Qualität
gering
mittel
gut Verkaufte
Gezahlter Preis für 1 Doppelzentner
Menge
niedrigster ℳ
höchster ℳ
niedrigster ℳ
höchster ℳ
höchster Doppelzentner ℳ
ℳ
Durchschnitts⸗
Außerdem wurden am Markttage (Spalte 1)
Am vorigen Markttage
Schätzung verkauft Doppelzentner (Preis unbekannt)
nach überschläglicher
Frankenstein i. Schl. Lüben i. Schl.. Schönau a. K. . Halberstadt.
Eilenburg. boE“ Marne “ Goslakr.. —'— Duderstadt. 6 “ “
euß..
* 8
1u““ 8 .alter Dinkelsbühl. 8 “ Biberach.. 2 . Ueberlingen.... 1 Rostock.. 1““ 8 Waren..
Braunschweig “ Altenburg. .
Bemerkungen. Die verkaufte Menge wird Ein liegender Strich (—) in den Spalten für
alter Hafer neuer „
.neuer Hafer
11
auf
Preise hat die Bedeutung,
,20 11,20 12,00 12,80 16,53 13,56
12,25 12,90 16,53 13,56 15,50 12,70 14,00 14,00
12,30 13,00
—
—
volle Doppelzentner und der Verkaufs
daß der betreff
Noch
12,50 13,00 16,81 13,87 15,70 12,70 16,00 14,33
12,30
14 20 13,53
: Hafer. 11,60 12,75 13,10 16,81 13,87 16,00 12,80 16,00 14,33 15,00 13,30 13,00 18,00 16,40 14,00 12.95 13,00 16,80
11,60 13,00 13,20 17,10 14,18 16,40 12,80 17,00 14,67 16,00 14,00 18,00 17,40 14,00 14,30 610 13,00 350 16,80 .
12 700
416 2 490 1 540
23³⁰
78
4 803 303³
8 314 4 550
356
16,00 16,00
d0 90.
12,80
14,33 13,81 12,89 13,75 16,57 13,87 13,34 12,00 12,64
12,70
14,34 15,09 12,83 13,53 15,50 13,49 13,49 13,63 13,00
ro bo do do bo bn oene S8SESSES. 909ρ¶ 9999££ 90
wert auf volle Mark abgerundet mitgeteilt. Der Durchschnittspreis wird aus den Fnceeara Zahlen berechnet.
ende Preis nicht vorgekommen ist,
ein Punkt (
.) in den letzten sechs Spalten,
daß entsprechender Bericht fehlt.
Gesundheitswesen, Tierkrankheiten und Absperrungs⸗
maßregeln.
Gesundheitsstand und Gang der Volkskrankheiten. (Aus den Beesgert egen des Kaiserlichen Gesundheitsamts“,
r. 35 vom 30. August 1905.) Pest.
Aegypten. d Alexandrien 8 neue Erkrankungsfälle Pest zur Anzeige gelangt. Aus dem während der bezeichneten fälle an der Pest gemeldet.
China. Zufolge einer Mitteilung während der ersten Pest täglich zu verzeichnen gewesen, nachdem 3 Fälle festgestellt worden waren; die meisten leicht. Dem außergewöhnlich star . 3. Juli wurde ein ungünstiger Einfluß auf die zugeschrieben.
Britisch⸗Südafrika. In der Woche sind in der Kapkolonie 1 aus Port Elizabeth am 19. und 1
18. Juli. Brasilien. In Rio
20. Juli seit Mitte dahin waren im ganzen sicher festgestellt. Queensland. Maryborough am 14. Juli für r — 5. Juli noch ein tödlich verlaufener Pestfall bei Dienstboten festgestellt. 8. Juli endenden Woche eine Erkrankung an
Pest und Cholera.
Britisch⸗Ostindien. In Kalkutta starben in der Woche an der Pest und 14 an der
vom 16. bis 22. Juli Cholera.
10 Personen
Aus Cairns wurde im der Pest gemeldet.
In der Zeit vom 12. bis 19. August sind in und 5 Todesfälle an der übrigen Aegypten wurden Woche weder neue Krankheits⸗ noch Todes⸗
vom 15. Juli sind in Amoy Hälfte des Juli durchschnittlich 7 bis 8 Fälle von s im Juni täglich 2 bis Erkrankungen verliefen starken Regen sowie einem Taifun am Verbreitung der Seuche Die Insel Kulangsu und ihre darauf belegene Fremden⸗ niederlassung waren nach wie vor von der Pest frei. am 22. Juli abgelaufenen 2 neue Pestfälle gemeldet worden, aus East London am
de Janeiro sind vom 26. Juni bis 23. Juli 8 Erkrankungen und 2 Todesfälle an der Pest festgestellt. In Rio Grande do Sul sind zufolge einer Mitteilung vom Juni keine Pestfälle mehr vorgekommen. 21 Fälle, von denen 18 tödlich geendet hatten,
In Ipswich, das ebenso wie Brisba für pestfrei erklärt worden war, weiblichen
der am
einem Laufe
artigen Erscheinungen gestellt, 3 sind gesto Weichsel ist worden.
krankungen (und 37 Louisiana 1 (—), am ür 88 2. August aus
wurden gemeldet:
Janeiro 84 (40), vom 14.
Cortez 9 (2), ecruz 1
Na de Janeiro sind da
Deutsches Rei in Barendorf Bis Oesterreich.
2 neue Erkrankungen
Brasilien. ne und 23. Juli ist am des Monats Juli erkrankt; nuar d. und zufolge noch hatte schon etwas abg
bis einer
Es gelangten zur Anzei Amerika: Vom 27. Juli bis 3. Todesfälle), — 1. August aus Shreveport in Louisiana 1 (—),
(Kr.
Fennnöne ene zufolge Juli 4 bis 5 Personen tägli
828
8 Cholera. Deutsches Reich. Im Flußgebiete der aus Rußland gekommenen Flößen
erkrankt; rben.
