er vor sechs Jahren, als
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keit den Höchstlohn erreicht hat. Ferner wünschen sie Aufstellung von Schutzzelten an den Arbeitsstellen, die ihnen an⸗ eblich bereits seit zehn Jahren bewülligt worden sein sollen. der Begründung beißt es u. a.: Bei den bestehenden Lohn⸗ verhältnissen, hohen Lebenamttfe pretsen und Wohnungsmieten sei der Arbeiter nicht in der Lage, seine Arbeitskraft zu erhalten. Dazu komme, daß bei den Rohrlegern, die täglich 10 Stunden im nassen Erdreich arbeiten müßten, meist nach kaum fünfjähriger Tätigkeit sich Gicht und Rheumatismus einstelle und viele dieser Arbeiter schon nach acht⸗ bis zehnjähriger Tätigkeit wegen dieser Krankheiten arbeits⸗ unfähig würden.
88 Bremen haben nach einem Telegramm des „W. T. B.“ die Arbeiter der Firma Bremer Reismühlen, vormals Anton Nielsen u. Comp.,, Aktiengesellschaft, die Arbeit nieder⸗ gelegt. -
Der Ausstand der Bergarbeiter in Rio Tinto (val. Nr. 268 d. Bl.) ist, wie „W. T. B.“ meldet, nach einer Erklärung des Präfekten von Huelva beendet; fast alle Arbeiter haben die Arbeit wieder aufgenommen. 1G
Aus Chicago wird dem „W. T. B.“ telegraphiert, daß ein kürzlich bei der City⸗Railway ausgebrochener Ausstand sich auf e Uegalen Feüen e hbs Snhe wenn die City⸗Railway⸗ Gesellschaft nicht in ein iedsgericht willige.
Aus Halifax (Neu⸗Schottland) geht dem „W. T. B.“ die Meldung zu, daß sämtlichen Angestellten der Dominion Iron and Steel Company in 888 (Cap Breton) seitens der Gesellschaft Lohnherabsetzungen von 10 bis 33 % angekündigt worden sind. Die Arbeiter haben eine Versammlung einberufen. Man glaubt, daß sie in den Ausstand treten werden.
Kunst und Wissenschaft.
Der österreichische Bakteriologe Dr. Marmorek, bis vor kurzem Laboratoriumschef des Instituts Pasteur in Paris, machte, wie „W. T. B.“ meldet, in der am Dienstag abgehaltenen Sitzung der französischen Akademie der Medizin die Mitteilung, daß es ihm elungen sei, ein Serum zur Heilung der Tuberkulose herzu⸗ ellen. Dr. Marmorek führte in seinem Vortrage aus, daß er seine Versuche begonnen habe, zu der Ueberzeugung gelangt sei, daß das Tuberkulin nicht das eigentliche von den Tuberkelbazillen ausgeschiedene Gift sei, sondern lediglich ein Reagens, das die Tuberkelbazillen veranlasse, ein beson⸗ deres Gift auszuscheiden. Marmorek fand, daß dieses Gift nur von jungen, noch nicht von einer Wachs⸗ und Fettschicht umhüllten Bazillen ausgeschieden werde, und daß dies unter ganz bestimmten Verhält⸗ nissen auf einem besonderen Nährboden geschehe. Infolge seiner Beobachtung. daß der Tuberkelbazillus umgeben von weißen Blutzellen lebe, versuchte Marmorek, die entsprechenden Lebens⸗ bedingungen für den Tuberkelbazillus zu schaffen, und stellte einen Nährboden her, indem er einem Kalbe, dem vorher reichlich Blutzellen eingespritzt waren, Serum entnahm und es dann mit Glyzerinlösungssubstanz in Verbindung brachte. Die Bazillen, die sich auf diesem Nährboden entwickeln, scheiden das von Marmorek nach seiner Theorie von der Tuberkulinwirkung vermutete Gift aus. Mit diesem Gift gelang es Marmorek, nach seinen Angaben, zu⸗ ächst Mrerschneinchen und Kaninchen gegen die nachträgliche Impfung mit Tuberkelbazillen zu immunisieren. Sodann schritt Marmorek zur Immunisierung von Pferden, die ein Serum lieferten, das, wie er erklärt, seit 16 Monaten von mehreren Kliniken bei einer
Anzahl von Tuberkulosekranken in den verschiedensten Formen zum großen Teil mit Erfolg angewendet ist; schädliche Wirkungen seien
bautechnischen Ges 1 Sitzungen in der Aula der Technischen Hochschule zu Charlottenburg.
