1905 / 69 p. 10 (Deutscher Reichsanzeiger, Tue, 21 Mar 1905 18:00:01 GMT) scan diff

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Glosemeyer, Inhaber Kaufmann Karl Schneider, früher zu Breslau, jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Grund des Wechsels vom 11./25. Ok⸗ tober 1904, den Klägerin ausgestellt, Beklagte akzep. tiert und Klägerin im Regreßwege eingelöst hat, und der Protesturkunde vom 27. Oktober 1904 mit dem Antrage, die Beklagte im Wechselprozeß kostenpflichtig zu verurteilen, an Klägerin 400 nebst 6 % Zinsen seit dem 28. Oktober 1904 sowie 6,65 Wechsel⸗ unkosten zu zahlen und das Urteil für vorläufig voll⸗ streckbar zu erklären. Die Klägerin ladet die Be⸗ klagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 3. Kammer für Handelssachen des Königlichen Landgerichts zu Breslau, Schweidnitzerstadtgraben 2/3, Zimmer 52 im I. Stock, auf den 3. Juni 1905, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Breslau, den 15. März 1905.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[97092]

Die Firma Paul Eisert in Breslau, Georgen⸗ straße 17, Prozeßbevollmächtigter: Justitrat Paul Hein in Breslau klagt gegen die Firma Schneider & Glosemeyer, früher in Breslau, Roß⸗ gasse 11, jetzt unbekannten Aufenthalts, im Wechsel⸗ prozesse auf Grund des von der Beklagten angenommenen Wechsels vom 30. September 1904 über 180,84 ℳ, fällig am 20. Dezember 1904, und der Protest⸗ urkunde vom 22. Dezember 1904, mit dem Antrage, die Beklagte kostenpflichtig und vorläufig vollstreckbar zu verurteilen, an die Klägerin 180,84 nebst 6 % Zinsen seit 30. Dezember 1904 und 9,50 Wechsel⸗ unkosten zu zahlen. Die Klägerin ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht in Breslau, Schweidnitzer Stadtgraben Nr. 4, Zimmer Nr. 41, auf den 26. Mai 1905, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Aus⸗ zug der Klage bekannt gemacht. 9 D 5,05.

Breslau, den 16. März 1905.

Königliches Amtsgericht.

[97097] Oeffentliche Zustellung.

Der Kaufmann Bernhard Casparius in Berlin, Spandauerstr. 62/63, Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗ anwalt Dr. Caspary hier, klagt gegen den Johann Schulz, früher in Königsberg, dann in London, jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Grund der beiden Wechsel vom 11. Januar 1904 über je 1000 ℳ, zahlbar am 15. März 1904 und 15. April 1904, und der Proteste vom 16. März und 16. April 1904, mit dem Antrage, den Beklagten zu verurteilen, an den Kläger 2000 nebst 6 % Zinsen a. von 1000 seit dem 16. März 1904 und b. von 1000 seit dem 16. April 1904 und 45,20 Wechselunkosten sowie 6,66 eigene Provision zu zahlen. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die Kammer für Handelssachen des Königlichen Landgerichts in Königs⸗ berg i. Pr., Zimmer 81 b, auf den 12. Mai 1905, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Königsberg, den 15. März 1905.

Przykopanski, . Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[96843] Oeffentliche Zustellung. C 287/05. Die Bercherbrauerei, Aktiengesellschaft in Breisach, vertreten durch ihren Direktor Durst daselbst rozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Stehle in olmar klagt gegen den Wirt Josef Barondeau, üher zu Muͤlhausen, dann in Colmar, jetzt ohne bekannten Wohn⸗ und Aufenthaltsort, unter der Be⸗ hauptung, daß Beklagter ihr für im Jahre 1904 rkäuflich geliefert erhaltenes Bier und an Miet⸗ zinsen für die Zeit vom 1. Oktober 1904 bis zum Januar 1905 den Restbetrag von 135,04 chulde, mit dem Antrage, den Beklagten kostenfällig zur Zahlung von 135,04 nebst 4 % Zinsen seit dem 6 Januar 1905 zu verurteilen und das Urteil für vorlaͤufig vollstreckbar zu erkkären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Kaiserliche Amtsgericht zu Colmar auf Montag, den 8. Mai 1905, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen - wird dieser Auszug der Klage bekannt ge⸗ macht. Colmar, den 17. März 1905. Der Gerichtsschreiber des K. Amtsgerichts: Schmidt, Aktuar.

[96630] Oeffentliche Zustellung. 21 ( 377/05/2.

Der Inhaber eines Maßgeschäfts S. Schottek in Cöln a. Rh., Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Kempenich zu Dortmund, klagt gegen den Geschäfts⸗ führer P. von Worringen, fruͤher in Dortmund, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß er für den Beklagten auf Grund seiner Be⸗ stellung Kleidungsstücke unter gleichzeitiger Lieferung der dazu erforderlichen Materialien angefertigt und mehrere Kleidungsstücke gereinigt und die Ueber⸗ sendungskosten vorgelegt habe, mit dem Antrage, den Beklagten kostenpflichtig und vorläufig vollstreckbar zur Zahlung von 286 nebst 4 % Zinsen seit dem Toge der Klagezustellung zu verurteilen. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht in Dortmund auf den 17. Mai 1905, Vor⸗ mittags 10 Uhr, Zimmer 127. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Dortmund, den 10. März 1905.

Gerlach, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[96224] Oeffentliche Zustellung. 1 Cg 98/05. Die Firma A. L. Schumann in Dresden, Prozeß⸗ bevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. E. Schulze in Dresden, klagt gegen den Leutnant a. D. Hans Besckow, fruͤher in Blasewitz wohnhaft, jetzt unbek. Aufenthalts, unter der Behauptung, daß ihr der Betlagte an Kaufpreis für im Monat März 1903 empfangene Waren 318 60 schuldig geworden

Landgerichts zu Dresden auf den 16. Mai 1905,

Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen

bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt zu be⸗

stellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird

dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts Dresden, am 15. März 1905.

