1904 / 171 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Fri, 22 Jul 1904 18:00:01 GMT) scan diff

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Rußland 8 zunende Einbruch des alpinen Meeres in das sardinische Binnen⸗ 1 aus dem Regi zbezirk Aachen: Die „Russische Telegr.⸗Agentur“ berichtigt ihre Mitteilung 18 Daß dieser Einbruch dann zu einem völligen Siege des alpinen 1 Bezirk des Kreises Monkjote (Schaben 95 v. H)), vom 18. d. M. über die Vorfalle im Kalischer Gefängnisse heeres hier führte, ergibt sich daraus, daß das Rhät Sardiniens eine 1 8 . Schleiden ohne Schadenangabe,

Ministerium für Handel und Gewerbe.

Dem Berghauptmann und Oberbergamtsdirektor Gräff ist die Stelle des Direktors des Oberbergamts zu Breslau übertragen, und der Berghauptmann und Oberbergamtsdirektor Vogel zu Breslau ist in gleicher Amtseigenschaft nach Bonn versetzt worden.

it Wahrnehmung der Geschäfte des Vorsitzenden der Bergwerksdirektion zu Dortmund ist der Oberbergrat Krümmer, technisches Mitglied des Oberbergamts in Bonn, auftragsweise betraut worden. Der Baugewerkschullehrer Wilhelm Rühmkorff in Nienburg ist zum Königlichen Oberlehrer ernannt worden.

der Königlichen Regierung zu Gumbinnen Nr. 25 S. 229, ausgegeben am 22. Juni 1904

4) das am 1. Juni 1904 Allerhöchst vollzogene Statut für den „Deichverband Tawe“ im Kreise Niederung durch das Amtsblatt der Königlichen Regierung zu Gumbinnen Nr. 25 S. 231, ausgegeben am 22. Juni 1904; 1—

5) das am 1. Juni 1904 Allerhöchst Fefsaeen Statut für die Drainagegenossenschaft zu Marzenin im Kreise Witkowo durch das Amtsblatt der Königlichen Regierung zu Bromberg Nr. 26 S. 257, 2 ausgegeben am 30. Juni 1904;

6) der Allerhöchste Erlaß vom 8. Juni 1904, betreffend die An⸗ wendung der dem Chausseegeldtarife vom 29. Februar 1840 an⸗ gehängten Bestimmungen wegen der Chausseepolizeivergehen auf die von dem Kreise Schlawe neu erbaute Chaussee von dem Schnitt⸗ punkte der Chausseen Rügenwalde —Stolpmünde und Schlawe —Kannin nach Jershöft mit Abzweigungen nach Natzmershagen und nach Lanzig, durch das Amtsblatt der Königlichen Regierung zu Köslin Nr. 27 S. 157, ausgegeben am 7. Juli 1904.

waren mehrere Regenfälle, die für das Sommergetreide allerdings vielfach schon zu spät kamen, für die in einem Teil der Bezirke ge⸗

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Diese Urkunde tritt mit dem 1. Oktober 1904 in Kraft.

Berlin, den 27. Juni 1904. Berlin, den 6. Juli 1904 (L. S.) (L. S.) Königliches Konsistorium Der der Provinz Brandenburg, Königliche Polizeipräsident Abteilung Berlin. ö D. Faber. Friedheim.

Preußen. Berlin, 22. Juli.

Am 19. d. M. ist in Singapore nach kurzer Krankheit der Kaiserliche Generalkonsul Eschke in noch nicht vollendetem 48. Lebensjahre verschieden.

Hans Hermann Eschke, ein Sohn des verstorbenen Marinemalers, Professors Hermann Eschke, trat 1885 aus dem preußischen Justizdienst in das Auswärtige Amt ein, war

Verzeichnis

da Die Stroherträge werden in den von bei dem Hafer einen Rückgang um 0,2; bei der ersteren fand sich für andauernder Trockenheit betroffenen Ländern bei den Wintersaaten auf den Staat 2,9 und bei dem letzteren 3,1. Die Zahlen schwanken bei, Sandböden wenig befriedigen, bei den Sommersaaten aber größtenteils der Sommergerste zwischen 2,3 für Sigmaringen und 3,3 für Frank⸗

ganz unbefriedigend ausfallen. furt, Posen, Breslau und Liegnitz. Der größte Aufschwung mit 0,3 Der Schnitt des Rapses vollzog sich bei günstigstem Ernte⸗ stellte sich für Danzig und Bromberg, der weiteste Rückgang mit 0,4

wetter und lieferte im allgemeinen ziemlich befriedigende Erträge. In für Arnsberg, Düsseldorf und Aachen heraus. Beim Heler lagen die Galizien und im nördlichen und mittleren Böhmen wurden jedoch zur Wertgrenzen zwischen 2,4 für Hildesheim und 3,7 für Breslau. Eine Hälfte bloß mittelmäßige Fechsungen erzielt. Mit dem Anbau des günstigere Beurteilung erhielt nur die Provinz Pommern, eine un-⸗ Buchweizens konnte in Untersteiermark, in Südtirol und in den günstigere dagegen alle übrigen Landesteile mit Ausnahme von Karstländern schon begonnen werden. Der Mais, der im Marienwerder, Potsdam und Frankfurt, wo der Stand gleich dem Vormonat sebr günstig stand, hat in Galizien und zum Teil auch in vormonatigen geschätzt wurde. Niederösterreich, Südtirol und in den Küstenländern durch Dürre ge⸗ Ueber die Kartoffeln wird fast allgemein berichtet, daß sie litten und benötigt dort dringend ausgiebiger Niederschläge. In Nord⸗ lückig und sehr ungleich stehen; es soll vorkommen, daß die eine tirol, Kärnten, Krain und in Steiermark gedeiht die Frucht vortrefflich Staude schon groß ist und die andere eben aufgeht. Vereinzelt ist und berechtigt zu guten Erntehoffnungen. Auch in Mähren und in Schwarzbeinigkeit im Regierungsbezirk Frankfurt und Stengelfäule in

