Llang es mir, mich mit Hilfe einer Spitze, auf die ich mich fahe bis zum Förderschacht zu kommen. Auf dem Fn rthin bin ich allerdings ein paar mal gefallen. Ich ha dem Steiger nicht gesagt, daß ich nicht gehen könne.
So viel ich weiß, sind in dem Steigerrevier Nieswand Tragbahren nicht vorhanden. 1 “ g. u
Carl Roßkosch.
Es erscheint der Betriebsführer Rosterg und erklärt: Ich bestreite, daß dem Reviersteiger Nieswand keine Trag⸗ bahren für sein Revier zur öbb Eine Trag⸗ bahre steht auf der IV. Sohle in der Maschinenkammer, das ist ungefähr 400 bis 500 m von den belegten Betriebspunkten des Reviers entfernt. Eine zweite Tragbahre steht sodann auf der V. Sohle in Flöze Victoria, unmittelbar am südöstlichen Abteilungsquerschlag. Diese Entfernung bis zu den mittleren Betriebspunkten des Reviers schätze ich auf 150 m.
Die Tragbahren sind nicht für ein einzelnes Steigerrevier bestimmt, sondern können auch mehreren Revieren dienen; im vorliegenden Fall kommen die beiden an egebenen Tragbahren für eine Belegschaft von höchstens 140 Mann in Frage.
u.
8 Zu Punkt g. Der Arbeiterdelegierte Zgoll erklärte, daß er die Beschwerde über schlechte Wetterführung in Flöz Prosper 11 ½ selbst ver⸗ treten wolle.
Anfang vorigen Jahres war ich mit noch 4 anderen Kameraden beauftragt, eine Wetterstrecke in Flöz 11 ½ aufzu⸗ wältigen bezw. neu herzustellen. Die Strecke wurde von dem Durchschlagspunkt der I. Teilsohle bis zu dem durchschlägigen Bremsberg etwa 90 m lang. Es wurde zwar ein Wetter⸗ scheider nachgeführt, indessen war die Luft doch meist matt und warm. Es kam für den letzten Meter haͤufig vor, daß
unsere Lampen schlecht brannten.
Einige Monate später hatte ich mit 5 Kameraden in
demselben Flöz einen Durchschlag von der I. Teilsohle mit den oberen Abbauen herzustellen; die Höhe betrug etwas über 60 m. Es wurde hier ebenfalls ein Wetterscheider aus Segel⸗ leinen nachgeführt, welcher an einer Stempelreihe befestigt wurde. Da wir nur eine Stempelreihe setzen durften und das Hangende des Flözes S22s. war, so siel die Wetterrösche allmählich mit Bergen zu, sodaß der Wetterzug sehr bald ins Stocken geriet. Die Luft war infolgedessen unerträglich warm. Schlagwetter traten in dem Flöz Nr. 1 ½ nicht auf. In dem letzteren Durchschlag haben wir ungefähr 2 Monate gearbeitet. Wenn der Steiger sich von Anfang an hätte entschließen können, mit Türstockzimmerung verbauen zu lassen, wäre die Wetterführung natürlich eine bessere gewesen, weil die Wetter⸗ rösche alsdann nicht hätte zufallen können. v. g. u.
Franz Zgoll.
Es erscheint der Hauer Carl Kubek (Personalien auf Seite 44 der Verhdlg.) und erklärt:
Ich hatte mit mehreren Kameraden einen Durchschlag zu treiben, welcher durch einen gemauerten Wetterscheider be⸗ wettert wurde. Der Wetterscheider war ungefähr 15 bis 18m vom Ortsstoß zurück. Von dem Endpunkt derselben bis nahe vor den Ortsstoß wurde die Bewetterung durch eine Zinklutte bewerkstelligt. Zur Beschleunigung des Wetterzuges war eine Duüͤse in die Lutte gelegt, welche permanent ausblies. Hierbei war die Luft manchmal trotzdem recht warm und verbraucht. Um nun die Luft abzukühlen, haben wir häufig noch den Luftschlauch in die Lutte hineingesteckt und die Luft auf diese Weise ausblasen lassen. Hierfür sind unsere Schlepper
jedoch wiederholt bestraft worden, weil dies vom Steiger als unzulässig bezeichnet wurde. Während der letzten 3 Schichten hat uns der Steiger die Luft vollständig abgesperrt. 88
Es erscheint der Reviersteiger Wilhelm Lensing, 40 Jahre alt, katholisch, wohnhaft zu Bottrop⸗Lehmkuhle.
