dritten Stockwerk, versteigert werden. Das 7 a 73 qm
Nummer 34 351 und ist mit 12 400 ℳ Nutzungs⸗
Versteigerungsvermerk ist am 24. Mai 1905 in das Grundbuch eingetragen.
L26964]
Berlin,
des Baukdirektors Alfred Steinberg zu Berlin einge⸗ tragene
Gericht,
Das Grundstück 1 Artikel 23 375 der Grundsteuermutterrolle als Karten⸗
betrag zur Grundsteuer, dagegen nicht zur Gebäude⸗ steuer veranlagt.
85. K 44. 05.
[26962]
barnim Band 109, Blatt 4252 zur Zeit der Ein⸗ tragung
Nr. 113/115, versteigert werden.
und 2013/92 von Kartenblatt 15, hat in der Grund⸗ steuermutterrolle die Artikelnummer 18 554, in der Gebändesteuerrolle
552 ℳ zur Gebäudesteuer veranlagt. steigerungsvermerk Grundbuch eingetragen.
Versteigerungsvermerkes auf den Namen der E Grundstück am . . mittags 11 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht
Grundsteuermutterrolle und Nr. 1160 der Gebäude⸗ steuerrolle des Gemeindebezirks Elbing eingetragene
und ist mit einer Anzahl von Gebäuden bebaut.
werte von 2892 ℳ, die gewerblichen Räume mit einem solchen von 13 528 ℳ zur Gebäudesteuer
Der Versteigerungsvermerk ist
Versteigerungsvermerkes aus dem Grundbuche nicht er⸗ sichtlich waren, spätestens im Versteigerungstermine
dem Anspruche des Gläubigers und den übrigen nachgesetzt werden. er
1. Untersuchungssachen. 8
2. Aufgebote, Verlust⸗ und Fundsachen,
3. Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ ꝛc. Versicherung. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc.
5. Verlosung ꝛc. von Wertpapieren.
Zustellungen u. dergl.
*
Offentlicher Anzeiger.
6. Kommanditgesell 7. Erwerbs⸗ und 8. Niederlassun
9. Bankausweise. 10. Verschiedene Bekanntmachungen.
8 auf Aktien und Aktiengesellsch. üref emnssezschaften.
ꝛc. von Rechtsanwälten.
1) Untersuchungssachen.
[27137] Beschluß. In der Untersuchungssache gegen den Oekonomie⸗ handwerker Mathias Fohn der Handwerkerabteilung des Bekleidungsamts VIII. Armeekorps, wegen Fahnen⸗ flucht, wird auf Grund der §§ 69 ff. des Militär⸗ strafgesetzbuchs sowie der §§ 356, 360 der Militär⸗ strafgerichtsordnung der Beschuldigte hierdurch für fahnenflüchtig erklärt. 8 Koblenz, den 26. Juni 1905. 8 Gericht der Kommandantur. [27136] Bekaunntmachung.
Der für fahnenflüchtig erklärte Infanterist der Reserve Johann Leonhard Etzel, in Kontrolle des K. Bezirkskommandos Nürnberg, befindet sich nicht mehr im Zustande der Fahnenflucht. (S. R.⸗Anz. Nr. 287/1901 Ziffer 69440.) “
Nürnberg, 27. Juni 1905.
Eericht der K. B. 5. Division. 1‧
2) Aufgebote, Verlust⸗u. Fund⸗ sachen, Zustellungen u. dergl.
[26963] Zwangsversteigerung.
Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Berlin, Kopernikusstraße 27, belegene, im Grund⸗ buche von den Umgebungen Band 188 Blatt Nr. 7870 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungs⸗ vermerks auf den Namen der Frau Luise Gutmann, g Ahrens, eingetragene Grundstück, bestehend aus
orderwohnhaus mit linkem Seitenflügel, Doppel⸗ quergebäude mit linkem Seitenflügel und zwei Höfen mit Gartenanlage, am 9. Oktober 1905, Vor⸗ mittags 11 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht, Neue Friedrichstraße 12/15, Zimmer Nr. 113/115, im
roße Grundstück, Parzelle 752/34 von Kartenblatt 37, at in der GErundsteuermutterrolle die Artikel⸗ nummer 20 362, in der Gebäudesteuerrolle die wert zu 480 ℳ Gebäudesteuer veranlagt. Der 87 K. 51. 05/4.
Berlin, den 10. Juni 1905.
Königliches Amtsgericht I. Abteilung 87. Zwangsversteigerung.
Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Soldinerstraße, belegene, im Grundbuche von den Umgebungen Berlins im Kreise Nieder⸗ barnim Band 133 Blatt Nr. 4959 zur Zeit der Ein⸗ tragung des Versteigerungsvermerks auf den Namen
Grundstück am 31. Oktober 1905, Vormittags 10 Uhr, durch das unterzeichnete ht, Neue Friedrichstr. 12 — 15, drittes Stock⸗ werk (III), Zimmer Nr. 113—115, versteigert werden. ist 17 a 23 qm groß und unter
blatt 24, Parzellen 1838,226, 1915/226 ꝛc. bei einem Reinertrage von 2,36 Talern mit 69 ₰ Jahres⸗
Der Versteigerungsvermerk ist am in das Grundbuch eingetragen. Berlin, den 16. Juni 1905. 8 Königliches Amtsgericht I. Abteilung 85 Zwangsversteigerung.
Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Berlin, Siemensstraße 11, belegene, im Grundbuche von den Umgebungen Berlins im Kreise Nieder⸗
10. Mai 1905
des Versteigerungsvermerks auf den Namen Paul Becker eingetragene aus Vorderwohnhaus mit Seitenflügel links, Quergebäude mit Rückflügel rechts und 2 Höfen, am 16. Oktober 1905, Vormittags 11 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht, Neue Friedrichstraße 12/15 III, Zimmer Das 9 a 73 qm große Grundstück, enthaltend die Parzellen 1582/92
des Zimmermeisters Grundstück, bestehend
die Nr. 33 907 und ist mit einem jährlichen Nutzungswert von 13 890 ℳ zu Der Ver⸗ ist am 2. Juni 1905 in das 87 K 55/05. Berlin, den 20. Juni 1905. Königliches Amtsgericht I. Abteilung 87. [269522 Zwangsversteigerung. 1. K 19/05. 2. Auf Antrag des Verwalters in dem Konkursver⸗ fahren über das Vermögen der Elbinger Aktien⸗ esellschaft für Leinenindustrie soll das in Elbing, ischervorberg Nr. 38, Jungferndamm Nr. 15/16 und am Elbingflusse belegene, im Grundbuche von Elbing VII Nr. 34 zur Zeit der Setsang des inger Aktiengesellschaft für Leinenindustrie eingetragene 20. September 1905, Vor⸗ an der Gerichtsstelle — Zimmer Nr. 12, ver⸗ teigert werden. Das unter Artikel Nr. 1197 der
Grundstück hat einen Flächeninhalt von 6,37,67 ha
Die Wohnräume sind mit einem jährlichen Nutzungs⸗
veranlagt. Zur Grundsteuer ist das Grundstück mit einem Reinertrage von 78,64 Taler veranlagt. am 16. Juni 1905 n das Grundbuch eingetragen. Es ergeht die Auffor⸗ derung, Rechte, soweit sie zur Zeit der Eintragung des
or der Aufforderung zur Abgabe von Geboten an⸗ umelden und, wenn der Gläubiger widerspricht, glaubhaft zu machen, widrigenfalls sie bei der Fest⸗ stellung des geringsten Gebots nicht berücksichtigt und bei der Verteilung des Versteigerungserlöses
werden aufgefordert, vor der Erteilung des Zuschlags die Aufhebung oder einstweilige Einstellung des Ver⸗ fahrens herbeizuführen, widrigenfalls für das Recht der Versteigerungserlös an die Stelle des ver⸗ steigerten Gegenstandes tritt. “ Elbing, den 23. Juni 1905. Königliches Amtsgericht. [26264] Aufgebot. Der Emil Einstein, Bankgeschäft zu Laupheim bei Ulm, hat das Aufgebot der nachfolgend be⸗ schriebenen Aktie beantragt: Aectie Nro. 1372 der Bergbau⸗ und Hütten⸗Actien⸗Gesellschaft Friedrichshütte
Neunkirchen R. B. “ über Eintausend Mark.
Das Actien⸗Kapital beträgt ℳ% 2 480 000 Mark und ist eingeteilt in 2480 auf den Inhaber lautende Actien von je 1000 Mark.
Der Inhaber dieser Actie ist für den Betrag von
Eintausend Mark an der Bergbau⸗ und Hütten⸗Actien⸗Gesellschaft Friedrichshütte betheiligt und hat alle statutenmäßigen Rechte und Pflichten. .“ R. B. Arnsberg, den 9. September
Bergbau⸗ und Hütten⸗Actien⸗Gesellschaft Friedrichshütte. Der Vorstand.
Der Aufsichtsrath. (gez.) H. Th. F. Schneider. (gez.) Ferd. Schneider. (gez.) E. Eisenberg.
Eingetragen im Actien⸗Buche unter Nro. 1. (gez.) Schmidt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf Mittwoch, den 17. Fe⸗ bruar 1906, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer Nr. 9, im unteren Schlosse, anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird. Siegen, den 16. Juni 1905. Königliches Amtsgericht.
[27219] Bekanntmachung. 8
Abhanden gekommen 5 % Mexikanische anleihe von 1899 Nr. 180 766 über 20 £ IV. 4. 05.)
Berlin, den 28. Juni 1905.
Der Polizeipräsident. IV. E. D.
[27220] Bekanntmachung.
Gestohlen wurden: 13 Aktien der Breslauer Straßen⸗Eisenbahn⸗Gesellschaft zu Breslau Nrn. 6721 3722 6723 6724 6515 7786 7096 zu je 1200 ℳ, Nrn. 477 1561 3685 3686 3694 3695 zu je 400 ℳ Breslau, den 27. Juni 1905.
Der Königliche Polizeipräsident: Dr. Bienko.
Staats⸗ (5044.
[27218 Specranmmmachuing. In der Nacht vom 16. zum 17. d. Mts. sind dem pensionierten Gendarm Heinrich Heidemann zu Schechowitz, Kreis Gleiwitz, mittels Einbruchs ℳ 300,00 Preuß. 3 ½ % konsol. Anleihe Lit. E Nr. 350 307 — früher 4 % — gestohlen worden, ohne daß es bisher gelungen ist, den oder die Täter zu ermitteln. Es wird ersucht, vorbezeichnetes Wert⸗ papier gegebenenfalls anzuhalten und hierber zu den Akten J.⸗Nr. 2777/05 Mitteilung zu machen. Laband O.⸗S., den 28. Juni 1905.
Der Amtsvorsteher: i. V. Scharnke.
