5
vertretenden Vorsitzenden des Schiedsgerichts
ö erichts für — ich Magdeburg ernannt worden.
ckes ich ung zum Messen des Winddru 8198. 88 der Sitzung am 30. Mär⸗
und
G“ von der Intendantur des XIV. Armeekorps ist zum
zuerkannt.
Ministerium für Handel und Gewerbe.
Der Regierungsrat Caesar in Magdeburg it g 8 188
sbezirk Magdeburg und des Schieds⸗ Seeee im Eisenbahndirektions⸗
Ministerium der öffentlichen Arbeiten.
rb z ung einer Vor⸗ In dem Wettbewerb zur Erlang at das Preis⸗
Entwurf „R. Univ ersa 8.8 Verfasser Torpedo⸗ 1eö Gießen in Kiel, den ersten Preis von 5000 ℳ
„Alpha“, Verfasser Mechaniker R. Fueß böbö ”b Ing. Reißner in Berlin, den zweiten Preis von 3000 ℳ 1 “
ie übri ngenen Entwürfe haben den gestellten LE116““ ’ weshalb von der Erteilung des dritten Preises abgesehen werden mußte.
Berlin, den 22. Juni 1904. Der Minister der öffentlichen Arbeiten
“ Reichsmarineamts
N S retärs des Rei nec 1
pugleich iht Namen denh Pötaagsschewerhe des Kriegsministers,
† 1 9 82 bandes der Preußischen Dampfkesselüberwachung 88 des Vereins Deutscher Ingenieure.
riegsministerium. Der überzählige Militärintendanturassessor von Pritz⸗
äßigen Militärintendanturassessor ernannt un “ dats s e. e e ser Pieszezek als eieehh. b“ intendanturassessor bei der Intendantur des Arm
korps angestellt worden.
Bekanntmachung. 8 8
Das Stipendium der von dem zu Berlin verstorbenen
Geheimen Medizinalrat, Professor Vr. er IW“ 111““ ö 1905 an einen talent⸗ öö und bedürftigen Studierenden des Baufaches
jüdi s verliehen werden. G ETT111““ aufgefordert, ihre diesbezüglichen Gesuche zis zum 15. Juli d. J. an das Fbtectoeem. sename 8 Seiftun zu Händen des unterzeichneten Professors Dr. Ka 1 8 Berlin gcn 50, Ansbacher Straße 14, einzureichen und dense beizufügen: 8 Lebenslauf, 1t
) hen c.; daß Bewerber jüdischen Glaubens ist,
3) ein amtliches Bedürftigkeitsattest,
elieferte schen L
auf 1. auf 1. auf 4.
auf 88 uf 1.
Kenntnis Ludwig festgesetzt St.
er bereits früher gekündigten und bis jetzt nicht ein⸗
Gemäß 8§ 1893 Fehesh Zwcelnn S. 152)
Kommunalabgaben einschätzbare Reinertrag preußischem
Verzeichnis
verzinslichen vormals Hannover⸗ n, nicht melg berzahnschuldverschreibungen.
Litandi a .
1874 gekündigt: Nr.
G. Lit, N1 4 %, 1 8
Dezember 1874 Nr. 2880 über 100 Tlr. Kurant. it. F
. 1 4 %: 8
Dezember 1874 gekündigt: Nr. 14110 über 500 Tlr. Gold. Lr. G1 4 %: . 8 b
Dezember 1874 gekündigt: Nr. 5421 über 100 Tlr. Kurant. Leit. 1 4 %: .
Dezember 1874 gekündigt: Nr. 4580 über 200 Tlr. Kurant,
.4162 über 100 Tlr. Gold.
Nr. 1320 über 100 Tlr. Kurant.
Bekanntmachung.
5 alabgabengesetzes vom 14. Juli 48 dns Pnha) n hiermit zur öffentlichen laufenden Steuerjahr zu den 1 der aufe saih lich
biet belegenen Strecke der Pfälzischen n Gin 8 aus 1 Betriebsjahr 1903, wie folgt, worden ist: hnr die Teilstrecke St. Ingbert (Landes⸗
gebracht, daß der im
grenze) bis Scheidt (Betriebsgrenze) auf 18 998 ℳ 09 ₰.
Saarbrücken, den 16. Juni 1904. 33Z 1u“.“
8 Dr. Firnha ber.
Abgaer eist:
Seine Exzellenz der Staats⸗ und Justizminister Dr. Schön⸗ stedt, nach Kiel; 8 Seine Exrzellenz der Staatsminister und Minister für
Handel und Gewerbe Möller, nach Kiel.
In
des
4) ein Führungsattest von der Technischen Hochschuge. 5) ein guceis Sprofessor Dr. Kal ischer.
Bekanntmachung. Bei der am 4. d. M. in Gegenwart eines Königlichen Notars stattgehabten Auslosung der vormals Han⸗ noverschen 4prozentigen Staatsschuldverschrei⸗ bungen Litera S zur Tilgung für das Rechnungsjahr 1904 sind die folgenden Nummern gezogen worden:
Nr. 29, 336, 249, 187, 424, 389, 22, 213, 27, 174, 679 über je 1000 Tlr. Gold und Nr. 1616, 1119, 2000, 1799, 1071, 1609 über je 500 Tlr. Gold.
Diese werden den Besitzern hierdurch auf den 2. Ja⸗ nuar 1905 zur baren Rückzahlung gekündigt.