Derselbe erklärt:
Ich gebe zu, daß die Luft beim Auffahren und Auf⸗ wältigen der Wetterstrecken in Flöz 11 ½ nicht immer so be⸗ schaffen ist, wie sie eigentlich sein sollte. Das Flöz 1 ½ ist derartig druckhaft, daß neu aufgefahrene Wetterstrecken sich häufig schon nach Auffahrung von 20 — 30 m wieder zusammen⸗ drücken. Dazu ist die Luft infolge des Gebirgsdruckes auch sehr warm. Aus diesem Grunde ist es sehr schwierig, die Wetterführung in diesem Flöze allen Anforderungen ent⸗ sprechend aufrecht zu erhalten. So viel ich mich aber erinnern kann, haben die Lampen doch immer noch gut gebrannt. Die von Zgoll vorgeschlagene Methode, anstatt der Kopfholz⸗ limmerung ganze Türstockzimmerung in den Wetterstrecken dieses Flözes zur Anwendung zu bringen, habe ich früher häufig erprobt, habe hiermit jedoch schlechte Erfahrung ge⸗ macht, sodaß ich wieder auf die erste Methode zurück⸗ gekommen bin.
Außerdem war es ja Sache der Hauer selbst, ihre Strecken in bezug auf Instandhaltung der Wetterführung aufs peinlichste in Ordnung zu halten.
Das Gedinge war so gestellt, daß sie einen großen Teil ihrer Leistung auf diese Nebenarbeiten verwenden konnten.
v. g. u. Wilh. Lensing.
1“ 8 “ Es erscheint der Steiger Leggewie und erklärt:
Das Aufdrehen der Luftleitung für Zwecke des maschinellen Bohrbetriebs ist den Arbeitern verboten. Wenn die Arbeiter dies Verbot übertreten haben, sind sie selbstredend von mir bestraft worden. Daß die Luft in dem Querschlag warm ge⸗ wesen ist, muß ich zugeben. Für ausreichende Wetterführung war aber gesorgt worden.
v. g. G. Leggewie.
(Es erscheint der Schlepper Osczolek, Clemens, 42 Jahre alt, katholisch, wohnhaft Bottrop, Waldthausenstraße Nr. 5. Derselbe erklärt:
Es ist im vorigen Jahre hüufig vorgekommen, daß im Flöz D heiße Asche aus dem Kesselhause versetzt werden mußte.
Solche Wagen mit heißer Asche kommen manchmal zwei per Tag an, manchmal auch gar
Die Luft, kühl erheblich sind Wagen mit heißer Asche
nicht Asche
worden.
Ich
die in war, wurde erwärmt.
Asche ein Augenleiden zugezogen.
einer.
unserem Pfeiler so natürlich durch die hei 1 85. Monaten in meine Arbeit hineingeschickt habe mir meiner Ansicht nach durch diese heiße
Bis
vor
Es erscheint der Steiger Bernh. Lange, katholisch, wohnhaft Bottrop. Derselbe erklärt:
Es ist abgelöschte meines Rev
habe überzeugen können, ist in heiß, sondern annähernd kal
nicht mehr
Freeu e dieser in
Wagen
8—
Es ers 55 Jahre alt, evange
eingetreten
nur in vereinzelten 28 vorgekommen, etzmateria
Kesselasche als Ve
iers zugeschickt worden ist diesen Fällen die As t gewesen.
der Grube verstürzten
11“ g. Bernhard
9 8*
Derselbe erklärt:
Die Asche wird
Grube gela
Die Ventilation in dem eine Belästigung der Arb
Beschwe
ngt, vorher
Aschenkanal eiter durch die aufsteigen
„muß ich entschieden bestreiten. Lange.
cheint der Betriebsführer Friedrich Haarmann, lisch, wohnhaft Bottrop.
