eingereicht werden, welche die Effekten der Staatsschulden⸗ tilgungskasse vorzulegen hat und nach der Feststellung die Auszahlung vom 2. Januar 1906 ab bewirkt.
Formulare zu den Quittungen werden von saͤmtlichen Einlösungsstellen unentgeltlich verabfolgt.
Berlin, den 20. Juni 1905.
auptverwaltung der Staatsschulden. von Hoffmann.
Bekanntmachung, betreffend die Carl Haase⸗Stiftung für die König⸗ liche akademische Hochschule für Musik in Berlin.
Das diesjährige Carl Haase⸗Stipendium in Höhe von 900 ℳ ist dem Studierenden der Anstalt, Violoncellisten Arthur Kautzenbach verliehen worden.
Charlottenburg, den 20. Juni 1905. Der Vorsitzende des Kuratoriums. Joachim.
Personalveränderungen. “ Königlich Preußische Armee.
Nachweisung der beim Sanitätskorps im Monat
Mai 1905 eingetretenen Veränderungen. Durch Ver⸗ fügung des Generalstabsarztes der Armee. Mit Wahr⸗ nehmung offener Assist. Arztstellen sind beauftragt worden:
2. Mai. Dr. v. Stabel, Unterarzt beim 4. Bad. Inf. Regt.
inz Wilhelm Nr. 112. ci 1 Mai. Hoffmann, Unterarzt beim 5. Rhein. Inf. Regt.
Nr. 65. b 6. Mai. Ehringhaus, Unterarzt der Res., beim Thüring. Ulan. Regt. Nr. 6, dieser unter Ernennung zum Unterarzt des Friedensstandes, 1
11. Mai. Moehring, Unterarzt beim Gren. Regt. Prinz Carl von Preußen (2. Brandenburg.) Nr. 12, Addicks, Unterarzt beim Inf. Regt. Bremen (1. Hanseat.) Nr. 75, Dr. Eckard, Unterarzt beim 4. Schles. Inf. Regt. Nr. 157, Dr. Wiedel, Unterarzt beim 3. Bad. Feldart. Regt. Nr. 50,
12. Mai. Schulz, Unterarzt beim 2. Nassau. Inf. Regt. Nr. 88,
13. Mai. Dr. Schroth, Unterarzt beim 3. Posen. Inf. Regt. Nr. 58, “ ““
14. Mai. Dr. Spannaus, einjährig⸗freiwilliger Arzt beim 1. Thüring. Feldart. Regt. Nr. 19, unter Versetzung zum 7. Thüring. Inf. Regt. Nr. 96; dieser unter Ernennung zum Unterarzt des Friedensstandes,
17. Mai. Dr. Bethke, Unterarzt beim 2. Lothring. Inf. Regt. Nr. 31, 1
24. Mai. Dr. Tollkühn, Unterarzt beim Gren. Regt. König Feee der Große (3. Ostpreuß.) Nr. 4, Dr. Goebel, Unterarzt eim 1. Kurhess. Feldart. Regt. Nr. 11, Dr. Weisbach, Unterarzt beim 2. Masur. Inf. Regt. Nr. 147, unter Versetzung zum 2. Litthau. Fede. Regt. Nr. 37, Dr. Peucker, einjährig⸗freiwilliger Arzt
im 3. Posen. Inf. Regt. Nr. 58, unter Versetzung zum Inf. Regt.
von Winterfeldt (2. Oberschles.) Nr. 23 und Ernennung zum Unter⸗ arzt des Friedensstandes,
26. Mai. Dr. Dalmer, Unterarzt beim 1. Pomm. Feldart.
Regt. Nr. 2.
In der Zweiten Beilage zur heutigen Nummer des „Reichs⸗ und Staatsanzeigers“ wird eine Genehmigungsurkunde, betreffend eine Anleihe der Ortsgenossenschaft
Osternburg in Oldenburg, veröffentlicht.
MNichtamtliches Deutsches Reich. Preußen. Berlin, 24. Zuri.
Der Ausschuß des Bundesrats für Zoll⸗ und Steuer⸗ wesen sowie die vereinigten Ausschüsse für Zoll⸗ und Steuer⸗ wesen und für Rechnungswesen und die vereinigten Ausschüsse für Zoll⸗ und Steuerwesen und für Handel und Verkehr
hielten heute Sitzungen.
In der Zeit vom 1. Aprik 1905 bis zum Erae
ür das Deutsche Reich“ folgende Einnahmen (einschließlich der estundeten Beträge) an Zöllen und gemeinschaftlichen 8 owie andere Einnahmen des
des Monats Mai 1905 sind nach dem „Zentralblatt
erbrauchssteuern Deutschen Reichs zur Anschreibung gelangt:
ölle 80 983 281 ℳ (gegen das Vorjahr + 6 955 228 ℳ), Tabaksteuer 1 477 218 ℳ (+ 26 425 ℳ), Zuckersteuer 15 975 352 ℳ (— 1 611 904 ℳ), Salzsteuer 7 318 737 ℳ G 96 921 ℳ), Maischbottichsteuer 1 424 687 ℳ (+ 270 668 ℳ),
““ und Zuschlag 19 172 663 ℳ rennsteuer 996 100 ℳ (+ 119 112 ℳ),
aumweinsteuer 843 732 ℳ (+† 44 068 ℳ), Brausteuer 5585 714 ℳ (+ 201 974 ℳ), Uebergangsabgabe von Bier 570 180 ℳ (+ 6193 ℳ), Summe 134 347 664 ℳ (+ 5 474 955 ℳ). Stempelsteuer für: a. Wertpapiere 5 533 123 ℳ (+ 2 476 518 ℳ), b. Kauf und sonstige An⸗ schaffungsgeschaͤfte 3 839 574 ℳ (+ 1 745 603 ℳ), c. Lose u: Privatlotterien 840 683 ℳ (— 229 711 ℳ), Staats⸗ Leherien 2 852 018 ℳ F.b 570 806 ℳ), d. Schiffsfracht⸗ + 9 718 ℳ), Spielkartenstempel
270 813 ℳ (+ 51 628 ℳ), Wechselstempelsteuer 2 480 573 ℳ (+ 372 936 ℳ), Post⸗ und Telegraphenverwaltung genbahnverwaltung
8 633 730 ℳ), ch
urkunden 155 493 ℳ
84 470 972 ℳ (+ 6 873 401 ℳ), Reichsei 17 544 000 ℳ (+ 828 000 ℳ).
