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Reichsanzeiger und Königlich Preußi
Berlin, Mittwoch, den 25. Oktober
Offentlicher Anzeiger.
Qualität mittel
Gezahlter Preis für 1 Doppelzentner
Höchfter iSg höchster niedrigster höchster ℳ ℳ ℳ ℳ ℳ
8-. wurden am Markttage gut Verkaufte 3 (Spakte 1) Menge nach überschläglicher Schätzung verkauft
Doppelzentner (Preis unbekannt)
Kommanditgesellschaften auf Aktien und Aktiengesellsch. Erwerbs⸗ und Wirtschaftsgenossenschaften. . . Niederlassung ꝛc. von Rechtsanwälten. Bankausweise. Verschiedene Bekanntmachungen.
Doppelzentner
1. EEE 1
2. Aufgebote, Verlust⸗ und Fundsachen, Zustellungen u. dergl. 3. Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ ꝛc. Versicherung.
4 Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc.
5. Verlosung ꝛc. von Wertpapieren.
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17. 10. 17. 10.
Die verkaufte Menge wird auf volle Dop und der Verkaufswert auf volle Mark abgerundet mitgeteilt. Der Durchschnittspreis wird aus den unabzerundeten Pblen berechnet.
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1) Untersuchungssachen.
(56282] Steckbrief.
Gegen den am 9. Juli 1883 in Witkowo, Witkowo, geborenen, 1,72,5 m großen, Rekruten — Tischler — Ignatz Paluszewski, zuletzt in Witkowo, Landwehrbezirk Gnesen, aufhaltsam und für das Grenadierregiment Nr. 2 ausgehoben, welcher flüchtig ist und sich verborgen hält, ist die Untersuchungshaft wegen Fahnenflucht verhängt. Es wird ersucht, ihn festzunebmen und unter Mitteilung an das Bezirks⸗ kommando Gnesen in die Millitärarrestanstalt in Gnesen oder an die nächste Militärbehörde zum Weitertransport in die Militärarrestanstalt zu Gnesen abzuliefern. 3
Bromberg, den 19. Oktober 1905.
Gericht der 4. Division.
56285] 8 1ie Strafverfolgung des Torpedoheizers d. R. Willy Kramp vom Landwehrbezirk Stolp wegen militärisch ausgezeichneten Diebstahls wird eingestellt, weil der Nachweis der rechtswidrigen Zueignungs⸗ absicht nicht zu erbringen ist.
Graudenz, den 16. September 1905.
Gericht der 35. Division. [56286] Fahnenfluchtserklärung.
In der Untersuchungssache gegen den Grenadier Christian Maciohsek der 4. Kompagnie Königin Augusta Gardegrenadierregiments Nr. 4, wegen
ahnenflucht, wird auf Grund der §§ 69 ff. des
ilitärstrafgesetzbuchs sowie der §§ 356, 360 der Militärstrafgerichtsordnung der am 23. Dezember 1884 zu Altschalkowitz, Kr. Oppeln, geborene Be⸗ schuldigte hierdurch für fahnenflüchtig erklärt.
Berlin, den 21. Oktober 1905. 5
Gericht der 2. Gardedivision. [56283] Fahnenfluchtserklärung.
In der Untersuchungssache gegen den: 8
1) Kanonier Wilhelm Boer der 4. Batt. Feldart⸗ Regts. 76, geboren am 9. Juli 1880 zu Penkendorf, Kreis Schweidnitz (Preußen),
2) Kanonier Alois Vonarx der 1. Batt. Feldart.⸗ Regts. 76, geboren am 23. Juni 1881 zu Colmar, Kreis Colmar (Elsaß⸗Lothringen),
3) Kanonier Heinrich Friedrich Möllinger der 1. Batt. Feldart.⸗Regts. 76, geboren am 2. Juli 1882 zu Osnabzück, Kreis Osnabrück (Preußen),
w⸗gen Fahnenflucht, werden auf Grund der §8§ 69 ff. des Militärstrafgesetzbuchs sowie der §§ 356, 360 der Militärstrafgerichtsordnung die Beschuldigten hier⸗ durch für fahnenflüchtig erklärt.
Freiburg i. B., den 21. Oktober 1905.
Königliches Gericht der 29. Division. [56284] Freree ;
Die am 8/4. 8.04 gegen den Musketier Johannes Theodor Detlefsen der 8. Kompagnie Infanterie⸗ regiments Nr. 60 erlassene Fahnenfluchtserklärung wird gemäß § 362 :2 M.⸗St.⸗G.⸗O. hierdurch zurück⸗ g 8
Straßburg, 23.
