1904 / 68 p. 9 (Deutscher Reichsanzeiger, Sat, 19 Mar 1904 18:00:01 GMT) scan diff

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[97865] Aufgebot.

Der Kleinkötner Friedrich Wilkening aus Heme⸗ ringen hat das Aufgebot des Hypothekenbriefes über die auf seinem Grundbesitze in Hemeringen (Bl. 18 Abt. III Grundbuchs von Hemeringen) für den ver⸗ storbenen Onkel Louis Wilkening in Bremerhaven eingetragene Abfindungshypothek von 1990 ℳ,

elcher nach Zahlung der Abfindungssumme ver⸗

oren gegangen sein soll, wenigstens nicht hat

aufgefunden werden können, beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf Sonnabend, den 9. Juli 1904, Vormittags 9 ½ Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, an⸗ beraumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraft⸗ loserklärung der Urkunde erfolgen wird.

Hameln, den 6. März 1904.

Königliches Amtsgericht. II.

Ausfertigung.

Aufgebot.

Auf den von dem Holzlader Philipp Procher in Reuth b. E. als gesetzlichem Vertreter des am 28. Dezember 1868 in München als unehelicher Sohn der ledigen Bauerstochter Regina Hecht von Reuth b. E. geborenen Mechanikers Ferdinand Michael Hecht von Reuth b. E. mit Genehmigung des Vormundschaftsgerichts gestellten Antrag auf

Todeserklärung dieses seines, ausweislich der Vor⸗ mundschaftsakten und nach den gepflogenen Erhebungen im Jahre 1887 als Matrose auf einem deutschen Handelsschiffe nach Amerika und Australien aus⸗ gereisten, seit dieser Zeit landesabwesenden und ver⸗ schollenen Pfleglings Ferdinand Michael Hecht ergeht hiermit die Aufforderun

1) an den Verschollenen, nämlich den vorgenannten Ferdinand Michael Hecht, sich spätestens im Auf⸗ gebotstermine dahier zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung desselben erfolgen wird,

2) an alle, welche Auskunft über Leben oder Tod

des Verschollenen zu erteilen vermögen, spätestens im

Aufgebotstermine dem unterfertigten Gericht Anzeige zu machen.

Der Aufgebotstermin ist bestimmt auf Samstag, den 8. Oktober 1904, Vormittags 9 Uhr, im Sitzungssaale des unterfertigten K. Amtsgerichts, wozu auch der Antragsteller hiermit geladen wird.

Erbendorf, den 9. März 1904.

Kgl. Amtsgericht Erbendorf.

(I. S.) (gez.) Schmidt.

Vorstehendes Aufgebot wird im Hinblick auf §§ 948 und 204 der R.⸗Z.⸗P.⸗O. öffentlich bekannt gemacht.

Erbendorf, den 10. März 1904.

Der Gerichtsschreiber des K. Amtsgerichts.

[97864] Aufgebot. Der Generalagent J. Geldern zu Essen, als Vor⸗ mund der Nachgenannten, hat beantragt, die ver⸗ schollene unverehelichte Lena (Helene) Bendix geboren am 7. Mai 1870, Tochter von Levy Bendirx und Rosa, geb. Bach, zu Essen —, zuletzt wohnhaft in Essen, später in Amerika (New York oder Broklyn), verschollen seit 1893, für tot zu erklären. Die be⸗ zeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 11. Oktober 1904, Vor⸗ mittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Lindenallee 74, Zimmer Nr. 6, anberaumten Auf⸗ gebotstermin zu melden, widrigenfalls die Todes⸗ erklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. Essen (Ruhr), den 10. März 1904. Königliches Amtsgericht.

[97666] K. Württ. Amtsgericht Neresheim. Aufgebot

zum Zwecke der Todeserklärung ergeht an den am 2. April 1859 in Neresheim geborenen Anton Hoch⸗ miller, der im Jahre 1888 von Aufheim, Bez.⸗Amts Neu⸗Ulm, nach Amerika gereist ist, bis 1891 in Columbus war und seither verschollen ist, auf Antrag seines Bruders, des Schlossermeisters Josef Hochmiller in Neresheim. Aufgebotstermin wird be⸗ stimmt auf Mittwoch, den 5. Oktober 1904, Vormitt. 11 Uhr. Der Verschollene wird auf⸗ gefordert, sich spätestens im Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. Alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, werden auf⸗ gefordert, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. 1u““

Den 15. März 1904.

Oberamtsrichter Kehrer.

Aufgebot. 8

Der Hufner Christian Friedrich Bern in Kossau hat beantragt, den verschollenen Maurer Karl Friedrich Bern, geb. den 14. März 1829 zu Lebrade, zuletzt wohnhast in Lebrade, für tot zu erklären. Der be · zeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 7. Oktober 1904, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht an⸗ beraumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.

Plön, den 11. März 1904. Königliches Amtsgericht.

97657]

[97662]

[97656]

K. Württ. Nachlaßgericht Unterjettingen. Aufforderung zur Anmeldung eines Erbrechts.

In der Nachlaßsache der ledig und kinderlos ver⸗ storbenen Erzieherin Anna Katharine Renschler von Unterjettingen ergeht an den Onkel mütterlicherseits Philipp Henne, geb. den 11. November 1824 zu Unterjettingen, im Jahre 1852 nach Nordamerika ausgewandert und seit mindestens 40 Jahren ver⸗ schollen, und an seine etwaigen Abkömmlinge die Aufforderung, das ihnen zustehende Erbrecht binnen sechs Wochen diesseits anzumelden, widrigenfalls dasselbe antragsgemöß bei Erteilung des Erbscheins und bei der Auseinandersetzung des Nachlasses nicht berücksichtigt wird.

Den 15. März 1904.

Vorsitzender Bezirksnotar: Weißhardt.

[97669] Aufgebot.

