(600 314) — Kartoffeln 386 748 (688 281) — Rohes Holz in Stämmen 434 128 (565 840) — Dielen aus Fichtenholz 3 652 467 3 164 552) — Desgl. aus Tannen⸗ und anderem Holz 8 315 454 7 451 148) — Planken und Bretter 14 005 788 (12 568 991) — atten und Pfähle 1 038 912 (840 714) — Schindeln 1 610 143 8 525 386) — Fichtenbalken 1 310 557. (923 795) — Holz zur Holz⸗ toffbereitung 1 558 560 (1 315 038) — Holzstoff 3 150 943 (2046 398). Wiederausfuhr fremder Waren: Mais 1 049 276 (1 169 226) — Weizen 4 522 078 (7 722 009) — Sämereien 624 659 (1 028 471). (Nach Monthly Report of the Department of the Trade and Commerce of Canada.)
Paraguay.
Erhöhte Ausgabe des in Umlauf befindlichen Papier⸗
geldes. — Erhöhung der Einfuhr⸗ und Ausfuhrzölle. Durch das von dem Kongresse genehmigte Finanzgesetz vom 14. Juli d. J. ist die Vollziehende Gewalt ermächtigt worden, die Ausgabe des in Umlauf befindlichen Papiergeldes bis zum Betrage von 35 Millionen Pesos zu erhöhen.
Behufs Steigerung der Staatseinnahmen sind folgende neue Ab⸗ gaben eingeführt worden:
a. Ausfuhrzölle: für unbearbeitetes Holz 8 v. H. des Werts, für bearbeitetes (gesägtes) Hol⸗ 4 v. H. des Werts, für je 10 kg gemahlene Yerba und Mborovirs ein Zuschlagzoll von 9 bezw. 12 Centavos Gold zu dem bereits bestehenden Zolle, für jede Rindshaut ein Zuschlagzoll von 35 Centavos Gold.
b. Einfuhrzölle: Erhöhung derselben um 3 v. H. Gold oder den Gegenwert davon in gesetzlichem Papiergeld zum laufenden Tageskurse.
c. Stempelgebühren: für Bankdepots bis zu 3 Monaten und darüber ½ bezw. 1 v. H. b
Die betreffenden Erträge sollen der wiedereinzurichtenden Um⸗ wandlungskasse, auf welche die Verwaltung der öffentlichen Schuld übergeht, von dem Zentralzollamt allmonatlich überwiesen und u. a. für kurz befristete, zu 6 v. H. verzinsliche Darlehne an Kaufleute, Gewerbetreibende und Privatpersonen verwendet werden. Bis zur Höhe von 150 000 Pesos Gold jährlich sollen die Zolleinnahmen in der Schatzkammer der genannten Kasse angesammelt werden, um später zur Umwandlung des Papiergeldes in Gemäßheit der hierüber vom Kongresse zu treffenden Verfügung zu dienen. 585 liegt ihr die Verwaltung der zum Ankauf und zur Ausfuhr von Landeserzeugnissen bestimmten 5 100 000 Pesos im Einvernehmen mit der Banco Agricola sowie die Ausgabe des Papier⸗ und Nickelgeldes und der Umtauschdienst ob. 1
Das Gesetz ordnet ferner die Enteignung der Hälfte der aus⸗ zuführenden Rindshäute mit der Maßgabe an, daß für die in den negen einzuliefernden Hünte mit einem Abzuge von 60 Centavos
old für das Stück die nachstehenden Preise, die in Gold oder Papier zum laufenden Tageskurs, und zwar bis zum Höchstsatze von 900 % entrichtet werden müssen, zu bezahlen sind: “ für 1 kg trockene Häute. 26 Centavos Gold esalzene Häute . . . . 16 S. 121282 8 minderwertige Häute. . 1¼ davon.
Ddie Regierung hat jedoch das Recht, eine Revision dieser Sätze vorzunehmen, wenn auf den Absatzmärkten eine Preisänderung ein⸗ getreten ist, die 10 v. H. überschreitet.
Außerdem wird die Vollziehende Gewalt für den Fall, daß am 1. Januar 1904 das Gold noch über 900 notieren sollte, ermächtigt, die Hälfte der zur Ausfuhr gelangenden, bei den Zollstellen der Republik eingehenden Yerba⸗Maté zu dem im amtlichen Werttarif festgesetzten Preise, welcher in Gold oder Papier zum Kurse von 900 %, je nach Wahl der Regierung, entrichtet wird, zu enteignen. Diese Maßnahme greift nicht e. sobald die Ausführer der Regierung Goldwechsel zum Kurse von 900 verkaufen, deren Wert demjenigen der Hälfte der von ihnen auszuführenden Yerba entspricht.
Der Wert des Goldes für die Entrichtung der Zölle, der bisher auf 850 festgesetzt war, soll fortan nach dem jeweiligen wees Tageskurse von Amts wegen festgesetzt und bekannt gemacht werden.
Schließlich ist die Regierung noch ermächtigt worden, innerbalb oder außerhalb des Landes einen Vorschuß von 1 Million Pesos Gold auf der Grundlage des ihr an den Häuten zustehenden Ent⸗ eignungsrechts aufzunehmen. Das Kapital soll nicht höher als zu 6 v. H. verzinst und in 5 Jahren getilgt werden. (Diario Oficial vom 16. Juli 1903.)
