1904 / 137 p. 6 (Deutscher Reichsanzeiger, Mon, 13 Jun 1904 18:00:01 GMT) scan diff

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Statistik und Volkswirtschaft. Nachweisung. bezirken Preußens im I. Vierteljahre 1904 verdienten Bergarbeiterlöb ne Mit Ausschluß der fest besoldeten Beamten und Aufseher. I. Durchschnittslöhne sämtlicher Arbeiter.

fabriken hat sich erst in der zweiten Hälfte des Jahres etwas besser estaltet; die Preise haben sich jedoch auf dem niedrigen Stande vom ahre 1902 gehalten. Der Getreideverkehr vollzog sich in dem ersten Vierteljahr und auch in dem größeren Teil des zweiten Viertel⸗ jahres bei reichlichem Angebot und lebhafter Nachfrage in ruhigen Bahnen und wies keine nennenswerten Preisschwankungen auf. Die Mühlen hatten bis in den August hinein einen günstigen Geschäftsgang zu verzeichnen. Reichliches Angebot von Korn in guter Beschaffenheit und zu Preisen, die im richtigen Verhältnis zu denen der übrigen maßgebenden Getreideplätze standen, ermög⸗ lichten den Breslauer Mühlen einen leichten Absatz ihrer Fabrikate in dem von fremdem Wettbewerb verschonten Platz⸗ 8 2 gebiete und auch einen regen Fernversand nach Berlin und angeordneten Quarantänemaßregeln sind den sächsischen, bayrischen und süddeutschen Industriezentren. 23. Sep⸗ Die Lage der Baumwollindustrie wurde völlig von der mit geringen Unterbrechungen unaufhaltsam fortschreitenden Steigerung der Baum⸗ wollpreife beherrscht. Den Spinnereien wurden dadurch große Schwierigkeiten bereitet, doch hatte sich die deutsche Industrie im allgemeinen reichlicher als das Ausland mit Rohmaterial versorgt. Zum Teil unter dem Einflusse der anhaltenden Preissteigerung herrschte eine rege Nachfrage seitens der Webereien nach Garnen. In der Kammgarnspinnerei war der Geschäftsgang in besserer Ware wenig befriedigend, da die Nachfrage zurückhaltend war, und auch ein nach anfänglicher Steigerung im Mai einsetzender Preisrückgang des Rohmaterials die Erzielung gewinnbringender Verkaufspreise nicht ermöglichte. Der Tuchgroßhandel hat den erhofften Aufschwung des Hechte 1 kg 2,40 ℳ; 1,00 Barsche 1 Geschäfts nicht genommen. Nur für die Herbst⸗ und Winterfaison Schleie 1 kg 2,80 ℳ; 1,40 Bleie 1 liefen die Aufträge zunächst reichlich ein, die Hoffnung auf eine d-- 60 Stück 16,00 ℳ; 3,00 dauernde Belebung des Geschäfts ging jedoch nicht in Erfüllung. †) Ab Bahn. Am 16. Mai d. J. fand in Meißen die erste General⸗ *) Frei Wagen und ab Bahn.

versammlung des Verbandes deutscher Kachelofenfabrikanten

en, Tierkrankheiten und Absperrungs⸗ maßregeln.

Norwegen.

Durch eine norwegische Verordnung vom 4. d. M. sind die üdte Callao und Lima in Peru fär pestverseucht erklärt den. Gegenüber den Herkünften dieser Orte sind die Quarantäne⸗ chriften (Gesetz vom 12. Juli 1848 und Verordnung vom Oktober 1900) in Kraft gesetzt worde Vergl. „Reichsanz.“ 31. Oktober 1900, Nr. 260). Die für Herkünfte von Broach in den Häfen von Orissa d Chittagong der aufgehoben worden. (Vergl. „Reichsanz.“ vom ber v. J., Nr. 224.)

Ritüböl (p. 100 kg) mit Faß 43,70 Brief Abn im l d

88 825 1 Höahrea Scpr⸗ 199 14,60 ren e im November, do. 8

1e. 29,6s Ibmahne e he 188.88 501

Berlin, 11. Juni. Marktpreise nach Ermittelungen des Königlichen Polizeipräsidiums. (Höchste und niedrigste Preise. Der Doppelztr. für: Weizen, gute Sorte †) 17,35 ℳ; 17,33 Weizen, Mittelsortef) 17,31 ℳ; 17,29 Weizen, geringe Sorte †) 17,27 ℳ; 17,25 Roggen, gute Sortef) 13,05 ℳ; 13,03 Roggen, Mittelsortef†) 13,01 ℳ; 12,99 Roggen, geringe Sortef) 12,97 ℳ; 12,95 Futtergerste, gute Sorte*) 14,20 ℳ; 13,00 be e-; Mittelsorte“) 12,90 ℳ; 11,70

uttergerste, geringe Sorte“*) 11,60 ℳ; 10,40 Hafer, gute orte“) 15,00 ℳ; 14,20 Hafer, Mittelsorte“) 14,10 ℳ; 13,30 Hafer, geringe Sorte*) 13,20 ℳ; 12,40 Riecht⸗ stroh 4,00 ℳ; 3,50 Heu 7,40 ℳ; 5,00 Erbsen, gelbe, zum Kochen 40,00 ℳ; 28,00 Speisebohnen, weiße 50,00 ℳ; 25,00 Linsen 60,00 ℳ; 25,00 Kartoffeln 7,00 ℳ; 5,00 Rindfleisch von der Keule 1 kg 1,80 ℳ; 1,20 dito Bauchfleisch 1 kg 1,40 ℳ; 1,10 Schweinefleisch 1 kg 1,60 ℳ; 1,00 Kalbfleisch 1 kg 1,80 ℳ; fleisch 1 kg 1,80 ℳ; 1,20 Butter 1 kg Eier 60 Stück 3,60 ℳ; 2,40 Karpfen 1 Aale 1 kg 2,80 ℳ; 1,40 Zander 1

