1905 / 57 p. 10 (Deutscher Reichsanzeiger, Tue, 07 Mar 1905 18:00:01 GMT) scan diff

tigter: Rechtsanwalt Krimmer in Berlin, Weinbergs⸗ weg 1, klagen gegen den Kaufmann Otto Friedrich Wilhelm Kleinschmidt aus Berlin, zur Zeit unbe⸗ kannten Aufenthalts, Beklagten, in den Akten „27. O. 75. 05“, auf Gewährung von Unterhalt, mit dem Antrage, den Beklagten kostenpflichtig zu verurteilen, an die Kläger, solange dieselben außer stande sind, sich selbst zu unterhalten, zu Händen erin, Frau Antonie Kleinschmidt zu Wartburgstraße 13, vom Tage der ung ab monatlich 50 (fünfzig Mark) zahlen, und zwar die rückständigen. sofort, richtenden Raten, und das Urteil für vorläufig voll⸗ sireckbar zu erklären. Die Kläger laden den Be⸗ agten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die elfte Zivilkammer des Königlichen Land⸗ gerichts I in Berlin, Grunerstraße, 1. Stockwerk, Zimmer 2—4, auf den 23. Mai 1905, Vor⸗ mittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwzecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug 9der Klage bekannt gemacht. Berlin, den 1. März 1905 Kohlwes, Gerichtsschreiber

des Königlichen Landgerichts I. Zivilkammer 11. [92 52098]) Bekanntmachung. Proz.⸗Reg. Nr. 794/05. In Sachen der minderjährigen Wachsmodelleurs⸗ kinder Karl August Otto und Gustav Robert Max Goetze in Avpoldo, gesetzlich vertreten durch den Pfleger Otto Demhardt, Wirkermeister in Apolda, Klageteil, vertreten durch Rechtsanwalt Justizrat Eduard Brinz hier, gegen Goetze, Karl Louis Otto, Wachsmodelleur, früher in München, Humboldt⸗ straße 1, nun unbekannten Aufenthalts, Beklagten, wegen Unterhaltsgewährung, wurde die öffentliche Zustellung der Klage bewilligt, und ist zur Verhand⸗ dung über diese Klage die öffentliche Sitzung der II. Zivilkammer des K. Landgerichts München I vom Donnerstag, den 11. Mai 1905, Vor⸗ mittags 9 Uhr, bestimmt. Hierzu wird Beklagter durch den klägerischen Vertreter mit der Aufforderung geladen, rechtzeitig einen bei diesseitigem K. Land⸗ gerickte zugelassenen Rechtsanwalt zu bestelen. Der klägerische Anwalt wird beantragen, zu erkennen:

I. Der Beklagte ist schuldig an jedes der beiden klagenden Kinder für die Zeit vom 1. Januar 1905 an eine vierteljährliche vorauszahlbare Geldrente von 50 ℳ, eventuell den nach richterlichem Ermessen an⸗ emessenen Betrag zu zahlen und hat die Kosten des

echtsstreits zu tragen und zu erstatten.

b. Das Urteil wird für vorläufig vollstreckbar erklart.

München, am 4. März 1905.

Gerichtsschreiberei des Königlichen Landgerichts Münche Hartmann, K. Kanzleirat. [92094] Oeffentliche Zustellung.

Der minderjährige Erwin Bruno Geit zu Bromberg, vertreten durch seinen Vormund, den

hnarzt Stanislaus Lewandowski zu Bromberg,

ahnhofstraße 97, Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗ anwalt Lange zu Zempelburg, klagt gegen den Tischler Johann Stachowitz, unbekannten Auf⸗ enthalts früher zu Plötzig —, unter der Be⸗ hauptung, daß der Beklagte der unverehelichten Wanda Geit der Mutter des Klägers in der gesetzlichen Empfängniszeit beigewohnt hat und daß der Beklagte der Vater des am 13. August 1904 eborenen Klägers sei, mit dem Antrage, den Be⸗

agten zu verurteilen, dem Kläger von seiner Geburt an bis zur Vollendung seines sechzehnten Lebens⸗ jahres als Unterhalt eine im voraus am Ersten jedes Kalendervierteljahres fällige Geldrente von viertel⸗ jährlich dreißig Mark, und zwar die rückständigen Beträge sofort, zu zahlen, und das Urteil für vor⸗ läufig vollstreckbar zu erklären. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor das Königliche Amtsgericht zu Zempel⸗ burg auf den 1. Mai 1905, Vormitta 10 ¾ Uhr. Zum Zwecke der 1nenichr Ffüttap wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. C 554/04.

Zempelburg, den 1. März 1905.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. [90479] Oeffentliche Zustellung. 25. 0 297. 04.

Der Kaufmann Willi Thum zu Berlin, Dorotheen⸗ straße 69, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Justizrat Dr. Kronfeld hier, Leipzigerstraße 100, klagt gegen den Hans Eschrisch, früher zu Mann⸗ heim, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Be⸗ hauptung, daß Beklagter ihm als Miterben des am 9. Dezember 1903 verstorbenen Schneidermeisters Gustav Thum, nachdem ihm von den übrigen Mit⸗ erben nach dem Vertrage vom 29. Januar 1904 das Geschäft des Erblassers sowie die Berechtigung über⸗ eignet sei, die Außenstände in eigenem Namen einzu⸗ zieben, auf die in der Klagerechnung verzeichneten, auf vorherige Bestellung gelieferten Waren (Kleidungs⸗ stücke) im Betrage von 1384,60 noch 564,60 nebst Zinsen schulde, mit dem Antrage, den Beklagten kostenpflichtig zu verurteilen, an den Kläger 564,60 nebst 5 vom Hundert Zinsen von 94,50 seit 5. Mai 1892, von 127 seit 23. August 1895, von 17,50 seit 7. August 1896, von 48,50 seit 3. Januar 1898, von 62 seit 24. Juni 1898, von 115 seit 19. August 1898 sowie 4 vom Hundert Zinsen von 110 seit 26. April 1902 und 7 seit 29. Oktober 1902 zu zahlen, und daß Urteil gegen Sicherheitsleistung in Höhe des jedesmal bei⸗

