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in der Nähe von Theben in Oberägypten untersucht und ihnen Silex⸗ artefakte entnommen, deren älteste aus 50 m Tiefe stammen. 8 dünkt ihm mit Recht eine Notwendigkeit, die Beantwortung der Frage, ob wirklich von Menschenhand benutzte bezw. veränderte Silices vor⸗ liegen, dem subjektiven Meinen zu entrücken und womöglich objektive Kriterien und Merkmale dafür aufzustellen. Er hat deshalb die Ver⸗ änderungen untersucht, denen die Feuersteine durch natürliche Ursachen, Gletscherwirkungen, Pressungen, durch Druck darüber liegender Schichten, durch Rollen ꝛc. unterliegen, in deren Folge Risse, Schrammen, Ab⸗ prttterunoen Absplisse, Kantenabsprengungen eintreten, und ander⸗ eits die Veränderungen, die ein häufig zum Schlagen benutzter Stein an der Schlaggelle erfährt. Professor Schweinfurth glaubt hier einige sichere Unterschiede der einen und der anderen Entwicke⸗ lung ermittelt zu haben; u. a. zeigt ein häufig zum Schlagen be⸗ nutzter Stein äußerst kleine kegelartige Vertiefungen der Schlagstelle, die sich als dem bloßen Auge sichtbare kleine, in⸗ und übereinander sich schiebende Kreise kennzeichnen. Auf Grund dieser und anderer Kri⸗ terien, deren Erörterung an dieser Stelle zu weit führen würde, glaubt Professor Schweinfurth am oberen Nil und den bei Theben ihm zu⸗ strömenden Nebenflüssen, u. a. am Hauptarm des Uadijan, eine ungeheure Zahl von Silexartefakten vorhanden. Er nimmt keinen Anstoß an der überraschenden Häufung gerade an dieser Stelle, weil gerade hier, an einem in vielen Beziehungen bevorzugten Punkte, die Menschen wahrscheinlich in ungeheuer ausgedehnten Zeiten sehr dicht gesessen haben und weil sie mangels anderer Geräte un⸗ apsgesetzten Gebrauch von den ihnen durch die Natur in handlicher Größe gebotenen Silices machten. Professor Schweinfurth fordert alle Forscher auf diesem Gebiet auf, der von ihm befolgten Methode nachzudenken und, wenn sie ihr zustimmen, sie ausbauen zu helfen. — Der Gegenstand soll in nächster Sitzung weiter verhandelt werden.
In der morgen, Abends 8 ¼ Uhr, im Künstlerbause statt⸗ findenden Sitzung des Vereins für deutsches Kunstgewerbe spricht der Architekt Bruno Möhring über amerikanische Architektur und Herr Ernst Friedmann über seine Eindrücke vom ameri⸗ kanischen Kunstgewerbe. Die Vorträge werden durch Lichtbilder und
nerikanische Originalmodelle, ausgestellt von der Firma Friedmann u. Weber, sowie durch Photographien nach amerikanischen Bauten au dem Besitz des Geheimen Baurats von Großheim erläutert.
Verdingungen im Auslande.
““ Oesterreich⸗Ungarn. ““
28. Oktober 1904, 12 Uhr. K. K. Generaldirektion der Tabak⸗
regie in Wien: Lieferung von Seilerwaren für 1905. Näheres bei der genannten Generaldirektion und beim „Reichsanzeiger“.
Belgien. zum 27. Oktober 1904. Société des tramways bruxellois, 6 Imvasse du Parc, Brüssel: Verdingung der Lieferung on 1) 15 000 kg Hafer, 2) 40 000 kg Heu, 3) 50 000 kg Weizen⸗
stroh, 4) 13 000 kg Kleie, 5) 120 000 kg Mais.
Verkehrsanstalten.
Frankfurt a. M., 24. Oktober. (W. T. B.) In Ingel⸗ heim wurde gestern die Selztalbahn eröffnet.
Theater und Mufik.
