Afrika und Ozeanien.
4“
Rechtsverhältnisse von eingeborenen Völkern in Beantwortungen des Fragebogens der Internationalen Vereinigung für vergleichende Rechts wissenschaft und Volkswirtschaftslehre zu Berlin, bearbeitet im Auftrage der Ver⸗ inigung von Dr. S. R. Steinmetz, Privatdozenten an der Uni⸗ ersität Leiden. VII u. 455 S. Vexlag von Julius Springer, Berlin. Geh. 10 ℳ — Im Jahre 1895 versandte die Internationale ini für vergleichende Rechtswissenschaft und Volkswirtschaftslehre ragebogen über die Rechtsgewohnheiten von Naturvölkern Misstonare und sonstige geeignete Persönlichkeiten in Afrika und Ozeanien. Die⸗Antworten sind nun in dem vorliegenden erke gesammelt, die französischen und die englischen in das Deutsche eertragen, und Dr. Steinmetz hat sie mit orientierenden Einleitungen ber das betreffende Volk sowie mit ethnographischen und ethnologischen Erläuterungen versehen. Behandelt sind insbesondere auch Volks⸗ tämme in Kamerun, Deutsch⸗Südwestafrika, Deutsch⸗Ostafrika, dem Bismarck⸗Archipel und auf den Marshallinseln, sodaß auch die Kenntnis der Eingeborenen der deutschen Schutzgebiete durch das Werk eine Bereicherung erfährt. Das Schwergewicht ist auf wortgetreue, unver⸗ kürzte Wiedergabe der ursprünglichen Zuschriften gelegt. Damit er⸗ hält man das ungetrübte Urmaterial. Die wissenschaftliche Be⸗ arbeitung schließt sich diesem gewissermaßen als ein Kommentar an. Die vielseitige Bedeutung des Werkes hier zu würdigen, ist unmög⸗ lich. Für die vergleichende Rechtswissenschaft wie für die Kultur⸗
geschichte wird es ein Quellenwerk ersten Ranges bleiben. — Der Berliner Effektenhandel unter dem Ein⸗ 8 des Reichs⸗Börsengesetzes vom 22. Juni 1896. Von r. Chr. Knipper. (Staats⸗ und sozialwissenschaftliche Forschungen, herausgegeben von Gustav Schmoller. Band XX, Heft 1.) 102 S. Verlag von Duncker u. Humblot, Leipzig. Preis 2,40 ℳ — Bei den Erörterungen über den Entwurf des Börsengesetzes hat es sich zeigt, daß man vielfach von den tatsächlichen Vorgängen an der Börse eine ügende Kenntnis besaß, um die voraussichtliche Wirkung der vorgeschlagenen Neuerungen einigermaßen abschätzen zu können; hatten doch auch die Arbeiten der großen Börsenuntersuchungskommission aus den Jahren 1892/94, die sich mehr auf eine Erörterung des Wünschens⸗ werten als auf eine Feststellung der Tatsachen erstreckten, nur wenig Licht in das nicht leicht zu überschauende Getriebe der Börse gebracht. Unter der Herrschaft des Börsengesetzes sind die Verhältnisse durch die Ausgestaltung neuer Geschäftsformen, insbesondere des „Kassakonto⸗ korrentgeschäfts“ und des sogenannten handelsrechtlichen Lieferungs⸗ 8 feschift noch verwickelter geworden, und die mit diesen Formen ver⸗ bundenen Umständlichkeiten und Unsicherheiten haben in den Börsen⸗ kreisen den Ruf nach einer Revision des Gesetzes laut werden lassen. Die Unterlagen für die Beurteilung dieses Abände⸗ rungsverlangens wird für die Effektenbörse in der vorliegenden Schrift zu geben versucht, welche einen Einblick in die Werk⸗ ⸗— die sich die Berliner Effektenbörse nach dem Inkrafttreten Börsengesetzes aufgebaut hat, tun läßt und desbalb als eine wertvolle Bereicherung der Börsenliteratur anzuerkennen ist. In der Darlegung der tatsächlichen Geschäftsführung, in der juristischen und wirtschaftlichen — der neuen rmen liegt der selbständige der Knipperschen Forschung. ist sehr interessant, aus sejner Schrift zu erfahren, welche Wege die Effektenbörse eingeschlagen hat, um dem gesetzlichen Verdot des Terminhandels in Industriepapieren und dem Einfluß des Börsenregisters auf den Terminhandel in anderen Papieren zu ent⸗ und wie immer wieder die Rechtsprechung des Reichsgerichts —— bei der sich in ihrer tatsächlichen Aus⸗ alle wirtschaftlichen Merkmale des eigentlichen Terminhandels ist. Weniger eingehend ist die Unter⸗ sich für die All⸗ der privat⸗ Differenzeinwandes scheint sich Knipper Börse herrschenden Auffassung freier als in sonstigen Urteilen zu hal betont er
