 beizufügen, die Meldung selbst i stücken nicht zusammenzuheften. Berlin, den 11. September 1903. —— Der Minister der geistlichen, Unterrichts⸗ und Medizinalangelegenheiten Im Auftrage: u Chappuis.

Bekanntmachung.

Es wird hiermit zur öffentlichen Anstalt zur Untersuchung von Nahrungs Genußmitteln sowie Gebrauchsgeg Fen ge, den Landespolizeibezirk Berlin zu stalten zur echenschen 11““ Genußmitteln gehört, an we Absatz des §. 16 der Vorschriften, betreffend die Nahrungsmittelchemiker, nachzuweisende Ausbildung erworben werden kann. Berlin, den 18. September 1903. Der Minister der geistlichen, Unterrichts⸗ und Medizinalangelegenheiten In Vertretung: Wever.

Den Privatdozenten

Universität zu Königsbere Max Lange, Dr. 2 8 ist das Prädikat Am Knäpper

„Professor“ betgelegt worden. Schullehrerseminar zu Werl⸗ sind

der aus Dortmund und der

worden. Der Kreisarzt Dr. Schneider

wiesen worden. Der Arzt Dr. von J

Kreis Oschersleben beauftragt worden.

8 Bekanntmachung. Für die Wahlen zur zwanzigsten periode des Hauses der Abgeordneten Grund der §§ 17 und (Gesetzsamml. S.

205) als Wahl ine Wahl der 5 Vahltermine und zwar fuͤr d

Wahlmäͤnner 8 den 12. November d. J. und für die Wahl der Abgeordneten

den 20. November d. J.

feßeen. den 20. S h.S 88 rlin, den 20. September 190u9.

Der Minister des Innern. Sn 8 8

Freiherr von Hammerstein.

Ministerium für Handel und Gewerbe.

Der Regierungsassessor Dr. Reichelt in Oppeln ist zum Vorsitzenden, der Regierungsassessor Dr. Stnm es h um stellvertretenden Vorsitzenden des Schiedsgerichts für rbeiterversicherung Regierungsbezirk Oppeln ernannt worden.

Die Ernennung des Regierungsassessors von Stumpfeldt zu Oppeln zum stellvertretenden Porsehenden dieses Schieds⸗ gerichts ist widerrufen. 8

Kriegsministeriu

Der Oherleutnant der Reserve Busse daher Oberleutnant im 9. Badischen Infanterieregiment Nr. 170, ist unter Ueber⸗ weisung zu der Korpsintendantur des XVI. Armeekorps zum etatsmäßigen Militärintendanturassessor ernannt worden.

August d. haben 3333 Schiff August 88 mit einem Sault⸗ n Registertons (1902:

elm⸗Kanal benutzt und, nach

5 rne 210 291 ℳ)

er geistlichen, Unterrichts⸗ un;d Medizinalangelegenheiten.

Bekanntmachung.

Ausdildung von Turnnlehrerin 1904 cim 1— bdrei Monan —;

auch

in

Du ,F 82g. Berlin“

nhe

zu Nachrichten 122 Stand der Kartoffeln, des Klees, der Luzerne und der Wiefen

im Deutschen Reiche um die Mitte des tember 1808 2s bee 8 g 8

E glüclich vom Stapel

kleine Kreuzer „Ersa Zieten* Kirschner⸗ bdes Keisere bas

. § 3 der Aufnahmebesti März 1899 bezeichneten Schriftstücke —.

ehe aber mit diesen 1

1 8 .h- 1 Kenntnis gebracht, d die bei dem Königlichen ee in Berlin Rineaag. und b für en staatlichen An⸗ von Nahrungs⸗ und chen die nach Nr. 4 im ersten Prüfung der praktische

in der medi inischen Fakultät der i. Pr. Dr. Paul Hilbert, Dr. Kax Askanazy und Dr. Paul Gerber

Pen⸗ b Lehrer Knäp räparandenlehrer Bülling aus Werl als ordentliche Seminarlehrer angestellt

zu Siegburg ist der König⸗ lichen Regierung zu Arnsberg als staͤndiger Hilfsarbeiter über.