Die zur Reichskasse gelangte Isteinnahme, abzüglich der Ausfuhrvergütungen usw. und der Verwaltungskosten, be⸗ trägt bei den nachbezeichneten Einnahmen: Zölle 72 274 534 ℳ (+ 2 184 875 ℳ), Tabaksteuer 1 477 941 ℳ (— 61 928 ℳ), Fecerseue⸗ 21 419 479 ℳ (— 4 243 796 ℳ), Salzsteuer 325 567 ℳ (— 219 230 ℳ), Maischbottichsteuer 1 041 38è7 ℳ + 260 307 ℳ), Branntweinverbrauchsabgabe und Zuschlag 6 858 492 ℳ (— 1 894 905 ℳ), Brennsteuer 996 100 ℳ 119 112 ℳ), Schaumweinsteuer 516 228 ℳ
— 22 111 ℳ), Brausteuer und Uebergangsabgabe von Bier 232 146 ℳ (+ 176 905 ℳ), Summe 128 141 874 ℳ — 3700 771 ℳ). — Spielkartenstempel 339 3432 ℳ
+ 15 812 ℳ).
„Jahresberichte der s⸗ und Gewerbe⸗ ist in R. von Deckers uchhändler, Berlin SW. 1 ie Berichte enthalten au tteilungen über die praktisch etzgebung und beachtenswer her erläuterte Vorschlä kämpfung gewerblicher Kran interessante Mitteilungen aus seinrichtungen. den Werks beträgt für den in Ganzleinen ge⸗
Ausgabe der preußischen Regierun
Königlich Bergbehörden für 1904
räte und G. Schenck, Königlicher Hofb Jerusalemerstr. 56, b diesmal mancherlei Mi habung der Arbeiterschutzges Beschreibungen und Ski Unfallverhütung und Be⸗ owie auch für weitere Kreise Gebiete der Arbeiterwohlfahrt reis des 54 Druckbogen umfassen ehefteten Abdruck 6,80 ℳ und für den undenen Abdruck 7,50 ℳ
erschienen.
Der Laden⸗
“ “ W. SB nS. M. S. i in Ferrol eingetroffen und Wilhelmshaven in See. 24. Juni von Hongkong
3
Laut Meldung des „
auf der Heimreise am 22. Jun
24. Juni von dort nach
.M. S. „Tiger“ geht am nach Pakhoi.
utigen Nummer des ‚Reichs⸗ Kaiserlichen Statistischen Nachrichten über den Saaten⸗
um die Mitte des Monats
In der Ersten Beilage zur he und Staatsanzeigers“ w Amt zusammengestellte stand im Deutschen Reiche Juni 1905 veröffentlicht.
Durchlaucht der
24. Juni. t von Japan
Sigmaringen, d Hohenzollern is
Prinz Karl Anton von hier eingetroffen. 18 Elsaß⸗Lothringen.
Seine Majestät der König vormittag zur Besichti artillerieregiments Nr.
von Sachsen Königlich Sächsischen Fuß⸗ 12 in Metz eingetroffen.
Deutsche Kolonien.
Windhuk meldet: An Typhus ge⸗ mil Moewes, geboren 10. 12. 80 zu egiment Nr. 8, am 19. Juni Reiter Hermann Meißner, früher im Grenadierregiment ontein; Gefreiter Konrad chin, früher im Husarenregiment im Lazarxett Kub; Reiter en, fruͤher im Infanterieregiment Lazarett Kalkfontein; Reiter Essen, früher im
gung des
Ein Telegramm aus storben: Unteroffizier E Stolp i. P., früher im Husarenr im Lazarett Keetmanshoop; geboren 6. 11. 79 zu Prinowen, Nr. 4, am 18. Juni im Lazarett K Pajatsch, geb. 11. Nr. 6, am 20. Grauel, geb. 28. 7. 80 zu Sod Nr. 67, am 19. Juni d. J. im Wilhelm Oer, Pionierbataillon Lüderitzbucht. geboren 22. 12. 1882 zu Berlin, regiment Nr. sichtigkeit eines K
2.82 zu Hults Iuni d. I.
geboren 13. 1. 1882 zu Nr. 7, am 19. Juni d. J. im Lazarett Verunglückt: Gefreiter Johann Krieg, im Infanterie⸗ am 9. Juni d. J. b ameraden erschossen (Bauchschuß); Unter⸗ Adolf Timmann, 30. 8
beim Bezirkskommando II
Hannover, . Nachts in Windhuk
Juni d. J Wahrscheinlich liegt Verbrechen vor. Albert Waschins kyf. beim Gardekürassierregiment, Marsche Kowas⸗Seeis im Kampfe gegen Hereros.
Ueber den Schiffahrtsverkehr auf dem Entwicklung berichtet der Kais Deutschen Kolonialblatt“ wie
tot aufgefunden. allen: Unteroffizier zu Pangritz, früher
geboren 3. 5. am 14. Juni d. J. auf
Viktoria⸗ Njansa und wie Regierungsrat Chrapkowski im „
Die auf dem Viktoriasee heute vorhandenen Schiffahrts⸗
einrichtungen und Unternehmungen.
3 a. Deutscherseits: 8 Die bis heute deutscherseits auf dem Viktoriasee vorhandenen Schiffahrtseinrichtungen und Unternehm Sie beschränken sich Militärstation Muansa und Bukoba Die Militärstation Muansa verfügt über ein „Ukerewe“, zwei Whaleboote, Militärsta
ungen sind noch wenig umfang⸗ auf den Bootspark der und des Offizierpostens Schirati. Aluminiumdampfboot auchbar ist, und
staatlicherseits
von denen eins wenig br tion Bukoba hat eine Dhau und Offizierposten Schirati als Verkehrsmittel für den See nur in b sie dienen tatsächlich und zweck⸗ Man könnte — und 8 Dampfboot „Ukerewe“ vielleicht zwischen den genannten drei Verwicklungen Operationen in den deutschen Territorien am so lange nicht eine tele⸗ Verbindung zwischen dem Ost⸗ und Letzteres wäre eine Einrichtung, Ulgemeinen Verkehrsinteresse meines
dem Viktoria⸗ Vund Unternehmungen kleine Flotte von 13 Dhaus mit einem Hiervon gehören Gesellschaft; Arabern oder Indern. ben diese Dh
Whaleboot und der eine Jolle. schränktem Umfange in Betracht; entsprechend nur dem engsten lokaler auch das nur bedingungsweise — da für einen regelmäßigen Postverkehr
und militärischen See für einen Depeschendienst ve hische oder funkentelegraphische Westufer des Sees hergestellt ist. deren recht baldige Installation im a Erachtens dringend notwendig ist.
