1903 / 282 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger, Tue, 01 Dec 1903 18:00:01 GMT) scan diff

Land⸗ und Forstwirtschaft.

Ueber das Vorkommen des echten Hausschwamms an lebenden Bäumen schreibt Pro effor P. Hennings⸗Berlin im ‚Zentralblatt der Bauverwaltung: Bereits im Jahre 1889 habe ich in mehreren Zeitschriften mitgeteilt, daß ich im Februar 1885 reife Fruchtkörper des Merulius lacrymans am Grunde und an Wurzeln eines lebenden Kiefernstammes im Grunewalde beobachtet 88

Infolge dieser Beobachtung sowie auf praktische Erfahrungen ge tützt, ührte ich mich berechtigt, die Ansicht auszusprechen, daß das Mycel des Schwamms die Stämme bewohnt und mit dem frischen Bau⸗ holze aus dem Walde in Neubauten e ngeschleppt wird. Von R. Hartig und Göppert war kurz vorher die Ansicht ausgesprochen und in die sten Lehrbücher und Zeitschriften übergegangen, da

wamm eine Kulturpflanze sei, die zur Jetztzeit nur

noch in Gebäuden vorkomme und durch Sporen von Haus zu Haus weiter verbreitet werde. Diese Annahme wird von C. v. Tubeuf noch uneingeschränkt in der 1902 erschienenen 2. Auflage von R. Hartig Der echte Hausschwamm“ vertreten und wird von ihm besonders bestritten, daß das Mycel des Schwamms para 2 in lebenden Waldbäumen vorkommt und mit dem frischen Bau olz seine Ver⸗

breitung findet. Während der letzten Jahre sind nun auch bei der Hausschwamm an lebenden

älle bekannt geworden, 57 Stämmen angetroffen worden ist. Bereits früher wurde der Haus⸗ Professor Ludwig in

i lebenden Nadelholzstämmen von tet, dann berichtet Professor Rostrup, daß er Frucht⸗ enden Stamm einer echten Kastanie bei C arlottenlund von mir Fruchtkörper an

hat, so lassen doch die Berichte der Arbeitsnachweise erkennen, daß im allgemeinen eine kleine Abflauung auf dem Berliner Arbeitsmarkt im Oktober eingetreten ist. Auf 100 offene Stellen kamen bei den Männern 131 Arbeitssuchende gegen 113 und bei den Arbeiterinnen 93 gegen 8 ö

„Im Berichtsmonat fanden Streiks statt bei den Metalldrückern, Gürtlern, Adressenschreibern, Omnibuskutschern, Leistenvergoldern und Rohrern, die nunmehr beendet sind. Ferner waren Lohnbewegungen und partielle Ausstände bei den Stockarbeitern, E1“ Bühnen⸗ arbeitern, Brauereiarbeitern, Preßver oldern und Filzschuhmachern. Die angeschlossenen Arbeitsnachweise berichten über die

Beim Köͤniglichen Amtsgericht II Berlin: Straße 23 in der Feldstraße in Steglitz, dem Baumeister êlfrer 2 un WI“ Eeühchen 9. , 55 weg. 8 önig en Amtsger II Berlin st nachbezeichneten Grundstücke zur Versteigerung: in Litnne8, e dem Fleischbeschauer R. Kühne und Frau gehörig, 19,40 a. Nutzungs⸗ wert nicht vermerkt. Mit dem Gebot von 250 bar blieb Land⸗ wirt R. Behrendt in Lichtenberg, Dorfstraße 73, Meistbietender. Eichenstraße 20 in Nieder⸗Schönhausen, dem Aug. Müller ge⸗ s. 1.8 8ce. asungene 9909 1 von 45 100 rw. Amtsgerichtsra . Gerhardt hi Straße 40, Meistbietender V“

Brechweinstein ist 1902 gegen die Vorjahre bedeutend zurück⸗ do. do. II 19,50 23,00 o. do. 1 00 ℳ, f. Fördergrus 6,50 7,50 1 .

kohle unter 10 mm 4,00 5,50 289 IV. Koks: a. o Fr naes⸗ 15,00 ℳ, b. Gießereikoks 16,00 17,00 ℳ, c. Brechkoks I und II 17,00 18,00 ℳ; V. Briketts: Briketts je nach Qualität 10,50 bis 13,50 Markt bei guter Abnahme ruhig. Die nächste Börsenversammlung findet am Montag, den 7. Dezember 1903, Nach⸗

mittags 4 Uhr, im „Berliner Hof“, Hotel Hartmann, statt.

ausgedroschen sein wird, auf Schwierigkeiten stoßen, diesen Weizen mit anderen Weizensorten, speziell mit Nr. 1 Northern Wheat, vermengen gegangen durch die Konkurrenz der russischen roduktion. werden. In amerikanischen Fachzeitschriften wird schon Fft darauf Die Einfuhr von E1.““ ist infolge der stärkeren Ver⸗ hingewiesen, daß zur Zeit ü⸗ erhaupt nur etwa 20 Mühlen in wendung künstlicher Farben nicht mehr 8 tark als vor etwa sechs den Vereinigten Staaten sich darauf eingerichtet haben, Makkaroni⸗ Jahren, ist aber in den beiden letzten Jahren nicht zurückgegangen weizen zu und daß diese nicht imstande die ganze Der Moskauer Bedarf an Blau⸗ und Gelbholz wird meistens vo Ernte von zehn illionen Bushels zu bewältigen. ie notwendige Bremen, in geringerem Maße von Hamburg gedeckt. 6“ olge hiervon wird also sein, daß man sich nach Absatzgebieten im Von Geebcbelen hat nur Gambir E“ Der auf lande umfieht, und man wird vor allem versuchen, den auf den 500 t geschätzte wurde früher aus Hamburg sh en, ühlbar,

Markt kommenden Mischweizen, Fegen den sich die inltänbischen Mühlen doch macht sich seit zwei Jahren die Konkurrenz Kopenhagens lich erlichen Steine und Erden. Die Sajison hatte bei den Glasschleifern

welche jetzt wohl ¾ der Einfuhr liefert. (Bericht des Kai Konsulats in Moskau.) 168 - 1 ihren Höhepunkt erreicht, es erfolgen bereits Betriebseinschränkungen. Bauprojekte in Canada. Bei den Steinarbeitern ist ebenfalls die Lage gegen den Vormonat

Der Londoner Wochenschrfft „Commercial Intelligence“ zu- schwächer geworden. Nur die Porzellanmaler melden „befriedigend“.

