müssen. Ein solcher Schritt würde aber die Selbständigkeit der Einzel⸗ staaten vermindern, wogegen wir uns immer gewehrt haben. Durch eine Uebertragung der Eisenbahnen auf das Reich würden zudem unsere Bei der Zusammensetzung des Reichs⸗
Einnahmen vermiadert werden.
tags ist es ganz klar, daß die Eisenbahneinnahmen vers würde Wir müssen sie aber behalten, denn woher sollen wir sonst die Ein⸗ nahmen nehmen, zwenn wir nicht die direkten Steuern
Eine übermäßige Vermehrung der direkten Steuern und eine Erhöhung der Progression nach oben war ja immer das Mittel, demokraten als den Weg zu ihrem Staat bezeichnet haben. dürfen wir bei einer Reform der Eisenbahntarife keine verminderten Osten gefordert werden. Es ist dur Einnahmen haben. Wir meinen im Gegenteil, daß eine Vermehrung der Einnahmen aus den Personentarifen am wenigsten empfindlich
Repräsentationskosten gestellt, da die nicht decken
Für die Forderungen 1 ihrem Privatvermögen
sein würde. werden neue Kosten aus
werden deshalb die Forderung von Repräsentationszulagen für f Die Minister müssen so gestellt werden, daß sie, wenn sie aus politischen Gründen ihre Tätigkeit abschließen, ohne Sorge leben können. Mit der Bildung eines neuen denn der Regierungs⸗ sah, daß wir nicht zu kündigen, hat man dort keine Eile gehabt. daß am 1, Januar 1906 der neue Zustand in Kraft treten werde.
beteiligten sich bis zum Schluß
7 Minister gern prüfen.
einverstanden; der der größte unseres der Höhe der
bezirks Allenstein sind wir bezirk Königsberg ist jetzt Finanzminister sprach von haben keine Hinsicht.
und durch diese muß eine ständige Kontrolle des Reisens und der höheren Verwaltungen stattfinden. ’1 Ministerium für Handel und Gewerbe haben wir stets den Vorbehalt gemacht, daß das Institut für Glasmalerei aufzuheben sei. Kunstinstitute dürfen vom Staat nur unterhalten werden, wenn sie Porzellanmanufaktur. Wir billigen es daher, wenn die Regierung das Institut für Glas⸗ Was die neue Bildung eines amts betrifft, so erkennen wir an, daß die Geschäfte des Handels⸗ Minister nicht ohne Beistand ein so wichtiges Gebiet, wie das der gewerblichen an Fortbildungs⸗ und Fachschulen im Jahre 1880 686 und im Jahre 1904 2065. Die f 307 000 ℳ daß der Minister des
Reisekosten bei den
Musteranstalten sind, wie z. B. unsere
malerei jetzt auflöst. ministeriums so zugenommen haben, daß ein
Schulen, bearbeiten kann. Wir hatten betrugen 1880 Wir glauben daher, nach Art des immer
Aufwendungen dafür 7,3 Millionen Mark. neuen Beirats, der wird, bedarf. Wir treten
essen des Handwerks ein und wollen wünschen, daß der Landes⸗ Da die Syndikate und die
onzentration des Großkapitals die allgemeinen Interessen schädigen können, werden wir der Regierung die Mitzel nicht versagen, deren sie zum Kampf gegen sie bedarf. Bei der Justizverwaltung billigen wir Ich hoffe, daß die Staatsregierung mit ihren Maßnahmen der Anarchie und den anarchistischen Be⸗ strebungen gegenübertritt und gemeinsam mit den anderen Staaten
8 5 in dieser Weise tätig ist.
die Vermehrung der Richterstellen.
Leider ist seiner Zeit an dem Widerspruch Regelung der
vorgeht. Bismarck internationale
gegen sie des Fürsten
Prozesses gerichtet worden sind, weise ich auf das Diese Angriffe vermögen nicht das Ansehen unseres
Sache bemächtigt und einen ein solcher Lä überhaupt nicht mich, daß der Justizminister sich nicht aus in den Reichstag begeben hat.
ist aber unzureichend. Sozialdemokratie müssen wir darauf entsprechende Vermehrung der Gendarmen Meine
absolut notwendig ist, sie befriedigen.
