8 v “*“ G“ Zweite Beilage
liche Gesetzbuch und die Gewerbeordnung erlauben die plötzliche] in Westfalen ist ein gründlicher Unterschied. Der Ausschreitung und] Urheber dieses nationalen Unglücks anzusehen. Die Behauptung, da 1 Niederlegung der Arbeit, wenn wirkliche Gründe Lernes Ausbreitung des Kapitalismus ist es zuzuschreiben, daß man die Leute die „sozialdemokratische Verhetzung“ aasch sei an dem ganzen Eg . 111A“ “ v ud die Beurteilung, was wirkliche Gründe sind, überlassen sie dem nicht nur aus Deutschland, sondern auch aus dem Auslande herbei⸗ ist ganz unhaltbar, wie noch soeben der Abg. Stoecker bewiesen hat; 1 MW. 2 2 BBI einzelnen Falle. Wenn das Nullen wirklich so geübt wird, wie be⸗ geholt und den Geist der Knappschaften unmöglich gemacht hat. Der im Abgeordnetenhause aber hat man sogar von einer „verbrecherischen“ 8 8 san ei er uU ont 1 reuj 1 en taa san ei er hauptet wird, so wäre das auch ein solcher Grund. So ist es auch erste Grund des Streiks war die Verlängerung der Arbeitsschicht in Verhetzung gesprochen. Das Streben nach besseren Arbeitsbedingungen b b — 8 9 94 mit anderen Dingen, die wir jetzt nicht beurteilen können. Beklagenswert Zeche Bruchstraße. Der erste Anschlag bei Stinnes war allerdings ist doch kein Verbrechen, sondern notwendig für jeden sozialen Fort⸗ 8 . ₰ 888
ist, daß dos Gesetz nicht die Handhabe bietet, um beide Teile zu zwingen, als ungesetzlich zurückgenommen worden. Der zweite Anschlag schritt. Gewiß kann es in hetzerischer Weise bekundet werden 8 8 Berlin Montag den 23. Januar 1905 sich gegenseitig, Rede und Antwort zu stehen. Im Großbetriebe voll, war aber auch ungesetzlich, denn er war den Arbeitern nicht und ich bin weit entfernt, den seiclbemokratischen Sammelaufruf 8 b 1 ias 8 iehen sich die Dinge ganz anders, als der Gesetzgeber es sich gedacht hat. vorher vorgelegt worden, daß sie sich darüber äͤußern konnten. ju unterschreiben, der vom Kapitalistenparlament spricht und 8 “ 8 Wie jetzt die Anlegung der Bergarbeiter geschieht, ist es schwer, daraus Die volle Gleichberechtigung ist auf seiten der Arbeitgeber leider damit den bürgerlichen Parteien vor den Kopf stößt. Die Sympathie 1“ “ 8 3 1 1 8
einen Konsensualvertrag herauszulesen; in der Hauptsache gilt das nicht anerkannt worden. Wenn die Grubenbesitzer erklären, sie weiter bürgerlicher Kieise ist den Bergleuten notwendig. — (Schluß aus der Ersten Beilage.) sein werden! Ich bitte Sie, fahren Sie weiterhin fort, an dieser zu verteidigen, aber die Gründung der Gesellschaft Herne muß doch coactus volvit; der Bergmann will, weil er wollen muß, er nimmt könnten mit den Arbeitern nicht verhandeln, wo es sich um die Die Sozialdemokratie macht doch nicht allein die öffentliche Mei⸗ 3 Stelle sich mäßig zu äußern, damit Sie den Brand nicht schüren! auch vom politischen Standpunkt aus betrachtet werden. Wenn der einfach die Bedingungen an, die ihm der andere vorschreibt, und be⸗ Interessen einer ganzen Provini, um eine so große Frage handelt, nung. Auch wir sind bereit, hier, wo ein Unrecht in dem Verhalten MWei ö cht in di (Mehrseitiges Bravo!) Staat auch nur die Minorität in der Hibernia hat, so it es doch nicht gibt sich jeder Widerrede. Die einzelne Zeche ist ja auch keine Per⸗ so finde ich das unbegreiflich, unvernünftig und für die Dauer un⸗ des bergbaulichen Vereins liegt, für die berechtigten Forderungen 8 Weiterhin möchte ich ihn auch bitten, nicht in die kom⸗ G v. möglich, dauernd eine solche Minorität zu majorisieren; diese Minorität sönlichkeit, mit der sich reden läßt, der Herr Generaldirektor steht dem erträglich. Das Sondikat ist eine Vereinigung ven Arbeitgebern, der Bergarbeiter einzutreten. Die Arbeiterorganisationen sind ja plizierten Rechnungsgänge einzudringen wischen Kurswert, Dividenden Darauf wird nach 61 ½ Uhr die Fortsetzung der Besprechung getragen von der Autorität des Staates, wird sich schließlich do einzelnen Arbeiter nicht zur Verfügung, und der letztere steht nach der der Verband eine Vereinigung von Arbeitnehmern, ich begreife also zum Teil mit der Politik verquickt, aber der Reichskanzler ist und Lohnhöhe. Meine Herren, das, worauf er absteuert, ist in auf Montag 1 Uhr vertagt. durchsetzen. Wenn die Handelsverträge der Industrie neue schwere jetzigen Gesetzgebung rechtlos da und kommt nicht dazu, seinen Willen nicht, weshalb der erstere mit dem anderen nicht verhandeln will. schon belehrt worden, daß er auf diesem Gebiete nicht richtig dem klassischen Lande der Arbeiterbewegung in England, längst über⸗ “ Lasten auferlegen, müssen die Produktionskosten durch starke Konzen⸗ bei dieser Art des Vertrags zur Geltung zu bringen, ja auch nur zu Derin vermisse ich die Anerkennung der Gleichberechtigung. Sollen informiert ist. Die Chartistenbewegung in England, die mit der . Zi c . “ tration der Betriebe verbilligt werden. Nun bestebt im Volke eine lebhafte äußern. Haben nun auch die Zechen formell vielleicht recht, so ist es doch die unsere sozialen Verhältnisse in Frieden auskommen, so muß an die sozialdemokratischen in gewissem Maße identisch war, hörte auf, weil wunden. Der Gedanke der slidins scale ist E “ 1 ßi Landtag. Stimmung gegen die Uiebermacht des Kapitals. Wenn diese Froge ob sie klug daran tun, sich starr auf diesen Standpunkt zu versteifen. Stelle des souveränen Unternehmertums das konstitutionelle treten; die bürgerliche und konservative Partei sich der Forderung der den Sozialdemokraten.) — Minimallohn? Das ist eine gans andere Preußischer Landtag. Stimmung auch übertrieben ist, so muß ihr doch Rechnung getragen 8 98 Tleabsaöter Stele snd, Worte gesären,in ö * lich 5 . . g mũ 2 es sich 88 T“ Jedenfalls handelt es sich hier um ein gemein⸗ Frage. Er hat hauptsächlich von dem Verhältnis der Kohlenpreise Haus der Abgeordneten. v“ marder. Wie nit Fes Bgesag⸗ nner 8 in in⸗ kundeten; 1889 antwortete der Kaiser der Zechenbesitzerde utation, Kartelle usw. gefallen lassen. ier gibt es kein Rückwärts mehr sames Vorgehen der gesa garbei fft, hi er die ⸗ 8 b 8. 