1904 / 88 p. 7 (Deutscher Reichsanzeiger, Thu, 14 Apr 1904 18:00:01 GMT) scan diff

ngen 11u1. hebehegdrar eneen zum Deutschen Reichsanzeiger und Königlich Preußischen Staatsanzeiger.

Zolltarifänderung. Der durch die Verordnung Nr. 7 vom von 5 v. H. auf den Zollbetrag für gehoben worden.

Neustadt: Wein und Branntwein 143,‚7 3 8

Nürnberg: Bier 131,0 Bronzepulver und unechtes Blatt⸗ old 773,1 Malutensilien 168,5 Glasplatten 628,3 Hepfen 838,1 Bleistifte 236,6 Lithographische Steine 129,0 Lit

zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und Cuba, den gen tinischen Konsulargebührentarif, die italienischen Bestimmungen über die Berechtigung fremder Flaggen zur Ausübung der Küsten⸗

schiffahrt, die vorläufigen Handelsabkommen zwischen

graphien 107,6 Spielwaren und Phantasieartikel 876,6. stoffe 126,7 Seidene Posamentierwaren und Stickereien 158,7.

Solingen: Messerwaren 1211,0 Hutbänder und⸗Einfassungen

Sonneberg: Puppen und andere Spielwaren 884,1. Sorau: Leinenwaren 550,1 waren 125,6.

Stettin: Rohzucker 161,1 Zement 172,5.

Stuttgart: Drogen und Chemikalien 123,7 Musikinstrumente

281,7 Wollwaren 142,4 Mundharmonikas 295,6. Weimar: Chinawaren 282,1 schuhe 196,0. Wiesbaden: Anilinfarben 311,8 Portlandzement 170,7. Zittau: Leinenwaren, unbestickt 1179,0 bestickt 1,2.

(Exports declared for the United States during the year

ended June 30. 1903.)

Die Lachsfischerei im Gouvernement Archangelsk.

Im Gouvernement Archangelsk spielt, wie der dortige schwedische

Konsul berichtet, die Lachsfischerei eine außerordentlich große Rolle. Die Nachfrage nach Lachs hat in den letzten Jahren infolge Ver⸗ besserung der Transportverhältnisse eine andauernde Steigerung er⸗ fahren. Besonders hat der Versand nach St. Petersburg und Moskau bedeutend an Umfang gewonnen. Diese Städte schicken alljährlich Aufkäufer nach den bekannteren Fischplätzen. In den letzten Jahren ist ein Steigen der Lachspreise zu einer früher nicht gekannten Höhe zu verzeichnen gewesen.

Wie nachstehende Zusammenstellung zeigt, vermindert sich der Ertrag der Lachsfischerei von Jahr zu Jahr; es wurden an Lachsen

gefangen: 1902 31 551 Pud im Werte von 386 671 Rubel 1901 39 239 * z 427 438 1900 1565. 5 E“ 1899 16“ 2 VCC1666 1898 . 65 441 . 4 42995 1 5 Lachsfische finden sich fast in allen Flüssen, die in das Nörd⸗ liche Eismeer und Weiße Meer münden. Die größten Lachse liefert die Petschora und der Distrikt Kola, die feinsten Sorten kommen aus der Dwina, Onega, Mesen und Petschora. (Svensk Export,

Makkaroniproduktion in Italien.

In Italien gibt es etwa 5500 Makkaronifabriken von größerer oder Bedeutung, die nahezu 25 000 Arbeiter beschäftigen. Die bedeutendsten Fabriken haben moderne Maschinen und Dampf⸗ .Die gesamte Ausbeute dieser aufstrebenden Industrie übersteigt 215 000 Tons Makkaroni. Sowohl der Konsum im Lande als auch die Ausfuhr nehmen stetig zu. Die Makkaroniausfuhr hat sich von 7719 Tons im Jahre 1889 auf 8989 Tons im Jahre 1900 gehoben und ist dann im Jahre 1901 auf 9673, im Jahre 1902 auf 11 322 und in den ersten 8 Monaten des Jahres 1903 auf 13 126 Tons weiter gestiegen. Nahezu 60 % der Ausfuhrmenge gehen nach den Vereinigten Staaten von Amerika, wofür ein durchschnittlicher Export⸗ preis von 3,6 Cents pro Pfund⸗-⸗erzielt wird. Die besten Makkaroni sollen in Gragnano im Bezirke Kastellamare di Stabia angefertigt werden. Obwohl sie hier in derselben Weise und aus demselben Material wie anderswo hergestellt werden, sollen doch die Vorzüg⸗ lichkeit des Wassers und die Trockenheit der Luft (die Makkaroni werden in der frischen Luft getrocknet) die bessere Qualität hervor⸗ rufen, die auch etwas höhere Preise bringt. Für die Herstellung von Makkaroni und Nudelgrieß führte Italien im Jahre 1903 333 790 Tons Hartweizen ein, der in regelmäßigen Bezügen aus dem südlichen Rußlant .“ (Nach einem Bericht des amerikanischen General⸗ konsuls in R

MNeistbegünstigungsabkommen zwischen beiden Län⸗ dern. Der italienischen Deputiertenkammer ist am 20. Februar d. J. in am 12. August 1900 zwischen Italien und Ecuador abgeschlossener Freundschafts⸗, Handels⸗ und Schiffahrtsvertrag, in dem die gegen⸗ seitige Meistbeguͤnstigung in bezug auf die Niederlassung der beider⸗ eitigen Angehörigen sowie den Handel und die Schiffahrt, mit Aus⸗ ahme der Küstenschiffahrt, vereinbart ist, vorgelegt worden. 1 Wie in der Denkschrift ausgeführt wird, ist die späte Vorlage deadurch veranlaßt, daß der Kongreß von Ecuador ein nach dem Ab⸗ schluß des Vertrages erlassenes Gesetz, wonach in den von Ecuador abgeschlossenen Verträgen die Meistbegünstigungsklausel dahin aus⸗ zulegen ist, daß Begünstigungen, die einem der vertragschließenden eile seitens einer dritten Macht gegen Entgelt zugebilligt sind, nur in gleicher Weise auch dem andern Teile gewährt werden dürfen, schon auf den vorliegenden Vertrag angewendet wissen wollte. Erst im September 1902 ist der Vertrag ohne diesen Vorbehalt von dem ongreß von Ecuador genehmigt worden.

