1904 / 189 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger, Fri, 12 Aug 1904 18:00:01 GMT) scan diff

1. Untersuchungssachen. 2. Aufgebote, und 3. Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ ꝛc. Versicherung. 4. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc. 5. Verlosung ꝛc. von Wertpapieren.

1

erlust⸗ und Fundsachen, Zustellungen u. dergl.

88 öffentlicher Anzeiger.

6. Kommanditgesellscha 7. tac Wirt chaftsgenossenschaften. 8. Niederlassung ꝛc. von Rechtsanwälten. 9. Bankausweise.

10. Verschiedene Bekanntmachungen.

en auf Aktien und Aktiengesellsch⸗

1) Untersuchungssachen.

137770] Bekanntmachung. —* Das unterm 31. Dezember 1894 in den Akten lassene und am 31. Januar 1900 in Nr. 29 des Deutschen Reichs⸗ und Preußischen Staatsanzeigers erneuerte offene Strafvollstreckungs⸗ ersuchen wird bezüglich: 1) des Friedrich Wilhelm Albert Seelbinder, eboren den 10. September 1871 zu Kagel, Kreis

Kieder⸗Barnim,

8 Hermann Richard Cluß, geboren den 18. Mai 1870 zu Luckenwalde,

3) des Hironymus Lauenburger, geboren den 13. September 1871, Glashütte, ierdurch nochmals erneuert.

Potsdam, den 8. August 1904.

Königl. Staatsanwaltschaft.

[37768] Fahnenfluchtserklärung und Beschlagnahmeverfügung. 8 In der Untersuchungssache gegen den zur Dis⸗ position der Ersatzbehörden entlassenen Musketier Joseph Nowicki aus dem Landwehrbezirk Posen, eboren am 30. Januar 1877 in Zarowko, Kreis engrow (Rußland), wegen Fahnenflucht, wird auf Grund der §§ 69 ff. des ilitärstrafgesetzbuchs sowie der §§ 356, 360 der Militärstrafgerichtsordnung der Beschuldigte bierdurch für fahnenflüchtig erklärt und sein im Deutschen Reiche befindliches Vermögen mit Beschlag belegt. Posen, den 10. August 1904. 8 Gericht der 10. Division. Verfügung. 1 Fahnenfluchtserklärung des Füsiliers Emil 37 (Erste wird auf⸗

8

[37769] Die Diste, 5. Komp. Füsilierregiments Nr. Beilage des Reichsanzeigers Nr. 168/04), gehoben. Posen, den 10. August 1904.

Gericht der 10. Divisio

[37771] Bekanntmachung. 1““

Die durch Beschluß der Strafkammer hiesigen Landgerichts vom 12. Dezember 1903 angeordnete, in Nr. 305 des Deutschen Reichsanzeigers vom 30. De⸗ zember 1903 veröffentlichte Vermögensbeschlagnahme gegen Joseph Antoni, geboren am 21. Mai 1880 in Straßburg, ist aufgehoben.

Straßburg i. C., den 8. August 1904.

Der K. Erste Staatsanwalt.

8 8 n.

[37775] Die am 16. Juli 1904 gegen Hermann Pontzen der 2. Kompagnie Infanterieregiments von Horn (3. Rhein.) Nr. 29 ergangene Fahnenfluchtserklärung wird gemäß § 362 M.⸗Str.⸗G.⸗O. aufgehoben. Trier, den 9. August 1904. Gericht der 16. Division.

2) Aufgeb ote, Verlust⸗u. Fund⸗ sachen, Zustellungen u. dergl.

137651] 1 ö Das dem Bäckermeister Georg König in Mirow ehörige Haus Nr. 6 c. p. daselbst nebst der Scheune Rr. 8 und den Erbpachtäckern Nr. 18, 1 u. 12 in Schlag I und bezw. II u. III ist zum Zwecke der Zwangsversteigerung beschlagnahmt. Termin ist an⸗ deraumt: 1) zum Verkaufe auf den P. November 1904 und zum Ueberbot auf den 2. Dezember 1904, jedesmal Vormittags 10 Uhr; 2) zur Anmeldung aller dinglichen Ansprüche an das Grund⸗ stück nebst Zubehör, zur Vorlegung der Originalien und sonstigen schriftlichen Beweismittel sowie zur etwaigen Prioritätsausführung auf den 2. No⸗ vember 1904, Vormittags 10 Uhr, zu welchem Termin die Beteiligten unter dem Nachteil der Abweisung und des Ausschlusses geladen werden. Dieser Termin ist auch zur endlichen Regulierung der Verkaufsbedingungen bestimmt. Mirow, 2. August 1904. 1 Großherzogliches Amtsgericht. [37652] Aufgebot.

Der Vollziehungsbeamte Heinrich Leue in Berlin hat das Aufgebot nachbezeichneter, auf den Inhaber Lantender Aktien der Aktiengesellschaft „Zuckerfabrik Fraustadt“, und zwar der Stücke Nr. 41, 58, 200, 350, 792 zu 500 ℳ, Nr. 1407 zu 1000 ℳ, als an⸗ geblich verloren beantragt Der Inhaber der Urkunden wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 2. März 1905, Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunden erfolgen und damit auch der Anspruch aus den noch nicht fälligen Gewinnanteilscheinen auf den Inhaber A mad. den 1. August 1904

zustadt, den 1. Augu⸗ 8 Königliches Amtsgericht. 30029] Oeffentliches Aufgebot.

