“ gekommen wäre. Gemeldet sind Ansamm⸗ kungen bewaffneter Zereroabteilungen von mehreren hundert ““ bei Skahandja und Otjosuhu. Zur Verfügung stehen an weißen Streitkräften im Norden etwa 400 Mann, die mobil gemacht sind, mit einem Gebirasgeschütz und drei Maschinengewehren. Die Besatzung von Oka handja ist auf 90 Mann und die von Windhuk auf 100 Mann ge⸗
bracht. — Einer Meldung des „Reuterschen Bureaus“ aus
Swakopmund vom gestrigen Tage zufolge ist die tele⸗
graphische Verbindung mit Okahandja unterbrochen.
Oesterreich⸗Ungarn.
8 In der gestrigen Sitzung des Budgetausschusses der öster⸗ reichischen Delegation bemerkte, wie „W. „B.“ meldet, ehe in die Spezialberatung eingetreten wurde, der Minister des Aeußern Graf Goluchowski gegenüber dem Delegierten Kramarc, da
Verschwinden des Dreibundes die internationale Lage wesentlich be⸗ einflussen, notwendigerweise eine andere Gruppierung der Mächte zur Folge haben und die wesentlichste Grundlage der Friedenspolitik Oesterreich⸗Ungarns erschüttern würde. Bezüglich des Vorgehens auf dem Balkan sei zu hoffen, daß, da das vertrauensvolle Verhältnis zu Rußland sich vertieft habe, auch Einzelfragen eine einheitliche Regelung erfahren würden. Im Laufe der Spezialdebatte bemerkte der Delegierte Fürst Schönburg, daß die Form der Vertretung Oesterreich⸗Ungarns in der Brüsseler Konvention nicht dem Gesetz entsprochen habe und daß die Befürchtung bestehe, daß ein ähnliches Vorgehen bei dem Abschluß weiterer Verträge beobachtet werden könne. Darauf entgegnete der Minister des Aeußern Graf Goluchowski, daß die Handelsverträge im Gesetz ausdrücklich als gemeinsame Verträge angeführt seien. Der Minister betonte ferner anf eine andere Anregung, daß die Ent⸗ sendung kaufmännischer Fachleute nach dem Auslande zwar im Aus⸗ gleichsgesetz vorgesehen sei, warnte jedoch vor übertriebenen Hoff⸗ nungen. Er halte vielmehr die in Deutschland, England, Frankreich und Amerika eingeführte Institution der Ausbildung und Entsendung von geschickten Handelsreisenden in das Aus⸗ land für weit wertvoller. Zur Förderung der österreichisch⸗ ungarischen Industrie sei die werktätige Unterstützung der Hesdee notwendig. Als Grund der Verdrängung dieser Industrieprodukte durch vielfach minderwertige englische Artikel auf dem Balkan werde angegeben, daß die erste Lieferung aus Oesterreich dem Muster gewöhnlich entspreche, während weitere Sendungen Mängel an Qualität sowie an Maß und Gewicht aufwiesen. Das Budget des Ministeriums des Aeußern wurde sodann in der Spezial⸗ debatte unverändert angenommen; die Nachtragskredite wurden bewilligt. Hierauf stellte der Delegierte Stransky mit Rücksicht auf die Erklärung des ungarischen Minister⸗ präsidenten den Antrag, daß die Delegationsberatungen über ein zwei⸗ monatiges Budgetprovisorium ausgedehnt und die Beratungen des österreichischen Delegationsausschusses so lange vertagt werden sollten, bis die ungarische Delegation wieder zusammengetreten sei, damit Oesterreich nicht etwa eine ähnliche Blamage erleide wie bei der Votierung des Rekrutenkontingents. Die Delegierten von Chlu⸗ mecky und Pergelt sprachen sich gegen diesen Antrag aus, der weder notwendig noch zweckmäßig sei. Der Antrag wurde hierauf abgelehnt. Sodann begannen die Verhandlungen über das Heeres⸗ oroinarium. Der Ausschuß beschloß, zuerst über die Ungarn gemachten militärischen Konzessionen eine Spezialdebatte stattfinden zu lassen und
hierauf das Heereshrdinarium in Beratung zu ziehen. Der Delegierte Baernreither Unterbreitete eine Reihe von auf Ungarn bezüglichen. Frragen, die der Kriegsminister von Pitreich eingehend beantwortete. Hierauf gab dieser ein ausführliches Exposé, in dem er zunächst betonte, daß die Wehreinrichtungen Oesterreich⸗Ungarns infolge des unzuläng⸗ lichen Rekrutenkontingents allzustark zurückgeblieben seien. Der Minister vandte sich dann gegen unbegründete Angriffe auf das Heer, dessen traditioneller Geist unerschüttert geblieben sei infolge des Vertrauens auf sich selbst, vor allem aber infolge des Vertrauens zu dem obersten Kriegsherrn. Dieser traditionelle Geist, der darin gipfele, daß