1““ I18“ 8
Verschiebungen nachzugehen. Als An⸗ ang sind dann Tabellen über die evangelische und römisch⸗ katholische Bevölkerung in sämtlichen kleineren Verwaltungs⸗ bezirken und über die Bevölkerung der Gemeinden mit über 5000 Ein⸗ Pobnens an eünber 1h 552 E“ Die Gezahlter Preis für 1 Doppelzentner t schnitts⸗ 1 rgebnisse der Untersuchung sind, abgesehen da on, baß in ihnen zum igst V höchster niedrigster höchster niedrigster höchster Doppelzentner 8 Wand 12S” Cehean erach sah, da hedarch conneaggeäem 8, und bdaß 8— niedrigster V 8 ℳ 1 Pevasfer zu seinen Untersuchungen über die Konfession der in Misch⸗ ℳ ℳ ℳ ℳ ℳ ehen geborenen Kinder neues, bisher noch nicht veröffentlichtes Material aus den Aufbereitungsformularen des Königlichen Statistischen Bureaus Hafer. zur Verfügung stand. Der Verfasser hat das Quellenmaterial mit Sorg⸗ 13,60 falt benutzt und sich mit Erfolg bemüht, seine Schlüsse lediglich als 86 und unbeeinflußt von einem konfessionellen Standpunkt zu b iehen.
13,90 ö Deutsche Juristen⸗Zeitung, begründet von Dr. 13,20 13,20 Laband, Professor, Dr. M. Stenglein, weil. Reichsgerichtsrat 14,00 14,00 . b 1 a. D. und Dr. H. Staub, weil. Rechtsanwalt, Justizrat, heraus⸗ 13,40 13,70 . . 8 gegeben von Laband. Berlin, von Otto Liebmann. Preis 13,30 13,70 „ . 8 vierteljährlich 3,50 ℳ — Am 1. d. M. waren 25 Jahre verstrichen, 13,30 13,80 seitdem Deutschland die Rechtseinheit auf dem Gesamtgebiete des 13,40 13,60 erichtlichen Verfahrens hat. Die Zivilprozeßordnung und die 14,50 15,00 Etrasprczegerdnung die Konkursordnung und das Gerichts⸗ 13,40 13,70 verfassungsgesetz nebst den Einführungsgesetzen, die in enger Ver⸗ 15,50 16,00 bindung mit den Feteg a stehende Rechtsanwaltsordnung 14,50 14,50 nebst der Gebührenordnung für Rechtsanwälte, das Gerichtskosten⸗ 13,20 14,20 gesetz und die Gebührenordnungen für Gerichtsvollzieher, Zeugen und 16,20 16,40 Sachverständige sind am 1. Oktober 1879 in Kraft getreten. Diese 1369 1289 13,80 Rechtseinheit wurde praktisch gewährleistet durch die Errichtung des
4, .
14,80 Sr
1 13,00 ... alter Hafer — * 8 860 14,47 14,08 ßy27. 9.
14,60 Reichsgerichts, das, an Stelle des Reichsoberhandelsgerichts und 2 8 13,80 1 1 Saargemändt . 8 388 ir b det hlen berechnet. Der Durchschnittspreis wird aus den unabgerundeten Zahlen
8 mehrerer oberster Landesgerichte, gleichfalls am 1. Oktober — 1879 in Wirksamkeit trat. Für die Rechtsentwickelung erscheint 14,60 1 swert volle Mark abgerundet mitgeteilt. ir He nestung Arrich le Herhüh “ da ole. Rüeheeertaen und des en. Fnie nicht vorgekommen ist, ein Punkt (.) in den letzten sechs Spalten, daß entsprechender Bericht fehlt Ein —
Zirkulars vom 16. April d. J., Nr. 10 750, macht das Zolldeparte⸗
Der Wert der mittelb deut z61 eb ment auf Grund eines Gutachtens der Industrieabteilung bekannt, mittelbaren deutschen Einfuhr läßt sich nicht ziffern
1 1 ustriee mäßig nachweisen; der Wert der unmittelbaren deut Einfuhr daß die von Geschäftsreisenden als Muster eingeführten und in den bildet aber erfahrungsgemäß nur einen Pthenbaffn deutschen, 23
Probieranstalten des Reichs abgestempelten Gold⸗ und Silberwaren samten deutschen Einfuhr. (Bericht de iserli s i nur dann ohne Vernichtung der Probierstempel wiederausgeführt Cincinnati. 8 fah Eescct den Fe werden können, wenn Zoll⸗ und Probiergebühr nicht zurückerstattet worden sind, da im Fall der Rückerstattung des Zolls solche Waren aus dem Ausland mit den unvernichteten Stempeln auf den russischen Markt gebracht werden, und die Stempel als Beweis ihrer gesetzlichen Einfuhr dienen könnten. (Zirkular des Zolldepartements vom 20. August d. J., Nr. 22 616.) 1
Annahme der 3,6 % Reichsschatzscheine bei Zoll⸗ zahlungen. Das Zolldepartement hat durch Zirkular vom 21. August d. J., Nr. 22 737, die Zollämter angewiesen, die neu verausgabten 3,6 % Schatzscheine entsprechend den Vorschriften des Gesetzes vom 30. Juli d. J. bei allen Zollzahlungen sowie als Sicherstellung von Zollbeträgen zum Nominalwert anzunehmen.
achen der konfessionellen Außerdem wurden 9 am Markttage (Spalte 1) nach überschläglicher Schätzung verkauft
Qualität gering V mittel
Am vorigen Markttage
Durch⸗
Verkaufte Verkaufs⸗ Menge
dem
Absatzmöglichkeiten auf Madagaskar.
Wie der britische Konsul in Antananarivo berichtet, können auf Madagaskar fremdländische Waren mit solchen französischen Ursprungs wegen der höheren Zollbelastung im allgemeinen nicht konkurrieren. Für nachstehende Waren besteht jedoch noch nach wie vor eine Absatz⸗
möglichkeit: Kohlen. Die Einfuhr von britischen Kohlen nach Madagaskar ahren, wie folgt: 1901, 13 270 t,
stellte sich in den letzten drei J
1902: 17 160 t, 1903: 12 600 t.
