28 Mappen hatte der Künstler aus allen Zeiten seines Lebens eine fast unübersehbare Fülle von Skizzen und Studien gesammelt, sie planmäßig verteilt und nach bestimmten Gesichtspunkten geordnet. Diesem reichen Bestand kommt am nächsten der Besitz der Königlichen Nationalgalerie, der, abgesehen von den Oelgemälden, über siebzehnhundert seiner Werke umfaßt; vor wenigen Jahren war die Sammlung noch reicher, ehe die graphische Abteilung von der Galerie losgelöst und nach dem Kupferstichkabinett übergefüͤbrt wurde. Es fehlte kaum ein seltenes Blatt in Sr. Abteilung, die den Originalwerken in der Ausstellung angegliedert ist. Diesem schließt sich der Besitz staat⸗ licher und städtischer Museen und der Privatpersonen an. Vorangeht hier Hamburg, das sowohl in der Kunsthalle wie im Privatbesitz wert⸗ voolle und für das Verständnis des Künstlers wichtige Bilder aufzu⸗ weisen hat. Eigentümlich ist die Zurückhaltung des Auslands in dem Erwerb Menzelscher Werke. Die chronologische Uebersicht des Katalogs weist nur ein einziges, im Ausland befindliches Stück auf, und das ist die von der Stadt Hamburg dem in England lebenden Stifter der Schwabe.Sammlung der Kunsthalle gewidmete Dankadresse. Unter dem Prrvatbesitz, namentlich unter den Zeichungen, befindet sich manches Blatt, das seinen Erwerb wohl nur dem Umstand verdankt, aß zeitweise sehr spärlich auf dem Kunstmarkt etwas von der Hand Menjels erschien. Doch sämtliche g— ließen es sich angelegen sein, ihre Schätze in möglichst reicher Umrahmung zu zeigen; es gibt wohl kaum im eeac. ein Rokokomuster, das hier nicht ver⸗ treten wäre, und manche der in Gold prangenden Sammlungen stechen eltsam ab von den schlichten Eichenrahmen, die auch die schönsten Blätter des Nachlasses und der Galerie umgeben. Die Anordnung der Werke ist ebenso klar und wie vorteilhaft für ihre Wirkung. Durch den Vorraum betritt man zunächst die beiden Cornelius⸗Säle, die ein ganz neues Gewand erhalten haben. Durch das Einziehen einer Zwischendecke aus hellem, durchsichtigem Stoff ist die übermäßige Höhe des Raumes vermindert worden, und die Seitenwände haben einen Stoffbezug in grünlicher und grauer Farbe erhalten, der nach oben durch eine leichte, schablonierte Borte abgeschlossen ist. Diese Verkleinerung der Säle, der Anschluß der anmutigen und bunten Dekoration der Decke und die hierdurch erzielte ruhige Gesamtwirkung erwies sich als äußerst günstig für die Aufstellung der Werke. Hohe, grüne Lorbeerbäume an den marmornen Portalen und die Büste des Künstlers von Begas geben den beiden Sälen den einzigen Schmuck. Die beiden Räume zu beiden Seiten sind, der eine für die kleineren Oelgemälde, der andere für die Gouachen und Aquarelle bestimmt. Diesen schließen sich in den Korri⸗ doren und in den beiden großen, jetzt zweckmäßig geteilten mittleren Seitensäles die Studien zum Krönungsbild und Vorarbeiten zu anderen Gemälden und dem Armeewerk Menzels an. Zahlreiche Zeichnungen aus Privatbesitz sind womöglich gruppenweise dazwischen verteilt und sodann folgt in fünf Kabinetten eine Fülle weiterer Leihgaben, bei deren Anordnung nur ihre künstlerische Bedeutung maßgebend war. Kleine Werke, so jene Visitenkarten mit Zeichnungen und Aauarellen, die als Geschenke bei besonders festlichen Ge⸗ legenheiten