8 6 der Bukowina steht der Mais ziemlich günstig. Erfurt beobachtet worden. Dank den mehrfachen Regengüssen in

b egengl⸗ Die Heu⸗ und Kleeernte war heuer von der Witterung sehr einem Teil der östlichen Provinzen, weigte sich hier, Schlesien aus⸗ begünstigt und konnte in guter Qualität eingebracht werden. Die Bewertung den Rückgang im

genommen, neues Wachstum, dessen Mahd lieferte, wie bereits im letzten Bericht ausführlich gemeldet

hiine Facies in d u“ dbitHarinrenkaft 1 n 5.) vorteichaßt. schl L 3 1 1 1 Gf 1 erealpine Facies in Form von Korallen⸗ und Lithodendronkalken b56 . Maäailmed 16 . H). ie große Hitze und Trockenheit beschleunigten den Reifeproze vabig. daß die Ru hestörungen nicht vom 5. bis 18. Juni, 18 8 Herr Engelmann legte den Bericht über einige Unter⸗ Außerdem wird aus 811 und Danziger des Getreides W11“ sodaß die Ernte heuer um fast zwei sondern am 5. (18.) Juni stattgefunden und überhaupt nur s ur Physiologie des Menschen im Hochgebirge“ von Professor d Fen Kreitw... b Wochen früher in Angriff genommen wird als in normalen Jahren⸗ eine S chungen 1 868 Niederung (Danzig) über Hagelschäden ohne nähere Angabe berichtet. früh griff eine Stunde gedauert haben. Durig (Wien) und Professor N. Zuntz (Berlin) vor. Es Ueber Schädlinge; Seree icht sehr geklagt worden. nfolge der vorzeitigen Reie bei mangelnder Feuchtigkeit ist die Aus⸗ Miodoe ach sich, daß der Ruhestoffwechsel in 2900 m kaum b nge ist auch diesmal nicht sehr geklagt worden. bildung der Körner vielfach stark beeinträchtigt, und es tritt in Nieder⸗ Niederlande. 1 delich, in 4600 m erheblich erhöht war; vorangegangene be⸗ Feskelagdere Mäuse, welche in den .. Jahren eine österreich und in den Sudetenländern hauptsächlich auf sandigen b General van Heutz, der aus dem Heeresdienst aus⸗ atende Muskelanstrengungen hatten erhebliche Steigerungen im Was die gewe 68 sind, jetzt nur selten I chst der Stand Böden und in seichten Lagen bei Roggen und Gerste oft Not⸗ scheitet, ist, mie Wäeede, um General⸗ nlge. Sonnenstrahlung und Wind hatten keinen, die des ““ nen Fruchtarten anlangt, 515 1u“ 8 leich reife ein. Im allgemeinen wird das Korn häufig klein bleiben. Bei gouverneur von Indien ernannt worden. ichen Verhältnisse der Atmosphäre keinen deutlichen Einfluß. geblieben. Sein Sli ie eeeng. venftlichen Pro ben set Weizen, dessen Schnitt nur in frühen Lagen Nieder⸗ und Ober⸗ sie Gewichtsmenge der in der Minute eingeatmeten Luft erwies sich, niedriger Tem üte mußte sich in dn jehe Re wesber ei sehr zsterreichs begonnen wurde, wäre ein ausgiebiger Regen für die Körner⸗ Asien. . 1 tgegen Meofsolnin Küche ö 2 Hert, gich veh 1 Krae ürhr Gerierunsbelick Gumbinnen) büdieac noch voe e. Nüßen.. saat Ein Telegramm des Generals Kuropatkin an den wüeeine Mitteilung des Herrn Dr. Edmund Landau (Berlin) über —daß Winterweizen bei,70 R in der Blüte stand. In manchen Gegenden; „Heltglich des von den ntersaaten zu erwartenden 1““ Kaiser von Rußland berichtet, wie „W T. B.“ aus St.” me Verallgemeinerung des Picardschen Satzes vor. Der Verfasser besonders i Fg n der Blüte tand. d Schlesien. 1 qguantitativen Erträgnisses ist es zunächst dem kräftigen Stande zu . Z2. B. Peters⸗ ne . 8,Ja e esonders in den Provinzen Brandenburg, Posen und Schlesien, ist er not⸗ 1 1 8 v“X“ burg meldet, unterm 20. Juli, daß im Bereiche der t üthrs ha 85 88 18 1..“ reif geworden. Ziemlich d nbenrg pe Rost geklagt; das im Vor⸗ vencenn ö“ betreffend die Errichtung einer zweiten Pfarrstelle in Armee keine besonderen Veränderungen eingetreten sind. In b“ 6 N. I Und k⸗ aman 85 ““ Ee Lagern ist indessen nur ganz e eingetreten. reicher sind. . der evangelischen Kapernaumkirchengemeinde zu Berlin. der Nacht auf den 19. Juli machten eine Freiwilligen⸗ fben istgicden 88 so At 88 88 ö“ 8. 7 3“ vit,chohe vin Porngeh 888 Re⸗ Der Weizen, dessen Stand in Niederösterreich und Mähren 2 8 1“ 8 8 4 385 ,2* 2 8 n 8 2 i 1. 4⁴ 5 8 ün 01 0, 1 8 4 2 1 2 6 8 7 5 urück⸗ Mitt Genehmigung des Herrn Ministers der geistlichen, Unter⸗ abteilung und Kosaken einen Ueberfall auf eine der japanischen ungende, also von allen folgenden Coefficienten unabhängige Zahl gierungsbezirk Aurich; es folgt 29 für Potsdam, Frankfurt, Breslau schon im Vormonat infolge starker ö Nes F richts⸗ und Medizinalangelegenheiten und des Evangelischen Oberkirchen⸗ 8 Feldwa en, die sich in einem Hause beim Dorfe Hudiansa, ince h (ac, 2¹) von der Beschaffenheit, daß innerhalb des und Liegnitz. Bedeutendere Veränderungen sind gegen den Vormonat Füsedeno war, wird in etwa der Hälfte der Bi⸗ d2 d hencas⸗ rats sowie nach Anhörung der Beteiligten wird von den unterzeich⸗ Seine Erzellenz der Staatsminister und Minister des 16 Werst südöstlich von Thawuan, befand. 21 Japaner ,fes .†ꝗb—R sich mindestens ein Wert des Argumentes a be, in den einz'Inen Landesteilen nicht vorgekommen⸗ T und E“ s8 Criräge abgeb Fensschehs neten Behörden hierdurch folgendes festgesetzt: Innern Freiherr v e 9 wurden durch Bajonettstiche niedergemacht, ein kleiner Teil der qhndet, für welchen die Funktion H„) einen der beiden Werte Null Beim Winterrogg vorgekommindhruch und in manchen Maͤhrens teils schwache, teils mittelmäßige Erträge abgeben, währee Innern Freiherr von Hammerstein, nach London. ie Fens 4 ; b ndet, V . ggen soll vielfach ; in den übrigen Bezirken gutmittlere und in den nicht angeführten ;j 88 Feldwache entkam durch die Fenster und floh ins Gebirge, Prer Eins annimmt. Vorgelegt wurden die Druckschriften: Max Gegenden, besonders in Ostpreußen, Blasenfuß vorkommen. Vielerorten Ländern durchschnittlich gutmittlere