1904 / 188 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger, Thu, 11 Aug 1904 18:00:01 GMT) scan diff

Untersuchungssachen. 2. Aufgebote, Verlust⸗ und Fundsachen, 3. Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ ꝛc. Versicherung. 4 Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc. 5. Verlosung ꝛc. von Wertpapieren.

Zustellungen u. dergl.

Offentlicher Anzeiger.

6. Kommanditgesellschaften auf Aktien und Aktiengesellsch. 7. Erwerbs⸗ und Wirtschaftsgenossenschaften.

8. Niederlassung ꝛc. von 9. Bankausweise.

10. Verschiedene Bekanntmachungen.

Rechtsanwälten.

1) Untersuchungssachen.

[36853] Steckbrief.

Gegen den unten beschriebenen Reisenden Joseph Stitzky aus Berlin, zuletzt hier, Wilhelmshavener Straße 33 B wohnhaft, welcher flüchtig ist, sich verborgen hält, ist in den Akten 5. C. J. 449/04 die Untersuchungshaft wegen Betruges, Urkundenfälschung und Meineides verhängt. Es wird ersucht, denselben zu verhaften und in das Untersuchungsgefängnis hierselbst, Alt⸗Moabit 12 a, abzuliefern.

Berlin, den 1. August 1904.

Der Untersuchungsrichter bei dem Königlichen Landgerichte I.

Beschreibung: Alter: 33 Jahre, Größe: 1,60 bis 1,62 m, am 1. Februar 1871 zu Dzialoszyn in Rußland geboren, Statur: untersetzt, Haare: rötlich blond, Stirn: niedrig, Bart: Schnurrbart, rötlich blond, Augenbrauen: rötlich blond, Augen: blau, Nase: gewöhnlich, Mund: gewöhnlich, Zähne: voll⸗

ändig, Kinn: rund, Gesicht: oval, Gesichtsfarbe: isch, Sprache: russisch und polnischen Dialekt. Besondere Kennzeichen: Sommersprossen im Gesicht, ꝛc. Stitzky soll z. Zt. in Hannover reisen. [37557] Fahnenfluchtserklärung. 1 8

In der Untersuchungssache gegen den Kanonier II. Kl. der Reserve Georg Kirchmayer, in Kontrolle des Bezirkskommandos Weilheim, wegen Fahnen⸗ flucht, wird auf Grund der §§ 69 ff. des M.⸗St.⸗ G.⸗B., sowie der §§ 356, 360 der M.⸗St.⸗G.⸗O. der Beschuldigte hierdurch für fahnenflüchtig erklärt.

Augsburg, 9. August 1904.

1 Gericht der 2. Division. Der Gerichtsherr:

J. V.: Podewils, 3 „Zahler, 8 8 8 Sieee 8 Kriegsgerichtsrat.

37556] ezaenfluchtserklärung und Beschlagnahme⸗ verfügung. In der Untersuchungssache gegen 1

sühen der Ersatzbehörden entlassenen Arbeits⸗ oldaten Aegivius Johann Müller I. aus dem Landwehrbezirk Mühlhausen i. Th., wegen Fahnen⸗ flucht, wird auf Grund der §§ 69 ff. des Militär⸗ strafgesetzbuchs sowie der §§ 356, 360 der Militär⸗ strafgerichtsordnung der Beschuldigte hierdurch für fahnenflüchtig erklärt und sein im Deutschen Reiche befindliches Vermögen mit Beschlag belegt.

ECgassel, den 9. August 1904.

Gericht der 22. Division.

[37342] Fahnenfluchtserklärung. 8

In den Untersuchungssachen gegen

1) den Musketier Friedrich Robert Eduard Otto Walkemeier der 3. Kompagnie Inf.⸗Regts. Nr. 60, geb. am 9. Februar 1883 zu Braunschweig,

2) den Musketier Johannes Theodor Detlefsen der 8. Kompagnie desselben Regiments, geb. am 23. März 1883 zu Storckerfeld, Kr. Schleswig,

wegen Fahnenflucht, werden auf Grund der §§ 69 ff. des Militärstrafgesetzbuchs sowie der §§ 356, 360 der Militärstrafgerichtsordnung die Beschuldigten hier⸗ ; u““

traßburg 3 8 Auguft 1904. Königliches Gericht der 31. Division.

2) Aufgeb ote, Verlust⸗ . Fund⸗

sachen, Zustellungen u. dergl.

[37402] Zwangsversteigerung.

Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Berlin, Dranienburger Str. 92, Ecke der Großen 1“ belegene, im Grundbuche von der

önigstadt Band 2 Blatt Nr. 131 zur eit der Ein⸗ tragung des Versteigerun svermerks auf den Namen des Maurermeisters und Architekten Wilhelm Friedrich

u Berlin, Neue Jakobstr. 8, eingetragene Grundstück,

ordereckwohnhaus mit Lichthof, am 6. Dezember

04, Vormittags 10 Uhr, durch das unter⸗ eichnete Gericht, Jüdenstraße 60, Zimmer Nr. 8, Erdgeschoß, versteigert werden. Das 2 a 5 qm große Grundstück ist als Parzelle 2316/192 Kartenblatt 40

der Grundsteuermutterrolle unter Artikel Nr. 20 876,

der Gebäudesteuerrolle unter Nr. 25 303 nach⸗

wiesen und bei einem Nutzungswert von 11 500 zu 456 Gebäudesteuer veranlagt. Der Ver⸗ steigerungsvermerk ist am 20. Juli 1904 in das Grundbuch eingetragen. 85. K. 77. 04.

Berlin, den 3. August 1904.

Königliches Amtsgericht I. Abteilung 85.

Aufgebot.

Oekonom Wilhelm Haubrock zu Ennigerloh bot der angeblich verloren Portland⸗Cement⸗Werke Union Aktien⸗

esellschaft zu Ennigerloh Nr. 191 205, lautend über e Eintausend Mark, beantragt. Der Inhaber dieser ie ird aufgefordert, spätestens in dem auf den 2. März 1905, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Auf⸗ gebotstermine seine Rechte anzumelden und die Aktien vorzulegen, widrigenfalls deren Kraftlosserklärung er⸗ folgen wird. Oelde, den 3. August 1904. Königliches Amtsgericht.

