1903 / 281 p. 6 (Deutscher Reichsanzeiger, Mon, 30 Nov 1903 18:00:01 GMT) scan diff

„0 Fundsachen, ““ u. dergl.

““ 83 erung. Gewinn uchtungen, Verdingungen ꝛc. Große Ble⸗ von Wertpapieren.

V Offentlicher Anzeiger.

6. Kommanditgesellschaften 7. Erwerbs⸗ und Wirtschaftsgenossenschaften. 8. Niederlassun

9. Bankausweise. 10. Verschiedene Bekanntmachungen.

auf Attien und Aktiengesellsh

ꝛc. von Rechtsanwälten.

Hsu⸗Yen a züme, Untersuchungssachen.

ander Schweizer Heinrich Maack, geboren am 17. April 1875 in Lauenburg a. Elbe, zuletzt wohn⸗ haft in Buchholz, wird beschuldigt, als

tehenden Auswanderung der Militärbehörde Anzeige erstattet

ausgewandert zu sein, ohne von der bevor

zu haben, Uebertretung gegen § 360 Nr. 3 des Straf⸗

gesetzbuchs in Verbindung mit §§ 4, 11 des Reichsgesetzes vom 11. Februar 1888. Derselbe wird auf Anordnung des Königlichen Amtsgerichts auf Dienstag, den 8. März 1904, Vormittags

10 Uhr, vor das Königliche Schöffengericht in Reetz zur Hauptverhandlung geladen. Bei unent⸗

schuldigtem Ausbleiben wird derselbe auf Grund der

nach § 472 der Strafprozeßordnung von dem König⸗ lichen Bezirkskommando in Woldenberg ausgestellten Erklärung verurteilt werden.

Reetz, den 23. November 1903. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. [65329] Fahnenfluchtserklärung.

In der Untersuchungssache gegen den Reservisten Richard Benndorf aus dem Landwehrbezirk Höchst a. Main, wegen Fahnenflucht, wird auf Grund der §8 66 ff. des Militärstrafgesetzbuchs sowie der 8 356, 360 der Millitärstrafgerichtsordnung d

eschuldigte hierdurch für fahnenflüchtig erklärt.

Frankfurt a. M., den 26. November 1903.

Gericht der 21. Division. Der Gerichtsherr: Engel,

8 von Hagen. Kriegsgerichtsrat. [64416] Fahnenfluchtserklärung.

In der Untersuchungssache gegen den Rekruten Georg Hofmann aus dem Landwehrbezirk Frankfurt a. Main, wegen Fahnenflucht, wird auf Grund der 88069 ff. des Militärstrafgesetzbuchs sowie der §§ 356,

der Militärstrafgerichtsordnung der Beschuldigte hierdurch für fahnenflüchtig erklärt.

Frankfurt a. M., den 23. November 1903.

Gericht der 21. Division. Der Gerichtsherr: Engel, v. Hagen. Kriegsgerichtsrat. [65330] Verfügung.

Die unterm 17. Januar 1902 in der Unter⸗ suchungssache gegen den Musketier 5./127 Albert Schmidt wegen Fahnenflucht ausgesprochene Beschlag⸗ nahmeverfügung und Fahnenfluchtserklärung wird auf Grund des § 362 M.⸗St.⸗G.⸗O. aufgehoben.

Ulm, den 26. November 1903.

8 K. Württ. Gericht der 27. Division. nmnAEmEmFrnEmExEvNI

2) Aufgebote, Verlust⸗u. Fund⸗ sachen, Zustellungen u. dergl.

[64380] Bekanntmachung. K. 52/03. In Sachen des I. Emil Strieder, Privatmann in Mainz, und dessen Ehefrau Katharina geb. Proebstel, ohne Ge⸗ werbe daselbst, der II. 1) Johanna geb. Röttges, Ehefrau von Theodor Lutz, Ingenieur in Mannheim 2) Theodor CFugen Röttges, Polytechniker, 3. Zt. Einjährigfreiwilliger im Trainbataillon Nr. 18 in Darmstadt, 3) der Maria Margareta Röttges, ohne Gewerbe in Karlsruhe, alle vertreten durch die Rechtsanwälte Dr. Zuck⸗ mayer und Löwensberg in Mainz als Prozeßbevoll⸗ mächtigte, Gläubiger, segen Gustav Henke, Buch⸗ händler, früher in Mainz, jetzt ohne bekannten Wohn⸗ und Aufenthaltsort, Schuldner, wegen Zwangsveräußerung von Immobilien, wurde durch Beschluß Gr. Amtsgerichts Mainz vom 11. November ie Zwangsvollstreckung in das in der Ge⸗ ainz gelegene Grundstück Flur X Nr. 209 ⁄100% 815 qm Bauplatz mit Stall, kurzer Hunikel, angeordnet und Termin zur Ver⸗ handlung über die im Artikel 59 des Hessischen

8 4. Juni 1879 Ausführungsgesetzes zur Z⸗P.⸗O. vom 21. Jang88 vorgesehenen Gegenstände, insbesondere über Zeit, Ort und Bedingungen der Zwangsveräußerung, an⸗ beraumt auf: Freitag, den 15. Januar 1904, Vormittags 10 Uhr, Zimmer Nr. 111. Zu diesem Termin wird Schuldner geladen. Mainz, den 18. November 1903. Der Gerichtsschreiber Gr. Amtsgerichts.

[65375] Oeffentliche Zustellung.

Verteilungsverfahren in Sachen des Johann Ei⸗ bach II., Gr. Bürgermeister und Gutsbesitzer in Pfaffen⸗Schwabenheim, als gerichtlich bestellten Vor⸗ mund der entmündigten Katharing geb. Diegel, ohne Gewerbe in Flonheim wohnhaft, Witwe des daselbst wohnhaft gewesenen und verlebten Landwirts Jakob Rückrich II., vertreten durch Rechtsanwalt Kampf in Sprendlingen betr. Teil gegen Jakob Graf, Küfer, früher in Gensingen, zuletzt in Sprendlingen, jetzt mit unbekanntem abwesend, Schuldner.

eschluß.

Das Verteilungsverfahren in dem Erlös der in dem Versteigerungsprotokoll vom 1. Oktober 1903 verzeichneten Grundstücke wird hiermit eröffnet. Der Schuldner wird aufgefordert, von dem nach Ablauf

der Anmeldefrist (ein Monat nach Zustellung dieses) errichtet werdenden Teilungsplan, welcher nebst allen bezüglichen Urkunden vom 25. Januar 1904 an auf der Gerichtsschreiberei Gr. Amtsgerichts Wöllstein offen gelegt sein wird, Einsicht zu nehmen und in dem zur Erklärung über diesen Teilungsplan hiermit anberaumten Termine, nämlich: Mittwoch, den 10. Februar 1904, Vormittags 9 Uhr, im Amtsgerichtslokal zu Wöllstein zu erscheinen und spätestens in diesem Termin etwaige Einwendungen egen den Teilungsplan bei Vermeidung des Aus⸗ schlusses geltend zu machen.