Die ausgelosten Schuldverschreibungen lauten auf Gold, deren Rückzaßlung wird in Reichswährung nach den Bestim⸗ mungen der Bekanntmachung des Herrn Reichskanzlers vom 6. Dezember 1873, betreffend die Außerkurssetzung der Landes⸗
oldmünzen ꝛc. (Reichsanzeiger Nr. 292), sowie nach den Aus⸗ Feheun enmmamaen des Herrn Finanzministers vom 17. März 1874 (Reichsanzeiger Nr. 68, Position 3) erfolgen.
Die Kapitalbeträge werden schon vom 15. Dezember d. J. ab gegen Quittung und Einlieferung der Schuldver⸗ schreibungen nebst den zugehörigen Zinsscheinanweisungen und den nach dem 2. Januar 1905 fälligen Zinsscheinen (Reihe VII Nr. 9 und 10) an den Geschäftstagen bei der Regierungs⸗ hauptkasse hierselbst, von 9 bis 12 Uhr Vormittags, ausgezahlt.
Die Einlösung der Schuldverschreibungen kann auch bei sämtlichen übrigen Regierungshauptkassen, bei der Staats⸗ schuldentilgungskasse in Berlin sowie bei der Kreiskasse in FTrankfurt a. M. geschehen. Zu dem Zwecke sind die Schuldverschreibungen nebst den zugehörigen Zinsschein⸗ anweisungen und 8 schon vom 1. Dezember d. J. ab bei einer dieser Kassen einzureichen. Nach erfolgter Feststellung durch die hiesige Regierungshauptkasse wird die Auszahlung von den ersteren Kassen bewirkt werden.
Die Einsendung der Schuldverschreibungen nebst den zugehörigen Zinsscheinanweisungen und T mit oder ohne Wertangabe muß portofrei geschehen.
Sollte die Abforderung des gekündigten Kapitals bis E Fälligkeitstermine nicht erfolgen, so tritt dasselbe von em gedachten Zeitpunkte ab zum Nachteile der Gläubiger außer Verzinsung.
Schließlich wird bemerkt, daß alle übrigen 3 ½⸗ und 4Aprozentigen vormals Hannoverschen Landes⸗ und Eisenbahn⸗ schuldverschreibungen bereits früher gekündigt und außer Verzinsung getreten sind. Die Inhaber der unten ver⸗
noch nicht eingelieferten Schuldverschreibungen werden an deren Einlösung bei der hiesigen Regierungshaupt⸗
kasse nochmals erinnert.
Hannover, den 9. Juni 190u9u. 8 Der Regierungspräsident. 11“ Humperdinck.
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S.
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burg ist
kündigte, Erhöhung
staat müss
stimmunge
“
ministers, Posadowsky⸗Wehner Bunbe wurdene — zu einer Reihe von Petitionen teils de uständigen Ausschüssen überwiesen. bala fcn des encsgage zum Entwurf eines Gesetzes wegen Lüen. des Meraffsetes wurde die anden die b esetz⸗ ventteien setreer⸗ Aenderung des Gesetzes über das Reichs⸗ 8 mv son des Keft Die cau letzterem Gesekent waffnete Macht ir fe90 eden, sowie die B ausschusses zu der Allgeémeinen Rechnung über den Landeshaushalt von Elsaß⸗Lothringen für das Rechnungsjahr 1899 wurden den zuständigen Ausschüssen überwiesen. Zustimmung fanden die
der Regierung vor, daß sie im Widerspruch mit den
Preußen. Berlin, 24. Juni.
Staats⸗ eer am 23. Juni unter dem Vorsitz des b Staats sekretärs des Innern Dr. Grafen von abgehaltenen Plenarsitzung die Beschlüsse des Reichstags teils dem Reichskanzler, Den Be⸗
ustimmung versagt.
eichstagsbeschlüsse zu den Gesetz⸗
r. ädi ür unschuldigerlittene effen ] die Entschädigungf 8 Uherm iane
bhlchluse betheigegh
ßberichte zur Resolution des Reichstags, betreffend Lohn⸗
beschäftigung von Kindern im Haushalt sowie in der Land⸗
ft und deren Nebenbetrieben, ferner zur Vorlage über
die Anerkennung französischer Prüfungszeichen für Handfeuer⸗ waffen und zu den Uebersichten der Einnahmen und Ausgaben der Schutzgebiete für die Rechnungsjahre 1900 bis 1902 und den hierzu gefaßten Reichstagsbeschlüssen.
1 1b Außerdem fanden Eingaben ihre Erledigung.
Der Königlich italienische Botschafter Graf Lanza ist nach Berlin zurückgekehrt und hat die Geschäfte der Botschaft wieder übernommen.
Der Königlich niederländische Gesandte Jonkheer van van seiner Abwesenheit führt der Gesandtschaftsrat Ritter van Rappard die Geschäfte der Gesandtschaft.
Der Regierungsrat Schallehn in Liegnitz ist der König⸗ lichen Regierung in Oppeln zur weiteren dienstlichen Ver⸗
Goudriaäan hat Berlin verlassen. Während
überwiesen worden.
“
t Meldung des „W. T. B.“ ist S. M. S. „T M. S. „Gazelle“ ist am 22. Juni in Bermuda
am 22. Juni in Canton eingetroffen.
eingetroffen und geht am 24. Juni nach Fayal wieder in See.
8
1. 24. Juni. Seine Majestät der Kaiser und
König empfing gestern, wie „W. T. B.“ meldet, Seine König⸗
heit den Prinzen Wilhelm von Schweden und
Norwegen, der auf der „Freya“ hier eingetroffen war. Seine Königliche Hoheit der Großherzog von Olden⸗
gestern abend ebenfalls in Kiel eingetroffken.