„bevor sie als Versetzmateri im Aschenkanal sorgfältig ist so eingeri
daß mir für die Betriebe
Soviel ich mich davon e
5b verzeichnet. aß eine .“
al in die abgelöscht. chtet, daß den Wasser⸗
Afsschenkanal wie so ze oder noch
geschlossen ist 40 bis 50
gelöscht sind.
jedoch
dämpfe nicht
Fhete— kann. Außerdem wird jeder im gefüllte Wagen daselbst noch einmal mit einem Wasserstrahl berieselt, sodaß die daß glühende heiße Asche in die Grube ge
Derartig beladene Aschenwagen kommen täglich etwa tück in die Deas Aufsichtspers die Aschewagen, bevor nochmals daraufhin zu untersuchen,
Grube.
v. g. u. Haarmann.
Da von niemandem mehr das Wort gewünscht wurde, wurde die Verhandlung geschlossen. Das Ergebnis der Untersuchung ist in
8 g. u. Georg Krawehl. Brenner. Ortmann. Veelken. üee Zgoll.
Marchand, Bureauaf sistent, als Protokollführer.
rden der auf der Zeche Prosper, Schacht II, zu Batenbrock hei Bottrop im Bergrevier West⸗Essen arbeitenden Bergleute.
Gegenstand der Beschwerden
Angegebene
Beweismittel
Beweiserhebung ist erfolgt durch Vernehmung des
Ansicht der Untersuchungskommission über das Beweisergebnis
Mißhandlung gekommen
Belegs rf Belegs
nullen.
8— 8
d. Nichtübereinstimmung der Seilfahrt mit den Anschlägen — zu lange Förderzeit.
e. Beschimpfung und Mißhandlung der Ar⸗ beiter durch die Beamten und ungerechte Be⸗
f. Fehlen von Tragbahren m Steigerrevier Nies⸗ wand.
g. Schlechte Wetterfuͤh⸗ rung im Flöz 1 ⅛.
Wezm daher auch
a. Unberechtigtes Wagen⸗
den vorgebrachten Ein
een seitens der Beamten eine gewisse
5. Pommer.
10) Hilfsaufsehers
14) Hülsgseigers
1) Kohlenhauers Franz Psotta zu Bottrop,
2) Hauers Joseph Wierz⸗ bica, Bottrop,
3) Hauers Joseph Ka⸗ nopka, Bottrop.
8 111XA4“ 8 1) Arbeiter ⸗Delegierten Franz Zgoll, Bottrop,
2) Hauers Joseph Dzi⸗
wisch, Bottrop,
3) Hauers Isidor Koczian, ehmkuhle,
4) Steigers Wilhelm Len⸗ sing, Lehmkuhle,
5) Reviersteigers Wilhelm
Lüning zu Bottrop.
1) Hauers Johann Straßek zu Bottrop,
2) Steigers Wilhelm Len⸗ sing zu Lehmkuhle,
3) Zimmerhauers Johann Bartusek, Bottrop,
4) Steigers Gustav Leggewie zu Bottrop.
1) Arbeiter ⸗Delegierten
Joseph Veelken zu Batenbrock,
2) Betriebsführers Richard Rosterg zu Batenbrock.
1) Sesrer Paul Myka,
ottrop, 2) Schleppers Theodor Wosnitza, Bottrop, 3) Karl Kubek, Bottrop, 4) Hauers Johann Born⸗ ck, Bottrop, 5) Hauers — Tö⸗ nesen, Fuhlenbrock, 6) Arbeiter ⸗Delegierten
Foonh 7) Arbeiter ⸗Delegierten Barczyk, 8) Arbeiter ⸗Delegierten Veelken, 9) Reviersteigers Leggewie, Hack⸗
mann, Lehmkuhle,
11) Aufsehers Wilh. Schlü⸗
ener, Bottrop, eviersteigers Knaup, Bottrop, ahrsteigers Wilh. Ober⸗ eiden, Bottrop, Gustav
otehusmann, Bottrop.