für Menzels Freunde bestimmt waren, sind in Vitrinen aufgestellt. Das obere Geschoß enthält im ersten Saal die Adressen, das Kinderalbum und die Bilder zur weißen Rose, eine Serie von Gouachen, die ein zu Ehren der Kaiserin Charlotte von Rußland in Potsdam gegebenes Fest schildern. In den anstoßenden Räumen, den beiden langen Korridoren zu beiden Seiten des Stock⸗ werks und dem großen Saal der ehemaligen Raczinsky⸗Samenlung sind die Zeichnungen des Nachlasses, die dichtgedrängt in drei Reihen übereinander die Wände bedecken, untergebracht; auch die Skizzen⸗ bücher und die Totenmaske des Meisters mit den Abgüssen der beiden Hände haben an der einen Längswand, die ausschließlich Menzeliana enthält, ihren Platz gefunden. Als Schluß folgen sodann die Re⸗ produktionen und graphischen Werke in den drei letzten Kabinetten. Wollte man die Eindrücke feststellen, die der Besucher dieser Ausstellung nach Durchwanderung aller der Säle und Kabinette er⸗ hält, so wäre als erster wohl das Erstaunen über die rein physische Arbeitskraft des Meisters zu nennen. Selbst ein Leben, das so viel Jahre zählt wie das Menzels, scheint kaum auszureichen, um alles das zu bewältigen, was die Wände der Sammlung uns zeigen. Die Energie und Konzentrierungsfähigkeit, die nie ermattende Beob⸗ achtungegabe, eine Aufmerksamkeit, der auch das Geringste und Un⸗ wesentlichste nicht entgeht, das ist etwas von dem, was uns die Ein⸗ blicke in die Arbeitsweise des Künstlers gewähren. Und diesem gegenüber
Augenblicke zurück. Hörte man früher auch dann und wann von dem großen Fleiß Menzels reden, dem größeren Publikum war er doch immer der Maler der Friedrichsbilder, des Eisenwalzwerks und der Illustrator der Werke Friedrichs des Großen. Erst jetzt kann durch die Anschauung selbst das Bild seines Schaffens genauer fixiert werden, und es ist nur natürlich, daß das Neue und Ueberraschende für einige F in den Vordergrund tritt und andere Vorstellungen verdrängt. anz leicht wird es freilich auch dem begeisterten Anhänger der Kunst Menzels nicht werden, alles das zu sehen und dem Gedächtnis einzu⸗ prägen, was hier geboten wird. Wohl kaum forderte je eine andere Ausstellung so zu häufigerem Besuch auf wie gerade diese, und nicht selten sind die Besucher, die mit dem Ausdruck körperlicher und geistiger Ermüdung in den Sälen herumirren und des übergroßen Stoffes nicht Herr zu werden wissen. Möge daher vorerst an Stelle allgemeiner Betrachtung und aller jener Erwägungen und Fragen nach der künstlerischen Bedeutung des Meisters, nach dem Platz, den die Zeit ihm in der Geschichte der Kunst anweisen wird, ein kurzer Rundgang durch die Ausstellung erfolgen, der uns an allen den Werken vorüber⸗ führt, die für sein Schaffen charakteristisch sind und die wir am besten nach ihrer zeitlichen Entstehung betrachten. S.-M.
Verkehrsanstalten.
„Vom 1. April ab sind die Postanweisungen nach den dänischen Antillen nicht mehr in dänischer Währung, sondern in der daselbst neu eingeführten Frankenwährung auszustellen. Ebenso sind auch die Nachnahmebeträge auf Einschreibbriefsendungen und auf Wertbriefen nach den Dänischen Antillen in der Franken⸗ währung anzugeben. Der Meistbetrag ist bei Postanweisungen wie bei Nachnahmen auf 500 Franken festgesetzt. .“
Theater und Musik.
