Der Ausstand der Droschkenkutscher Londons (vgl. Nr. 126 d. Bl.) ist, nach einem Telegramm der „Voss. Ztg.“, vorläufig als be⸗ endet anzusehen, da die meisten Eigner von Mietskutschen den Forde⸗ rungen nachgegeben haben. Die Miete wurde für zwei Pferde von 16 auf 14 Schilling und für ein Pferd von 10 auf 7 Schilling er⸗
mäßigt. Kunst und Wissenschaft.
Seine Majestät der König von Württemberg hat dem Schillermuseum in Marbach, wie „W. T. B.“ meldet, eine Anzahl wertvoller Briefe und Handschriften schwäbischer
ichter gestiftet.
Verkehrsanstalten.
Die nächste Postverbindung nach Swakopmund wird hergestellt durch den Reichspostdampfer „Prinzregent⸗, ab Hamburg am 15. Juni, in Swakopmund etwa am 7. Juli. Schluß für Briefe und Pakete in Hamburg am 15. Juni, 12 Uhr Mittags; letzte Be⸗ förderungsgelegenheiten ab Berlin Lehrter Bahnhof für Briefe am 15. Juni 6,35 Vorm., für Pakete am 14. Juni, 11,42 Abends. Dem Dampfer „Prinzregent“ werden in Rotterdam Nachversande mit Briefsendungen zugeführt, für die in Hamburg am 17 Juni 2,15 Nachm. Schluß ein⸗ tritt. Letzte ö“ ab Oberhausen küber Emmerich) am 17. Juni 82 Abends, ab Berlin am 17. Juni 11,23 Vorm. Nach Abgang des Dampfers „Prinzregent“ werden die vorliegenden Pakete nach Swakopmund ꝛc. dem Truppentransportdampfer „Palatia“ zu⸗ gehen, ab Hamburg am 17. Juni, in Swakopmund etwa am 7. oder 8. Juli. Schluß für Pakete in Hamburg am 17. Juni, 1 Uhr Nachm., ab Berlin 16. Juni 11,14 Abends.
Theater und Musik
Berliner Theater.
Der Erfolg, den das Berliner Theater bisher mit der Wieder⸗ belebung von älteren Gesangepossen erzielt hat, ist ihm auch gestern bei der Aufführung der Vaudeville⸗Operette „Mam'zelle Nitouche“ von Meilhac und Millaud, Musik von Hervé, treu geblieben, die vor einer langen Reihe von Jahren ein Zugstück des alten Wallnertheaters war. rau Annie Dirkens, die sich erst kürzlich im „Jüngsten Leutnant⸗ hier in empfehlender Weise in Erinnerung brachte, gab auch gestern als Gast die Titelrolle. Sie gewann sich diesmal gleich von vornherein in der Szene im Klosterpensionat des ersten Akts all⸗ gemeinen Beifall. Ihre natürliche Anmut, das schalkhafte und stets dezente Spiel, die wohlklingende frische Stimme und die reizvolle Vortragsart ließen den der Künstlerin gespendeten warmen Beifall wohl verdient er enet Dieser erreichte im zweiten Akt, in welchem das Pensionsfräulein Nitouche von dem gleichzeitig als Operetten⸗ komponist wirkenden Lehrer und Otganisten des Klosters Célestin veranlaßt wird, in einem Theater an Stelle einer kontraktbrüchigen Chansonettensängerin aufzutreten, seinen Höhepunkt. Ihr Partner, der vielseitige Herr Harry Walden (Cslestin), war ihr ebenbürtig und führte seine Doppelrolle geschickt und mit feiner Komik durch. Besonders wirkungsvoll waren die von den beiden Künstlern teils als Solovorträge, teils gemeinsam zu Gehör ge⸗ brachten Gesangseinlagen. Sehr Tüchtiges leisteten auch die anderen Mitwirkenden, namentlich Fräulein Cerigioli durch ihre flotte Wieder⸗ gabe der Rolle der Corinne.