Im Königlichen Opernhause geht morgen, Mittwoch, „Lobengrin“, Oper in 3 Akten von R. Wagner, in folgender Besetzung in Szene: Lohengrin: Herr Grüning; Elsa: Fräulein Hiedler; Telramund: Herr Hoffmann; Ortrud: Frau Goetze; König Heinrich: Herr Knüpfer: Heerrufer: Herr Bachmann. Dirigent ist der Kavell⸗ meister Dr. Muck. (Anfang 7 Uhr.)
gfaltiges. Berlin, den 25. Oktober 1904.
Gestern abend fand im „Kaiserhof“ ein Festmahl der Offiziere und vortragenden Räte des Kriegsministeriums zum Gedächtnis des verewigten Kriegsministers, Generalfeldmarschalls Grafen von Roon statt, zu dem u. a. die nächsten Angehörigen der Familie Roon geladen waren. Den Saal zierten die Vüsten der drei Kaiser sowie die des Generalfeldmarschalls. Der Kriegsminister, Generalleutnant von Einem genannt von Rothmaler und der Oberst Wachs empfingen die Gäste. Am oberen Ende der Tafel saß, wie „W. T. B.“ berichtet, der Kriegsminister zwischen dem General der Infanterie z. D. von Roon und dem Generalleutnant z. D. Grafen von Roon. Nach rechts folgten der General der Kavallerie von Hänisch und der Generalmajor Gallwitz, links der General der Infanterie von Lettow⸗Vorbeck, der Generalarzt Dr. von Leuthold und der Wirkliche Geheime Kriegsrat Gadow. Gegenüber dem Kriegsminister saß der Reichskanzler Graf von Bülow zwischen dem General der Infanterie Verdy du Vernois, dem General der Infanterie von ⸗Goßler und dem Präsidenten Havenstein einer⸗ seits und dem Staatssekretär des Reichsmarineamts, Staatsminister, Ad⸗ miral von Tirpitz und dem Generaladjutanten Grafen von -. andererseits. Der Kriegsminister, Generalleutnant von Einem brachte ein dreifaches Hurra auf Seine Majestät den Kaiser aus, Allerhöchstdessen Anwesenheit bei der Denkmalsfeier Allen ein Sporn sein möge, weiter treu und hingebungsvoll zu arbeiten, so Gott wolle, mit Roonschem Erfolge. Bald darauf ergriff der Kriegsminister nochmals das Wort zu einem Trinkspruch auf die Familie Roon. Es sei ein Freudentag für die Mitglieder des Kriegsministeriums, an dem sie ihrem größten Chef ein Denkmal gesetzt sähen für seine unsterblichen Verdienste um König und Vaterland. Seit der Roonschen Zeit seien in der Organi⸗ salion des Heeres, in Dienstzeit und Taktik und Bewaffnung ein⸗ greifende Veränderungen vorgenommen, denn ein lebendiger Or⸗ ganismus müsse vorwärts schreiten, solle er nicht verkümmern. Das sei auch das Große an Roon gewesen, daß er mit dem Alten gebrochen und Neues an seine Stelle gesetzt habe, was den Anforderangen der Zeit entsprach. „Wir folgen“, führte der Kriegsminister aus, „dem großen Beispiel des Feldmarschalls, wenn wir uns bemühen, nach der Willensmeinung Seiner Majestät des Kaisers die Armee in modernem Sinne weiter zu fördern“ Der Redner erinnerte dann an die vom Sohne veröffentlichten Denkwürdigkeiten Roons, die die Herzen der Leser im Sturm erobert hätten, weil sie den Menschen Roon zeigten, sein großes Herz, sein tiefes Gemüt, seine warme Religiosität, seine Persönlichkeit. Am Denkmal sei die Familie, die Schar der Enkel versammelt gewesen: So viel Roons, so viel Verteidiger eines großen Namens!“ Der Generalleutnant Graf von Roon er⸗ widerte, es würde ihm nicht anstehen, Charakter und Wesen seines Vaters zu würdigen; nur auf eines wolle er hinweisen, auf seine Selbstlosigkeit. Immer habe sein Vater nur die Sache im Auge gehabt, auch in den schwersten Kämpfen, nie habe er nach Popularität gehascht, den Beifall der Menge nicht allzu boch angeschlagen, Lobsprüchen gegenüber nur betont, seine Schuldigkeit getan zu haben. Um so herzlicher sei die Freude der Familie über die besonders heut zum Ausdruck gekommene Anerkennung der Verdienste des Vaters. Heißen Dank spreche er aus für die Gnade des Kaisers, ferner dem Reichskanzler, der zuerst den Gedanken ausgesprochen, daß die Zeit gekommen sei, dem alten Roon ein Denkmal zu setzen, dem Kriegsminister und seinen Mitarbeitern, dem gottbegnadeten Künstler, den Tausenden vor Allen, deren Beiträge das Denkmal zu einem National⸗ denkmal machten. Der Redner schloß mit einem Hurra auf die preußische, die deutsche Armee, die die große Erziehungsschule der Nation bleiben möge, das scharfe Werkzeug in der Hand des Monarchen, der Schrecken der Feinde, und auf ihre jugendschöne und jugendkräftige jüngere Schwester, die Kaiserliche Marine.