[96628] Oeffentliche Zustellung. Der Bierverleger Wigbert Wetzel in Geisa, Prozeßbevollmächtigter: Prozeßagent Adolf Bettmann daselbst, klagt gegen den Zirkusbesitzer Jerome Bügler, früher zu Alsenborn, jetzt unbekannten Aufenthalts, mit dem Antrage auf Verurteilung des Beklagten zur Zahlung von 200 Tauschzugabe nebst 4 % Zinsen seit dem 12. November 1904 auf ein am 28. Oktober 1904 überliefertes Pferd. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhand⸗ lung des Rechtsstreits vor das Großherzogl Sächsische Amtsgericht zu Geisa auf Montag, den 15. Mai 1905, Vormittags 10 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Geisa, den 17. März 1905. Der Gerichtsschreiber des Großherzogl. Sächsischen Amtsgerichts.

[96627] Oeffentliche Zustellung. Der Bierverleger Wigbert F in Geisa, Prozeßbevollmächtigter: Prozeßagent Adolf Bettmann daselbst, klaat gegen den Zirkusbesitzer Jerome Bügler, früher in Alsenborn, jetzt unbekannten Aufenthalts, mit dem Antrage auf Verurteilung des Beklagten zur Zahlung von 160 nebst 4 % Zinsen seit Klagzustellung für zwei am 28. September 1904 käuflich überlieferte Pferde. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor das Großherzogl. Sächsische Amtsgericht zu Geisa auf Montag, den 15. Mai 1905, Vormittags 10 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustelung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Geisa, den 17. März 1905. Der Gerichtsschreiber des Großherzogl. Sächsischen Amtsgerichts.

[96635] Oeffentliche Zustellung. 5 C 427705 1. Der Zementfabrikant Sante Zanetti in Posen klagt gegen den Stuckateur Arturo Roella, früher in Posen, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte ihm an barem Dar⸗ lehn, ferner für gelieferte Baumaterialien und ver⸗ abfolgte Kost 119 76. schuldig sei, mit dem Antrage auf kostenpflichtige Verurteilung des Be⸗ klagten zur Zablung von 119 76 an den Kläger und vorläufige Vollstreckbarkeitserklärung des Urteils. Der Kläger ladet den Beklagten zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das König⸗ liche Amtsgericht in Gnesen auf den 15. Juni 1905, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Gnesen, den 17. März 1905. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[96221] Oeffentliche Zustellung. 2 Cg. 164/05¹. Der Dachdeckermeister August Quinque in Püchau bei Wurzen, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Franz in Grimma, klagt gegen den Zimmer⸗ mann Friedrich Karl Schulze, früher in Brandis, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, 1) daß der Kläger bei dem Beklagten auf dessen vorherige Bestellung im Oktober und November 1904 Dacharbeiten vorgenommen und das dazu er⸗ forderliche Material geliefert hat und dafür noch 164 25 zu fordern hat, 2) daß wegen dieses Anspruchs der dingliche Arrest in das Vermögen Schulzes hat erwirkt werden müssen, wodurch 16 25 Kosten entstanden seien, mit dem Antrage auf Verurteilung des Beklagten zur Zahlung von 164 einhundertvierundsechzig Mark 25 Pf. samt Zinsen zu 4 v. H. seit dem 1. Januar 1905 und zur Tragung der Prozeßkosten einschließlich der durch Erlaß des Arrestbefehls ver⸗ ursachten Kosten von 16 25 ₰. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu 5 auf den 1. Mai 1905, Vormittags 9 r. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts Grimma, am 16. März 1905.

[96612] Oeffentliche Zustellung.

Der Zimmermeister Johann Heinrich Friedrich A in Kiel⸗Gaarden, Prozeßbevollmächtigter:

echtsanwalt Döring in Kiel, klagt gegen den Maurermeister Bernard Hermann Scholle, früher zu Kiel, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen rück⸗ ständigen Kaufgeldes nebst Zinsen aus dem Verkaufe des Grundstücks Grundbuch von Kiel⸗Gaarden Bd. 23 Bl. 885 und unter der Behauptung, daß eer, Kläger, im Besitz des Hypothekenbriefes sei, mit dem An⸗ trage, den Beklagten zu verurteilen:

1) an Kläger 5080 nebst 4 ½ % Zinsen von 4000 seit dem 1. Januar 1904 und 4 % Zinsen von 1080 seit dem 1. Januar 1904 zu zahlen,

2) sich wegen dieses Betrages nebst Zinsen und Kosten die Zwangsvollstreckung in den auf seinem Namen im Grunobuch von Kiel⸗Gaarden Bd. 23 Bl. 885 eingetragenen Grundbrsitz gefallen zu lassen,

3) das Urteil gegen Sicherheitsleistung für vor⸗ läufig vollstreckbar zu erklären.

Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die zweite Zivil⸗ kammer des Köntglichen Landgerichts zu Kiel auf den 14. Juni 1905, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellckig wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Kiel, den 13. März 1905. Der Gerichtsschreiber des Köviglichen Landgerichts.

[96641] Oeffentliche Zustellung.

Der Zimmermeister Steffen Sohst zu Kiel⸗ Gaarden, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Döring in Kiel, klagt gegen den Maurermeister Bernard Hermann Scholle, früher zu Kiel, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen rückständigen Kauf⸗

sei, mit dem Antrage, den Beklagten kostenpflichtig

zur Zahlung von 318 60 nebst Zinsen zu 6 %

von 207 25 vom 8. März und von 111 35 vom 10. März 1905 ab zu verurteilen und das Urteil gegen Sicherheitsleistung für vorläufig poollstreckbar zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗

streits vor die erste Zivilkammer des Königlichen

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geldes nebst Zinsen aus dem Verkaufe des Grund⸗ stücks, Grundbuch von Kiel⸗Gaarden Bd. 23 Blatt 886 und unter der Behauptung, daß er, Kläger, im Besitz des Hvpothekenbriefs sei, mit dem Antrage, den Beklagten zu verurteilen: 1) an Kläger 5080 nebst 4 ½ % Zinsen von 4000 seit dem 1. Januar 1904 und von 4 %

2) sich wegen dieses Betrages nebst Zinsen und Kosten die Zwangsvollstreckung in den auf seinen Namen im Grundbuch von Kiel⸗Gaarden Bd. 23 Bl. 886 eingetragenen Grundbesitz gefallen zu lassen, 3) das Urteil gegen Sicherheitsleistung für vorläufig vollstreckbar zu erklären.

Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die zweite Zivil⸗ kammer des Königlichen Landgerichts zu Kiel auf den 14. Juni 1905, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zu⸗ gelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Kiel, den 13. März 1905.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. [966312] SOeffentliche Zustellung. 1 Der Kaufmann Isaak Katz in Egelsbach, Prozeß⸗ bevollmächtigter: Friedrich Küster in Langen, klagt gegen den unbekannt wo abwesenden Valentin Haas von Egelsbach unter der Behauptung, daß er dem Beklagten am 13. November 1901 einen Anzug zum Preise von 36 verkäuflich lieferte, mit dem An⸗ trage, den Beklagten kostenpflichtig durch ein für vorläufig vollstreckbar zu erklärendes Urteil schuldig zu erkennen, an Kläger den Betrag von 36 nebst 4 % Zinsen des Verzugs hieraus vom 1. Februar 1902 ab zu zahlen. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Großherzogliche Amtsgericht in Langen auf Donnerstag, den 8. Juni 1905, Vor⸗ mittags 9 ¾ Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Langen, den 16. März 1905.

Bopf, Aktuar, Gerichtsschreiber des Großherzoglichen Amtsgerichts. [96634] Oeffentliche Zustellung. .

Der Futtermehlhändler W. Schäkel in Minden, vertreten durch den Rechtsanwalt Kraft daselbst, klagt gegen den Agenten Feodor Hoffmann, früher zu Hannover, jetzt unbekannten Aufenthalts, mit dem Antrage, den Beklagten mittels vorläufig voll⸗ streckbaren Urteils kostenpflichtig zu verurteilen,

1) an den Kläger 150 ℳ, Teilbetrag einer Waren⸗, Darlehns⸗ und Regreßforderung im Betrage von 1262 ℳ, zu zahlen, 8 2) einzuwilligen, daß der in der Arrestsache Schäkel gegen Hoffmann, Aktenzeichen G 47/04 Königl. Amts⸗ gerichts Minden, durch den Gerichtsvollzieher Seefeldt in Minden bei der Königl. Regierungshauptkasse in Minden hinterlegte Versteigerungserlös von 130 25 nebst aufgelaufenen Zinsen an den Kläger ausbezahlt werde. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Minden auf den 23. Mai 1905, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Minden, den 18. März 1905. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. [96652] Bekanntmachung. Pr.⸗Reg. A 4075/04. In Sachen der Kaufmannswitwe Babette Schulz in München, Klägerin, vertreten durch die Rechts⸗ anwälte Dr. J. Kahn und A. Goldschmidt I. hier, gegen Jobst Christian, S und Spirituosen⸗ eschäftsinhaber, früher in Muͤnchen, nun unbekannten ufenthalts, Beklagten, wegen Forderung, wurde die öffentliche Zustellung der Klage bewilligt und ist zur Verhandlung über diese Klage die öffentliche Sitzung der V. Zivilkammer des K. Landgerichts München I vom Samstag, den 20. Mai 1905, Vormittags 9 Uhr, bestimmt. Hiezu wird Be⸗ klagter durch den klägerischen Vertreter mit der Auf⸗ forderung geladen, rechtzeitig einen bei diesseitigem K. Landgerichte zugelassenen Rechtsanwalt zu be⸗ stellen. Der klägerische Anwalt wird beantragen, zu erkennen:

I. Beklagte Partei ist schuldig, an die klägerische Partei 1150 Hauptsache nebst 5 % Zinsen hieraus seit 28 September 1904 zu bezahlen. 8

II. Beklagter hat die Kosten des Rechtsstreils zu tragen, beziehungsweise zu erstatten.

111. Das Urteil wird eventuell gegen Sicher⸗ heitsleistung für vorläufig vollstreckbar erklärt.

Münuchen, am 18. März 1905.

Gerichtsschreiberei des Königlichen Landgerichts

München I. Hartmann, K. Kanzleirat. [96633] Königl. Amtsgericht München I. Abteilung K für Zivilsachen.

In Sachen Fritz Schaal, Kaufmann hier, Klägers, durch Rechtsanwalt Dr. Ernst hier vertreten, gegen Georg Ruhstorfer, Entrepreneur, früher hier, nun unbekannten Aufenthalts, Beklagten, wegen For⸗ derung, wird letzterer nach erfolgter Bewilligung der öffentlichen Zustellung in die öffentliche Sitzung des obenbezeichneten Prozeßgerichts vom Freitag, den 12. Mai 1905, Vormittags 9 Uhr, Zimmer Nr. 12 (Justizpalast Erdgeschoß) geladen. Klags⸗ partei wird beantragen zu erkennen:

I. Der Beklagte ist schuldig, an Kläger 116 15 nebst 4 % Zinsen hieraus seit 1. Januar 1903 zu bezahlen.

II. Er hat die Kosten des Rechtsstreits zu tragen bezw. zu erstatten.

III. Dieses Urteil ist vorläufig vollstreckbar.

München, den 18. März 1905.

Der Kgl. Sekretär: Zimmermann.

3) Unfall⸗ und nvaliditäts⸗ꝛc. Versi erung.

Keine. 1“

4) Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc.

[91822] D. R. G.⸗M. 7973 49g. Vorrichtung z. Kalt⸗

n Kolonialw.⸗Delikatessen⸗Gesch.

mögl. m. Schankkonzession zu pachten ges. Gefl.

ausführl. Off. erbittet

W. Teske, Lübben N.⸗L.

[96871] Die Lieferung des Jahresbedarfs an Feuerungs⸗ material (ca. 25 chm Kiefernholz, 2 mal geschnitten und gespalten, ca. 30 000 kg beste oberschlesische Würfelsteinkohle, womöglich Gottesberger Schacht, ca. 250 hl Koks, ca. 25 000 Stück beste Braun⸗ kohlenbriketts und ca. 1500 kg Antrazit für Cadé⸗ Oefen) soll vergeben werden. Angebote sind mit der Aufschrift „Brennmaterialienangebot“ versehen, bis Sonnabend, den 25. März 1905, 12 Uhr Mittags, einzureichen. Die Lieferungsbedingungen können an den Wochentagen von 12—1 Uhr in den Geschäftsräumen der Bibliothek eingesehen werden. Berlin, den 18. März 1905.

Der Direktor der Königlichen Universitätsbibliothek:

Franke. 6

5) Verlosung ꝛc. von Wert⸗ papieren.