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nicht beobachtet worden. Marmorek sagte am Schlusse seines Vor. trages, daß er aus dem Institut Pasteur ausgeschieden sei, weil er die Verantwortung für die Veröffentlichung der Entdeckung ganz allein
WE. 1 e ordentliche Hauptversammlung der Schiff⸗ e
Ilschaft begann beute vormittag 9 Uhr ihre
Unter den etwa 500 Teilnehmern waren begreiflicherweise die Marine⸗ kreise besonders stark vertreten, ihre höchsten Behörden durch die
Admirale Staatssekretär des Reichsmarineamts und Staatsminister
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Tod. Trauerspiel in 5 Aufzügen von Friedrich von Schiller. Anfang 7 ½ Uhr. Beolofische Garten. (Direktion: A. Prasch, Groß⸗ eerzoglicher Hoftheaterintendant a. D.) j im Abonnement): Gastspiel des Hof⸗ arl Jörn. Sonnabend (8. Vorstellung 2 Julius Spielmann, als Gast. Zum ersten Male: und M. Carré. . 2 8 nz Naval. K. u. K. Kammersänger, als Gast.) Sonntag, Abends 7 ½ Uhr: Gastspiel des Kammer⸗ sängers Nicolaus Rothmühl. Die Afrikanerin. Montag (9. Vorstellung im Abonnement): Julius
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8 Sealen Ephraim Lessing.
von Tirpitz und Freiherr von Senden. Bibran. Den Vorsitz führte Geheimrat Busley. Der sonst den — führende Großherzog Friedrich August von Oldenburg hatte brieflich Mitteilung davon ge⸗ macht, daß er, an einem heftigen Influenzaanfall bettlägerig, diesmal zu seinem lebhaften Bedauern an der Teilnahme verhindert sei. Auch Seine Majestät der Kaiser, Allerhöchstwelcher sonst den Jahresversamm⸗ lungen der Gesellschaft regelmäßig beigewohnt, hatte Sein Bedauern dar⸗ über ausdrücken lassen, daß Er verhindert sei, der Versammlung beizu⸗ wohnen. Die Versammluns sandte an Seine Majestät ein Huldigungs⸗ telegramm sowie ein weiteres Telegramm an Seine Königliche Hoheit den Großherzog von Oldenburg. Als erster Vortragender sprach der Geheime Regierungsrat Dr. A. Riedler „über Dampfturbinen“. Seine sehr
Theater. “
Königliche Schauspiele. Freitag: Opern⸗ haus. 4. Symphonieabend der Königlichen Kapelle. Dirigent: Herr Kapellmeister Felix Wein⸗ gartner. Anfang 7 ½ Uhr. — Mittags 12 Uhr:
mphoniematinee. Ein Theaterbillettverkauf findet im Opernhause nicht statt.
Schauspielhaus. 253. Vorstellung. Sonder⸗ abonnement B 37. Vorstellung Wallensteins
M. von Borch
Neues Operntheater. Verein zur Förderung deutsch⸗evangelischer Volksschauspiele. Die Dorfmusikanten. Anfang 8 Uhr.
Sonnabend: Opernhaus. 243. Vorstellung. Romeo und Julia. Große Oper in 5 Akten von J. Barbier Musik von Ch. Gounod. (Herr Rip⸗Nip
(9. —,—— opernsängers C
ufang 7 ½ Uhr. Schauspielhaus. 254. Vorstellung. Im stillen
Sonnabend, Abends 8 Uhr: Wilhelm Tell. Sonntag, Abends 8 Uhr: Wilhelm Tell.
N. (Friedrich Wilhelmstädtisches Theater.) Freitag, Abends 8 Uhr: Hedda Gabler. spiel in 4 Aufzügen von Henrik Ibsen.
Sonnabend, Abends 8 Uhr: Der Talisman. Sonntag, Abends 8 Uhr: Hedda Gabler.