Die am 21. Juli 1838 zu Strasburg U.⸗M. ge⸗ borene Wirtschafterin Henriette Emilie Bücking ift am 25. September 1900 zu Moskau verstorben. Da ein Erbe des Nachlasses bisher nicht ermittelt ist, werden diejenigen, denen Erbrechte an dem Nach⸗ laß zustehen, aufgefordert, diese Rechte bis zum 9. Juni 1904 kei dem unterzeichneten Gericht

8 8 8

zur Anmeldung zu bringen, widrigenfalls die Fest⸗ stellung erfolgen wird, daß ein anderer Erbe als der Preußische Fiskus nicht vorhanden ist. Der Nachlaß etcägt etwa 105 Strasburg u. M., den 11. März 1904. Königliches Amtsgericht. [96538] Bekanntmachung. Durch Ausschlußurteil des unterzeichneten Gerichts vom 10. März 1904 sind die verschollenen Geschwister Brehmer: 1) August Friedrich Wilhelm, 2) Wilhelm Friedrich Gottlieb, 3) Wilhelm Eduard Hermann, 4) Bertha Caroline Luise, Kinder des ebenfalls verschollenen und für tot klärten Arbeiters Wilhelm Friedrich Brehmer, letzt in Vehlingsdorf wohnhaft gewesen, für erklärt. Als Zeitpunkt des Todes ist bezüglich: 1) des August Friedrich Wilhelm der 1. Januar 1886, Vorm. 12 Uhr 1 Minute, 2) des Wilhelm Friedrich Gottlieb der 1. Januar 1891, Vorm. 12 Uhr 1 Minute, 3) des Wilhelm Eduard Hermann der 1. Januar 1893, Vorm. 12 Uhr 1 Minute, 4) der Bertha Caroline Luise der 1. Januar 1896, Vormitt. 12 Uhr 1 Minute, festgestellt. 8 Stargard i. Pomm,, den 10. März 1904. Königliches Amtsgericht. Abt. 3. Beschluß. unterzeichneten Gerichts vom auf

er⸗ zu⸗ tot

[97668] Das Urteil des 8. Februar 1899 wird Z⸗P.⸗O. dahin berichtigt: Das auf den Namen der verehelichten Tagearbeiter Anna Caroline Noack, geb. Griesbach, zu Weichens⸗ dorf ausgestellte Sparkassenbuch der Ständischen Nebensparkasse zu Lieberose Lit. N Nr. 9269, welches zurzeit des Verlustes über 63 46 ₰. und Zinsen gelautet hat, wird für kraftlos erklärt. Wie der Akteninhalt ergibt, beruht die Einsetzung der Zahl 9296 offenbar auf einem Schreibfehler. Lieberose, den 13. März 1904.

Königliches Amtsgericht.

[976611 Im Namen des Königs!

In der Aufgebotssache des Lehrers Ewald Damm von Barmen, jetzt in Ruhrort, hat das Königliche Amtsgericht in Barmen durch den Amtsrichter Dr. Valentin für Recht erkannt:

Das Sparkassenbuch der Städtischen Sparkasse in Barmen Nr. 10 259, über 966 71 für Louise

Damm in Monheim ausgestellt, wird für kraftlos erklärt.

(gez.) Dr. Valentin. Vorstehende auszugsweise Urteilsausfertigung wird hiermit zur öffentlichen Kenntnis gebracht. Barmen, den 10. März 1904. Neutzling, Gerichtssekretär, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. Abt. 10.

[97683] Oeffentliche Zustellung. 8 In Ebesachen der Fabrikarbeiterin Anna Helene verehel. Neugebauer, geb. Wesser, in Bautzen, ver⸗ treten durch die Rechtsanwälte Dr. Schultze und Dr. Herrmann in Bautzen als Prozeßbevollmächtigte, Klägerin, gegen den Hausdiener und Anstreicher Rudolf Neugebauer, früher in Bautzen, jetzt unbe⸗ kannten Aufenthalts, Beklagten, wegen Eblfheivdung, ladet die Klägerin den Beklagten zur Leistung des ihr in dem Urteile vom 23. November 1903 auf⸗ erlegten Eides und zur Fortsetzung der Verhandlung vor die zweite Zivilkammer des Königlichen Land⸗ gerichts zu Bautzen auf den 16. Mai 1904, Vormittags 110 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug des Schriftsatzes bekannt gemacht. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts Bautzen, am 17. März 1904.

Oeffentliche Zustellung.

††. 107. 61 U Die Frau Bertha Feder, geb. Jalowitz, in Berlin, ““ 5/6 bei Manasse, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Nelke hier, klagt gegen ihren Ehe⸗ mann, den Schneider Sally Feder, früber in Berlin, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen böslicher Ver⸗ lassung, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu trennen und den Beklagten für den allein schuldigen Teil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die zwanzigste Zivilkammer des Königlichen Landgerichts I in Berlin, Neues Gerichtsgebäude, Grunerstraße, II. Stockwerk, Zimmer 27, auf den 11. Juni 1904, Vormittags 9 ½ Uhr, mit der Aufforde⸗ rung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Berlin, den 16. März 1904. 8

Lehmann, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts I. Zivilkammer 20.

