6“ Theater und Mufik.
„Der Prinzgemahl“ (Le Mari de la Reine), Operette in drei Akten von Grenet⸗Bancourt und O. Pradels, deutsch von Charles Adair, Mngs von André Messager, deren Erstaufführung am Sonn⸗ abend im Neuen Königlichen Operntheater stattfindet, wird vom Oberregisseur Herthob Glesinger in Szene gesetzt; Kapellmeister Siegfried Moritz dirigiert.
In Wien ist, wie die Blätter melden, Professor Udel, der Gründer des bekannten Udel⸗Quartetts, am Sonnabend gestorben.
1“
von denen häufig einer vorn über das Ge⸗ Auch färben viele Frauen von Butter und Kienru
8
Wetterbericht vom 19. Juli 1904, 8 Uhr Vormittags.
—
u tragen nötigen, cht bis auf die Nase herabhängt. das Gesicht mit einem Gemisch Wum von den zum Zölibat verurteilten, die große Mehrheit des Volkes bildenden Lamas die Versuchung fernzuhalten. Der Rückweg wurde in südöstlicher Richtung durch die chinesische Südprovinz Pünnan genommen, die man Ende Januar im Schmuck blühender Obstbäume sah. In der Hauptstadt der Provinz begegnete man nach langer Zeit den ersten Europäern wieder. Das Straßen⸗ wesen läßt auch in Vünnan viel zu wünschen übrig, die Brücken sind meist aus Lianen geflochten, die Sicherheit des Verkehrs gleicht nicht der in anderen chinesischen Provinzen, da es einzelne wilde Stämme im Lande brot. Die Wu] 1 85 alüchich üeh 1 der Grenze von Birmah dort breite, gerade und bequeme Straßen trafen S 9 ktion eingegangene und von den Vorteilen der Bungalows oder Unterkunftshäuser aus⸗ Nach Schluß “ 8 gegangene
giebigen Gebrauch machen konnten. Hier begann der Pflanzenwuchs — ganz tropisch zu werden. Am Irawaddy angelangt, benutzte man den Konstantinopel, 18. Juli. (Meldung des „Wiener RS 8 I“ ” 198b 8 8 Strom kUs zur nächsten Eisenbahnstation und von hier die Eisenbahn K. K. Telegraphen⸗Korrespondenzbureaus.) Die nach Gue⸗ er⸗ veaeüe “ “ Iae eeags; 1“
nach Rangoon. — mendsche als Stelveseffter, I Neufahrwasser 756,2 W 4 wolkig 14,6 10 Vorm Niedericl 8 EEE“ ö6 Rappaport und Petrojeff stellten fest, da as von eufahrwasler nr öeueeeee „ET“ EE11111“*“ 8. sch der Bande besetzte Haus von den Truppen an⸗ Memel — W 4⁴ Regen —0. meist bewölkt n gezündet wurde und dadurch 34 Häuser verbrannten, sowie Aachen 0 Ziemlich heiter vorwiegend heiter
reiche NNO 2 heiter tag, den 25. Juli, geöffnet bleiben. Vom Freitag, den 22 Juli, „un 1 8 88 —— S - ö einschließlich eines Katalogs statt Iℳ daß hierbei tatsächlich Ausschreitungen stattfanden. Die Be⸗ Hannover. W 2 wolkenl. 12,6 0 he völkerung wurde durch die Untersuchung, welche von den Be⸗ vorwiegend heite
nur 50 ₰. Lö“ Für die B. Berlin.. WNW bheiter 1 “ 8 hörden nicht gehindert wurde, sehr beruhigt. Für die Be⸗ Chemnitz WNW 3 heiter ziemlich heile E1111 den ungeüinderten Zutzitt zu troffenen dürfte eine Hilssaktion von der Pforte angesprochen Breslau — W S wosteni 1. Srwsegend lenn Kunst zeigte, und nun handelt die Witwe in seinem Sinne, indem sie werden. Bromberg Vorm. Miederscl Breclau (Fortsetzung des Nichtamtlichen in der Ersten Beilage.) vorwiegend heite “ 8 cl. chl.
