Sie das Strafsystem gegen den Kontraktbruch verschärfen, desto mehr Anreiz geben Sie zu 8 denn um so größer wird der Segensat in den Verhältnissen der ländlichen und der staͤdtischen Arbeiter. Die Lage der gewerblichen Arbeiter hat sich in den letzten Jahr⸗ zehnten, soweit ihre soziale Stellung und ihre ganze Position eegenüber den Arbeitgebern in Frage kommt, gewaltig ge⸗ oben. Gerade dies bestätigt die Berechtigung der gegen⸗ wärtigen Wirtschaftsordnung im Gegensatz zu den Forderungen der Sozialdemokratie. Und der Fortschritt wird “ wenn erst durch die Rer ersetg us ie Rechtsfähigkeit der Berufsvereine anerkannt sein wird. Wenn die Antragsteller bei diesem Antrage sagen: Recht bleibt Recht, so erwidere ich: Unrecht bleibt Unrecht. Alsdann nimmt der Minister für Landwirtschaft ꝛc. von Podbielski das Wort, worauf der Antrag Arendt mit großer Mehrheit angenommen wird. Der Rest der dauernden Ausgaben Debatte bewilligt. (Schluß des Blattes.) ““
Zur Arbeiterbewegung. “
Die Berliner städtischen Parkarbeiter, Gärtner usw. hielten, der ⸗Vofs. Zt. zufolge, am Montagabend eine zahlreich besuchte Versammlung ab, um zu dem ablehnenden Bescheid der Direktion und des Magistrats wegen Lohnerhöhung usw. Stellung zu nebmen. Es gelangte eine Erklärung zur Annahme, in der es heißt: Die Versammelten widersprechen der Ansicht der Direktion und des Magistrats, daß die große Mehrzahl der Parkarbeiter von der Armenverwaltung überwiesen sei, sie erklären, daß die Mehrheit im Dienst alt ge⸗ worden und noch immer als Vollarbeiter beschäftigt ist. Sie wünschen, daß der Mindestlohn für Parkarbeiter auf 3 ℳ täglich erhöht wird, und nach und nach bis zu 4,50 ℳ steigt. ür Gärtner soll der Anfangslohn 3,50 ℳ, der bis zu 5,50 ℳ steigen soll, für Parkarbeiterinnen der Anfangslohn 1,75 ℳ, nach zwei Jahren 2 ℳ betragen. Ferner wünschen sie im Interess des Familien⸗ lebens um 6 Uhr Abends Feierabend. Dieser Beschlu soll der Park deputation unterbreitet werden. 618
Kunst und Wissenschaft.
Die Münchener Sezession hat, wie „W. T. B.“ meldet, den Deutschen Künstlerbund eingeladen, im Sommer 1904 seine erste Ausstellung im Ausstellungsgebäude der Sezession in München zu veranstalten. Gesundheitswesen, Tierkrankheiten und Absperrungs⸗ maßregeln.
Der Ausbruch der Maul⸗ und Klauenseuche ist dem Kaiserlichen Gesundheitsamt gemeldet vom Schlachthofe zu Mainz am 8. Februar 190u9u9. “
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Verdingungen im Auslande.
6 Oesterreich⸗Ungarn. . gr 16. Februar 1904, 12 Uhr. Direktion der K. K. priv. Kaiser Eö in Wien: Lieferung von 700 Meterzentnern Rübschmieröl. Näheres bei der genannten Direktion und beim „Reichs⸗
48
Verkehrsanstalten. 9
Der Weg über Sibirien ist für Sendungen nach Japan, Kiautschou, Schanghai, den Pangtsehäfen und Tschifu bis auf weiteres gesperrt. Die Sendungen nach Japan außer Formosa werden fortan über Amerika, die Sendungen nach Kiautschou, Schanghai, den Yangtsehäfen und Tschifu über Suez geleitet. Nach Peking, Tientsin, Tongku und Tschinwangtau werden die Sendungen nach wie vor über Sibirien befördert.