Juli bis 3. August aus der nuara. ), am 28. Juli aus Lumberton (Mississippi) 1 — am Sumrall vom 12. Juni
am 15.
bis 20. Juli aus bis 11. Juli aus Guaygqu Livingston (Guatemala) 4 (1), b 1. vom 26. bis 31. Juli aus dem Bezirk Vera⸗
28 den Veröffentlichungen des Gesundheitsamtes zu Rio
selbst in
80 Erkrankungen und 27 Todesfälle an Gelbfieber vorgekommen.
Pocken.
Für die Woche Bolchen) und in regard (Kr. Diedenhofen⸗Ost) Vom 1 den Pocken festgestellt. In Rio d an den Pocken 55 Personen erkrankt und 10 gestorben. In Rio Grande do Sul sind während der ersten Hälfte angeblich 85 die Gesamtzahl Mitte
Mitteilung etwa 1 Pockentodesfoll
ch.
13. an
enommen,
Der Sch⸗ der gesundheitspolizeilichen
Gelbfieber. ge in den
il
Juni
sollen im Juni täglich 15 bis 20, im ch an den Pocken erkrankt sein.
Weichsel sind 8 auf beschäftigte Personen unter cholera⸗ bei 7 von ihnen ist die Cholera fest⸗ Schiffs⸗ und Floßverkehr auf der Ueberwachung unterstellt 13 neue gemeldet.
Vereinigten Staaten von Orleans 235 Er⸗
August aus New Morgan City in
am 3. Juli aus 5 Todesfälle;
Golf⸗Quarantänestation
(Mississippi) 1 (—). Ferner bis Juli aus Rio de Juni aus Sao Paulo 1 —'. Belize 1 (—), vom 21. Juni — (17), vom 7. bis 20. Juli aus vom 16. bis 21. Juli aus Puerto
dorf krankungen; burg
Berlin
der Zeit vom 26. Juni bis 23. Juli
zeige in vom 13. bis 19. August ist vnS uö8““ je ockenfall zur Anzeige gelangt. bis 19. August sind in Galizien hagen 29, angezeigt
e Janeiro sind vom 26. Juni bis
New York 22 Typhus in in Budapest
Paris 49, St
den Pocken vom 1. Ja⸗ 300 beziffert,
Personen an Pockentodesfälle wird auf etwa vom 20. Juli wurde damals täglich verzeichnet. Die Seuche war aber noch keineswegs erloschen;
der
8
zwei
Oesterreich. Vom 13. bis 19. August wurden Erkrankungen und 13 neue Todesfälle
Influenza: 5 Todesfälle; Schleswig 27 Erkrankungen; Regierungsbezirk Arnsberg 86 52 Todesfälle; 17 Erkrankungen. an Diphtherie und Krupp (Durchschnitt aller deutschen Berichts⸗ orte 1886/95: 4,27 %): Christiania 21, London (Krankenhäuser) 87, New York 193, Paris, St. Petersburg je in Solingen, Trier — Schleswig 89. in Nürnberg 23, New an Scharlach in 361, New York 47, Paris 42, an Masern und Röteln im Reg.⸗Bez. Stettin 116, in Budapest 50,
3, Paris 120, St. erlin 32, in den 28, London (Krankenhäuser) 21, New Petersburg 156.
B
Neufahrwasser ei Tagen an Cholera⸗ Mierekci ist amtlich Cholera festgestellt worden.
Fleckfieber.
Oesterreich. Vom 13. bis 19. August sind in Galizien 22 Erkrankungen an Fleckfieber festgestellt.
Genickstarre.
aus Galizien an Genickstarre
Verschiedene Krankheiten.
Pocken: Paris 6, Konstantinopel (vom 7. bis 13. August) New York 3, Paris (Krankenhäufer) 4 Erkrankungen;
fälle; Warschau (Krankenhäuser) 15 Erkrankungen; Rückfallfieber: St. Petersburg 2 Beuthen 2, New York 12 Todesfälle, Berlin 3, Reg.⸗Bez. Posen 2, New York 24 Erkrankungen;
24 Erkrankungen;
53, St. Petersburg 3, Warschau Fleckfieber: Warschau 3 Todes⸗ Todesfälle, 5 Erkrankungen; Genickstarre: Ruhr: Reg.⸗Bezirke Arnsberg 32, Düssel⸗ Brechdurchfall: Nürnberg 112 Er⸗ London 4, Moskau 3, St. Peters⸗ Lungenentzündung: Regierungsbezirk kontagiöse Augenentzündung: Erkrankungen; Krebs: Altona 3, Unkvlostomiasts. Reg.⸗Bez. Arnsber Mehr als ein Zehntel aller Gestorbenen star
in Rostock — Erkrankungen kamen zur An⸗
45, Wien 78; desgl. an Keuchhusten: Erkrankungen wurden gemeldet im Reg.⸗Bez. 1 amburg 21, Budapest 22, Kopen⸗ York 45, Wien 123; ferner wurden Erkrankungen Budapest 21, London (Krankenhäuser) St. Petersburg 31, Wien 28; desgl.
22, Wien 74; desgl. an eg.⸗Bez. Düsseldorf 42, Posen 52, ork 122,
, 31. August. (W. T. B.) Bei dem vor erkrankten Oderkahnschiffer namens
.Untersuchungssachen. Aufgebote, Verlust⸗ „Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ ꝛc. Versicherung. „Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc. Verlosung ꝛc. von Wertpapieren.
und Fundsachen, Zustellungen u. dergl.
ffentlicher Anzeiger.
6. Kommanditgesellschaften auf Aktien und 7. Erwerbs⸗ und Wirtschaftsgenossenschaften 8. Niederlassung ꝛc. von Rechtsanwälten
9. Bankausweise. 1
10. Verschiedene Bekanntmachungen.
Aktiengesellsch.
1) Untersuchungssachen.
[42400] Steckbriefserledigung.
Der hinter den Kaufmann Jacob Carl Reiner wegen Urkundenfälschung und Betruges am 25. März 1897 in den Akten U. R. II. 388. 96. J. IV D. 677. 96. vom Untersuchungsrichter des hiesigen Land⸗ gerichts I erlassene Steckbrief wird zurückgenommen.