Im Königlichen Opernhause wird morgen, Sonnabend, R. Wagners Oper „Die Meistersinger von Nürnberg“ unter der Leitung des Kapellmeisters von Strauß aufgeführt. Die Damen Hiedler, 85 die Herren Bachmann, Grüning, Nebe, Lieban, Knüpfer und Berger sind in den Hauptrollen beschäftigt. (Anfang 7 Uhr.)
(Der Konzertbericht befindet sich in der Dritten Beilage.)
Die Stadtverordneten erledigten in ihrer gestrigen Sitzung ohne erhebliche Debatte eine Reihe kleinerer Vorlagen, darunter den Plan der im Rechnungsjahr 1905 neu⸗ und umzupflasternden Straßen. Eine Vorlage, nach der das Haus Nr. 5 der Waisenanstalt zu Rummelsburg zu einem Säuglingsheim umgebaut werden soll, wurde auf Antrag des Stadtv. Dr. Bernstein einem Ausschusse überwiesen. Die Mitteilung des Magistrats über den ungünstigen Verlauf der auf Eingemeindung des bebauten Teiles der Hasenheide und event. des Tempelhofer Feldes abzielenden Verhand⸗ lungen gab der Versammlung Veranlassung, an den Magistrat das Ersuchen zu richten, die Eingemeindung des Tempelhofer Feldes ernst⸗ lich im Auge zu behalten. 1. 8
Im Deutschen Kolonialmuseum (Alt⸗Moabit 1) findet auf Veranlassung der Deutschen Kolonialgesellschaft am Montag, den 10. April, Abends 8 Uhr, eine Probevorführung von kinemato⸗ graphischen und Lichtbilderaufnahmen statt, die der Kaufmann und Brauereibesitzer Karl Müller aus Altenburg in den deutsch⸗ afrikanischen Schutzgebieten hergestellt hat.
Der Berliner Zweigverein der Deutschen Meteorologischen Gesellschaft hält am 4. April, Abends 7 ½ Uhr, im Sitzungssaale des Königlichen statistischen Bureaus, Lindenstraße 28, eine Sitzung. in der der Professor Dr. Schubert über einige Ergebnisse der Berliner Luftfahrten und über Isothermen, Temperaturgefälle und
tritt Menzel als Verherrlicher des Fridericianischen Zeitalters für
Wärmebewegung in Nordwestdeutschland sprechen wird. 8
Der neue Botanische Garten in Dahlem ist von⸗ ab bis Ende September d. J. an allen Sonntagen Nachmit 2 bis 7 Uhr für Erwachsene und die in deren Begleitung bü über 10 Jahre alten Kinder geöffnet. 8
In der 3. kaufmännischen Schule der Korporatz, Kaufmannschaft von Berlin beginnen neue italtenise spanische Sprachkurse im Sommersemester am 3. Ar- diesen Kursen, die in den Räumen des Köllnischen Ghn (Inselstraße 2/5) Abends von 8 bis 10 Uhr stattfinden, war drang im verflossenen Wintersemester —
außerordentlich rege. und Herren, auch Nichtkaufleute, haben Zutritt. Das Honora 13,50 ℳ für das Halbjahr.
