Auf den Bericht vom 29. Februar d. J. will Ich der Stadtgemeinde Bielefeld auf Grund des Gesetzes vom 11. Juni 1874 (Gesetzsammlung Seite 221) hiermit das Recht verleihen, das Grundeigentum an den zur Erweiterung ihrer Rieselanlagen erforderlichen, in dem hierneben zurückfolgenden Verzeichnisse näher bezeichneten Flächen im Wege der Ent⸗ eignung zu erwerben. Der vorgelegte Plan folgt zurück.
Berlin, den 7. März 1904.
Wilhelm R.
Studt. von Podbielski Freiherr von Hammerstein. Möller. Budde. An die Minister der geistlichen ꝛc. Angelegenheiten, für Landwirtschaft ꝛc., des Innern, für Handel und Gewerbe sowie der öffentlichen Arbeiten.
Auf Ihren Bericht vom 6. März d. J. will Ich der Stadtgemeinde Berlin für den Einbau der Widerlager der im Zuge der Swinemünder Straße zu errichtenden Brücke über den Bahnhof Gesundbrunnen und für die bebauungs⸗ planmäßige Herstellung der Bellermannstraße das Ent⸗ eignungsrecht zur dauernden b des Grund⸗ eigentums an den auf beiliegenden Plänen blau angelegten Flächen sowie zur Entziehung des Grundeigentums an den tuf diesen Plänen rot dargestellten Trennstücken hiermit ver⸗ leihen. An Bord „König Albert“, Vigo, den 16. März 1904.
Wilhelm R. Budde.
An den Minister der öffentlichen Arbeiten.
8
Justizministerium.
Dem Landgerichtsdirektor, Geheimen Justizrat Franzki in Brieg, den Amtsgerichtsräten Dr. Schmidt in Cassel und Boeger in Nortorf ist die nachgesuchte Dienstentlassung mit Pension erteilt.
Versetzt sind: der Amtsgerichtsrat Dr. Bourzutschky in Magdeburg als Landgerichtsrat an das Landgericht daselbst, der Amtsrichter Opitz in Frankfurt a. M. als Landrichter an das Landgericht daselbst, der Amtsrichter Dr. Liepmann in Oderberg nach Oranienburg und der Amtsrichter Ehaus in Falkenburg nach Lauenburg i. Pom.
Zu Handelsrichtern sind ernannt: der Hüttendirektor Oskar Anton Vogt in Schwientochlowitz bei dem Landgericht in Beuthen i. O.⸗Schl. und der Fabrikdirektor August Wilhelm Karl Heinrich Hartmann in Gleiwitz bei dem Landgericht daselbst, wiederernannt: der Kaufmann Max Gaßmann in Gleiwitz bei dem Landgericht daselbst.
Zu stellvertretenden Handelsrichtern sind ernannt: der Fabrikbesitzer Fedor Julius Leschik in Schoppinitz bei dem Landgericht in Beuthen i. O.⸗Schl. und der Fabrikbesitzer Paul⸗ Ernst Wilhelm Dowerg in Gleiwitz bei dem Landgericht daselbst, wiederernannt: der Bankier Hugo Langer in Gleiwitz bei dem Landgericht daselbst.
Der Staatsanwaltschaftsrat Ganslandt in Marburg ist an die Oberstaatsanwaltschaft in Königsberg i. Pr. versetzt.
1— Der Notar, Säeh, ; Justizrat Rietzs Görlitz hat sein Amt als Notar niedergelegt.
Dem Notar Goerke in Tempelhof bei Berlin ist der Amtssitz in Berlin innerhalb der Stadtbezirke 74 bis 78 an⸗ gewiesen.
In der Liste der Rechtsanwälte sind gelöscht: die Rechts⸗ anwälte Landschaftssyndikus, Justizrat Rietzsch bei dem Land⸗
ericht in Görlitz, Dr. Thilo bei dem Amtsgericht und dem andgericht in Neisse, Goerke in Tempelhof und Wimmel in Deutsch⸗Wilmersdorf bei dem Amtsgericht II in Berlin.
In die Liste der Rechtsanwälte sind eingetragen: die Rechtsanwälte Goerke aus Tempelhof bei dem Landgericht II. in Berlin, Aeissen aus Hannover bei dem Amtsgericht in
Eckernförde, die Gerichtsassessoren Dr. Koeltz bei dem Land⸗ gericht II in Berlin, Oelze bei dem Landgericht in Essen, Dr. Scheuer bei dem Amtsgericht und dem Landgericht in Saarbrücken, Schoß bei dem Amtsgericht und dem Landgericht in Stendal, Dr. Ernst Fischer bei dem Amtsgericht in Barth und der frühere Gerichtsassessor Michalowsky bei dem Amtsgericht II in Berlin mit dem Wohnsitz in Deutsch⸗ ilmersdorf.
in
Ministerium der geistlichen, Unterrichts⸗ und Medizinalangelegenheiten.
Der bisherige Privatdozent in der medizinischen Faku tät
der Universität Göttingen, Königliche Kreisarzt Dr. Paul Stolper ist zum außerordentlichen Professor in derselben Fakultät ernannt worden.
Der Provinzialschulrat, Professor Schäfer ist Provinzialschulkollegium in Hannover überwiesen worden.
dem
Dem Direktor Jacobi ist die Leitung der in der Ent⸗
wickelung begriffenen Realschule in Wehlau übertragen worden.
