8—
[45973) Bekanutmachung. Die unterzeichnete Anstalt bedarf vom Herbst d. J. bis zum nächsten Frühjahr folgender Feld⸗ und
Gartenfrüchte: 60 000 kg Kartoffeln, 1550 kg Mohrrüben, 1200 kg Weißkohl
6 800 kg Kohlrüben,
und verschiedene Suppenkräuter, welche in den in den ausliegenden Bedingungen näher bezeichneten Zeit⸗ räumen abzuliefern sind.
Versiegelte Anerbietungen hierauf werden bis zum Mittwoch, den 5. Oktober d. J., Vorm. 10 Uhr, im Geschäftszimmer der nstalt ent⸗ gegengenommen.
Potsdam, den 17. September 1904.
Königliches großes Militär⸗Waisenhaus.
84 7,9).
erdingung der Lieferung von 130 100 kg Zinn und 15 250 kg Antimon für die Eisenbadedetirn bezirke Cöln, Elberfeld, Essen, Frankfurt a. M., Mainz und St. Johann⸗Saarbrücken.
Die Verdingungsunterlagen können bei unserer Hausverwaltung, Domhof 28 hierselbst, eingesehen oder von ihr gegen portofreie Einsendung von 50 ₰ in bar (nicht in Briefmarken) bezogen werden.
Die Angebote sind, versiegelt und mit der Auf⸗ schrift „Angebot auf Lieferung von Zinn und Antimon“ versehen, bis zum 21. Sktober 1904, Vor⸗ mittags 10 ½ Uhr, dem Zeitpunkte der Eröffnung, porto⸗ und bestellgeldfrei an uns einzureichen.
Ende der Zuschlagsfrist 29. Oktober 1904, Nachmittags 6 Uhr.
Cöln, den 26. September 1904.
Königliche Eisenbahndirektion.
EeLIEILAHMAMMRaMAIEIMRMxwNF;ReEnxMAIxnenEmaFenxmruxvaer 5) Verlosung ꝛc. von Wert⸗ (Schlesien), jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der
apieren
Behauptung, daß sie dem Beklagten auf vorgängige —⸗ p 1 p
Bestellung 8 ärz und 15. April eb e Die Bekanntmachungen über den Verlust von Wert⸗ zum Preise von 155 ℳ käuflich geliefer! daber papieren befinden sich ausschließlich in Unterabteilung?2. auch 1 ℳ 60 ₰ Fracht verlegt habe, ferner für beide Teile hinsichtlich der aus diesen Kaufgeschäften sich ergebenden Verpflichtungen Waldheim als Er⸗ füllungsort vereinbart worden sei. Die Klägerin be⸗ antragt, den Beklagten kostenpflichtig zur Bezahlung von 156 ℳ 60 ₰ samt Zinsen zu 5 % von 65 ℳ seit dem 9. April 1904 und von 90 ℳ seit dem 15. Mai 1904 zu perurteilen, das Urteil auch für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Waldheim auf den 25. November 1904, Vor⸗ mittags 9 Uhr.
Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts Waldheim, am 27. September 1904. [47985] Oeffentliche Zustellung. 9 Die verwitwete Maurer Emilie Erdmann, geb. Matzke, früher in Bernsee N.⸗M., jetzt zu St. Toledo,
dem Beklagten scheiden, letzteren für den allein schuldigen Teil erklären und ihm auch die Kosten des Rechtsstreits auferlegen. Die Klägerin ladet den Be⸗ klagten zur mündlichen Verhand ung des Rechts⸗ streits vor die sechste Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Hannover auf den 19. Dezember 1904, Vormittags 9 Uhr, mit der Auffor⸗ derung, einen bei dem gedachten Gerichte zu elassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen vh ghns wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Hannover, den 27. September 1904. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. [47792] Oeffentliche Zustellung.
In den anhängigen Ehesachen 1) der Klara verehel. Pfautsch, geb. Spieler, in Leipzig, Klägerin, gegen den Markthelfer Karl Friedrich Wilhelm Pfautsch aus Kuckenburg, früher in Leipzig, jetzt unbekannten Aufenthalts, Beklagten, 2) der Hedwig Klara Frieda verehel. Fritsch, geb. Bonitz, in Weimar, Klägerin, gegen den Kaufmann Paul Alexander Fritsch aus Hohenfelden, früher in Leipzig, dann in Hof (Bayern), jetzt unbekannten Aufenthalts, Beklagten, 3) der Friederike Hulda verehel. Schumann, geb. Tittelbach, in Pegau, Klägerin, gegen den Kaufmann Reinhold Felix Schumann aus Leipzig, früher in Pegau, jetzt unbekannten Aufenthalts, Beklagten, laden die Klägerinnen die Beklagten anderweit zur mündlichen Verhandlung vor die erste Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Leipzig auf Dienstag, den 6. Dezember 1904, Vorm. 9 Uhr, mit der Aufforderung, je einen bei diesem Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. dum Zwecke der öffentlichen Keftenung wird dies bekannt gemacht.
er Gerichtsschreiber bei dem Königlichen Landgerichte
zu Leipzig, am 26. September 1904.
[48427] Oeffentliche Zustellung. Die Frau Fleischer Marie Redlich, Mheh Scholz, in Sicaeth, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Flonaic Er;tentagt, gegen, lhren, C nera den r 2 1 eischer ottlie edlich, früher in Liegnitz, E1111“ Rechtsanwalt Justizrat Dr. zuletzt in Striegau, jetzt unbekannten Aufenthalts, ronheim in Braunscneg klagt cegen seine Ehe⸗ auf Grund der §§ 1333 und 1568 B. G.⸗B., mit frau Dorothee geb. Heidfeld, früher in Braunschweig, dem Antrage, die Ehe für ungültig zu erklären und jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen Ehebruchs und 8 zu scheiden, auch dem Beklagten die Kosten böslicher Verlassung, mit dem Antrage, die Ehe der aufzuerlegen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur Parteien zu scheiden und die Beklagte für den mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die schuldigen Teil zu erklären. Der Kläger ladet die zweite Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ Liegnitz auf den 22. November 1904, Vor⸗ streits vor die vierte Zivilkammer des Herzoglichen mittags 11 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei Landgerichts in Braunschweig auf den 1. De⸗ dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be⸗ ember 1904, Vormittags 10 Uhr, mit der stellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird ufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zu⸗ dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. gelassenen Anwalt zu bestellen. um Zwecke der Liegnitz, den 28. September 1904. Züstellung wird dieser Auszug der Klage Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. annt gemacht. eee wer ee Braunschweig, den 28. September 1904. [484261 „Oeffentliche Zustellung.
ürerben Die verehelichte Müllergeselle Dontsch, Elisabeth Gerichtsschreiber des Herzoglichen Landgerichts. eb. Bezsterda, in Havelberg, Prozeßbevollmächtigter: [48430] Oeffentliche Zustellung.