aber auch er nur Börsenregisters ist, bewirkt und damit die
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Grund Schlußnoten im — Napoleon L. kurz vor seinem Tode. Nach dem Journal
des Dr. F. Antommachi von Oecar Marschall von Bieberstein. 2. Bände. 7. 920 ℳ Leipzig bei
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Sprache gegenüber die platte, unplastische, unschöne und triviale pseudo⸗ kindliche Sprache aus, in der in abgerissenen, oft an den Telegraphen⸗ stil erinnernden Sätzchen hier die Odyssee erzählt wird. 8
1““ 8 Land⸗ und Forstwirtschaft.
A. F. Die von der Landwirtschaftskammer für die Provinz Brandenburg in Verbindung mit dem Märkischen Obst⸗ und Gartenbau⸗ verein veranstaltete Provinzial⸗Obstausstellung wurde Freitag, Mittags 12 Uhr, in der Westhalle des Landesausstellungsparks feierlich eröffnet. — Sie wird vier Tage währen und von einem Obstmarkt begleitet sein. In Vertretung Seiner Kaiserlichen und König⸗ lichen Hoheit des Kronprinzen, des Protektors, der Ausstellung, vollzog die Eröffnung der Minister für Landwirtschaft, Do⸗ mänen und Forsten von Podbielski inmitten einer zahlreichen Festversammlung durch eine in ein Hoch auf Seine Majestät den Kaiser ausklingende Ansprache und nahm hierauf, geleitet von dem Vorsitzenden des geschäftsführenden Ausschusses. Dr. Freiherr von Canstein, eine eingehende Besichtigung der Ausstellung vor. “
Die Ausstellung hat diesmal unter Zugrundelegung eines festen Programms eine von früheren ähnlichen Veranstaltungen sich bedeutend unterscheidende Anordnung empfangen. Während sonst jeder Teil⸗ nehmer in der Gruppe, zu der im wesentlichen sein Ausstellungsgut gehörte, mit seiner ganzen Ausstellung erschien, unter Umständen also auch mit Dingen, die zu einer anderen Gruppe gehörten, z B. mit konservierten neben frischen Früchten, sind Ausstellungen nach diesem älteren Schema diesmal in der großen Minderzahl. Von der gegebenen Möglichkeit, auch so auszustellen, haben unter 199 Teilnehmern eigentlich nur die acht außer Programm und außer Konkurrenz gebliebenen Aus.⸗ steller Gebrauch gemacht, einige wenige andere aber ein gemischtes System gewählt, nämlich ihre verschiedenartigen Ausstellungen zwar an einem Punkt, in einer Koje oder auf einem Tisch, vereinigt, sie aber nach Anleitung des neuen Programms in ihren einzelnen Teilen deutlich unterschieden. Das Kennzeichnende dieses Programms besteht darin, daß von der Geschäftsleitung im ganzen 66 verschiedene Aufgaben, gesondert nach 10 Gruppen, gestellt und die Teilnehmer aufgefordert worden sind, bei Einlieferung ihres Ausstellungsguts alsbald anzugeben, bei welcher dieser Aufgaben es konkurrieren solle. Nur so dem Programm eingeordnete Aus⸗ stellungen nehmen an der Prämiierung durch das Preisgericht teil, für die eine große Anzahl von Medaillen und Ehren⸗ preisen gestiftet worden sind. Diese Einrichtung hatte zur Folge, daß für einzelne Aufgaben sich eine sehr bedeutende, für andere eine
seringere Konkurrenz ergab und daß man zur Erleichterung der Ueber⸗ 8 nach Möglichkeit alle um eine bestimmte Aufgabe konkurrierenden
usstellungsgüter an einem Fleck vereinigte. So fanden sich also beispielsweise Tafeln, auf denen unter Namensangabe der Ennlieferer alle der Aufgabe 6 entsprechend gewählten Ausstellungsgegenstände aus⸗ gebreitet sind. Da aber ein und derselbe Aussteller zuweilen sich an mehreren Aufgaben beteiligt hat, so begegnet man dem⸗ 8 Namen dementsprechend an sehr verschiedenen Stellen der Aus⸗ tellung. Das ist sicher für die besonderen Zwecke des ganzen Unter⸗ nehmens, für die von ihm beabsichtigte Vergleichung, Anregung und Belehrung ein ebenso großer Gewinn, als es für die Preisrichter eine große Erleichterung ihrer schwierigen Aufgabe mit sich bringt. Für die Berichterstattung bedeutet die Neuerung in mancher Hinsicht aber eine nicht unbeträchtliche Erschwernis.