[27238]) Bayerische Vereinsbank in München. Gemäß § 367 des Handelsgesetzbuchs geben wir bekannt, daß die Verlustanzeige bezüglich nachstehender Pfandbriefe unseres Instituts gegenstandslos ist und
zurückgenommen wird: 4 % Lit. C Nr. 51411. 8 b 83195 3 ½8 % r. 39660, 61817, 67028, 70845. München, den 28. Juni 1905. Die Direktion. [26958] Aufgebot. F. 7/05. Der Fabrikant Wilhelm Alberts zu Halver hat beantragt das Aufgebot des von Max Thieme zu Erfurt ausgestellten, von dem Kunsttischler Otto Rahn zu Bad Friedrichroda i. Th. akzeptierten, am 15. Fehruar 1904 fällig gewordenen Wechsels an eigene Ordre über 1056 ℳ vom 15. November 1903. — Es soll dieser Wechsel am 15. Februar 1904 bei dem Antragsteller, auf den er übertragen war, ge⸗ stohlen worden sein. Der Inhaber des Wechsels wird hiermit aufgefordert, spätestens in dem auf den 30. Dezember d. J., Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte anberaumten Auf⸗ ebotstermine seine Rechte anzumelden und den echsel vorzulegen, widrigenfalls dessen Kraftlos⸗ erklärung erfolgen wird. Schloß Tenneberg, den 26. Juni 1905. b Herzogl. S. Amtsgericht. 3. —Rasch 8 [26955] Aufgebot. W1n“ Der Pfleger Adam Kolb in Niederingelbach hat beantragt, die verschollene Maria Elisabethe Klöckner, Tochter der Eheleute Johann Jakob Klöckner und Veronika Katharina geb. Brandenburger, geboren am 14. Mai 1809 in Niederingelbach, zuletzt wohn⸗ haft in Niederingelbach oder Barmen, für tot zu erklären. Die bezeichnete Verschollene wird auf⸗ gefordert, sich spätestens in dem auf den 17. Januar 1906, Vormittags 10 Uhr, vor dem unter⸗ zeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. .“ Altenkirchen, den 22. Juni 1905. 1 Königliches Amtsgericht. 6. 8
[26934] K. Amtsgericht Brackenheim. Aufgebot. Heinrich Gözinger,
zu ℳ 500,—, 200,—,
500,—,
200,—, 100,—.
59529, 775⁰⁰ 67029,
zu je.
C „ D . E
Knight, geb. Eisele, geb. am 29. Juni 1849 in Meimsheim, O.⸗A. Brackenheim, im Jahre 1866 nach Amerika ausgewandert, 1880 in Cumberland, Allegany County, Bottle run, wohnhaft gewesen und seit letzterem Jahre verschollen, Tochter des † Johann Gottlieb Eisele, 22 Schneidermeisters, und der † Christiane Elisabethe geb. Jäger in Meimsheim, für welche in Bönnigheim ein Vermögen von 1159 ℳ öffentlich verwaltet wird, im Wege des Aufgebotsverfahrens beantragt. Es ergeht nun die Aufforderung:
1) an die Verschollene, sich spätestens in dem auf Donnerstag, den 26. April 1906, Vor⸗ mittags 10 Uhr, anberaumten Aufgebotstermine widrigenfalls ihre Todeserklärung erfolgen würde;
2) an alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, spätestens im Aufgebotstermine dem Gerichte Anzeige zu machen.
Den 21. Juni 1905.
Oberamtsrichter Lazi.
[27297] Aufgebot. F. 21/05.
Der Seiler Oskar Feßler in Königsee, als Ab⸗ wesenheitspfleger des verschollenen Schuhmachers Heinrich August Anton Sänger daher, geboren am 18. Juni 1864 daselbst, hat beantragt, denselben, zuletzt wohnhaft in Albany (New York City), Nord⸗ amerika, für tot zu erklären. Der bezeichnete Ver⸗ schollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 16. März 1906, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Auf⸗ gebotstermine zu melden, VW“ die Todes⸗ erklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermin dem Gericht Anzeige zu machen.
Königsee, den 23. Juni 1905.
Fürstliches Amtsgericht. Mirus.
[26929] Aufgebot.
Der Abwesenheitspfleger Lewe Ingwersen in Deezbüll hat beantragt, die verschollene, am 16. Juli 1837 zu Niebüll geborene, nach Australien aus⸗ gewanderte Christiane Christiansen, Tochter des Niß Christiansen und der Hanna Maria geb. Wilde, für tot zu erklären. Die Verschollene wird auf⸗ gefordert, sich spätestens in dem auf Sonnabend, den 13. Januar 1906, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Auf⸗ gebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todes⸗ erklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.
Niebüll, den 23. Juni 1905.
Königliches Amtsgericht. [26695] Aufgebot.
Die Büglerin Katharine Hofmann in Ilshofen hat die Todeserklärung ihres Bruders Davis Heinrich Wilhelm Hofmann, geb. den 12. Septbr. 1865, Schmieds von Ilshofen, am 12. Septbr. 1887 von da nach Amerika gereist, woselbst er sich anfangs 1888 in Philadelphia aufhielt und seither verschollen ist, beantragt. Der Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf Montag, den 5. März 1906, Vormittags 10 Uhr, vor dem unter⸗ zeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigeafalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.
Schwäb. Hall, den 23. Juni 1905. FKFshnigliches Amtsgericht. EStv. Amtsrichter Hahn.
[26697] Aufgebot.
Die Ehefrau des Nikolaus Blaß, Maria Catharina eb. Frener, in Bildstock hat beantragt, ihren ver⸗ süclenen Ehemann, Bergmann Nikolaus Blaß, zuletzt wohnhaft in Staßfurt, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf Donnerstag, den 28. De⸗ zember 1905, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer Nr. 18, anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todes⸗ erklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen ver⸗ mögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Auf⸗ gebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. Staßfurt, den 19. Juni 1905.)
Königliches Amtsgericht.
[27302] Aufgebot. F 6/05. 1. Der Schiffer Gottfried Jaeger in Grieben hat beantragt, die verschollene Marie Emma Anna Jaeger, zuletzt wohnhaft in Grieben, für tot zu er⸗ klären. Die bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 17. Januar 1906, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigen⸗ salls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Ver⸗ schollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Auf⸗ forderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. Tangermünde, den 27. Juni 1905.
Königliches Amtsgericht. [2669808 Aufgebot. “ Der Postagent und Gemeindevorsteher August Fermazin in Blütenau hat beantragt, seinen ver⸗ schollenen Sohn Friedrich Leonhard (Leo) Fermazin, zuletzt wohnhaft in Blütenau (früher Kwiecischewo), für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 24. März 1906, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer Nr. 3, an⸗ beraumten Aufgebotstermin zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. Tremessen, den 22. Juni 1905.