Klägerin ladet die Beklagte zur mündlichen Ver⸗ e zur mündlichen Ver⸗
handlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amts⸗
gericht zu Medebach auf den 23. November 1904,
Vormittags 10 Uhr. Zum Zwecke der öffent⸗
lichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage be⸗
kannt gemacht.
Medebach, den 28. September 1904. 1 Aelker, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.
[48419] Oeffentliche Zustellung.
Die Berliner Unionsbrauerei, Aktiengesellschaft, in Berlin, Hasenhaide 2 — 31, Prozeßbevollmächtigter: Justizrat Dr. Baumert zu Spandau, klagt gegen die Witwe Klara Peters, geb. Krämer, früher in Spandau, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß die Beklagte aus dem Schuldschein vom 1. April 1902 ein am 1. Juli 1902 fälliges Darlehn von 200 ℳ sowie an Kosten des Arrest⸗ verfahrens — 3 G 31/04 — 13,30 ℳ verschulde, mit dem Antrage, durch vorläufig vollstreckbares Urteil die Beklagte zur Zahlung von 213,30 ℳ nebst 4 % Zinsen a. von 200 ℳ seit dem 1. Juli 1902, b. von 13,30 ℳ seit egenacsteNang zu verurteilen. Die Klägerin ladet die Beklagte zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amts⸗ gericht in Spandau, Potsdamerstr. Nr. 34, Zimmer Nr. 2, auf den 23. November 1904, Vor⸗ mittags 9 ½ Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Feeft Jbns wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Spandau, den 28. September 1904.
Ploch, G Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.
[48416] Oeffentliche Zustellung.
dwig & Hönnecke zu Waldheim rozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Justizrat 2 Waldheim — klagt gegen den Zigarren⸗ ändler Carl Ritschel, raͤber in Schweidnitz
[48432] Oeffentliche Zustellung. 3 Der Gärtner Heinrich Julius Decker in Lokstedt, “ Rechtsanwalt Dr. Levi in Altona, klagt gegen die Ehefrau Anna Maria Decker, geb. Kootz, früher zu Berlin, jetzt unbe⸗ kannten Aufenthalts, unter der Behauptung des Ehebruchs der Beklagten, mit dem Antrage auf Trennung der Ehe dem Bande nach und Erklärung der Beklagten für den schuldigen Teil. Der Kläger ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die vierte Zivilkammer des König⸗ lichen Landgerichts zu Altona auf Dienstag, den 20. Dezember 1904, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge⸗ richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Altona, den 26. September 1904.
Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[48429] Oeffentliche Zustellung.
Die Ehefrau Anna Lauber in Kunderthausen, rozeßbevollmächtigte: Rechtsanwälte Justizrat chneider und Dr. aur. Paul Schneider in Arnsberg, klagt gegen den Landwirt August Lauber, früher in Wunderthausen, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen Ehescheidung auf Grund des § 1567 B. G.⸗B., mit dem Antrage, die zwischen den Parteien be⸗ stehende Ehe zu scheiden und den Beklagten für den allein schuldigen Teil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die zweite Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Arnsberg auf den 22. Dezember 1904, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. 8 Arnsberg, den 28. September 1904.
Weber, Aktuar, 1 als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. [48428] Oeffentliche Zustellung. Der Arbeiter August Nixdorf in Braunschweig,
hoben mit dem Antrage, den Beklagten durch, soweit gesetzlich zulässig, für vorläufig vollstreckbar zu er⸗ klärendes Urteil für schuldig zu erkennen: 1) Karl Wagner habe anzuerkennen, daß er als Vater des am 8. Juli 1903 von Therese Liegl außerehelich geborenen Kindes Karl Liegl zu gelten habe; 2) an das Kind für die Zeit vom 8. Juli 1903 bis zum vollendeten 16. Lebensjahre des Kindes einen drei⸗ monatlichen vorauszahlbaren Unterhalt von 45 ℳ zu entrichten und 3) die Kosten des Rechtsstreits zu tragen. Klagepartei ladet den Beklagten zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Kgl. Amtsgericht Kelheim zu dem von diesem auf Donnerstag, den 17. November 1904, Vor⸗ mittags 8 ½ Uhr, Sitzungssaal, anberaumten Termine nach heute erfolgter Bewilligung der öffentlichen Zustellung.
Kelheim (Bayern), den 26. September 1904.
Gerichtsschreiberei des Kgl. Amtsgerichts.
(L. S.) Scheibmayer, Kgl. Sekretär. [48434] Oeffentliche Zustellung. 29. O. 310. 04.
Die Firma L. 8. Berger Colani & Co. in Berlin, Lindenstraße 25, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Schulz, Berlin, Köpenicker Straße 76 I, klagt gegen den Oberleutnant a. D. Siegfried Merttens, früher im 131. Inf.⸗Regiment, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte ihr für in der Zeit vom 5. Augußt 1886 bis 20. Jult 1889 gelieferte Waren (Militär⸗ effekten) 458,20 ℳ und 4 % Zinsen hiervon für die Zeit vom 20. Juli 1889 bis 31. Dezember 1899 — 175,61 ℳ, zusammen also 633,81 ℳ verschulde und er verpflichtet sei, den Betrag von 458,20 ℳ vom 1. Januar 1900 ab mit 4 % zu verzinsen, mit dem Antrage 1) den Beklagten kostenpflichtig zu ver⸗ urteilen, an Klägerin 633,81 ℳ nebst 4 % Zinsen von 458,20 ℳ seit 1. Januar 1900 zu zahlen, 2) das Urteil gegen Sicherheitsleistung für vorläufig voll⸗ treckbar zu erklären. Die Klägerin ladet den Be⸗ agten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 27. Zivilkammer des Königlichen Land⸗ gerichts I in Berlin, Grunerstraße, Neues Gerichts⸗ gebäude, II. Stockwerk, Zimmer 19/21, auf den 21. Dezember 1904, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge⸗ richte Fagegacsernen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt Sehacae.
Berlin, den 28. September 1904.
Titze, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts I.
[48417] Oeffentliche Zustellung.
