1903 / 293 p. 8 (Deutscher Reichsanzeiger, Mon, 14 Dec 1903 18:00:01 GMT) scan diff

gering

Gezahlter Preis für 1 Doppelzentner

niedrigster

höchster

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Verkaufs⸗

wert

für 1 Doppel⸗ zentner

Am vorigen Markttage

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Bruchsal. Rostock. Waren . ... Braunschweig. Altenburg . . Arnstadt.

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Bemerkungen. Die verkaufte

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wird anf vo für Preise

11,20 12,80

12,00 13,20

12,00 12,50

13,00 12,80

11,50 12,00

9,60 11,00 11,20 12,00 10,90

13,00 12,00 12,85 11,60

13,60 14,00 14,00 13,00 13,00 14,00 12,00 12,80

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14,50 12,00

13,00 12,50

12,98 12,75 12,00 13,50 13,00

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13,50 13,00 12,90 12,13

14,40 14 25 15 00 13,20 13,50 15,00 12,50 13,60 13,52 14,40

14,30 13,50 14,20 13,60 14.00 13,60 12,40

15,00 12,50

12,50 14,60

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11,40 11,20 12,00 11,20

11,50 11,00 11,50 10,60 11,20 12,50 11,50 11,20 11,30 11,60 11,00 12,00

11,60 12,00 11,50 10,80

12,20 13,50 12,75 12,00 13,10 12,80 11,80 12,50 12,50 13,70 11,40

12,48 12,80 11,80 12,20

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Noch: Roggen.

14,50 12,10

13,00 12,50

15,00 12,20 12,30

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Gerste.

13,15

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13,00 12,25 11,60 13,00 13,10 12,40 12,10 13.50 13,00 13 25 12,40

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14,60 13,50 r14,20 13,80 14,12 13,60 12,80

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11,60 12,00 12,00 11,00

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11,80 12,00 12,29 12,30 12,20 13,00 12,00

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13,15 13,00 13,35

14,00 12,70 12,20 12,40 13,50 12,50 13,60 13,50 13,70 13,00 12,50 13,00 14,00 14,00 13,25 12,67 11,00 15,30 15,00 16,00 13,80 15,00 16,00 13,00 14,00 13,68

14,00 14,60 14,20 14,60 14,00 14,20 14,00 13,00 15,00 16,00 13,30

13,00 15,00 e r.

11,50 12,80 12,25 13,20 13,75 14,00 14,00 12,80 12,60 12,70 12,00 11,80 11,80 11,60 12,40 12,00 12,60

11,90 10,80 11,40

12,00 11,80 11,80 12,20 11,40

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12,10

12,40 13,20 14,00

Verkaufswert auf volle Mark abgeru

eutung, daß der betreffende Preis nicht vorgekommen ist,

15 00 12,70 12,60 13,00 13,60

idet mitgeteilt.

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11,85

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11,92 13,25 13,60 13,33

11,85 11,79 12,37 12,30 12,26 12,14 13,15

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13,18

Der Durchschnittspreis wird aus den una

12,43 12,44

13,20

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12,75 12,66

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2

12,80 12,56 14,40

14,10 14,20 14,13 13,53 12,82

12,28 12,90

14,65

11,45 12,80

12,40 13,62 13,87

12,28 12,60

12,20 11,80 11,20

12,44 12,00 11,00 11,64 10,67 11,20

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.) in den letzten sechs Spalten, daß entsprechender

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gerundeten Zahlen berechn

et. ericht fehlt.⸗

8 Der Gerichtsherr:

8

Reichsanzeiger und Königlich Preußischen Staatsan

1. Untersuchungssachen. 2. ind 3. Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ ꝛc. Versicherung. 4. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc. 5. Verlosung ꝛc. von Wertpapieren.

erlust⸗ und Fundsachen, .“

Berlin, Montag, den 14. Dezember

Sffentlicher Anzeiger.