88 Verzinktes Wellblech “ während der letzten d Jahre einer steigenden Nachfrage. er Bedarf dürfte sich voraus⸗ sichtlich in nächster Zeit noch steigern. Während in früheren Zeiten infolge der hohen Inlandsfrachtkosten der Absatz von Wellblech auf den Küstendistrikt beschränkt blieb, haben die neuerdings ermäßigten Fracht⸗ gebühren die Einfuhr dieses Artikels nach Antananarivo wesentlich ge⸗ fördert. Die großen Vorzüge, welche Wellblech zu Dachbekleidungs⸗ zwecken gegenüber den auf Madagaskar hergestellten Dachziegeln besitzt, werden zweifellos zu einer Steigerung seiner Verwendung führen. Eine Anzahl von Regierungsgebäuden, welche gegenwärtig mit Ziegeln bedeckt sind, soll im Laufe des Jahres 1904 mit Wellblechbedachung versehen werden; eine große Menge Wellblech wird auch von der Eisenbahnverwaltung dieser Insel gebraucht. Die Einfuhr desselben betrug 1901: 849 t, 1902: 930 t, 1903: 800 t Toöpfe und Schüsseln. Dreibeinige eiserne Töpfe sowie auch eiserne Schüsseln zum Kochen von Reis werden in steigendem Maße gefragt. Dieselben sind ausschließlich britischer Herkunft. Erstere (mit einem Fassungsvermögen von einer Gallone) werden in Tamatave zu 1 sh. 3 d. verkauft, letztere zu 11 sh. pro Dutzend.
Nähmaschinen begegnen, namentlich in den Zentralprovinzen der Insel, steigender Nachfrage. Bisher wurden in der Hauptsache Maschinen deutscher Herkunft bezogen, welche in Antananarivo zu etwa 4 Pfd. Sterl. abgesetzt werden. Es werden zur Zeit jährlich zwischen 1500 bis 2000 Nähmaschinen eingeführt. Entfaserungsmaschinen sind auf Madagaskar, obgleich das
Land reich ist an vegetabilischen Spinnstoffen, unbekannt; die Ver⸗ arbeitung der Fasern geschieht ausschließlich mit der Hand. Die Ein⸗ fuhr von Eetfaserun maschinen dürfte vielleicht nicht unlohnend sein. Emaillierte Waren (Teller) werden von den Eingeborenen viel gebraucht; die Einfuhr, welche zu drei Fünfteln aus französischen sbefteht, bewertet sich gegenwärtig auf etwa 10 000 Pfd. Sterl. jährlich.
13,60 12,00 12,20 14,00
12,70 11,60 10,80 13,60 13,00 13,60 12,70 13,00 12,80 13,00 13,80 13,00 15,00 14,25
15,80 13,60 14,48 14,00
12,70 11,60 11,40 13,80 13,00 13,80 13,10 13,20 13,30 13,20 14,20 13,20 15,50 14,25
16,00 13,60
11,80 11,20
11,80
12,00 11,20
11,80 13,77 12,80
Allenstein Goldap. Marggrabowa. 11616* Schneidemühl. “ ee“ reiburg i. Schl..
ZZ Neustadt O.⸗S. Hannover . Emden. Hrgen 1. W.
5 “ 88ꝗʒ1A1“ 16 Schwabmünchen... 111“X“ Waldsee i. Wrttbg.. ““ Pfullendorf.. ..
Schwerin i. MNM. .
12,80 13,60 12,60 12,90 12,80 12,80 13,60
15,00 14,00
15,60 13,40 14,20 13,90
12,80 13,40 12,10 12,70 12,30 12,60 13,20 14,50 14,00
15,00 13,40 14,20 13,30
Die Seidenernte undt ⸗Ausfuhr Syriens im Jahre 1903.
Die Seidenernte Syriens ist im Jahre 1903 infolge reichlichen Wachstums der Maulbeerblätter und weiterer günstiger Witterungs⸗ verhältnisse im ganzen gut ausgefallen; die syrischen Züchter und Spinner konnten sich deshalb in ausgedehntem Maße die Lage des europäischen Seidenmarkts in den mittleren Monaten des Jahres zunutze machen. Schon im April und Mai war auf dem Lyoner Markt infolge geringen Vorrats an Rohmaterial und der durch die Frostnacht vom 23. April verschlechterten Ernteaussichten der fran⸗ zösischen und italienischen Seidenzucht für syrische getrocknete Kokons der Preis von 10,75 auf 13,50 — 13,75 Fr. gestiegen, was gleichzeitig für frische Kokons neuer Ernte gute Preise voraussehen ließ. Da der befürchtete Ausfall der ttalienischen und französischen Ernte wirklich eintrat, so erzielten die syrischen Züchter anfangs für die Oka (1,282 kg) frischer Kokons I. Sorte 26—30 Beiruter Piaster (d. h. für das Kilogramm 3,75 — 4,45 Fr. gegen 3,25 — 3,75 Fr. 1902), später 25 — 30 B. P., für II. Sorte 22 ½ — 25 B. P.; für trockene Kokons wurden zu Anfang der Ernte in Lyon 12,50 — 13,60 Fr. ge⸗ zahlt. Syrische Rohseide I. Qualität, die in den ersten 5 Monaten des Jahres 48—49 Fr. notiert hatte, erzielte in Lyon im Juli 52 bis 53 Fr. und erreichte im September, nachdem auch vom ost⸗ asiatischen Markte ein Ausfall gemeldet war, 53 — 54 Franken.
Der Oktober brachte den Rückschlag, zuerst infolge plötzlichen Heruntergehens der japanischen Preise — wohl mit Rücksicht auf die politische Lage —, sodann infolge der schon seit Anfang des Jahres abnehmenden Nachfrage nach Seidenware und der dadurch bewirkten Betriebseinschränkung in der Seidenindustrie Europas und Nord⸗ amerikas. Der Preis syrischer Rohseide 1. Qualität sank in Lyon
27. 9. 30. 9.
27. 9. 3. 10.
27. 9. 27. 9. 27. 9.
