4
dem Berliner um Verkauf standen Schweine. arkt⸗ er eelil nanefhmif n. 50 kg Schlachtgewicht in Mark
Vollmilchmast) und beste Saug⸗
Ausfuhr Großbritanniens, Deutschlands und der Ver⸗ einigten Staaten von Amerika nach China, Argentinien und dem gesamten Südamerika in den letzten Jahren.
Einer englischen Parlamentsdrucksache wird die folgende Zusammen⸗ über die Ausfuhr Großbritanniens, Deutschlands und der ereinigten Staaten von Amerika nach China, Argentinien und dem gesamten Südamerika in den letzten Jahren entnommen:
(Spalte 1) Ausfuhr nach China l(einschl. von Hongkong):
—— aus den Ver⸗
aus aus vng ver Großbritannien Deutschland einigten Staaten Doppelzentner 1
24 2 von Amerika (Preis unbekannt) 3 339 000 2 636 000
9 387 000 2 377 000 9 279 000 2 439 000
Rumänien.
——————“. —
„Ausweis über den Verkehr au Schlachtviehmarkt vom 20. Juni 1906. 457 Rinder, 2544 Kälber, 1939 —2 11 579 Reng nach den Ermittelungen (be
— — —
Anmeldun 2— 98 Schluß der
Verifizierung am
27. Juni/ 10. Juli 1906.
Handelsgericht. Name des Falliten
ezahlt wurden für 100 Pfund oder zw. für 1 Pfund in Pfg.): Kälber: 1) feinste Mastkälber kälber 87 bis 92 ℳ; 2) mittlere Mastkälber und gute Saugkälher 78 bis 85 ℳ; 3) Eeses Saugkälber 59 bis 69 ℳ; 4) ältere gering 82
Forderungen bis
Außerdem wurden
am Markttage Ilfov
(Bukarest)
17./30. Juni 1906
Cö“
Hualität gering mittel Gezahlter Preis für 1 Doppelzentner höchster höchster nMaenhee höchster
ℳ ℳ ℳ
F⸗ inrich
D. Abramoviün, Manufakturwaren Cala Rahovel 14
Verkaufs⸗
wert
Verkaufte Menge
genährte Kälber ( esser) — bis — ℳ Schafe: 1) Mastlämmer und jüngere Masthammel 77 bis 79 ℳ: ] 2 2 8 3) vags Ken e⸗ Hammel Wagengestellung für Kohle, Koks und Briketts schafe 82 g. 12 100 Pfrcs enasgemice scnoe am 20. Juni 1906. Schweine: Man zahlte für 100 Pfund lebend (oder 50 kg)
5 007 000 6 876 000
niedrigster ℳ
niedrigster Doppelzentner
Insterburg . .
“ a. O. “ lünsch.
Breslau. Fesnkerftetn i. S üben i. ’ Schönau a. K. . Halberstadt Eilenburg 7656* Goslakr Paderborn
Neuß. ... Dinkelsbühl Ueberlingen. Altenburg
80 8
chl.
ööe5.—
Weißenhorn Biberach. Ueberlingen
Insterburg. rankfurt a. O.. hers⸗ 8EEE1“ targard i. Pomm.. Schivelbein. 8
Follin 8 4 EI1“ 8 — 88 4 beu. Frankenstein i. Schl. Lüben i. Schlö... Schönau a. K.. Halberstadt Eilenburg . Marne. “ Goslar. Paderborn Neuß... Dinkelsbühl Biberach.. Altenburg.
usterburg. — a. O Militsch. Breslau... Eilenburg .
Duderstadt. Altenburg
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Insterburg. Elbing Frankfurt a. O. EEuö. Stargard i. Pomm. Schivelbein.. Köslin . — . Frankenstein i. Schl.. Lüben i. Schl.. . Schönau a K. Halberstadt.. . ilenburg . Marne Geoslar . Duderstadt.
Dinkelsbühl Ueberlingen.