6. Ko 7. Er 8.

üumanditgesen gesten auf Aktien und Aktiengesellsch. werbs⸗ und Wirtschaftsgenossenschaften.

Niederlassung ꝛc. von Rechtsanwälten. 9. Vankaug weise. 10. Verschiedene Bekanntmachungen.

Haftbefehl.

Sperrfeldt, Otto, geboren am 18. Juli 1882 zu Rixdorf (Preußen), eva el., ledig, Gärtner, Rekrut, ausgehoben zum K. 8. Fessanteriere iment, in Kon⸗ trolle des K. Bezirkskdo. II. ünchen, wegen Fahnenflucht. Einlieferungsort: Militärarrestanstalt München, Kasernstraße. 1

München, 10. Dezember 1903.

ESeericht der 1. Division.

Der Gerichtsberr: 8

Köoͤnitz, Generalleutnant. [69320]

Der unter dem 25. Juni 1888 hinter den Kauf⸗ mann Adolf Levin in den Akten U. R. I 300. 88 erlassene Steckbrief wird hierdurch zurückgenommen.

Berlin, den 7. Dezember 1903.

Königliche Staatsanwaltschaft I. [69323] Fahnenfluchtserklärung.

Der Rekrut Karl Blümler in Kontrolle des Bezirkskommandos Kempten, geb. 17. September 1883 zu Pfäffikon, Kanton Zürich, wird emäß 64, 69, 70 R.⸗M.⸗St.⸗G.⸗B., §§ 356, 360 Abs. 1 M.⸗St.⸗G.⸗O. für fahnenflüchtig erklärt.

Augsburg, 10. Dezember 1903. b 68

Gericht der 2. Division.

[69327] Fahnenfluchtserklärung.

In der Untersuchungssache gegen den Musketier Emil Stolz der 10. Kompagnie 6. Thüringischen Infanterieregiments Nr. 95, geboren am 2. Februar 1880 zu Kleinhüningen bei Basel, von deutschen Eltern, wegen Fahnenflucht, wird auf Grund der 69 ff. des Militärstrafgesetzbuchs sowie der §§ 356, 380 der Militärstrafgerichtsordnung der Beschuldigte hierdurch für fahnenflüchtig erklärt.

Erfurt, den 11. Dezember 1903.

Königl. Gericht der 38. Division. [69 325] Fahnenfluchtserklärung und Beschlagnahme⸗ verfügung.

In der Untersuchungssache gegen den Sergeanten Johann Schönborn der 2. Kompagnie 2. Nassauischen Infanterieregiments Nr. 88, wegen ahnenflucht, wird auf Grund der §§ 69 ff. des Militärstrafgesetzbuchs sowie der §§ 356, 360 der Militärstrafgerichtsordnung der Beschuldigte hierdurch für fahnenflüchtig erklärt und sein im Deutschen Reiche besindliches Vermögen mit Beschlag belegt.

Frankfurt a. M., den 10. Dezember 1903. Gericht der 21. Division.

Der Gerichtsherr: Bergmann,

von Hagen. Kriegsgerichtsrat. [69324] Beschlagnahmeverfügung.

In der Untersuchungssache gegen den Rekruten Joseph Auer aus dem Landwehrbezirk Hannover, wegen Fahnenflucht, wird auf Grund der §§ 69 ff. des Mllitärstrafgesetzbuchs sowie der 88 356, 360 der Militärstrafgerichtsordnung der Beschuldigte hier⸗

durch für fahnenflüchtig erklärt. 1 . Gerichtsherr:

Hannover, den 10. Dezember 1903. Gericht der 19. Division.

v. Lölhöffel, v. Schmidt Phiseldeck, Generalleutnant und Kriegsgerichtsrat. Divisionskommandeur. 88 2 [69326] Verfügung. 1

Die am 28. Oktober 1902 gegen den zur Dis⸗ position der Ersatzbehörden entlassenen Johann Gehring aus dem Landwehrbezirk Oberlahnstein erlassene Beschlagnahmeverfügung wird wieder auf⸗

gehoben.

