Abg. Dr. Dahlem (Zentt.): beitzeites⸗ daß es sich um hisorisch gewordene Rechtsverhältnisse in Nassau handle. Stände, also nicht zu Recht ergangen. Ich kann daher dem Mi⸗
nister nicht darin beistimmen, daß es sich um die Konservierung
eines alten Rechts heiadle. Es soll nun für Nassau ein Ausnahme⸗ recht im Gegensatz zu den anderen Landesteilen geschaffen werden.
der allgemeinen Beliebiheit nur erfreut, weil sie tatsächlich in der Praxis eine Kon⸗ Es hat niemand das Recht zu sagen, daß die Simultanschule in Nassau sich der allgemeinen Beliebtheit erfreut.
Sollen wir uns nun ein solches Unrecht nach unserer Auffassung ge⸗ soll bier nicht das Kompromiß geändert
unkten zu Ungunsten durchb. ine weise Regierung 8 nc sich hüten, gerade in dieser Zeit, wo die Sozialdemokratie in Nassau erhebliche Anstrengungen macht, eine neue Unzufriedenheit Ich hege allerdings
Die sogenannte Simultanschule in Nassau hat sich
fessionsschule ist.
fallen lassen? Warum sorl werden, das in der Kommission an verschiedenen der konfessionellen Schule durchbrochen ist?
nassauische Bevölkerung daß sich die
zu tragen. Nationalliberalen in
n die
keine Hoffnung, dieser Be⸗
iehung von ihrer Ansicht bekehren werden; wenn es parlamentarisch
wäre, würde ich sagen, hier ist bei ihnen Hopfen und Malz ver⸗ loren. Ich möchte aber den Abg.
ringen, der seiner Ansicht Geltung verschaffen kann. Es genügt doch icht, nur seine Ansicht theoretisch zu entwickeln. Die Mehrheit des Hauses sollte sich noch einmal überlegen, ob sie eine Mißstimmung in der nassauischen Bevölkerung konstruieren will. sß⸗ Abg. von Bülow⸗Homburg (nl.): Das nassauische Edikt ist nstandslos stets als Gesetz angesehen und behandelt worden. Es ann uns nassauischen Abgeordneten nicht verdacht werden, daß wir bei Eingehung des Kompromisses daran gedacht haben, die nassauische multanschule, die sich nach Ansicht dee Mehrheit der nassauischen Bevölterung vorzüglich bewährt hat, aufrecht zu erhalten. Es wäre etwas anderes gewesen, wenn in diesem Gesetzentwurfe die Simultanschule der konf ssionellen Schule vollkommen gleichgestellt ürde; wäre dies der Fall, so könnte man die Ausnahme für Nassau fallen lassen. So aber bitte ich, die Kommissionsfassung anzunehmen. Alle Zentrumsanträge werden abgelehnt und der § 25 über die nassauischen Schulen wird nach der Kommissions⸗ fassung angenommen. (SüSchluß des Blattes.)
Literatur.
Hhenres⸗ Ibsen ist, wie „W. T. B.“ aus Christiania am Mittwoch, den 23. d. M., Nachmittags 2 ½ Uhr, aus dem Leben geschieden. Sein Tod, der nicht überraschend kam, trat ein, ohne daß der Dichter das Bewußtsein, das in letzter Zeit infolge eines Schlaganfalles getrübt war, wiedererlangte. Sobald der König Haakon die Tcodesnachricht erhalten hatte, übermittelte er der Witwe des Dichters sein und der Königin Beileid. Auch die Regierung sowie das Prä⸗ sidium des Storthings sandten 5 Beileidstele⸗ gramme. Der Schriftstellerverein ließ durch seinen Präsi⸗ denten an der Statue des Dichters vor dem Nationaltheater ein prachtvolles BZlumenarrangement niederlegen.
