1903 / 242 p. 5 (Deutscher Reichsanzeiger, Wed, 14 Oct 1903 18:00:01 GMT) scan diff

Hinterindien.

4 Nach einer Bekanntmachung der Kolonialregierung in Singapore

vom 14. September d. J. ist der Hafen von Negapatam in Vorder⸗ indien wegen Auftretens der Beulenpest für verseucht erklärt worden.

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BVBerdingungen im Auslande. 3 Oesterreich⸗Ungarn.

die alte Vorliebe der Bevölkerung * den Seemannsberuf wieder wachzurufen und sie dort, wo sie noch vorhanden ist, zu stärken. So ist in diesen Tagen, ausgesprochen in der eben bezeichneten Absicht, in der vor wenigen Jahren errichteten Kunsthalle im Osten Londons eine Ausstellung eröffnet worden, die über das Weichbild Londons und die Grenzen Großbritanniens hinaus das Interesse seemännischer Kreise in Anspruch nehmen dürfte. Dem Direktor der Kunsthalle 8 Mr. ist 8 gelungen, aus den Kerschisgeeftin feute 8 * 17. Oktober 1903, 12 Uhr. K. K. priv. Kaiser Ferdinands⸗ privaten Sammlungen Englands die Kunstschätze, die historisch, kunst⸗ Nordbahn: Lieferung von 5000 Stück .be üche Näheres sererblic und technisch merkwürdigen Gegenstände, die sich auf Schiff⸗ bei der Direktion der Kaiser Ferdinands⸗Nordbahn und beim „Reichs⸗ fahrt und Seewesen beziehen, hier zusammenzutragen und sie in ihrer anzeiger“. Gesamtheit als „shipping exhibition“ dem Publikum zugänglich zu

26. Oktober 1903, 12 Uhr. Direktion der priv. österr.⸗ ung. machen. Die Museen und Gemäldegalerien von London, Liverpool, Staatseisenbahn⸗Gesellschaft in Wien: Lieferung von Zeichen. Glasgow und anderen Städten, der König, 8 Wales, namentlich materialien, Indigopapier und Kuverts für die Zeit vom 1. Januar auch die großen Schiffahrtsgesellschaften, wie die Cunard, Donald Currie, bis 31. Dezember 1904. Näheres bei der genannten Direktion und Orient, P. u. O., haben bereitwilligst alles, was aus ihrem Besitz beim „Reichsanzeiger“. an Gemälden, Schiffsmodellen u. dergl,. in den Rahmen der Aus⸗

30. Oktober 1903, 12 Uhr. Direktion der K. K. Hof⸗ und stellung hineinpaßte, zur Verfügung gestellt. So war es dem Aus⸗ Staatsdruckerei in Wien: Lieferung der von dieser für die Zeit vom stellungskomitee möglich, in der Anordnung der Gegenstände die 1. Januar bis 31. Dezember 1904, eventuell 1905, erforderlichen Be⸗ hitoeisc. . H 1n durcnn übrhn ,ode. dn efächer Herrn Hans Gernot (Bariton) und dem Königlich

8 1 6. 8 4,, 11 8 B. der Betrachtung der stattlich 1 ausgestellten errn Hans Gerno ariton) und dem Königlichen Ka sj

triebsmaterialien. Näheres bei der genannten Direktion und beim Schiffsmodelle einen guten Ueberblick über die gewaltigen schiffbau- Herrn Paul Treff (Cello). Der Eintritt ist frei technischen Errungenschaften des vergangenen Jahrhunderts erhält. 6

Sicherlich verdient der Gedanke, durch eine solche Schiffahrts⸗ 8 ausstellung in einem der volkreichsten Stadtteile Londons den Sinn namentlich der heranwachsenden Jugend wieder zu der rechten Würdi⸗ gung und Wertschätzung der vaterländischen Seegeltung hinleiten und

der Komponist leitet sein Werk persönlich. Den Abends bildet „Cavalleria rusticana“ —— Mesc Hescluß Damen Reinl, Lieban⸗Globig, Pohl, den Herren Sommer und Hoff mann besetzt. Kapellmeister von Strauß dirigirt. Auf Alfel. höchsten Befehl findet am Sonntag, den 18. d. M., eine Aufführung der „Meistersinger von Nürnberg“ von Richard Wagner bei 828 gehobenem Abonnement statt. Die für Freitag an ekündigte Aufführung der „Meistersinger“ fällt aus, es wird dafür „Tannhäuser“ ge cben Die für Sonnabend angekündigte Vorstellung (Abonnement Nr. 212) kommt ganz in Wegfall, es findet dafür an diesem 82) 3 das zweite Symphoniekonzert der Königlichen Kapelle Mittags die Symphoniematinee statt. Am Montag, den 19. Ok tober, wird statt des angekündigten „Tannhäuser“ „Carmen“ egeben. Näheres über Umtausch bezw. Zurückgabe bereits gelöster Eintritts. karten ist aus den Anschlagszetteln ersichtlich.