Das Zentralkomitee der deutschen Vereine vom Roten Kreuz teilt mit: Der Preußische und die übrigen deutschen Landes⸗ vereine vom Roten Kreuz sind gegenwärtig mit Seendee der für unsere Truvpen in Südwestafrika bestimmten Weihnachts⸗ gaben größtenteils praktischer Art befaßt. Da die systematische
usammenstellung der Geschenke nach Kategorien an den verschiedenen entralstellen erforderlich ist, so werden Geldbeiträge noch mit ank entgegengenommen.
Theater.
Königliche Schauspiele. Mittwoch: Opern⸗ haus. 196. Vorstellung. Lohengrin. Romantische Oper in 3 Akten von Richard Wagner. Musikalische Leitung: Kapellmeister Dr. Muck. Anfang 7 Uhr.
Neues Operntheater. 174. Vorstellung im Abonne⸗ ment. 106. Billettreservesatz. Ein kritischer Tag. Lustspiel in 3 Akten von Hugo Lubliner. In Szene gesctzt vom Regisseur Keßler. Anfang 7 ½ Uhr.
Donnerstag: Opernbaus. 197. Vorstellung. Don ver Oper in 2 Akten von Wolfgang Amadeus
Nozart. Text von Lorenzo da Ponte. Nach dem Original der ersten Aufführung in Prag, übersetzt von Hermann Levi. Anfang 7 ½ Uhr.
Abonnement):
Sonnabend
Lämmer.
Hochzeit.
Donnerstag (7. Vorstellung im Donnerstags⸗ Die kleinen Lämmer. Die Tante schläft.
Freitag (7. Vorstellung im Freitags⸗Abonnement): 3 Zum ersten “ Die Hugenotten. bei Wilhelm Tell.
Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Zu halben Preisen: Wilhelm Tell. — Abends 7 ½ Ubhr: Die kleinen Vorher: Die Tante schläft.
Nationaltheater. (Direktion: Hugo Becker. Weinbergsweg 12 a — 13 b.)
Donnerstag: Der Wildschütz.
Donnerstag: Die Puppe. Freitag: Boccaccio.
Vorher: Akten von H. Reinhardt. aufgehobenem Abonnement): Der Generalkonsul.
Dutzendbillette,
z Direktion: Mittwoch: 98⸗ 7½ Uhr:
Présidente.) Vaudevilleposse
Sonnabend: Der Geueralkonsul. Sonntag, Nachmittags: Die Puppe. — Abends:
Montag: Der Generalkonsul. 40 % Ermäßigung, Wochentagen gültig, werden jetzt ausgegeben.
Bellealliancetheater. (Bellealliancestraße 7/8. Kren u. Schönfeld.) Mittwoch, Abends Die Tugendglocke. in 3 Akten von
Der Verein zur Förderung der Kunst veranstaltet morg im Rathaus einen Richard Strauß⸗Abend, an dem der 8 regisseur Droescher eine Szene aus der Dichtung „Guntram“ und das Epos „Enoch Arden“ zu der Straußschen Musik vortragen wird Den einleitenden Vortrag hält Rudolf M. Breithaupt, währen, Eugen Brieger und die Hamburger Konzertsängerin The Mol, Michalson Straußsche Lieder singen werden. Zum Schluß wilrd da kürzlich entdeckte Tenorist Paul Lange die Schlußszene aus „Guntram⸗ und einige Lieder zu Gehör bringen.