Berlin, den 26. August 1905.
Königl. Staatsanwaltschaft I.
[42404] Fahnenfluchtserklärung.D In der Unkersuchung gegen 1) Infant. Max Götz, 1.112. Regts., geb. 29. 4. 79 in Nürnber (Bayern), und 2) Infant. Karl Pfaus, 9./12. Regts., geb. 29. 4. 82 in Jettenburg, Ob.⸗A. Tübingen (Wttberg.), wegen gemeinschaftlicher Fahnenflucht, werden auf Grund der 8§§ 69 ff. des Militärstrafgesetzbuchs sowie der §§ 356, 360 der Militärstrafgerichtsordnung die Beschuldigten hierdurch für fahnenflüchtig erklärt.
Augsbu ugsburg den 23. August 1905.
Neuulm Gericht der K. B. 2. Division, Abzweigung Neuulm. 3. De Genn eft. Dr. Steidle „V.: Graf Bullion, 8 . Oberstleutnant. Kriegsge ichts t
142407]
oordnung der
In der Untersuchungssache gegen den Grenadier der Reserve aus dem Landwehrbezirk I Dresden riedrich Wilhelm Albert Richter, wegen Fahnenflucht, wird auf Grund der §§ 69 ff. des Militärstrafgesetzbuchs sowie der 356, 360 der Millitärstrafgerichts⸗
erklärt. Dresden, am 24. August 1905. Königl. Gericht der 1. Division Nr. 23.
42401] Fahnenenfluchtserklärung und Beschlagnahmeverfügung. In der Untersuchungssache gegen den Matrosen
II. Klasse August Martin Tiede 1. Kompagnie I. Matrosendivision, geb. am 20. 6. 1881 zu Stegen, Krs. Danziger Niederung, wegen Fahnenflucht, wird auf Grund der §§ 69 ff. des Militärstrafgesetzbuchs
.
sowie der §§ 356, 360 der Militärstrafgerichtsordnung
Rchulbigte bierdurch für fahnenfüchtig
und sein Kiel,
von
Kon [42403]
ordnung
erklärt
Vermöge Main
[42405] Nr. 105,
h8. [42406]
des Mili der Mili fahnenflü
Straß
Generalleutnant und
In der Untersuchungs Friedrich
69 ff. 356, 360 der Militärstrafgerichtsordnung d
Straßburg,
In der Untersuchungssache gegen Viktor Jenske,
der . hierdurch für fabhnenflücht
im
den 25. August 1909/. Gericht I. Marineinspektion.
Der Gerichtsherr:
Usedom, treadmiral.
Fahnenfluchtserklärung
und Beschlagnahmeverfügung.
In der Untersuchungssache Eugen Friedrich Frank der 3. Komp. Pionierbataillons Nr. 21, w auf Grund der §§ 69 ff. des sowie der §
gegen
356, 360 der der und sein im i mit Beschlag belegt.
den 29. August 1905.
3, Gouvernementsgericht Mainz.
Der Gerichtsherr:
von Voigt, Gouverneur. Fahnenfluchtserklärung. Schoerlein der 1. wegen rflu des Militärstrafgesetzbuchs für fahnenflüchtig erklärt. den 24. August 1905. Gericht der 30. Division. Fahnenfluchtserklärung.
8. Komp. Inftr.
chtig erklärt. burg, den 24. August 1905. Gericht der 30. Division.
eutschen Reiche befindliches mit Beschlag belegt. 3
sache gegen den Komp. 6. Inftr.⸗Regts. Fahnenflucht, wird auf Grund der
Henschel, Gerichtsassessor.
Reiff, Kriegsgerichtsrat.
sowie
den Musketier G Regts. Nr. 138, wegen Fahnenflucht, wird auf Grund der §§ 69. ff. tärstrafgesetzbuchs sowie der §§ 356, 360 tärstrafgerichtsordnung der Beschuldigte für
ig erklärt Vermögen
den Pionier Nassauischen b egen Fahnenflucht, wird Militärstrafgesetzbuchs
Militärstrafgerichts⸗ eschuldigte hierdurch für fahnenflüchtig Deutschen Reiche befindliches
Soldaten
—
2) Aufgebote, Verlust⸗u. Fund⸗ sachen, Zustellungen u. dergl.
s42289]
Zum Zwecke der Zwangsversteigerung des dem Gastwirt August Schroeder in Friedland gehörigen, an der Mühlenstraße unter Nr. 142 daselbst belegenen Wohnhauses c. p. steht präklusivischer Termin zur An⸗ meldung dinglicher Ansprüche auf den 3. November 1905, Vormittags 11 ½ Uhr, vor dem unter⸗ zeichneten Gericht an. Zur selben Zeit findet der Termin zur endlichen Regulierung der Verkaufs⸗ bedingungen und der erste Verkaufstermin statt. Der Ueberbotstermin ist auf den 28. November 1905, Vormittags 11 ½ Uhr, anberaumt.
(Mecklb.) Großherzogliches Amts⸗ gericht.
[21600] Aufgebot. F. 7/05. 4. Der Kaufmann Peter Jansen zu Barmen, als Miterbe und Bevollmächtigter der Erben des am 19. Januar 1894 zu Barmen verstorbenen Stein⸗ druckereibesitzers Peter Jansen hat das Aufgebot der angeblich abhanden gekommenen auf Peter Jansen, Lithograph zu Barmen, eingetragenen Aktie Nr. 24 der Wichlinghauser Wasserleitungs⸗Aktien⸗Gesellschaft zu Barmen über 300 ℳ beantragt. Der Inhaber der Aktie wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 16. Januar 1906, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer 46, anbe⸗ raumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Aktie vorzulegen, widrigenfalls die Kraftlos⸗ erklärung der Aktie erfolgen wird und somit auch der Anspruch aus den noch nicht fälligen Gewinnanteil⸗ scheinen erlöschen wird. Barmen, den 5. Juni 1905. “ Königliches Amtsgericht. Abt. 11.
[208611 Aufgebot.
