1903 / 269 p. 5 (Deutscher Reichsanzeiger, Sat, 14 Nov 1903 18:00:01 GMT) scan diff

Bertha Reißmann in Irchwitz bei Greiz i. V., ver⸗ treten durch den Rechtsanwalt Dr. Brösel in Greizi. V.;

6) der 3 ½ vormals 4 % igen Reichsanleihe von 1877 Lit. E Nr. 17 684 über 200 von der ledigen Clementine Engel in Obersteinbrunn, vertreten durch den Rechtsanwalt Ronner in Colmar; b

7) der 3 ½ vormals 4 % igen Reichsanleihe von 1877 Lit. E Nr. 28 685 über 200 von der Katholischen Kirchenfabrik zu Zillisheim, Kr. Mül⸗ 1 29 i. E., vertreten durch den Ausschuß ihres

rchenrats, bestehend aus dem Pfarrer Lehmann, dem Schatzmeister Martin Johann und den Mit⸗ gliedern Georg Albietz und Jakob Most, sämtliche ebenda wohnhaft;

8) der 3 ½ „% igen Reichsanleihe von 1892/93 Lit. E Nr. 170 075 über 200 von dem Arbeiter Karl Euen in Spandau, vertreten durch die Rechtsanwälte Justizrat Dr. Baumert und Lüdicke ebenda;

9) der 3 ½ % vormals 4 % Reichsanleihe von 1877 Lit. D Nr. 10 858 und Nr. 10 859 über je 500 ℳ, beantragt von Frau Auguste Rorarius, geb. Crasselt, in Leipzig⸗Lindenau, vertreten durch die Rechtsanwälte Dres. Karl und Walter Müller in Leipzig.

Der Aufgebotstermin wird auf den 17. Mai 1904, um 12 Uhr, vor dem unterzeichneten, in Berlin, Klosterstraße 77/78, III Treppen, Zimmer 6/7, belegenen Gerichte anberaumt. Die Inhaber der Schuldverschreibungen werden aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermine ihre Rechte bei dem Gericht anzumelden und die Schuldverschreibungen vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Schuldver⸗ schreibungen erfolgen wird.

Berlin, den 24. Oktober 1903.

Königliches Amtsgericht I. Abteilung 82.

[607699090) Aufgebot. v Der Kassenbote Carl Vickermann zu Berlin, Oberwallstraße 20 v. III, hat das Aufgebot des Mantels der Aktie Nr. 28 023 des Eschweiler⸗Berg⸗ werks⸗Vereins zu Eschweiler⸗Pumpe beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 30. September 1904, Vormittags 11 ½ Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzu⸗ melden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird. Eschweiler, den 6. November 190u9. Königliches Amtsgericht.

[61345] Eusgebos

Nachdem der Gutsbesitzer Karl Julius Reinhold Eifler in Bernstadt (Sa⸗ beantragt hat, bezüglich des auf seinem Grundstücke Blatt 321 des Grund⸗ buchs für Bernstadt in Abteilung III unter Nr. 8/VIIIb für Johanne Christiane verw. Schön⸗ felder, geb. Weber, Karl August Schönfelder und Johanne Christiane verehelichte Zimmer, geborene Schönfelder, in Bernstadt hypothekarisch eingekragenen unbezahlten Erbegeldes an 1925 Tlr. 9 das Auf⸗ gebotsverfahren einzuleiten, wird Aufgebotstermin auf den 9. Januar 1904, Vormittags 10 Uhr, anberaumt. Die unbekannten Erben der oben er⸗ wähnten Hypothekengläubiger werden aufgefordert,

ihre Ansprüche und Rechte spätestens im Aufgebots⸗

termine anzumelden, widrigenfalls die Ausschließung mit ihren Rechten erfolgen wird. 1X1“1“X“ Bernstadt, den 9. November 1903. Königliches Amtsgericht.

[61358]

Auszahlung der enteigneten, auf Scheppauer an die für die nachstehend aufgeführten sie mit ihren Ansprüchen ausgeschlossen werden.

Königslutter, den 23. Oktober 1903.

Herzogliches Amtsgericht. Brinckmeier. v“

1p Wert

abgetretene der ab⸗ getretenen

Bnce Fläche a qm ₰3aI

Oeffentliche Vorladung.

Bahnbau: Schandelah— Oebisfelde. 8 Am 18. Dezember 1903, Vormittags 11 Uhr, wird vor dem unterzeichneten Amtsgerichte die Entschädigungsgelder für die zum 1 1 Feldmark belegenen Grundstücke erfolgen. Alle diejenigen, welche Ansprüche rundflächen zu zahlenden Entschädigungsgelder erheben wollen, werden aufgefordert, ihre Ansprüche spätestens in dem obgenannten Termine geltend zu machen, widrigenfalls (§§ 14, 15 des Gesetzes vom 13. September 1867 Nr. 78

Verbindung mit dem Gesetz vom 20. Juni 1843 Nr. 18.)

wecke des Bahnbaues Schandelah Oebisfelde

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27 69 49 82

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821 Kotsaß Fotsaß

Kotsa . 997

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Separationsinteressenten bzw eherear 888

Ackermann Fritz Beese zu Rothenkamp. Ackermann Heinrich Fischer zu Scheppau. einrich Welkerling daselbst. hristian Ehrich daselbst. Heinrich Evers daselbst. Rittergutsbesitzer Albert Hogrefe daselbst. Ackermann Ackermann Karl Brandes das. E Ehefrau des Ackermanns Wilhelm Kalberlah, Dorothee geb. Beese, daselbst. 86 20 ]Kotsaß Heinrich Brandes zu Scheppau. 1

zu Scheppau.

aniel Frohbart zu Scheppau.

