1905 / 79 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger, Sat, 01 Apr 1905 18:00:01 GMT) scan diff

Im Theater des Westens werden „Die neugierigen Frauen“ morgen und am nächsten Senntagabend, wie am Montag, Mittwoch und Sonnabend gegeben. Am Dienstag wird „Die Afrikanerin“ (Vasco: Nikolaus Rothmühl, als Gast), Donnerstag „Stradella“ und Freitag „Don Juan“ aufgeführt. Morgen nachmittag geht „Undine“ in Szene. Als nächste Schülervorstellung ist für Sonnabendnachmittag „Romeo und Julia“ angesetzt.

Im Neuen Theater finden Wiederholungen von Hermann Stehrs Drama „Meta Konegen“ morgen, sowie am Mittwoch und nächsten Montag statt. An allen anderen Abenden nächster Woche geht der „Sommernachtstraum“ in Szene.

Infolge des großen Erfolges, den der Viebigsche Einakter „Die Bäuerin“ und Wieds heiterer Akt „Eine Abrechnung“ gelegentlich ihrer Erstaufführung im Lustsvielhause davontrugen, hat sich die Direktion entschlossen, die Aufführungen des „Familientags“ im Laufe der kommenden Woche am Dienstag und Freitag zu unterbrechen, Wum Wiederholungen der genannten beiden Einakter zu bringen. Morgen nachmittag findet die Erstaufführung der Reulingschen Komödie „Der Mann im Schatten“ statt.

Im Residenztheater findet morgen die letzte Sonntags⸗ aufführung des Schwanks „Hotel Pompadour“ statt, da am nächsten Sor nabend „Herzogin Crevette“, Schwank in vier Akten von Georges Fevdeau, in deutscher Bearbeitung von Benno Jacobson, in Szene geht. 8

Im Thaliatheater geht morgen nachmittag wieder „Charleys Tante“, mit Guido Thielscher in der Titelrolle, und Abends „Der Kilometerfresser“ in Szene.

Im Zentraltheater wird „Die Jurheirat“ nur noch 12mal aufgeführt. Morgen nachmittag geht „Die Geifha“ in Szene.

Im Bellealliancetheater wird die Ausstattungsposse noch einmal so lieben!“ morgen abend zum ersten Male wiederbolt; morgen nachmittag wird Schillers Trauerspiel „Don Carlos“ bei kleinen Preisen gegeben.

Im Kleinen Theater wird morgen abend Arthur Schnitzlers Groteske „Der grüne Kakadu“ aufgeführt; zu Anfang dieses Abends geht Schnitzlers „Abschiedssouper“ in Szene. In der nächsten Woche wird Gorkis „Nachtasyl“ am Dienstag und Freitag, Hartlebens dramaltisches Erstlingswerk „Angele“ am Montag, Donnerstag und Sonnabend, Oscar Wildes Tragödie „Salome“ am Mittwoch und Sonntag gegeben werden.

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Die Konzertdirektion Hermann Wolff kündigt für die nächste Woche folgende Konzerte an: Montag: Philharmonie: IV. Künstlerabend mit dem Philharmonischen Orchester (Dirigent:; August Scharrer), Mitw.: Leo Sinowjew (Tenor), Michael Dalmatoff (Bariton), Elly Ney (Klavier), Klara Schwartz (Violine); Saal Bechstein: Konzert von Wine Hempel (Ges.), Mitw.: Walter Lewy (Violoncello). Dienstag: Saal Bechstein: Konzert von Marie Reimann (Klavier) und Julius Ruthström (Violine); Beethoven⸗Saal: II. Liederabend von Margarete Goetze; Singakademie: Konzert des Margarethe Toeppeschen Frauenchors (Dirigentin: Margarethe Toeppe), Mitw.: Alina Sanden (Sopran), Gina Götz (Alt), Prof. E. E. Taubert, Max Heinecke (Klavier). Mittwoch: Beethoven⸗Saal: Bach⸗ Beethoven⸗Brahms⸗Abend von Ossip Gabrilowitsch und Alexander Petschnikoff; Singakademie: IV. Kammermusikabend von Professor Georg Schumann, Professor Karl Halir, Kammervirtuos Hugo Dechert. Donnerstag: Singakademie: VIII. Quartettabend der Herren Professoren Joachim, Halir, Wirth, Hausmann; Mitw.: 2 Andreas Moser und Kgl. Kammervirtuos Hugo bechert; hilharmonie: Unter der Direktion von Dr. M. Schiller⸗Paris. Einige Werke Französischer Musik. I. Konzert. Das Berliner Philharmonische Orchester, Dirigent: Alex Z. Birn⸗ baum, Mitwirkung: Alexandre Guilmant aus Paris, Professor am Konservatorium. Freitag: Beethoven⸗Saal: Liederabend von Hansi Delisle; Singakademie: Konzert der Barthschen Madrigal⸗ vereinigung (Dirigent: Arthur Barth); Philharmonie: einziger

