1906 / 136 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger, Tue, 12 Jun 1906 18:00:01 GMT) scan diff

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Stahl⸗ und Hüttenwerken höchstens etwa 30 Arbeiter auf einen

Der Kaiserliche Generalkonsul in Antwerpen berichtet unterm

Lmren 40, bringt an erter Stelle einen siebenten Bericht (Frübjahr en Baumwollunternehmungen“ aus

eptag. 7 ¼ Uhr.

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Beamten; diese Zahl erniedrige sich wesentlich bei Spinnereien, Webereien, W Gas⸗ und Glektrizitätsgesellschaften, und gebe bei chemischen F een und einzelnen Maschinenfabriken sogar bis auf 4 bis 5 Arbeiter auf einen Beamten herunter. Mindestens ebenso sehr werde aber die schöpferische geistige Arbeit des Unternehmers unter⸗ schätzt, dessen Tätigkeit grundlegend und ausschlaggebend für die Be⸗ fruchtung des an sich toten Kapitals sei. Alsdann wies der Vor⸗ tragende nach, in welchem Maße auch heutte noch tro oder vielmehr gerade infolge der Großbetriebe ein Aufsteigen aus den untersten Schichten des olks in die leitenden Stellungen nicht nur m. sondern Lenes häufig sei. Die steigende v der wissenschaftlichen Methode wurde dann als eine Hauptursache der Erfolge der Industrie dargelegt, gleichzeitig aber die neuerdings vertretene Ansicht mit Entschiedenheit bekämpft, als sei die moderne Technik durchaus von den Fort⸗ schritten der Naturwissenschaften abhängig. Auch heute noch seien die Anschauungen, die Werner von Siemens bei seiner Aufnahme in die Akademie esprochen hat, zutreffend: daß gerade aus der Technik ein lebendiger Strom von Anregung und Tat⸗ sachenmaterial in die Wissenschaft zurückfließe, daß man in der Praxis überall auf die Grenzen des Wissens stoße, und die Technik sich darum ihre Aufgaben aus der eigenen Berufstätigkeit selbst stelle und löse. Wie auch heute noch der Staatsmann, nicht der Historiker, die Weltgeschichte mache, unsere Generale mit ihrem Generalstab die Schlachten schlügen, nicht die Lehrer der Kriegs⸗ wissenschaft, und der Künstler die Kunstwerke und die Richtung der Kunst schüfe, nicht der Aesthetiker, so schlage auch die Ingenieurtechnik mit ihrem Generalstab ihre Schlachten selbst, wenn auch in gleich inniger Fühlung mit der Wissenschaft wie jene. Das bedeute aber in keiner Weise einen Gegensatz zur Wissenschaft; denn gerade in dem Verein deutscher Ingenieure, dem die große Mehrzah aller Professoren der technischen Wissenschaft angehöre, sei von jeber ein gegenseitige Austausch von Wissenschaft und Erfahrung gepflegt worden. 2 jie Hochschätzung der Wissenschaft sei außerdem von der gesamten Induftrie bei der Jahrhundertfeier der Technischen Hochschule in Charlottenburg durch die bekannte „Jubiläumsstiftung“ und mit den Universitäten durch die sogenannte „Göttinger Vereinigung“ betätigt, und j solle diese innige Verbindung gewissermaßen noch eine Krönung erfahren durch die im Herbst bevorstehende Grundstein⸗ legung für das neue „Deutsche Museum“ in München, das den Meisterwerken der Naturwissenschaft und Technik gewidmet sei.

Am Abend veranstaltete der Verein in der Westhalle des Aus⸗ stellungsparks ein Festmahl, bei dem der Vorsitzende, Geheimer Regierungsrat Dr. Slaby, ein Hoch auf Seine Majestät den Kaiser ausbrachte. Der Finanzminister Freiherr von Rheinbaben toastete auf die deutsche Industrie.

SLand. und Forfrwirtschat. Getreidehandel in Antwerpen.