1 1 Metall und Maschinen. In der Elektrizitäts⸗ folge wird in Canada gegenwärtig u. g. die Ausführung folgender An⸗ ktrizitäts⸗ und Metall⸗ lagen geplant: Kompletkes Elektrizitäts⸗ und Wasserwerk in Whitby branche wie auch nach Banfsenpiern war die Nachfrage noch be⸗

- 1 friedigend. Dagegen wurden Schlosser, Stell⸗ und Rad Ontario), öffentliche Beleuchtungsanlage in Ottawa, umfangreiche fr gegen 1 nd Radmacher gegen Pntafe⸗ in Kingston (Ont.) und ein neues Arsenal (armouries) den Vormonat weniger begehrt. Nach dem Bericht des Deutschen

b z 4 kvereins ist die Lage wie im Vormonat unverändert

in Stratford (Ont.) seitens der Regierung; Bibliothek in Toronto Gewer H. g 1 erändert flau. Universitätsgebäude und Hospital in Fihchtan (Ont.); großes Kraft⸗ ör wird die Zahl der arbeitslosen Maschinisten und Heizer werk in der Nähe von St. Catharines ( nt) seitens der 1. 9

1 Textil. Der Geschäftsgang bei den Posamenti ist wie i Aepfel, die jemals von New Pork vers ifft wurde, überbringt der Cataract Power and Light Company; großes Hotel und Depot in 1 2 b samentieren ist wie im 8 fe 8 Pemals von 8e 9 ork ze scift. Estarget Norper nand Fofgrnaufwande von vrehr als 2 Mill. Dollar Vormonat für die Wüscsftnage flott, Konfektionsbranche se wag

d 6 1 1— 1 Leder und Papier. Die Geschäftslage hat sich in d deutschen Lloyds. Sie besteht aus 22 929 Fässern und 1540 Kisten seitens der Canadian Pacifie Railway; je ein Hotel in New West⸗ b slag n der B. 1XM“] 8 ailway of er Canadian Pacific Railway; Zement⸗ 6 1 9 Handel und vvsve. 1 fabrik in Windsor (Ont.) seitens der Manitoulin Portland Cement auch vom Ausland zu verzeichnen. Die Besserung der Arbeitsgelegen⸗ g 1 Company, welche über ein Kapital von 1. Mill. Dollar verfügt. (Aus dbee des Innern zusammengestellten Auch aus anderen Teilen des Landes werden zahlreiche Fabrik⸗ „Nachrichten

heit im Sattlergewerbe, die Anfang September einsetzte, 1 schon für Handel und Industrie*.) begsfhe gemeldet, insbesondere ist in Toronto die Bautätigkeit

wieder bedeutend im Rückgang begriffen. Sehr danieder liegt di

Geschirr⸗ und Militärbranche. Auch im bat die als je zu

Die chemische Industrie Rußlands im Jahre 1902. 1

Im letzten Jahre hat die in Rußland erst seit kurzer Zeit be⸗ .

Nachfrage gegen den Vormonat bedeutend nachgelassen. Schlecht nach vor die Konjunktur für Gerber, w11S i die stehende chemische Industrie nicht glücklich operiert. Da dies be⸗ CC11A““

sonders im zentralen Rayon hervortritt, während in den baltischen nes hent b 8 ee ölle auf die nachgenannten,

für Lederfärber. seveten im Westen und Süden bessere Ergebnisse erzielt wurden, im Arhang C zum üdafritanischen ollvereinigungsvertrage im 8

ahresimport Produktenmarkt. Berlin, den 1. Dezember. ermittelten Preise waren (per 1000 kg) in Mard. er, Die en bü⸗ 159,00 161,00 ab Bahn, Normalgewicht 755 g 162,75 163 bis 162,25 162,75 Abnahme im laufenden Monat, do. 165,75 165,50 bnh18c Abnahme im Mai 1904 mit 2 Mehr⸗ oder Minderwert. Roggen, märkischer 129,50 130,50 ab Bahn, Normalgewicht 8 F.h, 21vng0n6 e.gar, er Monat, 1acgernas me Schwankend. h geah h“ afer, pommerscher, märkischer, mechlenb posener, shlefsche feiner 140 157, eekhe- z92 b8 eha vr-ase en⸗ burger, preußischer, posener, schlesischer mittel 129 139, pommerscher, märkischer, mecklenburger, preußischer, posener, schlesischer Sen. EE11521 88 128 128,25 Abnahme im laufenden 85 vhnewan nahme im Mai 1904 mit 2 Mehr⸗ ais, La Plata 105 109 frei Wagen, amerikan. Mixed 112,50 115,00 frek Wagen, ohne Angabe der Provenienz 10. bis 103,50 Abnahme im Uerfelben Monat Mett Ssh ““ (p. 100 kg) Nr. 00 19,75 22,50. Unver⸗ Roggenmehl (per 100 kg) Nr. 0 u. 1 16,40 18,20. Un⸗

verändert. Rüböl (vp. 100 kg) mit Faß 46,50 47,00 46,90 Abnahme

am meisten sträubem nach dem Auslande abzustoßen. age folgendes: In diesem Zusammenhange ist eine Notiz besonders beachtens⸗ 8 folgendes wert, die in der Zeirung „Journal of Commerce and Commercial Bulletin“ erschienen ist, derzufolge das Statedepartment in Washington die amerikanischen aden in Europa, Nordafrika und Ar⸗ gentinien dur Zirkularschreiben angewiesen hat, ihre Bemühungen dahin eintreten zu lassen, daß der von den amerikanischen Farmern in diesem Jahre in großen Mengen erzeu te Makkaroniweizen Absatz im Auslande findet. (Bericht des Kaiserlichen Generalkonsulats in New

York.) 6 Bremen, 30. November. (W. T. B.) Die größ

Tägliche Wagengestellung für Kohlen und an der Ruhr und in Bberschlesten. S

An der Ruhr sind 30. v. M. gest zeitig gestellt keine Wagen. gestellt 18731, nicht recht.

Wie die „Kölnische Zeitung“ meldet, wird das seit dem 1826 in Cöln bestehende Bankhaus A. u. L. n sgt es 85 82 1. Januar 1904 mit allen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten auf den A. Schaaffhausenschen Bankverein übergehen. Der am 10. Dezember stattfindenden Hauptversammlung des C. Schaaff⸗ hausenschen Bankvereins wird die Wahl des Kommerzienrats Arthur Camphausen in den Aufsichtsrat vorgeschlagen werden.

