1904 / 22 p. 9 (Deutscher Reichsanzeiger, Tue, 26 Jan 1904 18:00:01 GMT) scan diff

Ksniglichen Landgerichts in Saarbrücken auf den

um Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Hamburg, den 21. Januar 1904. H. Kuers, Gerichtsschreiber des Landgerichts.

[81211] Landgericht Hamburg. Oeffentliche Zustellung.

Der Gelegenheitsarbeiter Fohannes Heinrich Robert Rüdemesser zu Hamburg, vertreten durch Rechts⸗ anwalt A. M. Jacobsen, klagt gegen seine Ehefrau Margaretha Rüdemesser, geb. Burkhardt, unbe⸗ kannten Aufenthalts, wegen böslicher Verlassung, und ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Zivilkammer VII des Land⸗ gerichts Hamburg (Ziviljustizgebäude vor dem Holsten⸗ tor) auf den 29. April 1904, Vormittags 9 ½ Uhr, mit der veeferan. einen bei dem ge⸗

achten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Bemerkt wird, daß nach Angabe des Klägers er sich

nter dem Namen Johannes Muller am 4. Juli 1897 in Hoboken verheiratet habe und daß die Be⸗ klagte seinen wirklichen Namen Rüdemesser bieher nicht erfahren habe. Zum Zwecke der öffentlichen Ia tequng wird dieser Auszug der Ladung bekannt gemacht.

Hamburg, den 23. Januar 1904. Schrader, Gerichtsschreibergeh. des Landgerichts.

1 [81202] Bekanntmachung. In Sachen der Heizersfrau Therese Stiegler in Nürnberg, Klägerin, vertreten durch Justizrat Heinrich Hahn hier, gegen den Heizer Martin Stiegler, früher hier, nun unbekannten Aufent⸗ halts, Beklagten, wegen Ehescheidung, wurde die öffentliche Zustellung bewilligt und ist zur Verhand⸗ ung über die eingereichte Klage, die öffentliche Sitzung der IV. Zivilkammer des K. Landgerichts Kürnberg vom Dienstag, 5. April 1904, Vor⸗ mittags 8 ½ Uhr, Sitzungssaal Nr. 126, bestimmt, wozu Klagspartei den Beklagten geladen hat mit der Aufforderung, rechtzeitig einen beim K. Landgerichte Nürnberg zugelassenen Rechtsanwalt zu bestellen. Kllägerischer Anwalt wird beantragen, zu erkennen: 1. Die Ehe der Streitsteile wird geschieden.

II. Beklagter trägt die Schuld an der Scheidung. III. Beklagter hat die Streitskosten zu tragen. MNlüruberg, den 22. Januar 1904. Gerichtsschreiberei des K. Landgerichts.

(L. S.) Reitz, Kgl. Kanzleirat. 4

f81203] Oeffentliche Zustellung. Die Frau Margarete Janisch, geb. Bourbiel, in Karlikau⸗Zoppot, Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗ anwalt Dr. Fahn in Prenzlau, klagt gegen ihren hemann, den Inspektor Oskar Jauisch, früher in Weidenplantage Alt⸗Ranft bei Freienwalde a. O., unter der Behauptung, daß der Beklagte während der letzten Zeit, namentlich im Herbst 1902, Ehebruch getrieben hat, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu trennen und den Beklagten für den allein schuldigen Teil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten ur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die rste Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in renzlau auf den 22. April 1904, Vormittags 8 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Prenzlau, den 21. Januar 1904. Grunow, Aktuar, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

(81199] Oeffentliche Zustellung. Die Ehefrau Feiar Schumacher, Helene geb. Keßler, zu Burbach, Üolfsgraff 11a, Prozeßbevoll⸗ mächtigter: Rechtsanwalt, Justizrat Simons in St. Johann a. Saar, klagt gegen ihren Ehemann Peter Schumacher, Tagelöhner, ohne bekannten Wohn⸗ und Aufenthaltsort, mit dem Antrage, „Königliches Landgericht wolle die am 29. April 1899 vor dem Standesamte zu Malstatt⸗Burbach geschlossene Ehe er Parteien scheiden, wolle dem Beklagten die osten des Rechtsstreits zur Last legen.“ Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die erste Zivilkammer des

2o. April 1904, Vormittags 9 ½ Uhr, mit 8 er Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Saarbrücken, den 19. Januar 1904. Lugenbill, 1“ Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[81212] Landgericht Hamburg. Oeffentliche Zustellung.

Die Ehefrau Marie Auguste Emma Sälzer, geb. GFensicke, verw. Wegner, in Hamburg, vertreten durch Reechtsanwälte Dres. Samson, Lippmann & Blunck,

klagt gegen ihren Ehemann Philipp Johann Ludwig Sälzer, unbekannten Aufenthalts, wegen Alimente, mit dem Antrage, den Beklagten zu verurteilen, ihr vom Klagetage ab vierteljährlich im voraus 130,— zu zahlen und die Kosten des Rechtsstreits zu tragen. Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhand⸗ lung des Rechtsstreits vor die Zivilkammer VII des Land⸗ gerichts Hamburg (Ziviljustizgebände vor dem Holsten⸗ tor) auf den 29. April 1904, Vormittags 9 ½ Uhr, mit der einen bei dem ge⸗ dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Ausgzug der Klage bekannt gemacht.

Hamburg, den 23. Januar 1904. Schrader, Gerichtsschreibergeh. des Landgerichts.

[81192] Bekanntmachung.