2. d. M.: Von Anfang des Monats Mai d. J. an war die Stimmung auf dem Weijenmarkt in Antwerpen flau; es wurde nur wenig gebandelt Die Preise der russischen Weizen zeigten Neigung zu sinken. Die Nachfrage seitens der Verbraucher war mit Rücsicht auf die ungünstigen Mehlpreise gering. Die Weizenankünfte waren bedeutend; es werden weitere Zufuhren erwartet. Die Leichterkosten steigen. Am 20. Mai forderte man 15 für 1000 Quarters. Da in allen Sorten Weizen, mit Ausnahme der russischen, die Preise für vorrätige Ware billiger sind, als für solche auf Liefe⸗ rung, wurde fast nichts auf Lieferung gehandelt. Der Monat schloß ast geschäftslos ab, auch die Lage des Mehlmarktes blieb während des ganzen Monats sehr ruhig. Die Preise für Getreide und Mehl stellten sich Ende Mai d. J. ungefähr, wie folgt⸗ Weizen: australischer. e““ amerikanischer. EEE 11111“ Kurachee, -ö9 sauf Lieferung

2* 8

inländischer. ausländischer 1““ Gerste: für Futterzwecke. ü Brauzwecke.. 25 russischer und amerikanischer. ais: amerikanischer und La Plata. Odessa und Donau... Weizenmehl: inländisches. b EEI“ E „wie folgt, geschätzt:

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. 9 ö 2 . ; 8989 8

8

Die Nummer 6 (ZJuni 1906) des „Tro; lers“, Organs des Keolonialwirtschaftlichen Komiters in Berlin, Unter den

1906) über die „deutschkolonial

der Feder von Karl Supf, Vorsitzendem des Kolonialwirtschaftlichen Komitees. Dieser Bericht, der auch in Foem einer Sonderschrift weiteren Kreisen zugänglich ist, schildert den jetzigen Stand der Baumwollunternehmungen in den deutschen Kolonien. Dr. Rudolf Endlich liefert einen durch Abbildungen erläuterten Beitrag über die Zacatoönwurzel, eines der wichtigsten Ausfuhr⸗ produkte Mexikos. Die geringen Kenntnisse, die über die Zacatön⸗ wurzel verbreitet sind, lassen die Arbeit von Endlich gerade für die

chen Interessentenkreise als wichtig erscheinen, da land unter den die Zacatönwurzel verbrauchenden Ländern an erster Stelle steht. Deutschland I. im Jahre 1904 von vF 4 441 497 kg mexikanischer Ausfuhr im Werte von 2 056 399 Doll., 2 044 673 kg im Werie von 941 469 ein. Der Verfasser äußert die Ansicht, daß es keineswegs ausgeschlossen sein dürfte, daß auch in den deutschen Kolonien hohe Büschelgräser ein brauchbares Marktprodukt liefern. Die Gras⸗ wurzelgewinnung dürfte vielleicht auch in unseren Kolonien berufen sein, stellenweise als Eingeborenenproduktion eine Rolle zu spielen. Bezirksamtmann Dr. Gruner teilt die Ergebnisse von vergleichenden Zapfversuchen an Manihot Glaziovii und Kickria elastica in Togo mit. Beachtenswert ist die Beobachtung, Kickxia elastica mit 20 cm Stammumfang bei einmaligem Zapfen ebensoviel Kautschuk zu ergeben scheint, als Manihot Glaziovii mit 50 bis 60 cm Stamm⸗ * r. W. Arning veröffentlicht eine Entgegnung auf Dr. Reineckes Aufsatz über eire Lehranstalt für koloniale Praxis in Nr. 4 des Tropenpflanzers-. Arning nimmt die deutsche Kolonialschule „Wilbelmshof“ in Witzenhausen in Schutz die Behauptung Retneckes, daß sie nicht für die Ausbildung von Kolonialpraktikern in Betracht komme. In den ständigen Rubriken „Koloniale Gesell⸗ schaften“, „Aus deutschen Kolonien“, „Aus fremden Produktions⸗ gedieten“, „Vermischtes“, „Auszüge und Mitteilungen’“, „Neue Lite⸗ ratur“ und „Marktbericht“ ist ebenfalls eine Reihe von i anten Mitteilungen enthalten. 1“