Die von der unterzeichneten Gesellschaft auf das Leben des Schreinermeisters Herrn Josef Brack in Sondert bei Immenstadt, früher in Ronsberg, aus⸗ gestellte Police Nr. 39 336 über 2000 Versiche⸗ rungssumme, zahlbar am 10 März 1926, im Falle des früheren Ablebens des Versicherten indes sofort nach seinem Tode, ist dem Genannten nach seiner Angabe in Verlust geraten. In Gemäßheit des § 22 der auf der Police abgedruckten Versicherungsbedingungen bringen wir dies hiermit zur öffentlichen Kenntnis unter der An⸗ kündigung, daß, wenn innerhalb dreier Monate, von heute an gerechnet, als Inhaber der Police

ich niemand bei uns melden sollte, die vorbezeichnete

olice als kraftlos gilt und an deren Stelle dem Versicherten eine neue Ausfertigung erteilt wird. Magdeburg, den 7. Juli 1904. Wilhelma in Ma Allgemeine Versicherungs ctien⸗Gesellschaft. Der Generaldirektor in dessen Vertretung: Dr. Jost.

21720] Aufgebot. Der Kaufmann Mathias Staß in Aachen hat das Aufgebot des Kurscheins Nr. 5 des Gewerken Mathias Staß, Kaufmanns in Aachen, über dreißig Kuxe, Nrn. 46 bis 75, des in bundert Kuxe ein⸗ geteilten Mangan⸗ und Kobalterzbergwerks „Paßauf“

bei Roth im Dillkreise, Regierungsbezirk Wiesbaden und Oberbergamtsbezirk Bonn, d. d. Herborn, den 15. Januar 1889, beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf Mittwoch, den 4. Januar 1905, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anbe⸗ raumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftlos⸗ erklärung der Urkunde erfolgen wird. Herborn, den 1. Juni 1904. Königliches Amtsgericht. 2 [37403] Aufgebot. 1n1 Die Deutsche Bank zu Berlin hat das Aufgebot folgender vier, angeblich verloren gegangener Wechsel a. über 55,30, fällig am 15. Juni dieses Jahres d. d. Tura, den 1. Juni 1904. 1 b. über 30, fällig Mitte Juni 1904 d. d. Triest, den 28. Mai 1904, 1 c. über 146,20, fällig am 15. Juni d. d. Eisenach in Thüringen. den 28. April 1904, d. über 20 000, fällig am 14. Juni 1904 d. d. Crefeld, den 14. März 1904, 3 beantragt. Der oder die Inhaber der Urkunden werden aufgefordert, spätestens in dem auf den 3. März 1905, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine ihre Rechte anzumelden und die Urkunden vorzu⸗ legen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Ur⸗ kunden erfolgen wird. Crefeld, den 3. August 1904. Königliches Amtsgericht. Abt. 2. [85462] Aufgebot. Das Aufgebot der folgenden, verloren gegangenen Wechsel ist beantragt: 1 a. des Wechsels vom 1. August 1903 über 760 ℳ, fällig am 1. November 1903, ausgestellt von Deutsch & Friedrichs zu Hamburg und gezogen auf Johann Paustian zu Magdeburg, von der genannten Aus⸗ stellerin, b. der von dem

damaligen Amtsrat Ferdinand Behm zu Hoym ausgestellten, von dem Kaufmann Adolf Oeltze zu Magdeburg, damals Alleininhaber der Firma E. Reußner daselbst, angenommenen, an die Ordre des Halleschen Bankvereins Kulisch, Kaempf & To. zu Halle a. S. und über je 15 000 lautenden, sowie je 3 Monate vom Ausstellungstage ab fälligen 11 Wechsel vom 8., 11., 12., 18. Januar,

„12, 23., 24. Februar, 5., 16., 24. März 1881, von den Erben des genannten Ausstellers: 1) der verwitweten Frau Auguste Behm, geborenen Bennecke, in Hoym, 2) dem Landgerichtsrat Max Behm in Halle a. S., 3) a. dem Fräulein Magdalene in Berlin, b. der Frau Dr. Ilse; ernice, geborenen Pernice, in Greifswald, c. dem Ludwig Pernice in Berlin, vertreten durch seinen Vormund, Professor Dr. Erich Pernice zu Greifswald, d. dem Stud. jur. Alfred Pernice zu Grunewald bei Berlin, 4) dem Domänenpächter Paul Behm in Querfurt, 5) dem Korvettenkapitäan Karl Behm in Wilmersdorf, 6) dem Domänenpächter Ferdinand Behm in Oppe⸗ rode bei Ballenstedt.

Die Inhaber der Urkunden werden aufgefordert, spätestens in dem auf den 17. September 1904, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Domplatz 9, Zimmer Nr. 1, anberaumten Aufgebotstermine ihre Rechte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftlos⸗ erklärung der Urkunden erfolgen wird. 1

Magdeburg. den 3. Februar 1904.

Königliches Amtsgericht A. Abt. 8. [37281] Aufgebot.

Der Rechtsanwalt Dr. Becker zu Mülheim (Ruhr) hat ouf Grund einer Zession der Indossantin Firma P. Lüttgen das Aufgebot des Wechsels über 65 beantragt, welcher am 22. Januar 1900 zum 22. März 1900 von Ernst Witrhaus zu Mülheim (Ruhr) auf Robert Witthaus zu Duisburg gezogen und von diesem angenommen ist. Der Inhaber des Wechsels wird hiermit aufgefordert, spätestens in dem auf den 16. März 1905, Vormittags 11 Uhr, Zimmer Nr. 19, anberaumten Termine seine Rechte geltend zu machen und „den Wechsel vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung des Wechsels erfolgen wird.

Mülheim (Ruhr), den 5. August 1900uuL..

Königliches Amtsgericht. b [37653] Aufgebot.

Der Pfleger Michael Werner in Vockenrode hat beantragt, 1

1) die verschollene Maria Elisabeth Kranz, ge⸗ boren am 9. November 1826 zu Vockenrode,

2) den verschollenen Michael Kranz, geboren am 12. Juli 1839 zu Vockenrode,

belde zuletzt wohnhaft in Vockenrode, und beide Kinder der verstorbenen Johannes Kranz Eheleute zu Vockenrode, für tot zu erklären. Die bezeichneten Verschollenen, welche vor etwa 40 Jahren nach Amerika ausgewandert sind, werden aufgefordert, sich spätestens in dem auf Freitag, den 17. März 1905, Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Auf⸗ forderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Ge⸗ richt Anzeige zu machen.