Ergebnisse zu erwarten find. In der evangelischen Kapernaumkirchengemeinde zu Berlin wird 1 wurde aber vom Feuer einer japanischen Kompagnie empfangen othmann, Ueber experimentelle Läsionen des Zentralnervensystems ist man beim Mähen. Sein Stand hat sich durchschnittlich gegen den Fir Rognen 8 lach epen zu Mitte Juni eingelangten eine zweite Pfarrstelle errichtet. die zur Hilfe herbeigeeilt war. Nach den erbeuteten Mützen weanthropomorphen Affen (Chimpansen), und R. Woltereck, Vormonat nicht verändert, und die Abweichungen im einzelnen sind Melbeun 2 sgin’ beffe 1 82 84 als ⸗e Weizen hoffen und anderen Gegenständen zu schließen, bestand die Feldwache eiträge zur een SH 9 1131“ lüch dem nhbeutend ; denn 89 Staatsdurchschnitt bebechnete sich 89 Note wie ließ sin⸗ die Aussichten seitdem erheblich zurückgegangen g. süd⸗ 8 JS I11“ 8 1 Pordsee“ und dem „Mittelmeertypus“. I., beide Ergebnisse von für Juni auf 2,6. ie niedrigste Ziffer ergab sich für den Regierungs⸗ 168, 8 2 28, 9 vas aus Mannschaften des ¹. Garderegiments. Auf russischer Seite shescen die mit Unterstützung der Akademie ausgeführt sind. bezirk Frankfurt, bei einem Röh 99 von 0,1 mit 3,0. lichen Teile Böhmens verschlechterte sich der Stand der Frucht 5 wurden ein Schütze getötet und vier verwundet. dIn der an demselben Tage unter dem Vorsitz ihres Sekretars Für die Sommerhalmfrüchte melche bei dem naßkalten Frühjahrs folge sterken Natene . beenchagd, nd 8 5. : 2 a⸗ 8 8 8 8 9 98 üre hres G 1 w rühjal S⸗ 1 271 8 I8 82 * Einer aus Niutschwang in Tientsin eingetroffenen uun Vahlen abgehaltenen Sitzung der philosophisch⸗ wetter zum Teil sehr spät bestellt worden waren, sind die Dürre, krüge ET ö1“ brieflichen Nachricht zufolge hat der Befehlshaber eines dort gistorischen Klasse las Herr Harnack über die Herkunft der der Wind und die kalten Nächte geradezu verderbenbringend gewesen. allen. In den örigen Gehteten ißntens er ein onirr eingelaufenen russischen Torpedoboots berichtet, er habe im 8 (7) ersten Päpste. Nur durch das „Papstbuch“ sind wir über die Die Felder sind allgemein dünn bestanden und stark mit Hederich se . 5 ö 5 Fengen Golfe von Petschili infolge eines Zufalles einen englischen Nation n den Vateriamen 5 ärteften Hävse 8 9 11“ ist düt 6 die Fnehren 89 vric⸗ reichs Schlestens Kärntens und des Mitkel. hn Unterlandes von Steier⸗ Dampfer mit einem Torpedo getroffen; an ver d8 Es läßt sich wahrschein machen, daß diese Angaben, denen man voll. Nicht selten wird auch ei diesen Früchten Windbru S, Sch „K e 19. 3. 8 8 es fecan den vermißten hcp ang. 8 va nicht getraut hat, größtenteils zuverlässig sind; doch gilt das und Notreife gemeldet. Wie kümmerlich auf den von der Dürre heim⸗ uac in * Hütvene. hhegenehne dar gheng un 1 Haha. Schanhaikwan zwischen französischen und japanischen ö1““ zes Vertrauensmannes im Kreise Ruppin (vorsdam, hervor, won und in einem Viertel der Bezirke Mährens nur schwache oder mittel⸗ 98 chen zamen auch noch nach Nr. 13 einige Anstöße bieten. der Sommerroggen in seinem Berichtsbezirk stellenweise so kurz und zbige E 8 ““ raa Hag e 5 orlesungen und praktischen Uebungen an der von 1886 ab als Vizekonsul in London tätig und wurde 1889. aus Inkau berichtet, daß japanische Soldaten zwei Franzosen, trift mit. Sie stammt von der großen Sphinx her und scheint Regierungsbezirk Breslau mancherorten fast ausgebrannt sein und in autmittlere Ergebnisse erzielt werden dürften. Der Roggenschnitt ist lichen Tierärztlichen Hochschule zu Berlin zum Konsul in Singapore ernannt, woselbst er bei der 1903 die eine russische Fahne trugen, töteten und dann ihre Körper snen ähnlichen Inhalt wie die bekannte Sphinrstele gehabt zu haben. Schleswig hier und da von Nematoden geschädigt werden. Der erst in frühen La 8 Niederösterreichs Oberösterreichs und Südmährens im Winterhalbjahr 1904/05. erfolgten Umwandlung dieses Konsulats in ein Generalkonsulat verstümmelten, um sie unkenntlich zu machen. Um ihre 8 Herr P isch el legte eine Abhandlung, betitelt Neue Bruchstücke während und nach der Blüte eingetroffene Regen vermochte nur teil⸗ schon e er sonst allgemein im Beginne steht. Anfang: 15. Oktober 1904 zum Generalkonsul befördert wurde. Kameraden zu rächen, griffen am nächsten Tage die Franzosen 5 en ergehacg bE111““ IX“ 8edhen vee; der bbee wer 888 Die schon zu Mitte Juni durch die Trockenheit gefährdeten . 0 ; 8 82 . de zForl; 8 ie 3 Wye 7 8p 5 A : urke a5 . e Entzifferun 01 ei U ntralasiatischer . essen ote sich ür en 2,9 gegern 8 Vor⸗ Sv —₰— - 1 Dr. Schütz, Geh. Regierungsrat, Professor: Spezielle ein Behüngeschsdfnun der Kaiserliche est an, töteten 7 und verwundeten 15 japanische vrabmr wurde vorgelegt, und das Verhältnis der Texte zum Päli⸗ monat berechnet, mit 5b besten Stand ein. Einen beträchtlichen EEE11“ 1 agseag ausgsaazmaien. g- pathologische Anatomie, Sektionsübungen in Gemeinschaft mit A be 9 Ae 15 * a6 Beamten, dessen Nach einer Meldung desselben Bure v““ knon erörtert. Herr Hirschfeld legte aus dem Nachlaß Momm⸗ Rückgang hat er im Rheinlande (abgesehen von Trier) genommen, wo 89 1 ist .. in Verichtsperiode noch verschlechtert, Repetitor Bohtz. Andenken im Auswärtigen Amt dauernd bewahrt bleiben wird. Nach einer Meldung desselben Zureaus aus Alerxandrien ins eine nicht vollendete Studie über „das Verhältnis des Tacitus sich die Vistern gegen den Vormonat um 0,6 für Aachen, 0,5 für verd ö11“ e 8 8 sind dort gestern die englischen Kre⸗ r. 8“ 6 S 82 2 S - ; 58 z 58 und es kann auf befriedigende Ergebnisse nur mehr in Ober⸗ He. Munk, Geh. Regierungsrat, Professor: d hysiologie. . Venus“ b 5 die 9 ö1“ „Furtous und zu den Akten des. Senats“ vor, und Herr Sachau überreichte im Düsseldorf und 0,3 für Koblenz und Cöln. verringert haben. Am österreich und in den übrigen Alpenländern, im mittleren Mähren Dr. Pinner, Geh. Regierungsrat, Profe or: Anorganische 8 el us“ und heu e die englische Mittelmeer flotte einge⸗ Auftrag der Verfasser das Werk: Ali. Ibn Isa. Erinnerungsbuch für ungünstigsten war sein Stand in den Regierungsbezirken Breslau und zum jeil auch in Südböhmen im südlichen Mähren in Ost alizien Chemie, Chemische Uebungen in Gemeinschaft mit dem Repetitor troffen. Lugenärzte. Aus arabischen Handschriften übersetzt und erläutert von (3,4), Liegnitz (3,3), Frankfurt und Oppeln (3,2) sowie in Gumbinnen, und in Niederösterreich gerechnet werden. In der stark See Dr. Franz. 