. Ingersleben aus Köslin ist zum Kreisarzt ernannt und mit der Verwaltung des Kreisarztbezirks

Ministerium des Innern. 8

Legislatur⸗

habe ich auf 28 der Verordnung vom 30. Mai 1849 e 8

2

Oesterreich⸗Ungarn. 8

Der ungarische Ministerpräsident Graf Khuen⸗Heder⸗ ary wurde, wie „W. T. B.“ meldet, gestern vormittag und vestern nachmittag von dem Kaiser in Audienz empfangen. übends kehrte Graf Khuen⸗Hedervary nach Budapest zurück. Das ungarische Amtsblatt veröffentlicht in einer außer⸗ ordentlichen Ausgabe ein Handschreiben des Königs, in dem Graf Khuen⸗Hedervary neuerdings mit der Kabinetts⸗ bildung betraut wird. 1“ Die Kossuthpartei hielt gestern nachmittag in Budapest eine Konferenz ab, in der sie beschloß, im Unter⸗ ause den Antrag einzubringen, daß das Fans eine dresse an die Krone richten möge, in der auf die durch den Armeebefehl begangene Verletzung der werfassung und der Gesetze hingewiesen werde. Das Haus möge seinen Adreß⸗ ausschuß beauftragen, in kürzester Zeit einen Adreß⸗ entwurf vorzulegen, der derart abgefaßt sei, daß die Berechtigung der Beschwerden dargetan und ein Weg zur Beseitigung der Mißhelligkeiten angegeben werde, damit

der Entwurf möglichst von allen Parteien einhellig angenommen

werden könne und damit bewiesen werde, daß die v. Nation in der Verteidigung der Verfassung und der Landesgesetze einig sei. Die Partei beschloß ferner, der Verordnung des Kriegs⸗ ministers wegen Einbehaltung des dritten Jahrgangs des Heeres entgegenzutreten und sie zum Gegenstande einer Debatte im Abgeordnetenhause zu machen. 1

Großbritannien und Irland.

Der bisherige Finanzsekretär im Schatzamt Arthur Elliot hat, dem „W. T. B.“ zufolge, in Beantwortung eines an ihn gerichteten Briefes erklärt, er stimme vollständig mit den freihändlerischen Anschauungen Ritchies überein, der es als unmöglich nsbenden habe, länger ein Amt in einer Regierung zu bekleiden, die sich mehr und mehr der Schutzzollpoliti zuwende. Er würde sein Amt nicht haben behalten können, ohne die Selbstachtung völlig zu verlieren. Es sei die 639* ckommen, wo man sich fuͤr oder gegen die Politik der Be⸗ jeuerung der Einfuhr von Nahrungsmitteln, wie Getreide, fleisch, Butter usw., entscheiden müsse; dies werde, obgleich man es für den Augenblick vertagt habe, die schließliche Haupt⸗ frage sein. In bezug auf Vergeltungszölle und handels⸗ politische Handlungsfreiheit stimme er insofern mit der Flug⸗ schrift Balfours überein, als er der Ansicht sei, daß die Regierung Freiheit haben solle, jeden Fall bei seinem Auf⸗ freten nach Lage der Sache zu erwägen und das Vorgehen das sie für richtig halte, vorbehaltlich der Genehmigung durch das Parlament, einzuschlagen. Schließlich spricht Elliot die bHoffnung aus, daß ihm das Vertrauen seiner Wähler bei den aͤllgemeinen Wahlen, die nicht fern sein könnten, erhalten bleiben werde. .