Wöllstein, 25. November 1909.

Gr. Amtsgericht.

Vorstehende Aufforderung mit Ladung wird zum

Zwecke der öffentlichen Zustellung an den Jakob

Graf, Küfer aus Gensingen, zuletzt wohnhaft in

Sprendlingen, z. Zt. mit unbekanntem Aufenthalts⸗ ort abwesend, bekannt gemacht. 8 Wöllstein, 27. November 1903.

[64740]

der Kasse Nürnberg Lit. B Kat.⸗Nr. 19 795 zu 8 500 Fl. Antragsteller: L. Pappenberger & Söhne, soffene Handelsgesellschaft in Landshut.

[65405] Berichtigung. „In der Bekanntmachung vom 3. November 1903 in der 2. Beilage dieses „Blattes Nr. 273 vom 20. November 1903, betreffend dSweng. . des in Berlin, Barnimstraße 45 belegenen, im Grundbuche von der Königstadt Band 82 Blatt Nr. 4290 verzeichneten, dem Kaufmann Gustav Hanns gehörigen Grundstücks Termin am 11. Ja⸗ nuar 1904 muß es in der Zeile 8 hinter Doppel⸗ querwohngebäude heißen: „mit rechtem Rückflügel“ statt mit rechtem

Berlin, den 24. November 1903.,

[65404] Das Verfahren der Fheng berstein . des Zimmermeister Heinrich Mühlschen rundstücks, Christburger Str. 6, Grundbuch von den Umgebungen Band 202 Nr. 8282 und der Termin am 23. De⸗ zember cr. werden aufgehoben. Berlin, 25. November 1903. 8 Königliches Amtsgericht I. Abteilung 86.

[34084] Aufgebot.

Nachbezeichnete Urkunden, deren Verlust glaubhaft gemacht ist, werden antragsgemäß zum Zwecke der Kraftloserklärung aufgeboten:

1) Die % ige, auf den Inhaber lautende baye⸗ rische Eisenbahnanlehensobligation vom Jahre 1856

2) Die 4 % igen, auf den Inhaber lautenden baye⸗ rischen Grundrentenobligationen Kat.⸗Nr. 26 327 37 878 zu 100 Fl. und Kat.⸗Nr. 93 577/150 035 zu 500 Fl. Antragsteller: Andreas Neumüller, Kauf⸗ mann in Auerbach.

3) Die 4 % ige, auf den Inhaber lautende baye⸗ rische Prämienanlehensobligation vom Jahre 1866 Ser. 549 Nr. 27 405 zu 175 Fl. Antragsteller: Kunigunde Werner, Messerschmiedswitwe, und deren großjährige Kinder Georg Werner, Kaufmann, und -9 Muͤller, Kaufmannsehefrau, sämtliche in Bam⸗ erg.

5) a. Die 4 % igen, auf den Inhaber lautenden bayerischen Grundrentenobligationen Kat.⸗Nr. 111 320 191 063 und 111 320/191 064 zu je 25 Fl., b. die 4 % ige bayerische Grundrentenobligation Kat.⸗Nr. 89 338/142 970 zu 25 Fl., vinkuliert als Militär⸗ heiratskaution für Major Ernst Hoecht und als Eigentum des Junkers Friedrich Hoecht; sowie die 4 % ige bayerische Grundrentenobligation Kat.⸗Nr. 74 303/116074 zu 25 Fl. und die 4 % igen bayeri⸗ schen Eisenbahnanlehensobligationen der Kasse Regensburg vom Jahre 1848 Komm.⸗Kat.⸗Nr. 6171/21 081 und 21 082 zu je 100 Fl., vom Jahre 1858 Komm.⸗Kat.⸗Nr. 18 699/40 294, 40 295, 40 296 zu je 100 Fl., vom Jahre 1862 Komm.⸗Kat.⸗Nr. 44 991/11 991 zu 1000 Fl., diese vinkuliert als Militärheiratskaution für den verlebten Major Ernst Hoecht. Antragsteller: Anna und Sofie Hoecht in Si 4

6) Die 4 %ige bayerische Grundrentenobligation Kat.⸗Nr. 120 410/213 377 zu 100 Fl., auf den Schul⸗ fonds Willofs, Kgl. B.⸗A. Oberdorf, umgeschrieben. Antragsteller: Gemeindeverwaltung Willofs.

7) Die 4 %ige bayerische Stiztungsschuldobliga⸗ tion Kat.⸗Nr. 2742 der Kgl. Staatsschuldentilgungs⸗ hauptkasse zu 857 14 ₰, auf den Namen der Paul von Behaim’schen Wohltätigkeitsstiftung in Hohenstein, Kgl. B.⸗A. Hersbruck, lautend. An⸗ tragsteller: Paul von Behaim'sche Wohltätigkeits⸗ stiftung in Hohenstein.

8) a. Die 4 %igen bayerischen Grundrentenobliga⸗ tionen vom 1. April 1849, Kat.⸗Nr. 5654/9544 und 57 430/87 382 zu je 100 Fl., auf die Lokalschul⸗ kasse Hohenstein, Kgl. B.⸗A. Hersbruck, und Kat⸗ Nr. 48 042/71 945 zu 25 Fl., auf die Schulstiftung Hohenstein umgeschrieben. b. Der 4 %ige Pfandbrief der Bayerischen Hypotheken⸗ und Wechselbank in München, Lit. J Nr. 124 670 Ser. 24 zu 100 ℳ, auf den Namen der Schulkasse Hohenstein, Gemeinde Algersdorf, Kgl. B⸗A. Hersbruck, umgeschrieben, und die 3 ½0 / igen Pfandbriefe der Süddeutschen Bodenkredit⸗ bank in München, Ser. 45 Lit. K Nr. 355 991 zu 200 ℳ, auf die Unterrichtsstiftung Hohenstein, und Ser. 47 Lit. L. Nr. 474 383 zu 100 ℳ, auf die Schulkasse Hohenstein umgeschrieben; zu a. und b. Antragsteller: verstärkte Gemeindeverwaltung Algers⸗

dorf.

9) Der 3 ½ % ige Pfandbrief der Bayerischen Handels⸗ bank in München, Ser. 2 Lit. C Nr. 6546 zu 1000 ℳ, auf den Namen des Oekonomen Michael Braun in Moosbach umgeschrieben. Antragsteller: Michael Braun in Moosbach.

10) Der 3 ½ %ige Pfandbrief der Bayerischen Ver⸗ einsbank in München, Lit. B Ser. 26 Nr. 118 070 über 1000 Antragsteller: Marie Pollety, ehem. I in München.