b

Washington, 11. Juni. (W. T. B.) Nach dem Monats bericht des Ackerhaubureaus betrug der Durchschnittsstand am 1. Juni d. J. für Winterweizen 83,0 %, für Frübjahrsweizen 93,0 %, für Hafer 86,0 % und für Gerste 93,5 %. Der Durchschnitts⸗ stand am 1. Juni 1905 stellte sich für Winterweizen auf 85.5 %, für Frübjahrsweizen auf 93,7 %, für Hafer auf 92,9 % und für Gerste auf 93,7 %. Der Durchschnittsstand des Winterweizens wurde am 1. Mai d. J. auf 91,0 % geschätzt. Der Durchschnittsstand von Winterrogen betrug am 1. d. M. 90,0 % gegen 93,8 % am 1. Mai

d. J.; im Vorjahre wurde der Stand von Winterrogg

Heft 3 (1906) des „Archivs für Eisenbahnwesen“, heraus⸗ gegeben im Ministerium der öffentlichen Arbeiten (Verlag von Julius Springer, Berlin), erschien mit folgendem Inhalt: Die Eisen⸗ dahnen der Erde; Schiffahrtsobgaben; Erweiterung und Vervollständi⸗ ung des preußischen Staatseisenbahnnetzes im Jahre 1906; Deutsch⸗ lands Getreideernte im Jahre 1904 und die Eisenbahnen (von Thamerz); Wohlfahrtkeinrichtungen der Königlich bayerischen Staatseiserbahnen im Jahre 1904; die Königlich württembergischen Staatseisenbahnen und die Bodenseedampfschiffahrt im Etatsjahr 1904; die Eisenbahnen in Norwegen im Jahre 1904/1905; die Eisenbahnen in Australien. Kleine Mitteilungen: Die neue Grand Trunk Pacific · Bahn; Preis⸗ ausschreiben des Vereins deutscher Eisenbahnverwaltungen; Stations. gebühr auf den österreichischen Staatsbahnen; Umfang der Königlich baverischen Staatsbahnen am 1. Januar 1906; die oldenburgischen Eisenbahnen im Jahre 1904; die Staatseisenbahnen Finnlands im Jabre 1904; die serbischen Staatsbahnen im Jahre 1904; die Ent⸗ wickelung des Eisenbahnnetzes von Mexico; die japanischen Eisen⸗ bahnen; Statistisches von den Eisenbahnen Rußlands. Recht⸗ sprechung: Haftpflichtrecht (Erkenntnisse des Reichsgerichts vom 23. Fe⸗ bruar, 24. Mai und 19. September 1905); allgemeines Polizeirecht (Erkenntnis des Oberverwaltungsgerichts vom 7. Juli 1905); Kommunalbesteuerung der Eisenbahnen (Erkenntnis des Oberver⸗ waltungegerichts vom 9. Januar 1906); Zivilrecht, Grunderwerb für Nebenbahnen (Erkenntnis des Oberlandesgerichts in B. vom 28. März 1905); Gewerberecht (Erkenntnis des Oberlandesgerichts in N. vom 13. Mai 1905). Gesetzgebung: Deutsches Reich; Preußen; Bayern; Frankreich.

Nach einer Meldung des Reuterschen Bureaus“ hat die japanische Dampfschiffsgesellschaft Nippon Pusen Kaisha zur Konkurrenz mit der ostasiatischen Küsten⸗ schiffahrtslinie des Norddeutschen Lloyds eine Dampfer⸗ linie zwischen Bangkok und Hongkong ins Leben gerufen.

Im Königlichen Opernhause gebt morgen als vorletzte Vorstellong vor den Ferien „Mignon“, Oper in 3 Akten von A. Thomas, in Szene. Fräulein Farrar singt die Mignon, Naval den Wilhelm Meister, Fräulein Dietrich die Philine, Bach⸗ mann den Lothario, Herr Nebe den Laertes, Alma den Friedrich.

Im Königlichen Schauspielhause werden morgen „Die Journalisten“ aufgeführt.

Im Berliner Theater ist während des Pospischil⸗ Gastspiels der 2 bei den Erstaufführungen an Uhr fest⸗

setzt worden Die Wiederholungen beginnen um 8 Uhr. Der illetverkauf mu diesen Vorstellungen hat an der Tageskasse des Berliner Theaters und bei den bekannten Verkaufsstellen begonnen.