13,20 13,40
14,25 13,33
13,80 14,48 14,53
13,20 13,50
14,25 14,14
13,60 14,45 14,50
396 12 150
2 850
990 1 931 3 382 2 871
198
neuer Hafer
die Reentn dieses Tages um so größer, als der Zufall es will, daß 14,60 gerade um die Zeit der Gedenkfeier die gesetzgebenden Körperschaften und die Juristenwelt sich mit Reformen jener Institutionen be⸗ schäftigen, die jetzt 25 Jahre bestanden haben. Angesichts dieser Wichtigkeit des 1. Oktober 1879 und der zahlreichen und großen Reformarbeiten auf gesetzgeberischem Gebiete hat die Redaktion der „Deutschen Juristen⸗Zeitung“ eine Festnummer ausgegeben, um der rat a. D. Dr. M. Stenglein neu bearbeiteten Auflage Juristenwelt neuerdings zu pergegenwärtigen, wie sehr jener Tag für unter dem Titel „Die Reichsgesetze zum Schutze des geistigen die gesamte RechtsentwickSelung und Rechtspflege des Reiches und gewerblichen Eigentums“ erschienen ist (geh. 5,40 ℳ). und der Einzelstaaten einen Wendepunkt bedeutet, und Das Buch enthält das Gesetz, betreffend das Urheberrecht an Werken daß die vor 25 Jahren abgeschlossene gesetzgeberische Tätig⸗ der bildenden Künste, das Gen⸗ betreffend den Schutz der Photo⸗ keit im großen und ganzen eine glückliche gewesen ist. Der graphien gegen unbefugte Rücsgilbeng, das Gesetz, betreffend das Reichsgerichtsrat a. D. H. Boethke in Leipzig bespricht darin die Aus⸗ Urheberrecht an Mustern und Modellen, das Patentgesetz, das Gesetz, estaltung des Reichsgerichts, seine Zusammensetzung, die Abgrenzung betreffend die Patentanwälte, das Gesetz, betreffend den Schutz von einer Befugnisse und erörtert die Frage, ob das Reichsgericht den Gebrauchsmustern, das Gesetz zum Schutze der Warenbezeichnungen, hochgespannten Erwartungen gerecht geworden sei. Rechtsanwalt
600
f d Liverpool die Kurse auf London, für Chicago und sir Landen n Kurse 8 Neu York, für Odessa und Riga die Kurse auf St. Petersburg, für Paris, Antwerpen und Amsterdam die Kurse auf diese Plätze. Preise in Buenos Aires unter Berücksichtigung der
Goldprämie.
Großhandelspreise von Getreide an außerdeutschen Börsenplätzen für die Woche vom 26. September bis 1. Oktober 1904 nebst entsprechenden Angaben für die Vorwoche. 1 Zusammengestellt im Kaiserlichen Statistischen Amt. 1000 kg in Mark. “ 1
EIE1“ “
89 Gerste, Futter⸗ .
EEEEE“
Weizen 8
1. del 4¼ Gerste -
Weizen
Weizen Liefer ungsware Dezember 8 M
(Preise für greifbare Ware, soweit nicht etwas anderes bemerkt.)
Woche Da⸗
26./9. gegen bis 1./10. Vor⸗ 1904 woche
137,03 136,06 190,65 189,64 122,56 123,31 158,30 158,17
Roggen, Pester Boden Weigen, Theiß⸗
afer, ungarischer I
erste, slovakische 8
Budapest.
Roggen, Mittelware . . .. Weizen, 5 8 Hafer,
125,54 175,16 120,69 125,11
128,16 176,08 120,33 125,01
94,11 126,36
93,02
Roggen, 71 bis 72 kg das hl 125,70
Weizen, Ulka, 75 bis 76 kg das hl 01,78
Roggen, 71 bis 72 kg das hl. 101,
Wehgen, 1“ 134,26 Paris.
29,41 Roggen † 1 Ware d e Monats 129,4. Weizen lieferbare Ware des laufenden Mong 194,03
102,01 132,72
127,58 193,19
Antwerpen.
Vaungmm Donau, mittel... Azima
Odessa
Californier.. Walla Walla ... Kurrachee, rot... (Bombay, Club weiß
Amsterdam. ETöö1““ Roggen Ct peteti ie . 1 Odessa⸗ Weizen — amerikanischer Winter
London. Produktenbörse (Mark Lane).
140,80 139,91 147,68 147,59 147,68 147,59 149,70] 149,61 157,79 157,70 151,97 150,42 132,71 129,63 143,23 140,71
106,94 108,55 149,50 165,33
106,78 107,58 149,28 165,09
150,43 149,32 139,62 112,81 142,75
149,95 147,72
139,69 113,46 145,15
englisches Getreide, Mittelpreis aus 196 Marktorten (Gazette averaged))
Liverpool. russischer Manitoba La Plata Kurrachee Australier
Weizen b
160,07 168,96 163,81 139,01
159,21 168,57 161,08 138,61 8 8 158,91 8 afer, englisch weißer... 135,20 1354 Helst⸗ 98AöX““ 93,60 93,27
Chicago. 1 September 170,14
ief sware Dezember 172,65 Weizen, Lieferung - De 1888
166,99 170,64 173,04
Neu York.
roter Winter⸗ Nr. 2. September
179,53 178,97 177,45 176,18
178,08 176,92 175,55 174,93
☛‿
Buenos Aires. chschnittsware, ab Bord Rosario ..
133,68 130,96.
11111“
1 Imperial Quarter ist für die Weizennotiz an der Londoner Pro⸗ duktenbörse = 504 Pfund engl. gerechnet; für die aus den Umsätzen an 196 Marktorten des Königreichs ermittelten Durchschnittspreise für einheimisches Getreide (Gazette averages) ist 1 Imperial Quarter Weizen = 480, Hafer = 312, Gerste = 400 Pfund engl. angesetzt. 1 Bushel Weizen = 60 Pfund engl.; 1 Pfund engl. = 453,6 g; 1 Last Roggen = 2100, Weizen = 2400 kg.,
Bei der Umrechnung der Preise in Reichswährung sind die aus den einzelnen Tagesangaben im Reichsanzeiger“ ermittelten wöchentlichen Durchschnittswechselkurse an der Berliner Börse zu
Nach einer vom „W. T. B.“ übermittelten Meldung des cde Tageblatts“ ist der Militärschriftsteller, Hauptmann a. D Karl Tanera gestern in Lindau infolge eines kürzlich erlittenen Schlaganfalls verstorben. Er war am 9. Juni 1849 in Landshut in Bayern geboren und trat 1866 in die bayerische Armee ein. Den Feldzug von 1870/71 machte er als Leutnant bei dem Armeekorps von der Tann mit, nahm an 19 Schlachten und Gefechten teil und erhielt vor Paris eine schwere Sh andung Seit dem Jahre 1887 lebte er in Berlin, wo er sich ganz der Schriftstellerei widmete. Das ver⸗ breitetste seiner Werke sind die „Erinnerungen eines Ordonnanz⸗ offiziers“ (1886/87), eins der besten Erzeugnisse der reichen Kriegs⸗ literatur von 1870/71. Außerdem schrieb Tanera kriegsgeschichtliche und belletristische Bücher, Reisestudien, d Jugendschriften.