1) Lehrhauers Karl Roß⸗ kosch, Lehmkule,
2) BetriebsführersRosterg.
1) Arbeiter ⸗Delegierten
goll, 2) Hauers Karl Kubek, ottrop, 3) Reviersteigers Lensfing, 4 Bettreh Leggewi eigers Leggewie, 9 Schleppers Clemens Ostrzolek, Bottrop, 6) Reviersteigers Bernhard Lange, Bottrop, 7) Betriebsführers Frie⸗ 29. Haarmann, Baten⸗ rock.
12) 13)
8 eeeng un beu
f r ung n.
1 de,9n der Scechtaeleg e Fianht böblche Masen, callgemeine n könnten, namen ũ a
ft, nicht als vorhanden angesehen werden köanen. ais eenesüsüsessen
Bottrop, den 8. Februar 1
für den
Böchenhoff,
Die Beweisaufnahme hat nicht ergeben, daß das Nullen in rigoroser Weise gehandhabt worden ist; in den vorgebrachten Beschwerden haben sich die Angaben der Beschwerdeführer fast durchweg als übertrieben herausgestellt. Neben dem Nullen scheint man über die Arbeiter in vereinzelten Fällen trotz entgegengesetzter Anweisung des technischen Direktors auch noch Geldstrafen verhängt zu haben, jedoch trifft dies nur für einen verhältnismäßig kurzen Zeitraum zu.
Die Beschwerden wegen zu harter Strafen, die in den vorgebrachten Einzelfällen fast stets wegen unreiner Förderung verhängt wurden, müssen zum großen Teil als begründet anerkannt werden, zu⸗ mal fast immer die ganze Kameradschaft davon fagrifes wurde und außerdem die Strafen als an sich verhältnismäßig hoch zu bezeichnen sind. Die meisten Klagen dieser Art stammen aus den Jahren 1902 bis Mitte 1903; seitdem haben die Klagen über zu hohe Strafen nachgelassen.
Wenn auch 253 zu leugnen ist, daß in den vorge⸗ tragenen Fällen die erzielten Löhne unter dem Durchschnitt der betreffenden Arbeiterklasse geblieben 88 so sind diese Ausnahmefälle doch durch die
age der Verhältnisse aufgeklärt; im übrigen find die Lohnverhältnisse der Zeche als durchaus gün⸗ stige zu bezeichnen, indem die Löhne die Dur schnittslöͤhne des gesamten Oberbergamtsbezi erheblich überschreiten.
Die Untersuchung hat ergeben, daß die Seilfahrts⸗ zeit für die Nachtschicht seit Oktober v. J. aller⸗ dings um eine Viertelstunde verlängert worden ist. Diese Verlängerung war jedoch durch die allmäh⸗ liche Vermehrung der zur Nachtschicht anfahrenden Leute Aen Eine Verlängerung der Förder hat, wie selbst von den Arbeitervertretern zugegeben wird, nicht stattgefunden.
Aus den vorgetragenen Einzelfällen, die zwar z. T. nicht aufgeklärt sind, hat die Kommission de Ueberzeugung gewonnen, daß von einigen Beamter die Arbeiter nicht in korrekter Keise behandelt worden sind, namentlich sind Beschimpfungen der Arbeiter in einigen Fällen festgestellt. den beiden Fällen, in denen Tätlichkeiten seitens der Beamten vorgekommen sind, behaupten diese zuerst angegriffen worden zu sein.
Die hier vorgebrachte Beschwerde hat sich als unbe⸗ gründet erwiesen.
