1905 / 86 p. 12 (Deutscher Reichsanzeiger, Mon, 10 Apr 1905 18:00:01 GMT) scan diff

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niedrigster

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Bemerkungen. Die verkaufte Menge wird auf volle Doppelzentner und der Verkaufswert auf volle Mark abgerundet mitgeteilt. Der Durchschnittspreis wird aus den unabgerundeten Zahlen berechnet Ein liegender Strich (—) in den Spalten für Preise hat die Bedeutung, daß der betreffe

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Hafer. 13,30 13,60 12,80 14,00 15,80 16,00 15,00 14,80 14,00 14,30 13,50 13,20 12,40 13,00 13,10 13,40

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1.4.

Kaiserliches Geri

1905 in das Grundbu

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nzeiger und Königlich Preußischen

Berlin, Montag, den 10. April

2. Fseihound Invaliditäts⸗ ꝛc. Versicherung.

3. nntal. V en, Verdingungen ꝛc. e, Verpachtungen, V gung 5. Hecah ꝛc. von Wertpapieren.

öö, untersuchungssochin und Fundsachen, Zustellungen u. dergl.

Offentlicher Anzeiger.

6. Kommanditgesellschaften auf Aktien und Aktiengesellsch. 7. Erwerbs⸗ und 8. Niederlassung ꝛc. von Rechtsanwälten. 9. Bankausweise,

10. Verschiedene Bekanntmachungen.

irtschaftsgenossenschaften.

b Besch aß. 13 rklärung gegen den Matrosen ch Mix der 6. Komp. II. Matrosen⸗ § 362 M.⸗St.⸗G.⸗O. hiermit Le vom

ber 1904 zu Grunde liegenden Voraus⸗

en weggefallen sind. ven, den 5. April 1905. lhelmshaxenest der II. Marineinspektion.

2 Aufgebote, Verlust⸗ u. Fund⸗ IL2 Zustellungen u. dergl.

Zwangsversteigerung.

Im Wege der wangsvollstreckung soll das in lin, nach dem ataster Boxhagenerstraße 23/24 ebe. im Grundbuche von den Umgebungen Band 225

Nr. 8970 verzeichnete, zur Zeit der Ein⸗ tragung des Versteigerungsvermerks auf den Namen des urermeisters Rudolf Schraepler zu Deutsch⸗

Wilmersdorf eingetragene Grundstück am 10. Juni 1905, Vormittags 10 Uhr, durch das unter⸗

zeichnete Gericht, Neue Friedrichstr. Nr. 12 15, Zimmer Nr. 113/1 75, 3. Stockwerk III, versteigert werden. Das Grundstück ist nach Art. 20 775 der Grundsteuermutterrolle Kartenblatt Nr. 37 Parz. Nr. 896/27 16 a 96 qm groß und nach dem Kataster weder zur Grundsteuer noch zur Gebäudesteuer ver⸗ anlagt, während im Grundbuche bei dem als Garten“ Borhagenerstraße bezeichneten Grundstück ein Grundsteuerreinertrag von 9,96 vermerkt ist. Der Versteigerungsvermerk ist am 3. Februar 1905 in das Grundbuch eingetragen. 8 Berlin, den 28. Februar 1905. 8

Königliches Amtsgericht I. Abteilung 85.

[3039] Zwangsversteigerung.

Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Berlin, Eldenaerstraße 20 belegene, im Grundbuche von Lichtenberg Band 43 Blatt 1347 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks auf den Namen des Architekten Ernst Hentrich eingetragene Grundstück am 15. Juni 1905, Vormittags 11 Uhr,

[3038]

durch das unterzeichnete Gericht, Neue Friedrich⸗

straße 12/15, III. Stockwerk, Zimmer Nr. 113/115, versteigert werden. Das 5 a 71 qm große Grundstück, bestehend aus der Parzelle 1583/147 vom Kartenblatt 48 hat in der Grundsteuermutterrolle die Artikel⸗ nummer 22 010 und ist mit 2,67 zu 26 Grundsteuer, zur Gebäudesteuer noch nicht veranlagt. Der Versteigerungsvermerk ist am 14. März 1905 in das Grundbuch eingetragen. Berlin, den 29. März 1905. 8 Königliches Amtsgericht I. Abteilung 87

[3040] Zwan öö.