zutreibenden Betrages in barem Gelde oder'mündel⸗

sicheren Wertpapieren für vorläufig vollstreckbar zu

erklären. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Berlin, Neue Friedrichstraße 15/16, I. Stockwerk, Zimmer 31 a auf den 22. Mai 1905, Mittags 12 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge⸗ dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. m Zwecke der ößentlichen Zustellung wird dieser uszug der Klage bekannt gemacht. Berlin, den 23. Februar 1905. Dieckmann, ls Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts I. [92109] Oeffentliche Zustellung. Der Kaufmann Hermann Gornick zu Berlin, Rathenowerstraße 25, Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗ anwalt Justizrat Dr. Loewenfeld zu Berlin, Rathenowerstraße 78, klagt gegen den Bankier Paul Schmoock, früher zu Berlin, Oranienstraße 69, jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Grund der Be⸗ bauptung, daß er mit dem ꝛc. Schmoock in Ge⸗

9. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts I zu

schäftsverkehr gestanden und daß ihm aus demselben Der Gerichtsschreiber beim Königlichen

8 dem Verkaufe von Wertpapieren, die er bei

8

Beklagten in e eh habe, der letztere laut überreichten Kontokurrents 23 433,80 schulde, mit dem Antrage, indem er mit dieser Klage nur einen Teilbetrag beansprucht:

1) den Beklagten kostenpflichtig zu verurteilen, an den Kläger 5000 nebst 5 % Zinsen seit 22. No⸗ vember 1904 zu zahlen, 8 r.2) das Urteil gegen Sicherheitsleistung für vor⸗ läufig vollstreckbar zu erklären.

Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 12. Kammer für Handelssachen des Königlichen Landgerichts I zu

Zimmer 55/57, auf den 6. Mai 1905, Vormit⸗ tags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. 56. 0 50. 05. Berlin, den 1. März 1905. Ebeling, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts I.

[92085] Oeffentliche Zustellung. 76. C. 24. 05. 4.

Die offene Handelsgesellschaft A. Benver in Berlin, Lehrterstraße 14/15, vertreten durch Herrn Fritz Roth ebenda, klagt gegen den Kaufmann Alwin Zuchel, früher in Berlin, Lehrterstraße 14/15, z. Zt. un⸗ bekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte von ihr eine Wohnung, bestehend aus zwei Stuben, Küche und Zubehör, in dem Hause Lehrterstraße 14/15 für die Zeit vom 1. September 1900 bis zum 1. Oktober 1901 gemietet habe und die Miete für die Monate Mai bis September 1901 mit je 33 schuldig geblieben sei, mit dem Antrage, den Beklagten zu verurteilen, an die Klägerin 165,00 zu zahlen und das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor das Königliche Amtsgericht I in Berlin, Neue Friedrichstraße 12/15, Zimmer II 253/255, auf den 27. April 1905, Vormittags 10 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekaännt gemacht.

Berlin, den 2. März 1905.

(L. S.) Schulz, als Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts I. Abt. 76

[92093] Oeffentliche Zustellung.

Der Kätner Ludwig Joswig in Belconczen, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Schrader in Bialla klagt gegen das unverehelichte großjährige Dienstmädchen Marie Joswig, unbekannten Aufent⸗ halts, mit dem Antrage, die Beklagte kostenpflichtig zu verurteilen, in die Löschung der im Grundbuche von Belconczen Blatt 12 Abteilung III Nr. 1 für Johann Joswig eingetragenen 8 Taler nebst Zinsen im Grundbuche des vorbezeichneten Grundstücks und der mitverhafteten Grundstücke zu willigen, auch das Uͤrteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären, und ladet sie zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor das Königliche Amtsgericht in Bialla auf den 27. April 1905, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. 1

Bialla, den 20. Februar 1905.

Klein, 11.“

Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. [92089] Oeffentliche Zustellung.

Die Branntweinbrennereibesitzerin Ehefrau Paul Heinzen zu Fließem, Prozeßbevollmächtigter: Prozeß⸗ agent Pfeiffer zu Bitburg, klagt gegen 1

Ro 8.

1) Adam Kuhn zu Kyllburg, v“

2) Ludwig Kuhn das, Trier,

3) Josef Kuhn, früher zu Kyllburg, jetzt ohne be⸗ stimmten Wohn⸗ und Aufenthaltsort,

wegen Forderung für gelieferten Branntwein, mit dem Antrage auf, Zahlung von 66,28 nebst 5 % Zinsen seit dem 10. November 1904 von 63,68 Die Klägerin ladet den Mitbeklagten Josef Kuhn zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vo das Pnigliche Amtsgericht zu Bitburg auf dar⸗ 28. April 1905, Vormittags 10 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Bitburg, den 28. Februar 1905.

Strauch,

Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. [92090] Oeffentliche Zustellung.

Die Firma „Zum Pfau“ Robert Gaideczka zu Dresden, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Weller in Dresden, klagt gegen den Redakteur Felix Baumann, frühber in Dresden, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Be⸗ klagte von der Klägerin auf Bestellung am 9. De⸗ zember 1902 einen Herrenpelz zum angemessenen und vereinbarten Preise von 150 käuflich geliefert erhalten habe, daß deshalb das Arrestverfahren ein⸗ geleitet worden sei, mit dem Antrage, auf vorläufig vollstreckbare Verurteilung des Beklagten zur Zahlung von 150 nebst 4 % Zinsen seit 9. Dezember 1902 sowie 11 35 Kosten des Arrestverfahrens. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Dresden, Lothringerstr. 1 II, Zimmer 178, auf den 28. April 1905, Vor⸗ mittags 9 Uhr.