Die strafrechtlichen Nebengesetze des Deutschen Reiches, eltzabr⸗ von Reichsgerichtsrat Dr. Stenglein, Kammer⸗ gerichtsrat Dr. Appelius und Professor Dr. Kleinfeller. Dritte, gänzlich neu bearbeitete und vermehrte Auflage, herausgegeben von Reichsgerichtsrat a. D. Dr. M. Stenglein. 1424 Seiten. Verlag von Otto Liebmann, Berlin. Geh. 31 ℳ — Seit dem Erscheinen der zweiten Auflage dieses Kommentars (1895), dessen hervorragender Wert für den praktischen Kriminalisten bald erkannt wurde und der schnell ein gern zu Rate gezogenes Hilfsmittel auf dem weiten, vielfach recht schwierigen Gebiete des außerhalb des Reichsstrafgesetzbuchs stehenden Reichsstrafrechts wurde, haben die Theorien und die Rechtsprechung fleißig auf diesem Gebiete weitergearbeitet und manche zweifelhafte Frage zum Austrag gebracht. Vor allem aber ist auch die Reichsgesetzgebung in der Schaffung neuer und der vmgeszaltang bereits bestehender Gesetze strafrechtlichen Inhalts unermüdlich tätig gewesen. So kam es, daß das ursprünglich vollständige und zuver⸗ lässige Werk einigermaßen veraltete und schließlich recht fühlbare Lücken aufwies. Die dritte Auflage, die der inzwischen verstorbene Verfasser noch hat zum Abschluß bringen können, vereinigt alle bis 1903 er⸗ lassenen und noch in Kraft befindlichen, zum Teil noch gar nicht kommentierten strafrechtlichen Nebengesetze, unter gleichmäßiger Berücksichtigung von Wissenschaft und Praxis eingehend erläutert. Insgesamt umfaßt sie 113 Gesetze, von denen nicht weniger als 59 völlig neubearbeitet sind. Auch bei den wenigen Gesetzen, bezüglich deren Doktrin und Praxis keine Veränderungen mit sich gebracht haben, hat eine gründliche Umarbeitung der Erläuterungen statt⸗ gefunden. So stellt sich dieser Kommentar in seiner dritten Auf⸗ lage gegenüber den beiden ersten als ein neues Werk dar und steht wieder auf seiner früheren Höhe. Die bearbeiteten Gesetze sind in zwölf Abteilungen (und einem Nachtrag) untergebracht, von denen die erste die Gesetze zum Schutze des geistigen Eigentums um⸗ faßt, die zweite die den Geldverkehrbetreffenden Gesetze, die dritte die Gesetze, betreffend die Verkehrsanstalten, die vierte die Gesetze uͤber das Gesundheitswesen und die Lebensmittel, die fünfte die Gesetze gegen Viehkrankheiten, die sechste die militärische Verhältnisse betreffenden Gesetze, die siebente die das Seewesen betreffenden Gesetze (darunter auch bereits die erst nach langwierigen parlamentarischen Beratungen zu stande gekommene neue Seemannsordnung und die gleichzeitig mit ihr erlassenen seerechtlichen Gesetze mit eingehendem Kommentar), die achte die Polizeigesetze (u. a. die Gesetze über die Presse, über die Beurkundung des Personenstandes und die Eheschließung, über die Abzahlungsgeschäfte und über das Auswanderungswesen), die neunte verschiedene strafrechtliche Materien (Bestim⸗ mungen des Handelsgesetzbuchs und der Konkursordnung, Reichs⸗ wuchergesetz, Gesetz über die gemeinsamen Rechte der Be⸗ sitzer von Schuldverschreibungen, Gesetz, betreffend die unter Ausschluß der Oeffentlichkeit stattfindenden EE u. a.), die zehnte die gewerblichen Gesetze (Gewerbeordnung, Gesetze über Binnenschiffahrt und Flößerei, Gesetz zur Bekämpfung des unlauteren Wettbewerbes, Strafvorschriften des Handelsgesetz⸗ buchs, Gesetze über die Erwerbs⸗ und Wirtschaftsgenossenschaften, üver die Gesellschaften mit beschränkter Haftung, über die elektrischen Maßeinheiten, über Bestrafung der Entziehung elektrischer Arbeit, Gesetz, betreffend die privaten Versicherungsunternehmungen, u. a.), die elfte die Arbeiterversicherung, die zwölfte die Steuer⸗ gesetze (darunter auch bereits das Schaumweinsteuergesetz), und in den Nachtrag sind das Süßstoffgesetz, das Kinderschutzgesetz, das Gesetz, betreffend Phosphorzündwaren, und das Krankenversicherungs⸗ gesetz in der Fassung vom 25. Mai 1903 aufgenommen. Dem Praktiker, der Fassum dem Richter, dem Staats⸗ und Rechtsanwalte sowie dem Verwaltungsbeamten, wird das Werk, das in der wissen⸗ schaftlichen Behandlung der Gesetze einen großen Teil der bisber er⸗ schienenen Einzelk mmentare übertrifft, längere Zeit als zuverlässiger Führer durch die Fülle der strafrechtlichen Gesetze des Reiches dienen können. — Wie nach dem Erscheinen der beiden ersten Auflagen des Kommentars, ist auch jetzt wieder von dem die Geice zum Schutze des geistigen Eigentums enthaltenden Abschnitt ein Sonderabdruck ver⸗ anstalktet worden, dem diesmal noch als zweiter Abschnitt das Gesetz