In Sachen Sommer, Elisabeth, uneheliches Kind der Näherin Karolina Sommer in Düsseldorf, ge⸗ setzlich vertreten durch den Vormund Bernhard Som⸗ mer daselbst, dieser vertreten durch Rechtsanwalt Streber in Nabburg, Klagspartei, gegen Hierl, Josef, Bierbrauer von Trisching, z. Zt. unbekannten Aufenthalts, Beklagten, wegen Vaterschaft und Ali⸗ mentenforderung, wurde die öffentliche Zustellung der Klage bewilligt, und ist zur Verhandlung über diese Klage die öffentliche Sitzung des Kgl. Amtsgerichts Nabburg vom Mitrwoch, 16. März 1904, Vormittags 8 ½ Uhr, bestimmt. Hiezu wird der Beklagte von der Klagspartei hiemit vorgeladen. Die Klagepartei wird beantragen, in einem, soweit gfleblich zulässig, für vorläufig vollstreckbar zu er⸗ lärenden Urteil wolle ausgesprochen werden, Be⸗ klagter sei schuldig:

1) die Vaterschaft zu dem genannten, am 8. August 1903 von der Näherin Karolina Sommer in Düssel⸗ dorf unehelich geborenen Kinde „Elisabeth“ anzuer⸗

2) demselben für die Zeit von der Geburt bis zum vollendeten 16. Lebensjahre in der Höhe von 25 für den Monat den Unterhalt zu gewähren, 3) die sämtlichen Streitskosten zu tragen. abburg, den 22. Januar 1904. Gerichtsschreiberei des Kgl. Amtsgerichts.

(L. S.) ber, Kgl. Sekretär.

[8119338 Oeffentliche Zustellung. Der minderjährige Heinrich Philipp Schaaf in Wiesbaden, vertre en durch die Vormünderin Witwe Magdalene Schaaf, geborene Ernst, daselbst, Franken⸗ straße 19, Prozeßbevollmächtigter: Referendar Matthaei in Hannover, klagt gegen den Tapezierer⸗ gesellen Philipy Veltenz, zuletzt in Hannover, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß Beklagter der Erzeuger des Klägers sei, mit dem Antrage, ihn zu verurteilen, dem Kläger von seiner Geburt bis zur Vollendung seines sechzehnten Lebens⸗ jahres als Unterhalt eine im voraus am ersten jeden Kalendervierteljahres fällige Geldrente von viertel⸗ jährlich 30 ℳ, und zwar die rückständigen Beträge sofort, zu zahlen und das Urteil für vorläufig voll⸗ streckbar zu erklären. Der Kläger ladet den Be⸗ klagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht, 5 M, in Hannover, Haller Straße Nr. 1, Zimmer Nr. 19, auf den 23. März 1904, Vormittags 10 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Hannover, den 20. Januar 1904.

Oeffentliche Zustellung. 1) Die unverehelichte Rosalie Kortas, 9 der minderjährige Bernhard Kortas, beide zu Pruski, Prozeßbevollmächtigter: Justizrat Dr. Eichbaum in Schwetz, klagen gegen den Bauernsohn Bronislaus Kruczinski, früher zu Schiroslaw, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Be⸗ klagte der Vater des am 18. August 1898 von der Rosalie Kortas, Klägerin zu 1, geborenen Bernhard Kortas, Klägers zu 2, ist, mit dem Antrage, den Beklagten kostenpflichtig zu verurteilen, 1) an die Klägerin zu 1 40 nebst 4 % Zinsen seit der Klagezustellung zu zahlen, 2) den Beklagten für den Vater des am 18. August 1898 geborenen Bernhard Kortas zu erklären und ihn als solchen zu verurteilen, an diesen monatlich 10 von dessen Geburt bis zum vollendeten 14. Lebensjahre in vierteljährlichen Pränumerationsraten, und zwar die rückständigen ofort, zu zahlen. Die Kläger laden den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Schwetz auf den 16. März 1904, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. 3 C 1041/03. 1 Schwetz, den 22. Januar 1904. Hallmann, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[81206] Oeffentliche Zustellung. b

Der Tischlermeister Rudolf Möbius in Berlin, Ackerstr. 30, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Rosenberger in Berlin, Potsdamer Str. 8, klagt gegen den Tischlermeister Mayx Plütschow, früher in Berlin, Planufer 5, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Beheuptung, daß der Beklagte ihm für Kleidung, Beköstigung, Wohnung und Erziehung sowie für den sonstigen notwendigen Unterhalt seines (des Beklagten) jetzt sieben Jahre alten Kindes 680,— verschulde, mit dem Antrage, den Be⸗ klagten kostenpflichtig zu verurteilen, an den Kläger 680,— nebst 4 vom Hundert Zinsen seit dem Tage der Klagezustellung zu zahlen, und das Urteil gegen Sicherheitsleistung in Höhe des jedesmal bei⸗ zutreibenden Betrages in barem Gelde oder mündel⸗ sicheren Wertpapieren für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Der Kläger ladet den Beklagten zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 14. Zivil⸗ kammer des Königlichen Landgerichts I in Berlin, Grunerstraße, II. Stockwerk, Zimmer 8/10, auf den 22. März 1904, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. (Aktenzeichen: 31. O. 32. 04.)

Berlin, den 22. Januar 1904u4.

Regenstein, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts I. Zivilkammer 14.

[81205] Oeffentliche Zustellung. Der Hoflieferant C. Ebhardt zu Jena, Prozeß⸗ bevollmächtigte: Justizrat Dr. Lebin und Rechts⸗ anwalt Dr. Ernst Lebin zu Berlin, Friedrich⸗ straße 44, klagt gegen den Referendar a. D. Scheda, zuletzt zu Halensee bei Berlin, jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Grund der Behauptung, daß der Beklagte ihm für in der Zeit vom September 1901 bis Juni 1902 gelieferte Bekleidungsgegenstände den Betrag von 1199,10 verschulde, mit dem An⸗ trage, 1) den Beklagten kostenpflichtig zu verurteilen, an Kläger 1199,10 nebst 4 vom Hundert Zinsen von 276,50 seit 1. Oktober 1901, 250,75 1. November 1901, 7 77,50 .Dezember 1901, 488,50 ¹. Januar 1902, 119,85 .März 1902, 229,— .April 1902, 25,50 .Juni 1902, 40,25 .August 1902, 2I1“ E1““ zu zahlen, 2) das Urteil ev. gegen Sicherheitsleiftung für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die zweite Zivilkammer des Königlichen Landgerichts II zu Berlin SW. 11, Hallesches Ufer 29/31, 1 Treppe, Zimmer 33, auf den 22. April 1904, Vormittags 10 Uhn, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge⸗ richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. erlin, den 22. Januar 1904. Brandt, 16 8

Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts II. [81300] Oeffentliche Zustellung.

