1904 / 259 p. 5 (Deutscher Reichsanzeiger, Wed, 02 Nov 1904 18:00:01 GMT) scan diff

ewerbe gehen auf ein Zusammenfassen des Ganzen in ausgebildetster Form, wobei von den Ergebnissen der weiter verfeinerten Ware auf die Vorprodukte zurückgerechnet werden soll.

In der Sitzung des Aufsichtsrats der Leipziger Bier⸗ brauerei zu Reudnitz Riebeck u. Co., Aktiengesellschaft, vom 31. Oktober a. c. wurde vom Vorstande die Bilanz und die Gewinn⸗ und Verlustrechnung für das mit dem 30 September a. c. abge⸗ laufene Geschäftsjahr vorgelegt. Der Bruttogewinn stellt sich inkl. Gewinnvortrag auf 1 163 204,09. Der Aufsichtsrat beschloß auf Antrag des Vorstands, 655 867,54 zu Abschreibungen zu verwenden und der Generalversammlung vorzuschlagen, 60 000,— dem Er⸗ n.heas agch zu überweisen und eine Dividende von 10 % zu ver⸗ teilen.

Washington, 1. November. (W. T. B.) Die Staatsschuld hat im vergangenen Monat um 4 404 715 Dollars zugenommen. Der Barbestand des Staatsschatzes beträgt 1 409 935 390 Dollars.

New York, 1. November. (W. T. B.) Der Wert der in der vergangenen Woche ausgeführten Produkte betrug 13 140 000 Dollars gegen 10 890 000 Dollars in der Vorwoche.

Braunschweig, 1. November. (W. T. B.) Serienzichung der Braunschweiger 20 Taler⸗Lose: 30 45 51 190 237 297 387 453 1287 1315 1535 1788 1950 2184 2238 2703 2706 2793 2861 3014 3478 3613 3866 4026 4180 4290 4409 4553 4925 4970 5057 5172 5180 5424 5735 5934 6056 6410 6488 6606 6654 6745 7048 7192 7362 7583 7721 8341 8388 8430 8665 8676 8705 8741 8857 9089 9122 9233 9338 9362 9760.

Kursberichte von den Fondsmärkten. Hamburg, 1. November. (W. T. B.) (Schluß.) Gold in Barren: das Kilogramm 2790 Br., 2784 Gd., Silber in Barren: das Kilogramm 79,50 Br., 79,00 Gd.

8 Wien, 2. November, Vorm. 10 Uhr 50 Min. (W. T. B.) Einh. 4 % Rente M.⸗N. p. Arr. 100,05, Oesterr. 4 % Rente in Kr.⸗W. per ult. 99,95, Ungar. 4 % Goldrente 119,00, Ungar. 4 % Rente in Kr.⸗W. 98,05, Türkische Lose per M. d. M. 132,00, Buschtierader Eisenb.⸗Aktien Lit. B —,—, Nordwestbahnaktien Lit. B

per ult. 422,00, Oesterr. Staatsbahn per ult. 659,25, Südbahn⸗ gesellschaft 89,75, Wiener Bankverein 550,00, Kreditanstalt, Oesterr.

per ult. 672,50, Kreditbank, Ung. allg. 786,00, Länderbank 452,00,

Bröügxer Kohlenbergwerk 671,00, Montangesellschaft, Oesterr. Alp.

489,00, Deutsche Reichsbanknoten per ult. 117,55.

London, 1 (W. T. B.) Bankfeiertag.

London, 1. (W. T. B.) Platzdiskont 2 ⁄,

Silber 26 %. (W. T. B.) Katholischen Feiertags

Paris, 1. November. wegen keine Börse. 8 New York, 1. November. (Schluß.) (W. T. B.) Die Börse nahm heute einen erregten, von vielen Schwankungen begleiteten Ver⸗ llaauf. Anfangs trat auf die Mitteilungen, daß den Interessenten der Amalgamated Copper Company ein Optionsrecht eingeräumt sei, und auf die enorme Ausfuhr von Baumwolle und Kupfer eine feste Tendenz zu Tage, die aber gegen Mittag scharfen Rückgängen weichen mußte. Den unmittelbaren Anlaß zu diesen gaben belangreiche Liquidationen,

ie infolge der beunruhigend lautenden politischen Nachrichten vor⸗ genommen wurden. Die letzte Stunde brachte wieder eine be⸗ merkenswerte Erholung, da man den Gerüchten über die Zuspitzung des Verhältnisses zwischen England und Rußland weniger Glauben

.November. November.

Geld auf 24 Stunden Durchschnittszinsrate 2 ¼, do. Zinsrate für letztes Darlehn des Tages 2 ¼, Wechsel auf London (60 Tage) 4,84,05, Cable Transfers 4,87,00, Silber Commercial Bars 58 ⅞. Tendenz für Geld: Leicht.

Rio de Janeiro, 1. November. (W. T. B.) Feiertag.

Kursberichte von den Warenmaäͤrkten. Produktenmarkt. Berlin, den 2. November. Die amtlich ermittelten Preise waren (per 1000 kg) in Mark: Weizen, märkischer und havelländer 174,50 175,50 ab Bahn, Normalgewicht 755 g 178 178,25 178 Abnahme im Dezember, do. 182,25 bis 182,75 182,50 Abnahme im Mat 1905, do. 183 183,25 183 Ab⸗ nahme im Juli 1905 mit 2 Mehr⸗ oder Minderwert. Fest. Roggen, märkischer 138 ab Bahn, Normalgewicht 712 g 140,75 141 140,75 Abnahme im Dezember, do. 145,50 145,75 Abnahme im Mai 1905 mit 1,50 Mehr⸗ oder Minderwert. Fest. Hafer, pommerscher, märkischer, mecklenburger, preußischer, posener, schlesischer feiner 152 163 frei Wagen, pommerscher, mär⸗ kischer, mecklenburger, veeußischer, posener, schlesischer mittel 146 bis 151 frei Wagen, pommerscher, märkischer, E1“ preußischer, posener, schlesischer geringer 141 145 frei Wagen, russischer 136 bis 143 frei Wagen, Normalgewicht 450 g 139,50 139,75 Abnahme im Dezember mit 2 Mehr⸗ oder Minderwert. Still. Mais, runder 120 123 frei Wagen, amerikan. bis 132 frei Wagen. Still. Weizenmehl (p. 100 kg) Nr. 00 21,50 23,50. Ru ü8 Roggenmehl (p. 100 kg) Nr. 0 u. 1 17,00 18,10. Ruhig. Rühböl für 100 kg mit Faß 44,30 Brief Abnahme im lau⸗ fenden Monat, do. 44,40 bez. Abnahme im Dezember, do. 45,00 bis 45,10 Abnahme im Mai 1905. Matter.