Die vorgebrachten Beschwerden über Wetterführun find nur insofern begründet, als die Flöz⸗ und Gebirgsverhältnisse in zwei Fällen die Führuns des frischen Wetterstromes vor den Ortsstoß sehre erschwerten und dadurch eine Temperaturerhöhug herbeiführten. Irgend welche Nachteile für dr Gesundheit der Arbeiter sind jedoch in den vor⸗ getragenen Fällen nicht festgestellt worden.
t, so ist die Kommission doch einer Natur, welche einen bencftigten Anlaß zu Klagen da
auf zu harte Strafen sowie auf Beschimpfungen um zu der Ueberzeugunt
die Beschwerden vorgebracht sind, und auf die groß⸗
angt, nahezu aus⸗
onal auf der Ladebühne ist angewiesen, sie in die Grube eingefördert werden,
Dritte Beilage
8 8
Neichsanzeiger und Königlich Preußischen Staatsan
Berlin, Freitag, den 3. Mürz
ob sie auch genügend ab⸗
dem Anlagebogen
Marktort
8
Berichte von deutschen Fruchtmärkten.
Qualität
gering
mittel
Gezahlter Preis für 1 Doppelzentner
ℳ
niedrigster 1 höchster niedrigster höchster
ℳ 4ℳ6
niedrigster —
höchster
ℳ
Menge
Doppelzentner
Verkaufs⸗
Außerdem wurden am Markttage (Spalte 1) nach überschläglicher Schätzung verkauft Doppelzentner (Preis unbekannt)
Am vorige Markttage
Durch⸗
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wert
hnnh a 4 db
„ ½ 24 2242 122à224 22 22
B Ei
emerkungen. i liegender Strich (—)
Landsberg a. W.. . E gbö66658 Hirschberg i. Schl. wbeEbEee1öA1“”“ Göttingen
Geldern
Neuß .. Döbeln. MRaftatt.. Chäateau⸗Salins.
Langenau i. Wrttbg.
Landsberg a. W.. Kottbus Wongrowitz... Breslau . Hirschberg i. Schl. Ratibor... Göttingen
Hmk Chateau⸗Salins .
Landsberg a. W. Wongrowitz.. Breslaun. Hirschberg i. Schl. Hbor.. Göttingen. 1 Geldern. TEETöö“ Langenau i. Wrttbg.. Rastatt. . Chateau⸗Salins.
Landeberg a. W.. Kottbus 8 Wongrowitz... Breslau. . Hirschberg i. Schl. Ratibor..
Göttingen..
Geldern . . . .
J11““ uv1111“1“; Laupheim Langenau i. Wrttbg.. Rastat .. Chäteau⸗Salins . . .
in den S
8 *
14 00
13,50 13,20 14,60
16,00
—
16,50
Weizen.
16,70 17,30
17,10 17,80 17,30 16,80 19,35 19,00
16 30 17,30
17,10 17,50 17,30 16,60 19,35 18,80
17,50 16,80 17,90 16 50 17,30 17,80 17 80 17,00
—
17,50 17,30 17,90 16 60 17,30 18,10 17,80 17,10
—
Kernen (enthülster Spelz, Dinkel, Fesen).
20,00
Roggen.
13,25 12,50 13,30 13,80
14,00 15,50 14,10 13,50 14.50 14,40
14 20 14,50 14 30 14,80 14 80 15,30 14,50 14 50 13,30 1370 18 40 18 40 18,85 18 85 15.40
13,25 12 40 12,90 13,30 14,00 15 20 14,10 13,40 14 50 14,00
15,20 13 80 13,80 14,90
1460 14,50
14,00 14,20 14,80 16.15 14,00
14,50
Die verkaufte Menge wird auf volle Doppelzentner und der Verkaufswert auf palten für Preise hat die Bedeutung, daß
13,60 13,50 12,60 13,40 13,80 13,90 14,50 15,50 14,60 13,60
Gerste. 14,60
15,30 16,00 15,50 15,00 13,70
volle Mark abgerundet
¹
1
20,00
13,60 13,50 12,70 13,60 14,10 14,00 14,50 15,80 14,60 13,70
16,00 16 50 15,60 15,00 14 00 18,00
20,00
14,60 15,50
14,80 15,20 14,40 14,90 15,50 13,20 14,30
16,50
mitgeteilt.