11) Die 3 ½ % igen Pfandbriefe der Süddeutschen Bodenkreditbank in München, Ser. 51 Lit. L. Nr. 595 965 zu 100 ℳ, Ser. 51 Lit. K Nr. 592 227 zu 200 ℳ, Ser. 52 Lit. J Nr. 627 265 zu 500 ℳ, und der Bayerischen Hypotheken⸗ und Wechselbank in München, Ser. 1 Lit. E E Nr. 15 881 zu 200 Antragsteller: Josef Sommer, Oekonom in Gfährt TETu“ Pfandbriefe der B ch

. ie 3 ½ % igen Pfandbriefe der Bayerischen Hypotheken⸗ und Wechselbank in München, Lit. L. Ser. 30 Nr. 178 164 und 181 607 zu je 1000 Antragsteller: Ferdinand Schwartz in Würzburg. 13) Der zu München den 22. Mai 1902 von August Siegfried in München an eigene Order auf L. O. Stöckel in München gezogene, von diesem acceptierte, am 17. August 1902 zahlbare, nach mehreren Giros an A. Reichardt jr. indossierte Wechsel über 128 45 ₰. Antragsteller: A. Reichardt jr. in Halle a. S.

89 Drei von M. Einstein in München am 25. Januar 1903 acceptierte, mit der Unterschrift des Ausstellers nicht versehene Wechselblankette: über 206 ℳ, fällig am 19. April 1903, über 212 60 ₰, fällig am 28. April 1903, über 190 ℳ, fällig am 2. Mai 1903. Antragsteller: Johann Leuterer, Schreinermeister in Wörishofen.

15) Die unterm 13. April 1874 ausgestellte Lebensversicherungspolice der Bayerischen Hypotheken⸗

Königliches Amtsgericht I. Abteilung 87. 8 3

Abt. A f. ihre Rechte bei dem unterfertigten Gerichte anzu⸗ melden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls

Bost Luise Güthler, Bureaudienersehefrau in Lech⸗ ausen.

16) Die unterm 19. Januar 1886 ausgestellte Lebensversicherungspolice der Bayerischen Hypotheken⸗ und Wechfelbank in München A 1b Nr. 15 864 für Karl Friedrich Wilhelm August Lehmann, Maurer und Tünchermeister in Speyer. Antrag⸗ steller: Karl Friedrich Wilhelm August Lehmann, Maurer und Tünchermeister in Speyer.

17) Die unterm 20. November 1883 ausgestellte Lebensversicherungspolice der Bayerischen Hypotheken⸗ und Wechselbank in München A 3 b Nr. 1534 für Amalie Frick, Lehrerstochter in Baalborn i. Pf. Antragsteller: Amalie Frick, minderjährige Lehrers⸗ tochter in Baalborn, gesetzlich vertreten durch ihren Vater, Lehrer Wilhelm Frick in Baalborn.

Die Inhaber vorbezeichneter Urkunden werden aufgefordert, spätestens in dem auf Samstag, den 6. Februar 1904, Vormittags 10 Uhr, im Zimmer Nr. 66 des K. Amtsgerichts München I, Z.⸗S., anberaumten Aufgebotstermine

die Kraftloserklärung erfolgen wird. München, den 11. Juli 1903. K. Amtsgericht München I. Abt. A f. Z⸗S. Der K. Amtsrichter: Dr. Adelmann.

[64696]0) Aufgebot.

Die Witwe Schneidermeisters Carl Hoffmann zu Peine hat das Aufgebot des verloren gegangenen 4 %igen Rheinisch⸗Westfälischen Rentenbriefs Lit. D Nr. 13 668 über 25 Taler beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 16. Juni 1904, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer Nr. 11, anberaumten Aufgebotstermin seine Rechte anzu⸗ melden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls deren Kraftloserklärung erfolgen wird.

Münster, den 12. November 1903.

Königliches Amtsgericht. Abt. 6. F 43 03.

[48560] Beschluß.

In Sachen, betreffend das Aufgebot der angeblich verbrannten fünf Prioritätsstammaktien Nr. 9017, 28 466, 28 467, 28 468 und 36 268 der Schlesischen Aktiengesellschaft für 1“ und Zinkhüttenbetrieb in Lipine über je 100 Taler, wird der auf den 15. März 1905, Vormittags 9 Uhr, anberaumte Termin zur Anmeldung von Rechten und Vorlegung der Urkunden auf den 13. Mai 1904, Vormit⸗ tags 11 Uhr, verlegt.

Beuthen O.⸗S., den 23. September 1903.

Königliches Amtsgericht.

““]

[65675]

Laut Mitteilung des Herrn Arnold Zabel in Neu⸗ haldensleben sind dem Herrn Rentier Andr. Zimmer⸗ mann in Bornstedt nachfolgende 2880,— Berliner 4 % abgest. Hyp.⸗Pfandbriefe

Ser. VII Lit. D Nr. 8647 à 800,—,

VII E 9647/48 à 400,—,

VII F 9086, 9161 à 240,—,

IX D 3324 à 800,— abhanden gekommen.

Berlin, den 28. November 1903.

Berliner Hypothekenbank Aktiengesellschaft.

[65379]

Nachdem auf unsere Aufforderung vom 5. August d. J., wonach sich binnen 3 Monaten der jeweilige Besitzer des auf das Leben des Sattlers und Tape⸗ zierers Herrn Willy Dierck in Laboe ausgefertigten Lebensversicherungsscheins Nr. 2168 bei uns melden sollte, eine diesbezügliche Meldung nicht erfolgt ist, erklären wir vorgenannten Versicherungsschein gemäß § 13 der in ihm abgedruckten Bedingungen für nichtig. Derselbe wird durch eine dem Herrn Versicherten zu behändigende Neuausfertigung ersetzt. Dresden, 27. November 1903.

„Urania“ Aectiengesellschaft für Kranken⸗, Unfall⸗ und Lebens⸗Versicherung. Rudolf Clemens.

[48819 Aufgebot. Die Maschinenbauanstalt, Eisengießerei und Dampf⸗ kesselfabrik H. Pauksch, Aktiengesellschaft in Lands⸗ berg a. W., vertreten durch den Rechtsanwalt Alwin Elsbach in Berlin, Französische Straße 24, hat das Aufgebot des unterm 7. März 1903 von der Han⸗ delsbank in Lodz auf die Mitteldeutsche Kreditbank in Berlin, Behrenstraße 2, ausgestellten, an die Aktiengesellschaft Kirschner & Co. oder Order zu zah⸗ lenden Schecks Nr. 230 969 über 1993 30 ₰, welcher von Kirschner & Co. an die Order der Ma⸗ schinenbau⸗Anstalt H. Pauksch, A. Ges. Landsberg a. W. am 13. März 1903 in Leipzig⸗Sellerhausen giriert und nach Weitergirierung an die Mittel⸗ deutsche Kreditbank, Berlin, zum Inkasso am 14. März 1903 in Landsberg a. W. abhanden gekommen ist, beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird auf⸗ gefordert, 889 in dem auf den 14. April 1904, Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeich⸗ neten Gerichte, Berlin, Klosterstraße Nr. 77/78, III Treppen, Zimmer 6/7, anberaumten Aufgebots⸗ termine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird. Der auf den 4. April 1904 anberaumte Termin wird aufgehoben. Berlin, den 21. September 1903. Königliches Amtsgericht I. Abteilung 82.