1 1“ 1“

[61347] Aufgebot. Das Kgl. Amtsgericht Neukirchen hat folgendes e erlassen: Auf dem Anwesen Hs. Nr. 162 des Müllers Josef Riederer in Neukirchen sind seit 30. Mai 1826 für eine gewisse Anna Köppl von Grafenwiesen 33 Gulden 20 Kreuzer Kapital im Hyp. Bch. f. Neukirchen Bd. IV S. 480 einge⸗ tragen. Nachdem die Nachforschungen nach dem rechtmäßigen Inhaber vorbezeichneter Hypothek⸗ Se fruchtlos geblieben und vom Tage der etzten auf diese sich beziehenden Handlung an gerechnet mehr als 30 Jahre verstrichen sind, werden, nachdem Josef Riederer Antrag auf Auf⸗ gebot zum Zwecke der Löschung gestellt hat, alle die⸗ jenigen, welche auf diese —— ein Recht zu haben glauben, hiermit öffentlich engesorderg ihre Anspräche innerhalb sechs Monaten, spätestens aber in dem auf Mittwoch, den 3. August 1904, Vormittags 9 Uhr, im diesgerichtlichen Sitzungs⸗ saal anberaumten Aufgebotstermin anzumelden, widrigenfalls diese Forderüng für erloschen erklärt und im Hypothekenbuch gelöscht wird. 8— Neukirchen, den 9. November 1903. 8— Gerichtsschreiberei des K. Amtsgerichts. (L. S.) Nickl, Kgl. Sekretär. 3

ndecr. 2g6 üdrmatehcd⸗ 89 [61341]1 K. Amtsgericht Brackenheim. Aufgebot.

Gegen nachbenannte Personen ist das Aufgebots⸗ verfahren zwecks Todeserklärung beantragt und zugelassen, nämlich:

1) Friederike Rosine Egler, geboren in Nord⸗ heian an esrhch gler, eboren daselb

arl Friedri⸗ gler, geboren daselbst am 3. Dhücber 1837,

beide von Nordheim aus nach Amerika ausge⸗ wandert und seit mindestens 10 Jahren verschollen;

3) Georg Friedrich . geb. in Pfaffen⸗ bofeh am 30. April 1869, seit dem Jahre 1885 ver⸗

ollen.

Es ergeht nun die Aufforderung 1) an die Ver⸗ schollenen, sich spätestens in dem auf Donnerstag, den 19. Mai 1904, Vormittags 10 Uhr, anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigen⸗ falls ihre Todeserklärung erfolgen würde; 2) an alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Ver⸗ schollenen zu erteilen vermögen, spätestens im Auf⸗ gebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.

Den 11. November 1903. Oberamtsrichter Lazi.

[61342] Amtsgericht Hamburg. Aufgebot.

Auf Antrag der Mutter des verschollenen Schiffs⸗ immermanns Adolf August Heinsen, nämlich der rau Sophia Gesa Catharina Heinsen Witwe geb.

iechers, wohnhaft hierselbst, Seilerstraße 23, Keller, bei Hensel, wird ein Aufgebot dahin erlassen:

8

1) Es wird der am 20. April 1848 in Hamburg geborene Schiffszimmermann Adolf August Heinsen, Sohn des verstorbenen Schiffszimmer⸗ manns Johann Christian Heinsen und dessen Ehefrau Sophia Gesa Catharina geb. Wiechers, welcher im Juni 1882 mit dem Rostocker Segelschiff „Herzogin Anna“ den Hamburger Hofen verlassen, am 18. Fühn 1883 von

allao aus zuletzt!geschrieben hat und seitdem ver⸗ schollen ist, hiermit aufgefordert, sich bei der Gerichtsschreiberei des unterzeichneten Amts⸗ erichts, Ziviljustizgebäude vor dem Holstentor, rdgeschoß, Mittelbau, Zimmer Nr. 165, spätestens aber in dem auf Mittwoch, den 25. Mai 1904, Nachmittags 2 Uhr, anberaumten Aufgebotstermin, daselbst, Hinterflügel, Erdgeschoß, üabher Nr. 161, zu melden, widrigenfalls seine odeserklärung erfolgen wird.

2) Es werden alle, welche Auskunft über Leben

oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, hiermit aufgefordert, dem unterzeichneten Gerichte spätestens im Aufgebotstermine Anzeige zu machen.

Hamburg, den 10. November 1903.

Das Amtsgericht Hamburg. Abteilung für Aufgebotssachen. 8 „(gez.) Dr. Oppenheim.

Veröffentlicht: Ude, Gerichtsschreiber.

[61346] Aufgebot. Der Bahnarbeiter und Kätner August Panje aus

Münsterdorf hat beantragt, den verschollenen Nikolaus

Panje, geboren am 23. März 1844 als Sohn des

Maurers Claus Panje und dessen Ehefrau Meta

geb. Ripcke, zuletzt wohnhaft in Lägerdorf, für tot zu

erklären. Der bezeichnete Verschollene wird auf⸗ gefordert, sich spätestens in dem auf den 13. Juni

1904, Vormittags 10 Uhr, vor dem unter⸗

zeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermin zu

melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder

Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht

die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine

dem Gerichte Anzeige zu machen. 69 Itzehoe, den 7. November 1903. 8 1

Königliches Amtsgericht. II.

[61349] Aufgebot.

Die verehelichte Kommissionär Dorothea Scheer,

,, Alexander, in Breslau, Rosenthaler g 8a, bath e chneider Zabek

een verschollenen neider Zade enann

Julius) Alexander, 8 2) den verschollenen Tapezierer Leib (genannt

Leopold) Alexander, öhne des Pferdehändlers Koppel Alexander und

dessen Ehefrau, Bertha (Beile) geborene Breslauer,

88 114

zu 1 und 2 zuletzt wohnhaft in Kempen in Posen,

für tot zu erklären. Die bezeichneten Verschollenen werden aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 4. Juli 1904, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer Nr. 13, anbe⸗ raumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. Kempen i. P., den 3. November 1909. Königliches Amtsgericht.