„Wie der Berliner Handelskammer von der Königlichen Wasserbau⸗ inspektion mitgeteilt wird, ist die Sperre der Stadtschleuse in Brandenburg aufgehoben. Die Schleuse wurde am 8. d. M. dem Verkehr übergeben. v11“
Wien, 9. Februar. (W. T. B.) Der Gesamtbetrag der Auf⸗ wendungen, die von der Eisenbahnverwaltung im Laufe des Jahres 1903 für Investitionszwecke gemacht wurden, be⸗ sifker sich auf 93 579 300 Kronen, wobei die Gebahrungsergebnisse ür Dezember provisorisch ermittelt sind. Insgesamt wurden 1903 für Fahrparkbeschaffung für Haupt⸗ und Kleinbahnen verausgabt 20 595 200 Kronen.
. 111““
Petersburg, 9. Februar. (W. T. B.) Der Verkehrs⸗ minister Fuͤrst Chilkow, der auf der Fahrt nach dem Baikalsee gestern Irkutsk passierte, hat angeordnet, den Verkehr eines Paares der Schnellzüge mit eeshen zwischen Irkutsk und der Mandf . ei bis auf weiteres einzustellen, und zwar wird die WFahrt aus der Mandschurei am 17. und aus Irkutsk am 21. Februar eingesteltltt. “
Scchillertheater O. (Wallnertheater). P
Die gestrige erste Aufführung von Shakespeares „König Lear“ im Schillertheater darf bei der Schwierigkeit der zu lösenden Aufgabe als gelungen bezeichnet werden. Die Inszenierung und die schau⸗ spielerische Gesamtleistung wurden der Stimmung und wuchtigen des Trauerspiels gerecht. Die kluge Berechnung, mit der Herr Pategg seinen Lear anlegte, indem er ihn von vornherein pathologisch auffaßte, ließ die Voraussetzungen der Handlung natürlich und das Geschick des unglücklichen Königs um so ergreifender erscheinen, zumal da der Künstler immer noch den Ausdruck zu steigern vermochte und seine Darstellung besonders in den Wahnsinns⸗ szenen der Größe nicht entbehrte. Eine ausgezeichnete Leistung war ebenfalls der Narr des Herrn Erich Ziegel, der für die beißende Ironie, die treue Anhänglichkeit und den tiefen Schmerz dieser Gestalt den ent⸗ sprechenden treffenden Ausdruck fand. Sehr anerkennenswert war ferner auch Herr Rolan in der wichtigen Rolle des Kent. Die übrigen Mit⸗ wirkenden, unter denen noch Frau Arnold (Goneril) und Herr Paeschke (Edmund) lobend genannt seien, ergänzten das Zusammenspiel in an⸗ gemessener Weise. Vielleicht hätte für die Cordelia eine Darstellerin efunden werden können, die nicht so zaghaft und jugendlich gewirkt ätte, wie Fräulein Gußmann, sondern etwas mehr Kraft und Würde mit der kindlichen Aufrichtigkeit zu verbinden gewußt hätte.
Im Neuen Königlichen Operntheater wird morgen, Donnerstas, „Tannhäuser“ von Richard Wagner in nachfolgender Besetzung gegeben: Tannhäuser: Herr Grüning; Elisabeth: Fräulein Destinn; Wolfram: Herr Berger; Venus: Frau Plaichinger; Landgraf: Herr Knüpfer; Walther: Herr Jörn; Hirtenknabe:
räulein Dietrich; drei Grazien: die Damen Urbanska, Kierschner, Lucia. Kapellmeister von Strauß dirigiert. — Am Sonntag wird „Manon“ gegeben.