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88

Spanien. Zollbefreiung. Gemäß einem Gesetz vom 14. März dieses Jahres sind unbrauchbare Materialien aus Eisen und Stahl, die nachweis ich von zollfreien Bezügen der Eisenbahngesellschaften her⸗ ühren und von letzteren im Lande veräußert werden, zollfrei, wenn

e nur zum Einschmelzen Verwendung finden können und tatsächli dazu bestimmt sind. In Ergänzung dieser Bestimmungen ist dur Gesetz vom 22. März d. verordnet worden, daß nur solche Materialien als unbrauchbar betrachtet werden sollen, die in Stücke von weniger als 1 m Länge zerschlagen werden und nur zum Um⸗ schmelzen Verwendung finden können.

Geplante öffentliche Bauten in Dänemark. 8

Im kommenden Jahre werden von der dänischen Staats⸗ verwaltung und Kopenhagener Stadtverwaltung an nachstehend auf⸗ geführten öffentlichen Bauten Verbesserungen vorgenommen werden:

8 Kostenanschlag in dänischen

Kronen

23 000 000 4 000 000 6 000 000 2 000 000

1 000 000

8. 1“

Stadt⸗ und Vorortbahn in Kopenhagen

(Staatseisenbahnen) . . . . .

Kopenhagener Stadthospital.

Königliches Schloß . . . . . . eg. in Skagen (2 Molen) . . . . . openhagener Hafengesellschaft (neue Stahl⸗ rrücke von 309 Fuß Länge Kopenhagener Gaswerke (Verbesserungen bereits in Ausführung begriffen) 6 500 000 Zusammen 42 500 000.

Das Staatseisenbahnnetz soll um etwa 75 englische Meilen in verschiedenen Teilen des Landes vergrößert werden. Eine elektrische Bahn von etwa 3 Meilen Länge soll in und rings um 2. von Privatgesellschaften gebaut werden. Die Lieferung für diese Ausführung ist bereits vergeben worden. (Nach einem Bericht des amerikanischen Konsuls in Kopenhagen vom 8. Februar d. J.)

o⸗ alle zollpflichtigen Waren ist au Plauen: Baumwollene Strumpfwaren 118,8 Wollene Kleider⸗

Schirmstoffe 325,4 Woll⸗

Spielwaren 385,8 Hand⸗

Jahre 1903 eingeführte 3asch ag (The Board of Trade Journal.)

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Internationale Gewerbeausstellung in Kapstadt.

Im Dezember 1903 ist bereits kurz die Abhaltung einer inter⸗ nationalen Gewerbeausstellung in Kapstadt angekündigt worden. Fn nachstehenden geben wir einige weitere Angaben über diese Aus⸗ ellung: Die Ausstellung wird in den Monaten November und Dezember 1904 und Januar 1905 stattfinden; sie wird von einem Privat⸗ komitee veranstaltet, dessen Geschäftsstelle sich zur Zeit noch in London befindet. Alle Anfragen und Mitteilungen sind zu richten an „Trades Markets & Exhibitions, Limited, Palmerston House, Old Broad Street, London E. C.“ Nach dem herausgegebenen Pro⸗ spekt wird von den Ausstellern eine Platzmiete erhoben, die für den englischen Quadratfuß 5 sh beträgt. Für die Ausstellung werden folgende Waren in Betracht kommen: Baumaterialien, Eisen und Eisenwaren, Maschinen, laehh Maschinen und Geräte, Sodawasserapparate, Holz, Möbel, Badeeinrichtungen, Filter, elek⸗ trische Apparate und Beleuchtungsartikel, Glaswaren, Porzellan⸗ und Tonwaren, Küchengeschirr, Silber⸗, Bronze⸗ und Mes ngwaren, Korb⸗ waren, Spielwaren, Holzgalanterie⸗ und Lederwaren, Peitschen, Stöcke, Schirme, Bürsten, Pfeifen, Herren⸗ und Knabenkleider, Schuhe, namentlich Damen⸗ und Kinderschuhe, Wäsche, Krawatten, Hüte, Damenkonfektionsartikel, Mieder, Handschuhe, Fächer, Schürzen, Seidentücher, Schals, Seidenbänder, Leinenwaren, Bijouterien, Gablonzer Artikel, Musikinstrumente, Wagen, Motorwagen, Eisen⸗ bahnmaterialien, Feldbahnen, eiserne Kassen, Kerzen und Seifen, Papierwaren. Von landwirtschaftlichen Produkten werden folgende als für die Ausstellung geeignet bezeichnet: Hülsenfrüchte, Kleesamen, Blumensamen, Malz und Hopfen, Flaschenweine. (Nach einem Bericht des österreichisch⸗ungarischen Konsulats in Kapstadt.)

Einfuhr von Papier nach Aegypten. Die Einfuhr von Druck⸗ und Schreibpapier nach Aegypten ge⸗ staltete sich in den letzten Jahren, wie folgt: 66 ert der Einfuhr in £ E. 1902 1901 1900 1899 1898 England —.. 16 881 11 174 7 365 5 536 4 922 Deutschland 5 460

1 4878 3 851 5280 4486 Oesterreich⸗Ungarn 30 711 36 309 28 728 23 681 19 479 Belgien 1 140

1 62 11111628 90 5 Frankreich 6 100 5 431 5 336 6 052 5 215 Italien 9 765 6 884 9 853 6 314 Zusammen

einschl. a. Länder 69 511 69 682 54 384 52 829 43 777

Hiernach hat also die Einfuhr eine steigende Tendenz.

An weitaus erster Stelle unter allen Importländern behauptet sich die österreichisch⸗ungarische Papierindustrie, was einerseits ihren günstigen Produktionsverhältnissen, anderseits dem Umstande zuzu⸗ schreiben ist, daß sich die österreichischen Fabrikanten seit Jahren in Aegypten gut eingeführt haben und den ihnen gegebenen Vorzug durch tadellose Lieferung zu rechtfertigen verstehen.