Die Bekanntmachungen über den Verlust von Wert⸗ papieren befinden sich ausschließlich in Unterabteilung 2.

[96867] Bekaunntmachung betr. Konvertierung der 4 % igen Anlehen der Stadt Ludwigshafen a. Rh. von 1890, 1894 und 1900 und Kündigung der nicht kon⸗ vertierten Stücke. I. Konvertierung: Gemäß Beschlusses der Gemeindeversammlung vom 25. Juli 1904 werden hiermit die Inhaber der 4 % igen Schuldverschreibungen der Stadt Ludwigshafen a. Rh. von 1890, 1894 und 1900 aufgefordert, ihre Schuldverschreibungen in 3 ½ % ige Stücke abstempeln zu lassen und zwar unter folgenden Bedingungen:

1) Die Anmeldung zur Konvertierung hat unter Einreichung der Stücke bis längstens 15. April 1905 zu erfolgen:

in -. va grns a. Rh. bei der Pfälzischen

anuk,

in Frankfurt a. M. bei der Pfälzischen Bank,

bei der Filiale der Bank für Handel und Industrie, bei Herren L. und E. Wertheimber, in Berlin bei Herren Delbrück, Leo & Co., bei der Bank für Handel und Industrie, in Mannheim bei der Pfälzischen Bank, 8 bei der Rheinischen Kreditbank, bei 5 Ueee ancaic Diskontogesell⸗ aft, in Darmstadt bei der Bank für Handel und Industrie,

in Straßburg i. Els. bei der Filiale der Bank

für Handel und Industrie,

in waeee 18 Herren Ephraim Meyer &

ohn, 1— bei der Filiale der Bank für Handel und Industrie,

in Frankenthal, Neustadt a. H., Grünstadt,

Dürkheim, Kaiserslautern, Landau,

Speyer, Pirmasens, Zweibrücken, Worms,

Osthofen, Alzeyn, Bensheim, München,

MNMürnberg, Bamberg und Donaueschingen

8* Niederlassungen der Pfälzischen zank,

in Baden⸗Baden, Bruchsal, Freiburg i. B.,

Heidelberg, Kaiserslautern, Karlsruhe, Konstanz, Lahr i. B., Mülthausen i. Els., Neunkirchen (Reg.⸗Bez. Trier), Offen⸗ burg, Rastatt, Straßburg i. Els. und Zweibrücken bei den Niederlassungen der Rheinischen Kreditbank.

2) en Inhabern der zur Konvertierung ein⸗ gereichten Schuldverschreibungen wird eine Kon⸗ vertierungsprämie von 1 % gewährt, auch ver⸗ bleibt denselben der 4 %ige Zinsgenuß und zwar für die 1890 er und 1894 er Stücke bis 1. Oktober 1905 und für die 1900er Stücke bis 1. Januar 1906.

3) Bei Einreichung der Stücke zur Abstempelung sind die dazu gehörigen Talons sowie die sämtlichen Coupons mit Ausnahme der per 1. April und 1. Oktober 1905 der 1890er und 1894er Anleihe und der per 1. Juli 1905 und 1. Januar 1906 der 1900er Anleihe mit einem doppelten Nummernverzeichnis, das von den obengenannten Konvertierungsstellen zu beziehen ist, einzuliefern. Ein Nummernverzeichnis wird den Einreichern quittiert zurückgegeben zur späteren Erhebung der abgestempelten Mäntel und neuen Couponsbögen. Fehlende Coupons sind in bar zu vergüten.

4) Die Wiedernotierung der auf 3 ½. % abgestem⸗ pelten Schuldverschreibungen in Frankfurt und Berlin wird beantragt werden.

II. Kündigung und Rückzahlung:

Denjenigen Inhabern der vorgenannten 4 %igen Aulehen der Stadt Ludwigshafen a. Rh., die ihre Stücke bis zum 15. April a. c. nicht ein⸗ gereicht haben, werden hiemit ihre Kapitalbeträge auf Grund der Anlehensbedingungen zur Rückzahlung zum Nennwerte gekündigt und zwar die 1890er und 1894er Anleihe per 1. Oktober 1905 und die 1900er Anleihe per 1. Januar 1906. Die Ver⸗ zinsung dieser gekündigten Stücke erlischt an diesen Terminen. Bei Einreichung der Stücke sind die sämtlichen laufenden Coupons und Talons mitein⸗ zuliefern. Fehlende Coupons werden am Kapitals⸗ betrage in Abzug gebracht. Die Rückzahlung der gekündigten Stücke, welche sich in börsenliefer⸗ barem Zustande (weder mit Stempelvermerken versehen, noch durchlocht, oder überschrieben ꝛc.) befinden müssen, erfolgt bei den vorstehend ge⸗ nannten Konvertierungsstellen, sowie für die 1894er Anleihe bei Herrn E. Ladenburg in Frank⸗ furt a. M. und für die 1900Oer Anleihe bei Herren Robert Warschauer & Co. in Berlin.

Diejenigen Inhaber von Schuldverschreibungen, welche die Rückzablung zum Nenntwerte vorziehen,

biegen von Hufeisen, bestehend aus einer Grundplatte mit Einspannlappen, einem mittleren Zapfen für zwei mit Schieber versehene Hebel, einem dritten Hebel mit Zahnstück zum Festhalten der Hufeisen⸗ enden und verschiedenen einsetzbaren Formen. Verkauft sofort Felix Denker, Mechaniker.

von 1080 seit dem 1. Januar 190 zu bezahlen,

Dahlwitz bei Hoppegarten (Mark).

1

können ihre per 1. Oktober 1905 bezw. 1. Januar

1906 gekündigten Kapitalsbeträge schon von heute

ab in bat bei den vorgenannten Konvertierungsstellen

erheben.

Ludwigshafen a. Rh., den 18. März 1905.

Das Bürgermeisteramt. Krafft.

