1. Untersuchungssachen.
2. Aufgebote, Verlust⸗ und Fun sachen, Zustellungen u. dergl.
3. Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ ꝛc. Versicherung. 4. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen 2c. 5. Verlosung ꝛc. von Wertpapieren. 8
Offentlicher Anzeiger.
6. FeemnanditoefesFesen auf Aktien und Aktiengesellsch. 7. Erwerbs⸗ und Wirtscha m 8
8. Niederlassung ꝛc. von Rechtsanwälten.
9. Bankausweist⸗
10. Verschiedene Bekanntmachungen.
v“ 8 4
eenossenschaften.
1) Untersuchungssachen.
[74664]
Strafsache gegen Johann Andreas Ott von
Froschhausen wegen Notzucht. Beschluß.
Es wird angeordnet, daß das im Deutschen Reich befindliche Vermögen des Angeschuldigten mit Be⸗ schlag zu belegen ist, da gegen den Abwesenden, gegen den die öffentliche Klage erhoben ist, Verdachts⸗ gründe vorliegen, welche den Erlaß eines Haftbefehls rechtfertigen würden.
Darmstadt, den 23. Dezember 1905.
Gr. Landgericht. Strafkammer IJI. (gez.) Dornseiff. Lebrecht. Conradi. Für die Ausfertigung: ““
(L. S.) Becker, Gerichtsassessor.
[75479]
Fahnenfluchtserklärung und Beschlagnahmeverfügung. In der Untersuchungssache gegen den Musketier Karl Krebs der 7. Kompagnie Infanterieregiments Nr. 65, geboren am 30. November 1880 zu Eber⸗ stadt (Württemberg), wegen Fahnenflucht, wird auf Grund der §§ 69 82 des Militärstrafgesetzbuchs sowie der §§ 356, 360 der Militärstrafgerichtsordnung der Beschuldigte hierdurch für fahnenflüchtig erklärt und sein im Deutschen Reiche befindliches Vermögen mit Beschlag belegt. Ebin⸗— den 28./25. Degember 190b. Koblenz den 2 25. Dezember “ Königliches Gericht 15. Division,
In der Untersuchungssache gegen den Rekruten Hermann Carl Richard Bettin aus dem Landwehr⸗ bezirk Barmen, wegen Fahnenflucht, wird auf Grund der §§ 69 ff. des Militärstrafgesetzbuchs sowie der 8 356, 360 der Militärstrafgerichtsordnung der Be⸗
zuldigte hierdurch für fahnenflüchtig erklärt.
Düsseldorf, den 2. Januar 1906.
Königliches Gericht der 14. Division.
[75530]
In der Untersuchungssache gegen den Rekruten Emil Richard Emde aus dem Landwehrbezirk Barmen, wegen Fahnenflucht, wird auf Grund der
69 ff. des Militärstrafgesetzbuchs sowie der
356, 360 der Militärstrafgerichtsordnung der Be⸗ schuldigte hierdurch für fahnenflüchtig erklärt.
Düsfseldorf, den 2. Januar 1906. Königliches Gericht der 14. Division.
5 — . — 2) Aufgebote, Verlust⸗ u. Fund⸗ sachen, Zustellungen u. dergl. [75381] Zwangsversteigerung.
Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in Berlin, Zorndorferstr. 47, belegene, im Grundbuche von den Umgebungen Band 131 Blatt Nr. 6132 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks auf den Namen 1) des Kaufmanns Wilhelm Hackel zu Charlottenburg, Ansbacherstr. 22, 2) des Land⸗ wirts Bruno Oehme zu Borna Leipzig, Altenburg⸗ straße 3, 3) des Kaufmanns Eugen Goeßner zu Berlin, Neue Winterfeldstr. 32, eingetragene Grund⸗ stück, bestehend aus Vorderwohngebäude mit 1. rechtem Seitenflügel, Doppelquergebäude mit 2. rechtem Seitenflügel mit 2 Höfen am 15. März 1906, Vormittags 10 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht — Neue Friedrichstraße 13/15 — Zimmer Nr. 113/115, III Treppen, versteigert werden. Das in der Grundsteuermutterrolle unter Art. Nr. 1868 in der Gebäudesteuerrolle unter Nr. 35 965 einge⸗ tragene Grundstück, Kartenblatt 36, Parzelle 988/44, ist 7 a 80 qm groß und mit einem Nutzungswert von 11 400 ℳ zu einer Gebäudesteuer von jährlich 456 ℳ veranlagt. Der Versteigerungsvermerk ist am 11. Dezember 1905 in das Grundbuch eingetragen. Berlin, den 27. Dezember 1905.
Königliches Amtsgericht I. Abteilung 87.
[74915] Aufgebot. 16 F. 12/05.
Der Kommerzienrat Walter Simons in Elberfeld hat das Aufgebot der auf seinen Namen eingetragenen und angeblich verloren gegangenen Aktien der Vater⸗ ländischen Transport⸗Versicherungs⸗Aktien⸗Gesellschaft zu Elberfeld Nr. 118, 119, 120, 121 und 122 über je 2000 ℳ beantragt. Der Inhaber der Aktien wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 12. Juli 1906, Vormittags 10 Uhr, vor dem unter⸗ evrs Gericht, Königstraße 71, Zimmer 2, an⸗
raumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Aktien vorzulegen, widrigenfalls die Kraftlos⸗ erklärung der Aktien erfolgen wird.
Elberfeld, den 20. Dezember 1905.
Königliches Amtsgericht. Abt. 16.
[74916] Aufgebot. 16 F. 11/05. Die Witwe Theodor Binterim, geb. Grafe, in Elberfeld, hat das Aufgebot der angeblich verloren gegangenen Akrie Nr. 1042 der Vaterländischen Feuerversicherungsaktiengesellschaft in Elberfeld be⸗ antragt. Der Inhaber der Aktie wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 12. Juli 1906, Vor⸗ mittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, u 71, Zimmer 2, anberaumten Aufgebots⸗ termine seine Rechte anzumelden und die Aktie widrigenfalls die Kraftloserklärung der
Aktie erfolgen wird. Elberfeld, den 20. Dezember 1905. 8
Königliches Amtagericht. Abt. 16.