Drger Oba,
Innerhalb des vom Verein Berliner Kaufleute unz Industrieller in diesem Winter veranstalteten Vortragszykluz wird morgen, Abends 8 Uhr, Graf Ernst zu Reventlow über den russisch⸗japanischen Krieg im großen Saale des „Kaiserhofz“ sprechen. Er wird in allgemeinen Füse an der Hand eines Uebe⸗ sichtsplans den bisherigen Gang des Krieges schildern, auf die Endziel der beiden Parteien eingehen und u. a. die für weitere Kreise inter, essanten Fragen der Neutralität, der Kontrebande und des Durchsichts⸗ rechts einer Erörterung unterziehen. .8
Der Berliner Verein für Ferienkolonien, der an Sonntag im Rathause die Jubelfeier seines 25jährigen Be⸗ stebens beging, veranstaltet am Sonnabend, Abends 7 ⅞ Uhr, in den Gesamträumen der Philharmonie ein Wohltätigkeitsfest, das in seinem ersten Teil Darbietungen namhafter Künstler bringen wird im zweiten ein Ballent „Reigen der Ferienkolonien“, darauf zwangloses Beisammensein mit anschließendem Ball. Eintrittskarten zu 3 ℳ (Logenplätze 5 ℳ) sind durch die Geschäftsstelle des Vereins Schwerinstraße 16/17 III, durch die Buchhandlung von Frang Barschall (Kurfürstendamm 243) sowie von den Mitgliedern des Vor⸗ stands und Festausschusses zu beziehen. .
Gestern vormittag um 10 ¼ Uhr platzte in der Färberei von Soldin u. Sommerfeld, Holzmarktstraße 21, eine Zentrifuge. Der Maschinist erlitt einen Schädelbruch und starb kurz danach. Ein Monteur trug einen Rippenbruch davon.
Essen (Ruhr), 25 Oktober. (W. T. B.) Gestern abend gegen 9 Uhr verunglückten auf der hiesigen Zeche Vereinigte Sälzer und Neuack durch zu hartes Aufstoßen des Förder⸗ korbes auf der achten Sohle 24 Bergleute, von denen 6 schwer und 16 leicht verletzt wurden.
Lübeck, 23. Oktober. (W. T. B.) Mit einer Aufführung der „Minna von Barnhelm“ wurde heute abend die neuerbaute, prächtig ausgestattete Stadthalle in Gegenwart von Vertretern der Be⸗ hörden und unter zahlreicher Teilnahme der Einwohnerschaft eröffnet.
Wien, 24. Oktober. (W T. B.) Bei der heutigen Feier des 60. Geburtstages des Bürgermeisters Dr. Lueger in Rathause wurde dem Bürgermeister die „Dr. Karl Lueger⸗ Stiftung“ überreicht, zu der bisher 341 000 Kronen eingelaufen sind. Der Bürgermeister erklärte, er werde die Zinsen der Stiftung den Kleingewerbetreibenden und den bei ihnen tätigen Arbeitern m⸗ wenden, und falls einmal eine Alters⸗ und Invaliditätsversicherung für Gewerbetreibende in Oesterreich eingeführt werden sollte, dieser das Kapital übergeben. Er schloß seine Rede mit einem begeisten aufgenommenen 8 auf Seine Majestät den Kaiser Franz Joseph.
