wird. Der beste Apparat dieser Art von Schmidt⸗Zürich gibt in⸗ dessen nur 60 v. H. der theoretischen Ausbeute und hat gleich allen elektrolytischen Verfahren den Uebelstand, daß der gewonnene Sauer⸗ stoff mit dem gefährlichen Wasserstoff verunreinigt ist, während das vorstehend beschriebene Brinsche Verfahren höchstens die unschädliche Ver⸗ unreinigung mit Stickstoff mit sich bringt. Eine dritte technische Methode ist von Professor Kaßner⸗Münster erfunden und wird in einer westfälischen Fabrik angewandt. Sie beruht darauf, daß über Kalk und Bleiglätte Luft geleitet wird, wobei sich das Blei zu Bleisuperoxyd oxydiert. Nun wird der in den Retorten verbliebene Stickstoff durch sehr hoch er⸗ hitzten Dampf ausgetrieben und dann Kohlensäure über das Material geleitet, unter deren Entwickelung das Bleisuperoxyd reduziert und Sauerstoff entwickelt wird. Die entstandenen kohlensauren Ver⸗ bindungen werden dann wieder durch Dampf zerlegt und ein Teil der Kohlensäure wiedergewonnen. Doch mit so großem Verlust, daß sich das Verfahren nur da empfiehlt, wo Kohlensäure sehr billig ist, etwa unter Anlehnung an natürliche Kohlensäurequellen, wie es in der westfälischen Fabrik der Fall ist. Auch werden recht hohe Tempera⸗ turen (bis 1000 ° C) für das Verfahren beansprucht. Für die technische Verwendung des auf die eine oder andere Art gewonnenen Sauer⸗ stoffs ist es von hoher Bedeutung gewesen, daß nach dem bekannten Gebr. Mannesmannschen Verfahren jetzt nahtlose Stahlflaschen her⸗ gestellt werden von erheblich geringerem Gewicht als die früheren enorm schweren schmiedeeisernen Flaschen, die ein oder wenige Kilo Gas in einem Flaschengewicht von 60—70 kg bargen, während die etzigen, einem Druck von 125 Atm. gewachsenen Flaschen nur 18 bis 20 kg wiegen. Es ist begreiflich, daß die Ausdehnung der Ver⸗ wendungsarten hierdurch aufs kräftigste gefördert worden ist. Zu den wichtigsten Verwendungsarten gehört das große Gebiet der Medizin; doch gerade hierauf bezieht sich, was oben vom Schwanken der Meinungen über den Nutzen der Sauerstoffeinatmung gesagt ist. Man sah in dem Gase mehr als nur ein durch die Atmung Heilwirkungen hervorbringendes Mittel, man erblickte in ihm ein Allheilmittel. Die Erfahrung hat dazu genötigt, diese Hoffnungen recht weit herabzumindern; selbst als Einatmungs⸗ mittel vermag Sauerstoff, wie die Arbeiten von Professor Zuntz er⸗ weisen, wesentliche Verbrennungsvorgänge im Körper, wie solche 3 B. bei Diabetes notwendig sind, nicht zu unterstützen. Dagegen kommt ihm nach den zu einem gewissen Abschluß gelangten Untersuchungen in der Klinik des Geheimen Medizinalrats, Professors Dr. von Leyden ein sehr hoher Heilwert zu bei Krankheiten des Blutes (Anämie und Chlorose), der Lunge, des Herzens und bei Intoxikationen (Kohlen⸗, Oryd⸗, Leuchtgas⸗, Morphiumvergiftungen). Ueberaus wichtig ist die von dem Sauerstoff bewirkte Verbesserung und ungefährliche Gestaltung der Chloroformnarkose. Die glänzenden Ergebnisse der Chloroformsauerstoffnarkose sind unfraglich.
Der Vortragende schloß an seine Ausführungen die Demonstration zahl⸗ reicher Apparate, durch die Sauerstoffatmung für Zwecke des Schutzes von Feuerwehren, Bergleuten und Brunnenarbeitern ermöglicht wird. Sie fesselten die Aufmerksamkeit besonders durch die sinnreiche Methode, die ausgeatmete Luft zu erneuern. Es werden dadurch Arbeiten in gänzlich irrespirabeln Gasen ermöglicht.
Als eine fernere Verwendung des Sauerstoffes wurde das Drummondsche Kalklicht in seiner Benutzung für Beleuchtung von Projektionsapparaten vorgeführt. Das Leuchtgas wird dabei stets erst im Augenblicke des Austritts aus dem Brenner mit dem Sauerstoffe vereinigt. Dasselbe geschieht bei der technischen Verwendung der durch Sauerstoff auf eine ungeheure Hitze gebrachten Leuchtgasstichflamme in ihrer Anwendung auf das Bohren von Löchern in 30 mm starke Stahlplatten. Das Experiment wurde unter großem Beifall auf dem Hofe der Fabrik vorgeführt. Es genügten wenige Minuten, die Platte zu durchbohren. Von hohem und wahrscheinlich steigendem Wert endlich ist die Verwendung des Sauerstoffes in der Hochofenindustrie.
Bei Eduard Schulte beginnt am nächsten Dienstag eine neue Ausstellung, in der eine größere Sammlung des Märkischen Künstlerbundes Berlin, außerdem Werke von Marx Fabian⸗Berlin, Paul Neuenborn⸗München und von Ernst Stern⸗München ausgestellt sein werden. 8 8 ““
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Literatur.
Gewehr und Gelände im heutigen Angriffskampfe von W. von Scherff, General der Infanterie z. D. Verlag der
lehrer an der Kriegsakademie. Verlag der Liebelschen Buchhandlung, Berlin. (Preis 70 ₰, bei 10 Exemplaren 1 “ — Das vorliegende, bereits in 8. Auflage erschienene Buch bietet eine Zu⸗ sammenstellung des allgemeinen soldatischen Wissens unter besonderer Berücksichtigung des kavalleristischen Dienstes. Daneben aber erteilt es dem jungen Reitersmann manchen praktischen Wink und guten Rat und sucht in ihm Lust und Liebe zu seiner Waffe zu wecken und zu mehren. Somit entspricht es nicht nur seinem im Titel an⸗ gedeuteten Zweck, sondern ist auch eine bleibende Erinnerung nach er⸗ ledigter Dienstzeit.