[97680] Oeffentliche Zustellung. 8

Die Arbeiterfrau Berta Krug, geb. Greiser, zu Neuwaldau, Kreis Grünberg, vertreten durch Rechts⸗ anwalt Müller in Glogau, klagt gegen ihren Ehe⸗ mann, Fabrikarbeiter Paul Krug, zur Zeit un⸗ bekannten Aufenthalts, wegen Ehescheidung, mit dem Antrage, die zwischen den Parteien bestehende Ehe zu scheiden und den Beklagten für den allein schul⸗ digen Teil zu erklären, ihm auch die Kosten des Rechts⸗ streits zur Last zu legen. Sie ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die zweite Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Glogau auf den 24. Juni 1904, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge⸗ dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Glogau, den 15. März 1904.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[97675] Oeffentliche Zustellung. 1 Die Ehefrau des Arbeiters Johann Hemmerling, Mathilde geb. Ropal, in Stralsund, Klägerin, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Droysen in Greifswald, klagt gegen ihren Ehemann, den Arbeiter Johann Hemmerling, zuletzt im Zentralgefängnis in Gollnow, jetzt unbekannten Aufenthalts, Beklagten, wegen Ehescheidung, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu scheiden und den Beklagten für den allein schuldigen Teil zu erklären. Sie ladet den Beklagten von neuem zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗

[97673]

Grund des § 319 [1

gegen seine Ehefrau Marie

auf Ehescheidung, mit dem Antrage,

1976781

geborene

8 88 11“ 8 bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Greifswald, den 15. März 1904.

lötz, Aktuar, 1

Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[97868] Oeffentliche Zustellung und Ladung.

Betreff: Schmidhuber, Elise, Heilkundigensehefrau in Kaiserslautern, Klägerin, vertreten durch Rechts⸗ anwalt Justizrat Heichlinger in Kempten, gegen Schmidhuber, Eugen, Heilkundiger, zuletzt in Lindau, jetzt unbekannten Aufenthalts, Beklagten, nicht ver⸗ treten, wegen Ehescheidung. In dem Rechtsstreite genannten Betreffs ist vom Vorsitzenden der Zivil⸗ kammer des Kal. Landgerichts Kempten zur Ver⸗ nehmung des Zeugen Louis, Adolf, z. Zt. Soldat im K. 20. Infanterieregiment in Kempten, und zur Fort⸗ setzung der mündlichen Verhandlung Termin auf Donnerstag, den 28. April 1904, Vor⸗ mittags 9 Uhr, im Sitzungssaale Nr. II, bestimmt worden, und ladet der klägerische Anwalt den Beklagten zu diesem Termine mit der Aufforderung, einen beim Kgl. Landgericht Kempten zugelassenen Rechtsanwalt zu seiner Vertretung zu bestellen. Zum Zwecke der zffentlichen Zustellung, welche durch Gerichtsbeschluß bewilligt wurde, wird dieser Auszug der Klage be⸗ kannt gemacht.

Kempten, den 15. März 1904. 2 Gerichtsschreiberei des Kgl. Landgerichts Kempten.

Sturm, Kal. Sekretär.

97684] Oeffentliche Zustellung und Ladung.

In Sachen der Ehefrau Marie Jennerich, geb. Wulf, in Altona, Pflug Nr. 21, Klägerin, Be⸗ rufungsklägerin, Prozeßbevollmächtigter Rechtsanwalt Dr. Bitter in Kiel, gegen ihren Ehemann, Arbeiter Hermann Jennerich, früher in Altona wohnhaft, Herberge zur Heimat, Blücherstraße 8, jetzt un⸗ bekannten Aufenthalts, ist die Klägerin mit ihrem Klagantrage, „die zwischen den Parteien bestehende Ehe zu scheiden und den Beklagten für den schul⸗ digen Teil zu erklären“, durch Urteil der 4. Zivil⸗ kammer des Königlichen Landgerichts zu Altona vom 12. Januar 1904 abgewiesen. Gegen dieses Urteil hat der Anwalt der Klägerin Berufung eingelegt mit dem Antrage, nach dem Klagantrage zu erkennen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung über die Berufung zu dem vor dem 1. Zivilsenat des Königlichen Oberlandesgerichts hie⸗ selbst auf den 4. Juli 1904, Vormittags 10 Uhr, anberaumten Termin mit der Aufforde⸗ rung, einen bei diesem Gericht zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung an den Beklagten wird dieser Antrag hierdurch be⸗ kannt gemacht.

Kiel, den 15. März 1904.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Oberlandesgerichts. [97869] Oeffentliche Zustellung.

Der Karl Schmitt, Friseur zu Stahlheim, ver⸗ treten durch Rechtsanwalt Donnevert in Metz, klagt s geb. Brandenburger, und Aufenthaltsort, die zwischen ihnen bestehende Ehe aufzulösen, die Beklagte als den allein schuldigen Teil zu erklären und derselben die Kosten des Rechtsstreits zur Last zu legen. Er ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die erste Zivilkammer des Kaiser⸗ lichen Landgerichts zu Metz auf den 3. Mai 1904, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Metz, den 16. März 1904.

Schmitt, Gerichtsschreiber des Kaiserlichen Landgerichts.

Oeffentliche Zustellung.

In Sachen der verehelichten Arbeiter Anna Arnold, Wernecke, zu Salzwedel, Klägerin, Prozeß⸗ bevollmächtigter: Rechtsanwalt Justizrat Staude in Stendal, gegen ihren Ehemann, den Arbeiter Her⸗ mann Arnold, früher zu Salzwedel, jetzt unbekannten Aufenthalts, Beklagten, wegen Chescheidung, ist Termin zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor der II. Zivilkammer des Königlichen Land⸗ gerichts in Stendal auf den 18. Mai 1904, Vorm. 9 Uhr, bestimmt. Die Klägerin ladet hierzu den Beklagten mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gericht zugelassenen Anwalt zu be⸗ stellen, und wird in dem Termine beantragen, die Ehe der Parteien zu scheiden, den Beklagten für den schuldigen Teil zu erklären und ihm die Kosten des Rechtsstreits aufzuerlegen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird diese Ladung bekannt gemacht. 1

Stendal, den 16. März 1904. Neumann, Assistent, als Gerichtsschreiber des Königl. Landgerichts.

[97682] Oeffentliche Zustellung.