die zsterreichisch⸗ungarische Armee ein Volksheer sei, ein gemeinsames Heer aller Nationen, in dem diese gleiche Würdigung und Wert⸗ schätzung und gleichen Schutz finden müßten, müsse erhalten werden. Auf die Sprachenfrage übergehend, bezeichnete der Minister die einheitliche Kommando⸗ und Dienstsprache als absolut notwendig. Eine Verschiedenheit in der Kommando⸗ und Dienstsprache würde die Befehlserteilung, die Führung und die Einheitlichkeit und Einfachheit der Kriegshandlungen empfindlich beeinträchtigen, und die Kraft des Zusammenwirkens und die traditionelle Struktur der Armee würden dadurch erschüttert werden. Jeder Offizier, der in der gemein⸗ samen Armee dienen wolle, müsse sich deshalb dazu bequemen, sich deren Dienstsprache anzueignen. Der Minister wandte sich dann zur Regimentssprache und führte aus, dieser sei von jeher roße Aufmerksamkeit zugewendet worden, und nach den bestehenden orschriften sei bei der Einteilung der Offiziere auf die Kenntnis der Regimentssprache Rücksicht zu nehmen; Kadetten und Offiziere, die sich die Kenntnis einer nichtdeutschen Sprache ihres Regiments nicht binnen drei Jahren in genügender Weise aneigneten, seien bei der Beförderung zu übergehen. Außerdem werde in jeder Erziehungs⸗ und Bildungsanstalt jeder Zögling in einer nichtdeutschen Sprache unterrichtet. Da nach den Aussagen der militärischen Fachleute bei den großen Sprachen⸗ verschiedenheiten in der Ausbildung der Soldaten so anerkennenswert ünstige Ergebnisse hätten erzielt werden können, so könne es in dieser Bezie ung nicht so schlecht steben, wie von vielen Seiten behauptet werde. Andererseits müsse namentlich wegen der Verkürzung der Präsenzdienst⸗ zeit diese Frage auch künftig eifrig verfolgt werden. Der Minister erörterte dann die aus dem Jahre 1868 stammende Bestimmung über tunlichste Versetzung ungarischer Offiziere zu den ungarischen Regimentern und betonte hierbei, daß die Grenze für diese Möglichkeit dort liege, wo das Gefüge der gemeinsamen Armee oder die Erreichung ihrer vollen Krie stüchtigkeit fraglich werde. Für die Beurteilung der Kenntnis der egimentssprache müsse künftig ein bedeutend schärferer Maßstab angelegt werden. Eine wesentliche Remedur bezüglich der Sprachkenntnis liege in den Erziehungs⸗ und Bildungs⸗ anstalten, deren Lehrpläne eine entsprechende Ergänzun bezw. Abänderung finden würden. Der Minister schilderte eingehend die einschlägigen, in sprachlicher Beziehung den Ungarn gemachten Zu⸗ geständnisse und versicherte, daß der Geist in den militärischen Er⸗ ziehungs⸗ und Bildungkanstalten kein anderer sein dürfe als der in dem Dienstreglement zum Ausdruck kommende. In diesem Geiste sei es zweifellos begründet, daß die Gefühle der Anhänglichkeit und der Liebe zur Heimat und zur eigenen Nation sorgfältig gepflegt würden, daß aber auch unbedingt die unerschütterliche Ueberzeugung entwickelt werden müsse, daß das Wohl und Wehe der Heimat und der eigenen Nation in empfindlichster Weise abhängig seien von dem festen Gefüge der gemeinsamen Armee und ibrer unerschütterlichen Treue zum obersten Kriegsherrn. Was die Militärstrafprozeßordnung betreffe, so habe das österreichische Justizministerium bereits seinen Standpunkt in betreff der bestehenden Differenzpunkte mitteilen können, während dies der ungarischen Regierung bisher nicht möglich gewesen sei, offenbar in⸗ folge der bekannten Verhältnisse. Die Rede des Ministers wurde mit anhaltendem Beifall aufgenommen. Durch eine Kaiserliche Verordnung. wird die Re⸗ gierung ermächtigt, die Handelsbeziehungen zu Italien und Mexiko im Verordnungswege zu rege
8 Frankreich. In dem gestern abgehaltenen Ministerrat erstatte Miiniher des Aeußern Delcassé Bericht über die letzten in Paris eingegangenen Nachrichten über den russisch⸗japani⸗ schen Konfliki und bemerkte, wie „W. T. B.“ berichtet⸗ der
sofortigen Liangtscheng r innerhalb eines das dem A Vertrag solle Proklamation des Praͤ⸗
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amerikanisch Austausch der Re und der Staatss weier Tage ein tausch der Ratifikationen ofort nach Erlaß der er denten in Kraft treten.