Oesterreich⸗Ungarn liefert alle gangbaren Sorten Schreib⸗ und Druckpapier. Es importiert Zeitungsdrucksorten im Gewicht von 45 g für das Quadratmeter aufwärts zu Preisen von 32 35 Fr. für 100 kg, ferner satiniertes Druck⸗ und Schreibpapier, weißes und farbiges im Gewichte von 50 g für das Quadratmeter aufwärts zu bressen, welche zwischen 40 und 140 Fr. für 100 kg fob Alexandrien ranko Emballage variieren. Am gancgbarsten ist die Qualität zu 60 Fr. Die vebeh gedingsegen sind 4—6 Monate Ziel oder Zahlung innerhalb 30 Tagen vom Empfangsdatum an gerechnet mit 3 —5 % Sconto. Eine andere Spezialität der österreichisch⸗ungarischen Einfuhr ist das Briefpapier in 40 und 80 in Paketen à 100 Bogen, je 4 Pakete zusammen in Packpapier verpackt; die Preise dieses Papiers schwanken zwischen 65 und 115 Fr.

England, dessen Einfuhr nach Aegypten sich in den letzten sechs Jahren verfünffacht hat, steht heute an zweiter Stelle; es liefert hauptsächlich Schreibpapier zu Preisen von 100 Fr. pro 100 kg auf⸗ wärts und auch Zeitungsdruckpapier für ein englisches Blatt. Die große Zunahme der englischen Lieferungen ist darauf zurückzuführen, daß die englischen Verwaltungen, deren Zahl in Aegypten mit jedem Jahre zunimmt, bei der Vergebung ihres Papierbedarfs den englischen Produzenten den Verzuß geben.

An dritter Stelle steht Italien; es sendet hauptsächlich Schulhefte sowie alle anderen Papierwaren für Schulzwecke, ferner eine Nachahmung von Handpapier, genannt „papier à main“, sowie stark geleimtes Papier, genannt „papier tribunal“.

Frankreich bringt bessere Sorten von Schreib⸗ und Druckpapier an den Markt, welche viel teurer sind als die österreichisch⸗ungarischen und demnach mit diesen nur schwer konkurrieren können. Dagegen sind einige französische Fabriken für einzelne Spezialitäten wie Pergament, Velin und Papiere mit Wasserzeichen gut eingeführt. Deutschland kommt zwar erst an fünfter Stelle, bildet sich aber seit einiger Zeit zu einem sehr ernsten Konkurrenten heraus. Es sucht hauptsächlich in jenen Sorten Absatz zu gewinnen, welche die österreichisch⸗ungarische Industrie bisher lieferte, und hat namentlich in Zeitungsdruckpapier schon ansehnliche Erfolge aufzuweisen. Deutsch⸗ land liefert ferner auch satiniertes Druck⸗ und Schreibpapier, Papier mit Wasserzeichen, Velin, sowie Chromo⸗, Marmor⸗ und andere Phantasiepapiere. Einen der wichtigsten Artikel der deutschen Ein⸗ uhr bilden Briefkuverts in geringer und mittlerer Qualität, welche zu äußerst billigen Preisen geliefert werden. (Nach einem Bericht der österreichisch ungarischen Handelskammer in Alexandrien.)

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1897 3 336 2 873 23 459 2 729 6 284 5 664

44 607.

1161614A““ Geplante öffentliche Arbeiten in Französisch⸗ Westafrika. Nach dem „Journal Officiel du Sénégal et dépen- dances“ ist die Regierung von Französisch⸗Westafrika zur Ausführung folgender Anlagen ermächtigt worden: Kanalisierung der Städte Saint⸗Louis, Dakar und Rufisque; Anschlag 3 790 000 Fr. Verlängerung der „Chemin de fer de la Guinée frangaise au Niger“ von Conakry nach Kindia; Anschlag 850 000 Fr. Verbesserung des Hafens von Rufisque: Anschlag 8 350 000 Fr. Hierzu treten noch weitere durch Dekret vom 6. November v. J. für öffentliche Arbeiten genehmigte Ausgaben in Höhe von 6 975 000 Fr. (The Board of Prade Journal.)

Die Pläne und Anschläge für den Bau der Nieder⸗ lagen Nr. 9 und 10 im Hafen von Manaͤos (Brastlien, Staat Amazonas), welche von der „Companhia Manäos Harbour Limited“ vorgelegt worden waren, sind vom Präsidenten der Republik genehmigt worden. (Diario Offilcial dos Estados Unidos do Brazil.)

Das Märzheft des im Reichsamt des Innern herausgegebenen „Deutschen Handels⸗Archivs“, Zeitschrift für Handel und Gewerbe (Verlag der Königlichen Hofbuchhandlung von E. S. Mittler u. Sohn, Berlin SW., Kochstraße 68—71), enthält in seinem Gesetz⸗ Föuaütst üer Mitteilungen über Zolltarifänderungen in Aegypten,

rgentinien, Brasilien, Columbien, Dänemark, Frankreich, Gabon, Antigua, Australien, Canada, Mauritius, Neuseeland, Ostindien, Italien,

einerseits und Oesterreich⸗Ungarn sowie Italien

8, die japanischen Bestimmungen ie russisch⸗schweizerische Erklärung über die gegenseitige An. erkennung der Aktien⸗ ꝛc. Gesellschaften, das spanische Süßstoff. gesetz nebst Ausführungsbestimmungen, einen Zusatzvertrag nebst Zusatzerklärung zum spanisch⸗norwegischen Handelsvertrage. m statistischen Teil werden Mitteilungen u. a. über den Außenhandel Chiles, Großbritanniens, der Fidschiinseln, der Goldküste, Italiens Niederl.⸗Indiens und Spaniens gemacht. Handelsberichte der Kaiser⸗ lichen Konsuln sind aus Groningen, Kiew, Reval, Riga, Budapest Beirut, Niutschwang, Algier, Tunis, La Paz, San Francisco, St. John (Neubraunschweig) und Freemantle (Westaustralien) veröffentlicht. Die Berichte aus Riga, Budapest, Kiew, Beirut, und Algier sind auch ö16