[65097] Alufgebot.

Der Geflügelhändler Louis Isaac in Wreschen, vertreten durch den Rechtsanwalt Peyser ebendaselbst, hat das Aufgebot des angeblich verloren gegangenen, am 1. Oktober 1903 fällig gewesenen Wechsels d. d. Wreschen den 3. September 1903 über 240 ℳ, der von ihm auf den Wirt Stanislaus Kosmala in Kl. Gutowy gezogen und von diesem angenommen worden ist, beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird auf⸗ gefordert, spätestens in dem auf den 9. Juni 1904, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird. Wresch den 20. November 190

Aufgebot. N 1“*“ des Oberlandesgerichtspräsidenten in

Der Gerichtsschreiber Gr. Amtsgerichts: J. V.: Keller, Gerichtsschreibergehilfe.

8

88

und Wechselbank in 18n 2. Nr. 10 772 für Johann Heinrich Metzeler in Memmingen. Antragsteller: 4“ 8 2 8

verstorbenen Gerichtsvollziehers Benner in Ruhrort bestehend aus den Schuldverschreibungen der Preußischen konsolidierten 3 ½ % igen Staatsanleihe Nr. 244 997 und 302 913 über je 300 neb Talons und Zinsscheinen das Aufgebotsverfahren ein⸗ geleitet worden. Es werden daher diejenigen, welche aus dem Dienstverhältnis des Gerichtsvollziehers Benner an die erwähnte Kaution Ansprüche er⸗ heben, aufgefordert, ihre Rechte spätestens in dem auf den 23. Januar 1904, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte an⸗ beraumten Aufgebotstermin anzumelden. Unterbleibt eine solche Anmeldung, so wird die Kaution als zur Rückgabe an die Rechtsnachfolger des Gerichtsvoll⸗ ziehers Benner frei geworden erklärt werden. Ruhrort, 19. November 1903. Königliches Amtsgericht. [616331 Aufgebot. 1 Der Brinksitzer Ludwig Vieth in Pessinghausen hat das Aufgebot des Hypothekenbriefes, welcher über eine zu Gunsten der Spar⸗ und Leihkasse der Stadt Hameln auf dem Grundbesitz des Antragstellerg (Band I Blatt 22 Abt. III Nr. 1 des Grundbuchs von Pessinghausen) eingetragene Hypothek von

Sparkasse am 23. Februar 1887 erfolgten Zurück⸗ zahlung des Kapitals nebst Zinsen und nach be⸗ scheinigtem Verluste der Urkunde beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spatefsdnn in dem auf Sonnabend, den 19. März 1904, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird. Hameln, den 24. Oktober 1903. Königliches Amtsgericht. II.

[56627] Aufgebot. Der Eigentümer Hermann Draheim in Marien⸗ felde hat das Aufgebot der verloren gegangenen thekenbri 22. Dezember 1880 b Hypothekenbriefe vom 9. Juli 1887 über die

8 ihn auf dem Grundbuchblatte der Grundstücke andau Nr. 19, 38 und 53 Abteilung III Nr. 8 bezw. 14 bezw. 6 eingetragenen, zu 5 ½ % vom 16. Juli 1877 verzinslichen zwei Gesamthypotheken von je 1461 beantragt. Der Inhaber der Urkunden wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 3. März 1904, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeich⸗ neten Gericht, Zimmer 7, anberaumten Aufgebots⸗ termin seine Rechte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunden erfolgen wird. Marienwerder, den 23. Oktober 1903 Königliches Amtsgericht.

[48188S8 Aufgebot.

1) Der Ziegler Heinrich Steinmeier Nr. 71 in Brakelsiek und der Leibzüchter Thoren auf Nr. 3 da⸗ selbst haben das Aufgebot der angeblich verloren ge⸗ gangenen Schuldurkunde vom 2. März 1854 ülber das Blatt 102 Band V Abteilung III Nr. 1 des Grundbuchs von Brakelsiek für den Kolon Thoren Nr. 3 in Brakelsiek eingetragene, mit 4 % verzins⸗ liche und gegen sechsmonatliche Kündigung rückzahl⸗ bare Darlehn zu 300 ℳ,

2) der Landwirt Heinrich Runte Nr. 34 in Lothe hat das Aufgebot der angeblich verloren gegangenen Schuldurkunde vom 21. Februar 1878 Nr. 33612 über das Blatt 69 Band III Abteilung III Nr. 1 des Grundbuchs von Lothe für Fürstliche Leihekasse in Detmold eingetragene, mit 4 ½ % verzinsliche und 8 en sechsmonatliche Kündigung rückzahlbare Dar⸗ 88 von 300 ℳ,

3) der Oberpostassistent Wilhelm Schäfsmeier in Herford hat als Rechtsnachfolger der unverehelichten Louise Schäfsmeier von Nr. 82 in Elbrinxen das Aufgebot des angeblich verloren, gegangenen Hypo⸗ thekenbriefes vom 17. Januar 1895 über den Blatt 116 Band V Abteilung III Nr. 3 des Grundbuchs von Elbrinxen für die Louise Schäfsmeier eingetragenen Kaufgeldrest von 2910

beantragt. Die Inhaber der Urkunden werden auf⸗ gefordert, spätestens in dem auf Mittwoch, den 6. April 1904, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer Nr. 3, anbe⸗ raumten Aufgebotstermine ihre Rechte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraft⸗ loserklärung der Urkunden erfolgen wird.

Blomberg, 18. September 1903. 8

Fürstliches Amtsgericht. I. 8 24. September 8. Oktober

Aufgebot.

[65396]

Z“ Mittels Rezesses Nr. 23 225 vom

d. J., bestätigt am 30. Oktober d. J., ist zwischen Herzoglicher Kammer, Direktion der Forsten, in Braunschweig und dem Gastwirt Wilhelm Göllnitz zu Osterode a. H. die Ablösung der seinem Ge⸗

höfte Nr. ass. 138 (früher 122) zu Seesen zu⸗ stehenden Berechtigung zum Bezuge einer Brenn⸗ holznaturalrente aus den Herzoglichen Forsten gegen eine Kapitalentschädigung von 720 nebst 4 % Zinsen p. a., vom 2. Januar 1903 an gerechnet, dereinbart worden. Auf Antrag Herzoglicher Kammer, Direktion der Forsten, in Braunschweig

sswerden alle diejenigen, welche Ansprüche an die a

gelöste Berechtigung resp. das zur Auszahlung kommende Ablösungskapital zu haben vermeinen, hierdurch aufgefordert, solche Ansprüche spätestens in dem zur Auszahlung des vorgedachten Ablösungs⸗ kapitals auf den 21. Januar 1904, Vor⸗ mittags 11 Uhr, vor unterzeichnetem Herzoglichen Amtsgerichte angesetzten Termine anzumelden,

stellerin gegenüber ausgeschlossen werden sollen. Seesen, den 16. Nopember 1903. Herzogliches Amtsgericht. (gez.) O. Müller. Beglaubigt: Ad. Knigge, Gerichtsschreiberaspirant, als Gerichtsschreiber Herzoglichen Amtsgerichts.