1
Die Lage des Bagdader Marktes im Jahre 1902. 1“
Der Bagdader Importmarkt zeigte, vom allgemeinen Standpunkt der europäischen Handelsinteressen aus betrachtet, im Jahre 1902 folgende charakteristische Erscheinungen:
Die Krise der voraufgegangenen beiden Jahre machte sich im Jahre 1902 durch ängfüliches Zurückhalten der Besteller merklich fühlbar, sodaß im Vergleich zu besseren früheren Jahren verhältnis⸗ mäßig wenig Aufträge hinausgegeben wurden. Diese Reserve der Bagdader Kauferschaft bewies sich auch als nicht ganz ungerechtfertigt; denn eine nennenswerte Besserung der Marktverhältnisse stellte sich tatsächlich bis Ende 1902 nicht ein, und es ist offenbar nur der Einsicht der Imporfeure zu verdanken, daß größere, infolge der weniger günstigen Geschäftslage und der dadurch bedingten Schwächung der Finanzkraft des Platzes entstehende Zahlungseinstellungen ver⸗ mieden worden sind. Allerdings mußten auch die am mesopotami⸗ schen Importhandel interessierten europäischen Geschäftshäuser sich wohl oder übel dazu verstehen, fast ausnahmslos anstatt verein⸗ barter Kassenzahlungen ausgedehnte Kredite zu gewähren. Es waren sogar selbst auf diese letzteren hin Prolongationen auf Monate hin⸗ aus eine durchaus nicht seltene Erscheinung. Infolge dieser relativen Abnahme der Anfuhren europäischer Industrieerzeugnisse nach Meso⸗ potamien machte sich sogar der sonst beobachtete prekäre Zustand der Transportverhältnisse zwischen Basra und Bagdad etwas weniger als in den Vorjahren bemerkbar, da eben die in Basra sich an⸗ häufenden Warenmengen nicht so groß waren als in früheren Jahren. Es konnte eine Durchschnittsreisedauer der Importe von etwa drei — ab Deutschland nach Bagdad im Jahre 1902 eingehalten werden.
Die Kreditverhältnisse fanden im Jahre 1902 eine gewisse Ge⸗ sundung. Jedoch dauerte ein relativer Geldmangel im allgemeinen noch an manchen Stellen an, und die spärlichen Gewinnüberschüßte reichten nicht immer zur Deckung rückständiger Verpflichtungen hin. FIn inniger Wechselwirkung stehen in Mesopotamien die land⸗ wirtschaftlichen und kommerziellen Verhältnisse. Eine bessere oder schlechtere Ernte bedingt eine größere oder geringere Kaufkraft der einheimischen Bevölkerung.
Im Jahre 1902 haben die anfänglich gehegten Befürchtungen bezüglich einer ungünstigen Ernte dem Vertrauen auf ein gegen die Vorjahre befriedigenderes Gesamtresultat Platz gemacht, wenngleich dieses Resultat immer noch gegen frühere gute Erntejahre nur als mittelgut bezeichnet werden darf. Eine wirklich gut zu nennende und die Ausfuhr von überschießenden Zerealien in größerem Umfange gestattende Ernte ist seit dem Jabre 1896 nicht mehr gemacht worden.
Bezüglich der Bedingungen, unter welchen Arapaische Fabrikanten ihren Import nach Mesopotamien zu betreiben haben, ist zu be⸗ 4 een, daß ein unmittelbarer Verkehr mit einheimischen Käufern ich auch fernerbin als wenig empfehlenswert erweisen dürfte. Einer
ertretung durch eopessa Kommissionshäuser in Bagdad oder einer Vermittelung der Filiale der anque Impériale Ottomane“ in Bagdad unter Einzahlung des Warenpreises an dieselbe seitens
Bagdader Besteller gegen Aushändigung der Konnossemente wird stets gegenüber direkten Beziehungen zu den einheimischen arabischen Händlern der Vorzug zu geben sein. ehr zu wünschen im Interesse der Entwickelung des deutschen Handels mit Mesopotamien ist es
anderseits, wenn große arabische Import⸗ und Exporthäufer aus Bagdad tüchtige Vertreter in Hamburg, Bremen, Berlin oder anderen Zentren Deutschlands anstellen würden, durch deren Vermittelung dann die Fabrikanten und Importeure in Ruhe und Sicherheit und unter festen Bedingungen ihr mesopotamisches Geschäft zum Nutzen beider Teile betreiben könnten. 4
In Ermangelung einer direkten deutschen Dampferlinie nach dem Persischen Golfe teilten sich nach wir vor hauptsächlich die drei Häfen London, Triest und Marseille in die Verschiffung der von West⸗ und “ für Mesopotamien und für den Transit durch Mesopo⸗ tamien nach Persien bestimmten Importwaren.
Der Ausfuhrhandel r.vv entwickelte sich im Jahre 1902 zufriedenstellend, wenngleich die Ernteergebnisse nicht überall den Preshn hochgespannten Erwartungen entsprochen hatten. (Nach einem
ericht des Kaiserlichen Konsulats in Bagdad.) “
“
Natal.
Erhöhung der Branntwein⸗ und Biersteuer. Durch Gesetze vom 1. Oktober d. J. (Nr. 34 und 35 vom Jahre 1903) ist die durch das Verbrauchssteuergesetz vom Jahre 1901 und das Bier⸗ steuergesetz von demselben Jahre festgesetzte innere Abgabe von Spiri⸗ tuosen und Bier erhöht worden. Danach werden vom 1. Oktober d. J. ab von Spirituosen, welche in der Kolonie hergestellt sind, 7 Schill. 10 Pence für das Gallon von Normalstärke nach Sykes Hydrometer und so im Verhältnis für jede höhere oder geringere Alkoholstärke erhoben. Die Biersteuer beträgt von dem gleichen Tage ab 4 Pence für das Gallon. Der gleiche Betrag wird für Bier er⸗ hoben, welches aus einem anderen, zum südafrikanischen Zollverein ge⸗ hörigen Gebiete eingeführt wird. (The Natal Government Gazette.)
8 Australischer Bund. 1 Zolltarifentscheidungen. Das Handels⸗ und Zolldepartement Ist vncerm 11. September d. J. folgende Tarifentscheidungen ver⸗
entlicht: „Whittakers“ Almanachs, als gedruckte usw. Bücher frei. Kleine Banner, zum Gebrauch als Flaggen, als
Flaggen usw. . . .. d. W. 5 b. H. Gum mistiefel, paarweise, von jeder Schaftlänge, wie e von Bergleuten gebraucht werden, als Gummi⸗
Adreßbücher und alle gedruckten Bücher und Hefte, welche öffentlich verkauft und nicht hauptsächlich für Reklamezwecke herausgegeben werden, als ge⸗ druckte usw. Bücher . . . . ..
Daunen, als nicht zugerichtete Federn v. W.