in Sonderausgaben erschienen. 9

. Montenegro ander⸗ über Ursprungszeugnisfe,

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1“

8 vJ“ Aus Geschäftsberichten von Banken über das Jahr 1903. Die Bank des Berliner Kassen⸗Vereins teilt mit daß das Berichtsjahr bezüglich der Höhe der Einlieferungen mit über 15 125 Millionen Mark nur von den drei Jahren 1898/1900 über⸗ troffen wird. Die Gesamtumsätze sind rechnungsmäßig von 35,9 Milliarden auf 38,6 Milliarden gestiegen. An den erhöhten Umsätzen ist, im wesentlichen der Inkaffoverkehr mit 1,2 Milliarden und der Giroverkehr mit rot. 1 Milliarde beteiligt; auch der eigene Bank⸗ verkehr sowie der Verkehr mit der Reichsbank hat sich etwas ge⸗ hoben. Die Dividende beträgt 5 ½ % gegen 4 % im Vorjahre. Nach dem Jahresbericht der Norddeutschen Bank in Ham⸗ burg betrug der ö im Debet 10,03 Milliarden Mark, im Kredit 10,02 Milliarden Mark. Der zu verteilende Gewinn betrug 4 538 403 02 ₰, wovon 8 ½ % Dividende auf ein Aktienkapital von 40 Millionen Mark verteilt werden. In der Einleitung bemerkt der Bericht, daß das Jahr 1903 einen langsamen Wiederaufschwung von Handel, Industrie und Schiffahrt brachte. Eine stärkere Nach⸗ srage nach Konsumartikeln führte zu Preissteigerungen in den meisten arengattungen und Industrieerzeugnissen, und der Handel zog aus vermehrten Umsätzen Nutzen. Auch für Schiffsräumte zeigte sich wieder bessere Verwendung und namentlich die Reedereien, welche feste Linien befahren, konnten, begünstigt durch stärkeren Passagier⸗ verkehr, befriedigendere Resultate erzielen und endlich wieder an eine Verstärkung ihrer Schiffsparks durch Neubestellungen herantreten. Durch diese Verhältnisse wurden die Banken in die Lage versetzt, ihre Gelder zu etwas besseren Zinsraten zu verwerten. Nach dem Bericht der Allgemeinen Deutschen Kredit⸗Anstalt zu Leipzig gestaltete sich das Effektengeschäft lebhaft, namentlich in in⸗ und ausländischen Staats⸗ und Stadtanleihen und in festverzins⸗ lichen Anlagewerten. Aber auch in Aktien, von Banken und guten Industrieunternehmungen fanden ansehnliche Umsätze statt. In betreff der im Wirkungskreise der Bank vertretenen E1 bemerkt der Bericht, daß im Rauchwarenhandel die Gewinne des Vorjahres meist wieder durch Beteiligung an größeren Konkursen und durch fallende Preise absorbiert worden sein dürften. Der Wollhandel und die Etablissements dieser Branche haben meist ungünstiger abgeschlossen; die Rückgänge der Rohwollpreise haben im zweiten Semester die Re⸗ sultate des ersten wesentlich beeinträchtigt. Kolonialwollen notierten am Ende des Jahres noch über der Zugparität. Die Baumwoll⸗ industrie hat fast allgemein, nach Betriebseinschränkungen im ersten Quartal, günstig gearbeitet, namentlich in denjenigen Etablissements, die zufolge früherer großer Abschreibungen und durch volle Ausnutzung der Einkaufschancen der Konkurrenz gewachsen sind. Die großen, durch eine maßlose Spekulation hervorgerufenen Preisschwankungen des Rohmaterials in Amerika und Aegypten machten die Dispositionen äußerst schwierig. Der Geschäftsgang in der Strumpfwaren⸗ und Handschuhbranche war bis in den Spätsommer hinein noch ein sehr reger, wurde aber schließlich durch die hohen Rohmaterialpreise mit beeinträchtigt. Auch in der Spitzen⸗ und Stickereibranche des Vogt⸗ landes trat in den letzten Monaten des Jahres ein Rückschlag ein. Der Gesamtumsatz im verflossenen Jahre, einschließlich der Filialen, betrug 8472 Millionen Mark, gegen 6803 Millionen Mark im Vor⸗ jahre. Es werden 8 ½ % Dividende auf 75 Millionen Mark verteilt. Die Westdeutsche Bank vormals Jonas Cahn, Bonn, kann infolge der eingetretenen Aufwärtsbewegung im Jahre 1903 über einen besseren Geschäftsabschluß berichten und bringt die Verteilung von 4 % Dividende auf ein Aktienkapital von 8,6 Millionen Mark in Vorschlag. Der Gewinn (512 644,77 ℳ) hält sich auf der Höhe des vorjährigen (513 869,07 ℳ). Die Cölner Geschäftsstelle arbeitete seit dem 31. März v. J. (dem Tag ihrer Auflösung) nicht mehr mit. Auch der Geschäftsbericht der Hannoverschen Bank für das Jahr 1903 konstatiert, daß das Jahr 1903 als ein Abschnitt lang⸗ samer aber stetiger Besserung der wirtschaftlichen Verhältnisse bezeichnet werden kann. Durch das andauernde Erstarken der Kapitalkraft Deutschlands sei auch das Bankgeschäft befruchtet worden. Die im Geschäftsbetriebe des Instituts erzielten Umsätze überstiegen diejenigen des Vorjahrs um rund 278 Millionen Mark; speziell die Steigerung des Kontokorrentgeschäfts komme in einer Erhöhung der Provisionen von 75 000 und in einem mäßigen Mehr an Zinsgewinnen zum Ausdruck. Der verteilbare Reingewinn kommt gleichwohl dem vor⸗ jährigen auf wenige tausend Mark gleich durch einen Ausfall auf Effektenkonto und erhöhte Unkosten. Der Fegrrtumsan betrug 1903 2651 Mill. Mark gegen 1902 2373 Mill. Mark. Die Dividende beträgt 6 % bei einem eingezahlten Aktienkapital von 21 000 375 Die Bayerische Notenbank in München, die eine Dividende von 9 % bei einem Aktienkapital von 7 ½ Millionen Mark zur Verteilung bringt, hebt in ihrem Jahresberichte hervor, die rasche Ueberwindung der schweren Krise von 1901 zeige deutlich, daß die Widerstandsfähigkeit der deutschen Volkswirtschaft in erfreulichem Maße gewachsen sei. us⸗ weislich der nach § 8 des Reichsbankgesetzes veröffentlichten Wochennachweise ergeben sich als Verhältnis der durchschnittlichen Bardeckung zur durchschnittlichen Notenzirkulation nach § 44 Ziffer 3 48,41 %, nach § 9 des Reichsbankgesetzes 54,56 %. Der Durch⸗ schnittsbetrag der ungedeckten in Umlauf befindlichen Banknoten nach § 9 des Reichsbankgesetzes beziffert sich auf 29 079 300 Der Durchschnittsbetrag der metallisch ungedeckten in Umlauf befindlichen Banknoten auf 33 017 800 An Banknoten waren durchschnittlich in Umlauf 64 003 000 Der Gesamtgiroumsatz betrug 835 Mill. Mark. Auch der Bericht des Vorstands der Württembergischen Noten⸗ bank über das Geschäftsjahr 1903 betont, daß der Gesundungsprozeß von Handel und Industrie weitere, wenn auch nur sehr allmählich fühlbar werdende Fortschritte gemacht hat. Die Besserung findet der Bericht ebenso in den Resultaten einer ganzen Reihe von Etablissements der verschiedensten Industriegebiete wie in den durchweg gebesserten Betriebsergebnissen der deutschen Eisenbahnverwaltungen und in den stetig wachsenden Einlagen bei den deutschen Sparkassen einen be⸗ redten Ausdruck. Hand in Hand mit der Steigerung der An⸗ sprüche, die Handel und Industrie an den Geldmarkt stellten, fanden, wie der Bericht bemerkt, auch die der Bank zur Verfügung stehenden Mittel befriedigende Verwendung. Der Durchschnitt der wöchentlichen Nachweisungen ergibt als Verhältnis der Barbedeckung zur Notenzirkulation nach § 44 Ziffer 3 47,92 %, nach § 9 des Reichs⸗ bankgesetzes 57,43 %G. Der tägliche Durchschnitt des Notenumlaufs betrug 23 055 500 Die Dividende beträgt 5 ½ % auf ein Aktien⸗ kapital von 9 Mill. Mark. Der Befamkraasät der Süddeutschen Bank in Mannheim betrug i. J. 1903 654 Mill. Mark gegen 597,1 Mill. Mark im Vorjahre. Vom Reingewinn von 408 136 nimmt die Dividende von 5 % 300 000 in Anspruch.