Die verw. Martha Scherpenhausen zu Scheveningen, Maaswyckstraat 15, Prozeßbevollmächtigte: Justizrat Ornold und Rechtsanwalt Homever zu Berlin, Leipziger Str. 103, klagt gegen den M. J. Sonner, früher zu Berlin, wegen ridstäͤndiger Miete mit dem Antrage, den Beklagten unter Kostenlast zu ver⸗ urteilen, der Klägerin 50 Gulden oder 85 nebst

[81189

1““

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. 5M.

erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht I in Berlin, Jüdenstr. 59, II, Zimmer 149, auf den 25. April 1904, Vor⸗ mittags 9 ½ Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen FestTfns wird dieser Auszug der Klage bekannt emacht.

Berlin, den 21. Januar 1904.

Katerbow, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts 1. Abt. 66.

[81187] Oeffentliche Zustellung. 1b Der Großschlächtermeister Julius Schneider zu Berlin, Thaerstr. 58, vertreten durch die Rechts⸗ anwälte Dr. Friedemann und Alexander Cohn zu Berlin, klagt gegen den Rudolf Mehrke, Händler, früher in Berlin, jetzt unbekannten Aufenthalts, aus einer Forderung für gelieferte Waren, mit dem An⸗ trage auf kostenpflichtige, vorläufig vollstreckbare Ver⸗ urteilung des Beklagten, an den Kläger 257,84 (Zweihundertsiebenundfünfjzig Mark 84 Pfennige) nebst 5 vom Hundert Zinsen seit dem 1. Juli 1894 zu zahlen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht I zu Berlin, Abteilung 44, auf den 15. März 1904, Vormittags 10 Uhr, Jüden⸗ straße 59 II, Zimmer 120. Zum Zwecke der öffent⸗ gi wird dieser Auszug der Klage bekannt emacht. 1 Berlin, den 22. Januar 1904.

8 Hillig, Gerichtsschreiber

es Königlichen Amtsgerichts I. Abt. 44.

[81209] Oeffentliche Zustellung.

Die Lotteriekollekteure Mendel Emanuel Stern und Wilhelm Stern in Bremen, Prozeßbevollmächtigte: Rechtsanwälte Dres. Heumann und Wllcke, klagen gegen den Lotteriekollekteur Gustav Gabriel Stern, früher in Bremen, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen Ausschließung des Beklagten aus der zwischen den Parteien auf Grund eines am 20. Mai 1898 geschlossenen Gesellschaftsvertrages errichteten und in das Handelsregister eingetragenen offenen Handels⸗ esellschaft M. E. Stern mit dem Antrage: die Ausschließung des Beklagten aus der offenen Handels⸗ gesellschaft M. E. Stern auszusprechen unter Ver⸗ urteilung des Beklagten in die Kosten des Rechts⸗ streits, und laden den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Landgericht, I. Kammer für Handelssachen zu Bremen, im Gerichts⸗ gebäude, I. Obergeschoß, auf Montag, den 21. März 1904, Nachmittags 4 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei 11 Gerichte zu⸗ gelassenen Rechtsanwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bezw. der Ladung bekannt gemacht.

Bremen, den 23. Januar 1904.

Deer Gerichtsschreiber des Landgerichts:

.“ Langfritz, Sekretär.

[81191] Oeffentliche Zustellung.

Die Johann Pabst 7. Witwe, Maria geb. Kreppel, für sich und als Leibzüchterin des Vermögens ihres verstorbenen Ehemannes, in Oberselters, Prozeß⸗ bevollmächtigter: Prozeßagent Fritzsche in Camberg, klagt gegen die Eheleute Lehrer und Klara geb. Kreppel, unbekannten Aufenthalts, früher in Kali of Kansas, unter der Behauptung, daß die Ehefrau Klara Gentry, die Eigentümerin des jetzt im Grundbuch von Oberselters Band 7 Blatt Nr. 244 eingetragenen Grundstücks Karten⸗ blatt 21 Parzelle 2457, dem verstorbenen Ehe⸗ mann der Klägerin und dessen Ehefrau diese und eine weitere Parzelle im Jahre 1868 gegen damals sofort erfolgte Zahlung von 176 Gulden verkauft und den Besitz sofort übertragen habe, ohne daß nach dem damals geltenden Stockbuchsrecht eine Notu⸗ lierung des Vertrages vor dem Feldgerichte in Ober⸗ selters stattgefunden habe, mit dem Antrage, die Beklagten kostenfällig zu verurteilen, darin einzu⸗ willigen, daß das Eigentum an dem Grundstück Kbl. 21 Parz. 2457, im Band 7 Bl. 244 des Grundbuchs von Oberselters auf den Namen des Johann Pabst 7. und dessen Ehefrau, Maria geb. Kreppel, zu Oberselters übertragen wird, bezw. die Auflassung dieses Grundstücks vor dem Grundbuchamt zu Cambeig zu erklären, und das Urteil für vorläͤufig vollstreckbar zu erklären. Die Klägerin ladet die Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor das Königlsche Amtsgericht in Camberg auf den 20. April 1904, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Seftlüng wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Camberg, den 18. Januar 1904.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[81188] Oeffentliche Zustellung. Die Firma Otto Pohlmann Nachf., Inhaber Otto König zu Berlin, Pallisadenstraße 19, Prozeßbevoll⸗ mächtigter: Rechtzanwalt Meyer zu Berlin, Brücken⸗ allee 9, klagt im Wechselprozesse gegen den Tischler G. Starke, früher zu Charlottenburg, Bayreuther Straße 2, jetzt unbekannten Aufenthalts, in den Akten 9 D 5/04, aus dem Wechsel vom 1. September 1903, fällig gewesen am 1. Dezember 1903, mit dem An⸗ trage, den Beklagten zur 1“ 50 nebst 6 vom Hundert Zinsen seit dem 12. Dezember 1903 und 2,20 Wechselunkosten an Klägerin zu verurteilen. Die ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Charlottenburg auf den 18. März 1904, Vormittags 10 Uor, im Zivilgerichts⸗ gebäude, Fün egere eeea, 1 Tr., Zimmer 35. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Charlottenburg, den 19. Januar 1904.