Minister diese
1 . der Reisekosten. Wir wirksame Kontrolle über die Sparsamkeit in dieser Diese Kontrolle kann nur von den Ressorts geübt werden,
Landeseisenbahnrats für die berechtigten Inter⸗ Im an dem Geburtstage Grillparzers, dessen Trauerspiel „König Ottokars Glück und Ende“ zum ersten Male in der Neueinstudierung wiederholt. — Am Montag wird Shakespear
gewisser gegen eine Sache Hee Angriffe, die gegen unsere Justiz aus Anlaß des Königeberger ntschiedenste zurück. Richterstandes zu erschüttern. Wenn die Herren Sozialdemokraten sich nicht der Skandal gemacht hätten, so wäre entstanden.
Im Etat des Ministeriums des Innern finden wir eine Vermehrung der Gendarmen vorgesehen. Sie Das Bei der Verhetzung der Massen durch die f bestehen, daß eine
vorgenommen wird. politischen Freunde können den Ansturm der auf Gehaltserhöhung nicht billigen, aber sich auch nicht den berechtigten Ansprüchen entziehen und wollen in solchen Fällen, wo eine Verbesserung Wir wollen die Gendarmen
winden würden.
erhöhen wollen. 1 für den Staat eine das die Sozial⸗ Vorgänger. Was den
Deshalb
der Ministe
können. Wir 1b davon nicht einsehen.
lebhafteres hatten
kontrahenten ein
Regierungs⸗ der Handelsverträge
Landes. Der
An der weiteren Debatte
Beim
der Abg. Dr. Friedberg (nl.
Solche
so stellen, daß sie aus dem besten Material genommen werden können. Das Geld, das dafür ausgegeben wird, ist nicht vergeblich ausgegeben. Zum Schutz des Deutschtums gegen die Konzentrierung des inter⸗ nationalen Polentums sollte die Regierung dafür sorgen, daß in Ver⸗
einen und Versammlungen nur deutsch gesprochen wird. ä p nur eine Konsequenz des deutschen Schulunterrichts. daß der Minister in bezug auf den Ankauf von Grundstücken weitsichtigere Politik landwirtschaftlichen Etat betrifft, ist es erfreulich, daß 2 Millionen chaus notwendig, der Abwanderung der Massen aus den Ostprovinzen zu steuern. sein Interesse für die Landwirtschaft bekundet. gierung in der Handelsvertragsfrage steht damit aber nicht ganz im Einklang. 1902 hätten die bestehenden Handelsverträge gekündigt werden können; das ist nicht geschehen, und wir können den Grund Wenn wir gekündigt hätten, hätten die Ver⸗
Interesse . als wir geneigt
des Blattes der Abg. Herold (Zentr.), der
Staatsministeriums, vbu Graf von Bülow und
ontag, Das wäre
Erfreulich ist es, Nächsten
befolgt als seine
für die innere Kolonisation im
Der Finanminister hat Theater) bringt
Tod“ statt.
am Zustandekommen selbst. Als man waren, die Handelsverträge
Wir hatten erwartet, abend und
pheten“. Präsident des Tell“ gegeben.
Landesgewerbe⸗
Hoffmann, Knüpfer,
und 1904 (Mime), Bertram ( gebildet
Neuen Königlichen
Herrn Pohl als Shylock, Feau Arnstädt als Nerissa gegeben.
die Initiative Staaten Freitag in Szene. gescheitert. Verschwender“ zur Aufführung. Lindaus Schauspiel „ „Zapfenstreich“.
aktigen Lustspiels
Ich freue wird.
diesem Anlaß intendantur Adalbert Matkowsky.
plan aufgestellt:
Biberpelz“. Beamten
„Monna Vanna“ angesetzt.
Theater und Musik.
