Das Rampfermonopol in Japan.
Das bisher nur in Formosa gültige Kampfermonopol ist mit dem 1. Oktober v. J. auf ganz Japan ausgedehnt, und die näheren Aus⸗ führungsbestimmungen zu dem Kampfermonopolgesetz vom 16. Juni 1903 sind unterm 23. September v. J. von dem Generalgouvernement auf Formosa erlassen worden. Im Anschluß hieran sei noch bemerkt, daß inzwischen der englischen Firrma Samuel Samuel & Co, welche bislang den Alleinvertrieb des Monopolkampfers in Formosa hatte, auch der in Altjapan übertragen worden ist. Der darüber im No⸗ vember 1903 gezeichnete Vertrag ist am 5. Dezember in Kraft ge⸗ treten und soll mit dem früheren mit der Formosa⸗Regierung ge⸗ schlossenen fast wörtlich übereinstimmen und wie dieser bis zum März 1906 laufen. (Mitteilung des Kaiserlichen Generalkonsulats in Yoko⸗ hama.) 8
Kapitalanlagen in den deutschen Kolonien.
Nach dem vom Kolonialwirtschaftlichen Komitee herausgegebenen „Kolonialhandelsadreßbuch 1904“ sind in den deutschen überseeischen Besitzungen zurzeit 122 Pflanzungsunternehmungen und 472 Handels⸗ gesellschaften, Handelsfirmen und Handwerker tätig. Das Kapital, mit welchem diese Unternehmungen arbeiten, 8 nur bei 8 .8 Pflanzungs⸗ und Handelsgesellschaften angegeben. Es entfallen auf: Kamerun .. . 39 Unternehm., davon 16 Gesellsch. mit 16 560 000 ℳ Ostafrika 116 24 8 8 18 744 890 „ Südwestafrika 207 20 t . 59 241 000 ‧„ Togo 39 2 1 230 000 ‧„ Kiautschou 62 6 . 80 750 000 „ die Südsee . . 131 8 6 8 9 671 000 „
zusammen 594 Unternehm., davon 74 Gesellsch. mit 186 196 800 ℳ
Rechnet man diesem Betrage die Betriebsmittel der übrigen 520 Unternehmungen und die Kapitalien der Ansiedler in Südwest⸗ afrika (813), Ostafrika und Samoa hinzu, so wird eine Schätzung des in den deutschen Kolonien investierten Kapitals auf 300 Millionen Mark noch weit hinter der Wirklichkeit zurückbleiben.
Zwangsversteigerungen.
Beim Königlichen Amtsgericht I Berlin stand das Grundstück Pappel⸗Allee 14, dem Fabrikanten F. E. Otto zu Dortmund gehörig, zur Versteigerung. 10 a. Nutzungswert 8300 ℳ Mit dem Gebot von 3200 ℳ bar und 150 000 ℳ Hypotheken blieb die Neue Boden⸗Aktien⸗Gesellschaft, Mittelstraße 2/3, Meistbietende.
Tägliche Wagengestellung für Kohlen und Kols an der Ruhr und in Oberschlesien. b An der Ruhr sind am 9. d. M. gestellt 19 669, nicht recht⸗ itig gestellt keine Wagen. P n Oberschlesien sind am 8. d. M. gestellt 6248, nicht recht⸗ zeitig gestellt keine Wagen.
Wie die „Rheinisch⸗Westfälische Zeitung“ meldet, hat sich der Versand des Düsseldorfer Roheisensyndikats im Inland von 778 697 t im Jahre 1902 auf 958 781 t im Jahre 1903 erhöht.
— Die Einnahmen der Lübeck⸗Büchener Eisenbahn be⸗ trugen im Monat Februar 1904 provisorisch 298 080 ℳ, gegen das Vorjahr mehr 23 845 ℳ Die Gesamteinnahme vom 1. Januar bis 29. Februar d. J. betrug 795 098 ℳ, gegen Vorjahr mehr 35 260 ℳ “ M Der Aufsichtsrat von Hoffmanns Stärkefabriken, Aktiengesellschaft, in Salzuflen beschloß laut Meldung des „W. T. B.“ aus Bremen in seiner gestrigen Sitzung, für 1903 eine Dividende von 12 %, wie im Vorjahre, bei reichlichen Abschreibungen vorbehaltlich der Genehmigung der Generalversammlung zu verteilen.
— Der Betriebsabschluß der Vereinigten Dampfschiffs⸗
esellschaft für 1903 beträgt laut Meldung des „W. T. B.“ aus Nvenbagen 2 200 000 Kronen, die verschiedenen Fonds zu⸗ geführt werden, während wie im Vorjahre keine Dividende ver⸗ es “ 9. März. (W. T. B.) Vor einiger Zeit hatten einige große Minengesellschaften, die in Südafrika im Handels⸗ 81 eingetragen sind, aber auch in England große Vertretungen
88
aben, sich geweigert, die Einkommensteuer von dem gesamten Betrage ee zu entrichten. Die Firma Adolf Goerz brachte in Anfechtung der von der Steuerbehörde getroffenen Entscheidung, nach welcher die Firma den Betrag von 142 49 Pfd. Sterl. als Einkommensteuer auf ihren gesamten Gewinn zahlen sollte, die Frage vor das Oberhofgericht (court of kings bench) und behauptete, die Einkommensteuer dürfe nur von den Gewinnbeträgen erhoben werden, die das Geschäft der Firma in England abwerfe. Der Gerichtshof hat nun diese von der genannten Firma eingelegte Berufung abgewiesen. Von dieser Entscheidung werden auch die Debcersgesellschaft und andere große Gesellschaften betroffen, bei denen es sich ebenfalls um Summen von vielen tausend Pfund Sterling handelt.