1 . 1 8 1 eruhigen, ohne daß andere Interessen verletzt werden. as daß es nichts ausmache, daß die Arbeitervertreter nicht alle Arbeiter sondern nur ein Vorwärle Wo 28 Freude am Ausbau des sozialen demokratische E“ 8 Aetal. ee““ dnd Lohsschmärkmoen ge 122. Sitzung vom 21. Januar 1905, Vormittags 11 Uhr. Volk kann daraus ersehen, daß die Regierung völes Verständnis verträten. Die Oberberghauptmannschaft hat Kommissare binaus. Aufkommens des vierten Standes ist, ist auch eine gegenseitige Ver⸗ geher, zu verhandeln, grenzt schon an eine Verletzung des Gemein⸗ sprochen. Meine Herren, als ich noch unter Ihnen sch, habe ich in (Bericht von Wolffs Telegraphischem Bureau.) für die Kavitalafforiation hat, aber ihrerseits einen Damm auf⸗ gesendet; diese Deputation ist aber unverrichteter Sache wieder zurück, ständigung möglich. Ohne diese Erkenntnis kommen wir niemals zu wohls. Das ist ja ein Manchesterstandpunkt, wie er seit einem wiederholten Malen ausgesprochen — ich halte das aufrecht und habe Sg. 8 E 88 werfen will, um Ausschreitungen zu verhindern. Die Vorlage ver⸗ gekehrt, weil die Zechenbesitzer sich auf kontradiktorische Verband⸗ guten solialen Verhältnissen. Ich habe hier den „Evangelischen Menschenalter nicht vorgekommen ist! Man nennt uns Manchester⸗ danach verfahren —, es ist für die Arbeiter im höchsten Auf der Tagesordnung steht zunächst die zweite Beratung letzt keine vitalen Interessen, ein finanzielles Bedenken gegen den
ungen mit den Arbeitern nicht einlassen wollen. Jetzt, wo die Dinge Arbeiterboten⸗, die Zeitung der evangelischen Arbeitervereine, vor mir, leute, aber jenes Verhalten ist Industriefendalismus der schlimmsten Grade wünschenswert stabile Löhne zu haben, nicht schwankende Löhne. des Gesetzentwurfs betreffend die Beteiligung des Erwerb der Aktien besteht nicht. Die Vorlage hat mehr eine otieftraurig geworden sind, häͤlten sie doch den Verständigungsversuchen in der es beißt, der Streik hätte vermieden werden können, wenn Art. Dieser Standpunkt kommt darauf hinaus: Der Arbeiter ist s. S- e ves alt wie für jed Staats an der Bergwerksgesellschaft Hibernia zu svmptomatische als eine effektive Bedeutung. Die Provisionsforderung williger ihr Obr leihen müssen. Den Vorwurf der Ungesetzlichkeit man die Schicht nicht verlängert hätte, wenn man bei der Deputat⸗ ein Sklave. Die Gewerbeordnung schreibt doch vor, daß über eine Nichts ist verderblicher für den Arbeiterhaushalt wie für jeden anderen Herne haben wir in der Kommission herabzusetzen beantragt, aber die Wieder⸗ kännen wir den Zechen nicht machen; wohl aber ist es die Frage, ob kohle weniger engherzig gewesen wäre. Hätte man den Frieden ge⸗ Aenderung der Arbeitsordnung die Arbeiter gehört werden sollen. holung des Antrags hier wäre gussichislos. Der überwiegende Teil
Haushalt, wenn die Löhne nach der Konjunktur steigen und fallen; “ 8 8 . Die Bud etkommission beantragt die unveränderte meiner Fraktion wird also der Vorlage zustimmen, um der Regierung
es klug, taktvoll und patriotisch war, in dieser Weise zu verfahren. wollt, so wäre eine Einigung auf der Zeche Bruchstraße eine Dadurch, daß die Arbeitsordnung an eschlagen ist, ist sie doch no wünschenswert ist eine möglichst gleichartige Abwägung. Wir sind Die Regierungevertreier sollten die ehrlichen Maller in der Kleinigkeit gewesen. Eine törichtere Behauptung als die Kir⸗ nicht senttiogiert. Daß es sich .* sins Rendeanc bei 86 Königlichen Zechen ie vn e. Geundfaß . Annahme der Vorlage. ein Mittel in die Hand zu geben, schwere Erschütterungen von unserem Sache sein. Nach den Erklärungen des Ministers Möller dorfs, da die Bewegung der planmäßigen Verhetzung zuzu⸗ Hetzereien handelt, wird auch von der Unternehmerpresse zugegeben. 1 1 3aznai 292 8 1 bestimmt: 4 3 wirtschaftlichen Leben abzuhalten. brauchten die Zechenbesitzer auch nicht zu fürchten, daß die schreiben sei, beißt es weiter, sei noch nicht vorgekommen. Sind denn die Forderungen der Bergarbeiter so, daß ein Verhandeln Wir haben auch bei der rückgängigen Konjunktur nach 1900 die Löhne „Die Staatsregierung wird ermächtigt, von der Dresdner Der Abg. von Strombeck (Zentr.) hat den Antrag ein⸗ Kommissare etwa Stellung gegen die Unternehmer nehmen würden. Die Arbeiter haben aus der Hibernia⸗Angelegenheit die Ge⸗ ausgeschlossen war? Die Verhältnisse sind do⸗ fur die Arbeiter in nicht herabgesetzt, sondern wir haben die Löhne, wenn auch nur Bank zu Berlin Aktien der Bergwerksgesellschaft Hibernia zu gebracht, einen § 1a in die Vorlage einzuschalten, wonach jede Ver⸗ Aus der Ablehnung der Zechenbesitzer haben jetzt die Arbeiter ibre wißheit entnommen, daß die Syndikate mächtiger sind als der Staat. den letzten Jahren nicht besser geworden; die Schächte sind tiefer, die langsam, steigen lassen. Unsere Löhne sind geringer als im Ruhr⸗ Herne im Nominalbetrage von insgesamt 27 552,800 98 zu erwerben fügung des Staates über die erworbenen Aktien durch Veräußerung e ““ f 8-⸗ imngechft e 11“ 5 Heh. 8* ge6 Herrn a zu, deß. das “ in den ersten Temperaturverhältnisse ungünstiger geworden. Das Fahren vom bezirk, das ist richtig; aber sie sind gleichmäßiger Im Jahre 1900 aüe 8 diesem Zwecke einen Betrag bis zu 69 500 000 ℳ zu ver⸗ M.fer Rechtsgültigkeit der Zustimmung beider Häuser des Landtags näsigen, denen der Arbeiter ni gleichberechtigt erscheint; dann zehn Jahren gut gewir at, aber jetzt ist es ganz anders. e Scha is vor Ort is Spazierg s in 1 1 1 ausgaben.