137652] Aufgebot.

Der Vollziehungsbeamte Heinrich Leue in Berlin hat das Aufgebot nachbezeichneter, auf den Inhaber lautender Aktien der Altiengesellschaft „Zuckerfabrik

austadt“, und zwar der Stücke Nr. 41, 58, 200, 50, 792 zu 500 ℳ, Nr. 1407 zu 1000 ℳ, als an⸗ geblich verloren beantragt. Der Inhaber der Urkunden wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 1. März 1905, Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunden erfolgen und damit auch der Anspruch aus den noch nicht fälligen Gewinnanteilscheinen auf den Inhaber

erlöschen wird. Fraustadt, den 1. August 1904. Koönigliches Amtsgericht.

den zur Dis⸗

[37280] Aufgebot.

Der Versicherungsschein Nr. 34 099 der früheren „Gegenseitigkeit“, Versicherungsgesellschaft von 1855 zu Leipzig, den dieselbe unterm 15. Juli 1896 für Herrn Carl Plücker, Händler in Elberfeld, nusgefecf h hat, ist uns als verloren angezeigt worden. Als echtsnachfolgerin der „Gegen⸗ seitigkeit“ fordern wir hiermit zur Anmeldung etwaiger Ansprüche bezüglich des bezeichneten Versicherungs⸗ scheins auf mit der Ankündigung, daß, wenn bis zum 1. Dezember 1904, von heute ab gerechnet, ein Berechtigter sich nicht melden sollte, der Ver⸗ sicherungsschein für nichtig erklärt und für ihn ein Duplikat ausgefertigt werden wird.

Leipzig, den 11. August 1904.

Allgemeine Renten⸗ Capital⸗ und Lebensversicherungsbank Teutonia. Dr. Bischoff. Müller. [20539] Aufgebot.

Folgende 8 Kurscheine über 2 bezw. 4, 2, 3, 8 8, 4, 4 Kure der Mansfeld'schen Kupferschiefer bauenden Gewerkschaft zu Eisleben, ausgefertigt von dem Königlichen Amtsgericht zu Eisleben am 17. Sep⸗ tember 1890,

a. für das Voigt, 1 8

b. für Fräulein Auguste von Voigt zu Arnstadt,

c. für Fräulein Minna von b11I1“

d. für Fräulein Anna von Voigt,

e. für Fräulein Helene von Voigt,

f. für Fräulein Marie von Voigt,

g. für Früulehn Adolfine von Boigt,

h. für Fräulein Elisabeth von Voigt,

zu c bis h sämtlich

sind verloren gegangen.

Es ergeht deshalb auf Antrag der zu b bis h Benannten zugleich als Erben der zu a Genannten Catharina von Voigt, als der nach § 1004 Abs. 2 Berechtigten, sämtlich vertreten durch den

assierer Franz Wiedemann zu Eisleben, die Auf⸗ forderung an die unbekannten Inhaber der Kux⸗ scheine, ihre Rechte auf dieselben spätestens in dem Termine am 28. Dezember 1904, Vormittags 11 Uhr, bei dem unterzeichneten Gekicht, Zimmer Nr. 6, anzumelden, auch die Kuxscheine vorzulegen, widrigenfalls ihre Kraftloserklärung erfolgen wird.

Eisleben, den 23. Mai 1904.

Königliches Amtsgericht. 8 37403] Aufgebot. 8 1“

Die Deutsche Bank zu Berlin hat das Aufgebot folgender vier, angeblich verloren gegangener Wechsel

a. über 55,30, fällig am 15. Juni dieses Jahres d. d. Turn, den 1. Juni 1904,

b. über 30, fällig Mitte Juni 1904 d. d. Triest, den 28. Mai 1904,

c. über 146,20, fällig am 15. Juni d. d. Eisenach in Thüringen. den 28. April 1904,

d. über 20 000, fällig am 14. Juni 1904 d d. Crefeld, den 14. März 1904,

beantragt. Der oder die Inhaber der Urkunden werden aufgefordert, spätestens in dem auf den 3. März 1905, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine ihre Rechte anzumelden und die Urkunden vorzu⸗ legen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Ur⸗ kunden erfolgen wird.

Crefeld, den 3. August 1904.

Königliches Amtsgericht. [37281] Aufgebot. .

Der Rechtsanwalt Dr. Becker zu Mülheim (Ruhr) hat auf Grund einer Zession der Indossantin Firma P. Lüttgen das Aufgebot des Wechsels über 65 beantragt, welcher am 22. Januar 1900 zum 22. März 1900 von Ernst Witthaus zu Mülheim (Ruhr) auf Robert Witthaus zu Duisburg gezogen und von diesem angenommen ist. Der Inhaber des Wechsels wird hiermit aufgefordert, spätestens in dem auf den 16. März 1905, Vormittags 11 Uhr, Zimmer Nr. 19, anberaumten Termine seine Rechte geltend zu machen und den Wechsel vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung des Wechsels erfolgen wird.

Mülheim (Ruhr), den 5. August 1904.

Königliches Amtsgericht. 8 [37410] Aufgebot.

Die Henriette verehel. Schneider, geb. Wagner, in Dresden⸗Löbtau hat beantragt, den verf ollenen Heinrich Wagner, zuletzt wohnhaft in Leipzig, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 20. Fe⸗ bruar 1905, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Gerichtsgebäude, Erdgeschoß, Zimmer Nr. 5, anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder od des Verschollenen zu erteilen ergeht die Auf⸗ forderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Ge⸗ richt Anzeige zu machen.

Gera, den 25. Juli 1904.

Das Fürstliche Amtsgerich Münch. [37405] Aufgebot. 11“

Die Frau Wilhelmine Schäffer, Witwe zu New York, hat in ihrer Eigenschaft als Testaments⸗ vollstreckerin des am 29. April 1891 zu New York verstorbenen Heinrich J. Böhrer, vertreten durch den Rechtsanwalt Justizrat Dr. Adolf Fester zu Frank⸗ furt a. M., beantragt, die verschollenen 1) Johann Böhrer, geboren etwa 1828, 2) Margarethe Luise Dorothea Böhrer, geboren etwa 1834, zuletzt wohnhaft in Amerika, für tot zu erklären. Die bezeichneten Verschollenen werden aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 23. Februar 1905, Vormittags 9 ¼ Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht Homburg v. d. Höhe, Zimmer 12, anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todes⸗ erklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.