[65387] Aufgebot.

Auf Antrag: f 1) des Ortsrichters Carl Naumann aus Naundo b. Großenhain als Abwesenheitspflegers des am 10. Juni 1845 in Frauenhain außer der Ehe ge⸗ borenen Handarbeiters Carl Gottlob Lehmann⸗

hufs Rückgabe der Amtskaution des 11“ v““ 8

die am 5. Juni 1893 zu Naundorf b⸗

Lit.

3000 ausgestellt ist, nach der laut Quittung der

widrigenfalls sie mit solchen Ansprüchen der Antrag⸗

Großenhain verstorbene Johanne Christiane Lehmann, später verehel. und verw. Lange), welcher bis zum Ausgang der sechziger Jahre des vorigen Jahr⸗ hunderts seinen Wohnsitz im Großenhainer Amts⸗ gerichtsbezirk gehabt, seitdem keinen festen Wohnsitz begründet hat und im Jahre 1890 zum letzten Male in Gro enhain gewesen ist, seit welcher Zeit jede Nachricht über ihn fehlt,

2) der Schriftsetzersehefrau Anna Marie Pögel, geb. Berthold, aus Chemnitz als ehelicher Tochter des am 14. April 1833 in Döbeln geborenen Tuch⸗ machers Christian Gottlieb Berthold, (Eltern: Tuchmachermeister Christian Gottlieb Berthold und Ehristiane Dorothea geb. Woogk, in Döbeln, beide verstorben), welcher im Jahre 1867 von Großenhain, seinem damaligen Wohnsitz, nach Amerika ausge⸗ wandert ist und über den die letzte Nachricht durch einen Brief vom 3. November 1882 aus Monson, Massachusetts, an seine Angehörigen gelangt ist,

ist von dem unterzeichneten Amtsgericht die Ein⸗ leitung des Aufgebotsverfahrens zwecks Herbeiführung der Todeserklärung der unter 1 und 2 genannten Verschollenen beschlossen worden. Es werden daher hiermit 1) der unter 1 genannte Carl Gottlob Lehmann, 2) der unter 2 genannte Christian Gottlieb Berthold, aufgefordert, spätestens in dem auf Don⸗ nerstag, den 16. Juni 1904, Vormittags 10 Uhr, anberaumten Aufgebotstermin zur An⸗ meldung ihrer Ansprüche und Rechte persönlich zu erscheinen oder sich durch mit schriftlicher Vollmacht versehene Bevollmächtigte vertreten zu lassen oder aber bis zu dem Aufgebotstermin dem unterzeichneten Amtsgericht Nachricht von ihrem Leben und Auf⸗ enthaltsort zu geben, widrigenfalls sie für tot erklärt und ihre Vermögen an die sich als solche aus⸗ weisenden Erben ausgehändigt werden sollen. Weiter ergeht an alle, die Auskunft über Leben oder Tod eines der genannten Verschollenen zu erteilen ver⸗ mögen, hiermit die Aufforderung, davon spätestens im obigen Aufgebotstermin dem unterzeichneten Amts⸗ gericht Anzeige zu machen.

Königliches Amtsgericht Großenhain, den 25. November 1903.

[65395] Aufgebot.

Der Eugen Disser, Tagner in Hirsingen, hat be⸗ antragt, die verschollenen

1) Franz Anton Zwenger, geb. 10. Dezember 1831,

2) Morand Zwenger, geb. 16. Dezember 1833, zuletzt wohnhaft in Hirsingen, für tot zu erklären. Die bezeichneten Verschollenen werden aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 13. Juli 1904, Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Ver⸗ schollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforde⸗ rung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.

Hirsingen, den 26. November 1903.

Kaiserliches Amtsgericht.

[6538121 Aufgebot. 1 b

Auf Antrag der Wirtschafterin Christiane Wilhelmine verehel. Hirnschal, geb. Schenk, in Wiesenburg wird zum Zwecke der Todeserklärung ihres seit dem Jahre 1891 verschollenen Ehemannes, des am 29. Juni 1849 in Trynek (Schles.) geborenen und zuletzt in Kirchberg wohnhaft gewesenen Gärtners Paul Joseph Hirnschal, das Aufgebotsverfahren eingeleitet und Aufgebotstermin auf den 9. Juli 1904, Vormittags 10 Uhr, vor dem unter⸗ zeichneten Amtsgerichte bestimmt. Der Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens im Aufgebotstermin zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird; alle aber, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, werden aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.

Kirchberg, Sachsen, den 23. November 1903. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[65374] Bekanntmachung. (Oeffentliche Fienbelen und Ladung.)

In Sachen Abenthum, Karl, Söldner in Detten⸗ hofen, Vormund des geisteskranken Jakob Spörr von dort, und Spörr, Michael, Gütler daselbst, Bruder des Jakob Spörr, gegen Spörr, Jakob, Gütlers⸗ sohn von Dettenhofen, ledig, großjährig, zur Zeit unbekannten Aufenthalts, wegen Todeserklärung, hat das Kgl. Amtsgericht Landsberg mit Beschluß vom 18. November 1903 das Aufgebotsverfahren zum Zwecke der Todeserklärung des Jakob Spörr, ge⸗ doren am 10. Juli 1827 zu Dettenhofen als ehe⸗ licher Sohn der Söldnerseheleute Cajetan und Afra Spörr, geborene Hutter, beheimatet in Dettenhofen, mit dem letztbekannten Wohnsitze daselbst, lediger Söldnerssohn, auch bekannt unter dem Namen „Zug⸗ spitz⸗Jakl“, eingeleitet. Auf Antrag des genannten Vormunds und üe Bruders Michael Spörr, Gütler in Dettenhofen, ergeht daher Aufgebot und

1) an Jakob Spörr die Aufforderung, sich spä⸗ testens in dem auf Mittwoch, den 25. Mai 1904, Vorm. 9 Uhr, im diesgerichtlichen Sitzungssaal anberaumten Aufgebotstermin einzu⸗ finden, widrigenfalls er für tot erklärt werden wird,

2) an alle, welche Auskunft über Leben und Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, spätestens im Aufgebotstermin dem Gericht hievon Anzeige zu machen.

Landsberg, den 26. November 1903.

Kgl. Amtsgericht (Gerichtsschreiberei). (L. S.) Seitz, Kgl. Sekretär. [65380] Aufgebot.

