1904 / 79 p. 6 (Deutscher Reichsanzeiger, Sat, 02 Apr 1904 18:00:01 GMT) scan diff

zu dem auf Montag, den 6. Juni 1904, Vor⸗ mittags 9 Uhr, anberaumten Termine mit der Auf⸗ forderung, einen bei dem genannten Ic zugelassenen Rechtsanwalt zu ihrer Vertretung zu bestellen. Dies wird zum Zwecke der öffentlichen Zustellung bekannt gegeben. Fürth (Bayern), den 29. März 1904. Gerichtsschreiberei des Kgl. Landgerichts. (L. S.) Sommer, Kgl. Obersekretär. [143] Landgericht Hamburg. Oeffentliche Zustellung.

Die Ehefrau Bernhardine Karoline Friederike Steinig, geb. Duwe, in Hamburg, vertreten durch die Rechtsanwälte Dres. Embden, Petersen & Notte⸗ bohm, klagt gegen ihren Ehemann, den Schlosser Johann Karl Paul Steinig, unbekannten Aufent⸗ halts, wegen Ehescheidung, mit dem Antrage auf Grund § 1568 des Bürgerlichen Gesetzbuchs die Ehe der Parteien zu scheiden. Klägerin ladet den Be⸗ klagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Zivilkammer VIII des Landgerichts Hamburg (Ziviljustiggebäude vor dem Holstentor) auf den 7. Juni 1904, Vormittags 9 ½ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zu⸗

elassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der Ffkenllichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage und der Ladung vom 24. März 1904 bekannt gemacht.

Hamburg, den 28. März 1904.

8 Henze, Gerichtsschreiber des Landgerichts. [137] Oeffentliche Zustellung.

Die Ehefrau Marie Plath, geb. Knape, in Magde⸗ burg⸗Neustadt, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Döring in Kiel, klagt gegen ihren Ehemann, den Schmied Emil Plath, früher zu Kiel, jetzt unbe⸗ kannten Aufenthalts, auf Grund der Behauptung, daß Beklagter sie Ende September 1892 böslich ver⸗ lassen habe, mit dem Antrage, die zwischen den geschlossene Ehe zu scheiden. Die Klägerin

adet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die zweite Zivilkammer des König⸗ lichen Landgerichts zu Kiel, auf den 22. Juni 1904, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforde⸗ rung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Kiel, den 21. März 1904. Knieschke, Aktuar, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. [353] Oeffentliche Zustellung. Deer Daniel Scheidegger, Fabrikarbeiter in Rhein⸗ dürkheim, Prozeßbevollmächtigte: Rechtsanwälte Dr. Zuckmayer und Löwensberg in Mainz, klagt gegen seine Ehefrau Anna Maria geborene Fuldner, ohne Gewerbe, z. Zt. unbekannten Wohn⸗ und Aufenthalts⸗ ortes, unter der Behauptung, daß am 3. Januar

904 die Beklagte dem Kläger das in der Wohnung vorhanden gewesene Bargeld entwendete und heimlich unter weiterer Mitnahme ihrer sämtlichen Habe und eines Teils der Habe des Klägers die eheliche Woh⸗ nung verließ, daß alle Bemühungen, den Aufenthalt ausfindig zu machen, erfolglos waren, und es hieß, sie sei nach Amerika, mit dem Antrage, die zwischen den Parteien vor dem Standesbeamten zu Rhein⸗ dürkheim am 4. März 1903 abgeschlossene Ehe vom Bande zu scheiden, die Beklagte für den allein schuldigen Teil zu erklären und dieselbe zu verurteilen, die Kosten des Rechtsstreits zu tragen. Der Kläger ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die zweite Zivilkammer des Groß⸗ herzoglichen Landgerichts in Mainz auf den 7. Juni 1904, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforde⸗ rung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Mainz, den 30. März 1904.

1 Bechstein, Gerichtsschreiber des Großh. Landgerichts.

[138] Bekanntmachung. In Sachen der Buchbindersehefrau Anna Babette Hoff mann in Feucht, Klägerin, vertreten durch Rechts⸗ anwalt Angerer in Nürnberg, gegen den Buchbinder Konrad Hoffmann von Feucht, z. Z. unbekannten Aufenthalts, Beklagten, wegen Ehescheidung, wurde die öffentliche Zustellung bewilligt, und ist zur Ver⸗ handlung über die eingereichte Klage die öffentliche Sitzung der II. Zivilkammer des K. Landgerichts Nürnberg vom Freitag, den 27. Mai c., Vor⸗ mittags 8 ½ Uhr, Sitzungssaal Nr. 62, bestimmt, wozu Klagspartei den Beklagten geladen hat mit der Aufforderung, rechtzeitig einen beim K. Landgerichte Nürnberg zugelassenen Rechtsanwalt zu bestellen. Klägerischer Anwalt wird beantragen, zu erkennen: I. Die Ehe der Streitsteile wird geschieden. II. Beklagter trägt die Schuld an der Scheidung. III. Beklagter hat die Streitskosten zu tragen. Nürnberg, den 29. März 1904. Gerichtsschreiberei des K. Landgerichts. Reitz, K. Kanzleirat.

Bekanntmachung.

[139] I In Sachen der Erdarbeitersehefrau Kunigunda Haas in Nürnberg, Klägerin, vertreten durch Rechts⸗

anwalt Maienthau hier, gegen den Erdarbeiter Georg Haas, früher hier, nun unbekannten Aufent⸗ halts, Beklagten, wegen Ehescheidung, wurde die öffentliche Zustellung bewilligt, und ist zur Verhand⸗ lung über die eingereichte Klage die öffentliche Sitzung⸗ der II. Zivilkammer des K. Landgerichts Nürnberg vom Freitag, den 27. Mai 1904, Vormittags 8 ½ Uhr, Sitzungssaal Nr. 62, bestimmt, wozu Klagspartei den Beklagten geladen hat mit der Auf⸗ forderung, rechtzeitig einen beim K. Landgerichte Nürnberg melassenen Rechtsanwalt zu bestellen. Klägerischer Anwalt wird beantragen, zu erkennen:

I. Die Ehe der Streitsteile wird geschieden.

II. Beklagter trägt die Schuld an der Scheidung.

III. Beklagter hat die Streitskosten zu tragen.

Nürnberg, den 29. März 1904. 1

Gerichtsschreiberei des K. Landgerichts. (L. S.) RMeitz, Kgl. Karnzleirat. [101506] Oeffentliche Zustellung.