Homburg v. d. Höhe, den 2. August 1904.

Königliches Amtsgericht. 1. [37408] Aufgebot.

Nr. 2858. VI. Die Erben bezw. nächsten Ver⸗ wandten der Luise und Karoline Kammerer in Graben haben beantragt, die verschollene Luise Kammerer,

verstorbene Fräulein Catharina von

zu Arnstadt,

Abt. 2.

Karoline Kammerer, geboren am 14. Oktober 1847, zuletzt wohnhaft in Graben, für tot zu erklären. Die bezeichneten Verschollenen werden aufgefordert, sich spätestens in dem auf Dienstag, den 14. Fe⸗ bruar 1905, Vormittags 10 Uhr, vor dem diesseitigen Gericht, Akademiestraße Nr. 24A, III. Stock, Zimmer Nr. 17, anberaumten Aufgebots⸗ termine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, er⸗ geht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gerichte Anzeige zu machen.

Karlsruhe, den 1. August 1904.

Die Gerichtsschreiberei Großherzoglichen Amtsgerichts. Boppré, Sekretär.

Aufgebot.

Die geschäftslose Sibilla Käufer, wohnhaft in Niederdollendorf, hat beautragt, den zu Niederdollen⸗ dorf geborenen und daselbst zuletzt wohnhaft gewesenen verschollenen Schiffer Jakob Käufer für tot zu er⸗ klären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefor⸗ dert, sich spätestens in dem auf den 22. März 1905, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeich⸗ neten Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermi Gericht Anzeige zu machen. 8

Königswinter, den 6. August 19014.

Kgl. Amtsgericht. 2. (gez.) Werner.

Beglaubigt: Schumacher, Gerichtsschreiber. [37279] Aufgebot.

Der Auktionator Hans Graeper in Mölln hat in seiner Eigenschaft als Abwesenheitspfleger beantragt, den verschollenen Buchbinder Johann Heinrich Gustav Ledebur, geb. am 2, September 1853 in Mölln als ehelicher Sohn des Sattlermeisters Georg August Adolph Ledebur und der Margaretha Sophie Friederike geb Gebert, zuletzt wohnhaft gewesen in Mölln, für tot zu erklären. Der Verschollene wird auf⸗ gefordert, sich spätestens in dem auf Donnerstag, den 9. März 1905, Vormittags 10 ½ Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, die Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen erteilen können, ergeht die Auf⸗ forderung, spätestens im Aufgebotstermin dem Gericht Anzeige zu machen.

Mölln, den 2. August 1904. Königliches Amtsgericht. [37656] Aufgebot.

Frau Sophie Todenhöfer, geb. Großmann, zu Wolfhagen und Fräulein Lina Großmann hierselbst haben beantragt, den am 6. November 1856 ge⸗ borenen und seit 1883 verschollenen Johann Karl Heinrich Großmann, zuletzt wohnhaft gewesen hier und im Alter von 12 Jahren nach Amerika aus⸗ ewandert, für tot zu erklären. Der bezeichnete Ver⸗ schollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 3. März 1905, Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebots⸗ termine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebots⸗ termin dem Gericht Anzeige zu machen

Rodenberg, den 9. August 190u9.

Königliches Amtsgericht. [37655) Amtsgericht Cloppenburg.

Der auf den 7. September d. Js. angesetzte Auf⸗ gebotstermin zwecks Todeserklärung des Johann Heinrich Behne, geboren am 17. Juli 1859 zu Garrel, zuletzt wohnhaft daselbst, ist auf den 8. September 1904, Vorm. 10 Uhr, verlegt.

1904, Juli 28.

[37411] SOeffentliche Aufforderung.

Der Landwirt Max Weidemann, Sohn des Kaufmanns Georg Weidemann und der Emilie Weidemann, geb. Barck, ist am 16. Dezember 1902 in Waldau bei Königsberg i. Pr. verstorben. Erben nicht bekannt. Es ergeht hiermit gemäß § 1965

„G.⸗B. die Aufforderung, Erbrechte bis spätestens zum 3. Oktober 1904 bei dem Königl. Amts⸗ gericht zu Königsberg Abt. 3 zu den Akten 3 VII 5/03 anzumelden.

Königsberg i. Pr., den 3. August 1904.

Königl. Amtsgericht. Abt. 3.

[37409] Aufgebot.

Der Zimmermeister Chr. Wenk von hier hat als Pfleger der Grafschen Nachlaßmasse des am 16. Mai 1903 in Heiligenstadt verstorbenen Kaufmanns Gustav Graf das Aufgebotsverfahren zum Zwecke der Aus⸗ schließung von Nachlaßgläubigern beantragt. Die Nachlaßgläubiger werden daber aufgefordert, ihre gegen den Nachlaß des verstorbenen

aufmanns Gustav Graf spätestens in dem auf den 13. Dezember 1904, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer 14, anbe⸗ raumten Aufgebotstermine bei diesem Gericht anzu⸗ melden. Die Anmeldung hat die Angabe des Gegen⸗ standes und des Grundes der Forderung zu enthalten. Urkundliche Beweisstücke sind in Urschrift oder in Ab⸗ schrift beizufügen. Die Nachlaßgläubiger, welche sich nicht melden, können, unbeschadet des Rechts, vor den Verbindlichkeiten aus Pflichtteilsrechten, Vermächt⸗ nissen und Auflagen berücksichtigt zu werden, von den Erben nur insoweit Befriedigung verlangen, als sich nach Befriedigun der nicht eeescfosis en Gläubiger noch ein Ueberschuß ergibt. Auch haftet ihnen jeder Erbe nach der Teilung des Nachlasses nur für den seinem Erbteil entsprechenden Teil der Verbindlich⸗ keit. Für die Gläubiger aus Pflichtteilsrechten, Ver⸗ mächtnissen und Auflagen sowie für die Gläubiger, denen die Erben unbeschränkt haften, tritt, wenn sie sich nicht melden, nur der Rechtsnachteil ein, daß jeder Erbe ihnen nach der Teilung des Nachlasses nur für den seinem Erbteil entsprechenden Teil der Verbindlichkeit haftet.