[61628] Aulufgebot. 1 Der Josef Maier, Waldschütz in Berlichingen, hat beantragt, den seit 1868 verschollenen Josef Geißler, geboren am 30. Juli 1853 in Berlichingen, zuletzt wohnhaft daselbst, für tot zu erklären. Der be⸗ zeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf Dienstag, den 24. Mai 1904, Nachmittags 3 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Ver⸗ schollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforde⸗ rung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. 1“ Künzelsau, den 12. November 1903. Köni Amtsgericht. uob,

[61626] Aufgebot. Der Instrumentenbauer Alfred Brosig in Neisse hat beantragt, den verschollenen Arbeiter Vinzenz Müller, zuletzt wohnhaft in Lehe, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 26. Mai 1904, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermin zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Ver⸗ schollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforde⸗ rung, spätestens im Aufgebotstermin dem Gericht Anzeige zu machen. Lehe, den 6. November 1903. Königliches Amtsgericht. V. 8

[61350]

Die verwitwete Hedwig Kropp, geb. Beyer, in Rosenberg O.⸗S. hat beantragt, die verschollene, am 10. Juni 1843 zu Guttentag geborene Antonie Julie Josepha Beyer, Tochter des Kämmerers und früheren Lehrers Julian Beyer, zuletzt wohnhaft in Rosenberg O⸗S., für tot zu erklären. Die be⸗ zeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 17. Juni 1904, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anbe⸗ raumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, geht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. Amtsgericht Rosenberg O.⸗S., den 4 November 1903.

[60544] Aufgebot. 8 Der Ackerer Georg Conrad zu Seibersbach hat beantragt, die nachbezeichneten Personen für tot zu erklären: 1) Maria Elisabeth Sinz, konfirmiert 1817, also wohl um 1803 geboren, zuletzt zu Seibersbach, Ehe⸗ frau des Sandgießers Peter Heinrich Theobald, zu⸗ letzt zu Seibersbach,

2) Peter Theobald, geboren am 28. August 1831, zuletzt zu Seibersbach, Sohn der Eheleute Sand⸗ gießer 8 Heinrich Theobald und Maria Elisabeth geb. nz,

3) Maria Katharina Sinz, konfirmiert 1819, also wohl um 1805 geboren, Ehefrau Peter Jacob Dix, zuletzt zu Seibersbach,

4) Charlotte Barbara Sinz, geboren am 17. März 1808, zuletzt zu Seibersbach,

5) Johann Philipy Sinz, geboren am 3. Mai 1811, zuletzt in Seibersbach,

6) Catharina Elisabetha Sinz, geboren am 24. August 1821, zuletzt in Seibersbach, Ehefrau von Philipp Dhein,

zu 3, 4, 5, 6 Kinder der Eheleute Oswald Sinz und Maria Katharina geb. Dhein,

7) Peter Sinz, geboren am 20. September 1830, zuletzt in Seibersbach,

8) Philipp Sinz, geboren am 14. März 1833, zuletzt in Seibersbach,

9) Charlotte Sinz, geboren am 16. November 1835, zuletzt in Seibersbach,

10) Jakob Sinz, geboren am 24. August 1838, ves; in Seibersbach,

11) Wilhelm Sinz, geboren am 15. Juni 1841, zuletzt in Seibersbach,

zu 7, 8, 9, 10, 11 Kinder von Johann Peter Sinz und Barbara geb. Bayer,

12) Charlotte Dix, geboren am 4. November 1826, zuletzt in Seibersbach, 8

13) Susanna Dix, geboren am 20. November 1829, zuletzt zu Seibersbach,

14) Catharina Dix, geboren am 16. Juli 1832, zuletzt in Seibersbach,

15) Peter Jacob Dix, geboren am 1. Oktober 1837, zuletzt in Seibersbach,

16) Elisabeth Dix, geboren am 28. Mai 1840, zuletzt in Seibersbach,

zu 12, 13, 14, 15, 16 Kinder der zu 3 benannten Maria Katharina Sinz aus deren Ehe mit Peter Jacob Dix.

Die bezeichneten Verschollenen werden aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 25. Mai 1904, Vormittags 9 Uhr, vor dem Königlichen Amts⸗ gericht zu Stromberg anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung er⸗ folgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebots⸗ termine dem Gericht Anzeige zu m2achen.

Stromberg, 31. Oktober 1903. 8

Königliches Amtsgericht. 8

[61348] Aufgebot.

Nr. 14 688. Der Fabrikarbeiter Heinrich Böhler I. in Weinheim hat beantragt, den verschollenen Fabrik⸗ arbeiter Philipp Böhler, geb. 6. Juni 1862, Sohn des Antragstellers und dessen verstorbenen Ehefren Barbara, geb. Wacker, zuletzt wohnhaft in Weinheim, für tot zu erklären. Der 11. Verschollene wird auf⸗ gefordert, sich spätestens in dem auf Dienstag, den 12. Juli 1904, Vormittags 11 Uhr, vor dem Gr. Amtsgericht hierselbst anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todes⸗ erklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen

1“

vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen Weinheim, den 30. Oktober 1903. 8 Gerichtsschreiber Großherzoglichen Amtsgerichts. Hersperger. 1 [61351] Aufgebot. Der Halbbauer Heinrich Lüder in Zempin hat beantragt, den verschollenen Seefahrer Karl Schütt,

zuletzt wohnhaft in Zempin, für tot zu erklä Der bezeichnete Berschelrhe wird aufgefordert, sih spätestens in dem auf den 28. Oktober 1904 Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigen⸗ falls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle welche Auskunft über Leben oder Tod des Ver⸗ schollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Auf⸗ forderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. Wolgast, den 7. November 1909. Königliches Amtsgericht.