Sau de Quinine, ein Haarmittel, zusammengesetzt aus parfümiertem Spiritus, Chinin und Oel, als alkohol⸗ haltige Essenzen, Auszüge usw. .Gallon Wie Spiri⸗
11““ ö11““ der Alkohol⸗ sttärke oder
20 v. H. des
Werts Chets der jeweilig
höhere Zollsatz).
20 v. H.
Wie Spiri⸗ tuosen nach 8 der Alkohol⸗ stärke oder 20 v. H. des Werts (stets derr jeweilig höhere
Zollsatz). frei.
frei.
frei. 15 v. H.
5 5]
Korallenhalsbänder, ohne Teile aus Gold oder Silber, als Galanteriewaren v. W.
„Florilin“, als alkoholhaltige Essenzen, Extrakte usw., oder als Parfümerien .
„Van Abbotts“ Glutenbrot Moseleys Nahrungsmittel Beutel oder Formen für
als Oelhändlerwaren.
zutpressen (aus Kautschuk, zum Gebrauch in hydraulischen Blockpressen zur An- fertigung von Strohhüten), als Werkzeugmaschinen
Klavierautomat, als musikalische usw. Instrumente v. W.
Maschinen zur 6be wie: “
Neuste verbesserte selbsttätige patentierte Hutformmaschine Verbesserte Maschine zum Biegen der Hutkrempen, und andere dergleichen Maschinen Salzkuchen, ein rohes Sodasulfat, zum Gebrauch für Bergwerkszwecke usw., als andere Artikel. Katechupillen „Sen Sen“, als Konfekt, nicht anderweit genannt 8 Pfund Zwirnmaschine, zur Herstellung von Zwirn, Seilen usw, als zollfreie Maschinen 8 Hindleys patentierter Dampfförderwagen, als . nicht anderweit genannt WWv. H „Trackson“⸗Maschine, bestehend aus einer mit einem Förderwagen verbundenen Dampfmaschine, als wer ewes- Z11 als Metalldraht, nicht anderweit ge⸗ fie nannt. ö“ Wong Hong, als Rohrzucker . . Zentner 6 Schill.
(Commonwealth of Australia Gazette.)
als zo freie Maschinen
20 v. H.
“ E11“ Auf Grund der spanischen Ministerialverordnung vom 29. No⸗ vember 1896 dürfen aus dem Auslande Bücher und Drucksachen mit der Briefpost nach Madrid, Barcelona, Sevilla und Coruüa eingeführt und an den Empfänger gegen Zahlung des ein⸗ fachen Zollbetrages, ohne Auferlegung der sonst für die Einfuhr von zollpflichtigen Gegenständen mit der Briefpost in der Verordnung vom 9. Juni 1896 vorgesehenen Zollstrafe, ausgehändigt werden, Durch eine neue spanische Ministerialverordnung vom 17. Oktober 1903 ist diese Vergünstigung auf Bilbao ausgedehnt woreen. Zwangsversteigerungen.
Beim Königlichen Amtsgericht Berlin stand das Grundstück Kochbannstraße 11, dem Zimmerpolier Johann Ruschkowski gehörig, zur Versteigerung. 10,34 a. Nutzungswert 15 300 ℳ Mit dem Gebot von 86 500 ℳ bar und 181 000 ℳ Hypotheken blieb Kaufmann Samuel Ehrlich, Straßmannstraße 40, Meistbietender — Michael⸗ kirchstraße 24, den Maurermeistern Georg Leiskow und Herm. Kollberg zu Charlotienburg gehörig. 7,69 a. Nutzungswert 18 900 ℳ Mit dem Gebot von 384 000 ℳ bar blieb Maurer, und Dachdeckermeister Georg Hirschfeld in Rixdorf, Juliusstraße 27, Meistbietender. — In Sachen C. Collin, Lychener Straße 123, Zwangsversteigerung, trat Einstellung des Verfahrens ein.
Beim Königlichen Amtsgericht II Berlin Sags⸗ die nachbezeichneten Grundstücke zur 1½ Vorbergstraße 7 in Schöneberg, dem Maurermeister Rud. Kopp gehörig. 10,75 a. Mit dem Gebot von 220 000 ℳ bar blieb Kaufmann W. Jaeschke, Hasenheide 58, Meistbietender. — Schildhornstraße in Steglitz, dem Malermeister P. Hollburg hier gehörig. 7,74 a. Mit dem Gebot von 24 200 ℳ bar blieb die Handelsgesellschaft in 11528 A. Busse u. Co., Französische Straße 23, Meistbietende. — Schild⸗
Fee in Steglitz, den Zimmermeistern F. W. Lucas sen. und F. W. Lucas 4 hier gehörig. 7,71 a. Mit dem Gebot von
5
28 800 ℳ bar blieb die Firma Siegfried u. Grunack, Friedri straße 130, Meistbietende. — Vorbergstraße in Schöneberg ih. Maurermeister Rud. 11 gehörig. 12,52 a. Mit dem t von 186 000 ℳ bar blieb die Handelsgesellschaft in Fir Blumenreich u. Selten, Leipziger Straße 26, Meistbietende Uhlandstraße 66 in Nieder⸗Schönhausen, der verehelichten Maurer⸗ und Zimmermeister Helene Grosser hier gehörig. 7ga Nutzungswert 2880 ℳ Mit dem Gebot von 40 000 ℳ bar ble Kaufmann Felix Sydow in Grunewald, Schinkelstraße 6, Meilt bietender. — In Sachen P. u. H. Hoppe, Zwangsversteigerung; Dalldorf und Rosenthal, trat Aufhebung des Verfahrens ein.
Tägliche Wagengestellung für Kohlen und Koks an der Ruhr und in Oberschlesien.