Der gute Kamerad. Ein Lern⸗ und Lesebuch für den Dienst⸗ unterricht des deutschen Infanteristen. Von von Klasz, fortgesetzt von von Loefen, Hauptmann und Kompagniechef im 3. Thüringischen Infanterieregiment Nr. 71. In demselben Verlage in 10. Auflage erschienen ist gleichfalls ein bereits bestens bekanntes Soldaten⸗ büchlein. Es verfolgt dieselben Grundsätze wie das vorgenannte. Von diesem unterscheidet sich nur seine innere Anordnung insofern, als be⸗ sondere Ausgaben für Preußen (Pr. 60 ₰), Bayern von Haupt⸗ mann Kirchgeßner, Sachsen von Oberlt. von Zanthier, Württem⸗ berg von Hauptmann Nick (Pr. 65 ₰), sowie für Pioniere auf Veranlassung des Pionierbataillons Nr. 20 (Pr. 60 ₰) vohanden sind.
— Lehnerts Handbuch für den Truppenführer. Be⸗ arbeitet von Immanuel, Hauptmann zugeteilt dem Großen Generalstabe. Verlag der Königlichen Hofbuchhandlung von E. S. Mittler u. Sohn, Berlin. (Preis 1,75 ℳ) — Die soeben erschienene 23. Auflage dieses für Feldgebrauch, Felddienst, Herbstübungen, Uebungsritte, Kriegsspiel, taktische Arbeiten sowie für Unterrichtszwecke bestimmten, altbewährten Nachschlagewerks weist wiederum, wie ihre Vorgänger, mannigfache Verbesserungen und auch einzelne völlige Neubearbeitungen des umfangreichen Stoffes auf. Die Vor⸗ züge dieses nützlichen und empfehlenswerten Buches sind an dieser Stelle bereits wiederholt gewürdigt worden (vergl. u. a. Nr. 271/1903 d. Bl.), sodaß es einer Wieder⸗ holung nicht bedarf. Es seien daher nur die besonders wichtigen Er⸗ weiterungen, bezw. Ergänzungen der Neuauflage erwähnt: „Vervoll⸗ ständigte Angaben über französische und russische Kriegsgliederung. — Vermehrung der Beispiele für Befehlsgebung (u. a. Aufklärungsdienst, Angriff gefgen befestigte Feldstellung, Bahnsicherung, Grenzschutz). — Neubearbeitung der Abschnitte: Bagagen, Trains, Verpflegung, Technik. — Ergänzung des Sachregisters.“
— Forst⸗ und Jagdkalender 1905. Begründet von Judeich und Schneider, neubearbeitet von Neumeister und Retzlaff. Erster Teil. In Leinwand gebunden Preis 2,— ℳ (Berlin, Verlag von Julius Springer.) — Der vorliegende 55. Jahrgang des in den betreffenden Fachkreisen längst bekannten Kalenders weist dieselbe praktische Einteilung und Ausstattung in Taschenbuchform wie die früheren auf. Hervorzuheben ist nur die durchgreifende Umänderung, die die gesetzliche Neuregelung der Schon⸗ zeiten in Preußen, Mecklenburg und Reuß erforderte, sowie die zweck⸗ mäßigere Gestaltung der Tagelohntabelle.
Tabellarische Darstellung des Ernteergebnisses.
Land⸗ und Forstwirtschaft. Viehbestände Großbritanniens im Jahre 1904.
Die Viehbestände Großbritanniens stellen sich Jahre, wie folgt (die entsprechenden Zahlen für 1903 sind zum Vea gleich beigefügt):
im laufende
Pferde nur für landwirtschaft⸗ liche Zwecke, einschl Zuchtstuten
Noch nicht zugerittene oder ein⸗ gefahrene Pferde:
ein Jahr und darüber unter einem Jahr. 8
Kühe und Färse, frisch melk oder tragend.
Anderes Rindvieh:
zweijährig und darüber ein⸗ bis zweijährig unter einem Jahr.
Mutterschafe zur Zucht.
Andere Schafe:
ein Jahr und darüber unter einem Jahr.
Zuchtschweine
Andere Schweine.
10 012 664 10 300 807
Ernteergebnisse und Saatenstand in Rußland.
Der Kaiserliche Konsul in Kiew berichtet unterm 1. d. M Die Getreideernte hat sich in diesem Jahre gegenüber dem Durch⸗ schnitt der Vorjahre um zwei bis vier Wochen verspätet. zum großen Teil von der Witterung begünstigt.
Das Ernteergebnis ist, wie bereits früher zu erwarten war, recht verschiedenartig, sodaß es selbst nur wenige Kreise gibt, in denen di Ernte durchweg gleichmäßig ausgefallen ist. Linie die beiden Kreise Sumy und Charkow, die eine sehr gute Ernte zu verzeichnen haben. gemeinen ist das Ernteergebnis im Amtsbezirk des Konsulats nach d bisherigen Veröffentlichungen in der „Handels⸗ und Industriezeitung⸗ und in den „Nachrichten des landwirtschaftlichen Syndikats“ als be friedigend zu bezeichnen. Die nachstehende Zusammenstellung zeigt das Ernteergebnis in den einzelnen Gouvernements 1 auch den Druschertrag (in Pud von der T
Es sind das in erster Achtyrka des Gouvernemen
gibt, soweit bekannt,
für Getreideart
in den Gouvernements
Kiew Wolhvnien Podolien
Tschernigow
W 22 2 ZIm Norden 130 — 150 Pud bis 200 Pud 150 — 200 Pud Im Süden 100 — 120 Pud Winterroggen 1.“ I 8 Süden 8 Pud Sommerweizen
Sommerroggen
3 — 100 — 150 Pud
1“ 8 100- 120 Pud
Hafer..
Gerste.
.