8 Anmeldungen nimmt der Leite Krühne, im Gymnasium am Montag, den 3. und Dienztae 4. April (Abends von 7 bis 9 Uhr) an. ¹
Der letge dieswinterliche Vortragsabend des „P⸗ Berliner Presse“ fand am Mittwoch im großen Saal Architektenhauses (Wilhelmstraße 92/95) statt. Er war ausschließlich der Literatur gewidmet und bot vornehmlich einen essanten Einblick in die Geheimnisse des dichterischen Sz Felix Hollaender unternahm den Versuch, den Schleier zu und den Werdegang eines Romankapitels darzulegen. † Hand eines von ihm vorgelesenen Abschnittes aus
bekannten Werke „Thomas Truck“ wies er an der Hand eigen lebnisse nach, daß nur dann eine lebensfrische, natürliche Schü entstehen könne, wenn deren Inhalt aus dem tiefinnersten⸗ empfinden des Autors wiedergegeben wird. Vorher las Heol seine Novelle „Der Hausierer“ vor, eine schlichte, anschauf schriebene Erzählung voll ergreifender Stimmung, in der das n Geschick eines ehemals begüterten, dann aber ohne eigenes Verst verarmten Kaufmanns geschildert wird, dem alle Philosophie dos die ersehnte Vergessenheit bringen kann. Nach ihm trug Her Eulenberg, der Dramaturg des neuen, von Luise Duma Düsseldorf zu errichtenden Theaters, drei eigene Dichtungen vor
Kassandra“, „Apokalypse“ und „Nachts“, sowie das Versvorspi seinem Bühnenwerk „Münchhausen“ das vor einigen Jahre hiesigen Berliner Theater aufgeführt wurde und eine scharfe 8 auf den Kunstsinn der Allgemeinheit darstellt. Seine Dicht verraten bei feingeschliffener, gefälliger Form warmes Empft
drucksvollen Vortragsweise.
8 11“A“
Reutlingen, 31. März. (W. T. B.) Der Abennn. Eisenlohr hat für arme und invalide Arbeiter 500 gestiftet. “ 11““ 2
““
Nach Schluß der Redaktion eingegangene Depeschen.
Tanger, 31. März. (W. T. B.) Der Da
„Hamburg“ mit Seiner Majestät dem Deutschen Kai an Bord ist heute vormittag 8 Uhr 35 Minuten in hiesigen Bucht eingetroffen. Die Batterie und
französischen Kreuzer „Du Chayla“ und „Linois“ feuerten Salut. Infolge der sehr schlechten See konnte die Lande bis 9 Uhr noch nicht erfolgen.
München, 31. März. (W. T. B.) Zum Bischofn Speyer wurde der Domdechant Kon.rad Busch in Spe ernannt.
(Fortsetzung des Amtlichen und Nichtamtlichen in der Erf Zweiten und Dritten Beilage.)
iger und Königlich
Berlin, Freitag, den 31. Mirz
Den Berechnungen sind die durch die Sachverständigenkommi
Amtliches.
Deutsches Reich.
i ⸗ rwerte des Spezialhandels des deutschen Zollgeb Die Ein⸗ und Ausfuhrwer pez 82
und Vergleichung mit dem Vorjahre. Bearbeitet im Kaiserlichen Statistischen Amt.
8
Einfuhr v 1808 —1
1000
Ausfuhr
ssion für die Schätzung der Handelswerte für die betreffenden Jahre festge
ℳ
904 1903
Finfubr
Ausfuhr
Länder
1904 1903
1902 1903
der Herkunft bezw. Bestimmung
1000 ℳ
litten aber ebenso wie die Hollaenderschen etwas unter der werig
4.
Theater. Königliche Schauspiele. Sonnabend: Opern⸗
haus. 86. Abonnementsvorstellung. Die Meister⸗ singer von Nürnberg. Oper in 3 Akten von Richard Wagner. Musikalische Leitung: Herr Kapellmeister von Strauß. Regie: Herr Ober⸗ regisseur Droescher. Ballett: Herr Ballettmeister Graeb. Anfang 7 Uhr.
Schauspielhaus. 10. Abonnementsvorstellung. Prinz Friedrich von Homburg. Schauspiel in 5 Auf⸗ zügen von Heinrich von Kleist. Anfang 7 ½ Uhr.
Sonntag: Opernhaus. 87. Abonnementsvorstellung. Die Hugenotten. Große Oper in 5 Akten von Giacomo Mexyerbeer. Text nach dem Französischen des Eugêne Scribe, übersetzt von Ignaz Castelli. K. Sommer, vom Königlichen Theater in
PSiesbaden, als Gast.) Anfang 7 ½ Uhr.
Schauspielhaus. 11. Abonnementsvorstellung. Götz von Berlichingen mit der eisernen Hand. Schauspiel in 5 Aufzügen von W. von Goethe.