Die Arbeiterfrau Vormelker, Emilie geb. Zobel, in Stettin, Töpfersparkstraße 7, Hof IV, Prozeß⸗ bevollmächtigter: Rechtsanwalt Levy in Stettin, klagt gegen ihren Ehemann, den Arbeiter Karl Vor⸗ melker, früher in Stettin, jetzt unbekannten Auf⸗ enthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte die Klägerin am 1. Juli 1895 verlassen habe und sich seit dieser Zeit von der häuslichen Gemeinschaft gegen ihren Willen in böslicher Absicht fernhalte, mit dem Antrage auf Ehescheidung: die Ehe der Parteien zu scheiden. Die Klägerin ladet den Be⸗ klagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die IV. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Stettin auf den 2. Juni 1904, Vor⸗ mittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be⸗ stellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Der Sühneversuch ist für nicht erforderlich erklärt. 88

Stettin, den 14. März 1904.

. . Schultz, 1 Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. [972822 SOeffeutliche Zustellung.

Die minderjährige Margarete Dora Franke in Altenburg, gesetzlich vertreten durch ihren Vormund, den Klempner Moritz Görner daselbst, und das Dienstmädchen Lina Alma led. Franke in Altenburg,

rozeßbevollmächtigte: Rechtsanwälte Beutler und

r. Funke in Chemnitz, klagen gegen den Bäcker⸗ gesellen Paul Uhlmann, fruͤher in Chemnitz, jetzt

z. Zt. ohne bekannten Wohn⸗

streits vor die zweite Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Greifswald auf den 20. Juni 1904,

Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen

unbekannten Aufenthalts, wegen Ansprüchen aus außerehelicher Beiwohnung, mit dem Antrage, den

Beklagten durch vorläufig vollstreckbares Urteil zu verurteilen, 1

1) der Mitklägerin Lina Alma Franke a. die Kosten der Entbindung mit 30 ℳ, b. die Kosten ihres Unterhalts während der ersten sechs Wochen nach der Entbindung mit 40 ℳ, c. die Kosten des Unterhalts für die Klägerin Margarete Dora Franke von der Zeit der Geburt bis zum 9. Januar 1904 mit 500 zu ersetzen,

2) der Klägerin Margarete Dora Franke vom 10. Januar 1904 an bis zum erfüllten 16. Lebens⸗ jahr den der Lebensstellung der Mutter entsprechenden Unterhalt durch Zahlung einer vierteljährlich im voraus zu entrichtenden Geldrente von zunächst 300 jährlich zu gewähren.

Die Klägerinnen laden den Beklagten zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das König⸗ liche Amtsgericht zu Chemnitz (Sa.) auf den 2. Mai 1904, Vormittags 9 Uhr.

Chemnitz, den 16. März 1904.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts daselbst.

Oeffentliche Zustellung.

Die Witwe Schnitzler in Düsseldorf, Bilker⸗ allee 196, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Edelstein, Walsrode, klagt gegen den Bildhauer Johann Rittmeyer, früher in Vorbrück b. Wals⸗ rode, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Be⸗ hauptung, daß der Beklagte ihr für Pflege, Wochen⸗ betts⸗ und Reisekosten ꝛc. aus dem Jahre 1903 für seine Ehefrau und 1 Kind die Summe von 241,40 schulde, mit dem Antrage, den Beklagten kosten⸗ pflichtig zu verurteilen, an Klägerin 241,40 nebst 4 % Zinsen seit Klagzustellung zu zahlen und das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amts⸗ gericht in Walsrode auf Mittwoch, den 25. Mai 1904, Vormittags 10 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Walsrode, den 16. März 1904.

Der Gerichtsschreiber Königlichen Amtsgerichts.

[97681] Bekanntmachung.

In Sachen der Firma Johann Böbel, Weinhand⸗ lung in Nürnberg, Klägerin, vertreten durch Rechts⸗ anwalt Dr. Erlanger hier, gegen den Gastwirt Jo⸗ hann Brunner, früher in Nürnberg, nun un⸗ bekannten Aufenthalts, Beklagten, wegen Forderung, wurde die öffentliche Zustellung bewilligt, und ist zur Verhandlung über die eingereichte Klage die öffentliche Sitzung der Kammer 1 für Handelssachen des K. Landgerichts Nürnberg vom Montag, 16. Mai 1904, Vormittags 9 Uhr, Sitzungssaal Nr. 66, bestimmt, wozu Klagspartei den Beklagten geladen hat mit der Aufforderung, rechtzeitig einen beim K. Landgerichte Nürnberg zugelassenen Rechtsanwalt zu bestellen. Klägerischer Anwalt wird beantragen, zu erkennen:

1) der Beklagte ist schuldig, an Klägerin 380 80 samt 5 % Zinsen hieraus seit dem Tage der Klagszustellung zu bezahlen und die Prozeßkosten zu tragen.

2) Das Urteil ist gegen Sicherheitsleistung vor⸗ läufig vollstreckbar. 8

Nürnberg, den 15. März 1904. 8

Gerichtsschreiberei des K. Landgerichts. (L. S.) Reitz, Kgl. Kanzleirat.

[97867) K. Amtsgericht Stuttgart Stadt. Oeffentliche Zustellung.

Die Firma H. O. Sperling, Buchhandlung hier, vertreten durch E. A. Volz, Büchsenstr. 53 hier, klagt gegen Rudolf Eberle, Stud. ing., früher in Freiburg i. Baden, nun mit unbekanntem Aufenthalt in Amerika abwesend, aus Kauf, mit dem Antrag:

„den Beklagten durch vorläufig vollstreckbares Urteil kostenfällig schuldig zu sprechen, an die Klägerin 78,75 nebst 4 % Prozeßzinsen sowie 1,61 Portoauslagen zu bezahlen“,

und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhand⸗ lung des Rechtsstreits vor das K. Amtsgericht Stutt⸗ gart Stadt auf Freitag, den 3. Juni 1904, Vormittags 9 Uhr, Saal 50, Justizgebäude. Dieser Auszug der Klage wird zum Zweck der öffent⸗ lichen Zustellung an den Beklagten biermit bekannt gemacht.

Den 16. März 1904.

H.⸗Gerichtsschreiber Goll.