Im Königlichen Opernhause wird morgen „Der Roland von Berlin“ mit den Damen Destinn, Parbs, den Herren Grüning, n 2 Philipp, Krasa, Nebe in den Hauptrollen aufgeführt. Kapellmeister Dr. Muck dirigiert. — geht als II. Abend von R. Wagners Bühnenfestspiel „Der Ring des Nibelungen“ „Siegfried“ mit Herren Kraus (Siegfried), Lieban 1s anderer), Krasa (Alberich) und den Damen Plaichinger (Brünnhilde), Goetze (Erda), Dietrich (Waldvogel) unter der Leitung des Kapellmeisters Dr. Strauß in Szene. (Anfang 7 Uhr.)
es „Kaufmann von Venedig“ mit Poppe als Portia und Fräulein
Im Deutschen Theater werden „Das Nachtmahl der Kar⸗ dinäle“ und „Die große Leidenschaft“ morgen abend, am Dienstag, Donnerstag, Sonnabend und nächsten Sonntagabend gegeben. kerade“ geht am Montag, die Komödie „Helden“ am Mittwoch und Als Nachmittagsvorstellung gelangt morgen „Der
Im Berliner Theater wird morgen und am Freitag Paul morhgen ums aus . „ so ich Dir! gegeben, am Montag Am Dienstag findet die Erstaufführ. viels „Modell“, von Hermann Katsch statt, das am Donnerstag, Sonnabend und nächsten Sonntag wiederholt werden wird. Am Mittwoch geht zum wohltätigen Zweck „Kean“ in Szene. Die Titelrolle spielt mit Genehmigung der Königlichen General⸗
Lessingtheater hat für nächste Woche folgenden Spiel⸗ Morgen abend, Montag, Mittwoch und Freitag: „Traumulus“; Dienstag: „Die Siebzehnjährigen“; Donnerstag: „Der B 2 Am Sonnabend geht Hugo von Hofmannsthals neues Schauspiel „Das gerettete Venedig“ s wird am nächstfolgenden Sonntagabend wiederholt. vorstellung ist für morgen „Rosenmontag', für nächstfolgenden Sonntag
mann Henschel“,
Sonntag r Wallenstein⸗Trilogie, umfassend - Piccolomini“ zur Aufführung, und im Anschluß daran ist für Sonn-⸗ so tfag, den 29. Januar, Nachmittags, „Wallensteins Tod“ angesetzt.
1 Nächsten Sonntagabend (22. Januar) wird „Das grobe Hemd“ geben. — Das Schillertheater N. 8258 Wilhelmstädtisches
Die Haltung der Re⸗ „Die Stützen der Gesellschaft“ zur und Donnerstag finden Wiederholungen von und „Die Piccolomini“, Dienstag und Freitag von „Wallensteins Am Mittwoch wird „Die Tyrannei der Tränen“, Sonn⸗ abend und nächsten Sonntagnachmittag „Die Haubenlerche“ gegeben. handlungen einen günstigen Verlauf nehmen können, weil die Mit. Für nächsten Sonntagabend ist „Fuhrmann Henschel“ angesetzt. Im Theater des Westens gelangt das musikalische Lustspiel
von Wolf⸗Ferrari „Die neugierigen Frauen⸗ “ abend sowie am Dienstag (im Abonnement), Donnerstag (im A nächsten Mittwoch singt Am Montag geht in Szene, am Freitag (im Abonnement am Sonnabendnachmittag wird als 10. Morgen nachmittag gelangt „Undine“, am Sonntag⸗ nachmittag „Der Freischütz“ zur Auf ührung.
Im Nationaltheater mußte die Erstaufführung der Ope
Im Schillertheater O. (Wallnertheater) wird morgen Nach⸗ mittags „Johannisfeuer“, Abends „Krieg im Frieden“ letztere Stück kommt au Dienstag,
. legeben; das ch am Mittwoch zur Wiederholung. Am Donnerstag und reitag geht „Fuhr⸗ „Die Großstadtluft“ in Szene. Nachmittags der erste Teil der „Wallensteins Lager“ und „Die
Sonnabend kommt
Hemd“ ge⸗
omeo und Julia“, Abends Aufführung. Am Montag „Wallensteins Lager’
morgen nachmittag
onnement), Sonn⸗ Sonntagabend zur Aufführung. Am Nikolaus Rothmühl als Gast den Pro⸗ „Amelia“ oder „Der Maskenball“ „Zar und Zimmermann“, lassikervorstellung „Wilhelm
8 -— Die Zauberglocke“ von Saint⸗Sasns wegen plötzlicher Erkrankung
zur Darstellung. Ersatzvorstellung
Am Montag
Operntheater wird morgen, — zwar in der gle
Als Ersatzvorstell
des Herrn Melms auf Dienstag nächster Woche verschoben werden. ung gelangen morgen „Die Hugenotten“
Die für morgen gelösten Billette behalten für die ihre Gültigkeit; oder es wird bis 1 ½ Uhr an der
Tageskasse der Geldbetrag zurückerstattet.