Der frühere Präsident der englischen Handelskammer in Paris Barclay wird sich am 26. d. M. nach Paris begeben, um für einen Schiedsgerichtsvertrag zwischen Frank⸗ reich und England Propaganda zu machen. Er wird vom Präsidenten der Handelskammer und vom Gemeinderat impfangen werden; auch soll ihm zu Ehren ein Festmahl ver⸗ anstaltet werden.

Rußland.

Wie dem „W. T. B.“ aus St. Petersburg gemeldet wird st der Generalgouverneur des Amurgebiets Ssubbotitsch a Mitglied des Militärkonseils ernannt worden.

Italien. Wie der „Kölnischen Volkszeitung“ aus Rom gemeldet d, hat der Papst wegen eines Gichtleidens den Empfang anzösischen Pilger auf nächsten Montag verschoben.

Zwischen Spanien und Argentinien ist, wie „W. T. B.“ rrichtet, ein Schieds gerichtsvertrag abgeschlossen worden Die Anarchisten beschlossen, ihre Versammlungen im

slande abzuhalten, da sie ihnen in Barcelona ver⸗ en worden seien.

Niederlande.

In der gestrigen Sitzung der Zweiten Kammer be⸗ aptete, wie „W. T. B.“ erfährt, bei der Besprechung der Utwort auf die Thronrede der Abg. van Kol (Soz.), Java herrsche Hungerongt. Der Premierminister Kuyper er⸗ ne die Behauptung auf Grund amtlicher Berichte für unrichtig. Ernte sei zufriedenstellend. Der Abg. Troelstra sprach

Mßbilligung aus, daß die Ausstände im Frühjahr in der Thron⸗ eals verbrecherische Unruhen net worden seien. Die 4—— werde durch diese Haltung rkt werden.

Bezeichnung könne nicht die persönliche Meinung der aigin sein, Allerhöchstwelche in erster Linie eine; sei und mit Opfern des Ausstands Mitleid habe. In n weiteren bfüͤhrungen wies der Redner auf die deutschen Sozial⸗ nokraten hin, deren Reihen durch die Rede des Deutschen in Essen eine Verstärkung erfahren ; so werde die Zahl der holländischen alder hen durch die den vermehrt werden. Der serminister Kuyper

in seiner Erwiderung, er werde auf die

den Souverän eines defreundeten Staates deträfen, worten, weil die internationale Courtoisie das verbiete. Der

andruck „verbrecherische Unruhen“ in der Thronrede en r Urteil, * 8 uͤber die

un der Staat durch die Auostände im ihzahr in Gefahr gewesen sez, set es notig gewesen, 80 das natsoberhaupt seine 2 üeürnsicgang üͤber die Aguation aus⸗

um den moralischen Sinn wieder zu 12₰ Das gesamte Kabinett u die Verantwortung hese Worte Die Antwort auf die Thronrede wurde hier⸗ nit 78 Stimmen gegen 8 Stimmen der Sohialdemokraten

. dttiatttüt.. .

Nach längerer Beratung in einem am Sonnabendabend ab außerorbentli. erssvh . en, wic

2 e Haba0“ ber an diebulgarische Regierung

* Note gerschtet als Antwort auf die bulgarische Ju der

ischen Nate sei die Einsetzung einer inter len Kom⸗ zur 1 —N c worden. er Antwortnote erkläre der alinspektors Hilmi Pascha dense agene