Im Königlichen Opernhause geht morgen, Sonntag, Boieldieus Oper „Die weiße Dame“ in Szene. Die Damen Herzog, Dietrich, Goetze, die Herren Jörn, Wittekopf, Philipp und Nebe sind in den Hauptrollen beschäftigt. Dr. Muck dirigiert. — Am Montag wird „Lohengrin; von R. Wagner, gleichfalls unter Dr. Mucks Leitung, letztmalig für diese Spielzeit wiederholt. Fräulein Hiedler (Else), Fräulein Reinl (Ortrud), Herr Grüning (Lohengrin), Herr Berger (Felsamundh, Herr Knüpfer (König Heinrich) sind darin beschäftigt. (Anfang 7 Uhr.)
Im Neuen Königlichen Operntheater wohnte gestern Seine Kaiserliche und Königliche Hoheit der Kronprinz mit Ge⸗ folge der Aufführung der Operette „Die Geisha“ bei.
Das Deutsche Theater hat für nächste Woche folgenden Spielplan aufgestellt: morgen abend: „Es lebe das Leben“; Montag: „Rosenmontag“; Dienstag und nächstfolgenden Sonntagabend: „Rose Bernd“; Mittwoch: „Der Meister“; Donnerstag: „Die Weber“; Freitag: „Nora“; Sonnabend: „Die versunkene Glocke“. Als Nach⸗ mittagsvorstellung ist für morgen „Der Pfarrer von Kirchfeld“, für nächstfolgenden Sonntag „Rosenmontag“ angesetzt. .
Im Berliner Theater gelangt an allen Tagen der nächsten Woche, mit Ausnahme des Montag, „Mamzelle Nitouche“ mit Annie Dirkens in der Titelrolle und Harry Walden als Célestin zur Auf⸗ führung. Am Montag wird „Der jüngste Leutnant“ gegeben.
Im Schillertheater O. (Wallnertheater) wird morgen nach⸗ mittag „Die Ehre“, Abends „Der Geizige“ in Verbindung mit dem „Eingebildeten Kranken“ gegeben, am Montag, Dienstag, Donnerstag nd. Freitag „Das unbeschriebene Blatt“, Mittwoch „Der Geizige“ und „Der eingebildete Kranke“. Am Sonnabend be⸗
größen
ginnen die Vorstellungen der Sommeroper. — Das Schiller⸗ kheater N. (Friedrich Wilhelmst.⸗Theater) bringt morgen nachmittag „Was ihr wollt“, Abends den „Pfarrer von Kirchfeld“ zur Aufführung; am Montag, Dienstag und Donnerstag wird „Das eiratsnest“’, Mittwoch „Das grobe Hemd“, Freitag „BPension Schöller“ gegeben; am Sonnabend geht Sudermanns Einakterzyklus „Morituri“, neu einstudiert, in Szene und wird am Sonntagabend wiederholt. Nächsten Sonntagnachmittag wird „Pauline“ gegeben. Im Theater des Westens bringt das Ensemble des Berliner Theaters täglich, außer Montag, „Im bunten Rock“ zur Darstellung. Am Montag geht „Maria Theresia“ in Szene. Morgen und am wird zu ermäßigten Preisen „Alt⸗Heidel⸗ erg“ gegeben. — b Für die am Mittwoch, den 15. d. M., stattfindende 50. Auf⸗ führung des Schwankes „Die 300 Tage“ im Residenztheater hat der Direktor Lautenburg den Teilnehmerinnen am Internationalen Frauenkongreß 300 Billette überwiesen. 16 1 Bei dem am Montag, Abends 7 ¼ Uhr, in der Marienkirche stattfindenden Orgelvortrag des Musikdirektors Otto Dienel wirken mit: Fräulein Clara le Prétre, Fräulein Teresina Glaeser, der Violinist Max Lange, Herr Paul Schnyder und der Grell⸗Verein unter Leitung von Herrn Hans Pisoke. Zum Vortrag gelangen Arien, Lieder, Duette, vier⸗, sechs⸗ und achtstimmige Chöre, Violin⸗ und Orgelstücke von Bach, Händel, Haydn, Cherubini, Mendelssohn, Neithardt, Grell, Becker, Dienel u. a. Der Eintritt ist fri.
Mannigfaltiges. Berlin, den 11. Juni 190u4.