555 888
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19,40 18,40 19,81
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Kernen (euthülster Spelz,
19,40 19,40 19,81
16,00
17,40 1670
z e u. 18,00 16,60 17,60 17,60 17,30 18,10 17,55 17,60 17,10 17,00 18,20 17,50 17,80 18,10 20,40 19,70 17,40
19,50 19,90
ggen. 15,00 15,20 15,40 15,10 14,25 14,80 14,30 n 14. 15,30 14,75 14,80 16,25 16,25 16,80 16,30 18,30
17,00 erste. 14,50 14,00 15,30 13,60 15,10 14,75
16,40 17,00 16,40
16,80 18.51 17,50 17,29 18,00 14,00 16,50 19,00 17,00 18.50
und der Verkaufswert ah Begertmns deß der derefene Peeu nicht vo
17,80
auf volle
2*
18,00 16,60 17,60 17,60 18,10 18,10 17,80 17,80 17,40 17,60 18,20 18,00 17,80 18,10 20,40 19,70 17,40
Dinkel, Feseu).
19,50 19,90
15,00 15,20 15,40 15,20 14,25 14,80 14,30 14,50 15,40 15,30 15,00 15,00 16,50 16,60 17,00 17,30 16,80 16,30 18,40
Mark abgerundet mitgeteilt. Der gekommen ist, ein Punkt (.) in den letzten
Stand der Tierseuchen in Ungarn am 6. Juni 1906.
(Nach den wöchentlichen Ausweisen des Königlich ungarischen Ackerbauministeriums.)
Mili⸗ Wut
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seuche
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Rotlauf Schweine⸗
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Schweine seuche
Zahl der verseuchten Drte 116 127
Handel und Gewerbe.
IIten den im Reichsamt des Innern zusammengeste 1 v. eeee für Handel und Industrie“.)
Deutsches Reich.
der Vorschriften des Gesetzes, be⸗
Fezergfef ge gengn⸗ der Einfuhrscheine *
verkehr. Der Bundesrat hat 2 (enae, 8—,
ss. 2 des Gesetzes, betreffend .
4— im vrerahr ss ’ dieses es mi un 7
129 7.. (Zadälblat für das Deutsche R. 8
ih ü iff üstungsgegenstände. Zu
d E 82212 mnung ö—0 zu lassenden
Seeeelemn sind „ * und zu den Rohstoffen oder
3
der Anlag
7
91
564
457 V 753.
da „Wandbekleidungsstoffe“ hin⸗ — Gesbemkan für das Deutsche Reich.)
Die Seeschiffahrt zu Altona im Jahre 1905.
Das —,2 2 schiffsverlehrs im Hafen
2 Es — sich, da Laufe des letzten Jahres ganz er
dos bekanntlich auch bei dem b — in gans besonders hobem
ingen im Jahre
istertons im Altonger
24 Schiffe von 387 her nur 2024 ₰ Der einkommende See⸗
Jahres 1905.
amen und ging
von 681 251 Nettoreg
während im Jah Rauminhalt ein⸗
schiffsverkehr (388 900 Tons) war erbe
re vor
9 verkehrte und ausgehend lich eöhen
der
1905
1 l
Altona veröffentlicht die Statistik Altona während des vergangenen Seeschiffsverkehr des Hafens im blich zugenommen hat, ein Resultat, amburger Hafenverkehr im letzten Naße zu beobachten gewesen ist. Es zusammen
Hafen
2407 Seeschiffe ein und aus, 749 Registertons
als der aus⸗
er wurde zumeist Güter⸗ — 000 Tons), nur einem
von
gehende (293 000 Tons), *
und Personendampfschiffen
geringen Teil von Sexgelschiffen (36 000 Tons), Leichtern
uwege racht. In beiden Richtungen ist der 1 lexheschgaerhehr. überwiegend Verkehr mit europäischen Ländern; von außereuropäischen Ländern kamen im Berichtsjahre nur 11 600 Tons an und gingen 426 Tons ab. Unter den ürabülschen Verkehrsländern steht Brbßbrütannien (einschließlich von Irland) m je über 200 000 Registertons aus⸗ und eingehend weitaus an
Rumänien.
8 - 8 — E“ a tarifänderungen. Ein rumänisches Gesetz vom 24 M — d. 8 —2 eine Reihe von Aenderungen des Tihenetnen el, tarsse*), ist im Monitorul Oficial vom 26. Mai/8. Juni d. J.⸗ Nr.
veröffentlicht.