richt hauptsächlich auf die Fachbildung; der kaufmännische Unterricht 19 A“ auf die Heimatkunde. Die Schweiz verwende 1 150 000 Fr. für die Fortbil ungsschulen. Preußen müsse davon lernen, namentlich in bezug auf die kaufmännische Fortbildung, damit nicht in den h manasstand Elemente hineinkämen, die gar nicht bineingehören. Wie sehr in der Schweiz die Handelswissenschaft ge⸗ schätzt werde, gehe daraus hervor, daß in Zürich eine Professur für Handels wissenschaft geschaffen sei. Für die eingehende Darstellung der e“ Berichte müsse man den Regierungskommissaren den wärmsten Dank bwrer 1aaazaereas vver⸗

sagen, Ernst (fr. Bgg.) weist in seiner Besprechung der Berichte Gesamtbelegschkt —schichten auf 8 böEiv 1 Arbeiter

entlich auf die Entwicklung des Schulwesens in England hin, wo eeca; 88 Shaat als vielmehr private Korporationen und reiche Frirteessoslen 8 ortbildang chufen ö““ . .“ ischen For ungsschulen hauptsächlich nur in 1 vefat hen 8 erstrecke sich der Unterricht in England Art und Bezirk des g I5 auf ene sehr große Anzahl von Fächern. Zu beachten sei übrigens, Bergbaues 833 838 daß England ein besonderes Unterrichtsministerium habe, das in reußen noch fehle. Die Regierung möge bei der nächsten Reise G Ctgenuget nittel B.J. 285. Peeu en, die Fortbildungsschulen für die weiblichen kaufmännischen v gees , 2ehehass er Heg sürh. Ii beten dent Beonrec nar ves⸗ 8

ten Fne en. ahlen) rseucht erklärt worden war, ist wieder aufgehobe varchsr. * imborn (Zentr.) wünscht, daß außer diesen Reisen 88 8 3 fan Cehe shsanz. vom 28. September v. J., Nr. 228.) weitere Re 1. 1 1 1 5. B 8 b 8 .

auf 1 Arbeiter und auf 1 Arbeiter

insgesamt im 1 Schicht im im

Hinterindien.

Durch Verordnung der Kolonialregierung in Singapore vom 9. mittel V.⸗J. V.⸗J. 11. Mai d. J. sind die Häfen von Amoy und Hongkong en Auftretens der Pest für verseucht erklärt worden.

I. V.⸗J. Jahres⸗ I. IV.

1904

8 IV. 1903 1903

isen gemacht werden, und zwar zunächst nach dem industrie 6. 7 hoch entwickelten Belgien. Dort kämpfe das Kleingewerbe besonders schwer gegen die Gro industrie, und es seien deshalb mancherlei Maß⸗ regeln zu seinem Schutze getroffen. Sodann sei eine Studienreise nach Frankreich wünschenswert, wo das Genossenschaftswesen hoch entwickelt sei. 8

Bgelt ger. Oberregierungsrat Dönhoff teilt mit, daß in diesem Jahre eine Reise nach den Vereinigten Staaten von Amerika und im

New York, 11. Juni. (W. T. B.) Nach einem Telegramm

Santiago de Guayaquil nimmt in Payta (Peru) die Beulen⸗ t eine große Ausdehnung an. Innerhalb drei Stunden sind zehn sonen der Krankheit zum Opfer gefallen.

Handel und Gewerbe.

a. Steinkohlen⸗ bergbau

in Obers

in Niederschlesien ...

im Oberbergamtsbezirk

17 627 397

8 6 113 5 454 606

25 190

85 242 25 743

24 553

nächsten Jahre Reisen nach Frankreich und den Niederlanden unter⸗

men werden sollen. 1

1 Abg. 8 (kons.) kommt auf die Bemerkung des Abg. Rosenow zurück, es möge 8865 geforg⸗ werden, daß keine ungeeigneten Elemente in den Kaufmannsstand ineinkämen. Gerade die Gewerbe⸗ freiheit, die Politik der Freisinnigen, habe es verschuldet, daß so viele

verkrachte Existenzen, die keine Ahnung vom kaufmännischen Beruf haben, sich diesem zuwenden müßten. Damit schließt die Diskussion. Die Berichte werden durch Kenntnisnahme für erledigt erklärt. u1“ 18 Schluß gegen 4 ½ Uhr., Nächste Sitzung: Montag, 11 vsßc Fhcegere Vorlagen; zweite Lesung des Wildschon⸗ gesetzentwurfs.) 1 8

Nr. 24 des „Zentralblatts für das Deutsche Reich“, herausgegeben im Reichsamt des Innern, vom 10. Juni, hat folgenden Inhalt: 1) Konsulatwesen: Bestellung eines Konsularagenten. Fxequaturerteilungen. 2) Bankwesen: Status der deutschen Noten⸗ hbanken Ende Mai 1904. 3) Finanzwesen: Nachweisung der Ein⸗ nahmen des Reichs für das Rechnungsjahr 1903. 4) Mi itärwesen: Abänderung der Landwehrbezirkseinteilung. 5) Versicherun swesen: Bekanntmachung, betreffend die Beaufsichtigung privater Versicherungs⸗ unternehmungen durch die Landesbehörde. 6) Polizeiwesen: Aus⸗ weisung von Ausländern aus dem Reichsgebiet.