175500] Aufgebot und Zahlungssperre. Der Verlust nachbezeichneter Urkunden ist glaubhaft emacht. Auf Antrag werden diese Urkunden zum Zwec der Kraftloserklärung aufgeboten, nämlich:
1) die 3 ½ % igen Pfandbriefe der Süddeutschen Bodenkreditbank in München Ser. 33 Lit J Nr. 9255 zu 500 ℳ und Ser. 46 Lit. J Nr. 384 047 zu 500 ℳ Antragsteller: Schmiedmeister Johann Loibl in Schmiedaitnach;
2) der 3 ½ % ige verlosbare Pfandbrief der Baye⸗ rischen Hypotheken⸗ und Wechselbank in München Ser. 23 Lit M Nr. 1044 zu 500 ℳ Antragsteller: Simon Fischbacher, Bauer in Tötzham;
3) der 3 ½ %ige Pfandbrief der Süddeutschen Bodenkreditbank in München, Ser. 33 Lit. L.
Nr. 22 555 zu 100 ℳ Antragsteller: Gemeinde⸗
geboren 16. Juni 1850 in Altenschleuse, Gemeinde
wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den
verwaltung Dengling;
4) der 4 % ige verlosbare Pfandbrief der Bayerischen Hypotheken⸗ und Wechselbank in München Ser. 21 Lit. JI Nr. 112 446 zu 100 ℳ Antragsteller: Sabina Keller, Fabrikarbeiterin in Kempten;
5) die 3 ½ % igen Bayerischen Eisenbahnanlehens⸗ schuldverschre bungen Ser. 112 Nr. 11 126 zu 500 ℳ, Ser. 50 Nr. 12 253 und 12 254 zu je 200 ℳ Antragsteller: Andreas Schiller, Eisendreher in Nürnberg;
6) die 3 ½ % ige unterm 13. März 1905 verloste und für 1. September 1905 heimzahlbare Obligation Lit. D Nr. 699 des Stadt Münchener Anlehens vom Jahre 1894 zu 200 ℳ Antragsteller: Amalie Ott, Bezirksarztenstochter in München;
7) die auf den Inhaber lautenden Aktien Nr. 217 — 231 einschließl. der Aktiengesellschaft Thon⸗ werke Geisenbrunn in München zu je 1000 ℳ An⸗ tragsteller: Aktiengesellschaft Thonwerke Geisenbrunn in München; 1
8) die vierprozentigen auf den Inhaber lautenden Schuldverschreibungen der Lokalbahnaktiengesellschaft München Lit. B Nr. 10 472 und 11 899 zu je 1000 ℳ Antragsteller: Jakob Bergmeier, Gütler in Attaching, Georg Bergmeier, Taglöhner in Freising⸗Neustift und Tberese Deuter, geb. Berg⸗ meier, Wirtsehefrau in Freising;
9) die unterm 29. November 1887 auf den Oekonomen Martin Rädler in Hergensweiler aus⸗ gestellte Lebensversicheruncspolice der Bayerischen Hvpotbeken. und Wechselbank in München Nr. 16 336 A. 1, a. über 2000 ℳ Antragsteller: Martin Rädler, Metzgermeister in Schlachters;
10) der auf den Namen des K. Forstamtsassessors Josef Weis in Dannenfels (Pfalz) ausgestellte Versicherungsschein der früberen Sterbekasse für das deutsche Forstpersonal eingetragene Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht mit dem Sitz in Tübingen, nunmehr Lebensversicherung für deutsche Forstbeamte, eingetragene Genossenschaft mit beschränkter Haft⸗ pflicht mit dem Sitze in München, Nr. B, 256 der Genossenliste über 5000 ℳ Antragsteller: Barbara Weis, Forstmeisterswitwe, und deren Tochter Maria Sabina Weis in Aschaffenburg.
Die Inhaber vorbezeichneter Urkunden werden aufgefordert, spätestens in dem auf Samstag, den 14. Juli 1906. Vorm. 10 Uhr, vor dem Kgl. Amtsgerichte München I, Abt. A f. Z⸗S., im Geschäftszimmer Nr. 88 des neuen Justigebäudes an der Luitpoldstraße anberaumten Aufgebotstermin ihre Rechte bei dem unterfertigten Gericht anzu⸗ melden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls deren Kraftloserklärung erfolgen wird.
Ferner wird bekannt gegeben, daß bezüglich der oben in Ziffer 5 bezeichneten Schuldverschreibungen, gem. § 1019 Z.⸗P.⸗O., sowie des weiteren bezüglich der 3 ½ % igen Bayverischen Eisenbahnanlehensschuldver⸗ schreibung Ser. 6110 Nr. 152 728 zu 2000 ℳ, deren Verlust glaubhaft gemacht ist, gem § 1020 Z.⸗P.⸗O. auf Antrog des Eisendrehers Andreas Schiller in Nürnbera Zablungssperre angeordnet und demgemäß an den Aussteller das Verbot erlassen ist, an den Inhaber der Urkunde eine Leistung zu bewirken, ins⸗ besondere neue Zinsscheine oder einen Erneuerungs⸗ schein auszugeben.
München, den 30. Dezember 1905.
Königl. Amtsgericht München I, Abt. A f. Z.⸗S. Der K. Amtsrichter: Pielmaier.
[75541] Bekauntmachung.
Seit 30. Dezember 1905 abhanden gekommen: Stammprioritätsaktie der Vereinsbrauerei Rixdorf Nr. 0763 über 1000 ℳ (46. 1V 45. 05.)
Berlin, den 3. Januar 1906. 1 1“
Der Polizeipräsident. IV. E. D.3J3
[42746] Aufgebot. F 2/705. 10. Auf zulässig befundenen Antrag wird der un⸗ bekannte Inhaber des Quittungsbuchs Nr. 1892 der Sparkasse des Kreises IJburg zu Iburg aufgefordert, seine Rechte aus demselben spätestens in dem am 22 März 1906, Mittags 12 Uhr, auf hiesiger Gerichtsstube anstehenden Termin anzumelden, widrigenfalls es für kraftlos erklärt werden wird. Iburg, den 28. August 1905. Königliches Amtsgericht.