Die Witwe des Rechtsanwalts Dr. jur. Ernst Achilles, Marie geb. Schröder, in Lübeck, vertreten durch den Rechtsanwalt Dr. Weber in Lübeck, hat das Aufgebot beantragt zur Kraftloserklärung der Aktie Nr. 9 der Riga⸗Lübecker Dampfschiffahrts⸗ gesellschaft nebst dazu gehörigem Talon und 19. Divi⸗ dendenschein. Der Inhaber der Urkunden wird auf⸗
gefordert, seine Rechte spätestens in dem Termin am 21. Dezember 1905, Vormittags 10 Uhr, hier anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunden er⸗ folgen wird. Lübeck, den 23. Mai 1905. Das Amtsgericht. Abt. VIII.
[42286] Zahlungssperre F 41/05. 5. in Sachen des Präparandenanstaltsvorstehers a, D. Fr. Grelle in St. Hülfe bei Diepholz, betr. Auf⸗ gebot einer Teilschuldverschreibung der Königlichen Haupt⸗ und Residenzstadt Hannover L. P 1543³ über 500 ℳ und Teilschuldverschreibungen der Teutonia, Misburger Portland⸗Cementwerk über
200, 500 und 500 ℳ 1) Dem Magistrat der Königlichen Haupt⸗ und
Residenzstadt Hannover als Aussteller sowie der Hannoverschen Bank zu Hannover als Zahlungsstele der 4 %igen Schuldverschreibungen der Königlichen Haupt⸗ und Residenzstadt Hannover zu der Anleibe vom Jahre 1901,
2) der „Teutonia“, Misburger Portland⸗Cement⸗ werke zu. Misburg als Ausstellerin sowie der Zahlungsstelle (Hannover, Hedwigstraße 11) der 1 ½ %igen Schuldverschreibungen zu der Anleihe der 1. Hypothek vom Jahre 1900 1 peoüfd hiermit derboten, an Inhaber folgender
apiere:
zu 1) der 4 %Oigen Teilschuldverschreibungen der Königlichen Haupt⸗ und Residenzstadt Hannover, Lit. L. P Nr. 1543 über 500 ℳ, . 1
zu 2) der 4 ½ /gigen Teilschuldverschreibungen der „Teutonia“, Misburger Portland⸗C ementwerle Lit. D Nr. 1528 über 200 ℳ und derselben Tell⸗ schuldverschreibungen Lit. C Nr. 1063 über 500 ℳ,
deren Aufgebot von dem Königlichen Präparanden, anstaltsvorsteher a. D. Grelle in St. Hülfe bei Diepholz beantragt ist, eine Leistung zu bewirken, insbesondere neue Zinsscheine oder einen Erneuerungs⸗ schein auszugeben. Auf den bezeichneten Antrag⸗ steller findet das Verbot keine Anwendung.
Hannover, den 22. August 1905.
Königliches Amtsgericht. 20C. [42521] Bekanntmachung.
Gemäß § 367 Handelsges.⸗Buchs wird bekamn
gemacht, daß der 3 %ge Schlesische landschaftlich
Pfandbrief Lit. C Serie I Nr. 896 über 3000 ℳ nebst Zinsscheinen Lit. o bis K und Erneuerungs⸗ cchein dem Inhaber, Domänenpächter Emil Heinrich in Mangschütz, Kreis Groß⸗Wartenberg, verloren ge⸗ gangen ist. 8 Breslau, den 26. August 1905. Schlesische Generallandschaftsdirektion.
6120400 Aufgebot.
Der Pfandschein Nr. 41 m, den wir unterm 27. Mat 1903 über den von uns für Herrn Joseph Sokolowsky, Zigarettenfabrikant in Laurabütte, jetzt in Gleiwitz, ausgefertigten Versicherungsschein Serie A Nr. 84 189 vom 1. Oktober 1883 aus⸗ estellt haben, ist uns als verloren angezeigt worden.
ir fordern hiermit zur Anmeldung etwaiger An⸗ sprüche bezüglich des bezeichneten Pfandscheins auf mit der Ankündigung, daß, wenn innerhalb eines Jahres, von heute ab gerechnet, ein Berechtigter ich nicht melden sollte, der Pfandschein gemäß
unkt 21 der Veisicherungsbedingungen für nichtig erklärt und für ihn ein Duplikat ausgefertigt werden
wird.
Leipzig, den 31. August 1905.
88 Allgemeine Renten⸗ Capital⸗ und Lebensversicherungsbank Teutonia Dr. Bischoff. Müller.
Aufgebot. Versicherungsschein Serie A Nr. 60 446, den 15. April 1876 für Herrn Matthias Steinmetzwerkführer (nennt sich Carl und ist jetzt Hofsteinmetzmeister) in Berlin,
ausgefertigt haben, ist uns als verloren angezeigt worden. Wir fordern hiermit zur Anmeldung etwaiger Ansprüche bezüglich des bezeichneten Versicherungsscheins auf mit der Ankündigung, daß, wenn innerhalb dreier Monate, von heute ab gerechnet, ein Berechtigter sich nicht melden sollte, der Versicherungsschein für nichtig erklärt und für ihn ein Duplikat ausgefertigt werden wird. 8 Leipzig, den 18. Juli 1905. Allgemeine Renten⸗ Capital⸗ und Lebensversicherungsbank Teutonia. 8 Dr. Bischoff. Müller.
[96597] Aufgebot. Der Rechnungsrat Kohler in Karlsruhe als Ver⸗ treter seiner Schwester Emma Kohler in Bonndorf im Schwarzwald hat das Aufgebot der auf das Leben des Aktuars Jakob Kohler in Bonndorf am 1. Ja⸗ nuar 1867 ausgestellten, auf den Inhaber lautenden pelich Nr. 40 087 der Deutschen Lebensversicherungs⸗ esellschaft in Lübeck beantragt. An den Inhaber der Police ergeht hiermit die Aufforderung, spätestens in dem auf den 30. Oktober 1905, Vorm. 10 Uhr, bei dem unterzeichneten Amtsgericht an⸗ beraumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Police vorzulegen, widrigenfalls die Kraftlos⸗ erklärung der Police erfolgen wird. 8 Lübeck, den 9. März 1905. Das Amtsgericht. Abt. VIII.