1) Friederike Laura verehel. Tröger, verw. gew. Goldhahn gen. Rediger, geb. Liebold, in Reichenbach, 2) Anna Marie Helene verehel. Heidler, geb. Schilling, daselbst, 3) Auguste Marie Blondine verehel. Reichardt, pvene. gew. Irrgarten, geb. Bruchhäuser, in Witten

a. d. Ruhr, 3 „P„ Olga Martha verehel. Arnold, geb. Hentschel,

in Plauen,

Plauen,

Klemm in Plauen, zu 4 und 5 Dr. Scheuffler da⸗ selbst, und zu 6 Dr. Pezoldt ebendaselbst,

früher in Reichenbach, Plauen,

Reichardt, zuletzt in Treuen, Oswald Arnold in zuletzt in Reichenbach, und

früher in Plauen, .

wegen schwerer Verletzung der durch die Ehe be⸗ gründeten Pflichten und ehrlosen, unsittlichen Ver⸗ haltens, zu 4 und 5 wegen böslicher Verlassung und zu 6 wegen Ehebruchs, mit dem Antrage, die zwischen den scheiden und die Beklagten für die an der Scheidung schuldigen Teile zu erklären, und laden die unter 1 bis 6 genannten Beklagten zur mündlichen Verhand⸗ lung des Rechtsstreits vor die erste Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Plauen auf Donners⸗ tag, den 26. Mai 1904, Vormittags 9 Uhr, je mit der Aufforderung, einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt zu ihrer Vertretung bestellen. is Ta CredKense aeerh, e een

hier anhängigen Ehesache Anna Hulda

Rechtsanwalt Dr. Scheuffler in Plauen als Prozeß⸗ bevollmächtigten, den Handarbeiter Johann Jäger,

6) Clara Helene verehel. Gernke, geb. Sachs, in vertreten durch die Rechtsanwälte zu 1 bis 3

klagen gegen: zu 1 den Fabrikweber Franz Louis Tröger,

zu 2 den Maurer Ernst Albin Heidler, zuletzt in zu 3 den Schneider Ernst Robert Johannes

zu 4 den vormaligen Bezirkssteuerexpedienten Paul Plauen, zu 5 den Handarbeiter Karl Friedrich Ottiger,

zu 6 den Barbier Max Adolf Wilhelm Gernke, sämtlich unbekannten Aufenthalts, zu 1 bis 3

Parteien bestehenden Ehen vom Bande zu

u

Es ladet weiter in der bereits wegen Ehescheidung verehel. Jäger, geb. Zimmermann, in Netzschkau, vertreten durch

früher in Netzschkau, jetzt unbekannten Aufenthalts, zur Fortsetzung der mündlichen Verhandlung vor die erste Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Plauen auf Donnerstag, den 26. Mai 1904, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, zu seiner Vertretung einen bei diesem Gerichte zuge⸗ lassenen Rechtsanwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dies bekannt gemacht. 1

Plauen, den 28. März 1904.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. d 356 8

8” Sachen der Ehefrau Rohrig, Margaretha geb. Ebeling, in Harburg a. E., Marxstraße 8, Klägerin, Prozeßbevollmächtigte: Rechtsanwälte Nagel, Stünkel und Schmoldt in Stade, gegen ihren Ehemann, Arbeiter Karl Friedrich Rohrig, früher in Harburg, jetzt unbekannten Aufenthalts, Beklagten, wegen

erlegten Eides und zur weiteren Verhandlung auf den 20. Juni 1904, Vormittags 9 Uhr, an. Beklagter wird hierzu vor die II. Zivilkammer Königlichen Landgerichts Stade geladen mit der Auf⸗ forderung, einen bei dem gedachten Gerichte zu⸗ gelassenen Anwalt zu bestellen. Stade, den 26. März 1904. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. [140] Oeffentliche Zustellung. Der Tischler Alois Valentin Tenschert in Ham⸗ burg, als Vormund der minderj. Alois Valentin Kuvecke, Bertha Kuvecke, Martha Franziska Kuvecke in Hamburg, Kläger, vertreten durch den Rechts⸗ anwalt Dr. Bollmann in Bremen, klagt gegen den Zimmermann Heinrich Conrad Friedrich Wilhelm Kuvecke, früher in Bremen, jetzt unbekannten Auf⸗ enthalts, Beklagten, wegen Verneinung der Vater⸗ schaft, mit dem Antrage: das Landgericht wolle fest⸗ stellen, daß der Beklagte nicht der Vater der als Kläger genannten drei Kinder: 1) Alois Valentin; 2) Bertha; 3) Martha Franziska Kuvecke sei, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Landgericht, Zivilkammer III, zu Bremen im Gerichtsgebäude, 1. Obergeschoß, auf Dienstag, den 7. Juni 1904, Vormittags 9 ¾ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Bremen, den 28. März 1904. Der Gerichtsschreiber des Landgerichts: Ahrens, Sekretär. 1 [132] Oeffentliche Zustellung.

1) Der minderjährige Max Fritz Gustav Giers⸗ dorf, 2) der minderjährige Georg Rudolf Giersdorf, beide in Oberschöneweide bei Berlin, vertreten durch ihren Pfleger, den Kaufmann Carl Bringe in Ober⸗ schöneweide, Kläger, Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗ anwalt Löding in Greifswald, klagen gegen den Fischer Julius Max Gottfried Giersdorf genannt Pussert, zuletzt in Stralsund, z. Zt. unbekannten Aufenthalts, Beklagten, wegen Unehelichkeitserklärung, mit dem Antrage, festzustellen, daß die in der Ehe des Schiffers Julius Giersdorf mit Anna geb.

genker geborenen Kläger nicht von dem genannten Giersdorf erzeugt sind. Sie laden den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die zweite Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Greifswald auf den 4. Juli 1904, Vor⸗ mittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem edachten Gericht zugelassenen Anwalt zu bestellen. Pün Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Greifswald, den 29. März 1904.

Plötz, Aktuar,

Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerich [121] Oeffentliche Zustellung.

Die ledige, volljährige Dienstmagd Katharina Trautner von Destuben und der Vormund ihres am 28. Januar 1904 unehelich geborenen Kindes Elisabetha Rosine, der Landwirt Johann Trautner in Destuben, haben unterm 28. März 1904 gegen den ledigen, volljährigen prot. Bahnarbeiter Johann Küffner von Wasserkraut, nun unbekannten Aufent⸗ halts, zuletzt in Kulmberg, Gde. Obernschreez, Klage shenn Kgl. Amtsgerichte Bayreuth erhoben mit dem

ntrage, zu erkennen:

I. Bekkagter ist schuldig, die Vaterschaft zu dem genannten Kinde anzuerkennen.

lgeld und die etwaigen Krankheits⸗ und Be⸗ gdceeem falls letztere von dem Erben des Kindes nicht erlangt werden können, zu zahlen.

tragen. vorläufig vollstreckbar erklärt.