[75350] Aufgebot. u“ Der Altenteiler Heinrich Feldmann in Obershagen als gerichtlich bestellter Pfleger der nachstehend be⸗ zeichneten Gebrüder Rohde hat beantragt, die ver⸗ schollenen Gebrüder Rohde, nämlich: 1) Heinrich, geb. 29. Mai 1852, 2) Johann Heinrich August, geb. 28. September 1853, 3) Heinrich Ferdinand, geb. 8. Januar 1859, 4) Ernst Gustav, geb. 17. Januar 1866, zuletzt wohnhaft in Obershagen, für tot zu er⸗ klären. Die bezeichneten Verschollenen werden auf⸗ gefordert, sich spätestens in dem auf Freitag, den 13. Juli 1906, Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. 8 Burgdorf, den 23. Dezember 1905. Königliches Amtsgericht. II.
[75543] Aufgebot. F. 9/05/2. Der Schiffer Jakob Barfels in Neuenkirchen hat beantragt, den verschollenen Schiffer Peter Barfels,
Guderhandviertel, Kreis Jork, zuletzt wohnbaft dafelbst, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene
18. Juli 1906, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Auf⸗ forderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. Jork, den 25. Dezember 1905. Könialiches Amtsgericht.
[75542] Aufgebot. 1 Der Karl Abhalter, Wirt in Heudorf (Württem⸗ berg), hat beontragt, die verschollenen eze
1. Januar 1872, Mittags 12 Uhr, festgestellt. 1“
1) Franz Xaver Abhalter, geb. 15 1825 zu Bennweier, Schneider, .
88 1I1I1““
2) Katharina Abhalter, geb 29. Oktober 1829 zu Bennweier, Ehefrau von Franz Josef Knittel,
zuletzt wohnhaft in Bennweier, welches sie seit 1853,54 verlassen haben, für tot zu erklären. Die bezeichneten Verschollenen werden aufgefordert, sich spätestens in dem auf Donnerstag, den 12. Juli 1906, Vormittags 10 Uhr, vor dem unter⸗ zeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.
Kaysersberg, den 22. Dezember 1905.
Kaiserliches Amtsgericht. (gez.) Kettelhoit, Amtsg.⸗Rat. 8
Beglaubigt: (L. S.) A. Gebhard, Amtsg.⸗Sekretär.
[75380] Aufgebot.
Das Amtsgericht I1“ hat heute folgendes Aufgebot erlassen: Auf Antrag der Testaments⸗ vollstrecker der verstorbenen Eheleute Privatmannes Gottlieb Glauner und Magdalena Wilhelmine Auguste Glauner, geb. Hoppe, nämlich: 1) des Rechtsanwalts Dris. jur. Max Friede und 2) des Zimmermeisters Hinrich Cordts, beide wohnhaft in Hamburg, letzterer vertreten durch den Antragsteller zu l., werden alle Nachlaßgläubiger des am 7. Juli 1827 in Dombrowken bei Thorn geborenen und am 23. Juli 1905 in Hamburg verstorbenen Privatmanns Gottlieb Glauner und seiner in Hamburg geborenen Wund am 11. März 1900 verstorbenen Ehefrau Magdalena Wilhelmine Auguste Glauner, geb. Henpe aufgefordert, ihre Forderungen bei der
erichtsschreiberei des hiesigen Amtsgerichts, Zivil⸗ justiggeäude vor dem Holstentor, Erdgeschoß, Mittelbau, Zimmer Nr. 165, spätestens aber in dem auf Mittwoch, den 21. Februar 1906, vveen.; 2 Uhr, anberaumten Auf⸗ gebotstermine, daselbst, Hinterflügel, Erdgeschoß,
immer Nr. 161, anzumelden. Die Anmeldung einer Forderung hat die Angabe des Gegenstandes und des Grundes der Forderung zu enthalten. Urkundliche Beweisstücke sind in Urschrift oder in Abschrift bei⸗ zufügen. Nachlaßgläubiger, welche sich nicht melden, können, unbeschadet des Rechts, vor den Verbindlichkeiten aus Pflichtteilsrechten, Vermächtnissen und Auflagen berücksichtigt zu werden, von den Erben nur insoweit Befriedigung verlangen, als sich nach Befriedigung der nicht ausgeschlossenen Gläubiger noch ein Ueber⸗ schuß ergibt; auch haftet jeder Erbe nach der Teilung des Nachlasses nur für den seinem Erbteil ent⸗ Sene Teil der Verbindlichkeit. Für die
läubiger aus Pflichtteilsrechten, Vermächtnissen und Auflagen sowie für die Gläubiger, denen die Erben unbeschränkt haften, tritt, wenn sie si nicht melden, nur der Rechtsnachteil ein, da jeder Erbe ihnen nach der Teilung des Nachlasses nur für den seinem Erbteil entsprechenden Teil der Verbindlichkeit haftet.
Hamburg, den 19. Dezember 1905.
Der Gerichtsschreiber des Amtsgerichts Hamburg.
Abteilung für Aufgebotssachen.
[75352] Oeffentliche Bekanntmachung. 95. V. 3562,05. 2. In dem von dem Magistratssekretär Hugo Frank zu Berlin am 26. November 1904 errichteten und am 22. Dezember 1905 eröffneten Testament sind die Kinder des Erblassers, als: Ernst und Friederike Frank, zur Zeit unbekannten Aufenthalts, bedacht. Berlin, den 22. Dezember 1905. Königliches Amtsgericht I. Abteilung 95.
[75348] Amtsgericht Westerstede.” Abt. I. Durch Ausschlußurteil vom 18 Dezember 1905
hat das Großberzogliche Amtsgericht, Abt. I, hier⸗
selbst für Recht erkannt:
Die verschollenen Geschwister Anna Margarete und Lena Sophie Seitje, Töchter des verstorbenen Köters und Wirts Johann Friedrich Settje zu Rostrup, werden für tot erklärt. Als Zeitpunkt des Todes wird der 1. Januar 1897, Mittags 12 Uhr, festgestellt. 88
1905, Dezember 20. 8
[75349] — Amtsgericht Westerstede. Abt. II.