Der 3. 6Z11“ wird in den Tagen vom 13. bis 18. Juni in den Räumen der Philharmonie statt⸗ finden, nachdem am morgigen Sonntag die Begrüßungsfeierlichkeiten erledigt sein werden. Der erste Frauenkongreß fand, von der mit seltenem Organisationstalent begabten amerikanischen Lehrerin und Schriftstellerin Mrs. Wright⸗Sewall ins Leben gerufen, 1893 in Chicago anläßlich der Weltausstellung statt, der zweite sechs Jahre später in London. Um die Uebersicht über die zahlreichen Beratungsgegen⸗ stände zu erleichtern, sind für den Berliner Frauenkongreß vier Sektionen gebildet worden: Bildung, Erwerb und Beruf, soziale Einrichtungen und Bestrebungen und ferner die Stellung der Frau im bürgerlichen und öffentlichen Recht. Die Sektionen werden vom Montag bis Sonnabend, Vormittags von 9—1 Uhr, ihre Sitzungen abhalten. Eine jede wird an jedem Tage ein besonderes Gebiet behandeln, so⸗ daß im Laufe der vier Stunden stets ein Ganzes geboten werden wird. Ein einführender Vortrag soll auf die nach⸗ folgenden besonderen Berichte vorbereiten und die allgemeinen Gesichtspunkte hervorheben. Dann folgt die Aussprache. Die einzelnen Vorträge, Berichte und Diskussionsausführungen sollen sich auf je 10 bis 20 Minuten beschränken. Die Nachmittage gehören den Ausschußsitzungen und dem Genuß der Weltstadt. Jedes Land hat, wie die „Soz. Korr.“ mitteilt, zu dem Kongreß seine vorzüg⸗ lichsten Kräfte gesandt. Aus der Fülle von 193 Referaten, die im Laufe der 6 Tage in den 4 Sektionen gegeben werden, sei nur einiges Charakteristische hervorgehoben. So z. B. umfaßt der zweite Tag der I. Sektion die Volksschule, die Einheitsschule und die gemein⸗ same Erziehung beider Geschlechter. Damen aus Deutschland, den Vereinigten Staaten, Schweden und Finnland sprechen darüber. Die Herzogin von Aberdeen, eine Führerin der b in England, wird in der I. Sektion das erste Referat über die Frau als soziale Erzieherin geben. Den Tag darauf kommen die Aufgaben der Mädchenfortbildungsschulen und die Volksbildungsbestrebungen zur Sprache. Ueber die Beteiligung der Frau an der Schulverwaltung wird eine Schweizerin sprechen. In der II. Sektion (Berufe) wird u. a. eine Negerin über die Lage der farbigen Dienstboten in der Union berichten, eine andere Amerikanerin über Journalistinnen, eine dritte über Schriftstelleri nnen, eine Norwegerin über hygienischen Unterricht durch weibliche Aerzte. Lischnewska wird die Lage der Volksschullehrerin in
eutschland behandeln. Der dritte Tag der III. Sektion gehört der Sittlichkeitsfrage. Der einleitende Vortrag ist Frau K. Scheven⸗ Dresden übertragen, die andere Vorkämpferin der Abolition, Fräulein Pappritz, wird die positiven Aufgaben der „Föderation zur Abschaffung der Reglementierung der Prostitution“ auseinandersetzen. Die gleichen und ähnlichen Bestrebungen in Skandinavien, Holland, Frankreich und der Union werden in besonderen Berichten geschildert werden. Unter dem Vorsitz von Fräulein Ottilte vFeah werden Tags darauf in der nämlichen Sektion die Aufgaben der Frau in der Bekämpfung des Alkoholmißbrauchs erörtert werden. Bei Behandlung der Rechts⸗ stellung der Frau (Sektion IV) kommen neben den deutschen, die hauptsächlich Wünsche vorzutragen haben, die angelsächsischen Frauen zum Wort, die über das auf diesem Gebiet in ihren Heimatsländern bereits errungene berichten werden. Am Sonnabendabend schließt der Kongreß feierlich mit dem Empfang durch die Stadt Berlin, zu dem die Mitglieder des International Council of Women (des inter⸗ nationalen Frauenrats, der etwa als Zentralorgan der ganzen Frauenbewegung anzusehen ist) und alle sonstigen Kongreß⸗ eingeladen sind. Größere und kleinere Empfänge durch Vereine und hervorragende Persönlichkeiten, fünf große, auf Propa⸗
gierung der S. ung abzielende öffentliche Versammlungen begleiten den Kongreß und sollen ihre Werbekraft auf die noch fern stehenden Kreise ausüben. Um junge Mädchen in die Frauen⸗ bewegung einzuführen, wird am Freitag, den 17. Juni, Nachmittags, noch eine besondere, unter dem Vorsitz von Fräulein Alice Salomon einberufene Versammlung tagen. Obgleich der Kongreß lediglich von Frauen veranstaltet ist und nur Frauen zu Worte kommen werden, sind doch Männer als Gäste überall willkommen.