as Gesetz, betreffend das Urheberrecht an Werken der Literatur und 98 Sesthe . das Gesetz über das Verlagsrecht und das Gesetz zur Bekämpfung des unlauteren Wettbewerbs. Sämtliche Gesetze sind eingehend erläutert. Wie die dritte Auflage des Hauptwerkes, so stellt sich auch die der Sonderausgabe als ein neues Werk dar; denn sie ist nicht nur durch die Aufnahme der in den letzten Jahren neu publizierten Gesetze erheblich erweitert, sondern es sind auch in den Erläuterungen die sehr reichhaltige Rechtsprechung und die Literatur, namentlich bei der Kommentierung des Gesetzes zur Bekämpfung des unlauteren Wettbewerbes, allenthalben sorgfältig berücksichtigt. — Der Umstand, daß die Verkehrsanstalten gewissermaßen ein besonderes Rechtsgebiet bilden, und die Wichtigkeit der auf sie bezüglichen Gesetze haben Stenglein dazu bestimmt, auch eine Sonderausgabe dieser Gesetze zu veranstalten, die jetzt in zweiter Auflage vorliegt und „Die Post⸗, Bahn⸗ und Telegraphengesetzgebung des Deutschen Reiches“ betitelt ist (Preis 2,50 ℳ). Es sind darin erläutert das Gesetz über das Postwesen und die Betriebsordnung für die Haupt⸗ eisenbahnen Deutschlands, die beide erhebliche Abänderungen erfahren haben, die Bahnordnung für die Nebeneisenbahnen Deutsch⸗ lands, das Gesetz über das Telegraphenwesen, das Gesetz zur Ausführung des internationalen Vertrages zum Schutze der unterseeischen Telegraphenkabel, die Verordnung über das Telegraphen⸗ wesen in Kiautschou sowie das neue vecpea e eeh. das in das Hauptwerk nicht aufgenommen ist, weil es keinen stra rechtlichen Inhalt hat. Der wissenschaftliche und praktische Wert dieser Sonder⸗ ausgabe dürfte ihr eine weitere Verbreitung und Benutzung in der Praxis der Juristen und Verkehrsanstalten sichern. — Eine Ergänzung des Stengleinschen Kommentars zu den enfrschchen e des Deutschen Reichs stellt das folgende, ebenfalls in den Kreisen der Juristen und Verwaltungsbeamten schon gut eingeführte Werk dar: Die preußischenStrafgesetze, erläutert von A. Groschuff, weil. Senatspräsidenten beim Kammergericht, G. Eichhorn, Senats⸗ präsidenten beim Kammergericht, und Dr. H. Delius Landgerichtsrat. Zweite, gänzlich neu bearbeitete und vermehrte Auflage. Berlin, Verlag von Otto Liebmann. Preis nach Vollendung etwa 20 ℳ — Dieses Werk, in dem sämtliche in Preußen gültigen, zum teil noch gar nicht erläuterten Strafgesetze, darunter alle Steuergesetze, unter voller Berücksichtigung der Literatur und der enten sechtsprechung (des Reichsgerichts, Obertribunals, Kammergerichts und Oberverwal⸗ tungsgerichts), auch noch ungedruckter Entse Lhunscs des Kammer⸗ gerichts eingehend kommentiert sind, tritt in derselben Ausstattung wie Stengleins Kommentar auf. Beide Werke zusammen geben eine bis auf die neueste Zeit fortgeführte Zusammenstellung und Er⸗ läuterung der sämtlichen neben dem Reichsstrafgesetzbuche im Deutschen Reich und in Preußen geltenden Strafgesetze. An innerem Werte steht der Kommentar der bewährten Fachmänner Groschuff (F), g horn und Delius dem Stengleinschen ebenbürtig zur Seite. Au hier verdienen die gründliche, Beissenschaft, und Praxis gleich w5 herrschende Interpretierung, die Vollständigkeit in der Verwertung de Entscheidungsmaterials und die Stellungnahme zu allen . der Rechtsprechung aufgetauchten Streitfragen hohe 88 erkennung. Die bearbeiteten preußischen Strafgesetze — 88 gesamt 105 — sind in fünf Abteilungen (und einem Anhang untergebracht, von denen die erste die Gesetze zum dn 92l Eigentums, die zweite die Gesetze zum Schutze des taate und der öffentlichen Ordnung, die dritte die Gesetze allge⸗ mein polizeilichen Charakters, die vierte die Polizeistraf⸗ gesetze (Bau⸗, Berg⸗, Feld⸗ und Forst⸗, Fischerei⸗, Feuer⸗, Gestode, Gesundheits⸗, Jagd⸗, Markt⸗ und Gewerbe⸗, Schul⸗, Verkehrs⸗ 9 Wasserpolizei), die fünfte die Steuergesetze umfaßt. Aus sim Inhalt der bisher erschienenen Lieferungen 1 bis 3 (Preis 14 ℳ) nn. insbesondere die Bearbeitungen des Gesetzes, betreffend den Bor diebstahl, des Edikts wegen Verhütung und Bestrafung g 1 heimer Verbindungen, der Verordnung über die Verhütun c 3 die gesetzliche Freiheit und Ordnnng gefährdenden Mißbrauchs . Vereins⸗ und Versammlungsrechts, des Gesetzes über die Presse, fien⸗ Gesetzes über den Belagerungszustand, der Gesetze über den 2 gebrauch, des Allgemeinen Berggesetzes, des Feld⸗ und Forstpo 88 gesetzes, des Fischereigesetzes, des Gesetzes über, das Mobiliarfeuer⸗ f; sicherungswesen, der Gesindeordnung, der revidierten vpothekerordrnag des Jagdpolizeigesetzes, des Jagdscheingesetzes, des Gesetzes, betre die Einführung einer allgemeinen Gebäudesteuer, und des Gese 2 betreffend die Besteuerung des Gewerbebetriebes im Umherziehen, vorzuheben. 1 21 8 Konfessionsstatistik Deutschlands. Mit einem Nig blick auf die numerische Entwickelung der Konfessionen im 19. es hundert. Von H. A. Krose, S. 8 Mit einer Karte. Vealag uc Herder in Freiburg i. B. (2,60 ℳ) — Die vorliegende Schrist - ravon ab, eine kirchliche Statistik im engeren Sinne, d. h. 8 Statistik der Kirchen und kirchlichen Anstalten, der Kirchendiener 8 kirchlichen Handlungen zu bieten, zu der die statistischen Grundlche ja auch nur für die protestantische Kirche zu Gebote gestanden ha de Der Verfasser beschränkt sich vielmehr darauf, unter Bearbeitung on gesamten amtlichen Statistik, einschließlich der durch die Zählung von 1. Dezember 1900 gewonnenen, den gegenwärtigen Stand dfe si fessionen darzustellen, die numerische Entwickelung der Konfes
zur Bekämpfung des unlauteren Wettbewerbes mit Erläute⸗
Grunde gelegt, und zwar für Wien und Budapest die Kurse auf Wien,
rungen beigegeben und der in der dritten beß Rei
nen 2 2 im Laufe des 19. Jahrhunderts zu untersuchen und den .