An der Ruhr sind am 11. d. M. gestellt 19 678, nicht recht.
eitig gestellt keine Wagen. In Oberschlesien sind am 10. d. M zeitig gestellt keine Wagen. 1
— Nach einer hier eingegangenen Depesche beträgt die ausbeute für Oktober 1) der in der Vransvaal vihold. Kammer vereinigten Minen 275 664 Unzen im Werte von 1 170 946 Pfd. Sterl., 95 außenstehenden Minen 8880 Unzen im Werte von 37 723 Pfd. Sterl.; zusammen 284 544 Unzen im Werte von 1 208 669 Pfd. Sterl, gegen insgesamt 276 197 Unzen im Werte von 1 173 211 Pfd. Sterl. im September. Die Zahl der den Minen seitens der Native Labour Association zugeteilten Arbeiter betrug während des Oktober 7208, wovon durch den Tod oder sonstigen Ab⸗ ang 6716 abzuziehen sind, so daß im Ergebnis 492 zugekommen
nd und Ende des Monats 68 958 Arbeiter beschäftigt waren. Außerdem wurden den Eisenbahnen 588 Arbeiter zugeteilt.
— Wie die ‚Frankfurter Zeitung“ aus Konstantinopel meldet unterhandelt die Pforte mit der Ottomanbank wegen Erhöhung der mit ihr vor drei Jahren abgeschlossenen, 1 ½ Million türkische Pfund nominal betragenden, auf ½ % Surtaxe der Zehnten basierenden Anleihe um effektiv 350 000 türkische Pfund. Der Kaiserliche Kommissar bei der Dette publique teilte dem Verwaltungsrat mit, daß die türkische Regierung die Formalitäten des Artikels 13 des Ergänzungsdekretes zum Muharremdekret erfüllte, indem sie die türkischen Botschafter beauftragte, den Regierungen der Großmächte, bei denen sie akkreditiert sind, das Ergänzungsdekret zu notfiergie Kheintsch⸗Westfälische 8 fäh
— Die „Rheinisch⸗Westfälische Zeitung“ erfährt, daß der Ver⸗ band deutscher Feinblechwalzwerke in Cöln hüde Preise abermals um 5 ℳ ermäßigt hat, und zwar auf 118 bezw. 115 ℳ einschl. Rabatte. Die mit den o erschlesischen Werken in Berlin ge⸗ führten Verhandlungen ergaben, daß diese Werke wohl im Prinzip zum Beitritt geneigt sind, indessen konnte vorläufig hinsichtlich der Bedingungen, unter denen der Beitritt zu erfolgen hat, noch keine Einigung erzielt werden.
— Wie die „Kölnische Zeitung“ zur Erneuerung des Rheinisch⸗ Westfälischen Kohlensyndikats erfährt, kann der Beitritt der LHee echen zum Syndikat nunmehr als gesichert angesehen
erden.
— Die heutige, von allen Werken besuchte Hauptversammlung des Halbzengverbandes beschloß, der „Kölnischen Zeitung“ zu⸗ folge, die Fest 8 der Preise für Verkäufe im ersten Viertel des ve Jahres bis nach der nächsten Sitzung des Stahlwerksverbandes zu vertagen.
Muͤnster i. Westf., 12. November. (W. T. B.) In der gestrigen Versammlung der Vertreter der westfälischen Kalk⸗ werke behufs Konstituierung einer Verkaufsvereinigung wurde, wie der „Westfälische Merkur“ von unterrichteter Seite erfährt, be⸗ schlossen, eine Verkaufsvereinigung ab 1. Januar 1904 mit dem Sitz in Dortmund zu bilden.
Wien, 11. November. (W. T. B.) Ausweis der Oester⸗ reichisch⸗Ungarischen Bank vom 7. November (in Kronen). Ab⸗ und Zunahme gegen den Stand vom 31. Oktober: Notenumlauf 1 727 477 000 (Abn. 45 885 000), Silberkurant 289 592 000 (Abn. 1 111 000), Goldbarren 1 114 745 000 (Zun. 4 377 000), in Gold zahlb. Wechsel 60 000 000 (unverändert), Portefeuille 384 252 000 (Abn. 16 002 000), Lombard 44 245 000 (Zun. 387 000), Hypotheken⸗ darlehne 298 872 000 (Zun. 404 000), 128 im Umlauf 297 526 000 (Zun. 788 000), steuerfreie Notenreserve 133 850 000 (Zun. 49 166 090).
8
ursberichte von den Fondsmärkten.
Hamburg, 11. November. (W. T. B.) (Schraß. Marren: des Kilogramm 2788 Br., 2784 Gd., Silber in Kilogramm 80,25 Br., 79,75 Gd.
Wien, 12. November, Vorm. 10 Uhr 50 Min. (W. T. B.) Ungar. Kreditaktien 731,50, Oesterr. Kreditaktien 668,25, Franzosen 665,00, Lombarden 90,50, Elbetalbahn —,—, Oesterreichische Papierrente 100,40, 4 % ünfarifch⸗ Goldrente 118,50, Oesterreichische Kronen⸗ anleihe 100,35, Ungarische Kronenanleihe 98,20, Marknoten 117,25, Bankverein 495,00, Länderbank 422,50, Buschtehrader Lit. B —,—, Türkische Lose 148,00, Brüxer —,—, Alpine Montan 394,50.
London, 11. November. T. B.) (Schluß.) 2 ¾ % CEg.
s. . Platzdiskont 4 ¼, Silber 26 . — Bankausgang 271 000
8 erl.
Paris, 11. November. (W. T. B.) (Schluß.) 3 % Franz. Rente 98,20, Suezkanalaktien 4020.
Mabrid, 11. November. (W. T. B.) Wechsel auf Paris 33,82.
Lissabon, 11. November. (W. T. B.) Goldagio 24 ½
New York, 11. November. 82 T. B.) (Schluß.) Die Tendenz der heutigen Börse war fast während des ganzen Verlaufes matt, besonders in Eisenbahnwerten, auf die das sehe starke Angebot in Pennsylvaniaaktien drückte. Der Verkaufsdrang in Industriewerten hatte zum größten Teil seinen Grund in der Meldung, daß dem Kongreß ein Gesetzentwurf zugegangen ist, der eine Aus⸗ dehnung von onopolen verhindern und das Trustwesen Fäulenes soll. Nur Stahlwerle konnten sich verhältnismäßig behaupten. Vorübergehend besserte sich die Tendenz im allgemeinen auf die Ankündigung von umfangreichen Goldbestellungen in London, doch ging die freundlichere Haltung pütee wieder ver⸗ loren. Die Borse schloß schwach bei trägem Verkehr. Aktienumsat 760 000 Stück. Die hiesigen Banken haben seit Freitag etwa 4 000 000 Doll. an das Unterschatzamt abgegeben; die umfang⸗ reichen Versendungen von Barmitteln nach dem Innern hielten an⸗ Geld auf 24 Stunden Durchschnittssinsrate 5 ½, do. Zinsrate für lentes Darlehn des Tages 4, . auf London (60 Tag) 4,79,00, Cable Fexehns 4,83,60, Silber, Commercial Bars 5 2 Tendenz für Geld: Fest.