Bezüglich der Enthüllung des Haydn⸗Mozart⸗Beethoven⸗ Denkmals im Tiergarten ist, entgegen der gestrigen Meldung hiesiger Blätter, wie der geschäftsführende Ausschuß mitteilt, über Tag und Anordnung des Festes noch nichts endgültig bestimmt worden.
Im wissenschaftlichen Theater der „Urania“ (Tauben⸗ straße) wird der neue mit zahlreichen farbigen Bildern und Wandel⸗ panoramen ausgestattete Vortrag „Die Insel Rügen“ morgen sowie am Montag, Dienstag und Mittwoch zur Wiederholung gelangen; an den übrigen Tagen der nächsten Woche, also am 1“ Freitag und Sonnabend soll der Vortrag „Von der Zugspitze zum Watzmann“ gehalten werden. — Im Hörsaal wiederholt am Sonnabend Dr. Donath noch einmal den Vortrag „Radium“.
ßischen Staatsanzeiger.
1904.
Qualität mittel V Gezahlter Preis für 1 Doppelzentner
niedrigster höchster niedrigster höchster niedrigster höchster ℳ ℳ ℳ V ℳ ℳ 1 ℳ
Außerdem wurden am Markttage (Spalte 1) nach überschläglicher S. verkauft Doppelzentner (Preis unbekannt)
Am vorigen Markttage
Durchschnitts⸗ Verkaufte Verkaufs⸗ preis Menge für wert 1 Doppel⸗ zentner
Lloyddampfer als Kulturträger. Die immer mehr sich ausdehnende Dampfschiffahrt in den indochinesischen Gewässern hat naturgemäß auch die Eingeborenen dort mit manchen Dingen bekannt
emacht, von deren Vorhandensein sie bis dahin keine Ahnung gehabt
Fen. Zu diesen gehört auch eins, das bei uns jedes kleine Kind kennt und zu benennen weiß, das aber infolge der klimatischen Verhältnisse in tropischen Ländern der großen Masse der Bevölkerung voll⸗ ständig fremd war, das ist das Eis. Als Malaien dieses zum ersten Mal auf den Dampfern des Norddeutschen Lloyd verwendet sahen, waren sie nicht wenig verwundert, als die steinharte Masse unter dem Einfluß der Tropensonne sich in Wasser auflöste, und es kostete sehr viel Mühe, ihnen die Natur dieser Masse einigermaßen zu erklären. Natürlich fehlte ihnen für den fremden Gegenstand auch die Bezeichuung in ihrer Sprache. Das Wort „Eis“, das ihnen dafür angegeben wurde, klang ihnen zu fremd, sie ver⸗ mochten keine rechte Vorstellung von dem Dinge damit zu verbinden, suchten vielmehr aus dem Kreise der ihnen durch tägliche Anschauung bekannten Gegenstände die fehlende Bezeichnung zu ergänzen und kamen so auf die malaiischen Wörter für Wasser und Stein. Eine Zusammensetzung derselben ergab den gewünschten Ausdruck: „Wasser⸗ stein“, eine Uebersetzung für Eis, die, wie man zugeben wird, sehr sinnreich und dabei treffend gewählt ist. 8
Emden, 11. Juni. (W. T. B.) Aus Anlaß der hier tagenden Wanderversammlung des Zentralvereins zur Hebung der deutschen Fluß⸗ und Kanalschiffahrt fand gestern ein Begrüßungsabend statt. Der Oberbürgermeister Fuerbringer begrüßte die zahlreich erschienenen Mitglieder; der Kommerzienrat Tonne⸗Magdeburg, Smester Vorsitzender des Vereins, dankte für die Begrüßung und sprach die Hoffnung auf guten Erfolg der Wander⸗ versammlung aus.