Nr. 35 918. Die am 16. September 1844 in Wyhlen geborene Magdalene Schmidt, zuletzt in Wyhlen, ist 7n. dem Jahre 1878 verschollen. Auf Antrag des Klemens Schmidt in Wyhlen und der Konstantin Benz Witwe Regula, geb. Schmidt, von Nollingen wird die Verschollene aufgefordert, sich spätestens im Termine vom Dienstag, den 12. Juli 1904, Vormittags 9 Uhr, zu melden, andern⸗ falls erfolgt Todeserklärung. Alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschobengn zu erteilen vermögen, werden aufgefordert, spätestens in diesem

ermine dem Gerichte Anzeige zu erstatten.

Legrach den 19. November 1903.

Gerichtsschreiberei des Großh. Amtsgerichts. f86 (Unterschrift.) 82] Aufgebot.

Der Rentier Carl Bosler hier, als Pfleger des Abwesenden, hat beantragt, den verschollenen See⸗ mann Friedrich Carl Wilhelm Behncke, geboren zu Neubukow am 6. August 1844, zuletzt wohnhaft in Rostock, von dort 1878 nach Amerika ausgewandert,

wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 4. Juni 1904, Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, 82. die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. 8 Rostock, den 20. November 1903. Großherzogliches Amtsgericht. 6 [65389] Aufgebot. Die verehelichte Wilhelmine Tews, geb. Segebrecht, in Swinemünde hat beantragt, ihren Ehemann, den Matrosen Franz Tews, zuletzt wohnhaft in Swine⸗ münde, für tot zu erklären. Der bezeichnete Ver⸗ schollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 29. Juni 1904, Vorm. 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermin zu melden, widrigenfalls er für tot erklärt werden wird. An alle, welche Auskunft über Leben und Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. Swinemünde, den 24. November 1903. Königliches Amtsgericht.

[65388] Beschluß. Aufgebot. Von zuständiger Seite ist beantragt worden, den verschollenen Franz Josef Düren, geb. am 17. De⸗ zember 1841 in Rheinbreitbach, 1871 bei dem Hannoverschen Husarenregiment Nr. 15 zur Ent⸗ lassung gekommen, seitdem unbekannten Aufenthalts, für tot zu erklären. Der genannte Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 19. Mai 1904, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Amtsgericht anberaumten Auf⸗ gebotstermine zu melden, widrigenfalls er für tot erklärt werden wird. An alle, welche Auskunft über des Verschollenen Leben oder Tod zu geben vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens bis 15 erwähnten Termin dem Gericht Mitteilung zu machen. Wandsbek, den 25. November 1903. 1 Königliches Amtsgericht. Abt. IJI. [65384] Aufgebot. Auf Antrag zu 1: des Pflegers Pastors Suhr in Eddelak, zu 2: des Pflegers Kaufmanns Julius Hansen in Wilster werden folgende Personen: 1) der unbekannt abwesende Seemann Johannes Sommer, Sohn des verstorbenen Johann Sommer, in den 1870er Jahren verschollen, zuletzt in Wewels⸗ fleth wohnhaft, 2) der unbekannt abwesende, am 10. Juni 1843 in Wewelefleth geborene, demnächst zur See gegangene Johann Kröger, Sohn des Schiffers Claus Kroͤger in Wewelsfleth, hierdurch aufgefordert, spätestens in dem am 18. Juni 1904, Vorm. 10 Uhr, vor dem hiesigen Amtsgericht anstehenden Aufgebotstermin sich zu melden, widrigenfalls ihre Todeserklärung erfolgen wird. Zugleich werden alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen ver⸗ mögen, aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. Wilster, den 20. November 1903. 8 Königliches Amtsgericht

82 68

[65383] Die in Kamin hat beantragt 1 mann, den Wirtschaftsinfpektor Wilhelm Doogs, zuletzt wohnhaft in Kamin, für tot zu erklären. Der bezeichnete wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 23. Juni 1904, Vor⸗ mittags 10 ¾ Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigen⸗ falls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Ver⸗ schollenen zu erteilen vermögen, geht die Aufforde⸗ rung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. .“ Zempelburg, den 24. November 1903. Königliches Amtsgericht.

rau Wilhelmine Doogs, geborene Huhnke, 8 ihren verschollenen Ehe⸗

53129] Die Erben der am 15. März 1902 zu Breslau verstorbenen verwitweten Zigarrenmacher Mathilde Laske, geborene Kador, werden gemäß § 1965 B. G.⸗B. aufgefordert, ihre Erbrechte bis zum 15. Dezember cr. bei dem unterzeichneten Nachlaß⸗ gerichte anzumelden.

Breslau, den 6. Oktober 1909.

Königliches Amtsgericht.

[65394] Aufgebot. 1 28

Die dahier wohnhafte Agnes geb. Kräuter, Witwe des Postschaffners Karl Ferdinand Lindner, hat die Besitzeinweisung in den Nachlaß ihres am 9. Juni 1886 dahier ohne Errichtung einer letztwilligen Ver⸗ fügung verstorbenen genannten Ehemannes beantragt. Der genannte Karl Ferdinand Lindner ist als ehe⸗ licher Sohn der vor ihm verstorbenen Eheleute Jo⸗ hann Gottlieb Lindner, zeitlebens Schneider, und Dorothea Elisabeth geborene Walter, am 17. De⸗ zember 1833 zu Röglitz, Provinz Sachsen, geboren. Es werden daher alle diejenigen, welche nähere oder gleich nahe Erbansprüche an den Nachlaß zu haben vermeinen, aufgefordert, ihre Ansprüche bis zum 25. März 1904 bei dem unterzeichneten Gericht (Zimmer 8 anzumelden, widrigenfalls der Antrag⸗ stellerin Witwe Lindner, geb. Kräuter, die nachgesuchte Besitzeinweisung erteilt wird.

Straßburg, den 25. November 1903.

Kaiserl. Amtsgericht. [65390] Amtsgericht Hamburg. Aufgebot.

Auf Antrag des minderjährigen Sohnes des ver⸗ storbenen Droschkenfuhrmannes „Johann Friedrich Köneke, nämlich des Johann Friedrich Köneke, ver⸗ treten durch seinen Vormund, den hiesigen Rechts⸗ anwalt Dr. jur. Zoder, werden alle Nachlaßgläubiger des in Celle geborenen und am 27. September 1903 hierselbst tot aufgefundenen Droschkenfuhrmannes Johann Friedrich Köneke aufgefordert, ihre Forde⸗ rungen bei der erichtsschreiberei des unterzeichneten Amtsgerichts, Ziviliustizgebäude vor dem Holstenthor, Erdgeschoß, Mittelbau, Zimmer Nr. 165, spätestens aber in dem auf Mittwoch, den 20. Januar 1904, Nachmittags 2 Uhr, anberaumten ufgebotstermine, daselbst, Hinterflügei, Erdgeschoß, Femsseen Nr. 161, anzumelden. Die Anmeldung einer Forderung hat die Angabe des Gegenstandes und des Grundes der

orderung zu enthalten. Urkundliche Beweisstücke se in Urschrift oder in Abschrift beizufügen.

achlaßgläubiger, welche sich nicht melden, können,

rücksichtigt zu werden, von den Erben nur insoweit Befriedigung verlangen, als sich nach Befriedigung der nicht ausgeschlossenen Gläubiger noch ein Ueber⸗ schuß ergibt; auch haftet jeder Erbe nach der Teilung des Nachlasses nur für den seinem Erbteil ent⸗ sprechenden Teil der Verbindlichkeit. Für die Gläu⸗ biger aus Pflichtteilsrechten, Vermächtnissen und Auf⸗ lagen sowie für die Gläubiger, denen die Erben un⸗ beschränkt haften, tritt, wenn sie sich nicht melden, nur der Rechtsnachteil ein, daß jeder Erbe ihnen nach der Teilung des Nachlasses nur für den seinem Erbteil entsprechenden Teil der Verbindlichkeit haftet. Hamburg, den 20. November 190u09. Das Amtsgericht Hamburg. Abteilung für Aufgebotssachen. b (gez.) Dr. Oppenheim. G Veröffentlicht: Ude, Gerichtsschreiber.