Die von privater, vorhandenen umfassen heute nur eine Fassungsvermögen von
im Falle
8 scher Seite Schiffahrtseinrichtungen
240 Tonnen. eutsch⸗Ostafrikanischen andern sind Eigentum von Sultanen, nennenswerte Bedeutung h verkehr kaum noch, seit die von eisenbahn in Kisumu oder richtiger Viktoria⸗Njansa erreicht h sinken von Tag zu T eisenbahn die beiden gebracht wurden, die seit nunmeh
aufahrzeuge für den See⸗ Mombassa aus gebaute Uganda⸗
bezeichnet in Port Florence den ihre Wichtigkeit und ihr Wert eit von der Verwaltung der Uganda⸗ Winifred“ und „Sybil“ auf den See r einem Jahre regelmäßige Rund⸗ delsplätze in dreiwöchentlichen d unter sich verbinden. Die Bahn⸗ t der Absicht, den Verkehr der talten und einen dritten Dampfer, n, zu bauen und sofort in den Dienst tpunkt wird der Dhauverkehr noch viel wie er es schon jetzt ist, immer mehr Orte am See beschränken. bei den sehr unregelmä arakter haben, n den sich sehr rege entwickelnden in hinreichendes und genügend zu⸗ immer mehr ung des Bodens, Aus⸗
Intervallen mit Port Florence un verwaltung trägt sich bereits mi Dampfer zu einem 14 tägigen größer als die beiden ander Mit diesem Zei unbedeutender werden und sich, auf die Kisumu zunächst Dhauverkehr wäre ohnehin Winden, die durchweg nur lokalen Ch zu erwägender Faktor gewesen, um Territorien am See e Mittel darzustellen und dem sich Import schwerer Maschinen beute der Goldfelder in Ikoma usw. zu genügen. .Englischerseits: Die Verkehrseinrichtungen der Eng beschränkten sich bis noch vor zwei I Umfang wie die
einzustellen.
ig wehenden e ein ernstlich
Handel der für Bewirtschaft länder auf dem Viktoriasee
ren im wesentlichen auf den ten deutschen Einrichtungen.
noch heute, wie der Bootspark der deutschen Stationen, nur lokale Dienste und kommen daher für den Handel und Verkehr nicht zur Geltung. So besitzt das Ugandaprotektorat einen etwa 90 Tonnen großen Dampfer „Mac⸗Kennon“ und eine Dampfpinasse „Viktoria, die beide in Entebbe stationiert sind und nur für Dienstfahrten der Beamten und Offiziere dienen. Es sind ferner ein kleines Dampfboot „Ruwensori“ und ein Segelkutter in Kisumu vorhanden, die hin und wieder zu Postzwecken Verwendung finden, und der kleine, der Bahnverwaltung gehörende Dampfer „Percie Anderson“ und ein gleich roßer Dampfer „Kampala“, neuerdings in „Irene“ umgetauft, der 9 in hetnatbesis befindet und zum Verkaufe ausgeboten wird. Die Dhauschiffahrt der Engländer auf dem See ist etwa doppelt so groß als die unserseits geführte. Sie erleidet natürlich seit der Einrichtung der Dampf⸗ schiffahrt dasselbe Schicksal wie die deutsche Dhauschiffahrt.
Die Sachlage änderte sich mit einem Male, als die Uganda⸗ eisenbahn den Hafenplatz Kisumu und damit den See erreichte. Es ist staunenswert, wie dieses Verkehrsmittel, auf welches von fast allen Seiten hinsichtlich des pekuntären Erfolges und einer in absehbarer Zeit sich ergebenden Rentabilität mit wenig günstigen Blicken geschaut wurde, und dessen Unternehmen wohl den meisten nur als wichtiges strategisches Bauwerk der Engländer verständlich erschien, in der kurzen Zeit feines nunmehr 3 ½ jährigen Bestehens einen so ungeheuren Einfluß nicht nur auf die am See gelegenen Gebiete hat gewinnen können, sondern seinen Einfluß auf weiter entfernt liegende Gebiete auch unserer Kolonie in einer Weise ausübt, daß sich die Physiognomie Inner⸗Ostafrikas mit seinen bis dahin fast stagnierenden Handels⸗ und Verkehrsverhältnissen nicht unwesentlich verändert hat und täglich weiter verändert. 8
Heute veigen sich in den Ländern am Viktoriasee und den daran angrenzenden Bezirken Perspektiven, an die noch vor zwei Jahren nur wenige geglaubt haben. Heute sind die Aussichten, diese Territorien zu Quellen eines üppigen Handels und Verkehrs zu erschließen, kein leerer Wahn mehr, und das Zaubermittel, welches die bislang schlummernden Kräfte zu intensiver Entfaltung sich plötzlich regen hieß, war die Ugandabahn. “
Kaum hatten die Engländer mit ihrer Bahn den See erreicht, als sie auch schon erkannten, daß die Beherrschung des Verkehrs auf dem See ein sehr wichtiger Faktor in der Entwicklung der See⸗ gebiete und der Nachbarterritorien und eine nicht zu unterschätzende Einnahmequelle für die neue mit so erheblichen Geldopfern gebaute Eisen⸗ bahn zu werden verspräche. Die Verwaltung der Ugandaeisenbahn setzte daher mit großer Schnelligkeit im Laufe von nicht ganz zwei Jahren 2 größere Dampfer „Winifred“ und „Sybil“ auf den See (jeder Dampfer hat ein Fassungsvermögen von 687 Tonnen), und indem sie die Durchfrachtung der mit der Ugandaeisenbahn zur Verladung gelangenden Güter und die Beförderung der Passagiere über den See selbst übernahm, sicherte sie sich sofort die Herrschaft auf dem See hinsichtlich des Verkehrs.