“ edarf⸗ kommen sie zu der Ansicht, daß den Unternehmern gar nichts an dem ve Kapflalemacht 1 deh, ehen e ist vesto mehr 8 — wneitr 8 I ehexö Pnde betrug der Durchschnittslohn 3,56 ℳ., im III. Quartal des vorigen Jahres Die Kommission beantragt ferner folgende Reso⸗ Abg. Vogt (Zentr.): Meine Freunde werden der Vorlage zu⸗ Frieden liegt, daß sie den Streik wollen. Sie erinnern sich an die sie sich als Herr der Situation gezeigt, sonst hätte das Wort nicht die Forderung, daß die Aus⸗ und Einfahrt mit berechnet werden soll, 3,74 ℳ Das ist eine mäßige Steigerung. Aber wir können überhaupt lution: stimmen, da der vorliegende Gesetzentwurf nur die notwendige Folge Vorgänge von 1889, wo der Streik den Unternehmern auf der jallen können: Ich kann mit meinem Kapital machen, was ich will! durchaus berechtigt, ebenso die Verkürzung der Schichtzeit bei nicht stark steigern, wenn wir nicht auch sehr zurückgehen wollen, und die Königliche Staatsregierung zu ersuchen, das Mehrerträgnis der Ankäufe von Kohlenfeldern durch den Staat vom Jahre 1902 ist. Grundlage des Elends von Tausenden hohe Preise und Millionen Die Ursachen dieses Streits liegen also viel tiefer, nicht allein in nassem Ort und bei einer Temperatur über 28 Grad Celsius. Was bei allen sozialpolitischen Maßnahmen ist nach meiner Erfahrun das aus den Dividenden der vom Staate erworbenen Aktien der Berg. Die Verhäͤltnisse hatten sich so zugespitzt, daß die Staatsregierun Gewinne brachte. Es war nicht kleg. die Hand der Staatskommifsare Lohn und Arbeitszeit. Ich würde mich sehr freuen, wenn man auf das Wagennullen betrifft, so begreife ich nicht, warum die Ver⸗ 1“ “ werksgesellschaft „Hibernia“ über die zur Verzinsung der entsprechend sich entschließen mußte, einzugreifen. Die Provision der Bank 8 zurückzuweisen. Wenn die Bebörde sich zur Vermittelung erbot, hätte beiden Seiten erkennen wollte, daß auf friedlichem Wege eine Lösung waltung auf diese Dieziplinarmaßregel, die so böses Blut gemacht Wichtigste, daß man das, was man gegeben hat, tunlichst nicht zurück⸗ aus s.e Staatsschuldverschreibungen oder Schatzanweisungen nach meiner Ansicht nicht zu hoch gewesen. Es muß zwar peinlich ges der einfache Takt geboten, sie anzunehmen, wenn sich auch sonst möglich ist. Da kann die Regierung viel tun. Die gestrige Rede hat und in anderen Ländern nicht existiert, nicht verzichten will. Die nimmt. (Sehr richtig! in der Mitte.) Daher habe ich von jeher vereecelcben Beträge zur Amortisation dieser berühren, daß der Staat durch sein Vorgehen eine wilde Spekulation eine dicke Haut zu besitzen im allgemeinen ja empfiehlt. Das un⸗ des Kanzlers hat leider die versöhnende Kraft seiner Worte im Eichung der Wagen würde doch schließlich nicht so kostspielig sein. gepredigt: bei sozialreformerischen Bewegungen seie man vorsichtig oder Schatzanweisungen zu verwenden, und zwar über das gesetzliche hervorrief, aber wie sollte er anders sein Ziel erreichen? laubliche Elend, das der Streik von 200 000 Arbeitern über die Landtag ein wenig vermindert. Diesen Riesenstreik sich felber Minimalgedinge festzustellen, ist allerdings sehr schwierig. Die Löhne im Vorwärtsgehen; d s gibt niemals ein Rückwärts. Das halt Mindestmaß von ³ % der jeweiligen Staatskapitalschuld hinaus.“ Ich hätte es gern geseben, wenn der Staat schon jetzt mit dem 1902 evölkerung bringen muß, ist so groß, daß das Vorgehen des Ober⸗ überlassen, das darf die Regierung nicht; wenn sie diese Kräfte sich sind ja gestiegen, aber dem steht eine wesentliche Steigerung der 1u“.“ ““ “ * . c. Caff ü Aus erworbenen Besiz in das Kohlenshnditat (ingeireten wäre. Wer es anns auch ein eminent patriotisches war, und die Ab. sfelbst überlassen will, so führt das zur Barbarei. Wir brauchen des⸗ reise der Lebensbedürfnisse gegenüber. Der Arbeiter muß das Recht ich auch weiterhin aufrecht. Nach dem Abg. Cassel (fr. Volksp.), über dessen Aus⸗ mit den Arbeitern gut meint, muß den Einfluß des Staates wünschen. sterhandlungen war keine patriotische Tat. Die halb vor allem ein einheitliches deutsches Berggesetz. Die Regierung haben, sich Arbeiterausschüsse wählen zu können, die mit den Unter⸗ G Es ist ferner davon gesprochen, daß der Fiskus die Preise an der führungen bereits in der vorgestrigen Nummer d. Bl. berichtet Der Staat muß ausgleichend wirken, um Not und Elend von Tausenden cbenso viel wert wie der Besitz, wenigstens im Rechts⸗ hätte schon längst Mittel suchen sollen, daß vor jedem Streik eine nehmern verhandeln können. Von den Grubenkontrolleuren ver⸗ Saar höber bielte als selbst das Kohlensyndikat. Es sind die Preise vom worden ist, erhält das Wort von Familien fernzuhalten. Undeschadet seiner Autorität muß der sinne; und wie die Sachen jetzt stehen, sind es doch nicht mehr die obligatorische schiedegerichkliche Verhandlung mit Erscheinungszwang sprechen sich die Arbeiter mehr, als zu erwarten ist. Aber als alter 8 Fs 8 Abg. von Arnim⸗Züsedom (kons.): Im Namen meiner Staat sich der Fürsorge für die Arbeiter annehmen. Etablierer des Bergwerks, sondern die Aktionäre, die das Werk auf beiden Seiten stattfindet. Hätten wir überall Arbeitsämter Praktiker muß ich sagen in vielen Zweigen balte ich die Jahre 1900 angeführt worden, die an der Saar höher gewesen wären. Freunde erkläre ich, daß wir fuͤr die Vorlage stimmen werden. Den