Cuba, den Niederlanden, Oesterreich⸗Ungarn, Peru, Portugal, Rußland, Norwegen, Serbien, Spanien, Tunis und Venezuela die neuen Maß⸗ nahmen der Vereinigten Staaten von Amerika gegen die Verfälschung

von Nahrungsmitteln, Drogen und Getränken, den Pandelsvertrag

(Schluß in der Dritten Beilage.)

setig gestellt keine Wagen.

Alung

Ider Eisenbahnen und ungünstige

88.

Handel und Gewerbe. (Schluß aus der Zweiten Beilage.)

ägliche Wagengestellung für Kohlen und Koks Pier 88 Ruhr und in Oberschlesien.

An der Ruhr sind am 13. d. M. gestellt 18 686, nicht recht⸗

In Oberschlesien sind am 12. d. M. gestellt 6540, nicht recht⸗ jitig gestellt keine Wagen.

Wien, 13. April. (W. T. B.) Der Verwaltungsrat der Hesterreichischen Nordwestbahn beschloß, der Generalversamm⸗ vorzuschlagen, den Julicoupon der Stammaktien mit 9 Kronen und den Julicoupon der Aktien Lit. B mit 21 Kronen einzulösen. der Verwaltungsrat der Südnorddeutschen Verbindungsbahn heschloß, der EE“ vorzuschlagen, den Julicoupon mit

fronen einzulösen. Kregaint P (Minnesota), 13. April. (W. T. B.) Das gjesige Bundesgericht hat sich die Entscheidung in Sachen der Intervention der Harrimaninteressenten in der Angelegenheit der orthern Securities Company noch vorbehalten und die Verhandlung

auf morgen vormittag, 10 Uhr, vertagt. 1

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Kursberichte von den Fondsmärkten. amburg, 13. April. (W. T. B.) (Schluß.) Gold in e das Klgszanm 2784 Gd., Silber in Barren:

ilogramm 73,75 Br., 73,2. 1 8 G 14. April, Vorm. 10 Uhr 50 Min. (W. T. B.) Ungar. Kreditaktien 758,00, Oesterr. Kreditaktien 642,00, Franzosen 642,00, Lombarden 81,00, Elbethalbahn 420,00, Oesterreichische Papierrente 99,75, 4 % Ungarische Goldrente 118,50, Oesterreichische Kronen⸗ unkeihe 99,60, Ungarische Kronenanleihe 98,00, Marknoten 117,26, Bankverein 516,00, Länderbank 425,75, Buschtehrader Lit. B 1033, Türkische Lose 131,75, Brüxer —,—, Alpine Montan 412,50.

London, 9 828 5. (Schluß.) 2 ¾ % Eg.

ns. 88 ⅞, Platzdiskont 2 ⁄¶, Silber 241218.

8 i8 9. P8 u 83 T. B.) (Schluß.) 3 % Franz. Rente 05, Suezkanalaktien 4125. 1 8 Madrid, 13. April. (W. T. B.) Wechsel auf Paris 38,75.

Lissabon, 13. April. (W. T. B.) Goldagio 24 ½.

New York, 13. April. (Schluß.) (W. T. B.) Die Haltung der heutigen Börse war anfangs unsicher und etwas erregt. Die Umsätze beschränkten sich auf die berufsmäßige Spekulation, da sich weitere Kreise wegen der morgen fälligen Gerichtsentscheidung in der Northern Securities⸗Angelegenheit abwartend verhielten. Die Bestellung von einer halben Million Dollars Gold durch das hiesige Bankhaus del24, Fcrelheimer 8 8

henden französischen Dampfer, echte Wochenein morgen abgeh franz Witterung tn nen 1. ee ebieten mahnten die Spekulation zur Vorsicht. Einer Verflauung ernde aber bnten Interventionskäufe Einhalt geboten. Als während der letzten Stunde die Verteilung einer zweiprozentigen Dividende auf die zweiten Vorzugsaktien der Readingbahn bekannt wurde, trat eine mäßige Erholung ein. Die Börse schloß in fräger, aber fester Haltung. Aktienumsatz 380 000 Stück. Geld auf 24 Stunden Durchschnittszinsrate 1 ½ do. Zinsrate für jetztes Darlehen des Tages 1 ½, Wechsel auf London (60 Tage) vtrsn, Cable Transfers 4,87,70, Silber, Commercial Bars 53 .

iiGh ischk., 13 Aptil. (.. T. B.) Wechsel auf

Rio de Janeiro, 8 27]2. London 12 ⁄12. (W. T. B.) Goldagio 127,27.

enos Aires, 13. April.