[61343] Bekanntmachung.

Das Kgl. Amtsgericht Würzburg hat am 30. Ok⸗ tober 1903 folgendes Aufgebot erlassen:

Andreas Emmerling, geboren am 17. Februar 1841 zu Rimpar, daselbst zuletzt im Inlande wohn⸗ haft, verschollen seit dem Jahre 1859, soll auf An⸗ trag des Abwesenheitspflegers Nikolaus Franz von Rimpar für tot erklärt werden. Es ergeht daher das Aufgebot zwecks Todeserklärung und wird Auf⸗ gebotstermin auf Mittwoch, den 25. Mai 1904, Vorm. 9 Uhr, im Sitzungssaale Nr. 70 des K. Amtsgerichts Würzburg bestimmt. Es ergeht die Aufforderung: 8

1) an den Verschollenen, sich spätestens im Auf⸗ gebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todes⸗ erklärung erfolgen wird,

2) an alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.

Würzburg, den 11. November 1903.

Gerichtsschreiberei des Kgl. Amtsgerichts.

(L. S.) Andreae, K. Kanzleirat.

[61335] Bekanntmachung.

Durch Ausschlußurteil des unterzeichneten Gerichts vom heutigen Tage ist der verschollene Josef Maurer, geboren am 12. April 1855 zu Lancaster, Staat Pennsylvanien, Nordamerika, zuletzt im Jahre 1877 in Toledo, Staat Ohio, wohnhaft gewesen, mit Wirkung für diejenigen Rechtsverhältnisse, welche sich nach den deutschen Gesetzen bestimmen, sowie mit Wirkung für das im Inland befindliche Ver⸗ mögen, für tot erklärt worden. Als Zeitpunkt des Todes ist der 1. Januar 1888, Nachts 12 Uhr, fest⸗ gestellt worden.

Berlin, den 27. Oktober 1903.

Königliches Amtsgericht I. Abt. 82.

[61623] Bekanntmachung. Durch Ausschlußurteil des unterzeichneten Gerichts vom 12. November 1903 ist der am 22. November 1865 geborene Schmied Paul Lanowski aus Scharnese für tot erklärt. Als Todestag ist der 1. Januar 1903, Mittags 1 Uhr, festgesetzt. Kulm, den 12. November 1903. 8 Königliches Amtsgericht.

Durch Ausschlußurteil vom heutigen nachbezeichnete Urkunden:

1) die Braunschweigische Landesobligation A c Nr. 1707 über 300 ℳ,

2) die Braunschweigischen 20 Talerlose Serie 5037 Nr. 36 und Serie 8445 Nr. 38

für kraftlos erklärt.

Braunschweig, den 5. November 1903. [61630] Herzogliches Amtsgericht. I.

Brandis.

[61333] Berichtigung. I.“

In der Bekanntmachung vom 16. Oktober 1903 (Nr. 57 264) muß es heißen: Die Schuldver⸗ schreibungen der 3 % Deutschen Reichsanleihe von 1891 Lit. D. Nr. 65 504 über 500 ℳ, Lit. E. Nr. 74 775 über 200 sind für kraftlos erklärt worden.

Berlin, den 11. November 1903. .

Königliches Amtsgericht I. Abt. 82. 8

[51340] Bekanntmachung. 1

Durch Ausschlußurteil des unterzeichneten Gerichts vom 14. Oktober 1903 ist für Recht erkannt:

Der Hypothekenbrief vom 24. Juni 1897 über die auf dem Grundbuchblatte der Grundstücke

a. Frauenburg Haus Nr. 131 Abtlg. III Nr. 9, b. Feaatshega Morgen Nr. 83 a Abtlg. III Nr. 8, „c. Frauenburg Scheune Nr. 70 Abtlg. III Nr. 9 für die Geschwister Ferdinand und Anton Schulz aus Frauenburg eingetragenen, zu 5 vom Hundert verzinslichen Vatererbteile von 1650 wird für kraftlos erklärt. 1“

Braunsberg, den 26. Oktober 1903. Königliches Amtsgericht. Abt. 2.

[61339] Bekanntmachung. 6

Durch Ausschlußurteil des unterzeichneten Gerichts vom 14. Oktober 1903 ist für Recht erkannt:

Die Hypothekenbriefe

I. vom 13. März 1868 über die auf dem Grund⸗ buchblatte der Grundstücke

a. Frauenburg Haus Braunsberger Vorstadt 392 früher Garten Frauenburg Nr. 56 Abt. III Nr. 2,

b. Ackermorgen Frauenburg 34 a Abt. III. Nr. 5 für die Geschwister Carl und Heinrich Krause zu Frauenburg eingetragene, zu vier vom Hundert seit dem Aufhören ihres Unterhalts durch den Schuldner verzinsliche väterliche Erbgelderforderung von 119 Taler 26 Sgr., und zwar für jeden mit 59 Talern 28 Sgr.,

II. vom 28. September 1802 über die auf dem Grundbuchblatte des Grundstücks Frauenburg Morgen 342 Abt. III Nr. 1 für die Frauenburger Pfarr⸗ kirche ex beneficio Rosarii zu Frauenburg ein⸗

etragene, zu 5 vom Hundert verzinsliche Darlehns⸗ orderung von drelunddreißig Talern dreißig Groschen

werden für kraftlos erklärt. .

Braunsberg, den 26. Oktober 1903.

Königliches Amtsgericht. Abt. 2.

[61338 Bekanntmachung.