[97672]

[97870] Oeffentliche Zustellung. Elisabetha Kaspar, geborene Weber, in e wohnhaft, Klägerin, durch Rechtsanwalt Justizrat Gebhart in Zweibrücken vertreten, hat gegen ihren Ehemann Otto Kaspar, ehemals Aufschlageinnehmer, zuletzt Versicherungsagent in Hornbach, jetzt ohne bekannten Wohn⸗ und Aufenthaltsort abwesend, Be⸗ klagten, zum K. Landgericht Zweibrücken Klage wegen Aufhebung der Gütergemeinschaft mit dem Antrag erhoben: die Fahrnisgemeinschaft zwischen den Parteien aufzuheben und dem Beklagten die Prozeß⸗ kosten zur Last zu legen, und ladet den Beklagten in die zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits anberaumte Sitzung der 2. Zivilkammer des be⸗ zeichneten Gerichts vom 26. Mai 1904, Vor⸗ mittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem Prozeßgericht zugelassenen Rechtsanwalt zum Anwalt zu bestellen. Behufs Zustellung der Klage an den abwesenden Beklagten wird dieser Auszug ver⸗ öffentlicht. A 180/04. Zweibrücken, 16. März 1904. Der Gerichtsschreiber des K Landgerichts Neumavyer, K. Obersekretär.

[97670] 8 1

Von dem unterzeichneten Großherzoglichen Amts⸗ gericht ist dem Zahntechniker Franz Flotow zu R bnitz gemäß § 130 Absatz 2 B. G.⸗B. die öffentliche Zu⸗ stellung nachstehender Erklärung bewilligt:

2

Hierdurch kündige ich dem Restaurateur Christian

1904. Ribnitz, 8 Großherzogliches Amtsgericht.

Texter, früher zu Ribnitz, die in dessen Hause von mir mietsweise innegehabte Wohnung zum 1. Juli Ribnitz, den 9. März 1904. 8 (gez.) Franz Flotow. den 16. März 1904. 8 qq1.“ 7 2 21 u 3) Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ c. Versicherung.

197895]

g 68.

Vierte

Beilage

Reichsanzeiger und Königlich Preußischen Staatsanzeiger.

Berlin, Sonnabend, den 19. März

1904.

nverTe

1. Untersuchungssachen. 2. Aufgebote, 3. Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ ꝛc. Versicherung. 4. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc. 5. Verlosung ꝛc. von Wertpapieren.

erlust⸗ und Fundsachen, u. dergl.

Offentliche

r Anzeiger.

.

10.

6. Kommanditgesellschaften auf Aktien und Aktiengesellsch. .Erwerbs⸗ und Wirtschaftsgenossenschaften. . Niederlassung ꝛc. von Rechtsanwälten.

Bankausweise.

Verschiedene Bekanntmachungen.

4) Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc.

Bei der unterzeichneten Direktion sollen am Mon

tag, den 28. März 1904, Vormittags 10 Uhr, alte Materialien und unbrauchbare Gegenstände, als r, Kupferspäne, Messing, Neusilber, Stahldrahtseil, Weißblech,

Drahtgeflecht, Eisendraht,

Kupferdrabt, Messingabfälle, Nickelabfälle, Stahlguß, Aluminiumbronze, Eisenvitriol, Leder, Filz, Gummi

Kupfer,

ausgebrannte Glühlampen, Schleifsteine, Oelabzieh steine, Patronenbretter aus Hartgummi,

werden

Die Bedingungen werden vor Beginn der Ver⸗ fteigerung vorgelesen, können auch während der Dienst⸗ stunden von 8 bis 4 Uhr hier eingesehen oder gegen Erstattung der Schreibgebühren von 50 abschrift⸗

lich bezogen werden. Spandau, den 5. März 1904. Königliche Direktion der Munitionsfabrik.

5) Verlosung ꝛc. von Wert⸗

papieren.

Die Bekanntmachungen über den Verlust von Wert⸗ papieren befinden sich ausschließlich in Unterabteilung 2

8

[97922] 8 Bekanntmachung,

8 betreffend 5 Auslosfung der 3 ½ ; % Hamburgischen anleihe von 1893.

Hierdurch wird bekannt gemacht, daß in Gemäßheit der Anleihebedingungen die Auslosung von 8

342 500,—

in 277 Schuldverschreibungen dieser Anleihe, nämlich 10 Stück zu 5000,— = 50 000,—, .b’“ 124 000,—,

1000,— 132 000,—

73 8 1 3 6500,— 36 500 —,

am Sonnabend, den 2. April 1904, im Bureau der Staatsschuldenverwaltung,

Rathaus, vorgenommen werden wird. Hamburg., den 15. März 1904. Die Finanzdeputation Bekanntmachung, 8 betreffend 8 Auslosung der 4 % Hamburgischen Staats⸗ anleihe von 1900.

Hierdurch wird bekannt gemacht, daß in Gemäßheit der Anleihebedingungen die Auslosung von 208 000,— in 143 Schuldverschreibungen dieser Anleihe, nämlich

6 Stück zu 5000,— = 30 000,—, 52 2000,— = 104 000,—,

63 1000,— = 63 000,—, 22 ˙öü19999.8— am Sonnabend, den 2. April 1904, im Bureau der Staatsschuldenverwaltung, Rathaus, vorgenommen werden wird.

Hamburg, den 15. März 1904.

Die Finanzdeputation.

Staats⸗

2

[95597] Bekanntmachung.

Auf Grund des für die Anleihe der Stadt⸗ lemeinde Spandau, Nusgabe III, im Betrage von 750 000 festgesetzten Tilgungsplans sind für das Jahr 1904 die folgenden 98 Stücke ausgelost worden:

96 97 131 193 203 267 280 294 295 358 365 401 420 434 436 483 499 554 593 603 616 628 654 674 756 763 817 841 844 853 854 889 894 904 1094 1143 1159 1171 1207 1213 1220 1223 1276 1299 1327 1339 1353 1390 1480 1522 1530 1547 1602 1635 1692 1760 1862 1867 1869 1897 1899 1922 1975 2015 2046 2066 2114 2116 2148 2150 9 2225 2243 2334 2343 2378 2390 2474.