*) S. die vom Reichsamt des Innern veranstaltete Ausgabe. 8 8
i Staaten von Amerika. Vereinigte 1
8 ehandlung von Nahrungsmitteln 12 Möeee. Sees Fiffen. Laut Verfügung 1ei Pc haumznitra der Vereinigten Staaten von Amerika unterliegt die Einfuhr 22 Nahrungsmitteln, 21 wenn 256 8 2 2. — Vereinigten Staaten bestimmt sind, den — Demgemäß kann auch hinsichtlich der zur Ausrüͤstung d
2 ngsmittel eine Sonderbestimmung nicht getr 3 2g - hase⸗ er als nicht angängig erklärt, daß die 2— mittel unter Zollverschluß gestellt und nach Entnahme aus ,— ohne untersucht worden zu sein. zur Versorgung der Seeichit 85 wendet werden. (ood Inspection Decision Nr. 32.
r Spitze.
9 461 000 3 187 000 —. 13 146 000 3 380 000 Durchschnitt 1900/04 9 922 000 Ausfuhr nach Argentinien 19999“ 7 143 000 1111116“*“
4 962 000
Durchschnitt 1900/0272 —7725 5000 ³ 389 000 Ausfuhr nach ganz Südamerika. 1900 20 797 600 9 422 000 1901 „...“ 8 172 000 18 528 000 7 896 000 ... 21 688 000 10 515 000 . 25 325 000 12 658 000
d Iss 5 D75 500
8Zn
Einwanderung nach den Philippinen im Jahre 1904/05.
Im Fiskaljahre bis zum 30. Juni 1905 wanderten nach den hilippinen insgesamt 25 901 Personen ein und zwar 23 626 männ⸗ iche und 2275 vr. Von den Einwanderern waren nach ihrer Abstammung 12 931 Amerikaner, 8825 Chinesen, 1189 Filipinos, 1167 Japaner, 569 Spanier, 436 Engländer, 210 Ostindier, 99 Por⸗ tugiesen, 82 Deutsche, 79 Franzosen 5 Es waren 12 525 ge⸗ nügtt. ersonen bereits früher in den Philippinen gewesen, darunker 8517 Chinesen, 1864 Amerikaner, 1175 Filipinos, 328 Spanier, 199 Engländer, 87 Japaner usw. Im Alter unter 14 Jahren standen 986, von mehr als 14 bis 45 Jahren 23 380, in höherem Alter 1535 Einwanderer. Das mitgeführte Vermögen betrug bei 12 878 Personen 30 Doll. und mehr, bei 13 023 Personen weniger als 30 Doll. Den gelehrten Berufen
ehörten an 10 998 Einwanderer, gelernte industrielle Arbeiter dher 9
, aandwerker waren 2148 und aus anderen Berufszweigen waren 9746, darunter 5237 ungelernte Arbeiter, 3225 Kaufleute, 315 Dienstboten, 182 Farmer, 11 Gast⸗ wirte, 6 Bankiers usw.; an Beschäftigungslosen wurden einschließlich der Frauen und Kinder 3009 gezählt.
Es kamen 12 095 Einwanderer (darunter 11 630 Amerikaner und 432 Filipinos) aus den Vereinigten Staaten von Amerika, 10 818 aus China (darunter 8606 Chinesen, 1021 Amerikaner), 1245 aus Japan (darunter 1043 Japaner, 122 Amerikaner), 600 aus Spanien (darunter 430 Spanier, 143 Filipinos), 277 aus pazifischen Inseln (davon 126 Chinesen), 228 aus Indien (darunter 53 Ostindier, 39 Engländer), 182 aus Australien und Neuseeland (davon 130 Eng⸗ länder), 61 aus Großbritannien (darunter 43 Engländer) usw. Im ganzen kamen aus Amerika 12 095, aus Europa 801, aus Asien 12 439, aus den übrigen Erdteilen 566 Einwanderer. (Monthly Summary of Commerce of the Philippine Islands.)
10 479 000
8 784 000.
Goldgewinnung Australiens im ersten Vierteljahr 1906.