1904 wurde die öffentliche Zustellung der Klage be⸗ willigt und Verhandlungstermin auf Mittwoch, den 1. Juni 1904, Vormittags 9 Uhr, dahier Sitzungssaal anberaumt. Hiezu wird der Beklagte von der Klagspartei geladen.

Der Gerichtsschreiber: (L. S.) Deuffel, Kgl.Sekretär. [127]

Strauß, geb. am 11. Oktober 1902, 6 seinen Vormund, den Tischler Alfred Krause in Berlin, Zorndorfer Str. 19, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Fabian zu Berlin, Leipziger Straße 91, klagt gegen den Restaurateur Hermann Troschke, früher zu Berlin, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß Beklagter der Mündel⸗ mutter, der unperehelichten Näherin Berta Strauß, in der gesetzlichen Empfängniszeit, nämlich in der Zeit vom 13. Dezember 1901 bis 13. April 1902 beigewohnt habe und den Beklagten als Vater in Anspruch nehme, mit dem Antrage, den Beklagten kostenpflichtig zu verurteilen, dem Kinde von seiner Geburt an bis zur Vollendung seines 16. Lebens⸗ jahres als Unterhalt eine im voraus am ersten jedes zieteljahres fällige Geldrente von 60 im 1. Lebensjahr, 54 im 2. und 3. Lebens⸗ jahr, 45 im 4. bis 6. Lebensjahr und 54 im 7. bis 16. Lebensjahr, und zwar die rückständigen Beträge sofort zu zahlen und das Urteil für vor⸗ läufig vollstreckbar zu erklären. den Beklagten 1 1 Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgerichts I in Berlin, Jüdenstr. 59, Freitag, den 10. Juni 1904, Vormittags 9 ½ Uhr. wird dieser Auszug der Klage Aktenzeichen: 70. C. 261.

28

furt a. M., Prozeßbevollmächtigte: Rechtsanwälte Dr. Georg Hassel und Dr. Julius Jung zu furt a. M, klagt gegen die Elsa Heil, geb. am 10. Juni 1880 zu Würzburg, jetzt unbekannten Auf⸗

Ehescheidung, steht Termin zur Leistung des der r.

klägeri 30. No 907 -g Ilc. 8 Klägerin durch Urteil vom 30. November 1903 auf ö“ icht

schwanger gewesen und auch nicht geboren habe, n dem Antrage: Kgl. Landgericht wolle feststellen, daß die im Geburtsregister der Stadt Würzburg Nr. 682 am 11. Juni 1880 als von der Klägerin in ihrer Ehe mit dem Dekorationsmaler und Hausmeister Georg Heil am 10. Juni 1880 geboren eingetragene Beklagte nicht die Tochter der Klägerin 8

Klägerin ladet die Beklagte zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die fünfte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Frankfurt a. M. auf den 26. Mai 1904, Vormittags 8 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

[125] Kellnerin Elise Rest von Bad Tölz, Klägerin, gesetz⸗

wurde im Termin vom Mittwoch, den 23. März l. Irs, die Verhandlung der Sache

ladet Klägerin den Beklagten zur mündlichen Ver⸗

gericht vom Heutigen.

„II. Derselbe hat a. einen monatlichen, viertel⸗ jährlich vorauszuzahlenden Unterhaltsbetrag von 8 von der Geburt des Kindes an bis zur Vollendung

der Entbindung und des Unterhalts der Katharina Trautner für die ersten sechs Wochen nach der Ent⸗

5) Wilhelmine verehel. Ottiger, geb. Jahr, in Leubni bei Werdau, und

bindung in Höhe von 25 und c. das seinerzeitige

8 *

III. Derselbe hat die Kosten des Rechtsstreits zu IV. Das Urteil wird, soweit gesetzlich zulässig, für Mit diesgerichtlichem Beschluß vom 29. März

Bayreuth, den 29. März 1904.

Oeffentliche Zustellung. 8 Wilhelm Herbert

Der minderjährige Friedrich s vertreten durch

vierteljährlich

Der Kläger ladet zur mündlichen Verhandlung des

III Tr., Zimmer 163, auf

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung bekannt gemacht. 04 Berlin, den 25. März 19044. Otte, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts I. Abt. 70.

100174 Oeffentliche Zustelluung. Die Frau Eleonore Heil, geb. Hecker, in Frank⸗

nthalts, unter der Behauptung, daß die im Geburts⸗ egister Würzburg Nr. 682 als ihre Tochter ein⸗ etragene Beklagte nicht ihre Tochter sei, und daß

t. Die

Zum Zwecke der

Frankfurt a. M., den 21. März 1904. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

Oeffentliche Ladung. In Sachen Rest, Maria, unehel. Kind der led.

lich vertreten durch den Vormund Adam Pfanzelter, Kürschnermeister in Bad Tölz, gegen Christely, Max, led. volljährigen Schreiner von Zwittau in Mähren, zuletzt in Wolfratshausen, nun unbekannten Aufenthalts, wegen Vaterschaft und Unterhalts,

vertagt auf Freitag, den 20. Mai l. Irs., Vormittags 9 Uhr, Sitzungszimmer Nr. 6. Zu diesem Termin

handlung durch öffentliche Zustellung dieser Ladung nach erfolgter Bewilligung derselben durch das Prozeß⸗

Wolfratshausen, den 29. März 1904. Gerichtsschreiberei des K. Amtsgerichts (L. S.) Heldmann, K. Obersekr.