Die Inhaber dieser Obligationen wollen die Kapitalsbeträge vom 1. Juli 1904 ab gegen Rückgabe der Obligationen nebst Zinsscheinen und Talons bei unserer Stadthauptkasse Rathaus Zimmer 3 in Empfang nehmen.

Die Verzinsung hört mit dem 1. Juli 1904 auf.

Gleichzeitig erinnern wir an die Einlösung der zum 1. Juli 1902 gekündigten Obli⸗ gationen Nr. 59 342 1162 1168 und 1670 und der zum 1. Juli 1903 gekündigten Obligationen Nr. 345 352 1902 und 2471. 8

Spandau, den 4. März 1904.

Der Magistrat.

296 324 566 568 838 839 1111 1118 1243 1253 1484 1502 1764 1853 1985 2007 2185 2191 2412 2465

8

Bonds.

Beerichtigung.

Bei der am 29. Januar 1904 in New York vor⸗ genommenen Auslosung von 150 obiger Bonds ist nicht, wie im „Deutschen Reichsanzeiger“ am 20. Fe⸗

1 eiserne Karre, Gasmesser, Wächterkontrolluhr, verschiedene Kasten, Hülsenkisten, Bleikugelkasten und Packkisten meistbietend gegen sofortige Barzahlung versteigert

mittelung veröffentlicht wurde, Nr. 8062, sonder Nr. 8052 gezogen worden. Houston & Texas Central Railroad

Company.

n [97879] Die Herren Aktionäre

b er „Adler“ Portland⸗Cement⸗Fabrik,

von

2

6) Kommanditgesellschaften auf Aktien u. Aktiengesellsch

. [97878.

bräu, mit nachstehender Tagesordnung ein: Tagesordnung: Ergänzungswahl in den Aufsichtsrat.

weisen wir auf § 23 der Statuten.

Michel's⸗Bräu, Aktien⸗Gesellschaft Der Vorstand. L. Michel. C. Loesch.

Die Bekanntmachungen über den Verlust von Wert⸗

giumb. G immi, papieren befinden sich ausschließlich in Unterabteilung 2. Gummihanfschlauch, Hartgummi, Hartgummispäne, beas

Andurch laden wir unsere Herren Aktionäre zu einer Generalversammlung Freitag, 8. April, Vormittags 10 Uhr, nach Babenhausen, Michels⸗

Bezüglich der Berechtigung der Teilnahme ver⸗

für Handel & Içndustrie, platz 1/2, stattfindenden versammlung eingeladen. Tagesordnung: 1) Bericht des Vorstandes und des Aufsichtsrats.

Berlin W., ordentlichen

*

„Verlustkontos p. 1903. 3) Erteilung Aufsichtsrat. und Aktien und Festsetzung der Modalitäten.

6) Wahlen zum Aufsichtsrat.

Kasse der Gesellschaft in Berlin,

7

[97948]

zur Kenntnis, daß in sammlung am 15. März d. J. an Stelle des ver storbenen Herrn Geheimen Kommerzienrat Sartor Herr Konsul August Sartori und ferner Herr Kom merzienrat Mohr in den Aufsichtsrat Gesellschaft gewählt worden sind.

Kiel, den 16. März 1904.

Neue Dampfer⸗Compagnie. Der Vorstand.

Gemäß § 244 des H.⸗G.⸗B. bringen wir hiermit der ordentlichen Generalver⸗

unserer

zufügen.

Berlin, 18. März 1904. .„Adler“ Deutsche Portland⸗-Cement Fabrik, Aktien-Gesellschaft.

Der Aufsichtsrat. Th. Winkler. H. Actien⸗Zuckerfabrik Seesen

Generalversammlung auf 7. April d.

[979611. Deseniß & Jacobi Actiengesellschaft. Aktionäre

lung im Bureau der Notare

lu 1 Dres. Bartels, Sydow, Remé und Ratje

Aufsichtsrats, Wahl des Aussichtsrats statutenmäßig Ausscheidenden.

Der Vorstand. L. Darapsky Walter.

für

Die ktio dieser Gesellschaft werden hierdurch für Freitag, den S. April 1904, Mittags 12 Uhr, pünktlich zu einer ordentlichen Generalversamm⸗ von Syd 8 Hamburg, Gr. Bäcker⸗ straße 13, berufen. Tagesordnung: Genehmigung der Bilanz, der Gewinn⸗ und Verlustrechnung, sowie der Gewinnverteilung, Entlastung des Vorstands und den

Nachmittags 2 Uhr, im Hotel hier höflichst ein. Tagesordnung: . Mitteilung über den 240 des Handelsgesetzbuchs. Seesen, den 18. Marz 1904. Direktion der Actien⸗Zuckerfabrik Seesen. Fr. Meyer.

[97968 Glektrische Straßenbahn

8 Breslau. Die

[97930] Mitteldeutsche Bodenkredit⸗Anstalt zu Greiz. Dem Aufsichtsrate der Mitteldeutschen Boden⸗ kredit⸗Anstalt ist an Stelle des ausgeschiedenen Mit⸗ glieds Herrn Carl Chrambach, Direktor der Berliner Bank in Berlin, Herr Georg Traube, Direktor der Berliner Bank in Berlin, als Mitglied hinzugetreten. Greiz, den 15. März 1904. Der Vorstand. Stier. Frankenberg.

[97924] Außer der unterm 16. ds. Mts. bekanntgegebenen bedingungsgemäßen Verlosung unserer Partial⸗ obligationen findet d. J., Nachmittags 4 Uhr, bei Herrn Nota Justizrat Israsl zu Cassel, Königsplatz 36, eine ver⸗ stärkte Verlosung von 150 000,— unserer Partial⸗ schuldverschreibungen II1I. Ausgabe statt.