Nr. 23 der „Veröffentlichungen des Kaiserlichen Gesundheitsamts“ vom 8. 8 hat folgenden Inhalt: Gesundheitsstand und Gang der Volkskrankheiten. Sterbefälle im April. Zeitweilige Maßregeln gegen Pest. Desgl. gegen Pest und Cholera. Gesetzgebung usw. (Preußen.) Zollpflicht unbrauchbar gemachten Fleisches. leischbeschauer. Milzbrandkeime am Fleisch. (Reg⸗Bez Bromberg.) Trichinen⸗ und Finnenschau. (Reg.⸗Bez. Minden.) Ausnahmetarif für Schlachtvieh⸗ und Fleischbeschau. Trichinenschau. (Reg.⸗Bez. Sen eeg) Anmeldepflicht der Medi⸗ zinalpersonen. Nicht approbierte Personen. (Reg.⸗Bez. Trier.) asserversorgungsanstalten. (Lippe.) Aerzteordnung. (Belgien.) fährliche Heteiebe. (Kapkolonie) Räude der Pferde usw. ang der Tierseuchen im Deutschen Reiche am 11. Mäi. 22. brand in Bayern 1903. Tierseuchen in Luxemburg, branehr 1904. Rinderpest in Aegypten. Zeitweilige egen Tierseuchen. (Preuß. Reg. Bezirk Gumbinnen, romberg, Koblenz; Schweiz, Schweden, Aegypten). (Oesterreich). Aus dem statistischen Jahrbuch der Stadt Wien, 1901. (Ching). Geuhacfütsörsgan in Schanghai. —(Stadt Mexiko). Gesundheitsver ältnisse, Sommer 1903. (Porto Rico). Geburts⸗ und Sterblichkeitsverhältnisse. Geschenk⸗ iste. Monatstabelle über die Sterbefälle in deutschen Orten mit 5 000 und mehr Einwohner, April. Desgleichen in größeren Städten des Auslandes. Wochentabelle über die Sterbefälle in deutschen Orten mit 40 000 und mehr Einwohnern. Desgleichen rößeren Städten des Auslandes. Erkrankungen in Kranken⸗

eern deutscher Großstädte. Desgleichen in deutschen Stadt⸗ und

Witterung. 1G

8

otsdam, Vermischtes.

Land⸗ und Forstwirtschaft.

1 Ueber die Witterung, den Kulturenstand und die Ernte⸗ aussichten wird der Schwetzerischen unsmstschaftllchen Zeitschrift unter dem 4. d. M. aus Zug gemeldet: Wir wären jetzt im besten Heuet, d. h. wenn das Wetter günstig wäre. Leider läßt die wechsel⸗ hafte, unbeständige Witterung es nicht zu, nach Wunsch vorwärts zu kommen. Das Heu wäre von guter Qualität, aber der Ertrag wird übereinstimmend nicht sehr gerühmt; ob die Witterung oder das viele Ungeziefer im Boden den Ertrag vermindert hat, kann mit Be⸗ 3 vngeacger nicht beantwortet werden. Da es vielerorts wenig Halme bat, glaubt man an Frostschaden. Wer jetzt die Birn⸗ bäume mustert, erhält schon einen ganz andern, d. h. schlechtern Ein⸗ druck, als vor 14 Tagen. Mehr als eine Mitielernte kann man nicht erwarten, strichweise soll es sogar ganz schlecht aussehen. Es fallen nefnesen von Früchten ab. Ganz gleich sehen auch die Kirschen aus; viele Bäume sind ganz rot anzusehen (⸗„Brenner“), und die rüchte sterben ab. Am besten steht es noch mit den Aepfeln, ganz schlecht sind

ie Zwetschgen.

Snehan chaffhausen wird derselben Feitslchrif unterm 24. Mai geschrieben: Nachdem das widrige Wetter Ende April und anfangs gla die Frühjahrsarbeiten bedeutend verzögert hatte, konnte sich in der zweiten Hälfte Mai doch alles ungemein rasch entwickeln. Große Mengen Heu stehen in Aussicht, wodurch die Preise auf eine selten vS Stufe gedrückt werden. Schön stehen die Roggen⸗ und Weizenäcker, wahrend viele etwas spät bestellte erh⸗ Kartoffel⸗ felder etwas von der Trockenheit zu leiden hatten. Sehr zeitig ent⸗ wickelten sich die Reben, allerdings an vielen Orten mit nicht gar zahlreichem Traubenschuß; bereits ist das „Erbrechen“⸗ beendigt, und die Frauen und Töchter sind mit „Verzwicken“ beschäftigt und beginnen hie und da mit dem Anheften der Bogenschosse. c8

aris, 11. Juni. (W. T., B.) Das amtliche Blatt veröffent⸗ 1 9* 8 111 Zübang um die Mitte des Monats Mai nach den Berichten der Sachverständigen. Die mit Winterweizen bebaute Fläche wird auf 6 411 615 ha geschätzt gegen 6 153 780 ha im Jahre 1903, die mit Sommerweizen bebaute läche auf 163 280 ha gegen 385 316 ha im Vorjahre. Der Stand des Winterweizens wird auf 73,9 geschätzt gegen 71,3, der des Sommerweizens auf 74,8 gegen 74,4, der Stand des Roggens auf 75,1 gegen 71,2, des Winterhafers auf 77,4 gegen 69,2, des Sommerhafers auf 77,4 gegen 73,7 im

Summe O.⸗B.⸗A. Dort⸗

e bei Saarbrücken (Staats⸗ wertg) bei Aachen.. . . im Oberbergamtsbezirk Halle

im Oberbergamtsbezirk Halle

in Mansfeld (Kupferschiefer)) 14 908 im Oberharz .. ..

in Siegen⸗Nassau. . sonstiger rechtsrheinischer linksrheinischer

Dortmund: a. Nördliche Reviere ¹). b. Südliche Reviere ²).

