1904 / 82 p. 5 (Deutscher Reichsanzeiger, Thu, 07 Apr 1904 18:00:01 GMT) scan diff

SETööö v

1.

84 Uufatbot⸗

3. Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ ꝛc. Versicherung. 4. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc. 5. Verlosung ꝛc. von Wertpapieren.

erlust⸗ und Fundstchen Feselungen u. dergl.

Anzeiger.

Kommanditgesellschaften auf Aktien und Aktiengesellsch . Erwerbs⸗ und Wirt 88 enossenschaften.

Niederlassun 8 88 Bankausweise.

Verschiedene Bekanntmachungen.

ꝛc. von tsanwälten.

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1) Untersuchungssachen.

[1769] Beschluß In der Strafsache gegen den Hausierer Said ben Amer aus Algier, zuletzt wohnhaft in Berlin, Invalidenstraße 31, wegen Uebertretung der §§ 55, 1487 Gewerbeordnung Pr. L. 3068/02 —, wird in Gemäßheit des § 122 St.⸗P.⸗O. die von dem Beschuldigten am 2. Dezember 1902 bei seiner Ent⸗ lassung aus der Untersuchungshaft gestellte Sicherheit von 100 in Worten: Einhundert Mark für der Staatskasse verfallen erklärt, weil der Be⸗ schuldigte sich seit seiner Entlassung aus der Unter⸗ suchungshaft am 2. Dezember 1902 verborgen hält und sich dadurch der Untersuchung entzieht. 7. G 204/0 4. 1 Görlitz, den 29. März 1904. Königliches Amtsgerich Heppner. [1726850 Verfügung. In der Untersuchungssache gegen 1) den Musketier Mathäus Schill der 7. Komp. Inf.⸗Rgts. Nr. 83, 2) den Musketier Eugen Sprenger der 3. Komp. Inf.⸗Rgts. Nr 83, wegen Fahnenflucht, werden auf Grund der §§ 69 ff. M. „St.⸗G.⸗B. sowie der §§ 356, 360 M.⸗St.⸗G.⸗O. die Beschuldigten hierdurch für fahnenflüchtig erklärt. Cassel, den 2. April 1904. 8 Gericht der 22. Division.

1018] 6u6 K. W. Staatsanwaltschaft Tübingen. Die gegen den Johann Martin Hetzel (Raible) aus Neuenhaus, Oberamts Nürtingen, wegen Ver⸗ letzung der Wehrpflicht am 18. Oktober 1881 ver⸗ hängte Vermögensbeschlagnahme wurde durch Be⸗ schluß der K. Strafkammer dahier vom 26. d. M. aufgehoben. Den 30. März 1904. Fetzer, Oberstaatsanwalt.

8

2) Aufgeb ote, Verlust⸗n. Fund⸗ sachen, Zustellungen u. dergl.

1677] Zwangsversteigerung. Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Berlin, Blücherstraße Nr. 61, belegene, im Grund⸗ uche von Tempelhof Band 1 Nr. 54 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks auf den Namen es Kochs Louis Pahl in Berlin eingetragene Grund⸗ tück, bestehend aus a. Vorderwohnhaus mit rechtem und linkem Seitenflügel, zurücktretendem Restaurations⸗ ebäude, unterkellertem Hof, Vor⸗ und Restaurations⸗ garten, b. offener Restaurationshalle, quer, am 8. Juli 1904, Vormittags 10 Uhr, durch s unterzeichnete Gericht, Jüdenstr. Nr. 60, Erd⸗ eschoß, Zimmer Nr. 8, versteigert werden. Das Grundstück ist nach der Grundsteuermutterrolle Art. Nr. 82, Kartenblatt Nr. 2 Parz. Nr. 1181/121, 1259/121, 1261/142 311 a 63 qm groß und zur Grundsteuer nicht, dagegen nach Nr. 9160 der Ge⸗ Haudetenerrolle bei einem jährlichen Nutzungswert von 22 340 mit einem Jahresbetrag von 892,80 zur Gebäudesteuer veranlagt. Der Versteigerungs⸗ vermerk ist am 9. Februar 1904 in das Erundbuch eingetragen. 85. K 12. 04. 7. Berlin, den 17. März 1904. Königliches Amtsgericht I. Abteilung 85.

[1676] Zwangsversteigerung.

Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Berlin, Viktoriastr. 4 a, belegene, im Grundbuche von den Umgebungen Band 56 Nr. 2951, zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks auf den Namen 1) der Witwe Plümacher, Anna Caroline geb. Lüps, in Schöneberg, Grunewaldstr. 50, 2) des Rentiers Ernst Willy Julius Lüps zu Zug in der Schreiz eingetragene Grundstück, bestehend aus Vorderwohnhaus mit linkem Seitenflügel sowie Hof⸗ raum und Vorgarten, am 22. Juli 1904, Vormittags 10 Utzr, durch das unterzeichnete Gericht, Jüdenstraße 60, Erdgeschoß, Zimmer Nr. 8, versteigert werden. Das Grundstück ist nach Nr. 11 799 der Gebändesteuerrolle bei einem jährlichen Nutzungs⸗ werte von 9280 mit einem Jahresbetrage von 360 zur Gebäudesteuer veranlagt, dagegen in der Grundsteuermutterrolle nicht gesondert nachgewiesen. Der WVersteigerungevermerk ist am 5. März 1904 in das Grundbuch eingetragen.

Berlin, den 28. März 1904. Königliches Amtsgericht I. Abteilung 85.

[84364] Aufgebot.