87
0°Meeresniveau und
Witterungs. verlauf
der letzten 24 Stunden
Wind⸗ richtung,
Wind⸗ stärke
Beobachtungs⸗ station
Celsius Niederschlag in 24 Stunden
Barometerstand Temperatur in
Schwere in 450 Breite 2 S
—
ziemlich heiter meist bewölkt -vorwiegend hester
1
Berichte von deutschen Fruchtmärkten. 8
NNW 4 heiter n 763,7 N A bedeckt Hamburg. 763,5 NW 5 beiter rwegend “ WNW 3 Regen Nachts Niedersch
Borkum Keitum
Außerdem wurden am Markttage (Spalte 1) nach überschläglicher Se. verkauft Doppelzentner (Preis unbekannt)
Qualität mittel
Gezahlter Preis für 1 Doppelzentner
höchster höchster niedrigster ℳ ℳ
Durchschnitts⸗ preis für 1 Doppel⸗ zentner
Verkaufte Menge
gering gut
Verkaufs⸗
höchster ℳ
niedrigster Doppelzentner
ℳ
niedrigster ℳ
W 17,70 16,55 17,80 17,80 16,10
ei zeu. 17,80 18,10 18,20 18,40 17,10
18,30 18,10 18,40 18 40 17,10
17,30 16,55 17,60 17,80 16,10
Br. 3NE2 öbedeckt das Atelier der iee vT zugänglich macht 1b bse ö“ NO Swoltenl Stätte offen läßt, an der so hervorragende ätze der Kun Frankfurt M. — FRmr heit erstanden sind. Die Besuchszeit des Ateliers ist an den Wochentagen ntsfurt, Me. eee ha. Fvend erg ’¹
N 5 wolkenl.
9 785 9— 8 9 von 2—4 ½ Uhr, an Sonntagen von 10—12 Uhr festgesetzt. Der Karlsruhe, B. N 3 wolkenl. Besucher hat eine Karte zu lösen, die für 1,00 ℳ im Atelierbau, 8.
München, Louisenstraße 33, sowie von 9—6 Uhr im Künstlerhause zu erhalten sind. Der Reinertrag gehört dem Künstlerhause in München. Diie Mitglieder des Künstlerhausvereins haben freien Zutritt.
Technik. 8
dem Gelände der Domäne Dahlem, in der Nähe des neuen otanischen Gartens, sind die umfangreichen Gebäude des König⸗ lichen Materialprüf ungsamts der Technischen Hochschule Berlin jüngst ihrer Bestimmung übergeben worden. Aus diesem Anlaß hat der Direktor des Amts, der Professor und Geheime Regierungsrat A. Martens zusammen mit dem Königlichen Landbau⸗ inspektor M. Guth, der den Bau der neuen Anstalt leitete, eine um⸗ fangreiche und interessante Denkschrift herausgegeben. Sie bietet zunächst einen geschichtlichen Rückblick über die Ent⸗ wickelung der Anstalt, von dem ersten Anstoß, den Wöhler (1863) zur Gründung der Königlichen technischen Versuchsanstalten dadurch gab, daß die Weiterführung seiner Arbeiten über Dauer⸗ versuche in der damaligen Gewerbeakademie amtlich angeordnet wurde, bis zur Ueberführung der Chemisch⸗technischen Versuchsanstalt nach Lichterfelde, die zugleich ihre Lösung von der Geologischen Landes⸗ anstalt und Bergakademie bedeutete. Dann wird die Tätigkeit der Anstalt vom Jahre 1883 bis zum Vorjahre geschildert und ein anschau⸗ liches Bild von dem Betrieb des Königlichen Materialprüfungsamts gegeben, von seinen Gebäuden und maschinellen Einrichtungen. Nach⸗ dem dann die einzelnen Abteilungen der Anstalt, die für Baumaterial⸗ prüfung, für Papierprüfung, Metallographie, allgemeine Chemie und Oelprüfung besprochen, werden die Ziele bezeichnet, die sich das Amt in seiner neuen, mit allen reichen Mitteln der modernen Technik aus⸗ estatteten Anstalt für die Zukunft steckt. Ueber den rein geschäft⸗ ichen Betrieb des Amts hinaus soll für wissenschaftliche Arbeiten ein breiterer Raum, als er bislang zur Verfügung stand, geschaffen werden; die Kenntnisse der Materialeigenschaften sollen nachdrücklicher betrieben und die Grundlagen für die Ausnutzung der Rohstoffe erweitert werden. Zu diesem Zwecke soll namentlich für die Weiterbildung der wissenschaftlichen Hilfskräfte Fürsorge getroffen und ihnen die nahe Berührung mit der werktätigen Praxis mehr erschlossen werden, wobei man auf das Entgegenkommen der technischen Kreise rechnet. Besondere Aufmerksamkeit soll dem Ausbau und der Ver⸗ besserung des Maschinenprüfungsverfahrens gewidmet werden. Die mit zahkreichen Textfiguren und sechs Tafeln versehene Denkschrift ist im Verlag von Julius Springer in Berlin erschienen.
Land⸗ und Forstwirtschaft.
Aussichten für die diesjährige Weinernte in Italien.