186 871 66 903

180 543

192 103 6855

67 428

58 803 336 19 961 575

58 683 122 19 994 515

mund (a, b und Revier

H

261 718 248 120

44 837 14 052

256 019

43 811

44 437 13 178

13 656

b. Braunkohlen⸗

bergbau

33 016

32 899 33 739

c. Salzbergbau

6 377 6 027 5 901

d. Erzbergbau ““

3 145 76 17 058 73 7 580 71 4 127 73

14 747 3 111

17 886 7 760 4 056

3 088 18 348 7 674 3 928

²) Hinzu tritt der Wert der Brotkornzulage: im 8 J.

Unterirdisch be⸗ schäftigte eigentliche Bergarbeiter

icht

c6 ichen )

Arbeiter

S

79 293 140

12 153 946 4 073 037

79 387 22

12 269 975 3 966 816

7 484 439 7 688 219

1 777 024 1 640 439

3 512 847 236 235 546 703 ³) 4 027 796 1 541 699

3 471 949 2,93 537 480 ³) 2,28 3) V 3 967 775 2,96 220 222 1 564 349 2,788 201 202

z) und ²) Siehe Anmerkung ⁵) und 6) der unteren 8

IV. V.⸗J. 1903 im Jahresmittel 1903

V.⸗

Sonstige unter⸗ irdisch beschäftigte

703 317 723 204 2,422 179 178

0,13 007

für 1 Schicht. 0,08 . 3

II. Zahl und Durchschnittslöhne der einzelnen Arbeiterklassen auf 1 Schicht.

Jugendliche männ⸗ iche Arbeiter (unter 16 Jahren)

Ueber Tage be⸗ schäftigte erwachsene männliche Arbeiter

Weibliche Arbeiter

4

eigen beiter!

Art und Bezirk reines Lohn

im V I. 1904

im

1. V.⸗J. 1904

igten ergar

von der s

der unterird belegschaft

des Bergbaues

1 Dauer einer Heücns Gesamt⸗ belegschaft von der Gesamt⸗

reines Lohn

92 8 ☚—₰ & 5

reines Lohn reines Lohn reines Lohn

ʒ

im I. 1904

im 18

von der

Gesamt⸗

belegschaft

im 1.

von der Gesamt⸗ belegschaft von der Gesamt⸗ belegschaft Jahres⸗ mittel 1903

mittel 1903

2. = 0

88

im Jahres⸗

2 —½ E

im

V. J. 1904 —ℳ

8

18

8.

8 8

14.

a. Steinkohlen⸗ bergbau in Obers -5 in Niederschlesien im Oberbergamts⸗ bezirk Dortmund: a. Nördliche Reviere ⁵). b. Südliche Rieviere ⁴).

2,59

3,35 3,27

Summe O.⸗B.⸗A. Dortmund (a, b und Revier Hamm)

bei Saarbrücken (Staatswerke)

bei Aachen.

b. Braunkohlen⸗

bergbau

im Se. bezirk Halle..

c. Salzbergbau

im Oberbergamts⸗ bezirk Halle d. Erzbergbau

in Mansfeld (Kupfer⸗ schiefer)). . .

im baba. 1

in Siegen⸗Nassau .

sonstiger rechts⸗ rheinischer.

linksrheinischer.

70,8 45,5 69,4

64,1 43,8

2

8 z Cinschließlich Ein⸗ und Ausfahrt.

Gesamtbelegschaft vergl. Spalte 2 von I. ) Für 9,8 %: 8 Stunden; für ⁴) Für 69,8 %: 8 Stunden; für 30,1 %: 10 Stunden; ³) Nördliche Reviere: st⸗Recklinghausen, West⸗ Gelsenkirchen, Wattenscheid, Ost⸗Essen, West⸗Essen, Oberhausen.

⁷) Siehe Anmerkung ²) bei I.

Zur Arbeiterbewegung.

Elberfeld sind, der „Köln. Ztg.“ zufolge, die Angestellten der Nö-een eine Lohnbewegung eingetreten. Sie ver⸗ langen die Herabsetzung der Arbeitszeit von 12 auf 10 Stunden und die Einschaltung eines Ruhetages am zehnten Tage statt bisher am vier⸗ zehnten Tage. Auch wird gefordert, daß jeder 358 bei seinem Ein⸗ tritt einen Lohn von 3,50 erhält. Eine ersammlung von An⸗ estellten beauftragte eine aus drei Schaffnern und drei Wagenführern gestenten. Kommission, der Direktion die Forderungen zu unterbreiten.

Durch Vermittlung des Direktors ist, wie die die „Magdeb. Ztg. mitteilt, der Ausstand im Beutersitzer Kohlenwerk (val. Nr. 136 d. Bl.) wieder beendet und der Betrieb in vollem Umfange

Vorjahre.

aufgenommen worden.

für 60,7 %: 10 Stunden; für 29,5 %: 12 Stunden. ür 0,1 %: 12 Stunden. kecklinghausen, Dortmund II,

) Südliche Reviere: Dortmund I, Witten, Hattingen,

3,33

3,08 3,26

2,81

3,45

1,18 0,80¹) 1,41

1,36 1,32 1,11 1, 13

2,98 2,92 2,067) 2,040 2,77 2,79 2,58 2,51 2,28 2,29

1,15 0,730) 1,37

Süd⸗Bochum, Süd⸗Essen, Werden.

v1““ 8 8 3 In Hamburg sind, wie die „Frkf. Ztg.“ erfährt, die Schmiede⸗ gesellen in eine Lohnbewegung eingetreten. Sie verlangen besonders einen Minimaltarif von 42 die Stunde, einen 9 ½ stündigen Arbeits⸗ tag und paritätischen Arbeitsnachweis. Falls ihre Forderungen nicht bewilligt würden, wollten sie am heutigen Montag die Arbeit ein⸗ stellen. 1 88 Nach dem „Fränkischen Kurier“ ist zwischen den Vereinigten Metallspielwarenindustriellen und der Lohnkommission des Deutschen Metallarbeiterverbandes am Sonnabendnach⸗ mittag in einer gemeinsamen Verhandlung eine Einigung im Lohn⸗ streit erzielt worden. Seen findet die in der Arbeiterversamm⸗ lung am Freitag beschlossene Arbeitseinstellung am heutigen Montag nicht sta ( 136 d. Bl.)