Cassel, den 17. März 1901.

Maschinenbau⸗Actien⸗Gesellschaft voorm. Beck & Henkel. [97927]

Stargard Cüstriner Eisenbahn⸗Gesellschaft in Liquidation. Auf Grund des § des Handelsgesetzbuchs fordern wir die Gläubiger der Stargard⸗Cüstriner Eisenbahn⸗Gesellschaft unter Hinweis auf die mit dem 1. Juli v. Js. eingetretene Auflösung der Ge⸗ sellschaft hiermit auf, ihre Ansprüche bei uns an⸗ zumelden. 3 Stettin, den 11. März 190141. Die Liquidatorin: 1 Königliche Eisenbahndirektion Stettin. Sombart.

307 2970

[97931] Hannoversche Kaliwerke Aktiengesellschaft, Hannover.

Der Aufsichtsrat hat beschlossen, auf die bisher

mit 75 % eingezahlten Aktien Nr. 2001 2500

unserer Gesellschaft restliche 25 % auf

Donnerstag, den 7. April ds. Is.,

einzuberufen.

Die Herren Aktionäre werden im Auftrage des

Aufsichtsrats hierdurch aufgefordert, diese Ein⸗

zahlung von

250,— auf jede Aktie nebst -

1 % Reichsstempel auf 25 %, abgerundet =ℳ 3,—,

d. s. 19,—,

bis zum genaunten Tage an die Herren

Delbrück Leo & Co., Berlin W., Mauerstr. 61/62,

zu leisten und die Interimsquittungen an die genannte

Firma einzureichen.

Die Herren Aktionäre werden dagegen die nach

Eingang der letzten Einzahlung vollgezahlten Aktien⸗

urkunden ausgehändigt erhalten.

Hannover, den 14. März 1904.

Hannoversche Kaliwerke Aktiengesellschaft.

bruar 1904 infolge eines Versehens bei der Ueber⸗

Mittwoch, den 23. März

mäßheit des § 15 des Statuts auf Montag, den 11. April 1901,

Neuen Börse zu Breslau, Graupenstraße, zur ordentlichen Generalversammlung eingeladen. Die Tagesordnung für die Generalversamm⸗ lung ist:

und Aufsichtsrats, Beschlußfassung über die Ver⸗

wendung bezw. Verteilung des Reingewinns. 2) Wahl von Aufsichtsratsmitgliedern. Zur Teilnahme an der Generalversammlung und zur Abstimmung in derselben sind nur diejenigen am 6. April 19014 bei einer der nachgenannten Stellen: bei der Kasse der Gesellschaft in

bei Breslau, bei dem Bankhause E. Heimann in Breslau,

und bei der Nationalbank Berlin hinterlegen oder die anderweite Hinterlegung gemäß § 7 des Statuts nachweisen. Ueber die hinterlegten Aktien werden auf den Namen der Aktionäre lautende und deren Stimmenzahl nachweisende Legitimations⸗ karten ausgegeben. Die Bilanz, die Gewinn⸗ und Verlustrechnung sowie der Geschäftsbericht pro 1903 liegen vom 23. März ab in den Bureaus der Gesellschaft zu Gräbschen zur Einsicht der Aktionäre aus. Breslau, den 18. März 1904.

Elektrische Straßenbahn Breslau. Der Aufsichtsrat. M. Lyon.

Deutsche Steingutfabrik Artiengesellschaft

vormals Gebrüder jjubbe.

Die Aktionäre unserer Gesellschaft werden hiermit

zu der am Donnerstag, den 7. April 1904,

Nachmittags 2 ½ Uhr, im Geschäftslokal der

Gesellschaft in Neuhaldensleben stattfindenden ordent⸗

lichen Generalversammlung ergebenst eingeladen.

Tagesordnung:

1) Vorlegung des Geschäftsberichts und des Revisions⸗ berichts; Genehmigung der Bilanz und des Gewinn⸗ und Verlustkontos pro 1903.

2) Entlastung der Direktion und des Aufsichtsrats.

3) Revisorwahl.

„Stimmberechtigt sind diejenigen Aktionäre, welche

ihre Aktien ohne Dividendenbogen oder die dies⸗

bezüglichen Depotscheine der Reichsbank oder eines deutschen Notars spätestens am 2. April cr., während der üblichen Geschäftsstunden,

in Berlin bei der Firma Moritz Herz Bank⸗

geschäft,

in Frankfurt a. M. bei der Pfälzischen Bank

oder

in Neuhaldensleben bei der Gesellschaftskasse

hinterlegt haben.

Berlin, den 19. März 1904.

für Deutschland in

R. Meyer.

Deutsche Aktien⸗Gesellschaft werden hierdurch zu der am Freitag, den 8. April 1904, Vormittags 11 ÜUhr, im Sitzungssaal der Bank Schinkel⸗ General⸗

2) Vorlegung der Bilanz und des Gewinn⸗ und der Entlastung an Vorstand und

4) Ermächtigung zur Ausgabe von Obligationen

5) Abänderung der §§ 4, 5 und 15 des Statuts.

Behuss Teilnahme an der Generalversammlung sind die Aktien oder die Bescheinigungen über notarielle Hinterlegung derselben spätestens am Dienstag, den 5. April 1904, bis 5 Uhr Abends bei der Kasse z0 Friedrich⸗ straße 138, II Tr., oder bei der Bank für Handel

& Industrie in Berlin, Schinkelplatz 1/2, zu deponieren und doppeltes Nummernverzeichnis bei⸗

ladet ihre Aktionäre hierdurch zur außerordeuntlichen

zum Wilhelmsbad

Gesellschaftsverlust nach

Aktionäre unserer Gesellschaft werden in Ge⸗ Nachmittags 4 Uhr, in den kleinen Saal der

1) Vorlage des Geschäftsberichts und Rechnungs⸗ abschlusses pro 1903, Entlastung des Vorstands

Aktionäre berechtigt, welche ihre Aktien spätestens Gräbschen

bei der Breslauer Wechslerbank in Breslau

vag IeEEgcseds k 197881]1 Pfälzische Bank.