Hagenau, den 21 Oktober 1905.
Königliches Gericht der 31. Division.
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2 Aufgebote, Verlust⸗u. Fund⸗ sachen, Zustellungen u. dergl.
[56117]
Wer Rechte an der bei uns auf das Leben des früberen Gutsbesitzers, späteren Rentners Friedrich Wilhelm Karl Hennecke in Hammerstein i. Wpr. Versicherung Nr. 226 631 nachweisen ann, möge sich bis zum 20. Januar 1906 bei uns melden, widrigenfalls wir ohne Vorlage des angeblich abhanden gekommenen, unter unserer früheren Firma „Lebensversicherungsbank für Deutschland“ aus⸗ gestellten Versicherungsscheins Nr. 226 631 Zahlung leisten werden.
Gotha, den 20. Oktober 1905.
Gothaer Lebensversicherungsbank a. G. Stichling.
[55751] Aufgebot. Der Bäckermeister Johann Spindler in Krumm⸗ hübel i. R. hat das Aufgebot der angeblich verloren gegangenen Lebensversicherungepolice Nr. 123 733 der Schlesischen Lebensversicherungsaktiengesellschaft Breslau, die auf die Lebensversicherungsaktiengesell⸗ schaft Nordstern in Berlin übergegangen ist, über 6000 ℳ, ausgestellt auf den Namen des Antrag⸗ stellers, beantragt. Der Inhaber der Police wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 20. Juni 1906, Vormittags 11 Uhr, vor dem unter⸗ zeich eten Gerichte anberaumten Termine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigen⸗ falls sie für kraftlos erklärt wird.
Schmiedeberg i. R., 16. Oktober 1905.
Königliches Amtsgericht. “ (56147] 5 F. 16/05. 1.
. Aufgebot.
Der Kaufmann Eduard Monheim zu Duisburg bat das Aufgebot des angeblich verloren gegangenen echsels d. d. Smyrne, le 22. Septembre 1905, ber 128,50 ℳ, der auf seine Ordre von H. Pedre⸗ copoli ausgestellt und von Karl Bergrath zu Duis⸗ urg akzeptiert ist, beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 25. April 1906, Vormittags 11 Uhr, vor dem Königlichen Amtsgericht hierselbst, Gutenberg⸗ traße Nr. 9, Zimmer Nr. 3, anberaumten Auf⸗ sebotstermine seine Rechte anzumelden und die Ur⸗ nde vorzulegen, widrigenfalls deren Kraftloserklärung
folgen wird. 8 Duisburg, den 13. Oktober 1905. Königliches Amtsgericht.
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[56122] Aufgebot.
Auf Antrag des Eigentümers des Grundstücks Blatt Nr. 169 Konstadt, des Gastwirts Gottlieb Sobotta zu Konstadt, vertreten durch den Justizrat Rosenthal zu Kreuzburg O.⸗S., werden:
1) die daselbst aus dem rechtskräftigen Erkenntnis vom 13. April 1870 für den Kaufmann S. Kayser zu Konstadt Abt. III Nr. 9 1¹1 eingetragene Judikat⸗ forderung von 38 Tlr. nebst 6 % Zinsen seit dem 15. März 1870 und von 1 Tlr. 24 Sgr. Gerichts⸗ und Exekutionskosten, zusammen von 39 Tlr. 24 Sgr. oder 119,40 ℳ zum Zweck der Ausschließung des unbekannten Gläubigers,
2) der verloren Hypothekenbrief vom 11. Oktober 1870 über die auf demselben Grund⸗ stücke Abt. III Nr. 13 für den Hollzhändler W. Waegner zu Kreuzburg aus dem rechtsk ftigen Mandat vom 5. Juni 1870 eingetragene Judikat⸗ forderung von 40 Tlr. nebst 6 % Zinsen seit dem 21. April 1870 und von 3 Tlr. 18 Sgr. Gerichts⸗ und Exekutionskosten, zusammen von 43 Tlr. 18 Sgr. oder 130,80 ℳ zum Zweck der Kraftloserklärung
aufgeboten. Der Gläubiger der Post zu 1 und dessen unbekannte Rechtsnachfolger sowie die un⸗ bekannten Inhaber der Urkunde zu 2 werden auf⸗ gefordert, ihre Rechte spätestens in dem auf den 27. Februar 1906, Vorm. 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine anzumelden und die Urkunde zu 2 vorzulegen, widrigenfalls sie mit ihren Rechten auf die Post zu 1 werden ausgeschlossen und die Urkunde zu 2 wird für kraftlos erklärt werden.
Amtsgericht Konstadt, den 20. Oktober 1905.