6635 664 758 812 836 à 1000 ℳ, Buchstabe B

11565 1584 1603 1652 1658 1741 1752 1815 1833 1839 1848 1873 1891 à 500 ℳ, Buchstabe C Nr 1901 1936 1944 2069 2083 2130 2137

5260 3312 3353 à

631 735 753 884 904 948 1125 1171 1231 1242 1603 1615 1659 1744 1753 1808 à 200

afbört, bei unserer Stadthauptkasse gegen Rück⸗

Buchstabe C Nr. 2055 zu 200 ℳ, verlost zum

Buchstabe B

(Buchstabe A Nr 7 93 à 5000 ℳ, Buch⸗

868] 96zudwigshafener StadtanleiheAuslosung pro 1905 und Restanten. In öffentlicher Sitzung des Gemeinderats vom 170 März 1905 kamen von den Anleihen der Stadt Ludwigshafen am Rhein tilgungsplan⸗ mäßig folgende Stücke zur Auslosung: 1 *4 ½ % Anleihe 1872: Nr. 15 16 56 72 95 101 124 244 303 359 364 441 492 531 und 567. 2) 4 % Anleihe 1882 Stücke zu 200,—: Nr. 11 14 21 23 26 30 55 62 64 65 76 82 93 94 96 100 101 104 112 116 134 136 141 143 148 154 197 201 240 242 und 249. Stücke zu 500,—: Nr. 7 12 20 21 24 32 35 38 88 d 99. unz) 3 ½ % konvert. Anleihe 1888 Stücke zu 1000,—: Nr. 50 59 75 und 95. 4) 4 % Anleihe 1890 Stücke zu 200,—: Nr. 2 34 40 63 91 100 113 117 128 148 150 185 und 188. Stücke zu 500,—: Nr. 40 207 219 262 285 355 539 540 580 und 605. Stücke Su 1000,—: Nr. 52 171 173 198 243 251 287 296 371 378 464 und 499. Stücke zu 2000,—: Nr. 66 265 327 453 und 462. 5) 4 % Anleihe 18941. Serie (4800 000) Stücke zu 1000,—: Nr. 2 72 und 246. Stücke zu 2000,—: Nr. 7 41 und 126. 6) 3 ½ % Anleihe 1894II. Serie (ℳS60 000) Stücke zu 200,—: Nr. 112 und 175. Stücke zu %ℳ 1000,—: Nr. 135 und 143. Stücke zu 2000,—: Nr. 3 77 147 und 210. 7) 3 ½ % Anleihe 1896 Stücke zu 200,—: Nr. 93 98 und 102. Stücke zu 500,—: Nr. 175 176 198 und 244. Stücke zu 1000,—: Nr. 8 145 und 188. Stücke zu 2000,—: Nr. 18 189 258 269 und 289. Die Verzinsung hört mit dem 30. September 1905 auf. Die Heimzahlung erfolgt bei der hiesizen Stadtkasse und den auf den Coupons sonst noch bezeichneten Zahlstellen gegen Rück⸗ gabe der Titel, Talons und sämtlichen nicht ver⸗ fallenen Coupons. Fehlende Coupons werden am Kapitale in Abzug gebracht. Restanten. 8 Am 1. Oktober 1904 waren durch Auslosung zur Heimzahlung fällig von der Anleihe 1882 à 200,— Nr. 31; à 500,—

r. 28. Anleihe 1890 à 1000,— Nr. 529 und Nr. 538; à 2000,— Nr. 435. Anleihe 1896 à 200, Nr. 164; à 500,— Nr. 28 und 171. Ludwigshafen am Rhein, den 18. März 1905. Das Bürgermeisteramt.

Krafft.

[96860] Bekanntmachung. Auslosung der Anleihen der Stadt Halle a. S. vom Jahre 1882 und 1886. Bei der am 8. März d. Js. stattgefundenen Aus⸗ losung städtischer Anleihescheine sind folgende ummern gezogen worden: Anleihe von 1882 zu 3 ½ %. Buchstabe A Nr. 31 32 38 58 75 96 113 126 133 188 221 260 286 292 317 390 399 421 424 26 437 439 462 505 512 535 551 579 620 623

r. 901 921 939 964 1017 1082 1089 1104 1105 1135 1152 1167 1216 1218 1233 1253 1254 1330 1415 1444 1446 1477 1493 1500 1505 1516 1544

2143 2162 2200 2244 2269 2273 2280 2324 2338 2343 2390 2400 à 200

Anleihe von 1886 zu 3 ½ %. Buchstabe A Nr. 39 40 75 223 244 301 367 875 382 436 583 638 643 662 674 691 740 871 884 912 937 955 1044 1087 1113 1199 1214 1265 331 1346 1419 1476 1483 1541 1629 1661 1757 1774 1776 1798 1958 1979 1999 2061 2093 2095 2100 2105 2134 2175 2292 2331 2412 2432 2455 2572 2622 2626 2646 2670 2708 2715 2772 2783 7797 2823 2835 2865 2947 2991 3068 3179 3215 1000 ℳ, Buchstabe B 265 267 277 303 337 409 571 581 618 644 653 708 979 1012 1042 1159 1196 204 1316 1334 1440 1464 1484 1486 1514 1521 522 1533 1534 1596 1598 1739 1787 1919 1936 1946 2030 2142 2147 2196 2203 2233 2254 2256 2369 2436 2460 2539 2596 2604 2653 2662 2723 911 2967 3038 3052 3161 3387 3402 3495 3497 516 3583 3634 3646 3773 3840 à 500 ℳ, Buchstabe C Nr. 46 125 129 138 158 197 234 94 335 403 438 462 473 525 546 558 573 706

Kr. 116 148 206 231 23 442 541 545 548 145 790 914 937 977

338 1347 1391 1493 1558 1569 1590 1600 1606

Wir fordern die Inhaber dieser Scheine hiermit uf, den Kapitalbetrag derselben vom 1. Oktober „Irs. ab, von welchem Tage ab die Verzinsung

be der Stücke und der zugehörigen Zinsscheine und weisungen zu erheben. Die Einlösung der ausgelosten Stücke der inleihe von 1886 kann außerdem bei der ationalbank für Deutschland in Berlin, dem chlesischen Bank⸗Verein zu Breslau und der Ugemeinen Deutschen Kredit⸗Anstalt zu ets erolgen. Von früher verlosten Anleihescheinen sind no cht eingelöst: 8 8 Anleihe von 1882.

Oktober 1903, Buchstabe A Nr. 404 zu 1000 ℳ, ost zum 1. Oktober 1904, Buchstabe C Nr. 2369 00 ℳ, verlost zum 1. Oktober 1904.

Anleihe von 1886.

Nr. 1473 1856 3496 zu 500 ℳ, ver⸗ tzum 1. Oktober 1904.

dalle a. S., den 10. März 1905.