Königliches Amtsgericht. [26700] Aufgebot. 1 Die Ehefrau Katharina Bohne in Nothfelden hat beantragt, die verschollenen Gebrüder Johann Karl
K.v2,v,-u. welche ein
Versteigerung entgegenstehendes Recht baben
Kaufmann in Bönnigheim, hat Todeserklärung iner Pflegtochter Sabine
Frie
Johann Friedrich Philipp Wachenfeld, geboren am 16./9. 1841, zuletzt wohnhaft in Nothfel für tot zu erklären. Die Verschollenen werden auf⸗ gefordert, sich spätestens in dem auf den 10. Ja⸗ nuar 1906, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Auf⸗ forderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.
Wolfhagen, den 22. Juni 1905.
Königliches Amtsgericht. [26932] Oeffentliche Aufforderung.
Nachdem a. der am 16. Dezember 1814 in Gera geborene Weißgerber Christian Heinrich Rudorf,
b. die am 18. April 1826 in Gera geborene Marie Pauline Bohnenberger, geb. Rudorf, welche in den 40 er Jahren von Gera nach Amerika ausge⸗ wandert sind, durch Ausschlußurteil des Fürstlichen Amtsgerichts Gera vom 22. Dezember 1902 für tot erklärt worden sind, werden etwaige Abkömmlinge derselben aufgefordert, ihr Erbrecht zum Nachlaß der Genannten bis zum 15. Januar 1906 bei der Gerichtsschreiberei des unterfertigten Amtsgerichts schriftlich oder mündlich unter Nachweis des zwischen ihnen und den Erblassern bestehenden Verwandtschafts.⸗ verhältnisses anzumelden.
Die Unterlassung der Anmeldung hat zur Folge, daß die Erben, soweit man nicht sonst Kenntnis von ihrer Existenz erlangt, mit ihren Erbansprüchen bei der Verteilung des Nachlasses der beiden für tot Er⸗ klärten unberücksichtigt bleiben. 8
Gera, den 17. Juni 1905.
8 Das Fürstliche AmtsgerichtF.. Akhbtellung für freiwillige Gerichtsbarkeit.
8 Horn. [25914) Oeffentliche Aufforderung.
Am 10. März 1905 wurde zu Kuttlau — ihrem Wohnorte — tot aufgefunden die ledige Inwohnerin Luise Pusch, Tochter der unverehelichten Inwohnerin Dorothea Elisabeth Pusch von Kuttlau. Alle Per⸗ sonen, welche Erbrechte hinter der Luise Pusch in Anspruch nehmen, werden aufgefordert, dieselben bis spätestens den 30. Oktober 1905 bei uns an⸗ zumelden. “
Glogau, 21. Juni 1905. 8
Königliches Amtsgericht. [27303] Aufgebot.
Der Rechtsanwalt Dr. Weber in Altona hat als gerichtlich bestellter Nachlaßpfleger des am 26. Mai 1905 in Altona verstorbenen Möbelhändlers Johann Köpcke das Aufgebotsverfahren zum Zwecke der Aus⸗ schließung von Nachlaßgläubigern beantragt. Die Nachlaßgläubiger werden daher aufgefordert, ihre
orderungen gegen den Nachlaß des verstorbenen Johann Köpcke spätestens in dem auf den 23. August 1905, Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Justizgebäude, Allee 125 dahier, Zimmer 16, anberaumten Aufgebotstermine bei diesem Gericht an⸗ zumelden. Die Anmeldung hat die Angabe des Gegen⸗ standes und des Grundes der Forderung zu enthalten. Urkundliche Beweisstücke sind in Urschrift oder in Abschrift beizufügen. Die Nachlaßgläubiger, welche sich nicht melden, können, unbeschadet des Rechts, vor den Verbindlichkeiten aus Pflichtteilsrechten, Vermächtnissen und Auflagen berücksichtigt zu werden, von den Erben nur insoweit Befriedigung verlangen, als sich nach Befriedigung der nicht ausgeschlossenen Gläubiger noch ein Ueberschuß ergibt. „Auch haftet ihnen jeder Erbe nach der Teilung des Nachlasses nur für den seinem Erb⸗ teil entsprechenden Teil der Verbindlichkeit. Für die Gläubiger aus Pflichtteilsrechten, Vermächtnissen und Auflagen sowie für die Gläubiger, denen die Erben unbeschränkt haften, tritt, wenn sie sich nicht melden, nur der Rechtsnachteil ein, daß jeder Erbe ihnen nach der Teilung des Nachlasses nur für den E entsprechenden Teil der Verbindlich⸗ eit haftet. — Altona, den 24. Juni 1905. .“
Königliches Amtsgericht. Abt. 3a4. [26933] Aufgebot. F. 3/05. Der Geschäftsagent Peter Müller in Diedenhofen hat als Verwalter des Nachlasses des am 26. April 1905 in Diedenhofen verstorbenen Metzgermeisters Julius Levy das vrsges h zum Zwecke der Ausschließung von Nachlaßgläubigern beantragt. Die Nachlaßgläubiger werden daher aufgefordert, ihre Forderungen gegen den Nachlaß des verstorbenen J. Levy spätestens in dem auf Donnerstag, den 16. August 1905, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht im Sitzungssaale anberaumten Aufgebotstermine bei diesem Gericht anzumelden. Die Anmeldung hat die Angabe des Gegenstandes und des Grundes der Forderung zu enthalten; urkundliche Beweisstücke sind in Urschrift oder in Abschrift beizufügen. Die Nachlaßgläubiger, welche sich nicht melden, können, unbeschadet des Rechts, vor den Verbindlichkeiten aus Pflichtteils⸗ rechten, Vermächtnissen und Auflagen berücksichtigt zu werden, von dem Erben nur insoweit Befriedigung verlangen, als sich nach Befriedigung der nicht aus⸗ Plchlosenen Gläubiger noch ein Ueberschuß ergibt. Die Gläubiger aus Pflichtteilsrechten, Vermächtnissen und Auflagen sowie die Gläubiger, denen der Erbe unbeschränkt haftet, werden durch das Aufgebot nicht betroffen. Diedenhofen, den 24. Juni 1905.