Ibsens Dichterlaufbahn und seine Stellung in der Weltliteratur sind zu bekannt, als daß es nötig wäre, an dieser Stelle ausführlich auf seine Bedeutung einzugehen; einige Daten mögen daher genügen. Er wurde am 20. März 1828 zu Skien in Norwegen als Sohn eines Kaufmanns geboren und lernte in seiner durch den Vermögensverfall seines Vaters entbehrungsreich gewordenen Kindheit frühzeitig den Ernst des Lebens kennen. Im Alter von 15 Jahren trat er bei einem Apotheker in Grimstad in die Lehre und blieb bis 1850 in diesem Berufe, dann studierte er in Christiania Medizin, schlug aber, nachdem er das erste Examen bestanden hatte, die literarische Laufbahn ein und veröffentlichte 1850 sein erstes Drama: „Catilina“. Im folgenden Jahre übernahm er die Redaktion eines politischen Witzblatts, dem jedoch kein langes Leben beschieden war, dann wurde er vom berühmten Geigenkünstler Ole Bull als hen an das Theater in Bergen berufen und blieb sechs Jahre lang in dieser Stellung, bis er 1857 als Theaterdirektor nach Christiania ging. Er hatte schon in Bergen eine Reihe von Gelegenheitsdramen geschrieben, die er später verwarf, in Christiania aber wandte er sich der dramatischen Produktion mit entschiedenem Erfolge zu und schrieb: „Nordische Heerfahrt“, „Die Kronprätendenten⸗ und „Die Komödie der Liebe“. Die starke Ablehnung, die der sozialkritische Ton des letzt⸗ genannten Stückes beim Publikum erfuhr, und der finanzielle Zu⸗ sammenbruch seines Theaters veranlaßten Ibsen 1864 nach Rom überzusiedeln, wo er eine eifrige Tätigkeit entfaltete und die Dramen „Brand“, „Peer Gynt⸗, „Bund der Jugend“, „Kaiser und Galiläer“ dichtete. Bis 1868 blieb er in Rom und wohnte in den folgenden Jahren abwechselnd in Dresden, München und Rom. Seit 892 lebte er wieder dauernd in Christiania. Seine weiteren Dramen sind: „Die Stützen der Gesellschaft“, „Nora“, „Ein Volks⸗ feind“, „Gespenster“, „Die Wildente“, „Rosmersholm“, „Die Frau vom Meere“, „Hedda Gabler“, „Baumeister Solneß“, „Klein Eyolf“,
Lessingtheater. Ensemblegastspiel. Sonn⸗
abend, Abends 8 Uhr: Das Lebeusfest. Feantas⸗, n 8 1,2 : ee 2 ontag, :· Das sfeft. e Neues Theater. Sonnabend: Orpheus in
Schillerthegter. o. (Wallnertheater.)
111131n
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Königliche Schauspiele. Sonnabend: Opern⸗ haus. 134. Abonnementsvorstellung. Die lustigen Weiber von Windsor. Komisch⸗phantastische
Sch muß auf das entschiedenste Das naßeuische Edikt ist ohne Zustimmung der
von Heimburg bitten, die Konsequenz seiner Stellungnahme zu ziehen und einen Antrag einzu⸗
„John Gabriel Borkmann“ und der dramatische Epilog „Wenn wir Toten erwachen“. Zu erwähnen sind noch seine „Gedichte“ (zuerst 1871, dann in vermehrter Auflage 1875 erschienen). Ibsens „Sämt⸗ liche Werke“ erschienen in einer kritischen deutschen Ausgabe mit Ein⸗ leitungen von Brandes und Schlenther (Berlin 1898 — 1903, 9 Bände).