Klavierabend von Teresa Carreno. Sonnabend: Beethoven⸗Saal: VI Populärer Musikabend von Artur Schnabel, Alfred Wittenberg, Anton Hekkina, Mitw.: Sidney Biden (Ges.).

Mannigfaltiges. Berlin, den 1. April 1905.

Feuerlöschwesen. Zu dem Gesetz, betreffend die Be⸗ fugnis der Polizeibehörden zum Erlasse von Polizei⸗ verordnungen über die Verpflichtung zur Hilfeleistung bei Bränden, vom 21. Dezember 1904 (G.⸗S. S. 291) hat der Minister des Innern unter dem 7. März d. J. eine Ausführungs⸗ anweisung erlassen und gleichzeitig die Oberpräsidenten ersucht, die Durchführung des Gesetzes in ihren Provinzen in die Hand zu nehmen. Aus der Anweisung ist hervorzuheben, daß alle bestehenden Ortsstatute einer durchgreifenden Revision an der Hand eines Musterortsstatuts zu unterziehen und daß die bis zur Veröffentlichung des Gesetzes ergangenen Polizeiverordnungen aufzuheben sind. Das Musterortsstatut soll auch neu zu erlassenden Ortsstatuten unbe⸗ schadet der Zulassung örtlich begründeter Verschiedenheiten zu Grunde gelegt werden. Es ist jedoch angängig, daß die Gemeinden von dem Erlaß von Ortsstatuten zur Regelung ihres örtlichen Feuerlöschwesens überhaupt absehen und damit die Bestimmungen maßgebend sein lassen, welche die Polizeibehörde getroffen hat. Den Oberpräsidenten ist es anheimgestellt, für diejenigen Teile ihrer

rovinzen, für welche das Feuerlöschwesen nicht durch Orts⸗ tatut geregelt ist, eine Feuerpolizeiverordnung zu erlassen. Die Aufsichtsbehörden sollen darauf achten, daß die Ortsstatuten das Feuer⸗ löschwesen tunlichst erschöpfend regeln, auch wird empfohlen, bei Fest⸗ stellung der Ortsstatuten nötigenfalls das Gutachten berufener Sach⸗ verständiger einzuholen und bei der Bekanntgabe der Ortsstatuten gleichzeitig anzugeben, welche polizeilichen Vorschriften neben der orts⸗ statutarischen Geltung haben. Die Verpflichtung zur Hilfeleistung bei Bränden in der Umgebung kann durch Ortsstatut nicht angeordnet werden, ebensowenig kann die Festlegung von Strafbestimmungen ortsstatutarisch stattfinden. In beiden Beziehungen ist wie auch zur Regelung des Feuerlöschwesens in Gutsbezirken der Weg der Polizeiverordnung zu beschreiten.

Die 8. Jahresversammlung des Freiwilligen Er⸗ ziehungsbeirats für schulentlassene Waisen findet am Dienstag, den 4. d. M., Abends 8 Uhr, im Bürgersaal des Rat⸗ hauses statt. Das Erscheinen von Gästen ist erwünscht. Den Fest⸗ vortrag des Abends hält der Stadtrat Dr. Münsterberg über das Elberfelder System, außerdem werden die üblichen Jahresberichte er⸗ stattet.