Mozart⸗Saal wird der mit dem Neuen Schauspielhause am Nollendorfplatz verbundene Konzertsaal heißen. Er wird im Oktober d. J. seiner Bestimmung übergeben und von der Theater⸗ u. Saalbau⸗Akt.⸗Ges. in eigene Regie i werden. Für die Symphonie⸗ und populären Konzerte ist man bemüht, 8 Orchester zusammenzustellen, das auch dem Neuen Schau.⸗ pie

use für seine Aufführungen zur Verfü stehen wird. Im Zentraltheater wird unter 5 des Sp „Nanon“ die ganze Woche auf dem Spielplan bleiben. mMannigfaltiges.

8 8 8 erlin, den 12. Juni 1906.

* Der Verein zur Besserung der Strafgefangenen in Berlin hielt gestern seine letzte Sitzung vor den Ferien ab Präsident des Vereins, Genera staatsanwalt Dr. Wachler brachte zunächst ein Schreiben des Magistrats zur Kenntnis der Versammlurg, wonach dem Verein auch für das laufende Jahr ein Beitrag von 4000 bewilligt worden ist. Eine Erweiterung des Arbeitsfeldes hat der Verein dadurch erfahren, als der Polizeipräsident die Arbeits⸗ prämien der Insassen des Rummelsburger Arbeitshauses dem Verein resp. dem Arbeitsnachweisebureau zur Verwaltung überwiesen hat. Der Anstaltslehrer und stellvertretende Schriftführer Herr Noöve wurde beauftragt, auch in diesem Jahre wieder die Orte zu bereisen, in denen Schützlinge des Vereins in Arbeit gebracht worden sind. In den letzten vier Wochen konnten von dem Verein wieder 421 Straf⸗ enilassene in Arbeit gebracht werden; ihre Zahl beläuft sich seit An⸗ fang des Jahres auf 2020. Dem Ersuchen des Bureaus um Zuwendung getragener Sachen ist in reichem Maße Folge gegeben worden, was besonders dankbar empfunden wurde. ude wurde festgestellt, daß die Zahl der jugendlichen Bestraften im Ab. nehmen begriffen ist, was in der bedingten Begnadigung einerseits und in der Fürsorgeerziehung anderseits begründet sein dürfte. Die Tat⸗ sache, daß eine ganze Anzahl von Strafentlassenen die Fürsorgeaufsicht der Polizei der des Vereins vorziehen, klärte der Assessor Dr. Rosen⸗ feld dahin auf, daß der Verein von den seiner Aufsicht Unterstellten Arbeit verlangt; es werden sich deshalb die Elemente der Vereinsaufsicht und die arbeitsscheuen lieber der Polizeiaufsicht unter. stellen. Der Vorsitzende, Generalstaatsanwalt Dr. Wachler regte die Begründung eines eigenen Asyls an, um die am Nachmittag zur Ent⸗ lassung kommenden Sträflinge, denen Arbeit am Tage nicht mehr nachgewiesen werden kann, nicht der Freiheit zu überlassen und ihnen so Gelegenheit zur Rückfälligkeit zu geben. Diese Anregung wurde beifällig aufgenommen. Im Anschluß an die Vereinssitzung 2 die Abteilung für Familienfürsorge und weibliche Straf⸗ entlassene.

Bromberg, 11. Juni. (W. T. B.) Zur Einweihung und Eröffnung der hiesigen landwirtschaftlichen Versuchs⸗ anstalt, zu . eer für Landwirtschaft. Domänen und Forsten von Podbielski, der Wirkliche Geheime Oberregierungsrat von Loebell als Vertreter des Reichskanzlers und Kommissare ver⸗ schiedener Ministerien eingetroffen sind, fand heute vormittag im Hörsaale der Anstalt ein Festakt statt, bei der Minister von Podbielek eine Rede hielt, die mit einem Hoch auf Seine Majestät den Kaiser 1

St. Goarshausen, 11. Juni. (W. T. B.) Anmtliche Meldung. Um 1 Uhr 15 Minuten Vormittags fuhr der Güterzug 6701 in St. Goarshausen bei der Einfahrt infolge Nichtbeachtung des auf Halt stehenden Einfahrtssignals in den rangierenden Güterzug 7258. Ein Bremser des Güterzuges 6701 ist tot, üeee y und s eee verletzt.

entg und sta chädigt, zum wurden die Wagen durch Feuer zerstört.