Kaiserliches Amtsgericht.
[26953) Oeffentliche Bekanntmachung. 3 In dem von dem Kaufmann Bernhard Adolf Hermann Frank und dessen Ehefrau Bettv Frank, geborenen Günther, hier am 27. April 1893 gericht⸗ lich errichteten, und am 27. März 1905 eröffneten emeinschaftlichen Testament sind die Kinder der Ge⸗ sbeshe des Erblassers, Kaufmanns Hermann Frank, edacht. Berlin, den 22. Juni 1905.
Könisliches Amtsgericht L. [26956] Durch Ausschlußurteil vom 20. Juni 1905 ist der am 15. März 1826 zu Burgdamm geborene Christian Hartmann für tot erklärt worden. Als Todestag ist der 31. Dezember 1870 festgestellt.
Lesum, den 21. Juni 1905.
Abteilung 95.
Wachenfeld, geboren am 12.,2. 1838
Königliches Amtsgericht
N
90
Dritte Beilage
Neichsanzeiger und Königlich Preußischen
Berlin, Donnerstag, den 29. Juni
1905.
—
1. 5 aen. ng Frcbsach zufgebote, Verlust⸗ u⸗ undsachen nufos. und Invaliditäts. 2ꝛc. Versicherung. 4. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc. 5. Verlosung ꝛc. von Wertpapieren.
ustellungen u. dergl.
Offentlicher Anzeiger.
0 90292
. Kommanditgesellschaften auf Aktien und Aktiengesefllch. „Erwerbs⸗ und Wirtschaftsgenossenschaften. „Niederlassung ꝛc. von Rechtsanwälten. 8
L Veesenctveise . 10. Verschiedene Bekanntmachungen.
2 Aufgebote, Verlust⸗ u. Fund⸗ sachen, Zustellungen u. dergl.
[26957] Bekanntmachung. „Durch Ausschlußurteil des unterzeichneten Gerichts vom heutigen Tage ist die am 12. Februer 1844 zu Zaldvelen geborene Maria Christina Röingkamp eir tot erklärt. Als Todestag ist der 31. Dezember 1880 festgestellt. . Borken i. W., den 23. Juni 1905
Königliches Amtsgericht. 26931] Bekanntmachung. Durch Ausschlußurteil des unterzeichneten Gerichts
vom heutigen Tage ist der am 6. Januar 1861 in
Vurzbach geborene, seit Mitte der achtziger Jahre aschollene Schieferbruchsarbeiter Heinrich Ludwig Anton Stenzel für tot erklärt worden. Als Zeit⸗
t des Todes ist der Anfang des 1. Januar 1896 gestellt worden. Lobenstein, den 20. Juni 1905.
Das Fürstl. Amtsgericht. (Unterschrift.)
27200]
Durch Ausschlußurteil vom 6. 6. 05 ist der ver⸗ schollene Nikolaus Oswald von Konnefeld für tot erklärt worden.
Spangenberg, den 26. Juni 1905.
Königliches Amtsgericht.
25954] Bekanntmachung.
Durch Ausschlußurteil vom 14. Juni 1905 hat das Königliche Amtsgericht in Wongrowitz für Recht rkannt:
Der verschollene Koch Franz Wrzesiunski und seine Ehefrau Marie geb. Radowska, beide zu⸗ lezt wohnhaft in Smuszewo, Kreis Wongrowitz, werden für tot erklärt. Als Zeitpunkt des Todes wird 883 31. Dezember 1887, Nachmittags 12 Uhr, festgestellt.
Wongrowitz, den 19. Juni 1905.
Königliches Amtsgericht. 8
26930] Bekanntmachung.
Durch Ausschlußurteil des unterzeichneten Gerichts vom 20. Juni 1905 ist das Sparkassenbuch der nändischen Nebensparkasse in Kalau Lit. H. dr. 22 431 über 100 ℳ, die mit den Zinsen bis um 31. Dezember 1904 auf 123,47 ℳ aufgelaufen ind, für erloschen erklärt; dem Antragsteller wird das Recht zugesprochen, sich ein neues Sparkassen⸗ uch ausstellen zu lassen.
Kalau, den 20. Juni 1905. “
Königliches Amtsgericht. [27304] Bekanntmachung.
Durch Ausschlußurteil des unterzeichneten Amts⸗ gerichts vom 26. Juni 1905 ist der Hypothekenbrief ber die für Pauline, Ferdinand, Auguste und Gustav — Geschwister Bergemann — im Grund⸗ uche von Mietgendorf Band 31 Blatt Nr. 10, Band 31 B Blatt Nr. 48, Band 31 C Blatt Nr. 63 und Band 31 C Blatt Nr. 88 in der Abteilung III. Nr. 12, bezw. Nr. 3, bezw. Nr. 1, bezw. Nr. 2 ingetragene Darlehnshypothek von 3600 ℳ (Drei⸗ ausend und sechshundert Mark) für kraftlos erklärt.
Trebbin, den 26. Juni 1905.
Königliches Amtsgericht.
I128] Oeffentliche Zustellung. 1. R. 26,05. 1.