Frankfurt a. M., den 10. Dezember 1903.

1 Gericht der 21. Division. Hasemann,

von Hagen. Kriegsgerichtsrat. [69321] vSe.

Die durch Beschluß des Kaiserlichen Landgerichts zu Saargemünd vom 15. Februar 1893 gegen den am 10. Rugust 1872 zu Morsbach geborenen Nikolaus Steininger wegen Verletzung der Wehrpflicht aus⸗ gesprochene Vermögensbeschlagnahme ist durch Be⸗ schluß desselben Gerichts vom 2 Dezember 1903

. Se Senres worden.

aargemünd, den 8. Dezember 1903.

8 8 er Kaiserliche Erste Staatsanwalt:

Machenschein. rEEmmErAFxxz HENIR2 EEA

2) Aufgebote, Verlust⸗ u. Fund⸗ sachen, Zustellungen u. dergl.

(69247] Ladung.

In der gerichtlichen Feitungesace. betreffend den Nachlaß der Witwe Napoleon Wolff, Sibilla ge⸗ borene Wolff, ist Verhandlungstermin festgesetzt auf Freitag, den 11. März 1904, Nachmittags 3 Uhr, in der Amtsstube des Königlichen Notars Justizrat Cramer zu Euskirchen. Zu diesem Termine werden die Beteiligten:

1) Jakob Wolff, früher Sn. in Euskirchen, zur Zeit ohne bekannten Aufenthaltsort,

2) Arthur Wolff, Handlungsgehilfe in Genf, Rue de Lacroix,

mit der Verwarnung geladen, daß gegen die Aus⸗ bleibenden angenommen wird, sie seien mit der Vor⸗ nahme der Teilung einverstanden.

Euskirchen, den 2. Dezember 1903.

Der Königl. Notar, Justizrat (L. S.) (gez.) Cramer. Beglaubigt: (L. 89 Spitzer, Assistent, als Gerichtsschreiber. [69256] Bekanntmachung.

Das in dem Aufgebot preußischer Staatspapiere

vom 9. Juli 1903 unter 2a und b aufgeführte

Aufgebot von Schuldverschreibungen der 3 ½ % igen konsolidierten Staatsanleihe von 1892, 1893, 1895 Lit. F Nr. 234 668 über 200 und der 3 ½ % igen (früher 4 % igen) konsolidierten Staatsanleihe von 1882 Lit. E Nr. 943 446 über 300 wird zurück⸗ genommen. Berlin, den 5. Dezember 1903. Königliches Amtsgerichts I. Abteilung 84.

[692542 Aufgebot.

Robert Biggar zu Antwerpen, vertreten durch den Rechtsanwalt Heß zu Gelsenkirchen, hat das Auf⸗ gebot der auf den Inhaber lautenden Aktie Nr. 33 370 der Bergwerksgesellschaft Dahlbusch zu Rotthausen bei Gelsenkirchen beantragt. Der Inhaber der Aktie wird hierdurch aufgefordert, spätestens im Termin am 5. Juli 1904, Vormittags 9 Uhr, auf Zimmer Nr. 6 des unterzeichneten Gerichts seine Rechte geltend zu machen, widrigenfalls die Aktie für kraftlos erklärt wird.

Gelsenkirchen, 1. Dezember 1903.

Kgl. Amtsgericht.

[60766] Aufgebot.

Fräulein Amalie Schneider zu Hildesheim, ver⸗ treten durch den Rechtsanwalt Dr. Alexander Berg zu Frankfurt a. M., hat das Aufgebot des Mantels zu dem vierprozentigen Hypothekenanteilschein (Pfand⸗ brief) des Frankfurter Hypotheken⸗Kredit⸗Vereins, Ser. 21 Nr. 1516 über 200 ℳ, Zinsfuß 4 %, Zinstermin 2. Januar und 1. Juli, beantragt. Unter Aufhebung des auf den 2. Juli 1904 bestimmten Termins wird der Inhaber der Urkunde aufgefordert, spätestens in dem auf den 8. Juni 1904, Vor⸗ mittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzu⸗ melden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird.