Hamburg, 12. Juni. Hier tagt zur Zeit der 13. Dele⸗ giertentag ber Journalisten und Schriftsteller. Aus diesem Anlaß fand am Sonntagabend in der Alsterlust ein Empfang statt. Gestern vormittag wurde im Saale des Patriotischen Hausek die erste Sitzung abgehalten, an der auch der Bürgermeister Dr. Burchard und der räsident der Bürgerschaft Engel teilnahmen. Dr. Diez⸗Hamburg wurde zum Ersten und der Direkter Wenzel⸗Berlin zum Zweiten Vorsitzenden des Bureaus gewählt. Der Bürgermeister Dr. Burchard begrüßte hierauf im Namen des Senatk die Versammlung in einer längeren 2—2 auf die Dr. Diez den Dank der Versammlung an die Stadt Hamburg und deren Oberhaudt zum Ausdruck brachte. D f wurde in die Verhandlungen treten. in deren Verlauf folgende Leitsätze angenommen wurden: soll dahin gewirkt werden: 22 die Zuständigkeit der Schwur⸗ gerichte ausgedehnt wird auf Vergehen, die durch den Inhalt einer im Inlande erscheinenden periodischen Druckschrift begangen werden; 2) daß § 7 der Strafprozeßordnung dahin geändert wird, daß auch bei Verfolgung im Wege der Privatklage der Erscheinungsort der Drucksschrift als alleiniger Gerichtsstand an. zusehen ist und der fliegende Gerichtsstand der Verbreitung beseitigt wird; 3) daß das Privatklageverfahren ausgedehnt wird auf die Ver. folgung wegen Nichtaufnahme einer Berichtigung. Mit letzterrn Leitsatze wurde ein weiterer Antrag angenommen, in dem namentl - wird, daß die Aufnahme von Berichtigungen, deren Unwahr⸗

it nachzuweisen ist, zurückgewiesen werden kann, und in dem die Forderung der Einführung einer Verjährungefrist für den Berichtigungs⸗ zwang erhoben wird.

(Fortsetzung des Amtlichen und Nichtamtlichen in der Ersten Beilage.) Iu

Königliche Schanspiele. Mittwoch: Overa⸗ Abonnementsvorstellung. Miguon. Oper des Taraise Töoges. Ten dit Se⸗ des Wolf von Goethes R Meisters Lehrjahre“ von

„Wi Carre 5 Sale ber, bensch b von Rideamus. nd Iuleg. Vardier, dertsch von Ferdinand Gambe. Zm 16. Juni ab: Gafkspiel des Neuen Operetien- 1““

Herr Kapellmeister von Droescher.

Herr f Ir Ballertmeister Graecb. Anfang 7 ½ Uhr. Schauspielhaus. 158. Die vurnalisten. Luftfpiel in —2,ö 2 Anfang

.tbeaters aus lustige Witwe.

Regie⸗ Herr Regisseur

Teri von Engene Scribe, deuts

Ferien.)

Schaufpielhaus. 159 Anfang 7 Uhr.

Mittwaoch Ein Sommer⸗

er. Ensemblegastspiel. Mittwoch, Abends 8 Uhr: Das Lebensfest. Donnerstag, Abends 7 ½ Uhr: Zum ersten Male: Burlesken von Rideamus. reitag, Abends 8 Uhr: Abschiedsvorstellung des les Meinhard und Bernauer: Burlesken

Hamburg (Direktor Mar Monti

eater. 0. (Wallnertbeater.)

S Mittwoch, Abends 8 Uhr: Heiratslustig. Schwank 2 Akien von Maurice &

Abends 8 Uhr: Heirat 8 Freitag, Abends 8 Uhr: v

Die Dienstboten. 32,— 7 (Letzte Vor⸗ I. (Friedrich Wilhelmstädtisches Theater.)

üssch. Ien. Lustsviel Donnerstag, Abends 8 Uhr: Jugendliebe. Hierauf: Die Dienstb

g, Abends 8 Uhr:

Im Garten täglich: Großes Militärkonzert.

zählungen.

Nenes Thenater. der Unterwelt.

Donnerstag und folgende Tage: , Unterwelt.

Abends 8 Uhr:

Handwerker.

—— Laterne.

Thaliatheater. Direktion 8 Uhr: Bis früh um Fünfe! Donnerstag links.

oten. 8 21 m*1μQαιhα ⁴nNb άt

Bei Oper

Mia und Oskar Braun.