Abg. Gamp (freikons.): Namens meiner Freunde erkläre ich, daß besitzen, aber nicht mehr auf ihm arbeiten, sondern höchstens und ein Reichsarbeitsamt, so hätten wir Stellen zur Besprechung Aufsicht des Betriebes durch Arbeiterdelegierte für sehr wohl geeignet als an der Ruhr. Meine Herren, das ist ganz richtig. Das Kohlen⸗“ Streik im Ruhrrevier werde ich nicht erörtern, da seine Ursachen noch wir der Vorlage zustimmen werden. Es ist richtig, daß, wie Herr einmal im Jahre die Couponschere in Bewegung setzen. Es gibt und Versöhnung dieser Gegensätze gehabt, so daß solche Uebelstände Aber auf jeden Fall würde eine solche Teilnahme zu einer Berubigung syyndikat hat die Praxis gehabt am Ende des vorigen Jahrhunderts nicht völlig geklärt sind. Jeder, der ein Bergwerk im Ruhrgebiet Cassel anführt, einzelne Konservative für die Verstaatlichung des ganzen keinen größeren, frivoleren Ünsinn, als daß der Arbeiter gar nicht so tief sich hätten einfressen können. Kurz, die Hilfe liegt der Arbeiter beitragen. Auch die Mitwirkung der Arbeiter bei der 8 ine Kohl ise 2 Dad ist „ kauft, muß mit der Möglichkeit eines solchen großen Streiks rechnen. Bergbaues sind, aber die Freunde Ihrer Freunde (zur Freisinnigen dem, der ihm Arbeit gibt, dafür dankbar zu sein habe. zuletzt in der Organisation der Arbeiter und der Arbeitgeber. Die Verwaltung der Unterstützungskasse ist wünschenswert; ferner die monat⸗ auf Jahre hinaus seine S— ee zeeh See urch is 8 ge. Die prinzipielle Stellung meiner Freunde zu den Syndikaten, Volkspartei), die Sorfaldemokraten, sind derselben Ansicht. (Widerspruch Es handelt sich nicht mehr um jemand, der Brot gibt, Innungen in der alten Form können wir heute nicht brauchen, aber liche Kündigung der Zechenwobnungen Die Beschwerden über in⸗ wollt oder ungewollt, dahin gekommen, auch in der Hochkonjunktur insbesondere zum Kohlenfyndikat, werde ich nur, soweit es notwendig bei der Freisinnigen Volkspartei und Zuruf; Die stehen Ihnen näher daa. um jemand, der gelieferte Arbeit angemessen bezahlt. Die in ihrer Zeit haben sie doch vielfach dem Frieden gedient; daß bei humane Behandlung der Bergarbeiter mögen wesentlich übertrieben poergleichsweise niedrige Preise zu halten, niedrigere Preise als in ist, erörtern. Der Minister hat nach dem Kommissionsbericht erklärt, als uns!) Die Herren von der Freisinnigen Vereinigung sind doch Ihre rbeiter dürfen nicht den Besitzern gegenüber eine zweite Rolle dem Uebergang in das Fabrikzeitalter diese Ordnung übersehen worden sein, aber ebenso unzweifelhaft ist es, daß die Art und Behandlun anderen konkurrierenden großen Kohlenrevieren. Die Saarverwaltung daß weitere Verstaatlichungen zunächst nicht beabsichtigt seien. Wir Freunde, und die Schutzpatronin derselben ist die Sozialdemokratie. spielen. Darum genügt auch das Berggesetz nicht mehr, und wir ist, daß man die Gesellschaft sich atomisieren ließ, das ist das Unglück seitens vieler Unterbeamten viel zu wünschen übrig läßt. Ich habe 8 sddie damals noch nicht unter mir stand, hat aber durchaus korrekt haben uns 1902 nicht gern zur Annahme der damaligen Vorlage Der Staak hat seine Füͤhlung wohl im Ruhrrevier verloren, sonst haben schon 1897 ein Reichsberggesetz verlangt. Leider ist bis jetzt unserer Zeit. Ich stehe ja auf dem Boden der Anschauung des Aufsichtebeamten die Erfahrung gemacht, daß es meist die früheren “ 8 8ee ekt bereit erklärt, aber wir haben die Erwerbung weiterer müßte er wissen, daß nur vereinzelt Beschwerden über das Wagen⸗ in dieser Beziehung nichts geschehen. Die Herren haben etwäs Großen Kaisers und des jetigen Kaisers, der in seinem Februarerlaß Unteroffitiere sind, die in wenig höflicher Weise die Arbeiter ge⸗ gehandelt und mußte als fiskalische Verwaltung so bandeln, Kohlenfelder doch für notwendig gehalten. Wenn die Re⸗ nullen berechtigt sind. Es ist nötig, daß der Staat selbst Kohlen⸗ L“ rn bnn- veg. pe. een 98 1e“ veehen 85 In diesem Sinne wird eine Ver⸗ wissermaßen als dumme Jungen behandeln. Der Kohlenbergbau daß sie, da sie keine langen Verträge hatte, damals diejenigen Preise sifrung zeht baic⸗ zögrift, hätte 3 8 2 depbar. Zeit Lrcben bestae um . bei Fr⸗ 8 Sen 18e8, orzunehmen, und wenn es nicht anders geht, andere Arbeiten, es ha öhnung der Gegensätze möglich werden. ist heute vielleicht die lukrativste Untern⸗ „die wi n, di 8* „die j a in bezahlte. Meine Herren, in jener Zeit ri⸗ eine elegenheit mehr dazu gehabt. erdings ie] aufrecht erhalten zu können. Ich muß & zurückweisen, wenn Herr 8 sie ünternehmung, die wir haben, Uals die fehermann ge benabl Meme 8 in jener Zeit riß Arrondierung des jetzigen staatlichen Besitzes in Westfalen nicht aus. Cassel die Glaubwürdigkeit des Herrn Guttmann anzweifelte. Um
und die Arheitgeber müssen gezwungen werden, mit ihnen zu ver⸗ mit voller Objektivität gegenüber. Auch wir bedauern aufs höchste Grube ein Entgegenkommen gegen die Arbeit statt 3 . Smubt z handeln. Die heutigen Verhältnisse sprechen eine dringende und das Ausbrechen dieses Streiks, in dem wir ein außerordentliches soll nun aearpoen Die Be scheint Ans v. * doyppelt so boch bezahlt, wle die Svndikatspreise waren, steigenden Verbrauch hat, elbst produzieren muß, ist nicht zu be⸗ Offerte Fürstenbergs nicht von Herrn Guttmann von vornherein zwingende Sprache. Möge das Vaterland nicht Schaden leiden. Unglück für die weitesten Kreise unseres Volkes sehen. Darum wäre wollen, weil ihre Vermittelung abgelehnt worden ist. Es handelt und die fiskalische Verwaltung hätte vom fiskalischen Standpunkt aus streiten. Nachdem das Koblensyndikat erneuert worden ist, mußte