Die Barbara geb. Preußner in Aachen, Eee. wvollmächtigter: Rechtsanwalt Welter in Aachen, lagt gegen ihren Ehemann, den Tagelöhner Nicolaus Müller, früher in Aachen, jetzt ohne bekannten Wohn⸗ und Aufenthaltsort, wegen böswilliger Ver⸗ rfung mit dem Antrage: „Königliches Landgericht olle die Scheidung der zwischen den Parteien am August 1884 vor dem Standesbeamten zu Floöron Belgien) abgeschlossenen Ehe aussprechen, den Be⸗ lagten für den schuldigen Teil erklären und in die tosten des Rechtsstreits verurteilen.“ Die Klägerin laet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung es Rechtsstreits vor die 1. Zivilkammer des König⸗ ichen Landgerichts in Aachen auf den 27. No⸗ ember 1905, Vormittags 9 Uhr, mit der lufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zuge⸗ assenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffent⸗ hen Zustellung wird dieser Auszug der Klage be⸗ annt gemacht. 8 Aachen, den 21. Juni 1905.
Plümmer,
Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
26946) Oeffentliche Zustellung. 4. R. 153/05. 3. „Die Ehefrau Ernestine Hille, geb. Döring, zu zerlin, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Weber in Altona, klagt gegen den Kaufmann Friedrich ugust Emil Hille, zuletzt in Altona, jetzt unbe⸗ unnten Aufenthalts in England, unter der Be⸗ auxptung des Ehebruchs des Beklagten, mit dem intrage auf Ehescheidung und Erklärung des kklagten für den schuldigen Teil. Die Klägerin det den Beklagten zur mündlichen Verhandlung ³ Rechtsstreits vor die vierte Zivilkammer des tniglichen Landgerichts zu Altona auf Sonnabend, 2n 21. Oktober 1905, Vormittags 10 Uhr, it der Aufforderung, einen bei dem gedachten erichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum wecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug e Klage bekannt gemacht. ltona, den 21. Juni 1905. . Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
313] Oeffentliche Zustellung. 4. R. 138/05 7. Die Ehefrau Anna Therese Hahn, geb. Hamatschek, Essen a. d. Ruhr, Prozeßbevollmã tigter: Rechts⸗ walt Dr. Herz in Altona, klagt gegen den Former ton Johannes Hahn, geb. am 31. Oktober 1863 Dülmen, früher zu Altona, jetzt unbekannten fenthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte Klägerin im August 1904 gröblich gemißhandelt
und für deren und der gemeinschaftlichen vier Kinder Unterhalt nicht gesorgt habe, mit dem Antrage auf Ehescheidung und Erklärung des Beklagten für den schuldigen Teil. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die vierte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Altona auf Dienstag, den 17. Oktober 1905, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Altona, den 21. Juni 1905. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. [27314] Oeffentliche Zustellung. 4. R. 166,05/6. Die Ehefrau Magdalena Wilhelmine Elsabe Wende, geb. Rohlfs, zu Slitz bei Stafstedt, Prozeß⸗ bevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Meier in Altona, klagt gegen den Arbeiter Karl Heinrich Robert Wende, geboren am 10. März 1868 zu Schweinitz, früher zu Münsterdorf, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen böslicher Verlassung, mit dem Antrage auf Ehe⸗ scheidung und Erklärung des Beklagten für den schuldigen Teil. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die vierte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Altona auf Dienstag, den 17. Oktober 1905, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforde⸗ rung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Altona, den 21. Juni 1905.
Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[26947] Oeffentliche Zustellung. 4. R. 167/05. 8.
Die Ehefrau Anna Marg. Feldschau, geb. Lau, zu Altona, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Grotefend in Altona, klagt gegen den Schiffsbauer (Nieter) Karl Heinrich Feldschau, geboren am 26. Oktober 1863 zu Flensburg, früher zu Altona, jetzt unbekannten Aufenthalts in Amerika, wegen böslicher Verlassung, mit dem Antrage auf Ehe⸗ scheidung und Erklärung des Beklagten für den schuldigen Teil. Die Klägerin ladet den Beklagten zur muüͤndlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die vierte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Altona auf Sonnabend, den 21. Oktober 1905, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Altona, den 22. Juni 1905.
Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. [26939] Oeffentliche Zustellung.
Die Frau Sophie Mayer, geb. Fürstenheim, in Berlin, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Jaroczynski daselbst, klagt gegen ihren Ehemann, Kellner Ferdinand Mayer, früher in Berlin, jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Grund des § 1568 B. G.⸗B., mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu trennen und den Beklagten für den allein schuldigen Teil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 21. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts I in Berlin, Grunerstraße, II. Stock⸗ werk, Zimmer 3, auf den 18. Oktober 1905, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Berlin, den 26. Juni 1905.
(Unterschrift), x Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts I.
[27310] Oeffentliche Zustellung. R. 138.05. 2Z K. 20.
Der Hausdiener August Goebel in Berlin, Cothenius⸗ straße 13 IV, Prozeßbepollmächtigter: Rechtsanwalt Ivers hier, klagt gegen seine Ehefrau Gertrud Goebel, geborene Neuendorff, früher in Berlin, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen böslicher Verlassung, mit dem An⸗ trage, die zwischen den Parteien bestehende Ehe zu trennen und die Beklagte für den allein schuldigen Teil zu erklären. Der Kläger ladet die Beklagte zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die zwanzigste
ivilkammer des Königlichen Landgerichts I in Berlin,
eues Gerichtsgebäude, Grunerstraße, II. Stockwerk, Zimmer 27, auf den 8. November 1905, Vor⸗ mittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Berlin, den 26. Juni 1905.
Lehmann, Gerichtsschreiber
des Königlichen Landgerichts I. Zivilkammer 20. [27316] Oeffentliche Zustellung.