Theater des Westens. Kantstr. 12. Bahnhof sidenztheaters.
eseg Darlegungen waren von zahlreichen Lichtbildern begleitet, zu welchem Zweck der Saal, in den bis dahin der helle Wintertag hineinblickte, vollständig verdunkelt wurde. Die Dampfturbine soll bekanntlich die Kolbendampfmaschine ersetzen und besitzt vor dieser den Vorzug, daß der Dampf, genau wie in der von Wasser bewegten Turbine das Wasser, unmittelbar Drehung erzeugt. Das hat natürlich zur Folge, daß viele der Kolbendampfmaschine notwendigen Teile erspart und vor allem am Gewicht des Dampfmotors sehr bedeutende Er⸗ sparnisse gemacht werden, eine Seite desselben, die ihn für die Marine ganz besonders zu empfehlen scheint. Auch die ökonomischen Er. sparnisse beim Betrieb sind sehr beträchtlich. Der Vortragende wies z. B. an einer 2000 pferdigen einstufigen Turbine im Elektrizitätswerk Moabit den minimalen Dampfverbrauch pro Kilowattstunde von etwa 9 kg Dampf nach, was 1,1— 1,2 kg Steinkohlen unter dem ** verbrannt gleichkommt. Einen Mangel nur hat das Prinzip der Dampfturhine, daß es die enormen Umdrehungsgeschwindig⸗ keiten von 500 bis 3000 in der Minute bedingt. Immerhin scheint ihre Anwendung für den Schiffsbetrieb eine Zukunft zu haben.
Den zweiten Vortrag des Vormittags hielt der Direktor der Aktiengesellschaft Mix u. Genest, Regierungsbaumeister a. D. H Zopke über „das Telephon im Seewesen“. Der sehr ansprechende Vortrag wurde durch zahlreiche Experimente erläutert.
Die weitere Tagesordnung der Jahresversammlung ist eine aus⸗ giebige. Es werden heute und morgen noch sprechen der Kaiserliche Marinebaumeister G. Berling über „neue Versuche über Oberflächen⸗ kondensation mit getrennter Kaltlust⸗ und Warmwasserförderung, der Fabrikbesitzer A. C. Holzapfel über „Anstrich von Schiffsböden“, der Professor Dr. phil. Fr. Ahlborn über „hydrodynamische Experimental⸗ untersuchungen’, der Geheime Marinebaurat und Schiffbauressort⸗ direktor W. Wiesinger über den Wert und die der Lohnformen, der Schiffbauingenieur K. G. Meldah über „Materialspannungen in ausgeschnittenen und verdoppelten Platten“, der Fabrikbesitzer J. Pohlig über „die Entladung von Schiffen mit Berücksichtigung der zweckmäßigsten Bauart der letzteren“. Den Schluß der Tagung wird am Sonnabend ein technischer Ausflug zur Besichtigung der Werkstätten der Aktiengesellschaft Mix u. Genest in Berlin W., Telephon⸗ und Telegraphenwerke, bilden.s
Gesundheitswesen, Tierkrankheiten und Absperrungs⸗ maßregeln.
Finnland.
Laut einer in der amtlichen Helsingforser Zeitung erfolgten Be⸗ kanntmachung wird finnländischerscits Arecaju in Brasilien als pestverseucht, dagegen werden Mazatlan in Mexiko, Kallao in Peru und Neukaledonien als pestfrei angesehen. (Vergl. „Reichsanz.“ vom 7. Februar und 6. Juni d. J., Nr. 33 und 131.)
China.
Der Kaiserliche Konsul in Tschifu hat zur Verhütung der Cin⸗ schleppung der Pest gegen die von Taku (Tientsin) kommenden und den Hafen von Tschifu anlaufenden deutschen See⸗ schiffe die gesundheitspolizeiliche Kontrolle angeordnet.
Rio de Janeiro, 17. November. (W. T. B.) An der Pest sind in der vergangenen Woche 17 Personen gestorben. Da 40 neue Erkrankungen vorgekommen sind, befinden sich gegenwärtig 133 Per⸗ sonen in ärztlicher Behandlung. ““ “ 8
Verkehrsanstalten. Englische und deutsche Schiffskessel.