Dem Leiter der Königlichen Versuchs⸗ und Prüfungs⸗ anstalt für Wasserversorgung und Abwässerbeseitigung, vor⸗ tragenden Rat im Ministerium der geistlichen ꝛc. Angelegen⸗
heiten, Geheimen Obermedizinalrat Dr. Schmidtmann, dem Privatdozenten in der philosophischen
der Universität zu Kiel Dr. Adolf Unzer
worden.
Dem Kantor und Organisten Fritz Riedel in Trachen⸗ Königlicher Musikdirektor“ verliehen worden.
X“
ist der Titel,
“
Finanzministerium. “ Königliche Seehandlung. Der handlung ernannt worden.
Ministerium für Landwirtschaft, Domänen und Forsten.
Im Jahre 1903 sind in Preußen in 20 Regierungs⸗ in
bezirken und 46 Kreisen insgesamt 25713 Schafe 527 Beständen dem durch den Erlaß vom 29. März v. J.
IGa. 533 II. Ang. — vorgeschriebenen Badeverfahren unter⸗ Hiervon waren am Schlusse des Jahres
worfen worden.
Fakultät und
dem Lehrer am Seminar für orientalische Sprachen zu Berlin Dr. Carl Velten ist das Prädikat „Professor“ beigelegt
8 Der Regierungssekretär Zimmermann ist zum Geheimen expedierenden Sekretär und Kalkulator bei der Königlichen See⸗
8 nicht beendet oder doch die zur endgültigen Feststellung des Heil⸗ erfolges vorgesehene amtstierärztliche Untersuchung noch nicht vorgenommen; 21 Bestände mit 2274 Schafen sind vor Tilgung der Räude geschlachtet, 72 Schafe sind bei dem Badeverfahren eingegangen, bei 33 Beständen mit 1359 Schafen ist die Badekur ohne Erfolg geblieben. Außerdem sind 21 verseuchte Bestände mit 1006 Schafen und einige der Größe nach nicht näher an⸗ gegebene Herden in zwei Gemeinden vor Einleitung des Bade⸗ verfahrens der Schlachtbank zugeführt worden. Endlich ist ent⸗ sprechend der in dem vorjährigen Erlasse erteilten Ermächtigung unter vorläufiger Abstandnahme von einem Badeverfahren bei 118 Beständen mit 19 293 Schafen sowie bei weiteren der Größe nach nicht näher bezeichneten 6 Herden, ins⸗ gesamt also bei 124 Beständen, gegen die Schafräude eine Schmierkur angewendet worden. Als geheilt sind hiervon in den Berichten bezeichnet: die letztgedachten 6 Herden sowie 62 Bestände mit 12 908 Schafen; bei 54 Beständen mit 4083 Schafen ist das Heilverfahren noch nicht abgeschlossen oder doch der Heilerfolg durch amtstierärzt⸗ liche Untersuchung noch nicht festgestellt. Bei 2 Beständen mit 2302 Schafen haben die Besitzer die Abschlachtung der Durchführung der Kur vorgezogen. Beim Badeverfahren ist in dem weitaus größten Teile der Fälle Creolin nach der Froehnerschen Angabe verwendet worden. Cresol (liquor cresoli saponatus) ist nur in 12 Fällen, Lazillol in 9 Fällen und Arsenik in 3 Fällen zur Anwendung gekommen. Bei der Schmierkur erfolgte die Behandlung ziemlich gleichmäßig entweder mit Creolinseifenspiritus oder mit grauer Quecksilbersalbe. Bei der Betrachtung des Erfolges der Heilungsmaßregeln fällt die namentlich im Vergleich zu früheren Jahren außerordent⸗ lich große Zahl der Herden auf, bei denen das Verfahren noch nicht ageschlosfen ist oder doch die tierärztliche Untersuchung nach Beendigung des Verfahrens noch nicht stattgefunden hat. In der T ist hierbei aber nur der Kreis Grafschaft Bentheim im degierungsbezirk Osnabrück beteiligt. Dort ist bei 68 Herden mit 2503 Schafen das Badeverfahren, bei 3 Herden mit 1100 Schafen die Schmierkur noch nicht abgeschlossen, bei 77 Beständen mit 1053 Schafen nach dem Badeverfahren und bei 50 Beständen mit 2751 Schafen nach der Schmierkur die tierärztliche Unter⸗ suchung noch nicht ausgeführt. Dies liegt einerseits daran, daß in dem genannten, stark verseuchten Kreise eine zielbewußte Räude⸗ tilgung erst seit kurzem eingeleitet ist und schon unter ge⸗ wöhnlichen Verhältnissen auf große Schwierigkeiten stößt, andererseits daran, daß die Durchführung des Verfahrens durch die sehr ungünstige naßkalte Witterung des verflossenen Sommers erheblich beeinträchtigt worden ist. Der letztere Umstand ist auch im wesentlichen schuld daran gewesen, daß im Kreise Bentheim das Badeverfahren bei 33 Beständen mit 1359 Schafen, d. i. aber die Gesamtzahl der überhaupt in Preußen ohne Erfolg gebadeten Schafe, keine Wirkung gehabt hat. Sieht man hiervon ab und berücksichtigt man, daß die Verluste von Schafen bei dem Badeverfahren nicht sehr erheblich gewesen sind und zum Teil nicht in einen ursächlichen Zusammen⸗ hang mit den Wirkungen des Bades gebracht werden können, so muß der Gesamterfolg der im Jahre 1903 auf Grund des Erlasses vom 29. März v. J. ergriffenen Maßregeln