Alsfeld, den 5. August 1904

Großherzoglich Hessisches Amtsgericht. [37659] Aufgebot.

Der Drechsler Christian Schlothauer in Ruhla hat beantragt, den verschollenen Drechsler Franz Ludwig Schlothauer, geboren am 7. Januar 1839 in Ruhla W. A, zulett wohnhaft in Ruhla W. A., für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 28. März 1905, Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebots⸗ termine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebots⸗ termin dem Gericht Anzeige zu machen.

Eisenach. den 3. August 1904.

Großherzogl. Sächs⸗ Amtsgericht. Abt. VI. [37657] Aufgebot. 1

Die Apollonia Schrempf, Schuhmachersehefrau in

Heuchlingen, hat beantragt, ih

sie Aufforderung, sdem Gericht Anzeige zu machen.

in Setzingen geborenen, seit 26. Juli 1878 ver⸗ schollenen Ehemann Christian Schrempf, Schuh⸗ macher in Heuchlingen, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf Donuerstag, den 23. März 1905, Vormittags 10 Uhr, vor dem unter⸗ zeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todegerklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht spätestens im Aufgebotstermine

Heidenheim a. Brz., den 8. August 1904. Königliches Amtsgericht. Landgerichtsrat Wiest.

[37658] Aufgebot.

Die Amalie Früholz, geb. Bosch, Zimmermeisters⸗ ehefrau in Steinheim a. A., hat beantragt, den ver⸗ schollenen, 50 Jahre alten, 1872 nach Amerika ab⸗ gereisten und 1889 in St. Louis weilenden Robert Christian Sperle von Sontheim i. St. für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird auf⸗ gefordert, sich spätestens in dem auf Donnerstag, den 23. März 1905, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Auf⸗ gebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todes⸗ erklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.

Heidenheim a. Br., den 8. August 1904. Königliches Amtsgericht. Landgerichtsrat Wiest.

Aufgebot.

Der Gärtner Wilhelm Klien in Gültz hat beantragt, den verschollenen Hellmuth Gustav Wil⸗ helm Eggert, geboren am 6. September 1812, zu⸗ letzt wohnhaft in Gültz, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spä⸗ testens in dem auf den 7. April 1905, Vor⸗ mittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermin zu melden, widrigen⸗ falls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Ver⸗ schollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Auf⸗ forderung, spätestens im Aufgebotstermin dem Gericht Anzeige zu machen. 8

Treptow Toll., den 5. August 1904.

Königliches Amtsgericht. [377770 K. Amtsgericht Welzheim. Aufgebot.

Der Abwesenheitspfleger Friedrich Riedel, Amts⸗ diener hier, hat beantragt die Geschwister: Jakob Weller, geb. hier am 14. Dezember 1830, und Katharine Weller, geb. hier am 10. September 1833, (Eltern Bauerseheleute Jakob Weller und Rosine geb. Frank von hier), welche im J. 1856 von hier aus nach Amerika abgereist und seitdem verschollen sind, für tot zu erklären. Aufgebotstermin vor dem K. Amtsgericht Welzbeim ist anberaumt worden auf Donnerstag, den 27. April 1905, Vormittags 10 Uhr. Es ergeht daher die Auf⸗ forderung, I. an jeden der Verschollenen, sich spä⸗ testens in diesem Termin zu melden, widrigenfalls seine Todeserklärung erfolgen würde, II. an alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, spätestens im Aufgebotstermin dem Gerichte Anzeige zu machen.

Den 9. August 1904. 1

Amtsgerichtssekretär C berle. Oeffentliche Bekauntmachung. September 1903 ist zu Gnesen, die geschiedene Händlerin Adolf Bär, nach ihren Eltern kinderlos im Alter von 75 Jahren angeblich ohne Hinterlassung einer letztwilligen Verfügung ver⸗ storben. Alle diejenigen, denen ein Erbrecht auf den Nachlaß der Verstorbenen zusteht, insbesondere Ge⸗ schwister derselben, werden hiermit aufgefordert, ihre Erbrechte unter Begründung derselben bis spätestens zum 10. Oktober 1904 bei dem unterzeichneten Amtsgerichte anzumelden, widrigenfalls der Erbschein nach Lage der Akten erteilt werden wird.

Gnesen, den 8. August 1904.

Königliches Amtsgericht. 8 [37661] Aufforderung zur Anmeldung der Erben des weiland Kaufmanns und Senators Hermann Niemeyer aus Northeim.

Der Kaufmann und Senator Heinrich Friedrich Hermann Niemeyer aus Northeim ist am 17. April 1904 daselbst ohne Hinterlassung leiblicher Erben und unverheiratet verstorben. Er ist am 18. Juni 1830 als Sohn des Kaufmanns Heinrich Daniel Niemever und dessen Ehefrau Georgine Karoline geb. Hesse zu Northeim geboren. Die Großeltern waren der Rademacher Heinrich Andreas Niemeyer und Ehefrau Johanne Dorothea Karoline geb. Gros⸗ heim aus Northeim, mütterlicherseits der Mühlen⸗ meister Hermann Christian Hesse und Ehefrau Justine Dorotbee Louise geb. Hartgen aus Rosdorf. Es ist von 1) der Ehefrau des Friseurs Barke, Marie geb. Niemeyer, zu Northeim, einer Groß⸗ iochter des weiland Holzhändlers Friedrich August Niemever aus Northeim, des Bruders des Vaters des Erblassers Hermann Niemeyver, und 2) dem Postschaffner a. D. Friedrich Hesse zu Höckelbeim, einem Sohne des weiland Tischlers Heinrich Christian Hermann Hesse cus Rosdorf, eines Bruders der Mutler des Erblassers, die Erteilung eines gemein⸗ schaftlichen Erbscheins für sie selbst, als Teilerben, und die von ihnen benannten Miterben beantragt. Nach ihrer Angabe sollen als Erben die Nachkommen der Geschwister der Eltern des Erblassers in Be⸗ tracht kommen. Hierdurch werden nun alle die⸗ jenigen, welche Erbrechte an dem Nachlasse des bezeichneten Hermann Niemeyver zu haben vermeinen,