Ernst von Possart veranstaltete am Donnerstag in der hilharmonie einen Vortragsabend, der unseren beiden ichterheroen Schiller und Goethe gewidmet war. Erfreulicherweise

brachte man seinem Vorhaben so viel Interesse entgegen, daß der weite Saal bis auf den letzten Platz gefüllt war. Wer sich von dem Abend einen besonderen Genuß versprochen, der durfte sich eines solchen auch in hohem . erfreuen. Mit dem Vortrag der bekanntesten Gedichte Schillerscher und Goethescher Muse, die uns von der Jugend her schon lieb und vertraut geworden, bewies der Künstler, daß er als Meister des Vortrags immer noch an erster Stelle steht. Sein klangvolles Organ, das noch nichts von seiner Schönheit und Fülle eingebüßt hat, durchdringt mühelos den großen Raum, und in der edlen Behandlung der Sprache tut es ihm so leicht keiner der Modernen gleich. Mochte wie beim „Erlkönig“ oder der „Teilung der Erde“ etwas zu viel Pathos die Wirkung ein wenig beeinträchtigen, so bot der Vortragende im „Handschuh“, dem „Ritter Toggenburg“, der „Legende vom Hufeisen⸗ doch so viel Schönes, so viel Eindringliches, daß das Publikum durch jubelnden Beifall seinen Dank für das Gebotene ausdrückte und den Künstler immer wieder auf das Podium zurückrief.

1

Im wissenschaftlichen Theater der „Urania“ wird der Vortrag „Der Simplon und sein Gebiet, dessen erster Teil sich mit den Arbeiten beim Tunneldurchbruch und dessen zweiter Teil mit einem Paßübergang über den Simplon beschästigt und von zahlreichen farbigen Bildern begleitet ist, morgen sowie am Dienstag, Mittwoch, Freitag und Sonnabend wiederholt. Am Montag und Donnerstag wird der Vortrag „Tierleben in der Wildnis“, ausgestattet mit Momentbildern des Afrikareisenden C. G. Schillings, gehalten werden. Im Hörsaal spricht am Sonnabend Dr. B. Donath über „Radium“.

Stuttgart, 1. April. (W. T. B.) In Gegenwart Seiner Majestät des Königs von Württemberg wurde heute das von Professor Jassoy erbaute neue Rathaus feierlich eingeweiht. Gleichzeitig vollzog sich die Vereinigung von Cannstatt, Unter⸗ türkheim und Wangen mit Stuttgart, das dadurch auf eine Einwohnerzahl von rund 240 000 gebracht wird.

„Kopenhagen, 31. März. (W. T. B) Unter den Andenken, die in Kopenhagen anläßlich des 100. Geburtstages des großen Märchendichters Hans Christian Andersen veröffentlicht wurden, ist ein Bilderbuch von ganz außerordentlichem Interesse, das in vor⸗ trefflicher Wiedergabe die Geburts⸗ und Todesstätte des Meisters enthält, ferner bisher unbekannte Photographien von ihm, eine Aus⸗ wahl seiner berühmten Papierausschnitte und die Bilderbücher, die er für die jungen Mädchen seiner Freunde herstellte usw. Im höchsten Grade charakteristisch ist auch der Ofenschirm, den er während der Zeit seiner letzten Krankheit zusammenstellte und von dem jeder Flügel ein Land, nämlich England, Frankreich, Deutschland und Däne⸗ mark, mit seinen berühmten Männern und charakteristischen Punkten repräsentiert. Endlich wurde eine Weltpostkarte hergestellt mit Andersens Märchen⸗Papierausschnitten und Stereyskopbildern aus dem Leben des Dichters auf seinem Landsitz „Kolighed“, sowie eine Radierung, die H. C. Andersen im 40. Lebensjahre zeigt, nach einer Zeichnung des Malers Gertner radiert von dem Künstler Magnus Petersen im Jahre 1864. In London und Paris hat die Königlich dänische Porzellanfabrik Exemplare der oben aufgeführten Erinne⸗ rungen ausgelegt.

Nach Schluß der Redaktion eingegangene Depeschen.

Gibraltar, 31. März. (W. T. B.) Als Seine Majestät der Kaiser Wilhelm gestern abend hier landete, wurde Allerhöchstderselbe vom Major Agnew und dem deutschen Konsul empfangen. Die Ehrenwache an der Landungsstelle wurde von der Yorkshire Light Infantry gestellt, die am Gouverneurs⸗ palaste von den Garde⸗Munster⸗Füsilieren. Nach dem Fest⸗ mahle beim Gouverneur, Feldmarschall White fand in dessen Palast großer Empfang statt. Der deutsche Konsul gab ein Mahl, zu dem zahlreiche Teilnehmer an der Mittelmeerreise des Fassers geladen waren.