Durch Ausschlußurteil des unterzeichneten Gerichts vom 14. Oktober 1903 ist für Recht erkannt:

Die Gläubiger der unter Nr. 1 der Abt. III . Grundbuchs von Jägeritten Nr. 2 Band 5 Bl. 9 8 für Catharina zuletzt verwitwete Ehlert auf Grun⸗ der Urkunde vom 2. Januar 1799 eingetragenen Hypother von 149 Tlr. 22 Sgr. 5 Pf. werden mit ihre Rech auf diese Hypothek ausgeschlossen.

aeseaaat 2i⸗! den 26. Oktober 1903.

Königliches Amtsgericht. Abt. 2.

89 1.“

K 8) der

Reichsanz

. Unter ssachen.

¹ nn erlust⸗ und Fundsachen, en 3. Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ ꝛc. Versicherung.

4. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen c. 5. Verlosung ꝛc. von Wertpapieren.

eiger und Königlich Preußischen

Berlin, Sonnabend, den 14. November

6 2 ffentlicher Anzeiger.

6. Feumanditgesencchefhen auf Aktien und Aktien 7. Erwerbs⸗ und Wirtscha

8. Niederlassung ꝛc. von Re 9. Bankausweise.

10. Verschiedene Bekanntmachungen.

enschaften.

tsanwälten.

) Aufgebote, Verlust⸗ u. Fund⸗ sachen, Zustellungen u. dergl.

362 Oeffentliche Zustellung. fetseel, h aasse Nohl, geb. Köhler, zu Offen⸗ bach a. M., Taunusstraße 18, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt von Brentano in Offenbach a. M,., klagt gegen ihren Ehemann, Schlosser Friedrich Nohl, zuletzt in Offenbach a. M., jetzt unbekannt wo abwesend, aus § 1568 B⸗G⸗Bs. unter der Behauptung, Beklagter habe schon bald nach Ehe⸗ abschluß als arbeitsscheuer Mensch sich erwiesen, sich umhergetrieben und seine Familie der Armenpflege anheimfallen lassen, zudem seine Frau mehrfach be⸗ droht und gröblich mißhandelt, seit 17. Januar 1902 habe er die eheliche Wohnung endgültig verlassen, mit dem Antrage, die am 9. Februar 1898 vor dem Standesbeamten zu Hanau abgeschlossene Ehe der Streitteile zu scheiden und den Beklagten für den allein schuldigen Teil zu erklären, und ladet den Be⸗ klagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die dritte Zivilkammer des Großherzoglichen Land⸗ gerichts zu Darmstadt auf Donnerstag, den 21. Ja⸗ nuar 1904, Vormittags 9 Uhr, mit der Auf⸗ vorderung, einen bei dem gedachten Gerichte zuge⸗ he enen Rnwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffent⸗ lichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage be⸗ kannt gemacht. Darmstadt, den 11. November 1903. (Unterschrift), G.⸗Ass., als Gerichtsschreiber des Großherzoglichen Landgerichts.

Oeffentliche Zustellung.

Die Marie Haas, Ehefrau Max Schreiber zu Mülhausen, ET“ te: Rechtsanwälte J.⸗R. Dr. Reinach u. Dr. Hochgesand daselbst, klagt gegen ihren genannten EChemann Max Schreiber, früher zu Mülhausen, z. Zt. ohne bekannten Wohn⸗ und Aufenthaltsort abwesend, wegen Eceitung, mit dem Antrage: die zwischen den Parteien bestehende Ehe für aufgelöst, den Beklagten für den schuldigen Teil zu erklaͤren und demselben die Prozeßkosten zur Last zu legen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die erste Zivilkammer des Kaiserlichen Landgerichts zu Mülhausen i. Els. auf den 5. Januar 1904, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Mülhausen i. 11. November 1903.

eyer,

Gerichtsschreiber des Kaiserlichen Landgerichts.

[613672 Oeffentliche Ife

Die Ehefrau des Kaufmanns, jetzt Arbeiters Peter Wilhelm Holst, Marie geb. Bahrenburg, zu Buxte⸗ hude, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Julius Müller, klagt gegen ihren genannten Ehemann, jetzt unbekannten Aufenthalts, früher in Langen bei Lehe, auf Ehescheidung mit dem Antrage, die Ehe der

arteien zu scheiden. Die Klägerin ladet den Be⸗ agten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die zweite Zivilkammer des Königlichen Land⸗ gerichts zu Verden (Aller) auf Donnerstag, den 18. Februar 1904, Vormittags 9 ½ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Verden (Aller), den 10. November 1903.

Gerichtsschreiberei des Könialichen Landgerichts.

[61368] Oeffentliche Zustellung.

1) Marie Auguste verehel. Hiemisch, geb. Küfner, in Oelsnitz,

2) Henriette Wilhelmine verehel. Müller, geb. Müller, in Röthenbach,

3) Anna Marie verehel. Schmalfuß, geb. Geb⸗ hardt, in Irchwitz⸗Aubachthal, 1 8

) Emma verehel. Reger, geb. Seidel, in Voigtsberg,

5) Minna Thekla verehel. Franke, geb. Kurth, in Leitelshain,

6) Wilhelmine Christiane Marie verehel. Suck, geb. Broer, in Altona,

7) Ida verehel. Neike, geb. Haine, in Treuen und

WW“ Franz Hermann Hascher in

Reichenbach,

vertreten durch die Rechtsanwälte zu 1 bis 3 Dr. Scheuffler in Plauen und zu 4 bis 8 Klemm daselbst, klagen gegen