als zufriedenstellend bezeichnet werden. In diesem Sinne haben sich auch fast sämtliche Berichterstatter ausgesprochen. Darauf deutet vor allem auch der tatsächlich im verflossenen Jahre beobachtete starke Rückgang der Schafräude hin. Denn während in den ersten drei Vierteljahren 1902 noch 325 Gemeinden mit 952 Gehöften von der Räude neu betroffen waren, sind diese Zahlen im gleichen Zeit⸗ raume des vorigen Jahres auf 137 Gemeinden mit 424 Ge⸗ höften, also auf weniger als die Hälfte gesunken. Das ist um so beachtenswerter, als sich die Schafräude trotz an⸗ dauernder Abnahme der Schafhaltung bis zum Jahre 1902 seit geraumer Zeit annähernd auf gleicher Höhe gehalten hatte und als ferner die Statistik über die Verbreitung der Schaf⸗ räude im Kreise Bentheim erst in neuester Zeit an Zuverlässig⸗ keit gewonnen hat. Hiernach erneuere ich die in dem Erlaß vom 29. März v. J. getroffenen Anordnungen in vollem Umfang auch für das laufende Jahr und weise namentlich wiederholt auf die Zweck⸗ mäßigkeit unvermuteter Revisionen der verdächtigen Schaf⸗ herden durch die beamteten Tierärzte oder durch Vertrauens⸗ männer (Schafmeister, Gendarmen usw.) hin. Nach den Be⸗ richten mehrerer Regierungspräsidenten haben diese Revisionen zu dem günstigen Erfolge der Räudetilgungsmaßnahmen am meisten beigetragen. Auch die Anordnung über die Zulässigkeit einer Schmierkur, über die ziemlich allgemein günstig berichtet wird, bleibt mit den in dem Erlasse angegebenen Einschränkungen aufrecht erhalten. Besonderer Wert ist darauf zu legen, daß das Badever⸗ fahren bei dem ganzen Bestande einer verseuchten Herde möglichst gleichzeitig angewendet und nicht etwa nur auf die kranken Tiere beschränkt wird. Es scheint, als ob einige bisher beobachteten Mißerfolge im wesentlichen auf die Nicht⸗ beachtung dieser Regel zurückzuführen sind. In bezug auf die Zusammensetzung der Räudebäder hat Anweisung im allgemeinen
v. J. mitgeteilten zu behalten. Ich
weiteres sein Bewenden darauf aufmerksam, daß die im Handel Creolinpräparate einen sehr schwankenden Gehalt wirksamen Cresolen aufweisen, die einerseits für
Heil⸗,
sein.
erscheinungen möglich sind. Berlin, den 19. März 1904. Der Minister für Landwirtschaft, Domänen und Forsten. von Podbielski.
An sämtliche Herren Regierungspräsidenten und den Herrn Polizeipräsidenten hier.
erkannten Prämien erfolgt am 1. Oktober cr. . der nicht berücksichtigten Bewerber sowie eine Rück⸗ sendung de
es gleichfalls zunächst bei der mit dem Erlasse vom 29. März
bis acf mache jedo befindlichen an die andererseits für die Giftwirkung des Präparats von besonderer Bedeutung sind. Es wird daher auf zuverlässige Bezugsquellen bei der Beschaffung des Creolins zu halten Ferner kann nach angestellten Versuchen empfohlen werden, bei Verwendung von Liquor Cresoli saponatus, von Lysol und Bacillol Lösungen von nicht mehr als 2 Proz. zu wählen, da dieser Prozentsatz zur Erreichung der gewünschten Wirkung genügt und bei stärkeren Lösungen Vergiftungs⸗
Die Oberförsterstelle Fallersleben im Regierungs⸗ bezirk Lüneburg ist zum 1. Juni 1904 anderweit zu besetzen.
Bekanntmachung, betreffend die Joseph Joachim⸗Stiftung. Anläßlich des 50 jährigen Künstlerjubiläums des Pro⸗
fessors Dr. Joseph Joachim, Kapellmeisters der Königlichen. Akademie der Künste und Mitgliedes des Direktoriums der Königlichen akademischen Hochschule für Musik, ist Stiftung errichtet worden, deren Schülern der in Deutschland vom gemeinden errichteten oder unterstützten musikalischen Bildungs⸗ anstalten ohne Unterschied des Alters, des Geschlechts, der Religion und der Staatsangehörigkeit Prämien in Gestalt von Streichinstrumenten (Geigen und Celli) oder in Geld zu gewähren.
eine weck ist: unbemittelten taat oder von Stadt⸗
Bewerbungsfähig ist nur derjenige, welcher mindestens ein
halbes Jahr einer der genannten Anstalten angehört hat, und, da es sich in diesem Jahre um Verleihung von In⸗ strumenten handelt, seine Ausbildung als Geiger beziehungsweise Cellist erfahren hat.
Bei der Bewerbung sind folgende Schriftstücke einzureichen: 1) ein vom Bewerber verfaßter kurzer Lebenslauf, 2) eine schriftliche Auskunft des Vorstands der vom Be⸗
werber besuchten Anstalt über Würdigkeit und Bedürftigkeit des Bewerbers, sowie die Genehmigung derselben zur Teil⸗ nahme an der Bewerbung auf Grund der zu bezeugenden Tatsache, daß der Bewerber mindestens ein halbes Jahr der Anstalt angehört hat.