Pud V Pud 75 — 110 Pud
Es bedeutet: 1: sehr gut, 2: gut, 3: befriedigend, 4: nicht befriedigend, 5: schlecht.
bis 15 Pud
Handel und Gewerbe.
Durch Bekanntmachung vom 5. d. M. fordert, wie aus dem Inseratenteil dieser Nummer ersichtlich, der Reichskanzler zur Be⸗ Feiligung an der am 3. November d. J. stattfindenden öffentlichen Zeichnung auf 30 000 Stück neue Reichsbankanteile zu 1000 ℳ auf. Diese Begebung dient zur völligen Durchfüh⸗ rung der im Art. 1 des Reichsgesetzes vom 7. Juni 1899, betreffend die Abänderung des Bankgesetzes (R.⸗G.⸗Bl. S. 311), vorgesehenen Erhöhung des Grundkapitals der Reichsbank auf 180 Millionen Mark, das seit der im Jahre 1900 erfolgten Aus⸗ abe von ebenfalls 30 000 Stück neuen Anteilen zu 1000 ℳ sich reits auf 150 Millionen Mark beziffert. Während die Zeichnungs⸗ bedingungen im übrigen denen des Jahres 1900 entsprechen, ist jetzt der Zeichnungspreis, der damals 135 % des Nennwerts betrug, ander⸗ weit auf 144 % bestimmt worden. Der im Jahre 1900 geforderte Preis beruhte auf der Erwägung, daß nach der durch die Bank⸗ novelle von 1899 bestimmten neuen Verteilung des Reingewinns der Reichsbank und im Hinblick auf den damals eingetretenen wirt⸗ chaftlichn Niedergang nur sehr mäßige Erträgnisse für die Anteilseigner zu erwarten ständen; einer Ansicht, der auch der damalige Rückgang des Börsenpreises der Reichsbankanteile von 155 %. auf 139,25 % entsprach. Die seitdem verflossenen vollen drei Geschäfts⸗ jahre haben indes im Durchschnitt eine Dividende von 5,97 %, erbracht, sodaß sich das von den Erwerbern der neuen Anteile ange⸗ legte Kapital mit annähernd 4 ½ vom Hundert verzinst hat; demgemäß ist auch der Börsenpreis wieder bis auf 158 % und darüber gestiegen.
Für die jetzt zur Begebung kommenden Anteile lassen sich ähn⸗ liche Ergebnisse erwarten. Denn wenn auch das am Reinerträgnis teilnehmende Kapital um 30 Millionen Mark erhöht wird, so fallen doch andrerseits die in den letzten drei Jahren gemachten Rücklagen zum Reservefonds fortan weg, der nach Art. 2,2 des dehethetse Ge⸗ etzes mindestens 60 Millionen Mark betragen soll, nach dem Hewanunosbericht der Reichsbank für 1903 bereits 51,6 Millionen Mark beträgt und durch das jetzt für die neuen Anteile festgesetzte Aufgeld, welches nach Art. 2, 4 des zitierten Gesetzes dem Reservefonds zufließt, noch über den gesetzlichen Betrag hinaus erhöht wird. Die so für die Gewinnverteilungen freiwerdenden Dotierungen des Reservefonds, die im Durchschnitt der letzten drei Jahre 3,7 Millionen rund betragen haben, bieten einen hinreichenden Aus⸗ gleich für die Zunahme des dividendenberechtigten Kapitals. Die Reichsbankanteile sind von jeher besonders zu dauernden Kapitalsanlagen verwendet worden; dafür sprechen die verhältnismäßig geringen Umsätze an der Börse und die vielen auf Erbgang beruhenden Umschreibungen der Anteile in den Büchern der Reichsbank. Essteht zu erwarten, daß in gleicher Weise auch die neuen Anteile, die für das darin zu investierende Kapital immer noch eine etwas mehr als 4 %̃ betragende durchschnittliche Ver⸗ insung erhoffen lassen, schlank Aufnahme finden werden. Durch die Perdane. daß alle Reichsbankanstalten mit Kasseneinrichtung — gegen 400 an Zahl — Zeichnungen entgegennehmen und bei allen die weitere geschäftliche Abwsckelung stattfinden kann, ist reichlich und leicht Gelegenheit zum Erwerb der neuen Anteile geboten.
(Aus den im Reichsamt des Innern zusammengestellten „Nachrichten für Handel und Industrie“.)
Die Lage der schweizerischen Stickereiindustrie.
Ueber die Lage der schweizerischen Stickeretindustrie wird aus St. Gallen folgendes berichtet: Im Geschäftsgang der Stickerei⸗ industrie ist immer noch keine Besserung eingetreten. Das Geschäft mit den Vereinigten Staaten ist reduziert; von England sind zur Zeit beinahe gar keine Aufträge zu bekommen. Unter den kontinentalen Absatzgebieten hält sich Deutschland verhältnismäßig och am besten. Von der Krise werden bekanntlich die Handsticker am stärksten mitgenommen. Sie arbeiten vielfach noch mit alten ausgedienten Maschinen, die sie von irgend einem Fabrikanten in Pacht genommen haben. Mit solchen Maschinen läßt sich schlechter⸗ dings eine bessere Ware nicht berstellen, und mit geringeren und minderwertigen Artikeln ist wahrscheinlich noch auf Monate hinaus der Stickereimarkt überschwemmt. Wo für Handsticker noch Aufträge abgegeben werden, da sind sie zu kaum noch annehmbaren gering⸗
fügigen Löhnen übernommen worden. Schon im Frühjahr wurde
in billigen Qualitäten aus Oesterreich; bessere Ware darin wurde aus Frankreich bezogen. Velvetbänder waren deutschen Ursprungs. Erwähnenswert sind noch seidene Tischtücher, Decken, Vorhänge und Taschentücher, die immer auf Abnehmer rechnen können und an deren Absatz die Türkei, Frankreich, Oesterreich⸗Ungarn und auch Deutschland sich beteiligen. DSeeidene Posamenterien, Spitzen und Tülle kamen nur in be⸗ scheidenem Umfange auf den Markt. (Nach einem Bericht des Kaiser⸗ lichen Konsulats in Varna.)