Dr. Hachenburg in Mannheim behandelt die Rechtsprechung des Reichsgerichts in Zivilfachen, der Oberlandesgerichtspräsident Dr. in Cöln die Rechtsprechung des Reichsgerichts in Strafsachen. In drei weiteren Aufsätzen werfen ‚die Professoren Dr. Lothar Seuffert in München, Dr. Jaeger in Würzburg und Dr. Beling in Tübingen Entstehung und die praktische
einen Rückblick auf die habung der Zivilprozeßordnung,
tung eine Reform der Gesetze anzustreben sei.
vorlagen und den Entscheidungen aus dem
nummer keine der gegenwärtig im prozeßrechts unberührt geblieben. Es folgt von Justizrat Dr. J. Stranz in Berlin Vierteljahrhundert freier Advokatur“. Jahren 1880 bis Anfang 1903 die anwälte im Deutschen Reiche, gericht, von 4091 auf 7235.
Unter den am gerichten befanden sich 1187 oder wohnten. Die
gefallen. Die Zahl der
anwälte zugelassen sind, hat nuar 1880 um 273,4 %, die Landgerichten in der gleichen eit
gegen den
ersten Präsidenten statistische Uebersicht der Geschäfte
senaten beschäftigt gewesenen Richter,
Härte des § 915 der Zivilprozeßordnung, über die Forderung eines Eröffnung, ozeß h 487 der Strafprozeß⸗ ordnung sowie eine größere Anzahl Entscheidungen des Reichsgerichts, des Kammergerichts, der Oberlandesgerichte anderer Einzelstaaten und den O. . — Bei dieser Gelegenheit sei darauf hingewiesen, daß die „Deutsche oesten een. neuerdings ersten die den Abonnenten des betreffenden Quartals unentgeltlich geliefert wird,
Kostenvorschusses bei Konkursen nach der zur Strafprozeßreform und speziell zu §
des preußischen Oberverwaltungsgerichts.
eine erhebliche Erweiterung durch die im Jahres erscheinende „Spruchsam mlung“, hat. Diese
umfangreiche, für Praxis und
volle Beilage enthält in gedrängter Kürze eine Zusammenstellung der igs im vorhergehenden Jahre veröffentlichten Entscheidungen des Reichsgerichts und der höchsten Gerichtshöfe der Einzelstaaten zum Bürgerlichen Gesetzbuch und zu den wichtigsten anderen Reichszivil⸗ - 1· Die in diesem Jahr erschienene Spruchsammlung' ist für neueintretende Abonnenten zum Preise von
wichtigsten,
gesetzen aus etwa 30 Sammlungen.
2 ℳ erhältlich.
Kurze Anzeigen
neu erschienener Schriften, deren Besprechung vorbehalten bleibt.
Von Wilhelm Kan⸗ Berlin, W. 8. Carl Heymanns Verlag. Gewerbetreibende ec. 0,20 ℳ Grunewald⸗ 1 rgung. A. Troschel.
Bestimmung der Intensität der Schwerkraft durch Ausgeführt im Auftrage der Mit einer Tafel.
Zur Psvychologie der Kartelle. torowicz. 1,50 ℳ Genossenschaftliches für etwas über Bürgen und Bürgschaften. Berlin, Verlag der Arbeiter⸗Versorgung.
relative Pendelmessungen ꝛc. Internationalen Erdmessung von M. Haid. Berlin, W. 35. Georg Reimer.
der Konkursordnung und der Strafprozeßordnung und erörtern die Frage, ob und in welcher Rich⸗ 88 — 1 Wie die „Deutsche Juristen⸗Zeitung“ als ein sich an den gesamten Juristenstand wendendes Zentralorgan überhaupt keine für diesen wichtige oder interessante Frage unerörtert läßt, sich mit allen juristischen Tagesfragen, Gesetzes⸗ lagen 8 tsch n dem gesamten Gebiete der Rechtswissenschaft beschäftigt, so ist auch in diesen Aufsätzen der Fest⸗ im Vordergrunde des juristischen Interesses stehenden Fragen des 1“ Konkurs⸗ und Straf⸗ dann ein über Nach diesem stieg in den Gesamtzahl der abgesehen von denen beim Reichs⸗ b Von ihr entfielen am 1. Januar 1903 11,9 % auf Berlin, 33,7 % auf die übrigen Orte mit mehr als 100 000 Einwohnern, 4,5 % auf die Orte mit 70 000 bis 100 000 und 49,9 % auf die Orte mit weniger als 70 000 Einwohnern. 1. Januar 1903 vorhanden gewesenen 1933 Amts⸗ 61 %, in deren Bezirk Anwälte . Zahl der Amtsgerichte, in deren Bezirk Rechtsanwälte nicht wohnten, ist von 1068 i. J. 1880 auf 746 am 1. Januar 1903 Amtsgerichte, bei Stand Zahl der Zulassungen bei den erich G um 41,7 % Den übrigen Inhalt der Festnummer bilden Mitteilungen über den des Reichsgerichts Eduard von Simson, eine des Reichsgerichts seit dessen Be⸗ stehen und der in den einzelnen Jahren in den Zivil⸗ und den Straf⸗ s gewesen Erörterungen über die Frage der Entlastung der Strafsenate des Reichsgerichts, über die Möglich⸗ keit einer Verminderung der Eide (zu § 398 der 3.⸗P
Taschen⸗Atlas über alle Teile der Erde.
und 70 Nebenkarten von Chr. Peip. Notizen von Otto Weber. Gebdn. Verlags⸗Anstalt.
Allgemeiner Beamten⸗Kalender R. Schmitt). Herausgegeben von b Gebdn. 2,50 ℳ Hamm i. W, Th. Otto Weber.
8 1 Handel und Gewerbe.