[42522] Aufgebot. F. 19/05. 3.
Die Vöhrenbacher Metallwarenfabrik zu Vöhrenbach (Baden) hat das Aufgebot des angeblich verloren ge⸗ angenen, am 25. Mai 1905 fällig gewesenen
echsels, d. d. Münster i. Westf., den 19. Januar 1905, über 50 ℳ, der von Kreuzer u. Comp. Uhren⸗ roßhandlung Münster i. W. auf den Uhrmacher Conr. Lillmeyer zu Hörter i. Westf. gezogen und von diesem angenommen worden ist, zahlbar an ihn selbst, beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird auf⸗ gefordert, spätestens in dem auf Montag, den 26. Februar 1906, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer Nr. 7, an⸗ beraumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen X““
Höxter, den 14. August 1905.
Königliches Amtsgericht.
[42041] Aufgebot. F 1705. 1. Der Bauunternehmer Friedrich Wolf zu Koblenz hat das Aufgebot des angeblich verloren gegangenen, am 15. November 1903 fällig gewesenen, in Limburg zahlbaren Wechsels d. d. Koblenz, den 8. August 1903, über zweihundertdreiundfünfzig Mark, der von ihm auf den Michael Kehr in Limburg gezogen und von diesem angenommen ist, beantragt. Der In⸗ haber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 7. April 1906, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte anbe⸗ raumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraft⸗ loserklärung der Urkunde erfolgen wird. Limburg, den 20. August 1905. Königliches Amtsgericht.
[ĩ41785] Aufgebobt.
Die Ignatz Lange (Alleininhaber Kauf⸗ mann Ignatz Lange) in Berlin, Klosterstraße Nr. 65/67, hat das Aufgebot eines am 3. August 1904 von der Firma Julius Heimann et Co. in Breslau auf den Michael Nowak in Schroda ge⸗ zogenen, von diesem akzeptierten, am 11. November 1904 fällig gewesenen Wechsels über 210 ℳ, welcher durch Blankoindossement der Ausstellerin auf den Joel Meyer in Breslau und von diesem durch Giro auf die Antragstellerin übergegangen ist, beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 23. März 1906, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Ge⸗ richt anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und den Wechsel vorzulegen, widrigen⸗ b die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird. — 3 F 7/05. u““
Schroda, den 24. August 1905.
Königliches Amtsgericht.
[42525] Aufgebot.
Der Arbeiter Johann von Ahn in Allwörden hat beantragt, den verschollenen Arbeiter Klaus Friedrich Wilhelm Lütjens, geboren am 29. März 1846 zu Wechtern bei Krummendeich, zuletzt wohnhaft in Wechtern, Gemeinde Krummendeich, für tot zu er⸗ klären. Der bezeichnete Verschollene wird auf⸗ gefordert, sich spätestens in dem auf den 5. Mai 1906, Vormittags 10 ¼ Uhr, vor dem unter⸗ zeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über teben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. 8
Freiburg a. d. Elbe, den 26. August 190
Königliches Amtsgericht.
[42520 Der wir unterm Schilling, Schilling
[20862) Aufgebot. 3 8
Auf Antrag des Gerichtssekretärs Voelz in Rein⸗ feld i. H., als Ahwesenheitspfleger der Magdalena Maria Dorothea Schmidt aus Hansfelde, wird ein Aufgebot dahin erlassen:
1) Es wird die am 28. Dezember 1825 in Hans⸗ felde geborene Magdalena Maria Dorothea Schmidt, die vor etwa 43 Jahren nach Amerika ausgewandert sein soll und seitdem verschollen ist, hiermit aufge⸗ fordert, sich spätestens in dem auf den 21. De⸗ zember 1905, 10 Uhr Vormittags, anbe⸗ raumten Aufgebotstermine hier zu melden, widrigen⸗ falls ihre Todeserklärung erfolgen wird.
2) Es werden alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, aufgefordert, dem unterzeichneten Gericht spätestens im Aufgebotstermine Anzeige zu machen.
Lübeck, den 23. Mai 1905.
Das Amtsgericht. Abt. VIII.
[42284] Aufgebot. Die Ehefrau des Anstreichers Josef Adelheid geb. Höhner,
F. 2/05. 2. Riesenkönig, in Rheinbach hat beantragt,
den verschollenen unverehelichten Michael Höhner,
geboren am 30. März 1808 in Meckenheim, zuletzt wohnhaft in Meckenheim, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 3. Mai 1906, Vor⸗ mittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigen⸗ falls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Ver⸗ schollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Auf⸗ forderung, spätestenz im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. Rheinbach, den 26. August 1905. 8 Königliches Amtsgericht.
[42287] Aufgebot.
„Die unbekannten Erben der am 23. Januar 1897 in Berlin verstorbenen Schuhmacherfrau Wilhelmine Louise Mathilde Hinz, geb. Rödinger, zuletzt zu Berlin, Wasserthorstraße 14, wohnhaft, werden auf Antrag des Nachlaßpflegers, des Schmiedemeisters Gustav Janke zu Berlin, aufgefordert, spätestens in dem auf den 7. Juli 1906, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Neue Friedrichstraße 13/14, III. Stock, Zimmer 143, an⸗ beraumten Aufgebotstermin sich zu melden, widrigen⸗ falls der Nachlaß dem sich legitimierenden Erben zur freien Disposition verabfolgt werden wird und der nach erfolgter Präklusion sich etwa erst meldende nähere oder gleich nabe Erbe alle Handlungen und Dispositionen jenes Erben anzuerkennen und zu über⸗ nehmen schuldig, von ihm weder Rechnungslegung noch Ersatz der gehobenen Nutzungen zu fordern be⸗ rechtigt, sondern lediglich mit dem, was alsdann noch von der Erbschaft vorhanden sein wird, zu begnügen verbunden sein soll.
Berlin, den 23. August 1905. Königliches Amtsgericht I. Abteilung 84.
[42285] Oeffentliche Bekaunntmachung.