Vereinigte Staaten von Amerika.
Bestimmungen über die Beförderung von Gütern für Staatszwecke. Laut Gesetzes Nr. 198 vom 28. April 1904 dürfen keine anderen Schiffe als die der Vereinigten Staaten oder die, die den Vereinigten Staaten angehören, bei der Beförderung auf dem Seewege von Kohlen, Mundvorräten, Futter oder Vorräten aller Art, die den Gesetzen gemäß für den Bedarf des Heeres oder der Marine angekauft sind, verwendet werden, außer wenn der Präsident die Frachtsätze dieser Schiffe für außergewöhnlich und unbillig erachten sollte, in welchem Fall Ver⸗ einbarungen nach den zur Zeit geltenden Bestimmungen getroffen werden sollen, mit der Maßgabe jedoch, daß von diesen Schiffen für die Beförderung von Gebrauchsgegenständen für genanntes Heer oder besagte Marine keine höheren Frachtsätze in Ansatz gebracht werden, als wie es von diesen Schiffen für die Beförderung dergleichen Güter für private Parteien oder Gesellschaften geschieht. Dieses Gesetz soll 60 Tage nach seiner Genehmigung in Kraft treten.
Küstenschiffahrt zwischen den Vereinigten Staaten und den Philippinen. Ein Gesetz Nr. 114 vom 15. April 1904 bestimmt folgendes:
Vom 1. Juli 1906 ab dürfen keine Waren, mit Ausnahme des Proviants für Heer und Marine, bei Strafe des Verfalls, zwischen den Häfen der Vereinigten Staaten und den Häfen oder Plätzen im Philip⸗ pinen⸗Archipel auf dem Seewege, unmittelbar oder uüber einen fremden Hafen oder für einen Teil der Fahrt, auf keinem anderen Schiffe als einem der Vereinigten Staaten befördert werden. Diese Bestimmung darf je⸗ doch nicht so ausgelegt werden, als ob sie den Verkehr eines fremden Schiffes zwischen einem Hafen der Vereinigten Staaten und einem Hafen oder Platze im Philippinen⸗Archipel untersage. Ferner darf vom 1. Juli 1906 ab kein fremdes Schiff Reisende zwischen den Häfen der Vereinigten Staaten und den Häfen oder Plätzen im Philippinen⸗Archipel, weder unmittelbar noch über einen anderen Hafen, bei Strafe von 200 Dollar für jeden so beförderten und ans Land ge⸗ setzten Reisenden, befördern. 1
ie vorstehenden Bestimmungen sollen auf die Beförderung von Waren und Reisenden zwischen Häfen oder Plätzen im Philippinen⸗ Archipel sowie auf die Fahrt eines Schiffes zwischen einem Hafen der Vereinigten Staaten und einem Hafen oder Platze in dem Philippinen⸗Archipel, die vor dem 1. Juli 1906 angetreten ist, und den Vereinigten Staaten gehörenden Schiffe nicht angewendet werden.
Nach dem Inkrafttreten dieses Gesetzes sollen von allen fremden, aus dem Philippinen⸗Archipel nach den Vereinigten Staaten kommenden Schiffen dieselben Tonnengebühren erhoben, vereinnahmt und entrichtet werden, wie sie gesetzmäßig von Schiffen, die aus fremden Ländern nach den Vereinigten Staaten kommen, erhoben, vereinnahmt und entrichtet werden, mit der Maßgabe jedoch, daß bis zum 1. Juli 1906 die gesetzlichen Bestimmungen, die die Be⸗ förderung von Reisenden und Waren, mag sie unmittelbar oder mittelbar von einem Hafen der Vereinigten Staaten nach einem anderen derselben erfolgen, auf die Schiffe der Vereinigten Staaten beschränken, nicht auf fremde Schiffe, die im Handel zwischen dem Philippinen⸗Archipel und den Vereinigten Staaten beschäftigt sind, angewendet werden dürfen, und mit der ferneren Maßgabe, daß die Philippinen⸗Kommission ermächtigt und berechtigt sein soll, Erlaubnis⸗ scheine auszustellen für den Leichterdienst oder für andere, aus⸗ schließlich in dem Hafen von Schiffen oder Kraftanlagen auszuübende Verrichtungen, für die sie am Tage der Genehmigung dieses Gesetzes tatsächlich gemietet waren, sowie für Schiffe oder andere Kraftanlagen, die auf den Philippinen oder in den Vereinigten Staaten erbaut sind und Bürgern der Vereinigten Staaten oder Ein⸗ wohnern der Philippinen gehören.
mehl eingeführt worden ist; für 6 247 000 Milreis kam aus Argen⸗ tinien, welches den Süden bis einschließlich Santos so gut wie allein beherrscht, und für 5 590 000 Milreis aus den Vereinigten Staaten, welche den Norden im Wettbewerb mit Oesterreich, England usw., und Rio de Janeiro in Konkurrenz mit Argentinien versorgen. An dieser durch die Fracht⸗ usw. Verhältnisse gegebenen Sachlage dürfte die den Vereinigten Staaten gewährte Vergünstigung von 20 % des Zolls wenig ändern.
Die brasilianische Handelsstatistik für das ganze Jahr 1903 soll Ende Oktober erscheinen. “
1
Tägliche Wagengestellung für Kohlen an der Ruhr und in Oberschlesien. An der Ruhr sind am 21. d. M. gestellt 18 196, nicht recht⸗ zeitig gestellt 2504 Wagen. “ In Oberschlesien sind am 20. d. M. gestellt 6070, nicht recht⸗ jeitig gestellt 74 Wagen.
Die cubanische Regierung hat, laut Meldung des „W. T. B.“ aus Berlin, der Gesellschaft für drahtlose Telegraphie nach dem System „Telefunken“ die Konzession für den Bau von zwei Stationen erteilt. Die eine Station soll in Havanna, die andere auf der Insel Pinos errichtet werden. Die cubanische Regierung wünscht mit diesen Stationen Versuche vor⸗ zunehmen und wird nach deren Ausfall entscheiden, ob die drahtlose Telegraphie als Verkehrsmittel in Cuba eingeführt werden soll. Die beiden Stationen werden vorläufig auf Kosten der deutschen Gesell⸗ schaft erbaut und von deren Beamten bedient, während die cubanische Regierung die nötigen Plätze und Baulichkeiten zur Verfügung stellt. Voraussichtlich wird sie die beiden Stationen nach einiger Zeit über⸗ nehmen.