Kursberichte von den Fondsmärkten. Hamburg, 9. März. (W. T. B.) (Schluß.) Gold in Gd.,
Barren: das Kilogramm 2790 98 2784 Silber in Barren: 8 Kilogramm 78,75 Br., 78,25 Gd. 8 Wien, 10. März, Vorm. 10 Uhr 50 Min. (W. T. B.) Ungar. Kreditaktien 737,00, Oesterr. Kreditaktien 628,00, Franzosen 628,00, Lombarden 76,50, Elbethalbahn —,—, Oesterreichische Papierrente 99,50, 4 % Ungarische Goldrente 117,55, Oesterreichische Kronen⸗ anleihe 99,40, Ungarische Kronenanleihe 96, 90, Marknoten 117,55, Bankverein 503,00, Länderbank 418,00, Buschtehrader Lit. B —,—, Türkische Lose 121,00, Brüxer —,—, Alpine Montan 394,00. London, 9. März. (W. T. B.) (Schluß.) 2 ¾ % Eg. Kons. 85 ⅞, Platzdiskont 3, Silber 26716. — Bankeingang 116 000
fd. Sterl. Pfd. Ster (W. T. B.) (Schluß.) 3 % Franz. Rente
9. 92 „Suezkanalaktien —. 1 u Spenne 9. Mäarz. (W. T. B.) Wechsel auf Paris 38,925.
Lissabon, 9. März. (W. T. B.) Goldagio 24 ½.
New York, 9. März. (Schluß) (W. T. B.) Der Markt zeigte kein Interesse für die sonst lebhafter gefragten Werte, da selbst bei geringem Angebot keine Kauflust hervortrat. Im weiteren Ver⸗ laufe führte die vollständige Geschäftsunlust einen Rückgang der Kurse herbei, sodaß die Börse unregelmäßig schloß und nur für einzelne Werte Behauptung zeigte. Aktienumsatz 180 000 Stück. Die Pennsylvaniabahn bewilligte 2 050 000 Doll. für Verbesserungen der östlich von Pitts . gelegenen Linien; der Tunnel⸗ endpunkt in New York ist hierbei nicht inbegriffen. Geld auf 24 Stunden Durchschnittszinsrate 1 ¾, do. Zinsrate für letztes Darlehen des Tages 1 ¾, Wechsel auf London (60 Tage) 4,83,75, Cable Transfers 4,87,00, Silber, Commercial Bars 57 ¾. Tendenz für Geld: Leicht. 1
Ri⸗ de Janeiro, 9. März. (W. T. B.) Wechsel auf London 12 ½22. 2
.“
Kursberichte von den Warenmärkten.
Produktenmarkt. Berlin, den 10. März. Die ermittelten Preise waren (per 1000 kg) in Mark: Weizen,
amtlich
141,25 — 141,50 Abnahme im Juli, do. 142,75 — 142,50 Abnahme im September mit 1,50 ℳ Mehr⸗ oder Minderwert. Behauptet. Hafer, pommerscher, märkischer, mecklenburger, preußischer, osener, schlesischer feiner 140 — 154, pommerscher, märkischer, mecklen⸗ urger, preußischer, posener, schlesischer mittel 130 — 139, pommerscher, märkischer, mecklenburger, preußischer, posener, schlesischer geringer 124 — 129, Normalgewicht 450 g 134,50 — 134,25 Abnahme im Juli mit 2 ℳ Mehr⸗ oder Minderwert. Matter. Mais, La Plata 113,50 — 114 00 frei Wagen, amerikan. Mixed 119,00 — 120,00 frei 81 8 Angabe der Provenienz 113,25 bis 112,75 Abnahme im Mai. Matter. 5 Weizenmehl (p. 100 kg) Nr. 00 21,75 — 23,50. Ruhig. Roggenmehl (per 100 kg) Nr. 0 u. 1 16,80 — 18,60. 9 Bebanntät., (p. 100 kg) mit Faß 45,70 Brief Abnahme im laufenden Monat, do. 45,70 Brief Abnahme im Mai, do. 46,90 46,70 Abnahme im Oktober. Matt. G
Berlin, 9. März. Marktpreise nach Ermittelungen des Königlichen Polizeipräsidiums. (Höchste und niedrigste Preise.) Der Doppelztr. für: Weizen, gute Sortef) 17,35 ℳ; 17,32 ℳ — Weizen, Mittelsortek) 17,29 ℳ; 17,26 ℳ — Weizen, geringe Sorte†) 17,23 ℳ; 17,20 ℳ — Roggen, gute Sortef) 13,10 ℳ; —,— ℳ — Roggen, Mittelsorte —,— ℳ; —,— ℳ — Roggen, gerinze Sorte —,— ℳ; —,— ℳ — Futtergerste, gute Sorte“*) 14,40 ℳ; 13,40 ℳ Futtergerste, Mittelsorte*) 13,30 ℳ; 12,30 ℳ
uttergerste, geringe Sorte“*“) 12,20 ℳ; 11,20 ℳ b Hafer, gute Sorte*) 15,60 ℳ; 14,70 ℳ Hafer, Mittelsorte*) 14,60 ℳ; 13,70 ℳ — Hafer, geringe Sorte*) 13,60 ℳ: 12,80 ℳ — Richt⸗ stroh 4,00 ℳ; 3,50 ℳ — Heu 7,00 ℳ; 4,60 ℳ — Erbsen, gelbe, zum Kochen 40,00 ℳ; 28,00 ℳ — Sgpeisebohnen, weiße 50,00 ℳ; 26,00 ℳ — Linsen 60,00 ℳ; 25,00 ℳ Kartoffeln 7,00 ℳ; 6,00 ℳ Rindfleisch von der Keule 1 kg 1,80 ℳ; 1,20 ℳ — dito Bauchfleisch 1 kg 1,40 ℳ; 1,10 ℳ Schweinefleisch 1 1,60 ℳ; 1,00 ℳ — Kalbfleisch 1 kg 1,80 ℳ; 1,20 ℳ — Hammel⸗ lleisch 1 kg 1,80 ℳ; 1,20 ℳ — Butter 1 kg 2,80 ℳ; 2,00 ℳ — Eier 60 Stück 4 50 ℳ; 3,00 ℳ — Karpfen 1 kg 2,40 ℳ; 1,20 ℳ — Aale 1 kg 3,00 ℳ; 1,40 ℳ — I 1 kg 2,80 ℳ; 1,20 ℳ — Hechte 1 kg 2,20 ℳ; 1,20 ℳ — Barsche 1 kg 1,80 ℳ; 0,80 ℳ — Schleie 1 kg 3,00 ℳ; 1,40 ℳ — Bleie 1 kg 1,40 ℳ; 0,80 ℳ 1
— Krebse 60 Stück 15,00 ℳ; 3,00 ℳ †) Ab Bahn. Frei Wagen und ab Bahn.