8 8 16A6A“ 8 Eindruck, der sich daraus ergebe, sei der, daß die Lage sich zu
bessern scheine.
Die Deputiertenkammer Präsidenten. identen wu
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Ungefähr fünfzig Gruppe der der Fraktion Kandidatur der vier Gruppen der Kandidatur ausgespro im Parlament bringen könne.
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„radikalen Austritt aus Vizepräsidentschafts⸗ habe entgege die Aufrechter inigkeit unter
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Dubiefs aufrecht erhalten Linken, die sich gegen chen hätten, da sie Une
Parlamentarische Nachrichten.
bericht über die gestrige Sitzung des Reichs⸗ ich in der Ersten Beilage.
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die Enthebung des Militärattachés Militärattaché anins ist der Hauptmann a ernannt worden.
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Das amtliche Blatt Oberstleutnants in Sofia unter in Konstantin
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und der ru
angetreten. bekämpft und
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indem man ich einer ärztlichen Unter⸗ asche, obwohl sie Knapp⸗ über unter den Betroffenen Man verlangt
seitigt werden. Bergarbeiter ergeb sicht in ihrer Freizügig
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Von Vertretern aller Pa 1 sind, zu bezahlen.
von Amerika wurde, in Washington ei eines Schiedsgeri derung des Schie Der columbische die Rückreise von Washingtan n
Der Finanzminister Martinez hat seinen
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Man muß sich auf die Wir können ja nur wünschen, denn daß sie sehr gef und der Bergbau wird an manchen
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Martin Seuche zu vernichten, ordert, ist klar, die Seuche Da müssen aber Berufskrankheit mit der schädigt werden m s
rreau“ erführt, den müssen. über das dem 2 m ein Mißverständnis zu handeln. in London bestätige zwar, daß chinesische Regierung ge⸗ Fall des Kriegs⸗ er glaube schleunige Er Verwechselun
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e an die pt worden. China für den ät anempfohlen werde, betreffend die telegraphi en sei. De entschieden ni sei vielmehr nock
Tokio eine sandt worden sei, in der ausbruchs stri aber, daß die Wen der Waffen, aus einer Schriftzeichen entstand klärung hinzu, es sei beschlossene Sache sei; Japan den zu halten.
Ein Telegramm des der Kaiser ha fünf alten Staatsmännern, Kodama eine lange Besprec Beratung
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Entschädigungs⸗
kte Neutralit
g chinesischer te fügte seiner Er⸗ cht der Fall, daß der Krieg
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betreffend Kaufmann beschlossen worde mäßigen Beschluß
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sgerichte, nebst Begründung zur
Diese Antwort nahme zugegangen.
Verhandlungen bet Die Depesche: Söul habe dem jap r russischen Der japanische Vereinbarung zu weffen, japanischen russische G anden erklärt. „Reuterschen telegraphiert, bei dorti
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neldet ferner, anischen Gesandten versi aft nicht über 126 andte habe vorgeschlagen, eme einen Zusammenstof ischen Wache zu esandte habe sich in herzlicher
Wache de
sein werde Statistik und Volkswirtschaft.
ebnisse der Invaliden⸗ ssenen Kasseneinrich⸗ hre 1902.
im Reichsve f Grund des Invaliden rsicherungsanstalten und 9 zu⸗
Die Geschäf versicherungsan
ts⸗ und Rechnungserg stalten und zu tungen im Ja Die dem Reichstage zugegangene, gestellte Nachweisung f 1 gesetzes bestehenden nen Kasseneinrichtungen. Diese 40 Versicherun mitglieder, 57 Hilfsa 358 Kontrollbeamte, sondere M. träge beauftragte Es wurden 1427 12 885 Altersrenten, wurden insgesamt 153 303 bei Heiratsfällen, 57
Abrechnung fü 162 992 Renten als im Jah waren 141 481 Invalider von 149,74 ℳ, 8695 Kran von 154,13 ℳ und 12 816 von 152,97 ℳ eitragserstattungen (6§ Jahre 1902 gew Betrage von 34,1 von 58,50 ℳ und bei trage von 59,56 ℳ 8
3 zwischen der vermeiden. eise damit einver⸗ 4
rsicherungsamt auf⸗
sandtschaften sei die a 31 Invalidenve
sei uthentische Divisionen
en insgesamt 271 Vorstands⸗ 616 Ausschußmitglieder,
erichte, 4827 b Einziehung der
träger besi⸗ iter der Vorstände, 1 Rentenstelle, 1 fsstellen und 7393 mit der
8734 Krankenrenten und ten neu bewilligt. festgesetzt, und zwar d 32 069 bei Todes⸗
sibirischen Truppen Singmintun vollendeten schwang, bese Fremden, daß iI bilden könne, ihrer Regie t von Niutschwang herbei ndes Handelsvertragszwisch d am Montag ausgetau esandte das Ersuchen Tag hinauszuschieben, n des amerikanischen usgetauscht scheng habe tsdepartement L das Siegel angeheftet
Da russische gm 23 Schieds chinesischen arkenverkau
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Bahn von fürchteten die die Stadt den Schau⸗ und ersuchten die rungen zur
aikwan nach Niut chwang ansässige Feindseligkeite ein Vorgehen der Neutralitä ie Ratifikatione Japan und Ch. da der japanische G ledigung um einen Die Ratifikatione n in Washington a Gesandte L beim Staa der Kaiser von China amerikanischen
f0 Invalidenvgten, zusammen platz von 185 946 Beitragser
4 bei Unfällen un
r das Jahr 1902 wurden ngen behandelt. nittlichen Jahresbetrage nittlichen Jahresbetrage durchschnittlichen
42, 43 und 44 des Gesetze 3 289 Heiratsfällen im dur Unfällen im durchs Todesfällen im d.