— Vom oberschlesischen Eisenmarkt berichtet die „Schles. Ztg.“ u. a.: Der Markt hat zwar infolge der Preisnachlässe in Anpassung an die Notierungen der westfälischen Flußeisenwerke eine kleine Belebung aufzuweisen gehabt, immerhin findet man in Handelskreisen, infolge der immer noch uneinheitlichen Preislage in West⸗ und Mitteldeutschland, keinen Anlaß, aus der Zu⸗ rückhaltung hinsichtlich des Abschlusses größerer Sichtkäufe heraus⸗ zutreten. Das Verkaufsgeschäft war in der letzten Woche wenig umfangreich, der Inlandsbedarf hatte indessen trotz der vorsichtigen Abrufung seitens der Verbraucher immer noch eine gewisse gleichmäßige Grundlage aufzuweisen. Die Ausfuhrtätigkeit hat in bezug auf Handels⸗ eisensorten eine gewisse Lebhaftigkeit gezeigt, allerdings aufeiner gedrückten, wenig lohnenden Preislage; für Spezialitäten, wie feines Bandeisen, Hufstabeisen und höhere Schweißmaterialqualitäten, konnten dagegen die
eitherigen Erlöse, ohne daß der Umfang der Bestellungen der Menge nach eine Einengung erfahren hätte, durchgesetzt werden. Die Beschäftigung in den einzelnen Walzwerksbetrieben ist uneinheitlich. Während in Grob⸗ sorten, Wellen, Winkeleisen, Konstruktionsmaterial infolge neuerer Be⸗ stellungen seitens der Eisenbahnen, Waggonfabriken und Werften noch genügende Beschäftigung vorliegt, auch die Feinwerke noch auskömm⸗ lich mit Arbeit versorgt sind, geht der Abruf in Handelseisensortern und Mitteleisen nur stoßweise vor, sodaß dann und wann Arbeits⸗
auf längere Zeit volle Arbeit vorliegen. Die Preise in diesem Zweige blieben fest. Der Trägermarkt ist der Jahreszeit ent⸗ sprechend ruhig. Die Abschlußtätigkeit für das Frühjahr ruht noch, Preisänderungen sind jedoch nicht zu erwarten. Auf dem Walzröhrenmarkte ist der Verkehr schwach, zu Sicht⸗ abschlüssen besteht keine Neigung, es wird nur der direkte Bedarf gedeckt. Auf dem Grobblechmarkte liegen die Verhältnisse befriedigend; zum Schutze des Großhandels wurden die Preise für Käufe unter 5 t um 5 ℳ für die Tonne erhöht. Der Feinblechmarkt nimmt weiter ruhigen Verlauf; die vorliegenden Aufträge langen aber noch zur notdürftigen Besetzung der Strecken. In den Drahtwerken ist der Arbeitsstand befriedigend. Das Roheisengeschäft zeigt keine Aenderung. Die Vor⸗ räte haben eine geringe Zunahme aufzuweisen, stehen aber immer noch weit hinter dem früheren üblichen Umfange. Die Preise haben sich nicht geändert. Qualitätsroheisen findet ungeschwächten Absatz.
— Nach einer Mitteilung des Vorstandes der Arenbergschen Aktien⸗Gesellschaft für Bergbau und Hüttenbetrieb be⸗ trug die Förderung der Prosperschächte der Gesellschaft im Januar⸗
lücken in die Erscheinung traten. Die Schienenwerke haben noch
Königlichen Hofbuchhandlung von E. S. Mittler u. Sohn, Berlin. 8 . 8 8 8 8 über den außergewöhnlichen Tiefstand in den Einkommen der Hand⸗ Dieses Gesetz soll nicht so ausgelegt werden, als ob es irgend September 1904 einschließlich 967 496 t (993 286 t i. V.). Die bis (Preis 3 ℳ) — Das vorliegende, aus berufenster Feder stammende . Für Mais, Buchweiten, Hirse, Hanfsaat und Rüben liegen amt⸗ Moschusochsen zur Wollgewinnung. und tellweise 8 der Hen Fiecft Klage geführt. Seither sind die eine D gaaefsege Scheffen 18 See durch den zwischen den Ver⸗ jetzt zur Verrechnung kommende Förderung auf Zeche Julius Philipp . uch beleuchtet an der Hand der neueren Literatur die jetzigen liche Mitteilungen noch nicht vor. Die Ernteaussichten für diese Seit einigen Jahren bemüht man sich, wie der deutsche landwitt⸗ Löhne noch mehr gesunken, sodaß im kommenden Winter in einzelnen einigten Staaten und Spanien in Paris am 10. Dezember 1898 betrug 81 514 t. Wie die Mitteilung weiter besagt, hat sich im Laufe Anschauungen über die Wechselbeziehung zwischen der modernen Feldfrüchte sollen jedoch, mit Ausnahme der Rüben, nicht besonders schaftliche Sachverständige für Skandinavien in den „Mitteilungen der Stickereigebieten ein eigentlicher Notstand in die Erscheinung treten abgeschlossenen und am 11. April 1899 ratifizierten Friedensvertrag des Jahres die Geschäftslage in der Kohlenindustrie nicht unwesentlich Feuerwaffentechnik und dem Infanterieangriff in der klaren, sein. Die Erbsen haben, wie verlautet, einen guten Ernteertrag Deutschen Landwirtschafts⸗Gesellschaft“ berichtet, in Schweden und dürfte. Für diesen Fall war seitens der Regierung die Inangriff⸗ eingeräumte Begünstigung berühre oder beeinträchtige. verschlechtert, was sich durch zahlreiche Feierschichten, die die Gesell⸗ interessanten Art des bekannten Millitärschriftstellers. Nach⸗ geliefert. 