“
Oesterreich⸗Ungarn.
Im ungarischen Abgeordnetenhause brachte gestern im Laufe der Budgetdebatte Graf Apponyi punkt zum Ausdruck und bekämpfte die Höhe der kredite, sowie die Art ihrer Deckung durch Anleihen.
seinen oppositionellen Stand⸗ Militär⸗ Apponyi er die Köni
wie „W. T. B.“ meldet,
ferner an, daß der’ Zivilliste ablehnen
werde, da der
von Ungarn eine Kaiserlich österreichische Hofhaltung habe.
Der be 3 Redner warf schließlich esetzlichen Be⸗ n vor dem Inslebentreten des autonomen Zolltarifs Handels⸗
e in Ungarn ungarisch sein. Der
vertragsverhandlungen begonnen habe
wonach der
8 ist Fschafft wird Chamaillane, Menarcect, van bekämpfte diesen An⸗ 6u“ 11““ mit 188 gegen 68 Stimmen ab⸗
ier inglichkeit der timmen die von der Regierung verlangte Dring ““ begann sogleich die Generalberatung.
8 Großbritannien und Irlaud. Der König Eduard hat gestern abend gegen 10 Uh
die Reise nach Kiel angetreten.
Frankreich.
Der Senat begann gestern die Beratung des Gesetzentwurfs
d eganisten in Frankreich ab Uön eer cit. Peesesh eantragte die Vertagung de
Senat nahm
Der schließlich mit 167 egen
gelehnt wurde. gen
tung der
tiertenkammer begann gestern die Bera Vorlone Dehufern die Beaufsichtigung der 7 sicherungsgese ischasteneg hosnd s Pacchnig der Gerlags un isters die Dringlichkeit für SS; Feri hng auf Dienstag an. Dann wurde die Be⸗ 9
ü Kilitärgesetz fortgesetzt. 8 ratung über e uchunogskommifsion in der Se. an elegenheit vernahm gestern den Deputierten von --. 8 ichat der „W. T. B.“ zufolge erwähnte, daß der Prior der Pichan er ihm von dem Besuche 181“ ge⸗
ie ihn, den Prior, um ! Fr. fi n. E“ hac naa somg 1“ h gestandenen Genehmigung. Diese Persönli 4“ ben, an Namen einer parlamentarischen Gruppe zu An; e ersönlichkeit mit der Verpflichtung genannt, ihr EEEEE“ Ein Mtelied der Fer Seen. ioteen. C bestehen, den Namen erklärte alsdann, er werde bei dem Prior dn 81 der betreffenden Persönlichkeit nennen zudürfen fenn 1668. anwalt Bulot vernommen; er berichtete über öen
täuserangelegenheit; der Unter
verschiedenen Untersuchungen in der 8 1gegent . e
uchungsrichter habe keinen Druck auf die Feus 11e5* dgar Combes ausgeübt. Er glaube nicht,
Uesene ung bsuae Erbfftuna. 9 Unsefuüchang geücgedent boßs. aber wenn das geschehen sein sollte, so würde b 3 Tag bringen wollte. Er glau shine das, ei, ven 8 Lagraves stattgefunden habe; nicht, daß ein Bestechungsversuch seiten g 8 tgef —
1 icht nach nur um ein Anerbieten p dc⸗ E“ 8 8 mit Unwillen abgelehnt habe. Ein
estechungsversuch sei nicht erwiesen.
Italien. 1
mmer bat gestern Santini um Auskunft über,
deRuälen ie Hi nerxmh 88 bemmg. “ hthe
Gelegenheit für Italien, die Initia 8 EHE1u5
Konferenz zu ergreifen zu dem Zwecke, fü gek 11'.
1 üj den Gebrauch von Minen un
stim mnnc88e 8 überhaupt zu regeln und gesetzlich ege.
Der Unterstaatssekretär des Aeußern g 3 88 t 9 En grgen
lchen Initiative, ve antin
daß 1111“ niemals etwas vernachlässigen werde, was den Fortschritt und das internationale Recht betreffe.
Türkei.
ichtete der Wali von Bitlis von einem Kampfe “ Bande in der Ebene von Musc, bei dem 11 Mitglieden der Heange Fesahen 1 I c s Mirza Deghew eine Diener
t “ r.2* anderen ö b fins armenischen Bande in der Ebege Fn. Musch sei die ganze, 88 11 Personen bestehende Ban daig seien eine Fahne, Pavdet Ortschaft Tschelhur bei Nowie verschiedene affen und
2
nkeꝛtervt Im ven Truüppen mit Beschlag belegt.
Amerika.
Wie „W. T. B.“ aus Chicago meldet, nominierte der republikanische Nationalkonvent einstimmig Roosevelt zum Präsidentschaftskandidaten und Fairbanks zum Kan⸗ didaten für die Vizepräsidentschaft.