[131] Oeffentliche Zustellung. Der Rentier und Stadtverordnete Falius Fröhlich zu Schöneberg, Grunewaldstraße 16, Prozeßbevoll⸗ mächtigter: Rechtsanwalt Leo Kempner zu Berlin, Potsdamer Str. 76, klagt in actis 1—0. 58 04. egen den Architekten Wenzel Kocci Koci —, fruhber in Schöneberg, Hohenfriedbergstraße 2, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß die auf dem im Grundbuche der Stadt Charlotten⸗ burg Bd. 93 Bl. Nr. 3494 verzeichneten, jetzt dem Kläger gehörenden Grundstücke für den Beklagten eingetragene Hypothek von 750 nebst 5 % Zinsen bereits getilgt ist, mit dem Antrage:

1) darin zu willigen, daß die für ihn auf dem Grundstücke des Klägers, Charlottenburg, Leibniz⸗ straße 26 früher 26a —, verzeichnet im Grund⸗ buche des Königlichen Amtsgerichts Charlottenburg von der Stadt Charlottenburg Bd 93 Bl. 3494 in der dritten Abteilung sub Nr. 5 eingetragene Hypo⸗ thek von 750 nebst Zinsen im Grundbuche ge⸗ löscht wird,

2) darin zu willigen, daß der sich noch im Ge⸗ wahrsam des Königlichen Amtsgerichts Charlotten⸗ burg befindliche, über die lautende, bereits irrtümlich ungültig gemachte Hypo⸗ thekenbrief über die Post Abteilung III Nr. 5 des Grundbuchs von der Stadt Charlottenburg Bd. 93 Bl. Nr. 3494 über 750 behufs Löschung an den Kläger ausgeantwortet wird,

3) darin zu willigen, daß die in Sachen Kersten

Subhastation 11. K. 53. 00. des Königlichen Amts⸗

erichts Charlottenburg auf Grund der Kaufgelder⸗ zur und als Streitmasse zwischen Kocci und Stapler hinterlegten 16,04 Zinsen des sechzehnten Lebensjahres desselben, b. die Kosten an den Kläger seitens der Hinterlegungsstelle aus⸗

vom 27. März 1901

Hebung gelangten

gezahlt werden.

Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen

vorerwähnte Hypothek

kammer des Königlichen Landgerichts II in Berlin, Hallesches Ufer 29/31, Zimmer 33, auf den 11. Juni 1904, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforde⸗ rung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zeseguns wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. 8 Berlin, den 19. März 1904.

Felgow, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts II.

[128] Oeffentliche Zustellung. eüdt Weingroßhändeer Rudenf Frehh zur Zeit Strafgefängnis zu Plötzensee, klagt in vier getrennten Prozessen w den prakt. Arzt Dr. Otto Emil Wieser, früher zu Berlin, Tieckstraße 34, jetzt un⸗ bekannten Aufenthalts, als gesetzlichen Erben seines verstorbenen Bruders, Apothekergehilfen Hermann Rudolf Wieser, unter der Behauptung, dem Erb⸗ lasser bare Darlehen gegeben zu haben, und zwar 300 am 1. September 1899, v0 300 1. November 1899, 150 23. Dezember 1899 mit dem Antrage auf kostenpflichtige Verurteilung ur Zahlung von 300 238 nebst 5 vom Hundert Zinsen s 1. Juli 1899, nebst 5 vom Hundert Zinsen seit 1. September 1899, nebst 5 vom Hundert Zinsen seit 1. November 1899, nebst 5 vom Hundert Zinsen 8 seit 23. Dezember 1899 und vorläufige Vollstreckbarkeit der Urteile. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündliche Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht I zu Berlin, Abt. 74, Jüdenstraße 59, III Treppen, Zimmer 176, auf den 28. Mai 1904, Vormittags 9 ½ Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. 74 C 88. 89. 90. 91./1904. Berlin, den 24. März 1904. (L. S.) Seeger, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts I. Abt. 74.

[141] Oeffentliche Zustellung.

Der Wäschereibesitzer Johann Winzer in Bremen, vertreten durch die Rechtsanwälte Dres. Tebelmann, Hartlaub u. Hirschfeld in Bremen, klagt gegen den Kaufmann Gustav Stern, früher in Bremen, jetzt unbekannten Aufenthalts, aus Schuldschein vom 1. Juni 1903 über ein dem Beklagten gegebenes bares Darlehn im Betrage von 450 ℳ, das dieser bis zum 1. Januar 1904 zurückzuzahlen sich ver⸗ pflichtet habe, mit dem Antrage: den Beklagten kosten⸗ flichtig zur Zahlung von 450 nebst 4 % Zinsen füit dem 1. Januar 1904 zu verurteilen, auch das Urteil gegen Sicherheitsleistung für vorläufig voll⸗ streckbar zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Landgericht, Zivilkammer II, zu Bremen im Ge⸗ richtsgebäude, 1. Obergeschoß, auf Freitag, den 3. Juni 1904, Vormittags 9 ¾ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei diesem Gerichte negaasenen Rechtsanwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffent⸗ lichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. 1 1 Bremen, den 29. März 1904. Der Gerichtsschreiber des Landgerichts:

Langfritz, Sekretär.

[101117] Oeffentliche Zustellung. In Sachen des Eigentümers Carl Nölte zu Char⸗ lottenburg, Straße 12 b, Parzelle 23, Prozeßbevoll⸗ mächtigter: Rechtsanwalt Lewin II in Berlin, Pots⸗ damer Str. 23, gegen den Kaufmann August Jansen, zuletzt in Berlin, Kreuzstr. 9, jetzt unbekannten Auf⸗ enthalts, ladet der Kläger den Beklagten von neuem zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Charlottenburg, Zivil⸗ gerichtsgebäude, Amtsgerichtsplatz, 1 Tr., Zimmer 22, auf den 19. Mai 1904, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Charlottenburg, den 25. März 1904. Wedler, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. [351] Oeffentliche Zustellung. Der Maurer Johann Heinrich Würdemann in Moorkamp b. Delmenhorst Prozeßbevollmächtigter: Rechnungssteller Landwehr, Delmenhorst klagt gegen den Maurer Heinrich Schröder, zuletzt in Delmenhorst, Brauenkamperweg, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen Forderung aus barem Darlehn mit dem Antrage: den Beklagten zur Zahlung von 120 nebst 4 % Zinsen von 70 seit 1. Juni 1902 und von 50 seit 1. September 1902 sowie zur Erstattung der Kosten zu verurteilen und das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Großherzogliche Amtsgericht Abt. III in Delmenhorst auf Freitag, den 13. Mai 1904, Vormittags 9 ½ Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Delmenhorst, 1904, März. Der Gerichtsschreiber des Amtsgerichts

[142] Landgericht Hamburg. Deffentliche Zustellung. 5

C. Mehnke in Hamburg, vertreten durch Rechts⸗ anwalt Dr. Sudeck, klagt gegen den Johann Martin Heinrich Groth, unbekannten Aufenthalts, wegen Schadensersatzes, mit dem Antrage: den Beklagten zu verurteilen, dem Kläger 2289,— nebst 4 % Zinsen seit dem 1. Oktober 1903 zu zahlen. Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die Zivilkammer III. des Landgerichts Hamburg (Ziviljustizgebäude vor dem Holstentor) auf den 7. Juni 1904, Vor⸗ mittags 9 ½ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be⸗ stellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Hamburg, den 29. März 1904.