zurückgewiesen worden ist. Die Provision von 5 % für die Dresdner Akg, von Ka rdorff (Rp.): Der Vorredner hat sich bemüht, es sehr erwünscht gewesen, wenn eine Verständigung erfolgte. Ein sich viel weniger darum, ob die einzelnen Beschwerden gerechtfertigt geewissenlos gehandelt, wenn sie nicht damals ihre Preise auch über der Minister Einfluß auf dasselbe zu gewinnen suchen, und ich glaube, Bank ist nicht zu hoch, wenn man bedenkt, daß nun schon 7 ½ Monate eine Reihe von Sätzen auszusprechen, die niemand im Hause be⸗ Kontraktbruch liegt aber vor seitens der Arbeiter, und die Verstöße find oder nicht, als darum, daß man dem Arbeiter das Recht gibt, die Sätze hinaus gesteigert hätte, was das Kohlensyndikat icht t daß in dieser Beziehung uns der Erwer der „Hibernia- lang die Dresdner Bank diese 70 Millionen ihrem Geschäft entzogen streitet. Die causa controversiae ist pro und contra aus⸗ der Arbeitgeber gegen den Arbeitsvertrag können den Streik nicht mitzusprechen beim Arbeitsbertrag. Sollen wir warten, bis alle Er⸗ C11““ plenfyndikat nicht tun von Vorteil sein wird. Aber wenn wir auch der Vor⸗ hat, und daß in drei Monaten in dieser Zeit der Diskont der Reichs⸗ führlich auseinandergesetzt worden, und ich halte es für gefährlich, rechtfertigen, besonders nicht den Streik der gesamten Belegschaften. hebungen beendet sind, so kann sich der Streik unter schweren sozialen Foonnte, weil es durch lange Verträge gebunden war. lage zustimmen, so haben wir doch mancherlei an der bank 5 % betrug und der Diskont der Privatbanken in der NRe no Dinge vorzubringen, die etwa den Streit noch verstärken könnten, statt Psvchologisch ist aber der Kontraktbruch sehr erklärlich. Es ging ihm Schäden durch Monate hinziehen. Aber wir können auch nicht auf Meine Herren, dann möchte ich noch auf eine Bemerkung des Art, wie die Vorlage zustande gekommen ist, auszusetzen. Wenn der 1 % darüber ist. Herr Cassel verlangt Untersuchung der einzelnen ihn zu versöhnen. Im ganzen ist dech, wie mir gesagt wird, der eine große Erregung der Arbeiterschaft seit geraumer Zeit voraus. eine Abänderung des Berggesetzes warten. Mir ist jetzt erst Stacke. 8 F Minister 1902 mehr voraussehend gewesen wäre, hätte er schon damals Geschäfte der Dresdner Bank mit Hibernia⸗Aktien. Ich als Privat⸗ Streik so allgemein und die Erregung so groß geworden, weil durch Wer Volksbewegungen verfolgt hat, weiß, daß dann die Freiheit des klar geworden, welchen Verlust der westfälische Bergbau Herrn Abg. Stöcker zurückkommen. Er hat mir gewissermaßen vor⸗ die „Hibernia“ erwerben sollen, wo die Aktien nur auf 167 standen, sodaß mann würde es zurückweisen, daß das Abgeordnetenhaus oder die das Stillegen von Zechen, das als Mißbrauch des Syndikats bezeichnet Willens des einzelnen nicht so wie in ruhigen Zeiten vorhanden ist, durch den Tod des früheren Abg Hammacher erlitten hat: geworfen, daß ich den Vertragsbruch mißbilligt hätte. Ich habe den der Staat erbeblich weniger hätte aufwenden müssen. Da sich der Budgetkommission in meine geschäftlichen Aktionen hineinblicken will. wird, die Befürchtung entstanden ist, daß auch andere Zechen und deren und doch muß man sich sagen, daß nur auf diesem Wege politische er hätte eine Verständigung herbeigeführt. Wir müssen die Ausdruck, soweit ich mich entsinne, im Abgeordnetenhause gebraucht: ‚ich ganze Aktienbesitz, soweit er nicht in den Händen des Staates ist, jetzt Wir können ohne weiteres annehmen, daß die Bücher der Dresdner Arbeiter stilgelest werden könnten. Die Arkeiterschaft hat ein großes und wirtschaftliche Fortschritte möglich sind. Für die Zechenbesitzer Gesetzgebung da, wo sie mangelhaft ist, verbessern. Bezüglich ißbillige und bedauere den Kontraktbruch der Arbeiter“ und habe in den Händen der neubegründeten Gesellschaft mit beschränkter Haftung Bank, welche die Seehandlung durchgesehen hat, richtige An⸗ Interesse, daß durch ein allgemeines Reichsgesetz eine Sicherung bestand unseres Erachtens kein Grund, Verbandlungen ohne weiteres der Lange der Arbeitszeit kann der Bundesrat auf Grund der E““ 88 3 8 “ befindet, wird es nicht mözlich sein, in der Generalversammlung die Ver⸗ gaben enthalten; es ist doch nicht anzunehmen, daß überhaupt gegen das mißbräuchliche Legen von Zechen geschaffen wird. Wenn schroff abzulehnen; und wenn die Konsewativen es so eilig gehabt Gewerbeordnung schon heute eingreifen, wie er es schon in einer hdas gestern hier des näheren ausgeführt, weil ich die Einhaltung einer staatlichung zu erreichen. Ob die Dresdner Bank ein großes Geschäft ge⸗ eine Bank in ihren Büchern unrichtige Angaben machen wird. die Regierung das tun wollte, so würden die Arbeiter gut tun, haben mit einer Erklärung, nach der mit Kontraktbrüchigen nicht ver⸗ Reihe von Fällen getan hat. Auch in Bezug auf die Kündigung der Kündigungsfrist für die Arbeiter für viel wichtiger halte als für die Arbeit⸗ macht hat, ist sehr zweifelhaft, weil sie für einen großen Teil der Aktien Der Staat ist, wie ich zugebe, schon jetzt in der Lage, in das schleunigst zu ihrer Arbeit zurückzukehren und der Regierung ihre handelt wird, so haben sie damit dem Kanzler und der Regierung den Wohnungen ist eine gefetzliche Neuregelung notwendig. Es wird ein geber, und weil ich jeden Kontraktbruch als einen Nagel zum Sarge der über 240 hat zahlen müssen. Die Dresdner Bank hat alle einzelnen Syndikat einzutreten, und ich wünschte, daß der Staat sich am Aufgabe nicht zu erschweren. Ich glaube für die Notwendigkeit eines größten Vorwurf gemacht, die ausdrücklich Verhandlungen herbei⸗ dahingehender Antrag von uns gestellt werden. Meine politischen an 8 dli il di in Abschlüsse, die sie gemacht hat, der Seehandlung vorgelegt, alle Be. Syndikat beteiligte; er könnte es manchmal zu maßvollerem Vorgehen f s ; en Fweha, B 8. 