Im Königlichen Schauspielhause wird morgen Shakespeartg „König Johann“ in der bekannten Besetzung gegeben.

Morgen, Donnerstag, Abends 7—8 Uhr, veranstaltet der Organist Bernhard Irrgang in der Heiligkreuzkirche das naͤchste Orgelkonzert unter Mitwirkung von Fräulein Ilse Böttcher (Alt),

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v Erste Be a 1“ Neichsanzeiger und Königlich Preußischen

Berlin, Mittwoch, den 14. Oktober . t

sanzeiger.

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Berichte von deutschen Fruchtmärkten.

Qualität mittel gut Gezahlter Preis für 1 Doppelzentner höchster höchster niedrigster

Weizen. 15,00 16,00

Außerdem wurden

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„Reichsanzeiger“.

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Doppelzentner Spanien.

23. Oktober 1903, 12 ½ Uhr. Gleichzeiti des Arsenals in Ferrol und bei der arinekommandantur in Gijoön: 146 Z⸗Barren von Siemens⸗Martin⸗Stahl (etwa 21 306 507 kg) für den Kreuzer „Reina Regente“. Höchster Preis

beim Verwaltungsrat Mannigfaltiges.

Berlin, den 14. Oktober 1903.

Allenstein 14,00 14,00 15,00 16,00

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1 Baggereizwecke in

35 Centimos für 1 kg. Sicherheitsleistung vorläufig 300 Pesetas, 700 Pesetas.

Gleichzeitig bei dem des Arsenals in Ferrol bei der arinekommandantur in Bilbao: a. 24. Oktober 1903, 12 ½ Uhr. 223 +⸗Barren (ungefähr 43 381 285 kg) und 54 rechtwinkelige Platten (ungefähr 26 745 872 kg) von Siemens⸗Martinstahl für den Kreuzer „Reina Regente“. Höchste Preise 35 und 37 Centimos für 1 kg. Sicherheitsleistung vorläufig 1000 Pesetas, endgültig 2500 Pesetas. b. 26. Oktober, 12 ½ Uhr. 694 nahtlose Kupferröhren (von etwa 11 160 kg) für den Kreuzer „Reina Regente“. Höchster Preis 4,80 Pesetas für 1 kg. Sicherheitsleistung vorläufig 1800 Pesetas, endgültig 5000 Pesetas. Angebote auf spanischem Stempelpapier von 1 Pes. Näheres in

spanischer Sprache beim „Reichsanzeiger“ und bei den genannten Amtsstellen. 8

und

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Verkehrsanstalten.

8

Wertangabe nach Montenegro von den Postanstalten ange⸗ nommen. Bei den Sendungen ist Nachnahme bis zu 1000 Fr. 80 ℳ) und das Verlangen der Eilbestellung zulässig; in letzterem

falle wird sedoch dem Empfänger seitens der montenegrinischen Post nicht die Eilsendung selbst, sondern nur eine Benachrichtigung von ihrem Eingange durch Eilboten zugestellt. die Postanstalten.

4 Von der hamburgischen Schiffahrt. 8 8 Der hamburgische Senat fordert eine Nachtragsbewilligung für 1 Suxhaven, um den Neuen Hasen daselbst durch e⸗ Ausnutzung der beiden dort stationierten Bagger in der jiesfe von 9 m unter Niedrigwasser, wie sie für den Schnelldampfer⸗ verkehr erforderlich ist, zu erhalten. Die Bürgerschaft bewilligte die Kosten einer neuen Funk⸗ spruchanlage auf dem Leuchtschiff Elbe I. S