Frankfurt a. M., den 4. November 1903.

Königliches Amtsgericht. Abt. 15.

[60767] Aufgebot.

Das Bankgeschäft in Firma Herzfelder & Comp. zu Nürnberg, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Alexander Berg hier, hat das Aufgebot des vier⸗ prozentigen Hypothekenanteilscheins (Pfandbrief) des Hypotheken⸗Kredit⸗Vereins Ser. 35

it. K Nr. 77 über 1000 ℳ, Zinstermine 1. März u. 1. September, beantragt. Der Inhaber der Ur⸗ kunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 8. Juni 1904, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebots⸗ termine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vor⸗ zulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Ur⸗ kunde erfolgen wird. Der Termin vom 2. Oktober 1904 wird aufgehoben.

Frankfurt a. M., den 4. November 1903.

Königliches Amtsgericht. Abt. 15.

[69375] Berichtigung. Der in Nr. 287 des R.⸗A für 1903 ad 10183 IV 3. 03 gesperrte 3 ½ % Mecklenburg⸗Strelitzer Pfandbrief Nr. 0668 über 1000 gehört der Serie II Lit. Dan. 10183 1V 3. 03.

Berlin, den 12. Dezember 1903. Der Polizeipräsident. IV. E. D.

[69255 Aufgebot. uG“ Der Erbpächter Peter Bannier aus Buchholz, als Vormund für die beiden minderjährigen Häusler⸗ söhne Friedrich und Hans Klockmann zu Buchholz, hat das Aufgebot der vier auf den Inhaber lautenden Einlagebücher der Sparkasse Rostock Nr. 132 040, 132 041, 136 466 und 136 467 über 69,34 ℳ, 69,35 ℳ, 760,95 und 760,95 ℳ, die er als Vormund für seine Mündel in Verwahrung und Verwaltung ge⸗ habt hat, beantragt. Der Inhaber der Urkunden wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 9. Juli 1904, Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermin seine Rechte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunden erfolgen wird. Rostock, den 10. Dezember 1903. 1 Großherzogl. Amtsgericht.

[60768] Aufgebot. 1 9 Die Firma Bandry & Comp. in Sennheim hat das S eines eigenen Wechsels vom 30. März 1903 über 100 ℳ, falig am 6. Mai 1903, aus⸗ gestellt von D. E. Braff zu Frankfurt a. M., an⸗ enommen von M. Holländer zu Frankfurt a. M., eantragt. Der Inhaber der Urkunde wird auf⸗ gefordert, spätestens in dem auf den 8. Juni 1904, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Ge⸗ richt anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte an⸗ zumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftlosert,irung der Urkunde erfolgen wird. Frankfurt a. M., den 4. November 1903. Königliches Amtsgericht. Abt. 15.

[69257] K. Württ. Amtsgericht Balingen. Aufgebot.

Gegen Friedrich Kurz, led. Knecht von Engstlatt, geb. am 31. Januar 1850 daselbst, am 22. Juli⸗ 1872 von da aus nach Cleveland, Nordamerika, aus⸗ ewandert; später, nach Privatnachrichten, Briefbote n Albuquerque, New⸗Mexiko, seit mehr als 10 Jahren verschollen, ist auf Antrag seines Vaters Friedrich Kurz, Bauers in Engstlatt, das Aufgebotsverfahren zum Zwecke der Todeserklärung eingeleitet. Auf⸗ gebotskermin ist bestimmt auf Donnerstag, den 23. Juni 1904, Vorm. 11 Uhr. Es ergeht hiemit die Aufforderung:

1) an den Verschollenen, sich eieen in diesem Termin zu melden, widrigenfalls seine Todeserklärung erfolgen würde; 8 2) an alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen geben können, spätestens im Auf⸗ gebotstermin dem Gericht Anzeige zu machen. Den 7. Dezember 1903. 6 Oberamtsrichter (gez.) Abel.