8 Der Königlich rumänische Gesandte Dr. Beldiman hat Der Dampfer der ägyptischen Regierung „Abbas“ ist von 3 Hirschberg und J. Lippert. Leipzig 1904. 8 Düsseldorf, Cöln und Aachen (3,1). Gerade das Mittel (3,0) erhielten Mehrzahl der Beigke der Haupthroduktionsländer Nieder oogi Gggeling Proföfsor⸗ Geburtshilfe, Enzyklopädie und Methodo⸗ G 86 Während seiner Abwesenheit führt der Suez nach dem Roten Meere ausgelaufen, wie man annimmt, Poesn Stettin, Köslin, Peses neh Bromberg. di österreich, Böhmen, Mähren und Galizien, weiter in Schlesien ogtx ““ begationssekretär Filodor die Geschäfte der Gesand um zu verlangen, daß die v -zussischen Hilfskreuzern d. 9 Wie im Vormonat, fand wiederum der Sommerroggen die wird die Ern ungünsti Frträge er ie S 1 1 Dr. Fröhner, Pecfessor : Spezielle Pathologie und Therapie, 8 8 ecschaft Smolensk“ „Et vaisse Hiteseücen ö“ ferinoh Bewertung. Obgleich eine teilweise geringe Besserung im Rlibdn “] vasssh. sehr . Klinik für größere Haustiere, Abteilung für innere Krankheiten und Note N. F- oe“ 1 . Osten durch Verschlechterung im Westen aufgewogen wurde, werden 84- ct d zst C11 6 lur R. Rote Meer genommenen Lotsen diese Schiffe verlassen. Sgatenstand in Preußen um die Mitte des Monats Iiee Uer en ungünstigen Lagen konnte die Gerste nicht in die Aehren schießen un Gewährmängel. Propädeutik in der medizinischen Klinik. 6 27¹ 2 9 Sa 2e8 2 8 die Noten im Westen dennoch von denen im Osten unterboten. Für ine Risven bild e snat 4 Dr. Schmaltz, Professor: Vergleichende Anatomie, Anatomie . 3 Ein Dampfer der französischen Messageries Maritimes Juli 1904. den Stäagat wurde wie im Juni 3,2 ermittelt. Unter dem Mittel 87 Hele 6“ 8 Nn Sasten bieten ein des Pferdes, Anatomische Präparierübungen in Gemeinschaft mit dem Laut Meldung des „W. T. B.“ ist S. M. S. „Stein“ passierte unbehelligt die Dampfer der russischen Freiwilligen⸗ Nach den im Königlichen Statistischen Burzau zusammengestellten ergab sich für die Regierungsbezirke Stettin und Liegnitz (3,6), klägliches Bild und sind . fach S Grensde RSgSs⸗ Prosektor Friedrichs. Exenterierübungen. am 20. Juli in Christiania angekommen und geht am 26. Juli flotte „St. Petersburg“ und „Smolensk“, die sich noch in der⸗ (ergeönissen der Erhebungen über den Stand der Saaten in Preußen Frankfurt, Posen und Oppeln (3,5), Potsdam, Bromberg und Breslau Von Gerste, die teils gleichzeitig mit Roggen oder veeae Dr. Ostertag, Professor: Fleischbeschau, Demonstrationen der von dort nach Plymouth in See. selben Gegend aufhalten. Ebenso wurde gestern morgen der var dieser um die Mitte des Monats Juli folgender (Begutachtungs⸗ (3,4), Köslin (3,2) sowie für Gumbinnen, Marienwerder, Magdeburg nach dieser Frucht geschnitten wird, sind noch verhältnismäßig be-. c leischbeschau, Bakteriologische Uebungen in Gemeinschaft mit dem S. M. Tpdbte. „S 90“ und „Taku“ sind am 21. Juli Dampfer „Palawa“ der „Peninsular and Oriental Line“ iffer 1 bedeutet: sehr gut, 2: gut, 3: mittel [durchschnittlichl, 4: gering, und Düsseldorf (3,1). G bessere Ergebnisse zu erwarten als von Hafer, der eperltor 68 8 ngge. fessor: S in Schanghai eingetroffen nicht angehalten 1 . sehr gerng) b WPehterwehen 28 88 itte Juni 2,5), 1 Auch bei der Sommergerste und 5 Hafer finden sich die gfüettin hat und, e vt she vrse Zee. . r. Eberlein, Professor: Spezi Thi Klinik eSe e; 4 1“ b 8 ““ 1.“ 29 (2,8), Winterspelz 2,2 (2,3), Winterroggen 2,6 (wie Mitte Juni), ei den übrigen Frucht besprochenen Unterschiede zwischen den öst⸗ esjährige He 1 - tig 1 größere Haustiere Acntefe für 1dee elee ehhaggie S. M. S. „Tiger“ geht am 22. Juli von Amoy nach Dem „Reuterschen Bureau“ wird von der Tibet⸗ ee 22 (wie un.Jnh) 63,0) Lnh⸗ oen Fructacen n vntg chifale sche nengahe mit Ausnahme Oberösterreichs und der Alpenländer direkt als eine übungen in Gemeinschaft mit dem Repetitor Silbersiepe. Pro⸗ Futschau in See. 1 expedition „gemeldet, daß die englischen Truppen den 71 (2,9), Kartoffeln 2,8 (wie im Juni), Klee 3,5 (3,1), Luzerne ergab bei der Gerste eine Besserung gegen den Vormonat um 0,1 und aschlechte“ bezeichnen müss pädeutik in der chirurgischen Klinik. 1 Der Dampfer „Rhein“ mit dem Ablösungstransport Kharo⸗la⸗Paß überschritten haben, wobei sie nur schwachen 33 (2,7), Wiesen 3,3 (3,0), und zwar Bewässerungswiesen 2,8 (2,5) Regenbogen, Professor: Pharmakologie und Toxikologie II., für die ostasiatische Besatzungsbrigade ist am 20. Juli Widerstand fanden. Die Truppen hätten jetzt 92 Meilen von andere Wiesen 3,5 (3,2). 1 Polfälinse. ung e kleinere Haustiere, Harnuntersuchungen für in Tientsin eingetroffen. 8 I“ ber 88 5 Lager aufgeschlagen. Die englischen Verluste Zur gG dieser Zahlen wird in der „Stat. Korr.“ die klinische Propädeutik. 8 sseien unbedeutend. folgendes bemerkt:

Dr. Kärnbach, Dozent: Krankheiten des Hufes, Theorie des Sm Poliklinik für größere Haustiere. Dr. Wittmack, Geh. Regierungsrat, Professor: Anatomie und Physiologie der Pflanzen. 8 8 8 1 Dr. Börnstein, Professor: Phvysik. In der Kammer der Abgeordneten erklärte, W. T. B.“ zu⸗

Dr. Werner, Geh. Regierungsrat, Professor: Allgemeine folge, gestern bei der zweiten Beratung des Militäretats der Kriegs⸗ Tierzucht, Schafzucht. minister Frhr. von Asch unter anderem, von einem Abschiedsgesuch

Friedrichs, Prosektor: Anatomische und Exenterierübungen in des Präsidenten des baverischen Senats des Reichsmilitärgerichts sei Gemeinschaft mit Professor Dr. Schmaltz. ihm dienstlich nichts bekannt, ebensowenig davon, daß bei der Besetzung

Nitzschke, Repetitor der medizinischen Klinik: Kursus der Aus⸗ von Stellen in diesem Senat eine Aenderung gegen das bisherige kultation und Perkussion. Verfahren eintreten solle.

Silbersiepe, Revpetitor der chirurgischen Klinik: Operations⸗ 1 übungen in Gemeinschaft mit Professor Dr. Eberlein. Uebungen mit dem Augenspiegel. Kursus über Massage. V8 Ge Wteg 1“ 8 I“

n Gemeinschaft mit Geh. Regierungsrat, Professor Dr. Schütz. . E1 3 b

Dr. Bugge, Revpetitor des hygienischen Instituts: Bakteriologische T cghe⸗ ITEbö1 b 8g hat zert. wie „W. Uebungen in Gemeinschaft mit Profesor Dr. Ostertag. TX. B. meldet, die Gesetzesvorlage, betreffend die Erhöhung der

Dr. Franz, Repetitor des chemischen Instituts: Chemische Zivilliste, mit 154 gegen 66 Stimmen angenommen.

Uebungen in Gemeinschaft mit Geh. Regierungsrat, Professor 8* Großbritannien und Irland

Nach großer Dürre, welche in den östlichen Provinzen den Saaten verderblich zu werden drohte, folgten im letzten Drittel des Monats Juni in den meisten dieser Gegenden teilweise nicht unbedeutende Niederschläge. Konnten freilich die Regenfälle in der schon vorgerückten Jahreszeit im all⸗ kenrbensdcn ““ ;S 88 mehr Pt mache⸗ 8- wurden 5 Me bz die Früchte doch vor weiterer Verkümmerung bewahrt. Auch dürfte die v 1“ Befeuchtung in den Provinzen Ost⸗ und Westpreußen sowie Pommern, 9 1 ie Aussperrung im Baugewerbe in Frankfurt wo sie reichlicher eintrat, dem zweiten Schnitte der Futterpflanzen g. M., Hanau, Offenbach und Höchst (vgl. Nr. 165 d. Bl.) vohl von Nutzen sein. Am kläglichsten lauten die Berichte sind, der „Frkf. Ztg.“ zufolge, insgesamt 2134 Maurer von der aus Schlesien, wo in manchen Gegenden monatelang kein Sperre betroffen worden, in Wiesbaden sind es 850. Vor der nennenswerter Regen hintraf und die Quellen bereits versiegen

B Aussperrung arbeiteten in Frankfurt allein 2700 Maurer. Eine große solln. Aber auch in den Provinzen Brandenburg, Posen und Sachsen ist vielerorten lange kein Tropfen gefallen. Während in der

Anzahl Maurer und Zimmerer hat bereits das Aussperrungsgebiet vormonatigen Berichtsperiode die westlichen Staatsgebiete allgemein

verlassen.

