4“ 2. Aufgebote, Verlust⸗ und Fundsachen, Zustellungen u. dergl. 3. Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ ꝛc. Versicherung. 4. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc.
5. Verlosung ꝛc. von Wertpapieren. “
8 1) Untersuchuugssachen. b
[96381] Steckbriefserledigung.
Der gegen den Handelsmann Hermann Waldemar Illguth, geboren am 13. April 1839 zu Posen, am 26. März 1895 in den Akten J. V F. 265/95 er⸗ fassene Steckbrief ist erledigt.
Berlin, den 11. März 1905. 1 cn Königliche Staatsanwaltschaft I. 1S 15,40 v111“
[96380] Beschluß. 2 J. 302/03. 67. 1) des 3 ½ % Landschaftlichen Zentralpfandbriefs 14,90 1 In der Strafsache gegen den Gymnastiker Oskar Nr. 172 368 zu 300 ℳ, beantragt von dem Re⸗ 14,90 .3. 8 Blum, mit unbekanntem Aufenthaltsort abwesend, gierungssekretär Friedrich Schilsky zu Frankfurt 14,20 wegen Unternehmens der Verleitung zum Meineide, a. Oder, Richtstr. 101 II, vertreten durch den Justiz⸗ 13,50 wird die für den Angeschuldigten zum Zwecke der Ab⸗ rat Dr. Kloeckner zu Frankfurt a. O.,
14,80 wendung der Untersuchungshaft geleistete Sicherheit 2) a. der 3 ½ % Landschaftlichen Zentralpfand⸗ — von 500 ℳ (fünfhundert Mark), welche am 1. Au⸗ briefe Nr. 105 878 und 105 879 über je 1000 ℳ. 15,60 zust 1903 bei dem Königlichen Amtsgericht in Görlitz b. des Rentenbriefs der Rentenbank für die Pro⸗
17,00 in vorläufige Verwahrung genommen sind (Nr. 16 vinz Brandenburg Lit. B Nr. 3713 über 1500 ℳ, 16,00 des Verwahrungsbuchs) und seit dem 4 März 1904 beantragt von dem Rektor Franz Schmidt, Berlin, 1889 bei der Königlichen Regierungshauptkasse in Liegnitz 16
8 6. Kommanditgesellschaften auf Aktien und Altiengesellsch 7. Erwerbs⸗ und Wirtschafts enossenschaften. 8. Niederlassung ꝛc. von Rechtsanwälten. 9. Bankausweise. 8
M““ Anzeiger 10. Verschiedene Bekanntmachungen.
uns melden, widrigenfalls wir ohne Vorlage der angeblich abhanden gekommenen unter unserer früheren Firma „Lebensversicherungsbank für Deutschland“ ausgestellten Versicherungsscheine Nr. 80 819 und 102 873 Zahlung leisten werden. Gotha, den 15. März 1905. Gothaer Lebensversicherungsbank a. G. Stichling.
8 Aufgebot.
Der Rechnungsrat Kohler in Karlsruhe als Ver⸗ treter seiner Schwester Emma Kohler in Bonndorf im Schwarzwald hat das Aufgebot der auf das Leben des Aktuars Jakob Kohler in Bonndorf am 1. Ja⸗ nuar 1867 ausgestellten, auf den Inhaber lautenden Police Nr. 40 087 der Deutschen Lebensversicherungs⸗ Gesellschaft in Lübeck beantragt. An den Inhaber der Police ergeht hiermit die Aufforderung, spätestens in dem auf den 30. Oktober 1905, Vorm. 10 Uhr, bei dem unterzeichneten Amtsgericht an⸗ beraumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden
Außerden nneen . am 9 8 v Spabbl 8 gsstashecha 1 Doppelientner (Preis unbekannt)
Verkaufte Menge
Offentlicher fahrens herbeizuführen, widrigenfalls für das Recht der Versteigerungserlös an die Stelle des versteigerten GSFSegenstandes tritt. Berlin, den 1. März 1905. Königliches Amtsgericht I. Abteilung 85. [95845) Aufgebot. Es ist das Aufgebot folgender abhanden ge⸗ kommener oder vernichteter Urkunden von nach⸗ benannten Antragstellern beantragt worden: [96597]
gering mittel Gezahlter Preis für 1 Doppelzentner
höchster niedrigster höchster niedrigster ℳ ℳ ℳ
1u“
höchster [Doppelzentner
ℳ
niedrigster ℳ
wohnhaften Wolf Bär erlassen. Derselbe wanderte im Jahre 1868 nach Amerika aus und ist seit em Jahre 1872 verschollen. Aufgebotstermin wird be⸗ 8 stimmt auf Freitag, 10. November 1905, Vorm. 11 Uhr. Der Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in diesem beim unterzeichneten Gericht stattfindenden Aufgebotstermin zu melden, widrigen⸗ falls die Todeserklarung erfolgen wird. Alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, werden aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.