In Prozeßsachen der Ehefrau des Maurers Heinrich Friedrich Theodor Himstedt, Marie Anna geb. Lampe, zu Morsleben bei Weferlingen, Klägerin, vertreten durch den Rechtsanwalt Dr. Kind in Bremen, gegen ihren Ehemann, früher in Bremen, jetzt un⸗ bekannten Aufenthalts, wegen Ehescheidung, ladet die Klägerin den Beklagten zu dem zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits auf Dienstag, den 26. September 1905, Morgens 9 ¾ Uhr, angesetzten Termin vor das Landgericht, Zivilkammer III., zu Bremen, im Gerichtshaus, 1. Obergeschoß, mit der Aufforderung, einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt zu be⸗ stellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Ladung bekannt gemacht.
Bremen, den 27. Juni 1905.
Der Gerichtsschreiber des Landgerichts: (L. S.) Ploghöft, Hilfsgerichtsschreiber.
[269611 Oeffentliche Zustellung. 3. R 14/05. 4. Die Ehefrau Maurer Friedrich Schlimme, Tekla
eb. Voß, in Dortmund, Prozeßbevollmächtigte: Rechtsanwälte Dres. Schmits und Schultz hiers., klagt gegen ihren Ehemann, früher in Dutsburg⸗
Hochfeld, unter der Behauptung, daß derselbe sie fortgesetzt mißhandelt und beschimpft, sich auch des Ehebruchs schuldig gemacht habe, mit dem Antrage, die Ehe zu scheiden und den Beklagten kostenfällig für den allein schuldigen Teil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 2. Zivilkammer des König⸗ lichen Landgerichts in Duisburg auf den 23. Ok⸗ tober 1905, Vormittags 9 Uhr, mit der Auf⸗ forderung, einen bei dem gedachten Gerichte zu⸗ gelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Duisburg, den 23. Juni 1905.
1. Bremer, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[26948] Bekanntmachung. “ In der Ehescheidungssache Meisel †2 Meisel, in der Klägerin ihren Ehemann zur mündlichen Ver⸗ handlung am 9. Oktober 1905, Vormittags 9 ½ Uhr, öffentlich geladen hat, wird auf Antrag der Klägerin berichtigend vermerkt: Die Klägerin ist die Arbeiterin Emilie Meisel, verwitwete Fröde, geb. Rösler, nicht Richter. v11“ Guben, den 22. Juni 1905. Hübner, Z“ Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[26944] Landgericht Hamburg.
Oeffentliche Zustellung. V Z. 192/04. Die Ehefrau Theresia Kiel, geb. Beirle, Karlsruhe, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. A. Wulff in Hamburg, welche gegen ihren Ehe⸗ mann August Dietrich Kiel, unbekannten Aufenthalts, auf Ehescheidung klagt, ladet den Beklagten zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Zivil⸗ kammer V des Landgerichts Hamburg (Ziviljustiz⸗ gebäude vor dem Holstentor) auf den 10. Oktober 1905, Vormittags 9 ½ Uhr, mit der Aufforde⸗ rung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird diese Ladung bekannt gemacht. Hamburg, den 27. Juni 1905. H. Kuers, Gerichtsschreiber des Landgerichts.
[26950] Oeffentliche Zustellung. 8 Die Adam Fröder Ehefrau, Katharina geb. Ruf, zu Mainz, Klägerin, Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗ anwalt Dr. Kramer in Mainz, klagt gegen den Adam Fröder, Taglöhner, unbekannten Wohn⸗ und Auf⸗ enthaltsorts, früher zu Mainz, auf Ehescheidung, unter der Behauptung, daß der Beklagte die Klägerin mißhandelt, beschimpft und wider ihren Willen bös⸗ willig verlassen habe, mit dem Antrage, die zwischen den Parteien vor dem Großh. Standesamte zu Mainz am 20. Juni 1896 geschlossene Ehe zu scheiden, den Beklagten für den allein Teil zu erklären, eventuell zu verurteilen, die häusliche Gemeinschaft mit seiner Ehefrau wieder herzustellen, und ihm die Kosten des Rechtsstreits zur Last zu legen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die erste Zivilkammer des Großherzoglichen Landgerichts zu Mainz auf den 6. Oktober 1905, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge⸗ dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Mainz, den 27. Juni 1905.
Der Gerichtsschreiber des Großherzogl. Landgerichts.
10e Bekanntmachung. In Sachen der Kaufmannsfrau Minna Beringer in Wiesbaden, Klägerin, vertreten durch Rechts⸗ anwalt Dr. Leistner hier, gegen den Kaufmann Emil Beringer, früher hier, nun unbekannten Aufent⸗ halts, Beklagten, wegen Ehescheidung, wurde die öffentliche Zustellung bewilligt, und ist zur Verhand⸗ lung über die eingereichte Klage die öffentliche Sitzung der I. Zivilkammer des K. Landgerichts Nürnberg vom Donnerstag, den 9. November 1905, Vormittags 8 ½ Uhr, Sitzungssaal Nr. 62, be⸗ stimmt, wozu Klagspartei den Beklagten geladen hat mit der Aufforderung, rechtzeitig einen beim K. Land⸗ gerichte Nürnberg zugelassenen Rechtsanwalt zu be⸗ stellen. Klägerischer Anwalt wird beantragen, zu er⸗ kennen:
I. Die Ehe der Streitsteile wird geschieden.
II. Beklagter trägt die Schuld an der Scheidung.
III. Beklagter hat die Streitskosten zu tragen.
Nürnberg, den 27. Juni 1905. 1b
Gerichtsschreiberei des K. Landgerichts. (L. S.) RNeitz, Kgl. Kanzleirat.