Schulz,

Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. [81208] Oeffentliche Zustellung. 1

In dem anhaͤngigen Rechisstreite des Maklers Franz Dieffenbach in Offenbach, Prozeßbevoll⸗ mächtigter: Rechtsanwalt. Dr. Frank in Frankfurt a. M., gegen die Fean leabegh Schömann, geb. Pregel, früher in Frankfurt a. M., jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen einer Forderung von jetzt 10 000 Gulden, gleich 17 142,85 ℳ, aus Schuldschein vom 18. Juni 1874 nebst Zinsen, ladet der Kläger die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor die zweite Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Frankfurt a. M. auf den 12. Apeit 1904, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen An⸗ walt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Büftekung wird dieser Auszug der Klage bekannt emacht. Frankfurt a. M., den 22. Januar 1904.

[81194] K. Württ. Amtsgericht Ehingen. Oeffentliche Zustellung.

August Bihlmeyer, Kaufmann in Stuttgart, Pro⸗ zeßbevollmächtigte: Rechtsanwälte Dr. Löwenstein und Dr. Kiefe in Stuttgart, klagt gegen den mit unbekanntem Aufenthalt abwesenden Handlungs⸗ gehilfen Robert Hesse, geb. den 4. November 1878 in Gotha, aus Füe mit dem Antrag auf dessen kostenfällige Verurteilung zur Zahlung von 184 60 nebst 4 % Zinsen seit 1. April 1900, durch vorläufig vollstreckbares Urteil, und ladet den Be⸗ klagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das K. Amtsgericht Ehingen auf Dienstag, den 15. März 1904, Nachmittags 3 ¼ Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Den 19. Januar 1904.

Sekretär Baumetz. 6 [81207] Oeffentliche Zustellung. Der Dekorationsmaler C. Boßmann in Wiesbaden, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Schwarz⸗ schild in Frankfurt a. M., klagt gegen die Witwe nenas. Belmont, zur Zeit unbekannten Aufenthalts, früher zu v. a. M., unter der Behauptung, daß die Beklagte dem Kläger für gelieferte Arbeiten in der Zeit vom August bis Dezember 1901 sowie für Lieferung von 6 Landschaftsbildern noch den Rest⸗ betrag von 498 40 schulde, mit dem Antrage, die Beklagte kostenfällig zu verurteilen, an den Kläger 1) 498 40 nebst 4 % Zinsen aus 194 20 seit dem 1. Januar 1902 und aus 270 seit dem 1. Mai 1903 zu zahlen, wovon 270 gegen Abnahme von fünf Landschaftsbildern seitens der Beklagten, 2) die in der Anlage zur Klageschrift bezeichneten egenstände herauszugeben ev. weitere 74 20 zu zahlen und das Urteil gegen Hinterlegung oder Söcervettgeiftan für dorläfg vollstreckbar zu erklären. Der Kläger ladet die Beklagte zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die erste Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Frank⸗ furt a. M. auf den 8. April 1904, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge⸗ dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Fraukfurt a. M., den 21. Januar 1904. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. [81190] Oeffentliche Zustellung. Der Kaufmann S. Simonstein in Schneidemühl, Prozeßbevollmächtigter: Justizrat Dr. Glaß, hier, klagt gegen die Erben und Rechtsnachfolger nach der hierselbst verstorbenen Witwe Justine Sees nämlich: 1) Alwine, verehelichte Arbeiter Sawinski, geborene Schroeder und deren Ehemann in Whiting Lak. Co. Ind. Nordamerika, 2) Albertine, verehelichte Henry Emme, geborene Schroeder und deren Ehemann in Lester⸗Prairie Meled. Co. Minn. Nordamerika, 3) Wanda Amanda, verehelichte Par⸗ tikulier Prigge, geborene Schroeder und deren Ehe⸗ mann Partikulier Prigge zu Berlin, Junkerstr. 10 J, 4) Emilie, verehelichte Maurer Paul Eduard Her⸗ mann Kalkbrenner, geb. Schroeder und deren Ehe⸗ mann Maurer Paul Eduard Hermann Kalkbrenner zu Berlin, Zechliner Straße 30 1, 5) den Polizei⸗ sergeanten Otto Schroeder zu Kupferdreh (Rheinland), 6) die unverehelichte großjährige Elfriede Schroeder, hier, Krojanker Straße, 7) die unverehelichte großjährige Marie Schroeder, früher in Nowawes bei Potsdam, Wilhelmstr. Nr. 30, jetzt unbekannten Aufenthals⸗ ortes, 8) den minderjährigen Albert Schroeder zu Schneidemühl, vertreten durch seinen Vormund, den Stellmacher Julius Höft zu Schneidemühl, unter der Behauptung, daß die Beklagten als Erben der hierselbst verstorbenen Witwe Justine Schroeder 169,60 nebst 4 v. H. Zinsen seit dem 18. Sep⸗ tember 1902 für käuflich entnommene Waren ver⸗

samtschuldner kostenpflichtig zu verurteilen, an den Kläger 169,60 nebst 4 v. H. Zinsen seit dem 18. September 1902 zu zahlen und das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Der Kläger ladet die Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor das Königliche Amtsgericht in Schneide⸗

10 Uhr, Zimmer Nr. 3. Zum Zwecke der öffent⸗ lichen Zustellung an die Beklagte zu 7, wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Schneidemühl, den 18. Januar 1904. 1 Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

validitã rung.