Rio de Janeiro, 11. November. (W. T. B.) Wechsel auf
London 1115⁄16. Buenos Aires, 11. November. (W. T. B.) Goldagio 127.
Gold in arren: das
Kurzberichte von den Warenmärkten.
Berlin, 11. November. Marktpreise nach Ermittelungen ddh Köͤniglichen olieigrafiiums⸗ (Höchste und niedrigste Pifsse 2 Poppelztr. für: Weizen, gute Sorke †) 16,00 ℳ; 15,97 ℳ/ Weizen, Mittelsorte †) 138,94 ℳ; 15,91 ℳ — Weizen, geringe Sorte 15,88 ℳ; 15,85 ℳ — Roggen, gute Sorte †) 13,00 ℳ; 12,98 ℳ42 Roggen, Mittelsorte †) 12,96 ℳ; 12,94 ℳ — Roggen, geriug Sorte †) 12,92 ℳ; 12,90 ℳ — Futtergerste, gute Sorhel 14,50 4ℳ1 13,30 ℳ — Futtergerste, Mitlelforte*) 13,20 ℳ; 12,10 ℳ 2 Futtergerste, geringe Sorte*) 12,00 ℳ; 10,90 ℳ — Hafer, gu
Gebot
„ 15,60 ℳ; 14,70 ℳ — Hafer, Mittelsorte*) 14,60 ℳ; gort. 2 . geringe Sorte*) 13,60 ℳ; 12,80 ℳ — Richtstro 150 ℳ. 3,66 ℳ; Heu 6,80 ℳ; 5,00 ℳ — Erbsen, gelbe,
zen 40,00 ℳ; 25,00 ℳ — Speisebohnen, weiße 50,00 ℳ; — Linsen 60,00 ℳ; 20,00 ℳ — Kartoffeln 6,00 ℳ; — Rindfleisch von der Keule 1 kg 1,80 ℳ; 1,20 ℳ — uchfleisch 1 kg 1,50 ℳ; 1,10 ℳ — Schweinefleisch 1 kg sleisch 1 kg 1,80 ℳ; 1,10 ℳ — Butter 1 kg 2,80 ℳ; Gier 60 Stück 5,00 ℳ; 3,00 ℳ — Karpfen 1 k . Nale 1 kg 2,60 ℳ; 1,40 ℳ — Sen 1 — Hechte 1 kg 2,00 ℳ; 1,00 ℳ — — Schleie 1 k. — Krebse 60 St ) Ab B
“
Berlin, Gebr. Gause.
I1 11“ ““ S 11. Novem Bericht über Speisefette von Butter: Die Preise der vorigen Woche ließen sich nicht mehr aufrechterbalten, trotzdem die Zufuhren in feinster frischer Butter äußerst klein waren. Die Qualitäten sind augenblicklich recht mangelhaft und drücken daher auf den Markt, wirklich reinschmeckende feinste Marken sind aber so wenig zugeführt, daß dieselben immer noch gut gefragt bleiben. Die heutigen Notierungen sind: Hof⸗ und Ge⸗ nossenschaftsbutter 1a Qualität 121 bis 125 ℳ, Hof⸗ und Genossen⸗ schaftsbutter IIa Qualität 115 bis 123 ℳ — Schmalz: Die Schweinezufuhren sind andauernd kleiner als in den Vorjahren um diese Zeit, wogegen der Konsum bei den jetzigen Preisen, welche hier augendlicklich 24 ℳ für den Zentner niedriger als im November vorigen Jahres sind, wesentlich größer ist. Bei guter Kauflust konnten die Preise abermals etwas anziehen. Die heutigen Notierungen sind: Choice Western Steam 43 bis 43 ½ ℳ, amerikanisches Tafelschmalz Borussia) 46½ ℳ, Berliner Stadtschmalz (Krone) 45 ℳ, Berliner
ratenschmalz (Kornblume rees bis 50 ℳ — Speck: Wenig beachtet. “ 8
28
Amtlicher Marktbericht vom Magerviehhof in Friedrichsfelde. Schweine⸗ und Ferkelmarkt am Mittwoch, den 11. November 1903.
C Auftrieb . 3633 Stück Verlauf des Marktes: Bei ruhigem aandel Auftrieb ausverkauft. CEsöz wurde gezahlt im Engroshandel für: Läuferschweine: 3—5 Monat alt. -. . . Stück 22 — 31 ℳ EEV111“
Ferkel: mindestens 8 Wochen alt. „ 12 — 13 „
G nter 8 Wochen alt. 9 — 10 „ 88
3
1“
Cöln, 11. November. (W. T. B.) Rüböl loko 51,50, Mai
50,00.
Bremen, 11. November. (W. T. B.) (Schlußbericht.) Schmalz. Stetig. Loko, Tubs und Firkins 38 ¾, Doppeleimer 39 ½, schwimmend Aprillieferung Tubs und Firkins —, Doppeleimer —. — Speck. Ruhig. Short loko —, Short clear —, Aprilabladung —, Kaffee. Ruhig. Baumwolle. Fest. Upland middl. loko 8
Hamburg, 11. November. (W. T. B.) Petroleum fest. Standard white loko 7,95.
Hamburg, 12. November. (W. T. B.) Kaffee. (Vormittags⸗ bericht) Good average Santos Dezember 30 Gd., März 30 ¾ Gd., Mai 31 ¼ Gd., September 32 ¼ Gd. Stetig. — Zucker⸗ markt. (Anfangsbericht.) Rübenrohzucker I. Produkt Basis 88 % Rendement neue Usance frei an Bord Hamburg November 17,00, S 17,15, Januar 17,35, März 17,55, Mai 17,75, August 18,15.
alt. ü8 8 8 dapest, 11. November. (W. T. B.) Raps August 11,80 Gd., . r. London, 11. November. (W. T. B.) 96 % Javazucker loko
ruhig, 9 fh. 9 d. nominell. Rübenrohzucker loko 8 sh. 6 d. Wert ruhig.