2 vV““
Land⸗ und Forstwirtschaft. 8n Waldreichtum Canadaes.
en Weizenfeldern besteht Canadas größter Reichtum in
seinen Wäldern. Ihren Umfang und ihren Wert auch nur an⸗ nähernd zu schätzen, ist bisher unmöglich gewesen. Man nimmt an, daß über ein Drittel der Gesamtflä des Landes oder rund
1,3 Millionen englische Quadratmeilen mit Wald bedeckt sind. Dies
kommt ungefähr dem siebenfachen Umfange des Deutschen Reichs
gleich. Die größten Wälder befinden sich im Osten und im fernen
Westen fowie im hohen Norden, während die Ebenen zwischen den
Großen Seen und dem Felsengebirge größten Teils waldarm sind.
Ueber 120 verschiedene Baumarten sind festgestellt worden, darunter
10 Arten von Kiefern, 4 Arten von Tannen und 4 Arten von Fichten.
Ueber ihre Verteilung gehen die Ansichten weit auseinander. Doch
nimmt man an, daß am weitesten verbreitet sind die das Bauholz
liefernde Kiefer (red pine) und die für die Pavpierfabrikation wichtige
Sprossenfichte (spruce). Die letztgenannte soll beinahe die Hälfte
des canadischen Waldbestandes darstellen. Dabei ist in Betracht zu ziehen, daß der größte Teil der canadischen Wälder noch auf lange
Zeit hin unzugänglich sein wird und daher wirtschaftlich vorläufig kaum in Betracht kommt. Etwa die Hälfte der Wälder ist Eigentum S.T.Senh e. und mehr als ein Drittel gehört den Provinzial⸗ regierungen.
Von einer geregelten Forstwirtschaft ist in Canada nicht die Rede, und ein Bedürfnis danach, insbesondere nach Wiederaufforstung, har auch bis vor kurzem kaum vorgelegen. Die Maßregeln der Bundes⸗ und Provinzialregierung begnügen sich meist damit, die aus Wald⸗ bränden drohenden Gefahren zu verringern.
Welche Bedeutung die Forsten für Canadas Industrie haben, geht daraus hervor, daß nach der letzten Zählung vom Jahre 1901 die Erzeugnisse der Holzindustrie, einschließlich der Papierfabrikation, einen Jahreswert von 80 Millionen Dollar hatten. Und diese Zahl stellt nur einen Teil des Werts dar, den Canada aus seinen Wäldern zieht. Nicht eingeschlossen ist, was die Ansiedler zum unmittelbaren Verbrauch an Bauholz und Brennholz den Wäldern entnehmen; dies entzieht sich jeder Berechnung. Der Wert der Ausfuhr von Erzeugnissen dieser Holz⸗ industrie betrug in den Rechnungsjahren 1902/03: 36 Mill. Dollar, 1903,04: 33 Mill. Dollar, 1904/05: 33,2 Mill. Dollar.
Die Ausfuhr geht zum weitaus ege Teile nach Großbritannien und den Vereinigten Staaten. Von Britisch⸗Columbien aus geht viel Holz nach den Ländern des Stillen Ozeans, Ostasien und Südamerika.
Das warnende Beispiel der Vereinigten Staaten, wo durch Raubbau und Feuer mit der Zeit ungeheure Waldstrecken verwüstet worden sind, hat dahin geführt, daß man seit einigen Jahren in Canada der Erhaltung der Forsten etwas mehr Aufmerksamkeit zu⸗ wendet. Die Bundesregierung und die Regierung der Provinz Ontario haben je ein Zentralforstamt eingerichtet, und seit dem Jahre 1900 besteht eine canadische Forstgesellschaft e Forestry Association), die jährlich Versammlungen abhält. Die Zahl der Mitglieder beträgt jetzt annähernd 1000. Die Bemühungen der Ge⸗ sellschaft sind darauf gerichtet, der Verminderung der Wälder vor⸗ zubeugen, eine sachgemäße Verwertung der 1 Ir. Bestände anzubahnen und die Anpflanzung von Bäumen zu ermuntern. Das Zentralforstamt in Ottawa versendet junge Bäumchen kostenlos an solche Ansiedler, die sich verpflichten, einen Teil ihres Landes auf⸗ zuforsten. Auf diese Weise wurden im Jahre 1901 an 44 Ansiedler etwa 59 000 und im Jahre 1904 an 1026 Ansiedler bereits etwa 2 Millionen Bäumchen versandt. Es sind besonders die deutschen und die deutsch⸗russischen Ansiedler, die auf diese Bestrebungen der Regierung am willigsten eingehen.