Berlin, 1. November. Marktpreise nach Ermittelungen des Königlichen Polizeipräsidiums. (Höchste und niedrigste Preise.) Der Doppelztr. für: Weizen, gute Sorte†) 17,55 ℳ; 17,53 Weizen, Mittelsortef) 17,51 ℳ; 17,49 Weizen, geringe Sorte †) 17,47 ℳ; 17,45 Roggen, gute Sortef†) 13,80 ℳ; 13,79 Roggen, Mittelsorter† 13,78 ℳ; 13,77 Roggen, geringe Sorte 13,76 ℳ; 13,75 Futtergerste, gute Sorte*) 15,70 ℳ; 14,50 Futtergerste, Mittelsorte“) 14,40 ℳ; 13,30 Futtergerste, geringe Sorte“) 13,20 ℳ; 12,10 Hafer, gute Sorte*) 16,40 ℳ; 15,50 Hafer, Mittelsorte“) 15,40 ℳ; 14,60 Hafer, geringe Sorte*) 14,50 ℳ; 13,70 Richt⸗ stroh 5,00 ℳ; 4,32 Heu 9,20 ℳ; 7,00 Erbsfen, gelbe zum Kochen 40,00 ℳ; 30,00 Speisebohnen, weiße 50,00 ℳ; 30,00 Linsen 60,00 ℳ; 30,00 Kartoffeln 9,00 ℳ; 7,00 —. Rindfleisch von der Keule 1 kg 1,80 ℳ; 1,20 dito Bauchfleisch 1 kg 1,40 ℳ; 1,70 Schweinefleisch 1 k 1,60 ℳ; 1,10 Kalbfleisch 1 kg 1,80 ℳ; 1,20 Hammel⸗ fleisch 1 kg 1,80 ℳ; 1,10 Butter 1 kg 2,80 ℳ; 2,00 Eier 60 Stück 4,50 ℳ; 2,20 ℳ; 1,2 Aale 1 kg 2,80 ℳ; ℳ; 1,20

ℳ; 0,80 0,80

Hechte 1 kg 2,20 Schleie 1 9

kg 3 8 Krebse 60 Stück 16. †) Ab Bahn. *) Frei Wagen und ab Bahn.

Mixed 130

Rohzucker 24,00 Br., —, Januar⸗März 24,30 24,70 Br., 24,65 bez, Nach Schluß erholt.

I. Produkt Transito f. a. B. Hamburg November 23,80 Gd., bez., Dezember 24,00 Gd., 24,10 Br., —,— bez, Gd., 24,40 Br., —,— bez., Mai 24,65 Gd. August 24,95 Gd., 25,00 Br., —,— bez.

Cöln, 1. November. (W. T. B.) Feiertag. Bremen, 1. November. (W. T. B.) (Börsenschlußbericht.) rivatnotierungen. Schmalz. Ruhig. Loko, Tubs und Firkins 37 ½ Doppeleimer 38 ½., Speck. Stetig. Kaffee. Ruhig. Offtzielle Notierung der Baumwollbörse. Baumwolle. Ruhig. Upland middl.

loko 50 ¼ ₰. (W. T. B.) Petroleum. Stetig.

Hamburg, 1. November. Standard white loko 6,30.

Hamburg, 2. November. (W. T. B.) Kaffee. (Vormittags⸗ bericht.) Good average Santos Dezember 36 Gd., März 36 ¾ Gd., Mai 37 ¼ Gd., September 38 ¼ Gd. Stetig. Zuckermarkt, (Anfangsbericht.) Rübenrohzucker I. Produkt Basis 88 % Rende⸗ ment neue Usance frei an Bord Hamburg November 23,90, Dezember 23,90, Januar 24,05, März 24,25, Mai 24,55, August 24,90.

lau.

Budapest, 1. November. (W. T. B.) Feiertag.

London, 1. November. (W. T. B.) 96 % Javazucker loko fest, 12 sh. 6 d. Verkäufer. Rübenrohzucker loko stetig. 12 fh. 1 ¼ d. Wert.

London, 1. November. (W. T. B.) (Schluß.) Chile, Kupfer 62 ⅜, für 3 Monate 63. Ruhig.

Liverpool, 1. November. (W. T. B.) Baumwolle. Umsatz: 10 000 B., davon für Spekulation und Export 500 B. Tendenz Willig. Amerikanische good ordinary Lieferungen: Stetig. No⸗ vember 5,25, November⸗Dezember 5,23, Dezember⸗Januar 5,24 Januar⸗Februar 5,25. Februar⸗März 5,26, März⸗April 5,27, April⸗Mai 5,28, Mai⸗Juni 5,29, Juni⸗Juli 5,29, Juli⸗

August 5,29 d. b Manchester, 1. November. (W. T. B.) (Die Ziffern in Klammern beziehen sich auf die Notierungen vom 28. b. M.) 20r Water courante Qualität 7 1 (7 ¼¾), 30r Water courante Qualität 8 ½ (8 ½), 30r Water bessere Qualität 9 (9 ⅛), 32r Mock courante Qualität 8 ½ (8 ½), 40r Mule gewöhnliche Qualität 9 (9 %, 40r Medio Wilkinson 10 (10), 32r Warpcops Lees 8 ¾ (8 ½), 36r Warpcops Rowland 9 ½ (9 ¾), 36r Warpcops Wellington 9 74 (9 ¾), 40r Double courante Qualität 10 (10 ½), 60r Double courante Qualität 13 (13), 321 116 vards aus 321/46r 216 (218) Tendenz: Fest. 1

Glasgow, 1. November. (W. T. B.) (Schluß.) Roheisen. Felt. numbers warrants 50 sh. 6 d. eiddlesboroug! 44¼ d

Java⸗Kaffe

Amsterdam, 1. November. (W. T. B.) good ordinary 31 ½. Bankazinn 79.