Deutsches Theater. Sonnabend, Abends 7 ½ Uhr: Schusselchen. Sonntag, Nachmittags 2 ½ Uhr: Die Brüder 2 St. Beruhard. — Abends 7 ½ Uhr: Wilhelm ell.
Montag, Abends 7 ½ Uhr: Helden.
Berliner Theater. Sonnabend: Gastspiel 8 Kainz. Der G'wissenswurm. Anfang Uhr. *Sonntag: Gastspiel von Joseph Kainz. Der G'wissenswurm. Anfang 7 ½ Uhr.
Montag: Gastspiel von Joseph Kainz. Weh’ dem, der lügt! Anfang 7 ½ Uhr. 1
Dienstag: Gastspiel von Joseph Kainz. Räuber. Anfang 7 Uhr.
Die
Fessingtheater. Sonnabend: Elga. Anfang 8 Uhr. Sonntag, Nachmittags 2 ½ Uhr: Rosenmontag. — Abends 8 Uhr: Elga. Montag: Die Weber. Anfang 7 ½ Uhr. Schillertheater. o. (Wallnertheater.)
Sonnabend, Abends 8 Uhr: Die Herren Söhne. ve. in 3 Akten von Oskar Walther und Leo tein. Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Fuhrmann Henschel. — Abends 8 Uhr: Die Großstadtluft. Montag, Abends 8 Uhr: Der Leibalte.
N. (Friedrich Wilhelmstädtisches Theater.) Sonnabend, Abends 8 Uhr: Wallensteins Tod. Trauerspiel in 5 Aufzügen von Friedrich von Schiller. Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Wallensteins Lager. — Die Piccolomini. — Abends 8 Uhr: Johannisfeuer. Montag, Abends 8 Uhr: Krieg im Frieden.
Theater des Westens. (Kantstraße 12. Bahn⸗ hof Zoologischer Garten.) Sonnabend, Nachmittags 3 Uhr: Zu kleinen Preisen: Die Ahnfrau. — Abends 7 ½ Uhr: Die neugierigen Frauen.
Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Zu halben Preifen: Die Afrikanerin. — Abends 7 ⅝ Uhr: Die neu⸗ gierigen Frauen.
Montag: Die neugierigen Frauen.
Dienstag (23. Vorstellung im Abonnement): Gastspiel von Nikolaus Rothmühl. Die Afrikanerin.
Nationaltheater. (Direktion: Huge Becker. Weinbergsweg 12a — 13b.) Sonnabend: Don Juan. Sonntag, Nachmittaos 3 Uhr: Der Freischütz.
Abends 7 ½ Uhr: Die lustigen Weiber von Windsor.
Neues Theater. Sonnaben nachtstraum. 8 err Konegen. 68
Ein Sommer⸗
u”“ — “ J. Lustspielhaus. (Friedrichstraße 236.) Sonn⸗ abend, Abends 8 Uhr: Der Familientag.
Sonntag und folgende Tage, Abends 8 Uhr: Der Familientag.
“
Residenztheater. (Direktion:RichardAlexander.) Sonnabend, Abends 8 Uhr: Hotel Pompadour. Schwank in 3 Akten von Anthony Mars und Leon Fanrof. Deutsch von M. Schönau.
Sonntag und folgende Tage: Hotel Pompadour.
Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Das große Ge⸗ heimnis.
In Vorbereitung: Herzogin Erevette. Duchesse des Folies-Bergère.) ne
(La
Thaliatheater. (Dresdener Straße 72/73. Di⸗ rektion: Kren u. Schönfeld.) Sonnabend, Abends 7 ¼ Uhr: Der Kllometerfresser. Schwank in 3 Akten von Curt Kraatz. (Verfasser vom „Hoch⸗
Sonntag und folgende Tage: Der Kilometer⸗ fresser.
Sonntag, Nachmittags 3 ½ Uhr: Charleys Tante.