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der Berliner gemeinnützigen Baugeno un 8 1 Der dortige tung für Erbauunge billiger Wohnungen 18 vepng e.
b zjimm jede2 b büche, Bei 12 (in kleineren bemn stellvertretenden ern, hat jede Wohnung eine besondere Küche
8 mitgeteilt, daß
8) wurden im schnittlichen chnittlichen chschnittlichen B
te der chinesische
2 ℳ, bei 569
iesen reichsgesetzlichen Entschädigungen wurden allein zu “ 40 Versicherungsträger, also ohne den Anteil des Reichs, Rechnungsfahre 1902 73 166 621,13 ℳ gezahlt, und zwar an enten 66 034 937,88 ℳ, an Beitragserstattungen 7133 683,25 ℳ u den Ausgaben der Invalidenversicherungsanstalten und Kassen⸗ nrichtungen treten noch die Zahlungen des Reichs zu Renten und eitragserstattungen im Betrage von 37 849 693,80 ℳ 1 1 ie reine Zahl der verwendeten Wochenbeiträge bei den 1 Invalidenversicherungsanstalten stellt sich auf rund 551,2 Millionen, bofür 127 785 658,48 ℳ vereinnahmt wurden. Hiervon entfallen auf vlnische Arbeiter russischer und öͤsterreichischer Staatsangehörigkeit und 2. Millionen Wochenbeiträge mit einem Erlös von
. eiträgen 11. 200 121,25 ℳ 8 8” 88s Heilverfahren (§§ 18 und ff. des Gesetzes) wurden ins⸗ esamt 9 050 595,41 ℳ aufgewendet. Im einzelnen floßsen den In⸗ elidenversicherungsanstalten und Kasseneinrichtungen an zuschüssen zu en Kosten des Heilverfahrens von Krankenkassen, von Trägern der Unfallversicherung und von anderer Seite 1 386 485,18 ℳ zu, während die Unterstützungen an Angehörige der in Heilbehandlung genommenen Versicherten (§ 18 Abs. 4 a. a. O.) 596 589,37 ℳ betrugen. An Verwaltungskosten überhaupt wurden 11 693 870,50 ℳ ver⸗ ausgabt, was auf 1000 ℳ der Einnahme aus Beiträgen eine Ausgabe bvon 84 ℳ, auf 1000 ℳ der gesamten Ausgaben eine solche von 124 ℳ bedeutet. 8 8 16“ e Verwaltungskosten überhaupt verteilen sich auf die einzelnen Arten in der Weise, daß von 1000 ℳ auf die Kosten für die All⸗ eine Verwaltung 581 ℳ, auf die Kosten für Einziehung der Bei⸗ auf die Kosten der Kontrolle 103 ℳ, auf sonstige Kosten
Insgesamt bezifferten sich im Jahre 1902 die Einnahmen auf 172 827 421,22 ℳ, die Ausgaben auf 94 512 070,61 ℳ, sodaß sich ein Vermögenszuwachs von 78 315 350,61 ℳ ergibt. 8
Das Vermögen der Invalidenversicherungzanstalten und der für die reichsgesetzliche Versicherung bestimmte Teil des Vermögens der Kasseneinrichtungen beliefen sich am Schlusse des Jahres 1902 auf 1007 477 530,80 ℳ, wozu neoch der Wert der Inventarien mit 3405 927,64 ℳ tritt. Von 1000 ℳ Vermögen waren 13 ℳ im Kassenbestand, 949 ℳ in Wertpapieren und Darlehen, endlich 388 ℳ
in Grundstücken angelegt. Die durchschnittliche Verzinsung der Kapital⸗
anlagen betrug 3,55 v. H. Die vom Reiche unterstützten Baugenossenschaften.