Die Gemüsehändlerin Witwe Heinrich Schmitz, Elise geb. Iltz, zu Cöln, Bonnerstraße 25, als ge⸗ setzliche Vertreterin ihres minderjährigen Sohnes, des Packers Heinrich Schmitz, Prozebhevollmäch⸗ tigter: Rechtsanwalt Dr. Holl in Cöln, klagt gegen 1) die Allgemeine Betriebs⸗Aktien⸗Gesellschaft für
otorfahrzeuge zu Cöln, Poststraße 26, vertreten durch ihre Geschäftsführer, 9 Arthur Winter, früher zu Cöln, jetzt ohne bekannten Wohn⸗ und Aufenthaltsort, unter der Behauptung, daß am
und sechzig Mark — nebst 4 % Zinsen seit dem Klage⸗ zustellungstage zu zahlen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor das Königliche Amtsgericht in Düsseldorf auf den 20. Dezember 1904, Vormittags Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung Auszug der Klage bekannt gemacht Düfseldorf, den 22. September 1904. „Gerichtsschreiberei, Abteilung 3, des Königlichen Amtsgerichts. [48422) Oeffentliche Zustellung. Der Schneidermeister Georg Anton Hartung zu ö a. Main, vertreten durch Rechtsanwalt dr. Helfrich daselbst, klagt gegen die Firma Roth Hofmaun, früher zu Frankfurt a. M., jetzt un⸗ bekannten Aufenthalts, unter der Se die Beklagte habe im Jahre 1896 eine ihm gegen den Tüncher Karl Anton Hartung in Gemünden zu⸗ stehende Forderung von 300 ℳ, nachdem sie ihr zum Zwecke der Beitreibung abgetreten worden sei, ge⸗ richtlich ausgeklagt, Urteil erwirkt und auf Grund dieses Urteils die im Klageantrage erwähnte wangs⸗ hypothek eintragen lassen, Beklagte sei auf Grund der getroffenen Vereinbarungen zur Vornahme der im Klageantrag begehrten Handlungen verpflichtet, mit dem Antrage, die Beklagte kostenpflichtig vor⸗ läufig vollstreckbar zu verurteilen, die zu ihren Gunsten im Hypothekenbuch von Gemünden in Bayern Bd. II S. 716 auf Plan Nr. 415 Stode. Gemünden eingetragene Forderung von 270 ℳ Haupt⸗ geld und 10,50 ℳ Kosten an Kläger abzutreten und einzuwilligen, daß der Kläger als Gläubiger dieser Forderung in den r’ Büchern eingetragen werde, auch alle hierzu erforderlichen gerichtlichen und außergerichtlichen Erklärungen abzugeben, und ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor das Königliche Amtsgericht, 6, zu Frank⸗ furt a. M. auf den 25. November 1904, Vormittags 9 Uhr, Zimmer Nr. 129. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. 6.
[48415] Oeffentliche Zustellung. Der Gastwirt Johann Heinrich Spörl in Rein⸗ heim, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Wolff in Groß⸗Umstadt, klagt gegen den Landwirt Georg Heinrich Heyl von Groß⸗UÜmstadt, jetzt unbekannt wo abwesend, unter der Behauptung, daß er diesem im Frühjahre :1900 ein Jagdgewehr mit Futteral eliehen, das für den Fall der Nichtrückgabe zu 100 ℳ ewertet worden, mit dem Antrage auf vorläufig vollstreckbare Verurteilung zur Rückgabe der Sachen in gutem Zustande oder Zahlung von 100 ℳ nebst 4 % Zinsen vom 1 August 1903 an. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Großherzogliche Amtsgericht in Groß⸗Umstadt auf Freitag, den 2. Dezember 1904, Vormittags 9 Uhr. Fnr Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Die Einlassungsfrist ist auf 3 Wochen festgesetzt.
Max Bruno Dietze das Aufgebot der Nachlaßgläubiger beantragt. Demgemäß werden alle diejenigen, denen eine Forderung an den Nachlaß des genannten Erb⸗ lassers zusteht, hdis ens aufgefordert, ihre 38 derungen bei dem unterzeichneten Gerichte spätestens in dem Aufgebotstermine, der auf Dienstag, den 6. Dezember 1904, Vormittags 11 Uhr, anberaumt wird, anzumelden; die Nachlaßgläubiger, welche sich nicht melden, können, unbeschadet des Rechts, vor den Verbindlichkeiten aus Pflichtteils⸗ rechten, Vermächtnissen und Auflagen berücksichtigt zu werden, von den Erben nur insoweit Befriedigung gölae als sich nach Befriedigung der nicht aus⸗
fordert, sich spätestens in dem auf den 13. April 1905, Mittags 12 Uhr, vor dem unter⸗ zeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermin zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wwird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, geht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. Schhildberg, den 24. September 1904.
Königliches Amtsgericht.
[48397] Oeffentliche Bekanntmachung. Aufgebotsverfahren.
Das K. Amtsgericht Speyer hat unterm 27. Sep⸗ tember 1904 folgendes Aufgebot erlassen: Eva Mar⸗ garetha geb. Dewald, ohne Gewerbe, in Waldsee wohnhaft, Witwe des daselbst wohnhaft gewesenen Schuhmachers Konrad Zinser, hat beantragt, ihre beiden Brüder, nämlich:
29 Karl Dewald, geboren am 17. August 1832 zu Edigheim, .
2) Friedrich Dewald, geboren am 4. Juni 1836 zu Waldsee, 3 beide früher Fabrikarbeiter und zuletzt in Waldsee wohnhaft gewesen, welche in den Jahren 1853 oder 1854 nach Amerika ausgewandert und seit mehr als 30 Jahren verschollen sind, für tot zu erklären. Es ergeht daher die Aufforderung: 1) an die Ver⸗ schollenen, sich spätestens in dem auf Samstag, den 20. Mai 1905, Vormittags 9 Uhr, im 8 Frangisaan des K. Amtsgerichts Speyer bestimmten Aufgebotstermin zu melden, widrigenfalls die Todes⸗ erklärung erfolgen wird, 2) an alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, spätestens im Aufgebotstermin dem Gericht Anzeige zu machen.
Speyer, 28. September 190u4. Kgl. Amtsgerichtsschreiberei.
eis, K. Obersekretär.
148395] Aufgebot. NNr. 17 192. Der Landwirt Lorenz Mahler in Horheim hat als Erbe beantragt, den verschollenen Leo Mahler, geboren am 29. März 1848 in Hor⸗ heim, und die verschollene Katharina Mahler, ge⸗ boren am 18. Oktober 1828 in Horheim, beide zuletzt wohnhaft in Horheim, für tot zu er⸗ klären. Die E“ werden aufgefordert, sich spätestens im Aufgebotstermine zu melden, widrigen⸗ alls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Ver⸗ schollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Auf⸗ forderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Ge⸗ richt Anzeige zu machen. Aufgebotstermin vor Großh. Amtsgericht, II, Waldshut tst bestimmt auf: Mitt⸗ woch, den 26. April 1905, Vorm. 9 Uhr. Waldshut, den 26. September 1904. Der Gerichtsschreiber: Schmitt. 1
1[48394] Oeffentliche Aufforderung.