[27317] Oeffentliche 4. R. 31/05. 1. Die Ehefrau des Kaufmanns und Destillateurs Riemann, Auguste geb. Koch, zu Labes, Prozeß⸗ bevollmächtigter: Rechtsanwalt Bandoly in Star⸗ ard i. Pomm., klagt gegen ihren Ehemann, den Faufmann und Destillateur Julius Riemann, zur Zeit unbekannten Aufenthalts, früher zu Wurow ei Labes, auf Grund des § 1567 B. G.⸗B., mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu trennen und den Beklagten für den allein schuldigen Teil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die II. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Stargard i. Pomm. auf den 20. September 1905, Vonmittags 10 Uhr, mit der Aufforde⸗ rung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zuftegung wird dieser Auszug der Klage bekannt emacht. b Stargard i. Pomm., den 24. Juni 1905. (Unterschrift), als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
26943] SOeffentliche Zustellung. — Die verehelichte Fabrikarbeiter Johanna Oertel,
geb. Mattner, zu Wittenberge, Schützenstr. 35,
Klägerin, vertreten durch den Rechtsanwalt Geh. Justizrat Laemmel in Neuruppin, klagt gegen den Fabrikarbeiter Friedrich Wilhelm Oertel, zuletzt zu Wittenberge wohnhaft, jetzt unbekannten Aufenthalts, Beklagten, auf Grund der Behauptung, daß der Beklagte, mit dem sie am 12. November 1898 zu Wittenberge die Ehe geschlossen habe, den gemein⸗ schaftlichen Wohnsitz seit länger denn Jahresfrift ver⸗ lassen habe, ohne der Klägerin seine Entschließungen mitzuteilen, und seitdem nichts mehr habe von sich hören lassen, aus § 1567 Nr. 2 B. G.⸗B., mit dem Antrage, das zwischen den Parteien bestehende Band der Ehe zu trennen und den Beklagten für den allein schuldigen Teil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 3. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Neuruppin auf den 17. November 1905, Vormittags 10 Uhr, mit der Auf⸗ forderung, einen bei dem gedachten Gerichte zu⸗ gelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Neuruppin, den 24. Juni 1905.
Früngel, Aktuar, als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[26711] Oeffentliche Zustellung.
In Sachen der Ehefrau des Arbeiters Treichel, Caroline geb. Lemke, in Stettin, Gr. Lastadie 23, Prozeßbevollmächtigter: Justizrat Freude in Stettin, gegen ihren Ehemann, den Arbeiter Hermann Treichel, früher in Stettin, zur Zeit unbekannten Aufenthalts, wegen Ehescheidung, 4 R 216/04, ladet die Klägerin den Beklagten zur Ableistung des dieser durch Urteil des Königlichen Landgerichts zu Stettin vom 22. März 1905 auferlegten Eides und zur weiteren mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die IV. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Stettin, im Zimmer Nr. 34, auf den 1. No⸗ vember 1905, Vormittags 9 ½ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge⸗ richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dies bekannt gemacht.
Stettin, den 22. Juni 1905. Fiebing, Gerichtsschreiber des Königlilichen Landgerichts.
[26709] Oeffentliche Zustellung. “ Die Ehefrau des Ingenieurs Johann Pömpki, Gertrud geb. Zimmermann, in Stettin, Prozeß⸗ bevollmächtigter: Justizrat Furbach in Stettin, klagt egen ihren Ehemann, den Ingenieur Johann Pömpki, früͤber in Stettin, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte dem Trunke ergeben gewesen sei, die Klägerin wiederholt in gröb⸗ lichster Weise mißhandelt, sich über ein Jahr lang gegen den Willen der Klägerin in böslicher Absicht von der häuslichen Gemeinschaft ferngehalten und sich nie um seine Familie gekümmert habe, mit dem Antrage, auf Grund der §§ 1567, 1568 B. G.⸗B. die Ehe der Parteien zu trennen und den Beklagten für den schuldigen Teil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die IV. Zivilkammer des König⸗ lichen Landgerichts in Stettins im Zimmer Nr. 34, auf den 1. November 1905, Vormittags 9 ½ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge⸗ dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Sen Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser uszug der Klage bekannt gemacht. Der Sühne⸗ versuch ist für nicht erforderlich erklärt. Stettin, den 23. Juni 1905.
Fiebing, 8 Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[26949) SOeffentliche Zustellung.
Die Ehefrau Sophie Bereiter, geb. Castens, in
allingbostel, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt,
stizrat Mohrmann in Verden, klagt gegen ihren Ehemann, den Arbeiter Helmuth Bereiter, zuletzt in Hemslingen bei Rotenburg in Hannover, jetzt un⸗ bekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß derselbe sie grob mißhandelt und böslich verlassen habe, mit dem Antrage, die Ehe zu scheiden und den Beklagten für den schuldigen Teil zu erklären. Der Beklagte wird zur weiteren mündlichen Verhand⸗ lung des Rechtsstreits vor die 2. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Verden (Aller) auf den 19. Oktober 1905, Vormittags 9 ½ Uhr, ge⸗ laden mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gericht zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird diese Ladung bekannt gemacht.
Verden, den 24. Juni 1905. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[26945] Oeffentliche Zustellung. T. B. 9472. R. 41/05. Der Rechtsanwalt Salzmann in Apolda als Ver⸗ treter des Posamentiers Karl Niesner in Apolda erhebt Klage gegen dessen Ehefrau Josefine Niesner, geb. Singer, früher in Wien, jetzt unbekannten Auf⸗ enthalts, auf Ehescheidung wegen böslicher Verlassung, mit dem Antrage, die Ehe der Streitteile zu scheiden und die Beklagte für den schuldigen Teil zu erklären, und ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die I. Zivilkammer Groß⸗ herzogl. Landgerichts zu Weimar zu dem auf Donnerstag, den 26. Oktober 1905, Vor⸗ mittags 9 Uhr, anberaumten Verhandlungstermin mit der Aufforderung, einen bei dem genannten Ge⸗ richt zugelassenen Rechtsanwalt zur Vertretung zu bestellen. Zum Zwecke der verwilligten öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage hiermit bekannt gemacht. 1b Weimar, den 24. Juni 1905. 8 Der Gerichtsschreiber
1
des Broßberzoalk, Se schen Landgerichts: 6 Berli