Nach Meldung des „Reuterschen Bureaus“ hat der Staatssekretär für Handel und Industrie Cortelyou sein Amt niedergelegt. 1
Wie das „Reutersche Bureau“ meldet, sei nach einem aus Port au Prince eingegangenen Telegramm vorgestern auf den dortigen französischen Gesandten ein Angriff verübt, bei dem der Gesandte von einem Palastwächter urch einen Steinwurf verletzt worden sei. Diese Ausschreitung sei ein Ausfluß der in Haiti herrschenden fremdenfeindlichen Stim⸗ mung, da die Eingeborenen die Ausländer für die traurige finanzielle Lage verantwortlich machten. Die französische Re⸗ gierung werde Genugtuung verlangen. Die an der National⸗ bank beteiligten Finanzhäuser hätten gegen die lange Ge⸗ fängnishaft gewisser veuttsegen und französischen Bankbeamten Einspru⸗h erhoben, die der Beteiligung an der Ausgabe ge⸗ fälschter Staatspapiere im Jahre 1903 beschuldigt würden.
1 Asien. 1
Vom Kriegsschauplatz in der Mandschurei ist, wie „W. T. B.“ aus St. Petersburg erfährt, dort die Meldung eingetroffen, daß am Abend des 19. Juni die Japaner mit einer Abteilung, die etwa ein Bataillon Infanterie und eine Eskadron Kavallerie stark war, Wafantun auf der großen Straße nach Liaujang einnahmen. Eine ebenso starke japanische Abteilung besetzte Tschanlindzi im Tal des Tsaohe, etwa 10 Werst nördlich von Föngwangtschöng. Ferner berichtet ein Telegramm des Generals Kuro⸗ patkin an den Kaiser von Rußland: „Die Vorpostenlinie der Japaner erstreckte sich am 19. und 20. Juni südlich von Sseniutschen von der Küste bis zu einer schwer passier⸗ baren bergigen Gegend östlich von der Eisenbahnlinie. Die Vorpostenlinie besteht aus dichten Kavallerieabtei⸗ lungen und Infanteriefeldwachen. Die Pässe im Osten der Eisenbahn werden vom Gegner ebenfalls sorgsam be⸗ wacht. Am 20. Juni wurde um 5 Uhr Nachmittags bemerkt, daß starke feindliche Kavallerie⸗ und Infanteriepatrouillen sowie Infanterie und Kavallerie vorrückten. Wir hatten in den Scharmützeln keine Verluste. Auf japanischer Seite wurden mehrere Mann getötet oder verwundet. Ferner ist eine Vermehrung der japanischen Streitkräfte im Süden von Wandsiapudsa festgestellt worden. Bei Hathabei auf dem Wege von Ssiujan nach Tantschi werden Befestigungen aufgeführt. Auf den von Ssiujan nach Kaitschou führenden Straßen besetzte die Vorhut des Gegners am 20. Juni auf der nördlichen Straße den Paß zwischen Pandsiabei und Pantschan, 15 Werst östlich von Ssiahotan, und auf der südlichen Straße den Tschapanlinpaß, 12 Werst südlich von Ssiahotan.“ Ein weiteres Telegramm des Generals Kuropatkin an den Kaiser vom gestrigen Tage meldet, daß die japanische
Armee, die von Kintschou vorrückt, ihren Vormarsch nach Norden allmählich fortsetzt. Die im Norden stehende
er die
Nach einer Meldung des Wiener K. K. Telegr.⸗Korr.⸗
9. 113 394 119
Agrmee Kurokis hat ihren Vormarsch von Ssiujan ein⸗
jellt, anscheinend, um die Vorhutabteilungen der beiden
een in eine Linie zu bringen. Die vorrückenden Streitkräfte der feindlichen Vorhut betragen in der Umgegend von Ssiujan ungefähr eine Division mit mehreren Eskadrons und im uiden neun Eskadrons, die durch eine zahlreiche Infanterie⸗ bolonne verstärkt werden. Oestlich von Ssaimatsi errichten die Japaner auf dem Wege nach Kuandiansian Be⸗ feüjigungen und haben daselbst gegen 18 Geschütze aufgestellt. erner hält eine starke feindliche Feldwache das Dorf Sapingai,
Werst nordöstlich von Ssaimatsi, besetzt, das durch Schanzen befestigt worden ist. 8 1 .“
In einem an den russischen Generalstab gerichteten Tele⸗ ramm berichtet der General Ssacharow: Am 21. Juni keff die japanische Vorhut um 8 Uhr Morgens unsere Vor⸗ güsten an, die sechs Werst südlich von Ss eniutschen auf beiden beiten der Eisenbahnlinie standen. Unsere berittenen Feld⸗
en zogen sich vor dem vordringenden Gegner langsam
nach Sseniutschen und weiter nach Kaitschou zurück. Um die
Mittagszeit rückten gegen neun Eskadrons mit einer Batterie und bedeutende Infanterieabteilungen nach Sseniutschen vor. Hierauf wurden nach und nach andere be⸗ deutende feindliche Kolonnen bemerkt, und gegen Abend wurde Sseniutschen von einer japanischen Truppenabteilung eingenommen, die aus mehr als einer 1 Division In⸗ fanterie, einer Brigade Kavallerie und 32 Geschützen bestand. — Nach den Berichten russischer Streifwachen und den Aus⸗ sagen der Ortsbewohner sind bedeutende Streitkräfte des Gegners, mehr als eine Division, im Süden vom Tschapanlin⸗ paß bei Tschandiadian und Londiadian vereinigt. Vom Tschapanlinpaß in der Richtung nach Tantschi waren die Japaner am Meorgen des 22. Juni nicht weiter vorgerückt. Wie russische Streifwachen ferner berichten, ist eine bedeutende, aus den drei Waffengattungen bestehende Abteilung aus Ssiujan nach Chansy vorgerückt. Am Morgen des 22. Juni beabsichtigte der Gegner, in einer Stärke von etwa einem Bataillon unter dem Schutze des dichten Nebels die Stellung der russischen Vorhut bei Wandsiapudsa zu über⸗ rumpeln. Die russischen Infanteriepatrouillen stellten sein Vorgehen auf dem Wege von bö“ nach Haitscheng rechtzeitig fest, und die Japaner zogen sich unter den Salven der russischen Vorhutkompagnien mit einigem Verlust nach Ssiujan hin zuruck. Auf russischer Seite wurde ein Schütze verwundet.