[69369] Aufgebot. Der Eisenbahnzugführer August Heinrich Wilhelm Gehrke in Altona hat beantragt, den verschollenen Johann Karl Adolf Gehrke, zuletzt wohnhaft in Hornburg Regierungsbezirk Magdeburg —, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 7. Juli 1904, Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung er⸗ folgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebots⸗ termine dem Gericht Anzeige zu machen. Osterwieck a. Harz, den 1. Dezember 1903. Königliches Amtsgericht. [69260]

1) Der Geh. Medizinalrat Professor Dr. Eduard Pflüger in Bonn,

2) der Amtsrichter Emil Runkel zu Altenkirchen,

3) der Privatlehrer Carl Pflüger aus New York, z. Z. in Frankfurt a. M.,

haben die Erteilung eines gemeinschaftlichen Erb⸗ scheins hinter dem Kaufmann Carl Friedrich Wil⸗ helm Richter, geboren in Hanau, gestorben am 9. April 1901 in Antwerpen, für das auf seinen Namen in Blatt 2383 und 2104 des Grundbuchs von Hanau eingetragene Grundvermögen beantragt. Die Antragsteller haben glaubhaft gemacht, daß ꝛc. Richter nach dem Gesetze beerbt worden ist

I. von dem zu 1 Genannten als Neffen des Erb⸗ lassers zu ꝛ½,

II. von den Kindern der verstorbenen Nichte des Erblassers, Ehefrau des Privatmanns Carl Runkel, Emilie geb. Pflüger, in Hanau, nämlich a. Kauf⸗ mann Karl Runkel in Hanau, b. Wilhelmine ge⸗ nannt Mina Runkel in Hanau, c. dem zu 2 Ge⸗ nannten, d. prakt. Arzt Alfred Runkel in Hanau, 0. e“ Ferdinand Runkel zu Rostock, zu je 15

III. von dem Sohn des verstorbenen Oberlehrers Dr. Friedrich Pflüger zu Dresden, dem oben zu 3 Genannten zu ;.

Diejenigen Personen, welche gleich nahe oder nähere Erbrechte hinter dem ꝛc. Richter geltend machen wollen, werden aufgefordert, diese Rechte spätestens im Termin am 13. Februar 1904, Vormittags 9 ½ Uhr, geltend zu machen.

Hanau, den 7. Dezember 1903.

Königliches Amtsgericht. 1.

[63856] Aufgebot.

Am 14. August 1903 ist zu Herbstein (Hessen) der daselbst wohnhaft gewesene Eberhardt Theodor Weidenbörner gestorben, und ist der Unterzeichnete durch das Nachlaßgericht zum Nachlaßpfleger bestellt worden. Alle diejenigen, welche Forderungen gegen den Nachlaß geltend machen wollen, werden hiermit aufgefordert, ihre Ansprüche bei Großh. Hess. Amts⸗ gericht Herbstein (Nachlaßgericht) oder dem Unter⸗ zeichneten binnen einer Frist von sechs Monaten anzumelden. Die Anmeldung hat die Angabe des Gegenstandes und des Grundes der Forderung zu enthalten; urkundliche Beweisstücke sind in Urschrift oder in Abschrift beizufügen.

Herbstein, den 20. November 1903.