Schiffahrtsausstellung in Lonhon 1

Mit den technischen Umwälzungen, die sich im 19. Jahrhundert auf dem Gebiete des maritimen Verkehrswesens vollzogen haben, sind in allen Ländern tiefgreifende Wandlungen in den Mannschafts⸗ und Besatzungsverhältnissen, überhaupt im seemännischen Berufe Hand in Hand gegangen. In dem Maße, wie das Dampfschiff den Segler verdrängte, verlor die rein nautische Tätigkeit an Bedeutung, krat neben sie die andersartige Tätigkeit des Maschinenverfonals Vadurch . hat wohl in Deutschland in den Augen der ländlichen 58

völkerung, aus der sich früher die Besatzung der deutschen 4 überwiegend rekrutierte, der Seemannsberuf den

eiz verloren, der sonst durch viele Generationen hindurch den Sohn immer wieder das Gewerbe des Vaters ergreifen ließ. Mehr und mehr wendet sich die deutsche Küstenbevölkerung anderen Berufen zu. In Deutschland hat es infolge des Zuströmens binnenländischer Kreise zum Meere an Ersatz bislang noch nie gefehlt. Aber trotzdem ist das

eedauern, die 5 Elemente der Küstenbevölkerung zu verlieren, und der Wunsch, diese und andere Kräfte durch besondere Werbe⸗ und Erziehungsmaßnahmen wieder zu gewinnen, in mannigfacher Form zu Tage getreten.

In England äußert sich die Abwendung der Bevölkerung vom Meere in weit schärferen Formen. Hier sind es die Aus⸗ länder, welche die Pläfe der sich vom seemännischen Berufe abwendenden heimischen Kreise einnehmen. Während im Jahre 1860 auf englischen Fahrzeugen nur 9 % Fremde beschäftigt waren, gab ech 1892 deren bereits 42 % Angesichts dieser bedenklichen Entwickelung, die aus wirtschaftlichen und mililä⸗ rischen ünden lebhaft bedauert wird, werden Versuche gemacht,

Theater.

Asnigliche Schauspiele. Donnerstag: Opern⸗ haus. 210 Vorstell ersnot. Ein . in 1 Akt von von Wolzo von Richard Strauß. Cavalleria rusti- cana. ) in 1 von o Mascagni. dem stück von G. 8 nfang 7 ½

Schauspielhaus. 219. Perehese gbnng Jeeen re.

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Gesellschaft.

Trauerspiel in 2 Feentem Ubete d, Abends 8 Uhr: Die Stüte nbeire⸗ von lbelmn 8- eur

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ater. Donnerztag: Geschäßt

ist 7 ½ Uhr.

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HSerttner Theater. Domnerttag: AltHeidet⸗ bexg.

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Fortan werden Briefe und Kästchen mit unbeschränkter

Nähere Auskunft erteilen

damit der letzteren neue Kräfte gewinnen zu wollen, Beachtung. Auch die analoge Tätigkeit deutscher Marinevereine und das im Entstehen begriffene große Museum des Instituts für Meereskunde dürften in dieser Richtung allmählich einen Einfluß entfalten, wenngleich die t Bestrebungen in erster Reihe von dem Wunsche, Verständnis für die Kriegsmarine zu wechen, angeregt wurden.

8 8 Theater und Musik.

Trianontheater.