Im Neuen „Angèle“ und „Der eingebildete Kranke⸗ angesetzt. langen am Freitag und Sonntag zur Wiederholung. Charolais“ geht morgen, sowie am Montag, Dienstag, Donnerstag und Sonnabend in Szene.
Im Lustspielhause findet morgen nachmittag ausnahmsweise
eine luffuͤhrang
Theater ist für Mittwoch die Erstaufführung von Diese Werke ge⸗ „Der Graf von
des „Familientags“ bei halben Preisen statt, und en Besetzung wie bei den Abendvorstellungen.
Im Kleinen Theater gehen „Die Neuvermählten“ und an⸗ schließend „Abschiedssouper“ morgen sowie am Montag, Dienstag, Donnerstag und Sonnabend in Szene. ; gelangt „Salome“, Freitag „Ein Nachtasyl“ zur Wiederholung.
Am Mitwoch und Sonntag
„Mas⸗
taufführung des vier⸗
zum ersten Male in Szene und entzündung.
Als Nachmittags⸗
Königliche Schauspiele. Sonntag: Opern⸗ haus. 13. Abonnementsvorstellung. Der Roland von Berlin. Oper in 4 Akten. Dichtung und Musik, unter Benutzung des gleichnamigen Romans pon Wilibald Aleris, von R. Leoncavallo.é Deutsch von Georg Droescher. Dirigent: Herr Dr. Muck. Regie: Herr Droescher. Anfang 7 ½ Uhr.
Neues Operntheater. 11. Abonnementsvorstellung. Grillparzers Geburtstag. König Ottokars Glück und Ende. Trauerspiel in 5 Aufzügen von Franz Grillparzer. Anfang 7 ½ Uhr.
Montag: Opernhaus. 14. Abonnementsvorstellung. Der Ring des Nibelungen. Bühnenfestspiel von Richard Wagner. Zweiter Abend: Siegfried in 3 Akten. Anfang 7 Uhr.
Neues Operntheater. 12. Abonnementsvorstellung. Der Kaufmann von Venedig. Komödie in 5 Auf⸗
zügen von William Shakespeare, übersetzt von August
Opernhaus. Dienstag: Die lustigen Weiber von Windsor. Mittwoch: Die Zauberflöte. Donnerstag: Der Ring des Nibelungen. Dritter Abend: Götterdämmerung. Anfang 6 ½ Uhr. Freitag: Der Roland von Berlin. Sonnabend: Samson und Dalila. Sonntag: Der Freischütz.
Neues Operntheater. Dienstag; Judith. Mitt⸗ woch: Geschlossen. Donnerstag: Geschlossen. Frei⸗ tag: Geschlossen. Sonnabend: Geschlossen. Sonn⸗ tag: Nathan der Weise. 8
—
Deutsches Theater. Sonntag, Abends 7 ½ Uhr: Das Nachtmahl der Kardinäle. — Die große Leidenschaft.
Montag, Abends 7 ½ Uhr: Maskerade.
Dienstag, Abends 7 ½ Uhr: Das Nachtmahl de Kardinäle. — Die große Leidenschaft.
Berliner Theater. Sonntag: Dir! Anfang 7 ¼ Uhr. 1 Montag: Zapfenstreich. Anfang 7 ½ Uhr. Dienstag: Zum ersten Male: Modell. Mittwoch: bltätigkeitsvorstellung. Kean.
—
Lessingtheater. Sonntag, Nachmittags 2 Ubr⸗ Rosenmontag. — Abends 7 ½ Uhr: Traumulus. Montag: Traumulus.
Dienstag: Die Siebzehnjährigen.