der betreffende Preis nicht vorgekomnen ist, ein Punkt (.) in den letzten sechs Spalten,
15,40 13,60
14,98 14,40
15,00 13,38 14 55 15,00 16,00
15,40 13,70 14 93 14,20 14 86 13,20 14,58 14,80 16,15
b0 bo bo bo
bo bo ho Lo bo
daß entsprechender Bericht fehlt.
Der Darchschnittspreis wird aus den unabgerundeten Zahlen berechnet. 8
oß
Rei Taß Rei
große Ze eten ist. utschland. geführt werden; ee Leistungen erwarten.
geschaffen werden. assen gewendet; sie lage der Notlage liegt abe
eesordnung: Fortse aushaltsetats
samts des „Gehalt des Staatssekretärs“.
Ueber den Anfang der Sitzu Nummer d. Bl. berichtet. Abg. Fräßdorf (Soz.) 1 hat man das Einziehungssystem läng immer und Verfahren de nachsuchern erhoben, Brandenburg. machen. Das eine vorzügliche
Deutscher Reichstag. 153. Sitzung vom 2. März 1905, Nachmittags 1 Uhr.
(Bericht von Wolffs Telegraphischem Bureau.)
Innern,
immer wieder schwere
so erst heute Entwickelung des
Wir
fordern
Aerzte
Die Kraxekes en Die
Ansprüche
Die Aerzte verlangten
—) fortfahrend:
Da muß der Staats Krankenversicherungsgesetz hat Kranken
ne schöne Ve ebenfalls die Armen bedürfen einer Heute sind in Berlin die H versichert,
tzung der zweiten für 1905 bei de und zwar bei dem
Klagen r Landesversicherungsanstalten g wieder
also eine g hat si ie K kt ausgesucht, die di
haben ot von Aerzten, die sich hrt haben, während Würde heute die so würde die Notlage der Aerzte zahlen heute 40 Millionen für erzte wünschen Honorarerhöhung, diese Die Kranken⸗ tandpunkt ge⸗ berücksichtigt werden eie Arztwahl und Die Kassen müssen
einzelnen Kassen notwendig.
ihrem Kongreß auf der Aerzte k aber auch fr enkassenvorstande.
über
anz andere U gegen die Kranken⸗ e Not⸗
Diese
den S
dem Etat
das
rsicherung geben. Krankenversicherung. solchen Unterstützung am eimarbeiter in der Orts⸗ und dieses ungünstige ür die nterlage
sollen.
Beratung des des Titel:
ag wurde in der gestrigen
Im industriellen Sachsen In der Presse werden rigorose egenüber den Renten⸗ über die Anstalt von sekretär seinen Einfluß geltend in den letzten Jahren kassenwesens geschaffen. Die Selbstverwaltung der Kasse hat vieles geleistet; aber es muß die Zersplitterung sehr bedauert werden, die gleic 1 . über 22 000 Krankenkasseneinrichtungen in Es muß eine Konzentration, eine Zentralisierung herbei⸗ denn nur von großen organischen Körp Wir bedürfen der landwirtsch enstbotenversicherung. Die kann nicht der Landesgesetzge en bleiben; das würde eine marbeiter ermsten der dringendsten. te sin — krankenkasse der Schneider mit d Material bedroht die Schneiderkasse in ihrer Existenz. Heimarbeiterkrankenversicherung muß Die Aerztebewegun haben sie sich als Obje hauptsächlich verschuldet r an dem großen Angeb feit Einführung des Gesetzes um 100 % verme die Bevölkerung sich bloß um 20 % vermehrt hat. Krankenversicherung aufgehoben, verdoppelt. ärztliche Behandlung. vre allerdings bei kassen haben sich auf stellt, daß berechtigte müßten. die Unabhängigkeit vom Krank
die gleichzeitig ein⸗
ern lassen sich aftlichen und bung über⸗
Die Diese
stůütz
und
In N
von der Kassen sind dies mehr ver keine Parteifrage, keine Fr. Partei hat dazu nicht Stellun auch nicht dazu Stellung n. haben wir uns überzeugt, d zu gebrauchen ist. München sind mit der ungen so gestiege Künchen baben von 37 Patienten von den Krankenkassen. sämtlicher Krankenkassenpatienten. von Kassenkönigen Verhältnisse vor.