Die Ausantwortung beziehungsweise Auszahlung der zu⸗ Eine Benach⸗
r eingereichten Schriftstücke findet nicht statt.
Geeignete Bewerber haben ihre Gesuche mit den in Vor⸗
stehendem geforderten Schriftstücken bis zum 1. Juni cr. an das unterzeichnete Kuratorium, Fasanenstraße 1, einzureichen.
Charlottenburg,
“
Charlottenburg, den 1. April 1904. “ orsitzende des Kuratorium
Joachim.
8 Tagesordnung
für die am Donnerstag, den 14. April 1904, Vormittags
10 ½ Uhr, im Sitzungssaale des Potsdamer Bahnhofs in
Berlin stattfindende 22. Sitzung des für die Bezirke der
Königlichen Eisenbahndirektionen in Berlin und Stettin
eingesetzten Bezirkseisenbahnrats in Berlin.
Mitteilung der Königlichen Eisenbahndirektion zu Berlin über die neue Zusammensetzung des Bezirkseisenbahnrats. Annahme des für den bisherigen Bezirkseisenbahnrat bestehenden Regulativs, betreffend den Geschäftsgang. Wahl des Vorsitzenden und seines Stellvertreters für die Dauer der Wahlperiode (§ 4 des Regulativs). Wahl der Mitglieder und Stellvertreter des ständigen Ausschusses. Wahl der Mitglieder und Stellvertreter des Landeseisenbahnrats für die Jahre 1904, 1905, 1906. Mitteilungen der Königlichen Eisenbahndirektionen über die Durch⸗ führung früherer Beschlüsse. Mitteilungen der Königlichen Eisenbahndirektionen über die seit der 21. Sitzung des Bezirkseisenbahnrats im Personen⸗, Vieh⸗ und Güterverkehr eingetretenen wichtigeren Aenderungen und neu aus⸗ gegebenen Tarife. Miitteilungen der Königlichen Eisenbahndirektionen über die im Personenzugfahrplan eingetretenen wichtigeren Aenderungen sowie über die den Winter 1904 in Aussicht genommenen Aenderungen des Personenzugfahrplans. “ Berlin, den 31. März 1904. v1“ Königliche Eisenbahndirekti öuuu“ Behrendt.
Personalveränderu
8 Königlich Preußische Armee. 1 Offiziere, Fähnriche ꝛc., Ernennungen, Beförderungen und Versetzungen. Im aktiven Heere. Berlin, 10. März. Hatzfeld, Hauptm. der Landw. a. D., zuletzt Oberlt. im 2. Nassau. Inf. Regt. Nr. 88, Schmude, Oberlt. a. D., zuletzt Zweiter Offizier des Traindepots IV. Armeekorps, eine etatsmäßige Ober⸗ leutnantsstelle im Invalidenhause in Berlin verliehen. 1— 8 Neapel, an Bord S. M. Jacht „Hohenzollern“, 27. März. v. Wartenberg, Hauptm. und Komp. Chef im Kaiser Alexander Gardegren. Regt. Nr. 1, bis auf weiteres zur Dienstleistung beim Kriegsministerium kommandiert. v. Engelbrecht, charakteris. Fähnr. im 2. Großherzogl. Hess. Drag. Reg. (Leibdrag. Regt.) Nr. 24, in das 9. Rhein. Inf. Regt. Nr. 160 versetzt. Lehmann, Obersekun⸗ daner der Haupt⸗Kadettenanstalt, als charakteris. Fähnr. mit einem Dienstalter vom 10. März d. J. im Schleswig⸗Holstein. Pion. Bat. Nr. 9 angestellt.
Abschiedsbewilligungen. Im aktiven Heere. Neapel, an Bord S. M. Jacht „Hohenzollern“, 27. März. v. Kleist (Sigismund), Lt. im 4. Garderegt. z. F., mit der gesetzlichen Pension, v. Poncet, Lt. im Neumärk. Feldart. Regt. Nr. 54, behufs Uebertritts in Königl. sächs. Militärdienste, — der Abschied bewilligt. Lehmann, Voll, Zeuglts. beim Art. Depot in Posen, mit der gesetzlichen Pension zur Disp. gestellt. “ G
Kaiserliche Marine.
Vigo, an Bord S. M. großen Kreuzers
15. März.
„Friedrich Carl“, Seine Majestät der König von Spanien, à la
suite der Marine gestellt. Port Mahon, an Bord S. M. großen Kreuzers „Friedrich
Carl“, 22. März. Bayer, Hauptm. im 2. Seebat., ein vom 10. März 1904 zu datierendes Patent seines Dienstgrades verlie en.
1 Angekommen: Seine Exzellenz der Finanzminister Freiherr von Rhein⸗
8
Deutsches Reich. Preußen. Berlin, 5. April.