Helsingfors, 24. Oktober. (W. T. B.) Gestern mittag 12 Uhr wurde bei der Station Richimiaki, 65 Werst nördlich von Helsingfors, eine zwölf Sekunden anhaltende leichte Boden⸗ schwankung verspürt (vgl. Nr. 251 d. Bl.).
g des Nichtamtlichen in Zweiten Beilage.)
der Ersten und
Die besten Springpferde des Marstalls. Herr Albert Carré: Potpourri mit-HFreiheits⸗ pferden. The Jungmanns, Akrobaten. Consul II., der menschliche Chimpanse. Der irische Wunderpony Billy, vorgeführt von den chottischen Farmer Mr. de Voy. Chinkpo. erner: Sämtliche Spezialitäten. Um 9 ½ Uhr; as große mimische Drama in 8 Bildern: Michael Strogoff, oder: Der Courier des Zaren. Etwa 250 Mitwirkende und Truppe Onofri (20 Personen). 2 Musikkorps.
Operette in
allen
(Mad 1 8 Familiennachrichten.
Kalkulator
Neues Operntheater. 175. Vorstellung im Abonne⸗ ment. 107. Billettreservesatz. Theodora. Drama in 4 Aufzügen (8 Bildern) von Victorien Sardou. Deutsch von Hermann von Löhner. Anfang 7 ½ Uhr.
Deutsches Theater. Mittwoch, Abends 74Uhr: Kettenglieder.
Donnerstag, Abends 7 ½ Uhr: Kettenglieder.
Freitag, Abends 7 ½ Uhr: Maria Friedhammer.
Berliner Theater. Mittwoch: Ueber unsere Kraft. (Erster Teil.) Anfang 7 ½ Uhr. Donnerstag: Zapfenstreich. Anfang 7 ½ Uhr. Freitag. Zapfenstreich. Anfang 7 ½ Uhr. Götz von Berlichingen. Anfang
7 ½ U Sonntag: Zapfenstreich. Anfang 7 ½ Uhr.
Lessingtheater. (Direktion: Otto Brahm.) Mittwoch: Traumulus. Anfang 7 ½ Uhr. 88
Donnerstag: Florian Geyer.
Freitag: Traumulus.
Schillerthegnter. o. (Wallnertheater.) Mittwoch, Abends 8 Uhr: In Behandlung. Komödie in 3 Aufzügen von Max Dreyer.
Donnerstag, Abends 8Uhr: Die Kreuzelschreiber.
Freitag, Abends 8 Uhr: Die Jüdin von Toledo.
N. (Friedrich Wilhelmstädtisches Theater.) Mittwoch, Abends 8 Uhr: Die Kreuzelschreiber. Bauernkomödie mit Gesang in 3 Akten von Ludwig Anzengruber.
Donnerstag, Abends 8 Uhr: In Behandlung.
Freitag, Abends 8 Uhr: Zum ersten Male: Krieg im Frieden.
Theater des Westens. (Kantsnaße 12. Bahn⸗
hof Zoologischer Garten.) Mittwoch (bei auf⸗ ehobenem Abonnement): Der Zigeunerbaron. nfang 7 ½ Uhr.
8
Freitag: Der Barbier von Sevilla. Sonnabend: Zum ersten Male: Donna Juanita.
Nenes Theater.
prätendenten. Donnerstag: Die lustigen Weiber von Windsor. Freitag: Die Kronprätendenten. Sonnabend: Die lustigen Weiber von Windsor.
Lustspielhans. (Friedrichstraße 236.) woch: Biederleute.
Donnerstag: Zum ersten Male: Fesseln der Liebe.
Freitag: eln der Liebe.
Sonnabend: Biederleute. — einsvorstellung.) Marinemütter.
Mittwoch: Die Kron⸗
Mitt⸗
Matinee. (Ver⸗
Residenztheater. Direktion:Richard Alexander.) Mittwoch: Eine Hochzeitsnacht. (Une nuit de noces.) Schwank in 3 Akten von H. Kéroul und A. Barré. (Anatol Durosel: Richard Alexander.) Anfang 8 Uhr.
Fe und folgende Tage: Eine Hochzeits⸗ nacht.
Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Das große Ge⸗ heimnis.
Thaliatheater. (Dresdener Straße 72/73. Di⸗ rektion: Kren u. Schönfeld. (Mittwoch, Abends 7 ½ Uhr: Der Weiberkönig. Große Ausstattungsposse mit Gesang und Tanz in 4 Akten von Jean Kren, Alfred Schönfeld und Leop. Elyv. Musik von Julius Einödshofer. (Guido Thielscher, Lina Abarbanell, Frt Amerding, Josephine Dora in den Haupt⸗ rollen.