Durch Ausschlußurteil vom 21. Dezember 1905 hat das Großberzogliche Amtsgericht, Abt. II, hier⸗ selbst, für Recht erkannt:
Der verschollene Diedrich Eilers, geboren am 2. Juni 1840 zu Tange, Gemeinde Apen, wird für tot erklärt. Als Zeitpunkt des Todes wird der
1905, Dezember 23. Oeffentliche Bekanntmachung. 111. VII. 370. 05
Ueber den Nachlaß des am 24. Mai 1905 zu Berlin verstorbenen Eigentümers Michael Ferdinand Tabbert ist die Nachlaßverwaltung angeordnet und der Rechtsanwalt Heymann zu Berlin, Brücken⸗ straße Nr. 6, zum Nachlaßverwalter bestellt worden.
Berlin, den 28. Dezember 1905.
Königliches Amtsgericht I. Abteilung 111.
[74263] Durch Ausschlußurteil des unterzeichneten Gerichts
vom 15. Dezember 1905 ist die Hypothekenurkunde
über die im Grundbuche von Oberbauerschaft Band III Blatt 3 in Abteilung III unter Nr. 4 eingetragene Hypothek:
„Siebenhundertundzwanzig Mark Kaufgeld, ver⸗ zinslich zu 4 % seit dem 1. April 1881 und nach sechsmonatlicher Kündigung zahlbar, für den Kolon Anton Heinrich Hoffmann genannt Nierste, Nr. 34 Oberbauerschaft, auf Grund der Schuldurkunde vom 30. März 1881
für kraftlos erklärt.
Ferner sind die Gläubiger, beziehungsweise deren Rechtsnachfolger, folgender Posten:
a. der im Grundbuche von Destel Band 1 Seite 367 in Abteilung III Nr. 2 und 3 einge⸗ tragenen Hypotheken: Nr. 2: Hundert Taler Kurant nebst 5 % Zinsen und Kosten für den Einnehmer Carl Clodius in Wagenfeld auf Grund der Urkunde vom 13. Oktober 1845 beziehungsweise Zessions⸗ urkunde vom 30 Januar 1860, Nr. 3: Hundert Taler Kurant nebst 5 % Zinsen seit dem 2. Februar 1860 für den Einnehmer Carl Clodius in Wagen⸗
feld aus der Urkunde vom 12. Dezember 1848 be⸗ ziebungsweise Zessionsurkunde vom 2. Februar 1860,
b. der im Grundbuche von Lashorst Band I. Blatt 26 in Abteilung III unter Nr. 7 und 8 ein⸗ getragenen Hypotheken: Nr. 7. Zwölf Taler 14 Sgr. 4 Pfg. nämlich zehn Taler 20 Sgr. Kapital mit Zinsen zu 5 % seit dem 1. Dezember 1840 und ein Taler 24 Sgr. 4 Pfg. Kosten ein⸗ schließlich der dieser Eintragung für den Auktionator Winkelmann zu Destel aus dem mit dem Atteste der Rechtskraft versehenen Mandate vom 18. November 1841, eingetragen auf Requisition des Prozeßgerichts de 29. September 1842 ex decreto de 11. Ok⸗ tober 1842, Nr. 8. Dreißig Taler 15 Sgr. Dar⸗ lehn für den Gemeinderendanten Wilhelm Toedtgen⸗ horst zu Lashorst aus der Obligation vom 28. März 18144 und 5 % Zinsen und halbjährige Lose sub hypotheca der Stätte mit Zubehör für Kapital, Zinsen und Kosten, eingetragen ex decreto de 10. April 1844,
c. der im Grundbuche von Schröttinghausen Band I Blatt 259 in Abteilung III unter Nr. 1 eingetragenen Hypothek: Der Kolon Johann Heinrich Schmidt verschuldet dem Heuerling Mathias Wil⸗ helm Husemann laut Erkenntnis vom 4. August 1838 aus einer zwischen denselben gehaltenen Ab⸗ rechnung über ein Erkenntnis des Land⸗ und Stadt⸗ gerichts zu Lübbecke vom 30. März 1838 Tausend⸗ einhundertzwanzig Taler Kurant, wovon 1073 Taler bezahlt und 47 Taler noch rückständig sind, gegen 5 % Zinsen seit 4. August 1838 und auf vierteljähr⸗ liche, nach dem 1. April 1839 zulässige Kündigung zahlbar, und hat für Kapital, Zinsen und Kosten das Kolonat nebst Zubehör verpfändet, 1
mit ihren Rechten ausgeschlossen, und sind die über diese Posten gebildeten Hypothekenurkunden für kraftlos erklärt. .
Es sind ferner der Eigentümer beziehungsweise deren Rechtsnachfolger des im Grundbuche von Levern Band IV Seite 101 auf den Namen der Eheleute Christian Gottlieb Kokemoor und Charlotte Catha⸗ rine geborene Stegmann zu Levern eingetragenen Grundstücks Flur 6 Nr. 31 der Gemarkung Levern mit ihren Rechten ausgeschlossen.
Lübbecke, den 15. Dezember 1905.
Königliches Amtsgericht.
[75372] Oeffeutliche Zustellung. 4. R. 320/05. 10.
Die Ehefrau Kunigunde Schult, geb. Uhlschmid, zu Wilhelmsburg, Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗ anwalt Dr. Kahlke in Altona, klagt gegen den Kranführer (Arbeiter) Aug. Joach. Wilh. Schult, geb. am 30. November 1863 zu Schlemmin i Mecklenburg, früher zu Altona, jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Grund §§ 1567 und 1568 B. G.⸗B., mit dem Antrage auf Ehescheidung und Erklärung des Beklagten für den schuldigen Teil. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die vierte Zivilkammer des König⸗ lichen Landgerichts zu Altona auf Sonnabend, den 24. März 1906, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der Bfsentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Altona, den 27. Dezember 1905.
Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. [75375] Oeffentliche Zustellung.
Die Aufwärterin Frau Margarete Stolpmann in Berlin, Prozeßbevollmächtigter: Justizrat Gimkiewicz, Berlin, klagt gegen ihren Ehemann, den Arbeiter Eduard Stolpmann, früher in Berlin, jetzt un⸗ bekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß er sie böslich verlassen habe, mit dem Antrage auf Ehescheidung. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 22. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts I. in Berlin, Gerichtsgebäude, Grunerstraße, Hauptportal, II. Stock, Zimmer 2 — 4, auf den 26. März 1906, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. 39 R. 530. 05.