Die Meldung über die am Sonnabend abgehaltene General⸗ versammlung der Kreditanstalt für Handel und Industrie in Liqu. Dresden (s. Nr. 281 des „R. u. St.⸗Anz.“, Erste Beil.) ist, laut Meldung des „W. T. B.“, dahin zu berichtigen, daß die Liquidatoren erklärten, daß sie bei verfügbarer Masse eine erste Liquidationsrate von 7 ½ % ausschütten würden, und daß als erstes Geld hierzu voraussichtlich im Januar eine halbe Million eingehen

dürfte. Ein ungefährer Zeitpunkt der Ausschüttung konnte nicht ge⸗ im laufenden Monat, do. 47,50 47,30 47,40 Abn e do. 47,50 47,30 47, ai

nannt werden. Hamburg, 30. November. (W. T. B) In Altona besichtigte 1904. Befestigt.

heute Handelsminister Möller das neue Handelskammer⸗ gebäude. Bei dem darauffolgenden Frühstück ini Berlin, 30. November. eine Rede, in der er, 9 .Reuen dheanascea dere Peinicter Königlichen Polizeipräsidiums. Wearant 8 rnach gemittelungen Zan auch für Altona mit si 8 ba 11“ 15,90 ℳ; 15,85 R 1S4 . Er. e 9 12 ö ge kacht, umsomehr, als seit dem Noggin, Mitkelsorte 1.899“, gite Sorte †) 13,08 ℳ; 1808 *%ℳ hieden, Ee Fecserfessteerenaden e epdaese ers de Seeneh ü02 . n 89 12080 gae ie e Sene Jgg e⸗ sect mitvtrem Fe erzügungen zuteil geworden seien, die . 88 Futtergerste, gute Sorte *) 14,30 ℳ; ve 288 ie v. euerdings ·m in dieser Hinsicht vor⸗ utt st jn 5 erste, Mittelsorte ) 1210 ℳ; 18,90 % getr dänsche khen. er nicht für unberechtigt erklären, vetergerst., ge nge Sorte“) 11,90 ℳ; 10,80 Hafer, gute . gal eshalb gern befürworten; denn es erscheine 13.30 ℳ; 14,50 Ha fer, Mittelsorte*) 14,40 ℳ, üöm nbch 1 ie die schwer um ihre Erxistenz ringenden 1aa Püe“ geringe Sorte*) 13,20 ℳ; 12,10 5v2 8 15 2 1. an der Nord⸗ und Hstsee gegen⸗ hns Koch 46 00ℳ% ℳ,— Heu —,— ℳ; —,— Erbsen, gelbe, n. den zweifellos um das Vordringen 89”00 vise Enftan 1vö I““ veiße 82 4 8 ,60, 1u. Kartoffeln 6,50 ℳ; 5,60 ℳ%ℳ Rindfleisch von der Keule 1 kg 1,80 ℳ; 1,20

des deutschen Handels in fremde Weltteile hochverdienten dito Bauchfleisch 1 kg 1,50 ℳ; 1,10 Schweinefleisch 1 kg

Emporien Hamburg und Bremen durch Förderung des geschäftlichen Lebens in jeder Hinsicht zu stärken. geslon wir auch aeschefeigcen 1,60 ℳ; 1,10 Kalbfleif ch 1 .g 2000 ℳ.; 120 8 8., 2, 6 1, Hammel- 1 8 110 Butter 1 kg 2,80 ℳ;

Zeiten entgegengehen, so führte der Minister weiter aus, so

doch auf die bewährte Er chrtst des Neinister, Kaufmanns, sorbane er 1

immer vermocht habe, bestrittene Gebiete zu behaupten und sich selbst

unter den schwierigsten Verhältnissen neue Wege zu eröffnen.

Demgegenüber könne es nicht so schwer in die Wagschale Leate, 1. 8 -9. S See Krebse 60 Stück 15,00 ℳ;

†) Ab Bahn. *) Frei

uns weitere

8 Canada und

1“ 82

. Hiermit war nun zwar Ffat daß das Mycel auch im

immer noch nicht der exakte Beweis lebenden Holze vorkommt, denn die Fruchtkörper e sich selbst⸗

folglich nur aus dem von dem Mycel bereits völlig zerstörten Holze zu entwickeln.

Anfang November d. J. erhielt ich von Professor Dr. Möller in Eberswalde die Mitteilung, daß daselbst am Abhang eines ügels zahlreiche lebende und abgestorbene Kiefern⸗ und Buchenwurzeln mit wamms reich bewachsen seien und daß er an dieser Stelle sich sehr weit ausgebreitet hätte. Gleich⸗ zeitig erhielt ich von ihm eine Kiste mit Wurzelstücken von Kiefern und Buchen zugesandt, teils lebend, teils abgestofber, die teilweise mit prächtigen Fruchtkörpern behaftet waren. Frische Wurzelstücke,

die keine Fruchtkörper zeigten, wurden von mir in Kultur ge⸗ nommen. Aus dem Rande der Schnittfläche eines anscheinend ge⸗ sunden Wurzelstückes einer Buche sowie aus den Seiten mehrerer Kiefernwurzelstücken entwickelten sich im Kulturglase schon binnen zwei Tagen sehr feine weißliche, flbige Mvcelräschen. Die mikrov fkopische Untersuchung dieser ergab, sie aus farblosen, mit Schnallenbildungen und Aussprossungen versehenen Hyphen be-- 9 tehen. Letztere sind nach Hartig und Tubeuf das bezeichnende ö.. erkmal des Hausschwamm⸗Mycels. Hiermit dürfte denn wohl der Hauptlieferant ist England, auf welches von den vorstehenden sichere Beweis gegeben 188 daß das Mycel von Merulius lacry- Einfuhrziffern 1 987 000 bezw. 2 206 000 und 2 931 000 Pud im Werte mans auch im Hete lebender verschiedenartiger Bäume vorkommt. von 890 000 bezw. 1 033 000 und 1 230 000 Rubel entfielen. 1 In Fenc und pharmazeutischen Erzeugnissen ist die dengsche

isser Einfuhrzoͤlle. Die Rahmenbranche und die Holzbearbeitungsarbeiter ist die Konjunktur p fuhrz gut. Nachfrage nach tüchtigen Arbeitern auch nach st ie na Flau melden Korbmacher, Holzbildhauer und Vergolder der Leistenbranche. Der große Mangel an Beschäftigung bei den Bürstenmachern ist auf die Anfertigung von Bürstenwaren in den Straf⸗, Blinden⸗ und In⸗ validenanstal ten zurückzuführen. Die Handwerksbetriebe können nicht konkurrieren und Gesellen darin beschäftigen.

Nahrung und Genußmittel. Die Bäcker melden sehr flau, es wurden meist Aushilfskräfte verlangt. Ebenso wird von den Fleischern und Tabakarbeitern berichtet. Bei den Fabrikkonditoren ist sett Hochsaison, sodaß für einige Spezialfächer Arbeitskräfte fehlten.

uͤch von den Brauern wird günstig gemeldet.