Seine Majestät der Kaiser und König kehrten am Sonnabendnachmittag von Taormina nach Messina anf Bord der Jacht „Hohenzollern“ zurück und nahmen am Abend den Vortrag des Gesandten von Tschirschky und entgegen. Am Sonntagnachmittag machten Seine 2 ajestät einen Ausflug nach dem über Messina gelegenen Campo Sante
309 Bestände mit 15 773 Schafen geheilt, bei 164 Be⸗ das Heilverfahren noch
ständen mit 6235 Schafen war
8
8
36 8 5 8
und gestern nachmittag einen solchen nach Cartanea della Furie⸗
Ihre Majestät die Kaiserin und Königin besuchten am Sonnabend das Augusta⸗Hospital. Am 8.efsachten wohnten Ihre Majestät mit Seiner Kaiserlichen und König⸗ lichen Hoheit dem Kronprinzen, Ihrer Durchlaucht der Prin⸗ zessin Feodora zu Schleswig⸗Holstein, der Prinzessin Victoria 18 und dem Prinzen Joachim dem Gottesdienst in der Kaiser Wilhelm⸗Gedächtniskirche bei. Gestern empfingen Ihre Majestät im Schloß Bellevue den Besuch Ihrer Kaiserlichen und Königlichen Sohelten der Erzherzoginnen Isabella und Maria Henriette, Höchstwelche mit Ihren Durchlauchten dem Erbprinzen und dem Prinzen Karl von Hohenzollern sowie Ihrer Königlichen Hoheit der Prinzessin Karl von Hohen⸗ zollern zur Frühstückstafel geladen waren.
Der Kaiserliche Gesandte im Haag von Schlözer ha einen ihm Allerhöchst bewilligten Urlaub 1“ Fechrhat seiner Abwesenheit werden die Geschäfte der Kaiserlichen Ge⸗ sandtschaft von dem Ersten Sekretär, Legationsrat von Prollius geführt.
Der Senatspräsident beim Reichsmilitärgericht Dr. ft mie Urlaus nach Rom und Reapel abaeäst .. Hers
Der Königlich bayerische Gesandte Graf von Lerchen⸗ feld-Köfering hat Berlin verlassen. Während süisrrhg⸗ wesenheit führt der Legationssekretär Graf zu Ortenburg⸗ Tambach die Geschäfte der Gesandtschaft.
An Stelle des von hier abberufenen Legationssekretärs Baldomero M. Fonseca führt der Legationssetrelär c.Pla mbi Campbell für die fernere Dauer der Abwesenheit des Ge⸗ sandten Dr. Vincente G. Quesada die Geschäfte der Gesandt⸗ schaft der Argentinischen Republik.
Laut Meldung des „W. T. B.“ sind S. M. S. „Hansa“ mit dem Zweiten Admiral des Kreuzergeschwaders Kontre⸗ aͤdmiral von Holtzendorff an Bord und S. M. S. „Bussard“ am 1. April in Tsingtau angekommen.
Der Dampfer „Silvia“ mit dem Ablösungstrans⸗ port für die Besatzung von Kiautschou an Bord ist am 31. März in Colombo eingetroffen und hat am 1. April die Reise nach Ostasien fortgesetz
“ ’8
Potsdam, 2. April. Ihre Kaiserliche und Königliche 888 die Erzherzogin Isabella von Oesterreich traf eute mittag mit Höchstihrer Tochter, Ihrer Kaiserlichen und Königlichen Hoheit der Erzherzogin Maria Henriette hier ein. Höchstdieselben wurden am Bahnhof von Seiner Kaiserlichen und Königlichen Hoheit dem Kronprinzen
empfangen und nach dem Stadtschloß geleitet. Die „Kieler Zeitung“ veröffentlicht einen
Kiel, 5. April. Protest Seiner Königlichen Hoheit des Prinzen Christian zu Schleswig⸗Holstein, worin Höchstderselbe sich der Ver⸗ wahrung Seiner Hoheit des Herzogs Ernst Gü nther gegen eine Regelung der Thronfolge im Großherzogtum Oldenburg unter Verletzung der Rechte der älteren Sonder⸗ burger Linie anschließt. Auch Seine Durchlaucht der Prinz Albert zu Schleswig⸗Holstein, Rittmeister im Leib⸗ gardehusarenregiment, hat sich der Verwahrung des Chefs der Linie Schleswig⸗Holstein⸗Sonderburg⸗Augustenburg ange⸗
schlossen.
Deutsche Kolonien. ““
Das „Deutsche Kolonialblatt“ veröffentlicht eine 8 3 tsche. ine Ver⸗ ordnung des Kaiserlichen Gouverneurs von Fach. un, nach der im Verwaltungsbezirk Duala von der farbigen Bevölkerung eine Kopfsteuer zu erheben ist. Die Ver⸗ ordnung bestimmt folgendes: Steuerpflichtig ist jeder arbeitsfähige erwachsene ein 5 sowie jedes arbeitsfähige unverheiratete 1eehe faehtgehgene Mann Höhe der Steuer beträgt für den Kopf und das Jahr 3 ℳ Sie ist zahlbar im voraus zur Hälfte je am 1. April und am 1. Oktober des Jahres. Verheiratete Männer, welche mehrere Frauen haben, haben für jede zweite usw. Frau einen Zuschlag von 2 ℳ für den Kopf und 9 „Jahr zu zahlen, dessen Höhe von Jahr zu Jahr unter erücksichtigung der besonderen Verhältnisse des Bezirks von dem Gouverneur besonders festgesetzt wird. Das Steuerjahr umfaßt die Zeit vom 1. April bis 31. März eines jeden Jahres. Die Ver⸗ vngagung zur Steuer und Eintragung in die Steuerlisten erfolgt be⸗ 5 sweise durch eine Kommission, welche aus drei Mitgliedern besteht. Fersitender der Kommission ist der