Heiligenstadt, den 23. Juli 1904.

Königliches Amtsgericht. Abteilung 4. [37406] Aufgebot.

Der Aktuar Heinrich Böhmel in Neustadt a. O. hat als Erbe des am 23. Juli 1904 in Weimar verstorbenen Lehrers em. Karl Heinrich Böhmel

[37404]

8

geboren am 9. Oktober 1846, und die verschollene

8 8—

von Vieselbach das Aufgebotsverfahren zum Zwecke

der Ausschließung von Nachlaßgläubigern beantragt. Die Nachlaßgläubiger werden daher aufgefordert, ihre Forherünhen gegen den Nachlaß des ver⸗ storbenen Kar Heinrich Böhmel spätestens in dem auf den 24. September 1904, Vor⸗ mittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Ge⸗ richt anberaumten Aufgebotstermine bei diesem Gericht anzumelden. ie Anmeldung hat die Angabe des Gegenstandes und des Grundes der Forderung zu enthalten. Urkundliche Beweisstücke S in Urschrift oder in Abschrift beizufügen. Die Nachlaßgläubiger, welche sich nicht melden, können, unbeschadet des Rechts, vor den Verbindlichkeiten aus Pflichtteilsrechten, Vermächtnissen und Auf⸗ lagen berücksichtigt zu werden, von den Erben nur inemen Befriedigung verlangen, als sich nach Be⸗ friedigung der nicht ausgeschlossenen Gläubiger noch ein Ueberschuß ergibt. Auch haftet ihnen jeder Erbe nach der Teilung des Nachlasses nur für den seinem Erbteil entsprechenden Teil der Verbindlichkeit. Für die Gläubiger aus Pflichtteilsrechten Vermächt⸗ nissen und Auflagen sowie für die Gläubiger, denen die Erben unbeschränkt haften, tritt, wenn sie sich nicht melden, nur der Rechtsnachteil ein, daß jeder Erbe ihnen nach der Teilung des Nachlasses nur für den seinem Erbteil entsprechenden Teil der Ver⸗ bindlichkeit haftet. 8 8

Vieselbach, den 5. August 1904.

Großherzogliches Amtsgericht.

¶[375451]

Mit Beschluß des K. Amtsgerichts München I, Abt. A f. Z.⸗S., vom 6. August 1904 wurde die öffentliche Bekanntmachung der nachstehenden

Kraftloserklärung

Die Bäckereigeschäftsinhaberin Mathilde Saur hier, Marienstraße 2/I, widerruft die allgemeine Vollmacht, die sie dem Kaufmann und Bankagenten Konrad Ernst Schnurr hier, Marienstraße 2/1, zu Urkunde des K. Notariats München XI vom 10. Mai 1904 G.⸗R. Nr. 554 erteilt hat. Gerichtsschreiberei des K. Amtsgerichts München I,

Schmitt.

bewilligt:

[37662] 1 11u6“

Durch Ausschlußurteil des unterzeichneten erichts vom 4. August 1904 ist der am 23. November 1855 in Schlönwitz geborene Landwirt Gottlieb Hermann Franz Bergmann für tot erklärt. Als Todestag ist der 31. Dezember 1892 festgestellt. Schivelbein, den 5. August 1904. Koshnigliches Amtsgericht.

Pochat.

8 828 s8 [37407]3 Bekanntmachung.

dr. 4872 IX. f ruhe Abt. IX hat durch Ausschlußurteil vom 14. Juli 1904 die Schuldverschreibung auf den Inhaber

Lit. B Nr. 140 über 1000 des 3 ½ %, Anlehens

der Haupt⸗ und Residenzstadt Karlsruhe von 1909

für kraftlos erklärt. Karlsruhe, den 6. August 1904. Gerichtsschreiberei Gr. Amtsgerichts. (L. S.) Boppré. [37415] Oeffentliche Zustellung.

Die Frau Emilie Therese Alice Duschaneck, ge⸗ borene Ludwig, in Berlin, Kreuzbergstraße 71, Prozeßbevollmäaͤchtigter: Rechtsanwalt Adolf Lewinsky in Berlin, Dresdener Straße 136, klagt gegen den Bäcker Carl Albert Duschaneck, früher in Berlin, jetzt unbekannten Aufenthalts, in den Akten 34. R. 256. 04 mit dem Antrage auf Ehescheidung, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 17. Zivilkammer des König⸗ lichen Landgerichts I in straße 16/17, II. Stockwerk, Zimmer 13, auf den 12 November 1904, Vormittags 10 ½⅞ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung ird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Berlin, den 4. August 1904.

(L. S.) Klockow, Aktuar,

Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts I.

[37416] Oeffentliche Zustellung. Der Büchsenmacher Johann August Heinrich

Schleenstein zu Suhl, Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗

anwalt Justizrat Emmrich in Suhl, klagt gegen

seine Ehefrau Bertha Minna Schleenstein, geb. Conrad, aus Suhl, zur Zeit unbekannten Aufenthalts,

wegen Ehebruchs unter Vorbehalt der Geltendmachung weiterer Klagegründe aus § 1568 des Bür erlichen Gesetzbuchs, mit dem Antrage, die zwischen den

Parteien am 30. September 1899 vor dem Standes⸗ amte zu Suhl geschlossene Ehe dem Bande nach zu

trennen, die Beklagte für den allein schuldigen Teil zu erklären und ihr die Kosten des Verfahrens zur Last zu legen Der Kläger ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die zweite Zivilkammer des Landgerichts zu Meiningen auf den 21. November 1904, Vormittags 9 ¼ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge⸗ dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Meiningen, den 8. August 1904. Der Gerichtsschreiber des Landgerichts.

[37419] Oeffentliche Zustellung.