Am 12. Mai 1904 verstarb zu Bensheim a. d. B., Großh. Hessen, ohne bekannte Erben der ledige Kammschleifer Heinrich Maiwerk aus Münsterber
geschlossenen Gläubiger noch ein Ueberschuß ergibt, auch haftet jeder Erbe nach der Teilung des Nach⸗ lasses nur für den seinem Erbteil entsoeendhn Teil der Verbindlichkeit. Die Anmeldung hat die Angabe des Gegenstandes und des Grundes der Forderung zu enthalten. Urkundliche Beweisstücke sind in Urschrift oder in Abschrift beizufügen. Leipzig, den 10. September 1904. Königliches Amtsgericht, Abt. II A¹, Nebenstelle Johannisgasse 5.
48408] Durch Ausschlußurteil des unterzeichneten Gerichts vom 27. September 1904 ist die am 22. Dezember 1822 zu Stubbenhagen in Pommern geborene Ehe⸗ frau des Kutschers Wilhelm Holmström, Christine Maria geb. Philipp, verwitwete Lüttich, für tot er⸗ klärt. Als Todestag ist der 31. Dezember 1893 festgestellt. Barth, 27. September 1909u49. Königliches Amtsgericht.
[48694] Durch Ausschlußurteil vom heutigen Tage ist der Bontje Bontjes aus Dornumergrode für tot erklärt. Als Todestag ist der 31. Dezember 1878 festgestellt. Berum, den 14. September 1904. .“ Königliches Amtsgericht. 8 8 [48693] 1
Durch Ausschlußurteil vom heutigen Tage ist der Wichert Peter Bünting aus Südcoldinne für tot erklärt. Als Todestag ist der 31. Dezember 1903
festgestellt. .““
Berum, den 14. September 1904. 8
Königliches Amtsgericht.
[48403] 1
Durch Ausschlußurteil unterzeichneten Gerichts vom heutigen Tage ist der am 8. Juni 1872 zu Quedlin⸗ burg geborene Kaufmann Oskar Karl Adolf Blankenburg für tot erklärt und als sein Todestag der 1. Januar 1904, Nachmittags 12 Uhr, festgestellt. Braunschweig, den 27. September 1904.
Herzoqltches Amtsgericht. 1. Engelbrecht.
Die Firma Ludwig uth in
(L. S.)
1888061 Sebesctme ung.
ei der heute nach Maßgabe des § 6 des Gesetzes vom 7. Juli 1891, betreffend die Ffacdenae 6 Errichtung von Rentengütern, sowie der §§ 39 und 47 des Gesetzes vom 2. März 1850 wegen Errichtung von Rentenbanken im Beisein der Abgeordneten der Provinzialvertretung und eines Notars stattge⸗ habten zweiundzwanzigsten öffentlichen Auslosungen Pommerscher und Schleswig⸗Holsteinscher 3 ½prozentiger Rentenbriefe sind die in nach⸗ folgendem Verzeichnisse aufgeführten Nummern ge⸗ zogen worden. Sie werden den Besitzern mit der Aufforderung gekündigt, den Kapita etrag gegen Quittung und Rückgabe der ausgelosten Rentenbrlese mit den dazu gehörigen Zinscoupons Serie II Nr. 11/16 und Talons vom 2. Januar 1905 ab in den Vormittagsstunden von 9 bis 12 Uhr
48405 — Durch Ausschlußurteil vom 20. September 1904 ist der am 9. März 1865 zu Jeßnitz in Anhalt ge⸗
borene Dr. phil. Friedrich Franz Kirste für tot ustizrat Paelegrimm in Neu⸗Ruppin, klagt gegen
den Müllergesellen Friedrich Dontsch, früher in
in
in Schlesien, geboren an letzterem Orte am 2. Ma 1843. Da Erben desselben von dem Nachlaßgerichte nicht ermittelt werden konnten, ergeht hiermit die öffentliche Aufforderung, etwaige Erbrechte an den Nachlaß des Rubrikaten bis spätestens 30. No⸗ vember 1904 bei unterzeichnetem Nachlaßgerichte anzumelden. Bensheim, den 27. September 1904. r. Amtsgericht Bensheim (Hessen).
148706] FWas der unbekannten Rechtsnachfolger des verstorbenen Tischlers Blaäsius Fiegel aus Brzesnitz erfolgt auf Antrag des Müͤhlenbesitzers Paul Fiegel in Rudnik.
Ratibor, 26. September 1904. 6 Königliches Amtsgericht.
[48400] Aufforderung. In der Erbscheinsache nach dem am 25. August 1886 zu Naundorf verstorbenen Häusler Gotthelf Drogla Drohla) sind als dessen gesetzliche Erben bisher mittelt I. seine Tochter, Witwe Marie Bogott, geb. Drogla, in Rosendorf, II. die Kinder seines am 10. Juli 1883 verstorbenen Sohnes Gottlieb Drogla: ) der Häusler Carl Drogla, 2) die verehelichte Arbeiter Pauline Zschech, geb. Drogla, 3) die ver⸗ ehelichte Arbeiter Anna Klauka, geb. Drogla, sämt⸗ lich zu Hohenbocka, III. die Erben seines am 30. Mai 1891 zu Costebrau verstorbenen Sohnes Christian Drogla: 1) dessen Witwe Auguste Drogla, geb. Kovppelt, 2) die aus der Ehe mit derselben hervor⸗ Se. Kinder: a. verehelichte Pauline Krämer, geb. Drogla, b. verehelichte Marie Bieback, c. der Grubenarbeiter Reinhold Drogla, d. die verhelichte Wilhelmine Tennert, geb. Drogla, oe. verehelichte Anna Pietzuch, geb. Drogla, f. der Arbeiter Paul Drogla, g. der Arbeiter Hermann Drogla, h. der Arbeiter Carl Otto Drogla, i. der Arbeiter Wilhelm Drogla, zu f in Bockwitz, die übrigen in Costebrau wohnhaft. Etwaige gleich nahe oder nähere Erben des Gotthelf Drogla werden hiermit aufgefordert, ihr Erbrecht spätestens bis zum 26. November 1904 dem unterzeichneten Gericht nachzuweisen, widrigenfalls ein Erbschein dahin erteilt wird, daß die oben genannten Personen die alleinigen gesetz⸗ lichen Erben des Gotthelf Drogla geworden sind. Senftenberg, den 26. September 1904. Königliches Amtsgericht. [48396] Aufgebot. 8 Aunuf Antrag des Pflegers des Nachlasses des am 8. August 1904 zu Dietzenbach tot aufgefundenen Schuhmachers Friedrich Weber zu Dietzenbach, Rechtsanwalt Rothschild in Langen, werden alle Gläubiger dieses Nachlasses hiermit aufgefordert, pätestens im Aufgebotstermin Dienstag, 29. No⸗ vember l. Js., Vormittags 10 Uhr, ihre Forderungen bei unterzeichnetem Gericht anzumelden, Gegenstand und Grund der Forderung sind anzu⸗ eben, urkundliche Beweisstücke in Urschrift oder Ab⸗ 8 schrift beizufügen. Nachlaßgläubiger, die sich nicht melden, können von dem Erben nur insoweit Be⸗ iedigung verlangen, als sich nach Befriedigung der nicht ausgeschlossenen Gläubiger noch ein Ueberschuß ergibt, unbeschadet jedoch ihres Rechts, vor den Verbindlichkeiten aus Pflichtteilsrechten, Vermächt⸗ nissen und Auflagen berücksichtigt zu werden. Langen, den 23. September 1904. 1 Großh. Amtsgericht. [46258] Aufgebot. Der Lokalrichter Karl Friedrich Koschmann in Leipzig⸗Eutritzsch hat als Verwalter des Nachlasses
erklärt. Als Todestag gilt der 1. Januar 1904. Dessau, den 20. September 1904. Herzoglich Anhaltisches Amtsgericht. [48401] - “ Durch Ausschlußurteil des unterzeichneten Gerichts von heute ist der am 20. Dezember 1859 zu Jerolt⸗ schütz geborene Bäckergeselle Carl Storeck, zuletzt in Jeroltschütz, für tot erklärt. Als Todestag ist der 31. Dezember 1898 festgestellt. Amtsgericht Konstadt, den 27. September 1904.