Bezirksamtmann bezw. dessen tellvertreter. Die beiden übrigen Mitglieder werden auf Vorschlag des Bezirksamtmanns aus der farbigen Bevölkerung des Bezirks durch den Gouverneur ernannt. Gegen die Entscheidung der Ver⸗ velnaungskommission ist Beschwerde an den Gouverneur zulässig. Die Beschwerde hat keine aufschiebende Wirkung. Sie ist einzulegen binnen 5 Frist von vier Wochen nach Empfang des Steuerzettels oder der hentlichen Auslegung der Steuerliste oder der mündlichen Mitteilung über die Veranlagung zur Steuer. Die Erhebung der Steuer kffolgt gleichfalls bezirksweise. Mit der Erhebung der Steuer heaees die Stammeshäuptlinge betraut werden, denen dafür ein erhältnismäßiger Anteil an dem Steuererträgnis als eigene Ein⸗ kahme überwiesen werden kann. An Stelle der Stammeshäuptlinge 86 für einzelne Bezirke auch besondere Steuererheber bestelt 85 8. Ueber die erfolgte Zahlung ist dem Steuerpflichtigen eine 8 em Stempel des Bezirksamts versehene Empfangsbescheinigung 2 zustellen. Im Falle der Zahlungsunfähigkeit hat der Steuerpflichtige nüStenerhetrng durch Arbeitsleistung zu ersetzen. Die Art der Arbeits⸗ esstung und die Höhe des auf die Steuer zu verrechnenden Tagelohns ign der Bezirksamtmann. Eine Stundung der Steuer findet an dftatt. Wer sich der Eintragung in die Steuerlisten arglistig . „hat den fünffachen Steuerbetrag für das Steuerjahr, in 8 schem die Hinterziehung erfolgt ist, zu zahlen. Daneben kann auf * dstrafe bis zu 500 ℳ und Gefängnis bis zu drei Monaten allein 1 der in Verbindung miteinander erkannt werden. Die gleiche Strafe ö1 niflcer 8 Steuerbinterzlehun arglistig versucht 1b er 8 Ste ’ bas Ehe eee en gen bei er Hinterziehung er “ wissent⸗
In einer Wählerversammlung zu Marseille kam es am Sonnabend zu Tätlichkeiten, bel denen Füne Personen durch Revolverschüsse verwundet wurden 1“ Rußland
8 I“ “
er Verkehrsminister Fürst Chilkow ist,
„W. T. B.“ berichtet wir 1 . Farückgetehr. chtet wird, vom Baikalsee nach St. Petersburg Der bisherige Gesandte in Belgrad Tscharikow, an S Stelle der bisherige Ministerresident sch Päpstlichen S Gubastom tritt, ist zum Mitglied des Konseils des
“ des ernannt worden.
2 einer aus ebastopol in St. Petersburg ein⸗ getroffenen Meldung wurden die bbeeieee vom „ M arj ag dort vorgestern mit großer Begeisterung empfangen. Mit Rücksicht 8 beunruhigende Gerüchte, die unter den in Südrußland wohnenden Juden verbreitet sind, hat die russische P resse die Anweisung erhalten, sich alles desst zu enthalten, was die Leidenschaften der Bevölkerung aufreizen und einen Teil der Bevölkerung gegen den andern aufstacheln Pnns. 11“ 68 worden, strenge 1 ge Aufrechterhaltung des Fri n öffent⸗ lichen Ruhe zu ergreifen. 9 1h 1
Italien.
8 Die Kreuzer „Varese“ und „Umbria“ rüßung des Königs Alfons von Spanien nach arcelona abgegangen.
Der Papst empfing gestern, wie „W. T. B.“ meldet, eine Abordnung des Komitees der deutschen Katholikentage. Der Präsident Graf Droste⸗ Vischering. verlas eine in tge Sprache abge⸗ faßte Huldigungsadresse, in der dem Papst für die den deutschen Katholiken erteilten Ratschläge gedankt wird, die der katholischen Kirche und dem Staate von großem Nutzen gewesen seien. Der Papst erwiderte ebenfalls lateinisch. Er dankte den deutschen Katholiken für ihre Er⸗ V gebenheit gegenüber der Kirche, betonte die freundli he Ge⸗ sinnung des Deutschen Kaisers und der deutschen Regierung gegen seine Person und die Kirche, wünschte den deutschen Katholiken alles Gute und erteilte den Anwesenden seinen Segen. . 8 “ Die Regierung hat, wie „W. T. B.“ erfährt, stren Maßnahmen zur Unterdrückung 11““ angeordnet. Am Tage der Ankunft des Königs in Barce⸗ lon a sollen 52 Versammlungen abgehalten werden; die repu⸗ blikanische Partei bestimmte 150 Redner, die in diesen Ver⸗ samn n. sprechen sollen.
Am Freitagabend brachen in Sestao infolge eines Zu⸗ sammenst 88” bei einer Zivilbeerdigung und falge lirchlichen Prozession Ruhestörungen aus. Anarchisten und Republikaner bewarfen die Priester mit Steinen und gaben zahlreiche Schüsse auf die Schule ab, wo drei von den ihrigen von der Polizei eingeschlossen waren. Sie versuchten vergeblich, die Kirche in sn 8 d-e den katholischen Kirchhof.
8 en ungefähr 10 Verwundun runter . sat gefäh dungen, darunter mehrere
sind zur Be⸗
5 “ “
Der deutsche Svecr Marschall von Bieber⸗ stein wurde, wie „W. T. B.“ berichtet, am Freitag nach b Selamlik von dem Sultan in Audienz empfangen.