Im Löniglichen Schauspielhause wird morgen Shake⸗ speares „König Heinrich V.“ aufgeführt. Die Besetzung lautet: F V.: Herr Christians; Kalharina. Fräulein von Mayburg;
önigin: Fräulein von Arnauld; Alice: Fräulein Arnstädt; Frau Hurtig: rau Schramm; Bursch: Fräulein Hausner; Karl VI.: Herr Ludwig; istol: Herr Vollmer; Fluellen: Herr Pohl; Dauphin: Herr Boettcher; Burgund: Herr Nesper; Orleans: Herr Staegemann; Connetable: Herr Molenar; Erzbischof: Herr Oberländer; Exeter: 5 Kraußneck; Westmoreland: Herr Zeisler; Macmorris: Herr üller; Bardolph: Herr Hartmann; Montjoye: Herr Arndt. 8
Morgen, Donnerstag, Abends 7 ½ Uhr, veranstaltet der Organist Bernhard Irrgang in der Heiligkreuzkirche das nüächste Konzert. Mitwirkende sind Frau Erna von Storch (Sopran), Fräulein Ilse Böttcher (Alt), Herr Opernsänger Ludwig Wolff (Baß) und Herr Walter Kratz (Violine). Der Eintritt ist frei.
6 Maunigfaltiges. Berrlin, den 10. Februar 1904.
8
9
In der am Montag unter dem Vorsitz des Vizeoberzer nonien⸗
meisters, Kammerherrn B. von dem Knesebeck abgehaltenen Sitzung des Zentralkomitees vom Roten Kreuz wurde nach Erledigung geschäftlicher Mitteilungen über die zu Gunsten des Expeditions⸗ korps für Südwestafrika erfolgten Maßnahmen Bericht erstattet und eine Aufforderung an die Landesvereine zur Errichtung von Sammelstellen beschlossen. — In betreff der eventuellen Beteilung des deutschen Roten Kreuzes an dem Kriegssanitätsdienst in Ostasien wurde beschlossen, bei tatsächlichem Ausbruch des Krieges ein Anerbieten sowohl an das Russische wie an das Japanische Rote Kreuz zu richten. Vorbereitungen in Hinblick auf Ge⸗ stellung von Personal und Material sind eingeleitet. — Ueber die in seitens des dortigen Landesvereins vom Roten Kreuz für die Notlage in Aalesund getroffenen Veranstaltungen sowie über die im Anschluß hieran seitens des Zentralkomitees sowie des Berliner Vereins vom Roten Kreuz eingeleiteten Sammlungen machte der Vorsitzende sowie der Vorsitzende des Berliner Vereins ent⸗ sprechende Mitteilung. Ein Telegramm aus Aalesund wurde verlesen, das dem Personal des Roten Kreuzes uneingeschränktes Lob erteilt. — Sodann wurde über die Umwandlung der Deutschen Heilstätte in Loschwitz bei Dresden in ein Sanatorium sowie über die Errichtung eines Vereinslazaretts in Verbindung mit dem
8 Theater.
Küönigliche Schauspiele. Donnerstag: Neues Operntheater. Vorstellung im Abonnement (Billett⸗ reservesatz Nr. 28). Tannhäuser und der Sänger⸗ krieg auf Wartburg. 3 Akten von Richard Wagner. Anfang 7 ½ Uhr. — 2n der Plätze: Fremdenloge 12 ℳ, Mittel⸗
alkon und Loge 8 ℳ, Mittelparkett 1. bis 16. Reihe 8 ℳ, Mittelparkett 17. bis 22. Reihe 6 ℳ, Seiten⸗ parkett 4 ℳ, Seitenbalkon 4 ℳ, Tribüne 2 ℳ 50 ₰, Stehplatz 1 ℳ 50 ₰.
Schauspielhaus. 42. Vorstellung. König Heinrich der Fünfte. Schauspiel in 5 Aufzügen von William Shakespeare. Mit Benutzung der Ueber⸗ setzung von August Wilhelm von S egel für die deutsche Bühne eingerichtet von Wilhelm Oechel⸗ häuser. In Szene gesetzt vom Oberregisseur Max Grube. Dekorative Einrichtung vom Oberinspektor
Brandt. Anfang 7 ½ Uhr.
Frreita : Neues Operntheater. Keine Vorstellung. 8 Hanspieldang. 43. Vorstellung. Sonderabonne⸗ ment B 7. Vorstellung. Die Jovurnalisten. Lustspiel in 4 Aufzügen von Gustav
Anfang 7 ½ Uhr. 6 8
Deutsches Theater. Donnerstag: Novella d'Andrea. Anfang 7 ½ Uhr.
Freitag: Rose Bernd.