Dresden, am 28. Februar 1905.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[92091] Oeffentliche Zustellung. 18. Cg. 239/05.

Der Schriftmaler und Lackierermeister Oskar Wagner in Dresden, Prozeßbevollmächtigte Rechts⸗ anwälte Dr. Baumeyer und Georg Schubart in Dresden, klagt gegen den Kaufmann Julius Roth⸗ schild, zuletzt in Dresden, Zirkusstr. 30, pt., jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Grund der Behaup⸗ tung, daß ihm der Beklagte für diesen auf dessen Bestellung am 19. Dezember 1904 gelieferte 8 be⸗ malte Fenstervorsetzee den vereinbarten und arnge⸗ messenen Preis von 30 laut der Klagrechnung schulde, sowie daß Beklagter durch sein schuldhaftes Verhalten den Erlaß eines Arrestbefehls veranlaßt und daher zur Tragung dieser Kosten verpflichtet sti, mit dem Antrage auf vorläufig vollstreckbare Ver⸗ urteilung des Beklagten zur Zahlung von 30 nebst 4 % Zinsen davon seit dem 19 Dezember 1904 sowie zur Tragung der Kosten des Rechtsstreits ein⸗ schießlich der des vorausgegangenen Arrestverfahrens. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Dresden, Lothringerstr. 1II, Zimmer189, auf den 27. April 1905, Vormittags ½9 Uhr. mtsgerichte Dree⸗

[92106) Oeffentliche Zustellung. 2 0 147,05. 1.

Die Kreditbank Scherrebek e. G. m. b. H. in Scherrebek, vertreten durch ihren Vorstand, Bank⸗ direktor Schade und Herrn von Würtzen in Scherrebak, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Christians zu Flensburg, Holm 12, klagt gegen den früheren Buchhalter Hermann Paak, früher zu Scherrebek, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß Beklagter der Klägerin aus barem Darlehn 762,32 schulde und außerdem sich aus der Kasse 8499,88 rechtswidrig angeeignet habe und damit entflohen sei, mit dem Antrage, den Beklagten zu

2,9

p. a. Zinsen von 580 seit 1. September 1904 und von 182,32 seit 1. Januar 1905 sowie 4 % p. a. Zinsen von 8499,88 seit dem 13. Januar 1905 zu zahlen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die vierte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Flensburg auf den 23. Mai 1905, Vor⸗

mittags 10 Uhr, Saal 53, mit der Aufforderung,

einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt

zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung

wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Fleusburg, den 25. Februar 1905.

Der Gerichtsschreiber des Köntglichen Landgerichts.

[92098] Oeffentliche Zustellung.

Die verehelichte Tuchmacher Wilhelmine Mielisch, geb. Goerling, verwittwet gewesene Nitschke, in Forst, z. Zt. in Elizabeth im Staate New Jersey, Prozeß⸗ bevollmächtigter: Rechtsanwalt Koch in Guben, klagt gegen ihren Ehemann, den Tuchmacher Julius Mielisch, früher in Forst i. L., jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß die auf dem Grundstücke von Forst Stadtbezirk Bl. 398, welches durch ihre Tochter erster Ehe Agnes Nitschke, jetzt verehelichte Brose, mit dem Gelde der Klägerin er⸗ worben sein soll, eingetragene Hypothek von 2300 aus dem von ihr hergegebenen Gelde herrühre, und daß sie, weil ihres Ehemannes Aufenthalt unbekannt sei, die Aufhebung der Verwaltung und des Nieß⸗ brauchs gemäß §§ 1418 Nr. 1, 1391 und 1418 Nr. 2 B. G.⸗B. beanspruche, mit dem Antrage, zu er⸗ kennen: dem Beklagten wird die Verwaltung und Nutznießung am Vermögen der Klägerin entzogen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die dritte Zivil⸗ kammer des Königlichen Landgerichts in Guben auf den 29. Mai 1905, Vormittags 11 Uhr, mit der Aufforderung. einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Guben, den 28. Februar 1905.

Hübner, Sekretär,

Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[92099] Landgericht Hamburg. Oeffentliche Zustellung. 4 Z 730704.

Die Bierbrauerei „Bergschlößchen“ A. G. zu Stade, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. H. Sudeck in Hamburg, klagt gegen den Wirt Paul Zacharias, unbekannten Aufenthalts, wegen Forderung, mit dem Antrage auf kostenpflichtige Verurteilung des Be⸗ klagten zur Zahlung von 467,64 nebst 4 % Zinsen seit dem Klagetage, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die vierte Zivilkammer des Landgerichts zu Hamburg, Ziviljustizgebäude vor dem Holstenthor, Vorderflügel, I. Obergeschoß, Zimmer Nr. 234, auf den 30. Mai 1905, Vormittags 9 ½ Uhr, mit der Auf⸗ forderung, einen bei dem gedachten Gerichte zuge⸗ lassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Hamburg, den 3. März 1905.

Luhmann, Gerichtsschreiber des Landgerichts.

[92100] Landgericht Hamburg.

Emeikiche Zustelfng.