Die Errichtung von Forstschulen sowie eines Lehrstuhls für Forst⸗ kunde an der Universität in Toronto ist in Aussicht genommen.
An der letzten Versammlung der Canadian Forestry Association, die im Januar 1906 in Ottawa abgehalten wurde, nahmen 28 dem Generalgouverneur und dem Premierminister etwa 300 bis 400 Interessenten aus allen Provinzen des Dominions teil. In den Vorträgen wurde von verschiedenen Seiten auf Deutschland als das Musterland der Forstwirtschaft hingewiesen. Bestimmte praktische Ergebnisse hatte die Versammlung nicht, aber allgemein wurde an⸗ erkannt, daß man im Anfang einer neuen Bewegung stehe, und daß jeder Anwesende die Pflicht habe, in seiner Gegend das Interesse für Forstschutz zu wecken und zu erhalten. Dem Bundesparlament wird im laufenden Jahre ein Gesetzentwurf vorgelegt werden, der die Regierung ermächtigt, große Strecken Waldlandes als sogenannte Forstreserven unter Kontrolle und Bewirtschaftung zu nehmen. (Nach einem Berichte des Kaiserlichen Konsulats in Montreal.)
FTvheater und Musik.
Konzerte. Das dritte und letzte Konzert des Zentralverbandes Deutscher Tonkünstler und Tonkünstlervereine fand am vergangenen Sonnabend im Beethoven⸗Saal statt. Als erste
insbesondere nach
Komische Oper.
Erzählungen.
der Unterwelt. Anfang 7 ½ Uhr.
8*
Nummer standen zwei kleine Stücke für Harmonium, Violine und Violoncell: „Albumblatt“ und „Barcarole“ von Paul
dem Programm. Die drei Instrumente ergaben sehr
wirkungen, bei denen der volle Harmoniumton den
grund bildete für die helleren Stimmen der Streichinstrumente: da eine geschmeidige, sangbare Melodie die charakteristische Stimmung der Tondichtungen erhöhte, wurden bei der guten Wiedergabe der Stücke durch die Herren Karl Kämpf, Alessandro Certanij und H. Beyer anmutige Wirkungen erzielt. Wertvoller gab sich ein Quintett für Flöte, Oboe, Klarinette, Fagott und Horn von dem kürzlich verstorbenen Komponisten Joseph Miroslaw Weber. Die eigenartigen ver e. der Blasinstrumente waren den Zwecken der Tondichtung mit Erfolg dienstbar gemacht; besonders der Aus⸗ druck für heitere, frohlaunige Empfindungen und zarte, naibe Gefühle wurde ausgezeichnet getroffen; das Scherzo war voll behaglicher Frische und das Thema con variazioni sprach durch die geschmack. volle Verarbeitung des Themas an; jedenfalls wirkte dies eigenartige Bläserquintett, wie es durch die Herren A. Curth F Flemming, Oskar Schubert, Lange und 5. Rüdel zu Gedör gebracht wurde, außerordentlich lebendig und innerlich anregend. Die Gesänge gewannen schon Bedeutung durch die ausgezeichnete Vortragskunst Alexander Heinemanns. Die zwei Gesänge von Hermann Schröder mit, Violin. und Klavier⸗ begleitung konnten durch die wirksame melodische Behandlung des Textes gefallen, während in den drei Kompositionen von Otto ub⸗ mann die Klavierbegleitung das erhöhte Interesse in Anspruch nahm; um diese mit feinem Geschmack durchgeführte Begleitung machte sich ser E. Behm verdient. Mit drei Gesängen von Ernst Eduard Taubert, dessen letzter, „Sonett von Michelangelo“, oft gesungen wird, schloß der Abend ab, der den Komponisten und dem Sänger reichen Beifall brachte.