Sonnabend: Zum ersten Male: Der einsame Weg. Schauspiel in 5 Akten von Arthur Schnitzler.
Exzellenz.
(17. Vorste
Helena. Freita
schöne
Baruhelm.
Donnerstag:
Berliner Theater. Donnerstag: Maria
reitag: Maria Theresia. Schönfeld.
Freitag, Abends 8 Uhr: Sonnabend, Abends 8 Uhr: Uriel Acosta.
Theater des Westens. Kantstr. 12. Bahnhof „ Romantische Oper in Bovlohlscher Garten. 89
erzoglicher E“ a. D.) Donnerstag ung
7. Vorstellung im Abonstement): Die elena.
Sonnabend (17. Vorstellung im Abonnement): Zum ersten Male: Colombine. Tante schläft.
Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Zu halben Preisen: Der Trompeter von Säckingen. — 7 ½ Uhr: Die schöne Helena.
Montag (außer Abonnement): Die schöne Helena.
Neues Thenter.
Freitag: Schwester Beatrigx. lachtenlenker. onnabend: Minna von Barnhelm.
Restdenztheater. (irektion: S. Lautenburg.)
Der keusche Casimir. Nitouche.) Schwank in 3 Akten von Desvalliêres und Mars. Deutsch von Max Schönau. Die Empfehlung.
Thaliatheater. Direktion Jean Kren und Alfred Donnerstag:
Die Kinder der
96 Der gestiefelte Kater. ild
4 ern mit Gesang und Tanz.
8 2 (Direktion: A. Prasch, Groß⸗ erster Besetzung):
im Abonnement): Die schöne
Trianonthenter.
dame . Anfang 8 Uhr.
Hierauf: Die
Abends Anfang 7 ½ Uhr.
Donnerstag: Minna von
Vorher: Der Dirigent: M. Schmidt.
“
IÜSdBliderspenstige.
Sonnabend, Nachmittags 4 Uhr: Zu halben serlen (jeder Erwachsene ein Kind mit Extraplatz rei Miärchens
Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Zu halben Preisen d Der Bettelstudent. — ½ gSv Abends 7 ½ Uhr: Das Schwalbennest. ebF
(Georgenstraße, Friedrich. und Universitätsstraße.) Donnerstag: Ma⸗
Freitag und Sonnabend: Madame X.
Belleallianretheater. (Unter der Direktion von
Jean Kren und Alfred Schönfeld vom Thaliatheater.) Donnerstag: Guido Thielscher als Hochtourist.
Freitag und folgende Tage: Götterweiber. Aus⸗ stattungsburleske in 3 Aufzügen mit Gesang und Tanz von Curt Kraatz und Wilh. Jacoby, bearbeitet von Kren und Schönfeld. Musik von Einödshofer. 82 (Gerda Walde und Helmerding in den Hauptrollen.) Anfang 7 ½ Uhr.
Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Die bezähmte
“ “ städtischen Krankenhause in Offenbach verhandelt, während andere
Gegenstände der Tagesordnung an Abteilungen vesnschen wurden. — In der darauf folgenden Sitzung des Preußischen Landes⸗
vereins vom Roten Kreuz wurden Gesuche von Sanitätskolonnen
E1
erledigt.
Breslau, 9. Februar. (W. T. B.) Heute vormittag über⸗ brachte eine Abordnung des Magistrats dem Professor Felir Dahn die Glückwünsche der Stadt zu seinem 70. Geburtstage (vgl. Nr. 33 d. Bl.). Im Kolleg wurde dem Jubilar von seinen Höͤrern eine Ovation bereitet, für die er mit einer kurzen Ansprache dankte. Heute abend findet im .“ eine Aufführung von Dahns Drama „Deutsche Treue’“ statt.
Flensburg, 9. Februar. (W. T. B.) Der Flensburger Dampfer „Harald“, Kapitän Petersen, ist 30 Meilen nördlich von Kap Vincent gestrandet. Von der 10 Mann betragenden Be⸗ satzung wurden 8 Mann gerettet. Man vermutet, daß das Schiff vollständig verloren ist.