48704] Durch Urteil des unterzeichneten Gerichts vom 22. September 1904 sind die unbekannten Erben: a. des am 8. Januar 1899 zu Magdeburg ver⸗ storbenen Schneidermeisters Wilhelm Adolf Niedlich, b. der am 24. Mai 1869 zu Magdeburg ver⸗ storbenen Witwe des Privatmanns Conrad Leysing, Elisabeth geb. Claudy, 8 mit ihren Rechten und Ansprüchen auf den Nachlaß der zu a und b Genannten ausgeschlossen. Magdeburg, den 23. September 1904. Königliches Amtsgericht A. Abteilung 8.
48406] Der Hypothekenbrief über die im Grundbuche von Kaldau Blatt 1 Abteilung III Nr. 9 und von Kaldau Blatt 86 Abteilung III Nr. 8 eingetragene Darlehnsforderung von 6000 ℳ nebst 5 % Zinsen seit dem 1. Mai 1897 für den Kaufmann Siegmund Neumann in Schlochau ist zum Zwecke der Löschung derselben für kraftlos erklärt. “ Schlochau, den 17. September 190u4. Königliches Amtsgericht. 88 [48399] “ 1 Durch Ausschlußurteil von heute ist der Schleswig⸗ Holsteinsche Rentenbrief vom 1. Oktober 1879 Lit. D 2722 über 25 Taler = 75 ℳ für kraftlos erklärt. Stettin, den 17. September 1904.
Königliches Amtsgericht. Abteilung 26.
[48683] 8 In dem auf Antrag 1) der Ehefrau des Detaillisten Johann Conrad Lüdeke, Adelheid geb. Böttger, hier⸗ selbst, 2) des Detaillisten Johann Conrad Lüdeke hierselbst, als gesetzlichen Vertreters seiner minder⸗ jährigen Tochter Margarethe Lüdeke, eröffneten Auf⸗ gebotsverfahren behufs Kraftloserklärung der Ein⸗ legebücher Nr. 19 010 und Nr. 135 143 der Spar⸗ kasse in Bremen sind durch Urteil des Amtsgerichts Bremen vom 29. September 1904 die bezeichneten Einlegebücher für kraftlos erklärt worden. Bremen, 30. September 1904. Der Gerichtsschreiber des Amtsgerichts: Stede, Sekretär. [48701] Bekanntmachung. Durch Ausschlußurteil des unterzeichneten Gerichts vom 17. September 1904 ist der Hypothekenbrief
Henning, eingetragene Post von 900 ℳ, gebildet erklärt. 8 [48705] vom 20. März 1888 über die im Grundbuche von Darlehnsforderung von 1800 ℳ für kraftlos erklärt.
Die Ehefrau Anstreichergehilfe Johannes Eick, Elise geborene Baumer, zu Mülheim a. d. Ruhr, Frousfevelmigier Rechtsanwalt Carthaus von ier, klagt gegen ihren Ehemann, den Anstreicher⸗ ehilfen Johannes Eick, früher in Mülheim a. d. Ruhr⸗ jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Grund des § 15672 B. G.⸗B., mit dem Antrage, das zwischen den Parteien bestehende Band der Ehe zu trennen und den Beklagten für den allein schuldigen Teil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen 86c des Rechtsstreits vor die 3. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Duis⸗ burg auf den 16. Dezember 1904, Vormittags 9 Uhr, mit der Aafsözerung einen bei dem ge⸗ dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Fum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser uszug der Klage bekannt gemacht. .“ Duisburg, den 22. September 1909u.. Reineke, Aktuar, “ als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[48424! SDeffentliche Zustellung.
Die Ehefrau Wagenführer Adolf Jagarzewski, Henriette geb. Gemballa, in Neu⸗Ukta, Post Alt⸗ Ukta, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Werner Oelze in Essen, klagt gegen ihren Ehemann, früher in Gelsenkirchen, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen Ehescheidung, mit dem Antrage, zu erkennen: die Ehe der Parteien wird getrennt, der Beklagte wird für den allein schuldigen Teil erklärt. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die fünfte Zivilkammer des König⸗ lichen Landgerichts in Essen (Ruhr) auf den 19. De⸗ zember 1904, Vormittags 9 Uhr, Zimmer 52, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Essen, den 28. September 1904. v. d. Nahmer, Sekretär, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[48431] Sesperst iche Zustellung und Vorladung. Der Fabrikarbeiter Michael Kopf, in Ludwigshafen a. Rh., Hartmannstraße 58, wohnhaft, Kläger, durch Rechtsanwalt Jacob Laux in Frankenthal vertreten, hat gegen seine Ehefrau Maria Kopf, geb. Lay, zu⸗ letzt in Ludwigshafen a. Rh. wohnhaft, zur Zeit ohne bekannten Wohn⸗ und Aufenthaltsort abwesend, Ehescheidungsklage erhoben mit dem Antrage, die Ehe zwischen den Parteien zu scheiden, die Beklagte als allein schuldigen Teil zu erklären und derselben die Prozeßkosten zur Last zu legen. Kläger ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die zweite Zivilkammer des Kgl. Landgerichts Frankenthal auf Samstag, den 3. De⸗ ember 1904, Vormittags 9 ÜUhr, mit der
ufforderung, einen bei dem genannten Gerichte zu⸗ gelassenen Rechtsanwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird vorstehender Auszug der Klageschrift bekannt gemacht.