In Gruppe I „Markt⸗ und Massenobstbau“ sind für Vereine, Kreise, Gemeinden und Genossenschaften 3 Aufgaben gestellt; nämlich eine Sammlung von Aepfeln in den 12 vdn der QDtdwirtschafts⸗ kammer zum allgemeinen Anbau empfohlenen Sorten, eine ent⸗ sprechende Sammlung der empfoblenen 10 Birnensorten und eine Sammlung Aepfel und Birnen, nicht über 16 Sorten, die in der 1 des Ausstellers die höchsten Renten abwerfen. Für Einzelzüchter gelten die ähnlich hefaßten Aufgaben 4, 5 und 6, für den Obsthandel die Aufgaven 7, 8, 9; letztere lautet z. B. auf Obst aller Art in 5 Pfundkörbchen, den
jenige, welcher das meiste Obst am vorteilhaftesten
Preis erhäl 3 1 verkauft. Zur Konkurrenz um jede dieser Aufgaben sind zwei bis dreizehn Aussteller, um Aufgabe 6 — „Aepfel und Birnen in
10 Sorten zu 10 Früchten für Tafel und Wirtschaftszwecke“ — sogar 27 angemeldet. 8
4
In Gruppe II „Abteilung für Liebhaber“ sind die Aufgaben 10 und 11 für 26 und 18 Preisbewerber gestellt. Aufgabe 10 verlangt eine Sammlung von Aepfeln und Birnen zu 5 Stück für Tafel⸗ und Wirtschaftszwecke, der Reifezeit nach so verteilt, Daß von Oktober bis zum Frühbjahr frisches Obst zur Verfügung steht.
In Gruppe III „Abteilung für Obstkunde“ sind die Aufgaben 12 und 13 gestellt, letztere neue oder wenig verbreiteie Obftsorten be⸗ treffend, Preisbewerber 9 bzw. 17 Aussteller.
Die rr 82.. fordert in Aus 8 14 . parmänen, 1 e von oskoop, 17 „ 26 Gute Luise von Avranches, 27 Bosko
33 eine nicht nte, gute und Aufgaben hat unter 2, die meisten gefunden.
V. betrifft „Stein⸗, Beeren⸗ und Schalenobst“. Sie stellt 10 (84— 45), von denen Nr. 38, Duntten, Milpeln,
Trauben aus dem Weinberg 24— E..,8 24 dem Warmhause (43).
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5 tadelloser Exemplare für die Zwecke der Ausstellung herauszufinden.