Berlin, 9. März. Bericht über Speisefette von Gebr. Gause. Butter: Die erwartete Belebung des Geschäfts ist noch nicht eingetreten, die Zufuhren waren größer als der Bedarf; nur wirklich feinste Marken konnten unveränderte Preise erzielen. Auch in billigeren Sorten hat die Nachfrage sehr nachgelassen, trotzdem die Zufuhren darin nur klein sind. Bei dem bevorstehenden Festbedarf dürfte sich die Marktlage jedoch bald wieder bessern. Die heutigen Notie⸗ rungen sind: Hof⸗ und Genossenschaftsbutter Ia Qualität 113 bis 117 ℳ, II a Qualität 110 bis 115 ℳ% — Schmalz: Wenn auch die Getreidemärkte noch weiter stark rückgängig waren, so folgten die Schmalzpreise doch dieser Richtung nicht mehr, vielmehr fanden die nach Beendigung der Winterschlachtsaison in Chicago und auch im Westen Amerikas verminderten Schweineantriebe und die damit zu⸗ sammenhängende günstige Haltung der Schweinemärkte mehr Beachtung. Die Preise konnten wieder etwas anziehen. Die heutigen Notierungen sind: Choice Western Steam 44 ¼ bis 44 ¾ ℳ, amerikanisches Tafel⸗ schmalz (Borussia) 46 ℳ Berliner Stadtschmalz (Krone) 46 ½ ℳ, Bratenschmalz (Kornblume) 48 ℳ in Tierces bis 52 ℳ — Speck: Keine Veränderung.
Amtlicher Friedrichsfelde. den 9. März 1904.
Marktbericht vom Magerviehhof in Schweine⸗ und Ferkelmarkt am Mittwoch,
Auftrieb 8 Ueberstand Schweine 5019 Stück Stück v““ “ 8 Verlauf des Marktes: Lebhaftes Geschäft bei steigenden Preisen. Es wurde gezahlt im Engroshandel für: Läuferschweine: 3—5 Monat alt . . . Stück 26,50 — 32,00 ℳ 6—7 -v- 3. 6 8 1—99. 8 indestens 8 Wochen alt „ 00 — 15,00 „ e 18v 8 Wochen alt. 8,00 — 10,00 „
Ferkel:
Magdeburg, 10. März. (W. T. B.) Zuckerbericht. Korn⸗ 8 8es 8,05 — 8,20. Nachprodukte 75 % ohne Sack 6,20 — 640. Stimmung: schwach. BrotraffinaderI ohne Faß 17,87 ½ bis 18,00. Kristallzucker I mit Sack 17,82 ½. Gem. Raffinade mit Sack 17,82 ½⅛ — 17,95. Gem. Melis mit Sack 17,32 ½ — 17,45. Stimmung: ruhig. Rohzucker I. Produkt Transito f. a. B. Hamburg März 16,40 Gd., 16,60 Br, —,— bez, April 16,55 Gd., 16,65 Br., —,— bez., Mai 16,75 Gd, 16,80 Br., —,— bez., August 17,15 Gd., 17,20 Br., —,— bez., Oktober⸗Dezember 17,50 17,55 Br., —,— bez.
Rubig. 11, 9. Mär. (W. T. B) Rüböl leko 51,00, Mai 49,50.
Bremen, 9. März. (W. T. B.) (Schlußbericht.) Schmalz. Fest. Loko, Tubs und Firkins 38, Doppeleimer 38 ¾, schwimmend Aprillieferung Tubs und Firkins —, Doppeleimer —. Speck. Stetig. Sbort loko —, Short clear —, Abladung —, extra lang —. Kaffee. Unlustig. Baumwolle. Anziehend. Upland middl.
88 g loko 80 ¼ ₰ 9. März. (W. T. B.) Ruhig.
Hsm gt⸗ 1 2 Standard white loko 7,40. (W. T. B.) Laffee. (Vormittage⸗ „Mai 33 Gd., Sep⸗
Hamburg, 10. März. Zuckermarkt.
bericht.) Good average Santos März 32 ¼ G
tember 34 Gd., Dezember 34 ¾ Gd. Stetig. „Zuckern (Anfangsbericht.) Rübenrohzucker I. Produkt Basis 88 % Rende⸗ ment neue ÜUsance frei an Bord Hamburg März 16,50, April 16,60, Mai 16,80, August 17,20, Oktober 17,55, Dezember 17,50. b 9. März. (W. T. B.) Rars August 11,50 Gd.,
udapest, 0 Br.
118o 9. März. (W. T. B.) 96 % Javazucker loko
stetig, 8 sb. 9 d. Käufer. Rübenrohzucker loko ruhig,
3 6“ März. (W. T. B.) (Schluß.) Chile⸗Kupfer t, für 3 Monat 55 . Matt. .n 55 ,2 (W. T. B.) Baumwolle. Umsatz: 12 000 B., davon für Spekulation und Export 1000 B. Tendenz: est. Amerikanische good ordinary Lieferungen: Stetig. März 8,44, Nt Aarg 8,43, April⸗Mai 8,42, Mai⸗Juni 8,41, Juni⸗Juli 8,38, Juli⸗August 8,35, August. September i X“ 7,24, D 25 „N vember⸗“ ez. 6, —2 8 3 Oktoggr Ndovember 6,0 doven 23. T. B.) (Scluß.) Roheisen Kaum stetig. Mixed numbers warrants 51 sh. 1½ d. Middlesborough
42 sh. 6 ½ d. 9. März. (W. T. B.) (Schluß.) Rohzucker
Paris, 2 8az, eant 21 — 21 ¼4. Weißer Zucker behauptet, ruhig, 88 % neue Kondition 1 Mai⸗August 251,
Nr. 3 für 100 kg März 24 ⅛, April 24 ¾,
März. (W. T. B.) Java⸗Kaffer good — 8 74 ½⅛.
ahaa, 0 ½. ZBVIA g (W. T. B.) 1 etroleum. Raffi⸗
niertes Type weiß loko 20 ¾ bez. Br., d. März 20 ¾ Br.,
April 21 Br., do. Mai 21 Br. uhig.