Berlin, den 30. Dezember 1905.
Hahn, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts I. Zivilkammer 22.
[75374] Oeffentliche Zustellung. 70 R. 135/05. 14. Ergänzung.
In Sachen der Frau Adelheide Albrecht, geborenen Gol', in Berlin, Bernburgerstraße 24, Prozeßbevoll⸗ mächtigter: Rechtsanwalt Justizrat Tichauer zu Berlin, gegen ihren Ehemann, den Tischlermeister Paul Albrecht, früher in Berlin, Bernburger⸗ straße 24, jetzt unbekannten Aufenthalts, wird die öffentliche Zustellung vom 16. Dezember 1905 noch dahin ergänzt, daß die Klage auch noch auf § 1568 B. G.⸗B. gestützt wird. Zum Zwecke der öffent⸗ lichen Zustellung wird diese Ergänzung der Klage bekannt gemacht.
Berlin, den 30. Dezember 1905.
Dowaldt, Gerichtsschreiber 8.
des Königlichen Landgerichts I. Z.⸗K. 34.
[753731 Oeffentliche Zustellung. 34. R. 426/05. 5. Die Frau Josefa Bienert, geb Janchyk, in Bein, Kreis Schrimm, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Richard Berg zu Berlin, Friedrichstraße 47, klagt gegen den Barbier Anton Bienert, ihren Ehemann, früher in Berlin, jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Grund der Behauptung, daß Beklagter die Klägerin ge⸗ mißhandelt und beschimpft, ihr den Lebensunterhalt versagt und Ehebruch getrieben habe, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu trennen und den Beklagten für den allein schuldigen Teil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 17. Zivil⸗ kammer des Königlichen Landgerichts I in Berlin, Grunerstraße, II. Stockwerk, Zimmer 13, auf den 21. März 1906, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zu⸗ gelassenen Anwalt zu bestellen. um Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Berlin, den 2. Januar 1906. Müntzenberger, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts I.
1““ “ “
8 Zweite zum Deutschen Reichsanze 3.
Beilage
iger und Königlich Preußischen Staatsanzeiger.
Berlin, Donnerstag, den 4. Januar
1906.
1. hase sachensse en⸗
3 lefofbote
3. Unfall⸗ und Invaliditäts⸗ ꝛc. Versicherung. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen ꝛc. Verlosung ꝛc. von Wertpapieren.
erlust⸗ und Fundsachen, Zustellungen u. dergl.
Offentlicher Anzeiger.
6. Kommanditgesellschaften auf Aktien und Aktiengesellsch. 7. Erwerbs⸗ und Wir vr e“¹“¹“ 8. Niederlassung ꝛc. von 24 9. Vankauswelse 10. Verschiedene Bekanntmachungen.
tsanwälten.
2 Aufgebote, Verlust⸗u. Fund⸗
sachen, Zustellungen u. dergl.
75368] 2. R. 30/05. 19. Die verehel. Bäckermeister Anna Artelt, geb. Klein, zu Breslau, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Brieger in Breslau, klagt gegen den früheren Bäckermeister, jetzigen Arbeiter Alois Artelt, früher zu Breslau, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen schwerer Verletzung der durch die Ehe be⸗ ründeten Pflichten (§ 1568 B. G.⸗B.) auf Ehe⸗ cheidung. Sie ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die zweite Zivil⸗ kammer des Königlichen Landgerichts zu Breslau auf den 20. März 1906, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Ladung bekannt gemacht.
Breslau, den 27. Dezember 1905.
Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[75370] Oeffentliche Zustellung. Die Händlerin Josepha Seidel, geborene Gornig, u Bromberg, Mittelstr. 15, Prozeßbevollmächtigte: ustizrat Wolfen und Rechtsanwalt Dr. Schlemm in Bromberg, klagt gegen ihren Ehemann, den Hausbesitzer Anton Seidel, früher zu Bromberg und von hier nach Kleinasien ausgewandert, auf Grund der §§ 1565, 1568 B. G.⸗B., mit dem An⸗
trage:
1) die Ehe der Parteien zu scheiden und den Be⸗ klagten für den schuldigen Teil zu erklären,
2) dem Beklagten die Kosten des Rechtsstreits aufzuerlegen.
Die Klägerin ladet den Beklagten zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die zweite Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Brom⸗ berg auf den 16. März 1906, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem
edachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Fen Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser uszug der Klage bekannt gemacht.
Bromberg, den 22. Dezember 1905.
Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. [75371] Oeffentliche Zustellung.
Die Arbeiterfrau Emilie Krause, geb. Dreger, zu Argenau, Prozeßbevollmächtigter: Justizrat Sußmann in Bromberg, klagt gegen ihren Ehemann, den Arbeiter Johann Krause, früher zu Argenau, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte vor etwa 9 Jahren aus Argenau, dem gemeinschaftlichen Wohnort der Parteien, ver⸗ schwunden sei und, seitdem sein Aufenthaltsort un⸗ bekannt ist, der Klägerin ebenso lange Zeit keinerlei Unterhalt gewährt habe, mit dem Antrage, zu er⸗ kennen: die Ehe der Parteien wird getrennt, der Beklagte trägt die Schuld daran. Die Klagerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die zweite Zivilkammer des König⸗ lichen Landgerichts zu Bromberg auf den 16. März 1906, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen An⸗ walt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zu⸗ stellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Bromberg, den 22. Dezember 1905.
Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. [75494] Oeffentliche Zustellung.
Die Ehefrau des Tagelöhners Peter Gleß, Elise ee.. Hansonis, Stundenarbeiterin in Cöln⸗Ehren⸗ eld, Heliosstraße 4, Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗ anwalt Dr. Niessen, Cöln, klagt gegen ihren Ehe⸗ mann, z. Zt. ohne bekannte Wohnung, früher in Cöln⸗Ehrenfeld, unter der gü.hrs daß der Be⸗ klagte dem Trunke ergeben sei, die Klägerin fort⸗ gesetzt mißhandele und nicht für seine Familie sorge, sodaß der Klägerin die Fortsetzung der Ehe nicht zugemutet werden könne, mit dem Antrage die Ehe zu scheiden und den Beklagten für den schuldigen Teil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 6. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Cöln auf den 22. März 1906, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge⸗ richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Cöln, den 22. Dezember 1905.