5 1 86 — E ns n. 8 ndigungsfrist betrachte und endlich, weil die Arbeiter sich dadurch in 1 V t hat, . gt, 8 1 eer. solchen Gesetzes berrscht hier ziemliche Uebereinstimmung. Eine führen wollten trotz des Kontraktbruchs der Arbeiter, und Freunde werden dann auch beantragen, daß Betrieben v 8 n 897 Sirnati f läge sind von dieser geprüft, und der Präsident der Seehandlung hat veranlassen. So hätte er einen Einfluß gegen die Stilllegung von ähnliche Legung sollte auch seinerzeit in der Spiritusindustrie er⸗ die dasselbe 1889 taten, als die Arbeit unter noch viel 300 Arbeitern ein Arbeiterausschuß ’e. a R.. vn deßsen ddeer öffentlichen Meinung eine schlechtere Situation geschaffen haben. erklärt, daß dagegen nicht die geringsten Bedenken vorliegen. Zechen ausüben können. möglicht werden; glücklicherweise ist es verhütet worden, daß die erschwerteren Umständen eingestellt wurde. Die Konservativen Mitglieder aus gebeimer Wahl hervorgeken. Nur so wird es möglich (Sehr richtig! rechts.) Weiterhin sind verschiedene Forderungen Deshalb kann man gegen die Höhe der Provision der Bank Abg. Oeser (fr. Volksp.): Ich bin im Gegensatz zu meinen größeren Brennereien das Kontingent der kleineren übernehmen könnten. stellen sich so, als ob ihr Motto wäre: Selig sind, die sein, ordnungsmäßig zu kündigen und die Arbeitsbedingungen sest⸗ kbetreffs gesetzgeberischer Maßnahmen gestellt worden. Gesetze lassen nichts einwenden. Auch die Frage, ob die Dresdner Bank Freunden für die Vorlage, wenn auch die Art des Vorgehens der Dasselbe sollte auch bei den Zechen unmöglich gemacht werden. Jeden. da geistig arm sind! Der bergbauliche Verein seinerseits meint zustellen. Die Arbeiter müssen sehen daß die Volksvertrekung ewillt 8 b i icht geben. Man soll Gesetze wohl überlege deich den Vertrag voll erfüllt hat, erregt bei uns keine Bedenken. Regierung mir die Zustimmung sehr erschwert. Herr Gamp wettete in falls erleichtern die Arbeiter der Regierung sehr eine solche Gesetze⸗ die Verbände hätten keinen Einfluß auf die Arbeiter und würden ist, ihre erechtfertigten Forderu vF 1 füll 8 8 sich a 8, STT“ “ ich Da aber noch ein richterliches Verfahren schwebt, halten wir es für der ersten Lesung, daß die Regierung von den Aktionären direkt nicht gebung, wenn sie je schneller je besser wieder zu geordneten Zuständen 89 “ nicht exequieren 8 Daß die Leute sich 8 8 3. b 8 is Sen 8 Gewerbe Möll ben-s c g⸗ ch h dem hier “ lan. in angebracht, der Dresdner Bank die Aktien noch nicht abzunehmen eine Million eeelhen bäͤtte. Zch Eitte ibn, mit en g doch 1 zurückkehren. ] nicht mehr halten ließen, war doch kei reußischer Minister für Handel und Gewerbe öller: orbereitung ist und, wie ich hoffe, in nicht zu ferner Zeit kommen 1 icht als erfüllt sehen. Nachteile werd twas vorsichtiger zu sein, denn bei der Ausdehnung der. L ültig⸗ Abg. Stoecker (Wirtsch Vgg.): Das Wichtigste ist, das sittliche daß die Frichensbedingungen auch nicht “ Mei 8* G bis. veünsleleuh zber di 4 wird wareh sein verehrter Herr Nachbar hat Ihnen nnd v 8,gsss I.S S 889 S Ncseigerarke hat er auf 8— Se vnne. 1 Verbältnis auf beiden Seiten festzustellen. In dem Ausdruck Arbeit⸗ Auch 1889 waren die Arbeiter mit dem Friedensschluß nicht zu⸗ e-., e; Herren! Nur wenige resümierende Worte über die heutige 11.1.““ st 1 h sgeführt — d ich darf d wenn die Vorlage ganz abgelehnt würde, die Nachteile größer als die ausfall als deren Folge gewettet. Diese Wette hat er ver⸗ geber und Arbeitnehmer liegt ein tiefer sittlicher Sinn. Die Rechts, frieden und sind ihm doch in wenigen Tagen gefolgt. Diskussion! Ich kann nicht umhin, meiner Genugtuung Ausdruck ereits hn 82 gen Fehke aß gefü 8 äv e e. as Vorteile sein. Aus diesen rein geschäftlichen Rücksichten bitte ich Sie, loren, die Einnahmen sind gestiegen. Ebenso würde er auch grundlagen des wirtscha tlichen Lebens werden vielfach verkannt. Das Odium für den Ausbruch des Streiks fällt auf den Verein für zu geben, daß die heutige Diskussion so vergleicheweise ruhig verlaufen bier wiedeholen —, daß ein Geset über die Rechtsfähigkeit der die Vorlage anzunehmen. nete⸗Wette hier verloren haben. Der Staat hätte sehr, wohl Mictigie 8 dhs erdümse von Aübelen nnd Arbetgebem. Se ist 8 bersbaulcen Fnüeresen 2nig., Was wäre denn geschehen, wenn ist. Ich sehe darin den Ausdruck des allseitigen Einverständnisses erufsvereine in Vorbereitung ist und ebenso ein Gesetz über Abg. Münsterberg (fr. Vgg.) verweist zunäͤchst 1 zen 8 Feesgtce 19 namentach 8 denh e; thsen E diglich: e ategorien nicht alles zu machen. arum der Kontraktbruch vorher nicht erfolgt wäre, nachdem die Herren er⸗ iner hbaͤchst Execie vns. 1 die Arbeitskammern. Diese Arbeiten werden in nicht zu ferner Zeit, von seiner Fraktion beobachtete ablehnende Haltung, die auch nach den an sagt, daß die Regierung die Verstaatlichung der ⸗ ernia“ nicht möchte ich Herrn Beumer und den Herren der Rechten nicht klärt hatten, nicht verhandeln zu wollen? Dann wäre der Streik 888 a nee. wvx- höchst ernsten Bewegung gegenüber befinden, bei wenigstens soweit es die Rechtsfähigkeit der Berufsvereine betrifft, Kommissionsverhandlungen nicht geändert werden könne. Wir lauben, erreichen werde, weil ihr nicht die einzelnen Aktionäre, sondern die 8 zustimmen, wenn sie sagen, daß man mit kontraltbrüchigen bestenfalls nach 14 Tagen ausgebrochen. Aber es ist doch eine leere der jeder gezwungen