Breisach, den 13. März 1905.
„Gr. Amtsgericht. (gez.) Muchow. Dies veröffentlicht Breisach, den 14. März 1905. Der Gerichtsschreiber Gr. Amtsgerichts: Birkenmever.
207] . 88 1
Das Amtsgericht Bremen hat am 14 März 1905 das folgende Aufgebot erlassen:
Auf Antrag der unverehelichten Helene Baldewein
Gerste. 14 25 13,00 13,60
15,40 14,70 14,80 14,00 13,00 14,80
15,60 15,90 15,30 16,00 15,60
14,65 13,00 13,60
13,80 13,80
13,30 12,80
Tuüst. .. Insterburg. Brandenburg a. . . T“ “ öAXX“ ͤ“ 18 ““ Kolberg. . n89 Eöööö1““ 8 Lauenburg i. Pomm. 198 Namslau. . 158 Trebnitz i. Schl.. 128 Breslau.. 88 ö““ u
Köpenickerstr. 2,
Brieg.. 11“ Goldberg i. 1772 Hoyerswerda. Leobschütz Neiße.. Halberstadt Eilenburg Erfurt. e .. Goslar. Duderstadt Fulda.. Wesel... München. Straubing Regensburg Meißen. Pirna. Winnenden Heidenheim Ravensburg Saulgau. UIm Offenburg Bruchsal. Rostock. Altenburg Arnstadt.
Tilsit. Insterburg e“ Elbing. Luckenwalde. Potedam 1“ Brandenburg g. Frankfurt a. Demmin.. Anklam .. Stetrin “ Greifenhagen.. ZEE“ E“ i. Pomm. Schivelbein.. Kolbeg “ Schlawe i. Pomm. . Rummelsburg i. Pomm. Stolp i Pomm.. . Lauenburg i. Pomm. Namslau . Trebnitz i. Breslau.. Ohlan. Brieg... Sagan Polkwitz.. Bunzlau Goldberg i. Schl. Z““ Hoyerswerda.. Leobschütz .. NReiße.. Halberstadt. Eilenburg . Erfurt. EEöö1“ Goslarkr. Duderstadt. Lüneburg.8 Paderborn. Fulda.. Kleve.. Wesel. Neußzß. München. Straubing. Regensburg. Meißen.. Pirna.. Plauen i. V. Bautzen.. Winnenden. Heidenheim. Ravensburg Saulgau .O Um Offenburg Bruchsal Rostock.