Nugen Feßdshese a. W. ist, wie die „Voss. Ztg.“ berichtet, ein nit Niederschlägen bedacht wurden, kommen jeßt auch von hier zahl. Westen des Staats soweit ausglich, daß die Beurteilung für den usstand der Tischler Flich 13 wöchiger Dauer beigelegt worden. reiche Klagen über zu lange Trocknis. Verschärft wurde das Uebel Staatsdurchschnitt die Ziffer 2,8 ergab und damit der des Vormonats Die Inhaber der größten Werkstätten haben sich mit den Ausständigen zurch noͤrdliche Winde, welche im ganzen Lande die Luft dermaßen veee Unter dem Mittel sind die Noten in den Regierungs⸗ Hahtg geeinigt, daß zunächst die wöchentliche Arbeitszeit von 60 auf abkühlten, daß kurz vor dem Eintritt der übermäßig heißen Tage um ezirken Breslau (3,4), Liegnitz (3,2), Frankfurt, Posen und Qppeln

98 Stunden herabgesetzt und statt der geforderten Lohnerhöhung von die Mitte des Juli in Ost⸗ und Westpreußen während der Nächte (3,1); die beste Ziffer (2,0) fand sich für Sigmaringen. 15 0 eine solche von 8 % gewährt wird. Am 1. April 1905 tritt zum 13. und 14. Juli das Thermometer bis unter Null fiel. Viel Der Stand der Futtergewächse ist gegen den des Vormonats Dr. Pinner. Chemische und phvsikalische Repetitorien. 8 die verlangte 57 stündige wöchentliche Arbeitszeit in Kraft. örnteschaden brachten auch die im Anfang des Berichtsmonats in erheblich zurückgegangen, weil nach dem Schnitte die kahlen Klee⸗ und Dr. Du Bois⸗Reymond, Assistent des physiolog. Instituts: Im Oberhause lenkte gestern Lord Burghelere die 8 In Osnabrüͤck sind, nach der „Köln. Ztg.“, die Droschken⸗ Begleitung von Gewittern niedergegangenen Hagelschläge. Wenn Luzernefelder sowse die Wiesen infolge Trockenheit und Wind stellen⸗ Physiologische Repetitorien. V samkeit des Hauses auf die Vorschläge der Regierung über die kutscher wegen Lohnfragen in den Ausstand getreten. zuch die folgenden Mitteilungen den Umfang des eingetretenen Schadens weise verdorren und daher wenig Aussicht für die weiteren Schnitte Dr. Eschbaum, Apotheker: Pharmazeutische Uebungen. Pharma⸗ Heerezreorganisation. Der Carl of Roberts billigte einige d Sugs Auezstand in Boryslaw (vgl. Nr. 169 d. Bl.) wird zicht erkennen lassen, so wird durch sie doch ein ungefährer Anhalt in diesem Jahre bieten. Der Ertrag des ersten Kleeschnitts, fast dieser Vorschläge, während er andere als den Interessen des Heeres Ir. ; T. B. von dort telegrapbiert: Der Sozialistenführer für die Heftigkeit des Wetters gegeben. Meldungen über das am überall ohne Störung in guter Beschaffenheit eingebracht, wird r. Marek erschien mit einer Abordnung der ausständigen 17. Juni vorgekommene Hagelwetter liegen vor schätzungsweise im Osten durchschnittlich etwa 30 v. H. weniger als aus dem Regierungsbezirk Magdeburg: sonst bringen. Luzerne soll besser gelohnt haben. Mit der Wiesenheu⸗

kog ostische Repetitorien. Hheeeecr bezeichnete. Der Parlamentssekretär des Kriegsamts Earl Petroleumarbelter beim Statthaltereirat Priwocki mit der Bitte 0 a! SlaNilr. v g 84 m 0 2 2 1 Bezirk des Kreises Kalbe Schaden 50 v. H.), ernte ist man noch nicht überall fertig; sie ist vielfach durch Niederschläge

Berlin, i 18e 1904. er Rektor der Tierärztlichen Hoc 1 Mini es Aeußern uis of L

Letzterer erklärte, die Vorschläge stellten nicht die endgültigen Be⸗ und legte schriftlich die Forderungen der Arbeiter der Statthalterei 2 Bezirke Wanzleben 10 50 v. H.) estört worden. Ihre Lohnung wilrd als derjenigen normaler Jahre schlüsse der Regierung über alle Punkte der Heeresreform dar. überreichte dieses Schriftstück dem Ausschuß der -¹1 Halberstadt, Land! . 10, 20 und 100 v. H.): deuben nachstedend bers schnbt G S2“ v dem Kreise Im Unterhause erklärte, „W. T. B.“ zufolge, im Laufe der—*¶nhF. 9; Fg 2 11“ eeeehee. . 8 Sangerhausen (Merseburg) gibt 16 dz vom Hektar gegen in anderen Verhandlungen über den Etat des Kolonialamts der Minister di ISn Fall River (Massachusetts) hahen, wie W. T. B. melder 4 Bezirke des ze⸗ pene heegierunseb e. Nee nlg 5100 .Fahren an. Weit unter dem Mittel wurde der Stand des Klees für Kolonien Lyttelton, die Regierung habe beschlossen, daß im die 8 Tööööe8 beschlossen, infolge der Ankündigung 87n Sangerhausen Schaden 10, 25, 50 und 100 v. H.); ßeurteilt. Für den Staat stellte sich die Ziffer, bei einem Rückgange nächsten Jahre fünf Mitglieder des gesetzgebenden Rats in Transbaal, einer Lohnherabsetzung vom 25- Juli an, an diesem Tage in den aus dem Regierungsbezirk Han nover: von 0,4 gegen den Vormonat, auf 3,5. Noten über 3,0 haben nur

Statistik und Volkswirtschaft.

wurde, mit Ausnahme der von langen Trockenperioden betroffenen Gebieten, recht befriedigende, in vielen Gegenden Oberösterreichs und der Alpenländer sogar selten günstige Ergebnisse. In Galizien, wo die Wiesen und Kleeschläge infolge kalter Nächte und langer Dürre zu Beginn der Berichtsperiode in der Entwicklung noch sehr zurück waren, ist die Mahd nunmehr fast überall beendet, und zwar, wie vorauszusehen war, mit ungünstigem Erfolge. Die Aussichten für die Grummetfechsung müssen mit Ausnahme Oberösterreichs und der übrigen Alpenländer größtenteils als sehr ungünstig bezeichnet werden, da die Wiesen vielfach ausgebrannt sind.