zu 1 den Schlosser Gustav Eduard Hiemisch, zuletzt in Plauen,

iu 2 den Handarbeiter Franz Eduard Müller, zuletzt in Plauen,

zu 3 den Fabrikarbeiter Karl Paul Schmalfuß, zuletzt in Netzschkau,

zu 4 den Schneider Georg Philipp Reger, zu⸗ letzt in Voigtsberg, 1

iu 5 den Schriftsetzer Karl Franz Wilhelm Franke, früher in Plauen,

zu 6 den Buchbinder Alexander Theodor Max Luck, zuletzt in Rebesgrün,

zu 7 den Böttcher Karl Robert Neike, früher in

reuen, und

zu 8 Eva Magdalena verehel. Hascher, geb. lessa zuletzt in Rendsburg,

saͤmtlich unbekannten Afenthalts zu 1 und 4 wegen schwerer Verletzung der durch die Ehe be⸗ Feindeten Pflichten und ehrlosen, unsittlichen Ver⸗

altens, zu 2, 6 bis 8 wegen böslicher Verlassung und zu 3 und 5 wegen Ehebruchs, mit dem Antrage, die zwischen den Parteien beslehenden 18 vom Bande zu scheiden und die Beklagten für die an der Scheidung schuldigen Teile zu erklären, und laden

ie unter 1 bis 8 genannten Beklagten zur münd⸗ ichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die erste des Königlichen Landgerichts zu Plauen

[61360]

auf Donnerstag, den 28. Januar 1904, Vormittags 9 Uhr, je mit der Aufforderung, einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt zu ihrer Vertretung zu bestellen.

Es ladet weiter in der bereits wegen Ehescheidung anhängigen Ehesache Thekla Bertha verehel. Anger⸗ mann, geb. Barth, in Leitelshain, vertreten durch Rechtsanwalt Klemm in Plauen als Prozeßbevoll⸗ mächtigten, den Schneider Reinhold Gustav Anger⸗ mann, zuletzt in Aue i. Erzgeb., zur Fortsetzung der mündlichen Verhandlung vor die erste Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Plauen auf Donners⸗ tag, den 28. Januar 1904, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, zu seiner Vertretung einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt zu bestellen.

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dies bekannt gemacht.

Plauen, den 11. November 1903.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[61610] Oeffentliche Zustellung.

Die Frau Alma Martha Anna Spieckermann, Se Gabbert, in Berlin, Prozeßbevollmächtigter:

echtsanwalt Morris in Berlin, klagt gegen ihren Ehemann, den Kaufmann Otto Fricdeich Karl Spieckermann, früher in Berlin, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß Beklagter ie verlassen, mit dem Antrage, denselben zur Her⸗ tellung des ehelichen Lebens zu verurteilen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die 22. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts I in Berlin, Gerichts⸗ gebäude, Grunerstraße, II. Stockwerk, Zimmer 2 4, auf den 15. Februar 1904, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge⸗ dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Berlin, den 12. November 1903.

Klockow, Aktuar, als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts I. Zivilkammer 22.

[61363] Oeffentliche Zustellung.

Die Weißnäherin Adeline Kühne, geb. Beiser, früher in Altkloster, jetzt in Grünendeich bei Stein⸗ kirchen, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Haus⸗ mann in Stade, klagt gegen ihren Ehemann, den Gärtner und Musiker Andreas Kühne, früher in Stade, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Be⸗ hauptung, daß derselbe sie im Jahre 1896 böswillig verlassen hat, auf Herstellung der häuslichen Gemein⸗ schaft. Die Klägerin ladet den Beklagten zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die II. Zivil⸗ kammer des Königlichen Landgerichts in Stade auf den 8. Februar 1904, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge⸗ richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Stade, den 6. November 1903.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[61372] Oeffentliche Zustellung einer Klage. Nr. 17 228. Der minderjährige Friedrich Gustav Wolfsperger in Lahr, vertreten durch seine Mutter Mina Wolfsperger zu Lahr, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Deimling hier, klagt gegen den Fabrik⸗ arbeiter Friedrich Fißler, zuletzt in Grötzingen, jetzt an unbekannten Orten, wegen Unterhalts, mit dem Antrage den Beklagten kostenpflichtig zu ver⸗ urteilen, an den Kläger zu Handen von dessen Vor⸗ mund eine monatliche, in Vierteljahrsraten voraus⸗ zahlbare Rente von 16 vom Tage der Geburt des Klägers, d. i. 19. April 1901 ab, bis zu dessen vollendetem 16. Lebensjahr zu bezahlen und das Urteil in Höhe der jeweils verfallenen Beträge für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Gr. Amtsgericht zu Durlach auf: Montag, den 21. Dezember 1903, Vorm. 9 Uhr. Hum Zwecke der öffentlichen Zu⸗ stellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Durlach, den 10. November 1903.

(L. S.) Frank, Gerichtsschreiber Gr. Amtsgerichtzs.

[61365 Bekanntmachung.

In Sachen Schaller Viktoria, Apothekersgattin in München, Viktoriastraße Nr. 4/1, Klageteil, vertreten durch Rechtsanwalt Johann Hager hier, gegen Schaller, Friedrich, Apotheker, früher in München, nun unbekannten Aufenthalts, Beklagten, wegen Unterhalts, wurde die öffentliche Zustellung der Klage bewilligt und ist zur Verhandlung über diese Klage die öffentliche Sitzung der III. Zivilkammer des K. Land⸗ gerichts München I vom Freitag, den 8. Januar 1904, Vormittags 9 Uhr, bestimmt. Hiezu wird Beklagter durch den klägerischen Vertreter mit der Aufforderung geladen, rechtzeitig einen bei dies⸗ seitigem K. Landgerichte zugelassenen Rechtsanwalt zu bestellen. Der klägerische Anwalt wird beantragen, zu erkennen:

1) der Beklagte ist schuldig, an Klägerin zu zahlen:

a. die aus der Zeit vom 9. Januar 1903 bis 9. Oktober lfd. Js. rückständigen Alimentations⸗ beträge zu 1170 ℳ,

b. vom 9. Oktober lfd. Js. an in monatlichen vorauszahlbaren Raten je 130

und die Kosten des Rechtsstreits zu tragen,

2) das Urteil wird, soweit zulässig, für vorläufig vollstreckbar, im übrigen gegen Sicherheitsleistung vollstreckbar erklärt.