Kursberichte von den Warenmärkten.

roduktenmarkt. Berlin, den 14. April. Die amtlich ürmicefüen Preise waren (per 1000 kg) in Mark: Weizen, märkischer 175,00 176,00 ab Bahn, Normalgewicht 7⁵5 g 175,50 bis 175,75 174,75 Abnahme im Mai, do. 175,25 174,50 Abnahme im Juli, do. 172,50 172 Abnahme im September, do. 172,25 bis 172 Abnahme im Oktober mit 2 Mehr⸗ oder Minderwert.

Ermattend. B märkischer 130,00 131,00 ab Bahn, Normalgewicht 712 7 nke ee aze⸗ im Mai, do. 140,25 140 Abnahme im Juli, do. 141 141,25 141 Abnahme im de wah; 141,25 bis 141 Abnahme im Oktober mit 1,50 Mehr⸗ oder inderwert. Behauptet. 1— Fisch Hafer, pommerscher, märkischer, mecklenburger, preußischer, posener, schlesischer feiner 133 149, pommerscher, märkischer, mecklen⸗ burger, preußischer, posener, schlesischer mittel 125 132, pommerscher, märkischer, mecklenburger, preußischer, posener, schlesischer geringer 122 124, Normalgewicht 450 g 127 126,50 Abnahme im Mai, do. Abnahme im Juli mit 2 Mehr⸗ oder Minder⸗ M ner., 95 runder 112,00 117,00 frei Wagen, amerik. Mixed 118,50 119,00 frei Wagen, ohne Angabe der Provenienz 111 bis 110,75 Abnahme im Mai, do. 111,25 Abnahme im Juli. Matt. Weizenmehl (p. 100 kg) Nr. 00 21,75 23,75. Ruhig⸗ Roggenmehl (per 100 k Nr. 0 u. 1 16,50 17,90, do. 16,80

Abnahme im Mai. Still. daß 44,20 Brief Abnahme im

ü .100 kg) mit ne 1h. (pr. do. Ss-gn, im Mai, do. ill.

45,20 45 45,10 Abnahme im Oktober.

Berlin, 13. April. Marktpreise nach Ermittelungen des Königlichen Polizeipräsidiums. (Höchse und niedrigste Preisc) Der Doppelztr. für: Weizen, gute Sortef) 9 ℳ; 17,5 88 Weizen, Mittelsorte†) 17,56 ℳ; 17,54 eizen, geringe H grter) 17,52 ℳ; 17,50 ℳ, Roggen, gute Sorte†) 13,05 ℳ; 13,04 Roggen, Mittelsortef) 13,03 ℳ; 13,02 Rogg ere ggringe Sortef) 13,01 ℳ; 13,00 Futtergerste, gute Sorte b. ℳ; 12,90 Füttergersie Mittelsorte*) 12,80 ℳ; 11, 0 1 Futtergerste, geringe Sorte*) 11,80 ℳ; 10,90 5 S g. e Sorte*) 15,00 ℳ; 14,10 Hafer, Mittelsor e*) . n6: 13,20 Hafer, geringe Sorte“) 13,10 ℳ; 12,30 4 95 8 .

zstroh 4,16 ℳ; 3,50 Heu 7,40 ℳ; 5,20 Er 892„ 2 zum Kochen 40,00 ℳ; 28,00 Speisebohnen, weiße 8 g- 26,00 Linsen 60,00 ℳ; 25,00 Kartoffeln ,00 ℳ; 6,00 Rindfleisch von der Keule 1 kg 1,80 ℳ; 1,20 dito Bauchfleisch 1 kg 1,40 ℳ; 1,10 Schweinefleisch 1 8. 1,60 ℳ; 1,00 Kalbfleisch 1 kg 1,80 ℳ; 1,20 Humme . fleisch 1 kg 1,80 1,20 Butter 1 kg 2,60 ℳ; 2,0 F. Eier 60 Stück 4,00 ℳ; 2,80 Karpfen 1 kg 2,40 ℳ; 1,20

Berlin, Donnerstag, den 14. April

8 Bericht über Speisefette von Gebr. 8 j12 1 1 ver e h unverändert, die Einlieferungen feinster Butter konnten auch in dieser Woche schlank geräumt werden, und auch für gute zweite Qualitäten, namentlich für gute Russen, war die Nachfrage befriedigend, sodaß hiervon größere Posten aus dem Markt genommen werden konnten. Die Berichte von den Exportplätzen lauten nicht mehr so flau wie vorher, und auch dort scheint der billigste Preisstand erreicht zu sein. Die Preise konnten sich daher gut be⸗ haupten. Die heutigen Notierungen sind: Hof⸗ und Genossenschafts⸗ butter a Qualität 105 bis 108 ℳ, II a Qualität 102 bis 105 Schmalz: Matte Getreidemärkte bewirkten zu Beginn der Woche einen abermaligen Rückgang der Schmalzpreise. Dieselben erholten ch aber, als bei besserer Konsumnachfrage die Baissiers Deckungen vornahmen. Am Platze und in der Provinz hält die lebhaftere Kauf⸗ lust an. Die heutigen Notierungen sind: Choiece Western Steam 40 ¾ bis 41 ½ ℳ, amerilanisches Tafelschmal; (Borussia) 42 ½ ℳ6 Berliner Stadtschmalz (Krone) 43 ℳ, Bratenschmalz (Kornblume) 46 in Tierces bis 48 Speck: Noch immer wenig Nachfrage.

Marktbericht vom Magerviehhof in

Schweine⸗ und Ferkelmarkt am Mittwoch,

Ueberstand Stück

Amtlicher Friedrichsfelde. den 13. April 1904.

Auftrieb

Schweine ... 89 Stück Ferkel 32 ͤ Verlagh des Marktes: Lebhaftes Geschäft bei sich haltenden Preisen. Auftrieb schnell geräumt. 8 Es wurde gezahlt im Engroshandel für: Läuferschweine: 3—5 Monat alt Stück 28,00 35,00 6—7 Weanat Ih 5 89,6 . 91

erkel: mindestens 8 Wochen alt. 9,00 12,00 ‧„ 8 unter 8 Wochen alt 13,00 16,00

Mag urg, 14. April. (W. T. B.) Zuckerbericht. Korn⸗ 8 hek sg Sack 810-,28. Nachprodukte 75 % ohne Sack 6,50 6,70. Stimmung: Ruhig. Brotraffinade I ohne Faß 18.,25. Kristallzucker mit Sack 18,07 ½ 18,20. Gem. Raffinade mit Sack 18,07 ½. Gem. Melis mit Sack 17,57 ½ 17,70. Stimmung: Ruhig. Rohzucker 1. Produkt Transito f. a. B. Hamburg April 16,80 Gd., 16/95 Br., 1 z., Mai 17,00 Gd., 17,05 Br., 17,05 bez., August 17,40 Gd., 17,45 Br., 17,40 bez., Ditober⸗Dezember 17,70 Gd., 17,75 Br., —,— bez., Januar⸗März 18,00 Gd., 18,05 Br., —,— bez. Ruhig. 8 1 1

Czln, 13. April. (W. T. B.) Rüböl loko 49,50, Mai 48,00.