Der Nachlaßpfleger:

[69258]

Der Gasthausbesitzer Ernst Quickert zu Jäntsch⸗ dorf, als Verwalter des Nachlasses des am 21. Sep⸗ tember 1903 zu Jäntschdorf, Kreis Oels, verstorbenen Freistellenbesitzers Julius Barth, hat das Auf⸗ bebotsverfahren zum Zwecke der eschließumn von Nachlaßgläubigern beantragt. Die Nachlaßgläubiger werden deshalb aufgefordert, ihre fordaence gegen den Nachlaß des verstorbenen Julius Barth späte⸗ stens in dem auf den 1. März 1904, Vor⸗ mittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Ge⸗ richte anberaumten Aufgebotstermine im Gerichts⸗ zimmer 44 anzumelden. Die Anmeldung hat die Angabe des Gegenstandes und des Grundes der For⸗ derung zu enthalten, und zwar unter Beifügung der Beweisstücke. Die Nachlaßgläubiger, welche sich nicht melden, können, unbeschadet des Rechts, vor den Verbindlichkeiten aus Pflichtteilsrechten, Ver⸗ mächtnissen und Auflagen berücksichtigt zu werden, von den Erben nur insoweit Befriedigung ver⸗ langen, als sich nach hee geh. der nicht aus⸗ 86 lossenen Gläubiger noch ein Ueberschuß erxibt. tach der Teilung des Nachlasses haftet jeder Mit⸗ erbe nur für den seinem Erbteile entsprechenden Teil einer Nachlaßverbindlichkeit. Die Gläubiger aus Pflichtteilsrechten, Vermächtnissen und Auflagen sowie die Gläubiger, denen die Erben unbeschränkt haften, werden durch das Aufgebot nicht betroffen. Amtsgericht Oels, den 1. Dezember 1903.

[69259] In der Selma Troskaschen Aufgebotssache wird unter Bezugnahme auf die Bekanntmachung vom 24. November 1903 (Nr. 281 dieses Blattes) mit⸗ geteilt, daß der Aufgebotstermin vom 29. Januar 1904 auf den 14. April 1904, Vorm. 10 Uhr, verlegt wird. Bis dahin müssen die Gläubiger ihre Forderungen anmelden. Rawitsch, den 2. Dezember 1903.

Königliches Amtsgericht.

[69236] Oeffentliche Zustellung einer Klage.

Nr. 21 296. Die Barbara Stengel, geborene Jockers, in Straßburg, St. Arbogast, Stelzengasse, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Wilhelm Frey in Karlsruhe, klagt gegen ihren Ehemann Balthasar Stengel, früher in Straßburg, z. Z. an unbekannten Orten abwesend, unter der Behauptung, daß der Beklagte seit Jahren sich böswillig gegen den Willen der Klägerin von der häuslichen Gemeinschaft fern⸗ ehalten habe und die Voraussetzungen für die öffent⸗

B. G.⸗B.), mit dem Antrage auf Scheidung der zwischen den Streitteilen am 21. April 1888 zu Straßburg geschlossenen Ehe aus Verschulden des Beklagten unter Verfällung desselben in die Kosten. Die ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die dritte Zivil⸗ kammer des Großherzoglichen Landgerichts zu Karls⸗ ruhe auf Donnerstag, den 18. Februar 1904, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. 1

Karlsruhe, den 9. Dezember 1903. . Pletscher, Rechtspraktikant, Gerichtsschreiber des Großherzoglichen Landgerichts. [67995]

Die Ehefrau Anna Dechau genannt Harms, geb. Giesmann, in Lindow bei Schönberg i. M., vertreten durch den Rechtsanwalt Bienert in Lübeck, klagt gegen ihren Ehemann, den Schmiedegesellen Christian heinrich Peter Dechau genannt Harms, früher in übeck, jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Che⸗ scheidung mit dem Antrage, die am 3. März 1901 zu Genin zwischen den Parteien geschlossene Ehe zu scheiden, den Beklagten für den schuldigen Teil zu erklären und ihm die Kosten des Rechtsstreits auf⸗ zuerlegen. Klägerin ladet den Beklagten zu dem auf Dienstag, den 9. Februar 1904, Morgens 10 Uhr, zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor der ersten Zivilkammer des Landgerichts Lübeck angesetzten Termine mit der Aufforderung, einen bei diesem Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Sggcce der öffentlichen Zustellung an den Beklagten“ ird dieser Auszug der Klage⸗ schrift bekannt gemacht.