Frankenthal, den 29. September 1904.
Der Gerichtsschreiber des Kgl. Landgerichts: Wolff, Kgl Sekretär.
[48433] Oeffentliche Zustellung.
Die Ehefrau Eugenie Erwig, geb. Reischel, in Charlottenburg, Rosinenstraße 13 a, Prozeßbevoll⸗ mächtigter: Rechtsanwalt Dr. Tidow in Hannover, klagt gegen ihren Ehemann, den Kaufmann Franz Erwig, zuletzt in Hannover, jetzt unbekannten Auf⸗
enthalts, auf Grund der §§ 1567 und 1568 des
Havelberg, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte bald nach der Ehe⸗ schließung sich einem ehrlosen Lebenswandel hin⸗ gegeben, dann die Klägerin in böslicher Absicht ver⸗ lassen habe, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu trennen und den Beklagten für den allein schuldigen Teil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die dritte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Neu⸗Ruppin auf den 23. Dezember 1904, Vor⸗ mittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be⸗ stellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. 1 Neu⸗Ruppin, den 29. September 1904
echel, 1“ Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[48425] Oeffentliche Zustellung.
Die verehelichte Arbeiter Köpnick, Ida geb. Strack, — Gollnow, Stadt 25 —, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt de Witt hier, klagt gegen ihren Ehe⸗ mann, den Arbeiter August Köpnick, zuletzt in Gollnow, jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Grund des § 1567 B. G.⸗B., mit dem Antrage, zu ent⸗ scheiden: Die Ehe der Parteien wird geschieden. Der Beklagte trägt die Schuld an der Scheidung; er hat die Kosten des Rechtsstreits zu tragen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die dritte Zivil⸗ kammer des Königlichen Landgerichts zu Stargard i Pomm. auf den 17. Dezember 1904, Vor⸗ mittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Stargard i. Pomm., den 28. September 1904.
„Mengdehl, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[48418] Oeffentliche Zustellung.
Alfred Georg Koch, minderjähriger Sohn der ledigen, volljährigen Fabrikarbeiterin Veronika Alice Koch in Kaiserslautern, durch diese vertreten als Vormünderin, hat gegen Georg Steigner, Schlosser aus Klingen, z. Zt. in Amerika sich aufhaltend, Klage wegen Anerkennung der ee und Unter⸗ halts erhoben und ladet den Beklagten in den zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits bestimmten Termin vom Montag, den 14. November 1904, Vor⸗ mittags 9 Uhr, in den Sitzungssaal des K. Amts⸗ gerichts Bergzabern vor mit dem Antrage: den Beklagten zu verurteilen, die Vaterschaft zu dem am 9. Oktober 1903 geborenen Kläger Alfred Georg Koch anzuerkennen, demselben von seiner Geburt, d. i. vom 9. Oktober 1903 an bis zur Vollendung des 16. Lebensjahres als Unterhalt eine vierteljähr⸗ liche, vorauszuzahlende Rente von 45 ℳ zu ent⸗ richten, dem Beklagten die Kosten des Rechtsstreits aufzuerlegen und das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Fes Zwecke der öffentlichen Zustellung an obigen Beklagten wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Bergzabern, Pfalz, 28. September 1904.
K. Amtsgerichtsschreiberei. [48420] Oeffentliche Zustellung.
Friseur Georg Krämmer in München, Schleiß⸗ heimerstraße 62/0, hat als Vormund des unehelichen minderjährigen Kindes Karl Liegl des Zimmer⸗ mädchens Therese Liegl in München — dieser Klage⸗ partei ist gemäß § 116 d. R.⸗Z.⸗P.⸗O. der Rechts⸗ anwalt Rath dahier beigegeben gegen den
des am 15. April 1904 in Leipzig⸗Eutritzsch ver⸗ storbenen, ebenda wohnhaft gewesenen Prokuristen
über die auf Chmielno Blatt 70 Abteilung III. Nr. 2 für Frau Landgerichtsrat Lina Oloff, geb. aus dem Hypothekenbriefe vom 7. Juni 1880 und der Schuldurkunde vom 14. Mai 1880, für kraftlos Karthaus, den 17. September 1904. Königliches Amtsgericht.
Durch Ausschlußurteil des unterzeichneten Gerichts vom 22. September 1904 ist der Hypothekenbrief Lessin Band 1 Blatt Nr. 5 Abteilung 3 unter Nr. 2 für den Vorschußverein zu Fallersleben eingetragene
Isenhagen, 22. September 1904.
Königliches Amtsgericht. II.
Bürgerlichen Gesetzbuchs, mu dem Antrage, König⸗ liches Landgericht wolle die Ehe der Klägerin mit
aufenthaltsunbekannten Beklagten Karl Wagner, Hausmeister, zuletzt in Nübach hierorts Klage er⸗
1. April 1904 ein Fabhrrad des Klägers Heinrich Schmitz in dem Augenblicke, als letzterer — in Be⸗ gleitung eines gewsssen Wilhelm Knüppel — mit dem Rade vom Karthäuserhof zu Cöln auf den Sachsenring einbiegen wollte, von einem von dem Beklagten zu 2 bedienten Kraftfahrzeuge der Be⸗ klagten zu 1 erfaßt und fast pollständig zertrümmert worden sei, daß an diesem Unfalle die Beklagten die Schuld treffe und dem Kläger durch denselben ein Schaden von 41,00 ℳ Reparaturkosten des Rades entstanden sei, mit dem Antrage auf kostenfällige und vorläufig vollstreckbare Verurteilung der Be⸗ klagten als Gesamtschuldner zur Zahlung von 41,00 ℳ (einundvierzig Mark) nebst 4 % Zinsen seit dem seehgetag⸗ an klägerische Vertreterin, die
Die Klägerin ladet die
Klagezu genannt
Beklagten zur mündlichen Vehenchng
streits
e Witwe Schmitz. des Rechts⸗
vor das Königliche Amtsgericht in Cöln,
Abteilung I, 11, auf den 15. Dezember 1904,
Vormi
ttags 9 Uhr, Saal YV des Justizgebäudes.
Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser
Auszug
der Klage bekannt gemacht.
““
Cöln, den 23. September 1904.
Theis, Sekretär, Gerichtsschreibe
des Königlichen Amtsgerichts. Abt. I, 11.
[48435]
Oeffentliche Zustellung.