München, 10. Februar. (W. T. B.) Hier hat sich gestern in einer von dem Ersten Bürgermeister von Borscht einberufenen Ver⸗ sammlung ein Hilfskomitee für Aalesund gebildet. — Seine Königliche Hoheit der Prinzregent hat die Hoftheaterintendanz beauftragt, ein Wohltätigkeitskonzert zu Gunsten der Not⸗ leidenden in Aalesund zu veranstalten. v
Braunschweig, 10. Februar. (W. T. B.) Aus Torfhaus wird der „Braunschweig. Landeszeitung“ gemeldet: Seit gestern wütet ein heftiger Schneesturm aus Südwest bei 1 Grad Kälte. Die Poststraße Braunlage — Harzburg ist stellenweise völlig ver⸗ weht. Zahlreiche Telegraphendrähte sind abgebrochen. In den Wäldern ist viel Schaden angerichtet.
„Triest, 9. Februar. (W. T. B.) Heute früh herrschte hier ein heftiger Südweststurm, der haushohe Wellen über das Ufer am Hafen trieb und dort allen Verkehr hemmte. Der Sturm, dur den auch zahlreiche Schiffe beschädigt wurden, hörte na
Mittag auf. (W. T. B.)
Brüssel, 10. Februar. Sechs gut gekleidete Männer, die gestern abend mit dem nach Paris bestimmten Zuge um 7 Uhr 23 Minuten von hier vechn waren, drangen auf der Strecke zwischen Tubize und Braine⸗le⸗Comte mit dem Revolver in der Faust in den Abteil, in dem sich die Wertbriefe befanden, fesselten den wachthabenden Beamten und raubten alle Wertbriefe. Die Räuber sprangen dann während der Fahrt aus dem Zuße. Heute früh wurde ein Mann schwer auf dem Gleis liegend aufgefunden, der sich weigerte, irgend welche Auskunft zu geben.
Setahenne. 10. Februar. (W. T. B.) Gestern abend wurde eine Kohlengrube vollständig durch Feuer zerstört; der Schaden wird auf mehrere Millionen geschätzt. 5
Toronto, 9. Februar. (W. T. B.) Zwei Pafsagierzüge der Canadian Pacific Bahn stießen heute morgen in der Nähe von Renfrew zusammen. Es heißt, daß neun Personen getötet und viele verletzt sind.
Nach Schluß der Redaktion eingegangene “
Depeschen. 8 London, 10. Februar. (W. T. B.) Der gestrige Zu⸗ sammenstoß bei Tschemulpo war nach neueren Meldungen eine förmliche Seeschlacht. Dem „Reuterschen Bureau“ wird darüber aus Tokio unter dem heutigen Datum telegraphiert: Der Kampf dauerte von 11 Uhr Vormittags bis 3 Uhr Nach⸗ mittags. Die Japaner besiegten zwei russische Kriegsschiffe, wie man glaubt das Hochsee⸗Kanonenboot „Korejetz“ und den Kreuzer erster Klasse „Warjag“. Das Kanonenboot wurde zum Sinken gebracht, der „Warjag“ in Brand geschossen und nampfunsthig gemacht. Ein Teil der Mannschaft, der landete, wurde gefangen genommen. Die japanischen Schiffe sind leicht beschädigt. 1111“*“ f g;⸗ 1 8 8 8 8 8 (Fortsetzung des Nichtamtlichen in der Ersten und — Zweiten Beilage.)
Birkus Schumann. Donnerstag, Abends 7Uhr:
Nur kurzes Gastspiel. Lün. Einzig und allein⸗ dastehendes größtes Natur⸗ 8 wunder der Jetztzeit: Konsul, der mwesschlef Chimpanse. Die größte Sehenswürdigkeit. 25 Löwen, dressiert v. Herrn Jul. Seeth. as Riesenprogramm. Babel. Größte Ausstattungs⸗ pantomime, eine Wanderung durch acht Jahrtausende.
piel in
zwischen
Familiennachrichten.
Verlobt: Frl. Frida von Bonin mit Hrn. Leutnant I von Mecklenburg (Berlin).