Sccihillertheater. o. (Wallnertheater. Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Johannisfeuer. Schauspiel in 4 Akten von Hermann Sudermann. — Abends 8 Uer: Krieg im Frieden. Luftspiel in 5 Akten von G. von Moser und Fr. von
Montag, Abends 8 Uhr: Fuhrmann Heuschel. Dienstag,
Abends 8 Uhr: Fuhrmann Henschel. Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Nora.
N. Friedrich Wilhelmstädtisches Theater.)
Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Romeo und Julia. Trauerspiel in 5 Aufzügen von William Shakespeare. — Abends 8 Uhr: Die Stützen der Gesellschaft. Schauspiel in 4 Aufzügen von Henrik Ibsen. Deutsch von Wilhelm Lange.
Montag, Abends 8 Uhr: Wallensteins Lager. — Die Piccolomini.
Dienstag, Abends 8 Uhr: Wallensteins Tod.
Theater des Westens. (Kantstraße 12. Bahn⸗ hof Zoologischer Garten.) Sonntag, Nachmittags 3 Ubr: Zu halben Preisen: Undine. — Abends 7 ½ Uhr: Die neugierigen Frauen.
Montag (bei aufgehobenem Abonnement): Amelia, oder: Ein Maskenball.
Dienstag (15. Vorstellung im Abonnement): Die neugierigen Frauen.
Mittwoch: Gastspiel von Nikolaus Rothmühl. Der Prophet. 8
Donnerstag (15. Vorstellung im Abonnement): Die neugierigen Frauen.
Freitag (15. Vorstellung im Abonnement): Zar und Zimmermann.
Nationaltheater. (Direktion: Huge Becker. Weinbergsweg 12a — 13 b.) Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Der Barbier von Sevilla. — Abends 7 ½ Uhr: Zum ersten Male: Die Zauberglocke.
Montag: Der Wildschütz.
Dienstag: Die Zauberglocke. 1
Mittwoch: Der Troubadour. 8
Donnerstag: Zar und Zimmermann.
Freitag: Zum ersten Male: Gute Nacht, Herr Pantalon. — Die Hand. — Die schöne Galathée.
Sonnabend: Die Fledermaus.
Neues Theater. Sonntag: Der Graf von Charolais. 8 Montag: Der Graf von Charolais. Dienstag: Der Graf von Charolais. Mittwoch: Zum ersten Male: Der eingebildet Kranke. Vorher: Zum ersten Male: Angele. Donnerstag: Der Graf von Charolais. Freitag: Der eingebildete Kranke. Vorher: Angele. Sonnabend: Der Graf von Charolais.
Lustspielhaus. (Friedrichstraße 236.) Sonn⸗ tag, Nachmittags 3 Uhr: Der Familientag. — Abends 8 Uhr: Der Familientag.
Montag, Abends 8 Uhr: Der Familientag.
Dienstag, Abends 8 Uhr: Der Familientag.
Mittwoch, Abends 8 Uhr: Der Familientag.
Donnerstag, Abends 8 Uhr: Der Familientag.
Freitag, Abends 8 Uhr: Der Familientag. Sonnabend, Nachmittags 3 Uhr: Das böse Priu⸗ zeßchen. — Abends 8 Uhr: Der Familientag.
Residenztheater. (Direktion:Richard Alexander.) wekes
8 8 8
8.
8Uhr: Herkulespillen. (Les dragées d'Hercule.) Schwank in 3 Akten von Paul Bilhaud und M. Hennequin. Deutsch von M. Schönau.
Montag und folgende Tage, Abends 8 Uhr: Herkulespillen.
Thaliatheater. (Dresdener Straße 72/73. Di⸗ rektion: Kren u. Schönfeld.) Sonntag, Nachmittags 3 ½ Uhr: Bei halben Preisen: Charleys Tante. (Guido Thielscher in der Titelrolle.) — Abends 7 ½ Uhr: Der große Stern. Große Ausstattungsposse mit Gesang und Tanz in 3 Akten von J. Kren und Alfr. Schönfeld. Musik von Einödshofer.
Montag und folgende Tage: Der große Stern.
Bentraltheater. Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Zu halben Preisen (in erster Besetzung); Der Bettelstudent. — Abends 7 ½ Uhr: Neueinstuciert: Madame Sherry. Operette in 3 Akten von Hugo Felix. (Jane: Mia Werber.)