2 N2 Unterstützung

v

Das Wiener Cele r⸗Korresp⸗Bureau“ meldet, am Montag habe im Nildizpalais abermals ein außerordentlicher Ministerrat statigefunden, der sich mit der Lage befaßt habe. Neuerliche von seiten der Pforte an die Walis und Militärbehörden von Saloniki, Adrianopel und Uesküb ergangene Weisungen hinsichtlich des Vorgehens gegen die Banden, unter Schonung der fried⸗ liebenden Bewohner, enthielten auch die Ankündigung, daß jeder Zivil⸗ und Militärbeamte, der sich diesem Wunsche des Sultans widersetzen sollte, eine strenge Bestrafung zu ge⸗ wärtigen habe. Weiter habe die Pforte die Weisung erteilt, daß die Walis, Mutessarifs und Kaimakams in ihren Ge⸗ bieten Rundreisen zu machen hätten, um die bulgarische Be⸗ völkerung zur korrekten Haltung und zur Ergebenheit aufzufordern, und die durch die Banden eingeschüchterten Landbewohner zur Rückkehr in ihre Heimstätten zu veranlassen. Der Major Vbrahim SEffendi, der beschuldigt werde, Gewalttätigkeiten gegen die Bewohner der griechis en Ortschaft Hedie im Wilajet Adrianopel verübt zu haben, sei unter Eskorte nach Adrianopel gebracht worden, um vor ein besonderes Kriegs⸗ gericht gestellt zu werden. Eine Spezialkommission sei ab⸗ gereist, um an Ort und Stelle die notwendigen Erhebungen vorzunehmen.

Eine Mitteilung der Pforte an die österreichisch⸗ ungarische und die russische Botschaft berichtet über die Bandenkämpfe im Perimgebirge, Sandschak Seres, und ferner darüber, daß in Sladjta, Sandschak Kirkkilisse, ein Kampf mit einer Komiteebande statt⸗ gefunden habe, die infolge unzugänglicher Position habe entfliehen können. Die Bande habe im Pfarrhause Dynamit zurückgelassen, das explodiert sei, wodurch das Dorf eingeäschert worden sei. In einem Kampfe mit einer Bande auf den Vemilhöhen im Kreise Kastoria seien sechs Komitat⸗ schis getötet worden. Im Walde von Newrokop, Sandschak Seres, habe eine dort verborgene Komiteebande eine türkische

atrouille beschossen und sei dann nach Bulgarien entflohen.

geiter werde mitgeteilt, daß bei den Kämpfen mit Banden zahlreiche Waffen, Bomben sowie Schriften revolutionären Nhate erbeutet worden seien, und schließlich, daß im bulgarischen

renzgebiet gebildete Banden mohammedanische Grenzbewohner ergrisfen und entführt hätten. 11“]

(Gaürhhuhh““

Nach den neuesten Berichten wurden, dem „W. T. B.“ zufolge, bei den Wahlen zur Skupschtina 72 gemäßigte, 61 selbständige und 2 Wildradikale, 14 Liberale, 1 Fort⸗ schrittler und 1 Sozialist gewählt. 9 Kandidaten kommen in die Stichwahl. Die Stichwahlen werden wahrscheinlich am 27. September stattfinden. Das Wahlergebnis, nach dem die selbständigen Radikalen fast ebensoviel Mandate erhalten haben wie die gemäßigten Radikalen, hat in Belgrad allgemein über⸗ rascht. Aus zuverlässiger Quelle verlautet, die Regierung werde heute oder morgen die Skupschtina für die nächste Woche einberufen und dann zurücktreten. Das neue Kabinett werde erst nach dem Zusammentritt der Skupschtina gebildet werden. 1 E

Der Kommandant der Belgrader Festung, Oberst Marinkowitsch ist seines Postens enthoben und durch Oberst Sima Rasitsch ersetzt worden.

8

Bulgarien. 1 Zah der in den letzten Tagen im Bezirk Burgas aus dem Wilajet Adrianopel Flüchtigen beträgt, nach einer Mitteilung des „W. T. B.“, über 10 000.

Dänemark.

Die Königin⸗Witwe von Italien stattete gestern, wie dem „W. T. B.“ mitgeteilt wird, der Königlichen Familie auf 1,— einen Besuch ab. Zum Empfange auf dem Bahnhofe waren der König, der Kronprinz sowie der König von Griechenland erschienen; bei der Ankunft im Schlosse wurde Majestät von der Kaiserin⸗Witwe von Rußland, Königin von England und den

rinzessinnen des Königlichen Hauses empfangen. Später fand zu Ehren der Königin Margherita eine Festtafel statt, bei der König Christian ein Hoch auf Allerhöchst⸗ dieselbe ausbrachte. Nach Aufhebung der Tafel trat die Königin die Weiterreise an.