Der Verlust nachbezeichneter Urkunden ist glaub⸗ haft gemacht. Auf Antrag werden diese Urkunden zum Zwecke der Kraftloserklarung aufgeboten, nämlich:

1) die 4 %ige baverische Prämienanlehensobli⸗ gation Ser. 1573 Kat.⸗Nr. 78 603 zu 175 Gulden 100 Taler; Antragsteller: Adolf Otto, Wirt⸗ schaftsrat in Nagy⸗Komloͤs;

2) die 4 %igen bayer. Grundrentenobligationen Kat⸗Nr. 87 754/139 627, 87 755/139 629, 87 755 139 634 zu je 100 Eulden und Kat.⸗Nr. 87 138/ 138 805 zu 25 Gulden; Antragsteller: Johann Riepl, Oekonom in Altmannshof;

3) die 3 ½ %ige bayer. Mobilisierungsobligation Kat⸗Nr. 5723/1897 der Spezialkasse Nürnberg zu 100 Eulden, d. d. 1. November 1836; Antragsteller: Karoline Pichlmair, Huberbauersekefrau in Bergarn;

4) der 3 ½ %ige Pfandbrief der bayer. Handels⸗ bank in München Lit. V Nr. 1415 zu 500 ℳ; Antragsteller: Benno und Barbara Reisberger, Privatierseheleute in Mies bach;

5) die 2 ½ % igen Pfandbriefe: a. der bayer. Hy⸗ potheken⸗ und Wechselbank in München Lit. L. Ser. 25 Nr. 109 203 zu 1000 ℳ; der bayer. Vereins⸗ bank in München Lit. B Ser. 26 Nr. 120 540 zu 1000 ℳ; b. der baverischen Pypotheken⸗ und Wechsel⸗ bank in München Lit L Ser. 27 Nr. 164 023 zu 1000 ℳ; Lit M Ser. 28 Nr. 45 208, Lit. M Ser. 32 Nr. 58 243, Lit. M Ser. 33 Nr. 81 501 und 81 502 m je 500 ℳ, Lit. N Ser. 33 Nr. 147 933 zu 200 ℳ; Antragsteller zu a: Josef Lang, Berchtolebauer in Sonnenham, zu 5: Johann Bauernsohn in Sonnenham 8

6) der 3 ½ % ige Pfandbrief der Süddeutschen Bodencreditbank in München Lit. I. Ser. 55 Nr. 90 031 zu 100 ℳ; Antragsteller: Agnes Hel⸗ minger in Berg;

7) die 4 % igen Pfandbriefe der Süddeutschen Bodencreditbank in München Lit. L. Ser. 28 Nr. 605 585 zu 100 ℳ, Lit K Ser. 31 Nr. 704 498 zu 200 ℳ; Antragsteller: Heinrich Kaspar, Schreiner⸗ meister in Weiden;

8) die 3 ½ % igen Pfandbriefe der baver. Hypo⸗ theken⸗ und Wechselbank in München Lit. FF Ser. 1 Nr. 163 und Lit. O Ser. 26 Nr. 49 513 zu je 100 ℳ; Antragsteller: Gemeindekrankenversicherungs⸗ kasse Warmisried;

9) der 3 ½ % ige Pfandbrief der bayer. Hypo⸗ theken⸗ und Wechselbank in München Lit. FF Ser. 3. Nr. 33 370 zu 100 ℳ; Antragsteller: die Erben des Christian Dressel, Offiziant der K. Staatsschulden⸗ tilgungskasse in München, nämlich: 1) Elise Otto, Gastwirtsfrau in Marlesreuth, 2) Wilhelm Dressel, Hafnermeister in Nürnherg, 3) Andreas Dressel, Metzgermeister in Hof, 4) Gustav Dressel. Schlosser⸗ meister in Hof, 5) August Dressel, Polier in Amerika, unbekannten Aufenthalts;

10) der 3 ½ % ige Pfandhrief der bayer. Hypo⸗ theken⸗ und Wechselbank in München Lit. DD Ser. 3 Nr. 30 022 zu 500 ℳ; Antragsteller: Agathe Schmid, Austragsgütlerin in Sachsenkam;

12) die 4 % ige bayer. Grundrentenobligation Kat.⸗Nr. 92 281/147 748 zu 1000 Gulden; auf den Inhaber lautend; Antragsteller: Sebastian Riebl, Kanonikus in Regensburg;

13) a. a. die 3 ½ % igen Schuldverschreibungen des bayer. Eisenbahnanlehens Ser 1300 Kat.⸗Nr. 64 975, 64 976, 64 977, 64 978 zu je 1000 ℳ; Ser. 248 Kat.⸗Nr. 24 718, 24 719 zu je 600 ℳ; Ser. 584 Kat.⸗Nr. 72 955 zu 400 ℳ; Ser. 434 Kat.⸗Nr. 108 483, 108 484 zu je 200 ℳ; die 4 %Kige bayer. Grundrentenobligation Kat.⸗Nr. 95 929/155 515 zu 25 Gulden; 5. die 4 %igen bayer. Grundrenten⸗ obligationen Kat.⸗Nr. 105 252/174 706, 105 255 / 174 709, 105 256/174 710, 105 257/174 711, 105 260/ 174 714, 105 261/174 715 zu je 1000 Gulden; 105 486/174 972, 105 486/174973 zu je 500 Gulden; 105 590/175 476, 105 590/175 477 zu je 100 Gulden; b. die 3 ½ %igen Pfandbriefe der bayer. Hypotheken⸗ und Wechselbank in München Lit. L. Ser. 23 Nr. 68 466 zu 1000 ℳ; Lit. M Ser. 23 Nr. 15 985, Ser. 28 Nr. 46 394 zu je 500 ℳ; Lit. N Ser. 23 Nr. 10610, Ser. 24 Nr. 48 101, Ser. 26 Nr 77 127, Ser. 28 Nr. 99 864 zu je 200 ℳ; Lit. O Ser. 23 Nr. 11 632 und 27 783 zu je 100 ℳ; zu a. a. u. b. auf den Namen der kath. Pfarrpfründe Möhren, zu a. 5. auf den Namen der Pfarrei Möhren um⸗ geschrieben; Antragsteller: Pfarrpfründe Möhren;

14) der 3 ½ %oige Pfandbrief der bayer. Hypotheken⸗ und Wechselbank in München Lit. O Ser. 34 Nr. 121 742 zu 100 ℳ, auf den Namen der Ge⸗ meinde Dengling umgeschrieben; die 3 ½ %igen Pfandbriefe der Süddeutschen Bodencreditbank in München Lit. K Ser. 45 Nr. 353 045 zu 200 ℳ, Lit. L. Ser. 51 Nr. 600 750 zu 100 ℳ, auf den Armenfond Dengling unmgeschrieben; Lit. J Ser. 52 Nr. 626 523 zu 500 ℳ, auf den Schul⸗ fond Dengling umgeschrieben; Antragsteller: Ge⸗ meindeverwaltung Dengling;

15) die am 15. Juni 1885 auf den Erlebensfall des Michagel Heussinger, Baumeisterssohn in Nürn⸗ berg, zu Gunsten seiner Eltern ausgestellte Versiche⸗ rungspolice der bayer Hypotheken⸗ und Wechselbank in München A 3 b Nr. 2155; Antragsteller: Karl Michael Heussinger, Baugeschäftsinhaber in Nürnberg.