Die verehelichte Frieda Eichhorn, geb. Götze, zu Oberweißbach, vertreten durch Rechtsanwalt Witz⸗ mann in Rudolstadt, klagt gegen ihren Ehemann, den Lithographen Albin Eichhorn gus Böhlen z. Zt. unbekannten Aufenthalts, wegen böslicher Ver⸗

lassung 1567 Abs. 2 Ziff. 2 B. G.⸗B.), mit dem

die Ehe der Parteien zu scheiden und den

Antrage: kostenpflichtig für den schuldigen Teil zu

Beklagten

erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen

des Rechtsstreits vor die erste Zivil kammer des Landgerichts zu Rudolstadt auf Montag den 7. November 1904, Vormittags 10 Uhr mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge⸗ richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. 88 Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Rudvolstadt, den 8. August 1904. Gerichtsschreiberei 1 des Landgerichts. Michael, Landgerichtssekretär

Gerictsschreiber des Königlichen Landgerichts.

Das Großh. Amtsgericht Karls⸗

Berlin, Neue Friedrich⸗

eichsanzeiger und Königlich Preußischen

Berlin, Donnerstag, den 11. August

1. Untersuchungssachen.

2. Aufosbote erlust⸗ und Fundsachen, Zustellungen u. dergl. 3. Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ ꝛc. Versicherung.

4. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc.

5. Verlosung ꝛc. von Wertpapieren.

2 Aufgebote, Verlust⸗u. Fund⸗ sachen, Zustellungen u. dergl.

Oeffentliche Zustellung.

V Offentlicher Anzeiger.

Straße 7 a, gegenüber der ev.

enthalts, unter der Behauptung, daß sie der Be⸗ klagten in der Zeit vom 31. März 1904 bis 16. Mai

uszug der Klage bekannt gemacht. Recklinghausen, den 6. August 1904.

- Fennefrohn, als Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

kunst erteilt und dafür 420 zu beanspruchen habe, mit dem Antrage, 1) die Beklagte zu verurteilen, der Klägerin 420 nebst Zinsen zu 4 % seit dem 16. Mai 1904 zu zahlen, 2) das ÜUrteil gegen Sicher⸗

[37421] .2 1 4 heitsleistung für vorläufig vollstreckbar zu erklären.

Erwerbs⸗ und Wir „Niederlassung ꝛc. von Rechtsanwälten. „Bankausweise. 10. Verschiedene Bekanntmachungen. G

der Ze 19. November 1904, Vormittags 9 Uhr. 1904 Untericht im Gesang und in der Schauspiel⸗ Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser

Staatsan

iger.

8 8

Femmanditaesegsegsgen auf Aktien und Aktiengesellsch. chaftsgenossenschaften.

Kirche, auf den 2577 2591 2656 2663 2668 2691 2734 2764 2941. 2943 2964 2972 2976.

Serie II Lit. B = 192 Stück: Nr. 427 470 479 506 827 927 968 972 9 1465 1471 1541 15 1753 1763

Die Frau Katharina Kerber, geborene Streiber,

1978 2072

Die Klägerin ladet die Beklagte zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die 11. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Dresden auf den 10. Oktober 1904, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffent⸗ lichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt

zu Glettkau bei Oliva, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Weiß zu Danzig, klagt gegen ihren Ebhemann, den Bäckereiwerkführer Theodor Kerber, früher zu Glettkau bei Oliva, jetzt unbekannten Auf⸗ enthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte sie und ihre Tochter Dorothea Elisabeth im März 1903 verlassen hat und seit Juni 1903 verschollen ist, mit dem Antrage auf kostenpflichtige Verurteilung gemacht. 8 zur Zahlung einer Rente von 25 monatlich in Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts vierteljährlichen Vorausraten vom 1. August 1904 Dresden, am 8. August 1904. ab und vorläufige Vollstreckbarkeitserklärung des J“ 8 8 Urteils. Die Klägerin ladet den Beklagten zur [36927] Oeffentliche Zustellung. mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Die Firma Gebrüder Gottscho zu Frankfurt a. M., zweite Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Prozeßbevollmächtigter: Justizrat Dr. Zimmermann Danzig, Pfefferstadt 33/35, Mittelgebäude, 1 Treppe, dahier, Nagt gegen den Schneider Heinrich Weiß, Zimmer Nr. 20, auf den 14. Dezember 1904, zur Zeit mit unbekanntem Aufenthaltsort abwesend, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Danzig, den 4. August 1904. Schultz, Aktuar,

3) Unfall⸗ und Invaliditäts⸗àꝛc Versicherung.

Keine.

4) Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc.

[35670] Domänenverpachtung.

früher in Homburg v. d. Höhe, unter der Behaup⸗ Die im Kreise Guben,

tung, daß Beklagter ihr für in den Jahren 1903 und 1904 gelieferte Waren 246,80 schulde, mit dem Antrage, 1) den Beklagten kostenpflichtig zu ver⸗ urteilen, an Kläger 246,80 nebst 5 % Zinsen seit Klagezustellung zu zahlen, 2) dem Beklagten die durch das Arrestverfahren bei dem hiesigen Amts⸗ gericht gegen ihn entstandenen Kosten aufzuerlegen, 3) das ÜUrteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht in Homburg v. d. Höhe auf den 13. Oktober 1904, Vormittags 9 ¼ Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Homburg v. d. Höhe, den 3. August 1904.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. 1.

v [36921] Oeffentliche Zustellung.

Die Firma Drost & Co. in Leipzig, Prozeßbevoll⸗ mächtigte: Rechtsanwälte Dres. C. u. W. Müller, ebenda, klagt gegen Paul Berger, früher II. Offizier a. S. S. „Hilda Horn', jetzt unbe⸗ kannten Aufenthalts, mit dem Antrage auf vorläufige vollstreckbare Verurteilung des Beklagten zur Zahlung von 66 05 nebst 4 % Zinsen seit dem Tage der Klagzustellungh Die Klägerin ladet den Be⸗ klagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtgericht zu Leipzig, Zimmer 76, auf den 27. Oktober 1904, Vormittags 9 Uhr.

Leipzig, den 5. August 1904.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[37417] Oeffentliche Zustellung.