Diederichs, Gerichtsschreiber des Landgerichts

[511 Firma F. A. Prause in Breslau, Schuhbrücke 78, klagt gegen den Kaufmann A. Schnigenberg, früher zu Dresden, Wettiner Straße 48 III b. Urban, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte im Jahre 1903 von dem Schneider⸗ meister Franz Gawlick in Breslau die in der Klage⸗ rechnung bezeichneten Kleidungsstücke und Reparaturen

84 18

Verhandlung des Rechtsstreits vor

8

die 1. Zivil⸗! zum Gesamtpreise von 107,50 gefertigt

und über⸗

*

868 Zinsen seit Klagzustellung zu zahlen und das Urteil

eben erhalten habe, daß Beklagter auf diesen Ge⸗ amtpreis noch 87,50 verschulde, daß die Rest⸗ forderung mit 87,50 durch Zession vom 10. August 1903 auf die Klägerin übergegangen, wovon Be⸗ klagter in Kenntnis gesetzt sei, daß Breslau als Erfüllungsort zuständig sei, da Beklagter zur Zeit der Bestellung und Lieferung in Breslau seinen Wohnsitz hatte, mit dem Antrage, den Beklagten zu verurteilen, an die Klägerin 87,50 nebst 5 % Zinsen seit 10. August 1903 zu zahlen, die Kosten des Rechtsstreits zu tragen und das Urteil für vor⸗ läufig vollstreckbar zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Breslau, Schweidnitzer Stadtgraben Nr. 4, Zimmer Nr. 41, auf den 27. Mai 1904, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Breslau, den 20. März 190u4.

Königliches Amtsgericht.

[101685]‧1 Oeffentliche Zustellung.

Der Steiger August Nymphius zu Eving, Chaussee⸗ straße Nr. 102, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Frackmann zu Dortmund, klagt gegen den Bergmann Burgar, früher in Woditz in Oesterreich, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Be⸗ hauptung, daß ihm der Beklagte für rückständige Miete für die Monate Februar, März und April 1904 den Betrag von 58 50 schulde, mit dem Antrage: auf Zahlung von 58 50 kosten⸗ pflichtig und vorläufig vollstreckbar. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht in Dortmund, Zimmer 78, auf den 14. Mai 1904, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zush lung wird dieser Auszug der Klage bekannt ge⸗ macht. .

Dortmund, den 28. März 1904.

Seeger,

Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. [352] Oeffentliche Zustellung.

Die Firma J. H. Zwitzers in Nordhorn (Provinz Hannover), Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Metger in Emden, klagt gegen den Polizeisergeanten Wentzel, früher in Emden, jetzt unbekannten Auf⸗ enthalts, auf Grund der Behauptung, daß der Be⸗ klagte der Klägerin für käuflich gelieferte Manufaktur⸗ waren im Jahre 1901 schuldig e mit dem Antrage, den Beklagten zu verurteilen, der Klägerin 174 30 nebst 4 % Zinsen seit dem 1. Januar 1903 von 160 55 zu zahlen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor das Königliche Amtsgericht in Emden auf Donnerstag, den 26. Mai 1904, Vor⸗ mittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Emden, den 24. März 1904.

Gerichtsschreiberei Königlichen Amtsgerichts. 4.

[124] Oeffentliche Zustellung.

Die Sparkasse des Kreises Hildburghausen, Prozeß⸗ bevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Michaelis in Hildburghausen, klagt gegen den Tagelöhner Hilmar

issert von Hellingen, z. Zt. unbekannten Auf⸗ enthalts, unter der Behauptung, daß laut Schuld⸗ und Pfandurkunde vom 2. Juni 1898 der Beklagte der Klägerin ein bares Darlehn von 1000 schulde, und daß Beklagter mit der im Darlehn ausbedungenen Zins⸗ und Tilgungsrente auf das 1. und 2. Halbjahr 1903 im Rückstande sei, mit dem Antrage, den Be⸗ klagten zu verurteilen, wegen der Hypothek von 1000 ℳ, Hpt.⸗Ziff. 3557 Ziff. 2 des Grundbuchs Teil II für Hellingen, den Betrag von 60 an Klägerin zu zahlen, ihm die Kosten des Rechtsstreits einschließlich derjenigen des vorausgegangenen Mahn⸗ verfahrens mit 4,20 aufzuerlegen und das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Herzogliche Amtsgericht zu F auf Montag, den 9. Mai 1904, kachmittags 2 ¾ Uhr. Zum Zwecke der öffent⸗ lichen Zustellung an den Beklagten wird dieser Auszug aus der Klage hiermit bekannt gemacht.

Heldburg, den 29. März 1904.

Der Gerichtsschreiber Herzogl. Amtsgerichts.

[101503]) SOeffentliche Zustellung.

Der Kaufmann Karl Gerbode in Gießen stellt unterm 25. März 1904 gegen Max Herrmann, zuletzt in Hof wohnhaft, nun unbekannten Aufent⸗ halts, wegen Forderung Klage zum K. Amtsgerichte Hof mit dem Antrage: Den Beklagten zur Zahlung von 72 75 nebst 4 % Zinsen aus 18 seit 13. Juli 1901, aus 8 50 seit 18. September 1901, aus 18 seit 3. Oktober 1901, aus 10 25 seit 20. November 1901 und aus 18 seit 16. März 1902, sowie zur Kostentragung zu verurteilen und das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das obenbezeichnete Prozeßgericht zu dem von diesem auf Donnerstag, den 30. Juni 1904, Vormittags 9 Uhr, in dem diesgerichtlichen Zivilsitzungssaal, Zimmer Nr. 14, angesetzten Termine. Die Einlassungsfrist ist auf einen Monat bestimmt. Zum Zwecke der öffent⸗ lichen Zustellung, die mit Beschluß vom 28. März 1904 antragsgemäß bewilligt wurde, wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Hof, den 29. März 1904.

Gerichtsschreiberei des Kgl. Amtsgerichts. Wolff, K. Sekretä

““

etär.

[122] Oeffentliche Zustellung.