Einen wahrhaft herzerfrenenden Nachklang zu all den musikalischen Genüssen, die im Laufe dieser Saison geboten worden sind, bildete ein Konzert der Baseler Liedertafel, das, unter dem Preotektorat des schweizerischen Gesandten, zu heimischen Wohltätigkeitszwecken am Mittwoch im großen Saale der Philharmonie vor ausverkauftem Hause stattfand. Die aus etwa 100 Mitgliedern bestehende Gesangs⸗ vereinigung weist in ihren Leistungen alle Vorzüge auf, die man einer solchen überhaupt nur nachrühmen kann. Sie stehl unseren besten heimischen Chören nicht nach und übertrifft die meisten der hier gehörten ausländischen bei weitem. Außer der trefflichen Be⸗ setzung der einzelnen Stimmengruppen und namentlich des Tenors ist der erzielte Erfolg wohl zum nicht geringen Teil der aus⸗ gezeichneten Disziplin der Sängerschar und deren energischer, vornehm⸗ruhiger und köünstlerischer Leitung durch den Kapellmeister Hermann Sauer zuzuschreiben. Der nach jeder Nummer der reichhaltigen b gespendete Beifall wollte kein Ende nehmen und gipfelte in der Ueberreichung von Kranzspenden an den verdienstvollen Dirigenten. Die allgemein gehobene Stimmung wurde noch durch die Mitwirkung zweier namhafter Solisten erhöht, von denen die Königliche Kammersängerin Frau Emilie Welti⸗ Herzog naturgemäß an erster Stelle stand. Sie er⸗ freute wie immer Herz und Ohr durch ihre glockenreine Stimme, diesmal in dem Vortrag einer Reihe von Volks⸗ liedern in Schweizer Mundart, wobei u. a. ihr frisches, frohes Jodeln wahre Applausstürme hervorrief. Auch Fräulein Anna Hegner (Violine) erntete, namentlich durch die anmutige Art ihres Vortrags reichen Beifall. Ebenso machte sich Herr Edwin Fischer als feinsinniger Klavierbegleiter verdient.
Im Koniglichen Opernhause findet morgen, Sonnabend, eine Seaheae von Otto Nicolais komischer Oper „Die lustigen Weiber von W ndsor“ statt. Die Hauptrollen sind mit den Damen Herzog, Rothauser, Dietrich, den Herren Wittekopf, Hoffmann, Möd⸗ linger, Jörn, Lieban und Krasa besetzt.
Im Königlichen Schauspielhause wird morgen „Der Schwur der Treue“ in der bekannten Besetzung wiederholt.
Dem Wunsche des Königlichen Kapellmeisters Felix Wein⸗ gartner, von der Leitung der Symphoniekonzerte der Königlichen Kapelle entbunden zu werden, ist seitens der General⸗ intendantur der Königlichen Schauspiele und des Komitees nicht ent⸗ sprochen worden. Der Kontrakt mit Herrn Weingartner bleibt daher bis auf weiteres unverändert in Kraft.
Nach Schluß der Redaktion eingegangene Depeschen. 8 London, 25. Mai. (2. T. B.) Wie der „Daily Telegraph“ erfährt, soll der Besuch der jupanischen Flotte unter Admiral Togo in England nicht im laufenden Jahre, sondern erst im Jahre 1907 tattfinden. 1 8 b11“ 8 1 1
(Fortsetzung des Amtlichen und Nichtamtlichen in de “ Fweiten, Dritten und Viert n Beilage.)