Die Inhaber vorbezeichneter Urkunden werden auf⸗ gefordert, spätestens in dem auf Montag, den 26. September 1904, Vorm. 10 Uhr, vor dem Kgl Amtsgerichte München I, Abt. A f. Z.⸗S., anberaumten Aufgebotstermine ihre Rechte bel dem unterfertigten Gericht anzumelden und die Urkunden widrigenfalls die Kraftloserklärung erfolgen wird.

München, den 28. Januar 1904 und 8. März 1904.

Kgl. Amtsgericht München I. Abt. A f. Z⸗S.

Der K. Amtsrichter: Dr. Adelmann.

[746] Bekanntmachung.

Der Landwirt Karl Carl I. von Heegheim hat als Vertreter der Erben des Johannes Schmidt III. von Glauberg das Aufgebot zweier angeblich verloren gegangener Aktien der Aktienzuckerfabrik Büdingen in Stockheim mit den Nrn. 821 und 822 über je 300 ℳ, die zum Nachlasse des Johannes Schmidt III. gehörten, beantragt. Der Inhaber dieser Urkunden wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 1. Fe⸗ bruar 1905, Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte anberaumten Aufgebotstermin seine Rechte anzumelden und die Urkunden vorzu⸗ widrigenfalls deren Kraftloserklärung erfolgen wird. 1“

Ortenberg, den 29. März 190u49.

Großh. Hess. Amtsgericht.

[16021 K. Amtésgericht Stuttgart Stadt.

Nachdem Karoline Hummel, geb. Metzger, Witwe des verstorb. Johannes Hummel, Bäckermeisters in Kirchheim u. Teck, Raunerstr. 56, in Ansehung der von ihr angeblich vernichteten, am 1. Juli 1888 aus⸗ gestellten Pfandbriefe der Württembergischen Hypo⸗ thekenbank in Stuttgart, Serie L I Nr. 2176 und 2450 über je 500 ℳ, auf 1. Januar und 1. Juli zu 3 ½ % verzinslich und auf den Inhaber lautend, das Aufgebotsverfahren zum Zwecke der Kraftlos⸗ erklärung beantragt hat, wird der Inhaber der Pfandbriefe aufgefordert, spätestens in dem auf Montag, den 17. Oktober d. J., Vormittags 11 Uhr, vor diesem Gericht, Justizzebäude, I. Stock, Saal 55, bestimmten Aufgebotstermine seine Rechte bei dem Gericht anzumelden und die Prandbriefe vorzulegen, widrigenfalls deren Kraftlos⸗ erklärung erfolgen würde.

Den 5. April 1904.

Landgerichtsrat Sieger.

In der Unterabteilung 5 der heutigen Nummer dieses Blattes (Verlosung ꝛc. von Wertpapieren) befinden sich zwei Bekanntmachungen der Pester Ungarischen Commercial⸗Bauk, betr. Verlosung von Kommunglobligationen, an deren Schluß Wert⸗ papiere als in Amortisation befindlich angezeigt

[1679] 8—

Den von uns ausgefertigten, uns als verloren an⸗ gezeigten, zuletzt im Besitze des inzwischen ver⸗ storbenen Herrn Wenzel Anton Westmann, Zeitungs⸗ herausgebers in Teplitz, gewesenen Depositenschein vom 9. September 1894 über den Versicherungs⸗ schein Nr. 46 589, lautend auf das Leben der in⸗ zwischen verstorbenen Frau Apollonia Julie Genzel, geb. Tschebisch, in Liegnitz, zuletzt in Meißen, erklären wir nach erfolglosem Aufruf in Gemäßheit von § 15 der Allgemeinen Versicherungs⸗Bedingungen unseres Statuts für kraftlos. Wir haben für obigen Schein ein Duplikat ausgefertigt.

Leipzig, den 5. April 1904. Lebensversicherungs⸗Gesellschaft zu Leipzig.

Dr. Händel. Dr. Walther.

[68634] Aufgebot. 1

Der Handlungsgehilfe Johann Josef Saal in Hillscheid, vertreten durch die Rechtsanwälte Holzer & Müller in Ehrenbreitstein, hat das Aufgebot beantragt zur Kraftloserklärung der am 21. Oktober 1887 von der Deutschen Lebensversicherungsgesellschaft in Lübeck auf das Leben des Antragstellers ausge⸗ stellten, auf den Inhaber lautenden Police Nr. 92 196, weil diese Police angeblich abhanden gekommen ist. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, seine Rechte spätestens in dem Termin am 16. Juni 1904, Vormittags 10 Uhr, hier anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraft⸗ loserklärung der Urkunde erfolgen wird.

Lübeck, den 27. November 1903.

Das Amtsgericht. Abt. VIII.

[49105]

Auf Antrag der Daimler⸗Motoren⸗Gesellschaft Berlin⸗Marienfelde wird die, wie folgt, lautende Wechselurkunde:

in

Berlin, den 22. Juni 1903. Für 4640 Drei Monate n/ Dato zahlen Sie für diesen Prima⸗Wechsel an die Ordre von uns selbst die Summe von Viertausendsechshundert⸗ vierzig den Wert und stellen ihn auf Rechnung Bericht.

Herrn A. Behrend

in Gardelegen.

welche Urkunde vom Aussteller noch nicht vollzogen und nicht giriert war, hiermit aufgeboten. Der un⸗ bekannte Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermin am 22. April 1904, 9 Uhr Vormittags, seine Rechte bei dem unterzeichneten Gericht, Zimmer Nr. 3, anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls deren Kraftloserklärung erfolgen wird. Gardelegen, den 16. September 1903 Königliches Amtsgericht.