Der Herzogliche Waldwärter W. Ulrich in Nien⸗ burg „a. S., Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Kaupisch in Bernburg, klagt gegen den Stellmacher⸗ meister Ferdinand Hagemann, jetzt unbekannten Aufenthalts, früher in Flachtorf, auf Grund der Be⸗ vepmng. daß er aus eigenen Mitteln die in der

ufstellung Anlage zur Klagschrift aufgeführten Ausgaben für den Nachlaß, die in der Hauptsache sich auf die Kosten für ärztliche Behandlung und Beerdigung der Erblasserin beziehen, bestritten hat, mit dem Antrage, den Beklagten kostenpflichtig zu verurteilen, an den Kläger 32 32 nebst 4 %

für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht in Isenhagen auf den 28. Juni 1904, Vormittags 11 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Isenhagen, den 22. Februar 1904. Hollenbach, Aktuar,

[101806)

1) Der Häusler Josef Wlocka, 2) die Einlieger Ignaz und Pauline, geb. Hoinka, Wilczekschen Ehe⸗ leute in Deutsch. Probnitz, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Zimmer in Neustadt O.⸗S., klagen gegen 1. den Eisenbahnwalzer Franz Hoinka, 2. die Monika Hoinka, verehelichte Walzmeister Harwath und deren Ehemann, Walzmeister Har⸗ wath, 3. die Marie Hoinka, verehelichte Eisenwalzer Nowak und deren Ehemann, Eisenwalzer Nowak, 4. den Eisenwalzer Carl Hoinka, 5. die unver⸗ ehelichte Clara Hoinka, 6. die unverehelichte Fran⸗ ziska Hoinka, sämtlich unbekannten Aufenthalts, wegen Auflassung, mit dem Antrage, 1) die Be⸗ klagten kostenpflichtig zu verurteilen, die Grundstücke Nr. 98 und 105 Deutsch⸗Probnitz zur Hälfte an den Mitkläger Josef Wlocka und zur andern Hälfte an den Mitkläger Josef Wlocka und die Mitklägerin, Einliegerfrau Pauline Wilczek, geb. Hoinka, als Erben der Häuslerfrau Marianna Mlocka, geb. Hoinka, zu Deutsch⸗Probnitz vor dem Grundbuchamte aufzulassen, 2) die Ehemänner Harwath und Nowak zu verurteilen, sich die Zwangsvollstreckung in das Vermögen ihrer Ehefrauen gefallen zu lassen, 3) das Urteil für 18 vollstreckbar zu erklären. Die Kläger laden die Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amts⸗ gericht in Neustadt O.⸗S., Zimmer Nr. 4, auf den 25. Juni 1904, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Aus⸗ zug der Klage bekannt gemacht. Neustadt O.⸗S., den 26. März 1904. Königliches Amtsgericht.

[101501] Oeffentliche Zustellung. Der Kohlenhändler A. Götze in Querfurt, Prozeß⸗ bevollmächtigter: Justizrat Nitka in Querfurt, klagt egen den Bäckermeister Bienert, früher zu Quer⸗ urt, jetzt unbekannten Aufenthalts, aus der käuf⸗ lichen Lieferung von 45 Zentnern Briketts, mit dem Antrage, den Beklagten zu verurteilen, dem Kläger 31,50 nebst 4 % Zinsen seit 9. Oktober 1903 zu zahlen und die Kosten des Rechtsstreits zu tragen, auch das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu er⸗ klären. Der Kläger ladet den Beklagten zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das König⸗ liche Amtsgericht zu Querfurt auf den 10. Juni 1904, Vormittags 9 ½ Uhr. Gtin Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser uszug der Klage bekannt gemacht. 1 Querfurt, den 25. März 1904. Pabst, Aktuar, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. [101507] Stuttgart. Oeffentliche Zustellung. Der W. Dobler, Viktualienhändler in Stuttgart, Ilgenstraße 5, vertreten durch Rechtsanwalt Rau in Stuttgart, klagt gegen den jung Christian Mögle, led. vollj. Schuhmacher von Plattenhardt, nun mit unbekanntem Aufenthalt abwesend, mit dem Antrage, durch gegen Sicherheitsleistung vorläufig vollstreck⸗ bares Urteil zu erkennen: Der Beklagte ist schuldig, für die dem Kläger gegen ihn zustehende Darlehens⸗ forderung von 1900 nebst 4 ½ % Zinsen hieraus seit 1. Dezember 1902 die Zwangsvollstreckung in folgende, im Grundbuch von Plattenhardt Heft 1083 auf ihn eingetragenen Grundstücke Parzelle Nr. 2190, 795/1, 795/2, 3956/1, sowie in die unabgeteilte Hälfte folgender, auf seinen und seiner Schwester Rosine Barbara Nellinger im Grundbuche von Plattenhardt Heft 926 eingetragenen Grundstücke, nämlich Par⸗ zelle 908, 2052, 4699/2, 3955/8, 2283, 2282/2, 2282/3, zu dulden und die Kosten des Rechtsstreits zu tragen. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die III. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Stuttgart auf Donnerstag, den 16. Juni 1904, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Stuttgart, den 22. März 1904. ““ Riedt, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. [101504] SOeffentliche Zustellung. Der Schneidermeister Emil Seifert zu Torgau, Elbe, Prozeßbevollmächtigter: Justizrat Becker da⸗ selbst, klagt gegen den Unteroffizier der Reserve Haase, früher zu Düben a. Mulde, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß er dem Beklagten auf seine vorherige Bestellung im Januar 1903 Kleidungsstücke geliefert bezw. ausgebessert habe, mit dem Antrage auf Verurteilung des Be⸗ klagten zur Zahlung der Restforderung von 20 nebst 4 % Zinsen vom 1. Juli 1903 ab an Kläger und zur Tragung der Kosten des Rechtsstreits durch vorläufig vollstreckbares Urteil. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor das Königliche Amtsgericht zu Torgau, Zimmer Nr. 22, auf Mittwoch, den 8. Juni 1904, Vormittags 10 uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Torgau, den 26. März 1904. Apelt, Sekretär, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. Abt. I. a.

[101502] Oeffentliche Zustellung.

Die Firma Louis Lindenberg in Posen, Viktoria⸗ straße 8, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Krueger in Posen, klagt gegen den Ansiedler Johann Gerhardt, früher in Kathrindorf, Kreis unter der Behauptung, daß Klägerin für den Be⸗ klagten auf dessen Bestellung im Jahre 1902 an dessen Scheune in Kathrindorf Dachdeckerarbeiten und Vorreparaturen zum Preise von 49,10 aus⸗ geführt, sowie dem Beklagten nach vorheriger Verein⸗ barung Pappe und Pappnägel zum Preise von zu⸗ sammen 7,40 käuflich geliefert hat, mit dem An⸗ trage auf Zahlung von zusammen 56,50 nebst 4 % Zinsen a. von 49,10 seit dem 25. April 1902, b. von 7,40 seit dem 25. Juli 1902. ie Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amts⸗ ericht in Wreschen auf den 27. Mai 1904, ormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Wreschen, den 25. März 1904.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. [134] Oeffentliche Zustellung.