New York, 1. November. (W. T. B.) (Schluß.) Baumwolle, preis in New York 10,00, do. für Lieferung Januar 9,79, do. fir Lieferung März 9,89, Baumwollepreis in New Orleans —,—, Petroleum Standard white in New York 7,95, do. do. in Philadelphia 7,90, do. Refined (in Cases) 10,65, do. Credit Balances at Oil Citr 1,56, Schmalz Western steam 7,45, do. Rohe u. Brothers 7,70, Ge⸗ treidefracht nach Liverpool 1, Kaffee fair Rio Nr. 7 8 ⅜, do. Rio Nr. 7 Dezember 6,70, do. do. Februuar 6,90, Zucker 3 ¾, Zinn 28,75 bis 29,00, Kupfer 13,62 14,00.

Heft Nr. 21 (X. Jahrgang) der „Volkstümlichen Zeitschrift

) 7„

schenkte.

innahmen der Eisenbahnen.

nfolge des besseren Septemberausweises gute Meinung. Bei Schluß der Börse 1 350 000 Stück.

agen fester auf gute Geschäftsaussichten. T ar die Tendenz sehr fest. Aktienumsatz

Von günstigem Einfluß war u. a. auch die Erklärung einer dreiprozentigen Halbjahrsdividende auf die Aktien der Pennsylvania⸗ bahn, in demselben Sinne wirkten die im allgemeinen befriedigenden Für die Aktien der Eriebahn herrschte

Magdeburg,

Stahlaktien Sack 9,70 9,90. Stimmung:

2. November. Kornzucker 88 % ohne Sack 11,50 11,70. Nachprodukte 75 % ohne Ruhig. Brotraffinade I 21,50 21,75. Kristallzucker Imit Sack 21,57 ½. Gem. Rafsinade mit Sack 21,45 21,57 ½. Gem. Melis mit Sack 20,95 21,25. Stimmung: Fest.

(W. T. B.) Zuckerbericht.

u. g.

ohne Faß

für praktische Arbeiterversich folgenden Inhalt: reinigungsarbeiter. schweig. Die Organisation des ärztlichen Standes in Thüringen⸗ Von Friedrich Kleeis⸗Wurzen. Wohnungskongreß von Frau Henriette Fürth⸗Frankfurt a. M.

icherung“ in Magdeburg bringt Die Krankenversicherung der Straßen⸗ Von Stadtrat H. von Frankenberg in Braurn⸗ allgemeine deutsche

Der erste

1. Untersuchungssachen. 2. Aufgebote 3. Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ ꝛc. Versicherung. 4. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc. 5. Verlosung ꝛc. von Wertpapieren.

erlust⸗ und Fundsachen, Zustellungen u. dergl.

Offentlicher Anzeiger.

6. Kommanditgesellschaften auf Aktien und Aktiengesellsch. 7. Erwerbs⸗ und Wirtschaftsgenossenschaften. 8. Niederlassung ꝛc. von Rechtsanwälten. 9. Bankausweise.

10. Verschiedene Bekanntmachungen.

1) Untersuchungssachen.

[56964] Steckbrief. 1

Gegen den Dienstknecht Franz Urban, früher auf der Meierei Blomberg, welcher sich verborgen hält, ist die Untersuchungshaft wegen Uebertretung der Gesindeordnung verhängt. Es wird ersucht, denselben zu verhaften und in das nächste Gerichtsgefängnis abzuliefern, sowie zu den hiesigen Akten E. Nr. 17/04 sofort Mitteilung zu machen. Blomberg, den 27. Oktober 1904. 93½ ürstliches Amtsgericht. II. ² [56963] Steckbriefserledigung.

Der am 8. Oktober 1904 gegen den Musiker Heinrich Röttig jun. aus Detmold wegen Körper⸗ verletzung erlassene Steckbrief ist erledigt. Blomberg, 28. Oktober 1904.

Fürstliches Amtsgericht. II.

[56966] Steckbriefserledigung.

Der unter dem 22. September 1890 gegen den Zuschneider Franz Lehmann, geboren am 10. De⸗ zember 1870 zu Kienitz, erlassene Steckbrief ist er⸗ ledigt. 4 E J. 903. 90 —.

Berlin, den 24. Oktober 1904.

Köoͤnigliche Staatsanwaltschaft I.

[56967] Steckbriefserledigung. Der unter dem 22. September 1890 gegen di unverehelichte Marie Wollin, geboren am 26. No⸗ vember 1872 zu Hohen Landin, erlassene Steckbrief ist erledigt. 4E J. 903. 90 —. Berlin, den 24. Oktober 1904. Königliche Staatsanwaltschaft I.

[56965] 1b

Das unter dem 28. März 1903 gegen den Kellner Franz Arthur Richert, geboren am 14. April 1878 zu Düben, aus dem Urteile des Königlichen Land⸗ gerichts I Berlin vom 14. Juni 1902 erlassene offene Strafvollstreckungsersuchen wird hiermit zurück⸗ genommen 4. D. M. 41. 02 —.

Berlin, den 31. Oktober 1904. Der Erste Staatsanwalt am Landgericht I.

2) Aufgebote, Verlust⸗u. Fund⸗ sachen, Zustellungen u. dergl.

[15041] Aufgebot. 1 Die Witwe Henriette Schleicher, geb. Wegelin, dahier, vertr. durch die Rechtsanwälte Seeger & Augsberger daselbst, hat das Aufgebot eines 4 %igen der Aktien Gesellschaft für Boden⸗ & ommunalkredit in Elsaß⸗Lothringen von der An⸗ leihe 1886 Ser. IV Lit. A Nr. 016 089 über 500 beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird auf⸗

gefordert, spätestens in dem auf Dienstag, den

6. Dezember 1904, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte im Zimmer Nr. 55, Ober⸗ geschoß, anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird. Gleichzeitig wird dem Aussteller und den Zahl⸗ stellen verboten, an den Inhaber des Papieres eine Leistung zu bewirken. Straßburg, den 14. Mai 190u4. Kaiserliches Amtsgericht.

[56620] Aufgebot.