Dem „Reuterschen Bureau“ wird aus Liaujang vom
heutigen Tage gemeldet, der General Kuropatkin habe nun⸗ 1
mehr persönlich die Führung der Armee übernommen.
Parlamentarische Nachrichten.
Der Schlußbericht über die gestrige Sitzung des Herren⸗
auses befindet sich in der Ersten Beilage.
Statistik und Volkswirtschaft.
Konkursstatistik.
Nach vorläufigen Mitteilungen des Kaiserlichen Statistischen Amts zur Konkursstatistik gelangten im I. Vierteljahr 1904 m Deutschen Reich 2555 neue Konkurse zur Zählung, gegen 2770 m I. Vierteljahr 1903. 8
Es wurden 375 Anträge auf Konkurseröffnung wegen Mangels ines auch nur die Kosten des Verfahrens deckenden Massebetrages abgewiesen und 2180 Konkursverfahren eröffnet; von letzteren hatte der Gemeinschuldner in 1354 Fällen ausschließlich die Konkurseröffnung beantragt.
Beendet wurden im I. Vierteljahr 1904: 1943 (im I. Viertel⸗ ahr 1903: 1978) Konkursverfahren, und zwar durch Schlußverteilung 347, durch Zwangsvergleich 440, infolge allgemeiner Einwilligung 40 und wegen Massemangels 116. In 783 beendeten va war ein Gläubigerausschuß bestellt.
Von den 8 Konkursverfahren betrafen: neue
physische Personen. 111 qq6381 Feedeeg ac öntten 1 enossenschaften andere Gemeinschuldner.
zusammen.
öͤ
Streiks und Aussperrungen in den Niederlanden 1901 — 1903.
Nach den Mitteilungen des Statistischen Zentralbureaus der sederlande*) fanden in diesem Staate während des Jahres 1901 15, 1902 128 und 1903 149 Streiks statt, wobei von den Aus⸗ ändigen 1902 181 und 1903 234 Forderungen gestellt wurden, ührend für 1901 eine entsprechende Angabe fehlt. Die Gesamtzahl er Streiks hat ebenso wie diejenige der Streikenden von 1901 bis 3 stetig zugenommen, die der betroffenen Betriebe aber nur von 901 auf 1902. Da nicht bei allen Streiks die betroffenen Betriebe ind die beteiligten Arbeiter festgestellt sind, geben wir in der folgenden
asch die Zahl derjenigen, bei welchen dies geschehen ist, noch be⸗ onders an.
Es wurden ermittelt Von je 100 Streiks endeten
zu Gunsten der
mm Jahre mit Aus⸗ ständigen Arbeiter
Unter⸗
nehmer Vergleich mit un⸗ bekanntem
Erfolge
Streiks mit betroffenen Betrieben
901 84
— 0‿ d0
58 12 652 03 132 327 136 33 487 * - 1 Dee durchschnittliche Beteiligung der Arbeiter belief sich hiernach ; auf 72, 1902 auf 106 und 1903 auf 246 bei einem Streik, ist so in starkem Ansteigen begriffen. Der Erfolg ist für die Arbeiter bn Berichtszeit von Jahr zu Jahr ungünstiger geworden, während en durch Vergleich beendeten Ausständen durchgängig eine Ver⸗
nehrung zu beobachten ist.
Dee Zahl der Felperrn ngen bezifferte sich im Jahre 1901 v21 mit 362, in den beiden folgenden auf je 14 mit 2381 bezw. 8 lausgesperrten Arbeitern. Ins Jas en im letzten Berichtsjahre 1g en 7 Aussperrungen zu Gunsten der Arbeitgeber, 2 zu Gunsten der
ebeiter und 5 durch gütlichen Vergleich. (Stat. Korr.)
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3
1 8* 8 90000
1,8
sseegung. aen Bwsschen dem Ausschuß des Versicherungsverbandes deutscher wfreien und dem Ausschuß des Gewerkschaftskartells in Hamburg SEne die „Voss. Ztg.“ meldet, nach dreistündigen Verhandlungen Sachen des Brauerausstandes eine Einigung erzielt worden,
88 erkstakingen en Uitslui- ngen in Nederland gedu- e 1903. “ 88 eehggs
8
Bahnen zeigt, die er in dem im Besitz der
wodurch die Beendigung des Ausstandes und die Aufhebung des Bierboykotts für Ende dieser Woche gesichert ist. 86
Der Ausstand der 200 Nieter der Kochschen Schiffs⸗ werft in Lübeck und damit zugleich die Aussperrung weiterer 600 Arbeiter ist, demselben Blatt zufolge, beendet. Die Arbeit⸗ 28 Freichten durch den 70 tägigen Ausstand keine weiteren Zu⸗ geständnisse.
In vorvergangener Nacht kam es in Nizza zwischen den aus⸗ ständigen Straßenbaßnern und der Polizei zu Zu⸗ sammenstößen. Nach der Polizei wurde, wie „W. T. B.“ meldet, mit Steinen geworfen; es fielen mehrere Revolverschüsse, wodurch 15 Personen, unter ihnen 4 Polizisten, verwundet wurden. Mehrere der Verwundeten wurden ins Hospital geschafft.