Alle diejenigen Personen, welche an dem Nachlasse der am 16. November 1904 in Bad Rehburg ver⸗ storbenen, unverehelichten Friederike Klages aus Sulingen Erbrechte zu haben glauben, werden hier⸗ mit aufgefordert, sich bis zum 19. Oktober 1905, Vorm. 12 Uhr, auf dem unterzeichneten Amts⸗ gerichte zu melden, widrigenfalls festgestellt wird, daß ein anderer Erbe als der Fiskus nicht vor⸗ handen ist.
Stolzenau, den 24. August 1905.
Königliches Amtsgericht. I.
[42523] Aufgebot. 1
1) Der Rechtsanwalt und Notar Ernst Hoffmann zu Pankow als Pfleger des Nachlasses des am 26. März 1890 zu Schönwalde verstorbenen Büdners Friedrich Wilhelm Bohl,
2) der Kaufmann Karl Treitel zu Berlin, Belle⸗ allianceplatz Nr. 13, und der Kaufmann Karl Meschel⸗ sohn zu Berlin, Behrenstr. 1, als Pfleger des Nach⸗ lasses des am 1. April 1905 zu Schöneberg ver⸗ storbenen Kaufmanns Paul Rosenberg,
haben das Aufgebotsverfahren zum Zwecke der Aus⸗ schließung von Nachlaßgläubigern beantragt. Die Nachlaßgläubiger werden daher aufgefordert, ihre Forderungen gegen den Nachlaß des verstorbenen Büdners Friedrich Wilhelm Bohl beziehungsweise Kaufmanns Paul Rosenberg spätestens in dem auf den 3. April 1906, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Hallesches Ufer 26 I, Zimmer Nr. 20, anberaumten Aufgebotstermine
ei diesem Gericht anzumelden. Die Anmeldung hat die Angabe des Gegenstandes und des Grundes der Forderung zu enthalten. Urkundliche Beweisstücke sind in Urschrift oder in Abschrift beizufügen. Die Nachlaßgläubiger, welche sich nicht melden, können, unbeschadet des Rechts, vor den Verbindlichkeiten aus Pflichtteilsrechten, Vermächt⸗ nissen und Auflagen berücksichtigt zu werden, von den Erben nur insoweit Befriedigung verlangen, als sich nach Befriedigung der nicht ausgeschlossenen Gläaubiger noch ein Ueberschuß ergibt. Auch haftet ihnen jeder Erbe nach der Teilung des Nachlasses nur für den seinem Erbteil entsprechenden Teil der Verbindlichkeit. Für die Gläubiger aus Pflichtteils⸗ rechten, Vermächtnissen und Auflagen sowie für die Gläubiger, denen die Erben unbeschränkt haften, tritt, wenn sie sich nicht melden, nur der Rechts⸗ nachteil ein, daß jeder Erbe ihnen nach der Teilung des Nachlasses nur für den seinem Erbteil ent⸗ fprechenden Teil der Verbindlichkeit haftet. Gläubiger aus Pflichtteilsrechten, Vermächtnissen und Auflagen, denen der Erbe unbeschränkt haftet, werden, falls nur ein Erbe vorhanden ist, durch das Aufgebot nicht berührt. (17 F 14. 05.) Berlin, den 14. August 1905. Königliches Amtsgericht II. Abt. 17
[42527] Aufgebot. F 7/05. 2. Der Kaufmann Simon Schulenklopper in Geeste⸗ münde, vertreten durch den Rechtsanwalt Dr. Brüel daselbst, hat als Pfleger für die unbekannten Be⸗ teiligten, denen das Vermögen auszuantworten ist, welches bis zum 12. ebruar 1900 in Sachen be⸗ treffend die Vormundschaft über die minderjährigen Kinder des am 4. Januer 1891 zu Geestemünde ver⸗ storbenen Kesselschmieds William Brierley verwaltet worden ist, das Aufgebotsverfahren zum Zwecke der Ausschließung von? achlaßgläubigern und der unbe⸗ kannten Erben der früheren Firma Wells & Co. in Geestemünde beziehungsweise deren Inhaber, des vorher genannten William Brierley und des eben⸗ falls vor 1900 verstorbenen Charles Wells in Geestemünde beantragt. Nachlaßgläubi er
8
Erben werden daher aufgefordert, ihre Forderungen gegen den Nachlaß des verstorbenen William Brierley und des gleichfalls verstorbenen Charles Wells be⸗ ziehungsweise gegen den Nachlaß der Firma Wells & Co. spätestens in dem auf Mittwoch, den 1. November 1905, Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer Nr. 20, anbe⸗ raumten Aufgebotstermine bei diesem Gericht an⸗ zumelden. Die Anmeldung hat seitens der Nachlaß⸗ läubiger die Angabe des Gegenstandes und des rundes der Forderung zu enthalten. Urkundliche Beweisstücke sind in Urschrift oder in Abschrift bei⸗ zufügen. Die Nachlaßgläubiger, welche sich nicht melden, können, unbeschadet des Rechts, vor den Verbindlichkeiten aus Pflichtteilsrechten, Vermächt⸗ nissen und Auflagen berücksichtigt zu werden, von den Erben nur insoweit Befriedigung ver⸗ langen, als sich nach Befriedigung der nicht ausgeschlossenen Gläubiger noch ein Ueberschuß ergibt. Auch haftet ihnen jeder Erbe nach der Teilung des Nachlasses nur sär den seinem Erb⸗
teil entsprechenden Teil der Verbindlichkeit. Fü⸗ die Gläubiger aus Pflichtteilsrechten, Vermächtnissen und Auflagen sowie für die Gläubiger, Erben unbeschränkt haften, tritt, wenn sie sich nicht melden, nur der Rechtsnachteil ein, daß jeder Erbe ihnen nach der Teilung des Nachlasses nur für den seinem Erbteil entsprechenden Teil der Verbindlich⸗ keit haftet. Falls sich kein Erbe des verstorbenen Charles Wells meldet, wird dessen Nachlaß dem Fiskus ausgeantwortet werden. Geestemünde, den 14. August 1905. Königliches Amtsgericht. IV. [42393] Aufgebot.