Gibraltar, 31. März. (W. T. B.) Der Kreuzer „Friedrich Karl“ stieß, als er längs der Admiralitäts⸗ mole anlegte, mit dem englischen Schlachtschiff „Prince George“ zusammen. „Friedrich Karl“ ist nicht beschädigt, dagegen scheint „Prince George“ Schaden genommen zu haben. Die Rammung war nur leicht und durch Irrtum des

Maschinentelegraphenpostens hervorgerufen.

(Fortsetzung des Nichtamtlichen in der Ersten und Zweiten Beilage.) 1

zum Deutschen Neichsanze

Erste B iger und Königlich Preußischen Staatsanzeiger.

eilage

Berlin, Sonnabend, den 1. April

1905.

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am Markttage

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Theater. Königliche Schauspiele. Sonntag: Opern⸗

haus. 87. Abonnementsvorstellung. Die Hugenotten. Große Oper in 5 Akten von Giacomo Mevxerbeer. Text nach dem Französischen des Eugoône Scribe, übersetzt von Ignaz Castelli. Musikalische Leitung: Herr Kapellmeister von Strauß. Regie: Herr Re⸗ isseur Braunschweig. Ballett: Herr Ballettmeister

raeb. (Raoul: Herr K. Sommer, vom König⸗ v agebeater in Wiesbaden, als Gast.) Anfang 7 r.

Schauspielhaus. 11. Abonnementsvorstellung. Götz von Berlichingen mit der eisernen Hand. Schauspiel in 5 Aufzügen von W. von Goethe. Regie: Herr Oberregisseur Grube. Anfang 7 Uhr.

Montag: Opernhaus. 88. Abonnementsvorstellung. Der fliegende Holländer. Romantische Oper in 3 Akten von Richard Wagner. Mustkalische Leitung: Herr Kapellmeister Dr. e.; Regie: Herr Ober⸗ regisseur Droescher. Anfang 7 ½ Uhr.

Schauspielhaus. 12. Abonnementsvorstellung. Gyges und sein Ring. Eine Tragödie in 5 Auf. zügen von Friedrich Hebbel. Anfang 7 ½ Uhr.

Opernhaus. Dienstag: Manon. Mittwoch: Carmen. Donnerstag: Don Juan. Freitag: Romeo und Julia. Sonnabend: Der Roland von Berlin. Sonntag: Rienzi. Anfang 7 Uhr.

Schauspielhaus. Dienstag: Prinz Friedrich von Homburg. Mittwoch: Götz von Ber⸗ lichingen. Anfang 7 Uhr. Donnerstag: Prinz Friedrich von Homburg. reitag: König Heinrich der Vierte. (Erster Teil.) Sonnabend: Götz von Berlichingen. Anfang 7 Uhr. Sonn⸗ tag: Prinz Friedrich von Homburg.

eues Operntheater. Sonntag: Medea.

Deutsches Theater. Sonntag, Nachmittags 2 ¼ Uhr: Die Brüder von St. Bernhard. Abends 7 ½ Uhr: Wilhelm Tell.

Montag, Abends 7 ½ Uhr:

Dienstag, Abends 7 Uhr: Faust. (Erster Teil.)

9. Berliner Theater. Sonntag: Gastspiel von Fian Kainz. Der G'wissenswurm. Anfang

r. Montag: Gastspiel von Joseph Kainz. Weh’ dem, der lügt.⸗ Anfang 7 ½ Uhr.

Dienstag: Gastspiel von Joseph Kainz. Die Räuber. Anfang 7 Uhr.

Mittwoch: Gastspiel von Joseph Kainz. Die

Jüdin von Toledo. Anfang 7 ½ Uhr.

Lessingtheater. Sonntag, Nachmittags 2 ½ Uhr:

Rosenmontag. Abends 8 Uhr: Elgag. Montag: Die Weber. Anfang 7 ½ U Dienstag: Elga. Anfang 8 Uhr.

Schillertheater. 0. (Wallnertheater] Sonntag, Narhmittags 3 Uhr: Fuhrmann Henschel.

Schauspiel in 5 Akten von Gerhard Hauptmann. Abends 8 Uhr: Die Großstadtluft. Schwank in 1 Akten von Oskar Blumenthal und Gustav Kadel⸗ urg.

Montag, Abends 8 Uhr: Der Leibalte. Dienstag, Abends 8 Uhr: Zum ersten Male: Augen rechts! Hierauf: Die sittliche Forderung.