Nr. 10 759. Der Schneider Hermann Zöller und die Näherin Emma Zöller in Reistenhausen haben das Aufgebot des 3 ½ ¹1igen Pfandbriefs der Rheini⸗ schen Hypothekenbank Mannheim Serie L. XXX Lit. E Nr. 13 366 über 100 nebst den aus⸗ gegebenen Zinsscheinen beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf Donnerstag, den 8. Juni 1905, Vor⸗ mittags 11 Uhr, vor dem Gr. Amtsgericht hier⸗ selbst Abt. I anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde er⸗ folgen wird.

Mannheim, den 26. Oktober 1904.

Der Gerichtsschreiber Gr. Amtsgerichts, I: Mohr.

[57014] Zahlungssperre.

Dem Kassierer Peter Thormeier in Aachen, Stein⸗ kaulstr. 28, vertreten durch die Rechtsanwälte Justizrat Ernst, Justizrat Dr. Haendly und Dr. Meidinger in Berlin, Taubenstr. 32, ist das Stück der 5 % igen Kaiserlich Chinesischen Staatsanleihe vom Jahre 1896 Lit. C Nr. 58 616 über 100 Pfund Sterling angeblich verloren gegangen. Auf seinen Antrag wird gemäß §§ 1019, 1020 Z.⸗P.⸗O. der Deutsch⸗Asiatischen Bank in Berlin als Zahlungs⸗ stelle verboten, an den Inhaber des bezeichneten Wertpapiers eine Leistung zu bewirken, insbesondere neue Zinsscheine oder einen Erneuerungsschein aus⸗ zugeben. Das Verbot findet gegenüber dem Antrag⸗ steller keine Anwendung.

Berlin, den 26. Oktober 1904.

Königliches Amtsgericht I. Abteilung 82.

[57180] Berichtigung.

Bei den in Nr. 244 des R.⸗A. für 1904 ad 9763 IV. 20. 04 gesperrten Wertpapieren (Titelbogen) muß es für 3 % Preuß. konsolid. Anleihe von 1895, Lit. N Nr. 60 910 über 200 ℳ, richtig: 3 ½ % Berliner Stadtanleihe von 1902 Lit. N Nr. 60 910 über 200 heißen. ad 10 382 IV. 20. 04.

Berlin, den 1. November 1904.

Der Polizeipräsident. IV. E. D.

[57116] Aufgebot.

Die Witwe Josef Fröhlingsdorf, Christine gebor. Tilman, zu Berg.⸗Gladbach, Wipperfürterstr. 54, hat das Aufgebot der angeblich verloren gegangenen Lebensversicherungspolice Nr. 682 872 der

„Volks⸗

versicherung der Viktoria“ zu Berlin, welche auf den Namen des Schreiners Josef Fröhlingsdorf und die Versicherungssumme von Eintausendsechzig Mark lautet, beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 19. Mai 1905, Vormittags 11 Uhr, vor dem unter⸗ zeichneten Gericht zu Bensberg, Sitzungssaal, anbe⸗ raumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftlos⸗ erklärung der Urkunde erfolgen wird. Bensberg, den 27. Oktober 1904. Königliches Amtsgericht. Abt. 1.

[56623] Aufgebot.

Die Kaufmannsfrau Clara Osinska, geborene Woelk, zu Crone a. Br. hat das Aufgebot des an⸗ geblich verloren gegangenen Nr. 1375 der Marienburger Privat Bank D. Martens, Kom⸗ manditgesellschaft auf Aktien, beantragt. Der In⸗ haber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 22. Mai 1905, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird.

Crone a. Br., den 25. Oktober 1904

Königliches Amtsgericht.

[57178] Bekanntmachung.

In der Verwahrung des unterzeichneten Gerichts befinden sich folgende seit länger als 54 Jahren hinterlegte letztwillige Verfügungen:

a. Nr. 18 des Verwahrungsbuchs Ehe⸗ und Erbvertrag der Alexander und Franziska Chrzoszez⸗ schen Eheleute zu Ober⸗Glogau, errichtet am 17. Sep⸗ tember 1838 und hi terlegt am 12. Juli 1850,

b. Nr. 753 des Verwahrungsbuchs Testament des Königl. Forstaufsehers Franz Habecker, errichtet am 20. Januar und hinterlegt am 26. Januar 1846,

welche bis jetzt nicht eröffnet werden konnten, da weder ein dahin gerichteter Antrag noch Nachricht vom Tode der Testatoren vorliegt. Die Beteiligten werden daher aufgefordert, die Eröffnung dieser letzt⸗ willigen Verfügungen binnen 6 Monaten zu beantragen, widrigenfalls dieselben von Amts wegen eröffnet werden. Art. 82 A.⸗G. z. B. G.⸗B. und

Neustadt in Oberschlesien, den 27. Oktober 1904.

Königliches Amtsgericht.

[57012] Aufgebot.

Der Mechaniker Karl Baum in Erfurt, Schlösser⸗ straße 28, hat das Aufgebot des angeblich verloren gegangenen, am 15. April 1895 fällig gewesenen Wechsels d. d. Erfurt, den 15. Januar 1895, über 83 (dreiundachtzig Mark), der von ihm auf den Kaufmann Adolf Lotze in Erfurt gezogen, von diesem angenommen ist, beantragt. Der Inhaber des Wechsels wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 18. Mai 1905, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer 58, anberaumten

kauf Grundstücke Flur XXV Nr. 247 ⁄10, Nr. 2479⁄10 un Nr. 248 0 an Ludwig Götz Eheleute in Neu⸗Isen⸗

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2VvöVé

Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und den Wechsel vorzulegen, widrigenfalls die Kraftlos⸗ erklärung desselben erfolgen wird. Erfurt, den 24. Oktober 1904. Königliches Amtsgericht. Abt. 8.

[56621] Aufgebot.

Die Frau Helene Scholl, geb. Theimann, in Frankfurt a. M, vertreten durch den Gr. Bürger⸗ meister Metzger in Langen, hat das Aufgebot eines Kaufbriefs vom 16. Dezember 1903 über den Ver⸗ ihrer in der Gemarkung Langen belegenen

burg beantragt. Der Inhaber der Urkunde wirn aufgefordert, spätestens in dem auf Donuerstag, den 8. Juni 1905, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte anberaumten Auf⸗ gebotstermine seine Rechte anzumelden und die Ur⸗ kunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung

der Urkunde erfolgen wird. Laugen, den 24. Oktober 1904. 8 Das Großherzogliche Amtsgericht.