8 8 Nporwegen, den Moschusochsen einzugewöhnen, und zwar ihn u nahme einer Notstandsaktion durch Bildung eines Hilfsfonds ins Auge schaft einlegen mußte, dann aber auch durch Rückgang des Durch⸗ stehende Kapitel bilden den Inhalt der lehrreichen Betrachtungen: Die Bedingungen für die Bestellung der Winterfelder waren in zähmen und seiner vorzüglichen Wolle wegen zu züchten. Das Tie gefaßt worden. Doch scheinen sich die Kaufleute und Fabrikanten, an schnittserlöses ausprägte. „Alte Grundsätze in zeitgemäßer Ausgestaltung — Das Gefecht nach den letzten Monaten sehr günstig. Tie Aussaat des Winterweizens ist sehr genügsam und abgehärtet gegen die Unbilden des nordischer deren Mitwirkung in erster Linie appelliert werden müßte, einer solchen ichti Länd Einfuhrhandel — Dem in der gestrigen Generalversammlung des Kali⸗ alten Begriffen — Der Kampf nach alten Begriffen — Gefecht und und ⸗Roggens ist daher fast überall beendet. Die Felder berechtigen —BWinters. Die Versuche, die man bisher angestellt hat, sind allerdi Aktion gegenüber sehr zurückhaltend und eher ablehnend zu verhalten. CE1“ der wichtigeren Län kbi 2 1903 “* rha svndikats neugewählten Aufsichtsrat wurde, wie „W. T. B.“ aus Kampf nach den taktischen Grundsätzen der Gegenwart — Die vorläufig zu den besten Hoffnungen. nicht besonders glücklich verlaufen, da die Tiere größtenteils einging (Nach „Der Landbote“, Winterthur.) rasiliens im ersten Halbjahr 18 1 Staßfurt meldet, weitestgehende Vollmacht zur Bekämpfung der modernen Grundsätze in ihrer praktischen Anwendung — Der Dies ist aber nicht auf die Akklimatisationsfähigkeit des Tieres zurüdh v “ Der Gesamtwert der Wareneinfuhr nach Brasilien bezifferte sich Konkurrenz erteilt. 1 1 grundsätzliche Kampf aus der Tiefe — Die heuticge Bedeutung zuführen, sondern auf verschiedene Fehler, die naturgemäß in den erst “ im ersten Halbjahr 1903 nach den Anschreibungen des Handels⸗ „Wien, 21. Oktober. (W. T. B.) Nach dem amtlichen Aus⸗ von Gewehr und Gelände im Angriffskampf — Erschütterung Aussichten für die Weinernte in Frankreich zu Anfang Jahren bei der Weiterzucht gemacht wirben. 8 Wol d Seidenwaren über Varna statistischen Bureaus auf 231 400 910 Papiermilreis gegen 223 103 423 weis betrug im September d. J. die Einfuhr aus Ungarn nach und Brechung “ 1 Angriff — Oktober 1904. 1“ hüh Fahre 1903 — “ Papiermilreis in dem gleichen Feuceeen⸗ des 188 II“ . chie Felehe gce,S individualisierte Angriff — Die heutige Uebungspraxis — Der 9 seit einigen 5 fã 3 1 8 n 4 5 4 i 3 A 1 soichtigeren Länder waren in dieser Handelsbewegung in folgender killionen Kronen. Gegen den gleichen Zeitraum des Vorjahres Normalangriff im entscheidenden Feuerkampf — Der Normal⸗ 8 Fegen, e 8 nan mit vageaa fan. 88 bee nebkeinn Gesundheitswesen, Tierkrankheiten und Absperrungs⸗ Wollene Artikel werden durchschnittlich in Höhe von einer Fichtigeren sär die Einfuhr namentlich an Getreide, Mehl ꝛc. erheblich zurückgegangen. angriff in der Heranführung einer ersten Feuerlinie — Die neutaktischen eine Beschleunigung der Ernte bewirkt. Bis jetzt erscheint der Pilz maßregeln. halben Million 1 in Varna gehandelt, wovon im letzten Jahre — Wert in Prozen- os Die provisorische Handelsbilanz für die Monate Januar bis ein⸗ Einwände gegen das sprungweise Verfahren — Der Normal⸗ g. 8 fäbrli fzutr 1 ärkei auf gefärbte wollene Tuche und auf Stoffe ein Wert von ¼ Million Wert im Brasilien 9 Gesamt⸗ schließlich September d. J. ergibt für Oesterreich ein Aktivum von vand 29 8 2 botrytis cinerea noch nicht allzu gefährlich aufzutreten. In den Türkei. 2 b 2 b 8 ² 1 tualer ShHesee 8 8 A 12,5 Millione angriff in der Nachführung von Unterstützungen — Neutaktische Re⸗ Gegenden der Weißweine verbessert die normal sich entwickelnde Der internationale Gesundheitsrat in Konstantinopel hat fir entsiel. Alsdann besitzen die gewalkte, nicht gefärbte Wolle und die Herkunftsländer Verschiffungs⸗ (einschl. Kosten, Anteil prozent⸗ 34,3 Millionen Kronen gegenüber einem ktivum von 12,5 Millionen serven und normaltaktische Treffen — Der reglementarische Normal⸗ BEdelfä je Qualität. Falls das feuchte Wetter I nhal J See V 8 Wollengarne viele Abnehmer. Von Wichtigkeit sind noch gewebte, land Versicherung . satz Kronen in dem gleichen Zeitraum des Vorjahres. “] ee-” Hags. de. delfäule die Qualität. Falls das feuchte Wetter lange anhalten Herkünfte von Smyrna eine ärztliche Untersuchung o er. 1 5 w Kofl⸗ der Fracht St. Louis, 22. Oktob W. T. B.) Fast sämtliche Aus⸗ angriff, weder ein schematisierendes Formel⸗, noch ein zersetzendes sollte, würde die Weinlese rasch beendigt werden müssen und die geordnet gestrickte und gestickte Wollenschals, Posamenterien aus Wolle, Wollen⸗ und Fracht) 28 St. Louis, 22. Oktober. (W. T. B., ast säamtliche Individualverfahren.