(Aus den im Reichsamt des Innern zusammengestellten 88 „Nachrichten für Handel und Industrie“.) 8
8 “ Rußland.
sreisenden eingeführt werden 1 üg
Mit geographisch⸗statistischen 2,50 ℳ Stuttgart, Deutsche
für 1905 (Begr. von W. Deimel.
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20. Jahrg.
von 53 — 54 Fr. Anfang Oktober auf 52 — 53 Fr. im November, 50 — 51 Fr. Anfang Dezember, 48,50 — 49 Fr. Mitte Dezember, 46—49 Fr. Ende Dezember und langte ohne Aussicht auf baldige Besserung Ende Feehe. 1904 bei 44 — 46 Fr. an. Gleichzeitig gingen trockene Kokons bis Ende des Jahres 1903 auf 11 — 11,25 Fr. und bis Ende Februar 1904 auf 10,50 — 10,75 Fr. herunter. Ende 1903 lagerte in Lyon ein Vorrat von 600— 700 Ballen syrischer Rohseide ohne Aussicht auf baldigen Absatz und lastete naturgemäß schwer auf dem Markte. Der Preis der Frisons endlich schwankte zwischen 50 und 38 Beiruter Piaster für die Oka, d. h. 7,50 und 5,70 Fr. für das Kilogramm.
Immerhin war die Seidenkampagne von 1903 für die Pro⸗ duzenten sehr befriedigend, da zur Zeit der Ernte die Kokons von den Seidenzucht treibenden Bauern den Spinnern und Spekulanten durchweg gut verkauft wurden und die aus der nachherigen Ungunst des Seidenmarktes entstandenen Verluste somit jene Spinner und Spekulanten allein trafen. Voraussichtlich werden aber bei letzteren die starken Verluste und Verlegenheiten für die ungünstig sich an⸗ lassende Ernte dieses Jahres (1904) keine Mahnung zu besonderer Vorsicht bei Einkäufen hinterlassen.
Ausgeführt wurden aus Beirut 1903:
Rohseide: 3729 dz (1902: 3152 dz) im Werte von rund 18 ½ Millionen Francs (1902: 15 ¼ Millionen), Kokons: 2100 dz (1902: 1350 dz) im Werte von rund 2 ½ Millionen
Francs (1902: 1 ½ Millionen),
Frisons: 1418 dz (1902: 1271 dz) im Werte von rund 1 Million Francs (1902: 800 000 Fr.).
„‚Der Wert der gesamten 1903 er Seidenausfuhr über Beirut beträgt danach mindestens 22 Millionen Francs (gegen 17 ½ Millionen 1902). (Nach einem Bericht des Kaiserlichen Konsulats in Beirut.)
Die fremde, insbesondere die deutsche Einfuhr in die Staaten Indiana, Kentucky, Ohio und Westvirginia in dem am 30. Juni 1904 abgelaufenen Rechnungsjahre.
Im Rechnungsjahre 1903/04 belief sich der Wert der unmittel⸗ baren fremden Einfuhr in die Staaten Indiana, Kentucky, Ohio und Westvirginia auf 6 976 092 Doll. und der der unmittelbaren deutschen Fenabr auf 1 233 513 Doll. gegen 8 030 359 und 1 477 062 Doll. im
orjahre. Auf die einzelnen Zollbezirke verteilte sich der Wert der fremden und deutschen Einfuhr, wie folgt: 1 8 Zollbezirk Fremde Eia etiche Einfuhr
II Indianapolis .3278 522 143 872 Evansville. 16 343 3 152 ouisville 561 654 152 907
Columbus . 335 005 141 199
CEiincimnati . 2181 915 481 014
Cleveland .5 033 10h0 276 29
Toleoo 469 508 * 34 9430. Die hauptsächlichsten deutschen Einfuhrartikel im letzten Rech⸗ nungsjahre waren in Indianapolis: Porzellanwaren 80 859 Doll. — Spielzeug 23 971 Doll. — Leinenwaren 5396 Doll. — Metall⸗ waren 4474 Doll. — baumwollene Strickwaren 4268 Doll. — Wein 3853 Doll. — Stroh⸗ und Graswaren 2697 Doll. — Papierwaren 2301 Doll. — Musikinstrumente 1773 Doll. — Glaswaren 1490 Doll.; in Evansville: Holzwaren 1326 Doll. — Kircheneinrichtungs⸗ gegenstände 545 Doll. — Wollenwaren 248 Doll. — Baumwollen⸗ waren 196 Doll. — Seidenwaren 166 Doll. — Spielzeug 100 Doll. — Papierwaren 87 Doll. — Seife 83 Doll. — Irdenwaren 63 Doll. — Leder⸗ waren 62 Doll.; in Louisville: wieder eingeführter amerikanischer Whisly 44 662 Doll. — Eisen⸗ und Stahlwaren 33 382 Doll. — Glas und Glaswaren 22 318 Doll. — Baumwollenwaren 15 917 Doll. — künstliche Blumen und Federn 6310 Doll. — Wein und Liköre 5969 Doll. — Spielzeug 3148 Doll. — Irdenwaren 2646 Doll. — Seidenwaren 1696 Doll. — Metallwaren, mit Ausnahme von Eisen⸗ und Stahlwaren 1256 Doll: in Columbus: Hopfen 74 890 Doll. — Reis 13 270 Doll. — Puppen und anderes Spielzeug 11 556 Doll. — baumwollene Strumpfwaren 6193 Doll. — Taschenuhren 4754 Doll. — wollene Handschuhe 3390 Doll. — Schwerter und Schwertklingen 3241 Doll. — Juwelierwaren 3135 Doll. — baum⸗ wollene Handschuhe 2536 Doll. — verzierte Porzellanwaren 2126 Doll.; in Cleveland: Irdenwaren 54 307 Doll. — Metallwaren 38 356 Doll. — künstliche Bumen und Federn 24 162 Doll. — Maschinen 21 687 Doll. — Messerwaren 15 449 Doll. — Bekleidungsgegen⸗ stände 14 410 Doll. — Wein 11 132 Doll. — Bronzewaren 7624 Doll. — Spitzen und Stickereien 7352 Doll. — Mustkinstrumente 6888 Doll.; in Cincinnati: wieder eingeführter amerikanischer Whisky 103 282 Doll. — Lithographien 50 567 Doll. — Hopfen 50 456 Doll. — lithographische Steine 34721 Doll. — Baumwollenwaren 34 360 Doll. — Musikinstrumente 32 338 Doll. — Wein 15 056 Doll. — Metall⸗ waren 14 968 Doll. — Bücher 11 936 Doll. — Kirschsaft 11 469 Doll. — Wand⸗ und Taschenuhren 11 459 Doll.; in Toledo: Porzellan⸗ waren 15 774 Doll. — Maschinen 3153 Doll. — Lederwaren 2409 Doll. — Borsten 1934 Doll. — Zellulose 1782 Doll. — künstliche Blumen
Ergänzung des
Schuhwaren werden jährlich im Werte von etwa 12 000 Pfd. Sterl. eingeführt, sie sind fast ausschließlich französischer Herkunft. Es besteht eine beschränkte, allerdings der Erweiterung fähige Absatz⸗ selegenbeit für Männerstiefel von besserer Qualität und schönem Aus⸗ ehen in einer Preislage von 1 Pfd. Sterl. bis 1 Pfd. Sterl. 5 fh. Schwere Bergarbeiterstiefel werden ebenfalls in wachsendem Maße begehrt. Schuhwaren werden gegenwärtig von den Eingeborenen mehr ge⸗ tragen, als dies vor der Besetzung der Insel durch die Franzosen der Fall war; die Frauen bevorzugen französische Schuhe mit hohen Eesaes und verzierten Oberteilen, während die Männer mehr auf dauerhaftes Schuhzeug sehen.