Die beiden Doppelschraubendampfer „Winifred“ und „Sybil“ sind Schwesterschiffe. Sie sind 175 Fuß zwischen den Perpendikeln und 196 Fuß über alles; lang und 34 Fuß breit, bei einem Tiefgang von 6 Fuß leer und 8 Fuß mit voller Ladung. Ihre flache Bauart ohne Kiel wurde bedingt durch die wenig günstigen Tiefen⸗ verhältnisse des Viktoria⸗Njansa, die sich besonders in der Bucht von Kisumu unliebsam bemerkbar machen. Die Kisumubucht weist zum Leidwesen der Engländer nur eine durchschnittliche Tiefe von 9 Fuß auf. Man wird es daher erklärlich finden, daß die Engländer, da sie heute aus dem Gang, den die Entwicklung ihres Dampferverkehrs hat, mit Bestimmtheit übersehen können, daß mit diesem ersuch nur der allererste Schritt zu weiteren Ausbauten eines Schiffahrtsunternehmens auf dem Viktoria⸗Njansa getan ist, und da die Aussichten auf eine gute Rentabilität des Unternehmens sogar glänzende genannt werden müssen, sich bereits ernstlich mit rojekten tragen, die den Uebelstand der wenig guten Tiefenverhältnisse der Kisumubucht beheben sollen. Ich komme weiter unten auf diese englischen Projekte und die Renta⸗ dilität des Dampferunternehmens eingehender zurück.
Die Dampfer „Winifred“ und „Sybil“ sind für Ladung wie für Passagiere eingerichtet. Sie können bei normaler Besetzung 12 Passa-⸗ giere erster, 10 Passagiere zweiter und etwa 100 Passagiere dritter (Deckpassage) Klasse unterbringen. Die Laderäume fassen zwischen
Die Schiffe haben für die Passagiere eine solide und be⸗ qgueme Einrichtung, nur sind sie infolge ihres geringen, bereits erwähnten Tiefganges und ihrer flachen Bauart ohne Kiel leicht den Einwirkungen einer bewegten See Fisset Schon mäßiger Seegang wirft die Schiffe herum und bringt sie in nicht gerade an⸗- genehme rollende und stampfende Bewegung. Ihre Geschwindigkeit beträgt in ruhiger See zwischen 8 und 9 Seemeilen die Stunde, für die gegenwärtigen Verhältnisse und die zurückzulegenden Entfernungen zwischen je zwei aufeinanderfolgenden Stationen hinreichend. Die Schiffe sind, wie schon angedeutet, Eigentum der Ugandabahnverwaltung. Hieraus erklärt sich auch das auf den Dampfern eingeführte Ver⸗ frachtungs⸗ und Verpflegungsverfahren. Abweichend von den Grund⸗ sätzen sonstiger Reedereien verfrachtet die Ugandabahnverwaltung nur nach Gewicht, nicht auch nach Raummaß, also nach den Prinzipien der Bahnverwaltung. Da nun die Rückfrachten, die die Dampfer von den Handelsplätzen am See erhalten, zum großen Teil in Tierhäuten und Fellen bestehen und diese bei sehr großem Volumen nur ein ver⸗ hältnismäßig geringes Gewicht aufweisen, so geschieht die Verfrachtung nur nach Gewicht sehr zum Nachteil der Bahnverwaltung. Dies ist derselben nicht unbekannt; trotzdem behält sie dieses Verfahren bei, indem sie stets betont, daß sie keine Reedereigesell⸗ schaft sei, und daß es scr den Durchtransport der Güter von der Eisenbahn mit den Dampfern ein zu kompliziertes Rechnungs⸗ und Tarifverfahren werden würde, wenn die Güter teils nach Gewicht, teils nach Raum befördert werden sollten. Die Anschaffungskosten für jeden Dampfer haben 19 000 Pfd. Sterl. betragen. Die Transport⸗ und die Baukosten in Kisumu sind für jeden Dampfer mit 17 000 Pfd. Sterl. in Ansatz gebracht, sodaß jeder Dampfer bis zu seiner Fertigstellung und Betriebsbereitschaft die Summe von 720 000 ℳ gekostet hat. 9 8 Die Dampfer wurden auf dem Slip in Kisumu zusammengebaut. Die hierzu nötigen Werkzeuge, Materialien, Arbeitsmaschinen und Arbeitskräfte lieferten die großen ö in Nairobi. Jeder Dampfer ist in der kurzen eit von 10 Monaten zusammengesetzt und für den Betrieb fertiggestellt worden; zuerst die „Winifred“, dann die „Sybil“. 8 Die „Winifred“ nahm im Februar 1903 zunächst den Dienst zwischen der Hauptstadt von Uganda, Entebbe, und dem Endpunkt der Ugandabahn am See, Kisumu oder Port Florence, auf. Als dann die „Svbil’“ fertiggestellt war, versuchte die Bahnverwaltung die ersten Rundfahrten um den See in zweimonatlichen Intervallen Indes bereits nach zwei Fahrten, bei denen die „Svbil“ in Muans jedesmal nicht nur volle Ladung erhielt, sondern wegen Platzmangel sogar noch eine Anzahl Güter zurücklassen mußte, richtete die Bahn⸗ verwaltung einen vierwöchentlichen 8b.. ein, der aber auch nicht den Bedürfnissen des Exports genügte. Daher änderte die Bahnverwal⸗ tung den Dampferfahrplan dahin ab, daß nunmehr alle drei 8 ein Dampfer von Kisumu für die Rundfahrten ab⸗- elassen wurde, während außerdem ein wöchentlicher Verkehr zwischen seisumu und Entebbe stattfindet. Dieser Fahrplan besteht seit einem Jahr, und sowohl diese schnelle Entwicklung des Unternehmens wie das günstige pekuntäre Ergebnis des ersten Betriebsjahres, welches ich naeber in einer Rentabilstäteberechnung nachweisen werde, reden eine deutliche Sprache für die steigende ntwicklung der Gebiete am Viktoria⸗Njansa. Die Dampfer machen die Rundfahrten einmal in östlicher, das Pücere Mal in westlicher Richtung. Sie laufen hierbei folgende ätze an: In deutschem Gebiet: Bukoba, Muansa und Schirati In englischem Gebiet: Jinja, Minoniu und Entebbe. 8 Die Dauer einer Rundfahrt beträgt zwischen 9 und 11 Tage.