Schl.. 3 * * * 2* 0 8-
—— — FEE; A —½
——— 00—,—
88 B
—
SH 88 —BA SS 88
8
—+
8 88
S’III Se
—
1188
S S8
— — 9009⸗ 28 ½
15,25 14,75 15,00 14,50 15,00 13 00 14/,70
15,25 15,25 14,90
16,00 16,59 15,20
14,80 14,00
15,30 15,20 14,80 14,70 14,60
14,80
15,00 16,00 16,75 15,87
16,90 16,50 18,00 15,00 16,00 14,75 15,00 13,50 20,50 19,36 19,00
17,10 17,20
18,11 18,20
17,00 14,00
18,50
H 12,85
12,50 13,20 15,75 15,60 14,50 14,60
14,00 14,00
13,00 12,00 12,60
13,00 13,00 13,00 12,50 14/,10 14,40 14,20 14,60 14,20
14,50 14/,70 15,30 13,40 15,40 14,75 15,50 14,50 15,30 13,33 14,80
15,25 1525 14,90
17,40 16 63 15,40
15,00 14,00
15,60 15,40 15,06 14,70 14,80
14,80 13,60
15,50 16,50 16,75 16,00 15,00 16,90 17,00 18,00
16,00 14,75 16,00 14,00 21,00 19,68
15,60 17,10
18,40 18,30
1840 1700 18,00
17,20 19,50
afer. 12,85 13,60 12,70
16,00 15,00 15,00
14,20 14,40 14 00 13,40 13,20 12,40 13,00 13,40
13,40 12,60 14,60 14,70 14,50 14,80 14,40 14 00 14,80 14,40 14,80 15,20 15,30 13,60 13,60 15,40 15,50 15,50 14,80 15,30 13,33 14,80 15,20 15,50 15,50 15,40 13,20 18,00 17,55
16,20 14,00 15,00 15,00 15 00
15,70 15,60 15,20 15,00 15,00 17,50 15,80 13,60
15,50 16,50 17,10 16,13 16,00 17,30 17,00 19,
18,00 15,00 16,00 14,00 21,00 20,00
17,30 17,50
18,80 18,30
18,80 17,00 18,00
7,20 19,50
0
13,30
13,60
12,7 00
16,
15,00 15,00 14,20 14,40 1420 13,50 13,60 12,40 13,60 13,40
13,40 12,60 14,60 15,00
14,80 14,80 14,60 14,00 14,80 14,40 14,80 15,20 15,80 13,80 14,00 15,60 15,50 16,00 14,80 15,80 13,67 15,00 16,00 15,50 15 50 15,40 14,20 19,00 18,18 17,00 14,80 15,20 15,00 16,40 16,00 16,20 16,00 15,00 15,60 17,50 15,80 13,90
33 496 4
1 314
850 2 632 570 5 372 485
7 284 70
17 950
13,32 14,90 15,58
15,30
13,75 16,19 16,50 16,33
15,45 15,50 15,75 15,07 14,70 14,70 17,50
13,66
—— —. 9o 188⸗
—— ¶¶ .
— —GSIESB.
——VO— &8 9⸗
13,67 14,90 15,37
15,27 13,60 16,22 16,75 15,25
11
11 11 11
111 11.7 f
15,32 15,62 16,12 15,21 14,90 14,76 16,00
13,78
11
15. 3. .3. 15. 3. 11
17. 3.
.3.
11. 3. 11. 3. 11. 3.
E I7
9*
.3. .3. 3.
.3.
hinterlegt sind (H. J. Nr. 2166, C. B. Nr. 1464, B. J. Nr. 1—3), für verfallen erklärt, da der An⸗ zeschuldigte sich der Untersuchung entzieht. Hannover, den 8. März 1905. Königliches Landgericht. Strafkammer 4. (gez.) Meyer. Willecke. r. Hanau. Beglaubigt: (L. S.) Dittmers, Aktuar.
[95678] Fahnenfluchtserklärung. In der Untersuchungssache gegen den Kanonier Wilhelm Riemert der 2. Komp. Fußart⸗Regts. Nr. 4, eboren am 30. 12. 82 zu Egeln, wegen Fahnen⸗ sücht, wird auf Grund der §§ 69 ff. des Militär⸗ strafgesetzbuchs sowie der § 356, 360 der Militär⸗ (srafgerichtsordnung der Beschuldigte hierdurch für fahnenflüchtig erklärt. Magdeburg, den 15. März 1905 Kommandanturgericht.
[96378] 1““ Die am 15. April 1885 von der Strafkammer III des Großh. Landgerichts hier angeordnete Beschlag⸗ nahme des im Deutschen Reiche befindlichen Ver⸗ mögens des am 21. Juni 1861 zu Deichhorst ge⸗ borenen August Diedrich Schlachter, des am 30. No⸗ vember 1858 zu Nellinghof geborenen August Wenstrup, des am 4. Januar 1862 zu Cloppen⸗ burg geborenen Johann Heribert Bergmann, des am 26. März 1862 zu Cloppenburg geborenen Her⸗ mann Heinrich Rake und des am 12. Januar 1862 zu Holthausen, Gem. Löningen, geborenen Johann Heinrich Holthinrichs ist durch Beschluß der Straf⸗ kammer II des Großh. Landgerichts hieselbst vom 8. März d. J. wieder aufgehoben. Aktenzeichen M. 102/85. 88 Oldenburg, 1905, März 11. Rüdebusch, Gerichtsaktuar.