Bremen, 19. April. (W. T. B.) (Schlußbericht.) Schmalz. Stetig. Loko, Tubs und Firkins 35 ¼, Doppeleimer 36, schwimmend Aprillieferung Tubs und Firkins —, Doppeleimer —. Spoeck. Ruhig. Short loko —, Sbhort clear —, „Abladung —, eettra lang —. Kaffee. Behauptet. Baumwolle. Ruhig. Upland middl. loko 76¾. 3. Fully middling Gulf X.

SSg 8 April. (W. T. B.) Petroleum. Standard white loko 6,95.

1“ 14. April. (W. T. B.) Kaffee. (Vormittags⸗ bericht.) Good average Santos Mai 36 Gd., September 37 Gd., Dezember 37 ¾ Gd., März 38 ½ Gd. Stetig. Zuckermarkt. (Anfangsbericht.) Rübenrohzucker I. Produkt Basis 88 % Rende⸗ ment neue Usance frei an Bord Hamburg April 16,90, Mat 17,00, August 17,40, Oktober 17,70, Dezember 17,70, März 18,10.

Stetig. (W. T. B.) Raps August 10,90 Gd.,

Budapest, 13. April. Üieee (W. T. B.) 96 % Javazucker loko Rübenrohzucker loko ruhig, 8 sh.

London, 13. April. fest, 9 sh. 4 ½ d. Verkäufer.

6 ¼ d. Wert.

London, 13. Tpril. 8 T. B.) (Schluß.) Chile⸗Kupfer 58, für 3 Monat 57 ¼. Ruhig.

1““ 13. April. (W. T. B.) Baumwolle. Umsatz: 5000 B., davon für Spekulation und Export 300. B. Tendenz: Ruhig. Amerikanische good ordinary Lieferungen: Willig. April 7,86, April⸗Mai 7,82, Mai⸗Juni 7,79, Juni⸗Juli 7,76, Juli⸗August 7,72,

—,— be

Träge.

August⸗September 7,45, September⸗Oktober 6,73, Oktober⸗November 6,49, EET 6,33, Dezember⸗Januar 6,31 d. 8 Glasgow, 13. April. (W. T. B.) (Schluß.) Roheisen. Stramm. Mired numbers warrants 52 sh. 4 ½ d. Middlesborough 45 sh. 2 d. 1b is, 13. April. (W. T. B.) (Schluß.) Rohzucker % neue Kondition 21 ¾—22. Weißer Zucker ruhig, Nr. 3 für 100 kg April 25 ⅛, Mai 25 ⅜, Mai⸗August 26, Januar 27 ⅞. Dena di APeat. (W. T. B.) Java⸗Kaffer good 28 ½. Bankazinn 76 ¼. 13. April. (W. T. B.) Petroleum. Raffi⸗ niertes Type weiß loko 20 bez. Br., do. April 20 Br., do. Mai 20 ¾ Br., do. Juni 20 ¼ Br. Ruhig. Schmalz. ecil 83,00. Vork, 13. April. (W. T. B.) (Schluß.) Baumwolle⸗ preis in New York 14,40, do. für Lieferung Juni 14,13, do. für Lieferung August 13,73, Baumwollepreis in New Orleans 142⁄18, Petroleum Standard white in New York 8,40, do. do. in Philadelphia 9,380 do. Refined (in Cases) 11,10, do. Credit Balances at Oil Eity 1,65, Schmalz Western steam 7,05, do. Rohe u. Brotherz 7,15, Ge⸗ freidefracht nach Liverpool 1, Kaffee fair Rio Nr. 7 7 ½, do. Rio Nr. 7 Mai 6,20, do. do. Juli 6,50, Zucker 3 ⅛, Zinn 27,87 28,12, Kupfer 13,25 13,50.

den Verkehr 89 dem . S viehmarkt vom 13. Apri . Zum Verkau Fachlac n; hmerrk 2605 Kälber, 587 Schafe, 12 073 Schweine. Marktpreise nach den Ermittelungen der Preisfestsetzungskommif sion. Bezahlt wurden für 10 phend oder 50 kg Schlachtgewicht in Mark

und in 8 98. Irn .P⸗ feinste Matkälber (Vollmilchmast) und beste Saug. lelber 82 bis 84 ℳ; 2) mittlere Mastkälber und gute Saugkälber 74 bis 78 4 3) genhugf vee . 8 66 ℳ; 4) äͤltere gering genährte Kälber (Fresser) 8 ähe.; 8 9) kastlämmer und jüngere Masthammel 66 bis 68 ℳ; 2) altere Masthammel 58 bis 63 ℳ; ³) mäßig genährte Hammel und Schafe (Merzschafe) 53 bis 57 ℳ; 4) Holsteiner Niederungssche fe bis ℳ, auch pro 100 Pfund Lebendgewicht bis

Schweine: Man zahlte für 100 Pfund lebend (oder 50 kg) mtt 20 % Tara⸗Abzug: 1) vollfleischige, kernige Schweine Finerer Rassen und deren Kreuzungen, höchstens 1 ¼ Jahr alt: a. im Gewicht von 220 bis 280 Pfund 49 bis 50 ℳ; b. über 280 Pfund lebend (Käser) bis ℳ; 2) fleischige Schweine 47 bis 48 ℳ; gering entwickelte 44 bis 46 ℳ; Sauen und Eber 42 big 44

Ausweis über

g. g 3,00 ℳ; 1,40 Zander 1 kg 3,00 ℳ6; 1,20 b Aalste . 2,20 ℳ; 1,20 Barsche 1 kg 2,00 ℳ; 0,80 Schleie 1 kg 3,00 ℳ; 1,40 Bleie 1 kg 1,40 ℳ; 0,80 Krebse 60 Stück 15,00 ℳ; 3,00

†) Ab Bahn.