—. —.

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Versiche

Keine. .

8s mn e.

88

4) Verkäufe, Verpachtungen.

Verdingungen c.

[80887] Bekauntmachung.

Die Lieferung des Bedarfs an:

1) Schmieröl, Rüböl, Petroleum, Putzwolle, Seifen, Talg und Verpackungsmaterialien,

1 8

Drogen,

4) Werkzeug, Bürsten und Klempnerwaren, 5) Briketts, Holz⸗ und Schmiedekohlen, 6) Brennholz

Angebote, mit entsprechender Aufschrift versehen, sind zu dem

für Los 1 und 2 am 88. Februar 1904,

TT-8 8 jedesmal Vormittags 10 Uhr, anberaumten Verdingungszeitpunkt an die unterzeichnete Abteilung einzureichen.

Angebot⸗Nachweisungen und Bedingungen können im diesseitigen Geschäftszimmer II eingesehen, auch von dort gegen post⸗ und bestellgeldfreie Einsendung von 1,00 für Los 3, von 50 für jedes andere Los bezogen werden.

Die geforderten Proben sind spätestens fünf S vor dem Verdingungszeitpunkt kostenfrei ein⸗ zusenden.

uschlagsfrist vier Wochen.

189 chöneberg, Kolonnenstr. 31, den 22. Jannan

4.

4 % Zinsen vom Tage der Klagezustellung an zu

kennen,

zahlen und das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

8

Betriebsabteilung der Militäreisenbahn.

Königliche Direktion der Strafanstalt Moabit. bcs k petsecdeceua6 8

ustavb

Hannover, den 21. Januar 1904. 8

schulden, mit dem Antrage, die Beklagten als Ge⸗ 8

mühl auf den 3. März 1904, Vormittags

2) Farben, Lacken, Firnissen, Chemikalien und 9 Eisen und Eisenwaren, 8

für das Rechnungsjahr 1904 soll vergeben werden.

zum Deutschen Reichsan

Vierte

Beilage

zeiger und Königlich Preußis

Berlin, Dienstag,

den 26. Januar

1

1. Untersuchungssachen. 2. isübet 3. Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ ꝛc. Versicherung.

4. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen c. 5. Verlosung ꝛc. von Wertpapieren.

erlust⸗ und Fundsachen, Zustellungen u. dergl.

F-gEaeee

9 6. Kommanditgesellschaften au Aktien u 8 Aktiengesellsch. n 1 12 21 1 7. Erwerbs⸗ und Wirtschafts fasfek gene. ae seühch E 1 E er er 4 8. Niederlassung ꝛc. von Rechtsanwälten. 9. Banzauswwelfe.

10. Verschiedene Bekanntmachungen.

4) Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc.

[76129] Bekanntmachung. 8

Zur Vergebung der für die unterzeichnete Straf⸗ anstalt in der Zeit vom ‧1. April 1904 bis Ende März 1905 erforderlichen Wirtschaftsbedürfnisse ist auf Dienstag, den 16. Februar 1904, Vor⸗ mittags 11 Uhr, ein öffentlicher Submissions⸗ termin anberaumt.

Bewerber haben ihre Angebote, welche mit der Aufschrift: „Lieferungsangebot auf Wirtschaftsbedürf⸗ nisse“ versehen sein müssen, bis spätestens 15. Fe⸗ brugar 1904, Nachmittags 6 Uhr, versiegelt und franko an die unterzeichnete Direktion einzusenden. Eröffnung der Angebote findet im Termin in Gegenwart der etwa erschienenen Submittenten statt.

Die Lieferungsbedingungen liegen im Bureau der Anstalt zur Einsicht aus bezw. werden gegen 0,50 Schreibgebühren übersandt. „Bei Einforderung der Bedingungen ist anzugeben, ür welche Gruppe Angebote beabsichtigt werden. Letztere sind stets auf die volle Gruppe abzugeben. „Die Vergebung des Bedarfs an Kartoffeln findet ür die Zeit vom 1. April bis Ende September

[79451] Bekanntmachung. 8 Es soll die Lieferung von 8 4 48 000 Preßspandeckeln für Feldhaubitzkartuschen 98

un

25 000 Preßspandeckeln für Manöverfeldhaubitz⸗

kartuschen 98 1 im öffentlichen Verdingungstermin am Montag,

den 8. Februar d. Js., Vormittags 11 Uhr,

im diesseitigen Geschäftszimmer vergeben werden,

woselbst Bedingungen nebst Zeichnung und Proben

ausliegen. Letztere können gegen Einsendung von

1,20 von hier bezogen werden.

Artilleriedepot Erfurt.

[81269 Bekanntmachung.

Die Lieferung des bei der unterzeichneten Be⸗ hörde bis zum 31. März 1905 erforderlichen Buchen⸗ brennholzes soll im Submissionswege an den Mindest⸗ fordernden vergeben werden. Zu dem Zweck fordern wir die Lieferlustigen auf, ihre Angebote ver⸗ siegelt mit der Aufschrift „Lieferung von Brennholz“ bis zum Donnerstag, den 4. Februar 1904, bei uns einzureichen.

Die Lieferungsbedingungen können in unserem Bureau während der Geschäftsstunden eingesehen werden. Alle dem genannten Termin ein⸗ gehenden Angebote bleiben unberücksichtigt.

Königliches Konfistorium. Heinichen.

ung ꝛc. von Wert⸗ papieren.

Die Bekanntmachungen über den Verlust von Wert⸗ papieren befinden sich ausschließlich in Unterabteilung 2.

[81268] 1 Bekanntmachung. 3 ½ 1% ige Schöneberger Gemeindeanleihe von 1896.