Dem Reichstage ist eine Uebersicht über die Verhältnisse der vom Reiche unterstützten Baugenossenschaften usw. zugegangen, die auf Mitteilungen der Darlehensempfänger beruht und dem Stande vom 1. Juli v. J. entspricht. Nach dieser ist unter den Darlehensempfängern die Form der Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht 33 mal, die Form der Stiftung (bei Hinzurechnung der mit der Berliner gemeinnützigen Baugesellschaft verbundenen Alexandra⸗Stiftung) 2 mal, die Form der Aktiengesellschaft 1 mal vertreten. Unter den 33 Genossenschaften befinden sich 13 Beamtenberufsgenossenschaften, z Genossenschaften, die sich ausschließlich oder doch in der Hauptsache aus Angestellten der Verwaltung des Kaiser Wilhelm⸗Kanals zu⸗ sammensetzen, und 2 Genossenschaften, die in der Hauptsache An⸗ gestellte der Kaiserlichen Werften umfassen. Der Gründungstag fällt in die Zeit vor 1885 bei 1 der Darlehensempfänger, von 1885 bis 1889 bei 1, von 1890 bis 1894 bei 3, von 1895 bis 1899 bei 9 und von 1900 bis 1903 bei 21 Darlehensempfängern. Unter den bis 1899 entstandenen Genossenschaften befinden sich 2 Beamtenbaugenossen⸗ schaften, unter den seit 1900 begründeten deren 11.
Die Mitgliederzahl beträgt unter 100 bei 1 Genossenschaft, 101 — 500 bei 22, 501 — 1000 bei 5, 1001 — 5000 bei 4 Genossenschaften und über 5000 bei 1. Genossenschaft. Von den seit 1900 hegründeten Genossenschaften haben 7 mehr als 500 Mitglieder, nämlich der Spar⸗ und Bauverein für den Kaiser Wilhelm⸗Kanal, Bezirk Brunsbüttel, 534, der Beamten⸗Wohnungsverein zu Berlin 8512, der Deutsche Beamten⸗Wohnungsverein zu Posen 689, der Beamten⸗ Wohnungsverein zu Dortmund 608, der Beamten⸗Wohnungvsverein zu Kiel 572, die Königsberger Wohnungs⸗Baugenossenschaft 862 und der Bauverein Rüstringen zu Heppens (bei Wilhelmshaven) 1029.
Bei der Mehrzahl der bis zum Jahre 1899 begründeten Ge⸗ nossenschaften sind mehr als 50 % bei 2 Genossenschaften (Bau⸗ genossenschaft Freie Scholle, begründet am 28. November 1895, und Dresdner Spar⸗ und Bauverein, begründet am 8. Fe⸗ bruar 1898) mehr als 66 8 % der gezei hneten Geschäfts⸗
anteile zur Einzahlung gelangt. Bei den nach dem
1. Januar 1900 begründeten Genossenschaften ist die Verhältnisziffer im Durchschnitt naturgemäß geringer. Sie beträgt mehr als 50 %, beim Beamtenwohnungsverein zu Berlin, begründet am 17. Sep⸗ tember 1900, und mehr als 33 ½ % beim Spar⸗ und Bauverein für den Kaiser Wilhelm⸗Kanal, Bezirk Brunsbüttel, begründet am 28. Juni 1900, beim Beamtenwohnungsverein zu Dortmund, begründet am 30. April 1901, bei der Baugenossenschaft von Beamten in Metz und Umgegend, begründet am 21. September 1901, und beim Beamten⸗ bau⸗- und Wohnungsverein zu Emden, begründet am 19. Januar 1902.
Die Anzahl der von den einzelnen Bauvereinen usw. erstellten Häuser bleibt im allgemeinen unter 100. Mehr als 100 beträgt sie bei zwei Darlehensempfängern, dem Arbeiterbauverein zu Ellerbek und der Stiftung für Erbauung billiger Wohnungen in Leipzig. Hierbei ist jedoch nicht außer acht zu lassen, daß die Häuser nach ihrem Umfang und der Anzahl der darin enthaltenen Wohnungen bedeutende Unter⸗ schiede aufweisen. 8 ““
Die Form der Einfamilienhäuser ist verhältnismäßig selten; in erheblichem Umfang ist sie nur in ländlichen Orten wie Ellerbek, Tegel, Dietrichsdorf, Holtenau, Kolonie am Saatsee bei Rendsburg und außerdem in Siegburg zur Anwendung gekommen.