Die Volksbank e. G. m. u. H. zu Hamburg, ver⸗ treten durch die Vorstandsmitglieder Bornberg, Haack und Marcks, vertreten durch die Rechtsanwälte Dres. Donnenberg, Jaques. Strack, Bagge u. Wetschky, klagt gegen den Max Czowzinski, Fa⸗ brikant von Neuheiten, unbekannten Aufenthalts, aus einem Wechsel, mit dem Antrage, den Be⸗ klagten solidarisch mit Alexander R. Hyke kosten⸗ pflichtig zu verurteilen, der Klägerin die Wechsel⸗ summe von 365,— nebst 6 % Zinsen seit dem 30. November 1904, den Protestkosten mit 11.60 ₰, ½ % Provision mit %ℳ 1,22 und Wechselunkosten 0,58 zu zahlen, auch das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Kammer VIII für Handelssachen des Landgerichts Hamburg (Ziviljustiz⸗ gebäude vor dem Holstentor), Vorderflügel, auf den 27. April 1905, Vormittags 9 ½ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zu⸗ gelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Hamburg, den 4. März 1905.

Heeger, Gerichtsschreiber des Landgerichts.

[92092] Oeffentliche Zustellung.

Der Kämmerer Hermann Koch in Catrinowen Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Rohr in Lyck klagt gegen den Inspektor Paul Stoboy, früher in Catrinowen, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß Beklagter am 23. Januar 1905 den Kläger um ein Darlehn von 20 gebeten, dieser ihm einen Hundertmarkschein zum Wechseln gegeben habe mit dem Auftrage, 80 an ihn zurückzuzahlen, Beklagter jedoch den ganzen Betrag von 100 behalten habe, mit dem Antrag auf von 100 nebst 4 % Zinsen seit dem

age der Klagezustellung. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor das Königliche Amtsgericht in Lyck auf den 2. Mai 1905, Vormittags 8 ¾ Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Lyck, den 2. März 1905.

Zimmermann,

Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[92088] Oeffentliche Zustellung.

Der Rechtsanwalt Paul Loewe I. in Spandau klagt gegen den Töpfermeister Franz Wengler, früher in Seegefeld, jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Grund der Behauptung, daß er den Beklagten in den Sachen Sensse %2 Wengler, Wengler % 83* 1 8 8 8

Görisch und Wengler sa Suhr vertreten u Gebühren und 1 zusammen 65,65 G fordern habe, mit dem Antrage, den Beklagten vorläufig vollstreckbares Urteil zur Zahlung 65,65 und zur Tragung der Kosten des N

streits einschl. der Kosten der Arrestverfahren 3 062

und 3 G 41/04 zu verurteilen. Der Kläger den Beklagten zur mündlichen Verhandlurz Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgerith Spandau, Potsdamerstr. 34, Zimmer Nr. 2 den 4. Mai 1905, Vormittags 10 Uhr. Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser A.

Spändau, den 3. März 1905.

Ploch,

Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerie

[92087] Oeffentliche Zustellung einer Klage.

Nr. 2760. Die Firma Karl Koster, . handlung zu Freiburg i. B., Prozeßbevollmächt Rechtsanwalt Rohert Krauß in Waldkirch, gegen den an unbekannten Orten abwe Maler Albert Kaltenbach, früher zu Wald unter der Behauptung, daß der Beklagte ihr Warenkauf in den Jahren 1903 und 1904 den B. von 253 39 schulde, mit dem Antrag⸗ Verurteilung desselben zur Zahlung von 253

nebst 5 % Zinsen seit 16. Februar ds. Js., vorlanl

Vollstreckbarkeitserklärung des Urteils und K⸗ tragung. Die Klägerin ladet den Beklagten zur a

lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das S—ch

herzogliche Amtsgericht zu Waldkirch auf Mom den 1. Mai 1905, Nachmittags 3 Uhr. Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Ab der Klage bekannt gemacht. 8 Waldkirch, den 3 März 1905. 8 (L. S) Gäßler, Gerichtsschreiber des Großherzoglichen Amtsge⸗

3) unfal⸗ und Invaliditäts⸗ Versicherung.

Keine.

4) Verkäufe, Verpachtunge Verdingungen ꝛc.

[92378] Bekanntmachung. Bauholzverkauf.

Im vormals Bernauschen Gasthofe in Neu⸗R. werden am Dienstag, den 14. März 11 von 10 Uhr Vormittags ab, folgende und Schneidebhölzer zum Ausgebot gelangen:

voraus⸗ sichtliche Stüͤckzahl

2336 1445 Stangen 1S 680 Stangen II. Kl.

335 Stangen

Kubikind

Sc er Holz⸗ E-k. ark. försterei

Alt-⸗ Kiefern Ruppin

Eiche 2 Buche Birke Kiefer

2

Ein Fünftel des Kaufpreises ist sofort im T. als Angeld zu erlegen. . . Potsdam, den 1. März 1905. Königliche Regierung, Abteilung für die Steuern, Domänen und Forsten B.

[92306] Nutzholzverkauf der Königlichen Oberfö Eberswalde.

In dem am 15. März d. Js. von 10 ¼ Vormittags ab im „Deutschen Hause’ hierselbste findenden Holzverkaufstermin kommen aus der 2 försterei Eberswalde nachstehende Kiefernnutzbe zum Ausgebot:

1. Schutzbezirk Eberswalde. Aus den Pl schlägen in Jagen 134 VII und 171 VII sowie Totalität in Jagen 97, 98, 106—110, 128, bis 137, 169 173 = 750 Stämme mit 564 1

II. Schutzbezirk Bornemannspfuhl. Aus Totalität der Jagen 28, 49, 50, 51, 72, 7* bis 79, 111 114 = 235 Stämme mit 195 f.

III. Schutzbezirk Schönholz. Aus der Tot der Jagen 2— 5, 33, 61, 62 = 393 Stämme 333 fm.

IV. Schutzbezirk Melchow. Aus dem Schla Jagen 68 550 Stämme mit 630 fm und! Schichtnutzholz II. Kl; aus der Durchforstun Jagen 44 sowie der Totalität der Jagen 14,5 70, 89 96 = 180 Stämme mit 150 fm. V. Schutzbezitk Tiefenseet. Aus den Pl schlägen in Jagen 14 und 18 sowie der ges Totalität = 390 Stämme mit 220 fm.