Eine Betrachtung wird durch die starke Beteiligung an der Lieferung einzelner bestimmter Sorten nahe gelegt, nämlich daß die an frühere Ausstellungen geknüpfte Mahnung, nicht allzu viele, aber wenige gute Sorten zu züchten, um Handelsware und nicht bloß feines Tafelobst zu gewinnen, auf fruchtbaren Boden gefallen ist. Daß die eine Zucht⸗ richtung gut neben der anderen bestehen kann, beweist auch diese Aus⸗ stellung wieder; denn edles Tafelobst ist in Fülle vertreten, und es sind Früchte von einer Größe und Schönheit vorhanden, wie man sie unserem nördlichen Klima kaum zutrauen sollte. Besonders im⸗ ponierend in Riesenhaftigkeit wirken u. a.: Peasegoods Gold⸗ reinette (Aussteller Wilhelm Rabe⸗Perleberg), Maibirs Parmäne (Gustav Müller, Niederschönhausen) und van Marums Flaschen⸗ birne (Landwirtschaftliche ärtnerische Lehranstalt, Königsberg i. d. N.). Eine Bemerkung darf nicht zurückgehalten werden. Die beliebte Wintergoldparmäne ist fast überall ungleich in Aussehen und Größe sowie fleckig; nur zwei große Kübel davon — Buschobst von Trowitsch⸗Frankfurt a. O. — sind ganz tadellos. Ebenso scheint die
alte Beures blauc (Blanche) nach wie vor nicht ohne Flecken gezüchtet
werden zu können und immer mehr zu verschwinden, während Bosks Flaschenbirne (Kaiserkrone) die für die Mark empfehlenswerteste Birne zu sein scheint.
Von den außer Preiskonkurkenz gestellten Ausstellungen ist die nach Menge und Schönheit des Gebotenen ausgezeichnete Sammlung von C. Bolle, Marienhain bei Köpenick, als das Vollendetste hervor⸗ zuheben. Hier sind auch köstliche große Trauben zu sehen, während diese Herbstfrucht sonst etwas minderwertig, weil unreif, vertreten ist. Unter den Ausstellungen, die, wie oben erläutert, ihr Ausstellungsgut an einer Stelle zusammengehalten, aber nach der Aufgabe des Programms klassifiziert haben, sind bemerkenswert die von C. Jaehne⸗Landsberg, von der oben schon erwähnten Lehranstalt in Königsberg in der Neumark und von mehreren Obstbauvereinen und Gartenbaugesellschaften (Wittstock, Werder, Eberswalde, Jüterbog), vor allem auch die Ausstellung von Körner Rixdorf, deren herrliche Früchte in einer eigenartigen Umrahmung von Riesensonnenblumen und Mammut⸗ und Rhinoceros⸗ resten gezeigt werden, welche letztere auf dem Rixdorfer Grundstück in Menge gefunden worden sind. Kleine Wunderwerke der Natur sind zwei dicht mit Früchten behangene Zwergbäumchen des Bismarck⸗ apfels, welche das Mittelfeld des Arrangements flankieren und den für Aufgabe 44 ausgesetzten Ehrenpreis wohl verdienen würden, wenn — dieser Preis nicht von Herrn Körner selbst gestiftet wäre.
Von frischen Früchten sind auch prächtige, große Monatserdbeeren, ferner vorzügliche Sortimente von Pfirsichen von Carl Rahneberg, E. Puhlmann und August Kassin in Werder zu erwähnen. Im
übrigen erscheint es bei der Fülle und gleichartigen Verdienstlichkeit⸗
aller Früchte, zumal bei der sich aus der Ausstellungsweise ergebenden geringeren Uebersichtlichkeit, für den Berichterstatter fast unmöglich, jedem Aussteller nach Verdienst gerecht zu werden.
Mehrere auch mit Blumen, namentlich Orchideen reich dekorierte Fruchtkörbe hatte Theodor Hübner⸗Berlin ausgestellt, darunter einige von großer Schönheit, eine Eigenschaft, die auch einem Fruchtkorbe von Gebr. Judis⸗Berlin nachgerühmt werden kann.
Ist nach dem oben Gesagten der Ausstellung das Zeugnis zu eben, daß sie gegen ihre Vorgängerinnen einen Fortschritt bedeutet, o gilt das vor allem von dem Gebiet der Obstverwertung. Unter der großen Menge von Weinen ist der Traubenwein zwar nur durch drei Aussteller aus Züllichau, Krossen und Tschicherzig vertreten, um so zahlreicher aber alle möglichen Sorten von Apfel⸗ und Beerenweinen, Säften, F⸗ Lelsebae⸗ ꝛc. Kolonie Eden bei Oranienburg führt in beträchtlicher Auewahl ihre ohne Gärung hergestellten Fruchtsäfte vor. Für die in Gläsern eingemachten Früchte werden jetzt fast ausschließlich die bekannten Weckschen Gläser verwendet. Gedörrte Früchte sind für die gestellte Aufgabe „fabrikmäßiger Betrieb“ gar nicht vertreten, für die Aufgabe Pausbekrieb. nur durch die Feucbaktanasscefe de Landmädchen in Krossen a. O., in diesem Falle aber in vorzüglicher Güte. Dagegen ist die Beschickung der Ausstellung durch Mus, Gelee und Marmelade sehr reichhaltig.