Die aus den verschiedenen Gegenden Italiens einlaufenden Berichte bezeichnen den Stand der Vegetation als um 10 bis 14 Tage vor⸗ aus; die Reben sind kräftig und vielverheißend; es kann demgemäß ein über dem Durchschnitt stehender Ertrag erwartet werden. Wohl zeigte sich da und dort der echte wie der falsche Meltau, doch wurde das Uebel allerorts. durch Bespritzen bekämpft und dadurch weiterer Verbreitung vorgebeugt. Die heiße und trockene Witterung trug das ihre dazu bei, daß der von der genannten Krankheit befürchtete Schaden unwesentlich blieb. Der Traubenwurm trat besonders in Piemont auf, wo er einigen Schaden verursachte. An einigen Orten gingen auch Hagelwetter nieder, aber glücklicherweise ohne großen Nachteil zu hinterlassen. Im ganzen kann angenommen werden, daß — bei fortdauernder günstiger Witterung — die Reife 10 bis 14 Tage früher als gewöhnlich zu erwarten steht, sowie daß die Ernte einen reichlichen Ertrag bei vorzüglicher Qualität bringen wird. (Nach der Stazione Enotecnica Italiana aus dem Schweizerischen Handels⸗ amtsblatt.)
Gesundheitswesen, Tierkrankheiten und Absperrungs⸗ 8 maßregeln.
Zum Generalsekretär des Deutschen Zentralkomites zur Frrichtung von Heilstätten für Lungenkranke ist der Oberstabsarzt a. D. Dr. Nietner an Stelle des aus diesem aus⸗ geschiedenen Professors Dr. Pannwitz gewählt.
Baku, 18. Juli. (W. T. B.) Aus Teheran hier ein⸗ gegangene Nachrichten besagen, daß die Cholera dort er⸗ schreckende Ausbreitung gewinnt. Die Europäer flüchten aus der Stadt ins Gebirge. Die Zahl der täglichen Sterbefälle soll bis zu neunhundert betragen, und die Toten sollen vielfach in den Straßen liegen bleiben. In Mandschur und Ensolin ist eine fünf⸗ tägige Quarantäne eingerichtet; es herrschen dort sehr schlimme Zu⸗ stände, denn es fehlt an Lebensmitteln, und die dort festgehaltenen Personen nächtigen im Freien. Da die ungehinderte Ausfuhr von Früchten und Gemüsen eine Einschleppungsgefahr bedeutet, hat die russische Verwaltung die Grenze bei Astava für Reisende und Waren gesperrt. In Dschulfa ist eine Quarantäne für Her⸗ künfte aus Täbris angeordnet worden. 8
Verkehrsanstalten. ..““
Die nächste Postverbindung nach Deutsch⸗Südwest⸗ afrika wird durch die beiden Truppentransportdampfer „Gertrud Woermann“ und „Montevideo“ hergestellt, die Hamburg am 23. Juli verlassen und etwa am 13. August in Swakopmund eintreffen. Schluß⸗ zeit in Hamburg für Briefe und Pakete für „Gertrud Woermann“ am 23. Juli, 9 Uhr Vorm., für „Montevideo“ am 23. Juli, 4 Uhr
Nachm. Letzte Efee6. ab Berlin Lehrter Bahnhof,
für Pakete: “ für beide Dampfer am 22. Juli, 11 Uhr 18 Abends, b
für Briefe: 1 für „Gertrud Woermann“ am 22. Juli, 11 Uhr 18 Abends für „Montevideo“ am 23. Juli, 9 Uhr Vormittags.
b“ 8 1
Neues Königliches Operntheater. Unter Leitung des Direktors: Gastspiel des José Ferenczy⸗Ensembles. Mittwoch: 60. Vorstellung. Die Geisha, oder: Eine japanische Teehaus⸗ geschichte. Operette in 3 Aufzügen von Owen Hall. Mussk von Sidney Jones. Regie: Emil Albes. Dirigent: Kapellmeister Arthur Peisker. Anfang 7 ½ Uhr.
Donnerstag: 61. Vorstellung. Orpheus in der Unterwelt. Burleske Oper in 3 Akten und 4 Bildern von Hector Cremieux. Musik von J. Offenbach. Anfang 7 ½ Uhr.
Freitag: 62. Vorstellung. Der Zigeunerbaron. Sonnabend: 63. Vorstellung. Zum ersten Male: Der Prinzgemahl. Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Die Fledermaus. Abends 7 ½ Uhr: 64. Vor⸗ Eeaes. Der Prinzgemahl. Montag: 65. Vorstellung. Die
eisha.
Schillertheuter. 0. (Wallnertheater.) Morwitz⸗Oper.