Zur Lösung der Frage, welchem von beiden Kesselsystemen, dem englischen Varrow⸗ oder dem deutschen Dürr⸗System, der Vorrang ge⸗ bühre, ist, wie „Daily Telegraph“ berichtet, auf Veranlassung der englischen Kesselprüfungskommission kürzlich eine beachtenswerte Probe angestellt worden. Zwei Schwesterschiffe der britischen Kriegsflotte, die Kreuzer „Medea’“ und „Medusa“, von denen ersterer mit einem Wasserrohrkessel nach englischem, letzterer mit einem solchen nach deutschem System verseben war, unternahmen eine Wettfahrt zwischen Gibraltar und Plymouth. Sie verließen Gibraltar am 6. November Morgens. In jedem Schiffe waren vier Kessel in Tätigkeit, die während der ganzen Fahrt Volldampf gaben, sodaß die Maschinen mit der höchsten Anzahl von Pferdekräften arbeiteten Schon am ersten Tage blieb die „Medea“, die eine Unordnung an der Maschine hatte, erheblich hinter der „Medusa“ zurück. Während der beiden folgenden Tage gelang es ihr zwar, den Abstand etwas zu verringern; den Sieg jedoch vermochte sie nicht mehr an sich zu reißen. In der Nacht vom Sonntag auf Mentag, wenige Minuten nach 12 Uhr, umfuhr die „Medusa“ als erste das Ziel, den Leuchtturm von Eddystone. Auf der letzten Wegstrecke war der Wetteifer unter den Befatzungen beider Schiffe so gewachsen, daß sich selbst die Offiziere an dem Dienst vor den Kesseln beteiligten.
— Abends: Der Rastelbinder.
Schau⸗ Deutsch von
Anfang 8 Uhr.
Sonntag: Sigmund Lautenburg mit dem Die Wildente.
Freitag
Die Afrikanerin. im Abonnement): tretung. Ein Soldatenschwa Heinz Gordon. Anfang 8 Uhr.
Sonnabend: In Vertretung.
Zentraltheater. Freitag: Der Rastelbinder. Sonnabend. Nachmittags: Der gestiefelte Kater.
Trianonthenter. (Georgenstraße, zwischen Friedrich⸗ und Universitätsstraße.) Freitag: Biscotte.
Einmaliges Gastspiel des Direktors Ensemble des Re⸗
Belleallianretheater. (Direktion: Hofschauspiel⸗ direktor Jul. Aug. Grube.) Fe Hag. In Ver⸗ b
in 3 Akten von
Theater und Mufik. 8
Die neuen Abonnements für das Schillertheater 0. (Wallner theater) und das Schillertheater N. ( rebrich Wlbennse ches Theater) werden den ganzen Monat November hindurch in den Büce abteilungen der beiden Theater während der Bureaustunden (10—2 uhr Vormittags, 6—8 Uhr Abends) verausgabt. In Aussicht genommen sind für das mit dem 21. d. M. vE zweite Quartal dieses Spieljahres folgende sechs Stücke: „Der Compagnon“, Lustspiel von Adolph LArronge, „Kollege Crampton“, Komödie von Gerhart Hauptmann, „Vasantasena', altindisches Drama von Emil Pohl „Ein Duell“, Schauspiel von Franz Wolff (Novität), „Ferréol“ Schauspiel von Victorien Sardou, „Uriel Acosta“, Trauerspiel von Karl Gutzkow.
Im Theater des Westens eröffnet am Sonnabend Her Julius Spielmann ein auf mehrere Abende berechnetes Gastspiel Der in Berlin bereits bekannte Künstler wird mit der Titelpartie von Rip⸗Rip“ von R. Planquette beginnen, die er in jüngster Zeit in St. Petersburg mit großem Erfolg gegeben hat.
Die Leitung des Triganontheaters hat den Direktor Sigmund Lautenburg vom Residenztheater mit seinem Ensemble zu einem ein⸗ maligen Gastspiel am Sonntag (Totenfest) eingeladen. Zur Auf⸗ führung gelangt „Die Wildente’ mit Sigmund Lautenburg in der Rolle des Hjalmar.
Am 30. November wird das Russische Streichquartett der Herren Kamensky und Genossen aus St. Petersburg, das unter dem Protektorat Seiner Hoheit des rzogs Georg zu Mechklen⸗ burg⸗Strelitz steht, im Beethovensaal zum ersten Male in Deutsch⸗ land einen Kammermusikabend veranstalten. Die Künstler spielen auf kostbaren Guarneriusinstrumenten, die ihnen der fürstliche Gönner zur Verfügung gestellt hat. Vorgetragen werden an diese ausschließlich russische Kompositionen. e““
Morgen, Freitag, den 20. d. M., findet Königliche Parforcejagd statt. Stelldichein: Mittags 12 ¼ Uhr am Restaurant „Gardestern“.