In Sachen des Fabrikanten C. Friedrich Ern in
Wald,
bevollmächtigte: Rechtsanwärt Dres. Strack,
Aberer
Kratz in Wald,
Prozeßb
Gorius in Cöln,
beklagte
Beklagten und Berufungsklägers, Prozeß⸗ Fischer, gegen den Fabrikanten C. Friedrich ld, Kläger und Berufungsbeklagten, evollmächtigter: Rechtsanwalt, Justizrat Dr. wegen Feststellung, ist der Berufungs⸗ gestorben und auf Antrag der Prozeßbevoll⸗
in Cöln,
mächtigten des Berufungsklägers die Aussetzung des
Verfahrens angeordnet worden.
beklagte lassen:
Der Berufungs⸗ hat als Erben und Rechtsnachfolger hinter⸗ 1) die Witwe C. Friedrich Kratz in Wald,
9 Julius Kratz, Fabrikant in Wald, 3) Cuno Kratz, Rasierm
4 messerschleifer in Wald, 5) grch und vertreten durch seine Mutter,
8.
n Wald, 7) Ida Kratz,
8) Paul
Ernst H frau des
bei Wald,
sclafer altsort.
esserschleifer in Wald, Frit Kratz, Rasier⸗ ratz, minderjährig
die zu 1 auf⸗ Wwe. Kratz, 6) Adele Kratz, ohne Gewerbe ohne Gewerbe in Wald, ine Kratz, Ehefrau des Rasiermesserschleifers artmann in Wald, 9) Amanda Kratz, Ehe⸗ Fabrikanten Ernst Melcher zu auf der Höhe 10) Karl Gustav Kratz, Rasiermesser⸗ z. Zt. in Amerika, ohne bekannten Aufent⸗ Da die Aufnahme des Rechtsstreits ver⸗
Peert wird, laden die Prozeßbevollmächtigten des er
afungerlägere den ad 10 olger Karl
ahrens sache
vor
enannten Rechtsnach⸗ ustav Kratz zur Aufnahme des Ver⸗ und zugleich zur Verhandlung der Haupt⸗ den vierten Zivilsenat des Königlichen
Oberlandesgerichts in Cöln auf den 13. Januar
1905,
rung, einen bei dem gedachten
Anwalt
Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforde⸗ Gerichte zugelassenen
zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen
vollmächtigten des Berufungsklägers vom
ustellung wird dieser Auszug des Antrags der kogesbe
3. August 1904 bekannt
emacht.
Cöln, den 26. September 1904.
S.) Uherek, Aktuar,
Gerichtsschreiber des Königlichen Oberlandesgerichts.
[47988] Die F
gegen den Otto
der Beha
eerd mit Rohr geliefert habe, en Beklagten kostenpflichtig zu herauszugeben oder an Klägerin 68 ℳ
erd
Deffentliche Zustellung.
irma Friedrich Weitze in Düsseldorf klagt Hermel, früher in Düsseldorf, unter uptung, daß sie demselben einen emaillierten mit dem Antrage, verurteilen, diesen
— acht
Groß⸗Umstadt, den 26. September 1904. „Schlörb, Aktuar, Gerichtsschreiber des Großherzoglichen Amtsgerichts.
[484211 Oeffentliche Zustellung. Der Weinhändler Richard Hastedt zu Harburg, vertreten durch die Rechtsanwälte Palm und Dr. Regula zu Harburg, klagt gegen die Erben des in Rönneburg am 6. Dezember 1899 verstorbenen Klein⸗ kötners Eduard Küster, nämlich: 1) die Witwe Marie Küster, geb. Gräfenhain, in Rönneburg, 2) die Ehefrau des Hofbesitzers Schnell, Dora geb. Küster, in Rönneburg, 3) den Kaufmann Ernst George Küster, zuletzt in New York, jetzt unbekannten Auf⸗ enthalts, vertreten durch seinen Pfleger, den Gerichts⸗ assistenten a. D. Walter zu Harburg, 4) die Wilwe Dolores Küster, geb. Aguilar, z. Zt. unbekannten Aufenthalts, 5) die minderjährige Tochter der Vor⸗ hehraneen Wera Küster, z. Zt. gleichfalls un⸗ ekannten Aufenthalts, vertreten durch ihre vorstehend unter Nr. 4 genannte Mutter, die Witwe Dolores Küster, geb. Aguilar, 6) den Nachlaßpfleger über den Nachlaß des in Ostindien verstorbenen Ingenieurs Eduard Küster, Gerichtsassistent a. D. Walter in Harburg. aus einer Hypothek, mit dem Antrage auf
erurteilung als Gesamtschuldner zur Zahlung von 162 ℳ Zinsen (4 ½ %) auf die im Grundbuche von Rönneburg Band I Blatt 23 in Abteilung III unter Nr. 5 eingetragene Forderung von 3600 ℳ für die Zeit vom 1. August 1901 bis 1. August 1902, sowie zur Duldung der Zwangsvollstreckung in das belastete Grundstück wegen dieser Forderung, auch vorläufige Vollstreckbarkeitserklärung des Ürteils. Der Kläger ladet die Beklagten bezw. die gesetzlichen Vertreter der Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Harburg Abt. 5 auf Freitag, den 23. Dezember 1904, Vormittags 10 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung an die Beklagten zu 4 und 5 wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Harburg, 28. September 1904.
Heinemann,
Gerichtsschreiber Königlichen Amtsgerichts.
[48413] Oeffentliche Zustellung.
Die zu Koblenz unter der Firma F. Nos & Schulze bestehende Handlung, Prozeßbevollmächtigter: Justizrat Dr. Ben⸗Israel zu Koblenz, klagt gegen den Kaufmann Henaic Graffweg, früher zu Cre⸗ feld, jetzt ohne bekannten Aufenthaltsort, unter der Behauptung, daß der Beklagte der Klägerin den Be⸗ trag von 129,85 ℳ für Waren und Arbeiten schulde, mit dem Antrage, auf Zahlung von 129,85 ℳ Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor das Künndliche Amts⸗ gericht zu Koblenz auf den 24. November 1904, Vormittags 9 Uhr, Zimmer Nr. 7. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. 115 Koblenz, den 26. September 1904.
Luck,
Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. Abt. 2. (48414] Oeffentliche Zustellung.