Nachstehend bezeichnete Stücke obiger Anleihe sind ausgelost und werden hiermit zum 1. Oktober 1904 gekündigt:

Lit. A Nr. 32 104 244 289 290 381 396 397 413 441 444 529 561 = 13 Stück je 5000

Lit. B Nr. 28 37 232 234 235 328 352 411 427 444 445 470 523 524 600 753 816 833 846 897 898 899 930 940 970 987 1017 1155 1189 1385 1386 1445 = 32 Stück je 2000 = 64 000

Lit. C Nr. 98 148 149 161 192 193 199 236 237 414 433 520 521 540 575 576 641 678 733 739 844 854 860 869 907 933 963 1119 1144 1238 1241 1295 1371 1446 1591 1592 1684 1726 1797 1806 1879 1960 1963 = 43 Stück je 500 = 21 500

Wir fordern die Inhaber der ausgelosten Anleihe⸗ scheine auf, die Anleihescheine unter Beifügung der nach dem 1. Oktober 1904 fälligen Zinsscheine und der dazu gehörigen Zinsscheinanweisung

a. entweder bei unserer Stadthauptkaffe, Kaiser

Wilhelm⸗Platz 3, parterre rechts, Zimmer 2,

vom 16. September 1904 ab,

oder bei dem Bankhause Delbrück, Leo &

Co. zu Berlin, Mauerstraße 61/62,

oder bei F. W. Krause & Co., Bank⸗

geschäft zu Berlin, Leipziger Straße 45,

bei den zu b und c bezeichneten Bankhäusern vom 17. September ab zum Nennwert ein⸗ zulösen. .

Für fehlende Zinsscheine wird deren Wertbetrag vom Kapital abgezogen.

Mit dem 1. Oktober 1904 hört die Verzinsung der ausgelosten erecheseige auf.

Zon den in früheren Jahren gekündigten Stücken 2 ne ges Anleihe von 1896 sind noch nicht

elöst:

Lit. O Nr. 463 1055 zu je 500 ℳ, gekündigt zum 1. Oktober 1898,

Lit. B Nr. 1379 zu 2000 ℳ, gekündigt zum 1. Ok⸗ tober 1900, 8

Lit. A Nr. 301 zu 5000 ündi m 1. Ok⸗ vie oi, z ,gekündigt zum 1. Ok . B Nr. 1380 1387 zu je 2000 kündigt 1e 1901, 3 it. C Nr. 1195 1663 zu je 500 ündigt 1. htcher 1901, 11 ne 1e 8006 G uüü it. B Nr. 1382 1390 zu je 2000 ℳ, gekündigt e;. 2 hn 8 1. 68 zu je 500 ündi 1. kiober 1902 8. . gektte.. .B Nr. 402 zu 2000 ℳ, gekündi Ok⸗ 0 898 1 gekündigt zum 1. Ok⸗ Lit. C Nr. 519 951 zu je 500 ℳ, ö 1903. 8— Bon dem zum 1. Oktober 1901 gekündigten Reste 8. Feulzigen Anleihe von 1892 sind nicht eingelöst: Lit. C Nr. 136 316 2219 3722 3855 4724 5502 5960 und 6640 zu je 100 1 8 Schöneberg, den 20. Januar 1904. Der Magistrat. Gerhardt.

[8126665 Bekanntmachugg. I. In der in Gemäßheit des § 4 der Ordnung für die Ausgabe verzinslicher Obligationen durch die EE1“ für die Provinz Schlesien vom Augu 8 12 Mär, 1901 Mar 1 (Deutscher Reichsanzeiger und König⸗ lich Preußischer Staatsanzeiger vom 23. März 1901 Nr. 71 und 2. April 1901 Nr. 79 Dritte Beilage) am 14. Januar 1904 stattgefundenen 14. Ver⸗ losung von „A prozentigen Obligationen der Pro⸗ vinzialhilfskasse für die Provinz Schlesien“ sind folgende Stücke gezogen worden:

Serie XXVI à 5000 Nr. 11 167.

Serie XXVII à 2000 Nr. 88 319 385 460 480 486 745 762.

Serie XXVIII à 1000 Nr. 159 421 496 605 773 821 843 893 1013 1040 1101 1210 1306 1401 1489 1510 1648 1720.

Serie XxXIX à 500 Nr. 224 268 718 790 823 834 923 1042 1211 1213 1271 1282 1300 1349 1490 1627 1664 1941 1998 2100 2108 2252

2271 2307 2489.

Serie XXX à 200 Nr. 84 95 345 521 524.

Serie XXXI à 100 Nr. 3 46 206.

Indem wir diese Obligationen hierdurch kündigen, fordern wir die Inhaber auf, die Valuta dafür am 2. Juli 1904 gegen Auslieferung der Obligationen in umlaufsfähigem Zustande nebst Zinsscheinen über die Zinsen vom 1. Juli 1904 ab bei der Landes⸗ hauptkasse von Schlesien hierselbst (Landeshaus) während der Geschäftsstunden in Empfang zu nehmen.

Die Verzinsung der gezogenen Obligationen hört mit dem 1. Juli 1904 auf und wird der Betrag der von da ab laufenden, nicht mit eingelieferten Zinsscheine vom Kapital in Abzug gebracht.

Nach Maßgabe der Bestände der Landeshauptkasse kann übrigens die Valuta der vorbezeichneten Obli⸗ gationen schon von jetzt ab gegen Vergütung der bis zum Zahlungstage laufenden Zinsen erhoben werden.