Montag: Madame Sherry.
Dienstag: Der Bettelstudent. (Gusti Förster, Oskar Braun.)
Mittwoch: Der Zigeunerbaron. (Gusti Förster, Oskar Braun.)
Donnerstag und Freitag: Die Geisha. (Mimosa: Mia Werber.) S 8
Sonnabend: Madame Eherry.
Bellealliancetheater. (Bellealliancestraße 7/8. Direktion: Kren u. Schönfeld.) Sonntag, Nach⸗ mittags 3 Uhr: Bei kleinen Preisen: Die Jung⸗ frau von Orleans. (Paula Klär, Ernst Benzinger, als Gäste.). — Abends 8 Uhr: Lumpaci⸗ vagabundus. (Schuster Knieriem: Josephine Dora.)
Montag und folgende Tage: Lumpacivaga⸗ bundus.
Trianontheater. (Georgenstraße, zwischen Friedrich⸗ und Universitätsstraße.) Sonntag, Nach⸗ mittags: Das elfte Gebot. — Abends: Die glückliche Gilberte. (Heureuse.) Luftspiel in 3 Akten von Maurice Hennequin und Paul Bilhaud. Neeenn und folgende Tage: Die glückliche
i e.
Konzerte.
Philharmonie. Sonntag, Mittags 12 Uhr: Oeffentliche Hauptprobe zum VI. Philharmo⸗ ea2 — ert. 2ᷓ ub
ontag, Abends7 r: VI. Philharmonisches Konzert. Dirigent: Arthur Nikisch. Solist: Lenze Werardy. h isch. Solist
Saal Bechstein. Sonntag, Abends 7 ½ Uhr: Liederabend von Elena Gerhardt. Mi b Professor Arthur Nikisch. 88 w
Montaa, Abends 7 ½ Uhr: Fränzi Tiecke.
Liederabend von
——ꝛꝛ—ꝛꝛ:ͦ—¶A —i[F——
Nach Schluß der Redaktion eingegangene
Depeschen.
Berlin, 14. Januar. (W. T. B.) Nach einem Telegramm Windhuk s Leutnant Freiherr Karl von Lindenfels, geboren am 22. Ok⸗ tober 1877 zu Bagyreuth,
in Deutsch⸗Südwestafrika sind gestorben:
frühber im Königlich bayerischen
6. Chevauxlegerregiment, am 9. Januar im Lazarett zu Epu⸗ kiro an Typhus: Vizefeldwebel Gustav Bienefeld, geboren am 24. August 1876 zu Dölle, früher im Eisenbahnregiment Nr. 2, am 11. schwäche; Reiter Julius Grabowski, geboren am 24. Mai 1883
Januar im Lazarett zu Swakopmund an Herz⸗
zu Hohenstein, früher im Pionierbataillon Nr. 20, am 10. Ja⸗ nuar ebenfalls
im Lazarett zu Swakopmund an Hirn⸗
2
(Fortsetzung des Amtlichen und ichtameligen in der Ersten, Zweiten, Dritten und Vierten
eilage.)
Königliche ochschule (Theatersaal). Sonn⸗ tag, Abends 7 ½ Uhr: Konzert von Clara Krause (Gesang). Mitwirkung: C. V. Bos (Klavier), J. van Lier (Violoncello).
Römischer Hof, Konzertsaal. Sonntag, Abends 7 ½ Uhr: Konzert von Martha Boebel (Sopran).