Zentralthenter. Sonnabend, Abends 8 Uhr: Die Juxheirat. Operette in 3 Akten von Julius Bauer. Musik von Franz Lehär.
Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Die Geisha. — Abends 7 ½ Uhr: Die Juxheirat.
Montag und folgende Tage: Die Juxheirat.
Bellealliancetheater. (Bellealliancestraße 7/8. Direktion: Kren u. Schönfeld.) Sonnabend: Novität. Zum ersten Male: ... noch einmal so lieben! Ausstattungsposse mit Gesang und Tanz in 3 Akten von J. Kren und Alfr. Schönfeld. Musik von Max Schmidt. Anfang 7 ½ Uhr.
Sonntag und folgende Tage: so lieben!
Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Don Carlos.
noch einmal
Trianontheater. (Georgenstraße, zwischen Friedrich⸗ und Universitätsstraße.) Sonnabend: Ihr Alibi. (Les Duponts.) Schwank in 3 Akten von Paul Gavault. Deutsch von Max Schoenau. Anfang 8 Uhr.
Sonntag und folgende Tage: Ihr Alibi.
Sonntag, Nachmittags: Die glückliche Gilberte.
Konzerte. .
Singa ademie. Sonnabend, Abends 8 Uhr: Lieder⸗ und Duettabend von lix Lederer⸗ Prina. Mitwirkung: Martha
uch (Gesang).
Saal Bechstein. Sonnabend, Abends 7 ½ Uhr: Klavierabend von Hermann Klum.
Birkus Schumanu. Sonnabend, Abends prätise 7 ½ Uhr: Sensationeller Novitätenabend. U. a.: Nur kurzes Gastspiel (Sonntag in beiden Vor⸗ stellungen). Zum ersten Male in Berlin: Zwölf Originalchinesen, worunter der berühmte Ching⸗ Ling⸗Foo. Ferner: Die berühmten kleinfüßigen Frauen Little Chee⸗Toy, in dieser Art noch nie dagewesen. Po ta⸗to, die menschliche Schnecke.
Chad ru, der zweiköpfige Knabe. Außerdem: Galaprogramm, die neu engagierten Kunst⸗ kräfte und Direktor Albert Schumanns neue und moderne Dressuren. Zum Schluß: Eine Nordlandsreise. Groͤßtes Prachtmanegenschaustück
Sonntag: Zwei Vorstellungen. Nachmit 3 ½ Uhr (ein Kind frei): Marpeco. Aloe 7 ½ Uhr: Eine Nordlandsreise. In beiden? stellungen: Der berühmte Ching⸗Ling⸗Foo seinen zwölf Originalchinesen.
Familiennachrichten.
Am 26. März ist der Bankier und Kaiserlich⸗Türkische Generalkonsul
Arthur Zwicker
hier nach schwerem Leiden verstorben. De Verblichene gehörte seit 8 Jahren dem Auf sichtsrat der Continental⸗Telegraphen⸗Com pagnie an und hat während dieser Zeit durt sein immer gleich lebhaftes Interesse an de Geschäften unserer Gesellschaft, durch seine hoben persönlichen Eigenschaften und hervor ragende Liebenswürdigkeit die Hochschätzung und Verehrung aller Mitglieder des Aufsichtsratz und Vorstands unserer Gesellschaft gewonnern Wir empfinden sein Hinscheiden als einen l (sonders schmerzlichen Verlust und werden dem Heimgegangenen allezeit ein treues Gedenke bewahren. Berlin, den 30. März 1905. [100405 Aufsichtsrat und Vorstand
der Continental-Telegraphen- Compagnie.
Geboren: Eine Tochter: Hrn. Regierun assessor Grürter (Nienburg a. W.).