Der Wert der erstellten Häuser einschließlich des Bodenwerts beträgt bei 4 Darlehensempfängern le über 1 Million Mark, bei 2 weiteren (Berliner gemeinnützige Baugesellschaft und Stiftung für Erbauung billiger Wohnungen in Leipzig) je über 5 Millionen Mark. b 1 Erwerbshäuser wurden von der Braunschweiger Baugenossen⸗ schaft, dem Arbeiterbauverein zu Ellerbek, der gemeinnützigen Bau⸗ genossenschaft zu Siegburg, dem Arbeiterbauverein für Dietrichsdorf und Umgegend, dem lgemeinen Wohnungsbauverein zu Königsberg und dem Deutschen Beamtenwohnungsverein zu Posen (von den beiden zuletztgenannten Vereinen nur je eins) hergestellt. 8
Die Anzahl der erstellten Wohnungen beträgt weniger als 100 bei 22 Darlehensempfängern, zwischen 100 und 499 bei 9, zwischen 500 und 999 bei 3 und über 1000 bei 1 Darl⸗hengempfaͤngen (Stif⸗ tung für Erbauung billiger Wohnungen in Leipzig). Die Anzahl der Wohnungen, die im Durchschnitt auf ein Haus entfallen, schwankt zwischen 1 und 13. Sie ist, von wenigen Ausnahmen ab⸗ gesehen, in den größeren Orten naturgemäß höher als in den kleineren.
Die Mehrzahl der Darlehensempfänger beschränkt sich auf Er⸗ stellung von Kleinwohnungen. Wohnungen von mehr als 3 Zimmern nebst Zubehör werden, falls überhaupt, nur in geringer Zahl her⸗ 71en Bei der Bewilligung von Reichsdarlehen ist überall treng darauf geachtet worden, daß die zur Ver apung gestellten Reichsmittel — entsprechend der im Reichshaus altsetat zum Ausdruck gebrachten Zweckbestimmung — ausschließlich zur Be⸗
friedigung des Wohnungsbedürfnisses der gering besoldeten Be⸗ amten und der Arbeiter in den Betrieben und Verwaltungen
es Reichs Verwendung finden. Die Wohnungen sind fast überall reichlich mit Nebenräumlichkeiten aus estattet. Abgesehen von 5 von Ffenschaft und 40 von der Stif⸗
rtschaften bestehenden) Genossenschaften gehört zu sämtlichen oder
zu einem Teile der erstellten Wohnungen je ein Stück Gartenland.
(3 Im ganzen hat die mit Reichsmitteln Pfdrderse Bautätigkeit nach dem Stande vom 1. Juli v. J.) folgende Ergebnisse geliefert:
88 .
10 547,72 ℳ Bei den Kasseneinrichtungen betrug die Einnahme
a. fertiggestegte Häuser b. im Bau begriffene Häuser.. . in Vorbereitung befindliche Häuser.
un erstellte Wohnungen. . . p. noch zu erstellende Wohnungen . 1753.
Die dem Reichstage zugegangene Uebersicht, der Abbildungen und Grundrisse von Bauten einiger Baugeno enschaften beigefügt ind, enthält auch Mitteilungen der mit Rei sdarlehen bedachten Bau⸗ vereine usw. über die Wohnungsmißstände am Orte, über die von ihnen entfaltete Wirksamkeit und ihre Erfolge. In den weitaus meisten Fällen scheint der Mangel an gesunden, zweck⸗ mäßig eingerichteten und preiswerten Wohnungen zur Begründung der gemeinnützigen Unternehmungen geführt zu haben. In manchen Ortschaften, namentlich in der Stadt Kiel und ihren Vororten, hat na en eingegangenen Berichten sogar ein Mangel an Wohnungen schlechthin (absolute Wohnungsnot) vorgelegen. Mehrfach wird hervorgehoben, daß es für kinderreiche Familien unmöglich gewesen sei, geeignete Wohnungen zu finden. Die Mieten, welche die Darlehensempfänger erheben, sind fast überall niedriger als die ortsüblichen, und zwar nicht nur relativ, sondern, von einigen Ausnahmen abgesehen, auch absolut, das heißt ohne Rücksichtnahme auf die hygienischen Vorteile und die zweckmäßigere Einrichtung und bessere Ausstattung der von den gemein⸗ nützigen Bauvereinen erstellten Wohnungen.