8 Knnst und Wissenschaft. “
Die Königliche Akademie der Wissenschaften hält am Donnerstag, den 30. Juni, um 5 Uhr Nachmittags, in ihrem zeitweiligen Sitzungssaal Potsdamer Straße 120 ihre statutenmäßige öffentliche zur Feier des Jahrestages ihres Stifters Leibniz. Der Eintritt steht auch ohne besondere Einladung frei.
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Große Berliner Kunstausstellung.*) 1““
In dem Saal 30 zeigt uns Heinrich Lessing „die Burg Kochem an der Saale“ in fast nordischen Dämmerungslicht mit einer ganz südländischen Staffage; weniger anspruchsvoll ist er in seinems ‚Kind mit Puppe“, das, abgesehen von dem etwas schläfrigen Aus⸗ druck des Kindes, einen hübschen Blick in ein holländisches Interieur erlaubt. Der mit singenden Knaben besetzte „Orgelchor“ Conrad Fehrs bringt wenig Abwechselung in den Gesichtern der Singenden, obwohl sich das Bestreben erkennen läßt, das seit van Evyck beliebte Problem auch hier wiederum zu lösen, den Alt und Diskant zeichnerisch zum Ausdruck zu bringen; künstlerisch höher zu bewerten scheint seine „Landschaft“, die breit behandelt ist und der volle, satte Töne gegeben sind; auch das Pastell „Der Kohlgarten“ wäre hier zu nennen, wenn die Hütte nur etwas weniger verunglückt wäre. Hans Krauses „Reisigsammler“ und „Beute in Sicht⸗ gehören zu jenen Bildern, die in ihrer korrekten, aber uninteressanten Ausführung bei längerem Besuch der Ausstellung so ermüdend wirken. Die Tonerde wird jetzt von Carl Gussow gern als Farbmittel gewählt, seine sämtlichen Bilder sind in dieser Technik ausgeführt, die sauberen, aber leblosen Porträts treten an malerischen Qualitäten hinter dem Christusbild „Es ist vollbracht“ zurück. Mit einer ganzen Anzahl Bilder ist Wilhelm Bechmann vertreten; ein anmutiges Kinderköpfchen „Anita“ und das Bild der Freifrau von St. sind hier wohl an erster Stelle zu nennen, auch die flüchtige Skizze der „Heide⸗ landschaft“ fesselt, während neben den Aquarellen „das Kapuzinerkloster von Amalfi“ doch etwas gar zu dürftig erscheint. Ins Pariserische über⸗ setzt Friedrich Klein⸗Chevalier den „Feierabend in Helgoland“, der hier zwar, wie üblich, von des Tages Last und Mühe aus⸗ ruhende Fischer zeigt, aber nicht vor ihren Hütten, sondern im Tingeltangel, versunken in den Anblick einer Erzentriktänzerin. Ab⸗ Fleben von dem gesuchten Motiv, zeigt das Bild manche koloristische
orzüge, ebenso wie sein farbig interessantes Porträt des Herrn von B. Den Eindruck plastischer Wirklichkeit sucht Otto Schmidt⸗ Casella in den verschneiten Bäumen seines „Wintermorgen“ zu er⸗ reichen, aber ohne daß es ihm gelingt, seinen virtuosen nordischen Kollegen darin gleichzukommen. Rudolf Tienhans' lebensgroße Studie eines alten Mannes „Feierabend“ würde, wenn die Stellung des Modells weniger gequält erschiene und die Hände besser gemalt wären, ihre unleugbaren Vorzüge glücklicher zur Geltung bringen. Als zarte, feine Schneelandschaft mit einem reizenden Fern⸗ blick schildert uns Louis Lejeune den „Hundekehlensee im Grunewald“. Mit den Mitteln Segantinis arbeitet Ernst Hausmann; wenn er bei manchen Partien namentlich am Kopf in ihrer Anwendung nicht ganz glücklich er⸗ scheint, so sucht er doch dem Malerischen gerecht zu werden; nicht übel ist der grünliche Gesamtton der Figur. Von gesundem malerischen Empfinden ist Carl Holzapfel beseelt, der zwar in dem „Schutzhafen“ noch etwas derb sich zeigt, in der „Schleuse“ aber weit zarter ist. Franz Hoffmann⸗Fallersleben sucht in „Aus dem Norderholz auf der Insel Alsen“ romantische Stimmung in uns zu erwecken, und es gelingt ihm hier trotz aller derben Mittel besser, als in seinem „verlassenen bischöflichen Sommersitz“ mit dem böcklini⸗ sierenden intergrund. An Kallmorgen, mitunter auch etwas an Andreas Achenbach erinnert Leonhard Sandrock, der in seinem „Blick auf die Unterelbe bei Cuxhaven“ trotz aller An⸗ leihen selbständiger erscheint als in dem „Hafenschlepper“, der voll⸗ ständig unter dem Einfluß Kallmorgens steht. Eine fleißige, aber gequälte Arbeit. Momme Nissens alter deutscher Bauer leidet unter der Nachbarschaft des verschmitzten Wilderers von Wilhelm Simmler, dessen Kleinmalerei bei vielen Besuchern große Freude erregt. Hübsche, aber recht unbewegliche Tänzerinnen 9 in der „großen Pause“ Hans Kobersteins bei ihrer Toilette eschäftigt, hoffentlich entwickeln sie beim Tanz etwas größere Geschmeidigkeit der hier vor allem in Betracht kommenden Extremi⸗ täten. Die fleißige Düsseldorferei Julius Ehrentrauts wird an solider Arbeit nur durch desselben Künstlers Bild „Der Raucher“ übertroffen. Von der glatten Vedute „Vierwaldstätter See bei Brunnen“ von Carl Scherres ist wenig zu sagen, hübsch sind die Blumenstücke Clara Lobedans, die Lilien mit der blauen Vase und die „Datura“. Von gelbem Gestrüpp hebt sich wirkungsvoll das Blau der Geierperlhühner Wilhelm Kuhnerts ab, das unter den Tierstücken der Ausstellung obenan zu stellen ist. Ernst Körner bringt ägyptische Landschaften „Luxor und Edfu“, die an die Art Hildebrandts erinnern, doch ohne das Wirkungsvolle dieses Künstlers zu erreichen; ein anziehendes Seestück mit nur allzu trockener Dar⸗ stellung des weit in das Wasser hineingehenden hölzernen Schutzwerks ist sein „Nieuport“. b 8 .