„Das Trianontheater, das sich gleich dem älteren Residenztheater die Aufgabe gestellt zu haben scheint, als ein Klein⸗Paris seine Leute zu bilden, indem es nur das Boulevardstück pflegt, brachte gestern „Biscotte“, eine Komödie in drei Akten von Pierre Wolff in freier Bearbeitung von Benno Jacobson, zum ersten Male zur Aufführung. Die Grundidee des Stückes, dessen eigentlicher Titel „Le cadre“ im Deutschen durchaus zutreffend „Der Rahmen“ hätte lauten können, ist die, daß ein Weib, das in einer gewissen Umgebung schön und verführerisch erscheint, aus diesem Rahmen herausgerissen und in einen anderen versetzt, abstoßen und Abscheu erregen kann. So geht es Maurice de Grancey, dem Aesthetiker, den es schon ver⸗ stimmt, wenn in seiner Wohnung auch nur ein Sessel anders steht, als es seinem Schönheitssinn entspricht, mit Biscotte. So⸗ lange sie ihn zur dämmerigen Teestunde in seinem Heim be⸗ sucht, dünkt sie ihm wie eine Göttin anbetungswürdig, sobald er sie aber zum ersten Male in der lockeren Gesellschaft, in der sie lebt, in greller Beleuchtung sic mänadenhaft gebärden sieht, fühlt er sich verletzt, ja angewidert. Umsonst sucht ihn ein kluger Freund zu überzeugen, daß nur der Rahmen das Bild verändere, das sich Grancey von Biscotte gemacht habe, daß Biscotte im Grunde immer dieselbe sei; der Bruch ist und bleibt unheilbar. Die etwas dünne Himdlun die dieser These Beweiskraft geben soll, hat der Ver⸗ asser durch allerhand Beiwerk auf drei Akte ausgedehnt. Da ist z. B. ein Mädchen, das durch Biscotte aus Granceys Herzen verdrängt wird und das sich zu einer Rachetat Biscottes Briefe an Grancey aneignet; da ist ferner der Marquis de Seige, der traditio⸗ nelle eifersüchtige und stets irregeführte Gatte denn Biscotte ist, wie die „Heldin“ in allen Stücken dieser Art, verheiratet, der die Spur seiner Frau bis in Granceys Haus verfolgt, aber durch einen gutmütigen Allerweltsfreund in belustigender Weise von der Fährte wieder abgebracht wird. Das Ganze ist nicht eben das gelungenste französische Stück seiner Gattung, das man hier gesehen hätte, aber es enthält doch —2 wirksame Situation, manche gut beobachtete Einzelheit und manche treffende Bemerkung; wieviel davon dem fran bflschen Verfasser, wie⸗ viel dem deutschen Bearbeiter gutzuschreiben ist, ist freilich schwer zu sagen. „Die Darstellung ließ nichts zu wünschen. Fräulein Fehdmer war eine anmutige Vertreterin der Titelrolle, und in der heiklen Gesellschaftsszene, in der Cake walks getanzt und Chansons ge⸗ sungen werden, von dezenter Zurückhaltung. Den Grancey gab Herr Martini recht gewandt, auch glaubhaft, soweit es die Rolle selbst und ber Mittel erlaubten. Einen eleganten, jovialen Sportsman spielte

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ir Junkermann in seiner frischen Weise, Herr Laurence den klug ratenden Freund und Herr Lebius mit allem Anstand die wenig dankbare Rolle des hintergangenen Marquis. Auch die Damen Blanden und Wendt, die Herren Senius, Kühne u. A. machten sich um den 218 verdient. Sehr geschmackvoll waren die von Impe⸗ koven geschaffenen Zimmerdekorationen. Der Regisseur Herr Schönfeld hatte mit Umsicht seines Amtes ltet und namentlich

r ein flottes Spieltempo gesorgt. Der U ließ darauf schließen, ß sich das Publikum gut unterhielt.

Ein romantisches Trauerspiel in 5 Aufzügen von Abends 8 Uhr: San Marcos Pochter.

N. (Friedrich Wilhel mstädtischesTheater.)

gene. dn,en 8 ub r n r:

Theater des Westeus. Kantstr. 12. Bahnhof . (Direktion: A.

(außer —22 Zum erften Nachm

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s S. den Kindergcrt n Für aln ͤe⸗ raße 6 a) sind mit dem Vierteljahreswechsel durch die Abgabe me ö Kinder an Taubstummenschulen wieder einige hhe frei geworden. Anmeldungen taubstummer Kinder vom 3 bis 7. Lebens⸗ jahre werden vochentaltg von 9 bis 1 Uhr Vormittags im Kinder⸗ garten selbst oder von 4 bis 5 Uhr Nachmittags von Dr. med. Theodor S. Flatau, Potsdamer Straße 113, Villa 3, entgegengenommen. Unbemittelten können Freistellen gewährt werden. Nach Kinder, die Pnfolhe von Schwerhörigkeit oder von Sprachgebrechen in der Ent⸗ wickelung zurückgeblieben sind, finden Aufnahme.

Danzig, 13. Oktober. (W. T. B.) Seit 10 Uhr herrscht hier lebhaftes Schneetreiben. Posen, 14. Oktober. (W. T. B.) Heute früh wurde, wie die „Posener Neuesten Nachrichten melden, zwischen den Stationer lotnik und Wargowo von dem um 4 Uhr von Posen abgehenden üterzug 7647 ein Milchwagen aus Sobota überfahren; der Führer des Wagens wurde auf der Stelle getötet, der Wagen völlig zertrümmert.

Nach Schluß der Redaktion eingegangene Depeschen.