[96379] Bekanntmachung. Die durch Urteil der Strafkammer des Kaiserlichen Landgerichts zu Saargemünd vom 3. März 1899 8. den Fund, Peter, geb. 28. August 1876 zu aldhausen, wegen Verletzung der Wehrpflicht aus⸗ gesprochene Vermögensbeschlagnahme ist durch Be⸗ schluß desselben Gerichts vom 7. März 1905 auf⸗ gehoben worden Saargemünd, den 15. März 1905. Der Kaiserliche Erste Staatsanwalt: 1.“ Machenschein.
[96425 Verfügung. ““
In der Untersuchungssache gegen den Gefreiten Osburg 3./121 aus Nordhaufen, Prov. Sachsen, wegen Fahnenflucht u. a, wird gem. § 362 M.⸗ St.⸗G⸗O. die unterm 10. März 1905 verfügte Fahnenfluchtserklärung und Vermögensbeschlagnahme wieder aufgehoben.
Stuttgart, den 17. März 1905.
Gericht der 26. Division.
[96382] Verfügung. Die unter dem 27. Juli 1904 gegen den Musketier Friedrich Georg Sammel der 12. Kompagnie In⸗ fanterieregiments Graf Werder (4. Rhein.) Nr. 30 ergangene Fahnenfluchtserklärung und Vermögens⸗ beschlagnahme wird zurückgezogen. Trier, 14. März 1905. Gericht der 16. Division.
“
2) Aufgebote, Verlust⸗n. Fund⸗ sachen, Zustellungen u. dergl.
[96246] Zwangsversteigerung.
Zum Zwecke der Aufhebung der Gemeinschaft, die in Ansehung des in Berlin, Sebastianstraße Nr. 42, belegenen, im Grundbuche von der Louisenstadt Band VII Nr 441 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks auf den Namen des Architekten Paul Schaeffer zu Berlin und des Maurermeisters Karl Arndtheim zu Berlin zu gleichen Rechten und Anteilen eingetragenen Grundstücks: Vorderwohnhaus mit linkem Rückflügel, linkem Seitenwohnhaus und nicht unterkellertem Hof, besteht, soll diese; Grund⸗ stück am 30. Mai 1905, Vormittags 10 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht, Neue Friedrichstraße Nr. 12 — 15, Zimmer Nr. 113/115, 3 Stockwerk III, versteigert werden. Das Grundstück ist nach Artikel Nr. 15 766 der Grundsteuermutterrolle Kartenblatt Nr. 43 Parzelle Nr. 2107/355 3 a 23 qm groß und zur Grundsteuer nicht, dagegen nach Nr. 10 658 der Gebäudesteuerrolle bei einem jährlichen Nutzungs⸗
Hypotheken⸗Aktienbank Ser. XIX Nr. 2994 2995 über je 300 ℳ, beantragt von dem Altsitze
Justizrat Gesse in Berlin, Lindenstr. 35; II. Wechsel: 1) des am 3. Dezember 1904 von A. Röseler aus gestellten auf Herrn Paul Reimann in Berlin O. Kopernikusstraße 18, gezogenen und von diesem an
Berlin, Alexanderstraße 53,
Berlin, Forsterstr. 5/6, Berlin, Reichenbergerstr.