Donnerstag und folgende Tage: Der Weiber⸗
könig. Sonntag, Nachmittags 3 ⅜ Uhr: Charleys Tante.
Bentralthenter. Mittwoch: Die Fledermaus. Operette in 3 Akten von Johann Strauß. Anfang
Paul Ferrier, bearbeitet von J. Kren und Alfr.
Schönfeld. (Bozena Bradskv: „Warum?“ — Duncan⸗ Percdi⸗ — Die Lästerallee“, von Oskar Straus. aulmüller, Wannovius, Gordon.) — enüs und folgende Tage: Die Tugend⸗
glocke. Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Bei kleinen Preisen: Maria Magdalena. “
Trianontheater. (Georgenstraße, zwischen Friedrich⸗ und Universitätsstraße.) Mittwoch: Gastons Frauen. Schwank in 3 Akten von Victor de Cottens und Pierre Veber.
Donnerstag und folgende Tage: Gastons Frauen.
EEEEEEEE . 1
W Singakademie. Mittwoch, Abends 8 Uhr: I. Liederabend von Maria Seret.
Philharmonie (Oberlichtsaa)). Mittwoch, Abends 8 Uhr: Klavierabend von Thekla Scholl.
Saal Bechstein. Mittwoch, Abends 7 ½ Uhr:
I. Konzert von Alexander Petschnikoff (Violine). Mitwirkung: Hermann Zilcher (Klavier).
Beethovensaal. Mittwoch, Abends 8 Uhr:
I. Liederabend (Schubert⸗Abend) von Lula Mysz⸗ Gmeiner. Mitwirkung: Professor Robert Kahn.
Rümischer Hof, Konzertsaal. Mittwoch, Abends 8 Uhr: Konzert von Lina Hirschberg (Eeeee. Mitwirkung: Margarethe Meyer (Gesang
.
Birkus Schumann. Mittwoch, Abends präzise 7 ½ Uhr: Grande Soirée Séquestre. Elite⸗ programm. U. a.: Direktor Alb. Schumanns
Verlobt: Frl. Margarete Bernstein mit Hrn. Re⸗ gierungsrat Richard Lutter (Berlin). 1 Verehelicht: Hr. “ Alfred von Nostiz⸗Wallwitz mit Frl. Helene von Beneckendorf und von Hindenburg (Derneburg) — Hr. Leutnant Egon Rohr von Hallerstein mit Frl. Marget von Stangen (Langfuhr). — Hr. Leutnant Ernst Cleve mit Frl. Gertraut von Cleve (Klei⸗ Linde bei Perleberg). — Hr. * Walte Deutschmann mit Frl. Gertrud Mayper (Nieder, Kosel, O.,L. — Stuttgart). — Hr. Oberleutnant Karl⸗Theodor Graf Vitzthum von Eckstädt mit Amelie Freiin von Kap⸗herr (Schloß Lockwitz). — Fr Oberlehrer Dr. Paul Kirchberger mit Fll⸗ athilde Küstermann (Fulda). Geboren: Ein Sohn: Hrn. Oberhofmarschal Grafen 2 ee (Lichtenwalde bei Braunsdor⸗ schopauthalꝛ). — Hrn. Pastor Daerr (Lande, erg O.⸗S.). Eine Tochter: Hrn. Landrak von Heppe (Fraustadt). — Hrn. Leutnant Kot (Langfuhr). — Hrn. Leutnant Ernst Schmeidle (Berlin). Gestorben: Hr. Adolf von Harnier (Echzell). — Verw. Fr. Generalmajor Johanna von Linsingen eb. von Wülcknitz (Dessau). — Frl. Agnes ver ersdorff (Fürstenwalde). — Frl. Anna von Ubde (Dresden).
1 2 Verantwortlicher Redakteur Dr. Tyrol in Charlottenburg
Verlag der Expedition (Scholz) in Berlin.
Druck der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlate⸗ Anstalt, Berlin SW., Wilhelmstraße Nr. 32.