Die Hackfrüchte leiden unter der andauernden Dürre empfind⸗ lich und bedürfen ausgiebiger Niederschläge, da sonst in vielen Gegenden der Ernteerfolg in Frage gestellt ist. In Galizien haben die letzten Niederschläge Besserung gebracht.

Die Frühsorten der Kartoffeln litten unter der Dürre be⸗ sonders stark. Auch die Spätkartoffeln 18 häufig sehr zurückgeblieben, können sich jedoch nach entsprechenden Regenfällen noch erholen. Die Ernteaussichten für Spätkartoffeln sind vorläufig nur in Ober⸗ Oesterreich und in den uͤbrigen Alpenländern günstig und in Galizien nach den letzten Regen ziemlich befriedigend.

e von heute ab zur Ausgabe gelangende Num der Gesetzsammlung enthält unter

am 22.

Nr. 10 525 die Verordnung, betreffend die anderweite Kegelung der Angelegenheiten der Verwaltung der direkten Steuern und der Domänen⸗ und Forstverwaltung bei den Regie⸗

rungen in Gumbinnen, Marienwerder und Bromberg, vom

30. Juni 1904; und unter

Nr. 10 526 die Verfügung des Justizministers, betreffend

die Anlegung des Grundbuchs für einen Teil des Bezirks des n gung bs für einen Teil des Bezirks des anerkenne. Gibson Bowles fragte an, ob die „Malakka“ von Port

vnhe er s Daun, vom 12. Juli 1904. erlin W., den 22. Juli 1904.

u6“ Königliches Gesetzsammlungsamt. Schwartz.

üeininhtnachung.

Nach Vorschrift des Gesetzes vom 10. April 1872. (Gesetzsamml.

S. 357) sind bekannt gemacht:

1) das am 13. Mai 1904 Allerhöchst voaogen Statut für die Entwässerungsgenossenschaft zu Groß⸗Kessel im durch das Amtsblatt der Königlichen Regierung zu Gumbinnen Nr. 25 S. 238, ausgegeben am 22. Juni 1994;

2) das am 1. Juni 1904 Allerhöchst vollzogene Statut für den

„Deichverband Groß⸗Inse“ im Kreise Niederung durch das Amtsblatt

der Regierung zu Gumbinnen Nr. 25 S. 227, ausgegeben

uni 1904; 3 97 am 1. Juni 1904 Allerhöchst vollzogene Statut für den

2

klärung

reise Johannisburg

die jetzt von der Regierung ernannt werden, durch gewählte Mit⸗ glieder ersetzt werden sollen. Ihre Wahl werde zeigen, ob die Re⸗ ierung hinsichtlich ihres Verfahrens, betreffend die Heranziehung von

inesischen Arbeitern, gerechtfertigt dastehe. Laurie erklärte, er stelle seine Anfrage, betreffend die Beschlagnahme englischer Dampfer, bis Montag zurück, weil ihn der Unterstaatssekretär des Aeußern darum ersucht habe, und weil er die Wichtigkeit der Frage

Said im Besitze der russischen Prisenmannschaft abgesegelt sei und ob der Premierminister Balfour vor Ende der Session eine Erklärung über die ganze Frage geben könne. Der Premierminister Balfour erwiderte, er glaube, daß die „Malakka“ tatsächlich im Besitze der Prisenmannschaft von Pon⸗ Said abgesegelt sei. Er müsse zweifellos. vor Ende der Session dem Hause eine Er⸗ über die sehr ernste Frage der Beschlagnahme englischer Dampfer durch Schiffe der russischen Freiwilligenflotte geben; indessen halte er eine verfrühte Erklärung nicht für wünschenswert. Auf eine weitere Anfrage erklärte der Kolonialsekretär Lyttelton, die Regierung habe Milner ersucht, den General Hildyard zu be⸗ nachrichtigen, daß die Veranstaltung militärischer Ehrenbezeu⸗ gungen beim Leichenbegängnis des früheren Präsi⸗ denten Krüger die volle Genehmigung der Regierung finden würde, wenn eine solche Anerkennung der hervorragenden Stellung, die Krüger so lange innegehabt habe, für die Familie Krügers und die Buren annehmbar sei. Wenn jedoch Milner vom Gegenteil überzeugt sei, solle er keinen entsprechenden Schritt tun. Gegen Schluß der Sitzung erklärte der Premierminister Balfour,

; die Regierung haben keine Bestätigung des Gerüchts üb im Kreise Niederung durch das Amtsblatt Freilas * lar gerhal W

erhalten.

die Freilassung der „Malakka“

Ausstand zu treten, wenn die Lohnherabsetzung nicht unterbleibt.

Kunst und Wissenschaft.

Die phvsikalisch⸗mathematische Klasse der Koͤnig⸗ lichen Akademie der Wissenschaften hielt am 14. Juli unter dem Vorsitze ihres Sekretars, Herrn Waldeyer eine Sitzung, in der Herr Engelmann über die Erschlaffung des Herzmuskels las. Die Geschwindigkeit des Erschlaffens der Muskelfasern von Vorkammer und Kammer des Wirbeltierherzens (Fische, Amphibien, Reptilien, Säuger) ist viel weniger variabel als die gewöhnlicher Muskeln. Viele Umstände, die sie bei diesen auffällig herabsetzen Ermüdung durch anhaltende Reizung in kurzen Intervallen, Aufhören des Blut⸗ stroms, Wasserentziehung, Einwirkung von COz u. a. haben beim Herzmuskel innerhalb sehr weiter Grenzen keinen, zum Teil sogar eher einen beschleunigenden Einfluß auf die Wiederverlängerung der Fasern. Diese funktionelle Eigentümlichkeit ermöglicht eine gleichmäßigere Wiederfüllung des klopfenden Herzens und damit eine größere Konstanz des Blutstroms in den Gefäßen, muß also als eine besonders zweck⸗ mäßige Einrichtung bezeichnet werden. Herr Klein sprach über die Namen Siderophyr und Bronzit⸗Pallasit. Es werden die gegen letzteren Namen erhobenen Einwände widerlegt. Herr Branco legte eine Arbeit des Herin Professors Dr. Alexander Tornquist in Straßburg i. E. über die Gliederung und Fossilführung der außer⸗ alpinen Trias auf Sardinien vor. Während die Triasbildungen Sardiniens im allgemeinen alle Hauptabteilungen der außeralpinen Trias wiedererkennen lassen, sodaß hinsichtlich ihrer Zugehörigkeit zu dieser kein Zweifel bestehen kann, beginnt in der oberen Etage des

sich in die Steinmergelbänke einschieben

mittleren Keupers ein Facieswechsel, indem hauptdolomitähnliche Lagen Darin zeigt sich also der