März 90,25.
8 8
Petroleum.
do. Schmalz.
1,74, Schmalz Western steam 7,60, do. Rohe u. Brothers 7,60, Ge⸗ k2t. Scn nach Liverpool 1 ⅛, Kaffee fair Rio Nr. 7 6 ⁄⁄16, do. Rio Nr. 7 April 5,10, do. do. Juni 5,40, Zucker 2 1518, Kupfer 12,50 — 12,75.
Zinn 28,00,
auf 1 Bezliser Schlachtviehmarkt vom 9. März 1904. zum a S8g” 584 Rinder, 2438 Kälber, 769 Schafe, 12 774 Schweine. Marktpreise nach den Ermittelungen der E““ Bezahlt für 1e ghand oder 50 kg Schlachtgewicht in Mark bezw. für 1 Pfund in Pfg.): G 8
b mKälber: 1) feinste Mastkälber (Vollmilchmast) und beste Saug⸗ kälber 78 bis 80 ℳ; 2) mittlere Mastkälber und gute Saugkälber 70. bis 76 ℳ; 3) geringe vre h 56 bis 64 ℳ; 4) ältere gering enährte Kälber (Fresser) — bis — ℳ 8
1 ber. F. p'- Fsschhame. und jüngere Masthammel 68 bis 70 ℳ; 2) ältere Masthammel 61 bis 64 ℳ; 3) mäßig genährte Hammel und Schafe (Merzschafe) 54 bis 59 ℳ; 4) Holsteiner Niederungsschafe — bis — ℳ, auch pro 100 Pfund Lebendgewicht — bis — ℳ Schweine: Man zahlte für 100 Pfund lebend (oder 50 kg) mit 20 % Tara⸗Abzug: 1) vollfleischige, kernige Schweine feinerer Rassen und deren Kreuzungen, höchstens 1 ¼ Jahr alt: a. im Gewicht von 220 bis 280 Pfund 48 ℳ; b. über 280 Pfund lebend (Käser) — bis — ℳ; 2) fleischige Schweine 45 bis 47 ℳ; gering entwickelte 42 bis 44 ℳ; Sauen und Eber 43 bis 44 ℳ Bei Rindern waren maßgebende Preise, des gering n wegen, nicht festzustellen.
Ausweis über den Verkehr
Umsatzes
Verdingungen im Auslande.
Niederlande. Het dijkbestuur van het waterschap Het Qud Bilt in St. Anna⸗Parochie: Errichtung einer neuen festen Brücke über die Zuidhoekstervaart. Lastenheft für 0,25 Gulden im Sekretariat der genannten Verwaltung erhältlich. 15. März 1904, 2 Uhr. Gemeindeverwaltung in Hillegom: Bau einer Gasanstalt mit Wohnung für den Direktor: Lieferung und Aufstellung eines Gasometers mit einem nutzbaren Inhalte von 1000 cbm 8 Errichtung eines eisernen Kohlenschuppens; Lieferung und Legung der gußeisernen Röhren ünd 884 Zubehörstücke. Lastenhefte und Pläne i J. Adriaganse in Harderwyle. ““
* 6. Uarsß 1904, 2 Uhr. Generaldirektor der Gesellschaft für den Betrieb der Staatseisenbahnen, Zentralbureau, in Utrecht: Lieferung von Papier und verschiedenen Bureauartikeln während der Rechnungs⸗ jahre 1904 bis 1907. Lastenheft und Muster einzusehen und auch für 0,15 Gulden käuflich im Hauptmagazin für Drucksachen, Zentral⸗ station, in Utrecht.
14. März 1904.
Wetterbericht vom 10. März 1904, 8 Uhr Vormittags.
Wind⸗ Wetter
eratur elsius.
stärke, Wind⸗ richtung
Name der Beobachtungs⸗
68
niveau reduz
Te in
a. 00 u. Meeres⸗
Barometerst
NW 2 halb bedeckt W 2 heiter WNW I wolkenlos Windstille heiter
NO 2 heiter NW 2 halb bedeckt NO 5 halb bedeckt NW 3 bedeckt NNO F bedeckt Windstille bedeckt NNO 6 Rege NNO A bedeckt O 1 heiter 2 wolkig 4 wolkenlos 3 Dunst 1 Dunst 2 bedeckt 2 bedeckt indstille wolkig W 2 halb bedeckt N 2 bedeckt Windstille wolkig NO IRegen 1 bedeckt 2 wolkig 2 halb bedeckt 2 Dunst tille bedeckt 1 wolkig 1 Regen idstille Dunst nästille bedeckt O 2 beiter 2 bedeckt 2 Nebel 1 Nebel 1 bedeckt SW 2 bedeckt Windstille Nebel Windstille Nebel O 1 Nebel SO I bedeckt 2 bedeckt Windstille bedeckt 3 bedeckt 1 bedeckt 1““ 2 halb bedeckt
Ein Maximum von über 771 mm liegt über Innerrußland, ein anderes westlich von Schottland, eine Depression von unter 760 mm liegt über Frankreich. In Deutschland ist das Wetter ruhig und trübe; stellenweise ist Regen gefallen. Weitere Regenfälle wahrscheinlich.
Deutsche Seewarte.
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Isle d'Aix Cherbourg Paris. Vlissingen. “ hristiansund Bodoe .. Skudesnaes. Skagen. Kopenhagen Karlstad Stockholm
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Mitteilungen des A6Sronautischen Observatoriums des Königlichen Meteorologischen Instituts, veröffentlicht vom Berliner Wetterbureau. Drachenballonaufstieg vom 10. März 1904, * 11 bis 11 ½ Uhr Vormittags:;
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chen Staatsanzeiger
Offentlicher Anzeiger.