hl verfügte das Ugandaprotektorat e Dampffahrzeuge und S
ber sie leisteten und leisten
Die Zwischenzeiten, in denen die Dampfer sonst untätig in Kisumu liegen würden, füllen sie aus, indem sie regelmäßige wöchentliche
Port Arthux meldet, daß es azerkreuzer „Bajan“ wieder flott
Der Kommandant heute gelungen sei, den P zu machen.
tigkeit vor und legte Resolution des Barons der Beitragsleistungen swidrig und ungesetz⸗
betreffendes,
etzten Ausschusse Untä⸗ die vom an erngseb in n6 shehEass ene Banffy, soweit sie sich auf die Verweigerun fn den gemeinsamen Ausgaben bezt
Monarchen sanktioniertes Gese des ungarischen Unterhaus
unzweideutiger Weise zur Frage beider Reichsteile Stellung genommen österreichischen Parlaments, dies au Redner, einen dringlichen Antrag,
haus spricht sich
en nach Entebbe und zurück machen und hierbei je nach Bedarf
dieser wollen die se. grage eseg
Neuerdings och den kleinen Dampfer
Zollkreuzer an der i“, in den Dienst einstellen,
Engländer n.
1 8 indem derselbe die Frachten ja und Minoniu in großen Leichtern nach Entebbe schleppen f diese Weise es möglich zu machen, daß die großen er die Rundfahrten in kürzerer Zeit als bisher erledigen können. chtlich der Verpflegung der Passagiere auf den Dampfern ahnverwaltung ebenfalls das auf ihrer Bahn ein beibehalten,
nicht durch es aufgehoben
ungarischen des staatsrechtlichen Verhältnisses hätten, sei es die Pflicht des ch zu tun. Deshalb unterbreite er, der besage: „Das Abgeordneten⸗ g der bestehenden Gemeinsamkeit Die Regierung wird aufgefordert, die ent⸗ sprechenden Vorarbeiten hierfür zu unternehmen.“ Der Redner trat Aufhebung des alldeutsche Programm, das
Nr. 25 des „Zentralblatts für das Deutsche Reich“, herausgegeben im Reichsamt des Innern, vom 23. Juni, hat fol enden Inhalt: 1) Konsulatwesen: Ernennun 68 agenten; — Exequaturerteilung. — 2) Einnahmen des Reichs für die
Reichstags
Bestellung eines Konsular⸗ anzwesen: Nachweisung der Reic eit vom 1. April 1905 bis Ende
Mai 1905. — 3) Versicherungswesen: Bekanntmachung, betreffend die Beaufsichtigung privater Versicherungsunternehmungen durch Landes. Zoll⸗ und Steuerwesen: Bestellung eines Stations. kontrolleurs. — 5) Handels⸗ und Gewerbewesen: Aenderung des Zeit⸗ punkts, an welchem der Freundschafts⸗ usw. Vertrag des Freistaats Guatemala mit dem Deutschen Reiche außer Kraft tritt. — 6) Polizei⸗ wesen: Ausweisung von Ausländern aus dem Reichsgebiet. 8
„Veröffentlichungen des Gesundheitsamts“ vom 21. Juni 1905 hat folgenden Inhalt: Gesundheitsstand und Gang der Volkskrankheiten. — Zeitweilige Maß⸗ regeln gegen Pest. — Desgl. gegen Cholera. — Gesetzgebung usw (Preußen.) Trinkgefäße. — Mäusetyphusbazillus. — Weibliche Axo⸗ theker. — Apotheken. — Serum. — Büchsengemüse. — Kreisärzte. —8 Ratten. — Schüler. — Fleischbeschaustempel. — (Sachsen.) Apo⸗ theken. — (Schweiz.) Gesundheitsscheine für Tiere. K Zürich.) Arzneimittel. — (Frankreich.) Gefährliche Betriebe. — land.) Borsten. — (Nata
einen Betrag iten Klasse gegen einen Betrag von 4 Rupies täglich ver⸗ ch werden auch einzelne Mahlzeiten berechnet. Die Passage⸗ en Dampfern sind für die zweite Klasse und die Deck⸗ ßige zu nennen; die für die erste Klasse sind sehr hoch Ich möchte hier noch des Umstandes Erwähnung tun, daß f den Dampfern auch den Indern, Klasse zu fahren, und daß man gewärtig sein kann, mit einem die Kabine teilen zu müssen.
ie Schiffe machen in ihrer Form und in ihrer ganzen Ein⸗ teilung einen recht gefälligen Eindruck.