Sonnabend:
Oper in 4 Akten nach William Shbakespeares gleich⸗
namigem Lustspiel 2998. S. von Mosenthal. Mußt
von Otto Nicolai. Musikalische Leitung: Herr Kapell⸗
meister von Strauß. Regie: Herr Regisseur Braun⸗
Fen Ballett: Herr Ballettmeister Graeb. Anfang r.
Schauspielhaus. 141. Abonnementsvorstellung. Der Schwur der Treue. Lustspiel in 3 Aufzügen von Oskar Blumenthal. Regie: Herr Regisseur Keßler. Anfang 7 ½ Uhr.
Sonntag: Opernhaus. 135. Abonnementsvorstellung. Dienst. und Freiplätze sind aufgehoben. Siebente Vorstellung im Sonderabonnement des Richard Wagner⸗Zyklus. Der Ring des Nibelungen. Vorabend: Das Rheingold. Anfang 7 ½ Uhr.
Schauspielhaus. 142. Abonnementsvorstellung. Dienst⸗ und Eeläß⸗ sind aufgehoben. Das roße Licht. Schauspiel in 4 Aufzügen von Felix bilippi. Die zur Handlung gehörende Musik von terdinand Hummel. Anfang 7¼ Uhr.
Die Ausgabe der Abonnementsbillette für den Monat Juni d. J. zu 13 Opern⸗ und 15 Schau⸗ spielvorstellungen findet am Mittwoch, dem 30. Mai d. J., von 10—1 Uhr Vormittags in der Königlichen Theaterhauptkasse im Königlichen Schauspiekhaufe. Eingang Jägerstraße, statt. EE1
EE1111““*“
Deutsches Theater. Sonnabend: Der Kauf⸗ mann von Venedig. Anfang 7 ½ Uhr. 88
Sonntag: Der Kaufmann von BVenedig.
Montag: Der Kausmann von Veuedig.
Sonnabend, Abends 8 Uhr: Zum ersten Male: Jugendliebe. Lustspiel von Adolph Wilbrandt. ierauf: Zum ersten Male: Die Dienstboten. ustspiel von Roderich Benedix
Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Flachsmann als Erzieher. — Abends 8 Uhr: Jugendliebe. Hierauf: Die Dienstboten.
Montag, Abends 8 Uhr: Helden.
N. (Friedrich Wilhelmstädtisches Theater.) Sonnabend, Abends Uhr: Das Lumpengesindel. eenhes Anfhäoen 5 . von Wolzogen.
onntag, Nachmittags r: fenstreich. —
ontag, nds r: Jugendliebe. Hierauf: Die Dienstboten. 8 9 — Im Garten täglich: Großes Militärkonzert.
Theater des Westens. (Station Zoologischer
Garten. Kantstraße 12.) Sonnabend: Bei volks⸗ Fnrichen Preisen: Joseph in Aegypten. Anfang r.
Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Bei halben Preifen: Der Freischütz. — Abends 8 Uhr: Bei volks⸗ tümlichen Hreileg⸗ Der Bettelstudent.
Montag: Bei volkstümlichen Preifen: Der Bettelstudent. Anfang 8 Uhr.
Dienstag (28. Vorstellung im Dienstagsabonne⸗ ment): Bei volkstümlichen Preisen: Die Zauber⸗ flöte. Anfang 8 Uhr.
Mittwoch: Bei volkstümli Preisen: Der 3 e Anfuas 8 Uhr.
en Preisen: Die v
onnerstag: Bei vo Anfang 8 Uhr.
Grobiane.
Sonntag Unterwelt.
Lustspielhans. (Freedrichstraße 236.) abend, Abends 8 Uhr: Die von Hochsattel. Die von Hoch⸗
Sonntag und folgende sattel.
Residenztheater. (Direktion: Richard Alexander.) Sonnabend, Abends 8 Uhr: Liebeskunst. Komödie in 3 Akten von Leon Panrof und Michel Carré.