Der Georg Deslandes, Weingroßhändler in Rüsdorf⸗ Sierck, vertreten durch Rechtsanwalt Schrader in Diedenhofen, klagt egen den Reisenden Eugen Willems und seine Ehefrau, geb. Dimhoff, zuletzt in Mondelingen, z. Zt. ohne bekannten Wohn⸗ und Aufenthaltsort, wegen Forderung, mit dem Antrage, die Beklagten kostenfällig als Gesamtschuldner zu verurteilen, an Kläger den Betrag von 1070,45 nebst 4 % Zinsen seit dem Klagezustellungstage zu bezahlen, das Urteil ev. gegen Sicherheitsleistung für vorläufig vollstreckbar erklären, und ladet die Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die erste Zivilkammer des Kaiserlichen Landgerichts zu Metz auf den 3. Oktober 1904, Vormittags Saer. Cnih der Aufforderungh 7 bei bemdge⸗ Mark 50 Pfennige (einschließlich Protestkosten dachten Gerichte zu elassenen Anwalt zu bestellen. und Rikambiospesen) nebst 6 % Zinsen seit 11. Ja⸗ 5 Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser nuar 1904 von 30 ℳ, seit 11. Februar 1904 von uszug der Klage bekannt gemacht. 30 ℳ, seit 11. April 1904 von 30 und seit Schmitt, Landgerichtssekretär. 11. Mai 1904 von 30 ℳ, und ladet die Beklagte ö1“ zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht 1 in Berlin, Abt. 38, auf den 29. September 1904, Vormittags 9 ½ Uhr, Jüdenstr. 59, II Treppen Zimmer 118. Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser

uszug der Klage bekannt gemacht.

Paesler, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts I. Abteilung 38.

181g Oeffentliche Zustellung.

Der Schankwirt Ignaz Schweinhammer in Chemnitz, vertreten durch Rechtsanwalt Koch in Chemnitz, klagt Pgen den Schausteller William Caspar, fruͤher in Chemnitz, jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Ein⸗ lösung eines Gutscheins über 50 und Erstattung von 298 37 Kosten, mit dem Antrage, den Beklagten mittels gegen Sicherheitsleistung vorläufig vollstreckbaren Ürteils kostenpflichtig zu verurteilen, ihm 348 37 samt 4 % jährlichen Zinsen von 50 seit 16. November 1901, von 53 50 seit 4. Februar 1902 und von 185 92 seit dem 11. April 1903 zu zahlen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor die 1. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Chemnitz auf den 17. Oktober 1904, Hannattaße 9 Uhr, mit der Auf⸗ forderung, einen bei dem gedachten Gerichte zu⸗ gelassenen Anwalt zu bestellen. Fum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Chemnitz, am 9. August 1904.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[374181 Oeffentliche Zustellung. Die Lehrerin für Gesang, Musik und Schauspiel⸗ kunst, Alwine Elausnitzer in Dresden, Düppel⸗ straße 21 pt., Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. R. Freytag in Dresden, klagt gegen die ledige

Stiftsdomäne Hauptgute

Steinsdorf,

legene Neuzeller Steinsdorf

stehend aus dem Brennerei und den schüß,

1922

[37413]

Der minderjährige ledigen Susanna Me Vormund, den Häusler Pechhütte, Post Poln. O.S, klagt gegen den

Anton Metzner, Sohn der worden ist.

ner, vertreten durch seinen ohann Metzner zu Sedschütz⸗ Rasselwitz, Kreis Neustadt

Arbeiter und Halbhäusler Anton Kalina, früher in Dratzig bei Filehne wohn⸗ haft, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen Unter⸗ haltsbeiträge für das am 2. Oktober 1893 unehelich geborene Kind der ledigen Susanna Metzner mit Namen Anton, als dessen natürlichen Vater er den Beklagten in Anspruch nimmt. Als Unterhaltsgeld beansprucht er monatlich 10 und beantragt: den Beklagten zu verurteilen, an den am 2. Oktober 1893 geborenen Kläger zu Händen seines Vormunds von seiner Geburt an bis zur Vollendung seines 16. Lebensjahres als Unterhalt eine im voraus zu entrichtende Geldrente von vierteljährlich 30 und zwar die rückständigen Beträge sofort, die künftig fällig werdenden am 1. jeden Kalendervierteljahrs zu zahlen und das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits ladet er den Beklagten vor das Königliche Amtsgericht Filehne zu dem von demselben festgesetzten Termine auf den 18. Oktober 1904, Vor⸗ mittags 9 Uhr.

Filehne, den 5. August Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

diese Verpflichtung.

d. Is., Vormittags der Abteilung für Kirchen⸗ Dienstgebäudes der Königlichen Regierung, Regie⸗ rungsstraße 24/26, Große s hierselbst, vor unserm erpachtungskommissar, Re⸗ gierungsrat Krause, anberaumt.

Gesamtfläche der Domäne rund 463 ha, Grund⸗ steuerreinertrag 7159,65 ℳ, bisheriger Pacht⸗ zins 9136,09 ℳ, lebendes Inventar 48 000 ℳ, totes Inventar

130 2 vor, spätestens aber in dem

ähigung, sitzenden der

zu zahlenden nötigenfalls aber in eigentümlichen Besitz des Pachtung erforderlichen Vermögens bestimmt nach⸗

[37414 zuweisen.

Der

Oeffentliche Zustellung. nhaber der 1 Patentbartbinden⸗Industrie Gebrüder Ploetz, Kaufmann M. Stehr in Berlin, Freöncste 232, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. ornelius in Berlin, Friedrichstr. 81, klagt gegen die Frau Adele Lechky, zuletzt in Berlin, Chaussee⸗ straße 10/11, jetzt unbekannten Aufenthalts, als Akzeptantin aus den vier Wechseln vom 17. No⸗ vember 1903 über je 30 ℳ, zahlbar am 11. Januar, 11. Februar, 11. April und 11. Mai 1904, mit dem Antrage auf kostenpflichtige Zahlung von 133 50 in Worten: Einhundert vestunddrsthig

Verlangen gegen Schreibgebühren Abschrift erteilen, können in unserer Registratur II C und bei jetigen P Steinsdorf bei Koschen, eingesehen werden.

Anmeldung bei dem Genannten jederzeit gestattet. Frankfurt a. O., den 29. Juli 1904. Königliche Regierung. Abteilung für Kirchen⸗ und Schulwesen.