Die Goldgewinnung Australiens war im ersten Vierteljahr 1906 um 17 270 Unzen geringer als 1904. Drei Staaten, nämlich Viktoria, Neuseeland und Neusüdwales, hatten Steigerungen ihrer Ausbeute aufzuweisen, die jedoch durch den erheblschen Rückgang des Ertrags in Westaustralien und Queensland mehr als aufgewogen wurden. Im einzelnen waren die gewonnenen Goldmengen in den verschiedenen Staaten die folgenden:
1906 mehr
1. Vierteljahr „ Staat 1905 oder weniger
1906 in Feinunzen Westaustralien 452 366 — 28 035 Viktoria. 177 494 + 16 437 Queensland. 115 248 — 18 674 Neuseeland. + 5 571 Neusüdwales. + 71431
123 325 — 7V5.
77 337 945 770 In Westaustralien wirkten zur Verkürzung der Ausbeute die zußerordentlichen Forderungen der Arbeiter und die Hindernisse, welche die Bestimmungen des Schiedsgerichtshofs der Entwicklung der Gold⸗ gewinnung bereitet haben. Unter diesen Umständen setzt man wohl die Ausbeute der alten den Betrieb lohnenden Bergwerke fort, unterläßt aber neue Unternehmungen und Schürfarbeiten in noch nicht erschlossenen Gebieten. Die Ausbeute betrug in Westaustralien im Januar 154 365 Unzen, im Februar 142 426 Unzen und im März 155 574 Unzen. Die Zunahme der Goldgewinnung in Vlktoria beschränkte sich in der Hauptsache auf das Goldfeld von Bendigo, das im ersten Vierteljahr 1906 61 318 Unzen gegenüber 45 856 im gleichen Ab⸗ schnitt des Vorjahrs produzierte. In ganz Viktoria wurden gewonnen im Januar 44 086 Unzen, im Februar 72 088 Unzen und im März 61 320 Unzen.
In Queensland ist eine fortgesetzte Abnahme der Goldgewinnung von einem Vierteljahr zum anderen zu bemerken, die aber durch Zu⸗ mhme der Gewinnung anderer Mineralien reichlich ausgeglichen wird. In diesem Staate betrug die Ausbeute im Januar 36 012 Unzen, im Februar 37 918 Unzen und im März 41 318 Unzen.
Dagegen weist in Neuseeland jedes Vierteljahr ein größeres Foldausbringen auf als das vorhergehende. Die Goldbaggerei im Süden und der Waihidistrikt im Norden der Insel sind die wesent⸗ schen Quellen der Goldgewinnung, die im März übrigens mit 38739 Unzen erheblich hinter den beiden vorhergehenden Monaten mit je 44 793 Unzen zurüchblieb.
Dieselbe Erscheinung war in Neufüdwales zu beobachten, und nosdem hat dieser Staat verhältnismäßig die bedeutendste Zunahme der Produktion gegenüder dem ersten Fiertel des Vorjahrs aufzu⸗ reisen. Die Monatsausbeute belief sich in diesem Staat im Januar ar 32 602 Unzen, im Februar auf 30 472 Unzen und im März nur af 14 263 Unzen. (Nach The Australian Mining Standard.)
480 401 161 057 133 922 117 754
69 906
963 040
zusammen
8
Konkurse im Auslande.
Bukowina.
Konkurg ist eröffnet über das Vermoͤgen der nicht protokollierten füime Josef Singer u. Lon Hacher, Schnittwarenhändler in jernowitz, Liliengasse, mittels Beschlusses des K. K. Landesgerichts, Ab⸗ — „in Chernowitz vom 16. Juni 1906 — No. S. 8/906. — Pro⸗ Konkursmasseverwalter: Advokat Dr. Freundlich in Czernowitz. Wabltagfahrt (Termin zur Wahl des definitiven Konkursmassever⸗ — ) 3. Juli 1906, Vormittago l1 Uhr. Die Forderungen sind dum 23. Jult 1906 hei dem genannten Gericht anzumelden; in der ldung ist ein in Cyernowitz wohnhaster Zustellungsbevollmächtigter
konnten die Einlieferungen von feinster haltbarer Butter zu unver⸗ änderten Preisen geräumt werden. Nachfrage. be da die
bis 109 ℳ, II a Qualität 106 bis 108 ℳ — Schmalz: Eine Ver⸗ änderung der Marktlage ist nicht eingetreten. Die Packer zeigen keine Neigung zu Preisnachlässen und sind 65 Käufer als Verkäufer. Die Vorräte im Inland haben weiter a
schwimmenden Partien finden schlank Käͤufer. Die heutigen Notierungen be. Choice Western Steam 51; ¼ bis 52 ¼ ℳ, ame
Berliner Speck: Zunehmende2
Ruhrrevier Oberschlesisches Revier uüber a,, der Ilesisch 8
Gestellt.. 1 Nicht gestellt 9.