Acht Beilagen seinschließlich Binsen⸗Beilage),
sowie die Inhaltsangabe zu Nr. 6 des vffen
lichen Anzeigers (einschließlich der unter bgn-
veröffentlichten Bekanntmachungen), betreff⸗
Kommanditgesellschaften auf Aktien und
gesellschaften, für die Woche vom 17. 22. Oktober 1904.
bis
7 ½ Uhr.
neueste Originalschul⸗ und Freiheitsdressuren.
8
Personalveränderungen.
Königlich Preußische Armee.
Offiziere, Fähnriche ꝛc. Neues Palais, 22. Oktober. „ Albedyll, Gen. der Kav. z. D., zuletzt Gen. Lt. und Kom⸗ mandeur der 4 Div., die Erlaubnis zum Tragen der Uniform des Kär. Regts. Königin (Pomm.) Nr. 2 erteilt.
Beamte der Militärverwaltung.
Durch Verfügung des Kriegsministeriums. 27. Sep⸗ tember. Anders, Kaserneninsp. in Straßburg i. E., als Kontrolle⸗ aͤhrer auf Probe nach Neu⸗Ruppin versetzt. Hirsemann, Stabs⸗ vterinär vom 2. Lothring. Feldart. Regt. Nr. 34, auf seinen Antrag nit Pension in den Ruhestand versetzt. 8 2² 390. September. Heise, Intend. Registrator von der Intend. IX. Armeekorps, zu der des V. Armeekorps versetzt.
1. Oktober. Götze, Martin, Kaserneninspektoren in Frank⸗ zult a. M. bezw. auf dem Truppenübungsplatz Altengrabow, zu Garn. Perwalt. Kontrolleuren ernannt. Conrad, Kaserneninsp. in Danzig, aach Saarlouis persetzt. 1
5. Oktober. Hopfe, Intend. Sekretär von der Intend. der gilitärischen Institute, zum Geheimen expedierenden Sekretär und im Kriegsministerium ernannt. Starklof, Garn. Insp. in Salzwedel, auf seinen Antrag mit Pension in den Wiesner in Potsdam, Schmidt in Mainz, Müller auf dem Truppenübungsplatz Munster, Kirchhof in Berlin, Ritter in Koblenz, Meißner in Cassel, Lege in Braunschweig, Quaas in Berlin, Melzer in Breslau, Dieckmann in Diedenhofen, Liedmann in Berlin, Wenger in Alenstein, Kaserneninspektoren auf Probe, zu Kaserneninspektoren ernannt. 8 2
6. Oktober. Kemmerich, Zahlmstr. vom 1. Unter⸗Elsäss. Regt. Nr. 132, zum Oberzahlmstr. befördert. Elm, Rechnungs⸗ zat, Garn. Verwalt. Direktor in Schöneberg, auf seinen Antrag mit
sion in den Ruhestand versetzt. Spangenberg, Garn. Verwalt. 2b auf dem Truppenübungsplatz Neuhammer, nach Schöneberg, Rangk, Garn. Verwalt. Kontrolleur auf demselben Platz, als Verwalt. Jusp. in die Vorstandsstelle daselbst, — versetzt.
9. Oktober. Krause, Bekleidungsamtsaspir. in Hannover, zum Bekleidungsamtsassist. beim V. Armeekorps ernannt.
12. Oktober. Böhnert, Bekleidungsamtsassist. beim I. Armee⸗ korpe, zum Bekleidungsamtskontrolleur, Olk, Tietzmann, Goeldner, Hollbach, Jünger, Rittinger, Valk, Grib⸗ kowski, Fricke, Zahlmeisteraspiranten, zu Zahlmeistern beim III. bezw. XVII, I., XVIII, III., XIV., II., XVII. und XIV. Armee⸗
korps, — ernannt.