Worms, 11. Juni. (W. T. B.) Wie die „Wormser Zeitung“ aus Oppenheim am Rhein meldet, wollten gestern abend die Be⸗ wohner des Dorfes Undenheim mehrere Zigeunerwagen nicht in den Ort hineinlassen; es entspann sich infolgedessen ein Kampf, wobei die Zigeuner schossen. Eine Beison wurde getötet und vier Personen wurden schwer verletzt. 1
Dovppelzentner
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17,88 18,75
18,80 —
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16,90
17,30 17,60
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16,50 17,90
17,50 17,50 17,90
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16,70
17,20 17,20 18,00 18,20 17,75
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17,32 17,20 17,20 18,67 18,20 17,75
17,88 18,60 17,50 16,70 17,30 17,10 16,50 17,50 16,70 16,40
17,00 18,20 17,00 - 16,30 17,00 16,10 15,10 16,50 16,10
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——— ööe Metz, 10. Juni. (W. T. B.) In den Gruben der Saar⸗ und Moselbergwerksgesellschaft zu Karlingen bei Spittel an der lothringischen Grenze erfolgte heute nach Abgabe eines Spreng⸗ schusses eine Explosion schlagender Wetter. Ein Steiger war sofort tot, 3 Mann sind tödlich verletzt, die Verunglückten sind bis jetzt noch nicht geborgen; außerdem sind 2 Mann leicht ver⸗ letzt. Die Arbeit in den Gruben ist nicht gestört.
Z. 9. 9802,2829
88
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“ Brüx, 10. Juni. (W. T. B.) Dieser Tage wurde in dem Hofraum eines Gasthofes eine Pinge von 2 ½ m Durchmesser und 2 m Tiefe bemerkt. Eine Gefahr für die Umgebung ist nicht vorhanden und die Bevölkerung nicht beunruhigt. Die Zuschüttung der Pinge ist verfügt worden. C11“ 1
10,71
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er ste.
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Rom, 10. Juni. (W. T. B.) Nach Telegrammen gus Bo⸗ logna, Florenz und Prato wurden dort heute gegen Mittag leichte Erdstöße verspürt. “
13,00 12,60 13,20 12,00 13,00 14,20 13,50 13,00 13,50 13,50
12,00
12,50 11,20 12,00
10,70 11,50
Allenstein Thorn. Sorau N.-L. Lissa i. P. Krotoschin Kolmar i. P Breslau. Strehlen i. Schl. Schweidnitz..
— S
ung des Nichtamtlichen in der ggWweiten Beilage.)
Theater.
Königliche Schauspiele. Sonntag: Opern⸗ haus. 125. Vorstellung. Die weiße Dame. Oper in 3 Akten von Eugone Scribe. Deutsch von riederike Ellmenreich. Musik von Fran dis Adrien oieldieu. MusikalischeLeitung: Kapellmeister Dr. Muck. Anfang 7 ½ Uhr. — Preise der Plätze: Fremdenloge 12 ℳ, Orchesterloge 10 ℳ, Erster Rang 8 ℳ, Parkett 8 ℳ, Zweiter Rang 6 ℳ, Dritter Rang 4 ℳ, Vierter Rang Sitzplatz 2 ℳ 50 ₰, Vierter Rang Stehvlatz 1 ℳ 50 ₰.
Neues Operntheater. Unter Leitung des Di⸗ rektors: Gastspiel des José Ferenczy⸗Ensembles. Nachmittags 3 Uhr: Zu halben Preisen: Die Puppe. (La Poupée.) Operette in 3 Akten und 1 Vorspiel von Ordonneau und Sturges. Musik von Ed. Audran. In Szene gesetzt von J. Ferenczy. Regie: Emil Albes. Dirigent: Kapellmeister Arthur Peisker. — Abends 7 ½ Uhr: 23. Vorstellung. Die Fledermaus. Komische Operette in 3 Akten nach Meilhacs und Halévys „Reveillon“. Bearbeitet von C. Haffner und R. Genée. Musik von Johann Strauß. In Szene gesetzt von J. Ferenczy. Dirigent: Kapellmeister Siegfried Moritz.