177 ³) 1735)

Dortmund III, Nord⸗Bochum, Herne,

s den im Reichsamt des Innern zusammengestellten „Nachrichten für Handel und Industrie“.) 8

Panama.

Zollbefreiungen. Laut Gesetz vom 24. März d. J. d folgende Waren vom Einfuhrzoll sowie von Staats⸗ oder dtischen Abgaben befreit: Maschinen und Gegenstände, die in uckereien, Buchbindereien, beim Liniieren von Papier, in der Litho⸗ phie, beim Lichtdruckverfahren und in der Zinkographie Ver⸗ dung finden, ferner Druckerschwärze und Druckpapier für Zeitungen d Buücher. Gedruckte Bücher, die mit der Post eingeführt werden, ebenfalls zollfrei.

Konkurse im Auslande. 6“ Galizien. Konkurs ist eröffnet über das Vermögen des 252 in Neu⸗Sandec mittels Beschlusses des K. K. Kreis⸗ chts, Abteilung IV, in Neu Sandec vom 6. Juni 1904 Nr. cz. 1/4. Provisorischer Konkursmasseverwalter Advokat Dr. Adolf uberger in Neu⸗Sandec. Wahltagfahrt (Termin zur Wahl des itiven Konkursmasseverwalters) 21. Juni 1904, Vormittags 9 Uhr.

orderungen sind bis zum 9. August 1904 bei dem genannten icht anzumelden; in der Anmeldung ist ein in Neu⸗Sandec wohn⸗ eer Zustellungsbevollmächtigter namhaft zu machen. veecie ahrt (Termin zur Feststellung der Ansprüche) 30. August 1904, rmittags 9 Uhr.

Rumänien.

Domizil W“

der Firm Forderungen bis

Termin für die

Ulite Fi vat Verifikation

NRanole Aburel Panciu

1./14. Juni 11./24. Juni 190b7 1904. Jassv. Jean J. Pollingher, Galanterier

Zwangsversteigerungen.

Beim Königlichen Amtsgericht I Berlin stand das Grund⸗

Poststraße 26, der Wwe. Anna Plümacher gehörig, zur seigerum 1 28 88 Gebot von 000 bar un Hypotheken blieben Landgerichtsrat

Paul Schütt und Kaufmann Alfred Schütt hier fic die nmerzienrat Schüttschen Erben Meistbietende. In Sachen P. dH. Hoppe, Gartenstraße 10, Zwangsversteigerung, trat Auf⸗ bung des Verfahrens ein.

Tägliche Wagengestellung für Kohlen und Kols an der Ruhr und in Oberschlesien.

An der Ruhr sind am 11. d. M. gestellt 18 646, nicht 8

g gestellt 199 Wagen. h

In Oberschlesien sind am 10. d. M. gestellt 5507, nicht recht⸗

Pägestellt 867 Wagen; am 11. d. M. sind gestellt 5349 bezw. gen.

In Wien sind, wie die Aeltesten der Kaufmannschaft von lin erfahren, für 1905 zu städtischen Zwecken 50 000 kg rohe, ssige Karbolsäure, 3000 kg reine, kristallisierte rbolsäure, 5000 kg Ammoniakflüssigkeit, 3000 kg es Lysol oder Lysisol und 4000 kg Formalin rderlich. Der Zuschlag erfolgt am 25. Juni 1904, Vormittags hr, durch Abteilung X des Magistrats zu Wien. Von der ttischen Hauptkasse daselbst können die näheren Bedingungen zum rarcheet ennscehheninen Die italien e Marineverwaltung hat die Lieferun weißem Ahorn⸗, Eschen⸗, Nußbaum⸗ und Ulmenholz bne,Fälrsrens Anschlag beläuft sich, wie die Aeltesten der Kaufmannschaft von lin erfahren, auf 71 475,60 Lire, die Kaution auf 7150 Lire. Die gebung soll am 22. Juni 1904, Vormittags 11 Uhr, gleichzeitig der Direzione Generale del Arsenale zu Spezia, Neapel und nedig vrlelo;e. Ueber Konsularfakturen im Verkehr nach Brasilien liegen Aeltesten der Kaufmannschaft von Berlin Bestimn⸗ gen vor. Näheres ist im Verkehrsbureau der Korporation der mannschaft, Neue Friedrichstraße 54 I, zu erfahren. Aus Berichten von Handelskammern über das hr 1903. Nach dem Jahresbericht der Handelskammer zu eslau für das 8 1903 unterlag der Absatz oberschlesischer inkohle im Berichtsjahre infolge wiederholter Störungen mancherlei wankun en, war aber im allgemeinen recht rege und konnte gegen⸗ dem Vorjahre wesentlich ge teigert werden; die Preise blieben im semeinen unverändert. Auch bei niederschlesischen Steinkohlen haben die Absatzverhältnisse etwas besser gestaltet. Das Geschäft in Walz⸗ sowie Eisenblechen erfuhr im ersten Quartal des Berichtsjahres eine ebung, ließ dann jedoch, als die Provinzlager ergänzt waren, wieder nach. ch Zink herrschte von kurzen Unterbrechungen abgesehen eine afte Nachfrage, die selbst in den geschäftsstillen Monaten das wachsen von großen Hüttenbeständen verhinderte und gegen Ende Jahres sogar zu einer gewissen Knappheit führte. Die Preise olgten mit Ausnahme eines im Anfang des zweiten Vierteljahres genden Rückschlags eine feste Richtung. In der Fabrikation von schinen. Armaturen ꝛc. hat sich in den meisten Fabrikations⸗ 2 gen keine nennenswerte Besserung eingestellt. Besonders im gmpfmaschinenbau war die Nachfrage geringfügig. Das Auslands⸗ hei das schon jetzt außerordentlich erschwert ist, wurde durch die .5 ussicht genommenen russischen und berreichcraßsentfosen Zoll⸗ r he hen Faftfr beunrafig haluch . Peaben hatte unter rigkeiten der Ausfuhr, auf die die Industrie wes wiesen ist, leiden Die Beschäftigi 9 b 8 8 1111“