Sehr interessant und für die Förderung unseres Obstbaues und Obsthandels besonders — ist der mit der Ausstellung verbundene Wettbewerb für einheitliche Obstverpackungsgefäße, die in Probe⸗ packungen ausgestellt sind. Die erste der gestellten Aufgaben fordert ein zweckmäßiges, für Postsendungen brauchbares 5 Kilogrammgefäß zu Kernobst, die zweite ein leichtes, dauerhaftes und billiges Gefäß
r* 25 kg Inhalt, die dritte ein ebensolches für 50 kg In Die Anforderungen an Zweckmäßigkeit und Billigkeit sind sehr schwer u befriedigen und nur für Aufgabe 1 annähernd gelöst durch leichte Narsons aus Wellpappe. Für d 8, Füba— Gefäße kommen als zweck⸗ mäßig nur die Tonnen mit teilweise recht sinnreichem Verschluß in Betracht, da Körbe und Kasten zu schwer sind.
Ueber die bis heute mittag zu Ende geführten Arbeiten des Preisgerichts gebt uns folgende Mitteilung zu: upipreise der Märkischen Obstausstellung erhielten folgende ussteller: den Kaiserpreis die Garten⸗ und Obstbau Wittstock, den Preis des Kronprinzen der Obstbaumschulen Jungclausen, den Preis des Ministers für Landwirtschaft, Domänen und Forsten von Podbielski der Fabrikbesitzer Jaehne⸗Landsherg und den des Kreises Teltow der Gartenbauvperein Königsberg. Außerdem langten eine große Anzahl Geld. und Ehrenpreise, Medaillen und Hnerseanunasb bloge zur Verteilung. Seit Mittag sind
Auszeichnungen an den betireffenden Ausstellu sichtbar ” e den Esong ett
rüfen, ob sich ihr eigenes Urteil denen der pehcche
mung befindet. Für morgen, Sonntag, wlid ein sehr Besuch erwartet. vee. X E;
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Ausfuhr von Getreide aus Argentinken und die preise desselben für die Zeit vom 1. bis 15. August 1903.
Berschiffungsziel
F. W.
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Gegenwert der höchsten und niedrigsten Preise in Mark nach dem Durchschnittskurse von 5 m/n 1 = ℳ 1,81
gelt weißer Weizen, und zwar: ber und feiner ndeal Leinsaat
Gesundhei
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Tierkrankheiten und Absperrungs⸗ maßregeln. “ 88
Der internationale Gesundheitsrat in Konstantinopel hat die für Pertünfte bn E1 und narantänemaßregeln wieder aufgeben. ergl. „Reichsanz.“ 2 2g v. M., Nr. 229.) Rumänien.
Die rumänische Regierung hat die für Herkünfte von Mar⸗ seille angeordneten Quarantänemaßregeln wieder aufgehoben. (Vergl. „Reichsanz.“ vom 23. v. M., Nr. 224.)
Niederländisch⸗Indien.
Durch Verordnung des Generalgouverneurs von Niederländisch⸗ Indien sind die für Herkünfte von Canton und Sydney angeordneten Quarantänemaßregeln wieder aufgehoben worden. (Vergl. „Reichsanz.“ vom 5. Mai d. J., Nr. 105, und vom 26. August d. J., Nr. 200.) 8
Handel und Gewerbe.
Nach der Wochenübersicht der Reichsbank vom 7. Oktober betrugen (+ und — im welichch zur Vorwoche): Aktiva: 1903 1902 Metallbestand (der ℳ ℳ stand an kurs- füähigem deutschen Gelde und an Gold. in Barren oder aus⸗ ee Meene⸗ das Kilogr. fein zu 2784 ℳ berechnet)
Reichs⸗ LS— en 8 9
Bestand an Noten auderer Banken.