der folgende:
ür die Aufhebun behörden. — 4)
in der bundesrechtlichen Angliederung Deutsch⸗Oesterreichs an das Deutsche Reich gipfelt, und brachte ein och auf den Kaiser Wilhelm aus. seien überzeugte Anhänger Bismarcks, und schloß mit dem Rufe: Heil Im weiteren Verlaufe der Sitzung folgten tat⸗ Wegen Beschimpfungen der Generalität, die der Abg. Graf Sternberg sich bei seinen Ausführungen zu Schulden kommen ließ, wurde er dreimal zur Ordnung gerufen und ihm dann das Wort entzogen. 2 wurde hierauf dem Budgetausschuß überwiesen. Beratung des dringlichen Antrages des Abg. Schönerer. Nachdem dieser seinen Antrag begründet hatte, erklärte der Ministerpräsident Freiherr von Gautsch, die Regierung werde sich an der Beratung Bei der Abstimmung über den Antrag
Apabern usw. gestattet ist Er erklärte, die Alldeutschen ülafatschland, Kaiserlichen
d e ti Ihr Situationsplan ist frichtigingen
Promenadendeck: vorn: Deck aus Teakholz, durchgehend. otmaschine, Regelkompaß, Skylight des Eßraums für Passagiere erster Klasse, Skylight der Pantry, Dampfwinde für das hintere Ladeluk, er dreifachen Expansionsmaschinen, Kapitänskajüte und Kartenhaus, darüber die Kommando⸗ Vordeck zum Aufenthalt der Deckpassagiere, chen Kapitänskajüte und dem Sklylight der Ma⸗
— Das Budgetprovisorium Pon “ Es folgte die b — (Kanton eilmittel. — (Belgien.) — remde Aerzte. — (Ruß⸗ and B. NM ahrungsmittel. — (Ver⸗ einigte Staaten von Amerika.) Nahrungsmittel. — (Minnesota.) Desgl. — (Canada.) Viehseuchen. — (Australischer Bund.) Mineralöle. — Beerin. — Lagerbieressenz. — Tierseuchen in Norwegen, 1. Viertel⸗ — eitweilige Maßregeln gegen Tierseuchen. (Preuß. Reg.⸗ Bez. Osnabrück; Galizien.) — Vermischtes. Geburten und Sterbe⸗ fälle in Berlin, Breslau, Leipzig, Hamburg, 1904. — (Berlin.) Pilze. — Milchkonservierung. — (Oesterreich. Wien.) Statistisches Jahrbuch, Infektionskrankheiten, 1904. . Nahrungsmitteluntersuchung, 1902 und 1903. — (Frankreich.) Impfungen, 1901 und 1902. — Kinder. — (Eng⸗ land.) Jahresbericht der obersten Gesundheitsbehörde, 1903,04. — Kieder Amsterdam.) Sterblichkeit ꝛc., 1904. Pilgerfahrt, 1903/04. — (Vereinigte Staaten von Amerika.) Sterb- lichkeit ꝛc., 1900. — Geschenkliste. — Wochentabelle über die Sterbe⸗ fälle in deutschen Orten mit 40 000 und mehr Einwohnern. — Desgl. in größeren Städten des Auslandes. — Erkrankungen in Krankenhäusern deutscher Großstädte. — Desgl. in deutschen Stadt und Landbezirken. — Witterung. — Beilage: Gerichtliche Entschei⸗ dungen auf dem Gebiete der öffentlichen Gesundheitspflege (Heilmittel,
Niedergang zum des Antrages nicht beteiligen. Riesgiande. ergab sich die Beschlußunfähigkeit des Hauses, und die S deshalb geschlossen. Die Alldeutschen riefen: „Eljen Kossuth!“ Abg. Iro stimmte die Volkshymne an.
Das Kabinett Féjérvary hat seine Entlassung eingereicht, doch wurde diese m
Schornstein, Fhe.es 985 mit Scheinwerfer, ene Ankergeschirr. Zwis 1 schinen steht der Dampfsteuerapparat. Hauptdeck:
Von hinten nach vorn durchgehend, Teakholz.
Das Heck ausfüllend Salon und Speisesaal der ersten Klasse, daran anschließend zu beiden Seiten die Kabinen der ersten Klasse, die jeder Seite neben dem Salon für je einen Passagier, die für je zwei Passagiere berechnet. W. C., mittschiffs die Pantry. Schiffsoffiziere und Messeraum, As raumbau, Schornsteinmantel, drei
nicht angenommen.
Großbritannien und Irland. Im Unterhause erklärte gestern, wie „W. T. B. berichtet, der Unterstaatssekretär des Aeußern Carl Perey, von den japanischen Behörden in Port Arthur sei keine Anweisung ergangen, daß die englischen und amerikanischen Firmen Port Arthur zu verlassen hätten.
Frankreich.
In dem gestern abgehaltenen Ministerrat berichtete,
m „W. T. B.“ zufolge, der Ministerpräsident Rouvier über den Stand der Verhandlungen mit Deutschland, die einen Von dem Stadium der münd⸗ ungen sei man jetzt zu dem der schriftlichen urch die Uebergabe der Note an den Botschafter ie Note sei gleichzeitig
1 Kant. Basel Stadt.) Davor Baderäume und Dann hintere Ladeluke, Kabinen der schütten, Maschinen⸗ und Kessel⸗ Küchen, und zwar mittschiffs für erster und zweiter Klasse, Steuerbord für die D d Backbord für die Mannschaften des Schiffes. Messe für Passagiere zweiter Klasse, Kabine für den twortlich für die Ladung und Post, meist ein Goanese), . für die zweite Klasse auf der einen Seite, ür die Besatzung auf der anderen Seite, Back, unter ders e Mannschaft, Lampenkammer usw. erster Klasse enthalten außer dem eisernen Bett atentbettboden einen Waschtisch, ein kleines Sopha mit Roß⸗ haarkissen, dunkelgrün bezogen, und mehrere Kleiderhaken sowie einen
Unter dem Hauptdeck:
1 140 bis 200 Tonnen fassend, die Ma⸗
schinen⸗ und Heizräume und sonstige Lasten sowie die Kohlen⸗ be⸗
jjehungsweise Brennholzräume. Die Maschinen sind zwei
Die Kessel werden mit Holz geheizt. braucht ein Dampfer etwa 4000 Kubikfuß Brennholz. eht die Bahnverwaltung teils aus eigenen Beständen in von der D. O. A. G., die ihrerseits die Erlaubnis er⸗ auf der Insel Ukerewe Brennholz zu schlagen und
ltung bezahlt für 100 Kubikfuß fertig aufbereiteten ohne Transport usw. 1 lldampf etwa 800 Pferdestärken.
Die Ausrüstung der Dampfer mit Booten besteht aus 3 großen Ladebooten und einem Verkehrsboot (Gig).
Natürlich hat sich nach der Indienststellung der Dampfer mancher t. So war ursprünglich eine — esehen und ist. erst nachträglich eingebaut ist mir die Mangelhaftigkeit der Lösch⸗ und Lade⸗ Das Laden und Löschen der Güter geht da außer je einer Dampfwinde für chinelle Einrichtung getroffen ist und das Verholen der Ladebäume beim jedesmaligen Uebernehmen von Gütern mit der Hand geschehen muß.
e Besatzung der Dampfer besteht aus dem Kapitän, eventuell aus dem leitenden Maschinisten. 1 ein Chinese, „Winifred“, oder ein Farbiger sein.