121. ℳ, beantragt von dem Bildhauer durch Rechtsanwalt Gottschalk, Berlin, Französische⸗ straße 8,
J. Godet & Sohn, Hofjuweliere, Berlin SW., Friedrichstr. 167, gezogenen und von diesem an⸗ genommenen, auf W. Reinholdt indossierten Wechsels über 600 ℳ, zahlbar am 20. Mai 1905, beantragt von der Firma J. W. Reinholdt in Pforzheim; III. des Schecks Nr. 714 349 über 154,70 ℳ, auf die Deutsche Bank in Berlin, Depositenkasse D, Oranienstraße, ausgestellt unter dem 14. September 1904 von Glasniederlage von C Stölzle's Söhne, Aktiengesellschaft für Glasfabrikation, R. Tauchen, beantragt von der Firma C. Stölzle'’s Söhne, Aktiengesellschaft für Glasfabrikation in Wien, Zweigniederlassung Berlin, Sebastianstraße 69, ver⸗ treten durch ihren Generalbevollmächtigten für Preußen, Kaufmann Richard Tauchen zu Berlin, Sebastianstraße 69, vertreten durch die Rechtsanwälte Fleischer und Max Danziger zu Berlin, Alexander⸗ straße 71. Die Inhaber der Urkunden werden aufgefordert, spätestens in dem auf den 8. Dezember 1905, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht Neue Friedrichstr. 13/14, III. Stock, Zimmer 106/108, anberaumten Aufgebotstermine ihre Rechte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunden er⸗ folgen wird. Berlin, den 11. März 1905. Königliches Amtsgericht I. Abteilung 82. [96244] Das von der Amalie Wilhelmine verw. Köhler, geb. Thoma, in Hainichen beantragte Aufgebotsver⸗ fahren zum Zwecke der Kraftloserklärung des 3 ½ % gen früher 4 %igen Pfandbriefes des Land⸗ wirtschaftlichen Creditvereins im Königreiche Sachsen, Serie XIII A Lit. B Nr. 274 über 1000 ℳ und die deshalb unterm 18. Oktober 1901 verfügte Zahlungssperre werden aufgehoben, da die Antrag⸗ stellerin ihre Anträge zurückgezogen hat. .“ Dresden, den 15. März 1905. Königliches Amtsgericht. Abt. III. [96457] Bekanntmachung. Abhanden gekommen 4 % Ungarische Goldrente Lit. D Nr. 4485,79 über 100 Fl. ad 2169 IV. 13. 05. Berlin, den 18. März 1905. Der Polizeipräsident. IV. E. D. 8 Lindenstraße 91,
[96206] Bekanntmachung. Der Professor Berberich, Berlin,
beantragt die Erneuerung des ihm am 12. Februar d. J. bei einem Einbruchsdiebstahl abhanden ge⸗ kommenen Mantels der Teilschuldverschreibung ℳ 1000 = Kr. 888 8/9 Nr. 12 955, aus der 4 ½ % Anleihe 1903 der Prafikaktiebolaget Grängesberg⸗ Oexlösund zu Stockholm
[96599]
Wer Rechte an der bei uns auf das Leben des farrers Wilhelm Heinrich Ludwig Otto, früher in Orpherode, zuletzt in Deisel, Kreis Hofgeismar,
3) der 4 % igen Pfandbriefe der Preußischen
und
und Kirchenältesten Johann Gottfried Schröter in Schmögelsdorf bei Treuenbrietzen, vertreten durch den
genommenen, am 10 März 1905 fälligen Wechsels über 1000 ℳ, beantragt von dem Malermeister A. Röseler zu Berlin, Kopernikusstraße 4, vertreten durch den Rechtsanwalt Dr. Gustav Schoeps zu
2) des am 9. Mai 1901 von Th. Schmidt & Herkenrath zu Berlin ausgestellten, auf Herrn Oskar Aust zu Berlin W., Bülowstr. 97, gezogenen und von diesem angenommenen, am 20. Juni 1901 fällig e Wechsels über 900 ℳ, beantragt von der
irma Th. Schmidt & Herkenrath, G. m. b. H. zu
3) des am 6. Juli 1903 von A. Gericke aus⸗ gestellten, auf Herrn Th. Gerhardt, Piano⸗Fabrik in 64, gezogenen und von diesem angenommenen, auf O. Möhricke indossierten, am 6. Oktober 1903 fällig gewesenen Wechsels 888 Oskar Möhricke zu Berlin, Mariannenstr. 31/32, vertreten
4) des von Fr. Frank in Hanau ausgestellten, auf
und die Police vorzulegen, widrigenfalls die Kraftlos⸗ erklärung der Police erfolgen wird. Lübeck, den 9. März 1905. r Das Amtsgericht. Abt. VIII. [96208] Der Knupferschmiedemeister Arnold Kochanowski in Schrimm, vertreten durch den Rechtsanwalt AZustizrat Gradzielewski in Schrimm, hat das Auf⸗ gebot des angeblich verloren gegangenen, am 7, Fe⸗ „bruar 1905 fällig gewesenen Wechsels, datiert Leng, den 7. November 1904, über 700 ℳ, der von ihm auf den Rittergutsbesitzer Emil Finsterbusch in Leng bei Schrimm gezogen und von diesem angenommen ist, zahlbar bei der Firma Grunwald & Co. in Breslau, beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 10. Ok⸗ tober 1905, Vormittags 11 ½ Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Schweidnitzer Stadtgraben 4, Zimmer 91, im II. Stock, anberaumten Aufgebots⸗ termine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls deren Kraftloserklärung er⸗ folgen wird. . Breslau, den 7. März 1905. 2 Königliches Amtsgericht.