Bekleidung und Reinigung. In der Herrenmaß⸗ und Damenkostümbranche war das Geschäf im Berichtsmonat flott, flau dagegen in der ee Se und der Damenkonfektion, gleich⸗

Holz. 8 Tischler, Möbelpolierer, Böttcher, Vergolder, die 8 reifen Fruchtkörpern des Haus 21, F p sG v werden diese ungünstigen Verhältnisse besonders den hohen Kosten Teil 1 (a *) und Teil II aufgeführten Artikel auf Grund der

ihr in diesem Vertrage zugestandenen Freiheit in Höhe von 95 v. H. ihres Betrages einstweilen aufgehoben:

Getreide und Körnerfrüchte sowie Mehl daraus, rein oder mit der Kleie; explosive Mischungen; Butter Margarine, aus Butter her⸗ gestellte Stoffe oder Butterersatzstoffe; Lichte, Käse, Kaffee, und Ersatzstoffe für Kaffee; kondensierte, eingedampfte oder altbar

galvanisiertes Eisen; usnahme der aͤtherischen oder parfümierten;

emachte Milch; Fische; getrocknete Früchte;

es. Oele, mit

wiebeln; Reis; Zucker; Tee; Gemüse, gepreßt oder konferviert; Holz, unverarbeitet, einschließlich der gehobelten, mit

Pickles; Nuten oder Se. versehenen einfachen Bretter.

Wenn die genannten Gegenstände aus einer zum Zollverein ge⸗ mäßig in der Herrenkonfektion und der Millittärlieferungsbranche. hörenden Kolonie, in der für sie bei der Einfuhr der volle Zoll gezahlt Gut ist die Lage in den Ball⸗, Fu;. und mechanischen Schuhfabriken, worden ist, wieder ausgeführt sein sollten, so wird dieser Zoll in Höhe ais. still bei den Schoßarbeitern. Die Damenfilzhutsaison ist zon 96 v. 8. des Gefamibetrages znrdcferfüttet; veee fe 8 eendet; die Seidenhutbranche geht Hetebacstce secünm der heh

1 . ss ederlagen der anderen Kolonien na odesia eingeführt, so sin 8 er Geschäftsgang für die wie nachstehende ee digen: 1000 Pud 8 für sie nur 95 v. H. der Zölle zu zahlen, die nach dem allgemeinen eteascebeee hebt sich. Die Nachfrage in der Wäschefabri⸗ ewi 8 8 Tarif des Zollvereins auf sie entfallen wären. (Moniteur officiel kation ist noch sehr lebhaft. Die Vermittelung für das Wäsche⸗ insgesamt au aus du commorce, Paris.) reinigungsgewerbe war im Oktober recht lebhaft. Am Anfang des

Deutschland Großbritannien ö“ Monats war im Barbiergewerbe ei Arbei 6 028 3 412 1 096 1 iergewerbe ein Mangel an Arbeitskräften zu 8 verzeichnen, wogegen am Ende des Monats bedeutender Ueberfluß an 6 780 3 638 1 139 Arbeitskräften bemerkbar war: zumeist werden nur Aushilfen verlangt. 5 999 3 551 1 152 Bau. Ein guter Geschäftsgang wird von den Putzern, Stein⸗ Wert in 1000 Rubel setzern, Modelleuren, Glasern, Malern und Dachdeckern gemeldet. Es 12 599 2 139 konnten oft die offenen Stellen nicht besetzt werden, sodaß bei den Dachdeckern durch Zuzug der Bedarf teilweise gedeckt wurde Die Bauarbeiter melden zufriedenstellend, doch machte sich im Oktober eine en Arbeitslosigkeit bemerkbar, da viele Bauten zur Abnahme

ür die Zustellung des ohmaterials zuzuschreiben sein. Von den Zentralgebiet befindlichen sechs Fabriken künstlicher Düngemittel haben nur drei einen Reingewinn von 3 % erzielt, während zwei mit einem Defizit, eine ohne Gewinn und Verlust abschlossen. Die Ein⸗ fuhr künstlicher Düngemittel nach Rußland (besonders Thomasschlacken und Superphosphate) hat zugenommen und betrug: AAA((EGSevwicht in 1 8 1000 Pud 428338

im

Wert in 1000 Rubel 1749

W“ L1“

Durch mikroskopische Untersuchung lebenden Holzes ist das Mycel 1— 8 2 1 jedenfalls schwer und unsicher im Innern des Holzes nachweisbar, wohl Industrie Hauptlieferantin und überragt die englische sehr erheblich, saison in den Herrenwollhutfabriken. aber leicht durch Kultur zu entwickeln. In allen Fällen, wo der 1 usschwamm an lebenden Bäumen beobachtet worden ist, treten eine I aus den Wurzeln oder aus der Stamm⸗ sis hervor. Es ist demnach anzunehmen, daß das Mycel des Schwamms den Waldboden durchwuchert, von hier aus in schad⸗ hafte Stellen der Wurzeln und s ließlich von diesen in den Stamm eindringt. Der lebende Stamm vermag den Angriffen entsprechenden Wideerstand entgegenzusetzen, aber es dürften sich zumal bei älteren Stämmen doch immer Teile finden die in irgend einer Weise an⸗ b gegriffen. weniger widerstandsfähig sind und von denen sich schließlich as Mycel weiter auszubreiten vermag. Wird nun ein solcher Stamm gefällt, so erlischt selbstfolglich jeder Widerstand und das Mycel ver⸗ mag sich alsdann besonders unter günstigen Umständen, so bei ge⸗ schlossener Luft und Feuchtigkeit in Neubauten, unbehindert aus⸗

zubreiten und das Holz zu zerstören.

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fallen, daß Deutschland erst so spät in die Reihe der Kolonialmä

eingetreten sei und deshalb auch nicht aus den Kolonien Aontogrnächte teile wie England habe ziehen können. Wenn man die alten kauf⸗ männischen Tugenden Heene. und wenn die Regierung bestrebt bleibe, in die realen Verhäl tnisse von 6 und Industrie einzu⸗ dringen und deren Bedürfnisse immer besser zu verstehen, dann zweifle er nicht, daß Deutschland in der Lage sei, seinen alten Platz zu

London, 1. Dezember. (W. T. B.) „Morning Post“ glau zu wissen, daß die chinesische Regierung erring Poste a. aht Erlaubnis zur Anwerbung kneftseit Arbeiter 44 die süd⸗ afrikanischen Minen in irgend einem Teile des Reiches nicht zu erteilen. Dieses Vorgehen der chinesischen Regierung sei, meint das Blatt, durch die Haltung der canadischen Gesetzgebung gegenüber der

chinesischen Einwanderung veranlaßt worden.

8

1900 3. 1901. Hup.

1902. ggt. He.

Ausschreibungen.