Im nächsten Saal (32) zieht das in der Sonne silberhell glänzende Wasser von Heinrich Petersen⸗Angeln in der „Brandung an der Festung Vlissingen“ den Blick auf sich; ein breit angelegtes, solides Bild. Schwer wird es uns, die Art der Bäume zu bestimmen, die Wilhelm Fritzel in seinen LandschaftenSommertag“ und „Apriltag“ schildert. Eine heitere, frische Stimmung liegt über der Strand⸗ landschaft Alexander Eßfelds „Bei Yarmouth“ und auch in der „Atlantie“ zeigt er in der Malerei der blauen Meereswogen sein gutes Können. Carl Mückes In den Flitterwochen’ zeigt dieselbe Glattheit, die immer noch einigen Düsseldorfern eigen ist, und die sich auch in den Werken Otto Kirbergs „Der Schiffbauer“, „Erzählung des See⸗ manns“ und „Kleine Hilfe“ so bemerkbar macht. Dasselbe gilt, wenn auch in geringerem Maße, von J. Heinrich Königs „Wäscheschrank“ und von Fritz Schürmanns „Leihler Fall“. Welchen Wert es hat, eine Malweise zu konservieren, die vor bald zwei Menschenaltern unter ganz anderen Verhältnissen gepflegt wurde, ist unerklärbar, zumal auch die Voreltern dieser Maler gerade hierin nicht selbständig waren, sondern sich an die holländischen Feinmaler des XVII. Jahr⸗ hunderts anlehnten. Einen Blick über weite Wiesen zeigt uns Adolf Lins im „Vorfrühling“; eine eigentümlich trübe Stimmung liegt trotz des Sonnenscheins auf dem Ganzen, die des Reizes nicht entbehrt. Adolf Schill bringt zwei Kircheninterieurs: „S. Pantaleon“ und „In der Markuskirche“. Wer die Schwächen der Bilder erkennen will, braucht sie nur mit dem in der Nähe befindlichen „Ahbteikirche in Amorbach“ von Heinrich Herrmanns zu vergleichen. Der Reiz dieses Kirchen⸗ interieurs liegt dort vor allem in dem Farbigen, das durch das Dämmerlicht fein zusammengestimmt wird, aber wie wenig ist dies Schill und wie gut ist es Herrmanns gelungen! Hugo Mühligs „Nach dem Markttag“ erinnert ein wenig an die Art Pettenkofens, während er in dem „Nach dem Martttag, sich vollständig auf den
Nationalgalerie befindlichen
*) Vergl. Nr. 104, 115, 121 und 133 d. Bl.
Gemälde eingeschlagen hat. Zum Schluß sei heute das viel bestaunte Interieur Carl Murdfields genannt; schon im vorigen Jahr er⸗ regte ein ähnliches Bild allgemeine Bewunderung, auch das diesjährige
hat sofort einen Käufer gefunden.
Wenn Genauigkeit, Fleiß und
Sorgfalt ein Bild zum Kunstwert machen könnten, würde dies
licht über die
sicherlich zu den besten gerechnet werden.
Land⸗ und Forstwirtschaft.
Zuckerproduktion Rußlands in den letzten fünf Kampagnen. Die russische Heae der indirekten Steuern ve
uckerproduktion Rußlands
Kampagnen nachstehende Daten:
röffent⸗ in den letzten fünf
Beginn der
Kampagne
sbriken Berkowetz
Seit 6
Verwogen und kontrolliert
Be⸗ ro⸗ Süche duktion
gewese⸗ verarbeitets Raffinade
an Zucker⸗
rüben
Weißer Sand⸗ zucker
Gelber Zucker
Menge in
Pud
1903/04. 1902/03. 1901/02. 1900/01 . 1899/1900
273 47025999 278 53717476 277 49866549 273 39073783
267 44613234
4628096 4145219 4521112 3381788 3242574
60636632 58994382 51923807 43268419 42929022
5774 47837 153617 137984
66219
Von den Zuckerfabriken versandt
Raffinade
Weißer Sandzucker
Gelber
Zucker
Raffi⸗ nade⸗ sirup
Menge in Pud
1903/04. 1902/03. 1901/02. 1900/01.. 1899/1900 .
Jahren, wie fo 1898.