[95494) Aufgebot. F. 6/04. 8. Es haben beantragt die Eigentümer von Chojno, a. Blatt 95 Eheleute Johann Piasek und Marianna geb. Rembarz in Chojno, b. Blatt 305 Eheleute Wawrzyn Skrzypcezak und Michaltna geb. Sobek in Wronke, c. Blatt 137 Eheleute Ferdinand und Bertha Bartsch in Chojno, d. Blatt 183 Eheleute Josef Piasek und Marianna geb. Porcek in Chojno, e. Blatt 306 Eheleute Stanislaus Bak und Constantia geb. Adamski die im Grundbuchblatt dieser Grundstücke in Ab⸗ teilung III unter Nr. 1 für Anton Piasek in Chojno auf Grund des Vertrags vom 6. März 1854 einge⸗ tragene Restkaufgeldhypothek von 75 ℳ gemäß § 1170 B. G.⸗B. aufzubieten. Anton Piasek ist am 18. September 1866 in Pierwoszewo ohne Hinterlassung einer letztwilligen Verfügung verstorben. Seine gesetzlichen Erben haben in die Löschung der Hypothek gewilligt mit Ausnahme a. der Anna Piasek, zuletzt in Chojno, b. der Julianna Piasek, später verehelichte Fiebig, zuletzt in Weißensee bei Berlin, Rölkestr. 19, c. des Knechts Christian Piasek, zuletzt in Schönfeld bei Kipsdorf in Sachsen. Der Aufenthalt oder Verbleib dieser Gläubiger ist unbekannt. Die unbekannten Gläubiger werden aufgefordert, spätestens in dem auf den 10. Juni 1905, Vor⸗ mittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine ihre Rechte anzu⸗ melden, widrigenfalls ihre Ausschließung mit ihrem Rechte erfolgen wird. Wronke, den 9. März 1905.
Königliches Amtsgericht.
Aufgebot. Die Maria Schmitt, geborene Krauß, gewerblos, in Pirmasens wohnhaft, Witwe des daselbst ver⸗ lebten Gasmeisters Karl Schmitt, hat den Antrag auf Todeserklärung gestellt von 1) Hermann Krauß, geboren am 29. Mai 1855, 2) Rudolf Krauß, geboren am 18. März 1865, beide geboren in Dürkheim, Kinder der Eheleute Johann Adam Krauß, Kupferschmied, und Elisabetha geborene Münster, daselbst zuletzt wohnhaft gewesen und angeblich seit mehr als 10 Jahren verschollen. Das Kgl. Amtsgericht hier hat unterm Heutigen das Aufgebot erlassen und zum Aufgebotstermin die öffentliche Sitzung vom 8. November 1905, Vormittags 9 Uhr, bestimmt. Es ergeht die Aufforderung: 1) an die Verschollenen, sich spätestens im Auf⸗ gebotstermin zu melden, widrigenfalls die Todes⸗ erklärung erfolgen wird, 2) an alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, spätestens im Aufgebotstermin dem Gericht Anzeige zu machen. Bad⸗Dürkheim, den 13. März 1905. Gerichtsschreiberei des Kgl. Amtsgerichts. Zwick, Kgl. Obersekretär. [94950] Aufgebot. F 2/05. 2. Der Ackerer Leonard Schmitt zu Badem hat beantragt, den verschollenen Michel Bins, zuletzt wohnhaft in Badem, zur Zeit ohne bekannten Wohn⸗ und Aufenthaltsort, für tot zu erklären. Der be⸗
v11““
[95848]
[96460]