[56126] Aufgebot.
Der Arbeiter Josef Ulatowski in Brattian, ver⸗ treten durch den Just zrat Michalek in Neumark, hat das Aufgebot der in der Gemarkung Brattian be⸗ legenen Parzelle 549/258 des Kartenblatts Nr. 1, bezeichnet mit „Wiese an der Drewenz“, 14 a 60 qm groß, mit einem Reinertrag von *½%0 Taler, bean⸗ tragt. Es werden daher alle Personen, welche das Eigentum an dem aufgebotenen Grundstücke in An⸗ spruch nehmen, aufgefordert, spätestens in dem auf den 16. März 1906. Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer 14, anbe⸗ raumten Aufgebotstermine ihre Rechte anzumelden, widrigenfalls ihre Ausschließung mit ihren Rechten erfolgen wird.
Neumark Wpr., den 11. Oktober 1905.
Königliches Amtsgericht.
[55760] 28 K. Württ. Amtsgericht Balingen. Aufgebot. F. 477/05.
1) Friederike Spanagel, geb. Kauffmann, Schuh⸗ macherswitwe in Ebingen, 2) Luise Laubengeiger, geb. Kauffmann, Wirtsehefrau daselbst, 3) Robert Kauffmann, Mechaniker daselbst, 4) Jakob Kauff⸗ mann, Kaufmann in Reutlingen, haben das Auf. gebot behufs Todeserklärung ihres am 2. August 1849 in Ebingen geborenen, im Jahr 1866 nach Amerika gereisten, zuletzt in Ebingen wohnhaft gewesenen und längst verschollenen Bruders Johannes Kauffmann beantragt. Nachdem dieser Antrag für zulässig erklärt worden ist, ergeht die Aufforderung
a. an den Verschollenen, sich spätestens in dem auf Samstag, 5. Mai 1906, Nachm. 3 Uhr, vor dem hiesigen Amtsgericht bestimmten Aufgebots⸗ termin zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird,
b. an alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, spätestens im obigen Termin dem Gericht Anzeige zu machen.
Den 17. Oktober 1905.
e(gCez.) Abel, O. A.⸗R. Veröffentlicht durch Amtsgerichtssekretär Herrmann.
8
. Württ. Amtsgericht Balingen..
F. 383 05. Gegen
1) Balthasar Merz, geboren am 20. November 1804 in Tieringen, im Jahre 1851 von dort aus nach Amerika ausgewandert,
2) dessen Tochter Katharine Merz, geboren am 20. Januar 1843 daselbst,
3) dessen Tochter Anna Maria Merz, geboren am 26. Oktober 1846 daselbst,
4) dessen Sohn Johannes Merz, geboren am 17. März 1849 daselbst, Z. 2—4 ebenfalls im Jahre 1851 nach Amerika ausgewandert,
5) Gottlieb Laubengeiger, geboren am 4. März 1822 in Tieringen, vor 60 Jahren von dort aus nach Amerika gereist,
6) Anna Katharine Laubengeiger, geboren am 12. August 1790, früher in der Schweiz sich auf⸗ haltend,
7) Johann Georg Speidel, Zeugmacher, geboren am 17. Dezember 1805 in Tieringen, im Jahre 1846 von Balingen aus nach Siebenbürgen ausgewandert,
sämtliche seit mehr als 10 Jahren verschollen, hat der Meßner Ernst Speidel in Tieringen, der an deren Todeserklärung ein rechtliches Interesse hat, das Aufgebot behufs Todeserklärung beantragt. Nach⸗ dem dieser Antrag zugelassen worden ist, ergeht die Aufforderung
a. an die Verschollenen, sich spätestens in dem auf Samstag, den 5. Mai 1906, Nachm. 3 Uhr, vor dem hiesigen Amtsgericht bestimmten Aufgebots⸗ termin zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird,
b. an alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, spätestens im obigen Termin dem Gericht Anzeige zu machen.
Den 17. Oktober 1905.
(scez.) Oberamtsrichter Abel. Veröffentlicht durch Amtsgerichtssekretär Herrmann.
[56119] Aufgebot.
Der Gerichtssekretär Paul Lobvogel in Rathenow hat beantragt, als Pfleger den verschollenen Eduard Hermann Döbbelin, geb. am 29. Juni 1852 in Mitau i. Rußland, zuletzt wohnhaft in Kandau in Kurland, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 12. Mai 1906, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Neue Friedrichstr. 13/14, III. Stock, Zimmer 143, anberaumten Aufgebots⸗ termine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebots⸗ termine dem Gericht Anzeige zu machen.