[56622] Aufgebot. Der Rechtsanwalt Neuschäffer in Darmstadt, als Vertreter des Jakob Hoffmann u. Gen. in Eber⸗ stadt, hat das Aufgebot einer am 1. März 1870 seitens des Ludwig Eysenbach in Dreieichenhain zur Sicherung der Georg Eysenbach Eheleute in Eber⸗ stadt errichteten Hypothekurkunde über 2200 Gulden, deren ausschließliches Eigentums⸗ und Verfügungs⸗ recht seinen Auftraggebern zustehe, beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf Donnerstag, den 8. Juni 1905, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte anberaumten Aufgebotstermine selne Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalle die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird. Langen, den 25. Oktober 1904. 1“ Das Großherzogliche Amtsgericht

[57023] Aufgebot.

Der Prozeßagent Kühn, als Vertreter der Witwe Auguste Sonntag, der unverehelichten Henriette Griese, beide in Zützer, und der Eigentümerin Auguste Prütz in Schönow, hat das Aufgebot des verloren gegangenen Pypothekenbriefs vom 29. No⸗ vember 1862 über die auf dem Grundbuchblatt des Grundstücks Zützer Bd. 1 Bl. 1 Abt. III Nr. 3 für die unverehelichte Berta Griese eingetragene, zu 5 % verzinsliche Darlehnsforderung von 300 beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird auf⸗ gefordert, späͤtestens in dem auf den 4. März 1905, Vormittags 10 Uhr, vor dem unter⸗ zeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Ürkunde vor⸗ zulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird.

Schloppe, den 25. Oktober 1904. 8

Königliches Amtsgericht.

8

. Zweite Beilage zum Deutschen No 259.

1. Untersuchungssachen.

2. Aufgebote, Verlust⸗ und Fundfachen, Zustellungen u. dergl. 3. Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ ꝛc. Versicherung.

4. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc.

5. Verlosung ꝛc. von Wertpapieren.

Berlin, Mittwoch, den 2. November

Offentlicher Anzeiger.

eichsanzeiger und Königlich Preußischen

Staatsanzeiget. 1904.

Kommanditgesellschaften auf Aktien und Aktienge .Erwerbs⸗ und Wirtschaftsgenossenschaftenrn. Niederlassung ꝛc. von Rechtsanwälten. 1

9. Bankausweise.

10. Verschiedene Bekanntmachungen.

von E. Liedloff

zu Grünhainichen Wechsel a.

bisber unbekannten Erben des Franz Scholz wird

dies hiermit mitgeteilt. Neustadt in Oberschlesien, den 22. Oktober 1904. über 2400 per 15. Juli 1896, Königliches Amtsgericht. b. über 1500 per 17. Juli 1896

2 Aufgebot. 8 Für. 88 5

Die Königliche Ansiedlungskommission für die er Kaufmann Max Heinzelmann zu Berlin, d über 200 per 18. Juni 189

n S . üerige. Zaf und osen Unt Brandenburgstr. 44, hat als Nachlaßpfleger für die⸗ .— erklärt Forden, 4 die verschollene Witwe Katharina Matuszak, geb. jenigen, welche Erben des am 1. Juni 1904 in eelin, 85 14 Oktober 1904. Kowalek, zuletzt in Jacewo wohnhaft, für tot zu er. Berlin verstorbenen Kaufmanns Wilhelm Meister König iches Amtsgericht I. klären. Die bezeichnete Verschollene wird auf⸗ werden, das Aufgebotsverfahren zum Zwecke der [57123] Oeffentliche Zustellung. gefordert, sich spätestens in dem auf den 14. Juni Ausschließung. von Nachlaßgläubigern beantragt. Die 1905, Vorm. 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Nachlaßgläubiger werden daher aufgefordert, ihre Gerichte anberaumten Aufgebotstermine zu melden, Forderungen gegen den Nachlaß des verstorbenen widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An Kaufmanns Wilhelm Meister spätestens in dem auf den alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Ver. 20. Januar 1905, Vormittags 10¼ Uhr,

) Aufgebote, Verlust⸗ u. Fund⸗ achen, Zustellungen u. dergl.

[5702 1] Aufgebot.

der Walde, in Bremen, Prozeßbevo Justizrat Steinhömer in Aurich, klagt enannten Ehemann, früher in Emden, annten Aufenthalts, aus böslicher

Abteilung 82.

Die Ehefrau des Maurers Heinrich Karl Friedrich Klöppner, Rebecka Dorothea Johanna geb. van

[56678] Oeffentliche Zustellung.

Die Ehefrau Marie Wilhelmine Henriette Christiansen, geb. Christiansen, in Hadersleben, vor der Süderbrücke 249, Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗ anwalt Scheel in Flensburg, klagt gegen den Schuhmacher Jeppe Christiansen, fr. Hadersleben, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß, nachdem Parteien sich im Jahre 1890 gütlich getrennt, Beklagter im Jahre 1892 oder 1893 Hadersleben verlassen habe, ohne wieder etwas von sich hören zu lassen, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu scheiden und den Beklagten für den schuldigen Teil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor die zweite Zivilkammer des Königlichen Land⸗ gerichts zu Flensburg auf den 11. Januar 1905,

ausgestellten

llmöchtigter: gegen ihren jetzt unbe⸗ Verlassung

schollenen zu erteilen vermögen, geht die Aufforde⸗ vor dem unterzeichneten Gericht, Klosterstr. 77/78, rung, spätestens im Aufgebotstermine Anzeige zu machen.

Inowrazlaw, den 28. Oktober 1904.

Königliches Amtsgericht. [57022] Aufgevot.

Der Rechtsanwalt Grünberg zu Inowrazlaw hat als vom Gerichte bestellter Pfleger beantragt, den Verschollenen, am 1. Dezember 1856 zu Jakschitz geborenen Karl Gustav Adolf Brandenburger, zuletzt zu Jakschitz wohnhaft, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 14. Juni 1905, Vorm. 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigen⸗ falls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Ver⸗ schollenen zu erteilen vermögen, geht die Auf⸗ forderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gerichte Anzeige zu machen.