[64691] Aufgebot. b Der Justizrat Breslauer in Rawitsch hat als Verwalter des Nachlasses der am 9. September 1903 zu Rawitsch verstorbenen Witwe Selma Troska, geb. Hilbert, das Hüsgedotsteaöthn zum Zwecke der Ausschließung von Nachlaßgläubigern beantragt. Die Nachlaßgläubiger werden daher aufgefordert, ihre Forderungen gegen den Nachlaß der verstorbenen Witwe Selma Troska, geb. Hilbert, spätestens in dem auf den 29. Januar 1904, Vorm. 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer Nr. 14, an⸗ beraumten Aufgebotstermine bei diesem Gericht anzu⸗ melden. Die Anmeldung hat die Angabe des Gegen⸗ standes und des Grundes des Anspruches zu enthalten. Urkundliche Beweisstücke sind in Urschrift oder in Abschrift beizufügen. Die Nachlaßgläubiger, welche sich nicht melden, können, unbeschadet des Rechts, vor den Verbindlichkeiten aus Pflichtteilsrechten, Vermächtnissen und Auflagen berücksichtigt zu werden, von den Erben nur insoweit2 efriedigung verlangen, als sich nach Befriedigung der nicht aus⸗ Fechioseie Gläubiger 5 ein Ueberschuß ergibt. Auch haftet ihnen jeder Erbe nach der Teilung des Nachlasses nur für den seinem Erbteil entsprechenden Teil der Verbindlichkeit. Für die Gläubiger aus vfüictellarechgen Vermächtnissen und Auflagen owie für die Gläubiger, denen die Erben unbeschränkt haften, tritt, wenn sie sich nicht melden, nur der Rechtsnachteil ein, daß jeder Erbe ihnen nach der Teilung des Nachlasses nur für den seinem Erbteil entsprechenden Teil der Verbindlichkeit haftet. Rawitsch, den 24. November 1903 Königliches Amtsgericht,

[64668] Bekanntmachung 8 in der Kill⸗Mar⸗ von Blücherschen Stiftungs⸗ sache. 108 Gen. II. 6/76.

Der Testamentsvollstrecker, Justizrat Ernst Haack zu Berlin, Potsdamer Str. 113, hat am 30. Oktober 1903 unter Ueberreichung einer mit Abänderung ver⸗ sehenen Verfassungsurkunde vom 7. März 1903 die Genehmigung der von der Stiftsdame Ida Sophie Theodora Friederike Magdalene Margarethe von Blücher in ihrer letztwilligen Bestimmung vom 19. Dezember 1887, eröffnet am 4. September 1900, angeordneten Familienstiftung nachgesucht. Der Zweck der Stiftung ist, der Nachkommenschaft folgender Personen:

I. den Kindern des in Corpus⸗Christi in Texas verstorbenen Felix von Blücher, als: a. Carl, b. Richard, c. George, d. Marie verehelichten Downing, e. Julie, Geschwister von Blücher,

II. den Kindern des am 22. Juni 1881 in Saar⸗ brücken verstorbenen Hermann von als: a. Hermine verehelichten Gufebesthe erendes, b. Victor von Blücher, c. Hellmuth von Blücher, d. Auguste von Blücher, 8

III. den Kindern der am 23. Juli 1882 hierselbst verstorbenen Marie von Blücher, verehelicht gewesenen Professor Dr. Wenzlaff, als: a. Anna verehelichten Regierungsbaumeister Wittig, b. Marie, c. Ida, d. Hertha verehelichten Regierungsbaumeister Herzfeld,

Unterstützungen zu gewähren. Gemäß Artikel 1 § 2 Absatz 3 des Ausführungsgesetzes zum Bürger⸗ lichen Gesetzbuch vom 20. September 1899 werden vor der Entscheidung über die Genehmigung die Mitglieder der berufenen Familien öffentlich auf⸗ gefordert, sich in dem hierfür bestimmten Termin am Montag, den 11. April 1904, Vor⸗ mittags 11 Uhr, vor dem Königlichen Amts⸗ gericht I Berlin, Neue Friedrichstr. 16/17, III. Portal, 3 Treppen, Zimmer 73, Wartehalle 5, zu erklären, widrigenfalls ihnen gegen die Entscheidung die Be⸗ schwerde nicht zusteht. Die Beschwerde steht jedem Erben, dem Testamentsvollstrecker und den in dem Termine erschienenen Mitgliedern Familie zu.

Berlin, den 7. Rovember 1909.

Königliches Amtsgericht I. Abteilung 108.

[65403] Oeffentliche Bekanntmachung. 8 In dem von der verwitweten Frau Bankier Elika Meyer, geb. Jacobsen, zu Berlin am 23. Februar 1884 errichteten und am 27. Juli 1903 eröffneten Testamente ist der Kaufmann Benedict Moritz Jacobsen, z. Z. unbekannten Aufenthalts, bedacht. Berlin, den 23. November 1903. Königliches Amtsgericht I. Abteilung 95. [65398] Beschluß. . Dem Fräulein Henriette Samuel zu Berlin, vertreten durch die Rechtsanwälte Justizrat Bod⸗ laender und Dr. Meschelsohn zu Berlin, ist von dem unterzeichneten Nachlaßgericht am 18. Juli 1903 ein Erbschein erteilt worden, worin bescheinigt ist, daß Henriette Samuel alleinige gesetzliche Erbin ihrer Mutter der durch Ausschlußurteil des Königlichen Amtsgerichts Demmin vom 15. Oktober 1902 für tot erklärten Hannchen genannt Hermine Samuel geworden ist. Dieser Erbschein ist unrichtig und wird daher für kraftlos erklärt. Demmin, den 20. November 1903 Königliches Amtsgerich ürdn. Bekanntmachung. ur vom 20. November 1903 ist der am 20. November 1849 zu Büren geborene Karl Schüth für tot erklärt. Als Zeitpunkt des Todes ist der 1. Januar 1901 festgestellt. Büren, den 20. November 1903. Königliches Amtsgerich