11““

statt. Aus dem schriftlichen Bericht des Vorsitzenden, der zur Ver⸗ lesung kam, ging hervor, daß der Verband sich unter schwierigen Ver⸗ hältnissen gegründet hatte und bereits zu reger Entfaltung gekommen war. Schon in dem ersten Jahre sei der Verband für manche Gegenden Deutschlands ein Schutz und Schirm gewesen gegen wirt⸗ schaftliche Stürme, die dem einzelnen Fabrikanten ohne den Echu der Vereinigung empfindliche Opfer gekostet hätten. Der bisherige Vorstand wurde durch Akklamation wiedergewählt.

Die Generalversammlung der Westdeutschen Eisenbahn⸗ gesellschaft, in der 4 520 000 Aktien durch 11 Aktionäre vertreten waren, genehmigte, laut Meldung des „W. T. B.“ aus Cöln, ein⸗ stimmig ohne Debatte die Anträge der Verwaltung. Der Vorsitzende stellte fest, daß der Effektenbesitz mit Ausnahme eines Postens von 400 000 ℳ, welche für die badische Lokaleisenbahn⸗Gesellschaft als Depositengeld hinterlegt wurde und noch im laufenden Jahre wegfällt, pfandfrei ist. 8

Der Rat der Stadt Leipzig hat, laut Meldung des „W. T B.“ aus Dresden, von der mit Genehmigung der säch⸗ sischen Staatsregierung aufzunehmenden, mit 3 ½ % verzinslichen Anleihe vom Jahre 1904 im Gesamtbetrage von 50 Millionen Mark einen Teilbetrag von 4 500 000 an die Dresdner Bank und den A. Schaaffhausen'schen Bankverein begeben.

Die Generalversammlung der Aktiengesellschaft „Neue Hamburgische Börsenhalle“ nahm, laut Meldung des „W. T. B.“, mit 197 gegen 11 Stimmen den Vorschlag an betr. Auflösung der Gesellschaft zum Zwecke der Veräußerung im ganzen an eine von

errn Scherl bis zum 1. Juli in Hamburg zu begründende Gesell⸗ chaft mit beschränkter Haftung.

Cöln, 13. Juni. (W. T. B.) Der „Kölnischen Volkszeitung“ zufolge hat der Stahlwerkverband die Bildung eines Stab⸗ eisenverbandes, zunächst unter den Werken des Stahlwerkverbandes selbst, in die Wege geleitet.

New York, 11. Juni. (W. T. B.) In der vergangenen Woche wurden 25 000 Dollars Gold nach Südamerika ausgeführt und 719 000 Dollars Silber; eingeführt wurden in derselben Zeit 275 000 Dollars Gold und 19 000 Dollars Silber.

New York, 11. Juni. (W. T. B.) Der Wert der in der vergangenen Woche eingeführten Waren betrug 8 940 000 Doll.

egen 9 910 000 Doll. in der Vorwoche, davon für Stoffe 1 340 000 oll. gegen 1 810 000 Doll. in der Vorwoche.

Kaursberichte von den Fondsmärkten. Hamburg, 11. Juni. (W. T. B.) (Schluß.) Gold in Barren: das Kilogramm 2790 Br., 2784 Gd., Silber in Barren: das Kilogramm 75,65 Br., 75,15 Gd. Wien, 13. Juni, Vorm. 10 Uhr 50 Min. (W. T. B.) Ungar. Kreditaktien 745,00, Oesterr. Kreditaktien 641,25, Franzosen 634,25, Lombarden 78,00, Elbethalbahn —,—, Oesterreichische Papierrente 99,25, 4 % Ungarische Goldrente 118,00, Oesterreichische Kronen⸗ anleihe 99,20, Ungarische Kronenanleihe 97,15, Marknoten 117,37, Bankverein 510,00, Länderbank 428,00, Buschtehrader Lit. B —,—, aäsxi d- 88 b171* 88 —— 409,50. ondon, Juni. 816I Schluß. % Eg. ie e; gras eeg 8 5 122 1uß.) 6 2 aris, 11. Juni. . T. B.) (Schluß.) 3 % Franz. Rente 97,90, Suezkanalaktien 4160. Madrid, 11. Juni. (W. T. B.) Wechsel auf Paris 38,60. Lissabon, 11. Juni. (W. T. B.) Goldagio 23. New York, 11. Juni. (Schluß.) (W. T. B.) Bei stetiger Tendenz gestaltete sich der Verkehr heute ruhiger als gestern. Die Spekulation war geneigt, den Regierungsbericht über die Weizen⸗ saaten als bereits eskomptiert anzusehen, aber sie legte den privaten Nachrichten über eine bedeutende Erweiterung der Anbau⸗ fläche für Mais Wichtigkeit bei. Die Erwartung, die man hinsichtlch des Bankausweises hegte, war nicht geeignet, ünstig auf den Markt einzuwirken. Die herrschende feste Tendenz vonnte sich jedoch behaupten, weil die Festigkeit der United States Steel Corporation⸗Aktien die Baissiers entmutigte und sie zu Deckungen ihrer Positionen veranlaßte. Das Erscheinen des Bank⸗ ausweises führte späterhin zu einigen Rückschlägen; die Ver⸗ luste wurden jedoch ohne Schwierigkeit wieder zurück⸗ gewonnen. Schluß fest und lebhaft. Aktienumsatz 130 000 Stück. Geld auf 24 Stunden Durchschnittszinsrate nom., do. Zinsrate für letztes Darlehen des Tages nom., Wechsel auf London 60 Tage) 4,85,55, Cable Transfers 4,87,65, Silber, Commercial Bars 55 ⁄. eg für Geld: Leicht. Rio de Janeiro, 11. Juni. (W. T. B.) Wechsel auf London 12.