Böhle, als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[75496] Oeffentliche Zustellung.
Die Ehefrau Bergmanns Wilhelm Krieter, geb. Fleitmann, in Unna, Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗ anwalt Dr. Foller in Dortmund, klagt gegen ihren Ehemann, fruͤher in Unna, jetzt unbekannten Aufent⸗ halts, auf Grund des § 1568 B. G.⸗B., mit dem Antrage auf Ehescheidung. Die Klägerin ladet den Be⸗ klagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die vierte Zivilkammer des Königlichen Land⸗
erichts in Dortmund auf den 19. April 1906,
ormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. um Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Dortmund, den 22. Dezember 1905.
Houben, Sekretär,
Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. [75365] Landgericht Hamburg.
Oeffentliche Zustellung.
Die Ehefrau Rudolphine Martha Marie Uder⸗ stadt, geb. Renner, gesch. Hamdorf, in Hamburg, vertreten durch Rechisanwalt Dr. Horwitz, klagt egen ihren Ehemann Alwin Ewald Emil Uder⸗
adt, unbekannten Aufenthalts, auf Ehescheidung gemäß § 1567, Nr. 2 B. G. B., mit dem Antrage,
ie Ehe der Parteien zu scheiden und den Be⸗
klagten für den schuldigen Teil zu erklären. Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Zivilkammer VII des Land⸗ gerichts Hamburg (Ziviljustizgebäude vor dem Holsten⸗ tor) auf den 7. März 1906, Vormittags 9 ½ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge⸗ richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Hamburg, den 28. Dezember 1905.
Pohlmann, Gerichtsschreiber des Landgerichts. [75366] Landgericht Hamburg.
Oeffentliche Zustellung.
Die Ehefrau Ida Friederike Johanna Meier, Pb. Ollenschläger, vertreten durch Rechtsanwalt r. M. Levy, klagt gegen ihren Ehemann Friedrich Theodor Christian Heinrich Meier, wegen böslicher Verlassung, mit dem Antrage auf Ehescheidung und Erklärung des Beklagten für den schulrigen Teil. Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits vor die Zivilkammer 6 des Landgerichts Hamburg (Ziüviljustizgebäude vor dem Holstentor) auf den 28. Februar 1906, Vormittags 9 ½ Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Hamburg, den 29. Dezember 1905.
Wahlstedt, Gerichtsschreiber des Landgerichts [74962] Oeffentliche Zustellung. 2
1) Lina Frieda verehel. Hofmann, geb. Pilz, in Treuen⸗Neue Welt,
2) Anna Bertha verehel. Fuchs, gesch. gew. Fuchs, geb. Dietz, in Plauen,
3) Emma Selma verehel. Werner, geb. Wolf, in Reichenbach und
4) Emma Marie verehel. Dietzel, geb. Muck, in Netzschkau,
vertreten durch die Rechtsanwälte zu 1 und 2 Klemm in Plauen, zu 3 Dr. Scheuffler daselbst und zu 4 Glänzel in Reichenbach als Prozeßbevollmächtigte,
klagen gegen
zu 1 den Maler Franz Hugo Hofmann, zuletzt in Lengenfeld i. V.,
zu 2 den Töpfer Gottfried Fuchs, früher in Plauen, u 3 den Fabrikarbeiter Franz Richard Werner, früher in Reichenbach,
zu 4 den früheren Bahnhofswirt Karl Oswald Dietzel, zuletzt in Unterweischlitz b. Plauen,
sämtlich unbekannten Aufenthalts,
wegen böslicher Verlassung, mit dem Antrage, die zwischen den Parteien bestehenden Ehen vom Bande zu scheiden und die Beklagten für die an der Scheidung schuldigen Teile zu erklären, und laden die genannten Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die erste Zivilkammer des Königl. Landgerichts zu Plauen auf Donnerstag, den 22. Februar 1906, Vormittags 9 Uhr, je mit der Aufforderung, einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt zu ihrer Vertretung zu bestellen.
Es laden weiter in den bereits wegen Ehescheidung hier anhängigen Eheprozeßsachen
a. Emma Ida verehel. Hahn, geb. Forner, in Oelsnitz und
b. ÄAnna Elise verehel. Leiterd, geb. Hösler, in Brunndöbra,
beide vertreten durch den Rechtsanwalt Klemm in Plauen als Prozeßbevollmächtigten,
zu a den Handarbeiter Paul Albert Hahn, früher in Plauen,
zu b den Kaufmann Ernst Osmar Leiterd, früher in Klingenthal,
beide z. Zt. unbekannten Aufenthalts,
zur Fortsetzung der mündlichen Verhandlung vor die erste Zivilkammer des Königl. Landgerichts Plauen auf Donnerstag, den 22. Februar 1906, Vormittags 9 Uhr, je mit der Auf⸗ forderung, zu ihrer Vertretung einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt zu bestellen.
Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dies bekannt gemacht.
Plauen i. V., den 29. Dezember 1905.
Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. [75367] Oeffentliche Zustellung.
Die Gottliebin Pflüger, geborene Schmolz, in Vaihingen a. F., vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Kallmann hier, klagt gegen ihren Ehemann Johann Andreas Pflüger, Maurer, früher in Vaihingen a. F., jetzt mit unbekanntem Aufenthalt abwesend, wegen Ehescheidung, mit dem Antrage, für Recht zu er⸗ kennen: die zwischen den Parteien am 12. Oktober 1897 in Vaihingen a. F. geschlossene Ehe wird ge⸗ schieden und der Beklagte für den schuldigen Teil erklärt, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die II. Ziüvil⸗ kammer des Kgl. Landgerichts zu Stuttgart auf Mittwoch, den 7. März 1906, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge⸗ dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen.
Stuttgart, den 29. Dezember 1905.
Obersekr. Wagner, Gerichtsschreiber des Königl. Landgerichts.
[74956] Oeffentliche Zustellung und Ladung.