Wien. 1904 sind u. a. folgende Erweiterung des Gaswerkes (Anschlag: 1 200 000 K.), Elektrizitätswerke (4 200 000 K.), Eressmeis⸗ für Straßenreinigung (1 000 000 K.), Pflasterung und traßenbau 8 000 000 K.), Donaukanalbrücke (500 000 6 zwei Hochquellen⸗ eitungen (2 000 000 K. und 2 880 000 K.), Schulbauten (2 050 000 K.).

die erste Stelle ein. Das Nähere darüber ergibt die folgende Einfuhr⸗ (Oesterreichischer Central⸗Anzeiger für das öffentliche Lieferungswesen.) 8 Lieferung von Verbandstoffen nach Wien an die K. und

tabelle: . 1 Gewicht in Gens E“ K. Intendanz des 2. Korps. Es handelt sich um den Bedarf (für 1000 Pud 1800 4 1000 Rbl 8 1901); u. a. werden 1 60 000 m Kaliko, 150 000 m ent⸗ böa. 8 fetteter Organtin, 50 000 m gestärkter Organtin, 150 000 m roher 1901 8 Organtin, 3000 m Gunmnmibettstoff, 5000 m wasserdichter Verband⸗ 1902 2648 8 stoff, ferner Baumwolle, Holzwolle usw. Vergebungstermin: 16. De⸗ Von eirelcn Artikeln ist folgendes zu jiember 1903, Vormittags 10 Uhr. (Sesterreichischer Central⸗Anzeiger Anilinöl und Anilinfalz wurden 1901 und 1902 in größeren für das öffentliche Lieferungswesen.) Men 5. als 5 5 vE Seßernen in der Textilindustrie B - ö & die Cer 8 vorbiseznaeee ewachsenen Konsum entsprechend, eingeführt. er arinearse in e un g. Anschlag: w Auch Alizarin ist in den beiden letzten Jahren erheblich mehr 86 800 Lire. Angebote werden bis zum 9. Dezember 1903, Vor⸗ mittags 11 Uhr, von den genannten Behörden und vom Marine⸗

als in den Vorjahren eingeführt worden, doch sind die Verschiebungen 1 in den Jahren 1901 gegen 1900 nicht einem wechselnden Konsum, in Rom entgegengenommen. (Moniteur des Intérêts atériels.

sondern den Preisveränderungen zuzuschreiben, welche durch die Kon⸗ Die Kanalisierung eines Teiles der Stadt Turin

vention unter den Alizarinfabriken getroffen worden sind. Der scheinbare Ausfall im Jahre 1900 ergibt sich aus dem stärkeren (Corso Sommeiller und die Filangerie⸗ und Colombo⸗Straße) soll am 10. Dezember, Nachmittags 2 Uhr, im Rathause vergeben werden.

-2v 2 Hbren der zu FFenigenne Sesr er⸗

olgte. Der eigentliche Kon um ist nur wenig gestiegen; die Steigerung 5

ist auf eine größere Produktion von Türkischrotstoffen zurückzuführen, 1 Conteer des Intéröts 1

die indes durch die wachsende Verwendung von entsprechenden Anilin⸗ Brückenbauten in Italien. Das Pevxemlie penes der

farbstoffen wieder eingedämmt wurde. Letztere kommen dem Alizarin⸗ italienischen Eisenbahnen hat den Bau zweier eisernen Brücken über den Saccofluß (an der Linie Rom-— Neapel der Mittelmeerbahn) ge⸗ nehmigt. Anschlag: 1 595 000 Lire.

rot an Echtheit ziemlich nahe, sind aber billiger. Infolge der Konvention ist die Einfuhr aus England auf ein Minimum reduziert Die Beschaffung von Schienenmaterial ien für das adriatische Eisenbahnnetz (für 1903/04), welche aus Anlaß des

worden. geplanten Ersatzes der bisherigen Schienen durch Stahlschienen benötigt

Anilinfarben sind 1901 und 1902 wieder mehr eingeführt worden, nachdem das Jahr 1900 einen starken Ausfall Pren die werden, ist vom Generalinspektorat der italienischen Eisenbahnen ge⸗ nehmigt worden. Anschlag: 2 166 000 Lire.

früheren Jahre dufsßwesa hatte. Der Hauptlieferant bleibt eutsch⸗ Lieferung von Spezialeisengußstücken nach Mailand.

land. Auch die Produktion der in Rußland bestehenden Filialen ausländischer Fabriken ist von Jahr zu Jahr Femachfen jedoch nur n Es handelt sich um den Bedarf an solchen zu Wa erleitungszwecken für 1904 und 1905. Vergebungstermin: 9. Dezember 1903, Nach⸗

in einer Reihe von Farben, welche mittels einfacherer Appretur und wenig komplizierter Herstellungsweise aus einfachen Zwischenprodukten mittags 1 Uhr, im Rathause. Lieferung von 15 Brückenwagen nebst Zubehör an

hergestellt werden. ndigo ist in der Einfuhr Rußlands um das die Verwaltung der belgischen Staatsbahnen. Die Ver⸗

Künstlicher J 1 en Industriebezirken das Pedung erfolgt am 16. Dezember 1903, Mittags, an der Brüsseler

Doppelte gestiegen und hat in den groß 1 natürliche Produkt vollständig bSee etzteres kam früher durch

örse gemäß avis spécial Nr. 347. Frist für (eingeschriebene) An⸗ gebote: 12. Dezember⸗ (Moniteur des Intérêts Matériels.

deutsche S nach Rußland und wird von denselben in Eine Lieferung von 53000 kg Heu nach Brüssel n

kleineren Mengen auch heute noch eingeführt. Eine große Menge natürlichen Indigos kommt indessen noch direkt aus Indien über die société „Les Tramways Bruxellois“, impasse du parc soll vergeben werden. (Moniteur des Intérêts Matriels.) sind. Auch in der weiblichen Abteilung meldeten sich gegen den Vor⸗ monat 100 arbeitsuchende Personen mehr, die S. offener

London, Amsterdam nach Rußland und ist ausschließlich für den Der Bau und Betrieb eines Hafens in Santa Fo6 ¶GStellen blieben um 180 zughag. Nur in ber Abteilung füͤr minder⸗

Binnenhandel bestimmt; doch auch diese Einfuhr wird mit der Zeit durch den künstlichen Indigo beseitigt werden. M a (Argentinien) auf Rechnung und unter Leitung der Provinzial⸗ fübrige Mädchen war die N 1 . 1 g vei b 8. regierung wird geplant. Für Bau⸗ und Betriebsmaterialien, soweit seenseichen Mädchen des kachfrag, hchalt. ens 9 becgesc ehehen

lagen projektiert: Erweiterung der B

erlin, 30. November. Monatsbericht der Deputation der Wollinteressenten. ench, eaft Wollen verlief im November ruhiger als im 1. 1., angenen Monat. Die Käufer blieben zurückhaltender, in Erwartung der Er öffnung der Londoner Auktion, am 24. d. M. Der von dort ge meldete Preisabschlag chen September war jedoch bereits antizipiert, 8 so daß eine neue Preisbildung nicht hervorgerufen wurde; man notiert daher dielelben Preise wie im Oktober. Als alleinige Käufer traten inländische Fabrikanten auf, welche den Lagern der Interessenten ca. 2200 Ztr. Rückenwäschen und ca. 2000 Ztr. ungewaschene Wollen entnahmen. Die Vorräte sind klein. Kolonial⸗ wollen fanden im abgelaufenen Monat weniger Nachfrage, es wurden 8 im ganzen ca. 3500 Ballen umgesetzt, und zwar ca. 2100 Ballen Kap⸗ 8 sowie ca. 1400 Ballen australische und Buenos Aires⸗Wollen. Ob⸗ wohl hin und wieder im Preise eine kleine Konzession gemacht werden mußte, blieb die Wertstufe im großen und ganzen unverändert, da das Angebot nicht bedeutend ist, und bei dem festen Verlauf der Uebersee⸗ märkte auf billigeren Ersatz schwerlich gerechnet werden kann. b

stände en

n deutschen

7 986 1901. J. 13 131 7 723 2 144 . Iim 13 543 2 245.