Losverzeichnisse können vom 11. d. Mts. Erstattung der Schreibgebühren vom Forstsch Riewendt, hierselbst, Düppelstraße 1, bezogen

Eberswalde, den 3. März 1905.

Der Königliche Forstmeister: Keßler

[92307] Verdingung

der Lieferung von 1125 Schaufeln, 5700 Vorh ꝛc. Schlössern, 220 verstellbaren Schra schlüsseln, 7400 Lampenbrennern, 6250 Feilend. 23 650 Schaufel⸗, Hacken⸗ und Besenstielen 13 200 Hammerstielen.

Die Verdingungsunterlagen können bei mf. Hausverwaltung, Domhof 28 hierselbst, eing oder von ihr gegen portofreie Einsendung von in bar (nicht in Briefmarken) bezogen we Die Angebote sind, versiegelt und mit der schrift „Angebot auf Lieferung von Schaufeln: versehen, bis zum 24. März ds. Is., mittags 10 ½ Uhr, dem Zeitpunkte der Eröf porto⸗ und bestellgeldfrei an uns einzureichen.

Ende der Zuschlagsfrist am 25. April d. Nachmittags 6 Uhr.

Cöln, den 28. Februar 1905. b

Königliche Eisenbahndirektion.

A“

försterei Chorin am Mittwoch, den 15. März

zum Deutschen

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1“

——

1. HeeeHas. % b à 2

Aufgebote, Verlust⸗ und Fundsachen stellungen u. dergl.

4 Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc

5. Verlosung ꝛc. von Wertpapieren.

0. 6. Kommanditgesellschaften auf Attien und Aktiengesellsch. 92 7. Erwerbs⸗ und Weetf haft g mssenscaften. 1 K&. Niede ülumn pon Rechtsanm te

10. Verschiedene Bekannt

5) Verlosung ꝛc. von Wert⸗ papieren.

Die Bekanntmachungen über den Verlust von Wert⸗ papieren befinden sich ausschließlich in Unterabteilung?

[92305] Bekanntmachung.

Bei der heute planmäßig vorgenommenen Aus⸗ losung von Schuldverschreibungen der Stadt Wolfenbüttel (Ausgabe vom Jahre 1889) sind die nachverzeichneten Nummern gezogen worden:

100 2

4) Verkäufe, Verpachtungen, VVerdingungen ꝛc. [92377]

Zu dem gemeinschaftlichen Handelsholztermin (Forst⸗ inspektion Potsdam⸗Eberswalde) stellt die Ober⸗

d. J., von etw 2 Uhr ab, folgende Kiefernbau⸗ und Schneidehölzer zum Verkauf:

Belauf Kahlenberg: Jag. 76 (2,5 km zur Ablage Kahlenberg am Finowkanal): 145 Kiefern 1/II = 285 fm, 686 Kief. III/V = 536 fm, 13 rm Schichtnutzholz II. Kl., Jag. 109 (3 km) 42 Kiefern IV 38 fm, Jag. 85 (3 km) 80 Kief. 1/II 165 fm, 140 Kief. III'V = 133 fm, 29 rm Kiefernschicht⸗ nutzholz II. Kl., Jag. 67 (1,5 km) 233 Kief. IIII = 238 fm. Totalität: Ig. 74, 84, 95, 97, 107, 108 = 209 Kief. = 213 fm 4 rm Schichtnutzbolz II. Kl. Belauf Britz: Ig. 194 (5,5 km) 260 Kief. IV. Kl = 155 fm. Belauf Nettelgraben: Ig. 131 (7 km) 57 Kiefern IIII mit 105 fm, 99 Kief. III/V. Kl. = 96 fm, Ig. 136 (7 km) 23 Kiefern 28 fm. Belauf Chorin: Jg. 113 (3,5 km) 91 Kiefern = 66 fm, IJg. 94 (3 km) 36 Kief. mit

Lit. A Nr. 91 10 184 224 269 279 je . B Nr. 433 462 501 533 200 . C. Nr. 602 705 726 500„

D Nr. 970 1138 1000 .