Den Mitteilungen der in Berlin befindlichen Darlehens⸗ empfänger über ihre Tätigkeit und Erfolge entnehmen wir insbesondere folgendes: Die Baugenossenschaft Freie Scholle“, e. G. m. b. H., hat, während die Mehrzahl der in Berlin und Umgegend be⸗ jehenden Genossenschaften sich auf die Errichtung mehrstöckiger, eine größere Anzahl von Mietwohnungen enthaltender Häuser beschränkt, die Erstellung von Einfamilienhäusern in möglichst freier und ge⸗ sunder Lage sich zur Aufgabe gemacht. Sie hat deren 24 (je 2 zu einem Doppelhause vereinigt) zwischen Waidmannslust und Tegel aufgeführt. Die Mietzinse, in denen das Entgelt für Benutzung des zu jeder Wohnung gehörigen Gartens enthalten ist, betragen für die 2 Zimmer⸗Wohnungen 255 — 276 ℳ, für die 3 Zimmer⸗Wohnungen
324 — 360 ℳ, für die 4 Zimmer⸗Wohnungen 360 — 486 ℳ, für die
5 Zimmer⸗Wohnungen 540 — 552 ℳ — Der Beamten⸗
Wohnungsverein zu Berlin, e. G. m. b. H., hebt hervor, daß die Teuerung der Mieten zu seiner Gründung geführt hat. Er wandte sich zunäͤchst der Erbauung von Häusergruppen zu, in denen vor⸗ wiegend Wohnungen von mittlerer Größe (4 Zimmer mit reichlichem Zubehör) enthalten sind. Die Beleihung aus Reichs⸗ und Staats⸗ mittein ermöglichte und erforderte es dann, mit der Erstellung von Kleinwohnungen in erheblicherem Umfange vorzugehen. Die Ge⸗ nossenschaft hat bis Oktober v. J. insgesamt 531. Wohngelegenheiten hergestellt. Die in der Häusergruppe Berlin N. erhobenen Mietzinse betragen: für die 1 Zimmer⸗Wohnungen 166 bis 220 ℳ, für die 2 Zimmer⸗Wohnungen 250 bis 500 ℳ, für die 3 Zimmer⸗Wohnungen 400 bis 540 ℳ (vereinzelt bis zu 680 ℳ), für die 4 Zimmer⸗Wohnungen 660 bis 840 ℳ Die Bewohner dieser Häusergruppe wohnen (ungeachtet der besseren Ausstattung der Wohnungen) um 14,5 % billiger als vordem. In den Steglitzer Häusergruppen sind die Mieten verhältnismäßig nicht so wohlfeil, weil dort auf die zulässige Ausnutzung der Baustellen im Interesse der Anlegung von Gärten verzichtet worden ist. —. Die Berliner gemeinnützige Baugesellschaft (Aktien⸗ gesellschaft) und die Alexandra⸗Stiftung haben zumeist kleine Wohnungen (1 Zimmer, 1 Kammer, 1 Küche) bergestellt, neuerdings 2 bis 3 Zimmer, 1 Kammer, 1 Küche. Der Mietspreis stellt sich durchschnittlich um 25 % niedriger als bei gleichartigen Wohnungen in Privathäusern. Im einzelnen beträgt er für 1 Zimmer unter 100 ℳ, für 1 Zimmer, 1 Küche, 1 Vorraum 101 bis 150 ℳ, für 1 Zimmer, 1 Kammer, 1 Küche, 1 Vorraum 151 bis 200 ℳ, für 1 großes Zimmer, 1 Kammer, 1 Küche, 1 Vor⸗ raum 201 bis 250 ℳ, für 2 Zimmer, 1 Kammer, 1 Küche, 1 Vor⸗ raum 251 bis 300 ℳ, für 2 große Zimmer, 1 Kammer, 1 Küche, 1 Vorraum 301 bis 350 ℳ, für 2. bis 3 Zimmer, 1 Kammer, 1 Küche, 1 Vorraum 351 bis 500 ℳ, für 2 bis 4 Zimmer, 1 Kammer, 1 Küche, 1 Vorraum 501 bis 600 ℳ
Unter der Ueberschrift „Bauland und Miete“ bringt das „Technische Gemeindeblatt“ (Karl Heymanns Verlag, Berlin W. 8) in den Nummern 17, 18 und 19 des VI. Jahrgangs vom 5. und 20. Dezember 1903 und 5. Januar 1904 eine längere Abhandlung von A. Abendroth in Hannover. Der Verfasser benutzt die Angaben der seit 1890 erschienenen „Statistischen Jahrbücher deutscher Städte“, um auf Grund dieses wertvollen Materials darzulegen, daß das Bauland zur Zeit 2 ½ mal so teuer sei, als sich mit der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der deutschen Stadtbevölkerungen und der Ertragsfähigkeit der Miets⸗ häuser vertrage. Die Beseitigung der damit verbundenen Mißstände ist nach der Ansicht des Verfassers nur möglich, wenn sich die Stadt⸗ verwaltungen dieser Aufgabe annehmen. Immer unter Hinweis auf die von den städtischen Statistischen Aemtern selbst heraus⸗ gegebenen Statistiken wird dargetan, daß die Städte wohl im⸗ stande seien, dieser Aufgabe gerecht zu werden, namentlich wenn der Staat sie hierin tatkräftigst unterstütze. Als besonders geeignete Mittel werden vorgeschlagen: Verbesserung der Be⸗ bauungspläne durch intensive Rücksichtnahme auf ihre Wirtschaft⸗ lichkeit, Verbilligung der Straßenanlagekosten in den Wohnvierteln, Vermehrung und Unveräußerlichkeit des Gemeindegrundeigentums, Anwendung des Erbbaurechts und Hergabe von Baugeldern durch die Gemeinden, Einführung von Wohnungsämtern und Wohnungs⸗ schiedsgerichten, Erlaß eines staatlichen Baugesetzes nach dem Muster des sächsischen, Einführung der zwangsweisen Baulandumlegung und Erleichterung der Enteignungen, Unterstützung der Gemeinden und der Wohnungsvereine durch staatliche Amortisationsdarlehen, Reform der Grundbesitzsteuer, namentlich durch Einführung einer Gewinnsteuer, um nicht die Käufer, sondern die spekulativen Verkäufer zu treffen, Errichtung von Schätzungsämtern in Verbindung mit den Königlichen Katasterämtern usw.