Bestand an Wechseln Bestand an Lombard⸗ forderungen..
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1“ 851 100 000 (ß— 6 915 000,
23 763 000 (— 359 000
10 156 000 (+ 700 000, (1 401 000) (+ 3 432 000) 1 031 259 000 952 098 000 990 800 000 (— 96 390 000) (— 31 944 000) (— 74 959 000)
95 287 000 - 106 799 000% 101 608 000 (— 55 461 000, (s— 65 931 000, (s— 26 643 000)
Bestand an Effekten 20 187 000 126 436 000%19231 000 (— 19 463 000) (— 9 514 000) (— 11 897 000)
e HEb⸗ .e 109 es ⸗o⸗ 89 981 000 113 094 000 (+ 19 151 000 (☚ 2 290 000) ( 22 947 000) Passiva:
das Grundkapital . der Reservefonds .
der um⸗ Noten .
836 834 000 (s— 2 970 000)
23 566 000 (— 424 000)
9 159 000
831 277 000 (+ 835 000)
22 294 000 (s— 105 000)
12 410 000
150 000 000 (unverändert) 47 587 000 (unverändert) (unverändert)
1429 343 000] 1 416 059 000 (s— 86 238 000) (s— 79 311 000)
150 000 000 (unverändert) 44 639 000
150 000 000 (unverändert)
40 500 000 (unverändert)
1 365 153 000 — 65 274 000)
der Betrag laufenden
die souftigen älich süen. .. .776 551 000 (— 74 047 000)
32 167 000
Angs die sonstigen Passiva 2 297 000 — 37 828 900 -bn bes 1-vIee. (+ 941 000) (+ 1 292 000)
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vormis etwas stärker als im Vorsahre. Die Abnabͤme 22n, Ssr. cn war um etwa 64 Mill. Mark bedeutender als im Vorjahre.
und Lomba 3 126,53 Mark 1058,88 Mill. Mank im Io xPene Fen.
chwa 31 Mill. Mark weniger als im Vorjahre.
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Ausschreibungen.
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bis zum 30. Oktober 1903, Nachmittags 5 Uhr, an den Direktor general de Obras püblicas und an den Gobernador civil de la pro⸗ vincia de Castellön einzureichen. (Gaceta de Madrid.)
Die Installation der elektrischen Beleuchtung für den spanischen Kreuzer „Reina Regente“ soll vergeben werden. Anschlag: 5964,85 Pesetas. Vorläufige Kaution: 120 Pesetas, endgültige: 360 Pesetas. Nähere Auskunft erteilen die Secretaria de la Comandancia general del Arsenal del Ferrol und die Co⸗ mandancia de Marina de Bilbao. Frist für Angebote: 17. Ok⸗ tober 1903, Mittags. (Gaceta de Madrid.)
Der Bau neuer eiserner Brücken über den Reeuwijk⸗ schon Boezem (an der Linie Gouda — Utrecht) im ver⸗ anschlagten Kostenbetrage von 15,900 Gulden soll am 27. Oktober 1903 von der Gesellschaft für den Betrieb der niederländischen Staats⸗ bahnen in Utrecht öffentlich vergeben werden. (Bulletin Commercial.)
Der Bau einer eisernen Drehbrücke über die Kromme Gouwe bei Gouda soll am 19. Oktober 1903, Vormittags 11 ½ Uhr, in der Bestuur in Gravenhage öffentlich ver⸗ geben werden. Anschlag: 28 000 Gulden. Das „bestek“ liegt bei der genannten Behörde zur Einsicht offen und kann auch gegen Be⸗ zahlung der Kosten von der Buchhandlung Gebroeders van Cleef in Gravenhage, Spui Nr. 28a, bezogen werden. Nähere Auskunft er⸗ Ulen “ van F ö in Zuid⸗ nd, J. van der Vegt, in Gravenhage, und der hoofdopzichter P. J. Huibers in Gouda, zwischen 9 und 10 ½ Uhr. Hoofdapzsich
(Nederlandsche Staatscourant.)