[790] Aufgebot.

Der Zimmermeister Hermann Hense hier hat das Aufgebot des über die an zweiter Stelle für ihn auf dem im Grundbuch für Blankenburg Band XI Seite 258 eingetragenen, der Ehefrau des Kaufmanns Reinhold Waldvogel, Elise geb. Küster, gehörigen Grundstücke lastende Hypothek 8 12 000 Darlehn nebst 4 ½ % jährlicher Zinsen seit 1. April 1904 ihm ausgefertigten Braunschweigischen Hypothekenbriefes beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird auf⸗ gefordert, spätestens in dem auf den 19. Oktober 1904, Vormittags 11 Uhr, vor dem unter⸗ zeichneten Gerichte anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde er⸗ folgen wird.

Blankenburg, den 28. März 1904

Herzogliches Amtsgericht. Dr. Schilling. [1607] Aufgebot.

Auf Antrag des Hospitallandpächters und Acker⸗ bürgers Theophil Brzuszkiewicz zu Exin, vertreten durch den Justizrat Loewy zu Exin, werden die Grundstücke Exin Band IV Blatt 190, Artikel der Grundsteuerrolle Nr. 68, in der Größe von 8,70 a, und Exin Band VIII Blatt 371, Artikel der Grund⸗ steuerrolle 223, in der Größe von 39,80 a, aufgeboten. Als Eigentümer sind der Bürger Michael Brzuszkie⸗ wiecz zu Exin und dessen Ehefrau, Marianna geb. Czerwinska, im Grundbuch eingetragen. Dieselben sind verstorben. Die Rechtsnachfolger der bisherigen Eigentümer werden aufgefordert, ihre Rechte auf die aufgebotenen Grundstücke spätestens im Aufgebots⸗ termin am 30. Mai 1904, Vormittags 10 Uhr, anzumelden, widrigenfalls sie mit ihren Rechten ausgeschlossen werden.

Exin, den 30. März 1904.

Königliches Amtsgericht. [788] Aufgebot.

Die Ehefrau des Schuhmachers August Renk, Karoline geb. Recknagel, in I und der Bäckermeister Eduard König in Hildburghausen als Abwesenheitsvormund des genannten Schuhmachers Renk haben beantragt, den verschollenen Schuhmacher Johann August Wilbelm Renk, geboren am 30. August 1840, zuletzt wohnhaft in Hildburg⸗ hausen, für tot zu erklären. Der bezeichnete Ver. schollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf Montag, den 12. Dezember 1904, Vor⸗ mittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigen⸗ falls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Ver⸗ schollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforde⸗ rung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. .“

Hildburghausen, den 26. März 1904.

Herzogliches Amtsgericht. Abt. I. Schaller. [1320] Aufgebot.

Der Johann Ferdinand Kollmann, Maurer⸗in Lay, hat beantragt, seinen Bruder, den verschollenen Gilbert Kollmann, Sohn der zu Lay wohnhaft ge⸗ wesenen und daselbst verstorbenen Eheleute Winzer Florian Kollmann und Katharina, geb. Schweitzer, zuletzt wohnhaft in Toulon in Frankreich, für tot zu erklären. Derselbe ist im Jahre 1882 aus Lay ver⸗ zogen und als Schulbruder in ein Kloster in Amiens eingetreten, hat später 5 Jahre in der französischen Fremdenlegion gedient und dann in Toulon niedergelassen. Seit dem 17. Februar 1894 ist keine

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Nachricht mehr von ihm eingegangen. Der be⸗ zeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 15. Oktober 1904, Vor⸗ mittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer 20, anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Ver⸗ schollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Auf⸗ forderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. vS

Koblenz, den 30. März 190u9.

3 Königliches Amtsgericht. Abt. 4. [1325] Aufgebot.

Die unverehelichte Christine Rath in Rübenach hat beantragt, ihren Bruder, den verschollenen Richard Rath, geboren am 7. September 1847 zu Rübenach als Sohn der Eheleute Maurer Johann Richard Rath und Margaretha geb. Hannapel, im Inlande zuletzt wohnhaft in Rübenach, für tot zu erklären. Derselbe ist im Jahre 1865 oder 1866 nach Amerika ausgewandert. Seit 1885 sind keine Nach⸗ richten von seinem Leben mehr eingegangen. Der be⸗ zeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 15. Oktober 1904, Vor⸗ mittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer 20, anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An⸗ alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Ver⸗ schollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforde⸗ rung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. G

Koblenz, den 31. März 1904.

Königliches Amtsgericht. Abt. 4. [1606] Aufgebot.

Die verehelichte Eigentümer Martha Becker, geb. Schnell, in Alt⸗Lipke hat beantragt, den verschollenen Robert Richard Kappe, geboren am 27. Oktober 1872, zuletzt wohnhaft in Antoinettenlust, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird auf⸗ gefordert, sich spätestens in dem auf den 19. De⸗ zember 1904. Mittags 12 Uhr, vor dem unter⸗ zeichneten Gericht, Zimmer Nr. 17, II Treppen, an⸗ beraumten Aufgebotstermin zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermin dem Gericht Anzeige zu machen.

Landsberg a. W., den 2. April 1904.

Königliches Amtsgericht. [1334] Bekanntmachung. Das K. Amtsgericht Ludwigshafen a. Rh.