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1) Untersuchungssachen.
[94890] Der gegen Unterwiederstedt
Steckbriefserledigung. en Fleischer Wilb
unterm 26. Mai Sandersleben, 9. März 1904.
Herzoglich Anhaltisches Amtsgericht.
[94812] Fahnenfluchtserklärung. 1
In der Untersuchungssache gegen den Ulanen Leopold Siegel der 4. Eskadron Ulanenregiments Nr. 6 wegen Fahnenflucht wird auf Grund der §§ 69 ff. s 360 der Militärstrafgerichtsordnung der Beschuldigte hier⸗
92752
des Militärstrafgesetzbuchs sowie der §§ 356, durch für fahnenflüchtig erklärt. Frreankfurt a. M., den 7. März 1904. Gericht der 21. Division. Der Gerichtsherr: CV11161 von Hagen. Kriegsgerichtsrat. [94891]
In der Untersuchungssache gegen den Gemeinen Karl Gotthelf Schmidt der 3. Komp. Trainbataillons Nr. 16, geb. am 24. November 1883 zu Dresden, wegen Fahnenflucht wird auf Grund der §§ 69 ff. des Militärstrafgesetzbuchs sowie der §§ 356, 360 der Militärstrafgerichtsordnung der Beschuldigte hierdurch für fahnenflüchtig erklärt und sein im Deutschen Reiche befindliches Vermögen mit Beschlag belegt.
Metz, den 7. März 1904.
Königliches Gericht der 33. Division. [94820] Bekanntmachung.
Die beiden vom K. Landgericht Amberg wider Wolfgang Pohmer von Seuchau wegen Jagd⸗ vergehens und Meineidsverleitung am 30. April 1901 erlassenen Beschlagnahmebeschlüsse sind aufgehoben.
Amberg, 6. März 1904.
Der K. I. Staatsanwalt:
J. V.: Dittmann. [94811] Verfügung.
Die am 10. August 1903 gegen den Musketier Ickstadt der 8. Komp. Inf.⸗Regts. Nr. 87 erlassene Fahnenfluchtserklärung wird hiermit aufgehoben.
Frankfurt a. M., den 7. März 1904.
Gericht der 21. Division. Der Gerichtsherr: Bergmann, von Hagen. Kriegsgerichtsrat. [94810] Verfügung. “
Die unterm 10. Dezember 1903 gegen den Rekruten Joseph Auer aus dem Landwehrbezirk Hannover erlassene Beschlagnahmeverfügung wird zurückgezogen, da Auer ergriffen ist.
Hannover, den 7. März 1904.
Gericht der 19. Division. v. Lölhöffel, v. Schmidt⸗Phiseldeck, Generalleutnant und Kriegsgerichtsrat. Divisionskommandeur. 194813] Beschluß.
Die unterm 17. Juli 1902 im Deutschen Reichs⸗ anzeiger unter Pos. 36192 Nr. 170/02 gegen den Arbeitssoldaten II. Klasse Johann Weber erlassene
Fahnenfluchtserklärung wird in Gemäßheit des § 362 M.St.⸗G.⸗O. hiermit aufgehoben. Straßburg, den 8. März 1904 Königliches Gericht der 31. Division.
eeeEREeeeeeaneeeüRreesee Ee. v.eeren 2) Aufgebote, Verlust⸗ u. Fund⸗ sachen, Zustellungen u. dergl.
[94625] Zwangsversteigerung.
Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Berlin, Kleine Markusstr. 8, belegene, im Grund⸗ buche von der Königstadt Band 27 Bl. 1956 A zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks auf den Namen des Maurermeisters August Mercier in Berlin eingetragene Grundstück am 7. Mai 1904, Vormittags 10 Uhr, durch das unterzeichnete Ge⸗ richt, Jüdenstr. 60, Erdgeschoß, Zimmer Nr. 8, ver⸗ steigert werden. Das Grundstück, nicht vermessen, ist unter Nr. 24 148 in die Gebäudesteuerrolle, in der Grundsteuermutterrolle nicht eingetragen. Der jähr⸗ liche Nutzungswert beträgt 6900 ℳ, der Jahres⸗ betrag der Gehäudesteuer 264 ℳ Das Grundstück besteht aus Vorderwohnhaus, Doppelqueurwohn⸗ gebäude mit Verbindungsgang nach dem Vorderhause und zwei Höfen. Der Versteigerungsvermerk ist am 8. Februar 1904 in das Grundbuch eingetragen.
Berlin, den 26. Februar 1904.
Königliches Amtsgericht I. Abteilung 86. [94600] Abschrift! Beglaubigte Abschrift! Zweite Ausfertigung! sind 1,50 ℳ Stempel, zur Urschrift sind 4,50 ℳ Stempel verwendet. Die I. Aus⸗ fertigung ist stempelfrei. Von dem Wertstempel be⸗ freit, weil auf Grund der Verhandlung reichs⸗ stempelpflichtige Schuldverschreibungen ausgegeben werden.
Berlin, den 28. Januar 1904.
(gez.) Dr. Koffka, Notar.
Nr. 277 des Notariatsregisters pro 1901.
Adler.) Ausfertigung.
Verhandelt zu Berlin am 11. März 1901.
Vor mir, dem unterzeichneten, zu Berlin wohn⸗ haften Notar im Bezirk des Königlichen Kammer⸗ gerichts Justizrat Dr. Johannes Koffka, erschienen, von Person bekannt:
1) der Ingenieur Herr August Beringer in Char⸗
Wilhelm Teupel aus — isted 1 1903 wegen schweren Diebstahls erlassene Steckbrief ist erledigt.