und der unverehelichten Johanne Henrike Baldewein, beide wohnhaft hierselbst, am Wall 165, wird deren Bruder Johann Georg Baldewein, geboren am 3. April 1861 zu Bremen, Sohn der verstorbenen Eheleute Christian Baldewein und Lena geb. Blome, aufgefordert, spätestens in dem hiermit auf Donners⸗ tag, den 30. November 1905, Nachmittags 5 Uhr, vor dem Amtsgerichte, im Gerichtshause hierselbst, Zimmer Nr. 65, anberaumten Aufgebots⸗ termine sich zu melden, widrigenfalls er für tot er⸗ klärt werden soll. Mit dem Bemerken, daß ange⸗ stellten Ermittelungen zufolge der genannte Johann Georg Baldewein im Januar 1892 nach Australien ausgewandert und daß im Jahre 1892 die letzte Nachricht über ihn aus Wellington auf Neuseeland eingetroffen, er aber seitdem verschollen ist, ergeht an alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Ver⸗ schollenen zu erteilen vermögen, die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermin dem Gericht Anzeige zu machen. Bremen, den 16. März 1905.
Der Gerichtsschreiber des Amtsgerichts:
Fürhölter, Sekretär.
[96070] Aufgebot. . Der Kaufmannssohn Abraham Jordanu, geboren am 22. Mai 1862 in Wittelshofen, Sohn der Ehe⸗ leute Isaak und Regina Jordan daselbst, welcher im Jahre 1880 nach Amerika ausgewandert ist, ist seit dem Jahre 1893 verschollen. Auf Antrag des Bankiers Angelo Feuchtwanger in München als Ab⸗ wesenheitspflegers wird Aufgebot zum Zwecke der Todeserklärung erlassen und Aufgebotstermin auf Montag, den 9. Oktober 1905, Vormittags 9 Uhr, im Sitzungssaal des K. Amtsgerichts Dinkelsbühl bestimmt. Es ergeht die Aufforderung:
gebotstermin zu melden, widrigenfalls die Todes⸗ erklärung erfolgen wird, 2) an alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, spätestens im Aufgebotstermin dem Gericht Anzeige zu machen. Dinkelsbühl, den 15. März 1905. K. Amtsgericht. Herrmann. “
[95846] Aufgebot. F 16/04. Der Lotterieeinnehmer Heinrich Lensch in Flens⸗ burg hat beantragt: 1) den verschollenen Andreas Lorenzen Post, ge⸗ boren am 7. April 1836 zu Flensburg, zuletzt wohn⸗ haft in Flensburg und von da etwa 1864 auf Wanderschaft abgereist, 2) den verschollenen Friedrich Lorenz Lorenzen früher wohnhaft in Flensburg, zuletzt etwa 1869 an Bord eines von St. Franzisko abgegangenen Ham⸗ burger Schiffes, für tot zu erklären. Die bezeichneten Verschollenen werden aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 23. Oktober 1905, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht ankeraumten Auf⸗ gebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todes⸗ erklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Auf gebotstermine dem Gerichte Anzeige zu machen. Flensburg, den 10. März 1905
Königliches Amtsgericht. Abt. 8.
[95865] Das Kgl. Amtsgericht Kaiserslautern hat unterm 14. März 1905 folgendes Aufgebot erlassen: Die in Kaiserslautern wohnhafte ledige und gewerblose Katharina Baumann beantragt die Todes⸗ erklärung ihrer beiden Brüder Peter Heinrich Bau mann, geb. am 17. Januar 1844 zu Hochspeyer, und Friedrich Ferdinand Baumaun, geb. am 22. April 1848 ebenda, weil ersterer im Jahre 1868, letzterer im Jahre 1883 ausgewandert und seitdem verschollen ist. Die bezeichneten Verschollenen werden aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 5. Ok⸗ tober 1903, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer Nr. 33, anberaumten Aufgebotstermin zu melden, widrigenfalls die Todes⸗ erklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermin dem Gericht Anzeige zu machen. Kaiserslautern, den 14. März 1905. Der Gerichtsschreiber des Kgl. Amtsgerichts: Müller, Kgl. Sekretär.