889

d hat heute folgendes Aufgebot erlassen: „Georg Böhmer X, Privatmann in Ludwics dafen a. Rh.⸗Mundenheim, hat den Antrag gestellt, seinen Bruder Jakob Böhmer, Ackerer, geboren am 13. Dezember 1845 zu Mundenheim und zuletzt daselbst wohnhaft ge⸗ wesen, welcher im Jahre 1870 als Soldat mit nach Frankreich in den Krieg gezogen und seit der Schlacht bei Sedan verschollen ist, für tot zu erklären. Cz ergeht deshalb an den Verschollenen die Auf⸗ forderung, sich beim K. Amtsgerichte Ludwigs⸗ hafen a. Rh. spätestens in dem am Montag, 19. De⸗ zember 1904, Vormittags 9 Uhr, im K. Amts⸗ gerichtsgebäude zu Ludwigshafen a. Rh., Sitzungs⸗ saal II, Zimmer Nr. 31, stattfindenden Aufgebots⸗ termine zu melden, widrigenfalls seine Todeserklärung erfolgen wird. Ferner werden alle, welche Auskunst über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, aufgefordert, dem K. Amtsgerichte Ludwigs⸗ hafen a. Rh. spätestens im oben angegebenen Aufgebots⸗ termin Anzeige zu machen.“

Ludwigshafen a. Nh., 31. März 1904.

8 Gerichtsschreiberei des K. Amtsgerichts. ““ Heist, K. Sekretär. [1336] Aufgebot.

Die Witwe Karoline Rückershäuser von hier hat beantragt, ihre verschollenen Brüder Heinrich und Wilhelm Groß, zuletzt wohnhaft in Neustadt, Mainweserbahn, für tot zu erklären. Die bezeich⸗ neten Verschollenen werden aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 29. September 1904, Vor⸗ mittags 9 ½ Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigen⸗ falls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Ver⸗ schalfgnen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung pätestens im Aufgebotstermine dem Gerichte Anzeige zu machen. 1

Neustadt, Mainweserbahn, den 29. März 1904

Königliches Amtsgericht. 8 [787] Aufgebot. Das Kgl. Amtsgericht dahier hat unterm 28 Mär 1904 auf Antrag von Peter Abstein II., Barbier, i Hillesheim Se inb dessen Eigenschaft als gerichtlich bestellter Pfleger am Nachlasse des Joham Jakob Abstein IV. zu Hillesheim und handelnd als gesetzlicher Vertreter sämtlicher Erben, gegen

I. die Katharina Margaretha Zahn, geb. Abstein Ehefrau von Johann Zahn, Landwirt,

II. und deren Kinder:

1) die Katharina Zahn, geboren am 27. August 18 82 den Johann Georg Zahn, geboren am 21. Ap

3) die Elisabetha Franz, geb. Zahn, geboren an 7. Juli 1821, Ehefrau des Heinrich Adam Frans⸗

4) den Heinrich Zahn, geboren am 16. Oktober 182

5) die Philippina Zahn, geboren am 5. Februar 182

6) die Zahn, geboren am 3. März 182 welche sämtlich zuletzt auf dem Althof, Gemein Gerbach, und bezw. in der letzteren Gemeinde sell wohnhaft gewesen, in den fünfziger Jahren des vorigen Jahrhunderts nach Amerika ausgewander und nun verschollen sein sollen, das Aufgebot zu Zwecke der Todeserklärung bewilligt und ergeht den gemäß die Aufforderung:

1) an die Verschollenen, sich spätestens in dem a Mittwoch, den 26. Oktober 1904, Vo mittags 10 Uhr, vor dem Kgl. Amtsgericht d hier in dessen Sitzungssaal anberaumten Aufgebot termin zu melden, widrigenfalls ihre Todeserklärun erfolgen wird,

2) an alle, welche Auskunft über Leben oder der Verschollenen zu erteilen vermögen, spätesten im Aufgebotstermin dem Gericht Anzeige zu macher

Rockenhausen, den 29. März 1904.

„Gerichtsschreiberei des K. Amtsgerichts: 4“

phalt Dr. S. M

1 Königlichen Landgerichts I.

82.

Untersuchun ssachen.

te, ind 8 lcbote Invaliditäts⸗ ꝛc. Versicherung.

rkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc. bnc ꝛc. von Wertpapieren.

erlust⸗ und Fundsachen, u. dergl.

Berlin, Donnerstag, den 7. April

V Offentlicher Anzeiger.

1904.

6. Femeen btgneedSsn auf Aktien und Aktiengesellsch. 7. Erwerbs⸗ und Wir 8 8. Niederlassung ꝛc. von 9. Bankausweise.

10. Verschiedene Bekanntmachungen.

Ieftegenof enschaften.

tsanwälten.

Aufgebote, Verlust⸗ u. Fund⸗ achen, Zustellungen u. dergl.

Aufgebot. her Hilfsschreiber Paul Harder in Rostock, als er des Nachlasses des in Rotterdam verstorbenen fskochs Adolf Friedrich Christian Hellriegel, beantragt, die verschollene Caroline Christiane bie Luise Hellriegel, geboren zu Dömitz am Juli 1826, zuletzt wohnhaft in Ribnitz, für tot klären. Die bezeichnete Verschollene wird auf⸗ edert, sich spätestens in dem auf den 17. De⸗ ber 1904, Vormittags 11 Uhr, vor dem tzeichneten Gericht anberaumten Aufgehotstermine nelden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die porderung, spätestens im Aufgebotstermine dem icht Anzeige zu machen. sibnitz, den 23. März 1904. Großherzogliches Amtsgericht. 21] Aufgebot. v1“ her Nachtwächter Peter Hinterscheid zu Waxweiler beantragt, die im Jahre 1882 nach Amerika gewanderten, jetzt verschollenen Gebrüder Heinrich Jakob Hinterscheid, zuletzt wohnhaft in weiler, für tot zu erklären. Die genannten schollenen werden aufgefordert, sich spätestens in auf den 26. Oktober 1904 vor dem unter⸗ neten Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu en, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen 6. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod Verschollenen zu erteilen vermögen, geht die Auf⸗ erung, spätestens im Aufgebotstermine dem Ge⸗ e Anzeige zu machen. Vaxweiler, den 12. März 1904. Königliches Amtsgericht. (gez.) Dr. Steves. Beglaubigt: (L. S.) Ertz, Gerichtsschreiber des Königl. Amtsgerichts.

05 lg. Fabrikarbeiterin Anna Krauseschen Nach⸗ flegschaft von Ullersdorf werden alle diejenigen sonen, welche ein Erbrecht bezüglich des Nach⸗ ks der am 19. April 1903 zu Scheibe ver⸗ enen ledigen Fabrikarbeiterin Anna Krause aus redorf zu haben behaupten, aufgefordert, ihre kansprüche bei dem unterzeichneten Gerichte bis testens zum 1. Juli 1904 anzumelden und puweisen, widrigenfalls ihr Erbrecht bei der Zäaßverteilung nicht berücksichtigt werden kann. platz, den 29. März 1904.