1902. 8 8 247 Auch in Farben und Farbstoffen nimmt die deutsche Einfuhr

ertig waren. In der zweiten Hälfte dieses Monats steigerte sich die

JS2e . auf etwa 300, doch nimmt man 8 lce” 8

vorübergehend sei. Die Steinbildhauer melden andauernd flau. Bei

8 ö ö“ 9 6 v. ber. von 86 auf 144, bei den rern von auf 81. Im Verein der Zimmerer w

1600 Mitgliedern durchschnittlich 71 en den, 8

Graphisches Gewerbe. Bei den Buchdruckern hat sich die Lage gegen den ormonat etwas gebessert, auch bei den Buchdruckerei⸗ hilfsarbeitern und Hilfsarbeiterinnen war die Nachfrage recht lebhaft. Gut wird von den Lithographen, etwas gebessert von Chemigraphen und Lichtdruckern gemeldet. Normal melden die Photographen, 8.5 die Steindrucker und sehr schlechten Geschäftsgang die Pplo⸗

Handel. Die Lage ist gegen den Vormonat unverändert Es wurden tüchtige Verkäufer für Delikatessen begehrt; der bhaeh. von außerhalb ist groß, doch genügen diese den Anforderungen nicht und konnten nicht untergebracht werden. Auch für weibliche Angestellte ist die Lage sehr ungünstig. Zwar ist Verkaufspersonal gesucht, aber die Nachfrage nach Kontorpersonal für Buchführung, Expedition und Lageristinnen ist sehr gering, trotzdem in einzelnen Branchen die Saison begonnen hat. Bei den Handelshilfsarbeitern ist die Nach⸗ frage gegen den Vormonat zurückgegangen, doch konnten die offenen Stellen nicht immer besetzt werden, da Branchenkenntnisse und besondere Geschäftstüchtigkeit verlangt wurde und die hierzu geeigneten Arbeitskräfte unter den Arbeitsuchenden nicht vorhanden waren. Der Rlagang der 27 en. vürffr vadem 828 Geschäftsgang der

eruhen, welche sonst Arbeitskrä 8 d S Prrsact. eherbergung. Die Lage im Gastwirtsgewerbe ist sehr schlecht. Die Nachfrage wird von dem Angebot vee en. bbe strttlehn Es werden nur jüngere Leute bevorzuͤgt, ältere, verheiratete, ansässige Personen zurückgesetzt. Der Zuzug von außerhalb hält noch an. Man erwartet mit Beginn der Wänersaison Besserung.

Industrielle Arbeiter. Im allgemeinen hat sich die steigende Tendenz auf dem Berliner Arbeitsmarkt im Oktober nicht erhalten. In der zweiten Hälfte des Monats nahm die Nachfrage nach Arbeits⸗ kräften ab, das Angebot dagegen zu, letzteres wurde noch durch Zuzug erheblich vermehrt. Wenn auch in verschiedenen Industriegruppen durch Saisonarbeiten noch befriedigende Tätigkeit gemeldet wird, so hat doch unverkennbar der Beschäftigungsgrad wesentlich Fev Im

Zentralverein für Arbeitsnachweis wurden in der männlichen Abteilung Pegen September rund 700 offene Stellen weniger gemeldet, während die Einschreibungen der Arbeitsuchenden um 1000 Personen gestiegen

Wert in 1000 Rbl.

Zuckererzeugung in den Niederlanden im Oktober 1903.

Im ersten Monat der laufenden Kampagne sich die Zucker⸗ erzeugung der niederländischen Rübenzuckerfabriken auf 41 649 t.

Unmittelbar aus Fabriken oder aus Niederlagen wurden in die Raffinerien übergeführt: im Monat Oktober 12 757 t, in den ersten

zehn Monaten d. J. 103 533 t. (Nederlandsche Staatscourant.)

8 öö von den Fondsmärk sn amburg, 30. November. (W. T. B.) (Schluß.) Gold in Barren: das Kilogramm 2788 Br., 2784 Gd. . . Füehernm 3 Be⸗ 72788,S 8 Gd., Silber in . das en, 1. Dezember, Vorm. 10 Uhr 50 Min. (W. T. B.

Kreditaktien 767,00, Oesterr. Kreditaktien „2gh,- 2 Uhnnge. Lombarden 89,00, Elbetalbahn 425,00, Oesterreichische Papierrente 100,45, 4 % Ungarische Goldrente 118,60, Oesterreichische Kronen⸗ aleihe 100,50, Ungarische Kronenanleihe 98,40, Marknoten 117,23 Bankverein 519,00, Länderbank 437,50, Buschtehrader Lit. B ae Fen Türkische Lose 142,50, Brüxer —,—, Alpine ontan 411,00. 1 8 8 1 88 30. November. (W. T. B.) (Schluß.) 2 ½ % Eg. S Föer. G Platzdiskont 4, Silber 26 ½. Bankausgang

u“ erwähnen.

Die Produktion von Hartweizen (Makkaroniweizen) in den Vereinigten Staaten von Amerika.

Auf Veranlassung des Ackerbauamts in Washington sind vor einigen Jahren Versuche gemacht worden, in den Gebieten der Vereinigten Staaten, die sich durch besondere Trockenheit auszeichnen, die unter dem Namen Harter oder Glasweizen, auch Makkaroniweizen“ bekannte, besonders harte Fruchtsorte anzubauen, welche nur geringe Feuchtigkeit in der Reifezeit beansprucht. Der Landstrich, um den es sich handelt, erstreckt sich in einen Breite von je etwa 100 englischen Meilen und östlich vom hundertsten

ängengrade, vom Staate North Dakota durch South Dakota, Nebraska, Kansas, Oklahoma nach Texas.

Die Versuche sind überraschend gut gelungen, indem der Gesamt⸗ ertrag des fraglichen Landstrichs an Makkaroniweizen, der im Jah 1901 nur 75 000 Bushels und im Jahre 1902 3 000 000 Bushels betragen hatte, im Jahre 1903 auf 10 000 000 Bushel gestiegen ist.