Lieferung von Verbandzeug, Medikamenten, Drogen, Utensilien zec. nach Brüssel an die Administration des hospices et secours de la ville de Bruxelles. Die Vergebung der Lieferung, welche den Bedarf für das erste Halbjahr 1904 vnsoßd erfolgt am
23. Oktober 1903, Vorm. 11 Uhr. (Oesterreichischer Central⸗Anzei für das öffentliche Lieferungswesen.) bhisch ntral⸗Anzeiger
Absatzgelegenheit für Lokomotiven in Mexiko. Der amerikanische Konsul in Saltillo weist darauf hin, daß die Coahuila⸗ und Pacific⸗Eisenbahn binnen kurzem einer Anzahl neuer Lokomotiven bedürfe, da der gegenwärtige Bestand an solchen nicht ausreiche.
Bedarf an Eisenbahnmaterialien in Brasilien. Die Companhia Estrada de Ferro Leopoldina ist zur zollfreien Einfuhr derjenigen Materialien ermächtigt worden, welcher sie nachweislich innerhalb eines Jahres behufs Ausbesserung ihrer Linien und Ver⸗
mehrung ihrer Betriebsmittel bedarf. (Diario Official dos Estados Unidos do Brazil.)
Projekt einer elektrischen Eisenbahn. zwischen Rio de Janeiro und Petropolis. Als Inhaber dieser Konzession nennt das amtliche „Diario Official dos Estados Unidos do Brazil“, in welchem die Konzessionserteilung veröffentlicht wird, den Zivilingenieur Eugenio de Andrade (Wohnsitz nicht angegeben). Mit den Arbeiten muß binnen zwei Jahren begonnen werden.
Ein Projekt bezüglich des Baues einer elektrischen Bahn in Aden ist seitens einer englischen Gesellschaft der bülshen Regierung unterbreitet worden. (Commercial Intelligence.)
Der Bau einer elektrischen Straßenbahn in Bloem⸗ fontein ist von der Stadtverwaltung beschlossen worden. Da die Stadt bereits eine elektrische Beleuchtungsanlage besitzt, so wird wahrscheinlich, um eine Vereinigung beider Systeme möglich zu machen, die bestehende
der consulting engineer R. Hammond in London betraut worden dessen Butachzen voraussichtlich nicht vor Beginn des nächsten Jahres zu erwarten steht. Ob die Stadt selbst die Bahn bauen oder die An⸗
British and South African Export Gazette.)
Tägliche Wagengestellung für Kohlen und Koks
an der Ruhr und in Oberschlesien. 8— An der Ruhr am 9. d. M. gestellt 19 151, zeitig gestellt keine 21—
zeitig gestellt 3˙5 — 8 M. gestellt 6269, nicht recht
Vom oberschlesischen Eisenmarkt Füitung⸗ u. a.: Die festere auf dem
h inisch westfälis senmarkt hat sich weiter den 5 des oberschlesis Marktes übertragen, was 1812 zum ommt, 42 8. der augenblicklichen Jahreszeit und trotz der noch in n st deutschen Stahlwerke zwecke eine wesentlich bessere Kauflust
Verständigung der eines deutschen Verbandes entwickelte, als nach dem im Vormonat zu
das laufende Vierteljahr erteilten
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halten der Händler und war. Die auf die neuen sind meist eiliger Natur, also durch deshülb erscheint es auch nicht überraf deutlich die Geneigtheit zur t Abschluüsse zu erkennen geden. Der für weitere Abgaben ei en Preis 5ö. satzgebiect. Aus
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Se b einnahmen der Orientbahnen vom 17. bis 312 536 Fr. (62 307 Fr. mehr als i. V.). 23. September 1903 1 82 (931 940 Fr. 80 km, 6342 Fr. (mehr 1381), 1118
b eptember (Stammlinie (weniger 3056), seit 1. Januar 1 158 881 Fr.