Auf Antrag des Sekretärs Wittek als Nachlaß⸗ verwalters des am 14. Juli 1904 in Rio del Rey verstorbenen Hauptagenten Johann Baptist Abend, früher in Basel wohnhaft, werden die Gläubiger desselben aufgefordert, ihre Forderungen gegen den Nachlaß des Verstorbenen spätestens in dem auf den 4. Dezember 1905, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte anberaumten Auf⸗ gebotstermine anzumelden. Die Anmeldung hat die Angabe des Gegenstandes und den Grund der For⸗ derung zu enthalten. Beweizstücke sind beizufügen. Die Gläubiger, welche sich nicht melden, können unbeschadet des Rechts, vor den Verbindlichkeiten aus Flichtteilsrechten, Vermächtnissen und Auflagen berücksichtigt zu werden, von den Erben nur insoweit Befriedigung verlangen, als sich nach Bezahlung der nicht ausgeschlossenen Gläubiger noch ein Ueberschuß ergibt. Die Gläubiger aus Pflichtteilsrechten, Ver⸗ mächtnissen und Auflagen sowie die Gläubiger, denen der Erbe unbeschränkt haftet, werden durch das Auf⸗ gebot nicht betroffen. 86
Victoria, den 4. August 1905. 8
Der Kaiserliche Bezirksrichter. [42288] Beschluß. 3 VII 6/05. 2.
Die Verwaltung in den Nachlaß des am 12. April 1905 zu Münden in Hannover verstorbenen Fabrik⸗ direktors Richard Kindervater wird angeordnet und der Gerichtsvollzieher Nühse in Münden zum Nachlaßverwalter bestellt. .
Münden in Hannover, den 26. August 1905. [42394] Beschluß.
In der Nachlaßsache, betreffend den am 14. Juli 1904 bei Rio del Rey (Kamerun) verstorbenen Kauf⸗ mann John Abend aus Basel, wird auf Antrag der Erbin die Nachlaßverwaltung angeordnet und als Nachlaßverwalter Sekretär Wittek in Victoria be⸗ stellt. — § 1981 B. G.⸗B. — ““
Victoria, den 23. Juli 1905.
Der Kaiserliche Bezirksrichter.
[42283] 8 Durch Ausschlußurteil vom 21. August 1905 hat das Königliche Amtsgericht hier für Recht erkannt: Die über die in Artikel 620 Abt. III Nr. 3 des Grundbuchs von Rotenburg a. F. eingetragene Post von 190 Taler mit Zinsen für die Geschwister Spangenberg laut Obligation vom 24. April 1852 ausgestellte Urkunde wird für ungültig erklärt und die Löschung dieser Post angeordnet. — F 5/05. — Rotenburg a. Fulda, 28. August 1905 Königl. Amtsgericht. Abt. III.
[42303] Oeffentliche Zustellung.
Die Ehefrau des Arbeiters Heinrich Wähler hier, vertreten durch den Rechtsanwalt Hallermann hier, klagt gegen ihren genannten Ehemann, früher hier, jetzt unbekannten Aufenthalts, aus §§ 1567 Ziffer 2 und 1568 B. G.⸗B., mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu scheiden und den Beklagten für den schuldigen Teil zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die III. Zivilkammer des Herzoglichen Landgerichts zu Braunschweig auf den 15. November 1905, Vor⸗ mittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be⸗ stellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
. den 29. August 1905. Schwanneke, Sekretär, Gerichtsschreiber des Herzoglichen Landgerichts.
[423022]) Oeffentliche Zustellung.
Die Ehefrau Caroline Marie Krogh, geb. Petersen, zu Mannheim D 3 Nr. 4, 4 St., Prozeßbevoll· mächtigter: Rechtsanwalt Crespel in Flensburg, klagt gegen ihren Ehemann, den Metzger Christian Jörgensen Krogh, srüher in Skrydstrup, jetzt un⸗ bekannten Aufenthalts, wegen böslicher Verlassung, mit dem Antrage, die zwischen Parteien be⸗ stehende Ehe zu scheiden und den Beklagten für den schuldigen Teil zu erklären. Die Klägerin ladet den Be⸗ klagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die vierte Zivilkammer des Königlichen Land⸗ gerichts zu Flensburg auf den 12. Dezember 1965, Vormittags 10 Uhr, mit der Auf⸗ forderung, einen be dem gedachten Gerichte zuge⸗ lassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öftentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage
bekannt gemacht. Fleusburg, den 24. August 1905. Der Gerichtsschreiber des öniglichen Landgerichts. [42301] Oeffentliche Zustellung. IAR 31/05. Gustav Giesecke in Hofen,
denen die
Der Molkereiverwalter Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Schröder bier, klagt gegen seine Ehefrau Klara Giesecke, geb. Haack, zuletzt in Pößneck, jetzt ohne bekannten Wohn⸗ und Aufenthaltsort, unter der Behauptung, die Be⸗ klagte habe, trotzdem sie durch Urteil des Herzoglichen Landgerichts Dessau vom 14. Mai 1905 zur Her⸗ stellung der häuslichen Gemeinschaft verurteilt sei,
d11 Jahr lang gegen seinen
Willen in böslicher Absicht
18 5 “ dem Urteil nicht Folge geleistet, mit dem Antrage, die zwischen den Parteien bestehende Ehe aus Ver⸗ schulden der Beklagten zu scheiden und derselben die Kosten des Rechtsstreits zur Last zu legen. Der Kläger ladet die Beklagte zur mündlichen Verhand⸗ lung des Rechtsstreits vor die I. Zivilkammer des Kaiserlichen Landgerichts in Straßburg i. Els. auf den 28. November 1905, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge⸗ richte zugelassenen Anwalt ju bestellen. dem Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Straßburg, den 24. August 1905.