8 kten. N.g-bn bi Mittwoch: Hosfmanns Er. Donnerttag und folgen de Tage:

Donnerstag und folgende Tage: Hoffmanns Er⸗

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Z’“ ichtsassessor ann Ern⸗ e“ e : Orpheus Hr.

Mittwoch Anfang 7 ½ Uhr. Orpheus in der

1n Straße 72/73.) Kren und Schönfeld. Mittwoch, Abends Druck der Norddeutschen B t und Bedas und folgende Tage: Hochparterre Anstalt Berlin g.. EMrafrage Nr. 22

Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Bis früh um

Bentraltheater. Mittwoch, Abends 8 Uhr⸗] Nr⸗ Der Zigeunerbaron.

Familiennachrichten.

Gestorben: von Kroerzer Hr. utnant a. D. Hugr Fehr. von Linstow (Berlin). Verw. Fr. Fe⸗ 11“

8 3 n). von I 6

vyr von Ablefeldt * Meran). Mam

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Hüütu⸗ eee s, 2a8 Witnnok. Fretin von der Solt (Berlin).

E1 Mittwoch, Oberleutnant Rudolf von Dertzens

Vorher: Die Verlobung bei der Laterne. Donnerstag und folgende Tage: Das Fest der

Vorher: Die Verlobung bei der

Margret (Neu⸗Ruppin).

Dr. Tyrol in Charlottenburg. Verlag der Expedition (JI. B.: Koye) in Berlin.

Neun Beilagen ücee (einschließlich Böͤrsen⸗Beilage),),

1 entlichten betresfend Kommanditgesellschaften auf für die Woche

uni 19060 Nauon. (Mit I1X“X“

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8 Doktoringenieurpromotionen an der Großherzogl

Deutsches Reich. ichen Technischen Hochschule zu Darmstadt im Winterhalbjahr 1905/06.

1906

He ü Simn Füitrn 2.

8

Name des Promovierten.

Vor⸗ und Zuname. Ort und Zeit der Geburt. Heimatsort.

v11“X“ Datum der Ausstellung.

85 8 Reeifezeugnis.

Besuchte Hochschulen

(Technische und sonstige einschl. der Universitäten).

Zeit des Besuchs.

1 Studiengang.

BI

Diplomprüfung.

Fachrichtung. Hochschule.

Datum des Diploms.

Referent und Korreferent.

WMaändlige 88 Doktor ingenieur⸗

diploms.

Datum.

2Laufende Nummer

Friedrich Bohny, Obere Realschule zu Basel. geboren am 1. Dezember 1867 zu Steinen i. B.

Heimatsort: Gustavsburg.

(Durch Verfügung Groß⸗ herzoglichen Ministeriums des Innern gea. 30. August

Nr. M. d. J. 27 571 als gleichwertig mit dem 1u“ “M““ Resferengene einer deutschen Oberrealschule angesehen.) Gustav Siegel, Ksönigliches Humanistisches geboren am 30. Oktober 1876 Gymnasium zu Kaiserslautern. zu Kaiserslautern. 13. Juli 1895. Heimatsort: Mannheim.

4 *

25

Polytechnikum zu Zeecs 1. Oktober 1886. von 1887 bis Frühjahr 1890. v1 1u Darmstadt.

F.

Technise

Hochschule zu Darmstadt von Herbst 1896 bis Ostern 1901.

ö

Bauingenieurwesen.

Technische Hochschule 17. Juli 1904.

Elektrotechnik. Technische Hochschule zu Darmstadt. 28. August 1901.

„Theorie und Konstruktion versteifter Hängebrücken.“

Verlag von Wilhelm Engelmann

in Leipzig. b.

Geheimer Veara, profesor xessor

Landsberg.

Geheimer Baurat, Professor Koch.

„Die Tarife der Elektrizttätswerke.“ Verlag * Julius Springer

1

27. Dezember

30. Juni 1905.

1905.

1““

. Bestanden. Berlin. 8 8

Qualität

mittel

V gut

Gezahlter Preis für 1 Doppelzentner

niedrigster

höchster

niedrigster

höchster

niedrigster höchster

Verkaufte Menge

. (Dovppelzentner

Außerdem wurden am Markttage (Spalte 1) 29½ überschläglicher Schätzung verkauft Doppelzentner (Preis unbekannt)

Breslau 16,10 Strehlen i. Sch 15,00 Löwenberg i. Schl. 8 16,60 Neuß....