Der Herr Beringer erklärte:
Boden⸗Credit⸗Actien⸗Bank zu Berlin stehen meinem zu Berlin, Putbuser Straße Nr. 11, be⸗ legenen, im Grundbuche des gerichts I zu Berlin von den Umgebungen Band 169 Blatt Nr. 7284 verzeichneten Grundstücke in Abteilung III Nummer 1, 3 und 6 bezw. 53 920 ℳ, 146 080 ℳ und 20 000 ℳ, zusammen 220 000 ℳ eingetragen, welche zunächst mit vier Prozent und eventuell vom 1. Januar 1906 ab mit vier einviertel Prozent zu verzinsen und dann nach dem Amortisationsvertrage vom 27. März 1896 rückzahlbar sein sollten. Diese Hypotheken sind von der Gläubigerin wegen der durch meinen Vorbesitzer verzögerten Zinsenzahlung für fä lig erklärt worden. Dadurch ist der vorerwähnte Amortisationsvertrag aufgehoben. Ich erkenne hiermit an, daß diese erst⸗ stelligen 220 000 ℳ noch in voller Höhe zu Recht bestehen, da deren Amortisation noch nicht begonnen hat. Dem mit der Preußischen Boden⸗Credit⸗ Actien⸗Bank getroffenen Abkommen gemäß verpflichte ich mich, auf das Kapital von 220 000 ℳ den Betrag von 20 000 ℳ, und zwar die Teilpost Abteilung III. Nummer 6 von 20 000 ℳ am 30. März 1901 an die Gläubigerin zurückzuzahlen, die übrigen 200 000 aber, nämlich die Posten Abteilung III Nummer 1 und Nr. 3 von bezw. 53 920 ℳ und 146 080 ℳ vom 1. April 1901 ab mit 4 ½ % jährlich zu ver⸗ zinsen, und die Zinsen in vierteljährlichen, am ersten Tage jedes Kalenderquartals im voraus fälligen Raten zu entrichten. Wenn die Zinsen stets innerhalb der ersten acht Tage des Kalender⸗ quartals gezahlt werden, eine Rückforderung beziehungsweise Rückzahlung des Kapitals von 200 000 ℳ bis zum 31. Dezember 1905 beiderseits ausgeschlossen, andernfalls, oder wenn die Feuer⸗ versicherungsprämie nicht sofort mit Eintritt der Fälligkeit gezahlt wird, ist die Gläubigerin berechtigt, das Kapital ganz oder teilweise sofort zurückzuver⸗ langen. Diese Berechtigung steht der Gläubigerin auch zu, falls über das vorbezeichnete Pfandgrundstück Zwangsverwaltung oder Zwangsversteigerung ein⸗ geleitet oder falls über mein Vermögen oder über dasjenige meiner Rechtsnachfolger im Besitze des Pfandgrundstücks der Konkurs eröffnet wird. Im Fall der Geltendmachung (Kündigung, Fälligkeits⸗ erklärung, Einziehung) der Hypotheken verzichte ich auf Vorlegung der Hypothekendokumente. Ich ver⸗ pflichte mich, das Kapital am 31. Dezember 1905 ohne vorherige Kündigung in barem Gelde zurück⸗ zuzahlen. Ich verpflichte mich, für jedes Quartal, für welches die Zinsen nicht innerhalb der ersten 8 Tage des Kalenderquartals gezahlt werden, einen erhöhten Zinssatz von 4 ½¾ % fährlich zu zahlen. Die Rückzahlung des Kapitals, sowie die Zahlung der Zinsen und Kosten muß in Goldwährung erfolgen. Sämtliche Zahlungen sind in Berlin an der Kasse der Gläubigerin zu leisten. Wegen der sämtlichen vorstehend eingegangenen Verpflichtungen bestelle ich hierdurch Hypothek mit dem mir zugehörigen, oben bezeichneten Grundstück nebst Zubehör, bewillige auch und be⸗ antrage die Eintragung dieser Belastung in das Grundbuch mit dem Bemerken, daß bei Abzahlungen auf das Kapital vor denselben die jedesmaligen Rest⸗ forderungen die Priorität behalten sollen. Bezüglich aller vorstehend übernommenen Zahlungsverpflich⸗ tungen unterwerfe ich mich für mich und für meine Rechtsnachfolger der sofortigen Zwangsvollstreckung gemäß Paragraphen 794 Abs. 5 und 800 der Zivil⸗ prozeßordnung für das Deutsche Reich in der Weise, daß die Zwangsvollstreckung aus der Urkunde gegen den jeweiligen Eigentümer des Pfandgrundstücks zu⸗ lässig sein soll. Ich bewillige und beantrage, diese Verpflichtung, für welche ich das oben bezeichnete Grundstück hiermit ebenfalls belaste, in das Grund⸗ buch einzutragen. Die Gläubigerin soll berechtigt sein, wegen etwa rückständiger Kapital⸗ oder Zinsen⸗ forderungen die notarielle Zwangsvollstreckungsklausel ohne vorherige Genehmigung des Schuldners sich erteilen zu lassen. Zur mehreren Sicherheit meiner Gläubigerin verpfände ich in Höhe deren Forderung von 220 000 ℳ (zweihundertzwanzigtausend Mark) nebst Zinsen auch die sämtlichen Gebäudever⸗ sicherungsgelder. Ich verpflichte mich, die Ge⸗ bäude ständig bei einer Feuerversicherungsanstalt versichert zu halten, die Prämie pünktlich zu zahlen, der Gläubigerin die Versicherungspolice und die Prämienquittungen auf Erfordern jederzeit vorzulegen, derselben auch den Hypothekensiche⸗ rungsschein oder die Erklärung des betreffenden Ver⸗ sicherungsinstituts, daß diese Verpfändung in dem betreffenden Kataster notiert worden ist, zu be⸗ schaffen. Sollte ich einer der vorstehenden Ver⸗ pflichtungen nicht nachkommen, so ist die Gläubigerin berechtigt, ihr Kapital sofort zurückzufordern. Ich beantrage ferner, bei den Posten Abteilung III Nummer 1, 3 und 6 von beziehungsweise 53 920 ℳ, 146 080 ℳ und 20 000 ℳ in das Grundbuch einzu⸗ tragen, daß der Amortisationsvertrag vom 27. März 1896 aufgehoben ist. Ich übernehme die sämtlichen, aus dieser Erklärung und dem zu stellenden Ein⸗ tragungsantrage entstehenden Kosten, die Eintragungs⸗ und Löschungskosten sowie sämtliche Kosten der Quittung bei erfolgender Rückzahlung und beantrage: Die Verhandlung einmal für die Preußische Boden⸗ Credit⸗Aktien⸗Bant auszufertigen und ihr die Aus⸗ fertigung zuzustellen. Die Herren Erschienenen zu 2 u. 3 akzeptierten namens der von ihnen vertretenen Preußischen Boden⸗ Credit⸗Aktien⸗Bank zu Berlin die vorstehenden Er⸗ klärungen des Herrn Erschienenen zu 1 und treten den von demselben gestellten Anträgen überall ge⸗ nehmigend bei.