Die farbige Besatzung besteht aus:
ddeer Decksbesatzung, 18 Matrosen, ist (Bootsmann) und drei sogenannte Steurer sind. Suaheli oder Wanjamwesi, dem Maschinenpersonal, 2 farbi Bombayleute aus den Reparaturwerkst 1 Schmierer, Suaheli, elektrischen Maschine selbständi 1 Vormann (Oberheizer) 15 Heizer, meist Außerdem das
Die Besatzung erhält
(Niederlande.
die Passagiere passagiere un Kabinen und rser (veran
eräume und 1“ adere normalen Verlauf nähmen.
lichen Bespre Mitteilungen ürsten Radolin übergegangen; d roßmächten mitgetei
ohnräume für di Die Kabinen
lt worden.
Rußland.
In Warschau ist gestern mitta „Telegr.⸗Agentur“ meldet, in fast a
Kunst und Wissenschaft.
Die Königliche Akademie der Wissenschaften hält am Donnerstag, den 29. Juni, um 5 Uhr Nachmittags, in ihrem zeit 1 aal, Potsdamer Straße 120, ihre statutenmäßige öffentliche Sitzung zur Feier des Jahrestages ihres Stifters 1 Der Eintritt steht auch ohne besondere Einladung frei.
elektrischen Fächer.
Die beiden Laderäume, wie die St. Petersburger n Fabriken die Arbeit worden wegen der Prozeßverhandlung gegen Okrzeja, der am 26. März d. J. im Hofe der Pragaschen Polizeiverwaltung eine Bombe zur Explosion gebracht hatte. waren sechs Personen verletzt worden; Okrzeja war verhaftet worden, nachdem er auf der Flucht noch einen Polizisten getötet hatte.
Wie „W. T. B.“ berichtet, kam es gestern in Lodz zu Barrikaden wurden errichtet, die vom 50 Personen wurden elbst der allgemeine
. 8 weiligen Sitzungs dreifache Expansionsmaschinen, eingestellt 1 —
Bei dem Anschla Letzteres bezi sch Zweite Ausstellung des Deutschen Künstlerbundes Kisumu, teils halten hat, Holzstapelplätze zu e
Die Bahnverwa olzes am Stapelplatz, also ie Maschinen indizieren bei Vo
Von den Führern der Berliner Sezession ist an erster Stelle dessen Kunst auf mannigfachem Wohl das älteste Bild ist de scharf beobachteter Typen einem jeden enzel wachruft, doch er ist weniger scharf und boshaft in der Beobachtung, die Farbe ist schöner, wenn auch nicht in ihrer Wirkung so prickelnd wie bei Menzel. Eine Monumental⸗ leistung ist das Porträt des Geheimen Rats Bode, den der Katalog zum ·D . Die ruhige Geschlossenheit des Bildes, die Sicherheit in der Wiedergabe der Persönlichkeit, die Erfassung des Charakteristischen stellen es an die erste Stelle unter den Porträts des Während die Polospieler und der Biergarten an der Elbe aus dem Besitz der Hamburger Kunsthalle schon bekannt sind, ist die zeugt von der unverwüstlichen Louis Corinth — um bei den Berlinern zu bleiben — beweist in seinen drei Bildern die Reife seines Könnens zeigt aber auch wieder jene gesuchte Brutalität, die gerade dadurch 4 Das anziehendste der Bilder ist die Mutter mit dem Kind, vortreffliche Akte erfreuen im „Leben“, dessen Tiefsinn recht trivial ist, und in den „Frauenräubern“ zeigt si same und einstudierte Derbheit, die die Wirkung des Bildes schädigt. Hans Baluscheck führt uns in eine „Spiritistengesellschaft“, die auch, wenn sie anstatt mit dieser aberwitzigen Beschäftigung sich nur mit Kaffeetrinken die Zeit vertreiben würde, eine solide Leistung bliebe; landschaftliche Teil des Bildes: der Blick durch Fenster in die Winternacht, ist vortrefflich. Paul Baum in seiner rland I Herrmann in zwei Stilleben versuchen jeder mit viel Geschick, die pointillistische Technik zu verwerten, ohne es ihnen aber gelänge, das Regenbogenartige der Farbenzusammen⸗ stellung uns vergessen zu la in der Farbe vielleicht zu
Max Liebermann zu nennen, Gebiet hier kennen zu lernen ist. Biergarten, der mit seiner Fülle unwillkürlich die Erinnerung an
Straßenkämpfen. Militär im Sturm genommen wurden. getötet und 200 Ausstand.
8121.. verwundet. Es herrscht das
140 und 200 Tonnen, je nachdem das Gewicht der jeweiligen Ladung. 1 In der gestrigen Sitzung der Deputiertenkammer bea
wie „W. T. B.“ meldet, bei der Beratung der Heeresausgaben der Deputierte Sonnino die Einsetzung Kommission, die über die Organisation entscheiden solle, die dem Heere zu geben sei, die aber keine Untersuchungskommission sein solle. Der Redner erklärte, er hege keinerlei Mißtrauen gegenüber der früheren oder der jetzigen Heeresverwaltun Frage der militärischen Einrichtungen una einer ernsten Prüfung unterzogen werde. Ernennung einer Kommission, die die Frage der militärischen Organisation untersuchen und studieren solle.
Spanien.
Der König hat, dem „W. T. B.“ zufolge, folgendes Ministerium bestätigt: Präsidium Montero Rios, Inneres Garcia Prieto, Auswärtiges Saint Roman, Finanzen Weyler, Marine Villanueva, Ackerbau Romanones, Justiz Pena, Unterricht Mellado.
Durch ein heute veröffentlichtes Dekret des Königs sind die Kammern vertagt worden.
Schweden und Norwegen. erherr Sager ist, wie „W. T. B.“ erfährt, zum Gesandten am spanischen und portugiesis Hofe ernannt worden.
theologischen Doktor macht.