Die Botschafter der Ententemächte haben vorgestern auf die Antwort der Pforte vom 29. v. M. ein Pro⸗ memoria überreicht, in dem sie an ihrem Standpunkte be⸗ züglich der s. Gendarmeriereorganisation
nschlie r geforderten Zahl von Offizieren u er- vicae föinalte h Offizieren und Unter⸗
Die Zivilagenten haben den Botschafter Ententemächte mitgeteilt, daß die LEEE11 din Vorfälle von Ptschinja im Wilaäjet Kossowo übertrieben zu sein schienen. Nach Mitteilung des Generalinspektors Hilmi Pascha habe die Untersuchung ergeben, daß nur un⸗ bedeutende Verwundungen, aber keine Plünderungen und keine Vergewaltigungen von Frauen vorgekommen seien. Der ehemalige Wali von Uesküb Edib Pasch
storben. 8 ge⸗
ö“ Die Deputiertenkammer setzte, dem „W. T. B.“ am Sonnabend die Generaldebatte über die Vorlage, beneffend der Zolltarif, fort. Nach einer mit lebhaftem Beifall aufgenommenen Costinesco nahm die Kammer die Vor⸗ ge in der Generaldebatte mit 80 gegen 8 Stim d gi — eSpezsal 88 über. geg “ an und ging
“
Bulgarien. 88 „Telegr.⸗Korr.⸗Bureau“:
Aus Sofia meldet das Wiener 868 8 88 1 er Türkei große Nachgiebigkeit an den Ta Einbeziehung des Adrianopeler Wilajets aus i Se. e. endgültig ausgeschaltet habe, lauteten die Ra hren ce über den Verlauf der Verhandlungen fortg esetzt ungünstig. In politischen Kreisen herrsche darübern große Hrhe . — — Die „Agence Télégraphique Bulgare“ meldet, Behörden von Monastir hätten den Professor der türkischen Sprache an dem dortigen Gymnasium Dore f unter dem Vor⸗ wande verhaftet, daß er die Einwohner mehrerer bulgarischer Gemeinden verleitet habe, sich unter die Jurisdiktion des Exarchats zu stellen, und daß er ihnen eine entsprechende Petition verfaßt habe. Um diese Verhaftung zu rechtfertigen höben die Behörden hervor, daß ähnliche Petitionen bei dem jüngst getöteten Bandenchef Kale gefunden worden seien. In⸗ dessen sei bekannt, daß bei ihm kein Dokument gefunden worden sei. Die türkischen Behörden wendeten diese Mittel auf An⸗ stiften der Griechen an, um hauptsächlich den bulgarischen Metropoliten Grigori bloßzustellen. Nach den letzten Mel⸗ dungen seien auch der Sekretär des Metropolitans und andere bulgarische Notablen wegen der Angelegenheit der Petition ver⸗ haftet worden. v
8 Dänemark. 1““
die türkischen
8
Frankreich. Der Präsident Loubet hat sich, wie „W. T. B. richtet, mit seiner Gemahlin zu mehrtägigem Aufenihal em Departement Droͤme begeben. v.““
8
Sein gaiß cee und Königliche Hoheit der e erliche und Königliche Hoheit der Kronprin des Deutschen Reichs und von Preußen ngh; 1- „W. T. B. erfährt, T158 Besuche am dänischen Hofe eintreffen, um als Vertreter Seiner Majestät des Kaisers Wilhelm Ssantr smajestä- Christian aus Anlaß Aller⸗ ochstdessen am 8. d. M. stattfindenden 86. Geburtstages seine Glückwünsche zu überbringen.
1
wie dem
Regierung bei den Verhandlungen mit
Amerika.
Der argentinische Finanzminister Avellanerl - 1 1 da Setlassung hegeben. 82 für 8. Präsidentschaft zu bvamhat lehe e wird von Mini mitverwaltet werden. 8 88
Asien.
Wie die „Russische Telegraphenagentur“ meldet, i 1ig in Port Arthur unverändert Der de, isganie lexejemw besichtigte vorgestern die Befestigungen.
1884 einem Bericht des Militärkommissars der Provinz kC1“ 8 ia epwesischenat ausgewiesene 8 . in Tsitsikar eingetroffen Sere r von dort nach Irkutsk ö sbn erklärten sich auf Befragen des Kommissars mit der ihnen zuteil gewordenen Behandlung zufrieden und hatten keine Beschwerden zu erheben. Sie erhielten die Erlaubnis, mit der russischen Post Briefe nach Blagowestschensk abzusenden. Der japanische Arzt, der sie begleitet, erhielt auf sein Ersuchen “ “ Kranken.