versicherung werden, langt die Unabhängi
Wo in aller Welt ist 2 seinem Auftraggeber unabhän nachdem sie sich eine Stande diese nicht nur zu ethischen, ausnutzen. Ich habe mit mei Folgen der dortigen daß die A haben in Cöln ihre Diese d Die Behörde mischte sich den Nachweis einer die Kassen nicht erbringen, mit den Aerzten ei sich die Kasse an die Hilfe russische Zustände. In In Leipzig stellten sich der Krankenkassen. Die von 90 %. die Aerzte den Kranken die Mitglied einer Krankenkasse Tätigkeit ein;
liegen gelassen. um Hilfe anflehte. hatte, wurde in der K kasse war. Knaben den bereits ange
e aber nicht da.
eine ganz bestimmte Aufste Arztwahl und bei der Bezahl nicht möglich Bei der freien verwaltung, son Das Honorar der bessert und soll es auch no meh age des
Aus der
orderungen
Der
1 Aerz
sprechen. In
in Deutschla
erzte auch eine eige
Solingen die Be
Forder Kreishauptmann sprach die Erwartung versagen würden, Trotzdem stellten die Aerzte ihre urden sämtliche Kranken der Kranken⸗ kheit haben oder nicht, von Frauen wurden bei Blutungen
seien. am 1. April w kasse, mochten sie nun eine schwere Kran den Aerzten vor die Tür geworfen. Es half nichts, da Ein Arbeiter, linik abgewiese Welche Herzlosigkeit! legte
gig?
des Kaisers.
Hilfe nicht
r.
Prinzips;
ehmmen. In Cöln aß das System der freien Aerztewahl nicht
n, daß die Kasse dabei ten 130
zordnung geschaffen he sondern auch zu wirts nen Freunden in Standesordnung gewarnt. ne Gerichtsbarkeit haben. Verträge ntn gs und ihre Forderungen erhöht. konnten die
hinein bestimmten Zahl von und da wurde der ein Vertrag geschl lagen die Verhältnisse hörden durchaus auf den ung der Aerzte war eine Erhöhung
ankenkassen und verlangte binnen 48 Stunden Aerzten. Diesen konnten Kassenvorstand suspendlert Vergebens wandte s herrschen da geradezu
ossen.
llung machen können; bei der freien ung der Einzelleistungen Arztwahl werden die Ausgaben nicht dern von dem Arzte geregelt. Dazu Aerzte hat sich immer Die freie Arztwahl ist die sozialdemokratische genommen und wird wahrscheinlich
ist das aber
und anderen Orten
Die Krankenkassen können das nicht ertragen. Einführung der freien
In
Aerztewahl die Unter⸗
nicht bestehen kann.
das hat der Gesetzgeber nicht gew keit der Krankenkassenärzte vom nd sonst ein Gewerbetreik Die Aerzte halten sich für zu gut, aben. chaftlichen Zwecken Sachs
Das Schlimme ist,
ß man die Aerzte auf den der einen Metallsplitter im Auge n. weil er Mitglied der Kranken⸗ Ein Arzt nahm einem kranken Verband an einem gebrochenen Arm
nicht
is 150 überhaupt keine 38 Aerzte behandeln zwei Drittel Man kann in dieser Beziehung anderen Orten L Krankenversicherung darf keine Aerzte⸗ ollt Man ver⸗ Kassenvorstande. etreibender von
liegen
Sie wollen sen vor den Die Aerzte
bewilligen.