Königliches Amtsgericht. 09) K. Amtsgericht Crailsheim. n der Aufgebotssache des Friedrich Wacker sen., ibrauereibesitzers in Gröningen, O.⸗A. Crails⸗ thist die von der Gewerbebank Crailsheim, ein⸗ agenen Genossenschaft mit unbeschränkter Haft⸗ ht, am 21. April 1893 ausgestellte, auf den In⸗

berlautende, angeblich verloren gegangene Quittung

t 1000 eintausend Mark durch Aus⸗ ößurteil vom 28. März 1904 für kraftlos erklärt

en 5. April 1904. Gerichtsschreiberei K. Amtsgerichts.

A.⸗Ger.⸗Sekr. Hoffmann. 9 Bekanntmachung. j an Aufgebotssachen 8 hder Frau Wilhelmine Kohlhauer, geb. Engel, berstorbenen Ferdinand Kohlhauer Witwe, in e dal. serderstraße 32/34, Sanct Anna⸗

des Dienstknechts Fritz Lannders in Wiechen⸗ bei Mellendorf, vertreten durch den Rechts⸗ eyer I. in Hannover, önerc Fürtell des unterzeichneten Gerichts vom Marz d 1: der 4 % Hypothekenbrief (Pfandbrief) der in Hamburg Lit. D Nr. 90 167 über un 11 2: die früher 4 % jetzt 3 ½ % Hypothekenbriefe endbriefe) der Hypothekenbank in Hamburg Lit. D Nr. 7130 über 300,—, D 7164. 300,— und 3“” kaftlos erklärt worden. hamburg, den 31. März 1904. Das Amtsgericht Hamburg. Abteilung für Aufgebotssachen.

el Oeffentliche Zustellung. TIö“ e Frau Frieda Franke, geb. Matthek, in Berlin, str. 41, Prozeßbevollmächtigter: Rechtszanwalt kander I. hier, klagt gegen ihren Ehemann, den Hotelbesitzer Emil Franke, früher in emn, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen bös⸗ 1 Verlassung und Ehebruchs, mit dem Antrage, ahe der Parteien zu trennen und den Beklagten den suldigen Teil zu erklären. Die Klägerin den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des böstreits vor die zwanzigste Zibvilkammer des König⸗ n Landgerichts I in Berlin, Neues Gerichts⸗ ude, Grunerstraße, II. Stockwerk, Zimmer 27, sen 29. Juni 1904, Vormittags 9 Uhr, dder Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge⸗ zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke oöffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der te bekannt gemacht. Verlin, den 2. April 1904. Lehmann, Gerichtsschreiber vilkammer 20. Oeffentliche Zustellung. e Chefrau Nikolaus Reinhardt, Helene geb⸗ 1 verwitwete Mädler, in Düsseldorf, Prozeß⸗ mächtigter: Rechtsanwalt Dr. Westhaus, klagt n den Nikolaus Reinhardt, ohne bestimmten

8

Aufenthaltsort, früher in Düsseldorf, mit dem An⸗ trage, die Ehe der Parteien zu trennen, den Be⸗ klagten für den schuldigen Teil zu erklären und ihm die Kosten zur Last zu legen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 5. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Düsseldorf auf den 25. Juni 1904, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforde⸗ rung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Düsseldorf, den 30. März 1904. Odenbach, J.⸗A., als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[1618] Oeffentliche Zustellung.

Die Maschinistenfrau Johanna Rosalie Boerst, se Hauenstein, zu Born o. D., Klägerin, Prozeß⸗ bevollmächtigter: Rechtsanwalt Justizrat Ollmann in Greifswald, klagt gegen ihren Ehemann, den Maschinisten Wilhelm Johann Martin Boerst, zu⸗ letzt in Tribsees, 8 t unbekannten Aufenthalts, Be⸗ klagten, wegen Ehescheidung, mit dem Antrage, die zwischen den Parteien bestehende Ehe dem Bande nach zu trennen und den Beklagten für den schuldigen Teil zu erklären. Sie ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die zweite Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Greifswald auf den 4. Juli 1904, Vor⸗ mittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem edachten Gericht zugelasenen Anwalt zu bestellen. Fhen Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser

uszug der Klage bekannt gemacht.

Greifswald, den 29. März 1904.

Plötz, Aktuar,

Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[1797] Oeffentliche Zustellung.

Die Ehefrau Tagelöhner Emil Schünnemann, Karoline geb. Hundeborn, von Barmen, Dörner⸗ brückenstraße 18 B, Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗ anwalt Schultz II. in Hagen, hat gegen ihren ge⸗ nannten Ehemann, früher im hiesigen Gerichts⸗ Pefängnis, z. Zt. unbekannten Aufenthalts, unter der

ehauptung, daß der Beklagte die Klägerin am 9. Dezember 1899 verlassen habe, dem Trunke und Müßiggange ergeben sei und der Klägerin wegen schwerer Verletzung der ehelichen Pflichten seitens des Beklagten die Fortsetzung der ehelichen Gemein⸗ schaft nicht zugemutet werden könne, die Klage auf Ehescheidung am 7. Januar 1902 eingereicht. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die III. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Hagen auf den 30. Mai 1904, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zu⸗ gelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Hagen i. W., den 31. März 1904. 6

Tusch, Aktuar,

Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[1621] Oeffentliche Zustellung.

Die verebelichte Ida Hartmann, geborene Punge, zu Bitterfeld, Klägerin, Prozeßbevollmächtigter: Justizrat Otto in Halle a. S., klagt gegen ihren Ehemann, den Fleischer Hermann Hartmann, früher zu Bitterfeld, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen böslicher helafsirng mit dem Antrage, das zwischen den Parteien bestehende Band der Ehe zu trennen und den Beklagten unter Auferlegung der Kosten für den allein schuldigen Teil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur münd⸗ lichen w18 des Rechtsstreits vor die zweite Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Halle a. S. auf den 7. Juni 1904, Vormittags 11 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge⸗ dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen.