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Das von den Aeltesten der Kaufmannschaft von Berlin heraus⸗ Aekgr Jahrbuch für Handel und Industrie für den Jahrgang 1905 II. Band) enthält folgenden Berscht der Königlichen Por⸗ zellanmanufaktur: Die Königliche Porzellanmanufaktur darf auf das Jahr 1905 mit voller S-. zurückblicken. Für alle Zweige ihrer vielseitigen Tätigkeit ist der Absatz wiederum gestiegen. Für die Bedürfnisse der Wissenschaft und Technik ist es von besonderem Interesse, daß es gelungen ist, Rohre und Gefäße aus chemisch reiner Magnesia herzustellen, einem Material, das Eigenschaften besitzt, die bisher mit keramischen Produkten nicht erreicht wurden. Daß auch in Kunsterzeugnissen und Lurxustafelgeschirren, den Haupterzeugnissen der Königlichen Porzellanmanufaktur, der Verkauf ebenfalls zugenommen hat, darf als ein Beweis dafür be⸗ trachtet werden, daß der Ruf der Manufaktur als Kunstanstalt in immer weitere Kreise dringt, und 2 das Bestreben, den Anforde⸗ rungen der Neuzeit in bezug auf Kunst und Geschmack in maßvoller und vornehmer Weise nach allen Richtungen gerecht zu werden, An⸗ erkennung findet.
Ueber Automobilindustrie bringt das Jahrbuch einen Bericht der Argusmotorengesellschaft Jeannin u. Co., Komm.⸗Ges.: Die Fabrikation in diesem Artikel hat sich im Jahre 1905, namentlich in der zweiten Hälfte des Jahres, zu einer ö entwickelt, wie man sie wohl noch in keinem Artikel gehabt hat; insbesondere ist es allerdings das Augsland, welches nicht genug Automobilomnibusse und Droschken bekommen kann. Auch von deutschen großen Omnibusfirmen 2 auch von Privat⸗ unternehmern sind zahlreiche Wagen bestellt. Der Droschkenverkehr in Berlin hat sehr stark zugenommen. Die Motore an und für sich haben vielfache Verwendung für militärische Zwecke, z. B. Schein⸗ werferapparate, drahtlose Telegraphie und bei der Luftschiffahrt zum Herunterholen von Luftballons usw. gefunden. Die Preise für Roh⸗ materialien sind permanent im Steigen, nach der Ansicht der be⸗ richtenden — ist es heute noch unmöglich, selbst den kleinsten Wagen in solider Bauart unter 4 — 5000 ℳ in den Handel zu bringen, selbst wenn man auf ganz wenig Verdienst rechnet.
— Der Verband ostdeatscher Industrieller (eingetragener Verein), dessen Mitgliederzahl von 277 auf 318 stieg, bringt in seinem Jahresbericht über das Kalenderjahr 1905 eine Uebersicht über alle bemerkenswerten Vorgänge auf dem Gebiete des Wirtschaftslebens und eine Zusammenssellung der für Industrie und Handel wichtigen Maßnahmen der Gesetzgebung und Verwaltung während des Jahres 1905. Den allgemeinen Ausführungen über die östliche Industrie ist u. a. zu entnehmen: Dem wirtschaftlichen Aufschwunge des Jahres 1905 entsprechend, blickt auch die östliche Industrie auf ein im allgemeinen günstiges Jahr zurück. Die meisten Betriebe waren stark beschäftigt, einige sahe⸗ bis zur Grenze ihrer Leistungsfähigkeit. Die Bautätig⸗ keit gestaltete sich sehr lebhaft, in der Holzindustrie zeigte sich eine ausgedehnte Beschäftigung. Nicht minder kam die rege Bautä der Metallindustrie zu statten, sofern sie Baubedarfsartikel herstellt. Aber auch die Fabrikation von landwirtschaftlichen Ma⸗ schinen war durchweg günstig. Die Ssviritusgewinnung war infolge einer guten Kartoffelernte in den östlichen — verhältnismäßig ergiebiger als in anderen Gegenden; nichtsde toweniger führt die Likörfabrikation nach wie vor lebhafte Beschwerde über die b22 Spirituspreise. Die Mühlenindustrie hatte, soweit der Groß⸗ etrieb in Betracht kommt, teils durch eine geringere Mehlausbeute, teils durch die Erschwerung des Absatzes oder aus anderen Gründen einen harten Stand, und so gestalteten sich die Geschäftsabschlüsse mancher Großmühlen sehr angünstig. Die Arbeiterverhältnisse haben sich gegen früher nicht wesentlich geändert. Oft berrschte Mangel an tüchtigen Arbeitskräften, namentlich in solchen Industriezweigen, wo es auf größere Zuverlässigkeit und Geschicklichkeit der Arbeiter ankommt.