Zum Zwecke der 88 der Gemeinschaft, die in Ansehung des in der Adalbertstraße 7, belegenen, im Grundbuche von der Luisenstadt Band 28 Blatt Nr. 1541 zur Zeit der Eintragung des Versteige⸗ rungsvermerks auf den Namen 1) des Kaufmanns Theodor Langheld, 2) des Kaufmanns Louis Lachmann eingetragenen Grundstücks besteht, soll dieses Grund⸗ stück am 7. Juni 1905, Vormittags 10 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht, an Gerichtsstelle Neue Friedrichstraße 12/15, im III. Stockwerk, Zimmer Nr. 113/115, versteigert werden. Das Grund⸗

stück besteht aus 1) Vorderwohnhaus mit linkem

Seitenflügel und teilweise unterkellertem Hef 2) Seiten⸗ Feschehünde links, 3) Werkstattgebäude rechts, 4 Fabrikgebäude quer mit linkem Seitenflügel, Quer⸗ gebäude und unterkellertem 2. Hof; es ist mit 21 450 jährlichem Nutzungswert zur Gebäudesteuer veranlagt und in der Gebaͤudesteuerrolle des Gemeinde⸗ bezirks Berlin unter Nr. 7 eingetragen. In der Grundsteuermutterrolle ist das Grundstück nicht nach⸗ gewiesen. Der Versteigerungsvermerk ist am 9. März 8 eingetragen. 1“

Berlin, den 2. April 1905. Königliches Amtsgericht I. Abteilung 86.

[3474] Bekanntmachung. b Unterschlagen 3 ½ % konvertierte Preuß. Konsols Lit. C Nr. 642 178, 648 837, 632 338, 699 341 à 1000 ℳ, Lit. D Nr. 761 653 über 500 ℳ, ad 2496 IV. 41. 05. Berlin, den 7. April 1905. 88* Der Polizeipräsident. IV. E. D. ¶[3473]

Vereinsbank in Nüruberg. bhanden gekommen ist die Obl. us. Bank Ser. XVYIII Lit. D Nr. 66 157 zu 200 ½ % Nürnberg, 8. April 1905. Die Direktion. 8 In der Unterabteilung F der heutigen Nummer Hieses Blattes Verlofung zc. von Wertpapieren) beäindet sich eine 2 Ueeeebung der Bayerischen undwirthschaftsbank E. G. m. b. H. su münchen, betr. Verlosung von Wertpapieren, in llcher Pfandbriefe für kraftlos erklärt werden.

28 von uns ausgefertigte Depositenschein vom arIs 1894 über den Versicherungsschein Nr. 68025, gestell auf das Leben des Herrn Gustav War⸗ wauer, Kaufmanns und Fabrikanten in Branden⸗ verr. d, jetzt in Pankow b. Berlin, ist uns als er a angezeigt worden. In Gemäßheit von § 15 Statut gemeinen Versicherungsbedingungen unseres Saaat machen wir dies hiermit unter der Bedeutung „daß wir den obigen Schein für kraftlos er⸗ werden, und an dessen Stelle ein Duplikat ausstellen unten venn sich innerhalb dreier Monate vom bei r gesetzten Tage ab ein Inhaber dieses Scheins 8s nicht melden sollte. . b2- 2 1905. 1 ersicherungs⸗Gesellschaft zu Leipzig. Dr. Walther. Riedel. 126231

[2279] Auf den Antrag der Ehefrau Notar Nikolaus Beßler, Anna geb. Beckers, in Mannheim hin wird der Inhaber des angeblich verloren gegangenen Sparkassenbuchs der städtischen Sparkasse zu Geseke Nr. 7822/5797 mit einem Bestande von 12,14 pr. 1. Januar 1884 (der derzeitige Bestand beträgt 24,68 ℳ) und auf den Namen der Anna Beckers in Geseke ausgestellt, aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermin am 3. November 1905, Vor⸗ mittags 9 ½ Uhr, im Gerichtsgebäude, seine Rechte anzumelden und das Sparkassenbuch vorzulegen, widrigenfalls dasselbe für kraftlos erklärt wird. Geseke, den 17. März 1905. u“ Königliches Amtsgericht.