ist, sich zu mäßigen, und ich habe mit Freude 2 Sopluß dies fährt er dann fort, nicht, daß die Dresdner Bank geheime Vorteile einzelnen Syndikatswerke, der Trotztrust gegenüberstehen, ohne dessen Arbeitern nicht verhandeln könne. Die „Kreuzzeitung“ und Ausrede, wenn gesagt wird, man verhandle nicht mit Kontrakt⸗ gesehen, wie die Vertreter beider Seiten sich großer Mäßigung be⸗ jelleicht noch zum Schluß dieser Session noch vorgebracht werden. gehabt hat, aber der Staat hätte doch mehr prüfen sollen, um auch Zustimmung die Verstaatlichung nicht durchzusetzen wäre. Ich weiß der „Reichsbote“ nebmen den anderen Standpunkt ein; wenn brüchigen; denn von dem Moment, wo man Verhandlungen üͤberhaupt fleißi t balen Insbesondere ist dies Ken Ausdtuch ek . * sede Möglichkeit eines Verdachts zu beseitigen. Man will der nicht, ob das richtig ist. Die Verstaatlichung ist vielleicht gerade der Krieg ausgehrcchen ist, müssen die Gesetze schweigen. nicht führen zu wollen erklärte, war ja die große Mehrheit der Ar⸗ 78 aüse 9 — 1“ “ Weiter darf ich sagen, daß wir auch in Preußen nicht stillgesessen schrankenlosen Freiheit des Kapitals und des Syndikats einen Riegel deshalb durchzusetzen, weil der Trotztrust der Regierung gegenüber Der Konttaktbruch ist natürlich nicht zu billigen. Man muß aber in beiter noch gar nicht kontraktbrüchig, noch gar nicht in den Streik Rede des Herrn Dr. Beumer und in der Rede des Herrn Dr. Stoecker. 1 2 „ Sti 8 vorschieben, aber der jetzt ausgebrochene Streik zeigt uns, wie die steht. Der Staat ist nicht bloß Kohlenproduzent, sondern auch die Tiefe geben. Woher kommt es, daß trotz des Kontraktbruchs eingetreten. Die Arbeiter haben zwar das Recht der Arbeits⸗ (Sehr wahr! rechts. Widerspruch links.) Meine Herren, das ist in haben in bezug auf die Stillegung der Zechen. Ich habe be⸗ Arbeiterschaft ein Gegengewicht gegen das Syndikat bildet, und der größte Kohlenkonsument, und hat damit eine Gewalt über die Arbeiter im Ruhrgebiet sich großenteils solcher Sympathien er. einstellueg, aber sie sollen nicht einmal damit drohen dürfen, denn der Tat sehr erfreulich, und ich hoffe, daß die Tonart, die heute hier -reits gestern ausgeführt, daß wir den Versuch gemacht haben, wir wollen anderseits auch nicht die schrankenlose Freiheit des Staats, das Syndikat. Der Staat hat auch noch ein anderes Macht⸗ 28 FKeeg Ben 8 Baar. 11“ Manne na egekcgt, 5 v de. aen. 98 8 222 wen- ihnen verhandelt. Es vorgeherrscht hat, ihren Eindruck auf das Land und auf den unglücklichen iin Preußen einen Gesetzentwurf durch Ausbau des § 65 des der immer das Hkansce Iutaesst 8 sden Vörgeägrunr 58 Der Ptt, 2488 er e die I 82 Eisegbobh Haher 8 r mer gleute ein gute it einzulegen. Die Bergleute ist doch unglaublich, wie s ausgesprochen und mit „Sehr Bezi veenüliin nicht Berggesetzes zu konstruieren der die weiter fortschreitend Resolution der Kommission, daß Ueber üsse zur Amortisation ver⸗ anzunehmen, da aat un yndika ereinbaren haben wirklich eine sehr schwere, saure Arbeit. Wer sollte nicht richtig!“ begleitet werd kann! Es ist ine Herren n Bezirk, der augenblicklich von dem großen Streik betroffen ist, nicht - 1 . Aus A de t⸗ werden. will der Regierung durchaus nicht in bezug auf die eine tiefe Sympathie mit den Arbeitern fühlen, die solchen .e. schlimmster Alt. Diose Gründe des .e. Seee sind verfehlen wird, und auch denjenigen, die glauben, sich auf einen starr . Stillegung der Zechen, soweit sie noch rentabel sind, veadh d dren falzer anf dis — ö Peheachün sagen: bis Uerber F nicht 1 Im Gegenteil, ausgesetzt sind! Der Streik hätte vermieden werden können, für uns sehr fadenscheiniger Natur.I 8neenichskanzler ewartete ablehnenden Standpunkt stellen zu können, klarmachen wird, daß sie unmöglich macht. Ich habe diese Erklärung bereits im Abgeordneten⸗ wir allerdings geprüft, ob wir von unserer ablehnenden Haltung ab⸗ ich mache der Regierung den Vorwurf, daß sie nicht energisch genug 1— wenn von beiden Seiten das Richtige gescheben wäre. im Abgeordnetenhause von den Arbeitgebern Verständnis und Ent⸗ sich fast einer geschlossenen öffentlichen Meinung ge enüber befinden hause abgegeben, und ich hoffe, daß wir bald mit diesem Gesetz werden gehen sollen. Wir stimmen aber doch gegen die Vorlage, weil wir gegen das Syndikat vorgegangen ist. Bloß des Gewinnes wegen — e 2 1128 1 “ sehr gefentone 2 wie hat er sich getäuscht! Er kat auch durch seine (allseitige Rufe: Sehr richtig!) und daß sie gut b. hʒxwhe einen kFkonmen können. der Meinung sind, daß der 8 stärker ist, wenn er vnabhänaig 13 brau . 8 die. Vorlgge derdings nicht 28 Henseec eum⸗ ervorgehoben, aber bei diesem Streik mu ich aus eigener trige Red die s täuscht, di sei ste Rede i üsghe.; 9 ’ 8 ⸗ 88 s S —.): Vi ꝛner Fre d de ich mit meinem Freunde Casse überein. in der Verstaa ung Kenntnis sagen, daß das nicht zutrifft. Diese Dinge sind nicht aus e 1 “ eI.N.ns schweren politischen Fehler, den sie begangen, möglichst bald rückgängig Weiter bin ich im Abgeordnetenhause gefragt . 