Mittwoch, Abends 8 Uhr: Der Prophet. Große Oper in 5 Akten von Giacomo Mevperbeer. “ “““
Donnerstag, Abends 8 Uhr: Gastspiel von Heinrich Bötel. Der Troubadour.
Freitag, Abends 8 Uhr: Die Jüdin.
Der Sommergarten ist eröffnet.
Im Garten des Schillertheaters N. täglich: Großes Militär⸗ konzert.
Theater des Westens. Kantstraße 12. Bahnhof Zoologischer Garten. Mittwoch: Liebeshandel. Donnerstag: Liebeshandel. Freitag: Liebeshandel. Sonnabend: Liebeshandel. Sonntag, Nachmittags 2 ½ Uhr: Zu volkstümlichen Preisen: Alt⸗Heidelberg. — Abends 8 Uhr: Liebeshandel.
Bentraltheater. Mittwoch, Abends 8 Uhr: Letzte Vorstellung in dieser Saison. Abschiedsbenefiz Emil Richard, Königlicher Hof⸗ schallspieler. Einakterabend nach Reuters Werken. 1) Olle Kamellen. 2) Läuschen und Rimels. 3) Hanne Nütes Abschied. 4) Jochen Päsel. 5) Ein kleiner Beamter.
Bellealliancetheater. (Unter der Direktion von Jean Kren und Alfred Schönfeld vom Thaliatheater.) Mittwoch, Abends 7 ½ Uhr: Im Theater: Gastspiel von Emil Winter⸗Tymians 15 Humoristen und Sängern. Sensationeller Erfolg im Kunstgesang. Urkomische Szenen und Possen. Zum Schluß: Der geprellte Salontiroler. Originalposse von Winter⸗Tymian. Im Sommergarten: Von 6 Uhr ab: Konzert von Curt Goldmanung. Von 8 Uhr ab: Glänzendes Spezialitäten⸗ programm. U. a: Alfred Bender, Berliner Humorist, Les Vallis, akrobatische Tänzer, Mstr. Jacson, Excentric Negersänger, Pauls Quintett u. a. m.
Sonnabend: Volkstümliches Sommernachtsfest. Entree 1 ℳ Mittwoch, den 27. Juli: Zweites großes Translateur⸗Konzert.
Familiennachrichten. “
Verlobt: Fil. Margarete Prange mit Hrn. Leutnant Ernst von Streng (Neuhoff —Berghoff). — Frl. Maria Pfeiffer mit Hrn. Kriegsgerichtsrat van Gember (Longeville⸗Metz). — Frl. Margarete Gericke mit Hrn. Bürgermeister R. Frantz (Frankfurt a. O.). — Frl. Margarete Reiche mit Hrn. Gewerbereferendar und Leutnant d. R. Walter Forchmann (Marienwerder).
Verehelicht: Hr. Oberzolleinnehmer und Leutnant d. R. Alfred Giersberg mit Frl. Martha Lorenz (Mittelsteine — Breslau). Geboren: Ein Sohn: Hrn. Oberleutnant Werner Frhrn. von Seebach (Dresden). — Hrn. Sanitätsrat Dr. Demel (Beuthen g. Oder). — Eine Tochter: Hrn. Oberstabsarzt Dr. Walther (Langfuhr). — Hrn. Prediger Golling (Berlin).
Gestorben: Hr. Geh. Justizrat Dr. jur. Theodor Lesse (Berlin). — Hofdame Maria Gräfin von Brühl (Bad Salzbrunn). — Frau Baronin Armgard von Biel, geb. von Veltheim, (Zierow). — Fr. Meta Hart, geb. Dähne, (Halle a. S.). — Frk. Annelise Messow (Dessau).
EEIEEEMxEAAEmAEEEEEEHERDErEMMMFEEIITHMTHTE AA dd FrReeemAEg
Mitteilungen des Aöbronautischen Observatoriums
des Königlichen Meteorologischen Instituts,
85 veröffentlicht vom Berliner Wetterbureau. Drachenaufstieg vom 19. Juli 1904, 8 ½ bis 10 ½ Uhr Vormittags: Station
40 m
15,7 53
500 m 1000 m] 2000 m 3000 m 3880 m
161611 82 92 87 V 73 67 Wind⸗Richtung. WNW NW NW NW NW NW „Geschw. mps 10,0 1 10,1 IITTTWWDT 20,5 Stratocumuluswolken zwischen 1150 und 1220 m Höbe, darüber Temperaturzunahme von 2,9 bis 6,3 ° und Abnahme der Feuchtigkeit.
B1
Seehöhe...