[3046] Aufgebot.

Das Amtsgericht Hamburg hat heute folgendes Aufgebot erlassen: Die Firma C. Stölzle's Söhne, Aktiengesellschaft für Glasfabrikation in Wien, Zweigniederlassung Berlin, vertreten durch die Rechts⸗ anwälte Fleischer und Max Danziger in Berlin, hat das Aufgebot beantragt zur Kraftloserklärung des von Coenca Assavas Amar & Co. in Konstantinopel am 31. August 1904 an Elias Caraco frères in Kon⸗ stantinopel oder Ueberbringer ausgestellten, von dem letzteren in blanko indossierten, auf Moses Selig⸗ man in Hamburg gezogenen Schecks über 309,90. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, seine Rechte bei der Gerichtsschreiberei des hiesigen Amts⸗ gerichts, Ziviljustizgebäude vor dem Holstenthor, Erd⸗ geschoß, Mittelbau, Zimmer Nr. 165, spätestens aber in dem auf Mittwoch, den 13. Dezember 1905, Nachmittags 2 Uhr, anberaumten Aufgebotstermin, daselbst, Hinterflügel, Erdgeschoß, Zimmer Nr. 161, anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird.

Hamburg, den 20. März 1905. 8

Der Gerichtsschreiber des Amtsgerichts Hamburg.

Abteilung für Aufgebotssachen.

[3045] Aufgebot. 1 88 Das Amtsgericht Hamburg hat heute folgendes Aufgebot erlassen: Die Speditionsfirma C. G. Böhmel Nachf. Hugo Buckatzsch in Tschicherzig a. O. hat das Aufgebot beantragt zur Kraftloserklärung des von der Dampfschiffsreederei Frankfurter Güter⸗ eisenbahn⸗Gesellschaft am 27. Juni 1904 hierselbst ausgestellten und an Ordre lautenden Ladescheines über von R. Grossmann in Hamburg zur Beförde⸗ rung auf Frachtschiff Nr. Hbg. 4753, Steuermann Arthur Lange, nach Oderstationen bis Breslau über⸗ nommenen 573 Sack Weizenkleie. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, seine Rechte bei der Gerichtsschreiberei des hiesigen Amtsgerichts, Zivil⸗ justizgebäude vor dem Holstenthor, Erdgeschoß, Mittelbau, Zimmer Nr. 165, spätestens aber in dem auf Mittwoch, den 13. Dezember 1905, Nach⸗ mittags 2 Uhr, anberaumten Aufgebotstermin, da⸗ selbst, Fietesft cen Erdgeschoß, Zimmer Nr. 161, anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigen⸗ falls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird. Hamburg, den 3. März 1905. Der Gerichtsschreiber des Amtsgerichts Hamburg. Abteilung für Aufgebotssachen.

[3044] Aufgebot.

Das Amtsgericht Hamburg hat heute beschlossen: Auf Antrag der Ehefrau des verschollenen Böttcher⸗ esellen und späteren Hausdieners Carl Friedrich

ugust Netzband, nämlich der 8 Emilie Hanne Amalie Netzband, geb. Kroll, in Berlin, Landsberger⸗ Allee 156, wird ein Aufgebot dahin erlassen:

1) Es wird der am 2. Januar 1851 in Löwen⸗ berg in der Mark als Sohn des Böttchers und Büdners Samuel Friedrich Netzband und dessen Ehefrau Friederike Sophie Wilhelmine, geb. Leh⸗ mann, geborene Böttchergeselle und spätere Haus⸗ diener Earl Friedrich August Netzband, welcher mindestens seit dem Jahre 1889 verschollen ist, hiermit aufgefordert, sich bei der Gerichts⸗ schreiberei des hiesigen Amtsgerichts, Ziviljustizgebäude vor dem Holstenthor, Erdgeschoß, Mittelbau, Zimmer Nr. 165, spätestens aber in dem auf Mittwoch, den 20. Dezember 1905, Na Fücehe 2 Uhr, anberaumten Aufgebotstermin, daselbst, Hinterflügel, Erdgeschoß, Zimmer Nr. 161, zu melden, widrigen⸗ falls seine Todeserklärung erfolgen wird.

2) Es werden alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, hiermit aufgefordert, dem hiesigen Amtsgerichte fpa⸗ testens im Aufgebotstermine Anzeige zu machen.

Hamburg, den 25. Januar 1905.

Der Gerichtsschreiber des Amtsgerichts Hamburg.

Abteilung für Aufgebotssachen.

[3042] Oeffentliche Bekanntmachung.

Die Tagloͤhnersehefrau Eva Krauß von Eßfeld hat die allgemeine Vollmacht, die sie ihrem Ehe⸗ manne, dem Taglöhner Christof Krauß von Eßfeld, zu Urkunde des Kgl. Notariats Ochsenfurt vom 13. Januar 1905 G.⸗R. Nr. 29 erteilt hat, in ihrem vollen Umfange für kraftlos erklärt.

Ochseufurt, den 7. April 1905.

Gerichtsschreiberei des Kgl. Amtsgerichts. Der Kgl. Sekretär: (L. S) Hattemer.

[3041] F. 10/03. Die Urkunde vom 15. Oktober 1846

über 300 Darlehn für den Kolon Riesemeier Nr. 9 in Lothe, eingetragen Band II Blatt 48 des Grundbuchs von Lothe auf die Stätte Möller Nr. 37, und der auf den Namen des Zieglers Christian Lange Nr. 55 in Elbrinxen ausgestellte Schein hiesiger Sparkasse vom 6/4. 1891 Nr. 614 über 48 sind durch Ausschlußurteil vom 5. d. M. für kraftlos erklärt. Blomberg, 6. April 1905.

Fürstliches Amtsgerich

[3036] Oeffentliche Zustellung. 10. R. 30/04. 16. Der Otto Müller z. Zt. in Cassel⸗Wehlheiden, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Stulz in rankfurt a. M., klagt gegen seine Ehefrau Karoline Müller, geb. 8 früher in Frankfurt a. M., jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Grund der Be⸗ hauptung, daß sie mit einem gewissen Anton Schneider Ehebruch getrieben habe, mit dem Antrage, die zwischen den Streitteilen bestehende Ehe zu scheiden und die für den allein schuldigen Teil zu er⸗ klären. Der Kläger ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die fünfte Zivil⸗ kammer des Königlichen Landgerichts in Frankfurt a. M.

auf den 22. Juni 1905, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte

egelessenen Anwalt m bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Frankfurt a. M., den 29. März 1905.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. [3032] Oeffentliche Zustellung.

Die Arbeiterfrau Berta Reimann, geb. Wien, in Königsberg i. Pr., Oberhaberberg 49 part., Prozeß⸗ bevollmächtigter: Rechtsanwalt Aschkanasy in Köͤnigs⸗ berg i. Pr., klagt gegen den Arbeiter Ferdinand Reimann, früher zu Königsberg i. Pr., jetzt un⸗ bekannten Aufenthalts, auf Grund des § 1567 Abs. 2 B. G.⸗B., mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu scheiden und den Beklagten für den chuldigen Teil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die zweite Zivilkammer des Fönig⸗ lichen Landgerichts zu Königsberg i. Pr., Zimmer Nr. 79, auf den 23. Juni 1905, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge⸗ dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der Ffentlchen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Königsberg i. s ven 4. April 1905.

Born, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. II. Z.⸗K. [3031] Oeffentliche Zustellung. R. 16/05.