[376642

[376 63]

Am 5. letzten Wohrsitze, Hirsch, Johanna geb.

ihrem

aufgefordert, solche Rechte bis zum 1. Juli 1905

bei dem unterzeichneten Gerichte anzumelden. Northeim, 8. August 1904. Königliches Amtsgericht. [37654] Bekanntmachung. 1 In der Aufgebotssache der Ehefrau des Fabrik⸗ arbeiters Herm. Kramer, Gertrud geb. Lodewick, in Bruckhausen hat das unterzeichnete Amtsgericht für

Recht erkannt: Das Sparkassenbuch Nr. 742 der Calcarschen

hre alten,

Spar⸗ und Darlehnskasse eingetragene Genossenschaft 1 8

8

mit unbeschränkter Haftpflicht in Calcar, ausgestellt am 20. I 1900, lautend über 100 ℳ, aus estellt auf den Namen der Gertrud Lodewick, wird für

kraftlos erklärt. Goch, den 8. August 1904.

Königliches Amtsgericht.

37669 Oeffentliche Zustellung. 8 Pauline Rosenlöcher, geb. Faust, zu Berlin, rozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Ludwig latau daselbst, klagt gegen ihren Ehemann, Arbeiter Fritz Rosenlöcher, früher n, kannten Aufenthalts, auf Grund der §§

der Parteien zu trennen und den Beklagten für den allein schuldigen Teil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 21. Zivilkammer des König⸗ lichen Landgerichts I. zu Berlin, Grunerstraße, 2. Stockwerk, Wartehalle 3, auf den 30. No⸗ vember 1904, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Geri zugelassenen Anwalt zu bestellen. öffentlichen Zustellung wird dieser 2 bekannt gemacht. 1 Berlin, den 9. August 1904 ““ Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts I. 37673 Oeffentliche Zustellung. ssl Kark eno⸗ Brauer Ehefrau, Marie Friederike geb. Fischer, zu Offenbach, Prozeßbevoll⸗ mächtigter: Rechtsanwalt Setzer zu Offenbach, klagt gegen ihren Ehemann, zuletzt in Offenbach wohnhaft, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, der Beklagte habe durch schwere Verletzung der durch die Ehe begründeten Pflichten und durch ehrloses, unsittliches Verhalten eine so tiefe Zerrüttung des ehelichen Verhältnisses verschuldet, daß der Klägerin die Fortsetzung der Ehe nicht zugemutet werden könne, mit dem Antrage, die Ehe der Streitteile zu scheiden, den Beklagten für den allein schuldigen Teil zu erklären und ihm die Kosten des Ver⸗ fahrens aufzuerlegen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die dritte Zivilkammer des Großherzoglichen Land⸗ gerichts zu Darmstadt auf Donnerstag, den 3. November 1904, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestelen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. 86 Darmstadt, den 9. August 1904. Dr. Everling, Gerichtsassessor, als Gerichtsschreiber des Großberzoglichen Landgerichts.

[36471] Oeffentliche Zustellung.

Frau Agathe Müller, geb. Gröning, in Staß⸗ furt, Zollstr. 4, vertreten durch Rechtsanwalt, Geh. Justizrat Frenckel zu Dessau, klagt gegen ibren Ehe⸗ mann, den Expedienten Oskar Müller, früher zu Güsten, jetzt in uanbekannter Abwesenheit, wegen Ehebruchs, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu scheiden und den Beklagten für den allein schuldigen Teil zu erklären. Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verbandlung des Rechtsstreits vor die IV. Zivilkammer des Herzoglichen Landgerichts zu Desscu auf den 12. November 1904, Vor⸗ mittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be⸗ stellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Deßsau, den 30. Juli 1904.

Jauerka, Sekretär,

Gerichtsschreiber des Herzoglichen Landgerichts.

[37672] Oeffentliche Zustellung. Die Ehefrau des Kaufmanns Bruno Heinzinger, Emilie geb. Lexper, in Hanau, Klägerin, Prozeß⸗ bevollmächtigter: Rechtsanwalt C. Eberhard daselbst, klagt gegen ihren Ehemann Bruno Heinzinger, früher in Hanau, z. Zt. mit unbekanntem Aufenthalt abwesend, Beklagten, unter der Behauptung, daß Beklagter seine Ehefrau insbesondere im Februar 1903 mißhandelt und im August 1903 die Ehe ge⸗ brochen, sowie dann die Klägerin im September 1903 verlassen habe, von Hanau verzegen, ohne dahin zurückgekehrt zu sein, mit dem Antrage, die unter den Parteien am 5. März 1901 geschlossene Ehe zu scheiden und den Beklagten für den schuldigen Teil zu erklären Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die erste Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Hanau auf den 4. November 1904, Vor⸗ mittags 12 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei den gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be⸗ tellen. bieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Hanau, den 6. August 1904. 88

1 Mäller, 8 Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[376688 Oeffentliche Zustellung.

Der minderjährige Kurt Bönisch, vertreten durch seinen Vormund, den Schuhmacher Hermann Bönisch zu Berlin, Schöneberger Straße 24, Prohesbenc. mächtigter: Rechtsanwalt Dr. Barnau zu erlin, Rosenthaler Straße 32, flagt gegen den Koch Wilhelm Zachmann, . Zt. unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte seiner Mutter, der unverebelichten Näberin Margarethe Bönisch zu Berlin, Sacbzcerge Straße 24, in der Zeit vom 27. Mai bis 25. September 1903 beigewohnt habe, mit dem Antrage, ihm pon seiner Geburt an bis zur Vollendung seines sechzehnten Lebensjahrs als Unterhalt eine im voraus am Ersten jeden Viertel⸗ jahrs fällige Geldrente von pierteljährlich im ersten Lebensjahr 60 ℳ, im zweiten und pritten Lebensjahr 54 ℳ, im vierten bis sechsten Lebensjahr 45 und im siebenten bis sechzehnten Lebensjahr 54 ℳ, vund zwar die rückständigen Beträge sofort, zu zahlen,

8 8

Fund das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Der Kläger ladet den

Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht I zu Berlin, Jüdenstraße 59, II Treppen, Zimmer 147, auf den 5. Noyember 1904, Vor⸗ mittags 10 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zu⸗ stellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Berlin, den 8. August 1904.

„Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts I. Abteilung 120.

8

zu Berlin, jetzt unbe- 1565, 1968 Bürgerlichen Gesetzbuchs, mit dem Antrage, die Ehe

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird

zum Deut hen Reichsanzeiger und

4 189.

1. Untersuchungssachen.

vrsechot⸗

3. Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ 2ꝛc. Versicherung.

Königlich Preußi

Berlin, Freitag, den 12. August

1141“] erlust⸗ und Fundsachen, Zustellungen u. dergl. 2 0 4. Verkäufe, Verpachtungen, 8 8 Offentlich er Anzei ger.

5. Verlosung ꝛc. von Wertpapieren.

chen Staatsanzeiger.

6. Kommanditgesellschaften auf Aktien und Akt 7. Erwerbs⸗ und Wirtschaftsgenossenschaften

8. Niederlassun

ꝛc. von Rechtsanwälten.

9. Bankausweise.

10. Verschiedene Bekanntmachungen.

8

2) Aufgebote, Verlust⸗u. Fund⸗ sachen, Zustellungen u. dergl.

[37808] Oeffentliche Zustellung.

Der Altsitzer Jacob Rogowski in Sypittken bei Pissanitzen, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Erbe in Lyck, klagt gegen die Kätner Friedrich und Regine Jankowskischen Eheleute, früher in Roma⸗

nowen, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Be⸗

Hereptnh. daß im Grundbuche von Sypittken Nr. 37, dessen Vorbesitzer Kläger war, in der dritten Ab⸗ teilung unter Nr. 18 für die Beklagten ein rück⸗ ständiges Kaufgeld von 34 Tlr. 3 Sgr. 6 Pf. nebst 5 % Zinsen eingetragen stehe, daß dieses Kaufgeld schon lange vom Kläger an die Beklagten bezahlt, eine löschungsfähige Quittung ihm aber von den Beklagten nicht erteilt worden sei, daß die Beklagten noch während ihres Aufenthalts in Romanowen ver⸗ geblich zur Löschung aufgefordert seien, mit dem Antrage, die Beklagten zu verurteilen, über die im Grundbuche von Sypittken Nr. 37 in Abt. III. unter Nr. 18 für sie eingetragene Kaufgelderforde⸗ rung von 34 Tlr. 3 Sgr. 6 Pf. nebst Zinsen löschungsfähig zu quittieren. Der Kläger ladet die Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor das Königliche Amtsgericht in Lyck auf den 8. November 1904, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht Lyck, den 3. August 1904. 1 Bodendorf, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts, v. c.

[37670]⁄ Bekanntmachung.

In Sachen Karl Schnabel, chromolithographische Kunstanstalt und Buchdruckerei in Ludwigsburg (Württemberg), Klageteil, vertreten durch Rechts⸗ anwalt Dr. Eisenberger hier, gegen Duschek, Franz, Buchdruckereibesitzer, früher hier, nun unbekannten Aufenthalts, Beklagten, wegen Wechselforderung, wurde die öffentliche Zustellung der Klage bewilligt und ist zur Verhandlung über diese Klage die öffent⸗ liche Sitzung der IV. Kammer für Handelssachen des K. Landgerichts München I vom Montag, den 3. Oktober 1904, Vormittags 9 Uhr, be⸗ stimmt, wozu Beklagter mit der Aufforderung ge⸗ laden wird, rechtzeitig einen bei diesseitigem K. Landgerichte zugelassenen Rechtsanwalt zu estellen. Der klägerische Anwalt wird beantragen, zu erkennen: Beklagter ist schuldig, an den Klageteil 578 40 Wechselsumme, 6 % Verzugszinsen hieraus seit 17. Mai 1904, 9 50 Protestkostenspesen zu zahlen sowie die Prozeßkosten zu tragen bezw. zu erstatten.

Das Urteil wird für vorläufig vollstreckbar er⸗ ärt.

München, am 9. August 1904.

Gerichtsschreiberei des K. Landgerichts München I.

27.

Kammern für Handelssachen. Der Kgl. Obersekretär: (L. S.) Engelmayer.

3) Unfall⸗ und Invaliditäts⸗dꝛc.

Versicherung.

Keine. 8

Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc.

Keine.

Verlosung c. von papieren.

Die Bekanntmachungen über den Verlust von We papieren befinden sich ausschließlich in Unterabteilung?

1

Wert⸗

[37767] Bekanntmachung. I. 3 ½ % Anleihe Q der Stadt Prankfurt a. M. Ziehung: 4. August 1904; Auszahlung: 31. Dezember 1904.

Gezogen wurden: 1

Zu 2000 ℳ: 59 67 88 119 211 233 299 467 485 491 515 527 570 574.

Zu 1000 ℳ: 631 683 759 834 876 944 980 1004 1017 1051 1063 1215 1287 1310 1316 1343 1402 1407 1517 1565 1577 1628 1629 1726 1732 1752 1799 1803 1822 1924 1998 2029 2037 2042.

Zu 500 ℳ: 2125 21³2 2174 2208 2282 2453 2460 2477 2529 2597.

—: 2603 2605 2625 2667 2692 2719

Noch nicht zur Einlösung gekommen sind: Nr. 823 2007 2799 aus der 21. Verlosung per 31. Dezember 1903.

Nr. 1320 aus der 18. Verlosung per 31. De⸗ zember 1900.