[37544] Kgl. Amtsgericht München I. 8 Abteilung A für Zivill.

In Sachen des Möbeltransportgeschäftsinhabers Michael Scherer hier, Westermühlstraße 22/1, Kläger, durch Rechtsanwalt Hugo Wolff hier vertreten, gegen die Baugeschäftsinhaberin Helene Schmidtner, früher hier, Nymphenburgerstraße 95/III, nun unbe⸗ kannten Aufenthalts, Beklagte, wegen Forderung, wird letztere nach ; Bewilligung der öffentlichen Zustellung der Klage zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits in die öffentliche Sitzung des vor⸗ bezeichneten Prozeßgerichts vom Dienstag, den 25. Oktober 1904, Vormittags 9 Uhr, Justizpalast, Erdgeschoß, Zimmer Nr. 4, geladen. Die Klagspartei wird beantragen, zu erkennen:

I. Die Beklagte ist schuldig, an Klagspartei 205 65 Heuptfachf nebst 4 % Zinsen daraus seit Klagszustellung, ferner 30 am 15. September, 30 am 15. Oktober 1904 zu bezahlen.

II. Beklagte hat sämtliche Kosten des Rechtsstreits zu tragen beziehungsweise dem Kläger zu erstatten.

In Das Urteil wird für vorläufig vollstreckbar erklärt.

München, am 9. Pugu 1904.

Der Kgl. Sekretär: J. V.: (L. S.) Schön, gepr. Sekr.⸗Asp.

[37412] Oesfentliche Fhunstellug.

Der Landwirt Josef Beckbauer in Ehsel, Prozeß⸗ bevollmächtigter: Rechtsanwalt Busch zu Reckling⸗ hausen, klagt gegen den Landwirt Wilhelm Münch, früher in Ehsel, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß Beklagter ein an Kläger ver⸗ =—= 88 Stück: Nr. 2 93 94 114 129 143 164 267 kauftes Grundstück nicht aufgelassen habe, mit dem 355 369 386 410 443 474 541 585 614 643 646 Antrage, den Beklagten kostenpflichtig und vollstreckbar 647 701 736 748 865 872 878 887 904 918 964 zu verurteilen, an Kläger das Grundstück Steuer⸗ 982 1010 1013 1046 1085 1107 1134 1161 1178 gemeinde Recklinghausen Kirchspiel Flur 29 Nr. 124 1188 1213 1214 1337 1365 1423 1600 1725 1754 aufzulassen. Der Klaͤger ladet den Beklagten zur 1827 1877 1880 1941 1991 2029 2041 2050 2066 Marie Vertha Weber, genannt Trude von Breu⸗ mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das 2069 2090 2135 2147 2216 2243 2249 2268 2345 tano, zuletzt in Dresden, jetzt unbekannten Auf⸗] Köͤnigliche Amtsgericht in Recklinghausen, Herner 2372 2373 2401 2467 2491 2501 2530 2537 2561

papieren.

Die Bekanntmachungen über den Verlust von

[37555] Bekanntmachung.

Die Ausgabe neuer

fällig findet bei der Großh. Staatsschulden⸗ ah. Luisenplatz 2, un

Frankfurt a. M. gegen Einreichung der Er⸗

statt.

Bei Einreichung der Zinsscheinanweisungen ist ein nach Nummern geordnetes Ausfertigung mitzuliefern. Das Formular hierzu wird von der Großh. Staatsschuldenkasse und der Fena Bank auf Verlangen unentgeltlich ab⸗ gegeben.

Darmstadt, den 8. August 1904.

Großherzogliche Staatsschuldenkasse.

[37340] Bekanntmachung.

Bei der Feslebe gen Auslosung von Obli⸗ ationen des arkgraftums Oberlausitz, önigl. Preuß. Anteils, Nummern gezogen:

Serie 1 Lit. A über 100 Taler = 300

wurden folgende

14231

3 km vom Bahnhofe Koschen der Niederschlesisch⸗Märkischen Bahn ge⸗

e = 45 Stück: Nr. 8 1 H mit Vorwerken Bresinchen und Lau⸗ soll für die Zeit vom 1. Jult 1905 bis dahin zur Wiederverpachtung erneut öffentlich ausge⸗ boten werden, nachdem auf Grund des Ergebnisses des ersten Bietungstermins der Zuschlag nicht erteilt

Es findet ein zweimaliges Ausgebot statt, einmal unter der Bedingung, daß der neue Pächter das auf der Domäne vorhandene lebende und tote Inventar käuflich übernehmen muß, und das andere Mal ohne

Hiezu ist Termin auf Mittwoch, den 31. August 11 Uhr, im Sitzungssaale und Schulwesen des

Scharrnstraße

30 000 ℳ, zur Uebernahme der Pachtung erforderliches eigenes flüssiges Vermögen

ℳ.

Die Pachtbewerber haben möglichst mehrere Tage 1 Termine unserm Ver⸗ 5 tungskommissar gegenüber ihre landwirtschaftliche

e sowie durch eine Bescheinigung des Vor⸗ 6 Einkommensteuer⸗Veranlagungskom⸗ mission, in welcher zugleich die Höhe der von ihnen Staatssteuern angegeben sein muß, sonst glaubhafter Weise den zur Uebernahme der

Die Verpachtungsbedingungen, von denen wir auf

dem Pächter, Herrn Oberamtmann Caesar in

Die Besichtigung der Domäne ist nach vorheriger

Verlosung ꝛc. von Wert⸗

Wert⸗ papieren befinden sich ausschließlich in Unterabteilung.

Zinsscheinbogen zu den 3 ½ % Großh. Hessischen Staatsschuldverschrei⸗ bungen Serie II vom 27. Oktober 1894 für weitere 10 Jahre erster Zinsschein am 1. April 1905

sowie bei der Bank für Handel udustrie dahier und deren Filiale zu

neuerungsscheine (Zinsscheinanweisungen) kostenfrei

Verzeichnis in zweifacher

2357 2471 2901 2910 3287 3294 3534 3558 3743 3753 4105 4128 4235 4615 4973 5407 5736 6086 6285 6470 6759 6760 6974 6992.