Die verehelichte Ida Heinze, geb. Jahn, zu S- ,„ vertreten durch Rechtsanwalt Sommer in Rudolstadt, klagt gegen ihren Ehemann, den Handelsmann Erwin Heinze aus Meuselbach, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen Ehebruchs 1565 B. G.⸗B.), mit dem Antrage: die Ehe der Parteien wegen Ehebruchs des Beklagten zu scheiden, Be⸗ klagten für den schuldigen Teil zu erklären und zu den Kosten des Rechtsstreits zu verurteilen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die erste Zivilkammer des Land⸗ gerichts zu Rudolstadt auf Montag, den 19. Juni 1905, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Rudolstadt, den 4. April 1905.

Der Gerichtsschreiber des Landgerichts: Michaels. [3028] Oeffentliche Zustellung.

Die Ehefrau des Arbeiters Wohler Röhrs, Marie geb. Schmidt, in Bremen, vertreten durch die Rechtsanwälte Dres. Schellhaß und Steengrafe in Bremen, klagt gegen ihren Ehemann, früher in Bremen, jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Grund der §§ 1567 Nr. 2, 1568 B. G.⸗B. mit dem An⸗ trage: die Ehe der Parteien zu scheiden, auch unter Verurteilung des Beklagten in die Kosten des Rechts⸗ streits auszusprechen, daß dieser die Schuld an der Scheidung trägt, eventuell den Beklagten kostenfällig zu verurteilen, die häusliche Gemeinschaft mit der Klägerin herzustellen, und ladet den Beklagten zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Landgericht, Zivilkammer II, zu Bremen im Gerichtsgebäude, 1. Obergeschoß, auf Freitag, den 2. Juni 1905, Vormittags 9 ¾ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt zu be⸗ stellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Bremen, den 6. April 1905.

Der Gerichtsschreiber des Landgerichts: (L. S.) Langfritz, Sekretär. [3026) Oeffentliche Zustellung. 6. R. 55/05. 4.

Die Ehefrau des Ingenieurs Otto Künzli, Char⸗

Prozeßbevollmächtigte: Dr. Stehmann, Kleinrath

Ehemann, den Ingenieur Otto Künzli, zur Zeit unbekannten Aufenthalts, auf Grund des Artikels 46 iffer B des schweizerischen Bundesgesetzes, betr. den Igchand und die Ehe vom 24. Dezember 1874 sowie des § 1568 des Bürgerl. Gesetzbuchs event.

auf Grund des § 1353 des Bürgerl. Gesetzbuchs,

mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu scheiden und den Beklagten für den allein schuldigen Teil zu erklären, event. den Beklagten zu verurteilen, das eheliche Leben mit der Klägerin wieder herzustellen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die sechste Zivil⸗ kammer des Königlichen Landgerichts in Hannover auf den 29. Juni 1905, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge⸗ richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. 882 Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht

Hannover, den 4. April 1905. 3 Der Gerichtsschrelber des Köͤniglichen Landgerichts. [3034] Oeffentliche Zustellung.

Der Arbeiter Willy Billack, zuletzt wohnhaft in Torgelow, zur Zeit im Zuchthause zu Dreibergen, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Bötzow, in Stettin, klagt gegen seine Ehefrau, Johanna Billack, geb. Wolter, früher zu Torgelow, jetzt un⸗

bekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß

die Beklagte den Kläger gegen sei

lotte Sophie Karoline geb. Schmidt, in Hameln, und Dr. Meyer IV. in Hannover, klagt gegen ihren

rechtlich verlassen habe und angeblich nach Baltimore verzogen sei, mit dem Antrage, die Beklagte zu ver⸗ urteilen, die häusliche Gemeinschaft mit dem Kläger wieder herzustellen. Der Kläger ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die IV. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Stettin, Zimmer Nr. 34, auf den 14. Juni 1905, Vormittags 9 ½ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht Der Sühneversuch ist für nicht erforderlich erklärt worden. Stettin, den 5. April 1905.