II. 3 ½ % Anleihe S der Stadt Frankfurt a. M. Ziebung: 4. August 1904; Auszahlung: 1. Dezember 1904.

Gezogen wurden: Zu 2000 ℳ: 43 252 429 435 468. .“

557 651 718 793 873 884 923 1023 1027 1175 1177 1195 1309 1373 1391.

Zu 1000 ℳ: 1441 1454 1471 1560 1657 1668 1785 1873 1907 1964 2020 2022 2035 2041 2058 2179 2249 2299 2337 2400 2403 2465 2561

8

2843

2847 2933 2939 3101 3135 3184 3186 3412 3633 3657 3704 3717 3763.

Zu 500 ℳ: 3990 4055 4088 4137 x9 4245 4272 4449 4624 4709 4768

Zu 200 ℳ: 5056 5118 5208 5252 5338 5390 5413 5431 5514 5524 5528 S39 5645 5704 5713 5745 5869.

Noch nicht zur Einlösung gekommen sind:

Nr. 3501 4226 5504 5895 aus der 14. Verlosung per 1. Dezember 1903.

Nr. 2294 3519 3921 3961 aus der 13. Verlosung per 1. Dezember 1902.

Nr. 3986 aus der 12. Verlosung per 1. De⸗ zember 1901.

Die Kapitalbeträge, deren Verzinsung nur bis zu den obengenannten Auszahlungsterminen, 1. bezw. 31. Dezember 1904, erfolgt, können gegen Rückgabe der Schuldverschreibungen nebst zugehörigen Zins⸗ scheinen (Coupons) und Erneuerungsscheinen (Talons) bei der Stadthauptkasse Frankfurt a. M. er⸗ hoben werden.

Bei dieser Gelegenheit machen wir die Besitzer von Frankfurter Stadtobligationen auf das beim Rechneiamt eingerichtete Stadtschuldbuch auf⸗ merksam. Schuldverschreibungen der Stadt Frank⸗ furt a. M. können unter Hinterlegung bei der Stadt⸗ hauptkasse in das Stadtschuldbuch eingetragen werden. Die Stadt besorgt alsdann die Uebermittelung der Zinsen, die Kontrolle der Verlosung und die ge⸗ samte Verwaltung der hinterlegten Stadtobligationen. „Verwaltern von Kassen⸗, Mündel⸗, Stiftungs⸗ und ähnlichem Vermögen dürfte die Benutzung des Stadtschuldbuchs von ganz besonderem Vorteil sein. Die Gebühr ist eine einmalige und beträgt 50 für je 1000 Nähere Auskunft erteilt die Stadt⸗ hauptkasse, Rathaus Nordbau, Paulsplatz 9.

Frankfurt a. M., den 4. August 1904.

Magistrat. Rechneiamt.

[37554] Bekanntmachung. „In der Bekanntmachung vom 25. Juni cr. über die Auslosung von Anleihescheinen der Stadt Aachen und der ehemaligen Stadtgemeinde Burtscheid ist unter V. Anleihe auf Grund des Allerhöchsten Privilegiums vom 27. Februar 1893 1) 5. Ausgabe der Stadt Aachen vom 1. Mai 1893 irrtümlich die Nummer 1235 (über 1000 ℳ) als ausgelost angegeben; es muß heißen 8

Nr. 1285.

Aachen, den 8. August 1904. 8 Der Oberbürgermeister: Velt man.

[37609] Bekanntmachung.

Behufs planmäßiger Tilgung der auf Grund des Allerhöchsten Privilegiums vom 1. Juli 1866 aus⸗ gegebenen 3 ½ prozentigen Obligationen II Emission der Stadt Frankfurt a. O. werden die Nummern der pro 1904 zu tilgenden Obligationen im Gesamt⸗ betrage von 10 375 Talern = 31 125 in der Magistratssitzing am 19. September d. F. durch das Los bestimmt werden, was wir unter Hinweis auf alinea 4 und 5 des Privilegiums hier⸗ mit bekannt machen.

Frankfurt a. O., den 4. August 1904.

Der Magistrat. 1

8t 1

6) Kommanditgesellschaften auf Aktien u. Aktiengesellsch.

Die Bekanntmachungen über den Verlust von Wert⸗ papieren befinden sich ausschließlich in Unterabteilung 2.

3226 3397

4144 4148 4776 4874

5275 5308 5610 5631

J137345]

Die Aktionäre der Zuckerfabrik Schwetz werden zu der am Montag, den 29. August 1904, Mittags 12 Uhr, in Schwetz Wildt'’s Hotel stattfindenden ordentlichen Generalversammlung hiermit unter Hinweis auf § 16 des Gesellschafts⸗ statuts ergebenst eingeladen.

Tagesordnung: Erledigung der in § 20 des Gesellschaftsstatuts angeführten Punkte.

Schwetz, den 8. August 1904.

Der Vorsitzende des Aufsichtsrats der

Zuckerfabrik Schwetz.

O. Holtz.

(37816] Gera-Meuselwitz⸗Wuitzer Eisenbahn⸗

Aktiengesellschaft.

Die Aktionäre unserer Gesellschaft werden hierdurch zur ordentlichen Generalversammlung auf Montag, den 19. September 1904, Vor⸗ mittags 10 Uhr, nach dem Sitzungszimmer der Mitteldeutschen Creditbank zu Berlin, Behren⸗ straße 2, eingeladen.

Tagesordnung:

1) Vorlage des Geschäftsberichts, der Bilanz und

der Gewinn⸗ und Verlustrechnung über das am

31. März d. J. abgelaufene Geschäftsjahr.

2) Beschluß über die Verwendung des Gewinns. 8 Entlastung des Vorstands und des Aufsichtsrats. 4) Wahlen zum Aufsichtsrat.

Die Hinterlegung der Aktien kann in Gemäßheit des § 24 des Gesellschaftsvertrags bei der Gesell⸗ schaftskasse in Berlin, Bernburger Str. 15/16, oder bei der Mitteldeutschen Creditbank zu Berlin oder bei einem Notar erfolgen.

Berlin, den 11. August 1904.