Gestorben: Hr. Oberlandesgerichtepräsident a⸗! Dr. Karl von Brüger (Jena). — Hr. Pastor ens Leonhard Wedepohl (Bielefeld⸗Gadderbaum Hr. Oberstleutnant Franz Graetz (Hirsehn i. Schl.). — Hr. Rittergut besitzer Josef Mall (Löwenstein). — Fr. Pastor Wilhelmine Huf mann, geb. Wiskott (Neuenrade). — Fr. Mn. Schmidel, geb. von Paschwitz (Dresden).
Verantwortlicher Redakteur Ddr. TDyrol in Charlottenburg.
Verlag der Expedition (Scholz) in Ber in⸗
Druck der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlab Anstalt Berlin SW., Wilhelmstraße Nr. 32.
Zwölf Beilagen
der Gegenwart.
(einschließlich Börsen⸗Beilage).
I. Europa reihäfen Hamburg, Kuxhaven
reihäfen Bremerhaven, Geestemünde
llausschluß Helgoland .. Vadische Zollausschlüsse. öö165652
Bulgarien Gibraltar, Dänemark Frankreich . Griechenland
Großbritannien.. Italien. 8 Niederlande Norwegen . . Oesterreich⸗Ungar
Portugal.
Rumänien
Rußland. innland.. chweden.
Schweiz.. Serbien .... Spanien.. Türkei in Europa . Türkei in Asien. Türkei in Afrika
Malta, Cypern
Afrika
Abessinien ꝛc.. eee 8 E“ Buͤrisch Ostafrika. Britisch Südafrika
Britisch Westafrika Deutsch Ostafrika ... Deutsch Südwestafrika. Deutsch Westafrika. Französisch Westafrika
Kongostaat. Liberia... Madagaskar.. Marotkko o. . ortugiesisch Ostafrika. eeG Westafrika .
25 066
11³ 346 233 486 13 732 1 076 95 630 423 649 11 909 961 533 191 375 220 931 35 780 731 695
16 342 64 399 818 699 18 148 99 879
180 543 9129 99 326 13 933 29 488 48
b
209 81 288
63 280 12 355 2 454 27 801 50 306 3 410 288
4 296 514 3 987 382
259
207 395
22 235 552
126 302
8 056
1 309 77 284 338 014 11 20] 8³³ 499 200 088 194 248 21 612 754 808
15 475 63 440 826 252 15 356 90 107 171 823 8 838 87 742 10 483 27 076 61
180 028 207
57 060 9 093
2 167 29 188
42 846 2 114 300 4 361 5 809 8 970 1 493 2 192 4 618 2272 6 542 652 145
4 051 904 3 967 931
55 254 11 087 1 558 289 277 421 11 627 2 607 155 293 274 306 8 483
995 135 146 005
420 035 67 615 584 426
29 419 41 979 315 283 37 129 151 023
327 875 6 688 56 097 53 281 21 839 1⁵0
106 353
127 32 726 9¹⁰
1 782 26 540 6 720 4 983 13 532 6 087 2 348 813 577 176 2 542 3 567
1 930 814 179
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7 674 2 176 149 742
8 037
987 651 136 082 418 422
62 743 530 601
24 363 37 606 378 564 34 416 132 321
304 125 6 977 58 167 35 520 14 622 74
102 005
161 22 708 899
3 146 41 715
6 221 2 564 4 283
Britisch Indien ꝛc. Aden, Bahrein ꝛc.. bb.. Britisch Malakka ꝛc.. China . Hongkong .. Kiautschou..
Französisch 271 947 Japan .. . ʒ..... Niederländisch Indien ꝛc.. Persien I““ Portugiesisch Indien.
EZhas“ nns e.; .... toee Asien,nbb,k .
Ühnten..
III. Asien.
Indien.
IV. Amerika.
Bolivien . ET6““ Britisch Nordamerika. Britisch Westindien ꝛc.. mmmtse ö.. Kolumbien . . . Fostaciaaa . Dänisch Westindien .. Domirnikanische Republike. EEEEE“ Franzäsisch Amerika ebbbee. Fondefas, Nikaragua, Salvador. Nbbb.... Niederländisch Amerika. Paraguauu . . Republik Haiti Kuba Uruguay . Venezuela Vereinigte
.