N. (Friedrich Wilhelmstädtisches Theater.) Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Wallensteins Lager. In 1 Akt von Friedrich von Schiller. Die Piccolomini. In 5 Akten von Friedrich von Schiller. Abends 8 Uhr: Johannisfeuer. Schauspiel in 4 Akten von Hermann Sudermann. Montag, Abends 8 Uhr: Krieg im Frieden. Dienstag, Abends 8 Uhr: Familie Schierke.

Freitag, Abends 8 Uhr: Eine Abrechnung. Die Bäuerin. (Rosa Bertens, als Gast.)

Sonnabend, Nachmittags 3 Uhr: Neueinstudiert: Das böse Prinzeßchen. Abends 8 Uhr: Der Familientag. 1“

Residenztheater. (Direktion: Richard Alexander.) Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Das große Ge⸗ heimnis. Abends 8 Uhr: Hotel Pompadour. Schwank in 3 Akten von Anthony Mars und Leon Xanrof. Deutsch von M. Schönau.

Montag und folgende Tage: Hotel Pompadour. In Vorbereitung: Herzogin Crevette. (La Duchesse des Folies-Bergère.)

Saal Bechstein. Konzert von Wine Hempel (Gesang). wirkung: Willy Deckert (Violoncello).

Montag, Abends 8 Uhr: Mit⸗

In

Birkus Schumann. 3 ½ Uhr und Abends 7 ½ Uhr: Zwei große außer⸗ ordentliche Galavorstellungen. stellungen Nachmittags und Abends: Nur kurzes Gastspiel. Originalchinesen, worunter der bexühmte Ching⸗ Ling⸗Foo. Ferner: Die berühmten kleinfüßigen Frauen Little Chee⸗Too, in dieser Art noch nicht dagewesen. Chad⸗ru, der zweiköpfige Knabe.

Sonntag, Nachmittags

In beiden Vor⸗ Zum ersten Male in Berlin: Zwölf

Po⸗taeto, die menschliche Schnecke. Außerdem:

beiden Vorstellungen: Gleich reichhaltiges,

Theater des Westens. (Kantstraße 12. Bahn⸗ hof Zoologischer Garten.) Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Zu halben Preisen: Die Afrikanerin. Abends 7 ½¼ Uhr: Die neugierigen Frauen.

Montag: Die neugierigen Frauen.

3 ¼ Uhr: 7 ¼. Uhr:

Thaliatheater. (Dresdener Straße 72/73. Di⸗ rektion: Kren u. Schönfeld.) u halben Preisen: (Guido Thielscher in der Titelrolle.) Abends Der Kilometerfresser.

Sonntag, Nachmittags . Charleys Tante. Die

abwechselndes Programm, sämtliche Clowus und Auguste sowie Direktor Albert Schumanns Monstredressuren. Nachmittags zum Schluß: große Ausstattungspantomime Marocco. Nachmittags auf allen Plätzen ohne Ausnahme ein Kind frei. Um 9 ½ Uhr: Die größte Pracht⸗

Schwank in b ausstattungspantomime der Gegenwart: Eine Nord⸗

Dienstag (23. Vorstellung im Ahbonnement): Gastspiel von Nikolaus Rothmühl. Die Afrikanerin.

Mittwoch: Die neugierigen Frauen.

Donnerstag (24. Vorstellung im Abonnement): Alessandro Stradella.

Freitag (24. Vorstellung im Abonnement): Don Juan.

Sonnabend, Nachmittags 3 Uhr: Zu kleinen —2 Romeo und Julia. Abends 7 ½ Uhr:

Wum 50. Male: Die neugierigen Frauen.

Nationaltheater. (Direktion: Hugs Becker. Weinbergsweg 12a 13 b.) Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Der Freischütz. Abends 7 ½ Uhr: Die lustigen Weiber von Windsor.

Montag: Fidelio.

Dienstag: Undine.

Mittwoch: Die lustigen Weiber von Windsor. Gastspiel von d'Andrade. Don

uan. 16“ .

Freitag: Fra Diavolo.

Sonnabend: Die Jüdin. 1

Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Zar und Zimmer⸗ mann. Abends 7 ½ Uhr: Fra Diavolo.

Neues Theater. Sonntag: Meta Konegen. Montag: Ein Sommernachtstraum.

““

. 4

Lustspielhaus. (Friedrichstraße 236.) Sonn⸗ 29. Nachmittags 3 Uhr: Zum ersten Male: Der

ann im Schatten. Abends 8 Uhr: Der Familientag.