Mannigfaltiges.
Stargard i. P., 18. November. (W. T. B.) Amtlich wird gemeldet: Der Güterzug 9540 ist heute Srr. 2 ½ Uhr beim Umsetzen auf Bahnhof Klützow mit Personenzug 905 zu⸗ sammengestoßen. Eine Maschine und der Postwagen sind ent⸗ gleist, der Führer und der Heizer des Personenzuges wurden verletzt. Reisende sind nicht verletzt. “
Gleiwitz, 19. November. (W. T. B.) Wie der „Ober⸗ schlesische Wanderer“ meldet, stürzten auf einer neuen Abwehrgrube des „Konkordiaschachtes in Mikultschütz ein Häuer und ein Anschläger in einen 50 m tiefen Schacht. Der An⸗ schläger ist tot, der Häuer levensgefährlich verletzt.
Paris, 18. November. (W. T. B) Die Mitglieder der internationalen Sanitätskonferenz wurden heute im Stadthause vom Bureau des Gemeinderats empfangen. Der Präsident des Gemeinderats begrüßte sie als Wohltäter der Mensch⸗ beit und sprach seine Freude aus, daß die Regierungen durch den Zu⸗ sammenschluß zu einer solchen Aufgabe ihren gemeinsamen Wunsch nach Förderung des Friedens und des sozialen Fortschritts bekundeten. An den Enpfang schloß sich ein Frühstück.
St. Petersburg, 18. November. (W. T. B.) Beim Brande im Postwagen der Nikolaibahn in der Nacht des 9. d. M. sind von den beförderten Geldsendungen im Betrage von 7 734 317 Rbl. 47 Kop., dem „Regierungsboten“ zufolge, nur ein Geldpaket im Werte von 826 Rbl. 18 Kop. verbrannt. Die übrigen Geldpakete sind nefege der sofort ergriffenen Maßnahmen gereltet. (Vgl. Nr. 268.
Sofia, 18. November. (W. T. B.) Nach einer Meldung der Agence Télégraphique Bulgare“ hat auf Ersuchen der Prinzessin Clementine Ihre Majestät die Kaiserinwitwe Maria Feodo⸗ rowna der russischen Gesellschaft vom Roten Kreuz, deren Vorsitzende sie ist, gestattet, in Rußland Sammlungen zu⸗ Gunsten der mazedonischen Flüchtlinge zu veranstalten. Sie hat der Prinzessin mitgeteilt, daß die Hälfte der zusammenfließenden “ ihr (der Prinzessin) zur persönlichen Verfügung gesteltt werde.
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Stockholm, 17. November. (W. T. B.) Das Schiff der schwedischen antarktischen Entsatzexpedition „Frithjof⸗“ kam gestern nachmittag in Punta Arenas an der Magelhaens⸗ straße an. (Fortsetzung des Nichtamtlichen in der Ersten und
Zweiten Beilage.)
berühmten Pariserin Mlle. Hélène Dutrieu, der Erfinderin dieses Pfeilsprunges mit dem Fahrrad, der einzigen Radfahrerin, welche bei sämitlichen Weltrekords den Preis errang. Berlmer Publikum ist sie vom Sportplatz Friedenau bekannt, wo sie im Jahre 1902 gegen sämtliche ersten Rennfahrer Siegerin blieb. Außerdem: 25 männliche Kaiserlöwen, die ersten dressierten Eis⸗ und Kragenbären. 8 erv (Totenfest): Nachmittags keine Vor⸗ ellung. VUm vielen Wünschen zu entsprechen: Sonnabend, Nachmittags 4 Uhr: Extravorstellung. Ein Kind frei, weitere Kinder zahlen halbe Preise.
u“ Fanmilliennachrichten.
Rip⸗Rip.
Konzerte.