Gera⸗Meuselwitz⸗Wuitzer Eisenbahn⸗

Aktiengesellschaft. 8

Die Direktion. 8. Quandt.

[37822] Düsseldorfer Röhrenindustrie,

. Düsseldorf⸗Oberbilk. Hierdurch beehren wir uns, Gesellschaft zur diesjährigen, 7. September d. J., Nachmittags 4

die Aktionäre unserer am Mittwoch, den

Uhr, im

Parkhotel hier stattfindenden ordentlichen General⸗

versammlung ergebenst einzuladen. Tagesordnung: 1) Vorlegung des Geschäftsberichts des

Vorstands

und des Revisionsberichts des Aufsichtsrats.

2) Beschlußfassung über die Bilanz Gewinn⸗ und Verlustrechnung sowie Verteilung des Reingewinns.

3) Beschlußfassung über die Erteilung lastung an den Vorstand und an sichtsrat.

—8 von 2 Aufsichtsratsmitgliedern. ie Stimmkarten werden den

und die über die

der Ent⸗ den Auf⸗

Aktionären nach

rechtzeitiger der Aktien (ohne Erträgnis⸗

scheine) bei unserer Gesellschaftskasse

oder nach

Uebersendung eines Hinterlegungsscheins eines deut⸗

schen Notars, einer Niederlassung Märkischen Bank oder des A. Schaa schen Bankvereins zugestellt. Düsseldorf, den 11. August 1904. Der Aufsichtsrat

der Bergisch⸗

ffhausen⸗

der Düsseldorfer Röhrenindustrie.

H. von Krüger, Vorsitzender.

[37826] „Pinnau“

Actiengesellschaft für Mühlenbetrieb.

„Die ordentliche Generalversammlung der Aktionäre der „Pinnau“ Actiengesellschaft für Mühlen⸗

betrieb findet am

Nachmittags 4 ½ Uhr, im Sitzungs

Königsberger Vereins⸗Bank, Königsberg i. Tagesorduung:

Freitag, 9. September cr.,

saale’ der Pr., statt.

1) Geschäftsbericht des Vorstands und Bericht der Revisoren über das Geschäftsjahr vom 1. Juli 1903 bis 30. Juni 1904, Genehmigung der Bilanz sowie der Gewinn⸗ und Verlustrechnung

für dasselbe und Entlastung des Vorstands und des Aufsichtsrats bezüglich ihrer Geschäfts⸗

führung.

2) Wahl von Revisoren für das Geschäftsjahr

1904/1905.

FErPwxahapahlen für den Aufsichtsrat. die Bilanz

eer Geschäftsbericht des Vorstands,

und die Gewinn⸗ und .aipee een. mit den Be⸗ r

merkungen des Aufsichtsrats ve

ehen, werden vom

22. August ab zur Einsicht der Aktionäre im Ge⸗

schäftslokale der Gesellschaft ausliegen. Die Ausübung des Stimmrechts in der

General⸗

versammlung ist gemäß § 32 des Statuts nur den⸗

jenigen Aktien nebst einem doppelten Verzeichnis bei der Königsberger Vereins⸗Bank,

Aktionären gestattet, welche entweder ihre

derselben Königs⸗

berg i. Pr., oder die Bescheinigung eines Notars

über die bei dem Vorstande der Gesellschaft b stens den 6. September cr., Mittags niedergelegt haben.

bei ihm erfolgte Hinterlegung der Aktien

is späte⸗ 12 Uhr,

Gedruckte Geschäftsberichte können von unseren Aktionären vom 22. August cr. ab im Geschäfts⸗

lokale der Königsberger Vereins⸗Bank in genommen werden.

Empfang

Königsberg i. Pr., den 11. August 1904.

„Pinnau“

Actien⸗Gesellschaft für Mühlenbetrieb.

Der Aufsichtsrat. C. Gädeke.

[37823]

Grube Leopold bei Enderitz,

Aktiengesellschaft.

Zu der auf Dienstag, den 30. Auguft 1904, Mittags 12 ½ Uhr, in Cöthen, Hotel Rumpf, an⸗ beraumten außerordentlichen Generalversamm⸗

lung werden die Herren gebenst eingeladen.

Aktionäre hierdurch er⸗

Behufs Teilnahme an der Generalversammlung

hat nach § 20 des

Gesellschaftsvertrags die legung der Aktien oder der Depotscheine der

inter⸗

eichs⸗

bank oder der Bescheinigung über die bei Notaren

rfole Hinterlegung von verze

bei der Gesellschaftskasse oder einer stehenden Stellen zu erfolgen:

Aktien nebst Nummern⸗ chnis bis einschließlich den 26. August ecer.

der nach⸗

Born & Busse, Berlin, Behrenstraße 31, Anhalt⸗Dessauische Landesbank, Dessau, Levi Calm & Söhne, Bankgeschäft, Bern⸗

burg, B. J. Friedheim & Co., Magdeburger Bank⸗Verein, Tagesordnung:

Cöthen,

Magdeburg.

1) Beschlußfassung über den Ankauf des Franz⸗

kohlenwerks bei Gerlebogk, eventl.

Kuxe dieser Gewerkschaft.

sämtlicher

t 2) Beschlußfassung über die Beschaffung der hierzu erforderlichen Mittel durch Ausgabe von Obli⸗ gationen unter Verpfändung des unbeweglichen

Besitzes der Gesellschaft einschließlich erwerbung. Festsetzung der Begebung und der Tilgung dieser

werden dem Aufsichtsrat ü;berlassen.

der Neu⸗

Modalitäten der

Anleihe

3) Ermächtigung der Verwaltung, den Tilgungs⸗

fonds (Amortisationskonto) auch in Obligationen anzulegen und die in

dachten Fonds vorhandenen Effekten gegen solche

Obligationen einzutauschen. Berlin, 12. August 1904. Der Aufsichtsrat. von Krosigk, Vorsitzender.

eigenen dem ge⸗

8 8

[37815] 8 Kabelwerk Rheydt Actiengesellschaft in Rheydt.