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser

Auszug der Klage bekannt gemacht. Halle a. S., den 2. April 1904. 6

Faa Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

spertreten durch Rechtsanwälte Dres. Nolte,

Landgericht Hamburg. b Oeffentliche Zustellung. Frau Anna Weyreuther, geb. Kulich, zu Hamburg, chroeder u. Stammann, klagt gegen ihren Ehemann Wences⸗ laus Michael Weyreuther, unbekannten Aufent⸗ halts, aus § 1568 B. G.⸗B, mit dem Antrage auf Ehescheidung, und ladet den Beklagten zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 4. Zivil⸗ kammer des Landgerichts zu Hamburg (Zivcviljustiz⸗ gebäude v. d. Holstentor) auf den 7. Juli 1904, Vormittags 9 ½ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Hamburg, 5. April 1904.

Luhmann, Gerichtsschreiber des Landgerichts.

[1619] Oeffentliche Zustellung.

In Sachen der Ehefrau Anna Wiegand, geb. Bete, in Hannover, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Weinberg in Hannover, gegen ihren Ehemann, den Arbeiter Jakob Wiegand, zuletzt in Linden, feßt unbekannten Aufenthalts, wegen Ehescheidung, ladet die Klägerin den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die sechste Zivil⸗ kammer des Königlichen Landgerichts in Hannover auf den 13. Juni 1904, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zu⸗ gelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der Zustellung wird diese Ladung bekannt gemacht.

Hannover, den 2. April 1904.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

(232,35 nebst 5 vom Hundert Zinsen seit 1.

[1616] Oeffentliche Zustellung.

Der minderjährige Gustav Wolter, vertreten durch seinen Vormund, Kaufmann Jul. Hansen zu Wilster, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Grotefend in Altona, segen den Händler Claus Wolter, früher zu Wilster, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Kläger am 14. Fe⸗ bruar 1889 als außereheliches Kind der damaligen Ehefrau des Beklagten, Joh. Math. geb. Marler,

eboren sei, mit dem Antrage, anzuerkennen, daß der

läger nicht von dem Beklagten erzeugt ist. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die vierte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Altona auf Dienstag, den 7. Juni 1904, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge⸗ richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. 82 Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. 1“

Altona, den 28. März 1904.

e1“

Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. Z.⸗K. 4.

[1613] Oeffentliche Fustelung.

Der Kaufmann Joseph Winsch zu Berlin, Elisabethufer 29, vertreten durch den Rechtsanwalt Dr. Jaroczynski hier, Münzstraße 22, klagt gegen 1) den Stud. Reinhold Heuser zu Wiesbaden, Möhringstraße 8, jetzt unbekannten Aufenthalts, 2) den Kaufmann Siegfried Loewenthal zu Berlin, aus dem Wechsel vom 9. Oktober 1903 über 2650 ℳ, zahlbar am 9. November 1903, mit dem Antrage auf kostenpflichtige gesamtschuldnerische Verurteilung der Beklagten zur Zahlung von 2650 nebst 6 vom Hundert Zinsen seit dem 9. November 1903 an den Kläger, und ladet den Beklagten zu 1 zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 7. Kammer für Handelssachen des Königlichen Landgerichts I zu Berlin, Neue Friedrichstr. 16/17, 2 Treppen, Zimmer 73, auf den 26. Mai 1004, Vor⸗ mittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be⸗ stellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Berlin, den 2. April 1904. 8

Klint,

Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts I. Abt. [1614]

Koö⸗ 51. Oeffentliche Zustellung.

Der Kurt Grützner zu Deuben, Bezirk Dresden, vertreten durch den Rechtsanwalt Dr. Jul. Lubszynski zu Berlin W. 9, Potsdamer Straße 23a, klagt gegen 1) den Herrn Viktor Heymann, früher zu Berlin NW. 40, In den Zelten 7, jetzt unbe⸗ kannten Aufenthalts, 2) den Kaufmann Willy Elissat in Schöneberg bei Berlin, aus dem Wechsel vom 15. Oktober 1903 über 3000 und dem Proteste vom 17. Februar 1904, mit dem Antrage auf kosten⸗ pflichtige gesamtschuldnerische Verurteilung der Be⸗ klagten zur Zahlung von 3000 nebst 6 vom Hundert Zinsen seit dem 15. Februar 1904 und 21,70 Wechselunkosten an den Kläger, und ladet den Beklagten zu 1 zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 7. Kammer für Handels⸗ sachen des Königlichen Landgerichts I zu Berlin, Neue Friedrichstr. 16/17, 2 Treppen, Zimmer 73, auf den 26. Mai 1904, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zu⸗ gelassenen Anwalt zu bestellen. um Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Berlin, den 2. April 1904.

Klint, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts I. H.⸗K. 7. [16111 DOeffentliche Zustellung. Die Firma Buntebardt & Thiede zu Berlin, Neue 9, rozeßbevollmächtigte: Rechtsanwälte Justizrat Kaufmann, Mankiewitz und Dr. Bamberg zu Berlin, Jüdenstr. 51/52, klagt gegen den Kauf⸗ mann Franz Fröhlich, früher zu Schöneberg, Wartburgstr. 9, unter der Behauptung, daß der Be⸗ klagte von ihr die in der Klagerechnung verzeichneten Waren gekauft und empfangen habe bezw. geliefert erhalten habe, mit dem Antrage, den Beklagten vorläufig vollstreckbar zu verurteilen, an Klä 9* ärz 1904 zu zahlen und die Kosten des Rechtsstreits ein⸗ schließlich des vorangegangenen Arrestverfahrens und der Vollziehung des Arrestbefehls zu tragen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amts⸗ gericht II zu Berlin, Hallesches Ufer 29 —31, Zimmer 4, auf den 4. Juni 1904, Vormittags 10 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Berlin, den 29. März 1904. Willner, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts II. Abt. 8.

[1620] Oeffentliche Zustellung.