Babenhausen Illertissen. Aal

en. Geislingen.

8 osen * *. 2 2

reslau Strehlen i. Schl.. Grünberg i. Schl. Löwenberg i. Schl. Oppeln. xHZx“ Eö11“A“”

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1“ augerste Strehlen i. Schl. . S I Aalen...

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Giengen a. Br. 8 Riedlingen.. .

17,00

8 Bemerkung en. Die verkaufte Menge wird auf volle Doppelzentner und der Ein liegender Strich (—) in den Spalten für Preise hat die Bedeutung, daß der

16,60 16,25 17,20 17,10

1 17,00 16,25 17,20 17,10

ei zeu. 17,10 17,50 17,80 18,10

17,90 17,50 17,80 18,10

2⁰0 160

Kernen (euthülster Spelz, Dinkel, Fesen).

18,80 19,10 21,00 19,60

14,00 14,40 14,75 15,00 14,80 14,80 15,30 17,00

13,60 14,50 14,00 18,60 16,00

15,90 16,05 17,00 15,50 15,80 16,00 18,40

17,60

17,00

18,80 19,10 21,28 19,60

R 14,20 14,60 14,75 15,00 14,80 14,80 15,30

18,90 19,20 21,80 20,20

18,90 19,20 21,80 19,80

o g geu.

14,70 15,00 15,10 15,10 15,00 16,30

15,30 15,00 15,10 15,10 15,00 16,30

17,18

Gerste.

14,00 15,00 14,00 18,60 16,00

d 16,30 16,05 17,00 15,50 15,80 16,00 18,54

17,60

17,60 17,60

14,10 15,10 15,00 19,20

14,50 15,50 15,00 19,20 a fer. 16,40 16,30 17,80 15,80 16,00 16,50 18,80 18,00

16,90 16,30 17,80 15,80 16,00 16,50 18,80 18,00

18,00 18,00

Verkaufswert auf volle Mark abgerundet mitget betreffende Preis nicht vorgekommen ist, ein

78 33

40 20 b-

20

eilt. Der Durchschnittspreis wird aus den unabgerundeten Zahlen berechnet. Punkt (.) in den letzten sechs Spalten, daß entsprechender Bericht fehlt.

lichungen ihres Bezirkes darauf hin im

Statistik und Volkswirtschaft.

Zur Statistik der gemeinnützigen Stiftungen.

In den Kreisen der Sozialpolitiker wird gegenwärtig die Wichtigkeit der Wohltätigkeit gegenüber der Sobehrtarsae etwas unterschätzt. Da ersterer naturgemäß etwas Patriarchalisches, ja atroni⸗ sierendes anhaftet, kann sie allerdings leicht, wenn für ihre Sendengen gewisse Gegenleistungen, etwa Verzicht auf politische Unabhängigkeit oder auch nur die Pflicht der Dankbarkeit, daran geknüpft werden, einen unsozialen Charakter annehmen. Außerdem können die Beweg⸗ gründe zur Wohltätigkeit auch der Eitelkeit oder dem Eigeninteresse

tammen. Dies alles mag man zuͤgeben, trotzdem wird man die soztale und wirtschaftliche Bedeutung der Wohltäligkeit nicht in Ab⸗ rede stellen können. Ein einigermaßen klares Bild von ihrem Umfang zu gewinnen, stößt aber auf die größten Schwierigkeiten; denn es gebricht an einem Organ, das alle Fälle gemeinnütziger Schenkungen Feen den ganzen Stoff sammelt, sichtet und kritisch beleuchtet. Das

ebiet der A. privaten Wohltätigreit die notlindernd und helfend von Mensch zu Mensch geübt wird, muß sich immer der öffentlichen Kenntnis entziehen. Die Kapitalien aber, die durch Stiftungen, Ver⸗ mächtnisse oder Zuwendungen für öffentliche Zwecke oder für en. Feloebee etwa der Ar 1 bestimmter Unternehmungen, jähr⸗ ich aus dem Privatvermögen fließen, sind feststellbar; ja sie werden zumeist auch schon der Oeffentlichkeit bekannt gegeben, sei es in Jahresberichten oder in der Presse, in Broschüren usw. Es käme nur darau .