Verdingungen im Auslande. Belgien. 20. April 1904, 11 Uhr. Börse in

Brüssel: Lieferung eines 65 000 Fr. Sicherheits⸗

1904

20. April, 1 Uhr. Ebenda: Lieferung von 52 Tendern mi einem Raiheng, ait von 9006 Litern. 4 Lose. Cahier des charge

Scie . 519. Ebenda: Lieferung von Kautschukkuppelunge

20. April, 1 Uhr. für Westinghousebremsen. 5 Lose. Cahier des charges spécia

. 503. .“ g 20. April, Mittags. Hötel de Ville in Lüttich: Asphaltierun mehrerer Straßen, Lastenheft und Pläne 12,50 Frs. 8 20. April, 1 Uhr. Börse 1 n sel: IZ

d ür die belgischen Staatsbahnen. hahier des charges Gepenstchae . eu. 8 sch Geldschränke, 500 Laternen, 500 Lampen, Teile zu 11““ 1 See zum Abnehmen und Auf

von Lokomotivrädern usw. ose. ss April, 11 Uhr. Hötel de Ville in Gent: Lieferung guß eiserner Röhren 16 Gas⸗ und Wasserleitungen. Eingeschrie Angebote zum 25. April. Angehocg n. 1904, 19 Uhr. Börse in Brüssel: Verkauf von alte Eisen, Stahl, Gußei usw. Mehrere tausend Tonnen alte Schienen, Weichen, Bleche ꝛc. Gienn Seich s Snrg. Lieferung von Kohlenwagen, 1.— 4. Lo je 26 29 Wagen zu 20 Tonnen, 5.— 6. Los je 21—23 Wagen z 15 Tonnen, 7.— 10. Los je 104 116 Wagen zu 20 Tonnen, 11. bi 6 12. Los je 84 92 Wagen zu 15 Tonnen. Nächstens. Station Charleroi⸗Sud: Er Brückenbelägen aus Holz und Gußeisen durch stählerne. 10 631 und 10 093 Fr. Sicherheitsleistung 2000 Fr.

Rumänien.

23. April 1904, 10 ½ Uhr. Generaldirektion der Regie der Staats⸗ monopole in Bukarest: Lieferung von 37 000 kg Paraffin (für die Zündholzfabrik). Näheres bei der Generaldirektion (Directiune generals a regies monopolurilor. Statulus (Serviciul ex ploa- tares si constructiunilor). Calea Viectorieès No. 127 Bucuresci

Ergänzung von fürn 2 Teile z

Wetterbericht vom 14. April 1904, 8 Uhr Vormittags.

Wind⸗

stärke,

Wind⸗ richtung

Name der Beobachtungs⸗

Barometerst. a. 00 u. Meeres⸗ miveau reduz. Temveratur

in Celsius.

halb bedeckt 3 bedeckt wolkig wolkig bedeckt bedeckt bedeckt Regen halb bedeckt bedeckt bedeckt

4 3 Nea bedeckt 1 2 2 1

2g2 90

Stornoway ... Blacksod Valentia.. Roche Point .. Bäcen Bill..

737,2 739,9

750,4 5 745,8 S 4 750,5 1 745,0 750,5 751,7 754,6 756,2 756,7

Fele bei. Cherbourg Patidxe lissingen

elder hristiansund .. Bodoe Skudesnaes . . . Skagen .... Kopenhagen .. Karlstad. Stockholm Wisby Haparanda Borkum 757 Keitum 757,8 h“ 758,3 . 1 Swinemünde 111“ 2 wolkig Rügenwaldermünde 759,4 Regen Neufahrwasser.. 761,3 O 2 bedeckt

Memel 764,8 492 1“ 765,6 St. Petersburg 8 759,4 757,0

759,2 Hennober 8 759,0 Windstill bedeckt

C . 761,2 WSW Z wolkig .. ..759,7 SW lI bedeckt Metz 758,3 V 2 halb bedeckt rankfurt a. M.. . 759,4 2 wolkenlos Ferlefust 759,7 NO 1 wolkenlos München . 762,7 SW 4 heiter Wien 762,7 Windstille wolkig 761,6 SW 1 bedeckt wbe1“ 763,0 W 1 bedeckt Lemberg 762,5 S 4 halb bedeckt Hermanstadt 764,9 1 Tries 766,0 Windstille bedeckt 8 766,4 NO 2 heiter Rom 765,5 N 2 wolkenlos 1 763,3 NO 2 wolkig

in Maximum von über 770 mm liegt über dem Bottni chen Busegi ein Minimum von unter 738 mm westlich von Söüehtscha In Deutschland ist das Wetter ruhig, im Westen vielfach heiter, im Osten trübe; im Westen fanden gestern vielfach Gewitter und Regen

fälle statt. Mildes, vielfach heiteres Wetter ohne erhebliche Nieder schläge wahrscheinlich. Deutsche Seewarte.

halb bedeckt wolkenlos wolkenlos bedeckt bedeckt Regen bedeckt heiter wolkenlos wolkenlos

heiter heiter wolkenlos

0.90

765,0 4 756,5 760,4 759,5 766,1 768,2 4 766,2 4 768,9 7572

8

4 4

mA

5 2 1 ille n

wolkig bedeckt

2 4 2 757,4 2 6 3

8. 2 ZB“

SO ꝛ2 heiter Whiaostille wolkenlos

—,— - —9,8.—

S.S⸗. IeSDsf

Mitteilungen des Aöbronautischen Observatoriums des Königlichen Meteorologischen Instituts, voeröffentlicht vom Berliner Wetterbureau. Drachenballonaufstieg vom 14. April 1904 88 10 bis 11 Uhr Vormittags: 1“ Station Seehöͤhe 40 m Temperatur (C ) 16.8 Rel. Fchtgk. 0 ⁄%0 67 1 Wind⸗Richtung. WNW WNW W V Geschw. mps 5,8 2,5 2,9 Untere Grenze der Haufenwolken bei 900, obere bei 1200 m Höbe, darüber Zunahme des Windes und nahezu konstante Temperatur

1200 m] 500 m 1000 147] 130

70 72 V

iffes für den Lotsendienst. vüienn S, spécial Nr. 5, Plan 3 Fr.

*) Frei Wagen und ab Bahn.

leistung 6500 Fr. Cahier des charges

Feuchtigkeit von 500 m Höhe ab seh vechselnd.