ach einer Mitteilung des russischen Auswärti 2 8 das Rote Kreuz hat sich die Regierung in Tolio hene Felläst dem Dampfer „Mongolija“ der Ostchinesischen ahngesellschaft die Rechte zuzugestehen, die Kriegshospital⸗ schiffe auf Grundlage der Bestimmungen der Haager Kon⸗
1] genießen. egenüber dem letzten Bericht von ru sischer Seite ü nüber dem 1s her Seite üb das Gefecht bei Tschöngtschu wird, wie ragf 9 B.“ 68 Tokio an den bereits gemeldeten Tatsachen, besonders aran festgehalten, daß die japanischen Verluste die japanischer⸗ Fhüts angegebene Zahl nicht überschritten hätten. Es werde etont, daß von einer Verwirrung unter den japanischen da sie, wie russischerseits
“ sein könne, ugegeben worden sei, die Russen zum Rückzuge genöti d ie Stadt besetzt hätten. Bezüglich des Hisfegs de Fatunn vom Roten Kreuz durch die Japaner, das als ein Zeichen der “ angeführt worden sei, werde in Tokio auf die Er⸗ Vüchas Wert gelegt, daß Japan seit 1886 Mitglied der Genfer “ sa scfäertste Truppen über die Be⸗ mungen für die Verwendung des 8 K icht i Bwen s 8 g des Roten Kreuzes nicht im ie Avantgarde der japanischen Armee im Nord⸗ Pess Koreas hat, dem „Reuterschen Bureau“ zufolge 688 2. d. M. Syonschkön, ohne Widerstand zu finden, besetzt. ö liegt auf der nach Peking führenden Straße 86 eilen westlich von Tschöngtschu, 40 Meilen südlich von 8 111“ Rüfkrerungser ge sind, wie das genannte Bureau weiter erfährt, gest rmi 1 aiäbfg “ fährt, gestern vormittag 11 Uhr In Tschemulpo werden gegenwärtig japanische Eizen⸗ bahn⸗ und berittene Genietruppen ausgeschffft⸗ die sche Eijen⸗ bahn zwischen Söul und Widschu bauen sollen. Gesa len Hong⸗Un, 29 . 1. April zum koreanischen 1 Japan ernannt wo ar ine ss vegchen worden war, hat seine Entlassung Das Amsterdamer Journal „Telegraaf“ veröffentli f erd. . 8 g entlicht Telegramm aus Kota Radja, wonach eine auf üha⸗ Greh zuge befindliche Kolonne der niederländischen Truppen im Be⸗ zirke Gajoeloeas (Atschin) sämtliche Dörfer stark verschanzt vorgefunden habe. Die Truppen seien zum Angriff über⸗ 1“ — B5 Tote, die niederländischen en hätten 3 Tote und 25 Verwun . Lei 1 vee seien auch 3 Offiziere. S“ dem „Reuterschen Bureau“ wird aus Tuna b 1 u . gemeldet, daß nach dem Gefechte mit den Tibetanern 1 Aerzte und Krankenpfleger auch den tibetanischen Verwundeten ihre Hilfe hätten zuteil werden lassen. Am nächsten Tage sei auf Tragbahren, die von Tuna geschickt worden seien, eine große I ce atcs de nach Tuna gebracht worden 1 hätten ihre große Dankbarkeit für die Pf ie ihnen zuteil geworden sei. “ Ferner wird dem genannten Bureau aus Tuna b der Oberst Nounghusband habe von dem S Chinas in Lhassa ein Schreiben erhalten, in dem dieser mitteile, er habe den Wunsch, mit dem englischen Vertreter efammenzutreffen, derasd alai Lama weigere sich aber, ihm Reise zu ermöglichen; er beabsichtige daher, jetzt na Gyangtse zu kommen. 8 büis
Afrika.
Das „Reutersche Bureau“ berichtet daß den i
„ . htet, 3 den in London eingegangenen Nachrichten zufolge die kürzlich gebildete Expe⸗ dition zur Bestrafung der Okpotos, die im ver angenen Jahre zwei englische Beamte getötet haben, im Distrikt Bassa in Nordnigeria einen scharfen Zusammenstoß mit den Okpotos gehabt habe. Bei diesem sei es den Feinden ge⸗ sebcen. das Fülisch⸗ vwei⸗ einzudringen. Viele Personen
dabei getötet worden, do finde si in Europa
“ och befinde sich kein Europäer
8. Sn 4 des 5 Fa En für das Herausgegeben im Reichsamt des Innern, vom 1. April,
Inhalt: 1 ) Militärwesen: Ermächtigung zur Aapfällnbat fplgenden Zeugnisse für militärpflichtige Deutsche, welche ihren dauernden Auf⸗ enthalt in Rhodesia, Natal oder in der Orange⸗Flußkolonie haben. — 2) Konsulatwesen: Exrequaturerteilung. — 3) Zoll⸗ und Steuerwesen: Aenderung der zur Verwendung gelangenden Marken für das Zoll. durchfuhrgepäck bei den luxemburgischen Grenzeingangsstellen; — Zoll⸗ freie Zulassung von zur Aussaat bestimmten Austernsetzlingen; — 5ö5 des sechsten Nachtrags zu dem Amtlichen Warenverzeichnis Fltareer 4) Polizeiwesen: Ausweisung von Ausländern aus
Deutsche Reich“,
1 Sttatistik und Volkswirtschaft.
Zur Statistik der 89980 J im Großherzogtum Hessen.
Nach den in den
Milltärbevölkerung der Stadt Mainz, betreffenden
„Mitteilungen der Großherzogli Zentralstelle ürr Landesstatistik“ veröffentlichten denpansh, Fea⸗ evangelische Bevölkerung des Großherzogtums, mit Ausschluß der - 1 2 kirchli isti für das Kalenderjahr 1902 sind während dieses Jahres ( “ die entsprechenden Zahlen für das Vorjahr bei efügt) zur evangelischen Landeskirche übergetreten: von der katholi chen Kirche 138 (113) von andern christlichen Konfessionen 42 (28), Sonstige 13 (23) zu⸗ sammen 188 (165 aus der evangelischen Landeskirche ausgetreten katzoßt chen (11), mu andern christlichen Kon⸗ 9), zu andern Reli — (2), o bertri 8 dh- n Religionen (2), ohne Uebertritt 1 (6),