Staaten von Amerika einschl. Portorico. V. Australasien und Polynesien. 1u18“ “ Neu⸗Seelad . Uebriges Britisches Australien.. Deutsch Neußuinea “ Französisch Australien
Samoa Inseln
Havaiische Inseln h UÜebriges Polynesien... .. Nicht ermittelt (seewärts)
1 704 899 1 583 193
5 864 255 5 321 145
438 832 253 177 386
8 334 22 337 34 796 244
23
676
21 622 14
92 282 855
8 12 1 192
2 858 24
497 304 294 883 652
11 261
41 3 728 2 258
100
270 613 5 214 132 082 9 721 7 064
95 716 5 507 5 449
58 7 043
9 646 231 20 135 4 702 14 48] 878
2 302 7 131 816 15 501
15 071 10 407 943 425
126 063
336 538 8 534 156 685 9 055 7 883 112 760
150 208 143 482
120 021
37
5 562
439
1 029 2 041
260 010 231 713
772 143
71 048 2 692 51 865 35 835 2 165 43 288 8 267 1 551 226 875
3 619 100 898
2 133
36 484
636 661
9 423 706 816 13 592 10 827
11 112 14 083 7 253 5 414 493 0550 469 237 51 817 486 562 44 544] 4 G 44 760
855 71⁰
836 995 102 681 3 953 56 610 23 161 2 198 44 668 10 449 1 547 214 972
3 570 109
2 424
3 282 41 448 711
831
12 449
750 151 193 477
7
5 130 271
Darunter Edelmetalle (stat. Nrn. 302 — 308)
Bleiben für alle übrigen Artikel.. . ..
500 145 318 458
6,364 120 6 002 688
115 637
92 801 —3 29 8 5 222 778 5 014 634
Berichte von deutschen
Qualität
Fruchtmärkten.
Durchschnitts⸗
mittel
Verkaufte preis
für
Menge
Gezahlter Preis für 1 Doppelientner
1 Doppel⸗ zentner
niedrigster ℳ
höchster
ℳ
niedrigster, höchster riedrigste höchster
ℳ
Doppelzentner
ℳ ℳ
Am vorigen Markttage
Durch⸗ schnitts⸗ preis
ℳ
1u“ V
1
Pherdem wurden (Spalte 1) nach überschlägliaggr. Schätzung verkaufr Doppelzentnes;
(Preis unbekannt)
Gu
Landsberg a. W.. ö R. Breslau. “ Fshisene i. Schl. 7,n Göttingen ... Geldern . . E. Rastatt . Chateau. Salins
Kaufbeuren. Stockach..
Landsberg a. W. Ostrawo i. P. . Breslau Hirschberg i. Schl. Ratibor 85 Goͤttingen .. Geldernrn.. NEEEE1ö1ö6 Döbeln ..
Rastatt Chateau⸗Salins
16,00 16,10 15,10 16,10
17,20
16,30 16,10 16 60
17,10 17,50 17,50 18 50 19,00 18,40
Kernen (enthülster
19,60 19,30
13,40 12,50 12,80 13,70
14,20 15,20 14,10 13 40 14,75
Wei
16,40 16 50 17,10
17,10 17,80 17,50 18,80 19,00 19,00
19,60 19,40
R
13,40 12,60 13 20 13,70
14,20 15,50 14,10 13,50 14,75 14,40
Spelz, Dinkel, Fesen
oggen.
zen.
17,00 16,50 16,60 17,20 16,40 17,30 17,80 18,00 19,30
17,00 16 60 17,10 17,70 16,40 17,30 18,10 18,00 19,60
19,40 19,60
13,20 13,50 12 80 13,50 14 00 13,90 14,50 16,10 14,60 13,75 15,00
13,20 13,50 12,70 13,30 14,00 13,80 14,50 15,80 14,60 13,60 15,00