ist
Für die Preußische auf
Königlichen Amts⸗
Kommanditgesellschaften auf Aktien und Akti Erwerbs⸗ und Wirtschaftsgenossenschaften. Niederlassung ꝛc. von
Rechtsanwälten.
ankausweise. erschiedene Bekanntmachungen.
Edmund Alexander. “ Johannes Koffka, Notar. Vorstehende, in das Register unter Nr. 277,
zweiten Male
dem Kaufmann Vinetaplatz Königlichen Band 169
Richard 3, gehörige,
Pilarski in Berlin
Blatt Nr.
und 3 von 53 920 ℳ I. Quartal d. J. Betrage von 2375 ℳ Durch Vorlegung
lichen Verfügung vom 9. Juli 1902 ist Nachweis geführt, daß der Kaufmann Richard am 9. Juli 1902 als Eigentümer des neten Grundstücks Berlin, den 27. (gez.) Dr.
bjekt 23
und 146 080 ℳ
mir
Januar 1904. Johannes Koffka, Notar. Kostenrechnung:
ahr 1901, eingetragene Verhandlung wird ö“ M. ausgefertigt und diese Ausfertigung der Preußischen Boden⸗Credit⸗Actien⸗Bank in Berlin erteilt zum Zweck der Zwangsvollstreckung in das
im Grundbuche des hiesigen Amtsgerichts I von den Umgebungen 7284 verzeichnete Grundstück wegen der von den Hypotheken Abteilung III Nr. 1 „ für das rückständigen Zinsen à 4 ¾ % im der gericht⸗
[94619] Aufgebot.
Der Ackerer Heinrich Raaf in Rüngsdorf hat be⸗ antragt, den verschollenen Stallknecht Gottfried Honecker, geboren am 4. August 1852 zu Rüngs⸗ dorf, Sohn der Eheleute Gerhard Markus Honecker und Anna Maria geb. Raaf, zuletzt wohnhaft in Rüngsdorf, später in Diensten des Zirkus; enz, für stot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird auf⸗
gefordert, sich spätestens in dem auf den 21. Ok⸗ tober 1901, Vormittags 9 ¼ Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermin zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht di Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem
der Gericht Anzeige zu machen. Pilarski obenbezeich⸗ in das Grundbuch eingetragen ist.
Bonn, den 5. März 1904. önigliches Amtsgericht. Abt. 12. [94984] Aufgebot. Der Eisenbahnbetriebssekretär a. in Braunschweig hat den verschollenen früheren Jakob Ludwig Scheu, Gandersheim als Sok späteren Ehefral
Sobn 2 Sohn de —
— 219
Scheu, a
Zusammen (gez.) Dr. Koffka. 8 Beglaubigt: Der Rechtsanwalt (gez.) Bading, Justizrat.
Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung bekannt gemacht.
Berlin, den 29. Februar 1904.
8 Briese, Gerichtsschreiber
des Königlichen Amtsgerichts I. Abteilung 96. [94584]
Der zwecks Zwangsversteigerung des dem Mühlen⸗ besitzer Adolf Schulz (Schultz) in Mirow gehörigen, im Flurbuch von Mirow in Abt. II unter Nr. 148 aufgeführten Hausgrundstücks Nr. 112 c. p. daselbst auf Freitag, den 25. März 1904, Vor⸗ mittags 10 Uhr, anstehende Ueberbotstermin wird mit dem Bemerken in Erinnerung gebracht, daß in dem ersten Verkaufstermin ein Gebot nicht abgegeben worden ist.
Mirow, den 4. März 1904. Großherzogliches Amtsgericht.
[94902) Bekanntmachung. Der Laufzettel Nr. 10,1904, betreffend die ge⸗ stohlenen Wertpapiere, als: 4 Stück 4 % Wladi⸗ kawkas Eisenbahnprioritäten von 1885 mit Talons und Coupons ab 1. Juli 1904 Nr. 92364 112122 125485 141426 à 408 ℳ; 8 Stück 4 % Rjäsan⸗ Uralsk Eisenbahnprioritäten von 1894 mit Talons und Coupons per 1. März 1904 à 404 ℳ% Nr. 19820 19821 19822 19824 19825 19826 19827 19828, ist erledigt.
Hamburg, den 7. März 1904.
Die Polizeibehörde. Abteilung I1 (Kriminalpolizei). Der Rat und Abteilungsvorstand.
I
[96585 Der Anbauer Heinrich Müller zu Kissenbrück hat das Aufgebot des verloren gegangenen Sparkassen⸗ buchs der Herzoglichen Sparkasse Wolfenbüttel Ser. II Lit. Q Nr. 28 256 beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 25. November 1904, Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Auf⸗ gebotstermin seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird. Wolfenbüttel, den 4. März 1904.
Herzogliches Amtsgericht. (gez. Reinecke.)
Veröffentlicht:
Renneberg, Gerschr.⸗Asp., als Gerichtsschreiber. [94422] Aufgebot. Der Fahrikarbeiter Heinrich Meyer in Fürsten⸗ berg a. d. Weser hat das Aufgebot bezüglich des über die im Grundbuche von Fürstenberg Band II. Seite 63 unter Nr. 8 für die Fürstenberger Porzellanfabrik, Aktiengesellschaft in Fürstenberg ein⸗ getragene Hypothek über 2000 ℳ unterm 29. Mai 1895 erteilten Hypothekenbriefes beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 22. November 1904, Vor⸗ mittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte an⸗ zumelden und die ÜUrkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird. Holzminden, den 29. Februar 1904.