über 8 über Lit. B über

Lit. C

5531 5814 6082 8765 9060 9169 12741 15629 18895 21914 24457

Die Einlösung dieser Schuldverschreibungen zum Nennwerte erfolgt gegen Rückgabe derselben mit den noch nicht fälligen Zinsscheinen vom 1. Juli d. J. bei der Stadtkasse hier oder den in den Schuld⸗ verschreibungen bezeichneten Zahlungsstellen. Mit dem 1. Juli 1905 hört die Verzinsung der gelosten Stücke auf. Von den am 1. Juni 1904 gelosten Stücken unserer br. sind g.c⸗ Nummern bisher 8 nicht zur Einlösung vorgelegt: 32 fm, Ig. 82 (4 km) 82 Kiefern = 80 fm. Sen. vom 8 1888: geßt. B Nr. 127 Chorin i. M., den 4. März 1905. 300 ℳ, Der Forstmeister. Ausgabe vom Jahre 1902: Lit. A Nr. 105 100 ℳ, [918222 1“ Ausgabe vom Jahre 1902: Nr. 537 D. R. G.⸗M. 7973 49g. Vorrichtung z. Kalt⸗ 200 ℳ, biegen von Hufeisen, bestehend aus einer Grundplatte Ausgabe vom Jahre 1902: Nr. 681 mit Einspannlappen, einem mittleren Zapfen für 500 zwei mit Schieber versehene Hebel, einem dritten Diese Schuldverschreibungen sind bereits Hebel mit Zahnstück zum Festhalten der Hufeisen⸗ 1. Oktober 1904 aus der Verzinsung gefallen. enden und verschiedenen einsetzbaren Formen. Wolfenbüttel, den 1. März 1905. Verkauft sofort Felix Denker, Mechaniker. Der Stadtmagistrat. Dahlwitz bei Hoppegarten (Mark). Floto. 1— 91918] b XVII. Verlosung 1 (Uebersetzung aus dem Ungarischen.) am 1. März 1905. Anmtliche Verlosungsliste der Behörde der Haupt⸗ und Residenzstadt Budapest über die bei Gelegenheit der XVII. Verlosung der hauptstädtischen 4 %igen 100 Millionen Kronen Anlehenobligationen gezogenen 271 Stück Obligationsnummern, u. zw.: 4 Stück à 10 000 Kronen: Nr. 94 431 522 541. 1 23 Stück à 5000 Kronen: Nr. 119 230 726 753 853 1102 1161 1211 1362 1615 1792 2068 2784 2876 4085 4095 4330 4361 4520 4670. 111 Stück à 2000 Kronen: Nr. 601 618 624 1301 1310 1684 1902 2096 3932 3997 4267 4293 5417 6254 6627 6653 6908 7186 7236 7318 7339 7394 7487 7489 7802 7944 8210 8308 9287 9306 9617 9991 10013 10143 10195 10601 10639 11074 11203 12509 12526 12623 12669 13210 13344 13411 13431 13646 13717 13785 14011 14129 14454 14475 14582 14782 15026 15738 15976 15989 16072 16160 16638 16992 17064 17193 17408 17459 17814 18124 18809 19282 19496 19497 19756 19765 19866 20303 20450 20615 20840 20950 21230 21731 21882 22008 22397 22498 22805 22917 23008 23130 23256 23292 23730 23742 23841 24368 24598 24992. 45 Stück à 1000 Kronen: 8 Nr. 280 382 390 761 1024 1162 1546 1783 2113 2338 2363 2374 2733 2899 2911 3027 3199 3463 3607 4489 4989 5220 5243 5387 5392 5659 6105 6235 6274 6381 6535 6625 6645 6694 6721 6860 7150 7361 7638 7741 8760 8906 9500 9710 9817. 88 Stück à 200 Kronen: Nr. 80 87 106 109 158 191 311 439 461 849 1549 1603 1793 1963 2134 2344 2401 2422 2426 2483 2824 2924 4081 4350 4917 5210 5346 5467 5503 5615 5866 5996 6001 6021 6730 6984 6991 7087 7366 7381 7413 7476 7681 7882 8012 8052 8185 8207 8413 8527 8839 9196 9206 9287 10244 10741 11626 11718 11734 12002 12021 12073 12607 12622 12731 13439 13461 13845 14370 14378 14632 14890 14957 15663 15801 16069 16109 16779 17557 17828 18095 18495 18577 18602 18727 18799 18989 19401. 2 ge; g 88 1 Diese verlosten bauptstädtischen Obligationen sowie nach diesem Anlehen 1. September 1905 fälligen Zinsen werden im Sinne des infolge Beschlusses der Generalversammlung des hauptstädtischen Munizipalausschusses vom 14. Januar 1897 sub Zbl. 25 am 30. Januar 1897 ie— und mit dem Erlasse des Herrn h. ung Königl. Ministers des Innern am 31. Januar sub Zhl. 1897 genehmigten Vertrages vom 1. September 1905 angefangen in Budapest: bei der „Centralcassa der Haupt⸗ und Residenzstadt Budapest“, bei der „Budapester Bankverein⸗ Actiengesellschaft“, „Ersten Ungarischen Allgemeinen Assecurauzgesellschaft“, bei dem „Pester Ersten Vater⸗ ländischen Sparcassa⸗Verein“, bei der „Pester Ungarischen Commercialbank“, „Baterländischen Bauk Actiengesellschaft“, „Vereinigten Budapester Hauptstädtischen Sparcassa“, „Ungarischen Allgemeinen Creditbank“, „Ungarischen Bank für Industrie und Handel A.⸗G.“, „Ungarischen

Escompte⸗ und Wechslerbank“ „Ungarischen Hypothekenbank“, „Ungarischen Landes Central⸗

Berlin bei der „Direction

Sparcassa“, „Filiale der Anglo⸗Oesterr. Bank in Budapest“, in 1— in Amsterdam bei der

der Disconto⸗Gesellschaft“ und beim Bankhaus „S. Bleichröder“, „Amsterdam'schen Bank“ nach dem vollen Nominalwerte ausbezahlt.

Die Verzinsung dieser Schuldverschreibungen hört mit 1. September 1905 auf.

Bei Eelegenheit der Einlösung dieser verlosten Obligationen sind die noch nicht fälligen Coupons samt Couponsanweisung zurückzustellen, da im entgegengesetzten Falle der Wert der fehlenden Coupons vom Nominalwerte abgezogen wird. 1 1

Anmerkung. Von den vom 16. März 1897 bis 1. März 1904 ausgelosten Obligationen des hauptstädtischen 100 Millionen Kronen⸗Anlehen wurden nachbenannte Obligationen bisher nicht ein⸗ gelöst, u zw.: 1Ee 8

à 10 000 Kronen: Nr. 608 774.

à 5 000 Kronen: Nr. 981 1083 1222 2994 3137. 1

à 2 000 Kronen: Nr. 700 946 1021 1806 2533 3160 3161 3257 3 4704 4808 5546 5854 6218 6236 6572 7138 7396 7472 8520 9540 9806 9874 10703 11159 12073 12412 13463 13565 13818 14408 14772 15234 15251 15670 15703 15953 16015 16312 16314 16315 17223 18338 18803 18826 18837 19003 19056 19291 19424 19543 19544 19545 19650 19838 20040

22582 20643. 8 1 Nr. 173 185 189 439 502 779 1239 1307 1708 1961 2202 2378 2437 2498

à 1000 Kronen: 3 4 26846 2877 2898 3576 3654 3801 4046 4170 4199 4395 4495 4758 5310 5410 5515 5722 5751 5760 7836 8089 8133 8157.