Temperatur ( 99) Rel. Fchtgk. ( %
Die fahrplanmäßige sührt des Woermann⸗Dampfers Swakopmund am 30. Juli fällt aus. 86 1
Gewitter — (Wilhelmahav, — vorwiegend heiter L1““ ziemlich heiter
(Wustrow i. N Biemlich heiter (Königshg. Pr) Regenschauer (Cassel⸗) (Magdeburg] 15,0 — vorwiegend heiter (GrünbergSchl] 18,3 — Ziemlich heiter (Mülhaus., Eo] Biemlich heiter
(Friedrichslal FGSFegwitter (Bamberg) —
halb bed.
München 768
Stornoway 7 O 3
heiter
Malin Head
Valentia.— bedeckt halb bed.
2 halb bed.
Scillb. —
Aberdee. Shields . 76 SSW 3 heiter Holyhead. 2 halb bed.
Iele d'Aix.
7686
7892 [8O 2wolkenl. 235
759,2
111“ 1“] 767,1 NW 2 zalb bed. 760,2 N bedeckt
765 5 N A bedeckt 3 Skudenes 764,0 NNW 4 bedeckt 8 Skagen 750,5 NNO 4 beiter Vestervig. NRW S balb bed. Kopenhagen 758,6 NW. A wolkig. 8 Karlstad . 757,7 NW 6 halb bed. Stockhollm — 7539 Whe 4 woltig. Wisby. 754,0 NW 6wolktg Hernösand 754,7 N 6 halb bed. Haparanda . 753,5 SO 2 balb bed. Riga . 753,1 WSWI Regen Wilna 754,2 SW bedeckt Pinsk 8 2 bedeckt Petersbur 750,2 OSO 1 Nebel 1 Wien 762,1 WNW 3 woltenl. 1 Pra 764,0 W Z wolkenl. 15, 758,2 N wolkenl.
759,3 S
St. Mathieu NO Z beiter
Grisnez — Vlissingen 1“ Bodoe Christiansund
heiter
wolkenl. wolkenl. hHalb bed.
2=
2 2 4
2=
1
V S
SS
— —
1 woltenl. 761,7 NW 4 woltenl. V ONO 4 woltig 202 Elermont 761,7 N 2 wolkenl. 23,6 0 Biarritz — 763,1 W. bedeckt 22.5 Nizza 758,4 ONO 2 wolkent. 28,9 0 Krakau. 761,3 W voltig 16,0 1 Lemberg 757,5 NW A balbbed. 14.5 Hermanstadt 754,8 NNW 4 heiter 23,3 Triest — 759,0 ONO woltenl. 28,9 Brindisi 756,1 NW 4 bheiter 26,6 0 Livorno 759,3 W 4 woltig 27,4 — Belgrad 759,2 NRW a halb bed. 21,9 Helsingfors — 750,5 NNW 2 wolkig 12,0 sopio. 751,3 Windst. Regen 7,7 763,9 W l1 wolkenl. 16,8 763,2 S I woltenl. 21,0 7597 SO I wolkenl. 20,0 568,0 WNW 4 wolkenl. 6,3 768,2 N 1 halb bed. 11,1 Warschau — 757,2 WN*W 2bedeckt 11,5 Portland Bill] 763,1 D 2heiter 16,77 — Ein Maximum über 767 mm liegt über der Nordsce, en Minimum unter 746 mm über Westrußland. In Deutschland f das Wetter bei lebhasten nördlichen und nordwestlichen Winden melt heiter und kühl; im Osten und Süden ist Regen gefallen. — Ruhiget
meist heiteres, trockenes Wetter ist wahrscheinlich. Deutsche Seewarte
Florenz Cagliari. 1
Cherbourg . 762,3
5 wolkig
1
— 2—
Lugano Säntis Wick.
Iüme
Verantwortlicher Redakteur: Dr. Tyrol in Charlottenburg. PVerlag der Expedition (Scholz) in Berlin. Druck der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags⸗Anstalt, Berlin SW., Wilhelmstraße Nr. 32. Sieben Beilagen einschließlich Börsen⸗Beilage),
sowie die Inhaltsangabe zu Nr. 6 des öffentlichen Anzeigerg
(einschließlich der unter Nr. 2 veröffentlichten Bera machungen), betreffend Kommanditgesellschaften auf 2 19
KexKassütitnnene ri für die Woche vom
6
16. Juli 1904.
8 Babenhausen ““ Aalen i. Wrttbg.. Giengen a. Brenz. Geislingen.. 16
16,40
16,20 1620
13,00 11,50 12,60 12,70 12,60 11,40
osen.