Die Farmer in jenen bisher für Weizenkulturen wenig oder gar nicht ertragsfähigen Distrikten sind über den glänzenden Ernteausfall dieses Jahres sehr erfreut und sollen sich mit der Absicht tragen, im kommenden Jahre noch größere Flächen als bisher unter Kultur zu nehmen und mit Makkaroniweizen zu bepflanzen.

Weniger erfreut über das günstige Ernteergebnis ist man in den Kreisen der üe. Die Müller machen geltend, daß es ein

roßer Irrtum des Eerbauamtes gewesen sei, den Anbau von akkaroniweizen in den Vereinigten Staaten anzuregen, indem diese Weizensorte erheblich minderwertiger sei als der unter der Bezeich⸗ nung „Nr. 1 Northern Wheat“ bekannte und im Handel besonders schägte Weizen, der bisher in den Staaten North und South akota, Minnesota, Kansas, Indiana und Ohio ausschließlich pro⸗ duziert wurde. Außerdem und dies ist offenbar der Haupt⸗ ssichtepuntz in der Beschwerde der Müller soll es nicht möglich ein, den Makkaroniweizen, dessen Kern erheblich härter ist als der des gewöhnlichen Weizens, mit den Maschinen zu vermahlen, die zur Zeit in fast allen amerikanischen Mühlen im Betriebe sind. Es müßten daher Aenderungen in der Einrichtung der Mühlen vor⸗ genommen werden, die erhebliche Kosten verursachen würden. Auch wird befürchtet, daß die Farmer die härtere Weizensorte, um sie marktfähiger zu machen, mit gewöhnlichem Weizen vermengen werden, sodaß eine Mischsorte zur Vermahlung kommen würde, deren Be⸗ handlung annähernd gleiche mechanische Schwierigkeiten böte wie der reine Hartweizen, deren Quantität aber naturgemäß weit größer sein

würde als die des letzteren. f 3 Diese Befürchtung, die wohlbegründet erscheint, herrscht 29 unter den Getreidehändlern vor. Letztere nehmen sogar an, da

faließlich auch der gute Ruf des amerikanischen Weizens in seiner

Gesamtheit 28 dem Schaden erleiden und daß der

Magdeburg, 1. Dezember. (W. T. B.) Zuckerb korn⸗ zucker 88 % ohne Sack 8,10 8,27 ½, F e 78 1* 8 15 n⸗ Lens Stimmung: Ruhiger. Brotraffinade I ohne Faß 19,70. istallzucker I mit Sack 19,45. Gemahlene Raffinade mit Sad 19,45. Gemahlene Melis mit Sack 18,70. Stimmung —. Roh⸗ zn 8 S f. 8 B. 1 152 Ss 16,80 Gd., , „—,— bez., Januar⸗März 17, 17,45 Br., —,— ber, Paris, 30. November. (W. T. B.) (Schluß.) 30 Mai 17,70 Gd. 17,75 Br., —,— bez. 18, Rente 98,20, Suezkanalaktien 4148. 11h grehn Mart bez., Ser re 18598 &2s na88 e. en. 8

Madrid, 30. November. (W. T. B.) Wechsel auf Paris 34,00. akr. 9. Pe. Cöln, 30. November. (W. T. B.) Rüböl loko 51,50, Mai

Lissabon, 30. November. (W. T oldagio 23 ½. 50,00 Bremen, 30. November. (W. T. B.) (Schlußbericht.) Schmalz.

New York, 30. November. (Schluß.) (W. T. B.) Bei Be⸗ 8 n 1 7 Aprillieferung Tubs und Firkins —, Dehpeleim S 38

zu befestigen und die Wiederanlage der Dezemberauszahlungen . anlassen trotz der mißlicher gewordenen Lage des 8 85 Banben. * 8 Eine bedeutende Goldbestellung in London wurde in Ansehung ihrer Unverändert. Short loko —, Short clear —, Aprilabladung —, Wirkung auf die Tendenz aufgehoben durch den Eindruck, den die ertra lang —. Kaffee. Höher. Baumwolle. Stetig. Upland middl. Mill 8 Dollars nach San Francisco her⸗ loko 59 ½ 7. 30. Novemb Das Geschäft war mäßig, ausgenommen in amburg, 30. November. (W. T. B. s g in einigen Werten, Sta dan⸗ white loko 8,10. amburg, 1. Dezember. (W. T. B.) Kaffee. (Vormittags⸗

und beschränkte wie in den letzten Wo

berufsmäßige beelchenon Die e e58 8 8 bericht.) Gooy average Santos Dezember 32 ¾ Gd., M 1 e anto ezember 6 33 ¼ Gd., Mai 33 ¾ Gd., September 34 ¾ Gd. Stetig.

renzt; es fanden zwar einige Kursbesserungen statt, aber die Penden; neigte zur Abschwächung infolge Anziehung des Satzes markt. (Anfangsbericht) Rübenrohzucker I. Produkt Basts 880 8 3 r rer I. Produ 8 Rendement neue Usance frei an Bord Hamburg Dezember 18949 8

für täglich kündbares Geld. Aktienumsatz 430 000 Stuͤck. Geld auf 24 Stunden Durchschnittszinsrate 7, do. Zinsrate für Januar 17,25, März 17,50, Mait 17,70, August 18,10, Oktober 18. Matt. 7 00, 770, gu „10, ober 30.

letztes Darlehn des Tages 7, Wechsel auf London (60 Tage) 8 85 3 dapest, 30. November. (W. T. B.) Raps August 11,75 Gd.,

4,79,75, Cable Transfers 4,83,90, Silber, C Lr, Gabcs, Fragefer er, Commercial Bars 56 ½⅛. r. London 12 19. London, 30. November. (W. T. B.) 960. vazuck 1n enns qüres, 30. Novenber (E. X. B) Goldacio 12727. F0g. gt. 1. Verkhuer ““ London, 30. November. (W. T. B.) (Schluß. . 8 54 ½, 12 F Matt. b 2—Ah TZ. 8 erpool, 30. November. (W. T. B.) Baumwolle. 5000 B., davon scr Spekulation und Export 500 B. 8— Ruhig. Amerikanische good ordinary Lieferungen: Stetig. Dezember 9098 Dezember⸗Januar 6,01 6,02, 5,99, Februar⸗ ärz 5,98, März⸗April 5,97, April⸗Mai 5,96, Mai⸗Juni 5,95, Juni⸗ Juli 5,93 5,94, Juli⸗August 5,92, August. September 5,78 d. JX.dek 30. November. (W. T. B.) (Schluß.) Roheisen. Mixed numbers warrants flau, unnotiert. Middlesborough 42 sh. 3 d. Paris, 30. November. (W. T. B.) (Schluß.) Rohjucker zubig⸗ 8. I“ Sau.n . Weißer Zucker matt, . 3 für g Novembe x 26, . 38 Ne. g.n10 r 25 1⅞, Dezember anuar⸗April 265 8, Antwerpen, 30. November. 1