Verlobt: Frl. Elly Micke mit Hrn. Forstreferendar Bruno Orlowski (Berlin). — Frl. Mia Dümn mit Hrn. Gerichtsassessor Alexander Prentzel
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Qualität
gering
mittel
Gezahlt
er Preis für 1 Doppelzentner
niedrigster ℳ
höchster ℳ
niedrigster
höchster
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niedrigster
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höchster
ℳ
Verkaufte Menge
eichsanzeiger und Königlich Preuß
Berlin, Donnerstag, den 19. November
Verkaufs⸗
für 1 Doppel⸗ zentner
Außerdem wurden am Markttage nach überschläglicher Shalber verkauft Doppelzentner (Preis unbekannt)
Gäßchen. (Quality-Street.) Lustspiel in 4 Akten von J. M. Barrie. Deutsch von B. Pogson.
Anfang 7 ½ Uhr. Neues QOperntheater. Nathau der e. Dramatisches Gedicht in 5 Aufzügen von . 7 ½ Uhr. — m Königlichen
Sonntag:
Der Billettverkauf findet täglich Schauspielhause statt.
Deutsches Theater. Freitag: Rose Bernd.
Anfang 7 ½ Uhr. Sonnabend: Rose Bernd. Sonntag, Abends 7 ½ Uhr: Rose Bernd.
Berliner Theater. Freitag: Gräfin Lea. Sonnabend: Ein Wintermärchen. 5 Sonntag: Alt⸗Heidelberg. 8
Schillertheater. 0. (Wallnertbeater.)
Spielmann, als Gast.
Neues Theater. Freitag: Salome. Vorher: Der Kammersänger. Hes BehaeaaN 8
Residenztheater. (Direktion: S. Lautenburg.) Freitag: Das große Geheimuis. Lusts in 3 Akten von Pierre Wolff. Deutsch von Max Schönau. Anfang 7 ½ Uhr.
Sonnabend und folgende Tage: Das große Ge⸗ heimuis. 1. 111“
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Thaliatheater. Direktion Jean Kren und Alfred Schönfeld. Freitag und Sonnabend: Der Hoch⸗ tourist. (Guido Thielscher in der Titelrolle.) An⸗ fang 7 ½ Uhr.
Sonntag (Totensonntag), Abends 7 ½ Uhr: Der Verschwender.
Montag und folgende Tage: Der Hochtourist.
Singakademie. Freitag, Abends 8 Uhr: Konzert von Florian Zajie (Violine) mit dem Philharmonischen Orchester (J. Rebicek).
Philharmonie. Freitag, Abends 7 ½ Uhr: II. Populärer Liederabend von Lilli Lehmann.
Saal Bechstein. Freitag, Abends 7 ½ Uhr: Konzert von Mariaune Brünner (Klavier) und Paula Olshausen (Gesang). 1“
8* 8 Seethovensaal. Freitag, Abends 8 Uhr:
Konzert von Ellen Beck (Gesang) und Jolauda Mekrö (Klavier).
Birkus Schumaun. Freitag, Abends 7 ½ Uhr: um zweiten Male: La FIoche HUnmaine as Original, sensationell), Rekordsprung von
Abends 8 Uhr: Wilhelm Tell. Schauspiel 5 Aufzügen von Friedrich von Schiller
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Sonntag, den 29. November, Nachmittags 3 ½ Uhr: Charleys Tante. ii labnachttittzcllt alct
50 Fuß = 15 Meter, ausgeführt von der
(Düsseldorf).
Verehelicht: Hr. Leutnant Karl Heinrich von Werel mit Frl. Elisabeth von Levetzow (Liegnitz)
Geboren: Eine Tochter: Hrn. Hauptmanmnn Mauve ( Zt. Schweidnitz). — Hrn. Oberleut⸗ nant Kuhr (Görlitz).
Gestorben: Hr. Major Richard Windeck Maszatt — Hr. Geheimer Rechnungsrat Jakob Fin (Berlin). — Chanoinesse Frl. Charlotte von Poten (Marienwerder)
Verantwortlicher Redakteur Dr. Tyrol in Charlottenburg.
Verlag der Expedition (Schol') in Beuhz.
Druck der Norddeutschen Buchdruckeret und Verlag 1 Anstalt, Berlin SW., Wilhelmstraße Nr. 32.
6— Sieben Beilagen (einschließlich Börsen⸗Beilage).
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Allenstein Thorn . Luckenwalde. Stettin. Greifenhagen yritz.
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