Inowrazlaw, den 28. Oktober 1904.

Königliches Amtsgericht. [57020] Aufgebot.

Der Gemeindepfleger Jean Louis Baral in Perouse hat als Abwesenheitspfleger beantragt, den verschollenen Wilhelm Strohm, (Goldarbeiter, geb. am 20. November 1854 in Perouse, zuletzt wohn⸗ haft daselbst, im Jahre 1880 nach Amerika ausge⸗ wandert und seither verschollen, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf Freitag, den 23. Juni 1905, Vormittags 10 ½ Uhr, vor dem unter⸗ zeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermin zu melden, widrigenfalls die 1““ erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermin dem Gericht Anzeige zu machen.

Leonberg i. Württ, den 28. Oktober 1904.

Königliches Amtsgericht. Amtsrichter (gez.) Dr. Gebhardi. Veröffentlicht durch stv. Gerichtsschreiber Frank.

[57019] Aufgebot.

Die unverehelichte Wiebke Langmaack in Großen⸗ aspe hat beantragt, den verschollenen Jasper Lang⸗ maack, geboren am 13. Juli 1828, zuletzt wohnhaft in Großenaspe, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 31. Mai 1905, Vorm. 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Auf⸗ gebotstermin zu melden, widrigenfalls die Todes⸗ erklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermin dem unterzeichneten Gericht Anzeige zu machen.

Neumünster, den 27. Oktober 1904.

Königliches Amtsgericht. Abt. 2.

[571191 Ausfertigung. Aufgebot.

Auf Antrag der Mufikerswitwe Agnes Habermann, F. Schmitt, in Aschaffenburg, vom 27. d. M., hre beiden am 6. Oktober 1849, beziehungsweise am 18. August 1842 in Niedernberg geborenen ledigen Brüder Johann und Jakob Schmitt von da, welche anfangs beziehungsweise Ende der 70 er Jahre nach Amerika, bezw. Australien ausgewandert und seit mindestens 25 Jahren verschollen sind, für tot zu er⸗ klären, bestimmt das Kgl. Amtsgericht Obernburg Aufgebotstermin auf: Dienstag, den 6. Juni 1905, Vormittags 9 Uhr. Demgemäß ergeht die Aufforderung: 1) an die Verschollenen, sich sve. testens im Aufgebotstermin zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird, 2) an alle, welche Auskunft über Leen oder Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, spätestens im Aufgebotstermine dem Gerichte Anzeige zu machen.

DObernburg, den 28. Oktober 1904.

Kgl. Amtsgericht. (g8u) Wirfing.

Zur Beglaubigung: 1b (L. S.) Ziegler, Kgl. Sekretär.

[57016] B“

Am 9. Juni 1904 ist in Breslau im Alter von 77 Jahren die in Schmiedeberg geborene ledige Wirt⸗ schafterin Sophie hut gestorben. Diejenigen, welche ein Erbrecht an ihrem achlaf zu haben glauben, werden aufgefordert ihre Ansprüche bis Pen 20 Januar 1905 bei dem unterzeichneten

erichte anzumelden, widrigenfalls festgestellt werden wird, daß ein anderer Erbe als der Fiskus nicht vorhanden ist. Aktenzeichen: 29. VII. 33/04

Breslau, den 27. Oktober 1904.

Königliches Amtsgericht. [57177]

Nach dem am 19. Juli 1904 eröffneten Testamente des Auszüglers Anton Scholz in Groß⸗pramsen ist von dem Testator au xlen Bruder, Einlieger

ranz Scholz zum iterben eingesetzt worden.

ranz olz ist inzwischen in Buchelsdorf mit interlassung von Erben, deren Name, Stand und vohnonf uns nicht bekannt ist, verstorben. Den

III Treppen, Zimmer 6/7, anberaumten Aufgebots⸗ termine bei diesem Gericht anzumelden. Die Anmeldung hat die Angabe des Gegenstandes und des Grundes der Forderung zu enthalten. Urkund⸗ liche Beweisstücke sind in Urschrift oder in Abschrift beizufügen. Die Nachlaßgläubiger, welche sich nicht melden, können, unbeschadet des Rechts, vor den Ver⸗ bindlichkeiten aus Pflichtteilsrechten. Vermex und Auflagen berücksichtigt zu werden, von den Erben nur insoweit Befriedigung verlangen, als sich nach der nicht ausgeschlossenen Gläubiger noch ein Ueberschuß ergibt. Auch haftet ihnen jeder Erbe nach der Teilung des Nachlasses nur für den seinem Erbteil entsprechenden Teil der Verbindlich⸗ keit. Für die Gläubiger aus Pflichtteilsrechten, Vermächtnissen und Auflagen sowie für die Gläubiger, denen die Erben unbeschränkt haften, tritt, wenn sie sich nicht melden, nur der Rechtsnachteil ein, daß jeder Erbe ihnen nach der Teilung des Nachlasses nur für den seinem Erbteil entsprechenden Teil der Verbindlichkeit haftet.

Berlin, den 27. Oktober 1904.

Königliches Amtsgericht I.

[57117] Aufgebot.

Das Amtsgericht Hamburg hat heute folgendes Aufgebot erlassen: Auf Antrag des Nachlaßpflegers, nämlich des hiesigen Rechtsanwalts Letz, werden alle Nachlaßgläubiger des am 30. November 1858 in Cach⸗rin geborenen und am 13. Oktober 1904 hier⸗ selbst tot aufgefundenen Zollaufsehers a. D. Carl Friedrich Ludwig Adolph Flege aufgefordert, ihre Forderungen bei der Gerichtsschreiberei des hiesigen Amtsgerichts, Ziviljustizgebäude vor dem Holstenthor, Erdgeschoß, Mittelbau, Zimmer Nr. 165, spätestens aber in dem auf Mittwoch, den 21. Dezember 1904, Nachmittags 2 Uhr, anberaumten Auf⸗ gebotstermine, daselbst, Hinterflügel, Erdgeschoß, Zimmer Nr. 161, anzumelden. Die Anmeldung einer Forderung hat die Angabe des Gegenstandes und des Grundes der Forderung zu enthalten. Ur⸗ kundliche Beweisstücke sind in Ürschrift oder in Ab⸗ schrift beizufügen. Nachlaßgläubiger, welche sich nicht melden, können, unbeschadet des Rechts, vor den Verbindlichkeiten aus Pflichtteilsrechten, Ver⸗ mächtnissen und Auflagen berücksichtigt zu werden, von den Erben nur insoweit Befriedigung ver⸗ langen, als sich nach Befriedigung der nicht aus⸗ geschlossenen Gläubiger noch ein Ueberschuß ergibt; auch haftet jeder Erbe nach der Teilung des Nach⸗ lasses nur für den seinem Erbteil entsprechenden Teil der Verbindlichkeit. Für die Gläubiger aus Pflichtteilsrechten, Vermächtnissen und Auflagen sowie für die Gläubiger, denen die Erben unbe⸗ schränkt haften, tritt, wenn sie sich nicht melden, nur der Rechtsnachteil ein, daß jeder Erbe ihnen nach der Teilung des Nachlasses nur für den seinem Erbteil entsprechenden Teil der Verbindlichkeit haftet.