Die auf den 26. d. M. einberufene außer⸗ ordentliche Generalversammlung findet nicht statt, da der Gegenstand der Tagesordnung seine Erledigung gefunden hat.

Rheydt, den 11. August 1904.

Der Vorsitzende des Aufsichtsrats: Gustav Peltzer⸗Teacher.

ö Neußer Dampfmühlen⸗Actien⸗Gesellschaft.

Die Herren Aktionäre unserer Gesellschaft werden hiermit zu der am Samstag, den 17. Sept⸗ zember cr., Nachmittags 3 ½ Uhr, in unserem Geschäftslokale dahier stattfindenden ordentlichen Generalversammlung ergebenst eingeladen.

Tagesordnung: Erledigung der im § 24 unter 1—5 einschließlich vorgesehenen Gegenstände.

Neuß, 7. August 1904.

Der Vorstand. .e“

[37810]

Neue Baumwollen⸗Spinnerei in Bayreuth. Die Herren Aktionäre der Neuen Baumwollen⸗ Spinnerei werden hiermit zu einer Dienstag, den 30. August, Nachmittags 3 Uhr, zu Bayreuth, im Kontorgebäude der Fabrik, stattfindenden außer⸗ ordentlichen Generalversammlung eingeladen.

Tagesordnung: Ergänzungswahl zum Auf⸗ sichtsrat.

Bayreuth, 11. August 1904.

Der Aufsichtsrat. Carl Schüller, Vorsitzender.

Feldschloßbrauerei Aktiengesellschast [377732 Mlülheim-Kuhr.

. Bekanntmachung.

In der außerordentlichen Generalversammlung unserer Gesellschaft vom 27. Juli 1904 ist folgendes beschlossen worden:

I. Es wird eine neue Kategorie von Aktien mit der Bezeichnung Vorzugsaktien Lit. A geschaffen, und zwar bis zum Betrage von 300 000 nom⸗, und zwar in Stücken von je 1000

1) Die Vorzugsaktien Lit. A erhalten Vorzugsrechte:

folgende

von 6 % für die Zeit vom 1. Oktober 1904 ab. oder nicht voll bezahlt, so wird der Fehlbetrag aus

weiterer Dividenden nachgezahlt. der Gesellschaft zunächst unter die Vorzugsaktien Lit. A bis zur Er⸗ reichung eines Betrages von 1200 pro Aktie gleichmäßig verteilt.

lung zwei Stimmen. Der § 22 wird entsprechend geändert und wird mit der Festsetzung der Aufsichtsrat beauftragt.

Vorzugsaktien Lit. A nach Maßgabe stimmungen umzuwandeln:

folgender Be⸗

Kurse von 100 % zuzüglich der etwaigen Un

aktie oder 5 Stammaktien mit 75 % in Anrechnung gebracht, während der Rest von 25 % in Bar zu zahlen ist.

Bei Einzahlung des bar zu und Einlieferung einer Vorzugsaktie erfolgt die stempelung derselben zu einer Vorzugsaktie Lit. A

zahlenden Betrages

Betrages bei Einlieferung von 5 Stammaktien die Abstempelung einer Stammaktie zu einer Vorzugs⸗ aktie Lit. A, während die übrigen 4 eingeforderten Stammaktien von der Gesellschaft eingezogen und vernichtet werden. Die Durchführung dieser Beschlüsse ist davon ab⸗ hängig, daß mindestens 200 000 dieser Vorzugs⸗ aktien Lit. A bis zum 1. September gezeichnet und übernommen werden. 8 1 Zwecks Durchführung dieser Beschlüsse sind die Akltionäre durch Bekanntmachung im Deutschen Reichsanzeiger und in der Rheinisch⸗Westfälischen Zeitung aufzufordern, innerhalb einer Frist von 9 Wochen die in Zahlung zu gebenden Vorzugs aktien und Stammaktien nebst Gewinnanteil⸗ un Erneuerungsscheinen einzureichen und den auf Vorzugsaktie Lit. A zu zahlenden Barbetrag zu zahlen. 11. Das Grundkapital wird herabgesetzt um den Betrag der zur Einziehung und Vernichtung ein gelieferten Stammaktien. Nach Durchführung der vorbezeichneten Beschlüsse wird § 3 des Statuts in der Weise abgeändert, daß aus demselben die nunmehrige Einteilung des Grund⸗ kapitals in Vorzugsaktien Lit. A, Vorzugsaktien und Stammaktien und die Zahl der Aktien jeder Gattung ersichtlich ist. Der Aufsichtsrat wird mit der Fassung des Paragraphen beauftragt. Diese Beschlüsse sind in das Handelsregister des Königl. Amtsgerichts zu Mülheim a. Ruhr am 1. August 1904 eingetragen und veröffentlicht worden. Wir fordern daher unsere Aktionäre auf, halb einer Frist von 2 Wochen vom Er⸗ scheinen dieser Bekanntmachung an, spätestens aber bis zum 1. September a. cr., ihre Akti nebst Gewinnanteilscheinen und Erneuerungsschein bei der Gesellschaft einzureichen und gleichzeitig für jede Aktie einen Betrag von 250 zu zahlen. Mülheim a. Ruhr, den 10. August 1904.

Der Vorstand.

Dieselben erhalten jährlich eine Vorzugsdividende Wird in einem Jahre die Vorzugsdividende nicht dem Reingewinn der nächsten Jahre vor Zahlung

Bei der Auflösung wird das vorhandene Vermögen

Jede Aktie Lit. A gewährt in der Generalversamm⸗

x2) Den Aktionären der Gesellschaft wird das Recht eingeräumt, ihre Vorzugsaktien oder Stammaktien in

Die Ausgabe der Vorzugsaktien Lit. A ign osten.

Für jede Vorzugsaktie Lit. A wird eine alte Vorzugs⸗

ebenso erfolgt gegen Einzahlung des bar zu leistenden

jede

8 8