n vielen Fabriken traten die Arbeiter mit der Forderung höherer öhne bervor, die ihnen im Hinblick auf die gestiegenen Kosten der Lebepshaltung fast stets ee wurden.
— In der Generalversammlung der Metallwarenfabrik vor⸗ mals Fr. Zickerick in Wolfenbüttel vom 30. April d. J. ist die Kapitalreduktion sowie Umwandlung der reduzierten Aktien in Vorzugs⸗ aktien gegen Zuzahlung beschlossen worden. Inzwischen hat die Verwaltung durch Entgegenkommen der Meistbeteiligten es erreicht, daß so viel weitere v und zwar ohne Genußscheine, gezeichnet worden, daß das Gesellschaftskapital mindestens 500 000 ℳ betragen wird. Zur formellen Durchführung dieser Maßnahmen wird auf den 10. Juli eine außerordentliche Generalversammlung einberufen.
— Die zwischen der deutschen Dampfschiffahrtsgesellschaft a. und der Peninsular and Oriental Line stattfindenden
erhandlungen zwecks Beilegung des zwischen den genannten Gesell⸗ schaftenbestehenden Ratenkampfes sind nach einer durch „W. T. B.“ übermittelten Meldung der „Weserzeitung“ wiederum gescheitert, sodaß der Ratenkampf seinen Fortgang nimmt. Elfen (Ruhr), 21. Juni. (W. T. B.) Wie die „Rheinisch⸗ Westfälische Zeitung“ meldet, hat das Roheif Se in seiner letzten Sitzung den Beschluß über die Entziehung der Ausfuhr⸗ vergütung rückgängig gemacht und beschlossen, für das dritte Quartal voch die Ausfuhrvergütung zu gewähren unter der Bedingung, daß auch das Kohlensyndikat seinen entsprechenden Beschluß rückgängig macht und die Vergütung weitergewährt.
Konstantinopel, 20. Juni. (W. T. B.) Die Einnahmen der Türkischen Tabak⸗Regie⸗Gesellschaft betrugen im Monat Mai 1906 21 500 000 Ps. gegen 21 000 Ps. in der gleichen Periode des Vorjahres.
rPrehetereen vom Berliner Produktenmarkt sowie die vom Königlichen e ermittelten Marktpreise in Berlin befinden sich in der Börsenbeilage. 8
Berlin, 20. Juni. Bericht über Speisefette von Gebr. Gause. Butter: Das Geschäft ist etwas ruhlger geworden, doch
Geringe Sorten sind ohne jegliche In sibirischer Meiereibutter fanden nur kleine Umsätze orderungen immer noch zu hoch sind. Die heutigen
otierungen sind: Hof⸗ und Genossenschaftsbutter Ia Qualität 108
genommen, und die wenigen
Kanisches Tafel⸗
chmalz (Borussia) 53 ℳ, Berliner Stadtschmalz (Krone) 53 ℳ, 2.-—n 54 ℳ in Tierces bis 99 ℳ —
achfrage. 811“
ft zu machen. uldierungstagfahrt (Termin zur Feststellung der Ansprüche) N. Jult 1906, raeseacs 10 Uhr.
zucker 88 Grad 9. S.