Der Magistrat. Staude. b

5861] Bekauntmachung.

slosung der Anleihe der Stadt Halle a. S.

ge von 1892 à 3 ½ %.

* der am 8. März d Irs. erfolgten Aus⸗

ung städtischer Anleihescheine sied folgende

umern obiger Anleihe gezogen worden: Abteilung I.

be Nr. 199 310 à 2000 ℳ, Buchstabe C

von Anteilen unserer 4 ½ %igen Anleihe sind 412 433 518 519 538 566 577 632 638 662 729

folgt vom 1. Juli ab:

Der Grubenvorstand der Gewerkschaft des

951 956 1000 1028 1037 à

stabe E Nr. 1481 à 200 Buchstabe A Rrbgeilnng .

e A Nr. 29 53 60 à 50 3

stabe B Nr. 91 116 144 à 20999*, Buch

stabe D Nr. 597 à 500 ich⸗ 5

Nr. 748 à 200 ℳ, Buchstabe F

à 100 Nr.

Abteilung III. Buchstabe A Nr. 528 à 5000 eg. 2en 2 150 à 2000 12 3 498 517 à 1 Nr. 585 à ö. 100

ℳ, Buch⸗

Abteilung IV. Buchstabe A Nr. 68. 4 5000 ℳ, Buch⸗ stabe B Nr. 100 à 2000 ℳ, Buchstabe C Nr. 212 261 330 371 411 421 à 1000 Buch⸗ stabe E Nr. s38 5 200 Abteilung V. Buchstabe A Nr. 52 à 5000 . stabe B Nr. 97 123 à 2000 ℳ, .chna8. 8 Nr. 292 345 432 à 1000 ℳ, Buchstabe D Nr. 552 à 500 ℳ, Buchstabe E Nr. 686 à 200 ℳ, Buchstabe F Nr. 806 à 100 waaös VI. abe xr. 26 à 5000 ℳ, . stabe B Nr. 146 à 2000 ℳ, vuchna99 2. Nr. 537 542 590 599 601 609 614 630 648 à 500 ℳ, Buchstabe E Nr. 754 à 200 Buchstabe F Nr. 779 à 100 b Die Inhaber dieser Scheine, deren Verzinsung mit dem 31. Dezember d. Irs. aufhört, fordern wir hiermit auf, die Einlösung vom 2. Januar E Stadthauptkasse gegen ücke und der zugehöri insschei und Anweisungen zu Pewinen. Halle a. S., den 10. März 1905. Der Magistrat. Staude.

[96862] Bekauntmachung. 11 vom Jahre 1900. Die Inhaber der am 8. März d. Irs. aus⸗ gelosten Stücke obiger Anleihe, und zwar: Buchstabe A Clgce 1n g0, uchstabe A Nr. 5000 ℳ, Buchf. Nr. 153 190 194 208 278 à 6 stabe C Nr. 527 725 771 843 881 919 1003 1008 1190 1220 1256 1342 1345 1374 1415 1469 à 1000 ℳ, Buchstabe D Nr. 1540 1560 1634 1739 1823 1838 1915 1945 1996 2064 2090 2113 2263 2307 2309 2433 2449 2455 2521 2714 à 500 ℳ, Buchstabe E Nr. 2741 2811 2856 2908 2960 2078 3122 3139 3161 3216 3245 3483 à 200 ℳ, Buchstabe F Nr. 3498 3517 3533 3544 3613 3676 3776 à 100 6 Abteilung II. Buchstabe B Nr. 3911 3915 3943 3960 3977 4118 à 2000 ℳ, Buchstabe C Nr. 4317 4340 4364 4471 4492 4659 4682 4748 4793 4830 4838 4863 4877 4967 5051 5118 5142 à 1000 ℳͤ, Buchstabe D Nr. 5362 5405 5438 5459 5505 5594 5626 5658 5704 5757 5762 5801 5815 6108 6138 6160 6254 6360 6416 6444 à 500 ℳ, Buchstabe E Nr. 6603 6635 6640 6707 6747 6786 6801 6847 6950 6968 7010 7104 7194 7221 7228 à 200 fordern wir hiermit auf, die Einlösung derselben vom 1. Juli d. Irs. ab, von welchem Tage ab die Verzinsung aufhört, bei unserer Stadthaupt⸗ kasse gegen Rückgabe der Schuldverschreibungen und der zugehörigen Zinsscheine und Erneuerungsscheine zu bewirken. Die Einlösung erfolgt ferner: in Berlin: bei der Haupt⸗Seehandlungs⸗Kasse, der Bank für Handel und Industrie, der Berliner Handelsgesellschaft, Herrn S. Bleichröder, Herren Delbrück, Leo & Co., Herren Robert Warschauer & Co, der Dresdner Bank und der Direction der Disconto⸗Gesellschaft, in Leipzig bei der Allgemeinen Deutschen Kreditanstalt, Abteilung Becker & Co., in Halle a. S.: bei Herren Hermann Arnhold & Co., Bank⸗Kommanditgesellschaft, dem Halleschen Bank⸗Verein von Kulisch, Kämpf & Co., Herren H. F. Lehmann und Reinhold Steckner. Aus früheren Verlosungen sind noch uneingelöst: Buchstabe B N. I. uchstabe r. 374 über 2000 ℳ, ve 1. Juli 1904, 8 Buchstabe D Nr. 1880 über 500 ℳ, verlost 1. Juli 1903, Buchstabe D Nr. 1798 2056 2375 2407 500 ℳ, verlost zum 1. Juli 1904, Buchstabe E Nr. 3136 über 200 ℳ, verlost

1. Juli 1903, Nr. 3279 über 200 ℳ, verlost

zum zum über zum

zum

zum

Buchstabe C Nr. 7131 über 200 ℳ, verlost 1. Juli 1903.

Buchstabe E 1. Juli 1904. Abteilung II.

Buch Nr. 4606 über 1000 ℳ, verlost .Juli 1903,

Buchstabe E

Halle a. S., den 10. März 1905.

Der Magistrat. Staude.