ähnlich. Standpunkt
aus, daß weil sie
Knieen
wieder ab, als er hörte, daß dessen Vater in der Krankenkasse sei. Ich meine, wo das Leben und die Gesundheit der Kranken auf dem Spiele stand, durften sie ihre Hilfe nicht versagen. Mit Standes⸗ ehre und Menschlichkeit hat jedenfalls ein solches Verfahren nichts gemein. Daß unter diesen Umständen sich zwischen Aerzten 8 Krankenkassen ein Zustand herausbildete; der unhaltbar
läßt sich denken. Es kam noch der Spott der Aerzte hinzu. Ein Arzt sprach seine Freude über den Ausgang der S
aus und meinte: nun sind wir wenigstens den Dreck und die Flö los. Die sächsische Regierung hat zu der Frage Stellung genommen Der Minister von Metzsch sagte am 17. April 1904 in der sächsische Kammer, man dürfe nicht fragen, wie der Krankenkassenvorstand politisch gesinnt sei oder mit sozialdemokratischen Elementen durchsetzt sei. Das ist ein selten vernünftiger Ausspruch eines Ministers. Aber bald schlug b.i der Regierung die Meinung um; die Agitation der Aerzte hatte wohl auch nach oben ihre Wirkung getan. Auf Grund von Beschwerden, die geradezu künstlich provoziert waren, schritt die Behörde gegen den Kassenvorstand ein. In dem Organ der alten ärztlichen Organisation werden in einem Artikel von Dr. Küster⸗Halle die zugezogenen Aerzte „unterste Senkstoffe des ärztlichen Standes“, „Gelichter“, „räudige Schafe“ usw. genannt. Wir stellen diesen Ton zur öͤffentlichen Beurteilung; wir selbst wundern uns darüber nicht, wo Holz gehauen wird, fallen Späne. Binnen acht Tagen sollte plötzlich der Kassenvorstand 98 Aerzte nachweisen, darunter 12 Spezialisten Das war natürlich nicht möglich. Nun trat die Kreishauptmannschaft mit den alten Aerzten in Verbindung, mit denselben, die sich in solchen Widerspruch mit der Menschlichkeit gesetzt hatten und eben von derselben Behörde so abgekanzelt worden waren. Die Forderung der Aerzte wurde bewilligt und ein Vertrag mit ihnen gleich bis 1910 abgeschlossen. Der Kassenvorstand konnte diese Schwenkung nicht be⸗ greifen; wir meinen, sie liegt an dem Personalwechsel in dem Dezernat, vielleicht an der Person des medizinischen Beraters der Kreishaupt⸗ mannschaft, vielleicht an der Absicht, der „sozialdemokratischen Sache“ entgegenzutreten. Nun stand aber an der Spitze der Kasse ein Königlich sächsischer Kommerzienrat, der nicht als Sozialdemokrat be⸗ kannt war. Die Vorstandsmitglieder legten wegen der schroffen Be⸗ handlung durch die Behörden ihre Aemter nieder, ebenso der Kommerzienrat. Die Arbeiter aber harrten auf ihren Vorstandsposten aus, weil sie nicht die Bahn für weitere Diktaturgelüste freimachen wollten. Beschwerden bis zum Minister und beim Oberverwaltungs⸗ gericht blieben erfolglos. Die zugezogenen Aerzte suchte man ab⸗ zuschieben, die Kreishauptmannschaft bot Geld im Auftrage der ärztlichen Organisation, um die Herren zum Abzug zu bewegen, einem wurden 4000 ℳ in die Hand zu drücken versucht, wenn er sich davonmachte; die Behörde erzwang von diesen Aerzten eine Abänderung der Ver⸗ träge. Da griff man zum Boykott. Es waren 375 Aerzte zu⸗ gelassen; die Kasse sagte: wir brauchen nur 100, die übrigen ascgen