Zirkus Schumann. Sonntag, Nachmittags 3 ½ Uhr und Abends 7 ½ Uhr: Zwei große brillante Galavorstellungen. In beiden Vorstellungen, Nachmittags und Abends: Gleich reichhaltiges abwechselndes Programm und der urkomische Originalclown Jan Clermont mit seinem Parodiezirkus à la Barnum u. Bailey. Miß Emmy Stickney, Amerikas beste Parforce⸗ und Feuerreiterin. Ferner: In beiden Vor⸗ stellungen: Sämtliche Spezialitäten, Clowns und Auguste sowie Direktor Alb. Schumanns neue und moderne Dressuren. Nachmittags zum Schluß: Die goße: Ausstattungspantomime Marokko. Etwa 200 Mitwirkende. Nachmittags auf allen Plätzen ohne Ausnahme ein Kind frei. Jedes weitere Kind halbe Preise, außer Galerie. Um 9 ½ Uhr: Die große Schumannsche Ausstattungs⸗ pantomime: Eine Nordlandsreise. Komisch⸗phan⸗ tastische Pantomime in 7 Bildern. Entworfen und auf das glänzendste inszeniert vom Direktor Albert Schumann. Besonders hervorzuheben: Die schöne Schlußapotheose mit tausenden von Glühlampen.
Montag: Galasportvorstellung. Jan Cler⸗ mont. Das vorzügliche Programm. Eine Nordlandsreise.
3————— Familiennachrichten.
Verlobt: Frl. Marie von Arnim mit Hrn. Ritter⸗ gutsbesitzer Constantin von Wilucki (Berlin —Kabel bei Kalau).
Verehelicht Hr. Oberleutnant Hasso von Schwichow mit Margarete Gräfin von Pückler (Berlin).
Geboren: Ein Sohn: Hrn. Leutnant a. D. Hart⸗ wig von Platen (Pätschow bei Quilow).
Gestorben: Hr. Landrat a. D., Geheimer Re⸗ gierungsrat Richard von Doemming (Wiesbaden). — Hr. Oberstabsarzt Dr. Friedrich Ebeling Feh ben, — Hr. Feee Frans Graf
inck von Finckenstein (Breslau). — Fr. Caroline urgeff, geb. Reuß (Wiesbaden).
Verantwortlicher Redakteur Dr. Tyrol in Charlottenburg.
Verlag der Expedition (Scholz) in Berlin. 1
Anstalt, Berlin SW., Wilhelmstraße Nr. 32. Acht Beilagen 94
(einschließlich Börsen⸗Beilage).
5
Reichsanzeiger und Königlich Preußischen S
Berlin, Sonnabend, den 14. Januar
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niedrigster höchster
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niedrigster ℳ
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Doppe
Druck der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags⸗
Allenstein. Rw Sorau N.⸗L.
Pasesr . rotoschin Breslau..
Schweidnitz. Glogau Liegni ildesheim. mden. Mayen. Crefeld. Landshut Augsburg Winnenden Mainz. Schwerin i. St. Avold
Augsburg Bopfingen
Allenstein. 16656 Sorau N.⸗L. FMaä D. Krotoschin Schneidemühl Kolmar i. P Breslau.
Schweidnitz. Glogau. . Liegniz. Leobschütz. Hildesheim. Emden 8 Mayen. Crefeld. Neuß.. Landshut. Augsburg Winnenden Bopfingen. Mainz.
St. Avold.
Allenstein. bö58 Sorau N.⸗L. Posen... Lissa i. P.. Krotoschin
Schneidemühl Kolmar i. P. Breslan.
Schweidnitz. Lie zis 8 Leobschütz Mayen. Crefeld. Landshut. Augsburg Winnenden Bopfingen Mainz. Schwerin i.
aͤsssbbbe
— 8
Allenstein. Eö Sorau N.⸗L.
Pssen issa i. P.. Krotoschin. Schneidemühl Kolmar i. P. Breslau. .
Schweidnitz. Glogau Liegnitz. Leobschü Hildesheim Emden Mayen Crefeld. Neuß.. Trier. Saarlouis Landshut Augsburg Winnenden. Bopfingen. Mainz „
St. Avold.
Bemerkungen. Die Ein liegender Strich (—) in den Spalten für
Schneidemühl Strehlen i. Schl.
Strehlen i. Schl. 1
Strehlen i. Schl.
Schwerin i. M.
Schwerin i. M.
Strehlen i. Schl.