[65083]

vom 10. November 1903 ist der am 17. April 1855

zu Schönsee geborene Arbeiter r Karl Eduard

Pulter für tot erklärt. Todestag ist

31. Dezember 1902 festgestellt. 1X“ Thorn, den 19. November 1903.

der berufenen 8 1 1

Ausschlußurteil des unterzeichneten Gerichts

65400 Beschluß.

nar den Nachlaß der dahier am 30. Oktober 1903 verstorbenen Witwe Fabrikmeister Ernst Pickardt, Amalie geb. Vitt, wird auf Antrag aller Erben heute nachmittag 4 Uhr die Nachlaßverwaltung angeordnet. § 1975 ff. B. G.⸗B. Nachlaßv walter: Rechtsanwalt Alfermann in Barmen. Barmen, den 26. November 1903. 8 Königliches Amtsgericht, Abteilung für Nachlaßsachen

[65401] Bekanntmachung. Durch Ausschlußurteil des unterzeichneten Gerichts vom heutigen Tage ist die 3 ½ %ige deutsche Reichs⸗ anleihe von 1888 Lit. B Nr. 29 517 über 2000 für kraftlos erklärt worden. Berlin, den 21. November 1903.

Königliches Amtsgericht I. Abt. 8

[65402] Bekanntmachung. 1 Durch Ausschlußurteil des unterzeichneten Gerichts vom heutigen Tage ist die 3 ½ (vormals 4) ige deutsche Reichsanleihe von 1892 Lit. E. Nr. 41 277 über 200 für kraftlos erklärt worden. Berlin, den 21. November 1903.

Königliches Amtsgericht I. Abt. 82.

[65397] Bekanntmachung. Im Namen des Königs!

In Sachen, betreffend Aufgebot eingetragener Grundstückseigentümer, erkennt das Königliche Amts⸗ gericht Koschmin am 17. November 1903 für Recht:

Die noch im Grundbuche eingetragenen Eigen⸗ tümer bezw. deren unbekannte Rechtsnachfolger zu den Grundstücken: 1) Borek, Acker, Blatt 36, Parzellen 444/349, h11“ 2) Koschmin Blatt 777), 8 3) Koschmin Blatt 2605) 11“ werden mit ihren Ansprüchen und Rechten auf diese Grundstücke ausgeschlossen. Die Kosten tragen Frau Dr. Dirbach in Sandberg, Schmiedemeisterfrau Mattanhe Lewandowicz, geb. Murawski, in Koschmin, die Ausgedingereheleute Michalina Wolniak und Jo⸗ hann Wolniak in Kaniewo und die Erben des am 16. Februar 1887 in Schrimm verstorbenen Kasper Rzepczynski, letztere vertreten durch Recht walt Czypicki in Koschmin. 8 Koschmin, den 26. November 1903.

Königliches Amtsgericht.

Seffentiche Zustellung. Die Ehefrau Heinrich Dressen, Helene geb. Pütz, zu Aachen, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Justizrat Schwartz in Aachen, klagt gegen ihren Ehe⸗ mann Heinrich Dressen, Agent, früher zu Aachen, jetzt ohne bekannten Aufenthaltsort, wegen böslicher Ver⸗ lassung ꝛc., mit dem Antrage: Das Königliche Land⸗ gericht wolle die vor dem Standesbeamten in Düren am 15. Juli 1889 geschlossene Ehe der Parteien gegen den Beklagten als den schuldigen Teil scheiden Beklagten die Kosten des Rechtsstreits auf erlegen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur münd lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 1. Zivil kammer des Königlichen Landgerichts zu Aachen au den 17. Februar 1904, Vormittags 9 Uhr mit der siösees he einen bei dem gedachten Ge

mer 1“

[65368]

richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zweck der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt Ferssehe

achen, den 21. November 1903.

Plümmer, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[65365] Oeffentliche Zustellung.

Des Brothändlers C. F. A. Hinderichs zu St. Pauli, Hamburg, Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗ anwalt Dr. Kohlsaat in Altona, klagt gegen die Ehe⸗ frau E. D. C. Hinderichs, geb. Neummann, ver⸗ witwete Behrend, früher zu Altona, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß die Be⸗ klagte wiederholt die Ehe gebrochen habe, mit dem Antrage auf Ehescheidung und Erklärung der Be⸗ klagten für den schuldigen Teil. Der Kläger ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechts streits vor die vierte Zivilkammer des Königliche Landgerichts zu Altona auf Donnerstag, den 7. Januar 1904, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Kla⸗ bekannt gemacht.

Altona, den 21. November 1903.

Meindermann, 8 Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. Z.⸗K. 4.

[65364] Oeffentliche Zustellung.

Frau Katharina Magdalena Hübner, geb. Hilde⸗ brandt, in Berlin, Naunynstraße 74, Prozeß⸗ Justizrat Cohn I. zu Berlin, Jäger straße 20, klagt gegen ihren Ehemann, den Bäcker gesellen Friedrich Wilhelm Hübner, unbekannte Aufenthalts, in den Akten 34. R. 491. 03 au Grund der Behauptung, daß Beklagter 86 grob mißhandelt hat, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu scheiden und auszusprechen, daß der Be klagte die Schuld an der Scheidung trägt. Di Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Ver handlung des Rechtsstreits vor die 17. Zivilkamm des Königlichen Landgerichts I in Berlin, Neues Gerichtsgebäude, Grunerstr., II. Stockwerk, Zimmer 13, auf den 24. Februar 1904, Vormittags 11 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Berlin, den 26. November 1903.

Becker, Gerichtsschreiber 8

des Königlichen Landgerichts I. Zivilkammer 17.

f65360] Oeffentliche Zustellung.

Die Frau Amalie Gehre, geb. Schaefer, zu Baden⸗ Baden, vertreten durch die Rechtsanwälte Hallwachs und Dr. Bopp zu Darmstadt, klagt gegen ihren Ehemann, den Zivilingenieur Frit Gehre, früher zu Darmstadt, dermalen unbekannten Aufenthalts, wegen arglistiger Täuschung sowie wegen schwerer Verletzung der durch die Ehe begründeten Pflichten, mit dem Antrage: die am 21. September 1893 vor

8 dem Standesbeamten in Baden⸗Baden geschlossene (EFhe der Streitteile als ungültig zu erklären bezw. Durch Ausschlußurteil des unterzeichneten Gerichts

vom Bande zu trennen, den Beklagten für den schuldigen Teil zu erklären und ihm die Kosten des Kechtsstreits aufzuerlegen, ferner dem Beklagten durch einstweilige Verfügung aufzugeben, der Klägerin zur Führung des Rechtsstreits einen Kostenvorschuß von zunächst 200 zu leisten, und ladet den Beklagten

unbeschadet des Rechts, vor den Verbindlichkeiten aus

für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene v114“ 1“

Pflichtteilsrechten, Vermächtnissen und Auflagen be⸗

v““

Königliches Amtsgerich

zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die