88 n. Meinchg . L1-. uneich säna ngr . Kohlengruben nicht abgeneigt. Die Kohlen bilden ihrer ganzen der sozialdemokratischen Agitation entstanden. Ich bin vier Tace vor früheren Wonte harndelnd, in dem Korzert, sowie er merkte, daß Tisso⸗ zu machen. (Allseitige Zustimmung.) aauch dort die Erklärung abgegeben, die ich hier wiederhole, ind, daß diese aber nicht so schwerwiegend sind, daß sie uns zur Natur nach ein Monopol. Ich stelle mich lieber unter die Staats⸗ v-n e. N.e. zan. * mich ganz gründlich bei nanzen cuftraten, still die Flöte hingelegt. Die Grubenbesitzer wollen Meine Herren, nur einige wenige Berichtigungen möchte ich vor⸗ ddie Novelle zum Berggesetz ist in meinem Ministerium seit zwei blehnung der Vorlage⸗ veranlassen müßten. Für unsere Stellung gewalt als unter die Gewalt der Induftrie⸗Hligarchie be⸗ “ Freunden erkundigt, 0 er solchen V atgege 1 in 2 ändnis; u sich i 89 - 1 — 8 . ffentlichkei igli : is 1) ’ 1 b Zechenlegen lag wie ein Felsen auf den Gemütein. Die Ersrarnisse ihrer günstigen Situation wird ja dadurch bestätigt, daß die Führer in seiner Weise gemäßigt gesprochen hat, möchte ich dech bitten, von hat zahlreiche Kritiken gefunden. Diese ee en haben Anlaß wünschen eine Verstärkung des staatlichen Bergbesitzes, allerdings nicht steht ein freies Epiel der Kräfte überhaupt nicht mehr. Der Klein⸗ von Hunderten von Arbeitern werden mit einem Male aufgebraucht. und der Arbeiter selbst am meisten vor dem Streik gewarnt haben. Beweieführungen, wie er sie versucht hat, die Bergwerkebesitzer hätten zu erneuten Arbeiten gegeben, die recht schwierig waren und auch so weit, daß der größte Teil des Bergbaus in den Händen des handel ist durch den Kohlengroßhandel lahmgelegt worden. Der Redner 8 “ x52. Lv 8 Arbeiter in hohem Maße. Sie sind auch nicht etwa von den Arbeitern brüskiert worden; das ihrerseits den Streik provoziert, Abstand zu nehmen. Meine Herren, noch nicht völlig abgeschlossen sind. Ich habe im Abgeordneten⸗ Staats ist, denn gerade auf diesem Gebiet muß der Privattätigkeit beleuchtet eingehend die Preiepolitik des Kehlentan tosc⸗ welche dhe Naale in a G en, für 2 erhandlu . an 01 — dg ¹ 1 . “ ; 5 8 . ² ( „ 2* 2 VB * 8 Der Kanzler sprach davon, daß die Organisationen wesentlich politischer unerfüllbar sein; 97 van veae- r9 dan üaees-an8 Ennd Kreise der Arbeiter des Ruhrreviers hinausgeschleudert, werden nur die - Abgeordnetenhause dazu geführt hat, daß win dee Sea⸗seh1vg; ehaheehna jeenns den Bedeutun 4 Wenn 889 die Minister Wohin der Weg der Regierung auf Grund dieser Vorlage führen werde, Ait scien. Von denen, die ich kenne, von der christlich⸗nationalen die Meglichkeit keiner Verständigung. Das ist auch der cinzig gang. Verbitterung sleigern. Einen Beweis für derartige Behauptungen Iin diesem Jahre nicht haben bringen können, daß ich aber, um die wechseln, und wir die Ansichten der Rachfolger nicht kennen, se liegt stehe allerdings noch nicht fest, aber er stimme doch für die Vorlage, Arbeiterschaft, kann ich das nicht anerkennen. Beide Konfessionen bare Weg und kommt durch den Streik unsöglicher Schaden über das kann Herr Molkenbuhr in keiner Weise erbringen. Es ist sogar im Alrbeiter materiell nicht zu schädigen, diejenigen Bestimmungen des doch eine moralische Bindung der Regierung vor, denn sonst hätte es denn es sei erwünscht, daß der Staat dem Kohlensyndikat erhöhte Kon⸗ arbeiten darin eint ächtiglich zuseammen. Gerade um gegenüber den gewerbliche Leben, so fällt die Verantwortung dafür den Unternehmer⸗ höchsten Grade unwahrscheinlich, ich behaupte unrichtig, was er hat be⸗ Krankenkassengesetzes, die für die Bergarbeiter ja außer Kraft gesetzt überhaupt niemals einen Zweck, Regierungserklärungen entgegen⸗ kurrenz mache. Die Sympathie derer, die Fenekpetg been muß 8 . fereien Gewerkschaften das Wirtschaftliche wieder zu betonen und das organisationen m. Die brüske Ablehnung des Antrages auf Ver⸗ richtig, waren, durch Kaiserliche Verordnung habe in Kraft setzen lassen. zunehmen. En kleiner Teil meiner Freunde ist gegen die Vorlage; seiten der Arbeiter in dem bestehenden Konflikt sein. So wenig ch auch m Soziale mit dem Religiöfen und Patriotischen zu verbinden, haben handlung steht nicht im Einklang mit jenen hoben Worten, die in der weisen wollen. ““ 2 2 , 8. diese sehen darin kein geeignetes Mittel, den an ch zu billigenden den Einzelheiten einverstanden bin, wünsche ich doch, daß der Staat zu sich die christlichen Arbeiter re bündet. Wenn man sagt, diese Erquete geäußert wurden, daß man sich der Verantworllichkeit für 8 Meine Herren, ich hoffe, daß Sie die Ueberzeugung haben und weck der Vorlage zu erreichen, Einfluß auf das Syndikat zu gewinnen. einem erhöhten Einfluß kommt, und sch habe zu meiner Freude ge⸗ Organisationen hätten die Leute nicht in ihrer Hand, so muß ich seine Handlungen voll bewußt sei. Die Kohle ist der bedeutsamste 98 Schluß in der Zweiten Beilage.) 88 weiterhin gewinnen werden, daß wir alles tun, um den angefachten ie große Mehrzahl meiner Freunde steht auf dem entgegen esetzten sehen, daß die Arbeiter ein größeres Vertrauen zur Regierung als zu sagen, ich kenne das Knapp chaftswesen sehr genau aus meiner aktor in unserem ganzen Volksleben; da mußien die Herren die “ Brand zu löͤschen. Hossen wir, daß unsere Bemühungen von Erfolg] Standpunkt. Die Aktionäre haben das gute Recht, ihren Aktienbesitz- den Unternehmern haben. Wenn das Kohlensyndikat in seiner Polit sozialpolitischen Erfahrung, aber zwischen dem Knappschaftsgeist hance, einmal ohne einen Streik besser fortzukommen, voranstellen; sie “ 8 8 e “ der früheren Zeit und dem Bund der zusammengewürfelten Bergleute haben es nicht getan und sind daher vor dem Forum des Volkes als die 6 11““ “ W“ — 3 6
zurückzustellen. Die Arbeiterschaft muß auch ihre Vertretung haben, Arg. Gothein (fr. Vgg.): Wir stehen den Arbeiterfragen Unternehmer können also nicht sagen, daß die Rentabilität der man sich um die Kohlen, die Kohlen sind vielfach beinahe schlaggebend für die Vorlage Daß der Staat aber, der immer einer Legendenbildung entgegenzutreten weise ich darauf hin, daß die 8 1 „ 1 1 8
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