—,—.
mit 20 % Taraabzug: 1) vollfleischige, kernige Schweine feinerer Rassen und deren Kreuzungen, höchstens 1 ¼ Jahr alt: a. im Gewicht — — ℳ; eisch weine 62 bis 63 ℳ; ng en 1 58 bis 61 858
Bei Rindern waren maßgebende Preise, des geringen Umsatzes wegen, nicht festzustellen.
Berliner Wollmarkt. 21. Juni. Schluß. Die neue Schur in deutschen Rückenwäschen traf einen aufnahmefähigen Markt, da dieser Artikel seit längerer Zeit recht knapp vorhanden war. Der offene Wollmarkt, ebenso die Auktion in Scpur⸗ und Schmutzwollen nahm fast durchweg schlanken Verlauf. Per Aufschlag betrug für feine Wollen 20 bis 25 ℳ, für Kreuzungswollen, die rege gefragt waren, 25 bis 35 ℳ für den Zentner gesen 1905. Die Zufuhren auf den Stadtlagereien betragen einschließlich der Schmutzwollen 20 000 Zentner und dauern teilweise noch an. Auf den Lagereien war der Verkehr während des offenen Wollmarktes ziemlich ruhig, das Geschäft entwickelte sich erst nach Schluß des Marktes, inländische Tuchfabrikanten waren zumeist Käufer, Kammgarnspinner sind schwach vertreten. Die Wäschen fast aller Gattungen waren als gut zu be⸗ zeichnen, teilweise sogar sehr schön.
Amtlicher Marktbericht Friedrichsfelde. Schweine⸗ und Ferkelmarkt am
den 20. Juni 1906. Auftrieb Ueberstand Schweine 4987 Stück — Stück Ferkel 988u „
der Markt ab, Preise niedriger. Es wurde gezahlt im Engroshandel für: Läuferschweine: 6—7 Monat alt S Stück 41,00 — 65,00 ℳ 3 —5 Monat alt „ 35,00 — 40,00 „ Ferkel: mindestens 8 Wochen alt „„ 19,00 — 30,00 „ unter 8 Wochen alt „ 17,00 — 19,00 „
Kursberichte von den auswärtigen Fondsmärkten.
Hamburg, 20. Juni. (W. T. B.) (Schluß.) Gold in Barren: das Kilogramm 2790 B., 2734 G., Silber in Barren: das Kilogramm 90,00 B., 89,50 G.
Wien, 21. Junt, Vorm. 10 Uhr 50 Min. (W. T. B.) Einh. 4 % Rente M.⸗N. p. Arr. 99,65, Oesterr. 4 % in Kr.⸗W. per ult. 99,65, Ungar. 4 % Goldrente 113,65, Ungar. 4 % Rente in Kr.⸗W. 95,50, Türkische Lose per M. d. M. 155,75, Buschtierader Eisenbahnaktien Lit. BZ —,—, Nordwestbahnaktien Lit. B per ult. 449,50, Oesterr. Staatsbahn per ult. 676,50,
Hesterr. per ult. 667,50, 1— bank 435,75, Brürer Kohle —,—, Montangesellschaft. Oesterr. Alp. 576,50, Deutsche Reichsbanknoten per ult. 117,45, Unionbank 550,00, Türk. Tabak —,—. 8 London, 20. Juni. (W. T. B.) (Schluß.) 2 ½ % Enaglische Fafon 8t. Platzdiskont 3 ¼, Silber 30 ⁄11. — Bankeingang 163 000 er
Paris, 20. Juni. (W. T. B.) (Schluß.) 3 % Franz. Rente 97,15, Suezkanalaktien 4625.
Madrid, 20. Juni. (W. T. B.) Wechsel auf Paris 9,90.
Lissabon, 20. Juni. (W. T. B.) Goldagio 4.