(L. S.) Schüler, Aktuar, als Gerichtsschreiber des Kaiserlichen Landgerichts. [42300] Oeffentliche Zustellung. , Die Ehefrau Pauline Schrader, geb. Drever, in Hannover, Prozeßbevollmächtigter: Justizrat Mohr⸗ mann in Verden, klagt gegen ihren Ehemann, den früheren Avpothekenbesitzer Carl Schrader, zur Zeit unbekannten Aufenthalts, zuletzt wohnhaft in Hagen, auf Ehescheidung, auf Grund des § 1568 des Bürgerlichen Gesetzbuchs, mit dem Antrage: die Ehe zwischen den Parteien zu scheiden und den Beklagten für den schuldigen Teil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die zweite Zivilkammer des König lichen Landgerichts in Verden (Aller) auf den 16. November 1905, Vormittags 9 ½ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge⸗ richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum 3 8 der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug d Klage bekannt gemacht. Verden, den 29. August 1905. Gerichtsschreiberei des Königlichen Landgerichts.
[42293] Oeffentliche Zustellung. In Sachen Burkhard, Joseph Aloys, unehel. der Dienstmagd Katharina Burkhard von Bischheim, vertreten durch den Generalvormund Spatz in Straß⸗ burg, dieser im Prozesse vertreten durch den Kgl. Amtsgerichtssekretär Denkl in Bamberg, Klagspartei, gegen Schubert, Conrad, led. großj. Staatsbahn⸗ arbeiter von Köttmannsdorf bei Bamberg, zuletzt daselbst wohnhaft, nun unbekannten Ausentbalte, Beklagten, wegen Unterhalts, wird le folgter Bewilligung der öffentlichen Klage sowie
terer nach er⸗ ustellung der des Armenrechts an die Klagspartei zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits in die Sitzung des Kgl. Amtsgerichts Bamberg vom Montag, den 16. Oktober 1905, Vorm. 9 Uhr, in den Sitzungssaal Nr. 82 des Zentral⸗ justizgebäudes geladen. Klagspartei wird beantragen, den Beklagten zur Zahlung eines jährlichen, in viertel⸗ jährigen Raten vorauszahlbaren Unterhaltsbeitrags von 180 ℳ für die Zeit von der Geburt des Joseph Aloys Burkhard — d. i. 9. Mai 1905 — bis zu dessen zurückgelegtem 16. Lebensjahre sowie zur Tra⸗ gung der Prozeßkosten zu verurteilen und das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären.
Bamberg, 28. August 1905.
Gerichtsschreiberei des K. Amtsgerichts. (L. S.) Dietz, K. Sekretär.
[42296] 1 —
C. 126/05. 1. Der minderjährige Willy Gustav Karl Krähnke in Gartz a. O., geboren am 16. Mai 1902, vertreten durch den Vormund, Schmiedemeister Karl Krähnke in Gartz a. O Prozeßbevoll⸗ mächtigter: Rechtsanwalt Dr. Bartelt in Gartz a. O. — klagt gegen den Schlosser Gustavy Schulz, zuletzt in Gartz a. O., jetzt unbekannten Aufenthalts, mit dem Antrage auf Gewährung von Unterhalt: den Beklagten zu verurteilen, dem Kläger zu Händen 8 seines Vormundes von seiner Geburt bis zur Voll⸗ endung seines sechzehnten Lebensjahres als Unterhalt eine im voraus am ersten jeden Kalendervierteljahrs fällige Geldrente von vierteljährlich 45 — fünf und vierzig — Mark, und zwar die rückständigen Beträge sofort, zu zahlen, und das Urteil für vorläufig voll⸗ streckbar zu erklären, soweit die Entrichtung für die Zeit nach Erhebung der Klage und für das der Er⸗ hebung der Klage 35 letzte Kalender⸗ vierteljahr zu erfolgen hat, sowie dem Beklagten die Kosten des Rechtsstreits aufzuerlegen. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Gartz a. O. auf den 15. November 1905, Vormittags 11 Uhr. Zum Zwecke der öffent⸗ lichen Zustellung wird dieser Auszug der Ladung be⸗ kannt gemacht.
Gartz a. O., den 19. August 1905.
Koch, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.
[42295] Oeffentliche Zustellung. 2 C 1026/05. 2.
Der Lehrer a. D. Franz Eduard Kunz aus Gera⸗R., Lutherstraße 1, als Vormund der minderjährigen Johanne Elfriede Kunz, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. von Davidson in Koblenz;, klagt gegen den früheren Pianofortearbeiter, jetzigen Schau⸗ spieler Fritz Bergmann, früher in Koblenz, jetzt ohne bekannten Aufenthaltsort, auf Grund der Be⸗ stimmungen über Ansprüche aus außerehelicher Bei⸗ wohnung, mit dem Antrage, den Beklagten kosten- fällig zu verurteilen, dem Kinde vom Tage seiner Geburt, dem 30. April 1900, an bis zur Vollendung seines sechzehnten Lehensjahres als Unterhalt eine im voraus zu entrichtende Geldrente von vierteljährig 45 ℳ, und zwar die rückständigen Beträge sofort, die künftig fällig werdenden vierteljährig vom Ge⸗ burtstage ab gerechnet, zu zahlen, und das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor das Königliche Amtsgericht in Koblenz auf Montag, den 6. November 1905, Vor⸗ mittags 9 Uhr, Zimmer Nr. 7. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Kobleunz, den 26. August 1905.
Henn, als Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. Abt. 2A.
[42294] Kgl. Amtsgericht Tübingen. Oeffentliche Zustellung.
Eugen Grießmavyer, Bureauchef in Stuttgart, als Vormund der am 7. November 1903 in Stuttgart geborenen Emma Marie Banhardt, ersterer ver⸗ kreten durch Justizreferendär Waldmüller in Tübingen, klagt gegen den am 10. September 1879 geborenen verheirateten Givpser Johann Konrad Vollmer von Dußlingen, z. Zt. mit unbekanntem Aufenthalt ab⸗ wesend, wegen Unterhaltsforderung mit dem Antrag, es wolle durch ein für vorläufig vollstreckbar zu er⸗ klärendes Urteil für Recht erkannt werden: Der Be⸗
klagte sei schuldig, der Klägerin von ihrer Geburt an bis zur Vollendung ihres sechzehnten Lebensjahres