“ Dem neuen Scherffschen Werke wird die ge⸗ Qualität würde darunter leiden, was zu beklagen wäre, da die dies⸗ 1 Dänische Antillen knöpfe, Bänder, auch wollene Tischtücher und Fenstervorhänge. In . Wert in Papiermilreis steller der deutschen. Nahrungsmittelabteilung der bührende Beachtung in allen militärischen Kreisen nicht fehlen und Fährige Ernte ine ausgezeichnete zu werden v 1 niteu Die Regierung der dänischen Antillen hat die für Herkünfte gewaschenen, nicht gewalkten Wollen zeichnete sich Oesterreich⸗Ungarn Deutschland. 24 936 491 27 978 358 12,20 12,09 Weltausstellung sind prämiiert worden. Neun Weinfirmen haben es wird dazu beitragen, die Anschauungen über die wichtige Frage der Vinicole.) ““ von Demerara angeordneten Quarantänemaßregeln wiede und Belgien aus; Deutschland und Frankreich waren darin nur Argentinien . . . 19 405 801. 21 947 872 13,10 9,48 einen Ehrenpreis, neunzehn Firmen die goldene, siebzehn die silberne eeländemäßigen Anwendung der Waffengewalt zu klären. 8 8 — laufgehoben. (Vgl. „R.⸗Anz.“ vom 1. August d. J., Nr. 179.) gering vertreten. . Oesterreich⸗Ungarn . 3 877 756 4 346 418 12,08 1,88 und sechs die bronzene kedaille erhalten. 1 1 1 — Feldverpflegungsdienst bei den höheren Kom:-⸗: 1““ 8 G 8“ Für gewalkte ungefärbte Wolle (en fllasse) ist der einzige Liefe’ Belgien . . . . . 5 752 913 6 671 293 15,96 2,88 Peking, 20. Oktober. (Meldung des „Reuterschen Bureaus“.) mandobehörden von von Frangois, Oberst und Chef des d der Tierseuchen in Oesterreich am 14. Oktober 1904. rant Deutschland, das hiervon im Jahre 1902 für 55 000 Franken Vereinigte Staaten Das neue Markenschutzgesetz wird hier ungünstig beurteilt. In den Generalstabes des IV. Armeekorps. Verlag der Königlichen Hofbuch⸗ (Nach den vom K. K. österreichischen Ministerium des Innern veröffentlichten Ausweisen.) einführte. 3 — von Amerika.. 26 803 547 20,93 Handelskreisen erhebt sich vielfach Widerspruch gegen das Gesetz in handlung von E. S. Mittler u. Sohn, Berlin. (Preis 3,60 ℳ) — — — In wollenen Garnen jeder Art, ungefärbt, spielen nur Oester⸗ rankreich.. 18 785 929 9,00 seiner gegenwärtigen Form. Großbritannien und Amerika haben den Dieses mit Genehmigung des Königlich preußischen Kriegsministeriums Maul⸗ 1— Rotz Rotlauf Schweine⸗ reich⸗Ungarn und Deutschland, und zwar gleichmäßig, eine Rolle. In Fen geichnaier 64 255 794 19,33 Entwurf gebilligt, der sich zum großen Teil auf japanischen Grund⸗ und des Chefs des Generalstabes der Armee herausgegebene Werk ist und Milz. Lungen⸗ 8 4 Räud Rausch⸗ pest Bläschen⸗ gefärbten Wollgarnen war Deutschland am hervorragendsten vertreten, Spanien . . . . 1 820 564 35,80 sätzen aufbaut, ohne die Kaufmannschaft zu befragen. Der deutsche ein Handbuch, das Anhaltspunkte für die zweckmäßige Durchführung Klauen⸗ brand seuche und Pocken I11“ der (Schweine. ausschla von Feldverpflegungsstudien bieten und als Ratgeber bei Lösung der be⸗ seuche Wurm Schweine seuche) 8 treffenden Aufgaben dienen soll. Die schier unerschöpflichen Lehren des 8 Feldzugs 1870/,71 haben auch auf dem in Rede stehenden Gebiete reformatorisch gewirkt, sodaß heutigen Tags von den Truppenführern und ihren Organen ein gründliches Verständnis für die entsprechenden Niederösterreich AUnforderungen verlangt werden muß. Obwohl die Grundsätze für Oberösterreich. ddie Verpflegung des Feldheeres durch besondere Dienstvorschriften fest. Salzburg... gelegt sind und eine planmäßige Winterbeschäftigung den dabei Steiermark. tätigen Persönlichkeiten Gelegenheit bietet, sich mit jenen ver⸗ Kärnten traut zu machen, so hat es doch bisher an einem syste, Krain.. matischen Lehrbuche für diese Zwecke gefehlt. Diesem Mangel Küstenland sucht nun die von Frangoissche Schrift abzuhelfen. Sie bespricht, mit Tirol .. Zugrundelegung der Kriegslage von 1806, unter Anpassung an die Vorarlberg heutigen Verhäͤltnisse, die verschiedenen Verpflegungsmethoden, wobei Böhmen . namentlich die Katastrophe von Jena und Auerstedt Gelegenheit zur Mähren. Erörterung besonders schwieriger Zustände bietet. Hierbei entwirft der Ver⸗ Schlesien. fasser einen ganz eigenartigen, auf langjährigen Erfahrungen beruhenden Galizien. Lehrplan, mit dem er die applikatorische Methode des Kriegsspiels wirkungs⸗ Bukowina voll in Verbindung bringt. Die in dem vorliegenden 1. Heft enthaltenen Dalmatien 10 Aufgaben sind zunächst aus der Kriegslage der „Roten Truppen“ entnommen, die in längerer Marschperiode reiche und später aus⸗ gesogene Landstriche durchziehen. Das treffliche Werk dürfte für alle Offiziere und Beamte, deren Dienststellung Feldverpflegungsstudien R 9 9 otz⸗ aul- Bläaͤschen⸗ Rotlauf
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Gesandte, unterstützt vom britischen, bemüht sich jetzt im Hinblick auf eine Revision des Entwurfs, eine Hinausschiebung des Inkraft⸗ tretens zu erlangen.