Hamburg, den 25. Oktober 1904.

Der Gerichtsschreiber des Amtsgerichts Hamburg.

Abteilung für Aufgebotssachen.

Abteilung 82.

[57152]

Der verschollene Eisenbahndiätar Johann Peter Kehrbusch, geboren am 2. Oktober 1863 zu Nieder⸗ krüchten, Ehemann der in Cöln⸗Ehrenfeld wohnenden Frau Catharina geborene Kehrbusch, mit dem letzten inländischen Wohnsitz zu Aachen, wird für tot er⸗ klärt. Als Zeitpunkt des Todes wird der 31. De⸗ zember 1901 festgestellt. Die Kosten des Verfahrens fallen dem Nachlasse zur Last.

Aachen, den 26. Oktober 1904.

Königliches Amtsgericht. 10. [57017] Bekanntmachung. .

Durch Ausschlußurteil des unterzeichneten Gerichts vom heutigen Tage sind die Schuldurkunden des ständischen Leihhauses in Fulda über

a. 257 14 Nr. 4254 vom 27. März 1875,

b. 70 Nr. 14 180 vom 26. Februar 1889, „c. 257 14 Nr. 2773 vom 26. März 1874 für kraftlos erklärt. .

Fulda, am 18. Oktober 1904.

Königliches Amtsgericht. Abt. 4. [57018] Bekanntmachung.

Durch Ausschlußurteil des unterzeichneten Gerichts vom 27. Oktsber 1904 sind die Schuldverschreibungen:

1) Nr. 1322 vom 28. Februar 1848 über 546,48 ℳ, zu 3 ½ % verzinslich,

2) Nr. 1285 vom 8. Februar 1847 über 941,54 ℳ, zu 4 % verzinslich,

3) Nr. 2370 vom 8. November 1851 über 912,00 ℳ, zu 3 ½ % verzinslich,

ausgestellt für den Bürgermeister Heinrich von Germeten zu Volkmarsen als Rechtsnachfolger der Carl Wrisberg und der von Caälenbergschen Erben zu Wettesingen, für kraftlos erklärt. 8

Volkmarsen, den 27. Oktober 1904.

Königliches Amtsgericht. [57013] Bekanntmachung.

Durch Ausschlußurteil des unterzeichneten Gerichts vom heutigen Tage sind die folgenden vier von dem früheren Hotelier C. Utech zu Berlin akzeptie

§ 15672 Z.⸗P.⸗-O mit dem Antrage: „Die zwischen den Parteien bestebende Ehe zu trennen und im Urteil auszusprechen, daß der Beklagte die Schuld an der Scheidung trägt“, und ladet den Beklagten zur. mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die I. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Aurich auf den 7. März 1905, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge⸗ dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Aurich, den 29. Oktober 1904.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. [57179] Oeffentliche Zustellung.

Die Frau Else Bieg, geb. Unger, in Berlin, Lessing⸗Straße Nr. 32, Prezeßbevollmächtigter: Justizrat Pinner in Berlin, klagt gegen den Buch⸗ drucker Carl Heinrich Bieg, früher in Berlin, jetzt unbekannten Aufenthalts, in den Akten 34. R. 365. 04, unter der Behauptung, daß der Beklagte sie Mitte Januar 1904 mit Faustschlägen mißbandelt habe, mit dem Antrage auf Ehescheidung. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 17. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts ] in Berlin, Neue Friedrichstr. Nr. 16/17,“ Zimmer 13, 2 Treppen, auf den 25. Januar 1905, Vormittags 10 ½ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Berlin, den 28. Oktober 1904.

Bischoff, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts I. Zwvilkammer 17.

[56674] Oeffentliche Zustellung.

Nachgenannte

1) Martha Magdalene verehel. Nötzold, geb. Köhler, in Meerane,

2) Christiane Hermine Emma verehel. Fittig, geb. Wild, in Chemnitz, .

3) Anna Marie verehel. Meßner, geb. Voigt, in Plaue b. Flöha,

4) Ida Theresie verehel. Hiller, geb. Fischer, in Chemnitz

5) Anna Emilie verehel. Boost, geb. Poetzscher, in Waldheim,

6) Lina Emilie verehel. Gehlert gesch. Hartwig, esch. gew. Keinert, geb Schreiner, in Rodlitz b. ichtenstein,