Zur Arbeiterbewegung. 8 b
Die Arbeiter der Berliner städtischen Gaswerke hielten gestern abend eine Versammlung ab, in der sie nach der „Voss. Ztg.“ folgende Forderungen zu stellen beschlossen: Die Hofarbeiter fangen mit einem Tagelohn von 4 ℳ an und steigen von 2 zu 2 Jahren Wum 20 ₰ bis zum Höchstbetrage von 5 ℳ Die Betriebsarbeiter fangen mit einem Tagelohn von 5,50 ℳ an und steigen von 2 zu 2 Jahren um 20 ₰ bis zum Höchstbetrage von 6,50 ℳ Die Akkord⸗ arbeit ist zu beseitigen. Wo das nicht geschieht, sind folgende Grund⸗ sätze zu beachten: Bei Akkordarbeit müssen in regelrechter Arbeitszeit die betreffenden Arbeiter 50 v. H. mehr verdienen als bei gewöhn⸗ licher Lohnarbeit. Reinigungsarbeiter erhalten einen Anfangslohn von 4,50 ℳ, steigend bis 5,50 ℳ, Steigerohrreiniger einen Anfangs⸗ lohn von 5 ℳ, steigend bis zu 6 ℳ
Vierhundert Arbeiter der Bremer Jutespinnerei und Weberei in Hemelingen find, dem „W. T. B.“ zufolge, vor⸗ gestern wegen Differenzen mit der Fabrikleitung ausständig geworden. Es ist indessen gestern gelungen, die Meinungsverschiedenheiten zu eseitigen.
Den Crimmitschauer Textilarbeiterausstand (vgl. Nr. 9. d. Bl.) hat eine vom Vorstande der Ortsgruppe Grimmitschau des Verbandes von Arbeitgebern der sächsischen Terxtilindustrie zu Chemnitz herausgegebene Denkschrift zum Gegenstande, die beachtenswerte Darlegungen über die Arbeitsverhältnisse in Erimmitschau, über die Lage der dortigen Textilindustie und über den von den sozialdemokratischen Verbänden ausgeübten Terrorismus enthält. Ueber die Lohn⸗ verhältnisse werden in dieser Denkschrift, wie die „Leipziger Zeitung“ ihr entnimmt, folgende An aben gemacht: „Normal tüchtige Weber verdienen in der Woche 19 — 27 ℳ, Weberi nen 15 — 20
iter einschließlich der Färbereiarbeiter ierzu kommen ein Heer von jungen der Spinner, Weber usw., den Fabriken anfangs 8, che Sparkasse hatte beinahe ten 2 ½ Jahren einen Zuwachs t nicht fehl, wenn man einen Textilarbeiter zurückführt, da lichen Bevölkerurn Dresdner Nachr.“
die Zahl der t allen Züg
und Spinnereihilfsarbe 14 — 20 ℳ, Spinner 20 — 30 ℳ
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Burschen un und sie alle verdienen bald 9 ℳ, später 10— 10 Millionen Mark Sp von 2 ½ Millionen Ma sehr großen f
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rößten Teil der gew Unterm 10. d. M. wird d In den letzten wieder bedeutend gestiegen. und Arbeiterinnen von auswärts an. der Ausständigen ke Aussichten für die Arbeiter t in diesen Kreisen in i
besuchte öffentli enen Tarifkonflikt im 1904 verliert,
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sich aber schließli pril 1905 auf 57 ₰ Betrag von 60 ₰ zu er⸗ Kücksicht auf den schlechten Arbeiter nicht zugestehen zu te Verhandlungen zwischen Lohnkommissionen d deren Ergebnis in der vor⸗ Beide Teile ver⸗ die Verhandlungen sind onderen Beschlußfassun
Schiffahrts * 0. W. 8 8 Arbeit eingestellt, um sich den
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Kunst und Wissenschaft.
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Die Schwierigkeit liegt Namensformen, die heute damit der Allgemeinheit bares altes deu
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