Aus früheren Verlosungen sind bis jetzt nicht zur Einlösung präsentiert: 1

4 prozentige Obligationen: aus der Verlosung per 1. Juli 1902. Serie XXVIII à 1000 Nr. 43 391 782 1258. Serie XXIX à 500 Nr. 675 745. aus der Verlosung per 1. Juli 1903. Serie XXVII à 2000 Nr. 238 269. Serie XXVIII à 1000 Nr. 1276. Serie XXIX à 500 Nr. 332 733 2036 2230 2395. Serie XXX à 200 Nr. 400. Serie XXXI à 100 Nr. 152. II. Dagegen sind weitere Obligationen der Pro⸗ vinzialhilfskasse ausgefertigt worden: a. zu 3 ½ Prozent. Serie XX à 5000 150 Stück Nr. 2806 bis einschließlich

2955 =

750 Stück Nr. 14026 bis einschließ⸗ lich 11775 = Serie XXII à 1000 1500 Stück Nr. 28051 b lich 29550 =.. Serie XXIII à 500 2250 Stück Nr. 42076 bis einschließ⸗ lich 44325 =.. Serie XXIV à 200 500 Stück Nr. 9551 bis einschließ⸗ lich 10050 = .. Serie XXV à 100 250 Stück Nr. 4876 bis einschließ⸗ lich 5125 =

gekündigt zum

1 500 000 1 500 000 1 125 000

100 000

25 000 5 000 000 b. zu 3 Prozent.

Serie XXXII à 5000 21 Stück Nr. 175 bis einschließ⸗ lich 195 = 8 Serie XXXIII à 2000 105 Slugt. r 871 bis einschließ⸗ 90 8 3 E11“ . . Serie XXXIV à 1000 210 Stück Nr. 1741 bis einschließ⸗ lich 1950 = schließ Serie XXXV à 500 315 Stück Nr. 2611 bis einschließ⸗ lich it. = erie XXXVI à 200 70 Stück Nr. 581 bis ei ieß⸗ 2 b9⸗ einschließ Serie XXXVII à 100 35 Stück Nr. 291 bis einschlteß⸗ lich 325 =. 3 3 500

105 000

210 000

210 000

157 500

14 000

36340

was nach Vorschrift des § 2 der genannten Ordnung hierdurch zur öffentlichen Kenntnis gebracht wird. Breslau, den 18. Januar 1904. Direktion der Provinzialhilfskasse für die Provinz Schlesien. Freiherr von Richthofen.

[81267] Ausreichung von Zinsscheinen zu schlesischen altlandschaftlichen Pfandbriefen und Ische⸗

briefen Lit. C. Februar d. Is.

In der Zeit vom 5. bis 20. s I in üvee a. bei der Königlichen Hauptsechandlungs⸗ kasse Markgrafenstraße Nr. 46a 8 b. bei der Kur⸗ und Neumärkischen Ritter⸗ G(chen Darlehnskasse Wilhelmsplatz .6—

c. bei der Preußischen Zeutralgenossenschafts⸗ kasse am Zeughause Nr. 2 eh neue Zinsscheine zu schlesischen altlandschaft⸗ lichen (auf Gutsnamen lautenden) Pfandbriefen und Pfandbriefen Lit. C für die Zeit von Weih⸗

nachten 1903 bis dahin 1913 ausgereicht werden.

Zu diesem Zweck haben die Inhaber der altland⸗ schaftlichen Pfandbriefe diese selbst, die Inhaber der Pfandbriefe Lit. O die vorausgereichten Zinsschein⸗ anweisungen Nr. 3 nebst Ver⸗ zeichnissen derselben vorzulegen. Formulare zu den einzureichenden altlandschaftlichen Pfandbriefen sowie zu den Zinsscheinanweisungen der Pfandbriefe Lit. C sind bei den Ausreichungsstellen unentgeltlich zu haben. Bei Aufstellung der Verzeichnisse ist der Vordruck auf den Formularen genau zu beachten.

Breslau, den 9. Januar 1904.

Schlesische Generallandschaftsdirektion.

[81291] 2 3 ½ % Norwegische Staatsanleihe von 1894.

Bei der am 15. Januar d. J. in Christianig in Gegenwart eines öffentlichen Notars stattgehabten Verlosung von Obligationen der 3 ½ % Nor⸗ wegischen Staatsanleihe von 1894 sind folgende zur Einlösung am 15. April 1904 gezogen worden:

Kr. 192, 1 St. . . .8 2

Lit. B Nr. 355 471 640, 3 St. ¶☚ 2 CEW“

Lit. C Nr. 902 1296 1322 1424 1492 1536 1563 1579 1822 2045 2253 2527 3358 3438 3652 3880 3968 3978 4098 4264 4788 4994 5802 5803 6133 6233 6644 6646 6679 7101 7126 7263 7265 7331 7413 7517 7722 7818 8002 8009 8536 8596 8766, 43 St. à 2040,—

Lit. D Nr. 9199 9224 9437 9507 9728 9867 9946 10193 10262 10343 10506 10564 10691 11026 11214 11218 11735 11781 12086 12188 12276 12375 12379 13017 13429 14074 14090 14148 14213 14435 15388 15638 15659 15726 16360 16447 16553 16881 16975 17035 17292 17336 17444 17717 17795 17942 18138 18229 18268 18442 18448 18480 18606 18665 18800 19185 19193 19198 19547 19595 20039 20090 20258 20292 20407 20667 20722 22296 22338 22469 22573 22948 23000 23104 23160 23189 23206 23208 23334 23394 23439 23673 24105 24361 24366 24634 25295 25335 25666 26119 26350 26689 26910 27034 27244 27426 27515 27518 27670 28211 28245 28249 28491 28666 28685 28751 28834 28836 29397 29402 29576 29594 29706 29792 30346 30816 31028 31272 31324 31338 31562 31567 31602 31644 31811 32238 32684 33306 33450 33818 34264 34458 35194 35235 35418 35443 35471 35733 35884 36092 36507 36783 37089 37173 37241 37315 37465 38530 38622 38627 38781 39008 39912 40158 40216 40250 40423 40455 40543 40709 41220 41246 41328 41546 42083 42396 42876 43281 44027 44286 44405 44464 45021 45166 45244 45269 45592 45655 45799 45823 46000 46699 46850 46975 47305 47955 48107 48221 49073 49345 49360 49465 49735 49900 50192 50402 50816 52402 52589 52784 53066 53129 53141 53367 8 53624 53727 53795 53800 53995 53996 54075 54076 54260 54333 54758 54858 55000 551699 55402 55454 55872 56365 56395, 1 240 St. à 408,— .8288,—

8 X2888755,—

Rückständig sind aus früheren Ziehungen: . Fällig am 15. April 1897 Lit. D Nr. 33494.