“
verkaufte Menge wird
15,00
17,00 16,00 16,80 16,30 15,60 14,80 16,10
15,90
15,40 10,75 14,00 14,20 14,00 14,50 13,00
auf volle Doppelzentner und der Verkaufswert auf volle Mark a det mitgeteilt. Preise hat die Bedeutung, daß der betreffende Preis nicht — ir cn 8——
15,00 17 00 16,00 16,80 16,30 16,50 14,80 16,60
15,90
15,60 12,37 14,80 14,20 14,00 14,50 13,00
15,75 15,80 17,50 16,60 17,00 16,50 16,60 16,00 16,60 17,50 16,50 17,00
17,00 17,30 19,33 19,80 16,00
19,00
Keruen (enthülster Spelz, Dinkel, Fesen
† '
18 40 18,60
12,50 12,80 13,00 12,60 13,00 13,00 13,00
13,00 13,20 13,20 13,50
13,29 14,10
14,50 14,30 13,21 12,80 15,00 13,60
13,00 14,00
12,50 12,80 14,50 14.20 14,40 14,00 13,70
13,80 14,50 14,40 16,20 16,27
12,20 17,31 17,40 16,50 17,80
14,00
12,40 13.80 13,50 14,00 13,70 13,60 13,40
13,60 13,80 14.40 13,70 13,40 14,50 13,00
14,00
15,00 15,60 12,90 15,00 14,30 14,20
13,50 15,20
Weizen.
15,75 15,80 17,50 16,60 17,00 16,50 17,00 16,00 17,10 17,50 16,50 17,10
17,00 17,30 20,33 20,00 16,00
19,50
18,80 18,60
16,50 16,00 18,00 17,10 17,20 16,80 17,10 17,20 17,10
1770
17,05 17,66 17,60 17,80 20,67 20,20
18,80 16,80
19,00 19,00
Roggen.
12,50 13,10 13,00 12,70 13,10 13,00 13,00
13,40 13,20 13,690 13,50
1341 1420
14,50 14,30 13,57 13,00 15,00 13,60
13,00 14,60
12,50 12,80 14,50 14,30 14,60 14,00 13,70
14,30 14,50 15,20 16,20 16,40
12,20 17,69 17,50 16,50 17,80
1900
12,40 13,80 13,50 14,30 13,80 13,60 13,40
14,00 13,60 14,20 14,40 13,70 13,60 14,60 13,50
1400
15,00 15,80 13,98 15,20 14,40 14,20
13,50 15,60
V
13,00 13,30 13,20 12,80 13,15 13,20 13,40 12,90 13,50 13,60 13,60
13,70 13,53
15,35
400 15,00 14,80 13,93 13,20
13,80 14,50 13,80
14,80
Gerste.
- 9
13,00 13,40 15,00 14,40 14,80 15,00 14,00 14,30 14,80 15,50 15,20 16,40 16,53 17,00 12 50 18,08 17,60
18,00 17,90
ser. 12,80 14,00 14,00 14,60 13,90 13,80 13,60 13,00 14,30 14,20 14,20
14,30 13,80
13,60 14,50 14,50 13,20 15,20 15,80 14,52 15,40 14,50 14,40 15,15 13,80
15,80
16,50 16,20 18,00 17,10 17,20 16,80 17,60 17,20 17,60
17,70
17,05 17,66 17,60 17,80 21,33 20,40
18,80 17,20
19,40 19,00
13,00 13,50 13,20 13,00 13,25 13,20 13,40 12,90 13,70 13,60 14,00
13,70 13,65
15,35 14,00 15,00 14,80 14,29 15,00
13,80 14,50 14,00 15,40
13,00 13,40 15,00 14,50 15,00 15,00 14,00 14,30 15,50 15,50 16,00 16,40 16,67 17,00 12,50 18,85 17,60
18,00 17,90
12,80 14,20 14,00 14,60 14,10 13,80 13,60 13,00 14,60 14,20 14,60 14,30 14,00
13,90 14,50 14,50 14.20 15,40 16,00 15,59 16,00 14,60 14,40 15,15 13,80 16,40
16,07 17,00 16,50 16,50 17,60 17,45 17,66
17,51 19,64
9.
.
22—' CSSSE. * e ee e —
0.
Der Durchschnittspreis wird aus den unabgerundeten Zahlen berechnet.
kt (.) in den letzten sechs Spalten, daß entsprechender Bericht fehlt.
Außerdem wurden am Markttage
nach überschläglicher Sechütenß verkauft
zentner (Preis unbekannt)