Verehelicht: Hr. Rittergutsbesitzer Curt von Auenmüller mit Frl. Johanna Forker⸗Schubauer (Thierbach — Zwickau).
Geboren: Ein Sohn: Hrn. Hauptmann Brauns (Srztich. — Hrn. Oberleutnant Materne Schweidnitz). — Eine Tochter: Hrn. Pastor
ritz
e Konzerte.
Vorher: Anfang 7 ½ Uhr.
— beis
Philharmonie.
Gastspiel Isadora berg (Violine).
Singakademie. Donnerstag, Abends 7 ½ Uhr: Konzert von Cornelia Schmitt⸗Csünyi (Gesang).
Donnerstag, Abends 8 Uhr:
Konzert von W. Mart. Procop (Orgel). Mit⸗ wirkung: Janka Major (Gesang), Alfred Witten⸗
Hamann (Panthenau, Bez. Liegnip) Gestorben: Hr. 1rS JFe.a 7. Carl von Scheffer (Schonklitten bei Glommen, Ostpr.). — Hr. Bürgermeister a. D. Gustav Wackwitz (Primkenau). — Hr. Geheimer Baurat Carl Büttner (Berlin). — Fr. Major Margarethe Maske, geb. Tause⸗ wald (Charlottenburg). — Verw. Fr. Rittmeister Mathilde von Burski, geb. Freiin von Rottenberg
erlhöft latau (Breslau). — Fr. Kammer⸗
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Qualität
gering
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Außerdem wurden am Markttage (Spalte 1) nach überschläglicher Schätzung verkauft Doppelzentner (Preis unbekannt)
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Weizen.
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entner und der Verkaufswert auf volle Mark abgerundet mit
3 500 1 530
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geteilt. Der Durchschnittspreis wird aus den unabgerundeten
ahlen berechnet.
ape⸗ esta. Breslau). 8* F Mathilde von Rehfues, verw. 88 er, geb. 85 direktor Marie hüden, geb. Freiin von der Reck
Oberlichtsaal. Donnerstag, Abends 8 Uhr: (Coesfeld)
Duncau. Anfang 8 Uhr. Konzert von Hedwig Marck (Gesang) und
Freitag und folgende Tage: Guido Thielscher als Hochtourist. Anfang 7 ½ Uhr.
Sonnabend: Zum ersten Male: Waterkaut. ein Punkt (.) in den letzten sechs Spalten, daß entsprechender
ericht fehlt.
el Ein liegender Strich (—) in den Bbalten für Preise hat die b.8 daß der betreffende Preis nicht vorgekommen ist,
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Schillertheater. 0. (Walluertheater.) Donnerstag, Abends 8 Uhr: König Lear. Trauer⸗ spiel in 5 Aufzügen von William Shakespeare.
Freitag, Abends 8 Uhr: König Lear.
Sonnabend, Abends 8 Uhr: Hedda Gabler.
N. (Friedrich Wilhelmstädtisches Theater.) Donnerstag, Abends 8 Uhr: Die Kinder der Exzellenz. Lustspiel in 4 Aufzügen von E. von Wolzogen und W. Schuman 8
Sonntag, Nachmittags 3 ½ Uhr: Charleys Tante.
Zentralthenter. Donnerstag: Das Schwalben⸗ nest. Operette in 3 Akten von Maurice Ordonneau, deutsch von M. Rappaport. Musik von Henry Herblay. Anfang 7 ½ Uhr.
Freitag und folgende Tage, Abends 7 ½ Uhr: Das Schwalbennest. “ “
Rudolph Bauerkeller (Violine).
Saal Bechstein. Donnerstag, Abends 8 Uhr: III. Klavierabend von Artur Schnabel. Beethovensaal. Donnerstag, Abends 7 ½ Uhr: Konzert von Elsa Ruegger (Violoncello) mit “ Orchester (O. Marien 11666“
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Verantwortlicher Redakteur Tyrol in Charlottenburg.
E15 Dr. Verlag der Expedition (Scholz) in Berlin.
Druck der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags⸗ Anstalt, Berlin SW., Wilhelmstraße Nr. 32.
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Sieben Beilagen (einschließlich Börsen⸗Beilage).