Füllig am 15. Oktober 1898 Lit. D Nr. 33378.

Fällig am 15. April 1902 Lit. D Nr. 55442.

Fällig am 15. Oktober 1902 Lit. O Nr. 4099 7655.

Lit. D. Nr. 9639 11106 16523 18431 23785

11“

37214 38542 39400 40381 40911 41656 43550 44766 45442 45896 47162 48988 49522 50590 52940 53493

Lit. O Nr. 952 zu 500 ℳ, gekündigt zum 1. Ok⸗

27448 30501 39911 41671 41952 49084 56128.

Fänig am 15. April 1903 Lit. B Nr. 186 341.

Lit. C Nr. 1149 1258 1916 2780 3500 3725 4165 4385 4469 6655 8754.

Lit. D Nr. 9882 10028 10522 11591 11655 12404 13375 14037 18010 20801 21309 21998 22465 22605 22618 23556 23649 23899 24091 25683 25732 27380 27868 29100 29477 29597 29988 31720 32713 32748 34006 34474 34553 34710 35610 35822 35917 36390 36412 37126 37213 37424 39469 40719 41304 42107 42166 42377 42682 42824 43358 43495 43517 48057 48355 52764 52766 53140 54026 56398.

Fällig am 15. Oktober 1903

Lit. B Nr. 561.

Lit. C Nr. 1263 2973 3483 3848 4367 4381 4875 5473 6187 6198 6528 6814 8660.

Lit. D Nr. 8974 9331 11851 12834 13611 13787 13855 14380 15806 17440 18468 18484 20438 21999 23284 23557 23790 24338 24927 27198 27570 27782 27816 28136 29277 29364 29917 30371 30996 31012 31036 31039 31145 31337 31525 32203 33499 34370 35644 35694 36442 37026 37361 37807 38254 38745 38776 38931 39124 39981 39982 40424 40824 41229 41400 41745 42135 42311 42424 42620 42864 42987 43099 43167 43700 44823 45048 46555 48238 49605 50387 50895 51336 52439 53338 53954 54650.

Die Einlösung erfolgt: 8

in Berlin bei dem Bankhause S. Bleich⸗

röder und

bei der Direction der Disconto⸗Gesellschaft,

in Frankfurt a. Main bei der Direction der

Disconto⸗Gesellschaft,

in Hamburg bei dem Bankhause L. Behrens

K Söhne. 8

Christiania, Januar 1904.

Finanz⸗ und Zolldepartement der Königlich Norwegischen Regierung.

8 hüs u

6) Kommanditgesellschaften auf Aktien u. Aktiengesellsch.

Die Bekanntmachungen über den Verlust von Wert⸗ papieren befinden sich ausschließlich in Unterabteilung 2

Z

Am Sonnabend, den 30. Januar d. J., Vormittags 11 Uhr, findet die planmäßige Auslosung von Nominal 10 000,— 4 ½ ige Partialobligationen unserer Gesellschaft im Sitzungszimmer des Bankhauses Gebr. Arnhold, Dresden, Waisenhausstr. 16, statt.

Münsterberg, den 23. Januar 1904.

Zuckerfabrik Münsterberg.

[81302) Aktienbaugesellschaft Krotoschin. Generalversammlung, Krotoschin, Mittwoch, den 24. Februar cr., Vormittags 11 Uhr, im Kreisständehaus. Tagesordnung: 1) Ieenedhe für 1903, Geschäftsbericht und Bilanz. * 2) Ersatzwahl von Aufsichtsratsmitgliedern. 8 Krotoschin, den 15. Januar 1904. Der Aufsichtsrat. Hahn, Landrat, Vorsitzender.

[81279] üs Gasanstalt Gaarden.

Die Gewinnzahlung für 1902/1903 geschieht vom 1. Februar an mit 80,— pro Aktie gegen Einlieferung des Gewinnanteilscheins Nr. 18 nebst Nummernverzeichnis in Hamburg bei der Norddeutschen Bank, in Kiel bei der Kieler Bank. ““ Kiel⸗Gaarden, den 23. Januar 1904

Der Vorstand. 8

[80213]

Wir teilen hierdurch mit, daß unser Aufsichts⸗ ratsmitglied Freiherr Lambert von Fisenne, Gelsen⸗ kirchen, gestorben ist.

Sandsteinbruchbetrieb Franz Ritterath A.⸗G.

2 ; H. Ritterath.

[81276] Rheinisch⸗Westfälische Kalkwerke, Dornap. Wir machen hiermit bekannt, daß die 2. Serie der Coupons zu unseren 4 ½ % igen Teilschulver⸗ schreibungen vom 30. Januar 1894 vom 1. Fe⸗ bruar d. J. ab gegen Auslieferung der betreffenden Talons unter Beifügung eines Nummerverzeichnisses bei unserer Gesellschaftskasse in Dornap oder in Berlin bei der Deutschen Bank oder der Actiengesellschaft für Montanindustrie, in Bremen bei der Filiale der Deutschen in Hamburg Bank, in Frankfurt a. Main bei der Filiale de Deutschen Bank oder Baß Herz, in Bonn bei der Filiale der Bergisch⸗ Märkischen Bank, in Düsseldorf bei C. G. Trinkaus, in Elberfeld bei J. Wichelhaus P. Sohn oder von der Heydt⸗Kersten & Söhne, in Essen bei der Essener Credit⸗ Anstalt so⸗ . wie deren Filialen 1u“ in Empfang genommen werden kann.. 3. Januar 1904.

Der Vorstand.

11“