Fiebing, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[3024]

Der Hausbesitzer Wilhelm Keihl in Ober⸗Glogau, bEC“ tigter: Bureauvorsteher E. Klose in Breslau, klagt gegen den Glaser Hermann Lempert, früher in Breglau, Hirschstraße 65 wohnhaft, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte in dem Hause des Klägers, Hirsch⸗ straße Nr. 65 zu Breslau, eine Wohnung für den monatlichen Mietspreis von 6 unter der Be⸗ dingung gemietet habe, daß der Vermieter berechtigt sein solle, falls eine Mietsrate länger als 3 Tage rückständig bleibt, die sofortige Räumung zu ver⸗ langen und daß der Mietszins für Detember 1904 sowie für Januar und Februar 1905 rückständig sei, mit dem Antrage, auf vorläufig pollstreckbare und kostenpflichtige Verurteilung zur Räumung der in dem Hause Hirschstraße Nr. 65 zu Breslau be⸗ nützten Wohnung und Zahlung von 18 nebst 4 % Zinsen seit dem Tage der Klagezustellung. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amts⸗ gericht in Breslau, Schweidnitzer Stadtgraben 4, Zimmer 30, auf den 29. Mai 1905, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Breslau, den 25. März 1905.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. [3023] Oeffentliche Zustellung. 12 Cg. 1299,04.

Die Firma Drost & Co. in Leipzig, vertreten durch die Rechtsanwälte Dres Karl & Walter Müller in Leipzig, klagt gegen G. Koppenhagen, Assistent a. S. S. „Roon’, früher in Angerburg, jetzt un⸗ bekannten Aufenthalts, aus Lieferungsvertrag, mit dem Antrage, den Beklagten zur Zahlung von 32 75 nebst 4 % Zinsen seit dem Tage der Zustellung der Klage kostenpflichtig zu verurteilen, auch das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Leipzig auf den 30. Mai 1905, Vormittags 9 Uhr, Zimmer 116. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Leipzig, den 7. April 1905.

3) unfall⸗und Invaliditäts⸗c. Versicherung.

[3320] Bekanntmachung

der Lagerei⸗Berufsgenossenschaft. Die Genossenschaftsmitglieder werden hierdurch zu der ordentlichen Genossenschaftsversammlung, welche am Dienstag, den 30. Mai 1905, Vormittags 10 Uhr, im Sitzungssaale des Vere ins erliner Kaufleute und Industrieller Berlin W., Jägerstraße 22, stattfindet, statuten⸗ gemäß eingeladen. Tagesordnung:

9 Bericht über die Verwaltung des Jahres 1904.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

2) Abnahme der Jahresrechnung für 1904.

3) Feststellung des Kostenvoranschlags für 1906. 4) Wahl der gemäß § 13 des Statuts ausscheidenden Vorstandsmitglieder und deren Ersatzmänner. 5) Wahl des Ausschusses zur Vorprüfung der

Feferserchnung für das Jahr 1906.

6) Beschlußfassung über die zu erlassenden neuen Unfallverhütungsvorschriften, die vom Vorstand und den Vertretern der Arbeiter am 6. Februar

1905 in gemeinschaftlicher Sitzung festgesetzt

worden sind.

7) Etwaige noch eingehende Anträge.

Berlin, den 6. April 1905.

Emil Jacob, Königlicher Geheimer Kommerzienrat,

Vorsitzender.

Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc.

Keine.

2

5) Verlosung ꝛc. von Wert⸗ papieren.

E11“ 88 114“ Die Bekanntmachungen über den Verlust von Wert⸗ papieren befinden sich ausschließlich in Unterabteilung 2.

[1757] In Gegenwart des Kgl. Notars, Herrn Justizrat Osenstatter hat heute die sechste Verlosung statt. gefunden. 6 Es wurden gezogen: I. 3 ½ % ige Pfandbriefe Serie I- III. A à 2000,— die Nummern: 305 315 35 345 355 365 375 386 395 902 912 922 8 58 4

Lit. 225