“ November. (W. T. B.) (Schluß.) Chile⸗Kupfer
Liverpool, 11. November. (W. T. B.) Baumwolle. Umsatz:
7000 B., davon für Spekulation und Export 1000 B. Tendenz Fest. Amerikanische good ordinary Lieferungen: Fest. November 5,96 — 5,97, November⸗Dezember 5,90 — 5,91, Dezember⸗Januar 5,87 bis 5,88, Januar. Februar 5,86, Februar⸗März 5,86, März⸗April 5,85 bis 5,86, April⸗ Mai 5,85 — 5,86, Mai⸗Juni 5,85, Juni⸗Juli 5,84, Juli⸗August 5,83 d.
Glasgow, 11. November. (W. T. B.) (Schluß.) Roheisen.
Migxed numbers warrants stetig, unnotiert. Middlesborough 42 sh. 10 d.
Paris, 11. November. (W. T. B.) (Schluß.) Rohzucker ruhig, 88 % neue Kondition 22 ¾ — 23. Weißer Zucker behauptet, Nr. 3 für 100 kg November 25 ¾¼, Dezember 26, Januar⸗April 26 ½, Mai⸗August 27 ⁄. Amsterdam, 11. November. (W. T. B.) Java⸗Kaffer good ordinary 29 ½. — Bancazinn 70.
Antwerpen, 11. November. (W. T. B.) Petroleum. Raffi⸗ niertes Type weiß loko 21 ¾ bez. Br., do. November 21 ¾ Br., do. November⸗Dezember 22 Br., do. Januar⸗April 22 ¼ Br. Fest. — Schmalz. November 93 ½.
New York, 11. November. (W. T. B.) (Schluß.) Baum⸗ wollepreis in New York 11,15, do. für Lieferung Dezember 10,89, do. für Lieferung März 11,00, Baumwollepreis in New Orleans 10 ⁄16, Petroleum Standard white in New York 9,30, do. do. in Phi⸗ . 9,25, do. Refined (in Cases) 12,00, do. Credit Balances at Oil City 1,77, Schmalz Western steam 7,45, do. Rohe u. Brothers 7,70, Getreidefracht nach Lverpool 1 ¼, Kaffee fair Rio Nr. 7 6 %, do. Rio Nr. 7 Dezember 5,50, do. do. Februar 5,70, Zucker 35⁄16, Zinn 25,00 — 25,10, Kupfer 13,50.
*
Ausweis über den Verkehr auf dem Berliner Schlachtviehmarkt vom 11. November 1903. Zum Verkauf standen: 552 Rinder, 1670 Kälber, 802 Schafe, 12 289 Schweine. Marktpreise nach den Ermittelungen der Preisfestsetzungskommission. Bezahlt wurden für 100 Pfund oder 50 kg Schlachtgewicht in Mark (bezw. für 1 Pfund in Pfg.):
Für Rinder: Ochsen: 2 vollfleischig, ausgemästet, höchsten Schlachtwerts, höchstens 7 Jahre alt, — bis — ℳ; junge fleischige, nicht ausgemästete und ältere ausgemästete — bis — ℳ; 3) mäßtg genährte junge und gut genährte ältere — bis — ℳ; 4) ng genährte jeden Alters — bis — ℳ — Bullen: 1) voll⸗ fleischige, höchsten Schlachtwerts — bis — ℳ; 2) mäßig genährte füngere und gut genährte ältere — bis — ℳ; 3) gering genährte 58
is 62 ℳ — Färsen und Kühe: 1) a. vollfleischige, ausgemästete Färsen höchsten Schlachtwerts — bis — ℳ; b. vollfleischige, aus⸗ gemästete Kühe höchsten Schlachtwerts, höchstens 7 Jahre alt, — bis — ℳ; 2) ältere ausgemästete Kühe und eac:rehc gut entwickelte jüngere Kühe und Färsen — bis — ℳ; 3) mäßig genährte Färsen F1“ 8 bis 57 ℳ; 4) gering genährte Färsen und Kühe
Kälber: 1) feinste Mastkälber (Vollmilchmast) und beste Saug⸗ kälber 88 bis 90 ℳ; 2) mittlere Mastkälber und gute Saugkälber 80 bis 84 ℳ; 3) geringe Saugkälber 66 bis 72 ℳ; 4) ältere gering genährte Kälber (Fresser) 55 bis 60 ℳ
v7. 1) Mastlämmer und jüngere Masthammel 74 bis 77 ℳ; 2) ältere Masthammel 68 bis 71 ℳ; 2 mäfig Fgeibeh Hammel und
chafe (Merzschafe) 59 bis 65 ℳ; 4) Holsteiner Niederungsschaft — bis — ℳ, pro 100 Pfund Lebendgewicht — bis — ℳ
Schweine: Man zahlte für 100 Pfund lebend (oder 50 kg) mit 20 % Tara⸗Abzug: 1) vollfleischige, kernige Schweine feinerer Rassen und deren Kreuzungen, höchstens 1 ½ Jahr alt: a. im Gewicht von 220 bis 280 Pfund 52 bis — ℳ; b. über 280 Pfund lebend (Käser) — bis — ℳ; 2) fleischige Schweine 50 bis 51 ℳ; gering entwickelte 47 bis 49 ℳ; Sauen und Eber 47 bis 48 ℳ 8b
2.
Unter dem Titel: „Das Soll und Haben von Eichborn u. Co. in 175 Jahren“ ist von Kurt Moriz Eichborn im Verlage von Wilh⸗ Gottl. Korn, Breslau, eine mit reichem Bilderschmuck ausgestattete Festschrift erschienen. Das 350 Seiten umfassende Werk stena. 10 52 ein schlesischer Beitrag zur vaterländischen Wirtschafts⸗ g e dar.
Wetterbericht vom 12. November 1903, 8 Uhr Vormittags.