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E 113“ 8 1 Elektrische Beleuchtung in Grado (Oesterreichisch⸗ Illyrien). Vom Gemeinderat wurde die Beleuchtung der Stadt Grado mit elektrischem Lichte beschlossen. Für die Beleuchtung sind zunächst 12 Bogenlampen, 60 Glühlampen zu je 25 Kerzen, 30 zu je 16 Kerzen und 129 zu je 32 Kerzen in Aussicht genommen. Gkeich⸗ zeitig werden die Gemeinden Terzo, Aquileja und Belvedere mit elektrischem Licht versehen werden. In Aussicht genommen ist auch die Anlage einer kleinen, elektrisch betriebenen traßenbahn in Grado, die den Verkehr bis ans Ende des Strandes vermitteln soll. Im Laufe des Mai 1905 sollen die Arbeiten bereits vollendet sein. (Oesterreichischer Central⸗Anzeiger für das öffentliche Lieferungswesen.)
Vergebung einer Lieferung von Eisenmaterialien in s Gravenhage durch das Ministerie van Kolonien: 12. Ok⸗ tober 1904, Mittags, in folgenden Losen: Flußeisen; verzinkter Eisen⸗ draht; 125 000 flußeiserne Unterlagsplatten; 62 500 flußeiserne Hakenbolzen; Flußeisen; Schraubenmaterialien nebst Zubehör; galvanisierte flußeiserne Platten und Balken; Flußeisen. Die Bestekken liegen im technischen Bureau des Ministeriums offen und können auch gegen Bezahlung von 0,50 Gulden pro Stück durch die Firma Martin Nijhoff in 's Gravenhage bezogen werden. (Neder- landsche Staatscourant.)
Der Bau einer elektrischen Beleuchtungsanlage in Giurgiu und einer Wasserleitung in Botoschani (Rumänien) ist vom obersten technischen Rat genehmigt worden.
(Bukarester Tagblatt.)
Bahnbau in Mexiko. Dem Licenciado Benjamin Barrios und Genossen ist von der Secretaria de Comunicaciones y Obras Publicas in Mexiko eine Konzession verliehen worden, welche den Bau einer Bahn mit Dampf⸗ oder elektrischem Betrieb zwischen der Landeshauptstadt und Puebla zum Gegenstand hat. Mit der Ver⸗ messung der Bahn muß binnen 6 Monaten begonnen werden. Für die Einfuhr der benötigten Materialien gemäß Art. 74 des Eisen⸗ bahngesetzes wird auf die Dauer von 5 Jahren Zollfreiheit zuge⸗ standen. Der Sitz der Gesellschaft ist die Stadt Mexiko. (Aus Diario Oficial, Mexiko.)
Neue Bahnkonzessionen in Argentinien sind folgende Eisenbahn von San Nicoläs nach Bragado; Inhaber der Konzession sind Christophle y Compania in Buenos Aires. — Eisenbahn zwischen Puerto del Diamante und Curuzu⸗Cuatia; Rafael Arranda in Buenos Aires ist im Besitze der Konzession. — Ferner hat der argentinische Senat ein Projekt der Compania de Fröeee Francés in Buenos Aires, betreffend den Bau einer Anzahl von Schmalspur⸗ bahnen in den Provinzen Buenos Aires und Santa Fé, genehmigt. (Commercial Intelligence.)
Lieferung von Holzmaterialien nach Kairo. Es handelt sich um den Jahresbedarf der Staatsbahnen. Spezifikationen usw. sind erhältlich gegen Zahlung von 2 sh. bei dem Lieut.⸗Col. Western, Broadway Chambers, London SW., Westminster. Angebote sind bis zum 18. Oktober 1904 an den Chairman of the Egyptian State Railways in Kairo zu richten. (The Board of Prade Journal.)
Eine Vergrößerung des Delephonnetzes Abessiniens um etwa 1000 (engl) Meilen soll — der Zeitschrift „The Electrical Engineer“ zufolge — geplant sein; die bestehenden Linien haben eine Länge von ungefähr 800 Meilen.
Erweiterung und Ueberbrückung des Bloem Spruit⸗ Wasserlaufes der Stadt Bloemfontein. Zu diesem Zwecke ist der Stadtverwaltung eine Schatzanleihe in Höhe von 100 000 Pfd. Sterl. zur Verfügung gestellt worden. (Government Gazette of the Orange River Colony.)
ZgZowangsversteigerungen. Beim Königlichen Amtsgericht Berlin stand das Grund⸗ stück Matthätkirchstraße 10, dem Rentner Bernhard Gattel gehörig, zur Versteigerung. 6,38 a. Nutzungswert 22 160 ℳ Mit dem Gebot von 405 000 ℳ bar blieb die Aktienges schaf Dresdner Bank zu Dresden und Berlin Meistbietende.
und Federn 1694 Doll. — Wein 964 Doll. — Seife 930 Doll. — Glaswaren 844 Doll. — wollene Teppiche 573 Doll.
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