5823 6120 6207 6396 6670 6966 7348 7363 7377 7434 7713

à 200 Kronen: Nr. 268 336 341 366 584 766 767 803 818 828 1224 1323 2195 2199 2929 3341 3345 3355 3455 3505 3879 3920 4069 4255 4454 4533 4589 4615 4624 4720 4728 4751 4794 5069 5080 5388 5410 5476 5506 5541 5546 5553 5556 5559 5567 5715 5828 5859 5861 6852 7127 7175 7354 7691 7723 8310 8870 9105 9258 9283 9352 9564 9577 9935 10540 10659 10689 10790 10808 10937 10942 11041 11120 11225 11350 11505 11561 11588 11794 11876 12068 12146 12175 12431 12584 12649 12680 12681 12750 13207 13307 13343 14186 14299 14335 14447 14485 14646 14928 15072 16256 16270 16428. G

Budapest, am 1. März 1905.

Die Verlosungskommission. Gesehen: 1 Hugo Lampl m. p., Johann Halmos m. p, Oberbuchhalter. Hofrat, Franz Szlatiny m. p,

rmeister, Kommissionspräses. Rechnungsrat.

8922378) Pester erster vaterländischer Sparcassa⸗Verein. 4 %

XXII. Ziehung. 28. Februar 1905.

der

. %igen Pfandbriefe des Pester ersten vaterländischen Sparcassa Vereins, h im Sinne des § 92 der Statuten in Gegenwart eines Kön. öffentlichen Notars bei der 28. Februar 1905 stattgefundenen XXII. öffentlichen ordentlichen sung gezogen wurden. b vecs Es wurden von den Pfandbriefen 9 Stück à 10 000 Kronen, 18 Stück à 5000 Kronen, 166 S à

85 Stück à 8 Eenen, nesenn veen aen 363 000 Kronen verloft. yDie Nummern der verlosten Pfandbriefe sind folgeonde à 10 000 Kronen: Nr. 130 234 387 550 815 824 1064 1864 1389.

à 5000 Kronen: Nr. 41 319 1285 1592 1789 1851 1920 2220 2438 2525 2575 2619 3202 3402 3426 3902 3924.

2 à 1000 Kronen:

Nr. 216 506 789 1119 1132 1263 2008 2069 2108 2110 2161 2269 2592 2754 3184 3554 3780 3846 4555 4801 4924 5380 5461 5916 5980 6047 6297 6620 6855 6905 7113 7166 7344 7453 7710 7727 8557 8687 8926 9410 9648 10449 10660 11488 11638 11690 11839 11918 13908 13942 14436 14597 14603 14712 14734 14754 14904 16447 16962 17114 17275 17413 17574 17727 17738 17765 19635 19722 19776 19836 19840 20306 20378 20414 20635 23374 23386 23657 23734 23831 24065 24132 24639 24755 25470 25647 25780 26079 26103 26124 26645 27186 27235 27290 27297 27758 27924 28411 28526 28558 28738 28822 30235 30642 30666 30669 30805 30913 31345 31368 31549 31860 32019 32385 32691 32812 32853 33821 34056 34281 34709 34825 34916 35693 35748 36212 37670 37861 37889 38073 38160 38185 38428 38489 38659 38918.

. 2 à 200 Kronen:

Nr. 344 1173 1180 1230 1232 1271 1481 1580 1674 1702 1862 2496 2638 2717 2759 2878 2980 2988 3563 4178 4434 4632 5370 5478 5520 5602 6134 7215 7321 7542 7795 8322 8843 8961 9137 9452 9704 9808 10026 10314 10878 11158 11306 11611 11981 12121 12234 12480 12498 12532 12720 12927 12949 13175 13265 13305 13379 14064 14439 14477 14603 14822 14858 14928 15111 15489 15527 15902 16815 17084 17218 17292 17749 17870 18515 18910 19282 19477 19613 19916 19928 19998 20059 20438 20698.

Die verlosten Pfandbriefe werden vom 1. September 1905 ab zu ihrem vollen Nominal⸗ werte bar bezahlt:

in Budapest bei . Pester ersten vaterländischen utcza Nr. 2), bei der Vaterländischen Bank Artien Gesellschaft (V., Dorottva⸗utcza Nr. 3); in Wien bei der Niederösterreichischen Escompte⸗Gesellschaft (I., Freiung Nr. 8), bei dem Bank⸗ und Wechslergeschäft der Niederösterreichischen Escompte⸗ Gesellschaft (I., Kärntnerstraße Nr. 7); in Berlin bei der Dresdner Bank, bei dem Bankhause Meyer Cohn; in Dresden bei der Dresduer Bank; 8 in Frankfurt a. M. bei der Dresduer Bank bei der Deutschen Vereinsbank, bei der Deutschen Effecten⸗ und Wechselbank; G in Amsterdam bei dem Bankhause Wertheim & Gompertz; in Hamburg bei der Filiale der Dresdner Bank in Hamburg; in Bremen bei der Bremer Bank, Filiale der Dresduer Bank; in Prag bei der K. K. priv. Böhmischen Union⸗Bank und deren Filialen in Brünn, Reichenberg, Gablonz, Saaz, Olmütz, Bielitz, Jägerndorf, Troppau, Rumburg und Linz. 1 . L“

Mit dem 1. September 1905 hört die weitere Verzinsung obiger Pfandbriefe auf, und werden jene später fälligen Coupons, welche bei Präsentation der verlosten Pfandbriefe fehlen, von dem Betrage derselben in Abzug gebracht. 1“

Die verlosten Pfandbriefe werden im Ercomptewege auch vor dem Fälligkeitstermine eingelöst.