[96870] Bei der heute stattgehabten notariellen Auslosung

nachstehende Nummern gezogen: Nr. 2 4 47 101 102 133 143 254 312 323 392

20 751 787 836 845 856 877 964. Die Auszahlung à 1000,— pro Stück er⸗

bei der Deutschen Bank, Berlin, und deren Filialen,

bei der Essener Creditanstalt, Essen, deren Filialen,

bei dem A. Schaaffhausen’schen Bankverein, Berlin, und dessen Filialen,

bei dem Essener Bankverein in Essen,

bei der Bochumer Bank, Bochum, sowie

an unserer Grubenkasse in Castrop. 8

Die Verzinsung hört mit dem 30. Juni a. c. auf.

Castrop, den 16. März 1905.

und

Steinkohlenbergwerks „Graf Schwerin“.

ö342 417 430 431 459 560 593 672 722 849

1000 ℳ, Buch⸗

ℳ, Buchstabe E. 807

„Buchstabe D 500 ℳ, Buchstabe F Nr. 778 à

Auslosung der 4 % Anleihe der Stadt Halle a. S.

582 Obligationen zusammen Francs 757 000

zuwohnen.

[96863]

In der XXXXII. Ziehung am 1. Oktober 1904 sind die folgenden 189 Serien von Obligationen der Anleihe ausgelost worden:

Serie 11 15 26 89

112 177 227 283 354 386 441 451 509 523 710 764 792 797 816 843 854 866 887 896 940 950 979 1032 1157

1198 1200 1202 1287 1362

1398 1404 1441 1475 1651

1683 1768 1795 1815 1833

1852 1860 1904 1910 1971

2004 2061 2062 2097 2125

2154 2164 2205 2209 2290

2397 2398 2422 2451 2481

2530 2539 2637 2708 2717

2816 2861 2922 2937 3013

3041 3054 3101 3147 3148

3207 3228 3241 3247 3258

3269 3306 3311 3321 3328

3419 f

Vom 1. April d. Is. an werden gegen Rück⸗ gabe der Obligationen und der dazu Zins⸗ coupons mit Einschluß des Zinscoupons 42 über die Zinse des lentverflossenen Jahres die Beträge mit 59 Tlr. (ℳ 177) für jede der zu den ausgelosten Serien gehörenden Obligationen ausgezahlt, auch der am 1. April 1905 fällige Zinscoupon eingelöst: in * 2 der Stadtkasse, in Berlin bei den Herren Robert W in g. Er H Warschauer in Hamburg bei der Norddeutschen Bank in 182 llen b an letzteren beiden Stellen bis zum 30. April, spä nur in Lübeck. 8 Den Zinscoupons ist ein nach Terminen und Nummern geordnetes, die Stückzahl und den Betrag ent⸗ haltendes und unterschriebenes Verzeichnis beizufügen. Rückständig sind folgende Obligations⸗ nneXXIIr. Auslosung, fällig am 1. XXXIII. Auslosung, am pril 1896: b à 58 Tlr.; 8

XXVI. Auslosung, fällig am 1. April 1899: Nr. 39318 à 59 Tlr.; 8 G XXXVII. Auslosung, fällig am 1. April 1900: Nr. 93 5139 6716 7584 586 12751 17230

23696 32409 33545 35045 36821 832

41482 494 500 42084 096 097 48546

49486 487 55327 656 63261 262 64851

858 859 à 58 Tlr.;

Nr. 40857 67386 à 140 Tlr.; XXXVIII. Auslosung, fällig am 1. April 1901: Nr. 75 77 4183 9737 11323 12370 13594

14719 16915 919 19064 065 072 20242

525 932 940 21189 196 199 25055 409

29502 518 519 34786 794 35485 487 497

97 366 599 817 905

1168 1382 1679 1839 1994 2151 2375 2523 2720 3019 3188 3267 3331

3 ½ % Lübeckische Staats⸗Prämien⸗Anleihe von 1863.

678 679 680 36349 793 37761 3905 8 889 41602 604 612 46895 48081 vüe 50499 52321 326 327 54285 55415 542 688 57361 58719 720 62995 63506 64875 65678 67089 090 69460 à 59 Tlr.; XXXIX. Auslosung, fällig am 1. April 1902: Nr. 1083 095 618 3813 9204 328 337 10950 11010 068 078 17446 459 570 21464 24591 599 26003 014 015 016 017 018 28381 382 395 29 33708 35994 997 998 36666 671 37557 560 650 904 40257 370 373 41303 304 971 43056 46456 50341 53601 55282 883 58922 937 59248 61657 62503 517 63792 798 892 64575 707 69499 500 à 58 Tlr; XXXX. Auslosung, fällig am 1. April 1903: Nr. 137 143 159 352 2668 672 783 784 797 798 3603 605 941 950 952 4146 147 730 5⁵⁴ 759 6602 603 611 913:8045 051 9402 408 12050 530 691 700 14284 285 286 292 294 299 962 974 976 15897 19726 728 729 20714 716 21561 562 568 569 570 576 577 850 855 857 22142 143 893 21827 830 831 840 27330 331 332 333 334 988 990 28795 29565 566 30063 068 071 079 181 182 198 32471 35153 160 734 36926 930 37062 072 201 203 208 891 898 38512 518 39582 599 765 770 779 41390 400 562 42424 429 432 965 968 43345 352 357 44860 45864 867 4 7420 48102 105 106 49316 50381 51830 839 54165 55963 980 56585 591 592 593 594 58036 60749 61822 823 824 840 63083 093 64790 67931 939 à 59 Tlr. XXXXI. Auslosung, fällig am 1. April 1904: Nr. 1045 3101 194 196 197 199 228 230 234 237 7454 455 8127 845 10012 864 866 12848 849 13684 687 691 693 883 14352 353 354 355 357 18167 173 19273 275 445 447 802 20261 21621 628 23519 520 830 24409 885 886 888 897 25039 542 549 555 556 558 559 802 805 26667 28905 915 924 9³2² 31152 562 564 776 33588 35012 36035 982 997 999 3 7018 38002 020 599 600 39708 717 40479 503 506 507 508 509 510 511 778 41448 454 799 44267 268 46405 406 416 650 653 48734 736 49268 278 51071 077 196 588 53284 285 292 828 54609 55320 56239 57256 58606 633 60220 61023 024 146 154 425 638 854 925 62250 63171 172 178 199 436 64392 400 66824 83² 837 67484 583 589 600 858 68243 535 538 565 569 570 814 816 69542 2 8 r. 865 230 40763 5 7 5 3 51197 54614 Lübeck, den 15. März 1905. [96039] Das Finanzdepartement. Abteilung für die Schuldenverwaltung.