Paris, 9. Rente 96,92, Suezkanalaktien 3914. cbid, 9 2 abon, 9. Oktober. (W. T. B.) Goldagio? New Bann 2 Oktober. 222 mistischen Schlußfolgerungen, über die Gründung des 82 auf den heutigen Verkehr und kamen besonders in Abgaben von mdustriewerten zum Ausdruck. Die Aktien der Amalgamated Copper und United States Steel Corporation sanken auf einen weiteren, bisher nicht erreichten Stand. In allen Märkten war man
nland seitens der Verbände nicht vorge gelang,
Der geschlossenen Auftretens der deutschen Werte dem dh,xe sene a ee Taege⸗ 2 Druck auf d ndizierten Fabrikate aus, der vielfach in di zu der starken Nachfrage stand. 18,n,SZs eI der Gesellschaft möglich, und alle Oefen in vollem Betrieb zu halten. betrug die Förderung 691 765 t (648 877,1 t i. 149 659 t (113 799,7 t i. V.), 278 722 t Roheisen (211 582 t (273 590 t i. V). eisenprogramms wurde der Bau
begonnen; beide Anlagen werden in einigen Wochen vo Betrieb übergeben werden. “ “
1. Jult 71 391 t gegen 35 337 t im Vorjahre. kauften Fabrikate ist nach dem Bericht lebhaft geblieben. 8 % Dividende bei einem Aktienkapital von 15 Millionen Mark vor⸗
ommen, während im Ausland nicht unwesentli höhere Preise zu schon in dem vorigen Bericht beklagte Mangel eines Auslandsmarkt* ie Preise sstand. Der vermehrte Bedarf machte es im Januar ihren vierten Hochofen anzublasen Auf den Kohlenzechen 1 V.), die Kokserzeugung die Hochofenanlagen produzierten i. V.), die Stahlwerke 325 810 t Zur Vervollständigung des Stab⸗ einer Fein⸗ und einer Schnellstraße
Der Bestand an Aufträgen betrug am Der Abruf der ge⸗ Es werden
W. TF. h . Pariser Börse waren laut Meldung des
dation eines Hauses, dessen Kapital 25 Millionen beträgt.
— Die Einnahmen der Lübeck⸗Büchener Eisenbahn be⸗
trugen im September provisori 9 15 gGr m provisorisch 557 697 ℳ gegen das Vorjahr mehr
1903 beträgt:
oldminen schwach auf die Meldung von der Liqui⸗ in London und Johannisburg etablierten
e Gesamteinnahme vom 1. Januar bis 30. September 4 571 996 ℳ, gegen das 1 mehr 152 500 ℳ
des „W. T. B.“ betrugen die Brutto⸗ 23. September 1903:
. Vom 1. Januar bis betrugen die Bruttoeinnahmen 8 469 924 Fr.
als i. V.). — Skobélévo.Nova⸗Zagora, seit 1. Januar 147 219 Fr. (mehr e Eisenbahn (Salonik — Monastir) 219 km) 33 225 Fr.
(mehr 97 923).
mehr
Kursberichte von den Fondsmärkten. Hamburg,
Barren: das Kilogramm 2788 Br., 2784 Gd. ’ 4 Kilogramm 81,75 Br., 81,25 Gd. Gd., Silber in Barren: das
Wien, 10. Oktober, Vorm. 10 Uhr 50 Min. (W. T. B.
Kreditaktien 719,00, Oesterr. —.1cnsn.2 80,, 22 F. Lombarden-80,00, Elbetalbahn. —,—, 100,00, 4 % Ungarische Goldrente 118,30, Oesterreichische Kronen⸗
anleihe 100,00, Ungarische Kronenanleihe 97,75, Bankverein 473,00, ch nenanleihe Marknoten 117,30,
Türkische Lose 125,50, Brüxer —,—, Alpine London, 9. Oktober. Kons 88 ¼, Platzdiskont 37⁄116, Silber 27 ⁄.
9. Oktober. (W. T. B.) (Schluß.) Gold in
654 50, Franzosen 654,50, Oesterrei
schische Papierrente
Länderbank 417,00, Buschtehrader Lit. B. —,—, Montan 382,50. (Schluß.) 2 ¾ % ¹
— Bankausgang 30 000
(W. T. B.) (Schluß.) 3 % Franz.
ktober. (W. T. B.) Wechsel auf 5 34,075.
„(Schluß.) (W. T. B.) Die pessi⸗ die Wallstreet aus den Enthüllungen iffsbautrusts zog, wirkten unvermindert
(W. T. B.)
Oktober
verstimmt und verhielt sich abwartend. Die Nachmitt Erbolung gab der Spekelation nu2
22
uenoe
„ do. Ikuhrate Wechsel 2„ 8à2