Die Herren Aktionäre werden zu der am Donner tag, den 21. April 1904, Vormittags 11 Uhr, im Sitzungssaale des Bankgebäudes in Ludwigshafen a Rh. stattfindenden ordentlichen Generalversammlung hiermit ergebenst eingeladen.

8 Tagesordnung:

1) Vorlage der Bilanz pro 1903 nebst Gewinn⸗ und Verlustrechnung und der Berichte des Vor⸗ stands und des Aufsichtsrats;

2) Erteilung der Entlastung;

3) Verwendung des Reingewinns

4) Aufsichtsratswahl. 1

Nach Paragraph 27 des Gesellschaftsvertrages haben diejenigen Aktionäre, welche an der General⸗ versammlung teilnehmen wollen, ihre Aktien, bezw. den ordnungsmäßigen Hinterlegungsschein eines deutschen Notars hierüber, nebst einem doppelten Nummernverzeichnis der Stücke spätestens am sechsten Tage vor der Generalversammlung während der üblichen Geschäftsstunden bei der Ge⸗ sellschaft, einer ihrer Zweigniederlassungen, der Direction der Disconto Gesellschaft in Berlin und Frankfurt u. M. orer dem A. Schaaff⸗ hausen’'schen Bankverein in Berlin zu hinter⸗ legen und bis zum Schlus der Generalversammlung daselbst zu belassen.

„In dem notariellen Hinterlegungsschein sind die hinterlegten Aktien nach Gat Serie, Nummern ꝛc. genau zu bezeichnen und es ierbei zu bestätigen, daß die Aktien bis zum er Generalver⸗ sammlung bei dem Notar in

Abwesende Aktionäre können sich in der versammlung durch andere Aktionäre schriftlicher Vollmacht pertreten lassen. „Im Verhältnis zu der Gesellschaft werden nur diejenigen als Eigentümer der auf Namen lautenden Aktien angesehen, die als solche im Aktienbuche ver⸗

(Paragraph 6 des Gesellschafts⸗

General⸗ auf Grund

zeichnet sind. vertrages Ludwigshasen a. Rh, den 17. März 1904. Der Aufsichtsrat. Rud. Dacqgué, Vorsitzender

[97973] Einladung zur IX. ordentlichen Generalver⸗ sammlung der Aktionäre der

Deutsch⸗Oesterr. Dampfschiffahrt, Akt. Ges. zu Hamburg,

Sonnabend, den 9. April 1904, Nachm. 3 Uhr, im Geschäftslokale der Gesellschaft, Hamburg, Deichthorstr. 2, I. Tagesordnung: 1) Vorlage des Berichts des Vorstands Geschäftsjahr 1903 2) Vorlage des Berichts des Aufsichtsrats, der Bilanz und der Gewinn⸗ und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 1903. Genehmigung der Vorlagen und Entlastung des Vorstands und des Aufsichtsrats. Aktionäre, welche in der Generalversammlung das ausüben wollen, haben ihre Aktien

für das

Stimmrecht spätestens bis zum dritten Geschäftstage vor der Generalversammlung bei der Gesellschafts⸗ kasse oder bei der Reichsbank oder bei der Magde⸗ burger Pripvatbank, Magdeburg, oder bei einem deutschen Notar zu hinterlegen und in dieser Hinterlegung bis nach der Generalversammlung zu belassen. Die von der Geschäftskasse der Gesellschaft oder der sonst benutzten Hinterlegungsstelle hierüber ausgefertigte, die Anzahl der Erklärung legitimiert zur Generalversammlung. Hamburg, im März 1904. Der Aufsichtsrat der Deutsch⸗Oesterr. Dampfschiffahrt, Akt. Gef. Gustav Schaufuß, Vorsitzender

Solinger Kleinbahn Aktiengesellschaft Wir geben hiermit bekannt, daß laut § 9 unserer Statuten der Aufsichtsrat nunmehr aus folgenden Herren zusammengesetzt ist:

Regierungsbaumeister a. D.

Berlin, Vorsitzender,

Oberstleutnant a. D. Oskar Nebelsiecck,

stellvertr. Vorsitzender,

Fabrikbesitzer Emil Dültgen, Wald⸗Dültgenstal,

I. Beigeordneter Otto Nippes, Ohligs,

Regierungsbaumeister Eugen Manke, Berlin,

Oberingenieur Siegfried Peiser, Berlin.

Die beiden letztgenannten Herren sind in der Ge⸗ neralversammlung vom 1. März ds. Js. neu in den Aufsichtsrat gewählt worden

Der Vorstand.

Scheibe. Otro.

Stimmen beurkundende Stimmführung in der

Philipp Schrimpff,

Berlin,

[97959] Ahtien-Gesellschaft für Butterich’s Verlag. In der dritten Beilage zum Deutschen Reichs⸗ anzeiger und Königlich Preußischen Staatsanzeiger vom 12. März 1904 ist unter Nr. 95 670 eine Ein⸗ ladung zu der nächsten ordentlichen Generalver⸗ sammlung erfolgt. Diese soll jedoch nicht, wie es in der Einladung heißt, am 13. April 1904, sondern am

14. April 1904, Vormittags 11 Uhr,

stattfinden. Der sonstige Inhalt der Einladung bleibt be⸗ stehen, nur wird 5 der Tagesordnung, die einen Schreibfehler enthielt, umgeandert in 5 Satzungsänderung: Umänderung der Firma der Gesellschaft in „Actien⸗Gesellschaft für Butterick's Verlag“. Berlin, den 17. März 1904.

8 Der Aufsichtsrat. [97971] Moritz Herz, Vorsitzender.

1 Der Vorstand. FKR. H. Me Mtlaes