es folgten Belgien und Oesterreich⸗Ungarn. Das britische Geschäft Niederlande .... 32 91: 1 188 259 15,04 war gleich Null; auch machte Italien einige erfolgreiche Anstrengungen. Italien . . . . . . 9 323 455 11,52 In Alpaka⸗, Kaschmir⸗, Angora⸗ und Kameelwollengarnen waren Portugal . . . . 16 990 988 15,46 Oesterreich⸗Ungarn, 3 und Deutschland gleich gut vertreten; die Britische Besitzungen 10 052 757 18,50 übrigen Länder zählten kaum mit. 1— Schweden und Nor⸗ 5 Ein Spezialartikel sind britische Wollenschajake, in denen aber auch Zu““ 2 519 841 17,47 Deutschland bereits mit Gewinn arbeitet; auch Italien und Oester⸗ Schweiz. . . . . 1 995 859 6,54 ngefärbte Wollentücher und Stoffe werden wenig gehandelt, da⸗ inschl. de 7 gegen können efärbte auf schlanken Absatz rechnen, worin besonders Zu 6ö2 das een 9183 “ Uhr 50 Min. (W. T. B.) Deutschland hervorragend auftrat. Ihm reihten sich Oesterreich, Cändern. . . 200 041 842 231 400 910 — 100,00. Ginh. 4 % Rente M.„N. p. Arr. 99,90, Sestert, 40 Rente
öIe ee gein fleiner Handelsartikel. Wollene Das Kaiserliche Konsulat in Rio de Janeiro bemerkt hierzu noch in Kr.⸗W. per ult. 99,90, Ungar. 4 % Goldrente 119,05, Ungar.
ss Türkis M. d. M. 132,25 S esti s deutend b olgendes: 8 8 , 4 % Rente in Kr.⸗W. 97,95, Türkische Lose per M. d. M. 132,25, dfane, gaic Lerec zher Al . ee. 52 -n 8 Der -—1 Parenefnfuha meöhegcn 85 nesten Hürmheaes “ “ Deutschland. 1 1903 hat im Vergleich zu demselben nitte orjahres um per ult. —,—, terr. . 650, Ulmnd. Strümpfe, Handschuhe und Posamenterien fanden wenig 8 ¼ Millionen Papiermilreis zugenommen; in der Klasse Fabrikate, gesellschaft 85,25, Wiener “ 55100, Krehttanstalt, 2 Anklang; Knöpfe und wollene Bänder erfreuten sich eines guten an der das Deutsche Reich hauptsächlich interessiert ist, betrug diese 671,75, Kreditbank, Ung. ℳ 9. —— 8 uspruchs und waren österreichischer, italienischer und deukscher Zunahme sogar 11 ½ Millionen, während die anderen drei Waren⸗ rüxer Kohlenbergwerk —,—, on va. aft, err. 8 erkunft. 1 klassen eine Abnahme der Einfuhrwerte zeigen — der Anteil des 484,00, Deutsche e per . . r.) 21 % Cn Stand der Tiers i 5. Oj . 8 Wollene Spitzen, Plüsche, Stickereien und Filze sind wenig Reichs, welcher für das Jahr 1901 881%½ vfür das erste Halbjahr 2 Lgnden,gr, grnb . . . Stand der Tierseuchen in Ungarn am 5. Oktober 15904. — gangbar. 1902 10,7 % und für das Jahr 1902 11,4 % betrug, ist weiterhin ons. 881116, Platdigtont 28, Sile 1e (Schluß) 3 % Fram⸗. ec den wigentlicgen Ausweisungen des Königlich ungrrischen Acerbgmmintsterium) Seidenartikel. Rohseide, gefärbte Seide, Seidenfäden fanden auf 12 % gestiegen, der Anteil Großbritanniens von 27,3 auf 27,7 % Pa 8 —2 . L1*“ 8 keinen übermäßigen Absatz; der Handel hierin liegt fast ausschließlich Frankreich ist fast stationär gebleen, dage — 7puc RNen. . 8 6885 B.) Wechsel auf Paris 36928. erfordert, 8 “ Sesaee. sein 9*8 in allen nsch Fgigen is 9 6 Schweim in denschen 1 5 enräte stad femazöfttche E“ auch diesmal ein Rückgang (von 13,1 auf 11,5 % rbnd, 21. foker. ((r —. 9)) Gstbadt 8 85 agen dankenswerte Anregung bieten nach dem Sinne der Dienst⸗ u latt za.. Seidene Stoffe und Schals, reine und gefärbte, sin . atieren. 8 1 8 1 8 2*5* 1b laß. 8e. veechenge fres 17 Scheua 8 es 2 r 1“ 1“ “ E 2282 attern ausschlag Scvweine seuche ifterrfichische, gerins e 85 dasc Erzeugnisse und wurden 1902 a 8 .ehe Seeen wn 111 e. nut ste ar . 1.235 * d88n 89 * giüs abin — Drei Jahre im Sattel. Ein Lern⸗ und Lehrbuch ür de —— 65ub68sb — erte von rank gehandelt. S. 38 † uf . d een Bee Nree heee d loret⸗, Cordonet⸗ und Filoflosse⸗Nähseide lieferten Deutschland, die Sondertabelle über diesen Artikel von Interesse. Sie zeigt, die bei Fentenn vö
Dienstunterricht des deutschen Kavalleristen. Von von Unger Aℳ 8 882 25 Weizen⸗ t fest. (Kurt), Major m. d. U. d. Generalstabes der Armee und Militär⸗ 411 V 1232. die Schweiz und auch Italien; Atlas⸗ und Seidenbänder stammten daß in der Berichtsperiode insgesamt f ⁰ 18 220 000 Milreis nb vtbies he . “ 1
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Zahl der verseuchten Orte:
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Kursberichte von den Fondsmärkten.
Hamburg, 21. Oktober. (W. T. B.) (Schluß.) Gold in Barren: das Fee 2790 Br., 2784 Bb. Silber in Barren:
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