bestimmte Stellen in allen Gebieten des Reichs sämtliche Verö Auge hätten, die Angaben auf

4 1“

ihre Richtigkeit prüft

tafel“ oben

unterzog

Sichtung

in 3838 die Banken) in 2490

in dem thekar des Königlich säch sich darauf der Aktiengesellschaften, den 2 FeSae .—n den Stoff zusam m „Arbeiterfreund⸗ 1 lichen. Ferreneee Ein ggce Sre g 28 b Material schwoll mit der Zeit so an, Sache 8. aufgegeben werden muß, da sich inzwischen herausgestellt hat, daß das Sammeln der Grundza Rahmen einer Vereinszeitschrift hinausgeht. füllten Text und Ta also ein Achtel der etwa 500 Das kürzlich erschienene

8öeeeges der einzelnen deutschen Staate betreffs der Zwecke. Aus den Ta n 1905 von Privaten und Arbeitgebern i Mark, von Aktiengesells Fällen 68 Millionen Mark, von

man von 1901 bis 8 ällen 326 Millione

en und

ei

8

für das Wo

bellen der

einer Zentralstelle zur Aufarbeitung

übermittelten, der dann die systematische Zusammenstellung und regel⸗

mäßige Veröffentlichung anheimfallen würde. „Zentralverein im Jahre 1898 den Beschluß

beiterfreund⸗ schrift ‚Der Arbe Sinne auszubauen.

Statistis schen

t, aus der

eren Tageszeitungen und auf Grund menzutragen und nach sehr eingehender die ermittelten Gesamtzahlen zu veröffent⸗ elehrend, aber das sechs Jahren die

Seiten.

erste Heft des Jahrgangs 1906 bringt

de Uebersicht der „freiwilligen Zuwendungen der

See la Tegsas ene⸗ nebgsät,n Arniengesell,

Laufe der letzten 5 Fahrs geordnet en

11“1“

chaften und

t

hl der arbeitenden Klassen“ hatte gefaßt, die tiic seiner ——25 ur Veröffentlichung gelangende

Der Biblio⸗ en Bureaus Peter Schmidt ülle der Jahresberichte von privater

hlen über die Mittel und den Im Jahrgang 1905 „Ehrentafel“ mehr als 60 Seiten,

hren⸗

anken“

eht

ften (ohne anken usw.

I

in 796 Fehers 30 Millionen Mark, also im ganzen in 7124 Fällen 424 Millionen Mark gespendet worden sind. 1 Davon Henpfalen 8 B unter Ausschlu eer obligatorischen 2 1⸗ auf allgemeine Aufgaben (1. B. uehegn. Blinden⸗, Taubstummen⸗ und Krüxpelpfteg. haltung von Volksparks, Erholungs⸗ suchtsbekämpfung und Volksernäh unterstützung und allgemeine Armen 9) 183 vüt 525 öF Altenheime, Wohaungserstellung, ürsorge für das werk usw. 8

8 48 und zwar keine Provinz ausgenommen, hat zu dem Gesamtbetrag 268 Millionen Mark, Bapern 38, Württemberg 10, Baden 13, Hessen 7, Anhalt 11, H. g 19, Bremen 4, Elsaß⸗Lothringen ebenfalls 4, ferner Sachsen⸗Weimar 4. Sachsen⸗Coburg⸗Gotha 3 Millionen 2 5722* . die dethies v —2 8— Reuß j. L. 1 Million? in Reuß ä. g e 5

Die in ihrer Gesa auch ins Gewicht fallenden Beträge, die unsere vielfach rein örtl Wohl ine und die gemein⸗ nützigen Propagandavereine, wie 1. B. die Vereine zur Tuberkulose⸗ bekämpfung, der Verein den Mißbrauch geistiger e, der Verein für deutsche Wohnungsreform, aufb sind in diesen Zu⸗ sammenstellungen nicht inbegriffen, es 2 wäre.

Eine derartige Zusammenstellung eines einzelnen kann natürlich weder auf Vollständigkeit, noch auf peinlich kritische

Bemäge Anspruch

inzelnen machen; denn ganz Sichtung der e e eh heee