Montag: Opernhaus. 126 Vorstellung. Lohengrin. Romantische Oper in 3 Akten von Richard Wagner. Musikalische Leitung: Kapellmeister Dr. Muck. Leiter der Aufführung: Oberregisseur Droescher. Anfang 7 Uhr. — Preise der Plätze: Feend ge 2 ℳ, Orchesterloge 10 ℳ, Erster Rang 8 ℳ, Parkett 8 ℳ, Zweiter Rang 6 ℳ, Dritter Rang
ℳ, Vierter Rang Sißplat 2 ℳ 50 ₰, Vierter Rang Stehplatz 1 ℳ 50 ₰.
Neues Operntheater. 24. Vorstellung. Die
Operette in 3 Abteilungen von
„Deutsch von Zell und Hopp.
J. Offenbach. In Szene gesetzt von
J. Ferenciw. Dirigent: Kapellmeister Siegfried Moritz. Anfang 7 ½ Uhr.
Opernhaus. Dienstag: Der Evaugelimann. Mittwoch: Geschlossen. Donnerstag: Robert der
Teufel.
und Isolde.
fessor.
Diensta
Blatt. Blatt.
Abends 8 Uhr:
Anzengruber.
Anfang 7 Uhr. Dame. Sonnabend: Fidelio. Sonntag: Undine. Montag: Letzte Vorstellung vor den Ferien: Tristan Anfang 7 Uhr.
Neues Operntheater. Die Fledermaus. Mittwoch: Geschlossen. Donners⸗ tag, Abends 7 ½ Uhr: Die schöne Helena. tag, Abends 7 ½ Uhr: Die Geisha. Abends 7 ½ Uhr: Jum 1. Male: Der Herr Pro⸗ Sonntag, maus. Abends 7 ½ Uhr: Der Herr Professor.
Dentsches Theater. 2 ½ Uhr: Der Pfarrer von Kirchfeld. 7 ½ Uhr: Es lebe das Leben.
Montag: Rosenmontag.
Dienstag: Rose Bernd.
Berliner Theater. Sonntag, Abends 8 Uhr: Mamzelle Nitouche.
Montag, Abends 8 Uhr: Der jüngste Leutnant. Abends 8 Uhr: Mamzelle Nitouche. Mittwoch, Abends 8 Uhr: Mamzelle Nitouche.
Schillertheater. o. Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Die Ehre. Schau⸗ spiel in 4 Akten von Hermann Sudermann. — Abends 8 Uhr: Der Geizige. Lustspiel in 5 Akten von Molidère. Hierauf: Der eingebildete Kranke. Lustspiel in 3 Akten von Molidre.
Montag, Abends 8 Uhr: Ein unbeschriebenes
Dienstag, Abends 8 Uhr: Ein unbeschriebenes
N. (Friedrich Wilhelmstädtisches Theater.) Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Was ihr wollt. Lustspiel in 5 Akten von William Shakespeare. — Der Pfarrer von Kirchfeld. Volksstück mit Gesang
Freitag: Die weiße
Dienstag, Abends 7 ½ Uhr:
28 Jectachahe Garten.
Sonnabend, Zu volkstümlichen Preisen:
achmittags 3 Uhr: Die Fleder⸗ von Schlicht. Montag: Maria Theresia.
Sonntag, Nachmittags Sonnabend: Im bunten Rock.
Montag, Abends 8 Uhr: Das Heiratsnest. Dienstag, Abends 8 Uhr: Das Heiratsnest. Im Garten täglich: Großes Militärkonzert.
Theater des Westens. Kantstr. 12. Bahnhof
Sonntag, Nachmittags 2 ½ Uhr: Alt⸗Heidelberg. — Abends 8 Uhr: Im bunten Rock. Lustspiel in 3 Akten von Franz von Schönthan und Freiherrn
Dienstag, Mittwoch, Donnerstag,
— Abends
will er sich machen.
sich machen.
Sonntag, Abends 8 Uhr: L'enfant du mürse aul Gavault und R.
(Wallnertheater.)