Der Fabrikbesitzer Bernhard Mokrski zu Schoppi⸗ nitz, Kläger, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Justizrat Cohn in Beuthen O. S., klagt gegen den Fleischermeister Heinrich Malaika, früher zu Königshütte, 1. Straße Nr. 4, jetzt unbekannten Aufenthalts, Beklagten, unter der Behauptung, daß er dem Beklagten am 18. Dezember 1903 einen Vorschuß von 500 mit der Verpflichtung ge⸗ eben habe, ihm dem Kläger zu marktgängigen Preisen Rindshäute käuflich zu liefern, daß Beklagter aber weder die Rindshäute geliefert, noch den Vor⸗ schuß zurückgezahlt habe, mit dem Antrage: a. den Beklagten kostenpflichtig zu verurteilen, an den Kläger 500 nebst 4 % Zinsen seit Zustellung der Klage u zahlen, b. das Urteil gegen Sicherheitsleistung für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 2. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Beuthen O. S. auf den 8. Juni 1904, Vormittags 9 Uhr, Zimmer 50, mit der

Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zu⸗ gelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. 3. O. 102/04.

Beuthen O. S., den 28. März 1904.

Mendel, b Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. [1798] Oeffentliche Zustellung.

Der Buchbinder Gg. Ludwig Bott in Frank⸗ furt a. M., vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Helfrich in a. M. und Rechtsanwalt Justizrat Gallus zu Darmstadt, klagt gegen 1) den Kaufmann Karl Hinkler, 2) dessen Ehefrau Therese Hinkler, beide früher in Darmstadt, jetzt unbekannt wo ab⸗ wesend, wegen Wechselforderung, mit dem Antrage: die Beklagten als Gesamtschuldner zur Zahlung der Wechselsumme von 75,— samt 6 % Zinsen seit dem 17. Dezember 1903 sowie 3,60 Wechsel⸗ unkosten einschließlich % eigene Provision des Klägers und zum Kostenersatz zu verurteilen, und ladet die Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Großherzogliche Amtsgericht 1 zu Darmstadt I, Hügelstr. 31/33, auf Mittwoch, den 18. Mai 1904, Vormittags 8 Uhr, Zimmer Nr. 28. Zum Zwecke der öffentlichen Zu⸗ stellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Darmstadt, den 2. April 1904. 6

Der Gerichtsschreiber des Großherzoglichen Amtsgerichts I.

[1617] Oeffentliche Zustellung.

Der Malermeister Julius Förster in Frankfurt a. O., Große Scharrnstraße 69, Prozeßbevollmächtigter: Justizrat Schindler ebenda, klagt gegen den Kauf⸗ mann Hugo Reinmann, früher in Berlin, jetzt un⸗ bekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte alleiniger Erbe seines vor mehreren Jahren hierselbst verstorbenen und hierselbst wohn⸗ haft gewesenen Vaters, des Maurermeisters Hugo Reinmann, sei, und daß der letztere dem Kläger aus⸗ weislich des Schuldbekenntnisses vom 29. Dezember 1885, welches vorgelegt werden soll, für gelieferte Malerarbeiten den Betrag von 600 verschulde, welchen Erblasser in derselben Urkunde mit 5 % vom 1. April 1886 zu verzinsen sich verpflichtet habe, mit dem Antrage, den Beklagten zu verurteilen, an Kläger 600 nebst 5 % Zinsen seit dem 1. Janua 1899 zu zahlen und das Ürteil gegen Sicherheits⸗ leistung für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die zweite Zivil⸗ kammer des Königlichen Landgerichts in Frankfurt a. O., Logenstraße 6, auf den 6. Juli 1904, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt z bestellen. gumm Zwecke der öffentlichen Zustellun wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Frankfurt a. O., den 30. März 1904.

(Unterschrift),

Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[1678] Oeffentliche Zustellung.

Die Stadtgemeinde Limburg, vertreten durch den Magistrat zu Limburg, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Memelsdorff zu Limburg, klagt gegen den früheren Briefträger Johann Schäfer, früher zu Limburg, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter de Behauptung, daß der Beklagte sich von Limburg entfernt und seine 3 Kinder in hilfsbedürftigem 2 8 stande zurückgelassen, daß die Klägerin dieselbe unterhalten und hierfür 1023,60 ausgegeben habe und daß der Beklagte verpflichtet sei, diesen Betrag zu ersetzen, mit dem Antrage, den Beklagten kosten⸗ fällig zu verurteilen, an die Klägerin 400 nebst 4 % Zinsen seit Zustellung der Klage zu zahlen, und das Urteil gegen Sicherheitsleistung für vorläufig voll⸗ streckbar zu erklären. Der Klägerin ladet den Be⸗ klagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor die zweite Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Limburg auf den 4. Juni 1904, Vormittags 8 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. vmn. Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Limburg, den 2. April 1904.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[1680] Oeffentliche Bekauntmachung.

Das Verfahren zur Aufteilung der im Grundbuch von Norddörfer Band I Blatt 141 eingetragenen gemeinschaftlichen Weidefläche Art. 211 Kartenblatt 8 Parzellen 333/65, 334/65 der Gemarkung Nord⸗ dörfer, groß 31,7333 ha mit 4,14 Taler, wird hier⸗ durch zur Frmittelung unbekannter Interessenten und Feststellung der Legitimation öffentlich bekannt ge⸗ macht. Alle diejenigen, welche, abgesehen von den bereits zum Verfahren gezogenen Beteiligten, hierbei ein Interesse zu haben glauben, werden aufgefordert, sich spätens in dem am Freitag, den 27. Mai 1904, Vormittags 10 Uhr, bei der unterzeich⸗ neten Behörde, Landschaftstraße Nr. 7 hierselbst, vor dem Regierungsrat Delius anberaumten Termin zu melden, widrigenfalls sie die Auseinandersetzung, selbst im Falle der Verletzung, gegen sich gelten lassen müssen und mit Einwendungen dagegen nicht mehr gehört werden können.

annover, den 30. März 1904. önigliche Generalkommission für die Provinzen Hannover und Schleswig⸗Holstein. b Bahrendt.

1öe1141“4“ 3) Unfall⸗ und Invaliditäts⸗c. Versicherung.