Die Firma B. Steßmann et Sohn zu Hallenberg klagt gegen die Ehefrau Mathäus Völlmecke, Catharina geb. Kleinsorge, früber zu Züschen, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß ihr die Beklagte aus einer Schuldverschreibung vom 21. September 1894 noch den Betrag von 181 ℳ 70 ₰ nebst 5 % Zinsen seit 21. September 1894
2 8 2945
urteilen,
verschulde, mit dem Antrage, die Beklagte zu ver⸗ an die Klägerin 181 ℳ 70 ₰ nebst 5 % Zinsen seit 21. September 1894 zu zahlen und das
Ohio, Nordamerika, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Krause zu Arnswalde, klagt gegen den Maurer Paul Erdmann, früher in Bernsee N.⸗M., jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß die auf den dem Beklagten gehörigen Grund⸗ stücken Bernsee Band VIII Blatt Nr. 230 und Band IX Blatt Nr. 245 für die Klägerin in Ab⸗ teilung III unter Nr. 1 bezw. 1 eingetragene, zu 4 % verzinsliche Hrpother von 1200 ℳ, rückzahlbar drei Monate na Kündigung, dem Beklagten bereits vor länger als drei Monaten zur Rückzahlung gekündigt sei und der Beklagte bis jetzt weder Kapital noch Zinsen gezahlt habe, mit dem Antrage, 1) den Be⸗ klagten kostenpflichtig zu verurteilen, an Klägerin einen Teilbetrag von 200 ℳ nebst 4 % Zinsen seit dem 1. Oktober 1902 zu zahlen, sowie insbesondere auch die Befriedigung der Klägerin wegen dieser Forderung aus den Grundstücken Bernsee Vand VIII Blatt Nr. 230 und Band IX Blatt Nr. 245 zu dulden, 2) das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht in Woldenberg N.⸗M. auf den 14. Dezember 1904, Vorm. 10 Uhr. — Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser uszug der Klage bekannt gemacht.
Woldenberg, den 21. September 1904.
Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.
[48436] Oeffentliche Ladung.
In der Ablösungssache von Aschersleben, Abl. Lit. A Nr. 585, betreffend die Ablösung eines von Legatschen Erbzinses, ist zur Vorlegung und Voll⸗ ziehung des pflichtigerseits bereits vollzogenen Kapital⸗ rezesses ein Termin auf Montag, den 28. No⸗ vember dieses Jahres, Vormittags 11 Uhr, in meinem Geschäftszimmer hierselbst, Kirchnerstraße Nr. 20, im Hofe, 3 Treppen hoch, anberaumt, zu dem die
in unserem Kassenlokale, Augustaplatz Nr. 5, oder bei der Königlichen Rentenban kasse zu Berlin — Klosterstraße 761 — in Empfang zu nehmen. Vom genannten Tage ab hört au die Verzinsung dieser Rentenbriefe auf.
Inhaber von ausgelosten und gekündigten Renten⸗ briefen können die zu realisierenden Rentenbriefe unter Feifigung einer berscfriftamaäßigen Quittung durch die Post an unsere Kasse einsenden, worauf auf Verlangen die Uebersendung der Valuta auf gleichem Wege auf Gefahr und Kosten des Empfängers er⸗ folgen wird.
1) Provinz Pommern.
Auslosung am 1. August 1904. Auszahlung vom 2. Januar 1905 ab bei den Königlichen Rentenbankkassen zu Stettin und Berlin. 1) Rentenbriefe der Provinz Pommern. Lit. L zu 3000 ℳ Nr. 11 212 214 749 938 1219 1401 1491 1615 1629 1657.
Lit. M zu 1500 ℳ Nr. 29 146 186 426 645 657 658 742. Lit. N zu 300 ℳ Nr. 185 246 291 358 537 588 726 899 922 1013 1057 1069 1077. Lit. O zu 75 ℳ Nr. 29 154 155 160 235 241 255 381 430 462 502. Lit. P zu 30 ℳ Nr. 115 119 150 151 164 182 187 223 225. 2) Provinz Schleswig⸗Holstein. Lit. L zu 3000 ℳ Nr. 16. Lit. N zu 300 ℳ Nr. 171 172 175 179 18 Lit. O zu 75 ℳ Nr. 90 130 150. Lit. P zu 30 ℳ Nr. 58 70. Stettin, den 1. August 1904. “ Königliche Direktion der Rentenbank.
[21780] Bekanntmachung. Bei der planmäßigen Auslosung der im Etats⸗
im Grundbuche als zinsberechtigt genannte Familie von Legat hierdurch vorgeladen widd. “ Halle a. S., den 26. September 190u. Der Königliche Spezialkommissarius: Grotefend, Landesökonomierat.
3) Unfall⸗ und Invaliditäͤts⸗ꝛc. Versicherung.
Keine. 8 8
(48471] Verdingungen A.
Die auf dem hiesigen Werkstattshofe stehenden ausgemusterten Lokomotiven nebst Tendern und offenen Güterwagen sollen verkauft werden. Verkaufstermin am 15. Oktober 1904, Vor⸗ mittags 11 Uhr, bei der unterzeichneten Direktion, Geschäͤftszimmer 193. ie Angebote 8 mit der Aufschrift: „Angebote auf Ankauf von Lokomotiven oder Wagen“ portofrei einzusenden. Bedingungen liegen in den Geschäfts⸗ zimmern der hiesigen Werkstätteninspektion a aus, können jedoch auch bei dem Vorstande unseres Zentral⸗ bureaus eingesehen oder von demselben gegen Ein⸗ sendung von je 40 ₰ portofrei bezogen werden⸗ Zuschlagsfrist 3 Wochen. Bromberg, den 23. September 1904.
Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Die
Königliche Eisenbahndirektion.
jahre 1904 zu tilgenden Elbinger Stadtobli⸗ gationen der von 4 auf 3 ½ % herabgesetzten An⸗ leihe vom 1. Januar 1876 — 1. Ausgabe — wurden gezogen:
Buchstabe A Nr. 4 58 à 2000 ℳ
Buchstabe B Nr. 45 87 à 1000 ℳ
Buchstabe C Nr. 25 28 51 58 71 112 121 173 177 183 189 à 500 ℳ
Buchstabe D Nr. 42 60 66 69 77 80 81 94 120 135 à 200 ℳ
Die Beträge dieser Stücke werden vom 1. Ja⸗ nuar 1905 ab bei der hiesigen Kämmerei⸗ kasse, Rathauszimmer 7, gegen Rückgabe der Scheine und der bis dahin noch nicht fälligen Zinsscheine und Zinsscheinanweisungen ausgezahlt. Von diesem Tage ab hört die weitere Verzinsung auf Elbing, den 2. Juni 1904.
Der Magistrat
[16471) Bekanntmachung. “ Behufs Tilgung der Konitzer Kreisschuldv schreibungen sind für 1904 die Schuldverschrei⸗ Fhe Buchstabe A Nr. 22, 42 und 96 sowie B Nr. 141 ausgelost. Diese werden den Besitzern mit der Aufforderung gekündigt, die Kapitalbeträge vom 2. Januar 1905 ab bei unserer Kreis⸗ kommunalkasse hierselbst oder bei dem Bankier S. Frenkel in Berlin W., Behrenstr. Nr. 67, gegen Rückgabe der Schuldverschreibungen mit den dazu gehörigen, nach dem 2. Januar 1905 fälligen insscheinen und Zinsscheinanweisungen bar in mpfang zu nehmen. 8 Eine Verzinsung über den genannten Zeitpunkt hinaus findet nicht statt.
Konitz, den 13. Mai 1904. Der git ereis 8 Kreises Konitz. reidel.