Bentraltheater. Sonntag,
Königlicher Hofschauspieler. Sabinerinnen.
von Schönthan. Dienstag: Papageno.
(Hauptdarsteller:
in 5 Akten von Ludwig Rudolf
Neues Theater. Sonntag: Einen Jux
Montag: Einen Jux will er sich machen. Dienstag bis Sonnabend: Einen Jux will er
Residenzthenter. (Direktion: S. Lautenburg.) Die 300 Tage.
Schwank in 3 Akten von harey. Deutsch von Alfred
Halm. Montag und folgende Tage: Die 300 Tage.
Abends 8 Uhr:
Gastspiel von Josefine Dora vin Emil Richard, er Schauspiel in 4 Akten von Franz
Montag: Die bezähmte Widerspenstige. Mittwoch (in erster Besetzung):
Mia Werber, Henni Wildner, Emil Albes, Carl Schult, Hans
Liegnitz.. Mayen. Krefeld...
12,00 11,80
12,00 11,80
———— —
Bellealliancetheater. (Unter der Direktion von Jean Kren und Alfred Schönfeld vom Thaliatheater.) Sonntag, Abends 7 ½ Uhr: Kam’rad Lehmann. Große Ausstattungsposse mit Gesang und Tanz in 4 Akten. (Guido Thielscher in der Titelrolle.)
Am 16. Juni: Gastspiel der DOriginal⸗ Tegernseer. Zwei Novitäten: Der kleine Kürassier. Hierauf: Die Automaten⸗Alm.
Im Sommergarten: Von 4 ½ Uhr ab: Konzert von Max Schmidt.
Am 16. Juni: Trauslateurkonzert.
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Hafer.
14,00 13.20 12,00
11,60 12,40 12,40 14,25 12,10 12,00 12,00 12,40 12,00
13,00 12,60 12,40 14,60 14,20 12,90 12,20 12,40 14,30 14,00
8 14,00 13,40 12,00
11,80 12,40 12,40 14,25 12,40 12,00 12,40 12,40 12,00
13,00 12,60 12,40 14,60 14,40 13,44 12,80 12,40 14,30 14,30
13,00 13,10 11,70 12,60 11,50 12,20 12,20
11,80 11,75 12,00 12,20 11,40 12,30
12,00 11,40 14,00 14,20 12,37 12,00 12,00
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Allenstein . Thorn .. Sorau N.⸗L. Posen. Lissa i. P.. Krotoschin. Schneidemühl Kolmar i. P. Breslau . Strehlen i. Schl. Schweidnitz.. Glogau. Liegnitz. Hildesheim. Mayen . Crefeld. Neuß.. Kriet Saarlouis Landshut. Augsburg Bopfingen Mainz . 3 St. Avold 1
Die verkaufte Menge wird auf volle Doppelzentner und der Verkaufswert auf volle Mark abgerundet mitgeteilt. ein Punkt (.) 1““
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Freitag und
Familiennachrichten.
Verlobt: Frl. Martha Braun mit Hrn. Ober⸗ leutnant Walter Werner (Neheim a. d. Ruhr). Verehelicht: Hr. Rudolf Gribel⸗Napachanie mit Frl. von Oertzen (Herlin). Geboren: Ein Sohn: Hrn. Landrat von Seidlitz d.üas gts — Hrn. Landrat Volckart (Briesen,
„Pr.) — Eine Tochter: Hrn. Regierungs⸗ assessor Loesener (Oppeln).
Gestorben: Hr. Leutnant Rudolf Graf Seyssel d'Aix (Berlin). — Hr. Schulrat, Professor Dr. Ludwig Ballauff (Varel i. Oldenb.). — 8 Ge⸗ richtsassessor Georg Hartmann (Chemnitz). — Verw. Fr. Stadtrat Emilie Gericke, geb. Kefer⸗ stein (Potsdam).
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Bemerkungen.
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Verantwortlicher Redakteur Dr. Tyrol in Charlottenburg.
Verlag der Expedition (Scholz) in Berlin.
Druck der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags⸗ Anstalt, Berlin SW., Wilhelmstraße Nr. 32
Sieben Beilagen (einschließlich Börsen⸗Beilage).
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Raub der
Die Geisha.