New Pork, 20. Juni. (W. T. B.) (Schluß.) Die Börse eröffnete in fester Haltung unter dem Einfluß umfangreicher Deckungen. Späterhin erfolgten ungleichmäßige Kurs sewegungen, doch wurden bei Schluß des Marktes die höchsten Preise des Tages notiert. Die hervortretende freundliche Stimmung des Marttes wurde hauptsächlich auf die günstigen Witterungsberichte zurückgeführt. Auch die Erhöhung der Dividende der Baltimore and Ohiobahn und die Erwartung höherer Dividenden der Norfolk and Western, der
auf die Stimmung am Markte ein. Im Vordergrunde des Interesses standen die Werte der Pennsylvania⸗Gruppe, der Canadian⸗Parific und der Union⸗Pacifiebahn. Von seiten des Auslandes war ein reich⸗ liches Geldangebot am Markte. Der Schluß war nicht einheitlich. Aktienumsatz 980 000 Stück. Geld auf 24 Stunden Durchschn.⸗ Zinsrate 3 8, do. Zinsrate für letztes Darlehn des Tages 3 ½, Wechsel auf London (60 Tage) 4,82,45, Cable Transfers 4,85,75, Silber, Commercial Bars 65 ⅛. Tendenz für Geld: v 2 1 Rio de Janeiro, 20. Juni. (W. T. B.) Wechsel auf London 16 t..
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Kursberichte von den auswärtigen Warenmärkten.
Effener Börse vom 20. Juni. Amtlicher Kursbericht. Kohlen, Koks und Briketts. (Preisnotierungen des Rheinisch⸗ Westfälischen Kohlensyndikats für die Tonne ab Werk.) I. Gas⸗ und lammkohle: a. Gasförderkohle 11,50 — 13,50 ℳ, d. Pas. ammförderkohle 10,50 — 11,50 ℳ, 0. KNammförderkoüle 10,00 dis 10,50 ℳ, d. Stackkoöle 12.50 — 1350 ℳ. 8. Dulbgefiedte 18,00 dus 13,00 ℳ, f. Nußkohle gem. Kyuen 1 und I 18.,580 — 13,25. ℳ. do. do. III 18,00 — 1850 ℳ de. do. 1V 11.,00— 1I, 30 ℳ. F. Nus⸗ ruskohle 0— 20/30 mm 7,900 — 8.50 ℳ, do. )ßf 50,60 mm 380 dis 9,50 , h. Gruskohle 5 50— 8.50 ℳ; II. Fetikohle, a. Förderkohle 10,00 — 10,50 ℳ. Uerte Kohle 11,10 — 11.60 ℳ. 9. Stüͤckohle 15500— 13,29 % 4. e Kor 1. 1228 bis 13,25 ℳ, do. do. 11 150—13,50 ℳ 12,00— 13,00 ₰ℳ do. do. IV 11,900 ——11,50 %, e. Kokokohle 10,50 — 11,00 ℳ III. Magere Kohle a. 8 * 9,00 — 10,00 ℳ, d. do. melierte 10,25 — 11,3b ℳℳ, 2.. do. 88 11,25— 13,00 ℳ., A. Sruckt 2 ohle, gew. Korn I und U 1 16,50 ℳ, bi 17,50 ℳ., do. do. IV 10,59— 11,75 ℳ, . Korn 1 17,50 18,50 ℳ, do. do. U g. Fördergrus 8,50 —9,00 ℳ, d. Frugkohle un 5,00.—7,00 ℳ; IV. Koke: a. Hochofenkodd 14,50—16,50 ℳ, b. Giehßereikoks 17,00 — 18,00 0. Brechkols l und II 17,00 bis
18,50 ℳ; V. Briketts: ie nach Qualität 1 13,25 ℳ — Der Markt ist unverändert fest. — Die
versammlung findet am Montag, den 25. Juni 1906, Na von 3 ⅛ bis 4 ½ Uhr, umn „Berliner Hof“, Hotel Hartmann, statt.
Juni. (W. T. B.) Zuckerhevicht. Korn⸗ 7.80— 7,95. Nachprodukte 78 Hrad 9. S. Stimmung: Ruhig. Brotraffinade I o. &. 1800—18,29. S —, Gem. Raffinade m. S. 17,50 — 17,82 ½.
Magdeburg, 21.
Heelnucke. mit Gemah
Gad 17,25— 1.,N7t. Senmmung eheer
dene Melis mit
vom Magerviehhof in och,
Verlauf des Marktes: Mittelmäßigs Geschäft, zum Schluß flaute
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Rente
8
Sädbahngesellschaft 186,00, Wiener Bankverein 549,00, sreditunstalt. —— Ung. allg. 809,00, Länder⸗
e.
bre. and Ohio und der Union⸗Pacifiebahn wirkten ermutigend