7) Minna Bertha verehel. Köberlein, geb. Püchel, in Rixdorf,

8) Amalie Ernestine verehel. Michael, in Chemnitz,

9) Rosa Martha bverehel. Schanz, geb. Bauer, in Chemnitz,

10) Emilie Helene verehel. Müller, geb. Neubert, in Waldheim,

iu 3— 6, 10 vertreten durch Rechtsanwalt Justizrat Hösel in Chemnitz, zu 1, 2, 7, 8, 9 vertreten durch Rechtsanwalt Zimmermann in Chemnitz,

klagen gegen ihre Ehegatten

in 1 den Dienstknecht Hermann Hugo Nötzold, zuletzt in Garnedorf,

zu 2 den Zeitungsberichterstatter Wilhelm Richard Anton Fittig, zuletzt in Chemnitz „zu 3 den Klempner Gustav Adolf Meßner, zuletzt in Plaue,

zu 4 den vormaligen Gaszählwärter Rudolf Max Hiller, zuletzt in Chemnitz,

mu 5 den Zigarrenarbeiter Bernhard Ottomar Boost, zuletzt in Waldheim,

zu 6 den Tagearbeiter Johann Fürchtegott Adolf Gehlert, zuletzt in Kappel b. Chemnitz,

zu 7 den Monteur Paul Emil Otto Köberlein,

zu 8 den Gelegenheitsarbeiter Ernst

zu 9 den Kaufmann Paul Rudolf emnitz, Schauz,

zu 10 den Handarbeiter Friedrich Hermann Müller, zuletzt in Waldheim⸗

sämtlich jetzt unbekannten Aufenthalts;

zu 1 auf Grund der §§ 1333 bezw. 1568

zu 2 auf Grund des § 1353

zu 4, 5 auf Grund des § 1567 Ziff. 2

zu 3 auf Grund des § 1565

zu 6 auf Grund des § 1567 Ziff. 2 bezw. 1568

zu 7 bis 10 auf Grund des § 1568 mit dem Antrage: 8

zu 1 auf Ansechtung bezw. Scheidung b.

zu 2 auf Herstellung Che,

zu 3 bis 10 auf Scheidung e, und laden die Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die 4. Zivilkammer

Schmidt, geb.

zuletzt in

2

stellen.

Vormittags 10 Uhr, Saal 55, mit der Aufforde⸗ rung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Fleusburg, den 24. Oktober 1904. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. [57032] Oeffentliche Zustellung. 66 P 446. 04. Der Chemiker Dr. Adolf Schoenjahn zu Bremen, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Carl Mengel, hier, W. 35, klagt gegen den Rechtsanwalt Horst Gustav Benedictus Ackermann, früher zu Berlin, Koppenstr. 94, jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Grund des Wechsels vom 7. September 1903 über 1800 ℳ, zahlbar am 6. Dezember 1903, und des mangels Zahlung aufgenommenen Protestes vom 9. Dezember 1903, mit dem Antrage, den Beklagten zur Zahlung von 1800 nebst 6 vom Hundert Zinsen seit dem 9. Dezember 1903 sowie 9,90 Wechselunkosten an Kläger zu verurteilen. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die 17. Kammer für Handelssachen des Königlichen Landgerichts 1 zu Berlin, Neue Friedrichstraße 16/17, I1. Stockwerk, Zimmer 73, auf den 10. Januar 1905, Vor⸗ mittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu ke Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Berlin, den 29. Oktober 1904. Neumann, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts I.

[57026] Oeffentliche Zustellung.

Die Eheleute Julius Böhme und Berta Böhme, geb. Giroud, in Frankfurt a. M., Prozeßbevoll⸗ mächtigter: Rechtsanwalt Dr. Ederheimer, daselbst, klagen gegen die Eheleute Baron Ferdinand von Salisch und Mathilde von Salisch, geb. von Wedel⸗Parlow, früber in Baden⸗Baden, später in Berlin, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Be⸗ hauptung, daß die Beklagten die letzte Rate aus dem zwischen den Parteien am 12. November 1903 über Ansprüche aus mehreren Immobiliarkauf⸗ und Tauschverträgen geschlossenen Vergleich nicht bezablt hätten, mit dem Antrage: Die Beklagten kostenfällig solidarisch zur Zahlung von 2736,41 nebst 4 vom Hundert Zinsen seit 15. Mai 19 4 zu verurteilen, auch das Urteil, epentuell gegen Sicherheitsleistung, für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Die Kläger laden die Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 2 Zivilkammer des König⸗ lichen Landgerichts in Frankfurt a. M. auf

den

6. Januar 1905, Vormittags 9 Uhr, mit der

Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zu⸗ gelossenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der oöffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemäaächt.

Frankfurt a. M., den 31. Oktober 1904. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[57024] Oeffentliche Zustellung.

Der Schuhmachermeister E. Junker zu Hamburg, Colonnaden 14, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. G Sommer, Hamburga, klagt gegen Frau Therese Louise Sophie Winter, richtig: die unverehel. Therese Luise Dorothea Sophie Winter, zuletzt wohnhaft gewesen Hamburg, Colonnaden 21/23 III, jetzt unbekannten Aufentholts, mit dem Antrage auf kostenpflichtige, vorläufig voll⸗ streckbare Verurteilung der Beklagten zur Zahlung von 24,90 nebst 4 % Zinsen seit dem Klagetage, unter der Begründung, daß Beklagte ihm diesen Betrag für im Jahre 1904 käuflich gelieferte Schuh⸗ waren und auftragsgemäß ausgeführte Arbeiten schulde. Kläger ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Amtsgericht Hamburg, Zivilabteilung 17, Ziviljustizgebäude vor dem Holstentor, Holstenwallflügel, Erdgeschoß, Zimmer Nr. 112, auf Donnerstag, den 29. De⸗ zember 1904, Mittags 12 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

8127 den 24. Oktober 1904.

Der Gerichteschreiber des Amtsagerichts

Zivilabteilung 17.

[57121] Oeffentliche Zustellung.

Die städtische Spar⸗ und Leihkasse zu Leer 16“ Rechtsanwalt Hemkes zu eer klagt unter anderen gegen die Ehefrau des Arbeiters Hermann Heyen, Elsina geb. Hasseler, früher in Clinton (Jowa), Asch Street 32, Nord⸗ amerika, und deren Ehemann sowie gegen die Anna

Hamburg.

des Köͤniglichen Landgerichts zu Chemnitz auf den

21. Dezember 190 4, Vormittags 9 Uhr, mit 1

der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte vaäene Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung werden diese Auszüge den Klage bekannt gemacht.

Chemnitz, am 28 Oktober 1904.

Hasseler, früber in Clinton (Jowa), Asch Street 32, Nordamerika, alle jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß die Beklagten als Mit⸗ erben des Partikuliers Dieke Hasseler zu Leer ihr an 4 ½ % Zinsen von den zu ihren Gunsten auf dem Dieke Hasselerschen Grundstück (Leer, Bd. XII Bl. 447) eingetragenen Hypotheken schuldeten: a. von

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

den Abt. III Nr. 7 eingetragenen 6000 pro