Montag, Abends 8 Uhr: Der Familientag.

Dienstag, Abends 8 Uhr: Eine Abrechnung. Die Bäuerin. (Rosa Bertens, als Gast.)

Mittwoch, Abends 8 Uhr; Der Familientag.

Curt Kraatz. (Verfasser vom „Hoch⸗ ourist“. Montag und folgende Tage: Der Kilometer⸗ fresser.

Bentraltheater. Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Zu halben Preisen (in erster Besetzung): Die Geisha. Operetie in 3 Akten von Sidney Jones. (Karl Schulz, Lisa Weise, Else Tuschkau.) Abends 8 Uhr: Die Juxheirat. Operette in 3 Akten von Julius Bauer. Musik von Franz Lehär.

Montag und folgende Tage: Die Jugxheirat.

Bellealliancetheater. (Bellealliancestraße 7/8. Direktion: Kren u. Schönfeld.) Sonntag, Nach⸗ mittags 3 Uhr: Zu kleinen Preisen: Don Carlos. Abends 8 Uhr: ... noch einmal so lieben! Ausstattungsposse mit Gesang und Tanz in 3 Akten von J. Kren und Alfr. Schönfeld. Musik von Max Schmidt. 1

Montag und folgende Tage: noch einmal so lieben! 1“

4 Trianontheuter. (Georgenstraße, zwischen Friedrich⸗ und Universitätsstraße.) Sonntag, Nach⸗ mittags: Die glückliche Gilberte. Abends: Ihr Alibi. (Les Duponts) Schwank in 3 Akten von Paul Gavault. Deutsch von Max Schoenau. Montag und folgende Tage: Ihr Alibi.

8

Konzerte.

Philharmonie. Montag, Abends 7 ½ Uhr: IV. Künstlerabend mit dem Philharmonischen Orchester (Dirigent: Aug. Scharrer). Mit⸗ wirkung: Leo inowjew (Tenor), Michael

landsreise. Montag: Ching⸗Ling⸗Foo mit seinen zwölf Originalchinesen.

Eine Nordlandsreise.

Familiennachrichten.

Verehelicht: Hr. Landrat Lukas von Eisenhart⸗ Rothe mit Frl. Sophie von Hagen 2 Berlin). Hr. Rittergutsbesitzer Gustav f von Harder mit Frl. Margarete Krocker (Kaetwin Berlin). Hr. Referendar Hermann Friederich mit Frl. Carola von Plüskow (Cöln).

Geboren: Rauch (Vietzig i. Pomm.). Hrn. , (Retzow i. Meckl.). Hrn.

Ein Sohn: Hrn. Alfred d'Alton⸗

Frhrn. von

tzekonsul Werner Hagen (Charlottenburg).

Hrn. Regierungsrat Dr. jur. Haberland (Dresden). Hrn. Amtsrichter Hoffmann (Greiffenberg i. Schl.). 4

Gestorben: Hr. Professor Dr. Gustav Stentel (Breslau). Fr. Auguste von Koppelow, geb. Mumme (Fürstenwalde, Spree).

S

Donnerstag, Abends 8 Uhr: Der Familientag.

Dalmatoff (Bariton), Elly Ney (Klavier), Klara Schwartz (Violine).

Verantwortlicher Redakteur Dr. Tyrol in Charlottenburg.

Verlag der Expedition (Scholz) in Berlin.

Druck der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags.

Anstalt Berlin SW., Wilhelmstraße Nr. 32. Elf Beilagen —8

* 1“

das Postblatt Nr. 2

und ein Verzeichnis der an Johanni 1905 einzulösenden, aber noch nicht eingelieferten

lesischen Pfandbriefe der Schlesi Generallandschaftsdirektion zu

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17,94

17,82 18,20

13,73 14,20 13,82 13,60 14,00 13,10 14,50

14,34

15,00

13,73 16,23

15,49

15,48 15,64 15,50 14,57

15,65

auf volle Doppelzentner und der Verkaufswert auf volle Mark abgerundet mitgeteilt. Der Durchschnittspreis wird aus den unabgerundeten Zahlen berechnet. Preise hat die Bedeutung, daß der betreffende Preis nicht vorgekommen ist, ein Punkt (.)

in den letzten sechs Spalten, daß entsprechender Bericht fehlt.