Serie IV Lit. D

2507 25

3324 33 3559 36

4129 41

4610

4972 5294 5702 6030 6259 6426

79 98 106 108 110

582 600.

Serie V Lit. E = 36 Stück: Nr. 1710 1984 2028 216 2569 2755 2757 287

Serie VI Lit. F = 24 Stück: Nr. 5 283 297 298 299.

Diese Obligationen

gedachten

Talons einzuliefern. in Abzug gebracht. gationen, deren Verz EILEei Nr. 1530 2174 2941. Serie VI Lit. F Nr. 36 54. werden wiederholt zu hiermit aufgefordert.

Bei Einreichung g. die Post erfolgt die

angabe.

von Wi [37151]

vom

heute folgende Schul

Lit. A Nr. 9 33. Lit. B Nr. 327 3

Lit. C Nr. 6 7 2

2251 2896 3417 3509 3541.

Die Rückzahlung Schuldverschreibungen und Zinsscheinen bei:

der Hauptseehand

sohs & Co. und in Berlin,

s

Bank zu Frank Von den bereits

ständig:

1771 1792 18 2076 2164 2249

2973 3036

3782 3826

4278 4289 4397 4639 4717 5020 5074 5408 5525 5527 5761 5799 5831 6087 6103 6108 6289 6290 6318 6324 6342 6492 6517 6554 6781 6806 6813

245 250 262 267 288 312 316 321 335 346 375 383 408 443 455 489 537 550 5

552 744 848 977 102

Die Inhaber dieser

seitens des Landsteueramts II. auf Kosten des Einsenders und unter voller Wert⸗

den Bankhäusern S. Bleichröder,

owie bei der Deutschen Effekten⸗

schreibungen der 1878er

über 50 Taler = 150 47 204 213 289 346 405 425 578 589 590 602 622 741 818 81 1038 1118 1214 1341 94 1595 1614 1622 1637 1805 1876 1867 1899 2263 2279 2298 13 2670 2743 2777 2781 3039 3134 3222 3232 56 3385 3393 3397 3470 15 3651 3654 3670 3673 3677 3905 3996 4015 4046 4085 36 4172 4188 4214 4227 4228 4425 4559 4578 4582 4801 4811 4819 4910 5235 5246 5285 5293 5533 5603 5691 5699 5856 5999 6014 6026 6116 6231 6242 6256 6414 6425 6645 6671 6680 6710 6815 6925 6944 6953

über 500 Taler = 1500 25 42 43 44 49 51 52 57 71 122 182 190 222 223 244 360 569 über 100 Taler = 300

69 197 350 438 446 451 547 54 1185 1193 1424 1485 1680

1727 1957 2348 2846 3250 3472

4775 5201

566 567

2 2235 2280 2374 2439 2491 1 2904 2923 2995 3223 3334. über 500 Taler = 1500 EE299 82 109

125 134 139 144 152 159 191 193 229 263 282

werden den Inhabern zur Rück⸗

zahlung zum 1. April 1905. hierdurch mit der Aufforderung gekündigt, den Kapitalbetrag von dem Fälligkeitstage an des Landsteueramtes II. Abteilung, straße Nr. 40 hierselbst, in Empfang zu nehmen. Die gekündigten Obligationen, deren Verzinsung mit dem 31. März 1905 aufhört, sind mit den über den 1. April 1905 hinaus fälligen Zinsscheinen und

bei der Kasse

Elisabeth⸗

Der Betrag der etwa fehlenden

Zinsscheine wird von dem Nennwerte der Obligationen

Aus den früheren Verlosungen sind folgende Obli⸗

insung mit dem Fälligkeitstage

aufgehört hat, bis heute noch nicht zur Ein⸗ lösung vorgelegt worden: s

über 50 Taler = 150

500 Taler =

ℳ: 1500 ℳ:

rückständigen Obligationen baldiger Einreichung derselben

über

ekündigter Obligationen durch Zusendung des Gegenwertes Abteilung umgehend

Görlitz, den 5. August 1904. Der Landeshauptmann u. Landesälteste des Preuß. Markgraftums Oberlausitz: edebach⸗Nostitz.

Auslosung von Schuldverschreibungen der 3 ½ % igen Stadt Casseler Anleihe

Jahre 1878.

Zur Rückzahlung auf den 2. Januar 1905, mit welchem Tage auch die Verzinsung aufhört, sind

dverschreibungen der 1878 er

Stadtanleihe ausgelost worden:

107 212 251 259 324 326 356. 44 365 368 377 381 387 388

450 508 536 550 670 672 707 709 710 721 766 835 843 872 882 906 909 947 949 958 979 1020. 1041 1042 1112 1256 1260 1281 1470 1473 1550 1562 1644 1656 1657 1673 1715 1744 1798.

3 45 48 81 133 147 149 194

202 230 235 256 259 310 335 504 525 598 616 647 677 688 735 739 788 819 860 862 948 993 1028 1032 1035 1071 1104 1115 1119 1121 1243 1334 1339 1353 1471 1509 1614 1615 1726 1804 1959 1963 2000 2016 2065 2359 2365 2369 2382 2383 2405 2515 2560 2561 2595 2603 2771 2825 2902 2906 2907 2923 2924 2954 3004 3081 3082 3269 3316 3318 3333 3378

1242 1719 2201 2493 2890 2995 3404

2116 2416 2867 2975

Lit. D Nr. 1 10 17 36 46 73 75 80 220 221 314 358 386 403 472 585 660 668 684 705 725 834 850 858 956 960 1041 1082 1084 1085 1114 1117 1124 1133 1146 1153 1207 1267 1279 1280 1350 1374 1408 1413 1434 1455 1478 1500 1528 1530 1533 1540 1686 1722 1888 1942 2010 2087 2223 2260 2340 2412 2425 2473.

egen Rückgabe der

erfolgt insscheinanweisungen

nebst

der Stadtkämmerei hier,

lungskasse in Be 8 Mendels⸗ Robert Warschauer & Co.

und Wechsel⸗ furt a. M. i6

früher gekündigten Schuldver⸗ Anleihe sind noch rück⸗

8

1455