Sonntag und folgende Tage: Liebeskunst.
Thaliatheater. (Dresdener Straße 72/73.) Direktion: Kren und Schönfeld. Sonnabend, Abends 8 Uhr: Hochparterre links. Schwank mit Gesang J. Kren und Gesangstexrte von Alfred Schönfeld.
in 3 Akten von
Paul Lincke.
Sonntag und folgende Tage: Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Der Hochtourist.
Bentraltheater. Sonnabend, Abends 8 ½¾ Uhr⸗ Bei kleinen Preisen: Der Bettelstudent.
in 3 Akten. (Mit Oskar
Sonntag, Nachmittags 3 Uhr:
Die F Preisen: Boccaccio.
Montag: Bei halben Preisen: Die Puppe. 8*
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und folgende Tage: Orpheus in der
Tage:
Braun
2 1 “ EAA1“
Hochparterre links.
2 halben Preisen: ledermaus. — Abends 8 ¼ Uhr: Bei kleinen
Hoffmanns Trianontheater. (Georgenstraße, nahe Bahnhof
riedrichstraße.) Sonnabend, Abends 8 Uhr: Loulon. ustspiel in 3 Akten von Maurice Soulié und Henri de Gorsse. Deutsch von Benno Jacobsohn. Sonntag und folgende Tage: Loulou.
82 82.
Bellealliancethenter. Sonnabend, Aben 8 Uhr: Gastspiel des Ernau⸗Ewald⸗Metropol⸗ Ensembles. Abends nach Neune!
Sonntag und folgende Tage: Abends nach Reune! 111“
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Sonn⸗
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5 Familiennachrichten. 8
Leutnant Bernhard Frhrn. von Schlotbeim (Schloß Meßbach — Berlin). — Frr. Ellen Schmidt mit Hrn. Oberleutnant von Reiche (Cassel). Gestorben: Hr. Major Leo von Kalckreuth (Schwedt a. O.). — Hr. Kammerherr und Landrat a. D. Otto Graf Vitzthum von Eckstaedt (Bost bei Blankenese). — Fr. Regierungsrat Hedwi Inouye, geb. König (Breslau). — Fr. Elfsebe von der Lardi⸗ geb. Sommerbrodt (Breslau
rthur Lippschitz, Musik
Perantwortlicher Redakteur: Dr. Tyrol in Charlottenburg.
Verlag der Expedition (J. V.: Heidrich) in Berlin.
Druck der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlagk⸗ Anstalt Berlin SW., Wühelmstraße Nr. 32.
Elf Beilagen (einschließlich Börsen⸗Beilage).
Operette
eutschen Reichsanzeiger und Königlich
Erste
zreußischen Staatsanzeiger.
Berlin, Freitag, den 25. Mai
Berichte von deutschen Fruchtmärkten.
Qualität
gering mittel gut
Gezahlter Preis für 1 Doppelzentner
ℳ ℳ L11ö1q i 4
niedrigster höchster niedrigster höchster niedrigster höchster
Verkaufte Menge
Doppelzentner
Verkaufs⸗
wert
190
Durchschnitts⸗ preis für 1 Doppel⸗ zentner
Durch⸗ schnitts⸗ preis
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Außerdem wurden am Markttage (Spalte 1) nach überschläglicher Schätzung verkauft Doppelzentner (Preis unbekannt)
Verlobt: Renata Freiin von Palm mit Hrn.
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Insterburg. Stettin.. Greifenhagen h. .. strowo i. P. Militsch... Breslau. .
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Insterburg. Elbing .. Beeskow.
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Neubrandenburg
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Stargard i. Pomm. . Schivelbein...
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Lüben i. Schl.. Schönau a. K. Hirschberg i. Schl.
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Lüben i. Schl... . Hirschberg i. Schl. .
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Kernen (enthülster Spelz, Dinkel, Fesen).
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—
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