Breslau . . Strehlen i. Schl. Striegau. 8 Grünberg i. Sn Löwenberg i. Schl. S“ 1112562* Aalen i. Wrttbg.. Giengen a. Brenz
13,20
Greclan.... 12,00 Strehlen i. Schl.. 12,00 ibeaeeemn 1 11,00 Löwenberg i. Schl.
“
12,20 13,00 13,50 13,00 12,40 14,30
Breslau G“ Strehlen i. Schl. TT“ Grünberg i. Schl. Löwenberg i. Schl. EeE1111““ 1e6*
Aalen i. Wrttbg.. “ eee¹“;
12,00
Bemerkungen.
16,50 17,00
16,40 16,40
13,40 12,50 12,95 13,10 12,90 13,00 13,40
12,50 12,50 12,00
12,70 13 00 13,70 13,00 12,40 14,30
12,80 13,30 13,90
12,90 14,70 12,30 13,80 12,20
12,00
16,50 17,36
16,40 16,40
12 90 12,95
Kernen (enthülster Spelz, Dinkel, Fesen) 16,80 16,60 17,60 17,00 16,60 16,50
g en.
Rog 13,40 13,30 12,90 13,00 13,10
13,00 12,50 12,50
13,20 14,10
12,90 14,70 12,30 14,22 12,20
13,00 13,30 13,50 13,00 13,30 14,50 14,00 13,60 13,60
Gerste. 13,20 13,00 13,00 13,00
Hafer. 13,50 13,60 14,30 14,40 13,00 15,00 13,30 14,60 12,40
. Die verkaufte Menge wird auf volle Doppelzentner und der Verkaufswert auf volle Mark abgerundet mitgeteilt. Ein liegender Strich (—) in den Spalten für Preise hat die Bedeutung, daß der betreffende Preis nicht vorgekommen ist, ein Punkt (.) in den letzten sechs Spalten, daß entsprechender 2
16,80 16,60 17,60 17,20 17,20 16,50
13,50 13,30 13,70 13,00 13,30 14,50 14,00 13,60 13,60
13,50 13,00 13,50 13,50
13,80 13,60 14,50 14,40 13,00 15,00 13,30 14,60
12,60
10 39
Der Durchschnittspreis
11. 7.
11.7. 16.7. 13,10 11.21. 12,00 11.1.
wird aus den unabgerundeten
14,70 130 12,67 760 I
Fiüles berechnet. ericht fehlt.
Literatur.
Die Lachner⸗Rolle von Moritz von Schwind.
ünchen, bei Franz Hanfstengel (geb. 12 ℳ). — Als der Münchener Kapellmeister und Komponist Franz Lachner Anfang 1862 in aller Stille die Feier seiner 25 jährigen Amtstätigkeit an der Hofbühne beging, stellte sich Moritz von Schwind als Glückwünschender mit einer erstaunlich langen Papierrolle ein, auf deren 12 ½ Metern der Meister seines Freundes Künstlerlaufbahn schalkhaft mit leichter Feder gezeichnet hatte. Mit Humor und Bebagen sind die ein Unen Lebens⸗ episoden von der Wiege bis zum Jußiläumstage geschildert, ein curriculum vitae eigener Art. Mit der Herausgabe dieses Werkes hat der Hanfstengelsche Verlag einen langgehegten Wunsch aller Freunde und Verehrer Schwinds erfüllt. Die Ausführung in Strich⸗ ätzung ist vorzüglich; die Rolle ist annähernd in halber Originalgröße wiedergegeben; Dr. O. Weigmann hat Erläuterungsworte zu ihr geschrieben, denen neben der Familientradition Mitteilungen der Tochter Lachners, Frau Riemerschmid, zu Grunde liegen, die auch Besitzerin der Originalrolle ist.
— Deutsche Alpen, II. Teil. Salzburg, Berchtesgaden, Salzkammergut, Giselabahn, Hohe Tauern, Unterinntal, Zillertal, Brennerbahn, Pustertal, Dolomiten, Bozen. Achte Auflage. Mit 27 Karten, 5 Plänen und 9 Panoramen. (Meyers Reisebücher. Verlag des Bibliographischen Instituts in Leipzig und Wien.) Ge⸗ bunden 5 ℳ — Von Meyers „Deutschen Alpen“, die in ihrer Drei⸗ teilung den praktischen Bedürfnissen anerkanntermaßen vorzüglich Rechnung tragen, ist das zweite Bändchen wiederum in neuer Auf⸗ lage, in der achten, erschienen. Es umfaßt das Alpenland von der Brennerbahn bis zur Linie Linz — Villach, also das ganze Berchtes⸗ gadener Land, Salzburg, Salzkammergut, Hohe Tauern, Zillertaler Alpen, Pustertal und Dolomiten, während, die Bände 1 und 3 sich östlich und westlich anschließen. Die Brennerbahn ist als Haupt⸗ zugangsroute in Band 1 und 2 eingefügt, und Stadt Salzburg und Seee rec. gehören dem 2. und 3. Bande gemeinsam an. An dieser Einteilung ist auch in der neuen Auflage festgehalten, das ge⸗ samte Material hat aber durch Herrn Franz Kucharz unter Zuziehung tüchtiger Bergkenner und der Alpenvereine eine genaue Durcharbeitun gefunden. Die neuerbaute Mendelbahn bei Bozen hat den Besu dieses Aussichtsberges sehr gesteigert, die Aufnahme eines Panoramas der Mendel wird darum den Freunden dieses Ausfluges will⸗ kommen sein.