Name der Beobachtungs⸗ station
Wind⸗
stärke,
Wind⸗ richtung
Wetter
Barometerst.
a. 00 u. Meeres⸗ niveau reduz. Temperatur
—
CCC11“ Stornoway .. Blacksod.. Valentia
Portland Bill olyhead hields
Scilly..
Isle d'Aix .
Cherbourg
Paris
NW WSW WSW SSW SW 770,8 W 766,6 SW 764,0 769,9 SS 772,5 772,1
Regen bedeckt wolkig Regen Nebel wolkig Regen wolkig wolkig bedeckt bedeckt 772,3 bedeckt
—
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22 2 8 8 O
766,3 767,3
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770,5 Nebel
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759,1 heiter 762,5 O wolkig
763,9 ez 766,6 halb bedeckt 766,3 halb bedeckt 767,1 wolkenlos 764,4 wolkenlos 762,1 Regen wolkenlos
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Borkum
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766,6 768,2 bedeckt 767,2 bedeckt 768,0 wolkig Dunst heiter 8 bedeckt alb bedeckt bedeckt bedeckt
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3 4 4 3 3 3 41 e 5 2 2 1 1 769,0 1 bedeckt 2 4 6 1 2 2 2 4 4 3 1 1 2
—
763,6 761,7 760,0 757,7 756,7
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—
Münster (Westf.)
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7705 769,1 766,8 W 769,2 765,3
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wolkig Regen wolkig Regen bedeckt
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771,8 wolkig
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772,0 WNW I bbedeckt 771,3 W bedeckt 768,2 W wolkig 767,8 W Regen 765,3 WSW I bbedeckt 761,8 WSW 765,2 WSW
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Nizza
Ein Maximum von über 772 mm liegt über evenee eine Depression von unter 758 mm über Nordwesteuropa.
Deutschland ist
lichen Winden veränderlich und ziemlich
757 N halb bedenr 767,4 SO wolkenlos 763,8 N. wolkenlos
766,0 O 3 shalb bedeckt
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3 4 2 1 1 1 1 3 3 3 3 771,4 SW 8 bedeckt 4 5 2 2 5 3 1 2 3
n das Wetter bei schwachen eg den und nordwest⸗ mild.
gefallen. Ruhiges, teilweise heiteres Wetter wahrscheinlich.
b
11““ Deutsche Seewarte. 1
1. Untersuchungssachen.
2. Aufgebote, Verlust⸗ und Fundsachen, Zustellungen u. dergl. 3. Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ ꝛc. Versicherung.
4. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc.
5. Verlosung ꝛc. von Wertpapieren.
Offentlicher Anzeiger.
6. Kommanditgesellscha 7. Erwerbs⸗ und Wi 8. Niederlassung ꝛc. von 9. Bankausweise. . 10. Verschiedene Bekanntmachungen.
en auf Aktien und Aktien irt 689 enossenschaften. 2. ”
ttsanwälten.
1) Untersuchungssachen.
[60808] Offenes Strafvollstreckungsersuchen.
1) Der Traugott Ernst Prauske, geboren am 9. März 1879 zu Raunow, Kreis Kalau, zuletzt zu Raunow wohnhaft,
2) der Johannes Gustav Scherz, geboren am bn — 1879 in Lübben, zuletzt in Lübben
ohnhaft,
89 durch Urteil der Strafkammer I des König⸗ ichen Landgerichts zu Kottbus vom 13. Juli 1903 5 Verletzung der Wehrpflicht zu je 160 ℳ — einhundertsechzig Mark — Geldstrafe, im Unver⸗ mögensfalle zu je 32 Tagen Gefängnis verurteilt worden. Es wird ersucht, Mitteilungen, welche zur Ermittelung der Vorgenannten dienen, hierher zu richten, und die Genannten, falls sie im Inlande be⸗ troffen werden, dem nächsten Amtsgericht oder der Staatzanwaltschaft des Bezirkg zuzuführen, welche Behörde um Vollstreckung der Strafe und Nachricht ierher zu den Akten %2 Thran und Genossen — 3. M. 36/02 — ersucht wird.
Kottbus, den 2. November 1909.
Der Erste Staatsanwalt.
wohnhaft,
wohnhaft,
worden.
[60804] In
[60807]
Offenes Strafvollstreckunggersuchen.
1) Friedrich Wilhelm Hermann Thran, geboren am 8. November 1879 zu. Klein⸗Beuchow, zuletzt aufhaltsam in Klein⸗Beuchow,
2) Friedrich Wilbelm Hermann John, geboren am 10. November 1879 zu Kottbus, zuletzt aufhaltsam in Kottbus,
3) Karl Friedrich Wilhelm Schneider, geboren ueg Nen Jul 1879 zu Kottbus, zuletzt daselbst
aft, * Max Hermann Arthur Filz, geboren am
„Juni 1879 zu Kottbus, zuletzt daselbst wohaest. 8 * Johannes Gustav Dribusch, geboren c f ue lcca” Leibchel, Kreis Lübben, zuletzt da⸗
stt wohnhaft,
1 9 Gustav Friedrich Straufz, geboren am 11. Ok⸗
e. ech 9 Groß Leuthen, Kreis Lübben, zuletzt ohnhaft,
187 Richard Karl Geri, geboren am 21. April
9 zu Spremberg, zuletzt in Kottbus wohnhaft,
8 ) Karl Gustav Berthold — geboren am v. 5. September 1879 zu Spremberg, zuletzt dort wohnhaft, 11““
*
wegen
[60806]
wegen
“ G
9) Fritz Eduard Rautenkranz, geboren am 1. Juli 1878 zu Rietzneuendorf, Kreis Luckau, zuletzt dort
10) Christian Wenzke, geboren am 22. 1880 in Sielow, Kreis Kottbus, zuletzt daselbst
11) August Hauer, geboren am 2. Oktober 1880 in Drewitz, Kreis Kottbus, zuletzt dort wohnhaft,
12) Ernst Heinrich F 7. März 1879 zu Bornsdorf, zuletzt dort wohnhaft,
Lern durch Urteil der Strafkammer I des König⸗ lichen Landgerichts zu Kottbus vom 21. November 1902 wegen Verletzun d — einhundert sechzig Mark — Geldstrafe, im Un⸗ vermögensfalle zu je 32 Tagen Gefängnis verurteilt Es wird ersucht, Mitteilungen, welche zur Ermittelung der Vorgenannten dienen, hierher zu richten und die Genannten, falls sie im Inlande be⸗ troffen werden, dem nächsten Amtsgericht oder der Staatsanwaltschaft des Bezirks zuzuführen, welche Behörde um Vollstreckung der Strafe und Nachricht hierher zu den Akten . Thran und Genossen — 3 M. 36/02 — ersucht wird.