München, am 11. November 1903. Gerichtsschreiberei des Kgl. Landgerichts München I.

(L. S8.) Hartmann, Kgl. Obersekretär.

[61393] Oeffentliche Zustellung.

Der Besitzer Albert Klein zu Ardappen, Prozeß. bevollmächtigter: Rechtsanwalt von Schimmelfennig in Bartenstein O.⸗Pr., klagt gegen:

1) den Besitzer August Bogdahn, zuletzt in E O.⸗Pr., unbekannten Aufenthalts, „2) die Besitzerfrau Minna Krause, geb. Bogdahn, im Beistande ihres Ehemanns, des Besitzers in Schöntritten bei Allenburg,

3) die Besitzerfrau Johanna Loetzki, geb. im Beistande ihres Ehemanns, des Besitzers Loetzki in Abschwangen,

unter der Behauptung, daß die Beklagten sich weigern, die Miterbenschaft des Klägers nach der Altsitzerwitwe Justine Bogdahn, geb. Stadie, in Abschwangen und demzufolge ihre Verpflichtung zur Abtretung eines Teilbetrags einer zum Nachlaß der ꝛc. Bogdahn gehörigen Hypothekenforderung an den Kläger anzuerkennen, mit dem Antrage, die Beklagten kostenpflichtig zu verürteilen:

1) anzuerkennen, daß Kläger zu ½¼ Miterbe der Altsitzerwitwe Justine Bogdahn, geb. Stadie, aus Abschwangen geworden ist, und demzufolge

2) an Kläger in notarieller oder gerichtlicher Form einen Teilbetrag von 750 nebst 4 % Zinsen seit dem 7. Juni 1900 von der auf Abschwangen Bd. I Bl. 25 in Abteilung III unter Nr. 10 eingetragenen Hypothek von 3000 abzutreten, und das Urteil gegen Sicherheitsleistung fuͤr vorläufig vollstreckbar zu erklären.

Der Kläger ladet den Beklagten zu 1, Besitzer August Bogdahn, zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die erste Zivilkammer des König⸗ lichen Landgerichts zu Bartenstein O.⸗Pr. auf den 15. Januar 1904, Vorm. 9 Uhr, mit der 185— einen bei dem gedachten Gerichte zu⸗ gelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung an den Beklagten zu 1, August Bogdahn, wird dieser Auszug der Klage nebst Ladung bekannt gemacht.

Bartenstein O.⸗Pr., den 10. November 1903.

Donde, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[61369] Oeffentliche Zustellung.

Der Rechtsanwalt Munckel zu Berlin W. 35, Potsdamer Straße 52, Klägers, klagt gegen den Tischler Robert Vornick, früher zu Berlin, Görlitzer Straße 43 wohnhaft, jetzt unbekannten Aufenthalts, Beklagten, unter der Behauptung, daß er den Be⸗ klagten auftragsgemäß in der Sache Bornick gegen Bornick 34. R. 211. 00. bei dem Königlichen Landgericht I Berlin vertreten und dafür 54,54 Kosten zu beanspruchen habe, mit dem Antrage, den Beklagten zu verurteilen, an ihn 54,54 zu zahlen und das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Er ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 2. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts I zu Berlin, Neues Gerichtsgebäude, Grunerstraße, I. Stockwerk, Zimmer Nr. 13, auf den 19. Januar 1904, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zu⸗ gelassenen Anwalt zu beestellen. Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Berlin, den 11. November 1903.

Thiedemann, als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts I. Zivilkammer 2.

[61355] Oeffentliche Zustellung.

Der Bergmann Martin Katzmarzik in Gelsen⸗ kirchen⸗Bismark, Wilhelmstraße 143, mächtigter: Rechtsanwalt Dr. Müllensiefen in Bochum, klagt gegen den Bergmann Johann Win⸗ kowski, fruüber in Werne, jetzt unbekannten Auf⸗ enthalts, unter der Behauptung, daß Beklagter ihm 110 bares Geld sowie ein Portemonnaie und eine Taschenuhr entwendet habe, mit dem Antrage, auf kostenpflichtige und vollstreckbare Verurteilung des zur Zahlung von 110 und Heraus⸗ gabe eines Portemonnaies und einer Taschenuhr an Kläger. eer Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht in Bochum auf den 3. Fe⸗ bruar 1904, Vormittags 9 Uhr, Zimmer Nr. 45. Fün Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser

uszug der Klage bekannt gemacht. 22 C 1328 03.

Bochum, den 3. November 1903.

G (Unterschrift),

Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[61357] Oeffentliche Zustellung.

Der Kaufmann Otto Süß zu Frankfurt a. M.,

rozeßbevollmächtigte: Rechtsanwälte Dr. Fritz Meyet, Dr. Adolf Mai und Dr. Adolf Katz daselbst, klagt gegen den früheren Kaufmann Adolf Strauch, früher in Frankfurt a. M., jetzt in Alger (Afrika), Rue Clanzel 11, unter der Be Hanptnge daß Beklagter ihm aus nützlicher Geschäftsführung bei einem Vergleiche zwischen der früheren Firma Süß und Strauch, deren alleinige Inhaber die Parteien waren, und der Fräulein Rosa Wenger hier bezw. aus ungerechtfertigter Bereicherung ins⸗ gesamt 300 dreihundert Mark schulde, mit dem Antrage auf kostenfällige vorläufige vollstreckbare Verurteilung des Beklagten zur Zahlung von 1) 200 ℳ, 2) 50 nebst 5 % Zinsen seit 1. Sep⸗ tember 1903, 3) 50 nebst 5 % Zinsen 1. Ok⸗ tober 1903 an den Kläger. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor das Königliche Amtsgericht dahier, Zimmer 128, auf Mittwoch, den 2. März 1904, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffent⸗ lichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage be⸗ kannt gemacht. Die Einlassungsfrist ist auf drei Wochen festgesetzt.