Mangel in der Einrichtung herausgestellt.
zweite Klasse gar nicht vorges
einer parlamentarischen einrichtungen aufgefallen. nicht schnell genug von statten,
die Laderäume keine andere mas Seilerbahn jüngsten Datums
wünsche aber, daß die Frische ihre Schöpfers. ängig von den Parteien
Die Besatzu Der Deputierte Sacchi
Die europäis dem ersten Steuermann und
beantragte die so abstoßend wird.
dem Purser (Goanese oder
von denen einer der Vormann Die Leute sind
e Assistenten (Goanesen oder tätten in Nairobi),
gleichzeitig Maschinenwärter, der an der Wache geht, m Heizraum,
Urzaiz, Krieg „Winterlandschaft“, Karl
Ernst Bischoff⸗Kulm sandte ein
ehr ausgeklügeltes Dünenbild „Die Rast“ ein. Josef Blochs „Harem“ ist trotz des schmutzigen Grundton
offenbart si
“ Der Kamm des Sujets
Robert Breyers 8 erstaunlichen 3 Wiedergabe des Stofflichen und von großer Sensivität in der sein Porträt wirkt bei derselben Auf den Pfaden Lieber
koloristischen
teward⸗ und Köchepersonal, welches die Stewards nicht allzuviel Erfindungsgabe;
8 Amerika. Das „Reutersche Bureau“ meldet aus Washington aus amtlichen Quellen verlaute, daß die russisch⸗japanischen Verhandlungen 5 Lamsdorff einen unbedeutenden Aufschub erfa aber nicht eine Stockung der Verhandlungen bedeute.
Der Vorsitzende des Flottenausschusses des Repräsentanten⸗ hauses Foß wird sich auf eine Studienreise nach dem fernen Osten begeben, um für den Bericht er dem Ausschuß bezüglich der beträchtlichen Flottenzwecke, deren Bewilligung bei dem Kongreß beantragt werden soll, erstatten wird.
8400 bis 10 000 ℳ jährlich,
850 Rupies monatlich, Zusammenstellung der Farbtöne;
Bravour der Technik ungleich langweiliger. manns scheint Theo von Brockhusen zu wandeln. Für das in der Presse vielgenannte Bild von A. von bleibe dem Der Palmsonntag Philipp Francks aber mit viel Können gemalte Landschaft mit Staffage⸗
Das gelbe blau⸗rote ebensolchen
1. Maschinist
Purser.. 2 Assistenten 1 Bootsmann . 3 Steurer je. 15 Matrosen je 1 Schmierer. 1 Oberheizer. 15 Heizer je. Außerdem erhalte üblichen Bordanzüge.
einer Erkrankun ink hier unfrei
ren hätten, der Chronisten erlassen. gibt eine schlicht und plastischer Wirkung. tto Hettners und der in „Blick auf einen italienischen Golf“ beunruhigt gesunde und kranke Augen in demselben Maße. diesmal Dora Hitz hervorgetreten: fleißige Einzelstudien, die
Material zu sammeln, den prangende
Rupies monatli Summen für
n die Farbigen noch freie Verpflegung und die Mit einem Bild
rößeren Umfangs ist rschenernte“. ier aneinandergereiht sind und die tr. ler Gesamtkomposition Liebespaar gar Welch frisches Leben herrscht im Vergleich zu dieser
Interieurs 8
namentlich zu damenhaf
aus Tokio besagt, wie „W. T. B.“
Bingchang bedrängte am 21. d. M. feind⸗ die japanischen Als sie Hsingyangchen, zehn Meilen kan erreicht hatte, warfen japanische indem sie ihr schwere Verluste päter die japanischen etzt hatten, ihren
chützen bestand, rückte Kirin führenden Straße vor M. von 11 Uhr 30 Mi⸗ ie feindliche Infanterie allmählich auf Lichiatun, während die den Höhen von Lienhuachien Stellu Nanchentzu beschoß. Na die Japaner einen Sturmangriff auf g zurück, nahmen die Höh den Feind. Sonst ist die Lage unverändert.
Ein amtlicher Bericht
In der Nähe von liche Infanterie Patrouillen und rückte vor. Wankantzu Truppen sie zurück und verfolgten sie, beibrachten. In Weijuanpumen beendigten Truppen, die am 19. d. M. Jangmulinzu bes trag und kehrten dann zurück. Eine feindli vier Schwadronen und 12 Ges
Oesterreich⸗Ungarn.
Im österreichischen Abgeordnetenha bei der weiteren Beratung des B Abg. Schönerer (Alldeutsche Vereinigung). der Alldeutschen gegen die vom Minister⸗ Einführung der inneren tschechischen Amts⸗ Totengräber der deutschen Einführung
ihrer staatsrechtlichen edweden Ansehens und egen die fortgesetzte Böhmen sowie gegen die für die tfertigte Bevorzugung der Ts chechen len Landsmannministers und pro⸗ in Eger und dem sodann das Ver⸗ darauf bezüglichen Is inhaltlos, warf dem zur Prüfung
Vorhänge lumen und der Blick in den grünen Park; alles predigt von der reude an dem bunten Reiz der Welt.
use sprach gestern,
W. T. B.“ berichtet, in Stärke etwa 1000 ℳ
rovisoriums auch
r protestierte namens räsidenten angekündi rache, wodurch die rache bekannt
Amtssprache in der Erfüllung rebungen, für die Deutschen aber das Ende Der Redner wandte
Ulrich Hübner, einer der n des Künstlerbundes, sandte ein Stilleben, violetten
reisgekrönte rvorhängen, daran die
lieder vor weißen Fenste
uffassung gemalte ausfahrenden wirkt. Originell ist das Durcheinander der Farben auf Theodor die aber nach der ersten Ueberraschung sich Konrad von Kar⸗ n äußerst solide gemaltes Herrenporträt ein, ist r, und das nicht nur im Gegenständlichen, in seinen Stilleben, der türkisfarbenen Vase, die vor einem rotgemusterten Vor⸗ einem persischen Teppich steht. Leo Klein⸗Diepolds Ein wenig temperamentvoller, auch solche Subjekte doch geschildert werden.
—, Berol. Nr. 126 d. Bl.
anz in französischer
er sich offiziell als otsdam und
Hummels Hafenplatz, doch zu einem gesch dorff schickte e aber erfreulicher,
Bataillonen, durch die östlichen Distrikte auf der nach und bewegte sich dann südwärts. nuten Vormittags ab erschien d den Höhen zwischen feindliche Artillerie au nahm und die nördlichen Höhen von mehrstündigem Gefecht machten die Höhen, und verfolgten
wichtige Etappe pp Gesamtbild ordnen. leder Autorität. lavisierung der Beamtenschaft in Deutschen gefährliche und eine ungere bedeutende Wirksamkeit des ts i den Versuch, in Frage zu zu Ungarn, ärungen des Minsterpräsidenten a
Chapengan und
as Deutschtum vo estolz“ ist voll Langer
Er bespra 1 en Feind volls