Kottbus, den 2. November 1903.
Beschlagnahmeverfügung. der Untersuchungssache gegen den Rekruten Gustav Heinrich Nickel vom Landwehrbezirk Wetzlar, ahnenflucht, wird auf Grund der §§ 69 ff. esetzbuchs sowie der §§ 356, 360 der tsordnung der Beschuldigte hierdurch für fahnenflüchtig erklärt und sü Reiche befindliches Vermögen mit Beschlag belegt. Frankfurt a. M., den 9. November 1903. Gericht der 21. Division. Der Gerichtsherr: von Hagen.
des Mi Militärstrafgeri
n der Untersuchungssache gegen den Infanteristen Josef Gruber der 3. Komp. 11. Infant.⸗Regiments, ahnenflucht, wird auf Grund der § des Militärstrafgesetzbuchs sowie der §§ 356, 360. der Militärstrafgerichtsordnung der Beschuldigte hier⸗ durch für fahnenflüchtig erklärt. 8 Regensburg, den 10. November 190 3. Gericht der 6. Division. 8 Der Gerichtoherr: orn, Generalleutnant.
[60805] Die am
Beschluß.
Februar § 362 M.⸗Str.⸗G.⸗O. au
ranz Bartel, geboren am
15. Februar 1901 gegen den Kanonier Wilhelm Heinrich Günther der 1. Batterie Feld⸗ artillerieregiments Nr. 76 erlassene Fahnenfluchts⸗ erklärung und .eeeeeh wird gemäß gehoben. Freiburg i. B., den 8. November 1903. Königliches Gericht der 29. Division.
MaEAmTYENTITEENAEREIRFN CrvwNRNXA
der Wehrpflicht zu je 160 ℳ
[60779]
Maywald,
ein im Deutschen
bäudesteuerrolle Nr. 394. Der Ve ist am 26. Oktober 1903 in das
Engel, getragen.
Kriegsgerichtsrat.
Verfi 8
eAeme [60178] Zahl
Es ist esesan der u schaft
Lit. A
Lit. A
Lit. &
69 ff.
Cheherg,.“
berg N. L. beantragt worden.
2) Aufgebote, Verlust⸗ u. Fund⸗ sachen, Zustellungen u. dergl.
Zwangsversteigerung. 8 Im . wangsvollstreckung soll das in Meseritz, is Meseritz, belegene, im Grundbuche von Meseritz Band XI Blatt Nr. 490, zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks auf den Namen des Maschinenbauers und Fabrikbesitzers Richa Kittge und her 28 ihm d-N. e-⸗ S 8 emeinschaft lebenden sefrau Marie Wittke, geb. 11““ “ M eingetragene Grundstück —. Wohnhaus an der Schwiebuser Chaussee nebst Hofraum, Garten und Fabrik mit Nebengebäuden — am 19. Januar 1904, Vormittags 9 Uhr, du zeichnete Gericht an der Gerichtsstelle, Zimmer Nr. 15, versteigert werden. Das Grundstück ist 39 a 80 qm groß, hat einen Grundsteuerreinertrag von 3,18 ℳ und einen vee von 431 ℳ Grundsteuermutterrolle Art. 140,
Meseritz. den 3. November 1903.. Königliches Amtsgericht.
verrr.
nachfolgenden prid
dbriefe der Ostpreußischen
Nr. 11 034 über 3000 ℳ. Nr. 16 112 über 9000 K Nr. 16 113 über 3000 ℳA. Lit. A Nr. 29 632 über 9000 ℳ, LAit. X Nr. 29 633 über 3000 ℳ
von dem Evangelischen Gemeindekirchenrat z vertreten 9821 den ““
das unter⸗
uernutzungswert
1020 Zivilprozeßordnung wird der Ostpreußischen Generallandschaftsdirektion hierselbst verboten, an die Inhaber der genannten Pavpiere eine Leistung zu be⸗ wirken, insbesondere neue Zinsscheine oder einen Er⸗ neuerungsschein auszugeben. Das Verbot findet auf den obenbezeichneten Antragsteller keine Anwendung.
Königsberg, den 2. November 1903.
Königliches Amtsgericht. Abteil. 19. . Aufgebot.
1) Die Kaiserliche Oberpostdirektion zu Berlin,
2) der Zimmermann Gottfried Egler in Lewitten als Miterbe des am 2. März 1901 verstorbenen Eigenkätners Karl Ankermann, vertreten durch den Rechtsanwalt Dr. Fieberg hierselbst, —
3) der Besitzer Johann Kalcher in Berninglauken, vertreten durch den Rechtsanwalt Zenthoefer in Stallupönen, .
haben das Aufgebot der nachstehenden Ostpreußischen Pfandbriefe: 1
zu 1: des 3 ⅛ prozentigen Lit. C Nr. 13155 über 1000 ℳ, 88
zu 2: der 3 ½ prozentigen
Lit. C Nr. 10 430 über 1000 ℳ,
Lit. E Nr. 7093 über 300 ℳ,
Lit. F Nr. 12 867 über 100 ℳ,
Lit. F Nr. 12 878 über 100 ℳ,
zu 3: der 3 prozentigen
Lit. F Nr. 1606 und 2869 über je 100 ℳ beantragt. Die Inhaber der Urkunden werden aufgefordert, spätestens in dem auf den 8. Juli 1904, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeich⸗ neten Gericht, Zimmer 35, anberaumten Aufgebots⸗ termine ihre Rechte anzumelden und die Uü dunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunden erfolgen wird.
Königs den 31. Oktober 1903. eeeächen Amtscercht. Abt. 19.
“
ielfach ist Regen 1