Aufgebot. 2 F. 8. 05.
1) an den Verschollenen, sich spätestens im Auf⸗
Post, geboren am 7. Juni 1840 zu Flensburg,
8
186 13,50 14,00 660 9 178 13,91 13,95 13 14,70 14 70 8 8 Altenburg 14,30 14,30
Arnstadt 15,40 15,40 15,60 15,60 15,80 16,00 28 440 15,71 15,58 11.5. rnstadt. . 116 9 -
. . 1 1 8 1 1 ndeten Zahlen berechnet⸗
8 volle Mark abgerundet mitgeteilt. Der Durchschnittspreis wird aus den unabgerun — Senedrnner S 8 d ujeiuade Pne vig geal Depvegegensnundaß ve henehenge Bü nicht vorgekommen ist, ein Punkt (.) in den letzten sechs Spalten, daß entsprechender Bericht fehlt Ein liegender Strich (— n Spa 6 9 3 —
wohnhaft, genommenen Versicherung Nr. 352 835 nachweisen kann, möge sich bis zum 14. Juui in dem auf den 31. Oktober 1905, Vor⸗ 1905 bei uns melden, widrigenfalls wir ohne mittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht Vorlage des angeblich abhanden gekommenen unter in Bitburg anberaumten Aufgebotstermine zu
unserer früheren Firma „Lebensversicherungsbank melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen zuletzt in Oberglogau aufhaltsam gewesen, für tot zu für Deutschland“ ausgestellten Versicherungsscheins wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod erklären Der bezeichnete Verschollene wirdaufgefordert, Nr. 352 835 Zahlung leisten werden. des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die sich spätestens in dem auf den 25. Oktober 1905,
Gotha, den 14. März 1905. Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gothaer Lebensversicherungsbank a. G. 1
Gericht Anzeige zu machen. Gericht, Zimmer 16, anberaumten Aufgebotstermine
Stichling. Bitburg, den 4. März 1905. zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen
Königliches Amtsgericht. 1. wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod
[95849] Aufgebot. des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die
Nr. 2850. Auf Antrag des Handelsmanns Dapid Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem
Greilsamer in Breisach wird hiermit das Aufgebot Gericht Anzeige zu machen. 8 zum Zwecke der Todeserklärung des am 13. März Leobschütz, den 16. März 1905.
und zuletzt daselbst Königliches Amtsgericht.
wert von 8840 ℳ mit einem Jahresbetrag von 336 ℳ zur Gebäudesteuer veranlagt. Der Ver⸗ steigerungsvermerk ist am 11. Februar 1905 in das Grundbuch eingetragen. Es ergeht die Aufforderung, Rechte, soweit sie zur Zeit der Eintragung des Ver⸗ steigerungsvermerks aus dem Grundbuche nicht ersicht⸗ lich waren, spätestens im Versteigerungstermine vor der Aufforderung zur Abgabe von Geboten anzumelden und, wenn der Antragsteller widerspricht, glaub⸗ haft zu machen, widrigenfalls sie bei der Feststellung des geringsten Gebots nicht berücksichtigt und bei der Verteilung des Versteigerungserlöses den übrigen Rechten nachgesetzt werden. Diejenigen, welche ein der Versteigerung entgegenstehendes Recht haben, werden aufgefordert, vor der Erteilung des Zuschlags die Aufhebung oder einstweilige Einstellung des Ver⸗ 8
zeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens Waren .
Der Maurer Albert Heidenreich in Zawodzie, ver⸗ treten durch Justizrat Kassel in Leobschütz, hat be⸗ antragt, den verschollenen Maurer Josef Heidenreich aus Schönau O.⸗Schl., geboren 12. November 1855,
[96600] Wer Rechte an den bei uns auf das Leben des Kaufmanns und Bürgermeisters Louis Reinhold Hörchner in Fried ichroda genommenen Versiche⸗ rungen Nr. 80 819 und Nr. 102 873 nachweisen kann, möge sich bis zum 15. Juni 1905 bei
1843 in Breisach geborenen 1 G