Die Frau Pauline Krahmer, geb. Biehler, im Bei⸗ stande ihres Ehemannes, Gutsbeftters Georg Krahmer zu Werben, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Justizrat Dr. Sturm in eüersban a. S., klagt

Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts

Handarbeiters Juljus Löffler daselbst, 2) den in un⸗ bekannter Abwesenheit lebenden Arbeiter und Speise⸗ wagenkellner Ernst Graul, früher zu Berlin, auf Grund der Zession ihres Vaters vom 5. Juli 1902, mit dem Antrage, die Beklagten kostenpflichtig zu verurteilen, in Auszahlung der von dem Rechtsanwalt A. Junge in Weißenfels als Vertreter der Frau verehelichten Schuhfabrikant Robert Schütze, Marie geborene Züger, zu Weißenfels a. S., Feldstraße 6, als Streitmasse zwischen der Frau vperehelichten Handarbeiter Emilie Löffler zu Naundorf bei Kayna, Kreis Zeitz, und dem Speisewagenkellner (Hausdiener) Ernst Graul in Berlin bei Baschin, sowie der Frau verehelichten Gutsbesitzer Georg Krahmer, Pauline geborene Biehler, in Werben bei Pegau, auf Grund des Vergleichs des Königlichen Oberlandesgerichts Naumburg a. S. vom 24. April 1903 in Sachen Krahmer ‧]¹. Schütze bei der Königlichen Regierungs⸗ hauptkasse in Merseburg unterm 16. Mai 1903 Spez. Man. Band 52 Seite 20 a hinterlegten 600 nebst den Hinterlegungszinsen an Klägerin zu willigen und das Urteil gegen Sicherheitsleistung für vor⸗ läufig vollstreckbar zu erklären. Die Klägerin ladet die Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor die 1. Zivilkammer des Königlichen Land⸗ gerichts zu Naumburg a. S. auf den 24. Juni 1904, Vorm. 9 ½ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gericht zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Naumburg a. 79 März 1904.

1 Llausch,

Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. [123] Oeffentliche Zustellung.

Der Halbhöfner Heinrich Adolf Lange zu Söhlingen,

rozeßbevollmächtigter: Rechnungsführer Haake in Kotenburg, klagt gegen den Landwirt Friedrich August Lange, früher zu Söhlingen, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß die im Grundbuche von Söhlingen Band 1 Blatt 1 in Abteilung III Nr. 2 zu Gunsten des Beklagten ein⸗ getragenen 120 bezahlt seien, mit dem Antrage, den Beklagten zu verurteilen, in die Löschung der 120 zu willigen. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Rotenburg auf den 27. Mai 1904, Vormittags 10 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Rotenburg i. Hann., den 29. März 1904. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. [126. Oeffentliche Zustellung. —- Kaffeerösterei „Java“ Robert Hübner in Stettin, Elisabethstraße Nr. 11, Prozeßbevoll⸗ mächtigter: Rechtsanwalt Leistner in Stettin, klagt gegen den Kaufmann Franz Vollbrecht, früher zu Stettin, Holzstraße Nr. 11, jetzt unbekannten Auf⸗ enthalts, aus dem Kauf und Empfang von Waren im Jahre 1903, mit dem Antrage, den Beklagten kostenpflichtig zu verurteilen, an Klägerin 73 nebst 5 % Zinsen seit 4. November 1903 zu zahlen und das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhand ung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Stettin, Zimmer 87, auf den 11. Juni 1904, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Stettin, den 23. März 1904.

Brehmer, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. Abt. 23.

3) Unfall⸗ und Invaliditäts⸗N. Versicherung.

Keine.

4) Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc.

[99735] Bauplätze bei Wilhelmshaven.

Die Herren Niemeyer, Menken und beab⸗ sichtigen, das ihnen gehörige, in der Gemeinde Heppens belegene Pfarr⸗ und Schulland zur 15* von 8,8532 ha im ganzen oder passenden Baublocks zu verkaufen.

Das Areal liegt sehr günstig zwischen fiskalischem

Terrain und den beiden Verkehrsstraßen, Fortifikations⸗

straße und Breiteweg. Der Bebauungsplan ist selbst⸗

ständig und amtlich genehmigt.

In unmittelbarer Nähe liegen größere Marine⸗

anlagen, welche demnächst durch mehrere Kasernen er⸗

weitert werden.

Das Land ist ein vorzügliches Spekulationsobjekt.

Weitere Auskunft wird unentgeltlich erteilt.

Lageplan und Bedingungen sind gegen 2

Schreibgebühr und Porto durch mich zu beziehen.

Versteigerungstermin:

Montag, den 11. April d. J.,

Nachmittags 3 Uhr,

im hiesigen Rathausrestaurant.

Heppens bei Wilhelmshaven, den 22. März 1904. H. P. Harms, beeidigter Auktionator.

[98294] Bekaunntmachung.

Die im Laufe des Reenunzsjabees 1904 vom 1. April 1904 bis 31. März 1905 bei der Ge⸗ wehrfabrik und Munitionsfabrik in Spandau ent⸗ stehenden alten Materialien, wie Blechschrott, Blei⸗ asche, Dreh⸗ und Bohrspäne, eiserne und stählerne, Federheegtebee Flußeisenabfälle und unbrauch⸗ are Patronenrahmen, Gußschrott, Kupfer, altes, Messing, altes, Messingabfälle, Messingspäne, Rot⸗ guß alter, Rotgußspäne, nickelkupferp attierte Stahl⸗ abfaͤlle mit und ohne anhaftende Hartbleireste, Schweißeisenschrott, Stahlschrott in unbrauchbaren eilen, Zinkblech, altes, Leder, altes, Tau⸗ und trickwerk, Glühlampen, ausgebrannte, Lackrückstände, Peppeatsähe mit und ohne anhaftende Blech⸗ lammern, Flußeisen, altes, Gußeisen, altes, Blei, altes, Kupferdraht, alter, und Oelrückstände sollen in öffentlicher Verdingung an den Meistbietenden verkauft werden, wozu auf Montag, den 18. April 1904, Nachmittags 1 Uhr, im Geschäftszimmer der Munitionsfabrik ein Termin anberaumt ise

Die Verkaufsbedingungen liegen daselbst zur Ein⸗ sicht aus, können auch gegen Erstattung der reib⸗ gebühren von 50 in bar oder 10 ₰.⸗Brief⸗

gegen 1) die verehelichte Emilie Löffler zu Naundorf ei Dobit chau S.⸗A., m Beistande ihres Ehemannes,

Für die einzureichenden Angebote ist das den Be⸗ dingungen beigegebene Formular zu benutzen.