Kursberichte von den Warenmärkten. 1

Produktenmarkt. Berlin, den 13. Juni. Die amtlich ermittelten Preise waren (per 1000 kg) in Mark: Weizen, Normalgewicht 755 173 172,50 1723 Abnahme im Juli, do. 167,25 Abnahme im September, do. 167,50 Abnahme im Oktober mit 2, Mehr⸗ oder Minderwert. Fester.

Roggen, märkischer 130,00 130,50 ab Bahn, Normalgewicht 712 g 133,75 133,50 134,25 133,75 134 Abnahme im Juli, do. 135,75 136,25 Abnahme im September, do. 136,25 136,75 Ab⸗ nahme im Oktober mit 1,50 Mehr⸗ oder Minderwert. Fest.

Hafer, pommerscher, märkischer, mecklenburger, preußischer, posener, schlesischer feiner 138 148 frei Wagen, pommerscher, mär⸗ ischer, mecklenburger, preußischer, posener, schlesischer mittel 126 bis 137 frei Wagen, pommerscher, märkischer, mecklenburger, preußischer, posener, schlesischer geringer 123 125 frei Wagen, Normalgewicht 450 g 126,75 126,50 127 126,75 Abnahme im Juli mit 2 Mehr⸗ oder Minderwert. Ruhig.

Mais, runder 112,50211900 frei Wagen, amerikan. Migxed und do. abfallende Sorten 114,00 118,00 frei Wagen, türkischer Mixed 122 123,00 frei Wagen. Ruhig.

Weizenmehl (p. 100 kg) Nr. 00 21,50 24,00. Behauptet.

Roggenmehl 100 k. Nr. 0707 2

5 1““

Berlin, 11. Juni. Bericht über Speisefette von Gebr. Gause. Butter: Da die Butter jetzt schon in guten, haltbaren Qualitäten geliefert wird, wurden größere Posten zu Spekulations⸗ zwecken gekauft; die großen Zufuhren von feinster Butter konnten schlank zu höheren Preisen geräumt werden. Abweichende Sorten und Landbutter finden jedoch keine Beachtung. Die heutigen Notierungen sind: Hof⸗ und Genossenschaftsbutter 1a Qualität 98 bis 100 ℳ. IIa Qualität 95 bis 988 xchmalz: Trotz des zur Zeit schwachen Konsums in Deutschland bleiben die Packer Amerikas fort⸗ gesetzt Käufer für Schmalz und Fleisch. Wenn auch die Vorräte in Amerika ziemlich groß sind, decken sie doch noch lange nicht den großen Bedarf für die Herbstmonate. Da die Packer demnach keine Besorgnis für den Absatz ihrer Produkte für den Herbst haben, sind sie an⸗ scheinend nicht gewillt, dieselben für die jesi een, immer noch billigen Preise abzugeben. Sie „streben ein höheres Preisniveau an, bevor die Hauptdeckungen für den Herbstbedarf Die heutigen Notierungen sind: Choice Western Steam 41 bis 41 ½ ℳ, amerika⸗ nisches Tafelschmalz (Borussia) 42 ½ ℳ, Berliner Stadtschmalz (Krone) 43 ½ ℳ, Berliner Bratenschmalt (Kornblume) 47 in Tierces bis 49 Speck: Einige Nachfrage.

Berlin, 10. Juni. Wochenbericht für Stärke, Stärke⸗ fabrikate und Hülsenfrüchte von Max Sabersky. Im Geschäftsverkehr mit Kartoffelfabrikaten hat sich nichts geändert; die Umsätze blieben sehr geringfügig. Es sind zu notieren: Ia. Kartoffelstärke 21 ½ —22 ℳ, T a. Kartoffelmehl 21 ½ 22 ℳ, II. Kartoffelmehl 16 ½ 18 ½ ℳ, gelber Sirup 25 ½ 26 ℳ, Kap.⸗Sirup 26 26 ½ ℳ, E portstrup 27 27 ½ ℳ, Kartoffel⸗ ucker gelb 25 ½ —26 ℳ, artoffelzucker kav. 26 26 ½ ℳ, umcouleur 37 38 ℳ, Biercouleur 36 37 ℳ, Derxtrin gelb und nets Ia. 27 27 ½ ℳ. do. sekunda 24 25 ℳ, Halles und Schlesische 37—39 Weizenstärke kleinst. 34 36 ℳ, großst. 36 37 Reisstärke (Strahlen⸗) —,— ℳ, do. (Stücken⸗) 45 47 ℳ,

abestärke 31 33 ℳ, Ia. Maisstärke 30 31 ℳ, Viktoria⸗ erbsen 17 ½ 22 ℳ, Kocherbsen 15 ½ 19 ½ ℳ%, grüne Erbsen 16 21 ℳ, Hebegen 13 15 ½ ℳ, inl. weiße Bohnen