. b a hartement in Bashington ist, wie „W T. B.“ erfährt, auch gestern von Columbien kein Tele⸗

ramm mit dem Ersuchen den Zeitpunkt für den Nuszusch der Ranfikarionen 8,sgioshene Vertrages, betreffend den Isthmuskanal, —.— Man erwarte daher, daß der Vertrag erlöf Indessen verlautet, daß der calumbische Gesandte dem S Hay vertrauliche Mit⸗ eine eimmütige Kompromiß herbe 2 1 Marroquin werden solle, direkt über einen Ver⸗ mrag mit den Staaten zu verhandelin. Man glaube, daß dinnen kurzer Frist ein neuer Vorschlag werde

unterbreitet werden. , Herald“ meldet aud Washington, der

Der „New Sprecher dee Repräsentantenhausen eine Unter⸗ redung mit dem Schatzsekretur Shaw Nach deren die Meinung aus⸗

auperordentlichen wurden, Imteressenten keine

indem

endi 3 88 Finanzgesetze zustande on

Statistik und Volkswirtscha

A. F. Die zweite Hlenaffidann des Internationale berihges Instituts fand in ihrem größeren Teile unter Vorsitz des Vizepräsidenten des Instituts, Herrn von Troinitzki⸗ St. Petersburg statt. Auf Anregung des irn Levasseur⸗Paris wurde folgendes Telegramm an Seine Majestät den Kaiser abgesandt:

L'Institut international de Statistique ouvrant à Berlin sa neuvième session biennale a l'honneur de présenter à Sa Majesté Impériale et Royale ses trêès respectueux hommages et de La prier d'agréer l'expression de sa profonde gratitude pour l'intérêt qu'Elle a daigné témoigner aux travaux de la statistique et pour la généreuse hospitalité que l'Institut international reçoit dans Sa Capitale.

6 Le président de l'Institut international de Statistique. Th. von Inama-Sternegg.

Nach einer längeren Debatte über Wahlen, die in der dritten Plenarsitzung am Donnerstag vor sich gehen sollen, erhielt das Wort der Geheime Regierungsrat, Professor Dr. Lexis⸗Göttingen zu einem Vortrage uüber „Nartp sanzung und Sterblichkeit in ihrem Verhältnis zueinander“. Der Redner erklärte in licht⸗ voller Weise, wobei er einer Anzahl von deutsch vorgetragenen Sätzen stets deren französische folgen ließ, die Wichtigkeit einer Statistik der Geburten in ihrem Verhältnis zur Volks⸗ zahl und den diese Größe nebst den Geburten beein⸗ flussenden Faktoren. Es wäre natürlich verkehrt, so etwa erläuterte er sen Thema, eine physiologische Grundlage für solche Statistik in der Tatsache zu suchen, daß die Möglichkeit der Kindererzeugung für das weibliche Geschlecht vom 13. bis zum 45. Jahre besteht; denn es erweist sich als unmöglich, in die Rechnung die Ausnahmen der Unfruchtbarkeit, das Nichtverhetratetbleiben, die Verspätung der Heirat meist weit über den Eintritt der Pubertät hinaus, die innerhalb der obengenannten Altersgrenze als durchschnittlich nur auf etwa 10 Jahre erfahrungsmäßig 9v- Fähigkeit der Frau zur Fortpflanzung und die vorzeitige erwitwung einzubeziehen. Eine Grundlage für künftige Ermittelungen und für einen Aufbau einer Statistik der Fortpflanzung kann deshalb nur erreicht werden, wenn man eine Generation durch Beobachtung und sorgfältige Festlegung der Ziffern begleitet. Der Vortragende hat dies für die letzten 30 Jahre mit Hilfe der ihm die gewünschten Fsern zuverlässig an die Hand gebenden britischen Bevöl 8 versucht und legte die Ergebnisse vor. Indem er die Zahl der Geburten mit der Be⸗ völkerungsziffer verglich, fand er im ersten der drei Jahrzehnte den Fruchtbarkeitskoeffizienten von 1,41, im letzten (1891 1900) von 1,20, also eine Verringerung der Geburten. Daraus folgt gegebenenfalls aber mitnichten eine Verminderung der Volkszahl ; denn die Abnahme der Todesfälle gleicht das Minus der Geburten nicht nur vollständig aus, sondern ergibt das Resultat, daß in den drei Beobachtungs⸗ àöö der Vermehrungslveffiiiemt von 1,50 auf 1,55 und 1,66 gewachsen ist. Professor Lexis glaubt, daß dieses Beispiel genüge, die Wichtigkeit einer Statistik der Fortpflanzung darzutun an sich und in ihrem Verhältnis zur Sterblichkeit, besonders wenn man an Stelle dieser Vergleichung in großen Zügen noch sorgfältige Ermittelungen über das Alter der Mütter, den Kinderreichtum 2 und andere wichtige Umstände setzt. Der Vortragende ärte an zwei graphischen Darstellungen, welche Erleichterungen für das Verständnis der Erscheinungen auf diesem Sondergebiete durch solche Darstellungen zu gewinnen sind.