190 0
h 1
MNiach Angaben de betrug die Ausfu
3 291 066 3 084 618 3 338 477 2 335 820 2 418 131
““ ru
lgt: 88 Pud ..
7 293 875 † 7 757 364
zuzuschreiben sein.
Von der Gesamtausfuhr gelangten auf den Markt im Jahre 1898 2 740 127 Pud, während dorthin nur 2 668 743 Pud gingen.
1
1* 1898 1899 1900 1901 1902 1903 1 Zur Entw hat in gewisser
8
Anfan Juli ers
der Zuckerexport von 1 540 860 Pud i
im Jahre 1903 gehoben.
Die russische Zuckerausfuhr 8 gestaltete sich in den Jahren 1898 bi
Persien Türkei 2 147 480 2 506 547 3 039 593 2 894 514 3 684 680 3 941 641
848 153 817 416 1 051 133 1 540 640 901 975 1 885 584
is 1903
28 065 442 V 29 5299,3 26 405 157 23 557 965 24 398 408
8
1901
1902 12529 2222
Hiernach weist der Export im ve Zunahme um fast 85 % auf; diese russischen Ueberproduktion in
1903
5 774
108 408 200 170 189 001 128 705
(Aus „Wjestnik finansow“.)
sischen Zuckers im Jahre 1903.
r Genossenschaft rus hr von Zucker aus Rußla
Pud
13 509 4 348 5 952 6 317 230.
3
sischer Zuckerfabrikanten nd in den letzte
sechs
7 828 928 7 991 909
. 14 673 815.
rflossenen Jahre gegen 1902 eine bedeutende Steigerung dürfte der den Kampagnen 1902/03 und 1903/04
westeuropäischen
im Jahre 1903 Nach Finnland hat sich dagegen
m Jahre 1898 auf 6 065 060 Pud
den 1. Ländern im Osten
olgendermaßen:
China Afghanistan Menge in Pud
7 011 12 591 16 867 38 009 38 860 65 124
4784
8 835
9 766 “ 12 415 32 840
Andere Länder
5 480 762
14 818.
iceslung der Zuckerausfuhr nach Persien und der Türkei
Bezie
Im Postblatt,
Verkehrsanstalten.
8 cheint eine neue Nummer das eine Beilage zum „Reichsanzeiger“ sich bezogen werden kann. zusammengestellt wird, sind die wichtigsten
ung die Einrichtung des direkten dienstes zwischen Odessa und dem Persi einer Mitteilung der französischen veröffentlicht im „Moniteur offici
Schiffahrts⸗ schen Golf beigetragen. (Nach Gesandtschaft in St. Petersburg,
el du Commerce“.)
“
des „Postblatts“, bildet, aber auch für das im Reichspostamt Versendungsbedingungen
und Tarife für Postsendungen aller Art sowie für Telegramme enthalten.
Auf die seit dem Erscheinen der vorangegangenen April) Aenderungen wird in der neuen ruck (Schrägschrift) hingewiesen. neben anderen umfangreicheren Hilfsmitteln Post und Telegraphie (Postbücher,
sonderen
das Publikum auf die neueste trägt für das
Nummer (Anfang Nummer durch be⸗ Das Postblatt kann auch für den Verkehr mit der Post⸗ und Telegraphennachrichten für
usw.) mit Vorteil benutzt werden, weil es diese bis
Zeit ergänzt. ganze
Der Bezugspreis des Postblatts be⸗ ahr 40 ₰, für die einzelne Nummer 10 .
Bestellungen werden von den Postanstalten entgegengenommen.
In der Fahrplankonferenz zwischen W dänischen und deutschen Eisenbahnen in „W. T. B.“ meldet, beschlossen worden, direkte Verbindung zwischen dem Norgenzuge
Stockholm
wiederherzustellen.
holm 8 Uhr 20 Schnellzug um
8 Uhr 50 Abends an.
Im Neuen Königli Aufführung der neueinstudi Mädel“ statt. Die Hauptrollen sind mit den Damen Werber, Henny Wildner und den Herren Emil
und dem
Min. Abends ab. 11 Uhr 5 Mi
1
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Hans Golwig, Hans Horsten und Carl Schulz besetzt. Arthur Peisker dirigiert.
Der Dien Montag,
von Fraͤulein Valerie Zitelmann (Frau Lilly von Knebel⸗Doeberitz, Frau Fräulein Ada Schwarz u. a.), emeinen Deutsch
lisabeth Schu ve- Norbert
eder, Arien, Frauenchöre, Orgel⸗ Beethoven, Schubert,
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Abends
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Bertretern der schwedischen, Kopenhagen ist, wie vom 1. Oktober ab die Nachtschnellz z Kopenhagen⸗ Vom 1. Oktober fährt der Schnellzug von Stock⸗ Von Kopenhagen geht der Berliner ormittags ab und kommt in Berlin
ug von Verlin
chen Operntheater findet morgen die erten Reinhardtschen Operette „Das süße Fritzi Sieder, Mia
Albes,
udolf Ander, Kapellmeister
elsche Orgelvortrag in der Marienkirche am
ltze⸗Wöhler, Förster.
itt ist frei.
en Lehrerinnenvereins unter
Becker,
8
7 ¼ Uhr, wird vee durch die Gesangsschule
Constanze Meckel, Fräulein Else Kipp, Frau Marta Höhne, den Chor der Musikgruppe des All⸗ ter Leitung von Fräulein den Cellisten Herrn Otto Tormin und Das Programm enthält Terzette, Duette, und Cellonummern von Bach, Mendelssohn,