In Sachen Egelhofer, Katharina, Maria und Johann Georg, minderj Konditorskinder von Augs⸗ burg, Kläger, vertreten durch ihren Vormund, den Schuhmachermeister Franz Paver Welz in Groß⸗ aitingen, gegen Egelhofer, Johann, vormals Kon⸗ ditor in Augsburg, Beklagten, zur Zeit unbekannten Aufenthalts, wegen Unterhalts, hat das K. Landgericht Augsburg, I. Zivilkammer, die öffentliche Fustelung der Klageschrift des Rechtsanwalts J. R. Costa dahier bewilligt. Zur Verhandlung in dieser Sache
ladet der klägerische Anwalt den Beklagten Johann Egelhofer mit der Aufforderung, einen beim Prozeß⸗ gericht zugelassenen Rechtsanwalt zu bestellen. Der e Vertreter wird den in der Klage vom 9. Dezember 1905 enthaltenen Antrag stellen, dahin gehend: K. Landgericht wolle den Beklagten ver⸗ urteilen, an die Kläger bis zu deren Volljährigkeit, beginnend mit dem Tage der Klagszustellung, je eine jährliche Rente von 144 ℳ zu bezahlen und die Streitskosten zu tragen; das Urteil wolle für vor⸗ läufig vollstreckbar erklärt werden. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung an den Beklagten Johann Egelhofer wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Augsburg, den 28. Dezember 1905. Gerichtsschreiberei des K. Landgerichts. Kraus, K. Sekretär.
[74741] Oeffentliche Zustellung.
Der Kaufmann Josef Schüller zu Düsseldorf, Kölnerstraße 51 a, als Vormund der minderjährigen Margaretha Schüller zu Düsseldorf, Kölnerstraße 51 a, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Goudron zu Essen, klagt gegen den Leutnant a. D. Erich Kramer, früher in Essen⸗Ruhr, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Be⸗ klagte der Vater des von der unverehelichten Buch⸗ halterin Anna Maria Josefine Schüller am 14. Fe⸗ bruar 1904 geborenen Kindes Margaretha sei, mit dem Antrage, den Beklagten zu verurteilen, dem Kinde von seiner Geburt an bis zur Vollendung des 16. Lebensjahres als Unterhalt eine alle 3 Monate im voraus zu entrichtende, zuerst am 14. Februar 1904 fällige Geldrente von vierteljährlich 75 ℳ, und zwar die rückständigen Beträge sofort, zu zahlen, die Kosten des Rechtsstreits zu tragen und das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Essen auf den 20. Februar 1906, Vormittags 10 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Essen, den 22. Dezember 1905.
88 Treu, Sekretär,
Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.
Königliches Amtsgericht München I. [74953 Abteilung A für Zivilsachen.
In Sachen Dietl, Elisabeth, vertreten durch ihren Vormund Sebastian Fürst in München, im Prozeß vertreten durch die Rechtsanwälte Justizrat Dr. Karl Dürck, Albert Obermeier und Emil Krämer in München, Klageteil, gegen Hofmann, Andreas, Kunstmaler, zuletzt in München, nun unbekannten Aufenthalts, Beklagten, wegen Unterhaltsforderung, wird letzterer nach erfolgter Bewilligung der öffent⸗ lichen Zustellung der Klage zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsstreits in die öffentliche Sitzung des vorbezeichneten Prozeßgerichts vom Donners⸗ tag, den 15. Februar 1906, Vormittags 9 Uhr, Justizpalast, Erdgeschoß — Zimmer Nr. 10. — geladen Klagspartei wird beantragen zu er⸗ kennen:
I. Beklagter ist schuldig, an Klageteil 1146 — elfhundertsechsundvierzig — Mark nebst 4 % Zinsen hieraus vom Tage der Klagszustellung an sowie bis zum erreichten 14. Lebensjahre der Klägerin dieser einen in kalendervierteljährlichen Raten von 60 ℳ vorauszahlbaren Unterhaltsbeitrag von jährlich 240 ℳ zu leisten.
II. Beklagter hat die Kosten des Rechtsstreits zu ragen.
III. Das Urteil wird, soweit zulässig, für vor⸗ läufig vollstreckbar erklärt.
Der Klagspartei wurde das Armenrecht bewllligt.
München, den 19. Dezember 1905. Gerichtsschreiberei des K. Amtsgerichts München I, Abteilung A für Zivilsachen.
(L. S.) Eisele, K. Sekretär.
75354] Oeffentliche Zustellung.
Der Kaufmann W. Berkan zu Berlin, Leipziger⸗ straße 103, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Springer zu Berlin, Potsdamerstr. 132, klagt gegen den Kaufmann Johann Peszezyuski, früher zu Dresden, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß Beklagter für einen am 1. Oktober 1903 gelieferten Jakettanzug 62 ℳ verschulde, mit dem Antrage, den Beklagten zu verurteilen, an den Kläger 62 ℳ nebst 4 % Zinsen seit 1. Oktober 1903 zu zahlen und das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht I in Berlin, Neue Friedrich⸗ straße 12/15, II Treppen, Zimmer 253/255, auf den 26. Februar 1906, Vormittags 9 ½ Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. 1 Berlin, den 21. Dezember 1905. 11 (L S.) Schlockermann, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts I. Abteilung 51.
[75355] Oeffentliche Zustellung.
Der Schneidermeister St. Rzepezyk in Berlin S0., Köpenickerstr. 71 a, Prozeßbepollmächtigter: Rechts⸗ anwalt S. Cohn in Berlin C. 2, Jüdenstr. 53, klagt gegen den Kaufmann Alfred Bing, früher in Berlin, Besselstr. 18 bei Matthias, jetzt unbekannten Aufenthalts — 6. C. 2353. 05. — wegen einer Restforderung für in den Jahren 1901/1902 dem Beklagten gelieferte Schneiderarbeiten und Garderoben⸗ stücke, mit dem Antrage, den Beklagten durch ein für vorläufig vollstreckbar zu erklärendes Urteil zu verurteilen, an Kläger 82,50 ℳ nebst 4 % Finsen seit dem 1. April 1903 zu zahlen, auch die Kosten des Rechtsstreits zu tragen. Der Kläger ladet den Beklagten zur Fündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor das Königliche Amtsgericht I in Berlin, Abt. 6, Neue Friedrichstr. 15, 1 Treppe, Zimmer
ist Termin anberaumt auf Montag, den 26. März 1906, Vormittags 8 ½ Uhr. Zu diesem Termine
211 — 213, auf den 19. März 1906, Vormittags
wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Berlin, den 21. Dezember 1905.
Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts I. Abt. 6.
[75356) SOeffentliche Zustellung. 8
Der Schneidermeister St. Rzepczyk in Berlin S0., Köpenickerstr. 71 a, Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗ anwalt S. Cohn in Berlin C. 2, Jüdenstr. 53, klagt gegen den Kaufmann Erich Binding, früher in Berlin, Mehnerstr. 10, bei Reuter, jetzt unbe⸗ kannten Aufenthalts — 6. C. 2342. 05. — auf Grund unter der Behauptung, daß ihm der Beklagte für in den Jahren 1902 und 1903 käuflich gelieferte Kleidungsstücke noch den Restbetrag von 175 ℳ ver⸗ schulde, mit dem Antrage, durch ein für vorläufig vollstreckbar zu erklärendes Urteil den Beklagten zu verurteilen, dem Kläger 175 ℳ nebst 4 % Fg. seit dem 1. Januar 1903 zu zahlen, auch die Kosten des Rechtsstreits zu tragen. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts⸗ streits vor das Königliche Amtsgericht I in Berlin, Abt. 6, Neue Friedrichstr. 15, I Treppe, Zimmer 211 — 213, auf den 19. März 1906, Vormittags 9 ½ Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Berlin, den 21. Dezember 1905. Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts I. Abt. 6.
[75353] Oeffentliche Zustellung. 7 C. 2375/05 2.
Der Kaufmann D. Loewenthal in Elbing, Wasser⸗ straße, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Justiz⸗ rat C. Schulze und Rechtsanwalt Dr. Reuber in Elbing, Kettenbrunnenstraße 4, klagt gegen den Kaufmann Oskar Borowski, früher in Berlin, Karlstraße Nr. 25, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte bei dem Kläger einen Paletot mit Steppfutter für den ver⸗ einbarten, auch üblichen Preis von 66,00 ℳ bestellt und am 22. Oktober 1904 vom Kläger geliefert er⸗ halten habe, mit dem Antrage, den Beklagten kosten-⸗ pflichtig zu verurteilen, an den Kläger 66,00 ℳ nebst 5 % Zinsen seit dem 1. November 1904 zu zahlen und das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Der Kläger ladet den Beklagten zur münd⸗ lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das König⸗ liche Amtsgericht I in Berlin, Abteilung 7, Neue Friedrichstraße 12/15, I Treppe, Zimmer 211 — 213, auf den 6. März 1906, Vormittags 10 Uhr. 5 Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser
uszug der Klage bekannt gemacht.
Berlin, den 24. Dezember 1905.
(Unterschrift), Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts I. Abteilung 7. [75357] Oeffentliche Zustellung.
Die Firma Gustav Schernick in Berlin, Zimmer⸗ straße 81 — Prozeßbevollmächtigte: Rechtsanwälte Justizrat Gimkiewicz und Gumpert in Berlin, Kronenstr. 61 —, klagt gegen den früheren Einjäbrig⸗ freiwilligen im Fußartillerieregiment Nr. 7 Otto Müller, früher zu Cöln a. Rh., jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Be⸗ klagte ihm für am 22. und 24. Dezember 1903 käuf⸗ lich entnommene Waren und geleistete Reparaturen den Betrag von 233 ℳ 50 ₰ verschulde, mit dem Antrage: den Beklagten kostenpflichtig zur Zahlung von 233 ℳ 50 ₰ nebst 4 % Zinsen seit dem 1. Januar 1905 an den Kläger zu verurteilen und das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht I zu Berlin, Neue Friedrichstraße 12/15, Zimmer 214/216, II Treppen, auf den 2. April 1906, Vormittags 10 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Berlin, den 27. Dezember 1905.
Lange, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts I. Abt. 47.
[75358]
Oeffentliche Zustellung. 13 C. 2827/05. zu 1.
Die Gesellschaft Mediceum Ges. m. b. 12 in Berlin, Karlstr. 19, Prozeßbevollmächtigter: Rechts⸗ anwalt Dr. Ritthausen hier, NW. 6, Luisenstr. 39 I, klagt gegen den praktischen Arzt Dr. Eden, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte für einen ihr Ende Januar 1903 er⸗ teilten und von ihr erledigten Auftrag zur Besorgung einer Stellung 20 ℳ verschulde, mit dem Antrage, den Beklagten kostenpflichtig durch vorläufig voll⸗ streckbares Urteil zu verurteilen, an Klägerin 20 ℳ nebst 4 % Zinsen seit dem 1. Juli 1903 zu zahlen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht I in Berlin, Neue Friedrichstraße 12/15, I Treppe, Zimmer 247 — 249, auf den 9. März 1906, Vormittags 10 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Berlin, den 27. Dezember 1905.
Der Gerichtsschreiber 4 des Königlichen Amtsgerichts I. Abt. 13. 8—
[75360] Oeffentliche Zustellung. 1
Der Kaufmann Mirtel Boas in Berlin, Ritter⸗ straße 114, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Heilborn in Berlin, Prinzenstr. 27, klagt gegen den Fee Walter Hirschseld. früher zu Berlin, Landsbergerstr. 32, jetzt unbekannten Aufent⸗ halts, unter der Behauptung, daß der e ihm aus einem Anfang Oktober 1905 gegebenen Darlehn 140 ℳ verschulde, mit dem Antrage auf kosten⸗ pflichtige und vorläufig vollstreckbare Verurteilung des Beklagten zur Zahlung von 140 ℳ nebst 4 vom Herdert Zinsen seit Klagezustellung an ihn. Der
läger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhand⸗ lung des Rechtsstreits vor das eeasgüce Amts⸗
9 ½ Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung
gericht I zu Berlin, Neue Friedrichstr. 12—15, III. Stock, Zimmer 920/222, auf den 5. März