Fs sprach sodann Direktor Körösy⸗Budapest in französischer Sprache über die Statistik der Aktiengesellschaften. Er will der Meinung keineswegs beipflichten, daß die Aktiengesellschaften schlimmer als Krieg und Pestilenz am Glück der Völker ihre zerstörende Wirkung geübt haben; eine fünfjährige entwickelung seines en Vaterlandes Unga idn 8 belehrt, daß der Durchschnitt der Erträge der Aien gesellschaften sich besten⸗ falls nicht höher bewertet als zu dem marktgängigen Zinsfuß. Freilich muß man die Statistik der Aktiengesellschaften dann auch auf anderem Fuße handhaben, als es durch die Gesellschaften selbst und die ihnen gefällige Börfenpresse geschieht, man muß vor allem die fallit ge⸗ wordenen Gesellschaften nicht außer Berechnung lassen; denn sie bilden einen sich mit ziemlicher Regelmäaäßigkeit wiederholenden brlichen Abstrich an den Durchschnittsergebnissen. Man muß auch die Trans⸗ vorte aus den Vorfahren, swahl den auf der Kredit⸗ wie die auf der Debetseite der Gewinn⸗ und Verlustkonten, berücksichtigen; denn andern⸗ falls schreibt man dem Berichtsjahr mehr oder weniger zu Lasten oder zu Gunsten, die ihm nicht gebühren. Berücksichtigung des Reservefonds, der Juschreibungen sowohl als der Entnahmen, ist zur richtiger —,, einer

erfordertich.

statistik der Aktiengesellschaften 2— omöglich eine

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iwvidende zuwachsender

währte Bezugsrechte bei

dem Vortragenden .

Statistik wohl wi richtig sein möge, ader doch 2— wies derfelbe auf seinen im D

iber ftährtge Stattstik der rrj „welcher die ind

Dr. Alfred Revmarck. Prufident der Paniser statifttschen EE it den fünsten seit internattonale

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erstreckt sich auf die internattonale

1901 und 1902 in Deutschland,

neuen Emissionen und die des

Dao amerikanische Geschwader der statischen IWEr iht, laut ldung des „W. T. B.“*, mit dem ie inal Eoane gestern in Tsingtau 8ö.

Afrika. Der „Agence Havas“ wird aus Diibuti der Nae Wäsonken den der —8 * der Stadt

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