I“” “ neu erschienener Schriften, deren Besprechung vorbehalten bleibt.
DOberbayerisches Archiv für vaterländische Geschichte. 52. Band, 1. Heft. Enthaltend: Franz von Kobell, sein Leben und seine Dichtungen. Von Dr. Aloys Dreyer. Alt⸗ bayerische Forschungen. II/III. Geschichte der ländlichen Arbeitsverhältnisse in Bayern. Von Dr. Hanns Platzer. — Altbayerische Monatsschrift. Jahrgang 4. Heft 4 und 5. — München, Verlag des Historischen Vereins von Oberbayern. Zwinglis Vademekum für gebildete Jünglinge. Zeit⸗ gemäße Traktate aus der Reformationszeit. Heft 4. Von Constantin von Kügelgen. 0,85 ℳ — Emmerich⸗Brentano, Heiligsprechung der stigmatisierten Augustinernonne A. K. Emmerich und deren ünftes Evangelium nach Clemens Brentano. Von Pfarrer Dr. Rieks. Geh. 3,50 ℳ, geb. 4,50 ℳ — Leipzig, Richard Wöpke. d Kartelle, Trusts und Ringe, der deutsche Juristentag und er deutsche Kaufmannsstand. Von Vr. jur. Leo Vossen, Rechtsanwalt am Oberlandesgericht in Cöln. 1 ℳ Hannover, Helwingsche Ver⸗ lagsbuchhandlung.
Nachfolger. ha ft ung.
Strau den westlichen vaee 0,75 ℳ
Aktiva:
Metallbestand (der Bestand an kurs⸗ fähigem deutschen Gelde oder an Gold in Barren oder aus⸗ ländischen Münzen, das Kilogr. fein zu 2784 ℳ berechnet)
Bestand an Reichs⸗ kassenscheinen
Bestand an Noten anderer Banken
Bestand an Wechseln
Bestand an Lombard⸗ forderungen
Bestand an Effekten
Bestand an sonstigen Meiinen.
Passiva: das Grundkapital
der Reservefonds
der Betrag der um⸗ laufenden Noten.
die seste. täglich
fälligen Verbind⸗ ee““
die sonstigen Passiva
Vororten
erichtsrat in Breslau. 1 ℳ%ℳ — Die Beweislast. eonhard, Professor an der Universität Marburg. 9 ℳ — Berlin, Verlag von Frans Vahlen.
es große Spezialkarte vom Grunewald und 1b Verhältnis 1:35 000. Berlin, Geographisches Institut und Land⸗ artenverlag Jul. Straube.
1904
912 031 000 (+ 37 205 000)
26 163 000
30 363 000 (+ 9 365 000) 785 491 000.
66 092 000 (s— 22 735 000) 104 725 000 (s— 34 204 000,
102 058 000
150 000 000 (unverändert) 51 614 000 (unverändert)
1 296 147 000
Berlins.
(+ 1283 000)
(s— 83 794 000) (— 72 701 000)
(— 29 831 000)
(F— 5 372 000)
(s— 93 138 000)
23 920 000
E
505 242 000 5 383 000) (+ 29 928 000)
(+ 269 000)
Die Deckung der Kosten des Krieges in Südafrika von 1899 — 1902 auf Seite Englands. Von Dr. Wilhelm Hilsenbeck. 2,40 ℳ Stuttgart und Berlin, J. G. Cottasche Buchhandlung
Praktische Streifzüge auf dem Gebiete der Erben⸗
Von Hermann Meyer, Geheimer Justizrat, Oberlandes⸗ Von Dr. Franz
Handel und Gewerbe.