Paris, 14. Oktober. (W. T. B.) Der hiesige japa⸗ 181 Gesandte teilt folgendes Telegramm mit: Tokio, 13. Oktober. Die Verhandlungen, betreffend die mandschurische und die koreanische Frage, nehmen einen normalen Verlauf. Nichts deutet auf einen Bruch zwischen Japan und Rußland hin; die im Auslande ver⸗ breiteten beunruhigenden Gerüchte sind vollkommen unbe⸗ gründet. 1

Konstantinopel, 13. Oktober. K. K. Telegr.⸗Korresp.⸗Bureaus“.) Der seit einiger Zeit er⸗ krankte Sohn des Sultans Prinz Achmed Bedreddin Effendi ist infolge einer jüngst hinzugetretenen Komplikation an Lungenentzündung gestern gestorben.

Das Kriegsministerium entsandte den Obersten Nury Bey aus Uesküb zu dem Zweck, eine Unter⸗ suchung über den gemeldeten Angriff des türkischen Grenzpostens von Dewebain bei Egri Palanka gegen den bulgarischen Grenzposten von Karaiva niss anzustellen. Von türkischer Seite wurde zugesichert, daß, falls die Schuld des türkischen Kommandanten erwiesen werden sollte, dieser strenge Strafe erhalten werde. Die Beilegung des Zwischenfalles ist

somit zu erwarten. 14. Oktober. (Meldung des „Reuterschen

(Meldung des „Wiener

New York, Bureaus“.) Einem Telegramm aus Panama zufolge trifft die Regierung von San Salvador Vorkehrungen, um die Truppen Guatemalas, die in einer Stärke von 10 000 Mann mit Artillerie gegen die Grenze vorrücken sollen, zurückzu⸗

schlagen.

Port Arthur, 14. Oktober. (W. T. B.) Wie der Nowy Krai“ meldet, hat der Statthalter, General Ale xejew Port ur zu seiner Residenz erwählt.

Nach hierher gelangten Nachrichten schlägt die japanische Presse jetzt einen sAleblichen schlag fay

m Königlichen Opernhause gelangt mor, euerknot“ Stkauß erstm ———

von d lig in dieser S⸗ Becdac S cen ah, ünrang, engeer ergleat ar Lafsahsann.

Das große Geheimnis.

8 Uhr: San Mareos

8 Uhr: Die des 74 nrik

und folgende ags 3 Uhr: wester.

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Die Stützen der

intendant a. D.)

Trianontheater. Fecce .

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Sonnabend, den 17. Oktober: Zum ersten Male:

Thaliathenter. Direktion Ican Kren und Alfred tag: Der Hochtourist. Anfang

Zentraltheater. Donnerstag: Bruder Strau⸗ etes de Bettelstudent. und Sonntag: Bruder Straubinger.

(Georgenstraße. ) Donnerstag:

Die Notbrücke. -

(Fortsetzung des Nichtamtlichen in der Ersten Beilage.)

Birhus Schumann. Donnerstag, Abendes

71, Uhr: Große Vorstellung. Um 9 Uhr: Die Sensationsdressur der 25 männlichen Abessinierlöwen des Herrn lius Seeth. Reitkünstlerkongresse der Herren Duroff. Woodson, iutti, dgink, der Damen Fräulein Estering, ulein Fräulein Lola, Fräulein Daisd und der Ges⸗ Pissiutti. Zoologisches Pot⸗ ourri des Herin Leb. Die Horizontalmanege. ie Todessprünge der Barsois Hunde. Der Ger- Zug und die fahrenden a des Direktors Albert Schumann.

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Familiennachrichten. mwischen

Konzerte.

Philharmonie. Ko des 1 Dir t: v.

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1 Abends 8 Uhr: nge 2egees’ Phernhes:2 Bernhard Dessau und Klavierabend von 9 Saal Bechstein. Donnerstag, Abends 8 Uhr: 82⏑ Mit⸗

gerthovensaal. * 8 Ubr: veen Egencetene

Febben dehs 8,h belicht: Hr. Leutnant Ernst Pramann Fil. Glse 1 p i. 22 Geboren: Ein Sohn: Hrn. Iges Grafen von Saurma⸗Jeltsch (Warmbr 1. R). cʒ⸗ e (Inowrazlaw her Stiller (Turawa). Gestorben: dr. Majoratsherr und Rittmeister D. Leopold von und Neudorff (Baum⸗ 2 Hre. Kar enicke 2A5 Hr. . r. bogn cerbeimb⸗Gnemern ). Hr. Oberst 1. D. GEduard Paris 99 hedakteur 8

Dr. Tyrol in Charlottenburg. Berlag der Gwedition (Scholz) in Berlin.

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