Das Kapital und die Zinsen der verlosten und nicht behobenen Pfandbriefe verjähren innerhalb der gesetzl ichen Verjährungsfrist. . 3 8 Anmerkung. Fällige und bisher nicht eingelöste 4 %0ige Pfandbriefe:

à 5000 Kronen: Nr. 389 977 2848. 1625 1982 2453 2489 2999 3494 10796 10848 11038 12649 12865

à 1000 Krogen: Nr. 451 791 800 902 1018 1096 1429 5594 5595 6215 6683 7227 7683 7759 8879 9408 9661 10023 10329 796 13205 13364 13773 15812 15851 15956 16930 16956 16959 17172 17258 17583 18738 19285 19456 19485 20231 20374 20789 21037 21038 21039 21697 21998 23622 24184 24245 24274 25032 25146 26658 26884 27105 27829 28910 29481 30538 30952 31906 35402 35853.

à 200 Kronen: Nr. 117 133 217 798 1091 1506 2631 2648 2665 3405 3425 3665 3766 4356 4629 4801 5425 6066 6093 6095 6157 6457 6840 6891 7107 7366 8073 8919 8936 9450 9463 10033 12011 12932 13375 13380 13984 14748 14868 14939 15317 15318 15340 15745 16111 16178 19868 19983 20025.

ABuudapest, 28. Februar 1905.

Pester erster vaterländischer Sparcassa⸗Verein.

12851 12958 12988 13490 13705 15155 15251 15647 16127 16134 18967 19072 19114 19330 19334 21404 21756 22585 22899 23269

1 7 9

Sparcassa⸗Verein (IV., Egypetem⸗

v“

in Frankfurt a. M.,

5751 6094 6117

5691 5701 6055 6090

5539 5541 5555 5557 5652

[62242] Aufkündigung 5843 5901 5945 6000 6006

von Niederlausitzer Pfandbriefen.

6241 6323 6509 6571 6593 6669 6685 6962 6998 7106 7437 7492 7564 7709 7860 8085 8102 8125 8151 8271 8456 8489 8500 8504 8721 8730 8735 8843 8860 9057 9141 9224 9240 9334 9445 9455 9456 9537 9552 9559.

Buchstabe C zu 500 Nr. 9665 9781 9848 9853 9948 9976 10000 10002 10060 10100 10101 10124 10159 10222 10264 10471 10578 10699 10791 10827 10830 10959 11036 11100 11177 11290 11345 11369 11443 11501 11558 11576 11597.

Die Einlösung geschieht bei der Stadtkasse zu Düsseldorf sowie bei den nachbezeichneten Bank⸗ firmen:

D. Fleck & Scheuer in Düsseldorf,

B. Simons & Cie. in Düsseldorf,

C. G. Trinkaus in Düsseldorf,

General⸗Direktion der Seehandlungs⸗

Societät in Berlin, 1 Bank für Handel und Industrie in Berlin, 8 S. Bleichröder in Berlin, Deutsche Bank in Berlin, Direction der Disconto⸗Gesellschaft in Berlin, Delbrück, Leo & Cie. in Berlin, Berliner Handelsgesellschaft in Berlin, Bergisch⸗Märkische Bank Elberfeld und deren

Filialen. Verzeichnis der aus früheren gPö. noch rückständigen

ine. Nr. 33 zu 5000 8 Nr. 2091 3298 4490 5995 6337 6672 7041 7250 8235 8486 zu 1000 Nr. 9688 9886. 14004 11212 11277 zu .. . Düsseldorf, den 20. Februar 1905. Der Oberbürgermeister. In Vertretung: Mangold.

6692 6903

Die vierprozentigen Niederlausitzer Pfand⸗ 3,5 772 772

briefe Serie III Litera B Nr. 21 über 500 Tlr. = 1500 und Litera C Nr. 58 über 100 Tlr. = 300 sollen in dem Zinstermin, dem 1. Juli 1905, von dem Niederlausitzer Kreditinstitut durch Barzahlung eingelöst werden und werden hiermit gekündigt. Wir fordern daher die Inhaber auf, gedachte Pfandbriefe nebst Talons und denjenigen Zinscoupons, welche auf einen späteren als den vorbezeichneten Fälligkeitstermin lauten, unverzüglich an unsere Kreditinstitutskasse zu Lübben N.⸗L. einzuliefern. Ueber die Einlieferung wird Rekognition erteilt und diese demnächst im Fälligkeitstermine bei unserer vor⸗ genannten Kasse durch Verabfolgen der Valuta ein⸗ gelöst werden. Lübben, den 19. November 1904. Die Bezirksdirektion des Kreditinstituts 8 der Ober⸗ und Niederlausitz. v. Manteuffel. v. Bescherer.

[92304] Bekanntmachung.

Die nachstehend aufgeführten Nummern, welche bei der am 15. Februar 1905 vorgenommenen Ver⸗ losung der für das Jahr 1905 einzulösenden Anleihe⸗ scheine der 4 %igen Düsseldorfer Stadtanuleihe von 1899 gezogen worden sind, werden hierdurch zum 1. September d. J. gekündigt.

Buchstabe A zu 5000 Nr. 21 27 158 169 253 332 367 389 460 593 644 646 749 785 896 968 1051 1064.

Buchstabe B zu 1000 Nr. 1108 1113 1305 1314 1409 1479 1502 1537 1743 1877 1967 1968 1969 2052 2147 2148 58 2188 2363 2515 2517 2527 2564 2640 2731 2812 2824 3040 3073 3088 3089 3091 3094 3168 3226 3363 3392 3507 3519 3591 3617 3784 3846 4114 4236 4323 4596 4700 4837 4838 4839 5217 5248 5367 5377 5398 5400 5404 5408 5436

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