Herzogliches Amtsgericht. (gez.) Alpers. Veröffentlicht: H. Fröhlich, Gerichtsschreiber.
[95000] Aufgebot.
Die Witwe Anna Jahn, geborene Streb, zu Berlin, hat im eigenen Namen sowie namens ihrer minderjährigen Kinder Max, Willy und Ernst Jahn beantragt, den am 16. Juli 1845 zu Boblitz ge⸗ borenen Kaufmann Karl George Jahn, der wieder⸗ holt, zuletzt im Jahre 1884, in Berlin wohnhaft war und seitdem verschollen ist, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 5. November 1904, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, K e 77/78, III Treppen, Zimmer 5, anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigen⸗ falls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Feskeaft über Leben oder Tod des Verschollenen erteilen
borenen
Ludwig Karl Christian Hirte h wohnhaft in Braunschweig, und holländischen Militärdienst spätestens in dem auf den 27. September Vormittags 10 Uhr, dem unterzei Gericht in Braunschweig, Am Wendentore 2* Zimmer 73, anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Ver⸗ schollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Auffor⸗ derung, spätestens im Aufgebotstermin dem Gericht Anzeige zu machen. Braunschweig, den 1. März 1904. R. Engelbrecht. [94624] Aufgebot. Auf Antrag des Ackersmanns August Heckmann zu Ostendorf, Kspl. Borghorst, vertreten durch Justizrat Dupre vird die in den 1850 er
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3 zu Burgsteinfurt, Jahren nach Amerika ausgewanderte, am 2. Februar 1821 zu Borghorst geborene Elisabeth Minnenbusch aus Borghorst aufgefordert, sich spätestens in dem beim hiesigen Amtsgericht auf Zimmer Nr. 3 auf den 27. September 1904, Vormittags 10 Uhr, anberaumten Aufgebotstermin zu melden, widrigenfalls ihre Todeserklärung erfolgen wird. Alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, werden aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermin dem unterzeichneten Gericht Anzeige zu machen. Burgsteinfurt, den 2. März 1904. Königliches Amtsgericht.
[94622] Der Bauunternehmer Hermann Sternhagen hier hat als Pfleger des am 7. Oktober 1845 hier ge⸗ . Schuhmachers Wilhelm Grell beantragt, diesen, weil er seit dem Jahre 1885 verschollen sei, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 1. Oktober 1904 vor dem unterzeichneten Gerichte, Vormittags 10 Uhr, anberaumten Aufgebots⸗ termine zu melden, widrigenfalls vie Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebots⸗ termine dem Gericht Anzeige zu machen. Friedland, den 2. März 1904. Großherzogl. Amtsgericht. Abt. 2.
Aufgebot. Gemeindevorsteher Julius Ehrig in Mohrungen hat beantragt, den verschollenen, am 9. Februar 1866 zu Mohrungen geborenen Bergmann Friedrich Rück⸗ riem, zuletzt wohnhaft in Großörner, für tot zu er⸗ klären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 11. Oktober 1904, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer Nr. 2, anberaumten Aufgebots⸗ termine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebots⸗ termin dem Gericht Anzeige zu machen.
Hettstedt, den 2. März 1904.
Königliches Amtsgericht. Abt. 2. [94991] Aufgebot.
Der Pferdehändler Hugo Friedmann und die Witwe Pauline Friedmann, geb. Oppenheimer, in Hildburghausen haben beantragt, den verschollenen Kaufmann Salomon Friedmann, geboren am 2. Juli 1867 zu Höchheim, Kgl. Bez.⸗A. Königs⸗ hofen i. Gr., zuletzt wohnhaft in Hildburghausen, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 28. November 1904, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Auf⸗ gebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todes⸗ erklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. Hildburghausen, den 4. März 1904.
Herzogliches Amtsgericht. Abt. I.
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[94623] “ Das Kgl. Amtsgericht Kaiserslautern hat unterm Heutigen folgendes Aufgebot erlassen: Der Fabrikant dig
und
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Rel. Fchtgk. 0 %0) Wind⸗Richtung. 80 880 80 „Geschw. mps] 2,1 4,2 7,6
Nur hohe Wolken am Himmel. — Tiefste Temperatur: 3,8 "* in m Höhe.
Jakob Münch in Neustadt a. H. die Elise Münch, Witwe von Restaurateur Fritz Weigand in Metz., beide vertreten durch ihren Prozeßbevoll⸗ mächtigten Geschäftsagenten Heinz in Kaiserslautern,
haben d Todeserklärung ihres am 28. Juni 1850
Das Protokoll ist vorgelesen, von den Beteiligten genehmigt und von ihnen eigenhändig, wie folgt, unterschrieben. .3) der Bankdirektor Herr 1 August Beringer. hierselbst. Max Hedemann.
ärkischer 170,00 — 173,00 ab Bahn, Normalgewicht 755 g 175,25 nis Se ,n9⸗ Abnahme im Mai, do. 176,25 — 176,50 Abnahme im Juli, do. 176,25 — 176,75 — 176,50 Abnahme im September mit 2 ℳ Mehr⸗ oder Minderwert. Etwas fester.
Roggen, märkischer 129,00 — 130,50 ab Bahn, Normalgewicht 712 g 138,50 — 138 — 138,25 Abnahme im Mai, do. 141,50
—
lottenburg, x2) der Bankdirektor Herr Dr. hierselbst,
8 ärz. (W. T. B.) (Schluß.) Baumwolle⸗ Mae. do. für Lieferung Juli 16,41, do. für Lieferung September 13,88, Baumwollepreis in New Orleans 15 ⁄8,
. ste in New York 8,75, do. do. in Philadelphia
S ite in 4 v. Petroleum Standard nküifee) 11,45, do. Credit Balances at Dil City
M“
in vermögen, ergeht die Aufforderung,
spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige
zu machen.
Berlin, den 7. März 1904. Kö es Amtsgericht I.
Max Hedemann Dr. Edmund Alexander
Abteilung 84.