Lübeck, den 1. Dezember 1903.

Der Gerichtsschreiber der ersten Zivilkammer des Landgerichts.

[69241] Oeffentliche Zustellung.

Die Arbeiterfrau Anna Wischniewski in JIZwanowen, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Maczkowski in Lyck, klagt gegen ihren Chemann, den Arbeiter Iwan Wischniewski, früher in Schlößchen, Kreis Sensburg, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß derselbe sie vor 13 Jahren ver⸗ lassen und sich seitdem um sie nicht gekümmert, au nichts zu ihrem Unterhalte beigetragen habe, m dem Antrage, die Ehe der Parteien zu scheiden und den Beklagten für den allein schuldigen Teil zu er⸗ erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die dritte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Lyck auf den 23. Februar 1904, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge⸗ dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Fum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser

uszug der Klage bekannt gemacht.. 1

Lyck, den 1. Dezember 1903.

Mertzhaus, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[69234] Oeffentliche Zustellung. Der Ehefrau des Installateurs Peter But, Marga⸗ rethe geb. Rösser, in Marburg, Prozeßbevollmächtigte: Rechtsanwälte Justizrat Handschuh und Auth in Marburg, klagt gegen ihren Ehemann, den In⸗ stallateur Peter Butz, früher in Marburg, jetzt mit unbekanntem Aufenthalt, unter der Behauptung, daß der Beklagte sie im Oktober 1901 verlassen habe, ich seit dieser Zeit mit einem in der elt herumtreibe und mit diesem wie Mann und Frau lebe, mit dem Antrage, die Ehe der Streit⸗ teile zu scheiden und den Beklagten für den schuldigen Teil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die I. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Mar⸗ burg auf den 3. Februar 1904, Vormittags 9 Ühr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge⸗ dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Marburg, den 9. Dezember 1903.

Halle, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. [69239] Bekanntmachung. In Sachen Bachmaier Franziska geborene Wenzl, Schneidermeistersehefrau in München, Katzmaier⸗ straße 28/0, Klageteil, vertreten durch Rechtsanwalt Jakob Hofmann hier, gegen Bachmaier, Anton, Schneidermeister, früher in München, nun unbe⸗ kannten Aufenthalts, Beklagten, wegen Ehescheidung, wurde die öffentliche Zustellung der bewilligt, und ist zur Verhandlung über diese Klage unter Entbehrlichkeitserklärung des Sühneversuchs die öffentliche 82 der I. Zivilkammer des K. Land⸗ gerichts München I vom Montag, den 8. Februar 1904, Vormittags 9 Uhr, bestimmt. Hiezu wird Beklagter durch den klägerischen Vertreter mit der Aufforderung geladen, rechtzeitig einen bei dies⸗ seitigem K. Landgerichte zugelassenen Rechtsanwalt zu bestellen. Der klägerische Anwalt wird beantragen, zu erkennen: 1) Die Ehe der Streitsteile wird aus Verschulden des Beklagten geschieden. 2) Der Beklagte hat die Kosten des Rechtsstreits zu tragen, beziehungsweise zu erstatten. München, am 10. Dezember 1903. Gerichtsschreiberei des Kgl. Landgerichts München I.

Hartmann, Kgl. Obersekretär. [69238] Oeffentliche Zustellung.

Die verehelichte Fabrikarbeiterin Klara . geb. Müller, zu Nowawes, Karlstr. Nr. 36, Prozeß⸗ bevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Lehmann, Pots⸗ dam, klagt gegen den Weber Franz Heinrich, un⸗ bekannten Aufenthalts, früher zu unter der Behauptung, daß der Beklagte sich 1895 von der bäuslichen Gemeinschaft in offenbar

Veröffentlicht durch Gerichtsschreiber Ostertag.

iche Zustellung seit Jahresfrist vorliegen 1567

böswilliger Absicht ferngehalten habe, mit dem An⸗