Berlin, den 17. Oktober 1905.
Königliches Amtsgericht I. Abteilung 84.
[56120] Aufgebot.
Der Rechtsanwalt Georg Peiser zu Berlin als Abwesenheitspfleger hat beantragt, den verschollenen früheren Waisenhauszögling Friedrich Otto Lau, geboren am 10. Dezember 1863, zuletzt wohnhaft in Berlin, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 5. Mai 1906, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Neue
riedrichstraße 13/14, III. Stock, Zimmer 143, an⸗ eraumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.
Berlin, den 17. Oktober 1905.
Königliches Amtsgericht IL. Abteilung 84. [56124] Aufgebot.
Auf Antrag des Pflegers Lehrers Johann Marquardt in Braunsberg werden die ihrer Anzahl, ihrem Namen und ihrem Wohnort nach unbekannten Nachkommen der durch Urteil des unterzeichneten Gerichts vom 13. April 1905 seit dem 1. Januar 1888 für tot erklärten Jäger Albert und Dorothea, geb. Marquardt, Pallmaunnschen Eheleute aus Braunsberg, von denen nur bekannt ist, daß 4 von ihnen im Alter von 2 — 10 Jahren im Jahr 1868 aus Rußland kommend sich einige Zeit in Braunsberg aufgehalten haben, jedoch bald wieder nach Rußland zurückgekehrt sind ohne seit jener Zeit, und jedenfalls seit dem Jahr 1872 ein Lebenszeichen von sich zu geben, auf⸗ gefordert, sich spätestens im Aufgebotstermin den 19. September 1906, Mittags 12 Uhr, bei dem unterzeichneten Gericht, Zimmer Nr. 6, zu melden, widrigenfalls ihre Todeserklärung erfolgen wird. Gleichzeitig werden alle diejenigen, welche Auskunft über Leben und Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, aufgefordert, spätestens im Auf⸗ gebotstermin dem Gerichte davon Anzeige zu machen.
Braunsberg, den 19. Oktober 1905.x.
Königliches Amtsgericht. Abt. 1. [55771] Aufgebot. 1
Nr. 15 822. Der Kaufmann Konrad Reith hier hat als Bevollmächtigter der Magdalena Strobel, ledig in Karlsruhe, und der Louis Barbont Witwe Albertine geb. Berdon in London beantragt, den verschollenen Schuster Josef Strobel, zuletzt wohn⸗ haft in Bühl, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf Freitag, den 18. Mai 1906, Vor⸗ mittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer Nr. 10, II. Stock, anberaumten Aufgebots⸗ termine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebots⸗ termine dem Gericht Anzeige zu machen.
Bühl, den 18 Oktober 1905.
EFroßherzogl. Amtsgericht.
1 (gez.) Dr. Ettle.
11.“ Dies veröffentlicht: 11“
Der Gerichtsschreiber Großh. Amtsgerichts: Noͤnninger.
[56146] Aufgebot. F. 2/05.
Die Ehefrau Tagner Peter Hilpert, Katharina geb. Steyler, in Klein⸗Rohrbach, vertreten durch ihren vor⸗ genannten Ehemann, hat beantragt, die verschollene Rosalie Buschhacher, Tochter der zu Blida (Afrika) verstorbenen Eheleute Zimmermann Georg Busch⸗ bacher und Marie geb. Steyler, zuletzt wohnhaft in Morsbach i Lothr., für tot zu erklären. Die be⸗ zeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf Mittwoch, den 16. Mai 1906, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer 11, anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung er⸗ folgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, er⸗ geht die Aufforderung, spätestens im Aufgebots⸗ termine dem Gericht Anzeige zu machen.
Forbach i. L., den 20. Oktober 1905.
Kaiserliches Amtsgericht. [56427] Aufgebot. F 9/05. 1.
Der Friseur Hermann Heyne in Fürstenwalde als Pfleger der Nachlaßmasse der Frau von Fritsche, A Werkentin, hat beantragt, den verscholle en
eemann Rüdiger von Fritsche, zuletzt wohnhaft in Fürstenwalde a. d. Spree, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 17. Mai 1906, Vor⸗ mittags 10 Uhr, bei dem unterzeichneten Gericht, Zimmer Nr. 8, anberaumten Aufgehotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, erzeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.
Fürstenwalde, den 19 Oktober 1905.
8
Königliches Amtsgericht. Scherschmidt.