Durch Verfügung des Generalkommandos. Oberzahl⸗ neister und Zahlmeister: a. versetzt: Vogt vom 2. Leibhus. Regt. Konigin Viktoria von Preußen Nr. 2, Skomrok vom 2. Bat. Gren.
ts. König Friedrich I. (4. Ostpreuß.) Nr. 5, — gegenseitig, Schucany von der reitenden zur 2. Abteil. Feldart. Regts. Prinz Angust von Preußen (1. Litau.) Nr. 1, Groth vom 2. zum 1. Bat. Colberg. Gren. Regts. Graf Gneisenau (2. Pomm.) Nr. 9, Ort⸗ mnann vom 2. Bat. Inf. Regts. von Stülpnagel (5. Brandenburg.) Rr. 48 zum Kür. Regt. Kaiser Nikolaus I. von Rußland (Branden⸗ burg) Nr. 6, Schumann vom 1. Bat. Inf. Regts. Prinz
Vawalt. . Ruhestand versetzt. Dybilasz in Altona,
Inf.
Moritz von Anhalt⸗Dessau (5. Pomm.) Nr. 42 zum Füs. Bat. Gren. Regts. König Friedrich Wilhelm IV. (1. Pomm.) Nr. 2, Vogt von der 2. Abteil. Masur. Feldart. Regts. Nr. 73 zum Jäger⸗ bat. Graf Yorck von Wartenburg (Ostpreuß.) Nr. 1; b. infolge Ver⸗ setzung, Einreihung oder Ernennung zugeteilt: Patzwaldt dem 1. Bat. Inf. Regts. Prinz Moritz von Anhalt⸗Dessau (5. Pomm.) Nr. 42, Wiegleb dem 2. Bat. Inf. Regts. von Stülpnagel (5. Brandenburg.) Nr. 48, — bisher zugeteilt dem Drag. Regt. Freiherr von Manteuffel (Rhein.) Nr. 5, Löer der reitenden Abteil.
1. Pomm. Feldart. Regts. Nr. 2, Gieraths dem 3. Bat. 6. Pomm. Inf. Regts. Nr. 49, Magnus dem 2. Bat. Inf. Regts. Graf Bose (1. Thüring) Nr. 31. Kaäiserliche Schutztruppen. 8
Neues Palais, 19. Oktober. Karnapky, Königl. württem⸗ berg. Lt. im Gren. Regt. König Karl (5. Württemberg.) Nr. b nach erfolgtem Ausscheiden aus dem XIII. (K. W.) Armeekorps als Lt. mit Patent vom 20. Juli 1897 2 10 in der Schutztruppe für Deutsch⸗Ostafrika angestellt.
Tabakanbau im deutschen Zollgebiet im Jahre 1904. Vorläufige Nachweisung, zusammengestellt im Kaiserlichen Statistischen Amt.
Zahl
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den öeö.—”“] 12,80 emerkungen. Die verkaufte Menge wird in liegender Strich (—) in den Spalten für
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auf volle Doppelzentner und der Verkaufswert auf volle Mark abgerundet vere hat die Bedeutung, daß der betr
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thülster Spelz, Dinkel, Fesen). Kernen (euth ilft p 18½ 3 158*
18,10 18,10 18,20 18,20 18,00 18,40 19,00 19,00 17,80 18,00 18,20 18,60 Roggeu. — 13,50 12,70 13,00 12,70
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13,20 13,30 14,10 14,40
12,50 12 60 12,30 12,70 12,00 12,80 12,80 13,00 13,20
14,00 13,10 14,30 14,20 14,60
14,80 1420 17,92
14,00
13,90 12,70
12,60 13,30 13,00 13,80 14,20 14,20 14,00
13,60 15,50 15,40 15,40 14,70 15,00 14,50 18,00 16,00 13,29
13,20
15,60 13,00
13,00 13,10 12,85 13,60
12,60 13,40
12,80 14,00 12,80 12,60 12,40 13,20 14,20 12,40 13,00
12,60
13,40 14,20
14, 143
mitgeteilt. Der ende Preis nicht vorgekommen ist, ein Punkt (.)
12,80 13,60 13,92
16,00
17,29 17,89
18,00
18,40 18,17
13,50 12,80
13,39 700 14,00 1 997 13,93
Durchschnittspreis wird aus Dnescsetumh sac, Shalgen,
750
unabgerundeten Zahlen berechnet. 8 meecenen een1. fehlt.