Nach der Wochenübersicht der Reichsbank vom (+ und — im Vergleich zur Vorwoche) betrugen:
1903 ℳ
922 716 000 (+ 37 064 000)
28 506 000 (+ 1 223 000)
14 446 000 (++ 4 518 000) 856 782 000
70 030 000
4 127 000
(— 337 000)
(+ 35 955 000)
84 338 000 (— 3 684 000)
150 000 000 (unverändert) 47 587 000 (unverändert)
1 244 303 000
(— 94 051 000)
516 236 000 22 819 000
(+ 375 000)
15. Juli
18”
1 027 886 000
27 178 000 (+ 903 000)
10 578 000
(+ 2 827 000) 743 887 000
(s— 83 562 000)
64 262 000 (s— 15 409 000)
48 378 000 (s— 3 623 000)
86 439 000 (— 1 834 000)
150 000 000 (unverändert)
44 639 000 (unverändert)
1 256 569 000
(s— 89 146 000)
537 216 000
(◻ 24 034 000)
20 184 000 (+ 369 000).
(Aus den im Reichsamt des Innern zusammengestellten 8 „Nachrichten für Handel und Industrie“.)
Deutsches Reich.
‚Zollfreie Schiffsutensilien. Der Bundesrat hat in seiner Sitzung vom 16. Juni d. J. beschlossen, Ladebäume in die Nach⸗ weisung der zu den gewöhnlichen Schiffsutensilien zu rechnenden In⸗ ventarienstücke — Anlage E 1 zu den Normativbestimmungen für die Hafenregulative vom 25. Juli 1888 — und zwar unter Ziffer VII daselbst aufzunehmen (Zentralblatt für das Deutsche Reich.)
Die Ausfuhr von Papier und Papierwaren nach den Vereinigten Staaten von Amerika.
Die Aussichten für die Einfuhr von Spezialpapieren und Papier⸗ waren nach den Vereinigten Staaten von Amerika haben sich in den letzten Jahren günstiger gestaltet, und allem Anschein nach ist auf eine Fortdauer dieser Sachlage auch für die nächste Zeit zu rechnen. Die amtliche Statistik gibt für die Einfuhr von Papier und Papierwaren, ausschließlich Hol schliff, Zellulose und Halbzeng, fo
gende Zahlen:
Gesamtwert Dollar 4 140 726 “ 4 393 612 o116116“ 5 118 189
An der Einfuhr waren beteiligt:;
9 8
2 429 852 657 319 412 953 154 819 152 774
Dollar 2 600 299 780 470 372 603 142 539 192 793
3 075 787 861 617 400 700 229 303 234 030
Deutschland. England Frankreich. b“ Das übrige Europa Japan. “ 277 523 240 107 235 317 Andere Länder.. 5 486 64 801 81 435.
Deutschland hatte hiernach den bei weitem größten Anteil an der Einfuhr; besonders sind es lithographische Etikenen Drucke, Bunt⸗ und Fanecykartonnagen, die den Absatz Deutschlands ausmachten. — Die Einfuhr von Druckpapieren ist bei dem hohen Zoll und der starken Konkurrenz naturgemäß gering; sie betrug jedoch 1903 im ganzen immer noch mehr als 2 500 000 Pfund im Werte von rund 230 000 Dollar. Billige Druckpapiere im Wert von 2 bis 5 Cent pro Pfund sind nur wenig absatzfähig gewesen; dagegen gingen bessere Sorten im Wert von mehr als 5 Cent pro Pfund sr 205 935 Doll. ein. Die Einfuhr ist gegen die Vorjahre etwas ge⸗ stiegen. — Von der Einfuhr von Schreibpapieren, zu denen auch Zeichen⸗ und Büttenpapier zu zählen ist, sind es fast ausschließlich die nicht linierten, geränderten oder sonst verzierten Sorten im Gewicht von über 15 Pfund für das Ries, die Absatz gefunden haben. Der Wert der Einfuhr von Papier der letzteren Gattung betrug allein 135 335 Doll., während sich die Gesamteinfuhr aller zu den Schreib⸗ und Zeichenpapieren zu rechnenden Papiere auf etwa 150 000 Doll. bewertete. Die Einfuhr von Schreib⸗ usw. Papieren hat zugenommen. — Auch die Einfuhr von allen zu den Seidenpapieren gehörenden weißen Sorten, einschließlich Kopier⸗, Stereotypiepapier und Seidenabzugpapiere für Porzellan⸗ und Steinzeugfabriken, ist ge⸗ stiegen. Von Waren bis zu 6 Pfund für das Ries von 480 Bogen (Größe 20 % 30“*) wurden 535 731 Pfund im Wert von
134 155 Doll. abgesetzt, von schwererem Papier, zwischen 6 und 10 pro Ries, gingen 383 022 Pfund im Wert von 60 152 Doll. ein.
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“