[55758]
Der zu Oidtweiler wohnende Schreiner Theodor Hubert Brosius, vertreten durch die Rechtsanwälte Justi⸗rat L2. Jörissen und Dr. A. Jörissen in Aachen, hat beantragt, den Verschollenen Franz Wilbelm Brosius, geb. am 19 November 1821 zu Oidt⸗ weiler und daselbst zuletzt wohnhaft gewesen, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird auf⸗ gefordert, sich spätestens in dem auf 30. Mai 1906, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben und Tod des Ver⸗ schollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Auf⸗ forderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.
Geilenkirchen, den 17. Oktober 1905.
Königliches Amtsgericht. (L. S.) Remy. [55767] Aufgebot.
Nr. 11491. Auf Antrag des Anton Jehle, Maurer in Bleichheim, wird der am 8. Mai 1858 zu Bleich⸗ heim geborene Friedrich Restle aufgefordert, sich spätestens in dem auf Dieustag, 22. Mai 1906, Nachmittags 2 Uhr, bestimmten Termin zu melden, widrigenfalls seine Todeserklärung erfolgen wird. Zugleich werden alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen ver⸗ mögen, aufgefordert, spätestens in obigem Termin dies dem Gerichte anzuzeigen. 8
Kenzingen, den 20. Oktober 1905.
8 Gr. Amtsgericht. (gez.) Deimling. Dies veröffentlicht:
Der Ametsgerichtssekretär: (L. S.) Boos. [56127] Aufgebot.
Der zum Pfleger bestellte Eigentümer und Oel⸗ müller Carl Flechner zu Weißensee hat beantragt, den verschollenen Schmied Ernst Gustav Leopold Steuschke, geboren am 16. Juli 1857 zu Weißen. see, zuletzt wohhaft in Weißensee (Kreis Meseritz), für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 22. Mai 1906, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht. Zimmer Nr. 1, anbe⸗ raumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, späte⸗ stens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.
Meseritz, den 20. Oktober 1905.
Königliches Amtsgericht.
[55772] K. Amtsgericht Nagol Aufgebot. 8
Das Aufgebotsverfahren zum Zweck der Todes⸗ erklärung ist beantragt und zugelassen gegen
1) Christian Friedrich Theurer, Dienstknecht, geb. 8. April 1843 in Simmersfeld, Sohn des † Waldschützen Michael Theurer und der † Christine geb. Keller, seit dem Jahre 1894 mit unbekanntem Aufenthalt abwesend und verschollen. Antragsteller: der Abwesenheitspfleger Joh. Friedr. Hanselmann, Postagent in Simmersfeld.
2) Elisabethe Leiz, geb. 14. Januar 1861 z Haiterbach,
3) Friederike Leiz, geb. 16. Februar 1868 zu War Töchter des für kot erklärten Johann Georg Leiz von Wart, im Jahre 1868 nach Amerika aus⸗ gewandert und seither verschollen. Antragsteller: die Miterben Rosine Bromley, geb Schaible, Ehefrau des Henry B. Bromley in Detroit, Mich. N.⸗A, und deren 4 Geschwister. 28
An die Verschollenen ergeht die Aufforderung, sich spätestens in dem auf Dienstag, den 15. Mai 1906, Vormittags 10 Uhr, vor dem hiesigen Amtsgericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls ihre Todeserklärung erfolgen würde. Alle, welhe über Leben oder Tod der Verschollenen Auskunft zu erteilen vermögen, werden aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermin dem Gericht Anzeige zu machen.
Den 18. Oktober 1905.
Amtsrichter Schmid.
Veröffentlicht durch Heyd, Amtsgerichtssekretär. [56418] Aufgebot.
Der Weber Jakob Barth in Seedorf hat als Abwesenheitspfleger beantragt, den verschollenen, am 20. Oktober 1853 in Seedorf geborenen, im Jahre 1868 nach Amerika ausgewanderten Wendelin Müller, Sohn des † Josef Müller, en
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in Seedorf, und der † Helene geb. Notheis, zuletzt wohnhaft in Seedorf, für tot zu erklären. Der bezeich ete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf Freitag, den 18. Mai 1906, Nachmittags 4 Uhr, vor dem unter⸗ zeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. 8 G“ Oberndorf, den 18. Oktober 1905. Königliches Amtsgericht. Votteler, H.⸗R.
Veröffentlicht durch Gerichtsschreiber: Mathes. [55432] Aufgebot.
Der Kämmereiberechner Otto Schroeder in Witten⸗ burg hat beantragt, seinen verschollenen Bruder, den Kaufmann Heinrich Rudolf Fritz Schroeder, ge⸗ boren am 20. September 1850 zu Stolpe, D. A. Neustadt i. M., zuletzt wohnhaft in Rostock, welcher 1870 aus Wien die letzte Nachricht von sich gab, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene
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