23 25 ℳ, flache Bohnen 23 26 ℳ, ungarische Bohnen 22 ½ 23

galiz.⸗russ. Bohnen 21 22 ℳ, große Linsen 26—29 ℳ, mitte do. 22 25 ℳ, kleine do. 19 21 ℳ, weiße Hirse 23 25 ℳ, gelber Senf 14 22 ℳ, Hanfkörner 22 24 ½ ℳ, Winterrübsen 18 ½ 19 ℳ, Winterraps 19 19 ½ ℳ, blauer Mohn 44 50 ℳ, weißer Mohn 54 60 ℳ, Pferdebohnen 14 14 ½ ℳ, Buchweizen 13 ½ 15 ½ ℳ, Mais loko 11 ½ 12 ½ ℳ, Wicken 12 ½ 13 ½ ℳ, Leinsaat 23 26 ℳ, Kümmel 46 52 ℳ, lIa. inl. Leinkuchen 14 14 ½ ℳ, Ia. russ. do. 1 ℳ, Rapskuchen 10 10 ¾ ℳ, Ia. Marseill. Erdnußkuchen 13 13 5 ℳ, lIa. doppelt gesiebtes Baumwollsaatmehl 58 62 % 14 ½8 15 ℳ, helle getr. Biertreber 11 ½ 12 ℳ, getr. Getreide⸗ schlempe 14 ½ 15 ℳ, Maisschlempe 15 15 ½ ℳ, Malzkeime 10 bis 10 ½ ℳ, Roggenkleie 9 ¾ 10 ¼ ℳ, Weizenkleie 9 ½ 10 (Alles per 100 kg ab Bahn Berlin bei Partien von mindestens 10 000 kg.)

Magdeburg, 13. Juni. (W. T. B.) Zuckerbericht. Korn⸗ zucker 88 % ohne Sack —,—. Nachprodukte 75 % ohne Sack 7 Stimmung: Ruhig. Brotraffinade I ohne Faß 19,00. Kristallzucker I mit Sack —,—. Gem. Raffinade Sack 18,82 ½ 18,95. Gem. Melis mit Sack 18,45. Stimmung: Still. Rohzucker I. Produkt Transito f. a. B. Hamburg Juni 18,15 Gd., 18,25 Br., —,— bez., Juli 18,35 Gd., 18,40 Br., —,— bez., August 18,55 Gb., 18,60 Br., 18,60 bez., Oktober⸗Dezember 18,75 Gd., 18,85 Br., —,— bez., Januar⸗März 19,05 Gd., 19,15 Br., —,— bez.

Stetig. Cöln, 11. Juni. (W. T. B.) Rüböl loko 49,00, Oktober 47,50. Bremen, 11. Juni. (W. T. B.) (Slue gt) ivat⸗ notierungen. Schmalz. 5 Loko, Tubs und Firkins 34 ½, Doppel⸗ eimer 35 ½. Speck. Stetig. Kaffee. Behauptet. Offizielle hetssre der Baumwollbörse. Baumwolle. Stetig. Upland middl. oko 8 amburg, 11. Juni. (W. T. B.) etroleum. Still. Eiaba⸗ white loko 6,70. p Hamburg, 13. Juni. (W. T. B.) Kaffee. bericht.) Good average Santos Juli 34 Dezember 35 ½ Gd., März 36 Gd. tetig. Zuckermarkt. (Anfangsbericht.) Rübenrohzucker I. Produkt Basis 88 % Rende⸗ ment neue Usance frei an Bord mburg Juni 18,10, Juli senn August 18,45, Oktober 18,75, Dezember 18,75, Mär; 19,05.

uhig. Budapest, 11. Juni. (W. T. B.) Raps August 10,45 Gd.,

10,55 Br. London, 11. Juni. (W. T. B.) 96 % Javazucker loko Rübenrohzucker loko stetig, 9 sh.

matt, 10 sh. 3 d. Verkäufer. ¼ d. Wert.

Liverpool, 11. Juni. (W. T. 92 Baumwollen⸗Wochen⸗ bericht. (Die Ziffern in Klammern beziehen sich auf die Beträge der Vor⸗ woche.) Wochenumsatz 38 000 (40 000), do. von amerikanisch. Baumw. 32 000 2 000), do. für Spekulation 200 (400), do. für Export 1100 2200), do. für wirkl. Konsum 37 000 (37 000), do. unmittelb. exkl. Schiff 41 000 (61 899 wirklicher Export 3000 (2000), Import der Woche 25000 (43000), davon amerikanische 8000 (28 600), Vorrat 561,000 (580 000), davon amerikanische 431 000 (458 000), davon ägyptische 42 000 (41 000), schwimmend nach Großbritannien 93 000 (83 000), davon amerikanische 61 000 (40 000).

Paris, 11. Juni. (W. T. B.) (Schluß.) Rohzucker ruhig. 88 % neue Kondition 24 24 ¼. Weißer Zucker behauptet, Nr. 3 für 100 kg Juni 27 ⅜, Juli 27 , Juli⸗August 27 ¾,

Oktober⸗Januar 28 ¾. W. T. B. betkenne Raffi⸗ Oo.

Vormittags⸗ Gd., September 34 ¾ Gd.,

Antwerpen, 11. Juni. niertes Type weiß loko 19 ¼ bez. Br., zuni 19 ½ Br., do. de. do. September 19 ¼ Br. Ruhig. Schmalz.

uni 83,25.

New York, 11. Juni. (W. T. B.) (Schluß.) Baumwolle⸗

in New York 12,85, do. für Lieferung September 10,57, do. für

ieferung November 10,01, Baumwollepreis in New Orleans 12 ⅜,

Petroleum Standard white in New Pork 8,05, do. do. in vhlerPhn

§,00, do. Refined (in Cases) 10,75, do. Credit Bal es at Oil City 5 th