Frankfurt a. M., den 3. November 1903. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. 10.

[613³54] 268 ee Zustellung.

Der Wirt Johann Brune zu Gelsenkirchen⸗Bis⸗ marck, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Klaholt zu Gelsenkirchen, klagt gegen den Kellner Friedrich

1 König, früher in Gelsenkirchen⸗Bismarck, jetzt un⸗

rause

bekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte zur Löschung der für ihn und seine beiden Geschwister und Anton König im Grundbuche von Braubauerschaft Band II Artikel 9 Abt. III Nr. 3 eingetragenen Hypothek von je 109,08 berüctes da er wegen seiner Ansprüche aus der für ihn selbst eingetragenen Hypothek und der Hppothek seiner genannten Geschwister befriedigt sei, mit dem Antrage, den Beklagten kostenpflichtig durch vorläufig vollsteeckbares Urteil zu verurteilen, die Löschung der im Grundbuch von Braubauerschaft Band II Art. 9 Abt. III Nr. 3 für ihn selbst und seine Geschwister Lisette König und Anton König eingetragenen Hypothek zu bewilligen. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht in Gelsenkirchen auf den 20. Januar 1904, Vor⸗ Se. 9 Uhr, Zimmer 25. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. 8 Gelsenkirchen, den 5. November 1903. Königliches Amtsgericht.

[61371] I Zustellung einer Klage. Nr. 19 226. Die städtische Spar⸗ und Pfandleih⸗ kasse zu Karlsruhe, Prozeßbevollmächtigte: Rechts⸗ anwälte Dr. Binz und May in Karlsruhe, klagt gegen den prakt. Arzt Dr. Karl Ahronheim, früher zu Karlsruhe, Stefanienstraße 54, unter der Be⸗ hauptung, daß der Beklagte ihr 1012 50 eintausend zwölf Mark 50 rückständigen Zins schulde, aber keine Zahlung leiste, mit dem Antrage auf Verurteilung des Beklagten zur Zahlung obiger Summe. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die I. Zivilkammer des Großherzoglichen Landgerichts zu Karlsruhe auf Dienstag, den 12. Januar 1904, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte jagelassenes Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Karlsruhe, den 11. November 1903. (L. S.) (Unterschrift), Gerichtsschreiber des Großherzoglichen Landgerichts.

[61359] Oeffentliche Zustellung.

Die Firma Stempel & Co. (Inhaber: Hugo, Richard und Robert Cerf), Trikotagen⸗ und Wäsche⸗ 2e in Leipzig, Wittenberger Straße 6, Prozeß⸗

evollmächtigter: Buchhalter W. L. Graf in

L.⸗Eutritzsch, Querstraße 25 1, klagt gegen den Lehrer Walter Angermeyer, früher in Hilbersdorf bei Chemnitz, jetzt unbekannten Aufenthalts, aus Kauf mit dem Antrage, den Beklagten kostenpflichtig zur Febhlung von 232 50 nebst 4 % Zinsen vom

age der Fachest en zu verurteilen und das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Leipzig, Zimmer 63, auf den 29. Dezember 1903, Vormittags 10 Uhr.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts Leipzig, am 11. November 1903.

[60971] 0

Der Konsul Julius Albert in Düsseldorf, vertreten durch die Rechtsanwälte Dr. Vermehren, Dr. Wittern und Otto Schorer in Lübeck, klagt gegen den Kauf⸗ mann Friedrich Heyck, früͤher in Lübeck, jetzt un⸗ bekannten Aufenthalts, auf Zahlung einer dem Kläger von der Kommanditgesellschaft G. Schlüter & Co. in Liquidation in Caracas in Venezuela über⸗ tragenen Feehernng mit dem Antrage: 1

1) den Beklagten zu verurteilen, an den Kläger 13 078,11 nebst 4 % Zinsen seit dem 15. Oktober 1902 zu zahlen,

2) das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären.

Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits ist Termin vor der ersten Zivilkammer des Landgerichts zu Lübeck auf Dienstag, den 2. Februar 1904, Vormittags 10 Uhr, anberaumt. Kläger ladet den Beklagten zu diesem Termine mit der Auf⸗ eesg einen beim Landgericht Lübeck zugelassenen

echtsanwalt zu seinem Vertreter zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung an den Beklagten wird dieser Auszug aus der Klage und dem Schrift⸗ satze vom 30. Oktober 1903 bekannt gemacht.

Lübeck, den 7. November 1903.

8 Der Gerichtsschreiber 1 der ersten Zivilkammer des Landgerichts

[61356] Oeffentliche See 8

Der prakt. Arzt Dr. med. Ludwig Kissel in Neu⸗ breisach klagt gegen die Marie Halter, früher in. veeee; jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der

ehauptung, daß dieselbe ihm für ärztliche Be⸗ mühungen im Jahre 1901 einen Restbetrag von 31,— zusammen 32,— schulde, mit dem Antrage, auf Verurteilung der Be⸗ klagten 18 Zahlung von 32 nebst 4 % Zinsen seit Zustellung dieser Klage. Der Kläger ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor das Kaiserliche Amtsgericht in Neubreisach auf Mittwoch, den 6. Januar 1904, Vor⸗ mittags 9 ½ Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt ge⸗

macht. eraa Pr den 10. November 190 inke, Hilfsgerichtsschreibe

und für Portoauslagen.

3) Unfall⸗ und

Keine.