8 8

1 Bezirk des Kreises Hameln (Schaden 80 v. H.); aus dem Regierungsbezirk Hildesheim: 1 Bezirk des Kreises Marienburg i. Hann. (Schaden 6—20 v. H.), Gronau 8 90 v. H.), 68 Alfeld 50 v. H.), ezirke Zellerfeld ohne Schadenangabe, Ilfeld (Schaden 50— 8 aus dem Regierungsbezirk Lüneburg: Zezirk des Kreises Celle, Land, ohne Schadenangabe, Gifhorn . 8 vF 5. Winsen 8 aus dem Regierungsbezirk Minden: 2 Bezirke des Kreises Büren (Schaden 50 100 v. H.); b aus dem Regierungsbezirk Arnsberg: . Bezirke des Kreises Lippstadt (Schaden 30 95 v. H.), 66 11111““ 50 v. H.), 1 Ben 11I11“ 25 35 v. H.), . Hörde ohne Schadenangabe, . 8 Siegen 3 aus dem Regierungsbezirk Cassel: 1 Bezirk des Kreises Gersfeld ohne Schadenangabe; 1 Bezi aus dem Regierungsbezirk Wiesbaden: ezirk des Oberwesterwaldkreises (Schaden 30 v. H.); aus dem Regierungsbezirk Koblenz: ¹ Bezirk des Kreises Sankt Goar ohne Schadenangabe, e

2 Ul 9 2 . Jöl a 10 v. H.), Altenkirchen ohne Schadenangabe;

8 fünf Regierungsbezirke erhalten. Am meisten haben Schlesien und

18. d. M. eingegangenen 4871 Berichte zu Grunde gelegt worden.

die westlichen Staatsgebiete eingebüßt. die gleichen Verhält⸗ nisse liegen bei der Luzerne und den Wiesen vor. Bei beiden ergibt die Berechnung für den Staat die Note 3,3, gegen den Vormonat also einen Rückgang von 0,6 bezw. von 0,3.

Den vorstehenden Zahlen und Bemerkungen sind die bis zum

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Saatenstand und Ernte in Oesterreich

Juli 1904.

Während der verflossenen Berichtsperiode war die Witterung, mit Ausnahme weniger Tage in der zweiten Juni⸗Hälfte, an⸗ dauernd warm und trocken und in der ersten und zweiten Dekade des Juli sehr heiß. Infolge der geringen Niederschläge der letzten zwei Monate herrschte in vielen Gebieten namentlich in letzter eit außerordentliche Dürre, welche eine weitergehende bedeutende Ver⸗ schlechterung des Standes der Saaten und Feldfrüchte zur Folge hatte. Falls nicht ehestens Regen eintritt, ist in vielen Gegenden eine vollständige Mißernte zu befürchten. In den Alpenländern war die Witterung wie in der vorhergegangenen Berichtsperiode bei wechselnden, häufigeren Regenfällen frucht⸗ bar, doch sind auch hier (in Steiermark, Salzburg und Kärnten) die Ernteaussichten, hauptsächlich infolge ausgebreiteter Hager. schläge von oft verheerender Wirkung, zurückgegangen. gel⸗ schläge haben überdies auch in Böhmen, besonders im Norden des Landes, sehr bedeutende Schäden verursacht und in vielen Gegenden die Ernte vernichtet. In Galizien und in der Bukowina, wo die

Die Zuckerrüben wurden in Niederösterreich, Böhmen und Schlesien im Wachstum vielfach stark beeinträchtigt und zeigen nur noch in wenigen Bezirken einen befriedigenden Stand. In Mähren, wo die Duüͤrre am spätesten einsetzte, sind die Aussichten nicht so un⸗ günstig wie in Böhmen, und es können sich bei Eintritt ausgiebiger Regen die Kulturen bis auf die Spätsaaten, für welche wenig zu hosfen ist noch vollkommen erholen. In Böhmen und Schlesien ist die Verschlechterung im Stande der Rübe meist bedeutend, und man kann bestenfalls nur in Südhöhmen mit einer normalen Ernte rechnen. In Galizien ist der durchschnittliche Stand der Zuckerrübe mittelmäßig, in der Bukowina befriedigend. In einigen Bezirken und Mährens hat der Drahtwurm großen Schaden an⸗ gerichtet.

Das Aussetzen der Futterrübe und des Kopfkrautes war in den Sudeten⸗ und in den Ostländern mit großen Schwierigkeiten verbunden und hat sich sehr verzögert, da die jungen Pflanzen wegen Mangels an w. zumeist verdorrten. Lein, welcher zu guten Erntehoffnungen berechtigte, hat in den Sudetenländern unter der Dürre ziemlich häufig und stark gelitten.

Für die Entwickelung der jungen Trauben war die andauernde Wärme sehr zuträglich, und es sind bei dem gegenwärtigen bedeutenden Vegetationsvorsprung vorläufig in den meisten Ländern alle Hoffnungen auf ein gutes Weinjahr vorhanden. Besonders ist die Entwickelung in Mähren und Niederösterreich (Schäden durch Trockenheit sind bisher nur vereinzelt vorgekommen) hervorzuheben, wo nun auch die letzten Meldungen in den meisten Weingegenden hinsichtlich des zu erwartenden quantitativen Erträgnisses der dessshege Weinernte günstig lauten, dagegen wurden die guten Erntehoffnungen in Steiermark durch über⸗

Trockenheit im Vormonate schon zu großen Besorgnissen Anlaß gab,

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aus heftiges Auftreten von Peronospora und Oidium stark herabgesetzt.