Spandau, den 18. März 19904.

Königliche Direktion der Munitionsfabrik. [99065] Domänenverpachtung.

Die im Kreise Brieg belegene Königliche Domäne Riebnig soll 8

Donnerstag, den 28. April 1904, Vormittags 11 Uhr, 8 in unserem Sitzungssaale im Regierungsgebäude am Lessingplatz für den Zeitraum von Johannis 1905 bis 1. Juli 1923 im Wege des öffentlichen Meist⸗ gebots verpachtet werden. 11“ 378,824 ha, Grundsteuerreinertrag 5845 ℳ, bisheriger Jahres⸗ vachtiins 19092 8 v „Die Ausbietung erfolgt ohne Verpflichtung zum käuflichen Erwerbe des auf der Wirtschaftsinventars. Pachtlustige haben vor dem Mitbieten, und zwar tunlichst schon einige Tage vor⸗ her, ihre landwirtschaftliche Befähigung sowie ein verfügungsfreies, ihnen eigentümliches Vermögen von 75 000 unter Vorlegung der letzten Steuer⸗ veranlagungsbenachrichtigungen glaubhaft nachzu⸗ weisen.

Die Pachtbedingungen können gegen Einsendung von 1 und 20, Porto von uns bezogen und, ebenso wie die Bietungsregeln, die Vor⸗ werkskarte ꝛc., während der Dienststunden in unserer Domänenregistratur hier sowie auf der Domäne eingesehen werden. Besichtigung der Pachtgegen⸗ stände ist nach vorheriger Meldung bei dem König⸗ lichen Domänenpächter Kokott zu Riebnig gestattet.

Breslau, den 18. März 1904.

Königliche Regierung, Abteilung für direkte teuern, Domänen und Forsten B [100186] Bekanntmachung. Oeffentliche Verdingung 19 8 a. 150 kg Nähriemen, 8 120 kg sämischgarein Leder, 9200 kg Lederabfällen,

. 3610 Stück verschiedenen Schmirgelfeilen,

2300 Bogen Schmirgelleinewand in verschiedenen Körnungen, 3400 kg Schmirgel in verschiedenen Körnungen,

c. 200 Dutzend 1 tzend Sns verschiedener Art, sowie

100 Dutzend Pinseln Borstenscheiben, Haarbesen, Handfegern, Kardätschen, Piassavabesen und des Neueinbindens von 160 Stück abgenutzten Borstenscheiben am Dounnerstag, den 14. April 1904, Mittags 12 Uhr.

Proben der Lederabfälle sowie der unter b und c aufgeführten Materialien müssen bis spätestens 11. April d. Js. bei der Gewehrfabrik eingegangen sein. Vorschriftsmäßige Angebote sind bis zum Ver⸗ dingungstermin in verschlossenem Umschlage mit der Aufschrift: „Angebot auf Nähriemen ꝛc.“ bezw. „Schmirgel zc.“ bezw. „Bürsten ꝛc.“ versehen, porto⸗ frei an die Direktion einzusenden.

Bedingungen mit Zeichnungen letztere nur von Borstenwaren —, Musterangebote und Probestücke liegen hier zur Einsicht aus.

Bedingungen mit Zeichnungen und Musterangebote der ausgeschriebenen Materialien ꝛc. können gegen Einsendung von je 1 für die Materialien zu a bis c von hier bezogen werden.

Erfurt, den 24. März 1904.

Königliche Direktion der Gewehrfabrik. [357]

Verdingung der Lieferung von 300 Stück Achs⸗ wellen für Wagen für den Direktionsbezirk Cöln.

Die Verdingungsunterlagen können bei unserer Hausverwaltung, Domhof 28 hierselbst, eingesehen oder von derselben gegen portofreie Einsendung von 50 in bar (nicht in Briefmarken) bezogen werden.

Die Angebote sind versiegelt und mit der Aufschrift „Angebot auf Lieferung von Achswellen“ versehen bis zum 16. April 1904, Vormittags 10 ½ Uhr, dem Zeitpunkte der Eröffnung, porto⸗ und bestellgeld⸗ frei an uns einzureichen.

Ende der Zuschlagsfrist 11. Mai 1904, Nachmittags 6 Uhr. Cöln, den 23. März 1904.

Königliche Eisenbahndirektion.

6111“* 5) Verlosung ꝛc. von Wert⸗ Ppoaabßieren.

1“ ““ Die Be beebeehen über den Verlust von Wert. papieren befinden sich ausschließlich in Unterabteilung JW.

Bekanntmachung Bei der heute stattgehabten öffentlichen Ver⸗ losung der zum 1. Juli 1904 einzulösenden 3 ½ % igen Rentenbriefe der Provinz Posen sind folgende Stücke gezogen worden: Lit. F zu 3000 19 Stück, und zwar die Nummern: 16 42 101 135 269 357 399 466 504 581 590 664 694 784 941 1159 1164 1165 1229. Lit. G zu 1500 2 Stück, und zwar Nummern: 33 91. Lit. H zu 300 11 Stück, und zwar di Nummern: 58 132 331 359 416 571 607 759 7 796 873.

Lit. J zu 75 8 Stück, und zwar die Nummern: 36 91 173 291 343 446 467 580. Lit. K zu 30 4 Stück, und zwar die Nummern: 44 101 131 165. Die Inhaber dieser Rentenbriefe werden auf⸗ gefordert, dieselben in kursfähigem Zustande mit den dazu gehörigen Zinsscheinen Reihe II Nr. 10 16 und Anweisungen bei der, hiesigen Rentenbankkasse, Kanonenplatz Nr. 11 I, oder bei der Königlichen Rentenbankkasse in Berlin, Klosterstraße Nr. 76 I, vom 1. Juli 1904 ab an den Wochentagen von 9 bis 12 Uhr einzuliefern, um hiergegen und gegen Quittung den Nennwert der Rentenbriefe in mpfang zu nehmen. Vom 1. Juli 1904 ab hört die Verzinsung der ausgelosten Rentenbriefe auf. Auswärtigen Inhabern von ausgelosten Renten- briefen ist es gestattet, dieselben an die Rentenbank. kasse durch die Post portofrei und mit dem Antrage einzusenden, daß der Geldbetrag auf 2 Wege übermittelt werde. Die Zusendung des Geldes ge⸗ schieht dann auf Gefahr und Kosten des Empfär und zwar bei Summen bis 800 durch anweisung.

[87340]

marken abschriftlich bezogen werden.

Sofern es sich um Summen über 800 handelt,