[96869] 1 Königlich Rumänisches Finanzministerium.

Direktion der Generalbuchhalterei. Oeffentliche Schuld. Bekanntmachung.

In Gemäßheit der im „Moniteur Officiel“ Nr. 15 vom 19. April 1903 veröffentlichten Bestimmungen des neuen Verlosungsreglements werden am 1. April 1905 n. St., Vm. 10 Uhr, im Finanz⸗ ministerium in einem zu diesem Zwecke besonders hergerichteten Saale die folgenden Verlosungen stattfinden: 1) Die Verlofung der Obligationen der 4 % Ru⸗ mänischen amortisierbaren Rente von 1890 Anleihe von 274 375 000 Francs. Bei dieser Verlosung werden Obligationen im Gesamtneanbetrage von 3 923 000 Francs gezogen, und zwar: 88 Obligationen zu 5000 Francs 7b

985 000 1 175 000

1175 .„ 60 1 175 000 1176 4 900

588 000 3018 Obligationen zusammen Francs 3 923 000 2) Die Verlosung der Obligationen der 4 % Ru⸗ mänischen amortisierbaren Rente von 1891 Anleihe von 45 Millionen Francs. Bei dieser Verlosung werden Obligationen im Gesamtnennbetrage von 332 500 Francs gezogen, und zwar: 8 17 Obligationen zu 5000 Francs 40 8 250 9 99 000 97 500

11n. 48 500 253 Obligationen zusammen Francs

85 000 100 000

36 282 500 3) Die Verlosung der Obligationen der 5 % Ru⸗ mänischen amortisierbaren Rente von 1892 Anleihe von 75 Millionen Francs. Bei dieser Verlosung werden Obligationen im Gesamtnennbetrage von 446 000 Francs gezogen,

und zwar: 53 Obligationen zu 5000 Francs 265 000 362 . . 4 181 000 415 Obligationen zusommen Francs 446 000 4) Die Verlosung der Obligationen der 5 % Ru⸗ mänischen amortisierbaren Rente von 1893 Anleihe von 50 Millionen Francs. Bei dieser Verlosung werden Obligationen im Gesamtnennbetrage von 284 000 Francs gezogen, und zwar: 35 Obligationen zu 5000 Francs = 175 000 218 500 = 109 000 253 Ohligationen zusammen Frascs 287000 5) Die Verlosung der Obligationen der 4 % Ru⸗ mänischen amortisierbaren Rente von 1894 Anleihe von 120 Millionen Francs. Bei dieser Verlosung werden Obligationen im Gesamtnennbetrage von 757 000 Francs gezegen, und zwar: 38 Obligationen zu 5000 Francs = 190 000 .. 25 0 227 500 226 000

.“ 500 113 500

Es steht dem Publikum fret, der Verlosung bei⸗

Der Finanzminsster.

Bekanntmachung. Betrifft Auslosung von Teltower Kreisanleihescheinen.

vom 25. Mai 1881 ausgefertigten 4 %, in 3 ½ %

. 82

haide 10/12.

umgewandelten Anleihescheinen des Kreises Teltow, VII. Ausgabe, sind nach venscafeises Tilgungsplans zur Einziehung im Jahre 1905 aus⸗ gelost worden: 1) Von dem Buchstaben A über Nummern: 6 11 130 184 196 212 184 541 381 386 398 12 418 426 413 449 171 5 519 5 5 658 688 731 735 7 5 88 509 31. 5 768 773 780 2) Von dem Buchstaben B über 500 die Nummern: 20 73 94 97 130 185 223 265 278 419 808 488 2 487 500. en dem Buchstaben C üb ö 3 22 29 37. ““ Die Inhaber werden aufgefordert, die ausgel Kreisanleihescheine nebst 8 noch nicht küstroste⸗ wordenen Zinsscheinen und den hierzu gehörigen Zins⸗ scheinanweisungen vom 1. Juli 1905 ab bei der Teltower Kreiskommunalkasse, Berlin W., Viktoriastraße Nr. 18, einzureichen und den Nennwert der Anleihescheine dafür in Empfang zu nehmen. Mit dem 1. Juli 1905 hört die Verzinsung der ausgelosten Anleihescheine auf. Für fehlende Zinsscheine wird deren Wertbetrag vom Kapital abgezogen. Restnummern: Aus dem Jahre 1902: Von dem Buchstaben B über 500 Nummer: 95.

Aus e 1904: on dem Buchstaben A über 1 169, 669

on dem uchstaben 5 4 Nummern: 7 52. 8f Berlin, den 17. März 1905.

Der Kreisausschuß des Kreises Teltow. von Stubenrauch, Königlicher Landrat.

[96864] Bekanntmachung. Von den zufolge Allerhöchsten Privilegiums von 3. August 1895 ausgegebenen Anleihescheinen der Stadt Höxter sind durch Rückkauf getilgt: zu 500 Lit. A Nr. 798 799 800 801 802 80 804 805 803 807 808 809 810 811 812 813 81 816 817 818 819 820 821 822 823 824 25 826 827 828 830 831 832 833 834 836 837. Höxter, den 15 März 1905.

Der Magistrat. Leisnering.

1000 die 226 281 288

B über

6) Kommanditgesellschaften

auf Aktien u. Aktiengesellsch.

Die Bekanntmachungen über den Verlust von Wert⸗ papieren befinden sich ausschließlich in Unterabteilung 2.

[96971]

Einladung zur außerordentlichen Generalver⸗

sammlung aue Mittwoch, den 12. April 1905, Vormittags 11 Uhr, in Bremen, im Lokal des

Heirn Rechtsanwalt Dr. Bulling, Tagesordnung:

I. Verleagung des Sitzes der Gesellschaft von Bremen nach Carlshafen, und dementsprechende Aenderung des Statuts

II. Aufsichtsratswahl.

Stimmberechtigt sind nur diejenigen Aktionäre, .

jur. Doms⸗

welche ihre Aktien bis zum 9. April ds. Js. im Geschäftslokal der Gesellschaft hinterlegt haben.

Bremen, den 20. März 1905.

Von den auf Grund des Allerhöchsten Privilegiums

Gaswerk Carlshafen Aktiengesellschaft. Dunkel.