5 S.

Rio de Janeiro, 30. November. (W. T. B.) Wechsel auf

In Indigokarmin ist die Einfuhr sehr zurückgegangen, I.-Aee arc sich das Karmin nun meist selbst aus Indigo her⸗ tellen. s Von den sogen. Piaere nfarben 88 zebstahte⸗ 139 88 vöee 8880 8 schnang r sie ha die 1- sie süct gnt in gidiscen Gefeugniffen kgatarriegengenen Laltfreige nachgewiesen. Produktion in Rußland beeinträchtigt. nu Abgaben befreit und gehen sodann in den B Nation . Aienstboten. Im Berichtsmonat zeigte sich der alljährlich um nationalen Abgaben und gehen s Gol esitz der g 1ai diese Zeit mit ziemlicher Sicherheit wiederkehrende Fall, daß das durch gibt einen Zuschuß von 5 (Gold) Zuzug von außerhalb perstärkte Angebot von weiblichem Personal zeit⸗ gis hül, die Nachfrch⸗ hereaf fec henne sich die Nachfrage bei männ⸗ i onal etwas lebhafter gestaltete, bedingt d die Vorli 8 b Kongreß liegt zur Zeit ein bisben veesg den Bau einer Eisen⸗ vieler Arbeitgeber für Reserbisten, ingt durch die in Ien Seeeee 1“] S ¹) 1. G gag.

8

Essener Börse vom 30. November. (Amtli Kohlen, Koks und Briketts. heicheasemnpen

enbahnbauprojekt in Bolivia. Dem bolivianischen

Pariser⸗ und Berlinerblau ist in den Jahren 1901 und 1902“ in annähernd gleicher Höhe gegen die Vorjahre wesentlich ge⸗ steoen meist erch Zunahme des Verbrauchs im Süden Rußlands bahn von Sevarillo nach Potosi zum egenstand hat. Sevarillo ist 8

eine Station der Antofagasta —Oruro⸗Linie und liegt 35 Meilen be 8 1 Tcam erde ge e 8 1995. 180 2½,106A 192 88 Potosi entfernt. (The Board Journs ) ggwangsversteigerungen. 13,00 ℳ, f. Nußkohle gew. Korn I und II 1 50 13,25 ℳ, V Beim Königlichen Amtsgericht 1 Berlin wurde das Ver⸗

ber feshen, betreffend die Zwangsversteigerung der nachbezeichneten Grund⸗ tobe tücke aufgehoben; Christburger Straße 6, dem Zimmermeister Heinrich Mühl gehörig. Der Termin am 23. Dezember d. J. fällt

die vorherliegenden Jahre. G

An Kupferfarben ist 1902 fast das Doppelte der Einfuhr des Vorjahres eingegangen; es ist anzunehmen, daß diese Falahmne einem Mehrverbrauch als Vertilgungsmittel von landwirtschaftlichen Schäd⸗

lingen zuzuschreiben ist. Chemische und pharma eutische Produkte, nicht beson⸗

ür den Hausanstrie 3 1 1 ist 1901 und 1902 eine wesentliche Steigerung 1“ 7 - do. do. III 11,00—11,75 ℳS, do. do. IV 9,75 10,75 ℳ, g. Nuß⸗

Bleiweiß wei 1 7 gegen 1900 und 1899 auf, zugleich aber einen starken Rückgang gegen ruskohle 0—20/30 6,50 8,00 ℳ, do. 0— 50/60 8,00 81s 9,00 ℳ, b. Gfüskohle 400 6, 25 ℳ; 10 i a. Prmereohle 9,00 9,75 ℳ, b. Bestmelierte Kohle 10,50 11,00 ℳ, c. Stückkohle 12,50 13,50 ℳ, d. Nußkohle gew. Korn I und II

28

Weltmarkte 8 werden wird, sobald in Ueber den Berliner Arbeitsmarkt im Monat Ok

merikanische Weizen weniger marktfähig

größerem Umfange Vermengungen der kraglichen beiden Weizensorten vorgenommen werden sollten und biese Tatsache in der Oeffentlichkeit

zur Sprache gebracht werden wird.

8 Von allen diesen Einwendungen

egen die neue amerikanische aart ist für das Ausland veuptf

ächlich von Wichtigkeit, daß

ders benannt, sind 1902 ge

Schwefelsäure i

das Doppelte es

wie zu erwarten ist, bei dem

die amerikanischen Farmer, wenn sie, kurzem in großen Massen

Absatze des Maktaroniweizens, der binnen

eutigen russischen Produkti

Jahre etwas durückgeganseai9092 gegen die

estiegen; Favebäcga eine Rolle spielen, da

gen de Btießen der vorhergehenden

beiden Vorjahre um fast Grenzdistrikte eöeffen, 89 en

kann dies nur der bestehende Zoll be

onspreisen ein prohibitiver ist.

berichtet der. Vorstand des Zentralvereins für Arbeitsnachweis i

Berlin, wie folgt: Einnahmen der Landesversicherungsanstalt aus der

Wenn auch die Markenbeiträgen im Berichtsmonat im Vergleich mit dem Vorjaht

steigende waren, und wenn auch die Zahl der Krankenkassenmitgliede

n Männern um 3,6 und bei den Frauen um 3,1 % zugenomme 8 11““ v 8

““ 5 ““

weg. Eckertstraße 7, dem Architekten Max Schlösse örig. Ze üruar 1904 fänet weg. 28 11 8 dc

betreffend die Zwangsversteigerung der August Anders⸗ schen Grundstücke Prinzenallee 47 und mee der snst, 63 sowie

Prinzenallee 48, 49 und 50, einstweilen eingestellt.

161“

12,50 13,50 ℳ, do. do. III 11,00 12,00 ℳ, do. do. IV 9,75 b 10,75 ℳ, e. Kokskohle 9,50 10,00 ℳ; III. Magere KSh bis a. Förderkohle 7,75 8,75 ℳ, b. do. melierte 9,50 10,00 ℳ,

c. do. aufgebesserte, je nach dem Stückgehalt 11,00 12,50 ℳ, d. Stück⸗ kohle 12,50 14,00 ℳ, o. Anchraztt Nuß Korn 1 F2. 1 Sne.

8 8 1“ 16

Schmalz. Amsterda

ordinary 29 ½.

. 6 e 28 1829 bez. 3 ovember⸗Dezember 2 r., do. Januar⸗

nar⸗April 22 ¾ Br. Fest. m

30. November. Bancazinn 71 ¼.

.

(W. T. B.) Jav

a⸗Kaffee good 3

88

W. T. B.) Petroleum. Raffi⸗ do. November 22 ¼ Br., 888